home.social

#offentlicherdiskurs — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #offentlicherdiskurs, aggregated by home.social.

  1. Wie ist euer 1. Impuls:
    Sind Shopping Malls öffentliche Orte?

    Aus aktuellem Anlass möchte ich mal diese ältere Diskussion hochholen ...

    (bitte schreibt gerne drunter, warum ihr das so seht. Aber nicht vor der Abstimmung luschern!)

    #öffentlicherRaum #öffentlichkeit #öffentlicherDiskurs #kritischeGeographie #neuHier #wirVerlassenX

  2. Wie ist euer 1. Impuls:
    Sind Shopping Malls öffentliche Orte?

    Aus aktuellem Anlass möchte ich mal diese ältere Diskussion hochholen ...

    (bitte schreibt gerne drunter, warum ihr das so seht. Aber nicht vor der Abstimmung luschern!)

    #öffentlicherRaum #öffentlichkeit #öffentlicherDiskurs #kritischeGeographie #neuHier #wirVerlassenX

  3. Wie ist euer 1. Impuls:
    Sind Shopping Malls öffentliche Orte?

    Aus aktuellem Anlass möchte ich mal diese ältere Diskussion hochholen ...

    (bitte schreibt gerne drunter, warum ihr das so seht. Aber nicht vor der Abstimmung luschern!)
    Ich werde später auch nochmal eigene Gedanken dazu schreiben...

    #öffentlicherRaum #öffentlichkeit #öffentlicherDiskurs #kritischeGeographie #neuHier #wirVerlassenX

  4. Wie ist euer 1. Impuls:
    Sind Shopping Malls öffentliche Orte?

    Aus aktuellem Anlass möchte ich mal diese ältere Diskussion hochholen ...

    (bitte schreibt gerne drunter, warum ihr das so seht. Aber nicht vor der Abstimmung luschern!)
    Ich werde später auch nochmal eigene Gedanken dazu schreiben...

    #öffentlicherRaum #öffentlichkeit #öffentlicherDiskurs #kritischeGeographie #neuHier #wirVerlassenX

  5. Wie ist euer 1. Impuls:
    Sind Shopping Malls öffentliche Orte?

    Aus aktuellem Anlass möchte ich mal diese ältere Diskussion hochholen ...

    (bitte schreibt gerne drunter, warum ihr das so seht. Aber nicht vor der Abstimmung luschern!)

    #öffentlicherRaum #öffentlichkeit #öffentlicherDiskurs #kritischeGeographie #neuHier #wirVerlassenX

  6. Wir müssen die Grundlage für eine gemeinsame Realität legen

    Wenn wir das Prob­lem lösen wollen, dass sich große Teile der Gesellschaft von ein­er gemein­samen Def­i­n­i­tion der Real­ität ent­fer­nt haben, reicht es nicht, auf ein­er epis­temis­chen Ebene anzuset­zen. Wir müssen an den sozialen Iden­titäten anset­zen – im Kern ein noch größeres Prob­lem, aber zumin­d­est eines, das unsere Schwierigkeit­en wirk­lich beheben kön­nte.

    So schreibt Samuel Bagg:

    Prop­er­ly con­ceived, restor­ing the epis­temic foun­da­tions for a min­i­mal­ly func­tion­ing democ­ra­cy requires noth­ing less than chang­ing who peo­ple are: how they con­ceive of them­selves, which iden­ti­ties they embrace and find most salient, and how they inter­pret those iden­ti­ties.

    Es ist also nicht damit getan, Wis­senschaft ein­fach­er zu ver­mit­teln oder sie bess­er auf die Lebenswelt der Men­schen anzu­passen. Wir müssen diese Men­schen grund­sät­zlich erst mal wieder dazu brin­gen, mit uns in ein Gespräch einzutreten, das sich auf dieselbe Real­ität bezieht:

    Mak­ing per­sua­sive argu­ments with­in a shared delib­er­a­tive space is a very dif­fer­ent task than invit­ing peo­ple into that space to begin with—and it is the lat­ter that is most urgent­ly required today.

