home.social

#lieferando — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #lieferando, aggregated by home.social.

fetched live
  1. Uber und Delivery Hero: Lieferdienste setzen auf Quick Commerce

    Der Markt für Lieferdienste wächst rasant. Was der Lieferboom für Kunden bedeutet, was Uber mit Delivery Hero vorhat, welche Rolle Amazon spielen könnte - und warum es längst um mehr als Essen geht. Von Angela Göpfert.

    ➡️ tagesschau.de/wirtschaft/unter

    #Uber #DeliveryHero #Lieferando #Lieferdienste #Amazon #Übernahme

  2. Uber und Delivery Hero: Lieferdienste setzen auf Quick Commerce

    Der Markt für Lieferdienste wächst rasant. Was der Lieferboom für Kunden bedeutet, was Uber mit Delivery Hero vorhat, welche Rolle Amazon spielen könnte - und warum es längst um mehr als Essen geht. Von Angela Göpfert.

    ➡️ tagesschau.de/wirtschaft/unter

    #Uber #DeliveryHero #Lieferando #Lieferdienste #Amazon #Übernahme

  3. Mal wieder haben wir 5000,-€ beim Lieferdienst Flink raus geholt. Kaum einem Unternehmen mussten wir so oft auf die Finger hauen. Die Missstände haben System. Die Arbeitsbedingungen sind schlecht, die Fluktuation sehr hoch, angeheuert werden gezielt Beschäftigtengruppen, denen gewerkschaftliche Organisation durch Sprachbarrieren, Prekarität und schlechte/keine Vorerfahrungen mit Gewerkschaften schwer fällt.

    Immerhin: Wir gewinnen Routine in diesen Fällen und die Gegenseite knickt schneller ein, weil sie ausreichend oft vor Gericht/durch Aktionen verloren hat.

    #Gewerkschaft #Lieferdienste #Solidarität #Flink #Lieferando #Gorillaz #Uber_Eats #RidersUnite

    aachen.fau.org/vergleich-ueber

  4. Mal wieder haben wir 5000,-€ beim Lieferdienst Flink raus geholt. Kaum einem Unternehmen mussten wir so oft auf die Finger hauen. Die Missstände haben System. Die Arbeitsbedingungen sind schlecht, die Fluktuation sehr hoch, angeheuert werden gezielt Beschäftigtengruppen, denen gewerkschaftliche Organisation durch Sprachbarrieren, Prekarität und schlechte/keine Vorerfahrungen mit Gewerkschaften schwer fällt.

    Immerhin: Wir gewinnen Routine in diesen Fällen und die Gegenseite knickt schneller ein, weil sie ausreichend oft vor Gericht/durch Aktionen verloren hat.

    #Gewerkschaft #Lieferdienste #Solidarität #Flink #Lieferando #Gorillaz #Uber_Eats #RidersUnite

    aachen.fau.org/vergleich-ueber

  5. Ich habe das Gefühl, die Wolt- und Lieferando-Fahrer haben seit dem Fahrradführerschein in der vierten Klasse ein paar Kleinigkeiten vergessen. Vielleicht müssten die da doch noch mal einen Auffrischungskurs machen.

    #Fahrrad #radfahren #Radtour #Lieferdienst #Wolt #Lieferando #Rad #Fahrradführerschein #Grundschule

  6. Ich habe das Gefühl, die Wolt- und Lieferando-Fahrer haben seit dem Fahrradführerschein in der vierten Klasse ein paar Kleinigkeiten vergessen. Vielleicht müssten die da doch noch mal einen Auffrischungskurs machen.

    #Fahrrad #radfahren #Radtour #Lieferdienst #Wolt #Lieferando #Rad #Fahrradführerschein #Grundschule

  7. @M_E_ST @kuketzblog
    Ich habe ein Konto bei #Lieferando, aber OHNE #Passwort. Es gibt keins. Wie logge ich mich ein? Mit #Passkey? Nein, viel absurder.
    Nachfolgend eine Beschreibung des Prozesses mit Screenshots. Meine persönlichen Daten habe ich natürlich raus editiert.

  8. @M_E_ST @kuketzblog
    Ich habe ein Konto bei #Lieferando, aber OHNE #Passwort. Es gibt keins. Wie logge ich mich ein? Mit #Passkey? Nein, viel absurder.
    Nachfolgend eine Beschreibung des Prozesses mit Screenshots. Meine persönlichen Daten habe ich natürlich raus editiert.

  9. Gestern telefonisch Essen beim #Italiener bestellt. Voll retro. Wie so 80er. Aber #Lieferando und #Uber eats geht einfach nicht mehr.
    Ich glaube, das mache ich jetzt wieder öfter. Telefonisch bestellen, kurz rüberflitzen zum abholen.

  10. Lieferando & Co - Fahrer klagen über prekäre Arbeitsverhältnisse

    Lieferplattformen stehen zunehmend in der Kritik. Grund sind vor allem die Arbeitsbedingungen der Essenskuriere: Immer mehr sind bei Subunternehmen beschäftigt.#Rider #Fahrer #Lieferando #Wolt #Deliveroo #Lieferdienst #Liefern #Subunternehmer #GEWERKSCHAFT #NGG
    Lieferando ist komfortabel. Nur nicht für die Lieferanten. Die Arbeitsbedingungen sind hart.

  11. Lieferando & Co - Fahrer klagen über prekäre Arbeitsverhältnisse

    Lieferplattformen stehen zunehmend in der Kritik. Grund sind vor allem die Arbeitsbedingungen der Essenskuriere: Immer mehr sind bei Subunternehmen beschäftigt.#Rider #Fahrer #Lieferando #Wolt #Deliveroo #Lieferdienst #Liefern #Subunternehmer #GEWERKSCHAFT #NGG
    Lieferando ist komfortabel. Nur nicht für die Lieferanten. Die Arbeitsbedingungen sind hart.

