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#padagogikbubble — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #padagogikbubble, aggregated by home.social.

  1. 17.06.2026 online (Zoom): Fachtag Reden ist Silber, Schweigen keine Option! Haltung kommunizieren – Queerfeindlichkeit entgegentreten – mit DGS-Übersetzung

    Mein Workshop: Wie können wir mit Kontroversen umgehen, ohne uns gegenseitig zu Feind*innen zu machen? Polarisierungsdynamiken entkräften – Umgang unter möglichen Verbündeten

    Barrierereduktion: DGS-Übersetzung im Plenum und für einen Workshop – welcher Workshop von den Dolmetschenden begleitet wird, wird im Vorhinein in Abstimmung mit den Menschen, die Bedarf für eine Übersetzung haben, entschieden und kommuniziert

    Zielgruppe: Fachkräfte aus dem Bereich der Sozialen Arbeit sowie den Regelstrukturen, Mitarbeitende aus dem schulischen, kommunalen und kulturellen Kontext, ehrenamtlich Engagierte, queere Menschen, Allies sowie interessierte Personen

    Zeit: 10 – 16h

    Kosten: kostenfrei

    Weitere Infos & Anmeldung: selbstverstaendlich-vielfalt.d…

    Veranstalter*innen: Kooperationsverbund „Selbstverständlich Vielfalt“: Queere Bildung e. V., LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt, Akademie Waldschlösschen, Bundesverband Trans* e. V., in Kooperation mit Intergeschlechtliche Menschen e. V.

    #queer #LSBTIQ #queerebildung #Pädagogik #pädagogikbubble

  2. 17.06.2026 online (Zoom): Fachtag Reden ist Silber, Schweigen keine Option! Haltung kommunizieren – Queerfeindlichkeit entgegentreten – mit DGS-Übersetzung

    Mein Workshop: Wie können wir mit Kontroversen umgehen, ohne uns gegenseitig zu Feind*innen zu machen? Polarisierungsdynamiken entkräften – Umgang unter möglichen Verbündeten

    Barrierereduktion: DGS-Übersetzung im Plenum und für einen Workshop – welcher Workshop von den Dolmetschenden begleitet wird, wird im Vorhinein in Abstimmung mit den Menschen, die Bedarf für eine Übersetzung haben, entschieden und kommuniziert

    Zielgruppe: Fachkräfte aus dem Bereich der Sozialen Arbeit sowie den Regelstrukturen, Mitarbeitende aus dem schulischen, kommunalen und kulturellen Kontext, ehrenamtlich Engagierte, queere Menschen, Allies sowie interessierte Personen

    Zeit: 10 – 16h

    Kosten: kostenfrei

    Weitere Infos & Anmeldung: selbstverstaendlich-vielfalt.d…

    Veranstalter*innen: Kooperationsverbund „Selbstverständlich Vielfalt“: Queere Bildung e. V., LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt, Akademie Waldschlösschen, Bundesverband Trans* e. V., in Kooperation mit Intergeschlechtliche Menschen e. V.

    #queer #LSBTIQ #queerebildung #Pädagogik #pädagogikbubble

  3. Gute Lern- und Auseinandersetzungsbedingungen zu Diskriminierung – unter grundsätzlich offenen und lernbereiten Menschen

    In der diskriminierungskritischen Bildung oder in anderen Kontexten von Pädagogik, Organisationen, Communities oder Aktivismus, in denen wir Impulse rund um Diskriminierungskritik oder ein solidarisches Miteinander einbringen bzw. austauschen, stoßen wir oft auf Blockaden. Nicht immer haben diese Blockaden (nur) mit inhaltlicher Abwehr, Privilegiensicherung etc. zu tun. Oft geht es um Ängste, um hinderliche Lerngewohnheiten, um Haltungen zu und Umgang mit Kritik, Leistungs-/Kompetenzdruck und Angst vor Fehlern, den Umgang mit Spannungsverhältnissen und Ambivalenzen sowie mit eigenen Emotionen. Auch Fragen von Selbstsorge, Grenzachtung, Achtsamkeit, Vertraulichkeit etc. können eine Rolle spielen.

