#katjadorner — Public Fediverse posts
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Bunte Bahn mit Schleudersitzen
Über meine – und die Erfahrungen anderer älterer Menschen habe ich hier schon mal geschrieben. Ich fahre ja weiterhin mit den Dingern, auch weil die Linie 66 noch immer nicht wieder fährt. Eine Tatsache, die die DB-App übrigens vollständig negiert. Bei “Bahn.de” ist die 66 weiterhin in Betrieb, die bekommen das nicht geregelt, auf den Ersatzverkehr zu verweisen. Laut SWB hat die DB damit “technische Probleme”.
Sei es drum, mich interessiert auch, wie in Bonn bei großen Anschaffungen wie diesen neuen Skoda-Bahnen die Behinderten und ihre Fürsprecher – also vor allem die Behindertenbeauftragte der Stadt Bonn einbezogen werden. In Bonn ist ein ganzes Gremium als “Behindertenbeauftragte der Stadt” tätig. Es heißt “Behinderten-Gemeinschaft”. Sie wurde einbezogen – aber nicht etwa bei der Auswahl auf Grundlage der Ausschreibung oder, was noch klüger gewesen wäre, bereits bei der Formulierung der Ausschreibung, auf deren Grundlage Skoda schließlich zum Zuge kam. Angeblich aufgrund der Klimaanlage und ein bisschen auch wegen des äußeren Eindrucks. Sie sehen ja wirklich gut aus, die neuen rot-weißen Straßenbahnen, die zwischen den Bonner Stadtteilen Oberkassel oder Auerberg und Dottendorf verkehren. Für das Design – rote Polstersitze auf hellem Holz – wurde der Hersteller Skoda gleich zweimal ausgezeichnet.
Bei der Jungfernfahrt zeigte sich auch die damalige Bonner Oberbürgermeisterin Katja Dörner ganz angetan vom frischen Eindruck der Bahn – helles Holz und rote Sitze. Ganz toll…Doch zum eigentlichen Thema. Ich habe mit der Geschäftsführerin der Behinderten-Gemeinschaft Bonn, Marion Frohn, länger telefoniert. Ein besonderes Augenmerk legt Marion Frohn, natürlich auf die Barrierefreiheit. Sie sei aber leider erst einbezogen worden, nach dem die Verträge mit Skoda bereits geschlossen waren und es um einzelne Details des Fahrgastbereichs ging. Nicht etwa schon bei der Formulierung der Ausschreibung. Marion Frohn wurde von der SWB in einer Pressemitteilung anläßlich der Inbetriebnahme so zitiert: “Im Entwicklungsprozess der Bahn hat sich aus meiner Sicht gezeigt, dass es sinnvoll war, dass die Behinderten-Gemeinschaft Bonn und SWB kooperiert haben, um die größtmögliche Barrierefreiheit herzustellen”, lobt Frohn. So zu lesen in der Pressemitteilung der SWB zur Jungfernfahrt im Dezember 2024.
Nun DsStellt sich die Frage, wie schlecht der Entwurf der Bahn gewesen sein muß, wenn das, was letztlich tatsächlich fährt, auf der Grundlage einer Kooperation mit der Behinderen-Gemeinschaft fertiggestellt wurde und angeblich den Vorschlägen und Bitten der Behinderten-Gemeinschaft Rechnung getragen wurde.
Ich habe in den vergangenen Wochen mit vielen Fahrgästen gesprochen und dabei bewußt Menschen mit Behinderungen angesprochen. Deren Erfahrungen decken sich mit meinen Kritikpunkten.
Für die SWB ist die Welt dagegen in Ordnung. Siehe meinen Artikel aus dem Juni 26. Aber ich habe auch mit Kommunalpolitikern darüber korrespondiert, denn die SWB hatte mir ja mitgeteilt: “Der Bonner Stadtrat hat in seiner Sitzung am 6. Juli 2017 beschlossen die Fahrzeuge zu erwerben. Die Vorgängerfahrzeuge von DUEWAG/Siemens (seit 1994) waren in die Jahre gekommen und mussten ausgetauscht werden.”Vom SPD-Fraktionsvorsitzenden und Mitglied des entsprechenden Ausschusses, Max Biniek, erhielt ich hingegen diese Antwort: “Zu Ihrer Frage, wer solche Fahrzeuge anschafft: Beschafft werden die Bahnen von den Stadtwerken Bonn (SWB Bus und Bahn) als Betreiberin, nicht durch den Rat oder die Fraktionen. Rechtlich zwingend ist eine europaweite Ausschreibung. Den Zuschlag erhielt Ende 2019 – nicht 2017 – die Firma Škoda mit dem wirtschaftlichsten Angebot. Der Auftrag umfasst 28 Niederflurbahnen, die die über 30 Jahre alten Fahrzeuge von 1994 auf den Linien 61 und 62 ersetzen. Die abschließende Entscheidung über eine solche Beschaffung trifft der Aufsichtsrat der Stadtwerke Bus und Bahn, auf Grundlage des zuvor erstellten Leistungsverzeichnisses und der eingegangenen Angebote.” Widersprüchliche Aussagen, die sich bestimmt noch klären lassen.
In meinen Gesprächen mit älteren Fahrgästen wussten einige von – mal mehr, mal weniger schmerzhaften – Stürzen in den neuen Bahnen zu berichten. Manche aus eigener Erfahrung, andere verwiesen auf NachbarInnen (es fahren offenbar wesentlich mehr ältere Frauen als Männer mit den Bahnen) oder berichteten über Unfälle, die sie selbst mit erlebt haben. Als Ursachen wurde oft das ruckhafte und sehr schnelle Anfahren der Bahnen genannt, sowie die Klappsitze, für deren Aufklappen zwischen Einstieg und Abfahrt der Bahnen zu wenig Zeit wäre. Die Bahnen führen los, bevor man Platz nehmen könne. Zwei meiner Gesprächspartnerinnen bezeichneten die Klappsitze – unabhängig von einander als “Schleudersitze” Das Argument, dass es in den neuen Bahnen zu wenig Möglichkeiten zum festhalten gäbe, weist die SWB zurück. Diesen Punkt versprach Stadtrat Biniek gegenüber der SWB nochmals zur Sprache zu bringen.
Liest man die PR-Erklärungen der SWB über die Einbeziehung der Bonner Behinderten-Gemeinschaft, so könnte man den Eindruck bekommen, die Behinderten wären frühzeitig einbezogen worden. Tatsächlich wurden sie erst nach dem Kauf der Bahnen bei Skoda einbezogen. Sie durften sich in einer Art Dummy umschauen und ihre Verbesserungsvorschläge machen. Sie wurden nicht in den Auswahlprozeß der konkurrierenden Angebote einbezogen und schon gar nicht in die Formulierung der Ausschreibungsunterlagen. Dies habe sich mittlerweile geändert, ist zu hören.
Man darf gespannt sein, wie sich das auswirkt. Die neuen Stadtbahnen jedenfalls sehen vor allem gut aus. Ich persönlich würde leuchtend roten Polstersitze jedenfalls unbequemere aber pflegeleichte Plastiksitze vorziehen.
Über Helmut Lorscheid:
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Dein*e Chef*in – der*die Terrorist*in
Im Abgeordnetenbüro – einst und jetzt
mit Update abends
Die grosse Mehrheit meiner Berufsjahre war es nicht so. Am besten waren die 10 als MdL-Mitarbeiter bei meinem heutigen Mitautor Roland Appel. Wir kannten uns, seit wir Schülerreferenten in den Landesvorständen der Jungdemokraten BaWü und NRW waren. In den 80ern, als er schon Grüner war, ich aber noch nicht, arbeiteten wir exzellent für den Volkszählungsboykott zusammen. Noch bevor er 1990 in den NRW-Landtag gewählt wurde, quatschte er mich an, ob ich mitgehen würde, für eine anfänglich halbe Stelle, die auf eine ganze erweitert werden solle.
Ich sagte zu, und habe es nicht bereut. Die ersten fünf Jahre (1990-95) in der Opposition gegen eine absolute SPD-Mehrheit waren echte Pionierjahre. Die Arbeitsatmosphäre in der Grünen-Fraktion war fantastisch gut, 1995 folgten fünf Jahre rot-grüne Koalition in einer politisch gespaltenen Fraktion. Es waren die Mitarbeiter*innen, die den Laden dennoch atmosphärisch zusammenhielten. Das war sehr viel Stress für alle Beteiligten. Für mich war es positiver Stress. Überstunden wurden nicht gezählt. Wie im Fussball war mann und frau für das Team da.
Mein Chef zeigte Wertschätzung und Respekt für mein Engagement. Und er war – meistens, nicht immer – sehr gut beratbar. In Fällen, in denen er es nicht war, trug er den Schaden, nicht ich. Das waren meine besten Berufsjahre. Es folgten die 5 zweitbesten bei Thomas Rommelspacher, die mir dankenswerterweise die mir Freundin gebliebene Barbara Steffens vermittelte. Thomas’ Nachteil war, dass er morgens um 7 schon quicklebendig im Schwimmbad rumtollte, und montagsmorgens um 8 dozierte er hellwach an der Uni Duisburg/Essen. Während es zuvor mühelos war, vor Roland im Büro zu erscheinen. Aber ich will nicht abschweifen.
Schon damals regierte der Missstand, dass Abgeordneten-Mitarbeiter*innen arbeitsrechtlich prekäre Mitarbeiter*innen zweiter Klasse waren. Befristet beschäftigt, wie die gewählten Abgeordneten, aber viel, viel schlechter bezahlt (und altersversorgt!). Die damalige Grünen-Landtagsfraktion kompensierte das geringfügig und freiwillig, also juristisch nicht einklagbar, durch eine Betriebsvereinbarung, deren Inhalt ein gemeinsamer Betriebsrat und eine geringe Abfindung im Falle von Nicht-Weiterbeschäftigung war. In einen Fond, der das finanzierte, spendeten die Abgeordneten freiwillig (manche auch nicht). So erhielt ich 2005 12.500 €, die ich selbst zu versteuern und Sozialabgaben zu zahlen hatte.
