#hajkey — Public Fediverse posts
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@crossgolf_rebel - kostenlose Kwalitätsposts @「 Jürgen 」:fedi_mastodon: So ist das. Es zeigt aber auch sehr deutlich den Unterschied zwischen dem Fediverse in der westlichen Welt und dem Fediverse in Ostasien.
So, wie bei uns im Westen das Fediverse im wesentlichen Mastodon ist, ist in Ostasien das Fediverse im wesentlichen *key. Die kennen auch Mastodon, aber das spielt da nur eine untergeordnete Rolle. Etwas, was dem Platzhirsch Misskey das Wasser nicht reichen kann, hat da einfach keine Chance.
In Ostasien gibt's im wesentlichen zwei Gründe für Forkeys. Zum einen ist Misskey eigentlich verbuggt bis zum Gehtnichtmehr. Die Bugs sind bekannt. Die Bugs sind in Issues auf GitHub dokumentiert. Aber es passiert einfach nix. Man könnte Pull Requests einreichen, mit denen ein Bug sofort aus der Welt geschafft werden könnte. Die werden aber einfach nicht gemerget.
Was machst du also? Du machst aus deinem Entwicklungsfork, mit dem du deinen Patch gebaut hast, ein eigenes Projekt mit eigenem Namen und haust das als direkte Konkurrenz zu Misskey raus. Also als Soft-Fork, wo du ab und an mal Commits von Misskey rüberholst und bei dir einpflegst. Oder wenn du an Misskeys Weiterentwicklung eh nicht glaubst, gleich als Hard-Fork, wo du letztlich die ganze Weiterentwicklung selbst machst.
Zum anderen gibt's immer wieder Ideen, wie die Usability von *key verbessert oder in andere Richtungen getrieben werden könnte. Das kann man natürlich nicht unbedingt mit Misskey selbst machen. Also macht man dafür eben einen Fork.
Die Featuritis westlicher Art in japanischen und südkoreanischen Forkeys kam doch eigentlich erst richtig auf, als man in Ostasien bemerkte, daß zum einen Misskey im Westen populärer wurde (immer mehr englische Notizen auf Misskey-Instanzen, immer mehr englische Issues auf GitHub, wo früher mal alle japanisch waren, etc.) und zum anderen Misskey im Westen geforkt wurde (ein Blick in die Liste der Forks des Misskey-Repository genügt).
Im Westen sind die Gründe für Forkeys etwas anders gelagert. Erstens wollten vermutlich besonders die ganz frühen westlichen Forkeys die Ästhetik verändern. Ich meine, vor ein paar Jahren hatte Misskey noch diese typische knallbunte Ästhetik von Shibuya und Akihabara und Manga und japanischen Verkaufsautomaten. Die Amis und Europäer wollten eher ein sachlicheres Aussehen haben, das Maid-Café in eine Studentenkneipe umgestalten, ungewohnte Melonenbrause durch gewohnte Cola ersetzen.
Zweitens, wo man schon mal dabei war: Features, Features, Features. Man war beeindruckt davon, was Misskey konnte, was das eigentlich als Standard und Goldstandard geltende Mastodon nicht konnte. Aber da ging noch was, da war noch Luft nach oben. Und weil verschiedene Entwickler verschiedene Vorstellungen hatten, was jetzt ein Forkey an Features haben soll, standen wohl einige Zeit vor allem FoundKey und Calckey in Konkurrenz zueinander.
Zu den Sachen, auf die sie sich einigen konnten, war, daß ein hartgecodetes Zeichenlimit von 3000 genauso Käse ist wie ein hartgecodetes Zeichenlimit von 500 auf Mastodon. Deswegen hat doch so ziemlich jeder Mastodon-Fork, der was auf sich hält, ein konfigurierbares Zeichenlimit. Und jeder Forkey, der was auf sich hält, auch.
Drittens: Bugfixes. Allerdings nicht nur von Misskey-Bugs, die von den Forkeys geerbt wurden, sondern ebenso von Bugs, die mit der Featuritis Einzug gehalten haben. Deswegen war Sharkey ("Hauptsache, erstmal Features") vs. Iceshrimp ("Hauptsache, erstmal Stabilität") das neue FoundKey vs. Calckey.
Viertens, das habe ich noch gar nicht erwähnt: ein nicht cishet-normatives Fediverse. Sogar eine Nische im Fediverse ganz ausdrücklich für Transpersonen, deren serverseitiger Unterbau selbst von Transpersonen entwickelt und gepflegt wird. Warum? Weil der Admin von misskey.io, der größten Misskey-Instanz überhaupt, durch das Shadowbanning entsprechender Begriffe mal eine gewisse Homophobie, Transphobie und generelle Queerphobie impliziert hat. Wohlgemerkt, der Admin von misskey.io, nicht irgendeiner der Entwickler von Misskey. Aber damit stand Misskey als Ganzes und wohl auch die ganze japanisch-südkoreanische Forkey-Szene doof da.
Hajkey hatte ich ja schon erwähnt. Von einer Transfrau entwickelter Forkey für eine von einer Transfrau gegründete Instanz. Noch offensichtlicher geht's fast schon gar nicht mehr: Hajkey war inspiriert von und benannt nach dem IKEA Blåhaj, dem plüschigen Transgender-Wappentier. Und auch Sharkey wurde von trans Instanzadmins angeschoben, um eine Pro-2SLGBTQQIA+-Alternative zu Misskey mit besonderem Fokus auf Transpersonen zu haben, die Misskey selbst in den Schatten stellt. Ich meine, warum ist das Maskottchen von Sharkey ein Anime-Mädchen in einem blauen Haianzug?
Sharkeys Ziel dürfte auch gewesen sein, einen Fediverse-Alleskönner zu bauen. Egal, was man im Fediverse machen will, egal, was man für Features braucht, sie sollten auf jeden Fall auch erhältlich sein von trans Entwicklern und nicht nur von Cishet-Männern. Wohl auch deshalb wurde Sharkey aufgebläht zu einem Featuremonster, das im Rahmen der Möglichkeiten von *key Friendica und sogar Hubzilla Konkurrenz zu machen versucht. Transpersonen sollten anstelle dieser beiden Anwendungen, die praktisch komplett von Cishet-Männern entwickelt und gepflegt werden, mit möglichst wenig Einschränkungen auch Sharkey nutzen können.
Das Problem im Westen ist nur, Entwickler zu finden und zu halten. Wie gesagt, in Fernost dominiert *key alles. Hier im Westen ist *key eine Nische. Hier ist alles Nische, was nicht Mastodon ist. Ein erheblicher Teil der Fediverse-Nutzer kennt nur Mastodon, glaubt gar, das Fediverse sei nur Mastodon. Ein paar mehr glauben, das Fediverse sei nicht viel mehr als Mastodon, PeerTube und Pixelfed. Geschätzt mindestens die Hälfte aller Fediverse-Nutzer glaubt, Mastodon sei die einzige auf Microblogging ausgelegte Anwendung im Fediverse.
Dazu kommt die Konkurrenz. Neben Mastodon gibt's ja nicht nur *key. Auch Pleroma und Akkoma wollen ein Stück vom Kuchen abhaben, und die dürften mindestens so bekannt sein wie *key. Daneben gibt's noch sehr viele weitere Projekte in sehr vielen weiteren Größenordnungen von snac2 über GoToSocial bis Mitra, die alle dasselbe wollen wie Mastodon und die *keys.
Entsprechend verteilen sich dann auch die fähigen Entwickler. Die meisten forken entweder Mastodon, um daraus etwas zu bauen mit Features, die "das Fediverse" dringend haben müßte, die aber schon Misskey längst hat. Nur haben sie von Misskey nie gehört und auch nicht von Pleroma oder Friendica oder sonstwas. Oder sie fangen ihre eigene Microblogging-Anwendung an mit denselben Beweggründen und demselben Basiswissen bzw. Mangel daran. Ich schätze, von denen wissen auch einige bis heute nicht, daß es Misskey und Pleroma gibt. Oder sie bauen irgendwas ganz anderes direkt gegen Mastodon.
Unter denen, die Misskey kennen, gibt's nicht viele fähige Entwickler. Das sieht man ja auch an den Smartphone-Apps: Reine Mastodon-Apps kommen gefühlt im Monatstakt. Aber es hat eine Ewigkeit gedauert, bis es auch nur eine einzige App gab, die direkt auf Misskey und die Forkeys ausgelegt war, geschweige denn stabil und nicht nur auf Japanisch und vielleicht noch Hangul verfügbar. Das heißt auch: Die paar wenigen fähigen Entwickler, die Misskey kennen, sind entweder schon irgendwo eingebunden oder gebrannte Kinder (oder Ostasiaten, die kein Englisch können, was die Kommunikation ziemlich erschweren würde).
Wer also Mitstreiter fürs eigene Projekt sucht, vor allem so vertrauenswürdige, daß die dann auch committen dürfen, wird keine finden. Gleichzeitig ist es aber absoluter Wahnsinn, einen Soft-Fork von Misskey alleine ohne jegliche Hilfe zu pflegen und weiterzuentwickeln, insbesondere, wenn der an Fahrt aufnimmt und von mehr und mehr Leuten genutzt wird. Genau daran ist Firefish letzten Endes eingegangen.
Im Grunde braucht es heutzutage gar nicht mehr diesen Wust an Forkeys, jedenfalls nicht im Westen. Das heißt, im Grunde könnte CherryPick rein technisch die meisten Anforderungen erschlagen, und noch dazu soll es bombenstabil sein. Nur hat man dann etwas, das so aussieht, wie Matcha oder Melonenbrause schmeckt, und wo die meisten Commits, die nicht von Misskey kommen, auf Japanisch oder Hangul beschrieben sind.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Misskey #Forkey #Forkeys #Calckey #Firefish #Iceshrimp #Sharkey #CherryPick #FoundKey #Hajkey -
@crossgolf_rebel - kostenlose Kwalitätsposts @「 Jürgen 」:fedi_mastodon: So ist das. Es zeigt aber auch sehr deutlich den Unterschied zwischen dem Fediverse in der westlichen Welt und dem Fediverse in Ostasien.
So, wie bei uns im Westen das Fediverse im wesentlichen Mastodon ist, ist in Ostasien das Fediverse im wesentlichen *key. Die kennen auch Mastodon, aber das spielt da nur eine untergeordnete Rolle. Etwas, was dem Platzhirsch Misskey das Wasser nicht reichen kann, hat da einfach keine Chance.
In Ostasien gibt's im wesentlichen zwei Gründe für Forkeys. Zum einen ist Misskey eigentlich verbuggt bis zum Gehtnichtmehr. Die Bugs sind bekannt. Die Bugs sind in Issues auf GitHub dokumentiert. Aber es passiert einfach nix. Man könnte Pull Requests einreichen, mit denen ein Bug sofort aus der Welt geschafft werden könnte. Die werden aber einfach nicht gemerget.
Was machst du also? Du machst aus deinem Entwicklungsfork, mit dem du deinen Patch gebaut hast, ein eigenes Projekt mit eigenem Namen und haust das als direkte Konkurrenz zu Misskey raus. Also als Soft-Fork, wo du ab und an mal Commits von Misskey rüberholst und bei dir einpflegst. Oder wenn du an Misskeys Weiterentwicklung eh nicht glaubst, gleich als Hard-Fork, wo du letztlich die ganze Weiterentwicklung selbst machst.
Zum anderen gibt's immer wieder Ideen, wie die Usability von *key verbessert oder in andere Richtungen getrieben werden könnte. Das kann man natürlich nicht unbedingt mit Misskey selbst machen. Also macht man dafür eben einen Fork.
