#linie66 — Public Fediverse posts
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Pendler, die mit der Linie 66 zwischen Bonn und Siegburg unterwegs sind, können ab Montag wieder ohne Umstieg mit der Bahn fahren.#WDR #Bahn #SWB #Stadtbahn #Bonn #Linie66 #vilich #Siegburg #NRW
Wieder Stadtbahnen auf der Linie 66: Wer trotzdem weiter Bus fahren muss -
Pendler, die mit der Linie 66 zwischen Bonn und Siegburg unterwegs sind, können ab Montag wieder ohne Umstieg mit der Bahn fahren.#WDR #Bahn #SWB #Stadtbahn #Bonn #Linie66 #vilich #Siegburg #NRW
Wieder Stadtbahnen auf der Linie 66: Wer trotzdem weiter Bus fahren muss -
Pendler, die mit der Linie 66 zwischen Bonn und Siegburg unterwegs sind, können ab Montag wieder ohne Umstieg mit der Bahn fahren.#WDR #Bahn #SWB #Stadtbahn #Bonn #Linie66 #vilich #Siegburg #NRW
Wieder Stadtbahnen auf der Linie 66: Wer trotzdem weiter Bus fahren muss -
Pendler, die mit der Linie 66 zwischen Bonn und Siegburg unterwegs sind, können ab Montag wieder ohne Umstieg mit der Bahn fahren.#WDR #Bahn #SWB #Stadtbahn #Bonn #Linie66 #vilich #Siegburg #NRW
Wieder Stadtbahnen auf der Linie 66: Wer trotzdem weiter Bus fahren muss -
Wundersame Bahn CCLVII
Ich hab’ sie gesehen. Sie ist sogar – phasenweise – gefahren. Ein Sicherheitsgefühl stellte sich noch nicht wirklich ein. Gestern am KAP machte ich mich auf den Weg zum Hbf., eine 66 wurde mit “3 min” angezeigt. Warum es nicht wagen? Dann wechselte die Anzeige mehrmals, und zwar nach oben “4 min.”, dann wieder 3, dann nochmal 4. Es dauerte. Dann erschien sie wirklich, wie immer an einer roten Ampel an der Kreuzung Combahnstrasse. Ich traute meinen Augen nicht. Die war zweispännig! Und ein Bonner statt ein Kölner Exemplar.
Ich war unsicher. Ist der Bahn zu trauen? Haben sie die vielleicht nur wg. dieser lästigen Kirmes aus der Werkstatt rausgelassen? Das legt die in euphorischem Ton gehaltene Meldung des lokalen Monopolmediums nahe, wo es vor der Paywall der Rheinischen Pest heisst: “Nach wochenlanger Stilllegung: Zwei Bonner Stadtbahnen sind wieder auf den Gleisen – Bonn · Nach der Stilllegung von 60 Bonner Stadtbahnen im Juli fahren seit Freitag zwei Fahrzeuge wieder auf der Linie 66. Sie sollen das Fahrgastaufkommen zu Pützchens Markt abfedern. Wann weitere Bahnen folgen, ist noch unklar.”
Dann stellte sich aber das normale Fahrgefühl schnell wieder ein. An der Haltestelle eingefahren, ging es erstmal minutenlang nicht weiter. Eine Tür wollte nicht wirklich schliessen, also normaler Bonner Betrieb. Nach mehrmaligen vergeblichen Versuchen der Türschliessautomatik kam der Fahrer von ganz vorne nach ganz hinten und inspizierte das Problem. Akustisch näherte er sich den selten mal lautwerdenden Drogenabhängigen am KAP an, ich meine ein “alles verbrennen” deutlich verstanden zu haben.
Die Nervenbelastung dieser SWB-Beschäftigten ist der hiesigen Öffentlichkeit wohl nicht wirklich klar. Weil die Betroffenen immer professionell ruhigbleiben. Dafür bewundere ich sie. Sehr. Aber irgendwann sind die Grenzen überschritten. Weil Menschen nicht so doof wie Roboter sind. Wer sagts dem Aufsichtsrat?
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Wundersame Bahn CCLVII
Ich hab’ sie gesehen. Sie ist sogar – phasenweise – gefahren. Ein Sicherheitsgefühl stellte sich noch nicht wirklich ein. Gestern am KAP machte ich mich auf den Weg zum Hbf., eine 66 wurde mit “3 min” angezeigt. Warum es nicht wagen? Dann wechselte die Anzeige mehrmals, und zwar nach oben “4 min.”, dann wieder 3, dann nochmal 4. Es dauerte. Dann erschien sie wirklich, wie immer an einer roten Ampel an der Kreuzung Combahnstrasse. Ich traute meinen Augen nicht. Die war zweispännig! Und ein Bonner statt ein Kölner Exemplar.
Ich war unsicher. Ist der Bahn zu trauen? Haben sie die vielleicht nur wg. dieser lästigen Kirmes aus der Werkstatt rausgelassen? Das legt die in euphorischem Ton gehaltene Meldung des lokalen Monopolmediums nahe, wo es vor der Paywall der Rheinischen Pest heisst: “Nach wochenlanger Stilllegung: Zwei Bonner Stadtbahnen sind wieder auf den Gleisen – Bonn · Nach der Stilllegung von 60 Bonner Stadtbahnen im Juli fahren seit Freitag zwei Fahrzeuge wieder auf der Linie 66. Sie sollen das Fahrgastaufkommen zu Pützchens Markt abfedern. Wann weitere Bahnen folgen, ist noch unklar.”
Dann stellte sich aber das normale Fahrgefühl schnell wieder ein. An der Haltestelle eingefahren, ging es erstmal minutenlang nicht weiter. Eine Tür wollte nicht wirklich schliessen, also normaler Bonner Betrieb. Nach mehrmaligen vergeblichen Versuchen der Türschliessautomatik kam der Fahrer von ganz vorne nach ganz hinten und inspizierte das Problem. Akustisch näherte er sich den selten mal lautwerdenden Drogenabhängigen am KAP an, ich meine ein “alles verbrennen” deutlich verstanden zu haben.