Dem seinerzeitigen Betriebsrat sass übrigens einige Jahre unsere spätere Oberbürgermeisterin Katja Dörner vor, die dort seinen sehr guten Job machte. Die dort erarbeitete Beliebtheit im grünen Fussvolk sollte später noch nützlich für sie werden …
Wie kommichdrauf?
Gebessert hat sich 2-3 Jahrzehnte später offenbar nichts. Das illustriert diese taz-Recherche von Kersten Augustin und Tobias Schulze:
“Mitarbeiter von Bundestagsabgeordneten: Zwischen Buddy und Butler – Ein Mitarbeiter der SPD-Abgeordneten Maja Wallstein verklagt seine Chefin. Die Grünen wehren sich gegen Betriebsrat und Tarifvertrag. Beuten Bundestagsabgeordnete ihre Mitarbeiter aus?”
Es nähert sich eher der Hölle. Das ist kein Wunder, denn meine privatsoziologischen Forschungen über das Wesen deutscher demokratischer Politiker*innen zeigen einen kontinuierlichen Niedergang von Charakterstärke, Sozialkompetenz und Kommunikationsfähigkeit. Die Personen in ihrer Nähe leiden am meisten darunter. Fälle, wie der von der taz beschriebene in der SPD, gab es auch damals schon – in allen Parteien ist das eher die Regel als die Ausnahme. In der NRW-Landtagsfraktion der Grünen hatten wir damals – recht löchrige, aber immerhin – Auffangnetze. Doch offenbar haben die Grünen frühere Erkenntnisse über Bord geworfen, um so zu werden, wie die Anderen schon waren.
Obwohl ich hier noch eine These habe, die dem nur scheinbar widerspricht. Historisch betrachtet, und wiederum nur gemäss meiner privatgelehrten Forschungen, war die Schlimmste von allen Chefinnen und Chefs niemand Geringeres als Petra K. Kelly. Niemand wollte/will vor oder nach ihrem Tod öffentlich darüber sprechen. Einzelne der Betroffenen sprachen privat mit mir darüber. Für Kelly schien zu gelten: wer rücksichtslos zu sich selbst ist, darf es auch gegenüber Anderen. Ein falsche Logik sehr vieler Berühmtheiten.
Ich zog es vor, nicht berühmt zu werden.
Update abends
Vorschläge, die schon in den 90ern hätten angepackt werden können
Tarifverträge/Betriebsvereinbarungen zwischen Gewerkschaften und Parlamenten zur arbeitsrechtlichen Gleichstellung von Abgeordneten-Mitarbeiter*inne*n. Verfassungsmässig kann keine*r Abgeordnete*r zu irgendwas genötigt oder gezwungen werden – die Parlamente als Körperschaft können aber sehr wohl kollektive Verpflichtungen (Beratung durch Betriebsräte, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Weiterbeschäftigung oder Übergangsgelder, Alterssicherung etc.) eingehen.
Die Abgeordneten können vor Antritt ihres ersten Mandats zum Besuch einer Schulung “Wie werde ich ein*e gute*r Arbeitgeber*in?” verpflichtet werden. Nur mit diesem “Führerschein” kann die Kostenpauschale ausgezahlt werden. Die Abgeordneten können diese Schulung auch eigeninitiativ, z.B. über eine interfraktionelle Genossenschaft, selbst autonom organisieren (= Freiheit des Mandats), wenngleich im Parlamentsapparat das nötige Knowhow gewiss vorhanden und abrufbar ist.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Dein*e Chef*in – der*die Terrorist*in
Im Abgeordnetenbüro – einst und jetzt
mit Update abends
Die grosse Mehrheit meiner Berufsjahre war es nicht so. Am besten waren die 10 als MdL-Mitarbeiter bei meinem heutigen Mitautor Roland Appel. Wir kannten uns, seit wir Schülerreferenten in den Landesvorständen der Jungdemokraten BaWü und NRW waren. In den 80ern, als er schon Grüner war, ich aber noch nicht, arbeiteten wir exzellent für den Volkszählungsboykott zusammen. Noch bevor er 1990 in den NRW-Landtag gewählt wurde, quatschte er mich an, ob ich mitgehen würde, für eine anfänglich halbe Stelle, die auf eine ganze erweitert werden solle.
Ich sagte zu, und habe es nicht bereut. Die ersten fünf Jahre (1990-95) in der Opposition gegen eine absolute SPD-Mehrheit waren echte Pionierjahre. Die Arbeitsatmosphäre in der Grünen-Fraktion war fantastisch gut, 1995 folgten fünf Jahre rot-grüne Koalition in einer politisch gespaltenen Fraktion. Es waren die Mitarbeiter*innen, die den Laden dennoch atmosphärisch zusammenhielten. Das war sehr viel Stress für alle Beteiligten. Für mich war es positiver Stress. Überstunden wurden nicht gezählt. Wie im Fussball war mann und frau für das Team da.
Mein Chef zeigte Wertschätzung und Respekt für mein Engagement. Und er war – meistens, nicht immer – sehr gut beratbar. In Fällen, in denen er es nicht war, trug er den Schaden, nicht ich. Das waren meine besten Berufsjahre. Es folgten die 5 zweitbesten bei Thomas Rommelspacher, die mir dankenswerterweise die mir Freundin gebliebene Barbara Steffens vermittelte. Thomas’ Nachteil war, dass er morgens um 7 schon quicklebendig im Schwimmbad rumtollte, und montagsmorgens um 8 dozierte er hellwach an der Uni Duisburg/Essen. Während es zuvor mühelos war, vor Roland im Büro zu erscheinen. Aber ich will nicht abschweifen.
Schon damals regierte der Missstand, dass Abgeordneten-Mitarbeiter*innen arbeitsrechtlich prekäre Mitarbeiter*innen zweiter Klasse waren. Befristet beschäftigt, wie die gewählten Abgeordneten, aber viel, viel schlechter bezahlt (und altersversorgt!). Die damalige Grünen-Landtagsfraktion kompensierte das geringfügig und freiwillig, also juristisch nicht einklagbar, durch eine Betriebsvereinbarung, deren Inhalt ein gemeinsamer Betriebsrat und eine geringe Abfindung im Falle von Nicht-Weiterbeschäftigung war. In einen Fond, der das finanzierte, spendeten die Abgeordneten freiwillig (manche auch nicht). So erhielt ich 2005 12.500 €, die ich selbst zu versteuern und Sozialabgaben zu zahlen hatte.
Dem seinerzeitigen Betriebsrat sass übrigens einige Jahre unsere spätere Oberbürgermeisterin Katja Dörner vor, die dort einen sehr guten Job machte. Die dort erarbeitete Beliebtheit im grünen Fussvolk sollte später noch nützlich für sie werden …
Wie kommichdrauf?
Gebessert hat sich 2-3 Jahrzehnte später offenbar nichts. Das illustriert diese taz-Recherche von Kersten Augustin und Tobias Schulze:
“Mitarbeiter von Bundestagsabgeordneten: Zwischen Buddy und Butler – Ein Mitarbeiter der SPD-Abgeordneten Maja Wallstein verklagt seine Chefin. Die Grünen wehren sich gegen Betriebsrat und Tarifvertrag. Beuten Bundestagsabgeordnete ihre Mitarbeiter aus?”
Es nähert sich eher der Hölle. Das ist kein Wunder, denn meine privatsoziologischen Forschungen über das Wesen deutscher demokratischer Politiker*innen zeigen einen kontinuierlichen Niedergang von Charakterstärke, Sozialkompetenz und Kommunikationsfähigkeit. Die Personen in ihrer Nähe leiden am meisten darunter. Fälle, wie der von der taz beschriebene in der SPD, gab es auch damals schon – in allen Parteien ist das eher die Regel als die Ausnahme. In der NRW-Landtagsfraktion der Grünen hatten wir damals – recht löchrige, aber immerhin – Auffangnetze. Doch offenbar haben die Grünen frühere Erkenntnisse über Bord geworfen, um so zu werden, wie die Anderen schon waren.
Obwohl ich hier noch eine These habe, die dem nur scheinbar widerspricht. Historisch betrachtet, und wiederum nur gemäss meiner privatgelehrten Forschungen, war die Schlimmste von allen Chefinnen und Chefs niemand Geringeres als Petra K. Kelly. Niemand wollte/will vor oder nach ihrem Tod öffentlich darüber sprechen. Einzelne der Betroffenen sprachen privat mit mir darüber. Für Kelly schien zu gelten: wer rücksichtslos zu sich selbst ist, darf es auch gegenüber Anderen. Ein falsche Logik sehr vieler Berühmtheiten.
Ich zog es vor, nicht berühmt zu werden.
Update abends
Vorschläge, die schon in den 90ern hätten angepackt werden können
Tarifverträge/Betriebsvereinbarungen zwischen Gewerkschaften und Parlamenten zur arbeitsrechtlichen Gleichstellung von Abgeordneten-Mitarbeiter*inne*n. Verfassungsmässig kann keine*r Abgeordnete*r zu irgendwas genötigt oder gezwungen werden – die Parlamente als Körperschaft können aber sehr wohl kollektive Verpflichtungen (Beratung durch Betriebsräte, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Weiterbeschäftigung oder Übergangsgelder, Alterssicherung etc.) eingehen.
Die Abgeordneten können vor Antritt ihres ersten Mandats zum Besuch einer Schulung “Wie werde ich ein*e gute*r Arbeitgeber*in?” verpflichtet werden. Nur mit diesem “Führerschein” kann die Kostenpauschale ausgezahlt werden. Die Abgeordneten können diese Schulung auch eigeninitiativ, z.B. über eine interfraktionelle Genossenschaft, selbst autonom organisieren (= Freiheit des Mandats), wenngleich im Parlamentsapparat das nötige Knowhow gewiss vorhanden und abrufbar ist.
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Vor lauter Kungel-Meldungen um die #Bonner #CDU und ihren OB Déus hatte man fast vergessen, dass die ja auch richtig miese, rückwärtsgewandte Politik können.