    Diese Gespräche müssen wiederum in ein­er Sit­u­a­tion stat­tfind­en, die sich für alle Beteiligten „sich­er“ anfühlt und nicht direkt die betrof­fe­nen „poli­tisierten“ Aspek­te ihrer Iden­tität aktiviert. Daher kommt Bragg zu dem Schluss:

    Instead, [these con­ver­sa­tions] are near­ly always root­ed in ongo­ing face-to-face rela­tion­ships, with­in orga­ni­za­tions whose pur­pos­es are not, at least in the first instance, direct­ly polit­i­cal.

  7. Wir müssen die Grundlage für eine gemeinsame Realität legen

    Wenn wir das Prob­lem lösen wollen, dass sich große Teile der Gesellschaft von ein­er gemein­samen Def­i­n­i­tion der Real­ität ent­fer­nt haben, reicht es nicht, auf ein­er epis­temis­chen Ebene anzuset­zen. Wir müssen an den sozialen Iden­titäten anset­zen – im Kern ein noch größeres Prob­lem, aber zumin­d­est eines, das unsere Schwierigkeit­en wirk­lich beheben kön­nte.

    So schreibt Samuel Bagg:

    Prop­er­ly con­ceived, restor­ing the epis­temic foun­da­tions for a min­i­mal­ly func­tion­ing democ­ra­cy requires noth­ing less than chang­ing who peo­ple are: how they con­ceive of them­selves, which iden­ti­ties they embrace and find most salient, and how they inter­pret those iden­ti­ties.

    Es ist also nicht damit getan, Wis­senschaft ein­fach­er zu ver­mit­teln oder sie bess­er auf die Lebenswelt der Men­schen anzu­passen. Wir müssen diese Men­schen grund­sät­zlich erst mal wieder dazu brin­gen, mit uns in ein Gespräch einzutreten, das sich auf dieselbe Real­ität bezieht:

    Mak­ing per­sua­sive argu­ments with­in a shared delib­er­a­tive space is a very dif­fer­ent task than invit­ing peo­ple into that space to begin with—and it is the lat­ter that is most urgent­ly required today.

    Diese Gespräche müssen wiederum in ein­er Sit­u­a­tion stat­tfind­en, die sich für alle Beteiligten „sich­er“ anfühlt und nicht direkt die betrof­fe­nen „poli­tisierten“ Aspek­te ihrer Iden­tität aktiviert. Daher kommt Bragg zu dem Schluss:

    Instead, [these con­ver­sa­tions] are near­ly always root­ed in ongo­ing face-to-face rela­tion­ships, with­in orga­ni­za­tions whose pur­pos­es are not, at least in the first instance, direct­ly polit­i­cal.

  8. Wir müssen die Grundlage für eine gemeinsame Realität legen

    Wenn wir das Prob­lem lösen wollen, dass sich große Teile der Gesellschaft von ein­er gemein­samen Def­i­n­i­tion der Real­ität ent­fer­nt haben, reicht es nicht, auf ein­er epis­temis­chen Ebene anzuset­zen. Wir müssen an den sozialen Iden­titäten anset­zen – im Kern ein noch größeres Prob­lem, aber zumin­d­est eines, das unsere Schwierigkeit­en wirk­lich beheben kön­nte.

    So schreibt Samuel Bagg:

    Prop­er­ly con­ceived, restor­ing the epis­temic foun­da­tions for a min­i­mal­ly func­tion­ing democ­ra­cy requires noth­ing less than chang­ing who peo­ple are: how they con­ceive of them­selves, which iden­ti­ties they embrace and find most salient, and how they inter­pret those iden­ti­ties.

    Es ist also nicht damit getan, Wis­senschaft ein­fach­er zu ver­mit­teln oder sie bess­er auf die Lebenswelt der Men­schen anzu­passen. Wir müssen diese Men­schen grund­sät­zlich erst mal wieder dazu brin­gen, mit uns in ein Gespräch einzutreten, das sich auf dieselbe Real­ität bezieht:

    Mak­ing per­sua­sive argu­ments with­in a shared delib­er­a­tive space is a very dif­fer­ent task than invit­ing peo­ple into that space to begin with—and it is the lat­ter that is most urgent­ly required today.

    Diese Gespräche müssen wiederum in ein­er Sit­u­a­tion stat­tfind­en, die sich für alle Beteiligten „sich­er“ anfühlt und nicht direkt die betrof­fe­nen „poli­tisierten“ Aspek­te ihrer Iden­tität aktiviert. Daher kommt Bragg zu dem Schluss:

    Instead, [these con­ver­sa­tions] are near­ly always root­ed in ongo­ing face-to-face rela­tion­ships, with­in orga­ni­za­tions whose pur­pos­es are not, at least in the first instance, direct­ly polit­i­cal.