Die Featuritis westlicher Art in japanischen und südkoreanischen Forkeys kam doch eigentlich erst richtig auf, als man in Ostasien bemerkte, daß zum einen Misskey im Westen populärer wurde (immer mehr englische Notizen auf Misskey-Instanzen, immer mehr englische Issues auf GitHub, wo früher mal alle japanisch waren, etc.) und zum anderen Misskey im Westen geforkt wurde (ein Blick in die Liste der Forks des Misskey-Repository genügt).
Im Westen sind die Gründe für Forkeys etwas anders gelagert. Erstens wollten vermutlich besonders die ganz frühen westlichen Forkeys die Ästhetik verändern. Ich meine, vor ein paar Jahren hatte Misskey noch diese typische knallbunte Ästhetik von Shibuya und Akihabara und Manga und japanischen Verkaufsautomaten. Die Amis und Europäer wollten eher ein sachlicheres Aussehen haben, das Maid-Café in eine Studentenkneipe umgestalten, ungewohnte Melonenbrause durch gewohnte Cola ersetzen.
Zweitens, wo man schon mal dabei war: Features, Features, Features. Man war beeindruckt davon, was Misskey konnte, was das eigentlich als Standard und Goldstandard geltende Mastodon nicht konnte. Aber da ging noch was, da war noch Luft nach oben. Und weil verschiedene Entwickler verschiedene Vorstellungen hatten, was jetzt ein Forkey an Features haben soll, standen wohl einige Zeit vor allem FoundKey und Calckey in Konkurrenz zueinander.
Zu den Sachen, auf die sie sich einigen konnten, war, daß ein hartgecodetes Zeichenlimit von 3000 genauso Käse ist wie ein hartgecodetes Zeichenlimit von 500 auf Mastodon. Deswegen hat doch so ziemlich jeder Mastodon-Fork, der was auf sich hält, ein konfigurierbares Zeichenlimit. Und jeder Forkey, der was auf sich hält, auch.
Drittens: Bugfixes. Allerdings nicht nur von Misskey-Bugs, die von den Forkeys geerbt wurden, sondern ebenso von Bugs, die mit der Featuritis Einzug gehalten haben. Deswegen war Sharkey ("Hauptsache, erstmal Features") vs. Iceshrimp ("Hauptsache, erstmal Stabilität") das neue FoundKey vs. Calckey.
Viertens, das habe ich noch gar nicht erwähnt: ein nicht cishet-normatives Fediverse. Sogar eine Nische im Fediverse ganz ausdrücklich für Transpersonen, deren serverseitiger Unterbau selbst von Transpersonen entwickelt und gepflegt wird. Warum? Weil der Admin von misskey.io, der größten Misskey-Instanz überhaupt, durch das Shadowbanning entsprechender Begriffe mal eine gewisse Homophobie, Transphobie und generelle Queerphobie impliziert hat. Wohlgemerkt, der Admin von misskey.io, nicht irgendeiner der Entwickler von Misskey. Aber damit stand Misskey als Ganzes und wohl auch die ganze japanisch-südkoreanische Forkey-Szene doof da.
Hajkey hatte ich ja schon erwähnt. Von einer Transfrau entwickelter Forkey für eine von einer Transfrau gegründete Instanz. Noch offensichtlicher geht's fast schon gar nicht mehr: Hajkey war inspiriert von und benannt nach dem IKEA Blåhaj, dem plüschigen Transgender-Wappentier. Und auch Sharkey wurde von trans Instanzadmins angeschoben, um eine Pro-2SLGBTQQIA+-Alternative zu Misskey mit besonderem Fokus auf Transpersonen zu haben, die Misskey selbst in den Schatten stellt. Ich meine, warum ist das Maskottchen von Sharkey ein Anime-Mädchen in einem blauen Haianzug?
Sharkeys Ziel dürfte auch gewesen sein, einen Fediverse-Alleskönner zu bauen. Egal, was man im Fediverse machen will, egal, was man für Features braucht, sie sollten auf jeden Fall auch erhältlich sein von trans Entwicklern und nicht nur von Cishet-Männern. Wohl auch deshalb wurde Sharkey aufgebläht zu einem Featuremonster, das im Rahmen der Möglichkeiten von *key Friendica und sogar Hubzilla Konkurrenz zu machen versucht. Transpersonen sollten anstelle dieser beiden Anwendungen, die praktisch komplett von Cishet-Männern entwickelt und gepflegt werden, mit möglichst wenig Einschränkungen auch Sharkey nutzen können.
Das Problem im Westen ist nur, Entwickler zu finden und zu halten. Wie gesagt, in Fernost dominiert *key alles. Hier im Westen ist *key eine Nische. Hier ist alles Nische, was nicht Mastodon ist. Ein erheblicher Teil der Fediverse-Nutzer kennt nur Mastodon, glaubt gar, das Fediverse sei nur Mastodon. Ein paar mehr glauben, das Fediverse sei nicht viel mehr als Mastodon, PeerTube und Pixelfed. Geschätzt mindestens die Hälfte aller Fediverse-Nutzer glaubt, Mastodon sei die einzige auf Microblogging ausgelegte Anwendung im Fediverse.
Dazu kommt die Konkurrenz. Neben Mastodon gibt's ja nicht nur *key. Auch Pleroma und Akkoma wollen ein Stück vom Kuchen abhaben, und die dürften mindestens so bekannt sein wie *key. Daneben gibt's noch sehr viele weitere Projekte in sehr vielen weiteren Größenordnungen von snac2 über GoToSocial bis Mitra, die alle dasselbe wollen wie Mastodon und die *keys.
Entsprechend verteilen sich dann auch die fähigen Entwickler. Die meisten forken entweder Mastodon, um daraus etwas zu bauen mit Features, die "das Fediverse" dringend haben müßte, die aber schon Misskey längst hat. Nur haben sie von Misskey nie gehört und auch nicht von Pleroma oder Friendica oder sonstwas. Oder sie fangen ihre eigene Microblogging-Anwendung an mit denselben Beweggründen und demselben Basiswissen bzw. Mangel daran. Ich schätze, von denen wissen auch einige bis heute nicht, daß es Misskey und Pleroma gibt. Oder sie bauen irgendwas ganz anderes direkt gegen Mastodon.
Unter denen, die Misskey kennen, gibt's nicht viele fähige Entwickler. Das sieht man ja auch an den Smartphone-Apps: Reine Mastodon-Apps kommen gefühlt im Monatstakt. Aber es hat eine Ewigkeit gedauert, bis es auch nur eine einzige App gab, die direkt auf Misskey und die Forkeys ausgelegt war, geschweige denn stabil und nicht nur auf Japanisch und vielleicht noch Hangul verfügbar. Das heißt auch: Die paar wenigen fähigen Entwickler, die Misskey kennen, sind entweder schon irgendwo eingebunden oder gebrannte Kinder (oder Ostasiaten, die kein Englisch können, was die Kommunikation ziemlich erschweren würde).
Wer also Mitstreiter fürs eigene Projekt sucht, vor allem so vertrauenswürdige, daß die dann auch committen dürfen, wird keine finden. Gleichzeitig ist es aber absoluter Wahnsinn, einen Soft-Fork von Misskey alleine ohne jegliche Hilfe zu pflegen und weiterzuentwickeln, insbesondere, wenn der an Fahrt aufnimmt und von mehr und mehr Leuten genutzt wird. Genau daran ist Firefish letzten Endes eingegangen.
Im Grunde braucht es heutzutage gar nicht mehr diesen Wust an Forkeys, jedenfalls nicht im Westen. Das heißt, im Grunde könnte CherryPick rein technisch die meisten Anforderungen erschlagen, und noch dazu soll es bombenstabil sein. Nur hat man dann etwas, das so aussieht, wie Matcha oder Melonenbrause schmeckt, und wo die meisten Commits, die nicht von Misskey kommen, auf Japanisch oder Hangul beschrieben sind.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Misskey #Forkey #Forkeys #Calckey #Firefish #Iceshrimp #Sharkey #CherryPick #FoundKey #Hajkey -
@crossgolf_rebel - kostenlose Kwalitätsposts @「 Jürgen 」:fedi_mastodon: So ist das. Es zeigt aber auch sehr deutlich den Unterschied zwischen dem Fediverse in der westlichen Welt und dem Fediverse in Ostasien.
So, wie bei uns im Westen das Fediverse im wesentlichen Mastodon ist, ist in Ostasien das Fediverse im wesentlichen *key. Die kennen auch Mastodon, aber das spielt da nur eine untergeordnete Rolle. Etwas, was dem Platzhirsch Misskey das Wasser nicht reichen kann, hat da einfach keine Chance.
In Ostasien gibt's im wesentlichen zwei Gründe für Forkeys. Zum einen ist Misskey eigentlich verbuggt bis zum Gehtnichtmehr. Die Bugs sind bekannt. Die Bugs sind in Issues auf GitHub dokumentiert. Aber es passiert einfach nix. Man könnte Pull Requests einreichen, mit denen ein Bug sofort aus der Welt geschafft werden könnte. Die werden aber einfach nicht gemerget.
Was machst du also? Du machst aus deinem Entwicklungsfork, mit dem du deinen Patch gebaut hast, ein eigenes Projekt mit eigenem Namen und haust das als direkte Konkurrenz zu Misskey raus. Also als Soft-Fork, wo du ab und an mal Commits von Misskey rüberholst und bei dir einpflegst. Oder wenn du an Misskeys Weiterentwicklung eh nicht glaubst, gleich als Hard-Fork, wo du letztlich die ganze Weiterentwicklung selbst machst.
Zum anderen gibt's immer wieder Ideen, wie die Usability von *key verbessert oder in andere Richtungen getrieben werden könnte. Das kann man natürlich nicht unbedingt mit Misskey selbst machen. Also macht man dafür eben einen Fork.
Die Featuritis westlicher Art in japanischen und südkoreanischen Forkeys kam doch eigentlich erst richtig auf, als man in Ostasien bemerkte, daß zum einen Misskey im Westen populärer wurde (immer mehr englische Notizen auf Misskey-Instanzen, immer mehr englische Issues auf GitHub, wo früher mal alle japanisch waren, etc.) und zum anderen Misskey im Westen geforkt wurde (ein Blick in die Liste der Forks des Misskey-Repository genügt).
Im Westen sind die Gründe für Forkeys etwas anders gelagert. Erstens wollten vermutlich besonders die ganz frühen westlichen Forkeys die Ästhetik verändern. Ich meine, vor ein paar Jahren hatte Misskey noch diese typische knallbunte Ästhetik von Shibuya und Akihabara und Manga und japanischen Verkaufsautomaten. Die Amis und Europäer wollten eher ein sachlicheres Aussehen haben, das Maid-Café in eine Studentenkneipe umgestalten, ungewohnte Melonenbrause durch gewohnte Cola ersetzen.
Zweitens, wo man schon mal dabei war: Features, Features, Features. Man war beeindruckt davon, was Misskey konnte, was das eigentlich als Standard und Goldstandard geltende Mastodon nicht konnte. Aber da ging noch was, da war noch Luft nach oben. Und weil verschiedene Entwickler verschiedene Vorstellungen hatten, was jetzt ein Forkey an Features haben soll, standen wohl einige Zeit vor allem FoundKey und Calckey in Konkurrenz zueinander.
Zu den Sachen, auf die sie sich einigen konnten, war, daß ein hartgecodetes Zeichenlimit von 3000 genauso Käse ist wie ein hartgecodetes Zeichenlimit von 500 auf Mastodon. Deswegen hat doch so ziemlich jeder Mastodon-Fork, der was auf sich hält, ein konfigurierbares Zeichenlimit. Und jeder Forkey, der was auf sich hält, auch.
Drittens: Bugfixes. Allerdings nicht nur von Misskey-Bugs, die von den Forkeys geerbt wurden, sondern ebenso von Bugs, die mit der Featuritis Einzug gehalten haben. Deswegen war Sharkey ("Hauptsache, erstmal Features") vs. Iceshrimp ("Hauptsache, erstmal Stabilität") das neue FoundKey vs. Calckey.