Die Nervenbelastung dieser SWB-Beschäftigten ist der hiesigen Öffentlichkeit wohl nicht wirklich klar. Weil die Betroffenen immer professionell ruhigbleiben. Dafür bewundere ich sie. Sehr. Aber irgendwann sind die Grenzen überschritten. Weil Menschen nicht so doof wie Roboter sind. Wer sagts dem Aufsichtsrat?
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Pützchens Markt 2026: Alle Infos zu Öffnungszeiten, Anreise, Parken, Fahrgeschäften und Feuerwerk.#WDR #PützchensMarkt #PützchensMarkt2026 #Bonn #Beuel #Pützchen #Kirmes #Öffnungszeiten #Anreise #Parken #Feuerwerk #Fahrgeschäfte #StadtwerkeBonn #Linie66 #A565 #PüMa #NRW
Pützchens Markt 2026: Programm, Anfahrt und neue Attraktionen -
Pützchens Markt 2026: Alle Infos zu Öffnungszeiten, Anreise, Parken, Fahrgeschäften und Feuerwerk.#WDR #PützchensMarkt #PützchensMarkt2026 #Bonn #Beuel #Pützchen #Kirmes #Öffnungszeiten #Anreise #Parken #Feuerwerk #Fahrgeschäfte #StadtwerkeBonn #Linie66 #A565 #PüMa #NRW
Pützchens Markt 2026: Programm, Anfahrt und neue Attraktionen -
Pützchens Markt 2026: Alle Infos zu Öffnungszeiten, Anreise, Parken, Fahrgeschäften und Feuerwerk.#WDR #PützchensMarkt #PützchensMarkt2026 #Bonn #Beuel #Pützchen #Kirmes #Öffnungszeiten #Anreise #Parken #Feuerwerk #Fahrgeschäfte #StadtwerkeBonn #Linie66 #A565 #PüMa #NRW
Pützchens Markt 2026: Programm, Anfahrt und neue Attraktionen -
Pützchens Markt 2026: Alle Infos zu Öffnungszeiten, Anreise, Parken, Fahrgeschäften und Feuerwerk.#WDR #PützchensMarkt #PützchensMarkt2026 #Bonn #Beuel #Pützchen #Kirmes #Öffnungszeiten #Anreise #Parken #Feuerwerk #Fahrgeschäfte #StadtwerkeBonn #Linie66 #A565 #PüMa #NRW
Pützchens Markt 2026: Programm, Anfahrt und neue Attraktionen -
Oder gleich die ganze Region? Wo sind die Kommunalpolitiker*innen, die sich vor Mikrofonen und Kameras drängeln? – Wundersame Bahn CCLIII
mit Update abends und Update 27.8.
Überall Mauermeister. Der auf Zeitungspapier die Stadt einst publizistisch beherrschende GA vermauert alle seine Informationen hinter der digitalen Bezahlmauer der Rheinischen Pest. Und was ihn besonders fuchsig macht: er weiss auch nicht mehr als Sie und ich. Diese Tatsache lässt sich auch öffentlich nachlesen, z.B. beim WDR. Ernsthaft denkbar ist die Stilllegung der Linie 66, der Lebensader Beuels und des Rhein-Sieg-Kreises. Und “Schienenersatzverkehr” zum ökonomischen Nutzen eines bekannten CDU-Parteispenders. Ab heute Abend.
Sollten die Stadtwerke Bus & Bahn ihr Schweigen brechen und zu ihrer Verantwortung stehen – dann müsste das theoretisch hier stehen. Dort heisst es heute mittag beim Stichwort Werkstatt so stilbildend: “Alles am Laufen halten, das ist Deine Leidenschaft. Unsere Flotte braucht zuverlässige Fachkräfte, die mit anpacken wollen, damit Busse und Bahnen immer rollen.” Ich finde das lustig. Humor haben die.
Update abends
Die aktuelle SWB-Bekanntgabe behauptet: “Mit den Bonner Fahrzeugen der K5000er-Serie kann der Betrieb auf der Linie 66 sichergestellt werden.” Gute Stimmung klingt anders. Update Ende
Nun mag manche*r einwenden, entscheidend sei, was in einer Woche ist. Schulbeginn. Doch wie viel Verachtung müssen die betrieblich und politisch Verantwortlichen für Sie und mich u.v.a. aufbringen, die täglich auf die ÖPNV-Infrastruktur angewiesen sind, und dafür allmonatlich das alljährlich verteuerte sog. “Deutschlandticket” finanzieren?
Manche mögen nun wiederum einwenden, dass wir Beueler*innen auf diese Weise mal das Landleben kennenlernen. Kassenpatient*inn*en kennen das schon aus dem Gesundheitswesen. Gut und schön – aber dann müssen auch die Wohnungsmieten entsprechend gesenkt werden. Und die grossstädtischen Staus sollen sich doch bitte auf die andere Rheinseite verpissen. Da, wo sich der Beuel entstammende OB irgendwo verstecken muss …
Update 27.8.
Die Stadtwerke Bonn haben diesen Anwaltskonzern damit beauftragt “die Vorgänge um die Bahnstilllegung auf(zu)arbeiten”. Jura habe ich sehr bewusst nicht studiert. “CMS Hasche Sigle” macht nicht den Eindruck, mit seinen Honoraren mit Aldi oder Lidl konkurrieren zu wollen. Der Herr Aufsichtsratsvorsitzende Lutz aus Röttgen und Ückesdorf wird in der GA-Paywall so zitiert: “Wir wollen nachvollziehen, wie Informationen geflossen sind, wie Entscheidungen zustande kamen und welche Erkenntnisse wir daraus für unsere Strukturen und Prozesse gewinnen können.“
Achso. Was hat der Aufsichtsrat denn bisher die ganze Zeit gemacht? Warum Aufwandsentschädigungen, wenn das Geld jetzt an einen Anwältekonzern geht?
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Oder gleich die ganze Region? Wo sind die Kommunalpolitiker*innen, die sich vor Mikrofonen und Kameras drängeln? – Wundersame Bahn CCLIII
mit Update abends und Update 27.8.
