#krieggegendenterror — Public Fediverse posts
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Kevin Macdonald – „Der Mauretanier“ (2021)In der Welt gibt es einfach mehr Konflikte, Krieg und Terror, als ein durchschnittlich politisch interessierter Mensch verarbeiten kann. Da bleibt es nicht aus, dass der neueste Schrecken den gerade erst geschehenen schon wieder überlagert. Jedes Kino, irgendwo auf der Welt, ist deshalb immer auch ein wichtiger Ort, um Erinnerung zu schaffen. Ein unbedingt sehenswerter Film mit Tahar Rahim, Benedict Cumberbatch und Jodie Foster! (ARD, Wh.)
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Kevin Macdonald – „Der Mauretanier“ (2021)In der Welt gibt es einfach mehr Konflikte, Krieg und Terror, als ein durchschnittlich politisch interessierter Mensch verarbeiten kann. Da bleibt es nicht aus, dass der neueste Schrecken den gerade erst geschehenen schon wieder überlagert. Jedes Kino, irgendwo auf der Welt, ist deshalb immer auch ein wichtiger Ort, um Erinnerung zu schaffen. Ein unbedingt sehenswerter Film mit Tahar Rahim, Benedict Cumberbatch und Jodie Foster! (ARD, Wh.)
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Ich habe die USA aufgegeben. Aber die Hoffnung noch nicht! (3sat-Kulturzeit am 30.03.2026)Das Wort „Aufgeben“ hat einen dramatischen Klang. Und viele Menschen, die ich sehr gut kenne, und die das Land vielleicht sogar viel besser kennen müssten, als ich, benutzen es fortwährend. Immer im Zusammenhang mit dem 45. & 47. Präsidenten, der Bewegung, die er hinter sich herzieht und den dramatischen Beschädigungen an Demokratie und Gesellschaft die er dabei hinterlässt. Es ist nicht so, dass ich es nicht verstehe. Auch ich habe die U.S.A. aufgegeben. Aber die Menschen dort, noch nicht. Die sind mein einziger Grund, noch Hoffnung zu haben. (@3sat)
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Kevin Macdonald – „Der Mauretanier“ (2021)In der Welt gibt es einfach mehr Konflikte, Krieg und Terror, als ein durchschnittlich politisch interessierter Mensch verarbeiten kann. Da bleibt es nicht aus, dass der neueste Schrecken den gerade erst geschehenen schon wieder überlagert. Jedes Kino, irgendwo auf der Welt, ist deshalb immer auch ein wichtiger Ort, um Erinnerung zu schaffen. Ein sehr sehenswerter Film mit Tahar Rahim, Benedict Cumberbatch und Jodie Foster! (ARD, Wh.)
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Kevin Macdonald – „Der Mauretanier“ (2021)In der Welt gibt es einfach mehr Konflikte, Krieg und Terror, als ein durchschnittlich politisch interessierter Mensch verarbeiten kann. Da bleibt es nicht aus, dass der neueste Schrecken den gerade erst geschehenen schon wieder überlagert. Jedes Kino, irgendwo auf der Welt, ist deshalb immer auch ein wichtiger Ort, um Erinnerung zu schaffen. Ein sehr sehenswerter Film mit Tahar Rahim, Benedict Cumberbatch und Jodie Foster! (ARD, Wh.)
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Kevin Macdonald – „Der Mauretanier“ (2021)In der Welt gibt es einfach mehr Konflikte, Krieg und Terror, als ein durchschnittlich politisch interessierter Mensch verarbeiten kann. Da bleibt es nicht aus, dass der neueste Schrecken den gerade erst geschehenen schon wieder überlagert. Jedes Kino, irgendwo auf der Welt, ist deshalb immer auch ein wichtiger Ort, um Erinnerung zu schaffen. Ein sehr sehenswerter Film mit Tahar Rahim, Benedict Cumberbatch und Jodie Foster! (ARD, Wh.)