Viertens, das habe ich noch gar nicht erwähnt: ein nicht cishet-normatives Fediverse. Sogar eine Nische im Fediverse ganz ausdrücklich für Transpersonen, deren serverseitiger Unterbau selbst von Transpersonen entwickelt und gepflegt wird. Warum? Weil der Admin von misskey.io, der größten Misskey-Instanz überhaupt, durch das Shadowbanning entsprechender Begriffe mal eine gewisse Homophobie, Transphobie und generelle Queerphobie impliziert hat. Wohlgemerkt, der Admin von misskey.io, nicht irgendeiner der Entwickler von Misskey. Aber damit stand Misskey als Ganzes und wohl auch die ganze japanisch-südkoreanische Forkey-Szene doof da.
Hajkey hatte ich ja schon erwähnt. Von einer Transfrau entwickelter Forkey für eine von einer Transfrau gegründete Instanz. Noch offensichtlicher geht's fast schon gar nicht mehr: Hajkey war inspiriert von und benannt nach dem IKEA Blåhaj, dem plüschigen Transgender-Wappentier. Und auch Sharkey wurde von trans Instanzadmins angeschoben, um eine Pro-2SLGBTQQIA+-Alternative zu Misskey mit besonderem Fokus auf Transpersonen zu haben, die Misskey selbst in den Schatten stellt. Ich meine, warum ist das Maskottchen von Sharkey ein Anime-Mädchen in einem blauen Haianzug?
Sharkeys Ziel dürfte auch gewesen sein, einen Fediverse-Alleskönner zu bauen. Egal, was man im Fediverse machen will, egal, was man für Features braucht, sie sollten auf jeden Fall auch erhältlich sein von trans Entwicklern und nicht nur von Cishet-Männern. Wohl auch deshalb wurde Sharkey aufgebläht zu einem Featuremonster, das im Rahmen der Möglichkeiten von *key Friendica und sogar Hubzilla Konkurrenz zu machen versucht. Transpersonen sollten anstelle dieser beiden Anwendungen, die praktisch komplett von Cishet-Männern entwickelt und gepflegt werden, mit möglichst wenig Einschränkungen auch Sharkey nutzen können.
Das Problem im Westen ist nur, Entwickler zu finden und zu halten. Wie gesagt, in Fernost dominiert *key alles. Hier im Westen ist *key eine Nische. Hier ist alles Nische, was nicht Mastodon ist. Ein erheblicher Teil der Fediverse-Nutzer kennt nur Mastodon, glaubt gar, das Fediverse sei nur Mastodon. Ein paar mehr glauben, das Fediverse sei nicht viel mehr als Mastodon, PeerTube und Pixelfed. Geschätzt mindestens die Hälfte aller Fediverse-Nutzer glaubt, Mastodon sei die einzige auf Microblogging ausgelegte Anwendung im Fediverse.
Dazu kommt die Konkurrenz. Neben Mastodon gibt's ja nicht nur *key. Auch Pleroma und Akkoma wollen ein Stück vom Kuchen abhaben, und die dürften mindestens so bekannt sein wie *key. Daneben gibt's noch sehr viele weitere Projekte in sehr vielen weiteren Größenordnungen von snac2 über GoToSocial bis Mitra, die alle dasselbe wollen wie Mastodon und die *keys.
Entsprechend verteilen sich dann auch die fähigen Entwickler. Die meisten forken entweder Mastodon, um daraus etwas zu bauen mit Features, die "das Fediverse" dringend haben müßte, die aber schon Misskey längst hat. Nur haben sie von Misskey nie gehört und auch nicht von Pleroma oder Friendica oder sonstwas. Oder sie fangen ihre eigene Microblogging-Anwendung an mit denselben Beweggründen und demselben Basiswissen bzw. Mangel daran. Ich schätze, von denen wissen auch einige bis heute nicht, daß es Misskey und Pleroma gibt. Oder sie bauen irgendwas ganz anderes direkt gegen Mastodon.
Unter denen, die Misskey kennen, gibt's nicht viele fähige Entwickler. Das sieht man ja auch an den Smartphone-Apps: Reine Mastodon-Apps kommen gefühlt im Monatstakt. Aber es hat eine Ewigkeit gedauert, bis es auch nur eine einzige App gab, die direkt auf Misskey und die Forkeys ausgelegt war, geschweige denn stabil und nicht nur auf Japanisch und vielleicht noch Hangul verfügbar. Das heißt auch: Die paar wenigen fähigen Entwickler, die Misskey kennen, sind entweder schon irgendwo eingebunden oder gebrannte Kinder (oder Ostasiaten, die kein Englisch können, was die Kommunikation ziemlich erschweren würde).
Wer also Mitstreiter fürs eigene Projekt sucht, vor allem so vertrauenswürdige, daß die dann auch committen dürfen, wird keine finden. Gleichzeitig ist es aber absoluter Wahnsinn, einen Soft-Fork von Misskey alleine ohne jegliche Hilfe zu pflegen und weiterzuentwickeln, insbesondere, wenn der an Fahrt aufnimmt und von mehr und mehr Leuten genutzt wird. Genau daran ist Firefish letzten Endes eingegangen.
Im Grunde braucht es heutzutage gar nicht mehr diesen Wust an Forkeys, jedenfalls nicht im Westen. Das heißt, im Grunde könnte CherryPick rein technisch die meisten Anforderungen erschlagen, und noch dazu soll es bombenstabil sein. Nur hat man dann etwas, das so aussieht, wie Matcha oder Melonenbrause schmeckt, und wo die meisten Commits, die nicht von Misskey kommen, auf Japanisch oder Hangul beschrieben sind.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Misskey #Forkey #Forkeys #Calckey #Firefish #Iceshrimp #Sharkey #CherryPick #FoundKey #Hajkey -
@crossgolf_rebel - kostenlose Kwalitätsposts @「 Jürgen 」:fedi_mastodon: So ist das. Es zeigt aber auch sehr deutlich den Unterschied zwischen dem Fediverse in der westlichen Welt und dem Fediverse in Ostasien.
So, wie bei uns im Westen das Fediverse im wesentlichen Mastodon ist, ist in Ostasien das Fediverse im wesentlichen *key. Die kennen auch Mastodon, aber das spielt da nur eine untergeordnete Rolle. Etwas, was dem Platzhirsch Misskey das Wasser nicht reichen kann, hat da einfach keine Chance.
In Ostasien gibt's im wesentlichen zwei Gründe für Forkeys. Zum einen ist Misskey eigentlich verbuggt bis zum Gehtnichtmehr. Die Bugs sind bekannt. Die Bugs sind in Issues auf GitHub dokumentiert. Aber es passiert einfach nix. Man könnte Pull Requests einreichen, mit denen ein Bug sofort aus der Welt geschafft werden könnte. Die werden aber einfach nicht gemerget.
Was machst du also? Du machst aus deinem Entwicklungsfork, mit dem du deinen Patch gebaut hast, ein eigenes Projekt mit eigenem Namen und haust das als direkte Konkurrenz zu Misskey raus. Also als Soft-Fork, wo du ab und an mal Commits von Misskey rüberholst und bei dir einpflegst. Oder wenn du an Misskeys Weiterentwicklung eh nicht glaubst, gleich als Hard-Fork, wo du letztlich die ganze Weiterentwicklung selbst machst.
Zum anderen gibt's immer wieder Ideen, wie die Usability von *key verbessert oder in andere Richtungen getrieben werden könnte. Das kann man natürlich nicht unbedingt mit Misskey selbst machen. Also macht man dafür eben einen Fork.
Die Featuritis westlicher Art in japanischen und südkoreanischen Forkeys kam doch eigentlich erst richtig auf, als man in Ostasien bemerkte, daß zum einen Misskey im Westen populärer wurde (immer mehr englische Notizen auf Misskey-Instanzen, immer mehr englische Issues auf GitHub, wo früher mal alle japanisch waren, etc.) und zum anderen Misskey im Westen geforkt wurde (ein Blick in die Liste der Forks des Misskey-Repository genügt).
Im Westen sind die Gründe für Forkeys etwas anders gelagert. Erstens wollten vermutlich besonders die ganz frühen westlichen Forkeys die Ästhetik verändern. Ich meine, vor ein paar Jahren hatte Misskey noch diese typische knallbunte Ästhetik von Shibuya und Akihabara und Manga und japanischen Verkaufsautomaten. Die Amis und Europäer wollten eher ein sachlicheres Aussehen haben, das Maid-Café in eine Studentenkneipe umgestalten, ungewohnte Melonenbrause durch gewohnte Cola ersetzen.
Zweitens, wo man schon mal dabei war: Features, Features, Features. Man war beeindruckt davon, was Misskey konnte, was das eigentlich als Standard und Goldstandard geltende Mastodon nicht konnte. Aber da ging noch was, da war noch Luft nach oben. Und weil verschiedene Entwickler verschiedene Vorstellungen hatten, was jetzt ein Forkey an Features haben soll, standen wohl einige Zeit vor allem FoundKey und Calckey in Konkurrenz zueinander.
Zu den Sachen, auf die sie sich einigen konnten, war, daß ein hartgecodetes Zeichenlimit von 3000 genauso Käse ist wie ein hartgecodetes Zeichenlimit von 500 auf Mastodon. Deswegen hat doch so ziemlich jeder Mastodon-Fork, der was auf sich hält, ein konfigurierbares Zeichenlimit. Und jeder Forkey, der was auf sich hält, auch.
Drittens: Bugfixes. Allerdings nicht nur von Misskey-Bugs, die von den Forkeys geerbt wurden, sondern ebenso von Bugs, die mit der Featuritis Einzug gehalten haben. Deswegen war Sharkey ("Hauptsache, erstmal Features") vs. Iceshrimp ("Hauptsache, erstmal Stabilität") das neue FoundKey vs. Calckey.
Viertens, das habe ich noch gar nicht erwähnt: ein nicht cishet-normatives Fediverse. Sogar eine Nische im Fediverse ganz ausdrücklich für Transpersonen, deren serverseitiger Unterbau selbst von Transpersonen entwickelt und gepflegt wird. Warum? Weil der Admin von misskey.io, der größten Misskey-Instanz überhaupt, durch das Shadowbanning entsprechender Begriffe mal eine gewisse Homophobie, Transphobie und generelle Queerphobie impliziert hat. Wohlgemerkt, der Admin von misskey.io, nicht irgendeiner der Entwickler von Misskey. Aber damit stand Misskey als Ganzes und wohl auch die ganze japanisch-südkoreanische Forkey-Szene doof da.
Hajkey hatte ich ja schon erwähnt. Von einer Transfrau entwickelter Forkey für eine von einer Transfrau gegründete Instanz. Noch offensichtlicher geht's fast schon gar nicht mehr: Hajkey war inspiriert von und benannt nach dem IKEA Blåhaj, dem plüschigen Transgender-Wappentier. Und auch Sharkey wurde von trans Instanzadmins angeschoben, um eine Pro-2SLGBTQQIA+-Alternative zu Misskey mit besonderem Fokus auf Transpersonen zu haben, die Misskey selbst in den Schatten stellt. Ich meine, warum ist das Maskottchen von Sharkey ein Anime-Mädchen in einem blauen Haianzug?
Sharkeys Ziel dürfte auch gewesen sein, einen Fediverse-Alleskönner zu bauen. Egal, was man im Fediverse machen will, egal, was man für Features braucht, sie sollten auf jeden Fall auch erhältlich sein von trans Entwicklern und nicht nur von Cishet-Männern. Wohl auch deshalb wurde Sharkey aufgebläht zu einem Featuremonster, das im Rahmen der Möglichkeiten von *key Friendica und sogar Hubzilla Konkurrenz zu machen versucht. Transpersonen sollten anstelle dieser beiden Anwendungen, die praktisch komplett von Cishet-Männern entwickelt und gepflegt werden, mit möglichst wenig Einschränkungen auch Sharkey nutzen können.