Überall Mauermeister. Der auf Zeitungspapier die Stadt einst publizistisch beherrschende GA vermauert alle seine Informationen hinter der digitalen Bezahlmauer der Rheinischen Pest. Und was ihn besonders fuchsig macht: er weiss auch nicht mehr als Sie und ich. Diese Tatsache lässt sich auch öffentlich nachlesen, z.B. beim WDR. Ernsthaft denkbar ist die Stilllegung der Linie 66, der Lebensader Beuels und des Rhein-Sieg-Kreises. Und “Schienenersatzverkehr” zum ökonomischen Nutzen eines bekannten CDU-Parteispenders. Ab heute Abend.
Sollten die Stadtwerke Bus & Bahn ihr Schweigen brechen und zu ihrer Verantwortung stehen – dann müsste das theoretisch hier stehen. Dort heisst es heute mittag beim Stichwort Werkstatt so stilbildend: “Alles am Laufen halten, das ist Deine Leidenschaft. Unsere Flotte braucht zuverlässige Fachkräfte, die mit anpacken wollen, damit Busse und Bahnen immer rollen.” Ich finde das lustig. Humor haben die.
Update abends
Die aktuelle SWB-Bekanntgabe behauptet: “Mit den Bonner Fahrzeugen der K5000er-Serie kann der Betrieb auf der Linie 66 sichergestellt werden.” Gute Stimmung klingt anders. Update Ende
Nun mag manche*r einwenden, entscheidend sei, was in einer Woche ist. Schulbeginn. Doch wie viel Verachtung müssen die betrieblich und politisch Verantwortlichen für Sie und mich u.v.a. aufbringen, die täglich auf die ÖPNV-Infrastruktur angewiesen sind, und dafür allmonatlich das alljährlich verteuerte sog. “Deutschlandticket” finanzieren?
Manche mögen nun wiederum einwenden, dass wir Beueler*innen auf diese Weise mal das Landleben kennenlernen. Kassenpatient*inn*en kennen das schon aus dem Gesundheitswesen. Gut und schön – aber dann müssen auch die Wohnungsmieten entsprechend gesenkt werden. Und die grossstädtischen Staus sollen sich doch bitte auf die andere Rheinseite verpissen. Da, wo sich der Beuel entstammende OB irgendwo verstecken muss …
Update 27.8.
Die Stadtwerke Bonn haben diesen Anwaltskonzern damit beauftragt “die Vorgänge um die Bahnstilllegung auf(zu)arbeiten”. Jura habe ich sehr bewusst nicht studiert. “CMS Hasche Sigle” macht nicht den Eindruck, mit seinen Honoraren mit Aldi oder Lidl konkurrieren zu wollen. Der Herr Aufsichtsratsvorsitzende Lutz aus Röttgen und Ückesdorf wird in der GA-Paywall so zitiert: “Wir wollen nachvollziehen, wie Informationen geflossen sind, wie Entscheidungen zustande kamen und welche Erkenntnisse wir daraus für unsere Strukturen und Prozesse gewinnen können.“
Achso. Was hat der Aufsichtsrat denn bisher die ganze Zeit gemacht? Warum Aufwandsentschädigungen, wenn das Geld jetzt an einen Anwältekonzern geht?
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Notlösung auf Kosten des Fahrradwegs und einer KfZ-Spur, aber aktuell sehe ich auch keinen anderen Weg, sonst ist die #Linie66 funktionsunfähig. #bonn https://ga.de/bonn/beuel/nordbrueckensperrung-stadt-bonn-markiert-fahrbahn-in-beuel-neu_aid-149626093
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Notlösung auf Kosten des Fahrradwegs und einer KfZ-Spur, aber aktuell sehe ich auch keinen anderen Weg, sonst ist die #Linie66 funktionsunfähig. #bonn https://ga.de/bonn/beuel/nordbrueckensperrung-stadt-bonn-markiert-fahrbahn-in-beuel-neu_aid-149626093
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Notlösung auf Kosten des Fahrradwegs und einer KfZ-Spur, aber aktuell sehe ich auch keinen anderen Weg, sonst ist die #Linie66 funktionsunfähig. #bonn https://ga.de/bonn/beuel/nordbrueckensperrung-stadt-bonn-markiert-fahrbahn-in-beuel-neu_aid-149626093
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Modernisierung eines klassischen rheinischen Sprichworts für #Bonn: "Es ist, wie es ist, und es kann jederzeit noch dicker kommen." https://ga.de/region/sieg-und-rhein/sankt-augustin/sankt-augustin-ersatzverkehr-bei-linie-66-bis-ende-juni_aid-149278881 #linie66 #SWB #kabeldiebstahl
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Modernisierung eines klassischen rheinischen Sprichworts für #Bonn: "Es ist, wie es ist, und es kann jederzeit noch dicker kommen." https://ga.de/region/sieg-und-rhein/sankt-augustin/sankt-augustin-ersatzverkehr-bei-linie-66-bis-ende-juni_aid-149278881 #linie66 #SWB #kabeldiebstahl
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Modernisierung eines klassischen rheinischen Sprichworts für #Bonn: "Es ist, wie es ist, und es kann jederzeit noch dicker kommen." https://ga.de/region/sieg-und-rhein/sankt-augustin/sankt-augustin-ersatzverkehr-bei-linie-66-bis-ende-juni_aid-149278881 #linie66 #SWB #kabeldiebstahl
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Modernisierung eines klassischen rheinischen Sprichworts für #Bonn: "Es ist, wie es ist, und es kann jederzeit noch dicker kommen." https://ga.de/region/sieg-und-rhein/sankt-augustin/sankt-augustin-ersatzverkehr-bei-linie-66-bis-ende-juni_aid-149278881 #linie66 #SWB
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Modernisierung eines klassischen rheinischen Sprichworts für #Bonn: "Es ist, wie es ist, und es kann jederzeit noch dicker kommen." https://ga.de/region/sieg-und-rhein/sankt-augustin/sankt-augustin-ersatzverkehr-bei-linie-66-bis-ende-juni_aid-149278881 #linie66 #SWB #kabeldiebstahl
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Und hier die Verkehrsmeldungen
Fachlichkeit beim Informationsverbreiten? Das war einmal
Beuel, Konrad-Adenauerplatz. Die Linie 66, meistgenutzte Stadtbahnlinie der Stadt, fährt nicht mehr bis Vilich (bis Siegburg wg. Bauarbeiten sowieso nicht), sondern endet in Beuel. Warum, ist nicht klar. Kein Medium meldet irgendwas, die SWB auch nicht. Es fährt ein Schienenersatzverkehr mit Gelenkbussen, ich habe ihn selbst gesehen, aber niemand weiss davon.