#KatjaDörner fehlt. -
Vor lauter Kungel-Meldungen um die #Bonner #CDU und ihren OB Déus hatte man fast vergessen, dass die ja auch richtig miese, rückwärtsgewandte Politik können.
#KatjaDörner fehlt. -
Vor lauter Kungel-Meldungen um die #Bonner #CDU und ihren OB Déus hatte man fast vergessen, dass die ja auch richtig miese, rückwärtsgewandte Politik können.
#KatjaDörner fehlt. -
Vor lauter Kungel-Meldungen um die #Bonner #CDU und ihren OB Déus hatte man fast vergessen, dass die ja auch richtig miese, rückwärtsgewandte Politik können.
#KatjaDörner fehlt. -
Was Duisburg und Bonn gemeinsam haben
Wofür braucht die Welt die Bertelsmann-Stiftung? Die Milliardärinnenfamilie Mohn braucht sie zur Steuervermeidung. Und zur politischen Einflussnahme. Ihr verdanken wir die sensationelle Einsicht: “Demokratie genießt hohe Beliebtheit – Befragte sehen Mängel in der Umsetzung”. Darauf wäre ich auch alleine gekommen. Ein markantes Beispiel: die Autobahn GmbH, die unserer gewählten Bundesregierung gehört.
Hier in Bonn ist die als Urheberin zahlreicher stauverursachender Baustellen und Sperrungen wohlbekannt. Die LKW-Trucks, die täglich über die Kennedybrücke Beuel durchkreuzen, kommen daher. Grund: der Tausendfüssler ist kaputt und muss neu gemacht werden. Die zu meinem Bedauern jüngst abgewählte Oberbürgermeisterin Katja Dörner hatte sich noch mit der Autobahn GmbH über die Bauweise angelegt. Einerseits zu massiv, gross und breit. Andererseits ohne mitgeplante Radschnellwegroute über die Nordbrücke, die im übrigen auch schon kaputt ist, und als Nächste drankommen soll.
Was ist noch übrig vom Politik-Handwerk?
Dörner hatte eine kurze Telefonleitung zum NRW-Landesverkehrsminister Krischer, und ebenso zu den grünen Fraktionsspitzen und Regierungsmitgliedern in Berlin. Als die noch in der Regierung waren. Jetzt haben wir einen neuen Oberbürgermeister. Ob der noch Zeit zum Telefonieren hat, bei all den Affären, die er bewältigen muss? Leute, die ihn besser kennen, als ihnen lieb ist, bezweifeln das. Massiv.
Wiekommichdrauf? Duisburg
Einer der letzten Wahlsieger der SPD in diesem Land ist Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link. Über 78% wählten ihn in der Stichwahl; im ersten Wahlgang verpasste er die absolute Mehrheit nur knapp (46%). Ich bin kein Freund von ihm. Aber ich glaubte, in der SPD werde er auf Händen getragen und verehrt. Wie seine Genossin Bärbel Bas, die in “den schönsten Job der Welt – neben Papst” (zit. nach Franz Müntefering), also den SPD-Vorsitz neben “Dackelblick”-Klingbeil und ins Bundeskabinett gespült wurde. Bas ist Erbin des einstmals sichersten SPD-Wahlkreises der Welt, als den noch der legendäre Günter Schluckebier innehatte: 70%!
Wie kommichdrauf? In diesem Wahlkreis ereignete sich nun das: Philipp Wahl/WAZ: “Duisburgs Oberbürgermeister Link zum A59-Ausbau: ‘Stoppen Sie den Wahnsinn!’ – Der Bundesverkehrsminister will feierlich den Spatenstich für die neue A59-Brücke setzen. Duisburgs Politik wirft ihm ‘Missachtung’ vor. Doch nicht nur das.”
Dä. Schon bei der Bonner WCCB-Affäre habe ich mich gefragt, was die in den wöchentlichen SPD-Präsidiumssitzungen eingentlich den ganzen Tag machen. Wenn die damalige Bonner OB Bärbel Dieckmann und der damalige Bundesaussenminister Steinmeier dort nebeneinander sassen. Da war noch nicht einmal ein Telefon nötig, um ihn zu bitten, seine Botschaft in Südkorea den Investor Man-Ki Kim überprüfen zu lassen. Das scheint – warum, ist mir ein Rätsel geblieben, und nicht nur mir – unterblieben zu sein. Das wurde sehr, sehr teuer für die verschuldete Stadt. Wie kommichdrauf?
Vor, während und nach einer Kabinettssitzung
Heute frage ich mich, was die Genossin Bas, durch deren Direktwahlkreis diese bildschöne Autobahn verläuft und ausgedehnt werden soll, eigentlich so vor, während und nach einer Kabinettssitzung macht. Sprechen die da miteinander? Oder vermeiden die das lieber? Spricht der Genosse Link mit der Genossin Bas? Oder auch lieber nicht?
Ich kenne diese Autobahn sehr gut. In dem Jahr, als ich ein Auto besass (1978), befuhr ich sie regelmässig. Meine damalige erste feste Freundin hatte ihr Elternhaus in Duisburg-Hamborn. Ihr nicht minder netter Vater war Redakteur der Rheinischen Post, der heute der Bonner General-Anzeiger gehört. Besitzerclan: die Erbengemeinschaft des vormaligen NRW-Ministerpräsidenten Karl Arnold. Ich will nicht abschweifen. Schon vom Auto aus war das Bauwerk einschüchternd und beeindruckend, weil es fast durchgehend auf Brücken und Stelzen die Mitte Duisburgs von Süd nach Nord überquert, unter ihr nicht nur Wohngebiete, auch die City und der grösste Binnenhafen Europas. Und immer schön Seitenwind von West nach Ost. Unter den das Ungeheuer planenden und bauenden Bundes-, Landes- und kommunalen Verkehrspolitikern nicht wenige, eher mehrheitliche Sozialdemokraten. Immerhin: von heute aus gesehen ist eine Lernkurve erkennbar. Eine langsame.
Frage für Bonn: wie kommuniziert der Bonner OB? Wird er auf Landes- und Bundesebene ernstgenommen? Seine Vorgängerin wurde es. Kann er telefonieren? Hat er die Nummern, die er braucht? Oder ist diese Kulturtechnik schon ausgestorben?
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Spitzen-Unterstützung für Bonn - für Katja Dörner 🌻 💚
Wenn ich daran denke, was in Bonn alles besser geworden ist ➡️ Katja Dörner ist ohne Frage die beste Wahl für #Bonn
Katja Dörner empfängt Robert #Habeck,
HEUTE, Do., 25.9.2025, 15:30
Haus der evangelischen Kirche
Adenauer Allee 37, 53113 Bonn
https://osm.org/go/0GIEvF0r?m=#KatjaDörner empfängt Ricarda Lang und Tim Achtermeyer,
MORGEN, Fr., 26.9.2025 19:00
Frankenbad-Platz 53111 Bonn
https://osm.org/go/0GIEycJeM-?m=Wählen wir das Beste für Bonn! 💚🌻
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Wundersame Bahn CCXXIII
Stichgewählt habe ich selbstverständlich schon vor über einer Woche. In meiner Lage kann mann ja nie wissen, wieviele Tage ich noch habe. Da ist es besser, der Stimmzettel ist vor mir in der Urne. Heute Mittag am Adenauerplatz gab es mal wieder eine Bahnszene, die meine Entscheidung illustriert und begründet.
Als wählender Fussgänger hätte ich erwartet, dass die nach der letzten Kommunalwahl gewählte neue politische Mehrheit eine Entscheidung rückgängig gemacht hätte, die noch unter Führung des heutigen CDU-OB-Kandidaten gefällt wurde. Der Fussgängerüberweg am Adenauerplatz auf Höhe der von-Sandt-Strasse und direkter Zugang zum Bistro “El Horizonte” sowie zu Bücher Bartz wurde – angeblich als “Versuch”, die Baustellenbaken stehen dort heute noch – stillgelegt. Das ist nun 6-7 Jahre her. Offenbar war es zuviel verlangt, dass er unter grüner politischer Führung wiederhergestellt wird. Die Baken stehen immer noch.
Die vorgebliche Begründung, die ebenso für den (noch geplanten) Abriss mehrerer Häuser in der St. Augustiner Strasse herhalten muss, ist “Beschleunigung” für die Bahn, und zwar besonders die Linie 66, die doch all die eiligen Reisenden zum ICE-Bahnhof bringen soll. Ich verrate Ihnen ein Geheimnis: die meisten Reisenden fahren gar nicht ICE! Die fahren Regional-Express. Entsprechend voll ist der auch immer. Aber woher sollen Politiker*innen das wissen?
Heute Mittag nun folgende Szene am Adenauerplatz. Ich wartete auf meinen Bus, angezeigt und eingehaltene Wartezeit: 5 Minuten. Eine Linie 62 kam von der Brücke. Wartete am Fussgängerüberweg. Danach 20 Meter weiter die nächste Ampel. Die 62 wartete erneut, denn bevor sie rechts abbiegen konnte, erhielten die Autos (und Busse) Vorrang durch die Ampelschaltung. Hinter der 62 wartete die 66 an ebendieser Fussgängerüberweg-Ampel. Das Warten unmittelbar hinter der 62 hätte den Überweg blockiert (Bahn zu lang).
Dann durfte die 62 endlich nach rechts. Die 66 musste jedoch erneut Fussgänger abwarten. Derweil überholte sie mein ankommender Bus. Umsteigeanschlüsse? Was ist das? Im Verkehrsverbund? Die Bahnfahrgäste hatten das Nachsehen, im Sinne des Wortes. Am Ausgang der Haltestelle für beide, Bus und Bahn, Rot an der Fussgängerampel.
Im Klartext: eine ÖPNV-orientierte Ampelschaltung, eine vom Fahrzeug aus zu betätigende Ampel z.B. (gibt es technisch seit den 80ern!, statt von KI von echten Menschen betätigt, durch analogen Tastendruck, kann sich das heute noch jemand vorstellen?), würde mehr beschleunigen, als der Häuser-Abriss und eine mehrjährig quälende verkehrsbehindernde Baustelle, zu weit geringeren Kosten.