Das Problem im Westen ist nur, Entwickler zu finden und zu halten. Wie gesagt, in Fernost dominiert *key alles. Hier im Westen ist *key eine Nische. Hier ist alles Nische, was nicht Mastodon ist. Ein erheblicher Teil der Fediverse-Nutzer kennt nur Mastodon, glaubt gar, das Fediverse sei nur Mastodon. Ein paar mehr glauben, das Fediverse sei nicht viel mehr als Mastodon, PeerTube und Pixelfed. Geschätzt mindestens die Hälfte aller Fediverse-Nutzer glaubt, Mastodon sei die einzige auf Microblogging ausgelegte Anwendung im Fediverse.
Dazu kommt die Konkurrenz. Neben Mastodon gibt's ja nicht nur *key. Auch Pleroma und Akkoma wollen ein Stück vom Kuchen abhaben, und die dürften mindestens so bekannt sein wie *key. Daneben gibt's noch sehr viele weitere Projekte in sehr vielen weiteren Größenordnungen von snac2 über GoToSocial bis Mitra, die alle dasselbe wollen wie Mastodon und die *keys.
Entsprechend verteilen sich dann auch die fähigen Entwickler. Die meisten forken entweder Mastodon, um daraus etwas zu bauen mit Features, die "das Fediverse" dringend haben müßte, die aber schon Misskey längst hat. Nur haben sie von Misskey nie gehört und auch nicht von Pleroma oder Friendica oder sonstwas. Oder sie fangen ihre eigene Microblogging-Anwendung an mit denselben Beweggründen und demselben Basiswissen bzw. Mangel daran. Ich schätze, von denen wissen auch einige bis heute nicht, daß es Misskey und Pleroma gibt. Oder sie bauen irgendwas ganz anderes direkt gegen Mastodon.
Unter denen, die Misskey kennen, gibt's nicht viele fähige Entwickler. Das sieht man ja auch an den Smartphone-Apps: Reine Mastodon-Apps kommen gefühlt im Monatstakt. Aber es hat eine Ewigkeit gedauert, bis es auch nur eine einzige App gab, die direkt auf Misskey und die Forkeys ausgelegt war, geschweige denn stabil und nicht nur auf Japanisch und vielleicht noch Hangul verfügbar. Das heißt auch: Die paar wenigen fähigen Entwickler, die Misskey kennen, sind entweder schon irgendwo eingebunden oder gebrannte Kinder (oder Ostasiaten, die kein Englisch können, was die Kommunikation ziemlich erschweren würde).
Wer also Mitstreiter fürs eigene Projekt sucht, vor allem so vertrauenswürdige, daß die dann auch committen dürfen, wird keine finden. Gleichzeitig ist es aber absoluter Wahnsinn, einen Soft-Fork von Misskey alleine ohne jegliche Hilfe zu pflegen und weiterzuentwickeln, insbesondere, wenn der an Fahrt aufnimmt und von mehr und mehr Leuten genutzt wird. Genau daran ist Firefish letzten Endes eingegangen.
Im Grunde braucht es heutzutage gar nicht mehr diesen Wust an Forkeys, jedenfalls nicht im Westen. Das heißt, im Grunde könnte CherryPick rein technisch die meisten Anforderungen erschlagen, und noch dazu soll es bombenstabil sein. Nur hat man dann etwas, das so aussieht, wie Matcha oder Melonenbrause schmeckt, und wo die meisten Commits, die nicht von Misskey kommen, auf Japanisch oder Hangul beschrieben sind.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Misskey #Forkey #Forkeys #Calckey #Firefish #Iceshrimp #Sharkey #CherryPick #FoundKey #Hajkey -
@crossgolf_rebel - kostenlose Kwalitätsposts @「 Jürgen 」:fedi_mastodon: So ist das. Es zeigt aber auch sehr deutlich den Unterschied zwischen dem Fediverse in der westlichen Welt und dem Fediverse in Ostasien.
So, wie bei uns im Westen das Fediverse im wesentlichen Mastodon ist, ist in Ostasien das Fediverse im wesentlichen *key. Die kennen auch Mastodon, aber das spielt da nur eine untergeordnete Rolle. Etwas, was dem Platzhirsch Misskey das Wasser nicht reichen kann, hat da einfach keine Chance.
In Ostasien gibt's im wesentlichen zwei Gründe für Forkeys. Zum einen ist Misskey eigentlich verbuggt bis zum Gehtnichtmehr. Die Bugs sind bekannt. Die Bugs sind in Issues auf GitHub dokumentiert. Aber es passiert einfach nix. Man könnte Pull Requests einreichen, mit denen ein Bug sofort aus der Welt geschafft werden könnte. Die werden aber einfach nicht gemerget.
Was machst du also? Du machst aus deinem Entwicklungsfork, mit dem du deinen Patch gebaut hast, ein eigenes Projekt mit eigenem Namen und haust das als direkte Konkurrenz zu Misskey raus. Also als Soft-Fork, wo du ab und an mal Commits von Misskey rüberholst und bei dir einpflegst. Oder wenn du an Misskeys Weiterentwicklung eh nicht glaubst, gleich als Hard-Fork, wo du letztlich die ganze Weiterentwicklung selbst machst.
Zum anderen gibt's immer wieder Ideen, wie die Usability von *key verbessert oder in andere Richtungen getrieben werden könnte. Das kann man natürlich nicht unbedingt mit Misskey selbst machen. Also macht man dafür eben einen Fork.
Die Featuritis westlicher Art in japanischen und südkoreanischen Forkeys kam doch eigentlich erst richtig auf, als man in Ostasien bemerkte, daß zum einen Misskey im Westen populärer wurde (immer mehr englische Notizen auf Misskey-Instanzen, immer mehr englische Issues auf GitHub, wo früher mal alle japanisch waren, etc.) und zum anderen Misskey im Westen geforkt wurde (ein Blick in die Liste der Forks des Misskey-Repository genügt).
Im Westen sind die Gründe für Forkeys etwas anders gelagert. Erstens wollten vermutlich besonders die ganz frühen westlichen Forkeys die Ästhetik verändern. Ich meine, vor ein paar Jahren hatte Misskey noch diese typische knallbunte Ästhetik von Shibuya und Akihabara und Manga und japanischen Verkaufsautomaten. Die Amis und Europäer wollten eher ein sachlicheres Aussehen haben, das Maid-Café in eine Studentenkneipe umgestalten, ungewohnte Melonenbrause durch gewohnte Cola ersetzen.
Zweitens, wo man schon mal dabei war: Features, Features, Features. Man war beeindruckt davon, was Misskey konnte, was das eigentlich als Standard und Goldstandard geltende Mastodon nicht konnte. Aber da ging noch was, da war noch Luft nach oben. Und weil verschiedene Entwickler verschiedene Vorstellungen hatten, was jetzt ein Forkey an Features haben soll, standen wohl einige Zeit vor allem FoundKey und Calckey in Konkurrenz zueinander.
Zu den Sachen, auf die sie sich einigen konnten, war, daß ein hartgecodetes Zeichenlimit von 3000 genauso Käse ist wie ein hartgecodetes Zeichenlimit von 500 auf Mastodon. Deswegen hat doch so ziemlich jeder Mastodon-Fork, der was auf sich hält, ein konfigurierbares Zeichenlimit. Und jeder Forkey, der was auf sich hält, auch.
Drittens: Bugfixes. Allerdings nicht nur von Misskey-Bugs, die von den Forkeys geerbt wurden, sondern ebenso von Bugs, die mit der Featuritis Einzug gehalten haben. Deswegen war Sharkey ("Hauptsache, erstmal Features") vs. Iceshrimp ("Hauptsache, erstmal Stabilität") das neue FoundKey vs. Calckey.
Viertens, das habe ich noch gar nicht erwähnt: ein nicht cishet-normatives Fediverse. Sogar eine Nische im Fediverse ganz ausdrücklich für Transpersonen, deren serverseitiger Unterbau selbst von Transpersonen entwickelt und gepflegt wird. Warum? Weil der Admin von misskey.io, der größten Misskey-Instanz überhaupt, durch das Shadowbanning entsprechender Begriffe mal eine gewisse Homophobie, Transphobie und generelle Queerphobie impliziert hat. Wohlgemerkt, der Admin von misskey.io, nicht irgendeiner der Entwickler von Misskey. Aber damit stand Misskey als Ganzes und wohl auch die ganze japanisch-südkoreanische Forkey-Szene doof da.
Hajkey hatte ich ja schon erwähnt. Von einer Transfrau entwickelter Forkey für eine von einer Transfrau gegründete Instanz. Noch offensichtlicher geht's fast schon gar nicht mehr: Hajkey war inspiriert von und benannt nach dem IKEA Blåhaj, dem plüschigen Transgender-Wappentier. Und auch Sharkey wurde von trans Instanzadmins angeschoben, um eine Pro-2SLGBTQQIA+-Alternative zu Misskey mit besonderem Fokus auf Transpersonen zu haben, die Misskey selbst in den Schatten stellt. Ich meine, warum ist das Maskottchen von Sharkey ein Anime-Mädchen in einem blauen Haianzug?
Sharkeys Ziel dürfte auch gewesen sein, einen Fediverse-Alleskönner zu bauen. Egal, was man im Fediverse machen will, egal, was man für Features braucht, sie sollten auf jeden Fall auch erhältlich sein von trans Entwicklern und nicht nur von Cishet-Männern. Wohl auch deshalb wurde Sharkey aufgebläht zu einem Featuremonster, das im Rahmen der Möglichkeiten von *key Friendica und sogar Hubzilla Konkurrenz zu machen versucht. Transpersonen sollten anstelle dieser beiden Anwendungen, die praktisch komplett von Cishet-Männern entwickelt und gepflegt werden, mit möglichst wenig Einschränkungen auch Sharkey nutzen können.
Das Problem im Westen ist nur, Entwickler zu finden und zu halten. Wie gesagt, in Fernost dominiert *key alles. Hier im Westen ist *key eine Nische. Hier ist alles Nische, was nicht Mastodon ist. Ein erheblicher Teil der Fediverse-Nutzer kennt nur Mastodon, glaubt gar, das Fediverse sei nur Mastodon. Ein paar mehr glauben, das Fediverse sei nicht viel mehr als Mastodon, PeerTube und Pixelfed. Geschätzt mindestens die Hälfte aller Fediverse-Nutzer glaubt, Mastodon sei die einzige auf Microblogging ausgelegte Anwendung im Fediverse.
Dazu kommt die Konkurrenz. Neben Mastodon gibt's ja nicht nur *key. Auch Pleroma und Akkoma wollen ein Stück vom Kuchen abhaben, und die dürften mindestens so bekannt sein wie *key. Daneben gibt's noch sehr viele weitere Projekte in sehr vielen weiteren Größenordnungen von snac2 über GoToSocial bis Mitra, die alle dasselbe wollen wie Mastodon und die *keys.
Entsprechend verteilen sich dann auch die fähigen Entwickler. Die meisten forken entweder Mastodon, um daraus etwas zu bauen mit Features, die "das Fediverse" dringend haben müßte, die aber schon Misskey längst hat. Nur haben sie von Misskey nie gehört und auch nicht von Pleroma oder Friendica oder sonstwas. Oder sie fangen ihre eigene Microblogging-Anwendung an mit denselben Beweggründen und demselben Basiswissen bzw. Mangel daran. Ich schätze, von denen wissen auch einige bis heute nicht, daß es Misskey und Pleroma gibt. Oder sie bauen irgendwas ganz anderes direkt gegen Mastodon.