Auch die Bus- und Bahnfahrer*innen nicht. Denn eine Abstimmung zwischen Ankunft der 66 und Abfahrt der Busse gibt es nicht. Die elektronischen Anzeigetafeln am Adenauerplatz, eine sehr sinnvolle Erfindung, kennen den real existierenden Schienenersatzverkehr ebenfalls nicht. Also versuchen die Fahrgäste die kleineren Busse der Linien 540/640 nach Siegburg und St. Augustin zu entern. Sie durchfahren das beidseitig zugeparkte und durch Schleichverkehre überlastete Combahnviertel – für Gelenkbusse wäre hier alles zuende.
Aber warum minderverdienende Fahrgäste seriös informieren, wenn das sowieso nur Personal und Geld kostet, mit Servicepersonal gar, das die Menschenmassen umzuleiten in der Lage gewesen wäre? Wäre es? Das dachte offenbar auch irgendeine Führungskraft im WDR, den ich hier noch unvorsichtig gelobt hatte. Und dann das. Das kommt dabei raus, wenn echte Menschen durch KI-Algorithmen ersetzt werden. Dass Menschen sooo blöd sind, mag ich mir nicht vorstellen.
Wer mag das nur verfasst haben? Und wer korrekturgelesen? “Bahnstrecke Köln-Bonn gesperrt” bei einem Unfall am Bahnübergang Weberstrasse. Der liegt doch gar nicht an dieser Strecke. Die korrekte Meldung der DB Regio lautet so:
“Die Strecke ist zwischen Bonn Hbf und Bonn-Mehlem nicht mit allen Zügen befahrbar. Das Ende können wir leider noch nicht abschätzen. Der Grund dafür ist ein Unfall an einem Bahnübergang. Der Streckenabschnitt ist eingleisig befahrbar. In der Folge kommt es zu Verspätungen und Teilausfällen. RB 30: Die Züge aus Richtung Ahrbrück enden und beginnen in Remagen. Die Folge sind Teilausfälle zwischen Remagen und Bonn Hbf. Ein Ersatzverkehr (SEV) mit zwei Bussen der Firma Univers Reisen zwischen Bonn Hbf und Remagen ist eingerichtet. RB 48: Die Zügen aus Richtung Köln Hbf enden und beginnen in Bonn Hbf. Die Folge sind Teilausfälle zwischen Bonn Hbf und Bonn-Mehlem. Zur Zeit liegen für die RE 5 (RRX) und RB 26 keine Konzepte vor, so dass für jede Zugfahrt kurzfristige Einzelmaßnahmen ergriffen werden. Bitte achten Sie vermehrt auf die Informationen vor Ort und prüfen Sie den Zuglauf in der Onlinereiseauskunft.”
Für die Ahnungslosen mit keine Zeit zum Lesen im WDR und alle andern nochmal kurz zusammengefasst: RB48 fährt zwischen Bonn Hbf. und Köln; RE5 und RB 26 nur manchmal, wenn sie keinem ICE oder Güterzug im Weg sind. Denn Güter sind wertvoller als Fahrgäste. Was daran haben die im WDR nicht verstanden?
Ich vergass übrigens oben zu erwähnen: auf der Kennedybrücke Richtung Bonn ging nichts mehr – ausser für die Bahn (62 und 66) in der Mitte. Nicht alles ist schlecht.
Noch besser: die Geheimwaffe fürs Fahrrad
Marcus Hansson/heise: “LaneSaber: Radfahrender Maker baut sich LED-Lichtschwert gegen zu enge Überholer – Um sich vor zu eng überholenden Autos zu schützen, hat ein radfahrender US-Maker eine LED-beleuchtete Sicherheitsflagge in Form eines Lichtschwertes gebaut.”
Sehr nützliche Erfindung. Jetzt fehlt noch eine ähnliche Geheimwaffe für Fussgänger*innen gegenüber den Fahrradfahrer*inne*n, die vom Porsche aufs Rad umgestiegen sind, und wie Autor Hansson richtig vermutet, die gesetzlich vorgeschriebenen Abstandswerte von 1,5-2 Meter “weder kennen noch einhalten”. Mein Vorschlag wäre, motorisierte Fahrzeuge, egal mit wieviel Rädern unterm Arsch, von gemischten Rad- und Fusswegen, wie dem Schwarzrheindorfer Deich oder dem Bröltalbahnweg, komplett fernzuhalten. Das Rollatoraufkommen wird in den kommenden Jahren steil ansteigen. Aber das merken die, die es bestimmen müssen, erst, wenn es mal wieder zu spät ist. Wir Fussgänger*innen werden uns bewaffnen müssen.
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Und hier die Verkehrsmeldungen
Fachlichkeit beim Informationsverbreiten? Das war einmal
Beuel, Konrad-Adenauerplatz. Die Linie 66, meistgenutzte Stadtbahnlinie der Stadt, fährt nicht mehr bis Vilich (bis Siegburg wg. Bauarbeiten sowieso nicht), sondern endet in Beuel. Warum, ist nicht klar. Kein Medium meldet irgendwas, die SWB auch nicht. Es fährt ein Schienenersatzverkehr mit Gelenkbussen, ich habe ihn selbst gesehen, aber niemand weiss davon.
