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#katholischesoziallehre — Public Fediverse posts

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  1. Die Katholische Soziallehre besagt, dass die #Gerechtigkeit unterschieden werden muss in eine ausgleichende, verteilende und soziale. Der Markt unterliegt den Prinzipien der ausgleichenden Gerechtigkeit. Dazu muss aber eine gerechte soziale Verteilung der Güter treten. Handlungsweisen müssen solidarisch und vom gegenseitigen Vertrauen geprägt sein, das kann der Markt allein in der ihm eigenen wirtschaftlichen Funktion nicht erfüllen. Die Wirtschaft muss deshalb zuerst auf die Erlangung des Gemeinwohls ausgelegt sein. Der Markt, der die alleinige Macht übernimmt, tötet.

    Weder der #Sozialismus, der die persönliche Freiheit und die Menschenwürde einschränkt, noch der #Liberalismus, der nicht das Gemeinwohl, sondern den ungeregelten Kapitalismus zum Ziel hat, können den Menschen in seiner Würde ernst nehmen. Das geschieht nur durch das Gemeinwohl mit christlichen Werten.

    #fedikirche #katholischekirche #katholischesoziallehre #glaubenswissen #soziologie #gemeinwohl #marktwirtschaft

  2. Schon im Revolutionsjahr 1848 hat die katholische Kirche im Mainzer Manifest eine Alternative zum Kommunistischen Manifest von #Marx verfasst. Darin sind der Glaube und die soziale Frage eng verbunden. Not und Elend der Massen kann auf Unglauben und Unmoral zurückgeführt werden. #Liberalismus gilt als Unglaube, nicht aber eine freiheitliche Gesinnung.

    Der Liberalismus ist dem #Christentum gegenüber feindlich eingestellt, da er auf Materialismus und eine mechanisch-rationalistische Wirtschaftslehre setzt. Weder ungehindert wirksame Marktkräfte (Liberalismus) noch erzwungene staatliche Maßnahmen (Sozialismus) vermögen aber wahre Wohlfahrt zu erreichen. Im linken wie rechten Spektrum stehen oft ideologische Ziele vor dem Gemeinwohl und gegen die Freiheit und Würde des Menschen. Diese werden nur durch christlichen Glauben und seine Tugenden, zu denen Fleiß wie Bescheidenheit zählen, gewahrt.
    #fedikirche #katholischekirche #katholischesoziallehre #geschichte #glaubenswissen #sozialismus

  3. Die soziale Frage wurde im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert immer dringender. Die katholische Kirche hatte jedoch eine Antwort: die Katholische Soziallehre. Es ist eine Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie, die in der biblisch begründeten Anthropologie, dem christlichen Menschenbild, verankert ist. Verbunden damit ist das Naturrecht in der theologischen Tradition. Sie ist die praktische Auseinandersetzung mit der Not der Arbeiter.

    Der Mensch ist immer eine Person, die auf die Gesellschaft hingeordnet ist. Dabei ist die Solidarität zu beachten. Der Idealismus kennt den Gedanken, dass wirtschaftliche Strukturen prinzipiell durch den Menschen verändert werden können. Diese Strukturen sind nicht Teil der Natur, sondern der Geschichte.
    #fedikirche #katholischekirche #katholischesoziallehre #glaubenswissen #geschichte #solidarität

  4. Im 19. Jahrhundert entstand aufgrund der fortschreitenden und ausbeuterischen Industrialisierung die Soziallehre der Kirche. Im Christentum wurde als einzige Religion die Abschaffung der Sklaverei als religiöse Forderung wahrgenommen. Mehr die Prinzipien des christlichen Glaubens als christliche Institutionen schritten hier voran. Die Triebkraft des Christentums wurde so entscheidend, damit die Idee der Menschenrechte aus dem Gedanken der geschöpflichen Menschenwürde und Freiheit entstehen konnte.

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  5. #Geschichte #Kirchengeschichte #Papst #katholischeSoziallehre #Industrialisierung

    Leo XIII

    "...Stärkung der Katholischen Soziallehre...Enzyklika Rerum Novarum (dt. Geist der Neuerung) 1891 begründete den Ruf Leos XIII. als „Arbeiterpapst“. Er prangerte die Ausbeutung der Arbeiter an und wies auf ihre Verelendung infolge der Industrialisierung hin..."

    de.wikipedia.org/wiki/Leo_XIII.