Unter denen, die Misskey kennen, gibt's nicht viele fähige Entwickler. Das sieht man ja auch an den Smartphone-Apps: Reine Mastodon-Apps kommen gefühlt im Monatstakt. Aber es hat eine Ewigkeit gedauert, bis es auch nur eine einzige App gab, die direkt auf Misskey und die Forkeys ausgelegt war, geschweige denn stabil und nicht nur auf Japanisch und vielleicht noch Hangul verfügbar. Das heißt auch: Die paar wenigen fähigen Entwickler, die Misskey kennen, sind entweder schon irgendwo eingebunden oder gebrannte Kinder (oder Ostasiaten, die kein Englisch können, was die Kommunikation ziemlich erschweren würde).
Wer also Mitstreiter fürs eigene Projekt sucht, vor allem so vertrauenswürdige, daß die dann auch committen dürfen, wird keine finden. Gleichzeitig ist es aber absoluter Wahnsinn, einen Soft-Fork von Misskey alleine ohne jegliche Hilfe zu pflegen und weiterzuentwickeln, insbesondere, wenn der an Fahrt aufnimmt und von mehr und mehr Leuten genutzt wird. Genau daran ist Firefish letzten Endes eingegangen.
Im Grunde braucht es heutzutage gar nicht mehr diesen Wust an Forkeys, jedenfalls nicht im Westen. Das heißt, im Grunde könnte CherryPick rein technisch die meisten Anforderungen erschlagen, und noch dazu soll es bombenstabil sein. Nur hat man dann etwas, das so aussieht, wie Matcha oder Melonenbrause schmeckt, und wo die meisten Commits, die nicht von Misskey kommen, auf Japanisch oder Hangul beschrieben sind.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Misskey #Forkey #Forkeys #Calckey #Firefish #Iceshrimp #Sharkey #CherryPick #FoundKey #Hajkey -
@「 Jürgen 」:fedi_mastodon: @crossgolf_rebel - kostenlose Kwalitätsposts @Don di Dislessia Soweit ich weiß, war es so (man möge mich wiederum korrigieren; kursiv sind die "Forkeys höheren Grades", die nicht von Misskey geforkt wurden):- Misskey
Der Ursprung in Japan. - Calckey
Soft-Fork von Misskey mit einigen Extrafeatures.
Entwickler hatte irgendwann keine Zeit/keinen Bock mehr. - Firefish
Fortführung von Calckey unter neuem Management. Wurde aufgrund einer massiven Werbeaktion eines begeisterten Nutzers mit viel Reichweite so populär, daß der Name "Calckey" irgendwann einfach doof war und das ganze Ding eine neue Identität bekam.
Entwickler verschwand irgendwann sang- und klanglos von der Bildfläche. Nach einem halben Jahr stellte sich raus: Entwickler hatte wegen Abschlußarbeit usw. keine Zeit mehr, nicht mal, sich zu verabschieden.
Wurde unter neuer Führung mit neuem Repository und neuer Leuchtturminstanz weitergeführt, aber ohne neue Website. Wurde wieder eingestellt, weil es für eine einzige Entwicklerin viel zuviel war, die ganzen alten Co-Entwickler von Firefish alle zu Iceshrimp gewechselt waren und keine neuen Mitentwickler angeheuert werden konnten. - Iceshrimp
Fork von Firefish von ehemaligen Firefish-Entwicklern. Rebased nach Misskey, weil es auf Firefish nicht weiterging. Erklärtes Ziel war, Stabilität über Calckeys Featuritis zu stellen.
Weil Misskeys Codebase an sich einiges an grundsätzlichen Macken hatte, wurde beschlossen, es ist einfacher, das ganze Zeugs von Grund auf neu zu schreiben, als zu versuchen, das alles auszubügeln. Und bei der Gelegenheit wollte man von JavaScript (TypeScript und Vue.js) weg. Also hat man angefangen, das ganze Ding in C# neu zu schreiben als Iceshrimp.NET. Ziel ist featuremäßige Deckungsgleichheit mit dem bisherigen Iceshrimp und gleichzeitig Anpassung an Mastodon. Iceshrimp.NET ist noch sehr unfertig.
Bei der Gelegenheit wurde das alte Iceshrimp in Iceshrimp-JS umbenannt und in den Wartungsmodus versetzt = gibt keine Weiterentwicklung und keine neuen Features mehr, nur Sicherheitspatches und evtl. Bugfixes. - Catodon
Soft-Fork von Firefish. Ziel war, ein Forkey zu haben, das sich in der Bedienung wie Mastodon anfühlt. Quasi Mastodon-Fassade mit *key-Struktur dahinter. Also ein Forkey für den möglichst leichten Umstieg von Mastodon nach *key.
Wurde, als Firefish endgültig eingestellt wurde und damit die Basis tot war, nach Iceshrimp rebased.
Nachdem Iceshrimp zu Iceshrimp-JS wurde und in den Wartungsmodus ging, hatte Catodon ein Problem: Man kann nicht einfach von etwas, das in TypeScript und Vue.js geschrieben ist, nach etwas rebasen, das in C# geschrieben ist (Iceshrimp.NET). Und zur Weiterentwicklung wäre ein Rebase nötig gewesen, weil man jetzt wieder eine fast tote Basis hatte. Aber nach Misskey wollte man nicht (siehe Hajkey weiter unten), und Sharkey war einerseits zu mächtig und andererseits zu kapriziös.
Inzwischen gehen Catodon die Instanzen ein. Die meisten dürften geschlossen worden sein. - Sharkey
Soft-Fork von Misskey mit dem Ziel, so ziemlich alles, was je für Forkeys an Features entwickelt worden war, in einen einzigen Forkey zu packen und noch mehr obendrauf.
Quasi das Yang zu Iceshrimps Yin. Machte lange den Eindruck, als gingen Features über Zuverlässigkeit. Sharkeys Implementation der Mastodon Client API war schon regelrecht legendär schlecht, und alle hofften auf den Retter, der daherkommt und die Implementation von Grund auf neu schreibt, weil sie als unrettbar im Eimer galt. Inzwischen soll Sharkey seine Zuverlässigkeit im Griff haben, zumindest insofern, wie auch Misskey zuverlässig ist.
Die Entwickler haben eine zweifelhafte Reputation. Unter anderem haben sie Crowdfunding-Gelder für einen Sharkey-Server gesammelt und von dem Geld einen Minecraft-Server aufgezogen, aber keinen Sharkey-Server. Mitunter wird deshalb zum Boykott von Sharkey aufgerufen. - CherryPick
Südkoreanischer Soft-Fork von Misskey. Tatsächlich älter als Sharkey, mindestens von 2021, aber später wurde wohl einiges von Sharkey nach CherryPick portiert. Das Ziel war, einen stabilen und zuverlässigen Forkey zu haben ohne die Macken von Sharkey und sogar ohne die Macken von Misskey, der aber gleichzeitig gut Features hat. Das ist wohl sogar weitestgehend gelungen.
Vom ästhetischen Stil her so ähnlich, wie Misskey früher mal war, also sehr auf den japanischen bzw. südkoreanischen Geschmack ausgelegt: bunt, grell, poppig, genki, kawaii. Alleine das zeigt, daß CherryPick von Misskey geforkt wurde, bevor Misskey gänzlich an den westlichen Geschmack angepaßt wurde.
Unklar, ob es Entwickler hat, die Englisch verstehen bzw. schreiben können; falls nicht, dann als Soft-Fork-Basis ungeeignet. Wäre ohne die Kommunikationsbarriere vermutlich der ultimative *key.
Mein letzter Stand: Bis auf eine Instanz im Großraum Washington, D.C. gibt es CherryPick-Instanzen nur in den Großräumen Tokyo und Seoul. War deshalb lange Zeit im westlichen Fediverse fast unbekannt. - FoundKey
Wohl der erste Forkey, der in PascalCase geschrieben wurde.
Meines Wissens direkter Soft-Fork von Misskey. Wird tatsächlich (oh Wunder) kleckerweise gepflegt, aber nicht für Instanzen mit mehr als 20 Nutzern empfohlen.
Ein paar andere *keys:- Hajkey
Soft-Fork von Calckey, der meines Wissens erst nach Firefish und dann nach Misskey rebased wurde. Wurde exklusiv nur für eine einzige Instanz entwickelt: transfem.social. Inzwischen eingestellt, weil wohl der Aufwand, so einen Wolpertinger nur für eine Instanz zu pflegen (man rebaset nicht mal eben von Firefish nach Misskey), zu groß war. transfem.social wurde entsprechend auf Sharkey umgestellt und ist da jetzt eine der größten Instanzen. - Neko
Soft-Fork von Misskey mit dem Ziel, es tauglich für Docker zu machen. Laut Repository nur für eine einzige Instanz gebaut. Ist nie released worden, was aber Wurscht ist, wenn es eh nur einen Admin als Zielgruppe hatte.git fetchkönnen Releases nämlich piepegal sein. - Meisskey
Japanischer Soft-Fork von Misskey von 2019 (!), der aber lange Zeit der Weiterentwicklung der Basis hinterherhinkte. Wird tatsächlich immer noch weiterentwickelt. - Leisskey
Wiederum japanischer Soft-Fork von Meisskey. Ist seit mindestens 2021 in Entwicklung, seit Februar 2023 aber eine ewige Beta, weil es seit damals keinen Release mehr gegeben hat. Dürfte zu den letzten noch in Entwicklung befindlichen "Forkeys 2. Grades" gehören. - Tanukey
Weiterer japanischer Soft-Fork von Misskey und daher so obskur im Westen, daß man schon die Websuche anstrengen muß, um das Repository zu finden (ist wohl im letzten Oktober von GitHub nach GitLab umgezogen). Noch ein Beispiel für *keys, bei denen selbst das Wissen über ihre Existenz Ostasien kaum je verlassen hat. - Backspacekey
Noch ein ambitionierter, aber eingeschlafener westlicher Misskey-Soft-Fork.
Siehe übrigens auch die Delightful Fediverse Experience: hier und hier.
Verglichen damit ist die Familie von Mistpark bis Forte schon wieder übersichtlich, vor allem, wenn die anderen mehreren Dutzend toten Forkeys mit dazugeholt werden. Immerhin stammt von Mistpark bis Forte über etwa 15 Jahre alles vom selben Schöpfer, der einfach nur sein eigenes Zeug geforkt hat.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Misskey #Forkey #Forkeys #Calckey #Firefish #Iceshrimp #IceshrimpJS #Iceshrimp.NET #Catodon #Sharkey #CherryPick #FoundKey #Hajkey #Neko #Meisskey #Leisskey #Tanukey #Backspacekey - Misskey
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@「 Jürgen 」:fedi_mastodon: @crossgolf_rebel - kostenlose Kwalitätsposts @Don di Dislessia Soweit ich weiß, war es so (man möge mich wiederum korrigieren; kursiv sind die "Forkeys höheren Grades", die nicht von Misskey geforkt wurden):- Misskey
Der Ursprung in Japan. - Calckey
Soft-Fork von Misskey mit einigen Extrafeatures.
Entwickler hatte irgendwann keine Zeit/keinen Bock mehr. - Firefish
Fortführung von Calckey unter neuem Management. Wurde aufgrund einer massiven Werbeaktion eines begeisterten Nutzers mit viel Reichweite so populär, daß der Name "Calckey" irgendwann einfach doof war und das ganze Ding eine neue Identität bekam.
Entwickler verschwand irgendwann sang- und klanglos von der Bildfläche. Nach einem halben Jahr stellte sich raus: Entwickler hatte wegen Abschlußarbeit usw. keine Zeit mehr, nicht mal, sich zu verabschieden.
Wurde unter neuer Führung mit neuem Repository und neuer Leuchtturminstanz weitergeführt, aber ohne neue Website. Wurde wieder eingestellt, weil es für eine einzige Entwicklerin viel zuviel war, die ganzen alten Co-Entwickler von Firefish alle zu Iceshrimp gewechselt waren und keine neuen Mitentwickler angeheuert werden konnten. - Iceshrimp
Fork von Firefish von ehemaligen Firefish-Entwicklern. Rebased nach Misskey, weil es auf Firefish nicht weiterging. Erklärtes Ziel war, Stabilität über Calckeys Featuritis zu stellen.