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Pierre Haski – „Amerikas Kriege“ (2025)ARTE kommt der Realität der Welt mitunter näher, als jedes andere TV-Programm. Das liegt allerdings gar nicht daran, dass der Sender etwa Tickermeldungen in Sondersendungen und Talkshows hinterherhetzt, sondern daran, dass er sich Zeit nehmen kann, für die Langstrecke und die kulturellen Ursachen, für das, was passiert. Für die Dokumentarfilme, die anderswo, wenn sie überhaupt laufen, im Nachtprogramm versteckt werden. Sehenswert ist das, weil es schlauer macht, statt Lebenszeit zu verbrennen. Heute in der 20:15 Uhr Primetime, oder in der Mediathek. (ARTE, Neu)
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Andreas Dresen – „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ (2022)Ein junger Mann aus Bremen wird nach 9/11 aus Pakistan in das illegale US-Lager nach Guantánamo verschleppt. Kein Prozess, statt dessen Folter und Isolation. Sein einziges Verbrechen: Er wurde geboren in Deutschland, ist Muslim und war zur falschen Zeit am falschen Ort. Während die Welt noch diskutiert hat, ob der „Krieg gegen den Terror“ überhaupt zu gewinnen ist, kämpft Rabiye Kurnaz, seine Mutter, für das Offensichtliche: Dass ihr Sohn Murat ein Mensch ist und Rechte hat. Ein Film von Andreas Dresen. (ARD, Wh.)
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Andreas Dresen – „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ (2022)Ein junger Mann aus Bremen wird nach 9/11 aus Pakistan in das illegale US-Lager nach Guantánamo verschleppt. Kein Prozess, statt dessen Folter und Isolation. Sein einziges Verbrechen: Er wurde geboren in Deutschland, ist Muslim und war zur falschen Zeit am falschen Ort. Während die Welt noch diskutiert hat, ob der „Krieg gegen den Terror“ überhaupt zu gewinnen ist, kämpft Rabiye Kurnaz, seine Mutter, für das Offensichtliche: Dass ihr Sohn Murat ein Mensch ist und Rechte hat. Ein Film von Andreas Dresen. (ARD, Wh.)
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Andreas Dresen – „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ (2022)Ein junger Mann aus Bremen wird nach 9/11 aus Pakistan in das illegale US-Lager nach Guantánamo verschleppt. Kein Prozess, statt dessen Folter und Isolation. Sein einziges Verbrechen: Er wurde geboren in Deutschland, ist Muslim und war zur falschen Zeit am falschen Ort. Während die Welt noch diskutiert hat, ob der „Krieg gegen den Terror“ überhaupt zu gewinnen ist, kämpft Rabiye Kurnaz, seine Mutter, für das Offensichtliche: Dass ihr Sohn Murat ein Mensch ist und Rechte hat. Ein Film von Andreas Dresen. (ARD, Wh.)
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Andreas Dresen – „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ (2022)Ein junger Mann aus Bremen wird nach 9/11 aus Pakistan in das illegale US-Lager nach Guantánamo verschleppt. Kein Prozess, statt dessen Folter und Isolation. Sein einziges Verbrechen: Er wurde geboren in Deutschland, ist Muslim und war zur falschen Zeit am falschen Ort. Während die Welt noch diskutiert hat, ob der „Krieg gegen den Terror“ überhaupt zu gewinnen ist, kämpft Rabiye Kurnaz, seine Mutter, für das Offensichtliche: Dass ihr Sohn Murat ein Mensch ist und Rechte hat. Ein Film von Andreas Dresen. (ARD, Wh.)
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Andreas Dresen – „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ (2022)Ein junger Mann aus Bremen wird nach 9/11 aus Pakistan in das illegale US-Lager nach Guantánamo verschleppt. Kein Prozess, statt dessen Folter und Isolation. Sein einziges Verbrechen: Er wurde geboren in Deutschland, ist Muslim und war zur falschen Zeit am falschen Ort. Während die Welt noch diskutiert hat, ob der „Krieg gegen den Terror“ überhaupt zu gewinnen ist, kämpft Rabiye Kurnaz, seine Mutter, für das Offensichtliche: Dass ihr Sohn Murat ein Mensch ist und Rechte hat. Ein Film von Andreas Dresen. (ARD, Wh.)
