home.social

#ruhrwellenreiter — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #ruhrwellenreiter, aggregated by home.social.

fetched live
  1. Re: „Zwischen Blog, Facebook & Mastodon…“

    Ich lese bei @stefanpfeiffer.blog schon länger mit, als ich mich erinnern kann. Grund dafür ist unsere Schicksalsgemeinschaft. Denn sein FohlenTicker, ist als Ergänzung zu meiner Stammquelle „Seitenwahl“, meine beste Verbindung zum Leid (hauptsächlich) und Freud (eher selten) der einzig wahren Borussia. Dass er nebenbei auch noch über weit mehr als das bloggt, nehme ich als Benefit gerne mit…

    Stefans offenes Bekenntnis dazu, auch weiterhin Meta als Multiplikator seines Blogs zu nutzen, respektiere ich. Auch wenn es jede Menge Grund dafür gibt, diese Entscheidung zu kritisieren. Aber das überlasse ich gerne anderen. Mir steht das nicht zu, denke ich.

    Meine „Ergänzung“ zu Stefans Beitrag ist viel mehr, dass der Grund „Reichweite“ sozusagen als sowas wie die Generalabsolution von allen benutzt wird, die sich die Arbeit nicht machen wollen – oder objektiv aus Mangel an Ressourcen, nicht machen können, dabei denke ich an manch unterbesetztes Social-Media-Team – auf anderen „Plattformen“ eine neue „Reichweite“ aufzubauen. Also quasi mit nichts mehr als einem Handtuch im Gepäck auf einem anderen Planeten ein neues Leben aufzubauen.

    Ich habe da eine komplett andere Perspektive. Und das liegt daran, dass ich mit meinem Blog @mediathekperlen nie auf irgendeiner Social-Media-Plattform vertreten war. Das Ding wurde von Anfang an nur für das Fediverse gebaut. Und obwohl es auf der Blog-Software WordPress läuft, hat es inzwischen mehr Reichweite (2.200+), als jedes meiner zahlreichen anderen Blogs jemals vorher – völlig egal, in welchem asozialen Netzwerk ich deren Links geteilt habe.

    Mehr geht immer, klar! Aber wenn Bots und Fakeprofile wegfallen, dann schrumpft die Zahl der Follows vermutlich auch auf den datenkapitalistischen Plattformen signifikant. Und 2.200+ echte Menschen sind dann schon eine erhebliche Zielgruppe, von der ich nicht geahnt hätte, sie im Fediverse erreichen zu können, als ich mit dem Projekt begonnen habe…

    Am Ende zählen aber nicht die Anzahl der Follows, sondern die Anzahl und die Qualität der Interaktionen. Für die Blogger:innen der alten Schule: die Anzahl der Kommentare / Pingbacks im Blog. Denn was ist ein „Like“ auf Facebook/Insta/X, wenn es nicht in den Blog zurückkommt, sondern nur bei Zuckerberg et al. existiert? Und was ist ein Kommentar, wenn er nur in meinem Blog lesbar ist – für die ganz wenigen Leser:innen, die in einem Beitrag überhaupt weit genug runterscrollen, um sie zu sehen?

    Wenn alles für alle überall zugänglich ist, um damit zu interagieren, erst dann entwickelt sich daraus auch so etwas wie eine Community. Hashtags und Gruppen tragen es noch weiter über die eigenen Follows hinaus, Reposts (die wertvollste Interaktion überhaupt) potentieren es nochmal.

    Es hat rund zwei Jahre gedauert, bis dass der Mediathekperlen-Blog aus sich heraus organisch exponentiell gewachsen ist. Noch zu Weihnachten 2024 lag die Zahl meiner Follower:innen bei rund 500 Accounts. Ein Jahr vorher waren es nur 160… und wenn ich hochrechnen soll, dann wäre es nicht gänzlich unwahrscheinlich, dass es zu Weihnachten 2025 schon mehr als 3.000 sind.