Die Oberbürgermeisterin hatte fünf Jahre Zeit, sich darum zu kümmern, und hat es nicht geschafft. Ich hätte nicht tauschen wollen, sie hatte mehr zu tun, als gesund ist. Ihr Gegenkandidat ist dagegen Garantie für das Gegenteil: die Häuserabriss würde beginnen. Denn “Immobilienexperte” machte der beruflich. Mit den Versuchen zum Klimaschutz wäre es in der Stadt so vorbei, wie mit dieser Bundesregierung. Ist es das, was die Bonner SPD will? Die muss froh sein, wenn es noch Leute gibt, die diese Frage überhaupt stellen.
Dann lieber noch diese eine Chance für die Amtsinhaberin und ihre Leute in Stadtrat und Bezirksvertretung. Es könnte die Letzte sein.
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OB-Stichwahl in Bonn: Du bist noch unentschieden und hast keine Zeit die Programme der beiden Kandidaten zu studieren?
Der General Anzeiger hilft mit zwei Reportagen aus dem Wahlkampf.
Quintessenz:
Katja Dörner - Grüne: Mit dem Rad unterwegs.
Guido Déus - CDU: Im Guidomobil (Reisebus) unterwegs. -
Gemütlich spazieren gehen und am Hauptbahnhof auf unsere #Oberbürgermeisterin #KatjaDörner und einen #Wahlkampfstand von #DieGrünen getroffen. Hab mich sehr nett unterhalten und ein #Windrad geschenkt bekommen. Ich hoffe so sehr dass sich die Grünen in der #Stichwahl am Sonntag gegen die #CDUverhindern durchsetzen können. Wird wohl eine ganz enge Kiste werden.
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Gemütlich spazieren gehen und am Hauptbahnhof auf unsere #Oberbürgermeisterin #KatjaDörner und einen #Wahlkampfstand von #DieGrünen getroffen. Hab mich sehr nett unterhalten und ein #Windrad geschenkt bekommen. Ich hoffe so sehr dass sich die Grünen in der #Stichwahl am Sonntag gegen die #CDUverhindern durchsetzen können. Wird wohl eine ganz enge Kiste werden.
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Stichwahl nicht vergessen, liebe Bonner*innen. Und Zukunft wählen statt Vergangenheit. Bitte.
(Ihr könnt übrigens jetzt sofort wählen gehen. Einfach mit Perso ins Stadthaus oder die Wahlbüros in den Bezirksrathäusern.) #bonn #stichwahl #kommunalwahl #kommunalwahlnrw #katjadörner #
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Stichwahl nicht vergessen, liebe Bonner*innen. Und Zukunft wählen statt Vergangenheit. Bitte.
(Ihr könnt übrigens jetzt sofort wählen gehen. Einfach mit Perso ins Stadthaus oder die Wahlbüros in den Bezirksrathäusern.) #bonn #stichwahl #kommunalwahl #kommunalwahlnrw #katjadörner #
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Stichwahl nicht vergessen, liebe Bonner*innen. Und Zukunft wählen statt Vergangenheit. Bitte.
(Ihr könnt übrigens jetzt sofort wählen gehen. Einfach mit Perso ins Stadthaus oder die Wahlbüros in den Bezirksrathäusern.) #bonn #stichwahl #kommunalwahl #kommunalwahlnrw #katjadörner #
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Stichwahl am Sonntag nicht vergessen, liebe Bonner*innen. Und Zukunft wählen statt Vergangenheit. Bitte.
(Ihr könnt übrigens jetzt sofort wählen gehen. Einfach mit Perso ins Stadthaus oder die Wahlbüros in den Bezirksrathäusern.) #bonn #stichwahl #kommunalwahl #kommunalwahlnrw #katjadörner #
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Kai Wegner fordert vollständigen Regierungsumzug aus Bonn
Bonn-Berlin-Gesetz Wegner fordert kompletten Regierungsumzug nach Berlin 24.09.2025 – 02:56 UhrLesedauer: 2 Min. Kai Wegner vor dem Bra…
#Bonn #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #100137924 #100151112 #Berlin #BrandenburgerTor #Bundesregierung #CDU #Germany #KaiWegner #KatjaDörner #NathanaelLiminski #Nordrhein-Westfalen #Regierungsumzug #Rheinland
https://www.europesays.com/de/446205/ -
#Linktipp: Liveübertragung des Streitgespräch zwischen der Bonner OB Katja Dörner und dem Herausforderer Guido Déus.
Der GA überträgt live am heutigen Montag, 22. September, ab 17.30 Uhr.
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#Linktipp: Liveübertragung des Streitgespräch zwischen der Bonner OB Katja Dörner und dem Herausforderer Guido Déus.
Der GA überträgt live am heutigen Montag, 22. September, ab 17.30 Uhr.
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#Linktipp: Liveübertragung des Streitgespräch zwischen der Bonner OB Katja Dörner und dem Herausforderer Guido Déus.
Der GA überträgt live am heutigen Montag, 22. September, ab 17.30 Uhr.
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#Linktipp: Liveübertragung des Streitgespräch zwischen der Bonner OB Katja Dörner und dem Herausforderer Guido Déus.
Der GA überträgt live am heutigen Montag, 22. September, ab 17.30 Uhr.
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Bonner OB Déus nach der Stichwahl? Besser nicht!
Er bekommt im Stadtrat keine Mehrheit. Sicher wäre ihm die FDP. Er braucht zudem die SPD und den Bürger Bund Bonn für 34 Stimmen.
Das ist aber nicht möglich, da die SPD die Zusammenarbeit mit dem BBB ausschließt, weil dieser häufig Wohnungsbauprojekte blockiert.
Volt und Linke sind auch keine Option für Déus. Beide haben sich für Dörner ausgesprochen.
Katja Dörner wäre umgehend handlungsfähig für wichtige Projekte
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Bonner OB Déus nach der Stichwahl? Besser nicht!
Er bekommt im Stadtrat keine Mehrheit. Sicher wäre ihm die FDP. Er braucht zudem die SPD und den Bürger Bund Bonn für 34 Stimmen.
Das ist aber nicht möglich, da die SPD die Zusammenarbeit mit dem BBB ausschließt, weil dieser häufig Wohnungsbauprojekte blockiert.
Volt und Linke sind auch keine Option für Déus. Beide haben sich für Dörner ausgesprochen.
Katja Dörner wäre umgehend handlungsfähig für wichtige Projekte
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Bonner OB Déus nach der Stichwahl? Besser nicht!
Er bekommt im Stadtrat keine Mehrheit. Sicher wäre ihm die FDP. Er braucht zudem die SPD und den Bürger Bund Bonn für 34 Stimmen.
Das ist aber nicht möglich, da die SPD die Zusammenarbeit mit dem BBB ausschließt, weil dieser häufig Wohnungsbauprojekte blockiert.
Volt und Linke sind auch keine Option für Déus. Beide haben sich für Dörner ausgesprochen.
Katja Dörner wäre umgehend handlungsfähig für wichtige Projekte
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Bonner OB Déus nach der Stichwahl? Besser nicht!
Er bekommt im Stadtrat keine Mehrheit. Sicher wäre ihm die FDP. Er braucht zudem die SPD und den Bürger Bund Bonn für 34 Stimmen.
Das ist aber nicht möglich, da die SPD die Zusammenarbeit mit dem BBB ausschließt, weil dieser häufig Wohnungsbauprojekte blockiert.
Volt und Linke sind auch keine Option für Déus. Beide haben sich für Dörner ausgesprochen.
Katja Dörner wäre umgehend handlungsfähig für wichtige Projekte
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Haustürwahlkampf für Katja Dörner. Für den Einstieg war die Bonner Südstadt eine gute Erfahrung. Durchweg nette Gespräche. Quasi ein Heimspiel.
Übrigens: Jede und jeder kann mitmachen:
https://www.katja-doerner.de/mitmachen-termine/ -
#Linktipp: Die taz blickt auf die Bonner Kommunalpolitik und die grüne Verkehrswende.
https://taz.de/Kommunalwahlen-in-Nordrhein-Westfalen/!6113764/
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NRW-Kommunalwahl mit Bonn als Insel der Idylle
Nordrhein-Westfalen ist das grösste Bundesland der BRD – ca. ein Fünftel der Deutschen leben (und wählen) dort. Bei den gestrigen Kommunalwahlen, bei denen relativ die meisten Wähler*innen gerne mal von ihren Gewohnheiten abweichen, weil sie zur Wahl stehende Personen persönlich kennen, haben über 15% derer, die überhaupt teilgenommen haben (57% werden bejubelt), ein Kreuz bei der AfD gemacht. Dass es so viele Nazis unter uns gibt, hatte ich mir schon als Jugendlicher in den 70ern gedacht – und nicht nur ich. 1969 war die NPD nur knapp am Einzug in den Bundestag gescheitert. Ein entsprechendes Weltbild hatten schon damals weit mehr Leute. Nur gingen sie damals nicht wählen, weil sie glaubten, das habe sowieso keinen erreichbaren Zweck. Das ist seit einigen Jahren ganz anders. Und dazu haben die meisten demokratischen Parteien kräftig beigetragen.
Seit gestern ist das in NRW nun erneut dokumentiert. 15 AfD-Prozente sind noch glimpflich angesichts bundesweiter Umfragen mit angeblich über 25%. Noch glimpflicher sind die 6% in Bonn.
Die Forsa-Umfrage letzte Woche war nicht besonders präzise in den Zahlen, hat aber die wichtigsten Tendenzen bereits spüren lassen. OB Dörner (33,2%) kann den CDU-Deus (38,8%) in zwei Wochen noch abfangen, wie es ihr schon vor fünf Jahren mit dem weit sympathischeren Sridharan gelungen war. Überall, wo die beiden öffentlich zusammentreffen, wird sie Sympathiesiegerin sein – rhetorisch und persönlich. Deus muss also überall hin, wo sie nicht sein kann, um sich eine absolute Mehrheit zusammenzumobilisieren. So weit ich ihn kenne, kann der das nicht. Aber nicht auszuschliessen ist natürlich, dass die Ratskoalition aus Grünen, SPD, Linken und Volt noch Verkehrsunfälle baut, die es ganz anders kommen lassen. Deus müsste also mit Spaltpilzen arbeiten. So wie der General-Anzeiger, der schon für “Schwarz-Grün” trommelt – ein durchdachtes Attentat auf Dörners Stichwahlmobilisierung. Aussichtslos ist das nicht. Aber Dörner ist mit dieser Gefahr bestens vertraut.