Weil Misskeys Codebase an sich einiges an grundsätzlichen Macken hatte, wurde beschlossen, es ist einfacher, das ganze Zeugs von Grund auf neu zu schreiben, als zu versuchen, das alles auszubügeln. Und bei der Gelegenheit wollte man von JavaScript (TypeScript und Vue.js) weg. Also hat man angefangen, das ganze Ding in C# neu zu schreiben als Iceshrimp.NET. Ziel ist featuremäßige Deckungsgleichheit mit dem bisherigen Iceshrimp und gleichzeitig Anpassung an Mastodon. Iceshrimp.NET ist noch sehr unfertig.
Bei der Gelegenheit wurde das alte Iceshrimp in Iceshrimp-JS umbenannt und in den Wartungsmodus versetzt = gibt keine Weiterentwicklung und keine neuen Features mehr, nur Sicherheitspatches und evtl. Bugfixes. - Catodon
Soft-Fork von Firefish. Ziel war, ein Forkey zu haben, das sich in der Bedienung wie Mastodon anfühlt. Quasi Mastodon-Fassade mit *key-Struktur dahinter. Also ein Forkey für den möglichst leichten Umstieg von Mastodon nach *key.
Wurde, als Firefish endgültig eingestellt wurde und damit die Basis tot war, nach Iceshrimp rebased.
Nachdem Iceshrimp zu Iceshrimp-JS wurde und in den Wartungsmodus ging, hatte Catodon ein Problem: Man kann nicht einfach von etwas, das in TypeScript und Vue.js geschrieben ist, nach etwas rebasen, das in C# geschrieben ist (Iceshrimp.NET). Und zur Weiterentwicklung wäre ein Rebase nötig gewesen, weil man jetzt wieder eine fast tote Basis hatte. Aber nach Misskey wollte man nicht (siehe Hajkey weiter unten), und Sharkey war einerseits zu mächtig und andererseits zu kapriziös.
Inzwischen gehen Catodon die Instanzen ein. Die meisten dürften geschlossen worden sein. - Sharkey
Soft-Fork von Misskey mit dem Ziel, so ziemlich alles, was je für Forkeys an Features entwickelt worden war, in einen einzigen Forkey zu packen und noch mehr obendrauf.
Quasi das Yang zu Iceshrimps Yin. Machte lange den Eindruck, als gingen Features über Zuverlässigkeit. Sharkeys Implementation der Mastodon Client API war schon regelrecht legendär schlecht, und alle hofften auf den Retter, der daherkommt und die Implementation von Grund auf neu schreibt, weil sie als unrettbar im Eimer galt. Inzwischen soll Sharkey seine Zuverlässigkeit im Griff haben, zumindest insofern, wie auch Misskey zuverlässig ist.
Die Entwickler haben eine zweifelhafte Reputation. Unter anderem haben sie Crowdfunding-Gelder für einen Sharkey-Server gesammelt und von dem Geld einen Minecraft-Server aufgezogen, aber keinen Sharkey-Server. Mitunter wird deshalb zum Boykott von Sharkey aufgerufen. - CherryPick
Südkoreanischer Soft-Fork von Misskey. Tatsächlich älter als Sharkey, mindestens von 2021, aber später wurde wohl einiges von Sharkey nach CherryPick portiert. Das Ziel war, einen stabilen und zuverlässigen Forkey zu haben ohne die Macken von Sharkey und sogar ohne die Macken von Misskey, der aber gleichzeitig gut Features hat. Das ist wohl sogar weitestgehend gelungen.
Vom ästhetischen Stil her so ähnlich, wie Misskey früher mal war, also sehr auf den japanischen bzw. südkoreanischen Geschmack ausgelegt: bunt, grell, poppig, genki, kawaii. Alleine das zeigt, daß CherryPick von Misskey geforkt wurde, bevor Misskey gänzlich an den westlichen Geschmack angepaßt wurde.
Unklar, ob es Entwickler hat, die Englisch verstehen bzw. schreiben können; falls nicht, dann als Soft-Fork-Basis ungeeignet. Wäre ohne die Kommunikationsbarriere vermutlich der ultimative *key.
Mein letzter Stand: Bis auf eine Instanz im Großraum Washington, D.C. gibt es CherryPick-Instanzen nur in den Großräumen Tokyo und Seoul. War deshalb lange Zeit im westlichen Fediverse fast unbekannt. - FoundKey
Wohl der erste Forkey, der in PascalCase geschrieben wurde.
Meines Wissens direkter Soft-Fork von Misskey. Wird tatsächlich (oh Wunder) kleckerweise gepflegt, aber nicht für Instanzen mit mehr als 20 Nutzern empfohlen.
Ein paar andere *keys:- Hajkey
Soft-Fork von Calckey, der meines Wissens erst nach Firefish und dann nach Misskey rebased wurde. Wurde exklusiv nur für eine einzige Instanz entwickelt: transfem.social. Inzwischen eingestellt, weil wohl der Aufwand, so einen Wolpertinger nur für eine Instanz zu pflegen (man rebaset nicht mal eben von Firefish nach Misskey), zu groß war. transfem.social wurde entsprechend auf Sharkey umgestellt und ist da jetzt eine der größten Instanzen. - Neko
Soft-Fork von Misskey mit dem Ziel, es tauglich für Docker zu machen. Laut Repository nur für eine einzige Instanz gebaut. Ist nie released worden, was aber Wurscht ist, wenn es eh nur einen Admin als Zielgruppe hatte.git fetchkönnen Releases nämlich piepegal sein. - Meisskey
Japanischer Soft-Fork von Misskey von 2019 (!), der aber lange Zeit der Weiterentwicklung der Basis hinterherhinkte. Wird tatsächlich immer noch weiterentwickelt. - Leisskey
Wiederum japanischer Soft-Fork von Meisskey. Ist seit mindestens 2021 in Entwicklung, seit Februar 2023 aber eine ewige Beta, weil es seit damals keinen Release mehr gegeben hat. Dürfte zu den letzten noch in Entwicklung befindlichen "Forkeys 2. Grades" gehören. - Tanukey
Weiterer japanischer Soft-Fork von Misskey und daher so obskur im Westen, daß man schon die Websuche anstrengen muß, um das Repository zu finden (ist wohl im letzten Oktober von GitHub nach GitLab umgezogen). Noch ein Beispiel für *keys, bei denen selbst das Wissen über ihre Existenz Ostasien kaum je verlassen hat. - Backspacekey
Noch ein ambitionierter, aber eingeschlafener westlicher Misskey-Soft-Fork.
Siehe übrigens auch die Delightful Fediverse Experience: hier und hier.
Verglichen damit ist die Familie von Mistpark bis Forte schon wieder übersichtlich, vor allem, wenn die anderen mehreren Dutzend toten Forkeys mit dazugeholt werden. Immerhin stammt von Mistpark bis Forte über etwa 15 Jahre alles vom selben Schöpfer, der einfach nur sein eigenes Zeug geforkt hat.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Misskey #Forkey #Forkeys #Calckey #Firefish #Iceshrimp #IceshrimpJS #Iceshrimp.NET #Catodon #Sharkey #CherryPick #FoundKey #Hajkey #Neko #Meisskey #Leisskey #Tanukey #Backspacekey - Misskey
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@「 Jürgen 」:fedi_mastodon: @crossgolf_rebel - kostenlose Kwalitätsposts @Don di Dislessia Soweit ich weiß, war es so (man möge mich wiederum korrigieren; kursiv sind die "Forkeys höheren Grades", die nicht von Misskey geforkt wurden):- Misskey
Der Ursprung in Japan. - Calckey
Soft-Fork von Misskey mit einigen Extrafeatures.
Entwickler hatte irgendwann keine Zeit/keinen Bock mehr. - Firefish
Fortführung von Calckey unter neuem Management. Wurde aufgrund einer massiven Werbeaktion eines begeisterten Nutzers mit viel Reichweite so populär, daß der Name "Calckey" irgendwann einfach doof war und das ganze Ding eine neue Identität bekam.
Entwickler verschwand irgendwann sang- und klanglos von der Bildfläche. Nach einem halben Jahr stellte sich raus: Entwickler hatte wegen Abschlußarbeit usw. keine Zeit mehr, nicht mal, sich zu verabschieden.
Wurde unter neuer Führung mit neuem Repository und neuer Leuchtturminstanz weitergeführt, aber ohne neue Website. Wurde wieder eingestellt, weil es für eine einzige Entwicklerin viel zuviel war, die ganzen alten Co-Entwickler von Firefish alle zu Iceshrimp gewechselt waren und keine neuen Mitentwickler angeheuert werden konnten. - Iceshrimp
Fork von Firefish von ehemaligen Firefish-Entwicklern. Rebased nach Misskey, weil es auf Firefish nicht weiterging. Erklärtes Ziel war, Stabilität über Calckeys Featuritis zu stellen.
Weil Misskeys Codebase an sich einiges an grundsätzlichen Macken hatte, wurde beschlossen, es ist einfacher, das ganze Zeugs von Grund auf neu zu schreiben, als zu versuchen, das alles auszubügeln. Und bei der Gelegenheit wollte man von JavaScript (TypeScript und Vue.js) weg. Also hat man angefangen, das ganze Ding in C# neu zu schreiben als Iceshrimp.NET. Ziel ist featuremäßige Deckungsgleichheit mit dem bisherigen Iceshrimp und gleichzeitig Anpassung an Mastodon. Iceshrimp.NET ist noch sehr unfertig.
Bei der Gelegenheit wurde das alte Iceshrimp in Iceshrimp-JS umbenannt und in den Wartungsmodus versetzt = gibt keine Weiterentwicklung und keine neuen Features mehr, nur Sicherheitspatches und evtl. Bugfixes. - Catodon
Soft-Fork von Firefish. Ziel war, ein Forkey zu haben, das sich in der Bedienung wie Mastodon anfühlt. Quasi Mastodon-Fassade mit *key-Struktur dahinter. Also ein Forkey für den möglichst leichten Umstieg von Mastodon nach *key.
Wurde, als Firefish endgültig eingestellt wurde und damit die Basis tot war, nach Iceshrimp rebased.
Nachdem Iceshrimp zu Iceshrimp-JS wurde und in den Wartungsmodus ging, hatte Catodon ein Problem: Man kann nicht einfach von etwas, das in TypeScript und Vue.js geschrieben ist, nach etwas rebasen, das in C# geschrieben ist (Iceshrimp.NET). Und zur Weiterentwicklung wäre ein Rebase nötig gewesen, weil man jetzt wieder eine fast tote Basis hatte. Aber nach Misskey wollte man nicht (siehe Hajkey weiter unten), und Sharkey war einerseits zu mächtig und andererseits zu kapriziös.
Inzwischen gehen Catodon die Instanzen ein. Die meisten dürften geschlossen worden sein. - Sharkey
Soft-Fork von Misskey mit dem Ziel, so ziemlich alles, was je für Forkeys an Features entwickelt worden war, in einen einzigen Forkey zu packen und noch mehr obendrauf.
Quasi das Yang zu Iceshrimps Yin. Machte lange den Eindruck, als gingen Features über Zuverlässigkeit. Sharkeys Implementation der Mastodon Client API war schon regelrecht legendär schlecht, und alle hofften auf den Retter, der daherkommt und die Implementation von Grund auf neu schreibt, weil sie als unrettbar im Eimer galt. Inzwischen soll Sharkey seine Zuverlässigkeit im Griff haben, zumindest insofern, wie auch Misskey zuverlässig ist.