    Hätte mir das eine:r vor drei Jahren so vorhergesagt, dann hätte ich wohl gesagt „Du spinnst doch…!“

    Ich habe mich schon etwas schwergetan, mich vom Usenet zu verabschieden, MySpace und StudiDingens habe ich ausgelassen. Facebook und Twitter habe ich eh‘ nur als Linkschleuder für politische Kampagnen genutzt, die waren aber irgendwann vorüber und ich war wieder weg. LinkedIn hatte ich auch – als es gehackt wurde, habe ich drauf verzichtet. Im Fediverse bin ich schon seit 2018… aber richtig angekommen bin ich erst, seit mein Blog „ActivityPub“ versteht.

    Ich will nix anderes mehr!

  2. Im Maschinenraum der Cinephile: Letterboxd?

    Es beginnt immer gleich: Da wollen wir nur ein bisschen Ordnung schaffen. Haben Filme gesehen, Filme vergessen, Filme verwechselt. Also loggen wir uns irgendwo ein, vergeben Sterne, tippen Listen, liken „favorite movie romances“ (Toller Beitrag, wünschte ich hätte ihn geschrieben.). Fühlen uns verstanden. Endlich ein Ort, wo alle wissen, dass „Possession“ (1981) kein Horrorfilm, sondern ein Beziehungsdrama ist.

  3. Re: The Future is Federated!

    @_elena is who the Fediverse needed like 10 years ago. A great communicator with an unbelievable talent, not only to tell a story, but also to visualize in a way, that everyone watching her four-minute video should ask themself: „Why in the world am I still wasting my life in capitalist-social-media bunkers instead of using the second-greatest thing since Tim Berners-Lee invented the internet.“

  4. Re: Heimat

    Hundertmal Danke, lieber @KRDigital, für die Bilder! Für mich ist das buchstäblich Heimat. Im Emscherpark und am Kanal habe ich als Kind gespielt. Auf dem Pütt habe ich gelernt. Die Emscher ist mein Lebensfluss. Da bin ich eigentlich erst zum Menschen geworden. Vorher wusste ich ja nix vom Leben.

    Aber immer, wenn ich den Herkules auf dem Nordsternturm sehe, wünsch’ ich mir, einen zu kennen, der einen kennt, der einen Sprengmeister kennt. Der gehört da einfach nich‘ hin!

    Grüße & Glückauf von einem Exil-Karnaper!

  5. In den Schuhen des Fischers – SPD mit beschränkter Hoffnung

    Ein Mensch muss nicht katholisch sein, um zu verstehen, dass jeder Papst auch automatisch eine Person der Weltgeschichte ist. Und wenn so einer stirbt, dann ist das immer auch eine Zäsur, zu der Bilanz eines Lebenswerks gezogen wird. Unausweichlich ist es, dass sich dabei auch Enttäuschungen materialisieren. Über den Mann, wie seine Kirche. Ganz wie bei der SPD.

  6. Euren Kanzler wählen wir nicht!

    Im Grunde stimme ich mit den Forderungen, mit denen Philipp Türmer (Jusos) sich offensichtlich konfrontiert sieht, vollkommen überein. Denn „Wenn=Dann“ Szenarien für die möglichen Ergebnisse der Bundestagswahl gibt es nicht so viele, als dass eine Partei sich nicht heute konkret positionieren könnte. Die einen Wähler:innen werden das begrüßen, die anderen ablehnen. Lesen wir darum doch mal wieder das Grundgesetz!

  7. Meine Medien-Blase und die Barrikaden

    Vom Platzen der Blase: Ich komme manchmal nur sehr schwer von Gewohnheiten los. Dazu gehört insbesondere mein Medienkonsum. Warum ich, zum Beispiel, heute noch Spiegel-Online lese, weiß ich ehrlich gesagt wirklich nicht mehr. Vielleicht, weil es das schon gab, als ich damals zum ersten Mal online gegangen bin. (1.180 Wörter, 6 Min. Lesezeit.)

  8. Die Antwort ist: „42“

    DeepSeek also. Der Disruptor kommt wiedermal aus China. Keine Überraschung eigentlich. Und während Silicon-Valley und das Weiße Haus noch überlegen, wie sie den Wettbewerber aus Asien sanktionieren sollen, macht die Open-Source Community sich eine Mate auf und feiert. (662 Wörter, 4 Min. Lesezeit.)