  12. #Lieferando streicht 100 Stellen in IT.
    Aufgaben sollen künftig verstärkt durch Künstliche Intelligenz übernommen und in einem sogenannten Shared Service Center (SSC) in Polen gebündelt werden.
    dgb.de/presse/pressemitteilung

  13. #Lieferando streicht 100 Stellen in IT.
    Aufgaben sollen künftig verstärkt durch Künstliche Intelligenz übernommen und in einem sogenannten Shared Service Center (SSC) in Polen gebündelt werden.
    dgb.de/presse/pressemitteilung

  14. Das Restaurant hat eigene Fahrer:innen. Ich bin hellauf und so weiter und so fort.

  15. Nur um das noch mal klarzustellen: Wer bei #Wolt, #Lieferando & Co. bestellt, unterstützt kriminelle, ausbeuterische Systeme!

    Die Reportage: "Rider" in Berlin - Das Geschäft mit dem Fahrradkurier

    Webseite der Episode: deutschlandfunkkultur.de/rider

    Mediendatei: podcast-mp3.dradio.de/podcast/

  16. Nur um das noch mal klarzustellen: Wer bei #Wolt, #Lieferando & Co. bestellt, unterstützt kriminelle, ausbeuterische Systeme!

    Die Reportage: "Rider" in Berlin - Das Geschäft mit dem Fahrradkurier

    Webseite der Episode: deutschlandfunkkultur.de/rider

    Mediendatei: podcast-mp3.dradio.de/podcast/

  17. First world problem: Wenn du am Feiertag morgens um 12:45 Uhr noch im Bett liegst und der innere Schweinehund dich nicht aufstehen lassen mag.... bestell einfach was bei Lieferando. Jetzt hast du Druck, dir innerhalb der nächsten 30 Minuten zumindest 'ne Hose zu suchen und die anzuziehen. Außerdem gibt's bald Frühstück.

    #LifeHacks #Feiertag #Lieferando #Life

  18. First world problem: Wenn du am Feiertag morgens um 12:45 Uhr noch im Bett liegst und der innere Schweinehund dich nicht aufstehen lassen mag.... bestell einfach was bei Lieferando. Jetzt hast du Druck, dir innerhalb der nächsten 30 Minuten zumindest 'ne Hose zu suchen und die anzuziehen. Außerdem gibt's bald Frühstück.

    #LifeHacks #Feiertag #Lieferando #Life

  19. Leute, wenn ihr Essen bestellt, dann macht das lieber telefonisch als via Lieferando/mjam/co!

    Am Samstag waren Freund*innen da und wir haben Pizzen bestellt. Via Lieferando hätte es 67€ gekostet. Weil ich aber direkt angerufen und telefonisch bestellt habe, hats nur 53€, mit Trinkgeld dann 60€, gekostet.

    Das ist halt schon signifikant weniger!

    #LifeTip #Lieferando #GeldSparen

  20. Leute, wenn ihr Essen bestellt, dann macht das lieber telefonisch als via Lieferando/mjam/co!

    Am Samstag waren Freund*innen da und wir haben Pizzen bestellt. Via Lieferando hätte es 67€ gekostet. Weil ich aber direkt angerufen und telefonisch bestellt habe, hats nur 53€, mit Trinkgeld dann 60€, gekostet.

    Das ist halt schon signifikant weniger!

    #LifeTip #Lieferando #GeldSparen

  21. Sklavenartige Systeme

    Lieferando, Wolt & Co.: „Brutaler Manchesterkapitalismus, der die Rechte von Arbeitnehmern aushöhlt“

    Subunternehmen in der Lieferdienstbranche unterlaufen Arbeitsstandards, entrechten Arbeitnehmer*innen und schaffen „beinahe sklavenartige Systeme“. Das sagt der Arbeitsrechtler Martin Bechert im Interview. Die EU-Plattformrichtlinie soll nun für bessere Arbeitsbedingungen sorgen – doch ist das wirklich möglich?

    Lieferdienste wie Wolt oder Lieferando stehen in der Kritik, um den Platz des schlechtesten Arbeitgebers zu buhlen. Das Rennen nimmt an Fahrt auf, seit die Plattformen ihre Fahrer*innen nicht mehr selbst anstellen, sondern über Subunternehmen. Bei Subunternehmen haben Fahrer*innen oft nicht mal Arbeitsverträge oder müssen mehrere hundert Euro zahlen, um einen Vertrag zu bekommen. Ausbleibende Lohnzahlungen, fristlose Entlassungen und keine Elternzeit sind andere arbeitsrechtliche Verstöße, von denen Fahrer*innen berichten.

    Die EU hat im April 2024 die Richtlinie zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Plattformarbeit verabschiedet. Die Richtlinie soll die Arbeitsstandards für Tätigkeiten verbessern, die über eine digitale Arbeitsplattform organisiert werden. Der dritte Artikel der Richtlinie sieht es als Aufgabe der Mitgliedstaaten vor, Maßnahmen explizit zum Schutz der Fahrer*innen zu erlassen, die bei Subunternehmen angestellt sind.

    Bis zum 02. Dezember 2026 ist die Bundesregierung verpflichtet, ein nationales Gesetz aus der Richtlinie zu formulieren. Doch wie wirksam werden mögliche Schutzmaßnahmen sein und wie kann das deutsche Arbeitsrecht an algorithmisches Management angepasst werden? Das hat netzpolitik.org den Rechtsanwalt Martin Bechert gefragt, der in diesem Feld tätig ist.