  9. Wir müssen die Grundlage für eine gemeinsame Realität legen

    Wenn wir das Prob­lem lösen wollen, dass sich große Teile der Gesellschaft von ein­er gemein­samen Def­i­n­i­tion der Real­ität ent­fer­nt haben, reicht es nicht, auf ein­er epis­temis­chen Ebene anzuset­zen. Wir müssen an den sozialen Iden­titäten anset­zen – im Kern ein noch größeres Prob­lem, aber zumin­d­est eines, das unsere Schwierigkeit­en wirk­lich beheben kön­nte.

    So schreibt Samuel Bagg:

    Prop­er­ly con­ceived, restor­ing the epis­temic foun­da­tions for a min­i­mal­ly func­tion­ing democ­ra­cy requires noth­ing less than chang­ing who peo­ple are: how they con­ceive of them­selves, which iden­ti­ties they embrace and find most salient, and how they inter­pret those iden­ti­ties.

    Es ist also nicht damit getan, Wis­senschaft ein­fach­er zu ver­mit­teln oder sie bess­er auf die Lebenswelt der Men­schen anzu­passen. Wir müssen diese Men­schen grund­sät­zlich erst mal wieder dazu brin­gen, mit uns in ein Gespräch einzutreten, das sich auf dieselbe Real­ität bezieht:

    Mak­ing per­sua­sive argu­ments with­in a shared delib­er­a­tive space is a very dif­fer­ent task than invit­ing peo­ple into that space to begin with—and it is the lat­ter that is most urgent­ly required today.

    Diese Gespräche müssen wiederum in ein­er Sit­u­a­tion stat­tfind­en, die sich für alle Beteiligten „sich­er“ anfühlt und nicht direkt die betrof­fe­nen „poli­tisierten“ Aspek­te ihrer Iden­tität aktiviert. Daher kommt Bragg zu dem Schluss:

    Instead, [these con­ver­sa­tions] are near­ly always root­ed in ongo­ing face-to-face rela­tion­ships, with­in orga­ni­za­tions whose pur­pos­es are not, at least in the first instance, direct­ly polit­i­cal.

  10. Wir müssen die Grundlage für eine gemeinsame Realität legen

    Wenn wir das Prob­lem lösen wollen, dass sich große Teile der Gesellschaft von ein­er gemein­samen Def­i­n­i­tion der Real­ität ent­fer­nt haben, reicht es nicht, auf ein­er epis­temis­chen Ebene anzuset­zen. Wir müssen an den sozialen Iden­titäten anset­zen – im Kern ein noch größeres Prob­lem, aber zumin­d­est eines, das unsere Schwierigkeit­en wirk­lich beheben kön­nte.

    So schreibt Samuel Bagg:

    Prop­er­ly con­ceived, restor­ing the epis­temic foun­da­tions for a min­i­mal­ly func­tion­ing democ­ra­cy requires noth­ing less than chang­ing who peo­ple are: how they con­ceive of them­selves, which iden­ti­ties they embrace and find most salient, and how they inter­pret those iden­ti­ties.

    Es ist also nicht damit getan, Wis­senschaft ein­fach­er zu ver­mit­teln oder sie bess­er auf die Lebenswelt der Men­schen anzu­passen. Wir müssen diese Men­schen grund­sät­zlich erst mal wieder dazu brin­gen, mit uns in ein Gespräch einzutreten, das sich auf dieselbe Real­ität bezieht:

    Mak­ing per­sua­sive argu­ments with­in a shared delib­er­a­tive space is a very dif­fer­ent task than invit­ing peo­ple into that space to begin with—and it is the lat­ter that is most urgent­ly required today.

    Diese Gespräche müssen wiederum in ein­er Sit­u­a­tion stat­tfind­en, die sich für alle Beteiligten „sich­er“ anfühlt und nicht direkt die betrof­fe­nen „poli­tisierten“ Aspek­te ihrer Iden­tität aktiviert. Daher kommt Bragg zu dem Schluss:

    Instead, [these con­ver­sa­tions] are near­ly always root­ed in ongo­ing face-to-face rela­tion­ships, with­in orga­ni­za­tions whose pur­pos­es are not, at least in the first instance, direct­ly polit­i­cal.