Die Entwickler haben eine zweifelhafte Reputation. Unter anderem haben sie Crowdfunding-Gelder für einen Sharkey-Server gesammelt und von dem Geld einen Minecraft-Server aufgezogen, aber keinen Sharkey-Server. Mitunter wird deshalb zum Boykott von Sharkey aufgerufen. - CherryPick
Südkoreanischer Soft-Fork von Misskey. Tatsächlich älter als Sharkey, mindestens von 2021, aber später wurde wohl einiges von Sharkey nach CherryPick portiert. Das Ziel war, einen stabilen und zuverlässigen Forkey zu haben ohne die Macken von Sharkey und sogar ohne die Macken von Misskey, der aber gleichzeitig gut Features hat. Das ist wohl sogar weitestgehend gelungen.
Vom ästhetischen Stil her so ähnlich, wie Misskey früher mal war, also sehr auf den japanischen bzw. südkoreanischen Geschmack ausgelegt: bunt, grell, poppig, genki, kawaii. Alleine das zeigt, daß CherryPick von Misskey geforkt wurde, bevor Misskey gänzlich an den westlichen Geschmack angepaßt wurde.
Unklar, ob es Entwickler hat, die Englisch verstehen bzw. schreiben können; falls nicht, dann als Soft-Fork-Basis ungeeignet. Wäre ohne die Kommunikationsbarriere vermutlich der ultimative *key.
Mein letzter Stand: Bis auf eine Instanz im Großraum Washington, D.C. gibt es CherryPick-Instanzen nur in den Großräumen Tokyo und Seoul. War deshalb lange Zeit im westlichen Fediverse fast unbekannt. - FoundKey
Wohl der erste Forkey, der in PascalCase geschrieben wurde.
Meines Wissens direkter Soft-Fork von Misskey. Wird tatsächlich (oh Wunder) kleckerweise gepflegt, aber nicht für Instanzen mit mehr als 20 Nutzern empfohlen.
Ein paar andere *keys:- Hajkey
Soft-Fork von Calckey, der meines Wissens erst nach Firefish und dann nach Misskey rebased wurde. Wurde exklusiv nur für eine einzige Instanz entwickelt: transfem.social. Inzwischen eingestellt, weil wohl der Aufwand, so einen Wolpertinger nur für eine Instanz zu pflegen (man rebaset nicht mal eben von Firefish nach Misskey), zu groß war. transfem.social wurde entsprechend auf Sharkey umgestellt und ist da jetzt eine der größten Instanzen. - Neko
Soft-Fork von Misskey mit dem Ziel, es tauglich für Docker zu machen. Laut Repository nur für eine einzige Instanz gebaut. Ist nie released worden, was aber Wurscht ist, wenn es eh nur einen Admin als Zielgruppe hatte.git fetchkönnen Releases nämlich piepegal sein. - Meisskey
Japanischer Soft-Fork von Misskey von 2019 (!), der aber lange Zeit der Weiterentwicklung der Basis hinterherhinkte. Wird tatsächlich immer noch weiterentwickelt. - Leisskey
Wiederum japanischer Soft-Fork von Meisskey. Ist seit mindestens 2021 in Entwicklung, seit Februar 2023 aber eine ewige Beta, weil es seit damals keinen Release mehr gegeben hat. Dürfte zu den letzten noch in Entwicklung befindlichen "Forkeys 2. Grades" gehören. - Tanukey
Weiterer japanischer Soft-Fork von Misskey und daher so obskur im Westen, daß man schon die Websuche anstrengen muß, um das Repository zu finden (ist wohl im letzten Oktober von GitHub nach GitLab umgezogen). Noch ein Beispiel für *keys, bei denen selbst das Wissen über ihre Existenz Ostasien kaum je verlassen hat. - Backspacekey
Noch ein ambitionierter, aber eingeschlafener westlicher Misskey-Soft-Fork.
Siehe übrigens auch die Delightful Fediverse Experience: hier und hier.
Verglichen damit ist die Familie von Mistpark bis Forte schon wieder übersichtlich, vor allem, wenn die anderen mehreren Dutzend toten Forkeys mit dazugeholt werden. Immerhin stammt von Mistpark bis Forte über etwa 15 Jahre alles vom selben Schöpfer, der einfach nur sein eigenes Zeug geforkt hat.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Misskey #Forkey #Forkeys #Calckey #Firefish #Iceshrimp #IceshrimpJS #Iceshrimp.NET #Catodon #Sharkey #CherryPick #FoundKey #Hajkey #Neko #Meisskey #Leisskey #Tanukey #Backspacekey - Misskey
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@「 Jürgen 」:fedi_mastodon: @crossgolf_rebel - kostenlose Kwalitätsposts @Don di Dislessia Soweit ich weiß, war es so (man möge mich wiederum korrigieren; kursiv sind die "Forkeys höheren Grades", die nicht von Misskey geforkt wurden):- Misskey
Der Ursprung in Japan. - Calckey
Soft-Fork von Misskey mit einigen Extrafeatures.
Entwickler hatte irgendwann keine Zeit/keinen Bock mehr. - Firefish
Fortführung von Calckey unter neuem Management. Wurde aufgrund einer massiven Werbeaktion eines begeisterten Nutzers mit viel Reichweite so populär, daß der Name "Calckey" irgendwann einfach doof war und das ganze Ding eine neue Identität bekam.
Entwickler verschwand irgendwann sang- und klanglos von der Bildfläche. Nach einem halben Jahr stellte sich raus: Entwickler hatte wegen Abschlußarbeit usw. keine Zeit mehr, nicht mal, sich zu verabschieden.
Wurde unter neuer Führung mit neuem Repository und neuer Leuchtturminstanz weitergeführt, aber ohne neue Website. Wurde wieder eingestellt, weil es für eine einzige Entwicklerin viel zuviel war, die ganzen alten Co-Entwickler von Firefish alle zu Iceshrimp gewechselt waren und keine neuen Mitentwickler angeheuert werden konnten. - Iceshrimp
Fork von Firefish von ehemaligen Firefish-Entwicklern. Rebased nach Misskey, weil es auf Firefish nicht weiterging. Erklärtes Ziel war, Stabilität über Calckeys Featuritis zu stellen.
Weil Misskeys Codebase an sich einiges an grundsätzlichen Macken hatte, wurde beschlossen, es ist einfacher, das ganze Zeugs von Grund auf neu zu schreiben, als zu versuchen, das alles auszubügeln. Und bei der Gelegenheit wollte man von JavaScript (TypeScript und Vue.js) weg. Also hat man angefangen, das ganze Ding in C# neu zu schreiben als Iceshrimp.NET. Ziel ist featuremäßige Deckungsgleichheit mit dem bisherigen Iceshrimp und gleichzeitig Anpassung an Mastodon. Iceshrimp.NET ist noch sehr unfertig.
Bei der Gelegenheit wurde das alte Iceshrimp in Iceshrimp-JS umbenannt und in den Wartungsmodus versetzt = gibt keine Weiterentwicklung und keine neuen Features mehr, nur Sicherheitspatches und evtl. Bugfixes. - Catodon
Soft-Fork von Firefish. Ziel war, ein Forkey zu haben, das sich in der Bedienung wie Mastodon anfühlt. Quasi Mastodon-Fassade mit *key-Struktur dahinter. Also ein Forkey für den möglichst leichten Umstieg von Mastodon nach *key.
Wurde, als Firefish endgültig eingestellt wurde und damit die Basis tot war, nach Iceshrimp rebased.
Nachdem Iceshrimp zu Iceshrimp-JS wurde und in den Wartungsmodus ging, hatte Catodon ein Problem: Man kann nicht einfach von etwas, das in TypeScript und Vue.js geschrieben ist, nach etwas rebasen, das in C# geschrieben ist (Iceshrimp.NET). Und zur Weiterentwicklung wäre ein Rebase nötig gewesen, weil man jetzt wieder eine fast tote Basis hatte. Aber nach Misskey wollte man nicht (siehe Hajkey weiter unten), und Sharkey war einerseits zu mächtig und andererseits zu kapriziös.
Inzwischen gehen Catodon die Instanzen ein. Die meisten dürften geschlossen worden sein. - Sharkey
Soft-Fork von Misskey mit dem Ziel, so ziemlich alles, was je für Forkeys an Features entwickelt worden war, in einen einzigen Forkey zu packen und noch mehr obendrauf.
Quasi das Yang zu Iceshrimps Yin. Machte lange den Eindruck, als gingen Features über Zuverlässigkeit. Sharkeys Implementation der Mastodon Client API war schon regelrecht legendär schlecht, und alle hofften auf den Retter, der daherkommt und die Implementation von Grund auf neu schreibt, weil sie als unrettbar im Eimer galt. Inzwischen soll Sharkey seine Zuverlässigkeit im Griff haben, zumindest insofern, wie auch Misskey zuverlässig ist.
Die Entwickler haben eine zweifelhafte Reputation. Unter anderem haben sie Crowdfunding-Gelder für einen Sharkey-Server gesammelt und von dem Geld einen Minecraft-Server aufgezogen, aber keinen Sharkey-Server. Mitunter wird deshalb zum Boykott von Sharkey aufgerufen. - CherryPick
Südkoreanischer Soft-Fork von Misskey. Tatsächlich älter als Sharkey, mindestens von 2021, aber später wurde wohl einiges von Sharkey nach CherryPick portiert. Das Ziel war, einen stabilen und zuverlässigen Forkey zu haben ohne die Macken von Sharkey und sogar ohne die Macken von Misskey, der aber gleichzeitig gut Features hat. Das ist wohl sogar weitestgehend gelungen.
Vom ästhetischen Stil her so ähnlich, wie Misskey früher mal war, also sehr auf den japanischen bzw. südkoreanischen Geschmack ausgelegt: bunt, grell, poppig, genki, kawaii. Alleine das zeigt, daß CherryPick von Misskey geforkt wurde, bevor Misskey gänzlich an den westlichen Geschmack angepaßt wurde.
Unklar, ob es Entwickler hat, die Englisch verstehen bzw. schreiben können; falls nicht, dann als Soft-Fork-Basis ungeeignet. Wäre ohne die Kommunikationsbarriere vermutlich der ultimative *key.
Mein letzter Stand: Bis auf eine Instanz im Großraum Washington, D.C. gibt es CherryPick-Instanzen nur in den Großräumen Tokyo und Seoul. War deshalb lange Zeit im westlichen Fediverse fast unbekannt. - FoundKey
Wohl der erste Forkey, der in PascalCase geschrieben wurde.
Meines Wissens direkter Soft-Fork von Misskey. Wird tatsächlich (oh Wunder) kleckerweise gepflegt, aber nicht für Instanzen mit mehr als 20 Nutzern empfohlen.
Ein paar andere *keys:- Hajkey
Soft-Fork von Calckey, der meines Wissens erst nach Firefish und dann nach Misskey rebased wurde. Wurde exklusiv nur für eine einzige Instanz entwickelt: transfem.social. Inzwischen eingestellt, weil wohl der Aufwand, so einen Wolpertinger nur für eine Instanz zu pflegen (man rebaset nicht mal eben von Firefish nach Misskey), zu groß war. transfem.social wurde entsprechend auf Sharkey umgestellt und ist da jetzt eine der größten Instanzen. - Neko
Soft-Fork von Misskey mit dem Ziel, es tauglich für Docker zu machen. Laut Repository nur für eine einzige Instanz gebaut. Ist nie released worden, was aber Wurscht ist, wenn es eh nur einen Admin als Zielgruppe hatte.git fetchkönnen Releases nämlich piepegal sein. - Meisskey
Japanischer Soft-Fork von Misskey von 2019 (!), der aber lange Zeit der Weiterentwicklung der Basis hinterherhinkte. Wird tatsächlich immer noch weiterentwickelt. - Leisskey
Wiederum japanischer Soft-Fork von Meisskey. Ist seit mindestens 2021 in Entwicklung, seit Februar 2023 aber eine ewige Beta, weil es seit damals keinen Release mehr gegeben hat. Dürfte zu den letzten noch in Entwicklung befindlichen "Forkeys 2. Grades" gehören. - Tanukey
Weiterer japanischer Soft-Fork von Misskey und daher so obskur im Westen, daß man schon die Websuche anstrengen muß, um das Repository zu finden (ist wohl im letzten Oktober von GitHub nach GitLab umgezogen). Noch ein Beispiel für *keys, bei denen selbst das Wissen über ihre Existenz Ostasien kaum je verlassen hat. - Backspacekey
Noch ein ambitionierter, aber eingeschlafener westlicher Misskey-Soft-Fork.