    Bei Subunternehmen sind die Erfolgsaussichten gering

    Martin Bechert, Sie sind Anwalt für Arbeitsrecht, Sie vertreten den Betriebsrat von Lieferando in Berlin und Kurierfahrer*innen gegenüber Plattformen vor Gericht. Worum geht es dabei?

    Im Fall des Betriebsrats geht es häufig um Mitbestimmungsrechte, die die Plattformen verletzen. Bei den Fahrern geht es fast durchgängig um Kündigungen oder Entgelte, die nicht gezahlt wurden.

    Haben Sie auch Fahrer*innen vertreten, die bei Subunternehmen angestellt sind?

    Ja. Bei den Personen, die bei Subunternehmen angestellt waren, war das Hauptproblem, dass die Unternehmen keinen Lohn gezahlt haben. Erst vor Gericht haben die Betroffenen erfahren, bei wem sie angestellt sind. Wenn sie zum Beispiel mit der App von Wolt gefahren sind, haben sie Wolt verklagt. Die Plattform hat ihnen dann vor Gericht erklärt, bei welchem Subunternehmer sie angestellt waren.

    Deswegen sind die Erfolgsaussichten für Fahrer, die bei Subunternehmen angestellt sind, leider gering. Die Plattformen nutzen die Auslagerung als Mittel, um ihre Arbeitgeberpflichten zu umgehen. Und an die Subunternehmen kommt man über den Rechtsweg kaum ran, weil es oft irgendwelche zwielichtigen Briefkastenfirmen sind.

    Wie werden Arbeitnehmerrechte von Subunternehmen missachtet?

    Ich kenne kein Subunternehmen, das seine Mitarbeiter tatsächlich fair behandelt oder alle arbeitsrechtlichen Vorgaben erfüllt. Das ist mir in meiner Praxis noch nicht vorgekommen. Subunternehmen sind ein klassischer Fall, in dem Schwarzgeld erarbeitet wird. Die Unternehmen leisten keine Sozialabgaben, zahlen keinen Mindestlohn und auch keine Steuern.

    Warum lagern Plattformen ihre Fahrer*innen überhaupt auf Subunternehmen aus?

    Die Lieferdienste sagen, sie müssten flexibel sein. Aber das ist ein vorgeschobener Grund. Flexibel könnte man auch mit einem Pool aus Springern oder durch einen Bereitschaftsdienst sein. Aber hier wird auf beinahe sklavenartige Systeme zurückgegriffen. Das kann mit wirtschaftlichen Druck wirklich nicht gerechtfertigt werden.

    Wie können solche Strukturen überhaupt existieren?

    Solche Strukturen existieren, weil staatliche Aufsichtsbehörden ihre Vorgaben und Verbote nicht richtig durchsetzen. Subunternehmen bilden kriminelle Strukturen, die bis zur organisierten Kriminalität reichen. Für manche politischen Entscheidungsträger handelt es sich bei Kurieren scheinbar um Menschen zweiter Klasse. Sonst wäre schon längst etwas gegen diese Strukturen passiert.

    Außer einer Direktanstellung sind alle Maßnahmen Flickschusterei

    Laut des dritten Artikels der EU-Plattformarbeitsrichtlinie müssen Arbeitnehmer*innen, die bei Subunternehmen angestellt sind, „denselben Schutz gemäß dieser Richtlinie genießen wie jene, die in einem unmittelbaren Vertragsverhältnis“ mit einer Plattform stehen. Wie kann dieser Schutz aussehen?

    Diese Formulierung umfasst einen sehr beschränkten Rahmen. Es geht nicht darum, Fahrer auf einmal direkt bei Plattformen anzustellen. Eigentlich geht es nur darum, einen Rahmen zu schaffen, der Fahrern ermöglicht, sich an die Plattformen zu wenden, die für ihre Löhne haften. Für den Fall, dass die Subunternehmen, bei denen sie angestellt sind, Löhne nicht zahlen. Das nennt sich gesamtschuldnerische Haftung und ist in der EU-Plattformarbeitsrichtlinie als mögliche Maßnahme vorgesehen. Sozial- und Steuerabgaben können Subunternehmen dann trotzdem noch umgehen.

    Wie sieht es mit weiteren Arbeitnehmerrechten aus wie Mutterschutz, Kündigungsschutz oder Arbeitszeitregelungen?

    “Derselbe Schutz” wie bei einer Direktanstellung bezieht sich nur auf den Lohn. Andere Arbeitnehmerrechte, dazu gehören auch Gesundheitsschutz oder Datenschutz, fallen nicht darunter. Die Beschäftigungssituation wird also katastrophal bleiben.

    Wenn sich aber Plattformen bisher jeglicher Arbeitgeberverantwortung entziehen und Angestellte, die zum Beispiel versuchen einen Betriebsrat zu gründen, versuchen zu kündigen, wird es für Einzelpersonen praktisch überhaupt möglich sein, Lohnansprüche gegenüber der Plattform durchsetzen?

    Bei Subunternehmen werden Fahrer derzeit sogar nicht mal gekündigt, sie fliegen einfach aus der App. Fahrer sind gegenüber den Plattformen und Subunternehmen in einer viel schwächeren Position. Mit der gesamtschuldnerischen Haftung gäbe es eine Chance, fehlende Lohnzahlungen gegenüber der Plattform einzuklagen. Trotzdem ist der Ansatz Flickschusterei. Um arbeitsrechtliche Verstöße zu vermeiden, würde nur eine Direktanstellung an die Plattformen tatsächlich was nützen.

    Mit der Bundesregierung wird kein Direktanstellungsgebot kommen

    Arbeitsministerin Bärbel Bas wollte ein Verbot von Subunternehmen prüfen, aber gegenüber dem rbb sagte das Bundesarbeitsministerium, ein Direktanstellungsgebot sei das letzte Mittel. Wird die nationale Plattformarbeitsrichtlinie so ein Gebot enthalten?