  11. Soziale Spaltung schafft epistemische Spaltung

    Ein­er der Gründe für die zunehmende Schwäche unser­er Demokra­tien ist die Tat­sache, dass wir uns als Gesellschaft nicht mehr auf eine gemein­same Real­ität eini­gen kön­nen: Aktuelle Dat­en und wis­senschaftliche Erken­nt­nisse wer­den ignori­ert, Expert*innen desavouiert und fak­tis­che Fra­gen ide­ol­o­gisiert.

    Die Ursache für dieses Phänomen liegt jedoch nicht darin, dass wir weniger Möglichkeit­en hät­ten, eine gemein­same Wahrheit zu schaf­fen und abzu­sich­ern. Die Ursache ist, dass soziale Iden­titäten dazu führen, dass viele Men­schen diesen Meth­o­d­en nicht länger ver­trauen.

    So schreibt Samuel Bagg:

    In study after study, our judg­ments about which sources to trust turn out to be sys­tem­at­i­cal­ly biased by a “psy­cho­log­i­cal immune sys­tem” that func­tions to pro­tect our identities—leading us to seek out, per­ceive, trust, and remem­ber infor­ma­tion that affirms the sta­tus of the groups we iden­ti­fy with, while ignor­ing, mis­trust­ing, and for­get­ting that which con­tra­dicts or threat­ens our iden­ti­ties

    Im Laufe des 20. Jahrhun­derts hat­ten wir das Glück, dass die ver­füg­baren Iden­titäten sich zum größten Teil an ein­er gemein­samen Real­ität ori­en­tierten und Wis­senschaft wie Medi­en grundle­gen­des Ver­trauen ent­ge­gen­bracht­en.

    Diese Kon­ver­genz ist in den let­zten 10 bis 20 Jahren gezielt und sys­tem­a­tisch gestört wor­den, sodass unter­schiedliche Grup­pen sich nun auf unter­schiedliche Real­itäten beziehen. Damit kann „die Real­ität“ nicht länger als Kor­rek­tiv für Macht fungieren.

  12. Soziale Spaltung schafft epistemische Spaltung

    Ein­er der Gründe für die zunehmende Schwäche unser­er Demokra­tien ist die Tat­sache, dass wir uns als Gesellschaft nicht mehr auf eine gemein­same Real­ität eini­gen kön­nen: Aktuelle Dat­en und wis­senschaftliche Erken­nt­nisse wer­den ignori­ert, Expert*innen desavouiert und fak­tis­che Fra­gen ide­ol­o­gisiert.

    Die Ursache für dieses Phänomen liegt jedoch nicht darin, dass wir weniger Möglichkeit­en hät­ten, eine gemein­same Wahrheit zu schaf­fen und abzu­sich­ern. Die Ursache ist, dass soziale Iden­titäten dazu führen, dass viele Men­schen diesen Meth­o­d­en nicht länger ver­trauen.

    So schreibt Samuel Bagg:

    In study after study, our judg­ments about which sources to trust turn out to be sys­tem­at­i­cal­ly biased by a “psy­cho­log­i­cal immune sys­tem” that func­tions to pro­tect our identities—leading us to seek out, per­ceive, trust, and remem­ber infor­ma­tion that affirms the sta­tus of the groups we iden­ti­fy with, while ignor­ing, mis­trust­ing, and for­get­ting that which con­tra­dicts or threat­ens our iden­ti­ties

    Im Laufe des 20. Jahrhun­derts hat­ten wir das Glück, dass die ver­füg­baren Iden­titäten sich zum größten Teil an ein­er gemein­samen Real­ität ori­en­tierten und Wis­senschaft wie Medi­en grundle­gen­des Ver­trauen ent­ge­gen­bracht­en.

    Diese Kon­ver­genz ist in den let­zten 10 bis 20 Jahren gezielt und sys­tem­a­tisch gestört wor­den, sodass unter­schiedliche Grup­pen sich nun auf unter­schiedliche Real­itäten beziehen. Damit kann „die Real­ität“ nicht länger als Kor­rek­tiv für Macht fungieren.