Die Bonner Grünen sind klarer, als sie vermutlich selbst glauben können, in Bonn an allen Bundes- und Landeskatastrophen vorbeigeschifft – nur -1,6%. Das darf sich die Oberbürgermeisterin, neben ihrem klar verbesserten eigenen Ergebnis im 1. Wahlgang (+ 6,5%), persönlich anrechnen lassen. Und alle bei den Grünen, die ihr das Leben nicht noch schwerer gemacht haben (jede*r OB – aller Parteien! – hat*te in Sekundenschnelle den meisten Stress mit der eigenen Fraktion). Es gibt nicht viele Grüne, die ihren Job in Lobby-Gegenwinden so gut schaffen, wie meine alte Freundin und Ex-Arbeitskollegin Katja.
Dass die rechten Hetzer*innen in unserer Stadt so wenig politisches Land sehen, hat auch was mit den starken Frauen in der hiesigen Kommunalpolitik zu tun, und ihrem Grundverständnis von politischer (Streit-)Kultur. Es gibt Männer, der CDU-OB-Kandidat gehört erkennbar dazu, die damit nur ganz, ganz schlecht klarkommen. Katja Dörner, Lara Mohn, Nicole Unterseh, Friederike Dietsch oder Coletta Manemann, Frauen, die nicht nur Politik verstehen, sondern auch die Menschen, für die sie sie machen, und mit ihnen zu reden wissen – die sollte mann nicht zur Feindin haben.
In Köln übrigens liegt die linke Grüne Berivan Aymaz überraschend klar vorn, mit fünf Prozent weniger als Dörner, aber mehr als 6 vor dem Sozialdemokraten Burmester. Köln kann nun in zwei Wochen eine Urabstimmung machen: Milliarden Steuergelder in U-Bahnen vergraben – oder für die Zukunft einer klimagerechten Stadt investieren.
Auch im Ruhrgebiet lief es auf den ersten Blick glimpflicher als befürchtet. In Essen liegt der offen schwule CDU-OB Kufen klar vorne (über 40). In Gelsenkirchen hat die AfD nicht alles abgeräumt, und wird in der Stichwahl gegen die SPD-Kandidatin unterliegen. In Bottrop, ebenfalls Emscherzone, wurde die AfD nur Dritte und verpasst die OB-Stichwahl. In Dortmund liegt die SPD immer noch vorne, aber mit so bescheidenen Werten (klar unter 30), dass Herbert Wehner sich wieder im Grabe umdrehen kann.
Fazit
Noch immer jotjejange? Nee, keineswegs. Eine realistische politische Bestandsaufnahme, die niemanden beruhigen kann. Die bürgerliche deutsche Demokratie bleibt in Gefahr, wie in allen wichtigen europäischen Ländern. Dass sie überlebt, ist unsicherer denn je. Und abhängig von intensiverer und mobilisierender Arbeit der Demokrat*inn*en für einen sozialen und klimaschützenden föderalen Staat. Wie es das Grundgesetz vorschreibt. Richterinnenwahl ist da noch die kleinste Aufgabe. Wer schon daran scheitert, sollte sich eine neue berufliche Herausforderung suchen.
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GA/Forsa-Orakel zur Kommunalwahl in Bonn
Eine Marketingaktion der notleidenden Lokalpresse, die um ihre Relevanz kämpfen muss. Das ist die Wahlumfrage von Forsa, in die die Verlagsgruppe der Rheinischen Post investiert hat. Forsa wiederum bringt sich mit Wahlumfragen als Marktforscher ins Gespräch. Ist es auch ein Versuch die Wahl zu beeinflussen? Ja klar, ist es immer. Weniger gesichert ist, ob solche Versuche auch gelingen.
So hörte ich gestern aus eingeweihten Kreisen, dass der rechtstickende “Bürgerbund”, das sind die, denen es nicht genug Autospuren geben kann, “auf keinen Fall” den CDU-Kandidaten Guido Deus als OB gewählt sehen wolle. Aber was interessiert das seine Wähler*innen? Er kennt sie nicht persönlich. Und mutmasslich interessiert es die auch überhaupt nicht. Die Wähler*innen wählen in der Regel, wie sie wollen. Und nicht, wie Andere es wollen.
So nützt also alle Kopfrechenkunst überhaupt nichts. Wer mag ans Telefon gegangen sein, als Forsa anrief? Ich lege immer sofort auf, weil ich mir meine Zeit nicht stehlen lassen will. Sie wird sowieso immer knapper. Gewählt habe ich schon vor Wochen. Aber wer wählt überhaupt? Wer interessiert sich ernsthaft für Kommunalpolitik? Wer kennt die OB-Kandidat*inn*en persönlich? Je mehr es sind, umso verheerender wäre es für Deus. Meine These ist jedoch: die Mehrheit liest nicht nur keine Zeitung. Sie wollen es auch gar nicht wissen. Sie hat andere Probleme als die Einzelhandels- und die Autolobby.
Wenn Letztere ihre Leute an die Urne bringen, die Anderen aber nicht – dann bekommen wir auch die Stadtentwicklung, die wir dann nicht besser verdienen.
Andererseits: dem Gejammere, Dörner habe “keine Chance”, ist jede Grundlage entzogen. Das kommt von denen, die zu viel schlechte Medien konsumieren. Halten Sie lieber Diät. Sprechen Sie mehr mit echten Menschen, statt mit asozialen Medien. Das fördert Erkenntnis. Umfragen dieser Art geben den auftraggebenden Medien und Parteien eine diffuse Ahnung, was auf sie zukommt. Eine Vorhersage sind sie nie. Sonst könnten Wahlen ja wieder abgeschafft werden.
“Normal” wäre ein klarer Sieg der Ratskoalition mit verschobenen Kräfteverhältnissen. Bei der besch…….eidenen Bundestagswahl summierte sie sich auf sichere 54%. Denkbar ist freilich, dass eine demontierte SPD sich nach rechts wenden kann, wie in Berlin. Das wäre zwar schlecht beraten. Aber so kennen wir sie. Die SPD will keine Zukunft. Eine OB Katja Dörner wäre dann ohne sichere Mehrheit im Stadtrat.
Das muss nicht der schlimmste Fall sein. In Kommunen sind feste Koalitionen oder gar derartige Verträge unüblich. Zur OB versichere ich Ihnen: die ist so clever, dass sie diese Herausforderung stärker macht.
Wenn Sie, wie so viele, den GA nicht lesen, seine Umfragedaten:
Grüne 26 (-1,9), CDU 24 (-1,7), SPD 15 (-0,6), Linke 9 (+2,8), AfD 7 (+3,8), BBB 7 (-0,1), FDP 4 (-1,2), Volt 4 (-1,1), BSW 1, Sonstige 3 (+1,0). Im 1. OB-Wahlgang käme Deus/CDU auf 35 (+0,5), Dörner/Grüne 33 (+6,4), Reeh-Schall/SPD 11 (-9,2), Faber/Linke 6 (+1), Truckenbrodt/AfD 6, Schott/BBB 5 (-1,2), Nöhring/FDP 2 (-1,5). Veränderungen zu 2020 (Realergebnis) in Klammern. Im 2. Wahlgang 2020 siegte Dörner mit 56,3 gegen Sridharan 43,7.
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Wundersame Bahn CCXXVIII
Weil die Lokalpresse nur hinter Paywall berichtet, dokumentieren wir hier ein Schreiben der Stadt Bonn an die Deutsche Bahn und den Verkehrsverbund, der sich “go:Rheinland” nennt (keine Ahnung, wer sich das wieder ausgedacht hat, aber es gibt Wichtigeres).
Bahnverbindung Bonn-Köln: Wirtschaft und Stadt fordern Alternativen für Bonn
Angesichts der geplanten linksrheinischen Bahnsperrungen ab 2028 wenden sich die größten Arbeitgeber der Bundessstadt Bonn, die IHK Bonn/Rhein-Sieg sowie die Stadt Bonn mit einem gemeinsamen Schreiben an die Deutsche Bahn sowie den Zweckverband go.Rheinland. Darin setzen sie sich für Alternativen während der anstehenden Bauarbeiten auf der linksrheinischen Bahnstrecke ein.
Hintergrund
Nach aktuellen Planungen der Deutschen Bahn wird der Zugverkehr zwischen dem Bonner und Kölner Hauptbahnhof ab dem Jahr 2028 für gut zwei Jahre unterbrochen. Grund dafür ist die aktuell für die erste Jahreshälfte 2028 geplante fünfmonatige Generalsanierung der linksrheinischen Bahnstrecke sowie die darauffolgende 17-monatige Vollsperrung auf derselben Strecke im Westen Kölns für den Neubau von vier Brücken.
„Anbindung nach Köln ist Bonns wichtigste Bahnverbindung“
Im Schreiben betonen die Unterzeichner aus der Wirtschaft sowie Oberbürgermeisterin Katja Dörner die große Bedeutung der Verbindung zwischen Bonn und Köln: „Rund 17.000 Personen pendeln täglich aus Köln nach Bonn, rund 15.000 Personen wiederum aus Bonn nach Köln. Über Köln verläuft die Anbindung Bonns in Richtung Düsseldorf und weiter in das Ruhrgebiet. Für die zahlreichen Bundesbehörden in Bonn stellt wegen aktuell gekappter Direktverbindungen Köln den Anschluss nach Berlin dar. Als zentraler Fernverkehrsknoten bindet Köln die Bundesstadt Bonn außerdem an Ziele in ganz Deutschland und Europa an.“
Daher fordern sie zuallererst eine unmittelbare Einbeziehung der Stadt Bonn als direkt Betroffene in die bereits begonnenen Abstimmungsgespräche zwischen Deutscher Bahn, go.Rheinland, Stadt Köln und Kölner Verkehrsbetriebe, „um regional verträgliche Konzepte für die Sperrzeiten erarbeiten zu können“.