    Nein, das Direktanstellungsgebot wird nicht kommen. Bei der europäischen Richtlinie haben die Plattformen gute Lobbyarbeit geleistet, weshalb das Schutzniveau immer weiter gesenkt wurde, bis es das Problem nicht wirklich lösen wird.

    Die Bundesregierung sollte als nächsten Schritt die gesamtschuldnerische Haftung sauber umsetzen, dann haben wir immerhin das. Positiv hervorzuheben sind die in der Richtlinie vorgeschriebenen Transparenzrechte. Wir werden dadurch hoffentlich mehr Einsicht in die algorithmischen Systeme bekommen. Diese Systeme entscheiden zum Beispiel darüber, welcher Fahrer welchen Auftrag bekommt.

    In Diskussionen über ein Direktanstellungsgebot werden Parallelen zur Fleischindustrie gezogen. Arbeitnehmer*innen müssen seit dem 2020 beschlossenen Arbeitsschutzgesetz direkt im Betrieb angestellt sein. Ein Grund dafür war zum Beispiel, dass sich die Branche oder Teilbranche rechtssicher abgrenzen lässt. Ist dieses Argument bei Lieferdiensten erfüllt?

    Solche formellen Argumente sind Scheinargumente. Natürlich ließe sich das erfüllen. Wenn die gesamtschuldnerische Haftung umgesetzt wird, können wir den kriminellen Strukturen jahrelang weiter zuschauen, bis der Fall wieder in die EU geht und dann haben wir in zehn Jahren vielleicht ein Direktanstellungsgebot. Die Schutzmaßnahmen der EU-Richtlinie werden nicht ausreichen, wie sich zeigen wird. Das ist meine feste Überzeugung.

    Arbeitsbedingungen in der Lieferbranche sind bekannt

    Dann ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen eine Frage des politischen Willens?

    Ja, so ist es. Es ist eine Frage des politischen Willens und nicht eine Frage der Tatsachen. Die Tatsachen liegen offen da. Kein Mensch kann sagen, die Arbeitsbedingungen bei Subunternehmen seien gut oder annähernd gesetzmäßig.

    Was antworten Sie auf das Argument, ein Direktanstellungsgebot sei keine geeignete Maßnahme, weil es einen starken Eingriff in den freien Markt darstellen würde. Rechtlich sind Subunternehmen ja erlaubt.

    Wir wollen den Markteingriff, weil der Markt nicht funktioniert. Der Eingriff ist notwendig, weil wir es mit einem brutalen Manchesterkapitalismus zu tun haben, der die Rechte von Arbeitnehmern aushöhlt.

    Der Arbeitnehmerbegriff und der Betriebsbegriff im Arbeitsrecht müssen reformiert werden

    Können sich Fahrer*innen bei Rechtsverletzungen auf deutsches Arbeitsrecht berufen?

    Der Sinn des Arbeitsrechts ist es, diejenigen zu schützen, die von ihrem Arbeitgeber schwer abhängig sind. Das sind die Arbeitnehmer. Im deutschen Arbeitsrecht stehen wir dabei vor zwei großen Problemen.

    Das erste Problem ist der Arbeitnehmerbegriff. Schauen wir auf einen Uberfahrer. Wir sehen, der braucht Schutz, aber er gilt nicht als Arbeitnehmer, sondern als Selbstständiger. Warum ist der nicht Arbeitnehmer? Der Arbeitnehmerbegriff muss deswegen erweitert werden und zwar um den Schutzaspekt, der zweckmäßig ist, um eine Tätigkeit ausführen zu können.

    Das zweite Problem betrifft den Betriebsbegriff. Der Arbeitgeber darf bestimmen, wo Arbeitnehmer ihre Vertretung, den Betriebsrat, wählen. Warum ist das so? Das Bundesarbeitsgericht argumentiert, dass ein Betriebsrat nur dort mitbestimmen kann, wo eine Leitung Entscheidungen trifft.

    Aber was ist, wenn es keine Vorgesetzten mehr gibt, weil alles algorithmisch gesteuert wird? So ist es bei Lieferando in vielen Städten der Fall. Dann haben alle Arbeitnehmer einen Betriebsrat und zwar den am Betriebssitz. Ein Betriebsrat soll nach der Betriebsverfassung aber aus Kollegen bestehen, die sich vor Ort um die lokalen Arbeitsverhältnisse kümmern. Welchen Nutzen hätte es für sämtliche Fahrer aus Freiburg, wenn sie beispielsweise in Berlin vertreten werden?

    Arbeitnehmer sollten deswegen bestimmen dürfen, wie sie ihre Vertretung organisieren. Wenn Fahrer in Freiburg beschließen einen Betriebsrat zu gründen, dann muss der Arbeitgeber eben jemanden dorthin stellen, der verhandeln darf. Der Betriebsbegriff müsste dahingehend angepasst werden.

    Würde man so einen Betriebsbegriff definieren, wäre es dann egal, ob der Arbeitgeber ein algorithmisches Management oder eine physische Person ist?

    Ja, das wäre egal, weil ein grundsätzliches Recht geschaffen wäre.

    Aber an Subunternehmerstrukturen kommt das Arbeitsrecht nicht ran?

    Diese Subunternehmerstrukturen sind Verhältnisse, bei denen ich es für unrealistisch halte, dass sich ein Betriebsrat gründen oder eine Gewerkschaft tätig werden kann. Solange diese Strukturen bestehen, gibt es bestenfalls Arbeitsverhältnisse zweiter Klasse, eher wahrscheinlich sind Verhältnisse in einem kriminellen Umfeld.

    Rechte von heute sichern Rechte für morgen

    Sind diese Fragen zum Arbeitnehmerschutz in Zeiten algorithmischen Managements auch für andere Branchen relevant?