  13. Soziale Spaltung schafft epistemische Spaltung

    Ein­er der Gründe für die zunehmende Schwäche unser­er Demokra­tien ist die Tat­sache, dass wir uns als Gesellschaft nicht mehr auf eine gemein­same Real­ität eini­gen kön­nen: Aktuelle Dat­en und wis­senschaftliche Erken­nt­nisse wer­den ignori­ert, Expert*innen desavouiert und fak­tis­che Fra­gen ide­ol­o­gisiert.

    Die Ursache für dieses Phänomen liegt jedoch nicht darin, dass wir weniger Möglichkeit­en hät­ten, eine gemein­same Wahrheit zu schaf­fen und abzu­sich­ern. Die Ursache ist, dass soziale Iden­titäten dazu führen, dass viele Men­schen diesen Meth­o­d­en nicht länger ver­trauen.

    So schreibt Samuel Bagg:

    In study after study, our judg­ments about which sources to trust turn out to be sys­tem­at­i­cal­ly biased by a “psy­cho­log­i­cal immune sys­tem” that func­tions to pro­tect our identities—leading us to seek out, per­ceive, trust, and remem­ber infor­ma­tion that affirms the sta­tus of the groups we iden­ti­fy with, while ignor­ing, mis­trust­ing, and for­get­ting that which con­tra­dicts or threat­ens our iden­ti­ties

    Im Laufe des 20. Jahrhun­derts hat­ten wir das Glück, dass die ver­füg­baren Iden­titäten sich zum größten Teil an ein­er gemein­samen Real­ität ori­en­tierten und Wis­senschaft wie Medi­en grundle­gen­des Ver­trauen ent­ge­gen­bracht­en.

    Diese Kon­ver­genz ist in den let­zten 10 bis 20 Jahren gezielt und sys­tem­a­tisch gestört wor­den, sodass unter­schiedliche Grup­pen sich nun auf unter­schiedliche Real­itäten beziehen. Damit kann „die Real­ität“ nicht länger als Kor­rek­tiv für Macht fungieren.

  14. Soziale Spaltung schafft epistemische Spaltung

    Ein­er der Gründe für die zunehmende Schwäche unser­er Demokra­tien ist die Tat­sache, dass wir uns als Gesellschaft nicht mehr auf eine gemein­same Real­ität eini­gen kön­nen: Aktuelle Dat­en und wis­senschaftliche Erken­nt­nisse wer­den ignori­ert, Expert*innen desavouiert und fak­tis­che Fra­gen ide­ol­o­gisiert.

    Die Ursache für dieses Phänomen liegt jedoch nicht darin, dass wir weniger Möglichkeit­en hät­ten, eine gemein­same Wahrheit zu schaf­fen und abzu­sich­ern. Die Ursache ist, dass soziale Iden­titäten dazu führen, dass viele Men­schen diesen Meth­o­d­en nicht länger ver­trauen.

    So schreibt Samuel Bagg:

    In study after study, our judg­ments about which sources to trust turn out to be sys­tem­at­i­cal­ly biased by a “psy­cho­log­i­cal immune sys­tem” that func­tions to pro­tect our identities—leading us to seek out, per­ceive, trust, and remem­ber infor­ma­tion that affirms the sta­tus of the groups we iden­ti­fy with, while ignor­ing, mis­trust­ing, and for­get­ting that which con­tra­dicts or threat­ens our iden­ti­ties

    Im Laufe des 20. Jahrhun­derts hat­ten wir das Glück, dass die ver­füg­baren Iden­titäten sich zum größten Teil an ein­er gemein­samen Real­ität ori­en­tierten und Wis­senschaft wie Medi­en grundle­gen­des Ver­trauen ent­ge­gen­bracht­en.

    Diese Kon­ver­genz ist in den let­zten 10 bis 20 Jahren gezielt und sys­tem­a­tisch gestört wor­den, sodass unter­schiedliche Grup­pen sich nun auf unter­schiedliche Real­itäten beziehen. Damit kann „die Real­ität“ nicht länger als Kor­rek­tiv für Macht fungieren.

  15. Soziale Spaltung schafft epistemische Spaltung

    Ein­er der Gründe für die zunehmende Schwäche unser­er Demokra­tien ist die Tat­sache, dass wir uns als Gesellschaft nicht mehr auf eine gemein­same Real­ität eini­gen kön­nen: Aktuelle Dat­en und wis­senschaftliche Erken­nt­nisse wer­den ignori­ert, Expert*innen desavouiert und fak­tis­che Fra­gen ide­ol­o­gisiert.