Auch die Bus- und Bahnfahrer*innen nicht. Denn eine Abstimmung zwischen Ankunft der 66 und Abfahrt der Busse gibt es nicht. Die elektronischen Anzeigetafeln am Adenauerplatz, eine sehr sinnvolle Erfindung, kennen den real existierenden Schienenersatzverkehr ebenfalls nicht. Also versuchen die Fahrgäste die kleineren Busse der Linien 540/640 nach Siegburg und St. Augustin zu entern. Sie durchfahren das beidseitig zugeparkte und durch Schleichverkehre überlastete Combahnviertel – für Gelenkbusse wäre hier alles zuende.
Aber warum minderverdienende Fahrgäste seriös informieren, wenn das sowieso nur Personal und Geld kostet, mit Servicepersonal gar, das die Menschenmassen umzuleiten in der Lage gewesen wäre? Wäre es? Das dachte offenbar auch irgendeine Führungskraft im WDR, den ich hier noch unvorsichtig gelobt hatte. Und dann das. Das kommt dabei raus, wenn echte Menschen durch KI-Algorithmen ersetzt werden. Dass Menschen sooo blöd sind, mag ich mir nicht vorstellen.
Wer mag das nur verfasst haben? Und wer korrekturgelesen? “Bahnstrecke Köln-Bonn gesperrt” bei einem Unfall am Bahnübergang Weberstrasse. Der liegt doch gar nicht an dieser Strecke. Die korrekte Meldung der DB Regio lautet so:
“Die Strecke ist zwischen Bonn Hbf und Bonn-Mehlem nicht mit allen Zügen befahrbar. Das Ende können wir leider noch nicht abschätzen. Der Grund dafür ist ein Unfall an einem Bahnübergang. Der Streckenabschnitt ist eingleisig befahrbar. In der Folge kommt es zu Verspätungen und Teilausfällen. RB 30: Die Züge aus Richtung Ahrbrück enden und beginnen in Remagen. Die Folge sind Teilausfälle zwischen Remagen und Bonn Hbf. Ein Ersatzverkehr (SEV) mit zwei Bussen der Firma Univers Reisen zwischen Bonn Hbf und Remagen ist eingerichtet. RB 48: Die Zügen aus Richtung Köln Hbf enden und beginnen in Bonn Hbf. Die Folge sind Teilausfälle zwischen Bonn Hbf und Bonn-Mehlem. Zur Zeit liegen für die RE 5 (RRX) und RB 26 keine Konzepte vor, so dass für jede Zugfahrt kurzfristige Einzelmaßnahmen ergriffen werden. Bitte achten Sie vermehrt auf die Informationen vor Ort und prüfen Sie den Zuglauf in der Onlinereiseauskunft.”
Für die Ahnungslosen mit keine Zeit zum Lesen im WDR und alle andern nochmal kurz zusammengefasst: RB48 fährt zwischen Bonn Hbf. und Köln; RE5 und RB 26 nur manchmal, wenn sie keinem ICE oder Güterzug im Weg sind. Denn Güter sind wertvoller als Fahrgäste. Was daran haben die im WDR nicht verstanden?
Ich vergass übrigens oben zu erwähnen: auf der Kennedybrücke Richtung Bonn ging nichts mehr – ausser für die Bahn (62 und 66) in der Mitte. Nicht alles ist schlecht.
Noch besser: die Geheimwaffe fürs Fahrrad
Marcus Hansson/heise: “LaneSaber: Radfahrender Maker baut sich LED-Lichtschwert gegen zu enge Überholer – Um sich vor zu eng überholenden Autos zu schützen, hat ein radfahrender US-Maker eine LED-beleuchtete Sicherheitsflagge in Form eines Lichtschwertes gebaut.”
Sehr nützliche Erfindung. Jetzt fehlt noch eine ähnliche Geheimwaffe für Fussgänger*innen gegenüber den Fahrradfahrer*inne*n, die vom Porsche aufs Rad umgestiegen sind, und wie Autor Hansson richtig vermutet, die gesetzlich vorgeschriebenen Abstandswerte von 1,5-2 Meter “weder kennen noch einhalten”. Mein Vorschlag wäre, motorisierte Fahrzeuge, egal mit wieviel Rädern unterm Arsch, von gemischten Rad- und Fusswegen, wie dem Schwarzrheindorfer Deich oder dem Bröltalbahnweg, komplett fernzuhalten. Das Rollatoraufkommen wird in den kommenden Jahren steil ansteigen. Aber das merken die, die es bestimmen müssen, erst, wenn es mal wieder zu spät ist. Wir Fussgänger*innen werden uns bewaffnen müssen.
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Die aktuellen Bauarbeiten auf der Straßenbahnlinie 66 sorgen für Chaos und Frust bei Pendlern zwischen Siegburg und Bonn.#WDR #Schienenersatzverkehr #Siegburg #Bonn #Linie66 #Berufsverkehr #NRW
Probleme mit dem Schienenersatzverkehr sorgen für Frust für Pendler zwischen Siegburg und Bonn -
Die aktuellen Bauarbeiten auf der Straßenbahnlinie 66 sorgen für Chaos und Frust bei Pendlern zwischen Siegburg und Bonn.#WDR #Schienenersatzverkehr #Siegburg #Bonn #Linie66 #Berufsverkehr #NRW
Probleme mit dem Schienenersatzverkehr sorgen für Frust für Pendler zwischen Siegburg und Bonn -
Die aktuellen Bauarbeiten auf der Straßenbahnlinie 66 sorgen für Chaos und Frust bei Pendlern zwischen Siegburg und Bonn.#WDR #Schienenersatzverkehr #Siegburg #Bonn #Linie66 #Berufsverkehr #NRW
Probleme mit dem Schienenersatzverkehr sorgen für Frust für Pendler zwischen Siegburg und Bonn -
Die aktuellen Bauarbeiten auf der Straßenbahnlinie 66 sorgen für Chaos und Frust bei Pendlern zwischen Siegburg und Bonn.#WDR #Schienenersatzverkehr #Siegburg #Bonn #Linie66 #Berufsverkehr #NRW
Probleme mit dem Schienenersatzverkehr sorgen für Frust für Pendler zwischen Siegburg und Bonn -
Kapital sucht Anlage – nicht Wohnungen
“Auf Versagen muss Einsicht folgen” verlangt Charlotte Wiedemann. Das gilt auch hier unten, in der Kommunalpolitik. Die Grünen wissen, was ich meine. Signale für den Radverkehr reichten zum wahlsiegen nicht aus, wenn ÖPNV-Nutzer*innen und Fussgänger*innen so dumm aus der Wäsche gucken, wie zuvor. Und Wohnungssuchende sowieso. Die unter ihnen, die darum den Herrn Deus gewählt haben, haben nun weitere bittere Jahre vor sich.