    Diese Lieferdienstbranche ist ein arbeitsrechtliches Labor, von dem Leute denken, es würde sie nicht betreffen. Aber algorithmisches Management wird es zukünftig in vielen Bereichen geben. Heute kommt eine Bestellung algorithmisch gesteuert vom Restaurant zum Kunden, morgen werden die Krankenschwester oder der Chirurg im Krankenhaus algorithmisch koordiniert. Wenn man sich jetzt um die Rechte von Fahrern kümmert, sichert man sich oder seinen Kindern zukünftig Rechte.

    Laura Jaruszewski ist von Januar bis März 2026 Praktikantin bei Netzpolitik. Ansonsten studiert sie in Göttingen Sozialwissenschaften und interessiert sich für Überwachungstechnologien und antifeministische Bewegungen im Netz. Kontakt: E-Mail (OpenPGP). Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

  22. Sklavenartige Systeme

    Lieferando, Wolt & Co.: „Brutaler Manchesterkapitalismus, der die Rechte von Arbeitnehmern aushöhlt“

    Subunternehmen in der Lieferdienstbranche unterlaufen Arbeitsstandards, entrechten Arbeitnehmer*innen und schaffen „beinahe sklavenartige Systeme“. Das sagt der Arbeitsrechtler Martin Bechert im Interview. Die EU-Plattformrichtlinie soll nun für bessere Arbeitsbedingungen sorgen – doch ist das wirklich möglich?

    Lieferdienste wie Wolt oder Lieferando stehen in der Kritik, um den Platz des schlechtesten Arbeitgebers zu buhlen. Das Rennen nimmt an Fahrt auf, seit die Plattformen ihre Fahrer*innen nicht mehr selbst anstellen, sondern über Subunternehmen. Bei Subunternehmen haben Fahrer*innen oft nicht mal Arbeitsverträge oder müssen mehrere hundert Euro zahlen, um einen Vertrag zu bekommen. Ausbleibende Lohnzahlungen, fristlose Entlassungen und keine Elternzeit sind andere arbeitsrechtliche Verstöße, von denen Fahrer*innen berichten.

    Die EU hat im April 2024 die Richtlinie zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Plattformarbeit verabschiedet. Die Richtlinie soll die Arbeitsstandards für Tätigkeiten verbessern, die über eine digitale Arbeitsplattform organisiert werden. Der dritte Artikel der Richtlinie sieht es als Aufgabe der Mitgliedstaaten vor, Maßnahmen explizit zum Schutz der Fahrer*innen zu erlassen, die bei Subunternehmen angestellt sind.

    Bis zum 02. Dezember 2026 ist die Bundesregierung verpflichtet, ein nationales Gesetz aus der Richtlinie zu formulieren. Doch wie wirksam werden mögliche Schutzmaßnahmen sein und wie kann das deutsche Arbeitsrecht an algorithmisches Management angepasst werden? Das hat netzpolitik.org den Rechtsanwalt Martin Bechert gefragt, der in diesem Feld tätig ist.

    Bei Subunternehmen sind die Erfolgsaussichten gering

    Martin Bechert, Sie sind Anwalt für Arbeitsrecht, Sie vertreten den Betriebsrat von Lieferando in Berlin und Kurierfahrer*innen gegenüber Plattformen vor Gericht. Worum geht es dabei?

    Im Fall des Betriebsrats geht es häufig um Mitbestimmungsrechte, die die Plattformen verletzen. Bei den Fahrern geht es fast durchgängig um Kündigungen oder Entgelte, die nicht gezahlt wurden.

    Haben Sie auch Fahrer*innen vertreten, die bei Subunternehmen angestellt sind?

    Ja. Bei den Personen, die bei Subunternehmen angestellt waren, war das Hauptproblem, dass die Unternehmen keinen Lohn gezahlt haben. Erst vor Gericht haben die Betroffenen erfahren, bei wem sie angestellt sind. Wenn sie zum Beispiel mit der App von Wolt gefahren sind, haben sie Wolt verklagt. Die Plattform hat ihnen dann vor Gericht erklärt, bei welchem Subunternehmer sie angestellt waren.

    Deswegen sind die Erfolgsaussichten für Fahrer, die bei Subunternehmen angestellt sind, leider gering. Die Plattformen nutzen die Auslagerung als Mittel, um ihre Arbeitgeberpflichten zu umgehen. Und an die Subunternehmen kommt man über den Rechtsweg kaum ran, weil es oft irgendwelche zwielichtigen Briefkastenfirmen sind.

    Wie werden Arbeitnehmerrechte von Subunternehmen missachtet?

    Ich kenne kein Subunternehmen, das seine Mitarbeiter tatsächlich fair behandelt oder alle arbeitsrechtlichen Vorgaben erfüllt. Das ist mir in meiner Praxis noch nicht vorgekommen. Subunternehmen sind ein klassischer Fall, in dem Schwarzgeld erarbeitet wird. Die Unternehmen leisten keine Sozialabgaben, zahlen keinen Mindestlohn und auch keine Steuern.

    Warum lagern Plattformen ihre Fahrer*innen überhaupt auf Subunternehmen aus?

    Die Lieferdienste sagen, sie müssten flexibel sein. Aber das ist ein vorgeschobener Grund. Flexibel könnte man auch mit einem Pool aus Springern oder durch einen Bereitschaftsdienst sein. Aber hier wird auf beinahe sklavenartige Systeme zurückgegriffen. Das kann mit wirtschaftlichen Druck wirklich nicht gerechtfertigt werden.

    Wie können solche Strukturen überhaupt existieren?

