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#konradadenauerplatz — Public Fediverse posts

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  1. Nein, ich reg’ mich nicht auf

    Dem lokalen Monopolblatt ist heute zu entnehmen (Paywall), die Bezirksvertretung Beuel diskutiere mal wieder über den Adenauer-Platz und die dortigen Probleme von ÖPNV und Fussgänger*inne*n. Wenn die Darstellung zutrifft, dann bringen Vertreter*innen der Grünen, der Linkspartei und von Volt dabei sogar vernünftige Argumente vor. Das macht es freilich noch ärgerlicher.

    Denn was haben diese Parteien in den letzten fünf Jahren den ganzen Tag gemacht? Sie stellten zusammen mit der SPD die kommunalpolitische Mehrheit im Stadtrat und der Bezirksvertretung, und hatten eine Grüne als weisungsbefugte Oberbürgermeisterin an der Spitze der Verwaltung. In diesen fünf Jahren habe ich beständig auf das Problem hingewiesen, u.a. hier oder hier.

    Woran also hats gelegen, dass sie fünf Jahre lang so versagt haben und – folgerichtig – mangels eigener Mobilisierung abgewählt wurden? Kommunalpolitiker*innen sind Amateur*inn*e*n. Lediglich die*der Oberbürgermeister*in wird durch Direktwahl professionelle*r Verwaltungschef*in mit Weisungsbefugnis. Und Abwahlrisiko nach jeweils 5 Jahren. Einem Abwahl- bzw. Nicht-Wiederwahl-Risiko unterliegen auch die Dezernent*inn*en als Fachchef*innen der Verwaltung. Die Amtsleitungen – direkt unter den Dezernent*inn*en – haben eine seriöse Chance, bis zur Rente zu bleiben. Das ergibt die langfristigsten Gestaltungspotenziale – “Politiker*innen kommen und gehen – die Verwaltung bleibt bestehen”. Die fettesten Gehälter dazu gibt es freilich nur in Vorständen/Geschäftsführungen der aus der Verwaltung ausgegliederten “städtischen Unternehmen”. Dort kann bisweilen mehr verdient werden, als als OB.

    So betrachtet sind die gewählten Kommunalpolitiker*innen die unterste Schublade. Und so werden sie von der Ämterbürokratie auch gesehen. Meistens. Dazu, dass sie sich das so wehrlos gefallen lassen, “gehören immer zwei”. Dä.

  2. Nein, ich reg’ mich nicht auf

    Dem lokalen Monopolblatt ist heute zu entnehmen (Paywall), die Bezirksvertretung Beuel diskutiere mal wieder über den Adenauer-Platz und die dortigen Probleme von ÖPNV und Fussgänger*inne*n. Wenn die Darstellung zutrifft, dann bringen Vertreter*innen der Grünen, der Linkspartei und von Volt dabei sogar vernünftige Argumente vor. Das macht es freilich noch ärgerlicher.

    Denn was haben diese Parteien in den letzten fünf Jahren den ganzen Tag gemacht? Sie stellten zusammen mit der SPD die kommunalpolitische Mehrheit im Stadtrat und der Bezirksvertretung, und hatten eine Grüne als weisungsbefugte Oberbürgermeisterin an der Spitze der Verwaltung. In diesem fünf Jahren habe ich beständig auf das Problem hingewiesen, u.a. hier oder hier.

    Woran also hats gelegen, dass sie fünf Jahre lang so versagt haben und – folgerichtig – mangels eigener Mobilisierung abgewählt wurden? Kommunalpolitiker*innen sind Amateur*inn*e*n. Lediglich die*der Oberbürgermeister*in wird durch Direktwahl professionele*r Verwaltungschef*in mit Weisungsbefugnis. Und Abwahlrisiko nach jeweils 5 Jahren. Einem Abwahl- bzw. Nicht-Wiederwahl-Risiko unterliegen auch die Dezernent*inn*en als Fachchef*innen der Verwaltung. Die Amtsleitungen – direkt unter den Dezernent*inn*en – haben eine seriöse Chance, bis zur Rente zu bleiben. Das ergibt die langfristigsten Gestaltungspotenziale – “Politiker*innen kommen und gehen – die Verwaltung bleibt bestehen”. Die fettesten Gehälter dazu gibt es freilich nur in Vorständen/Geschäftsführungen der aus der Verwaltung ausgegliederten “städtischen Unternehmen”. Dort kann bisweilen mehr verdient werden, als als OB.

