#diskriminierungsreflektiertepadagogik — Public Fediverse posts
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Angebot geschätzter Kolleg*innen für Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II:
Feedback und Austausch rund um Unterrichtskonzepte, Methoden und Interventionen im Kontext von Gerechtigkeitsthemen und Emotionen im Unterricht
Das Projekt Daring Emotions sucht nach Kooperationspartner*innen. Ein kurzer Auszug ihres Angebots:
Was wir anbieten können
Wir sind ein Team, das im Rahmen eines Forschungsprojekts zu Gefühlen und Gerechtigkeit forscht und wir arbeiten an der Schnittstelle von Schule, Pädagogik, Wissenschaft und künstlerischer Praxis.
Wir bieten Lehrer*innen der Sekundarstufe I und II:
→ Beratung zu eigenen Unterrichtskonzepten
→ gemeinsames Weiterdenken und Schärfen von Ideen
→ Impulse zu Methoden, Materialien und ZugängenDu bringst deinen Entwurf mit (z.B. Unterrichtsstunde(n), Reihe, Projekttag etc.) und wir schauen gemeinsam drauf.
Wir arbeiten zu Themen wie:
• Soziale Ungleichheit & soziale Gerechtigkeit
• Antidiskriminierung
• z. B. Geschlecht & sexuelle Vielfalt, Rassismus, Klasse, DisAbility/ InklusionUnser besonderer Fokus liegt auf:
→ der emotionalen Dimension von Lernen
→ der ästhetischen Gestaltung von Unterricht
→ einer diskriminierungskritischen PerspektiveAusführlichere Informationen und Kontakt: daringemotions.at/kooperatione…
#FediLZ #diskriminierungsreflektiertePädagogik #diskriminierungskritischeBildung #emanzipatorischeBildung #geschlechterreflektiertePädgogik #queereBildung #Unterricht
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Selbstreflexion: Emotionen im Lernen zu Diskriminierung und zu Geschlechterverhältnissen
Lernen zu Diskriminierung bzw. zu Geschlechterverhältnissen wird immer auch von Emotionen bzw. deren (ebenfalls nicht neutraler) Abwesenheit begleitet. Dabei brauchen unterschiedliche Menschen Unterschiedliches, um gut lernen zu können. Der emotionale Kontext eines Lernprozesses kann also dazu beitragen, ob er zugänglicher oder hochschwelliger ist bzw. für wen er zugänglicher oder hochschwelliger ist.
Das Reflexionsblatt regt einerseits zur Reflexion eigener emotionaler Prozesse in Auseinandersetzung mit Diskriminierung bzw. Geschlechterverhältnissen an. Dafür kann es von allen Menschen genutzt werden. Die nicht relevanten Fragen können einfach ignoriert werden. Die Transferfragen für Pädagog*innen könnten ggf. auch auf Auseinandersetzungen mit Menschen aus dem privaten Umfeld übertragen werden.
Zum anderen regt es Menschen, die andere bei Lernprozessen begleiten, dazu an, den Blick zu weiten für Menschen, die andere Bedürfnisse rund um emotionale Begleitung von Lernprozessen haben. Es gibt Anregungen, die eigenen Stärken in diesem Kontext bewusster einzusetzen und zu überlegen, an welchen Stellen Weiterentwicklung interessant sein könnte.
Debus, Katharina (2025): Selbstreflexion II: Emotionen im Lernen zu Diskriminierung und zu Geschlechterverhältnissen. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 125–127. schnig.dissens.de/handreichung
Das Arbeitsblatt kann alleinstehend bearbeitet werden oder als Vorbereitung bzw. begleitend zum folgenden Text, den ich demnächst vorstellen werde:
Debus, Katharina/Saadi, Iven (2025): Umgang mit Emotionen und Krisenhaftigkeit im Lernen zu Diskriminierung. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 46–57. schnig.dissens.de/handreichung
(Das Bild ist ein Screenshot eines der Fragenpäckchen aus dem Reflexionsbogen.)
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Auch kleine Handlungen können große Auswirkungen haben – kurze Einführung zu Mikroaggressionen auf knapp 2 Seiten
Saadi, Iven/Debus, Katharina (2025): Mikroaggressionen. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 12–13. schnig.dissens.de/handreichung
Unter diesem Link finden sich auch die anderen Texte aus den Kurzverweisen im Text und das Literaturverzeichnis der gesamten Broschüre.Das Konzept ist aus unserer Sicht hilfreich, um
• verstehbar zu machen, wie viele kleine Handlungen zu großen Verletzungen führen können
• Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen
• eigene und anderer Menschen Reaktionen auf scheinbar kleine Handlungen einordnen zu können
• die Relevanz kleiner Verletzungen für die Bildungsteilhabe einordnen und weitervermitteln zu könnenIm kurzen Artikel, der mal ein erläuternder Text-Kasten war, geben wir einen kurzen Einblick ins Konzept und in Folgen häufig erlebter Mikroaggressionen allgemein sowie für die Bildungsteilhabe.
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Diskriminierung ist mehr als individuelles Fehlverhalten oder Vorurteile!
Der kurze Text fasst auf 4 Seiten die wichtigsten Punkte zusammen, die ich einführe, wenn ich mit wenig Zeit ein Grundverständnis von Diskriminierung vermitteln will. (In Gruppen, in denen es nicht um die rechtliche Ebene geht, ansonsten wäre wichtig, noch über das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz zu informieren.)
Er lädt zu einem Diskriminierungsverständnis ein, das strukturelle Ungleichheit ebenso in die Kritik einbezieht wie die Unterscheidung vermeintlich grundsätzlich verschiedener Menschengruppen nach bestimmten Merkmalen. (Ergänzend zu Grafik und Text: Die oberen drei Zahnräder sind Elemente struktureller Ungleichheit/Diskriminierung. Ich führe institutionelle und kulturell-diskursive Diskriminierung nur deshalb meist extra auf, weil sie noch mal eigene Dynamiken haben, die sie von anderen strukturellen Aspekten unterscheiden, um den Blick auch dorthin zu lenken.)
Darauf aufbauend schlage ich vor, zwischen Intention und Effekt bzw. zwischen Absicht und Auswirkung zu unterschieden: Sowohl für den eigenen Umgang mit kritischen Rückmeldungen als auch umgekehrt, wenn wir Situationen erleben und Rückmeldungen dazu geben, insbesondere in der Bildungsarbeit und mit Menschen, mit denen uns viel verbindet.
Debus, Katharina (2025): Diskriminierung. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 8–11. schnig.dissens.de/handreichung
Unter diesem Link finden sich auch die anderen Texte aus den Kurzverweisen im Text und das Literaturverzeichnis der gesamten Broschüre.Die hier geposteten Grafiken ergänzen den Text (im Text findet sich eine andere Grafik, aber diese hier ist die, mit der ich meistens arbeite). Die Grafiken sind zu finden unter katharina-debus.de/material/gr…
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