Das lokale Monopolblatt meldet gut sichtbar noch vor seiner digitalen Bezahlmauer “133 neue Wohnungen” in Bad Godesberg. Damit beschenke uns die Pandion AG. Ist das nicht herrlich? Über die hatte ich vor 4 Jahren hier schon mal geschrieben.
Wer das weiss, und es ist nicht schwer herauszufinden, für die*den ist die Vergabe öffentlicher Grundstücke an dieses “Familienunternehmen” der Milliardärsklasse – nicht juristisch, aber im Wortsinne – ein Kapitalverbrechen. Oder können Sie eine dieser – aussen ausserdem ausnehmend hässlich und langweilig aussehenden – Wohnungen bezahlen? Preise werden noch nicht verraten – “Verhandlungssache”. Der Anbieter testet aus, was “der Markt” hergibt.
Sich auf diesem Feld sozial kämpferischer zu zeigen, würde unter der über 40% grossen Gruppe der Wahlberechtigten, die sich von der Politik insgesamt abgewandt haben, u.U. für Bewegung sorgen, die bei der jüngsten Bonner Kommunalwahl gefehlt hat. Olaf Scholz hatte mit diesem Thema noch Wahlsiege errungen. In Hamburg.
Beuels grüne Wahlniederlage
Das andere Dauerthema zeichnet unser lokales Monopolblatt nach fünf Jahren grüner kommunaler Regentschaft so: “Stadt Bonn verhandelt weiter um letztes Privatgrundstück – Die Stadt Bonn will die Sankt Augustiner Straße in Beuel ausbauen, um die Linie 66 zu beschleunigen. Dafür müssten Gräber und einige Häuser weichen. Die Verhandlungen um das letzte nötige Privatgrundstück laufen laut Stadt noch. Wie sieht der Zeitplan des Projekts nun aus?”
NEIN, ICH REG MICH NICHT MEHR AUF.
Das Einzige, was den Grünen hier anzuerkennen ist, ist der fünfjährige faktische Stillstand. Das mobilisiert aber keine Wähler*innen. Weder wurde dieser Schwachsinn erkennbar gestoppt, noch wurde etwas für eine ÖPNV-freundliche Ampelsoftware getan. Mein Ex-Kollege Tom Schmidt lamentierte kürzlich in einem ganzseitigen Interview (Paywall) zutreffend über das fehlende Geld für ÖPNV-Ausbau. Das stimmt, gilt aber für die Ampelprogrammierung nicht.
Der neue CDU-OB wird diesen Stillstand nun beenden. Denn er ist “Immobilienfachmann” = eine akute Bedrohung für sozial gerechte Kommunalpolitik. Denn es geht selbstverständlich gar nicht um “ÖPNV-Beschleunigung”, sondern um eine leistungsstarke Strassenverbindung, wenn in den nächsten Jahren und Jahrzehnten wg. Bauarbeiten auf der Nordbrücke alles zuende ist. Da wird sich Beuel aber freuen …
Öffentlich sichtbare Zeichensetzung grüner Regentschaft hat in diesen Angelegenheiten gefehlt. Diese Entscheidungsfaulheit haben die Wähler*innen mit ebendieser Faulheit bestraft.
Und übrigens: Zeichensetzungen hinter (Bezahl-)Mauern sieht keine*r.
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Kapital sucht Anlage – nicht Wohnungen
“Auf Versagen muss Einsicht folgen” verlangt Charlotte Wiedemann. Das gilt auch hier unten, in der Kommunalpolitik. Die Grünen wissen, was ich meine. Signale für den Radverkehr reichten zum wahlsiegen nicht aus, wenn ÖPNV-Nutzer*innen und Fussgänger*innen so dumm aus der Wäsche gucken, wie zuvor. Und Wohnungssuchende sowieso. Die unter ihnen, die darum den Herrn Deus gewählt haben, haben nun weitere bittere Jahre vor sich.
Das lokale Monopolblatt meldet gut sichtbar noch vor seiner digitalen Bezahlmauer “133 neue Wohnungen” in Bad Godesberg. Damit beschenke uns die Pandion AG. Ist das nicht herrlich? Über die hatte ich vor 4 Jahren hier schon mal geschrieben.
Wer das weiss, und es ist nicht schwer herauszufinden, für die*den ist die Vergabe öffentlicher Grundstücke an dieses “Familienunternehmen” der Milliardärsklasse – nicht juristisch, aber im Wortsinne – ein Kapitalverbrechen. Oder können Sie eine dieser – aussen ausserdem ausnehmend hässlich und langweilig aussehenden – Wohnungen bezahlen? Preise werden noch nicht verraten – “Verhandlungssache”. Der Anbieter testet aus, was “der Markt” hergibt.
Sich auf diesem Feld sozial kämpferischer zu zeigen, würde unter der über 40% grossen Gruppe der Wahlberechtigten, die sich von der Politik insgesamt abgewandt haben, u.U. für Bewegung sorgen, die bei der jüngsten Bonner Kommunalwahl gefehlt hat. Olaf Scholz hatte mit diesem Thema noch Wahlsiege errungen. In Hamburg.
Beuels grüne Wahlniederlage
Das andere Dauerthema zeichnet unser lokales Monopolblatt nach fünf Jahren grüner kommunaler Regentschaft so: “Stadt Bonn verhandelt weiter um letztes Privatgrundstück – Die Stadt Bonn will die Sankt Augustiner Straße in Beuel ausbauen, um die Linie 66 zu beschleunigen. Dafür müssten Gräber und einige Häuser weichen. Die Verhandlungen um das letzte nötige Privatgrundstück laufen laut Stadt noch. Wie sieht der Zeitplan des Projekts nun aus?”