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Scott Z. Burns – „The Report“ (2019)Folter ist ein System. Und das wird hier mit kühler Präzision seziert. Scott Z. Burns rekonstruiert die jahrelange Recherche des US-Senatsmitarbeiters Daniel J. Jones zur systematischen Anwendung sogenannter „Enhanced Interrogation Techniques“ durch die CIA nach 9/11. Und was dabei sichtbar wird, ist weniger das Monster im Verhörraum als die institutionelle Architektur seiner Legitimation. Mit Adam Driver, Annette Bening und Jon Hamm. (ARD, Free-TV-Premiere)
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Scott Z. Burns – „The Report“ (2019)Folter ist ein System. Und das wird hier mit kühler Präzision seziert. Scott Z. Burns rekonstruiert die jahrelange Recherche des US-Senatsmitarbeiters Daniel J. Jones zur systematischen Anwendung sogenannter „Enhanced Interrogation Techniques“ durch die CIA nach 9/11. Und was dabei sichtbar wird, ist weniger das Monster im Verhörraum als die institutionelle Architektur seiner Legitimation. Mit Adam Driver, Annette Bening und Jon Hamm. (ARD, Free-TV-Premiere)
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Scott Z. Burns – „The Report“ (2019)Folter ist ein System. Und das wird hier mit kühler Präzision seziert. Scott Z. Burns rekonstruiert die jahrelange Recherche des US-Senatsmitarbeiters Daniel J. Jones zur systematischen Anwendung sogenannter „Enhanced Interrogation Techniques“ durch die CIA nach 9/11. Und was dabei sichtbar wird, ist weniger das Monster im Verhörraum als die institutionelle Architektur seiner Legitimation. Mit Adam Driver, Annette Bening und Jon Hamm. (ARD, Free-TV-Premiere)
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Scott Z. Burns – „The Report“ (2019)Folter ist ein System. Und das wird hier mit kühler Präzision seziert. Scott Z. Burns rekonstruiert die jahrelange Recherche des US-Senatsmitarbeiters Daniel J. Jones zur systematischen Anwendung sogenannter „Enhanced Interrogation Techniques“ durch die CIA nach 9/11. Und was dabei sichtbar wird, ist weniger das Monster im Verhörraum als die institutionelle Architektur seiner Legitimation. Mit Adam Driver, Annette Bening und Jon Hamm. (ARD, Free-TV-Premiere)
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Scott Z. Burns – „The Report“ (2019)Folter ist ein System. Und das wird hier mit kühler Präzision seziert. Scott Z. Burns rekonstruiert die jahrelange Recherche des US-Senatsmitarbeiters Daniel J. Jones zur systematischen Anwendung sogenannter „Enhanced Interrogation Techniques“ durch die CIA nach 9/11. Und was dabei sichtbar wird, ist weniger das Monster im Verhörraum als die institutionelle Architektur seiner Legitimation. Mit Adam Driver, Annette Bening und Jon Hamm. (ARD, Free-TV-Premiere)
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Kevin Macdonald – „Der Mauretanier“ (2021)In der Welt gibt es einfach mehr Konflikte, Krieg und Terror, als ein durchschnittlich politisch interessierter Mensch verarbeiten kann. Da bleibt es nicht aus, dass der neueste Schrecken den gerade erst geschehenen schon wieder überlagert. Jedes Kino, irgendwo auf der Welt, ist deshalb immer auch ein wichtiger Ort, um Erinnerung zu schaffen. Ein sehr sehenswerter Film mit Tahar Rahim, Benedict Cumberbatch und Jodie Foster! (ARD, Wh.)
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Kasper Barfoed – „Countdown Copenhagen“ (Serie, 2017-2019)Ein dänischer Thriller über Angst, Verantwortung und politische Lügen. Eine Serie, die Geiselnahmen in Gesellschaftsstudien verwandelt: Wie reagieren ein demokratischer Staat, und eine progressive Gesellschaft, wenn ihre Prinzipien auf dem Spiel stehen? Zwei Staffeln voller Druck, Schweigen und Machtfragen – kühl inszeniert, hochpräzise erzählt und politisch mindestens unbequem, wenn nicht sogar brisant. Sehr schade, dass das hier nicht weiter fortgesetzt wurde. (ZDF, Wh.)