Grundsätzlich begrüßen die Arbeitgebenden, IHK und Stadt Bonn die Sanierung und den Ausbau des Bahnnetzes in Bonn und der Region. Sie weisen jedoch auf die bereits seit längerem bestehenden Einschränkungen im Bonner Bahnverkehr hin. Angesichts dessen gebe es viel Verunsicherung mit Blick auf die geplanten Baumaßnahmen: „Bonn kämpft bereits seit Jahren mit den Auswirkungen zahlreicher links- und rechtsrheinischer Baumaßnahmen mit teils umfassenden und dauerhaften Einschränkungen des Nah- und Fernverkehrs.“ Bereits jetzt sei das Bahnangebot ohne Baumaßnahmen nicht zufriedenstellend.
Attraktive Alternativen und Ersatz sind essenziell
Gemeinsam setzen sich die Unterzeichner des Schreibens für konkrete Anliegen und Lösungsvorschläge ein. Dabei fordern sie zuallererst „regelmäßige und transparente Information“. Sowohl Wirtschaft als auch Verwaltung bieten dafür an, eigene Kanäle und Formate zur Vernetzung zu nutzen. Besonders wichtig ist beiden eine „optimale Verzahnung von Baumaßnahmen und Diskussion von Alternativen“, bestenfalls mit einer Kombination aus Generalsanierung und Brückensperrung; denn: „Für Bonn würde diese Maßnahme die Sperrung in Richtung Köln um ganze fünf Monate verkürzen.“ Auch kommende Großbaustellen der 2030er Jahre sollen mitgedacht, verzahnt und frühzeitig im Dialog öffentlich kommuniziert werden.
Sie beschreiben darüber hinaus konkrete Möglichkeiten für ein attraktives Ersatzkonzept. Hierfür zentral könnte der Bahnhof Bonn-Beuel sein – „als Lebensader zwischen Bonn und Köln während der zweijährigen Sperrung auf der linken Rheinstrecke“. Daher schlagen sie vor:
– Eine durchgängige S-Bahn-Verbindung zwischen Bonn-Beuel und Köln: „Die jetzigen Baumaßnahmen verdeutlichen noch einmal die hohe Bedeutung einer durchgängig und regelmäßig verkehrenden S 13. Gemeinsam mit dem RE 8 würde sich so am Bahnhof Bonn-Beuel eine Taktung vergleichbar mit der des Bonner Hauptbahnhofes ergeben.“ Die Oberbürgermeisterin hat sich, um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, zusätzlich an den neuen Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gewandt. In einem aktuellen Schreiben weist sie auf den bereits 1994 vertraglich zugesicherten Ausbau der Verbindung und deren Bedeutung für Bonn hin. Dabei bittet die Oberbürgermeisterin den Minister, auf eine zeitnahe Fertigstellung der S 13 bis Bonn-Oberkassel einzuwirken.
– Bonner Fernverkehrsanbindung über Beuel aufrechterhalten: Ab 2027 können ICE-Züge in Bonn-Beuel halten. Aus Sicht der Arbeitgebenden, IHK Bonn/Rhein-Sieg und Stadt soll „die Bonner ICE-Anbindung über Bonn-Beuel so weit wie möglich aufrechterhalten werden.“
Fernverkehrsanbindung in Siegburg/Bonn sichern: Durch die Sperrung wächst die Bedeutung des dortigen Fernbahnhofs. Daher sollte ein verlässlicher ICE-Takt mit einer möglichst hohen Zahl an täglichen Verbindungen gewährleistet werden.– Halt in Köln Süd und/oder am Bonner Wall: Die Unterzeichnenden bitten darum, einen möglichen Halt in Köln-Süd während der Sperrung im Kölner Westen noch einmal zu untersuchen und führen aus: „In jedem Fall zu unterstützen ist der Bau eines temporären Halts an der Bonner Straße zur Verknüpfung mit der dortigen Stadtbahnhaltestelle Bonner Wall.“
– Durchbindung des RE 5: Der RE 5 sollte als „direkte und schnelle Anbindung“ über die Kölner Südbrücke auf dem zügigsten Weg weiter in die Landeshauptstadt, zum dortigen Flughafen und darüber hinaus durchgebunden werden.
Sowohl Wirtschaft als auch Stadt Bonn erklären ihre Bereitschaft, durch eine enge Kooperation ein attraktives Ersatzkonzept umzusetzen. Dabei sollten attraktive Busverbindungen, darunter auch Schnell- oder Direktverbindungen – insbesondere zwischen dem Bonner und Kölner Hauptbahnhof – angeboten werden. Die Oberbürgermeisterin bietet an, den Bonner Nahverkehr stärker als bisher auf den Bahnhof Bonn-Beuel auszurichten – falls dort während der Sperrungen mehr Bahnen fahren sollten. Bei der Erstellung eines Ersatzkonzepts sollten „insbesondere die Arbeitgebenden in der Stadt stärker eingebunden werden, damit diese sich mit eigenen Lösungen und Ideen einbringen können.“
Abschließend plädieren die Arbeitgebenden, IHK Bonn/Rhein-Sieg und die Oberbürgermeisterin Katja Dörner für einen regelmäßigen Austausch, um Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel müsse sein, die Folgen der notwendigen Baumaßnahmen für Bonn und die Region zu begrenzen.
Die Unterzeichnenden des Schreibens
Für die Stadt Bonn wurde das Schreiben in Namen der Oberbürgermeisterin Katja Dörner sowie des Stadtbaurates Helmut Wiesner unterzeichnet. Aus der Wirtschaft sind die Absenderinnen die BaFin, die Deutsche Telekom AG, die DHL Group, die IHK Bonn/Rhein-Sieg, die Universität Bonn sowie das Universitätsklinikum Bonn.
Dieser Beitrag wurde der Seite bonn.de der Stadt Bonn entnommen.
Über Gastautor:innen (*):
Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.
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Wundersame Bahn CCXXVIII
Weil die Lokalpresse nur hinter Paywall berichtet, dokumentieren wir hier ein Schreiben der Stadt Bonn an die Deutsche Bahn und den Verkehrsverbund, der sich “go:Rheinland” nennt (keine Ahnung, wer sich das wieder ausgedacht hat, aber es gibt Wichtigeres).
Bahnverbindung Bonn-Köln: Wirtschaft und Stadt fordern Alternativen für Bonn
Angesichts der geplanten linksrheinischen Bahnsperrungen ab 2028 wenden sich die größten Arbeitgeber der Bundessstadt Bonn, die IHK Bonn/Rhein-Sieg sowie die Stadt Bonn mit einem gemeinsamen Schreiben an die Deutsche Bahn sowie den Zweckverband go.Rheinland. Darin setzen sie sich für Alternativen während der anstehenden Bauarbeiten auf der linksrheinischen Bahnstrecke ein.
Hintergrund
Nach aktuellen Planungen der Deutschen Bahn wird der Zugverkehr zwischen dem Bonner und Kölner Hauptbahnhof ab dem Jahr 2028 für gut zwei Jahre unterbrochen. Grund dafür ist die aktuell für die erste Jahreshälfte 2028 geplante fünfmonatige Generalsanierung der linksrheinischen Bahnstrecke sowie die darauffolgende 17-monatige Vollsperrung auf derselben Strecke im Westen Kölns für den Neubau von vier Brücken.
„Anbindung nach Köln ist Bonns wichtigste Bahnverbindung“
Im Schreiben betonen die Unterzeichner aus der Wirtschaft sowie Oberbürgermeisterin Katja Dörner die große Bedeutung der Verbindung zwischen Bonn und Köln: „Rund 17.000 Personen pendeln täglich aus Köln nach Bonn, rund 15.000 Personen wiederum aus Bonn nach Köln. Über Köln verläuft die Anbindung Bonns in Richtung Düsseldorf und weiter in das Ruhrgebiet. Für die zahlreichen Bundesbehörden in Bonn stellt wegen aktuell gekappter Direktverbindungen Köln den Anschluss nach Berlin dar. Als zentraler Fernverkehrsknoten bindet Köln die Bundesstadt Bonn außerdem an Ziele in ganz Deutschland und Europa an.“
Daher fordern sie zuallererst eine unmittelbare Einbeziehung der Stadt Bonn als direkt Betroffene in die bereits begonnenen Abstimmungsgespräche zwischen Deutscher Bahn, go.Rheinland, Stadt Köln und Kölner Verkehrsbetriebe, „um regional verträgliche Konzepte für die Sperrzeiten erarbeiten zu können“.
Grundsätzlich begrüßen die Arbeitgebenden, IHK und Stadt Bonn die Sanierung und den Ausbau des Bahnnetzes in Bonn und der Region. Sie weisen jedoch auf die bereits seit längerem bestehenden Einschränkungen im Bonner Bahnverkehr hin. Angesichts dessen gebe es viel Verunsicherung mit Blick auf die geplanten Baumaßnahmen: „Bonn kämpft bereits seit Jahren mit den Auswirkungen zahlreicher links- und rechtsrheinischer Baumaßnahmen mit teils umfassenden und dauerhaften Einschränkungen des Nah- und Fernverkehrs.“ Bereits jetzt sei das Bahnangebot ohne Baumaßnahmen nicht zufriedenstellend.
Attraktive Alternativen und Ersatz sind essenziell
Gemeinsam setzen sich die Unterzeichner des Schreibens für konkrete Anliegen und Lösungsvorschläge ein. Dabei fordern sie zuallererst „regelmäßige und transparente Information“. Sowohl Wirtschaft als auch Verwaltung bieten dafür an, eigene Kanäle und Formate zur Vernetzung zu nutzen. Besonders wichtig ist beiden eine „optimale Verzahnung von Baumaßnahmen und Diskussion von Alternativen“, bestenfalls mit einer Kombination aus Generalsanierung und Brückensperrung; denn: „Für Bonn würde diese Maßnahme die Sperrung in Richtung Köln um ganze fünf Monate verkürzen.“ Auch kommende Großbaustellen der 2030er Jahre sollen mitgedacht, verzahnt und frühzeitig im Dialog öffentlich kommuniziert werden.