    Solche Strukturen existieren, weil staatliche Aufsichtsbehörden ihre Vorgaben und Verbote nicht richtig durchsetzen. Subunternehmen bilden kriminelle Strukturen, die bis zur organisierten Kriminalität reichen. Für manche politischen Entscheidungsträger handelt es sich bei Kurieren scheinbar um Menschen zweiter Klasse. Sonst wäre schon längst etwas gegen diese Strukturen passiert.

    Außer einer Direktanstellung sind alle Maßnahmen Flickschusterei

    Laut des dritten Artikels der EU-Plattformarbeitsrichtlinie müssen Arbeitnehmer*innen, die bei Subunternehmen angestellt sind, „denselben Schutz gemäß dieser Richtlinie genießen wie jene, die in einem unmittelbaren Vertragsverhältnis“ mit einer Plattform stehen. Wie kann dieser Schutz aussehen?

    Diese Formulierung umfasst einen sehr beschränkten Rahmen. Es geht nicht darum, Fahrer auf einmal direkt bei Plattformen anzustellen. Eigentlich geht es nur darum, einen Rahmen zu schaffen, der Fahrern ermöglicht, sich an die Plattformen zu wenden, die für ihre Löhne haften. Für den Fall, dass die Subunternehmen, bei denen sie angestellt sind, Löhne nicht zahlen. Das nennt sich gesamtschuldnerische Haftung und ist in der EU-Plattformarbeitsrichtlinie als mögliche Maßnahme vorgesehen. Sozial- und Steuerabgaben können Subunternehmen dann trotzdem noch umgehen.

    Wie sieht es mit weiteren Arbeitnehmerrechten aus wie Mutterschutz, Kündigungsschutz oder Arbeitszeitregelungen?

    “Derselbe Schutz” wie bei einer Direktanstellung bezieht sich nur auf den Lohn. Andere Arbeitnehmerrechte, dazu gehören auch Gesundheitsschutz oder Datenschutz, fallen nicht darunter. Die Beschäftigungssituation wird also katastrophal bleiben.

    Wenn sich aber Plattformen bisher jeglicher Arbeitgeberverantwortung entziehen und Angestellte, die zum Beispiel versuchen einen Betriebsrat zu gründen, versuchen zu kündigen, wird es für Einzelpersonen praktisch überhaupt möglich sein, Lohnansprüche gegenüber der Plattform durchsetzen?

    Bei Subunternehmen werden Fahrer derzeit sogar nicht mal gekündigt, sie fliegen einfach aus der App. Fahrer sind gegenüber den Plattformen und Subunternehmen in einer viel schwächeren Position. Mit der gesamtschuldnerischen Haftung gäbe es eine Chance, fehlende Lohnzahlungen gegenüber der Plattform einzuklagen. Trotzdem ist der Ansatz Flickschusterei. Um arbeitsrechtliche Verstöße zu vermeiden, würde nur eine Direktanstellung an die Plattformen tatsächlich was nützen.

    Mit der Bundesregierung wird kein Direktanstellungsgebot kommen

    Arbeitsministerin Bärbel Bas wollte ein Verbot von Subunternehmen prüfen, aber gegenüber dem rbb sagte das Bundesarbeitsministerium, ein Direktanstellungsgebot sei das letzte Mittel. Wird die nationale Plattformarbeitsrichtlinie so ein Gebot enthalten?

    Nein, das Direktanstellungsgebot wird nicht kommen. Bei der europäischen Richtlinie haben die Plattformen gute Lobbyarbeit geleistet, weshalb das Schutzniveau immer weiter gesenkt wurde, bis es das Problem nicht wirklich lösen wird.

    Die Bundesregierung sollte als nächsten Schritt die gesamtschuldnerische Haftung sauber umsetzen, dann haben wir immerhin das. Positiv hervorzuheben sind die in der Richtlinie vorgeschriebenen Transparenzrechte. Wir werden dadurch hoffentlich mehr Einsicht in die algorithmischen Systeme bekommen. Diese Systeme entscheiden zum Beispiel darüber, welcher Fahrer welchen Auftrag bekommt.

    In Diskussionen über ein Direktanstellungsgebot werden Parallelen zur Fleischindustrie gezogen. Arbeitnehmer*innen müssen seit dem 2020 beschlossenen Arbeitsschutzgesetz direkt im Betrieb angestellt sein. Ein Grund dafür war zum Beispiel, dass sich die Branche oder Teilbranche rechtssicher abgrenzen lässt. Ist dieses Argument bei Lieferdiensten erfüllt?

    Solche formellen Argumente sind Scheinargumente. Natürlich ließe sich das erfüllen. Wenn die gesamtschuldnerische Haftung umgesetzt wird, können wir den kriminellen Strukturen jahrelang weiter zuschauen, bis der Fall wieder in die EU geht und dann haben wir in zehn Jahren vielleicht ein Direktanstellungsgebot. Die Schutzmaßnahmen der EU-Richtlinie werden nicht ausreichen, wie sich zeigen wird. Das ist meine feste Überzeugung.

    Arbeitsbedingungen in der Lieferbranche sind bekannt

    Dann ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen eine Frage des politischen Willens?

    Ja, so ist es. Es ist eine Frage des politischen Willens und nicht eine Frage der Tatsachen. Die Tatsachen liegen offen da. Kein Mensch kann sagen, die Arbeitsbedingungen bei Subunternehmen seien gut oder annähernd gesetzmäßig.

    Was antworten Sie auf das Argument, ein Direktanstellungsgebot sei keine geeignete Maßnahme, weil es einen starken Eingriff in den freien Markt darstellen würde. Rechtlich sind Subunternehmen ja erlaubt.

    Wir wollen den Markteingriff, weil der Markt nicht funktioniert. Der Eingriff ist notwendig, weil wir es mit einem brutalen Manchesterkapitalismus zu tun haben, der die Rechte von Arbeitnehmern aushöhlt.