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Andreas Dresen – „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ (2022)
Ein junger Mann aus Bremen wird nach 9/11 aus Pakistan in das illegale US-Lager nach Guantánamo verschleppt. Kein Prozess, statt dessen Folter und Isolation. Sein einziges Verbrechen: Er wurde geboren in Deutschland, ist muslimisch und war zur falschen Zeit am falschen Ort. Während die Welt noch diskutiert hat, ob der „Krieg gegen den Terror“ überhaupt zu gewinnen ist, hat Rabiye Kurnaz, seine Mutter, für das Offensichtliche gekämpft: Dass ihr Sohn Murat ein Mensch ist und ebensolche Rechte hat. (ARD)
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Andreas Dresen – „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ (2022)
Ein junger Mann aus Bremen wird nach 9/11 aus Pakistan in das illegale US-Lager nach Guantánamo verschleppt. Kein Prozess, statt dessen Folter und Isolation. Sein einziges Verbrechen: Er wurde geboren in Deutschland, ist muslimisch und war zur falschen Zeit am falschen Ort. Während die Welt noch diskutiert hat, ob der „Krieg gegen den Terror“ überhaupt zu gewinnen ist, hat Rabiye Kurnaz, seine Mutter, für das Offensichtliche gekämpft: Dass ihr Sohn Murat ein Mensch ist und ebensolche Rechte hat. (ARD)
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Andreas Dresen – „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ (2022)
Ein junger Mann aus Bremen wird nach 9/11 aus Pakistan in das illegale US-Lager nach Guantánamo verschleppt. Kein Prozess, statt dessen Folter und Isolation. Sein einziges Verbrechen: Er wurde geboren in Deutschland, ist muslimisch und war zur falschen Zeit am falschen Ort. Während die Welt noch diskutiert hat, ob der „Krieg gegen den Terror“ überhaupt zu gewinnen ist, hat Rabiye Kurnaz, seine Mutter, für das Offensichtliche gekämpft: Dass ihr Sohn Murat ein Mensch ist und ebensolche Rechte hat. (ARD)
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Andreas Dresen – „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ (2022)
Ein junger Mann aus Bremen wird nach 9/11 aus Pakistan in das illegale US-Lager nach Guantánamo verschleppt. Kein Prozess, statt dessen Folter und Isolation. Sein einziges Verbrechen: Er wurde geboren in Deutschland, ist muslimisch und war zur falschen Zeit am falschen Ort. Während die Welt noch diskutiert hat, ob der „Krieg gegen den Terror“ überhaupt zu gewinnen ist, hat Rabiye Kurnaz, seine Mutter, für das Offensichtliche gekämpft: Dass ihr Sohn Murat ein Mensch ist und ebensolche Rechte hat. (ARD)
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Andreas Dresen – „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ (2022)
Ein junger Mann aus Bremen wird nach 9/11 aus Pakistan in das illegale US-Lager nach Guantánamo verschleppt. Kein Prozess, statt dessen Folter und Isolation. Sein einziges Verbrechen: Er wurde geboren in Deutschland, ist muslimisch und war zur falschen Zeit am falschen Ort. Während die Welt noch diskutiert hat, ob der „Krieg gegen den Terror“ überhaupt zu gewinnen ist, hat Rabiye Kurnaz, seine Mutter, für das Offensichtliche gekämpft: Dass ihr Sohn Murat ein Mensch ist und ebensolche Rechte hat. (ARD)
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Jodie Foster, Benedict Cumberbatch, Tahar Rahim – Der Mauretanier (2021)
Die Welt ist mit mehr Konflikten, Kriegen und Terror beschäftigt, als ein durchschnittlich politisch interessierter Mensch verarbeiten kann. Da bleibt es nicht aus, dass der neueste Schrecken den gerade erst geschehenen schon wieder überlagert. Jedes Kino, irgendwo auf der Welt, ist deshalb ein wichtiger Platz, um Erinnerung zu schaffen.
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„Der Mauretanier“ und die historische Schande der USA
– Eine Mediathekperle bei der ARD –
Die Welt ist mit mehr Konflikten, Kriegen und Terror beschäftigt, als ein durchschnittlich politisch interessierter Mensch verarbeiten kann. Da bleibt es nicht aus, das der neueste Schrecken den gerade erst geschehenen schon wieder überlagert. In der Ukraine ist seit über 600 Tagen Krieg. Der Überfall der Hamas auf Israel ist auch schon sechs Wochen her – und noch eskaliert die Öffentlichkeit über den Folgen und Gegenreaktionen.
So viele sind gestorben
Hier zitiere ich die von mir sehr verehrte Frau Berg. Vor einigen Minuten erst gelesen und auf den Kontext passend, wie von ihr simultan souffliert:
Eine Katastrophe ist geschehen. Luft anhalten. Bis 100 zählen dann – ziehen die erregten Medien weiter? Die Aufmerksamkeit wendet sich etwas anderem zu. Dem Wetter. Dem Winter, einer anderen Katastrophe, einem anderen Leid. Der Moment der Anteilnahme scheint vorüber. Der Moment, da sich Menschen in andere Menschen fühlen können, in ihr Leid, ihr bodenloses Erstarren, in den Moment, in dem die Welt jener, die Geliebte verloren haben, sich nicht mehr dreht. Grau geworden ist, dumpfes Rauschen.