    Ich habe irgendwann begonnen, Erwachsenenbildungs-Seminare mit einer längeren und Jugendbildungs-Seminare mit einer kürzeren Einladung bzgl. meiner Wünsche an unsere Arbeitsweise einzuleiten. Iven Saadi und ich haben diese in unserer gemeinsamen Arbeit aufgegriffen und entwickeln sie zusammen und einzeln stetig weiter. Wir haben erlebt, dass bestimmte Framings zu den oben genannten Themen bestimmte Teilnehmende von Ängsten und Sorgen entlasten können. Sie können Gruppen und uns als Leitungen dabei unterstützen, herausfordernde Situationen anders einzuordnen. Und sie können eine Basis bilden, auf die wir uns oder Teilnehmende sich bei Interventionen rückbeziehen können. Diese Framings haben wir aufgeschrieben in:

    Debus, Katharina/Saadi, Iven (2025): Wünsche an die Arbeitsweise. Auch: didaktischer Impuls zu guten Lern- und Auseinandersetzungsbedingungen zu Diskriminierung. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 118–122. schnig.dissens.de/handreichung

    Bei manchen Teilnehmenden können solche Framings auch Sorgen auslösen, weil sie ihnen bewusst machen, dass sie über viele mögliche Reibungsquellen noch nie nachgedacht haben. Oft sagen sie aber unterwegs oder am Ende, dass ihnen das eine oder andere Framing geholfen hat oder dass es sie auch für ihren Alltag sensibilisiert hat.

    Ein so langer Impuls am Anfang ist nicht für jede Zielgruppe, Gruppenkonstellation und jedes Format geeignet. Wir haben diese Framings nicht (nur) aufgeschrieben, um es anderen zu ermöglichen, sie in dieser Form aufzugreifen. Es ist auch möglich, sich von den Inhalten inspirieren zu lassen und entsprechend des eigenen Handlungskontextes und des eigenen Stils zu entscheiden, ob, wann und in welcher Form welche Aspekte davon inspirierend sein könnten. Ob als Framings am Anfang oder schon in der Einladung, als Haltung oder Framings zwischendurch, z.B. in herausfordernden Situationen, oder in anderer Weise.

    Wichtig ist uns, dass wir diese Framings hilfreich finden unter Menschen, die grundsätzlich offen und lernbereit sind. Wir verbinden damit also nicht den Appell, immer und in allen Situationen z.B. Kritik in solidarischer Weise zu äußern. Manchmal braucht es z.B. auch scharfe Grenzsetzungen. Aber unter Menschen, die grundsätzlich miteinander lernen oder sich weiterentwickeln wollen, hat sich eine entsprechende Grundhaltung – die immer auch mal an Grenzen geraten darf und bzgl. Lastenverteilung unter den Beteiligten reflektiert werden sollte – als hilfreich erwiesen.

    Die Wünsche an die Arbeitsweise sind in unsere Auseinandersetzung mit der Gestaltung von Ankommenssituationen eingebettet, mit der in unserer Erfahrung viele Veranstaltungen stehen und fallen. Dazu haben hier mehr geschrieben:

    Debus, Katharina/Saadi, Iven (2024): Gestaltung von Ankommens-Situationen in Bildungs-Angeboten zu Diskriminierung, Ungleichheit oder polarisierten Themen. Berlin: BildungsBausteine & Dissens – Institut für Bildung und Forschung. bildungsbausteine.org/projekte…

    #diskriminierungskritischeBildung #Diskriminierungskritik #Lernen #Bildung #emanzipatorischeBildung #geschlechterreflektiertePädagogik #queereBildung #politischeBildung #Community #FediLZ #pädagogikbubble

  4. 27.–29.04.2026 in Herrenberg-Gültstein (Baden-Württemberg): Workshop Beziehungen vielfältig leben. Wissen – Haltungsreflexion – Handlungsoptionen (am 28.04.) im Rahmen der Jahrestagung Mobile Jugendarbeit 2026. Mobile Jugendarbeit / Streetwork – Reflektiert. Verbindend. Politisch.

    Kosten (für die gesamte Tagung):
    für Übernachtungsgäste vom 27.04.2026–29.04.2026: 516,00 €
    für Tagesgäste vom 27.04.2026–29.04.2026: 362,00€
    Vergünstigungen laut Ausschreibung (Zitat): Wir bieten bei dieser Veranstaltung fünf vergünstigte Plätze an für Personen, die sich im Praktikum/Studium befinden. Der Nachweis hierfür muss uns vorliegen. Bitte geben Sie dies bei Ihrer Anmeldung an und senden uns den Nachweis an [email protected] mit Angabe von 26JP0048
    Vergünstigter Preis:
    mit Übernachtung: 328,00 €
    ohne Übernachtung: 201,00 €

    Link zu weiteren Infos, Anmeldung etc.: lag-mobil.de/event/jahrestagun…

    Veranstalter*innen: Kommunalverband Jugend und Soziales BW & LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork BW e.V.