    So betrachtet sind die gewählten Kommunalpolitiker*innen die unterste Schublade. Und so werden sie von der Ämterbürokratie auch gesehen. Meistens. Dazu, dass sie sich das so wehrlos gefallen lassen, “gehören immer zwei”. Dä.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  3. Nein, ich reg’ mich nicht auf

    Dem lokalen Monopolblatt ist heute zu entnehmen (Paywall), die Bezirksvertretung Beuel diskutiere mal wieder über den Adenauer-Platz und die dortigen Probleme von ÖPNV und Fussgänger*inne*n. Wenn die Darstellung zutrifft, dann bringen Vertreter*innen der Grünen, der Linkspartei und von Volt dabei sogar vernünftige Argumente vor. Das macht es freilich noch ärgerlicher.

    Denn was haben diese Parteien in den letzten fünf Jahren den ganzen Tag gemacht? Sie stellten zusammen mit der SPD die kommunalpolitische Mehrheit im Stadtrat und der Bezirksvertretung, und hatten eine Grüne als weisungsbefugte Oberbürgermeisterin an der Spitze der Verwaltung. In diesem fünf Jahren habe ich beständig auf das Problem hingewiesen, u.a. hier oder hier.

    Woran also hats gelegen, dass sie fünf Jahre lang so versagt haben und – folgerichtig – mangels eigener Mobilisierung abgewählt wurden? Kommunalpolitiker*innen sind Amateur*inn*e*n. Lediglich die*der Oberbürgermeister*in wird durch Direktwahl professionele*r Verwaltungschef*in mit Weisungsbefugnis. Und Abwahlrisiko nach jeweils 5 Jahren. Einem Abwahl- bzw. Nicht-Wiederwahl-Risiko unterliegen auch die Dezernent*inn*en als Fachchef*innen der Verwaltung. Die Amtsleitungen – direkt unter den Dezernent*inn*en – haben eine seriöse Chance, bis zur Rente zu bleiben. Das ergibt die langfristigsten Gestaltungspotenziale – “Politiker*innen kommen und gehen – die Verwaltung bleibt bestehen”. Die fettesten Gehälter dazu gibt es freilich nur in Vorständen/Geschäftsführungen der aus der Verwaltung ausgegliederten “städtischen Unternehmen”. Dort kann bisweilen mehr verdient werden, als als OB.

    So betrachtet sind die gewählten Kommunalpolitiker*innen die unterste Schublade. Und so werden sie von der Ämterbürokratie auch gesehen. Meistens. Dazu, dass sie sich das so wehrlos gefallen lassen, “gehören immer zwei”. Dä.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  4. Nein, ich reg’ mich nicht auf

    Dem lokalen Monopolblatt ist heute zu entnehmen (Paywall), die Bezirksvertretung Beuel diskutiere mal wieder über den Adenauer-Platz und die dortigen Probleme von ÖPNV und Fussgänger*inne*n. Wenn die Darstellung zutrifft, dann bringen Vertreter*innen der Grünen, der Linkspartei und von Volt dabei sogar vernünftige Argumente vor. Das macht es freilich noch ärgerlicher.

    Denn was haben diese Parteien in den letzten fünf Jahren den ganzen Tag gemacht? Sie stellten zusammen mit der SPD die kommunalpolitische Mehrheit im Stadtrat und der Bezirksvertretung, und hatten eine Grüne als weisungsbefugte Oberbürgermeisterin an der Spitze der Verwaltung. In diesen fünf Jahren habe ich beständig auf das Problem hingewiesen, u.a. hier oder hier.