Sie beschreiben darüber hinaus konkrete Möglichkeiten für ein attraktives Ersatzkonzept. Hierfür zentral könnte der Bahnhof Bonn-Beuel sein – „als Lebensader zwischen Bonn und Köln während der zweijährigen Sperrung auf der linken Rheinstrecke“. Daher schlagen sie vor:
– Eine durchgängige S-Bahn-Verbindung zwischen Bonn-Beuel und Köln: „Die jetzigen Baumaßnahmen verdeutlichen noch einmal die hohe Bedeutung einer durchgängig und regelmäßig verkehrenden S 13. Gemeinsam mit dem RE 8 würde sich so am Bahnhof Bonn-Beuel eine Taktung vergleichbar mit der des Bonner Hauptbahnhofes ergeben.“ Die Oberbürgermeisterin hat sich, um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, zusätzlich an den neuen Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gewandt. In einem aktuellen Schreiben weist sie auf den bereits 1994 vertraglich zugesicherten Ausbau der Verbindung und deren Bedeutung für Bonn hin. Dabei bittet die Oberbürgermeisterin den Minister, auf eine zeitnahe Fertigstellung der S 13 bis Bonn-Oberkassel einzuwirken.
– Bonner Fernverkehrsanbindung über Beuel aufrechterhalten: Ab 2027 können ICE-Züge in Bonn-Beuel halten. Aus Sicht der Arbeitgebenden, IHK Bonn/Rhein-Sieg und Stadt soll „die Bonner ICE-Anbindung über Bonn-Beuel so weit wie möglich aufrechterhalten werden.“
Fernverkehrsanbindung in Siegburg/Bonn sichern: Durch die Sperrung wächst die Bedeutung des dortigen Fernbahnhofs. Daher sollte ein verlässlicher ICE-Takt mit einer möglichst hohen Zahl an täglichen Verbindungen gewährleistet werden.– Halt in Köln Süd und/oder am Bonner Wall: Die Unterzeichnenden bitten darum, einen möglichen Halt in Köln-Süd während der Sperrung im Kölner Westen noch einmal zu untersuchen und führen aus: „In jedem Fall zu unterstützen ist der Bau eines temporären Halts an der Bonner Straße zur Verknüpfung mit der dortigen Stadtbahnhaltestelle Bonner Wall.“
– Durchbindung des RE 5: Der RE 5 sollte als „direkte und schnelle Anbindung“ über die Kölner Südbrücke auf dem zügigsten Weg weiter in die Landeshauptstadt, zum dortigen Flughafen und darüber hinaus durchgebunden werden.
Sowohl Wirtschaft als auch Stadt Bonn erklären ihre Bereitschaft, durch eine enge Kooperation ein attraktives Ersatzkonzept umzusetzen. Dabei sollten attraktive Busverbindungen, darunter auch Schnell- oder Direktverbindungen – insbesondere zwischen dem Bonner und Kölner Hauptbahnhof – angeboten werden. Die Oberbürgermeisterin bietet an, den Bonner Nahverkehr stärker als bisher auf den Bahnhof Bonn-Beuel auszurichten – falls dort während der Sperrungen mehr Bahnen fahren sollten. Bei der Erstellung eines Ersatzkonzepts sollten „insbesondere die Arbeitgebenden in der Stadt stärker eingebunden werden, damit diese sich mit eigenen Lösungen und Ideen einbringen können.“
Abschließend plädieren die Arbeitgebenden, IHK Bonn/Rhein-Sieg und die Oberbürgermeisterin Katja Dörner für einen regelmäßigen Austausch, um Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel müsse sein, die Folgen der notwendigen Baumaßnahmen für Bonn und die Region zu begrenzen.
Die Unterzeichnenden des Schreibens
Für die Stadt Bonn wurde das Schreiben in Namen der Oberbürgermeisterin Katja Dörner sowie des Stadtbaurates Helmut Wiesner unterzeichnet. Aus der Wirtschaft sind die Absenderinnen die BaFin, die Deutsche Telekom AG, die DHL Group, die IHK Bonn/Rhein-Sieg, die Universität Bonn sowie das Universitätsklinikum Bonn.
Dieser Beitrag wurde der Seite bonn.de der Stadt Bonn entnommen.
Über Gastautor:innen (*):
Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.
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Wundersame Bahn CCXXVIII
Weil die Lokalpresse nur hinter Paywall berichtet, dokumentieren wir hier ein Schreiben der Stadt Bonn an die Deutsche Bahn und den Verkehrsverbund, der sich “go:Rheinland” nennt (keine Ahnung, wer sich das wieder ausgedacht hat, aber es gibt Wichtigeres).
Bahnverbindung Bonn-Köln: Wirtschaft und Stadt fordern Alternativen für Bonn
Angesichts der geplanten linksrheinischen Bahnsperrungen ab 2028 wenden sich die größten Arbeitgeber der Bundessstadt Bonn, die IHK Bonn/Rhein-Sieg sowie die Stadt Bonn mit einem gemeinsamen Schreiben an die Deutsche Bahn sowie den Zweckverband go.Rheinland. Darin setzen sie sich für Alternativen während der anstehenden Bauarbeiten auf der linksrheinischen Bahnstrecke ein.
Hintergrund
Nach aktuellen Planungen der Deutschen Bahn wird der Zugverkehr zwischen dem Bonner und Kölner Hauptbahnhof ab dem Jahr 2028 für gut zwei Jahre unterbrochen. Grund dafür ist die aktuell für die erste Jahreshälfte 2028 geplante fünfmonatige Generalsanierung der linksrheinischen Bahnstrecke sowie die darauffolgende 17-monatige Vollsperrung auf derselben Strecke im Westen Kölns für den Neubau von vier Brücken.
„Anbindung nach Köln ist Bonns wichtigste Bahnverbindung“
Im Schreiben betonen die Unterzeichner aus der Wirtschaft sowie Oberbürgermeisterin Katja Dörner die große Bedeutung der Verbindung zwischen Bonn und Köln: „Rund 17.000 Personen pendeln täglich aus Köln nach Bonn, rund 15.000 Personen wiederum aus Bonn nach Köln. Über Köln verläuft die Anbindung Bonns in Richtung Düsseldorf und weiter in das Ruhrgebiet. Für die zahlreichen Bundesbehörden in Bonn stellt wegen aktuell gekappter Direktverbindungen Köln den Anschluss nach Berlin dar. Als zentraler Fernverkehrsknoten bindet Köln die Bundesstadt Bonn außerdem an Ziele in ganz Deutschland und Europa an.“
Daher fordern sie zuallererst eine unmittelbare Einbeziehung der Stadt Bonn als direkt Betroffene in die bereits begonnenen Abstimmungsgespräche zwischen Deutscher Bahn, go.Rheinland, Stadt Köln und Kölner Verkehrsbetriebe, „um regional verträgliche Konzepte für die Sperrzeiten erarbeiten zu können“.
Grundsätzlich begrüßen die Arbeitgebenden, IHK und Stadt Bonn die Sanierung und den Ausbau des Bahnnetzes in Bonn und der Region. Sie weisen jedoch auf die bereits seit längerem bestehenden Einschränkungen im Bonner Bahnverkehr hin. Angesichts dessen gebe es viel Verunsicherung mit Blick auf die geplanten Baumaßnahmen: „Bonn kämpft bereits seit Jahren mit den Auswirkungen zahlreicher links- und rechtsrheinischer Baumaßnahmen mit teils umfassenden und dauerhaften Einschränkungen des Nah- und Fernverkehrs.“ Bereits jetzt sei das Bahnangebot ohne Baumaßnahmen nicht zufriedenstellend.
Attraktive Alternativen und Ersatz sind essenziell
Gemeinsam setzen sich die Unterzeichner des Schreibens für konkrete Anliegen und Lösungsvorschläge ein. Dabei fordern sie zuallererst „regelmäßige und transparente Information“. Sowohl Wirtschaft als auch Verwaltung bieten dafür an, eigene Kanäle und Formate zur Vernetzung zu nutzen. Besonders wichtig ist beiden eine „optimale Verzahnung von Baumaßnahmen und Diskussion von Alternativen“, bestenfalls mit einer Kombination aus Generalsanierung und Brückensperrung; denn: „Für Bonn würde diese Maßnahme die Sperrung in Richtung Köln um ganze fünf Monate verkürzen.“ Auch kommende Großbaustellen der 2030er Jahre sollen mitgedacht, verzahnt und frühzeitig im Dialog öffentlich kommuniziert werden.
Sie beschreiben darüber hinaus konkrete Möglichkeiten für ein attraktives Ersatzkonzept. Hierfür zentral könnte der Bahnhof Bonn-Beuel sein – „als Lebensader zwischen Bonn und Köln während der zweijährigen Sperrung auf der linken Rheinstrecke“. Daher schlagen sie vor:
– Eine durchgängige S-Bahn-Verbindung zwischen Bonn-Beuel und Köln: „Die jetzigen Baumaßnahmen verdeutlichen noch einmal die hohe Bedeutung einer durchgängig und regelmäßig verkehrenden S 13. Gemeinsam mit dem RE 8 würde sich so am Bahnhof Bonn-Beuel eine Taktung vergleichbar mit der des Bonner Hauptbahnhofes ergeben.“ Die Oberbürgermeisterin hat sich, um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, zusätzlich an den neuen Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gewandt. In einem aktuellen Schreiben weist sie auf den bereits 1994 vertraglich zugesicherten Ausbau der Verbindung und deren Bedeutung für Bonn hin. Dabei bittet die Oberbürgermeisterin den Minister, auf eine zeitnahe Fertigstellung der S 13 bis Bonn-Oberkassel einzuwirken.