Siehe übrigens auch die Delightful Fediverse Experience: hier und hier.
Verglichen damit ist die Familie von Mistpark bis Forte schon wieder übersichtlich, vor allem, wenn die anderen mehreren Dutzend toten Forkeys mit dazugeholt werden. Immerhin stammt von Mistpark bis Forte über etwa 15 Jahre alles vom selben Schöpfer, der einfach nur sein eigenes Zeug geforkt hat.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Misskey #Forkey #Forkeys #Calckey #Firefish #Iceshrimp #IceshrimpJS #Iceshrimp.NET #Catodon #Sharkey #CherryPick #FoundKey #Hajkey #Neko #Meisskey #Leisskey #Tanukey #Backspacekey - Misskey
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@「 Jürgen 」:fedi_mastodon: @crossgolf_rebel - kostenlose Kwalitätsposts @Don di Dislessia Soweit ich weiß, war es so (man möge mich wiederum korrigieren; kursiv sind die "Forkeys höheren Grades", die nicht von Misskey geforkt wurden):- Misskey
Der Ursprung in Japan. - Calckey
Soft-Fork von Misskey mit einigen Extrafeatures.
Entwickler hatte irgendwann keine Zeit/keinen Bock mehr. - Firefish
Fortführung von Calckey unter neuem Management. Wurde aufgrund einer massiven Werbeaktion eines begeisterten Nutzers mit viel Reichweite so populär, daß der Name "Calckey" irgendwann einfach doof war und das ganze Ding eine neue Identität bekam.
Entwickler verschwand irgendwann sang- und klanglos von der Bildfläche. Nach einem halben Jahr stellte sich raus: Entwickler hatte wegen Abschlußarbeit usw. keine Zeit mehr, nicht mal, sich zu verabschieden.
Wurde unter neuer Führung mit neuem Repository und neuer Leuchtturminstanz weitergeführt, aber ohne neue Website. Wurde wieder eingestellt, weil es für eine einzige Entwicklerin viel zuviel war, die ganzen alten Co-Entwickler von Firefish alle zu Iceshrimp gewechselt waren und keine neuen Mitentwickler angeheuert werden konnten. - Iceshrimp
Fork von Firefish von ehemaligen Firefish-Entwicklern. Rebased nach Misskey, weil es auf Firefish nicht weiterging. Erklärtes Ziel war, Stabilität über Calckeys Featuritis zu stellen.
Weil Misskeys Codebase an sich einiges an grundsätzlichen Macken hatte, wurde beschlossen, es ist einfacher, das ganze Zeugs von Grund auf neu zu schreiben, als zu versuchen, das alles auszubügeln. Und bei der Gelegenheit wollte man von JavaScript (TypeScript und Vue.js) weg. Also hat man angefangen, das ganze Ding in C# neu zu schreiben als Iceshrimp.NET. Ziel ist featuremäßige Deckungsgleichheit mit dem bisherigen Iceshrimp und gleichzeitig Anpassung an Mastodon. Iceshrimp.NET ist noch sehr unfertig.
Bei der Gelegenheit wurde das alte Iceshrimp in Iceshrimp-JS umbenannt und in den Wartungsmodus versetzt = gibt keine Weiterentwicklung und keine neuen Features mehr, nur Sicherheitspatches und evtl. Bugfixes. - Catodon
Soft-Fork von Firefish. Ziel war, ein Forkey zu haben, das sich in der Bedienung wie Mastodon anfühlt. Quasi Mastodon-Fassade mit *key-Struktur dahinter. Also ein Forkey für den möglichst leichten Umstieg von Mastodon nach *key.
Wurde, als Firefish endgültig eingestellt wurde und damit die Basis tot war, nach Iceshrimp rebased.
Nachdem Iceshrimp zu Iceshrimp-JS wurde und in den Wartungsmodus ging, hatte Catodon ein Problem: Man kann nicht einfach von etwas, das in TypeScript und Vue.js geschrieben ist, nach etwas rebasen, das in C# geschrieben ist (Iceshrimp.NET). Und zur Weiterentwicklung wäre ein Rebase nötig gewesen, weil man jetzt wieder eine fast tote Basis hatte. Aber nach Misskey wollte man nicht (siehe Hajkey weiter unten), und Sharkey war einerseits zu mächtig und andererseits zu kapriziös.
Inzwischen gehen Catodon die Instanzen ein. Die meisten dürften geschlossen worden sein. - Sharkey
Soft-Fork von Misskey mit dem Ziel, so ziemlich alles, was je für Forkeys an Features entwickelt worden war, in einen einzigen Forkey zu packen und noch mehr obendrauf.
Quasi das Yang zu Iceshrimps Yin. Machte lange den Eindruck, als gingen Features über Zuverlässigkeit. Sharkeys Implementation der Mastodon Client API war schon regelrecht legendär schlecht, und alle hofften auf den Retter, der daherkommt und die Implementation von Grund auf neu schreibt, weil sie als unrettbar im Eimer galt. Inzwischen soll Sharkey seine Zuverlässigkeit im Griff haben, zumindest insofern, wie auch Misskey zuverlässig ist.
Die Entwickler haben eine zweifelhafte Reputation. Unter anderem haben sie Crowdfunding-Gelder für einen Sharkey-Server gesammelt und von dem Geld einen Minecraft-Server aufgezogen, aber keinen Sharkey-Server. Mitunter wird deshalb zum Boykott von Sharkey aufgerufen. - CherryPick
Südkoreanischer Soft-Fork von Misskey. Tatsächlich älter als Sharkey, mindestens von 2021, aber später wurde wohl einiges von Sharkey nach CherryPick portiert. Das Ziel war, einen stabilen und zuverlässigen Forkey zu haben ohne die Macken von Sharkey und sogar ohne die Macken von Misskey, der aber gleichzeitig gut Features hat. Das ist wohl sogar weitestgehend gelungen.
Vom ästhetischen Stil her so ähnlich, wie Misskey früher mal war, also sehr auf den japanischen bzw. südkoreanischen Geschmack ausgelegt: bunt, grell, poppig, genki, kawaii. Alleine das zeigt, daß CherryPick von Misskey geforkt wurde, bevor Misskey gänzlich an den westlichen Geschmack angepaßt wurde.
Unklar, ob es Entwickler hat, die Englisch verstehen bzw. schreiben können; falls nicht, dann als Soft-Fork-Basis ungeeignet. Wäre ohne die Kommunikationsbarriere vermutlich der ultimative *key.
Mein letzter Stand: Bis auf eine Instanz im Großraum Washington, D.C. gibt es CherryPick-Instanzen nur in den Großräumen Tokyo und Seoul. War deshalb lange Zeit im westlichen Fediverse fast unbekannt. - FoundKey
Wohl der erste Forkey, der in PascalCase geschrieben wurde.
Meines Wissens direkter Soft-Fork von Misskey. Wird tatsächlich (oh Wunder) kleckerweise gepflegt, aber nicht für Instanzen mit mehr als 20 Nutzern empfohlen.
Ein paar andere *keys:- Hajkey
Soft-Fork von Calckey, der meines Wissens erst nach Firefish und dann nach Misskey rebased wurde. Wurde exklusiv nur für eine einzige Instanz entwickelt: transfem.social. Inzwischen eingestellt, weil wohl der Aufwand, so einen Wolpertinger nur für eine Instanz zu pflegen (man rebaset nicht mal eben von Firefish nach Misskey), zu groß war. transfem.social wurde entsprechend auf Sharkey umgestellt und ist da jetzt eine der größten Instanzen. - Neko
Soft-Fork von Misskey mit dem Ziel, es tauglich für Docker zu machen. Laut Repository nur für eine einzige Instanz gebaut. Ist nie released worden, was aber Wurscht ist, wenn es eh nur einen Admin als Zielgruppe hatte.git fetchkönnen Releases nämlich piepegal sein. - Meisskey
Japanischer Soft-Fork von Misskey von 2019 (!), der aber lange Zeit der Weiterentwicklung der Basis hinterherhinkte. Wird tatsächlich immer noch weiterentwickelt. - Leisskey
Wiederum japanischer Soft-Fork von Meisskey. Ist seit mindestens 2021 in Entwicklung, seit Februar 2023 aber eine ewige Beta, weil es seit damals keinen Release mehr gegeben hat. Dürfte zu den letzten noch in Entwicklung befindlichen "Forkeys 2. Grades" gehören. - Tanukey
Weiterer japanischer Soft-Fork von Misskey und daher so obskur im Westen, daß man schon die Websuche anstrengen muß, um das Repository zu finden (ist wohl im letzten Oktober von GitHub nach GitLab umgezogen). Noch ein Beispiel für *keys, bei denen selbst das Wissen über ihre Existenz Ostasien kaum je verlassen hat. - Backspacekey
Noch ein ambitionierter, aber eingeschlafener westlicher Misskey-Soft-Fork.
Siehe übrigens auch die Delightful Fediverse Experience: hier und hier.
Verglichen damit ist die Familie von Mistpark bis Forte schon wieder übersichtlich, vor allem, wenn die anderen mehreren Dutzend toten Forkeys mit dazugeholt werden. Immerhin stammt von Mistpark bis Forte über etwa 15 Jahre alles vom selben Schöpfer, der einfach nur sein eigenes Zeug geforkt hat.
#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Misskey #Forkey #Forkeys #Calckey #Firefish #Iceshrimp #IceshrimpJS #Iceshrimp.NET #Catodon #Sharkey #CherryPick #FoundKey #Hajkey #Neko #Meisskey #Leisskey #Tanukey #Backspacekey - Misskey
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@Herr TurTur @crossgolf_rebel - kostenlose Kwalitätsposts @tux0r :openbsd: Die Idee hinter Sharkey war mal, in einen einzigen Forkey quasi alles auf einmal reinzuschmeißen bis hin zur Küchenspüle. Das fiel vor allem auf, als es noch mehr lebendige Forkeys zur Auswahl gab.
Und in der Zeit hatte Sharkey auch noch gewisse Macken, z. B. eine schon legendär unzuverlässige Implementation der Mastodon Client API, wo es hieß, am besten setzt sich einer hin und schreibt die neu. Wer was Zuverlässiges wollte, setzte damals auf Iceshrimp. Sharkey war für wagemutige Spielkinder, die sich an Hubzilla nicht rantrauten.
Inzwischen ist Calckey tot, Firefish ist tot, Iceshrimp-JS ist im Wartungsmodus (Iceshrimp.NET ist derweil noch meilenweit von "fertig" entfernt), Catodon ist auch schon siech, und das nur für eine Instanz gebaute Hajkey ist schon verwest.
CherryPick hat fast nur Server in den Großräumen Tokyo und Seoul und fühlt sich so auf den ostasiatischen Geschmack ausgelegt an wie vor ein paar Jahren noch Misskey selbst. Vielleicht erinnern sich ein paar noch daran, wie Misskey mal den Charme japanischer Verkaufsautomaten hatte.
Und der ganze noch lebende Rest scheint selbst mit Misskeys Entwicklung nicht mithalten zu können, also im Kern veraltet zu sein.
Derweil ist Sharkey wohl inzwischen ziemlich zuverlässig. So ist es zumindest im Westen zum einzigen noch nennenswerten Forkey avanciert.
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