#19jhd — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #19jhd, aggregated by home.social.
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Raffael, Superstar: Ab dem späten 19. Jahrhundert legte die Firma Liebig ihrem Fleischextrakt Sammelbilder bei - quasi als "Wissensvermittlung to go".
Dabei verzichten die Liebig-Bilder auf religiös überhöhte Szenen: Ihr Raffael verdankt seinen Erfolg seiner Ausbildung, Arbeit und Fleiß, nicht etwa einer göttlichen Berufung, schreibt Klara von Lindern in unserem #Slider ⬇️
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Wer im Wien um 1900 „nach Lahmann“ kochte, folgte einem radikalen Ernährungsversuch: mehr grünes Gemüse, mehr Obst, weniger Fleisch – und dazu das berühmte Nährsalzpulver aus Dresden.
Warum griffen Wiener Wirt:innen dieses Konzept begeistert auf? Und was machte Heinrich Lahmanns Sanatorium am Weißen Hirsch so einflussreich, dass seine Küche bis in urbane Speisezimmer und Reformhäuser ausstrahlte? Das verrät Birgit Pack in unserem #Slider 👇
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Frauen blieben in der Geschichtsschreibung als politisch Handelnde lange unsichtbar. Ein Sammelband zeigt, wie Frauen in der Habsburgermonarchie informell und doch politisch aktiv waren – als Diplomatinnen, Streikenden und Umweltaktivistinnen, jenseits von Ämtern und offiziellen Kanälen ⬇
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Am 24. Juni ist Johannistag: Der christliche Feiertag zu Ehren Johannes des Täufers wurde 1840 in ganz Deutschland genutzt, um Johannes Gutenberg und das 400jährige Jubiläum des Buchdrucks zu feiern. Die Feierlichkeiten hatten durchaus eine politische Brisanz, berichtet Michael Knoche – denn darin fand auch der Gedanken der Einheit der Nation Ausdruck ⬇
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Mitte des 19. Jahrhunderts lebten 80.000 deutschsprachige Einwander:innen in Paris. Sie kamen als Schneider, Dienstmädchen und Gesellen und lebten häufig unter prekären Bedingungen in den Pariser Armenvierteln.
Ihre Spuren – Fotos, Briefe, Postkarten und handschriftliche Dokumente – sind in der Bibliothèque historique de la Ville de Paris zu sehen. @Mareike2405 verrät in unserem #Slider ihre Highlights ⬇
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Die Plünderung der Handschriftensammlung des St. Katharinenklosters im Süden der Sinaihalbinsel durch europäische Gelehrte ist einer der umfangreichsten und zugleich am wenigsten bekannten Akte des Biblioklasmus in jüngerer Vergangenheit. Im Zentrum: Der gescheiterte Theologe und Abenteurer Friedrich Grote.
Peter Tarras spürt Grotes Lebensweg nach, der für die Zerstreuung der Sinaihandschriften verantwortlich war ⬇
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Geschrieben am Fuß eines Kruzifix: Nach dem tragischen Tod seiner Tochter Léopoldine nutzte Victor Hugo seine #Gedichte als Form der Vergangenheitsbewältigung - was nicht ohne Kritik blieb.
Claus-Dieter Osthövener übersetzt und kommentiert Victor Hugos Kontemplationen ⬇
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"Vorzüglicher vegetarischer Mittagstisch": Solche Inserate fanden sich um 1900 vielfach in Wiener Zeitungen, wo Privatmenschen vor dem Zeitalter der Großküchen regelmäßige Mittagessen anboten. Dass auch vegetarische Optionen nachgefragt wurden, hat Birgit Pack recherchiert.
Unser Hingucker im #Slider 👇