Via @SibylleBerg : Tacheles – Das jüdische Wochenmagazin, 17.11.2023
Und jetzt mal ehrlich: Wer hat denn bei uns heute noch, zum Beispiel den 11. September 2001 auf dem Zettel? Wer erinnert sich noch an die 20 Jahre Krieg im Irak und Afghanistan? Und das war ja tatsächlich sozusagen „erst gestern„…
Der Krieg gegen den Terror
Die „Herstellung von Erinnerung“ ist eine der wichtigsten Rollen der Kultur. Und, ob wir es wollen, oder nicht, der Einfluß von Filmen auf unser kollektives Gedächnis ist größer, als uns häufig bewußt ist. So werden wir mitunter manipuliert, mitunter werden wir aufgeklärt und mitunter erinnert.
Der von den USA geführte „Krieg gegen den Terror“ ist noch keineswegs vorbei. Er führt noch jeden Tag zu neuen Opfern. Und seien es das Recht und die Würde der Menschen, die seit Jahrzehnten hinter Gittern sitzen, ohne jemals ein rechtsstaatliches Verfahren bekommen zu haben, oder von einem ordentlichen Gericht verurteilt worden zu sein.
Guantanamo – Die historische Schande
Weil die ARD nun für sieben Tage den Film „Der Mauretanier“ (2021) in das Programm der Mediathek aufgenommen hat, ist das eine gute Gelegenheit sich daran zu erinnern, dass noch immer rund 30 Menschen in Guantanamo Bay, einem exterritorialen Gefängnis der USA auf ihrem Millitärstützpunkt auf Cuba festgehalten werden.
Es ist, soviel sei verraten, eigentlich kein klassisches Gerichtsdrama. Es ist weit mehr. Spannung vermittelt die wahre und verstörend realistische Geschichte und ein wirklich ganz hervorragender Cast. Und sowohl die drastische Realitätsnähe der Vorgeschichte als auch die im Prozess verhandelte Folter und menschenverachtende Behandlung des Angeklagten Mohamedou – macht den Film zutiefst erinnerungswürdig.
Um so mehr er uns auch an die Schuld an den fortwährenden und elementaren Menschenrechtsverletzungen erinnert, die alle US-Administrationen von Bush jun., über Obama, Trump, bis hin zu Biden tragen. „Gitmo“ ist bis heute eine Realität, die wir unter keinen Umständen vergessen dürfen.
Nicht zu Unrecht hat Hollywood Veteranin Jodie Foster für ihre Darstellung einer Anwältin einen weiteren Golden Globe für ihre Sammlung entgegen nehmen dürfen. Ihr Partner, Benedict Cumberbatch, hier ein am System zweifelnder Ankläger des US-Militärs, steht ihrer Leistung nicht im Geringsten nach.
Meine größte Bewunderung gilt aber dem Haupdarsteller Tahar Rahim, der sich für die Rolle des Gefangenen, des Folteropfers und Angeklagten sichtlich nicht geschont hat. Ich kannte ihn zuvor nur aus der niedlichen französischen Sozialkomödie „Heute bin ich Samba„, die ich damals sehr gemocht habe. Wo dort allerdings in Rahims kleinerer Sidekick-Rolle noch nichts zu ahnen war, von dem was er im dann im „Mauretanier“ zu demonstrieren wusste.
Sehen sie sich das an. Sie haben nur 7 Tage Zeit sich zu erinnern!
Der Mauretanier – verfügbar in der ARD-Mediathek, bis zum 23.11.2023
UPDATE 26.11.2023:
Der Mauretanier – wurde durch eine TV Wiederholung verlängert bis zum 02.12.2023
Warum sich dafür aber der Link in die ARD-Mediathek ändern musste, wissen nur die hochqualifizierten Administrator:innen des hochkomplexen Streamingangebotes… mir bleibt derlei ein Mysterium.
Spielfilm, USA, UK, 2021
Regie: Kevin Macdonald, Buch: Michael Bronner (nach dem Guantanamo-Tagebuch von Mohamedou Ould Slahi)
Mit: Tahar Rahim, Benedict Cumberbatch, Jodie Foster, Shailene Woodley, Zachary Levi.
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Zum 19. Jahrestag der 9/11-Anschläge verharrten die USA in stillem Gedenken. Doch diesmal hing eine neue Tragödie über den Zeremonien, deren Opfer kaum betrauert werden.
9/11-Gedenken in der Corona-Krise: Wenn der Tod nicht mehr schockiert - DER SPIEGEL - Politik
#Politik #Ausland #Coronavirus #11September2001 #KrieggegendenTerror #DonaldTrump #JoeBiden