  9. Politik mit „Leichter Sprache“

    Sie müssen mir nachsehen, ich stehe mir, was meine Sprache und Schrift betrifft, selbst am meisten im Wege, mich ‚einfach verständlich‘ zu machen. Und so geht es, glaube ich, ganz vielen, für die das Reden und Sprechen zur Berufsausübung gehört. Aber eben nicht unbedingt auch das sich ‚verständlich machen‘, bei denen über die sie eigentlich sprechen. (471 Wörter, 2 Minuten Lesezeit.)

  10. #NeuHier

    Tatsächlich ist die Überschrift ungenau. Denn ich bin lange nicht mehr „neu“ im Fediverse. Sechs bis sieben Jahre treibe ich mich schon darin herum. Habe eine Hubzilla- und eine Streams-Instanz betrieben (nur für mich allein), war auf Mastodonten.de, bis dass der Admin (mein Freund) dort den Stecker gezogen hat, und heute habe ich (auch) ein Konto auf Mastodon.social dem Dickschiff unter den vielen Servern im Fediverse… (615 Wörter, 3 Minuten Lesezeit.)

  11. Der CDU-Backlash fing ja nicht erst gestern an…

    (M)Ein Rant: Machen wir uns nichts vor. Die besten Zeiten unseres Landes liegen hinter uns. Dazu hat es nicht erst den zeremoniellen Abriss der sogenannten CDU-Brandmauer von gestern gebraucht. Darum müssen wir es jetzt um so mehr verteidigen! Aber wie? (956 Wörter, 5 Min. Lesezeit.)

  12. Liebe Geiselnehmer:innen

    Ganz egal, ob ihr nun vorne in der Lok arbeitet, oder hinten die Fahrkarten kontrolliert. Ganz egal, ob ihr Kinder betreut oder die Alten und Kranken. Ich verstehe euch, wenn ihr im Supermarkt an der Kasse steht, oder im Hochregallager den Gabelstapler fahrt. Ich bin der lebende Beweis für das Stockholm-Syndrom. Denn ich bin seit 40 Jahren in einer Gewerkschaft.

  13. #DeleteFacebook – Warum soziale Netzwerke dezentralisiert werden müssen

    Vor fast sechs Jahren, 2018, schrieb ich diesen Aufsatz über das Fediverse, Facebook (Meta gab es da noch nicht) und Mastodon. Uli Kelber hat seit dem wirklich alles richtig gemacht, und im Job all meine Erwartungen übertroffen. Doch auch der Rest des Beitrags ist recht gut gealtert… Allerdings hat das Fediverse seither in mehreren Eskalationsstufen expandiert. Davon konnten wir damals eigentlich nur träumen…!

    Zu den Mediathekperlen: nexxtpress.de/b/2qo

  14. #DeleteFacebook – Warum soziale Netzwerke dezentralisiert werden müssen

    Vor fast sechs Jahren, 2018, schrieb ich diesen Aufsatz über das Fediverse, Facebook (Meta gab es da noch nicht) und Mastodon. Uli Kelber hat seit dem wirklich alles richtig gemacht, und im Job all meine Erwartungen übertroffen. Doch auch der Rest des Beitrags ist recht gut gealtert… Allerdings hat das Fediverse seither in mehreren Eskalationsstufen expandiert. Davon konnten wir damals eigentlich nur träumen…!

  15. Ein Geschenk für Filmschaffende?

    Gutes Fernsehen ist nicht tot. Aber das Fernsehen der Zukunft wird nicht das sein, was wir uns heute darunter vorstellen (können).

    Ich schaue eigentlich kaum noch lineares Programm. Eigentlich nur noch, wenn es „live“ ist – und dann eben auf Kanälen, die „Ereignisse“ tatsächlich als solche übertragen… ganz oft – wenn es sich nicht gerade um Sport handelt, ist das eben phoenix. […]

Share on Mastodon

Enter the server where you have an account.