    #streetwork #jugendsozialarbeit #mobilejugendarbeit #Beziehungsvielfalt #Beziehungskompetenz #romantischeVielfalt #amouröseVielfalt #sozialesLernen #pädagogikbubble #SozialeArbeit

  5. Verletzlichkeit und Diskriminierung – Safer und Braver Spaces in der Bildungsarbeit

    Diskriminierungs- und Gewaltwiderfahrnisse können besondere Verletzlichkeiten in Menschen auslösen, mit denen wir in einer emanzipatorischen Bildungsarbeit und auch anderen Situationen von Raumgestaltung einen achtsamen Umgang finden sollten.

    (Die Verarbeitung solcher Widerfahrnisse kann auch bestimmte Ressourcen stärken – wir sollten Betroffene nicht als hilflose, defizitäre Opfer sehen, sondern ihre Ressourcen würdigen, ohne umgekehrt damit das erfahrene Unrecht schön zu reden. Da diese Ressourcen aber für die Raumgestaltung in der Regel keine Herausforderung darstellen, sind sie nur am Rande Gegenstand des vorgestellten Artikels.)

    Im Artikel beschäftigen Iven Saadi und ich uns mit zwei Ansätzen der Raumgestaltung, die solchen Verletzlichkeiten in unterschiedlicher Weise Rechnung tragen können: Safer und Braver Spaces bzw. sichereren und mutigeren Räumen. Dabei hierarchisieren wir nicht zwischen einem Fokus auf Sicherheit und einem Fokus auf Mut. Wir bemühen uns vielmehr, die beiden Konzepte als Pole eines Spektrums zu würdigen, in dem wir in der Raumgestaltung Schwerpunkte setzen können und sollten.

    Wir verkomplizieren die Idee, es könne eine Form der Raumgestaltung geben, die am besten für alle Betroffenen ist, durch einen Blick auf heterogene Bewältigungs- und Coping-Strategien bzw. -Mechanismen, die zueinander in Spannung geraten können. Und wir laden die Leser*innen ein, selbst für ihre Räume zwischen verschiedenen Optionen der Raumgestaltung und ihren Potenzialen und Risiken abzuwägen.

    Der Artikel ist mit einem Fokus auf Bildungsarbeit (inkl. Fachkräftebildung) geschrieben. Vieles kann aber auch auf Raumgestaltung in anderen Kontexten übertragen werden.

    Debus, Katharina/Saadi, Iven (2025): Verletzlichkeit und Diskriminierung – Safer und Braver Spaces in der Bildungsarbeit. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 74–86. schnig.dissens.de/handreichung

    Die anderen Texte aus den Kurzverweisen und das Literaturverzeichnis finden sich unter schnig.dissens.de/handreichung

    Es handelt sich um eine etwas gekürzte Weiterentwicklung von Debus, Katharina/Saadi, Iven (2023): Verletzlichkeit und Lernen zu Diskriminierung. Anregungen und Gedanken zu Safer und Braver Spaces in der Bildungsarbeit. katharina-debus.de/material/te… bzw. bildungsbausteine.org/projekte…

    #Antidiskriminierung #antidiskriminierungsarbeit #Diskriminierungskritik #diskriminierungskritischeBildung #Bildung #Pädagogik #SozialeArbeit #SaferSpaces #BraverSpaces #Gewaltprävention #geschlechterreflektiertePädagogik #queereBildung #FediLZ #pädagogikbubble #Verletzlichkeit #Vulnerabilität

  6. Artikel: Umgang mit Emotionen und Krisenhaftigkeit im Lernen zu Diskriminierung

    (Jetzt mit korrekten Bildbeschreibungen, nachdem ich mit Hilfe von @feb verstanden habe, was ich falsch gemacht habe. Dankeschön!)

    In Lernprozessen zu Diskriminierung und verwandten Themen spielen Emotionen eine wichtige Rolle – sie können motivieren oder demotivieren, Kraft geben, berühren, Neugier, Verbundenheit und Solidarität mobilisieren oder zu Abwehr, Lernblockaden, Ohnmacht und Resignation führen. In unserer Erfahrung ist ein bewusster Umgang mit Emotionen daher ein relevanter Faktor in der Gestaltung von Lernprozessen. Daher haben Iven Saadi und ich uns jetzt schon über viele Jahre intensiv mit der Begleitung der emotionalen Ebene in Lernprozessen beschäftigt.