    Die Ursache für dieses Phänomen liegt jedoch nicht darin, dass wir weniger Möglichkeit­en hät­ten, eine gemein­same Wahrheit zu schaf­fen und abzu­sich­ern. Die Ursache ist, dass soziale Iden­titäten dazu führen, dass viele Men­schen diesen Meth­o­d­en nicht länger ver­trauen.

    So schreibt Samuel Bagg:

    In study after study, our judg­ments about which sources to trust turn out to be sys­tem­at­i­cal­ly biased by a “psy­cho­log­i­cal immune sys­tem” that func­tions to pro­tect our identities—leading us to seek out, per­ceive, trust, and remem­ber infor­ma­tion that affirms the sta­tus of the groups we iden­ti­fy with, while ignor­ing, mis­trust­ing, and for­get­ting that which con­tra­dicts or threat­ens our iden­ti­ties

    Im Laufe des 20. Jahrhun­derts hat­ten wir das Glück, dass die ver­füg­baren Iden­titäten sich zum größten Teil an ein­er gemein­samen Real­ität ori­en­tierten und Wis­senschaft wie Medi­en grundle­gen­des Ver­trauen ent­ge­gen­bracht­en.

    Diese Kon­ver­genz ist in den let­zten 10 bis 20 Jahren gezielt und sys­tem­a­tisch gestört wor­den, sodass unter­schiedliche Grup­pen sich nun auf unter­schiedliche Real­itäten beziehen. Damit kann „die Real­ität“ nicht länger als Kor­rek­tiv für Macht fungieren.

  16. 🎙️ Werte. Haltung. Demokratie. – Mit freien Medien die Demokratie schützen!
    📅 Datum: Mittwoch, 3. September 2025, 17:30 Uhr
    📍 Ort: Restaurant des Landtags „Esszimmer“, Platz der Mainzer Republik 1, 55116 Mainz

    Diskussion mit Landtagspräsident Hendrik Hering und Prof. Dr. Tanjev Schultz (Uni Mainz).
    Der Eintritt ist frei, Anmeldung bis Dienstag, 2. September:
    bit.ly/47owNbk
    #Demokratie #Medien #WerteHaltungDemokratie #Mainz #LandtagRLP #Journalismus #FreieMedien #ÖffentlicherDiskurs

  17. 🎙️ Werte. Haltung. Demokratie. – Mit freien Medien die Demokratie schützen!
    📅 Datum: Mittwoch, 3. September 2025, 17:30 Uhr
    📍 Ort: Restaurant des Landtags „Esszimmer“, Platz der Mainzer Republik 1, 55116 Mainz

    Diskussion mit Landtagspräsident Hendrik Hering und Prof. Dr. Tanjev Schultz (Uni Mainz).
    Der Eintritt ist frei, Anmeldung bis Dienstag, 2. September:
    bit.ly/47owNbk
    #Demokratie #Medien #WerteHaltungDemokratie #Mainz #LandtagRLP #Journalismus #FreieMedien #ÖffentlicherDiskurs

  18. 🎙️ Werte. Haltung. Demokratie. – Mit freien Medien die Demokratie schützen!
    📅 Datum: Mittwoch, 3. September 2025, 17:30 Uhr
    📍 Ort: Restaurant des Landtags „Esszimmer“, Platz der Mainzer Republik 1, 55116 Mainz

    Diskussion mit Landtagspräsident Hendrik Hering und Prof. Dr. Tanjev Schultz (Uni Mainz).
    Der Eintritt ist frei, Anmeldung bis Dienstag, 2. September:
    bit.ly/47owNbk
    #Demokratie #Medien #WerteHaltungDemokratie #Mainz #LandtagRLP #Journalismus #FreieMedien #ÖffentlicherDiskurs

  19. 🎙️ Werte. Haltung. Demokratie. – Mit freien Medien die Demokratie schützen!
    📅 Datum: Mittwoch, 3. September 2025, 17:30 Uhr
    📍 Ort: Restaurant des Landtags „Esszimmer“, Platz der Mainzer Republik 1, 55116 Mainz

    Diskussion mit Landtagspräsident Hendrik Hering und Prof. Dr. Tanjev Schultz (Uni Mainz).
    Der Eintritt ist frei, Anmeldung bis Dienstag, 2. September:
    bit.ly/47owNbk
    #Demokratie #Medien #WerteHaltungDemokratie #Mainz #LandtagRLP #Journalismus #FreieMedien #ÖffentlicherDiskurs

  20. Was für eine selten dumme Überschrift. Da hat jemand nicht begriffen, wie wichtig #öffentlicherdiskurs für eine #demokratie ist.