    Der Arbeitnehmerbegriff und der Betriebsbegriff im Arbeitsrecht müssen reformiert werden

    Können sich Fahrer*innen bei Rechtsverletzungen auf deutsches Arbeitsrecht berufen?

    Der Sinn des Arbeitsrechts ist es, diejenigen zu schützen, die von ihrem Arbeitgeber schwer abhängig sind. Das sind die Arbeitnehmer. Im deutschen Arbeitsrecht stehen wir dabei vor zwei großen Problemen.

    Das erste Problem ist der Arbeitnehmerbegriff. Schauen wir auf einen Uberfahrer. Wir sehen, der braucht Schutz, aber er gilt nicht als Arbeitnehmer, sondern als Selbstständiger. Warum ist der nicht Arbeitnehmer? Der Arbeitnehmerbegriff muss deswegen erweitert werden und zwar um den Schutzaspekt, der zweckmäßig ist, um eine Tätigkeit ausführen zu können.

    Das zweite Problem betrifft den Betriebsbegriff. Der Arbeitgeber darf bestimmen, wo Arbeitnehmer ihre Vertretung, den Betriebsrat, wählen. Warum ist das so? Das Bundesarbeitsgericht argumentiert, dass ein Betriebsrat nur dort mitbestimmen kann, wo eine Leitung Entscheidungen trifft.

    Aber was ist, wenn es keine Vorgesetzten mehr gibt, weil alles algorithmisch gesteuert wird? So ist es bei Lieferando in vielen Städten der Fall. Dann haben alle Arbeitnehmer einen Betriebsrat und zwar den am Betriebssitz. Ein Betriebsrat soll nach der Betriebsverfassung aber aus Kollegen bestehen, die sich vor Ort um die lokalen Arbeitsverhältnisse kümmern. Welchen Nutzen hätte es für sämtliche Fahrer aus Freiburg, wenn sie beispielsweise in Berlin vertreten werden?

    Arbeitnehmer sollten deswegen bestimmen dürfen, wie sie ihre Vertretung organisieren. Wenn Fahrer in Freiburg beschließen einen Betriebsrat zu gründen, dann muss der Arbeitgeber eben jemanden dorthin stellen, der verhandeln darf. Der Betriebsbegriff müsste dahingehend angepasst werden.

    Würde man so einen Betriebsbegriff definieren, wäre es dann egal, ob der Arbeitgeber ein algorithmisches Management oder eine physische Person ist?

    Ja, das wäre egal, weil ein grundsätzliches Recht geschaffen wäre.

    Aber an Subunternehmerstrukturen kommt das Arbeitsrecht nicht ran?

    Diese Subunternehmerstrukturen sind Verhältnisse, bei denen ich es für unrealistisch halte, dass sich ein Betriebsrat gründen oder eine Gewerkschaft tätig werden kann. Solange diese Strukturen bestehen, gibt es bestenfalls Arbeitsverhältnisse zweiter Klasse, eher wahrscheinlich sind Verhältnisse in einem kriminellen Umfeld.

    Rechte von heute sichern Rechte für morgen

    Sind diese Fragen zum Arbeitnehmerschutz in Zeiten algorithmischen Managements auch für andere Branchen relevant?

    Diese Lieferdienstbranche ist ein arbeitsrechtliches Labor, von dem Leute denken, es würde sie nicht betreffen. Aber algorithmisches Management wird es zukünftig in vielen Bereichen geben. Heute kommt eine Bestellung algorithmisch gesteuert vom Restaurant zum Kunden, morgen werden die Krankenschwester oder der Chirurg im Krankenhaus algorithmisch koordiniert. Wenn man sich jetzt um die Rechte von Fahrern kümmert, sichert man sich oder seinen Kindern zukünftig Rechte.

    Laura Jaruszewski ist von Januar bis März 2026 Praktikantin bei Netzpolitik. Ansonsten studiert sie in Göttingen Sozialwissenschaften und interessiert sich für Überwachungstechnologien und antifeministische Bewegungen im Netz. Kontakt: E-Mail (OpenPGP). Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

    Über Laura Jaruszewski, Interview - netzpolitik:

    Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.

  23. Die Begleiterin schwärmt in der Theaterpause plötzlich von #chickenwings. "Aber nicht den Fraß von #kfc oder irgendeiner #lieferando Bude."

    Jetzt haben wir Hunger. Schwierig.

    Und Ihr denkt, Ihr hättet Probleme.

  24. Die Begleiterin schwärmt in der Theaterpause plötzlich von #chickenwings. "Aber nicht den Fraß von #kfc oder irgendeiner #lieferando Bude."

    Jetzt haben wir Hunger. Schwierig.

    Und Ihr denkt, Ihr hättet Probleme.

  25. Hey Fedi, sag mir bitte, wie ich bei #Lieferando meine Telefonnummer ändern kann. Unsere Klingel ist kaputt und es ist meine alte Nummer gespeichert. Es gibt aber keine Option in der App oder auf der Website. Weiß wer, wie das gehen soll? #fragfedi #followerpower

  26. Hey Fedi, sag mir bitte, wie ich bei #Lieferando meine Telefonnummer ändern kann. Unsere Klingel ist kaputt und es ist meine alte Nummer gespeichert. Es gibt aber keine Option in der App oder auf der Website. Weiß wer, wie das gehen soll? #fragfedi #followerpower

  27. Lesenwerte Analyse in der aktuellen @analysekritik zu den Bedingungen, unter denen migrantische Fahrradkuriere arbeiten und sich – trotz aller Widrigkeiten –organisieren.
    #Streik #Lieferando
    akweb.de/bewegung/lieferando-l