    Im Artikel:
    • teilen wir eigene Erfahrungen aus der Bildungsarbeit.
    • ordnen die Wichtigkeit der Beschäftigung mit Emotionen ein.
    • besprechen motivierende Gründe, zu Diskriminierung lernen zu wollen.
    • unterscheiden dabei zwischen autoritären Zugängen und emanzipatorischer Bildung.
    • beschäftigen uns mit Krisen und Lernbarrieren im Lernen zu Diskriminierung.
    • bieten wir Einordnungen an, was Menschen das Einlassen auf solche Lernprozesse erschweren kann, ohne jeden Widerspruch und jede Lernblockade vorschnell als inhaltlichen Widerstand einzuordnen.
    • stellen wir Ansätze vor, die wir als hilfreich erlebt haben, mit diesen Lernhindernissen und -barrieren umzugehen.

    Der Artikel ist geschrieben für Menschen, die Lernprozesse begleiten. Er kann aber einerseits auch anregend für die Reflexion eigener Lernprozesse, Ressourcen und Herausforderungen dabei sein und andererseits auch Impulse für Versuche geben, im privaten oder aktivistischen Kontext oder durch Öffentlichkeitsarbeit Menschen für einen kritischen Umgang mit Diskriminierung zu gewinnen.

    Debus, Katharina/Saadi, Iven (2025): Umgang mit Emotionen und Krisenhaftigkeit im Lernen zu Diskriminierung. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 46–57. schnig.dissens.de/handreichung

    Flankierend zum Artikel können auch die folgenden Selbstreflexionsblätter bearbeitet werden:

    Für Bildungsarbeiter*innen, aber auch für andere Menschen zur Selbstreflexion geeignet – vor, zwischen oder nach der Lektüre des Artikels: Debus, Katharina (2025): Selbstreflexion II: Emotionen im Lernen zu Diskriminierung und zu Geschlechterverhältnissen. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 125–127. schnig.dissens.de/handreichung

    Für Bildungsarbeiter*innen zur Gestaltung von Beziehungsarbeit, ggf. teilweise auf Öffentlichkeitsarbeit oder Aktivismus übertragbar – eher nach der Lektüre des Artikels: Debus, Katharina/Saadi, Iven (2025): Selbstreflexion I: Meine Haltung zu meinen Adressat*innen. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 123–124. schnig.dissens.de/handreichung

    #diskriminierungskritischeBildung #Antidiskriminierungspädagogik #Rechtsextremismusprävention #geschlechterreflektiertePädagogik #queereBildung #Didaktik #Lernprozesse #Pädagogik #pädagogikbubble #FediLZ #Demokratiebildung

  7. Artikel: Umgang mit Emotionen und Krisenhaftigkeit im Lernen zu Diskriminierung

    In Lernprozessen zu Diskriminierung und verwandten Themen spielen Emotionen eine wichtige Rolle – sie können motivieren oder demotivieren, Kraft geben, berühren, Neugier, Verbundenheit und Solidarität mobilisieren oder zu Abwehr, Lernblockaden, Ohnmacht und Resignation führen. In unserer Erfahrung ist ein bewusster Umgang mit Emotionen daher ein relevanter Faktor in der Gestaltung von Lernprozessen. Daher haben Iven Saadi und ich uns jetzt schon über viele Jahre intensiv mit der Begleitung der emotionalen Ebene in Lernprozessen beschäftigt.

    Im Artikel:
    • teilen wir eigene Erfahrungen aus der Bildungsarbeit.
    • ordnen die Wichtigkeit der Beschäftigung mit Emotionen ein.
    • besprechen motivierende Gründe, zu Diskriminierung lernen zu wollen.
    • unterscheiden dabei zwischen autoritären Zugängen und emanzipatorischer Bildung.
    • beschäftigen uns mit Krisen und Lernbarrieren im Lernen zu Diskriminierung.
    • bieten wir Einordnungen an, was Menschen das Einlassen auf solche Lernprozesse erschweren kann, ohne jeden Widerspruch und jede Lernblockade vorschnell als inhaltlichen Widerstand einzuordnen.
    • stellen wir Ansätze vor, die wir als hilfreich erlebt haben, mit diesen Lernhindernissen und -barrieren umzugehen.