    Woran also hats gelegen, dass sie fünf Jahre lang so versagt haben und – folgerichtig – mangels eigener Mobilisierung abgewählt wurden? Kommunalpolitiker*innen sind Amateur*inn*e*n. Lediglich die*der Oberbürgermeister*in wird durch Direktwahl professionelle*r Verwaltungschef*in mit Weisungsbefugnis. Und Abwahlrisiko nach jeweils 5 Jahren. Einem Abwahl- bzw. Nicht-Wiederwahl-Risiko unterliegen auch die Dezernent*inn*en als Fachchef*innen der Verwaltung. Die Amtsleitungen – direkt unter den Dezernent*inn*en – haben eine seriöse Chance, bis zur Rente zu bleiben. Das ergibt die langfristigsten Gestaltungspotenziale – “Politiker*innen kommen und gehen – die Verwaltung bleibt bestehen”. Die fettesten Gehälter dazu gibt es freilich nur in Vorständen/Geschäftsführungen der aus der Verwaltung ausgegliederten “städtischen Unternehmen”. Dort kann bisweilen mehr verdient werden, als als OB.

    So betrachtet sind die gewählten Kommunalpolitiker*innen die unterste Schublade. Und so werden sie von der Ämterbürokratie auch gesehen. Meistens. Dazu, dass sie sich das so wehrlos gefallen lassen, “gehören immer zwei”. Dä.

  5. Nein, ich reg’ mich nicht auf

    Dem lokalen Monopolblatt ist heute zu entnehmen (Paywall), die Bezirksvertretung Beuel diskutiere mal wieder über den Adenauer-Platz und die dortigen Probleme von ÖPNV und Fussgänger*inne*n. Wenn die Darstellung zutrifft, dann bringen Vertreter*innen der Grünen, der Linkspartei und von Volt dabei sogar vernünftige Argumente vor. Das macht es freilich noch ärgerlicher.

    Denn was haben diese Parteien in den letzten fünf Jahren den ganzen Tag gemacht? Sie stellten zusammen mit der SPD die kommunalpolitische Mehrheit im Stadtrat und der Bezirksvertretung, und hatten eine Grüne als weisungsbefugte Oberbürgermeisterin an der Spitze der Verwaltung. In diesem fünf Jahren habe ich beständig auf das Problem hingewiesen, u.a. hier oder hier.

    Woran also hats gelegen, dass sie fünf Jahre lang so versagt haben und – folgerichtig – mangels eigener Mobilisierung abgewählt wurden? Kommunalpolitiker*innen sind Amateur*inn*e*n. Lediglich die*der Oberbürgermeister*in wird durch Direktwahl professionele*r Verwaltungschef*in mit Weisungsbefugnis. Und Abwahlrisiko nach jeweils 5 Jahren. Einem Abwahl- bzw. Nicht-Wiederwahl-Risiko unterliegen auch die Dezernent*inn*en als Fachchef*innen der Verwaltung. Die Amtsleitungen – direkt unter den Dezernent*inn*en – haben eine seriöse Chance, bis zur Rente zu bleiben. Das ergibt die langfristigsten Gestaltungspotenziale – “Politiker*innen kommen und gehen – die Verwaltung bleibt bestehen”. Die fettesten Gehälter dazu gibt es freilich nur in Vorständen/Geschäftsführungen der aus der Verwaltung ausgegliederten “städtischen Unternehmen”. Dort kann bisweilen mehr verdient werden, als als OB.

    So betrachtet sind die gewählten Kommunalpolitiker*innen die unterste Schublade. Und so werden sie von der Ämterbürokratie auch gesehen. Meistens. Dazu, dass sie sich das so wehrlos gefallen lassen, “gehören immer zwei”. Dä.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  6. Stichwahl – Beschleunigung

    Wundersame Bahn CCXXIII

    Stichgewählt habe ich selbstverständlich schon vor über einer Woche. In meiner Lage kann mann ja nie wissen, wieviele Tage ich noch habe. Da ist es besser, der Stimmzettel ist vor mir in der Urne. Heute Mittag am Adenauerplatz gab es mal wieder eine Bahnszene, die meine Entscheidung illustriert und begründet.

    Als wählender Fussgänger hätte ich erwartet, dass die nach der letzten Kommunalwahl gewählte neue politische Mehrheit eine Entscheidung rückgängig gemacht hätte, die noch unter Führung des heutigen CDU-OB-Kandidaten gefällt wurde. Der Fussgängerüberweg am Adenauerplatz auf Höhe der von-Sandt-Strasse und direkter Zugang zum Bistro “El Horizonte” sowie zu Bücher Bartz wurde – angeblich als “Versuch”, die Baustellenbaken stehen dort heute noch – stillgelegt. Das ist nun 6-7 Jahre her. Offenbar war es zuviel verlangt, dass er unter grüner politischer Führung wiederhergestellt wird. Die Baken stehen immer noch.