NEIN, ICH REG MICH NICHT MEHR AUF.
Das Einzige, was den Grünen hier anzuerkennen ist, ist der fünfjährige faktische Stillstand. Das mobilisiert aber keine Wähler*innen. Weder wurde dieser Schwachsinn erkennbar gestoppt, noch wurde etwas für eine ÖPNV-freundliche Ampelsoftware getan. Mein Ex-Kollege Tom Schmidt lamentierte kürzlich in einem ganzseitigen Interview (Paywall) zutreffend über das fehlende Geld für ÖPNV-Ausbau. Das stimmt, gilt aber für die Ampelprogrammierung nicht.
Der neue CDU-OB wird diesen Stillstand nun beenden. Denn er ist “Immobilienfachmann” = eine akute Bedrohung für sozial gerechte Kommunalpolitik. Denn es geht selbstverständlich gar nicht um “ÖPNV-Beschleunigung”, sondern um eine leistungsstarke Strassenverbindung, wenn in den nächsten Jahren und Jahrzehnten wg. Bauarbeiten auf der Nordbrücke alles zuende ist. Da wird sich Beuel aber freuen …
Öffentlich sichtbare Zeichensetzung grüner Regentschaft hat in diesen Angelegenheiten gefehlt. Diese Entscheidungsfaulheit haben die Wähler*innen mit ebendieser Faulheit bestraft.
Und übrigens: Zeichensetzungen hinter (Bezahl-)Mauern sieht keine*r.
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Wundersame Bahn CCXXIII
Stichgewählt habe ich selbstverständlich schon vor über einer Woche. In meiner Lage kann mann ja nie wissen, wieviele Tage ich noch habe. Da ist es besser, der Stimmzettel ist vor mir in der Urne. Heute Mittag am Adenauerplatz gab es mal wieder eine Bahnszene, die meine Entscheidung illustriert und begründet.
Als wählender Fussgänger hätte ich erwartet, dass die nach der letzten Kommunalwahl gewählte neue politische Mehrheit eine Entscheidung rückgängig gemacht hätte, die noch unter Führung des heutigen CDU-OB-Kandidaten gefällt wurde. Der Fussgängerüberweg am Adenauerplatz auf Höhe der von-Sandt-Strasse und direkter Zugang zum Bistro “El Horizonte” sowie zu Bücher Bartz wurde – angeblich als “Versuch”, die Baustellenbaken stehen dort heute noch – stillgelegt. Das ist nun 6-7 Jahre her. Offenbar war es zuviel verlangt, dass er unter grüner politischer Führung wiederhergestellt wird. Die Baken stehen immer noch.
Die vorgebliche Begründung, die ebenso für den (noch geplanten) Abriss mehrerer Häuser in der St. Augustiner Strasse herhalten muss, ist “Beschleunigung” für die Bahn, und zwar besonders die Linie 66, die doch all die eiligen Reisenden zum ICE-Bahnhof bringen soll. Ich verrate Ihnen ein Geheimnis: die meisten Reisenden fahren gar nicht ICE! Die fahren Regional-Express. Entsprechend voll ist der auch immer. Aber woher sollen Politiker*innen das wissen?
Heute Mittag nun folgende Szene am Adenauerplatz. Ich wartete auf meinen Bus, angezeigt und eingehaltene Wartezeit: 5 Minuten. Eine Linie 62 kam von der Brücke. Wartete am Fussgängerüberweg. Danach 20 Meter weiter die nächste Ampel. Die 62 wartete erneut, denn bevor sie rechts abbiegen konnte, erhielten die Autos (und Busse) Vorrang durch die Ampelschaltung. Hinter der 62 wartete die 66 an ebendieser Fussgängerüberweg-Ampel. Das Warten unmittelbar hinter der 62 hätte den Überweg blockiert (Bahn zu lang).
Dann durfte die 62 endlich nach rechts. Die 66 musste jedoch erneut Fussgänger abwarten. Derweil überholte sie mein ankommender Bus. Umsteigeanschlüsse? Was ist das? Im Verkehrsverbund? Die Bahnfahrgäste hatten das Nachsehen, im Sinne des Wortes. Am Ausgang der Haltestelle für beide, Bus und Bahn, Rot an der Fussgängerampel.
Im Klartext: eine ÖPNV-orientierte Ampelschaltung, eine vom Fahrzeug aus zu betätigende Ampel z.B. (gibt es technisch seit den 80ern!, statt von KI von echten Menschen betätigt, durch analogen Tastendruck, kann sich das heute noch jemand vorstellen?), würde mehr beschleunigen, als der Häuser-Abriss und eine mehrjährig quälende verkehrsbehindernde Baustelle, zu weit geringeren Kosten.
Die Oberbürgermeisterin hatte fünf Jahre Zeit, sich darum zu kümmern, und hat es nicht geschafft. Ich hätte nicht tauschen wollen, sie hatte mehr zu tun, als gesund ist. Ihr Gegenkandidat ist dagegen Garantie für das Gegenteil: die Häuserabriss würde beginnen. Denn “Immobilienexperte” machte der beruflich. Mit den Versuchen zum Klimaschutz wäre es in der Stadt so vorbei, wie mit dieser Bundesregierung. Ist es das, was die Bonner SPD will? Die muss froh sein, wenn es noch Leute gibt, die diese Frage überhaupt stellen.
Dann lieber noch diese eine Chance für die Amtsinhaberin und ihre Leute in Stadtrat und Bezirksvertretung. Es könnte die Letzte sein.
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Wundersame Bahn CCXXIII
Stichgewählt habe ich selbstverständlich schon vor über einer Woche. In meiner Lage kann mann ja nie wissen, wieviele Tage ich noch habe. Da ist es besser, der Stimmzettel ist vor mir in der Urne. Heute Mittag am Adenauerplatz gab es mal wieder eine Bahnszene, die meine Entscheidung illustriert und begründet.