  28. Lesenwerte Analyse in der aktuellen @analysekritik zu den Bedingungen, unter denen migrantische Fahrradkuriere arbeiten und sich – trotz aller Widrigkeiten –organisieren.
    #Streik #Lieferando
    akweb.de/bewegung/lieferando-l

  29. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat die #Betriebsratswahlen an #Lieferando-Standorten ohne Leitungsmacht für unwirksam erklärt und sich selbst damit zum digitalen Neuland labournet.de/?p=169596

  30. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat die #Betriebsratswahlen an #Lieferando-Standorten ohne Leitungsmacht für unwirksam erklärt und sich selbst damit zum digitalen Neuland labournet.de/?p=169596

  31. Wer, nachdem sie/er diese Doku des #rbb über Essens-Lieferdienste gesehen hat, kann eigentlich nicht mehr guten Gewissens dort bestellen. Ausbeutung hoch 3 durch SubSubSubunternehmen. Lohn wird bar und schwarz gezahlt. Wenn überhaupt gezahlt wird.
    Und private "Hoch"-Schulen kommen auch nicht gut weg.

    youtube.com/watch?v=kevhvPbnTy4

    #Wolt #Ubereats #Lieferando

    Edit 2.1.: Volt -> Wolt

  32. Wer, nachdem sie/er diese Doku des #rbb über Essens-Lieferdienste gesehen hat, kann eigentlich nicht mehr guten Gewissens dort bestellen. Ausbeutung hoch 3 durch SubSubSubunternehmen. Lohn wird bar und schwarz gezahlt. Wenn überhaupt gezahlt wird.
    Und private "Hoch"-Schulen kommen auch nicht gut weg.

    youtube.com/watch?v=kevhvPbnTy4

    #Volt #Ubereats #Lieferando

  33. Der Umsatz der Lieferbranche liegt laut einer Studie des Wissenschaftszentrums Berlin inzwischen bei 7,4 Milliarden Euro.

    Einer der bekanntesten Lieferdienste in Deutschland ist Lieferando. Nun entlässt das Unternehmen rund 1.500 Mitarbeitende, vor allem in Norddeutschland.

    Künftig sollen Aufträge an günstigere Subunternehmen gehen. Für die Fahrerinnen und Fahrer bringt das laut Betriebsrat vor allem Nachteile.

    🎙️ 🎧 ndr.de/nachrichten/info/folgen

    #NDR #Lieferando #Lieferservice #Betriebsrat

  34. Der Umsatz der Lieferbranche liegt laut einer Studie des Wissenschaftszentrums Berlin inzwischen bei 7,4 Milliarden Euro.

    Einer der bekanntesten Lieferdienste in Deutschland ist Lieferando. Nun entlässt das Unternehmen rund 1.500 Mitarbeitende, vor allem in Norddeutschland.

    Künftig sollen Aufträge an günstigere Subunternehmen gehen. Für die Fahrerinnen und Fahrer bringt das laut Betriebsrat vor allem Nachteile.

    🎙️ 🎧 ndr.de/nachrichten/info/folgen

    #NDR #Lieferando #Lieferservice #Betriebsrat

  35. Subunternehmen bei Lieferdiensten sollen verboten werden - was bedeutet das für dich?

    Beliebte Lieferdienste setzen Subunternehmen für das Ausliefern von deinem Essen ein – wie lange noch? Bärbel Bas will das gesetzlich verbieten.

    swr3.de/aktuell/nachrichten/li

    #Lieferdienste #UberEats #Lieferando #Subunternehmen

  36. Subunternehmen bei Lieferdiensten sollen verboten werden - was bedeutet das für dich?

    Beliebte Lieferdienste setzen Subunternehmen für das Ausliefern von deinem Essen ein – wie lange noch? Bärbel Bas will das gesetzlich verbieten.

    swr3.de/aktuell/nachrichten/li

    #Lieferdienste #UberEats #Lieferando #Subunternehmen

  37. Branchenprimus #Lieferando will 2.000 Rider entlassen und auf Subunternehmen setzen. Die ohnehin miesen Arbeitsbedingungen würden sich für sie weiter verschlechtern. Für sie braucht es nun schnell einen Sozialtarifvertrag. Gleichzeitig muss die #Bundesregierung analog zur Regelung in der Fleischindustrie das Festanstellungsgebot für Lieferdienste durchsetzen und die EU-Plattformrichtlinie in nationales Recht übertragen.

    Mehr: niedersachsen.dgb.de/-/GGp9

    #DGB #NGG #Gewerkschaft #schlaglicht #Tatort

  38. Branchenprimus #Lieferando will 2.000 Rider entlassen und auf Subunternehmen setzen. Die ohnehin miesen Arbeitsbedingungen würden sich für sie weiter verschlechtern. Für sie braucht es nun schnell einen Sozialtarifvertrag. Gleichzeitig muss die #Bundesregierung analog zur Regelung in der Fleischindustrie das Festanstellungsgebot für Lieferdienste durchsetzen und die EU-Plattformrichtlinie in nationales Recht übertragen.

    Mehr: niedersachsen.dgb.de/-/GGp9

    #DGB #NGG #Gewerkschaft #schlaglicht #Tatort

  39. "Samee ist Teil des Lieferando Workers' Collective und im Betriebsrat von #Lieferando in Berlin. Er beschreibt eindrücklich die Situation der migrantischen Essenskuriere."

    Heftigste Ausbeutung. Es lohnt sich das 5min-Video zu kucken: labournet.tv/de/videos/aubeutu @ltv

  40. "Samee ist Teil des Lieferando Workers' Collective und im Betriebsrat von #Lieferando in Berlin. Er beschreibt eindrücklich die Situation der migrantischen Essenskuriere."

    Heftigste Ausbeutung. Es lohnt sich das 5min-Video zu kucken: labournet.tv/de/videos/aubeutu @ltv