    Die vorgebliche Begründung, die ebenso für den (noch geplanten) Abriss mehrerer Häuser in der St. Augustiner Strasse herhalten muss, ist “Beschleunigung” für die Bahn, und zwar besonders die Linie 66, die doch all die eiligen Reisenden zum ICE-Bahnhof bringen soll. Ich verrate Ihnen ein Geheimnis: die meisten Reisenden fahren gar nicht ICE! Die fahren Regional-Express. Entsprechend voll ist der auch immer. Aber woher sollen Politiker*innen das wissen?

    Heute Mittag nun folgende Szene am Adenauerplatz. Ich wartete auf meinen Bus, angezeigt und eingehaltene Wartezeit: 5 Minuten. Eine Linie 62 kam von der Brücke. Wartete am Fussgängerüberweg. Danach 20 Meter weiter die nächste Ampel. Die 62 wartete erneut, denn bevor sie rechts abbiegen konnte, erhielten die Autos (und Busse) Vorrang durch die Ampelschaltung. Hinter der 62 wartete die 66 an ebendieser Fussgängerüberweg-Ampel. Das Warten unmittelbar hinter der 62 hätte den Überweg blockiert (Bahn zu lang).

    Dann durfte die 62 endlich nach rechts. Die 66 musste jedoch erneut Fussgänger abwarten. Derweil überholte sie mein ankommender Bus. Umsteigeanschlüsse? Was ist das? Im Verkehrsverbund? Die Bahnfahrgäste hatten das Nachsehen, im Sinne des Wortes. Am Ausgang der Haltestelle für beide, Bus und Bahn, Rot an der Fussgängerampel.

    Im Klartext: eine ÖPNV-orientierte Ampelschaltung, eine vom Fahrzeug aus zu betätigende Ampel z.B. (gibt es technisch seit den 80ern!, statt von KI von echten Menschen betätigt, durch analogen Tastendruck, kann sich das heute noch jemand vorstellen?), würde mehr beschleunigen, als der Häuser-Abriss und eine mehrjährig quälende verkehrsbehindernde Baustelle, zu weit geringeren Kosten.

    Die Oberbürgermeisterin hatte fünf Jahre Zeit, sich darum zu kümmern, und hat es nicht geschafft. Ich hätte nicht tauschen wollen, sie hatte mehr zu tun, als gesund ist. Ihr Gegenkandidat ist dagegen Garantie für das Gegenteil: die Häuserabriss würde beginnen. Denn “Immobilienexperte” machte der beruflich. Mit den Versuchen zum Klimaschutz wäre es in der Stadt so vorbei, wie mit dieser Bundesregierung. Ist es das, was die Bonner SPD will? Die muss froh sein, wenn es noch Leute gibt, die diese Frage überhaupt stellen.

    Dann lieber noch diese eine Chance für die Amtsinhaberin und ihre Leute in Stadtrat und Bezirksvertretung. Es könnte die Letzte sein.

  7. Stichwahl – Beschleunigung

    Wundersame Bahn CCXXIII

    Stichgewählt habe ich selbstverständlich schon vor über einer Woche. In meiner Lage kann mann ja nie wissen, wieviele Tage ich noch habe. Da ist es besser, der Stimmzettel ist vor mir in der Urne. Heute Mittag am Adenauerplatz gab es mal wieder eine Bahnszene, die meine Entscheidung illustriert und begründet.

    Als wählender Fussgänger hätte ich erwartet, dass die nach der letzten Kommunalwahl gewählte neue politische Mehrheit eine Entscheidung rückgängig gemacht hätte, die noch unter Führung des heutigen CDU-OB-Kandidaten gefällt wurde. Der Fussgängerüberweg am Adenauerplatz auf Höhe der von-Sandt-Strasse und direkter Zugang zum Bistro “El Horizonte” sowie zu Bücher Bartz wurde – angeblich als “Versuch”, die Baustellenbaken stehen dort heute noch – stillgelegt. Das ist nun 6-7 Jahre her. Offenbar war es zuviel verlangt, dass er unter grüner politischer Führung wiederhergestellt wird. Die Baken stehen immer noch.

