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#johncreilly — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #johncreilly, aggregated by home.social.

  1. Martin Scorsese – „Aviator“ (2004)

    Ein Film über Tempo, Beschleunigung und einen Mann, der nie stillsteht, weil er Angst vor sich selber hat. Martin Scorsese interessiert sich hier nicht für ein klassisches Genieporträt. Ihn reizt der totale Crash. Der Moment, in dem Ehrgeiz, Geld, Technik und Ego nicht mehr zusammenpassen. Howard Hughes war dafür die perfekte Figur. Die alte Oligarchen-Schule: Reich. Berühmt. Mächtig. Und innerlich komplett außer Kontrolle. (ARTE, Neu)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  2. Stephen Daldry – „The Hours“ (2002)

    Ein Film über Frauen (Regisseur ist ein Mann), dargestellt von überlebensgroßen Frauen, soweit es Hollywoods eigene Maßstäbe betrifft. Ein Film aus der Fabrik von Harvey Weinstein. Nach einem Bestseller, zudem nach Motiven der feministischen Ikone Virginia Woolf. Neun Nominierungen für den Oscar, sieben für den Golden Globe, zwei silberne Bären der Berlinale. Machen Sie sich darauf den Reim, den Sie wollen. Ansehen müssen Sie sich das schon selbst. (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  3. Jon S. Baird – „Stan & Ollie“ (2018)

    Das hier ist weniger ein Biopic als ein Denkmal. Jon S. Bairds Film über das späte Kapitel von Laurel und Hardy zieht keinen Vorhang auf, um Skandale oder verborgene Abgründe zu enthüllen. Er legt eine Patina der Nostalgie über zwei Komiker, die ihre größten Triumphe längst hinter sich hatten. Ein Film über Nachklänge und über das mühsame Leben nach dem Ruhm. Über die Frage, was von einem Mythos bleibt, wenn die Industrie, die ihn erzeugte, längst weitergezogen ist. (ARD)