    Der Artikel ist geschrieben für Menschen, die Lernprozesse begleiten. Er kann aber einerseits auch anregend für die Reflexion eigener Lernprozesse, Ressourcen und Herausforderungen dabei sein und andererseits auch Impulse für Versuche geben, im privaten oder aktivistischen Kontext oder durch Öffentlichkeitsarbeit Menschen für einen kritischen Umgang mit Diskriminierung zu gewinnen.

    Debus, Katharina/Saadi, Iven (2025): Umgang mit Emotionen und Krisenhaftigkeit im Lernen zu Diskriminierung. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 46–57. schnig.dissens.de/handreichung

    Flankierend zum Artikel können auch die folgenden Selbstreflexionsblätter bearbeitet werden:

    Für Bildungsarbeiter*innen, aber auch für andere Menschen zur Selbstreflexion geeignet – vor, zwischen oder nach der Lektüre des Artikels: Debus, Katharina (2025): Selbstreflexion II: Emotionen im Lernen zu Diskriminierung und zu Geschlechterverhältnissen. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 125–127. schnig.dissens.de/handreichung

    Für Bildungsarbeiter*innen zur Gestaltung von Beziehungsarbeit, ggf. teilweise auf Öffentlichkeitsarbeit oder Aktivismus übertragbar – eher nach der Lektüre des Artikels: Debus, Katharina/Saadi, Iven (2025): Selbstreflexion I: Meine Haltung zu meinen Adressat*innen. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 123–124. schnig.dissens.de/handreichung

    #diskriminierungskritischeBildung #Antidiskriminierungspädagogik #Rechtsextremismusprävention #geschlechterreflektiertePädagogik #queereBildung #Didaktik #Lernprozesse #Pädagogik #pädagogikbubble #FediLZ #Demokratiebildung

  8. Selbstreflexion: Emotionen im Lernen zu Diskriminierung und zu Geschlechterverhältnissen

    Lernen zu Diskriminierung bzw. zu Geschlechterverhältnissen wird immer auch von Emotionen bzw. deren (ebenfalls nicht neutraler) Abwesenheit begleitet. Dabei brauchen unterschiedliche Menschen Unterschiedliches, um gut lernen zu können. Der emotionale Kontext eines Lernprozesses kann also dazu beitragen, ob er zugänglicher oder hochschwelliger ist bzw. für wen er zugänglicher oder hochschwelliger ist.

    Das Reflexionsblatt regt einerseits zur Reflexion eigener emotionaler Prozesse in Auseinandersetzung mit Diskriminierung bzw. Geschlechterverhältnissen an. Dafür kann es von allen Menschen genutzt werden. Die nicht relevanten Fragen können einfach ignoriert werden. Die Transferfragen für Pädagog*innen könnten ggf. auch auf Auseinandersetzungen mit Menschen aus dem privaten Umfeld übertragen werden.

    Zum anderen regt es Menschen, die andere bei Lernprozessen begleiten, dazu an, den Blick zu weiten für Menschen, die andere Bedürfnisse rund um emotionale Begleitung von Lernprozessen haben. Es gibt Anregungen, die eigenen Stärken in diesem Kontext bewusster einzusetzen und zu überlegen, an welchen Stellen Weiterentwicklung interessant sein könnte.

    Debus, Katharina (2025): Selbstreflexion II: Emotionen im Lernen zu Diskriminierung und zu Geschlechterverhältnissen. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 125–127. schnig.dissens.de/handreichung

    Das Arbeitsblatt kann alleinstehend bearbeitet werden oder als Vorbereitung bzw. begleitend zum folgenden Text, den ich demnächst vorstellen werde:

    Debus, Katharina/Saadi, Iven (2025): Umgang mit Emotionen und Krisenhaftigkeit im Lernen zu Diskriminierung. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 46–57. schnig.dissens.de/handreichung

    (Das Bild ist ein Screenshot eines der Fragenpäckchen aus dem Reflexionsbogen.)

    #Diskriminierung #Antidiskriminierung #Geschlechterverhältnisse #Selbstreflexion #Lernen #Antidiskriminierungspädagogik #diskriminierungsreflektiertePädagogik #diskriminierungskritischeBildung #geschlechterreflektiertePädagogik #Pädagogik #pädagogikbubble #FediLZ #Emotionen