– Bonner Fernverkehrsanbindung über Beuel aufrechterhalten: Ab 2027 können ICE-Züge in Bonn-Beuel halten. Aus Sicht der Arbeitgebenden, IHK Bonn/Rhein-Sieg und Stadt soll „die Bonner ICE-Anbindung über Bonn-Beuel so weit wie möglich aufrechterhalten werden.“
Fernverkehrsanbindung in Siegburg/Bonn sichern: Durch die Sperrung wächst die Bedeutung des dortigen Fernbahnhofs. Daher sollte ein verlässlicher ICE-Takt mit einer möglichst hohen Zahl an täglichen Verbindungen gewährleistet werden.– Halt in Köln Süd und/oder am Bonner Wall: Die Unterzeichnenden bitten darum, einen möglichen Halt in Köln-Süd während der Sperrung im Kölner Westen noch einmal zu untersuchen und führen aus: „In jedem Fall zu unterstützen ist der Bau eines temporären Halts an der Bonner Straße zur Verknüpfung mit der dortigen Stadtbahnhaltestelle Bonner Wall.“
– Durchbindung des RE 5: Der RE 5 sollte als „direkte und schnelle Anbindung“ über die Kölner Südbrücke auf dem zügigsten Weg weiter in die Landeshauptstadt, zum dortigen Flughafen und darüber hinaus durchgebunden werden.
Sowohl Wirtschaft als auch Stadt Bonn erklären ihre Bereitschaft, durch eine enge Kooperation ein attraktives Ersatzkonzept umzusetzen. Dabei sollten attraktive Busverbindungen, darunter auch Schnell- oder Direktverbindungen – insbesondere zwischen dem Bonner und Kölner Hauptbahnhof – angeboten werden. Die Oberbürgermeisterin bietet an, den Bonner Nahverkehr stärker als bisher auf den Bahnhof Bonn-Beuel auszurichten – falls dort während der Sperrungen mehr Bahnen fahren sollten. Bei der Erstellung eines Ersatzkonzepts sollten „insbesondere die Arbeitgebenden in der Stadt stärker eingebunden werden, damit diese sich mit eigenen Lösungen und Ideen einbringen können.“
Abschließend plädieren die Arbeitgebenden, IHK Bonn/Rhein-Sieg und die Oberbürgermeisterin Katja Dörner für einen regelmäßigen Austausch, um Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel müsse sein, die Folgen der notwendigen Baumaßnahmen für Bonn und die Region zu begrenzen.
Die Unterzeichnenden des Schreibens
Für die Stadt Bonn wurde das Schreiben in Namen der Oberbürgermeisterin Katja Dörner sowie des Stadtbaurates Helmut Wiesner unterzeichnet. Aus der Wirtschaft sind die Absenderinnen die BaFin, die Deutsche Telekom AG, die DHL Group, die IHK Bonn/Rhein-Sieg, die Universität Bonn sowie das Universitätsklinikum Bonn.
Dieser Beitrag wurde der Seite bonn.de der Stadt Bonn entnommen.
Über Gastautor:innen (*):
Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.
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Hier kann man gut den Unterschied zwischen #CDU und #Grünen sehen:
Die Ideologie neoliberaler Parteien wie #CDU / #CSU und natürlich #fdp / #afd zwingt sie zur Suche nach "Status" und Monopolen: Mit "Status" soll entweder dümmlich Eindruck geschunden, oder mit Monopolen viel Geld aus den Menschen heraus gepresst werden.
Nicht-Grüne Parteien haben gar kein Auge mehr für pragmatisch-marktwirtschaftliche, zeitgemäße Lösungen, wie hier bei gewerblicher #eMobilität.
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Hier kann man gut den Unterschied zwischen #CDU und #Grünen sehen:
Die Ideologie neoliberaler Parteien wie #CDU / #CSU und natürlich #fdp / #afd zwingt sie zur Suche nach "Status" und Monopolen: Mit "Status" soll entweder dümmlich Eindruck geschunden, oder mit Monopolen viel Geld aus den Menschen heraus gepresst werden.
Nicht-Grüne Parteien haben gar kein Auge mehr für pragmatisch-marktwirtschaftliche, zeitgemäße Lösungen, wie hier bei gewerblicher #eMobilität.
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Hier kann man gut den Unterschied zwischen #CDU und #Grünen sehen:
Die Ideologie neoliberaler Parteien wie #CDU / #CSU und natürlich #fdp / #afd zwingt sie zur Suche nach "Status" und Monopolen: Mit "Status" soll entweder dümmlich Eindruck geschunden, oder mit Monopolen viel Geld aus den Menschen heraus gepresst werden.
Nicht-Grüne Parteien haben gar kein Auge mehr für pragmatisch-marktwirtschaftliche, zeitgemäße Lösungen, wie hier bei gewerblicher #eMobilität.
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Hier kann man gut den Unterschied zwischen #CDU und #Grünen sehen:
Die Ideologie neoliberaler Parteien wie #CDU / #CSU und natürlich #fdp / #afd zwingt sie zur Suche nach "Status" und Monopolen: Mit "Status" soll entweder dümmlich Eindruck geschunden, oder mit Monopolen viel Geld aus den Menschen heraus gepresst werden.
Nicht-Grüne Parteien haben gar kein Auge mehr für pragmatisch-marktwirtschaftliche, zeitgemäße Lösungen, wie hier bei gewerblicher #eMobilität.
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@oekoinstitut Gelobt sein @BundesstadtBonn mit #KatjaDörner 👏
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@oekoinstitut Gelobt sein @BundesstadtBonn mit #KatjaDörner 👏
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Unanständige Heckenschütz*inn*en im Bonner Stadtrat
Niemand ist gezwungen mit ihm einer Meinung zu sein. Ich arbeitete noch für die Grüne Stadtratsfraktion, als die Grünen nach Bewerber*inne*n für seinen Job suchten. Eine Bonner Ampelkoalition unter OB Dieckmann war eine Amtsperiode zuvor noch an der Besetzung dieses Jobs zerbrochen, als die Oberbürgermeisterin persönlich es ablehnte, dieses zweifellos wichtige Amt durch eine*n Grüne*n besetzen zu lassen. Als Helmut Wiesner dann Jahre später gefunden war, waren erstmal alle froh. Mir war noch, als ich im Job war, nicht entgangen, dass innerhalb der Grünen selbst, wie bei allen anderen Stadtämtern auch, sofort nach Amtsantritt Gemotze gegen die Person begann. Denn immer gibt es viele Leute in den “eigenen” Reihen, die meinen, dass eigentlich sie selbst den Job viel eher verdient hätten.
Gegner*innen in diesen eigenen Reihen sind immer die gefährlichsten. Das ist seit der neoliberalen (Ver-)Formung politischer Charaktere wie ein Naturgesetz. Wenn nun “vier oder fünf” Ratsmitglieder der grün-rot-roten Ratskoalition gegen Wiesner gestimmt haben, ist das sowohl ihr gutes Recht als Parlamentarier, als auch ein Abgrund persönlicher Feigheit. Jeder*m steht es frei, eine andere Meinung zu äussern, auch und gerade in Personalfragen. Das Mindeste wäre, in der eigenen Fraktionssitzung die Zähne auseinander zu kriegen und die eigene Fraktionsführung über die abweichende Meinung in Kenntnis zu setzen. Deren Job als Fraktionsführung wäre es, entsprechende Bedenken frühzeitig zu erkennen. Und sie entweder auszuräumen oder ihnen Rechnung zu tragen. Und insbesondere die den Kandidaten nominierende Oberbürgermeisterin darüber zu informieren.
Nun ist es leider so – die wenigsten Wähler*innen wissen das – dass kommunale Parlamentarier*innen Amateure sind. Viele von ihnen finden das undankbar und ungerecht. Die Minderheit der Fleissigen unter ihnen arbeitet rechnerisch weit unter dem gesetzlichen Mindestlohn. Aber andererseits hat sie niemand zum Kandidieren gezwungen. Intrigante Charakterdeformation ist in dem Geschäft eher die Regel als die Ausnahme.
Immerhin, das werden insbesondere die Heckenschütz*inn*en denken, fällt ein nicht zurückgetretener Dezernent nicht in Existenznot o.ähnl. Er ist Wahlbeamter und wird materiell nicht leiden. So wenig wie die Oberbürgermeisterin. Die leidet aber unter einem Job, der so wenig Solidarität für die umfangreiche Umbauarbeit der Stadt bereithält. Wäre ich sie, würde ich jetzt (noch mehr) grübeln, ob ich das überhaupt noch will. Aber Katja ist Vollprofi – ich bin Rentner.
Um die Stadt vor Guido Deus zu schützen, wäre ein guter und ehrenhafter Grund. Aber wieviel Dank gibt es dafür? Die meisten hier draussen kennen den ja gar nicht …
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Unter Druck? #Kommunal|e Aufnahme von #Geflüchtete|n in #Deutschland & #Europa
27.Nov. 2023 19:00
Mit:
#KatjaDörner, OB Bonn & Vizepräsidentin d. Städtetages
#MiriamKoch, Beigeordnete Kultur & Integration Düsseldorf
#RichardReischl (CSU), 1.Bürgerm. Hebertshausen LK Dachau
Prof. #HacıHalilUslucan, Migrationsforscher, Integrationsforscher
#JuliaScheurer, Europa Projekt #MovingCities - Another Migration Policy is PossibleAnmeldung⬇️
https://eu01web.zoom.us/webinar/register/6917006422964/WN_0woWou-IQyKLTPhy4j1Upw#/registration -
"In der Bekämpfung der Klimakrise kommt dem Handwerk eine herausragende Bedeutung zu." Das sagt Bonns Oberbürgermeisterin, Katja Dörner, die zusammen mit der Handwerkskammer Köln verschiedene Betriebe in Bonn besucht hat.#[Handwerk #HandwerkskammerKöln #KatjaDörner #HandwerkinderKrise]]]HandwerkinderKrise]
Handwerk: Dörner will Betriebe in Bonn unterstützen -
Bonns Oberbürgermeisterin Dörner ist schockiert von der Aussage des CDU-Chefs Merz, der die Zusammenarbeit seiner Partei auf kommunaler Ebene mit der AfD nicht ausschließen will. Dörner bezeichnete das im facebook als Schlag ins Gesicht aller demokratischer Kommunalpolitikerinnen und Politiker.
Bonns Oberbürgermeisterin Dörner: "Schlag ins Gesicht" -
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