    Schade, dass @DERSPIEGEL so jemanden bei sich schreiben lässt.

    Natürlich wirkt öffentliche #meinungsäußerung, sie führt zu #auseinandersetzung und #diskussion. Und diese sind unerlässliche Grundlage zur #meinungsbildung.

    Und deswegen wirken T-Shirts mit Slogans gegen und für Dinge und Menschen.

  21. Was für eine selten dumme Überschrift. Da hat jemand nicht begriffen, wie wichtig #öffentlicherdiskurs für eine #demokratie ist.

    Schade, dass @DERSPIEGEL so jemanden bei sich schreiben lässt.

    Natürlich wirkt öffentliche #meinungsäußerung, sie führt zu #auseinandersetzung und #diskussion. Und diese sind unerlässliche Grundlage zur #meinungsbildung.

    Und deswegen wirken T-Shirts mit Slogans gegen und für Dinge und Menschen.

  22. Was für eine selten dumme Überschrift. Da hat jemand nicht begriffen, wie wichtig #öffentlicherdiskurs für eine #demokratie ist.

    Schade, dass @DERSPIEGEL so jemanden bei sich schreiben lässt.

    Natürlich wirkt öffentliche #meinungsäußerung, sie führt zu #auseinandersetzung und #diskussion. Und diese sind unerlässliche Grundlage zur #meinungsbildung.

    Und deswegen wirken T-Shirts mit Slogans gegen und für Dinge und Menschen.

  23. Was für eine selten dumme Überschrift. Da hat jemand nicht begriffen, wie wichtig #öffentlicherdiskurs für eine #demokratie ist.

    Schade, dass @DERSPIEGEL so jemanden bei sich schreiben lässt.

    Natürlich wirkt öffentliche #meinungsäußerung, sie führt zu #auseinandersetzung und #diskussion. Und diese sind unerlässliche Grundlage zur #meinungsbildung.

    Und deswegen wirken T-Shirts mit Slogans gegen und für Dinge und Menschen.

  24. Was für eine selten dumme Überschrift. Da hat jemand nicht begriffen, wie wichtig #öffentlicherdiskurs für eine #demokratie ist.

    Schade, dass @DERSPIEGEL so jemanden bei sich schreiben lässt.

    Natürlich wirkt öffentliche #meinungsäußerung, sie führt zu #auseinandersetzung und #diskussion. Und diese sind unerlässliche Grundlage zur #meinungsbildung.

    Und deswegen wirken T-Shirts mit Slogans gegen und für Dinge und Menschen.

  25. Nicht nur bei Protesten der Letzten Generation: Medien titel oft “XYZ blockieren Verkehr” statt “XYZ demonstrieren für diesunddas”

    Finde nur ich das komisch?

    #Bauern #Klimaproteste #Demonstrationsfreiheit #Grundrechte #ÖffentlicherDiskurs #Medien

  26. Nicht nur bei Protesten der Letzten Generation: Medien titel oft “XYZ blockieren Verkehr” statt “XYZ demonstrieren für diesunddas”

    Finde nur ich das komisch?

    #Bauern #Klimaproteste #Demonstrationsfreiheit #Grundrechte #ÖffentlicherDiskurs #Medien

  27. Nicht nur bei Protesten der Letzten Generation: Medien titel oft “XYZ blockieren Verkehr” statt “XYZ demonstrieren für diesunddas”

    Finde nur ich das komisch?

    #Bauern #Klimaproteste #Demonstrationsfreiheit #Grundrechte #ÖffentlicherDiskurs #Medien

  28. Nicht nur bei Protesten der Letzten Generation: Medien titel oft “XYZ blockieren Verkehr” statt “XYZ demonstrieren für diesunddas”

    Finde nur ich das komisch?

    #Bauern #Klimaproteste #Demonstrationsfreiheit #Grundrechte #ÖffentlicherDiskurs #Medien