Mal ein paar Worte zu den #Notunterkünften, wo #obdachlose Menschen nach dem Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetz (ASOG Bln) untergebracht werden, damit ihr im Bilde seid:
Viele Menschen sind in #Notunterkünften mit schlechten hygienischen Zuständen untergebracht. Oft werden Mindeststandards, wie Kochmöglichkeiten oder saubere Sanitäranlagen, nicht eingehalten. Teilweise gibt es Ungezieferbefall in den Heimen! Besonders schwierig ist die Situation in Unterkünften, die eigentlich ursprünglich nicht als solche geplant wurden, wie z.B. in Hotels oder ehemaligen Hostels. Diese sind oft unzureichend ausgestattet, haben keine Sicherheitsinfrastruktur und sind für eine dauerhafte Belegung, insbesondere für Familien mit Kindern, ungeeignet. Zudem sind diese teuer und schlussendlich nur für die privatwirtschaftlichen Betreiber*innen ein massiver monetärer Gewinn. Man braucht für Kinder und Erwachsene getrennte Wohnräume, denn es kann nicht sein dass eine Familie in einem Raum ißt, schläft und die nasse Wäsche aufhängen muss. Es fehlt an Infrastruktur für Kinder in den Wohnheimen. Notwendig wären Extraräume, z.B. für die Hausaufgabebetreuung. Jede Familie braucht ein eigenes Bad und Toilette. Und vor allem kann nicht sein, das Familien aus den Heimen von heute auf morgen aus undurchsichtigen Gründen rausgeschmissen werden und deshalb die Kinder sich einen neuen Kitaplatz, oder eine neue Schule suchen müssen und dadurch alle Bindungen verloren gehen. Da ist es natürlich kein Wunder, dass Kinder aus Wohnheimen wohl häufiger ohne Schulabschluß entlassen werden.