    Die vorgebliche Begründung, die ebenso für den (noch geplanten) Abriss mehrerer Häuser in der St. Augustiner Strasse herhalten muss, ist “Beschleunigung” für die Bahn, und zwar besonders die Linie 66, die doch all die eiligen Reisenden zum ICE-Bahnhof bringen soll. Ich verrate Ihnen ein Geheimnis: die meisten Reisenden fahren gar nicht ICE! Die fahren Regional-Express. Entsprechend voll ist der auch immer. Aber woher sollen Politiker*innen das wissen?

    Heute Mittag nun folgende Szene am Adenauerplatz. Ich wartete auf meinen Bus, angezeigt und eingehaltene Wartezeit: 5 Minuten. Eine Linie 62 kam von der Brücke. Wartete am Fussgängerüberweg. Danach 20 Meter weiter die nächste Ampel. Die 62 wartete erneut, denn bevor sie rechts abbiegen konnte, erhielten die Autos (und Busse) Vorrang durch die Ampelschaltung. Hinter der 62 wartete die 66 an ebendieser Fussgängerüberweg-Ampel. Das Warten unmittelbar hinter der 62 hätte den Überweg blockiert (Bahn zu lang).

    Dann durfte die 62 endlich nach rechts. Die 66 musste jedoch erneut Fussgänger abwarten. Derweil überholte sie mein ankommender Bus. Umsteigeanschlüsse? Was ist das? Im Verkehrsverbund? Die Bahnfahrgäste hatten das Nachsehen, im Sinne des Wortes. Am Ausgang der Haltestelle für beide, Bus und Bahn, Rot an der Fussgängerampel.

    Im Klartext: eine ÖPNV-orientierte Ampelschaltung, eine vom Fahrzeug aus zu betätigende Ampel z.B. (gibt es technisch seit den 80ern!, statt von KI von echten Menschen betätigt, durch analogen Tastendruck, kann sich das heute noch jemand vorstellen?), würde mehr beschleunigen, als der Häuser-Abriss und eine mehrjährig quälende verkehrsbehindernde Baustelle, zu weit geringeren Kosten.

    Die Oberbürgermeisterin hatte fünf Jahre Zeit, sich darum zu kümmern, und hat es nicht geschafft. Ich hätte nicht tauschen wollen, sie hatte mehr zu tun, als gesund ist. Ihr Gegenkandidat ist dagegen Garantie für das Gegenteil: die Häuserabriss würde beginnen. Denn “Immobilienexperte” machte der beruflich. Mit den Versuchen zum Klimaschutz wäre es in der Stadt so vorbei, wie mit dieser Bundesregierung. Ist es das, was die Bonner SPD will? Die muss froh sein, wenn es noch Leute gibt, die diese Frage überhaupt stellen.

    Dann lieber noch diese eine Chance für die Amtsinhaberin und ihre Leute in Stadtrat und Bezirksvertretung. Es könnte die Letzte sein.

  8. Beschleunigung

    In der Politbranche, der ich selbst in meinem Berufsleben angehörte, hiess eine Weisheit, “Grausamkeiten” immer am Beginn einer Wahlperiode zu begehen, auf dass sie zum Wahltermin nicht mehr in Erinnerung seien. Ich wäre allerdings auch dafür gewesen, die einfachen Dinge, die jede*r im Alltag schnell bemerkt, und deren sysmbolischer Wert darum nicht zu […]

    https://extradienst.net/2023/08/04/beschleunigung/

  9. Beschleunigung

    In der Politbranche, der ich selbst in meinem Berufsleben angehörte, hiess eine Weisheit, “Grausamkeiten” immer am Beginn einer Wahlperiode zu begehen, auf dass sie zum Wahltermin nicht mehr in Erinnerung seien. Ich wäre allerdings auch dafür gewesen, die einfachen Dinge, die jede*r im Alltag schnell bemerkt, und deren sysmbolischer Wert darum nicht zu […]

    https://extradienst.net/2023/08/04/beschleunigung/