Als wählender Fussgänger hätte ich erwartet, dass die nach der letzten Kommunalwahl gewählte neue politische Mehrheit eine Entscheidung rückgängig gemacht hätte, die noch unter Führung des heutigen CDU-OB-Kandidaten gefällt wurde. Der Fussgängerüberweg am Adenauerplatz auf Höhe der von-Sandt-Strasse und direkter Zugang zum Bistro “El Horizonte” sowie zu Bücher Bartz wurde – angeblich als “Versuch”, die Baustellenbaken stehen dort heute noch – stillgelegt. Das ist nun 6-7 Jahre her. Offenbar war es zuviel verlangt, dass er unter grüner politischer Führung wiederhergestellt wird. Die Baken stehen immer noch.
Die vorgebliche Begründung, die ebenso für den (noch geplanten) Abriss mehrerer Häuser in der St. Augustiner Strasse herhalten muss, ist “Beschleunigung” für die Bahn, und zwar besonders die Linie 66, die doch all die eiligen Reisenden zum ICE-Bahnhof bringen soll. Ich verrate Ihnen ein Geheimnis: die meisten Reisenden fahren gar nicht ICE! Die fahren Regional-Express. Entsprechend voll ist der auch immer. Aber woher sollen Politiker*innen das wissen?
Heute Mittag nun folgende Szene am Adenauerplatz. Ich wartete auf meinen Bus, angezeigt und eingehaltene Wartezeit: 5 Minuten. Eine Linie 62 kam von der Brücke. Wartete am Fussgängerüberweg. Danach 20 Meter weiter die nächste Ampel. Die 62 wartete erneut, denn bevor sie rechts abbiegen konnte, erhielten die Autos (und Busse) Vorrang durch die Ampelschaltung. Hinter der 62 wartete die 66 an ebendieser Fussgängerüberweg-Ampel. Das Warten unmittelbar hinter der 62 hätte den Überweg blockiert (Bahn zu lang).
Dann durfte die 62 endlich nach rechts. Die 66 musste jedoch erneut Fussgänger abwarten. Derweil überholte sie mein ankommender Bus. Umsteigeanschlüsse? Was ist das? Im Verkehrsverbund? Die Bahnfahrgäste hatten das Nachsehen, im Sinne des Wortes. Am Ausgang der Haltestelle für beide, Bus und Bahn, Rot an der Fussgängerampel.
Im Klartext: eine ÖPNV-orientierte Ampelschaltung, eine vom Fahrzeug aus zu betätigende Ampel z.B. (gibt es technisch seit den 80ern!, statt von KI von echten Menschen betätigt, durch analogen Tastendruck, kann sich das heute noch jemand vorstellen?), würde mehr beschleunigen, als der Häuser-Abriss und eine mehrjährig quälende verkehrsbehindernde Baustelle, zu weit geringeren Kosten.
Die Oberbürgermeisterin hatte fünf Jahre Zeit, sich darum zu kümmern, und hat es nicht geschafft. Ich hätte nicht tauschen wollen, sie hatte mehr zu tun, als gesund ist. Ihr Gegenkandidat ist dagegen Garantie für das Gegenteil: die Häuserabriss würde beginnen. Denn “Immobilienexperte” machte der beruflich. Mit den Versuchen zum Klimaschutz wäre es in der Stadt so vorbei, wie mit dieser Bundesregierung. Ist es das, was die Bonner SPD will? Die muss froh sein, wenn es noch Leute gibt, die diese Frage überhaupt stellen.
Dann lieber noch diese eine Chance für die Amtsinhaberin und ihre Leute in Stadtrat und Bezirksvertretung. Es könnte die Letzte sein.
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Beschleunigung
In der Politbranche, der ich selbst in meinem Berufsleben angehörte, hiess eine Weisheit, “Grausamkeiten” immer am Beginn einer Wahlperiode zu begehen, auf dass sie zum Wahltermin nicht mehr in Erinnerung seien. Ich wäre allerdings auch dafür gewesen, die einfachen Dinge, die jede*r im Alltag schnell bemerkt, und deren sysmbolischer Wert darum nicht zu […]
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Beschleunigung
In der Politbranche, der ich selbst in meinem Berufsleben angehörte, hiess eine Weisheit, “Grausamkeiten” immer am Beginn einer Wahlperiode zu begehen, auf dass sie zum Wahltermin nicht mehr in Erinnerung seien. Ich wäre allerdings auch dafür gewesen, die einfachen Dinge, die jede*r im Alltag schnell bemerkt, und deren sysmbolischer Wert darum nicht zu […]
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Beuel – Ehrenfeld
Null Problemo gestern, das wird nächste Woche anders – Wundersame Bahn CLIX
Es sind Sommerferien. Die DB Regio fährt nur noch einspännig. Es erwies sich gestern als richtig – am frühen wie am mittleren Abend. Null Verspätung, null Probleme. Bravo! Nächste Woche dagegen: Bauarbeiten in Köln zwischen Hbf. und Deutz. Alle sollen sich bitte vorher […] -
Gefahrenabwehr
Beinahecrash am Adenauerplatz – täglich
Schülerverkehr, Umsteigesituation. Die 66 kommt über die Kennedybrücke und fährt in die Haltestelle Richtung Siegburg ein. Die Türen für Umsteiger*innen liegen hinten, bei der doppelspännigen langen Bahn am anderen Ende als der*die Pilot*in. Sie*er muss versuchen, das Geschehen über Spiegel (und […] -
Es gibt ein kleines gallisches Dorf, in dem Strassenbahnfahrer*innen immer noch keine Ampelvorrangschaltung geniessen. In diesem Dorf werden sogar Ausbaumassnahmen für mehrspurigen Autoverkehr als “ÖPNV-Beschleunigung” bezeichnet, Häuserabriss, Friedhofsverkleinerung und Beseitigung von Fussgängerampeln inklusive. Dieses Dorf heisst Beuel, wird von der Stadt Bonn verwaltet und liegt im Rheinland. Solche Ampelschaltungen kannte ich schon Ende der 70er Jahre, in richtigen Grossstädten. Wenn in Bonn alles 50 Jahre später kommt, kann es eigentlich nicht mehr lange dauern. Extradienst-Leser*innen […]
https://extradienst.net/2022/10/25/beschleunigung-doch-nicht-ueberall/