#discogsdienstag — Public Fediverse posts
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DiscogsDienstag: Invisible Limits – Devil Dance
Dienstags stelle ich ein Stück aus meiner Tonträgersammlung vor, das mir Discogs zufällig ausgewählt hat, dafür gibt es dort einen Button.
Die Dortmunder Band Invisible Limits habe ich bereits mit ihrer Debüt-Maxi-Single „Love Is A Kind Of Mystery“ vorgestellt. Heute folgt die zweite Maxi, „Devil Dance“ (1986). Auch dieses Lied stammt aus der Feder von Keyboarder Thomas Lüdke und wurde auch von ihm gesungen. Die beiden Lieder der B-Seite, „Thoughts“ (Text: Marion und Andreas Küchenmeister) und „Fo you“ (Text: Marion Küchenmeister) wurden ebenfalls von Lüdke komponiert, allerdings von Marion Küchenmeister gesungen. Die Zeichnung auf dem Cover stammt von Bassist Ralf Peter Schauf.
Nach „Devil Dance“ machte sich Thomas Lüdke, den ich ständig mit Thomas Lücke, dem ersten Sänger von Girl Under Glass verwechsele, selbstständig, erst als The Invincible Limit (mit seinem größten Hit „Push!“), später als The Invincible Spirit, und schlug die Richtung EBM und Elektro-Wave ein, während Invisible Limits eher Dark Wave und Synthie-Pop machten. Allein schon die Stimme von Marion Küchenmeister nimmt den Lieder einiges an Härte. Auch nahmen sie nach dem Ausstieg von Lüdke einen Gitarristen in die Band auf, erst Dirk Hempert auf der Maxi „Friends“ (1987), danach Jürgen Jäger von 1987 bis 1993.
Thomas Lüdke nahm seinen „Devil Dance“ 1988 nochmal als „Devil Dance (Wired)“ neu auf, dafür holte er sich ebefalls einen Gitarristen, einen gewissen „Prince Phillip“, besser bekannt unter dem Namen Phillip Boa, Mastermind von Phillip Boa and the Voodooclub. Die Gitarre ist hier neben dem Intro der gravierendste Unterschied zur Original-Version.
Dann habe ich ja nun auch die Neuauflage abgearbeitet. 😉
Invisible Limits im Netz:
Bandcamp (Lüdke)
#Discogs #DiscogsDienstag #EBM #ElectroWave #InvisibleLimits #TheInvincibleSpirit
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Webseite (Küchenmeister) -
DiscogsDienstag: Invisible Limits – Devil Dance
Dienstags stelle ich ein Stück aus meiner Tonträgersammlung vor, das mir Discogs zufällig ausgewählt hat, dafür gibt es dort einen Button.
Die Dortmunder Band Invisible Limits habe ich bereits mit ihrer Debüt-Maxi-Single „Love Is A Kind Of Mystery“ vorgestellt. Heute folgt die zweite Maxi, „Devil Dance“ (1986). Auch dieses Lied stammt aus der Feder von Keyboarder Thomas Lüdke und wurde auch von ihm gesungen. Die beiden Lieder der B-Seite, „Thoughts“ (Text: Marion und Andreas Küchenmeister) und „Fo you“ (Text: Marion Küchenmeister) wurden ebenfalls von Lüdke komponiert, allerdings von Marion Küchenmeister gesungen. Die Zeichnung auf dem Cover stammt von Bassist Ralf Peter Schauf.
Nach „Devil Dance“ machte sich Thomas Lüdke, den ich ständig mit Thomas Lücke, dem ersten Sänger von Girl Under Glass verwechsele, selbstständig, erst als The Invincible Limit (mit seinem größten Hit „Push!“), später als The Invincible Spirit, und schlug die Richtung EBM und Elektro-Wave ein, während Invisible Limits eher Dark Wave und Synthie-Pop machten. Allein schon die Stimme von Marion Küchenmeister nimmt den Lieder einiges an Härte. Auch nahmen sie nach dem Ausstieg von Lüdke einen Gitarristen in die Band auf, erst Dirk Hempert auf der Maxi „Friends“ (1987), danach Jürgen Jäger von 1987 bis 1993.
Thomas Lüdke nahm seinen „Devil Dance“ 1988 nochmal als „Devil Dance (Wired)“ neu auf, dafür holte er sich ebefalls einen Gitarristen, einen gewissen „Prince Phillip“, besser bekannt unter dem Namen Phillip Boa, Mastermind von Phillip Boa and the Voodooclub. Die Gitarre ist hier neben dem Intro der gravierendste Unterschied zur Original-Version.
Dann habe ich ja nun auch die Neuauflage abgearbeitet. 😉
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Die Dortmunder Band Invisible Limits habe ich bereits mit ihrer Debüt-Maxi-Single „Love Is A Kind Of Mystery“ vorgestellt. Heute folgt die zweite Maxi, „Devil Dance“ (1986). Auch dieses Lied stammt aus der Feder von Keyboarder Thomas Lüdke und wurde auch von ihm gesungen. Die beiden Lieder der B-Seite, „Thoughts“ (Text: Marion und Andreas Küchenmeister) und „Fo you“ (Text: Marion Küchenmeister) wurden ebenfalls von Lüdke komponiert, allerdings von Marion Küchenmeister gesungen. Die Zeichnung auf dem Cover stammt von Bassist Ralf Peter Schauf.
Nach „Devil Dance“ machte sich Thomas Lüdke, den ich ständig mit Thomas Lücke, dem ersten Sänger von Girl Under Glass verwechsele, selbstständig, erst als The Invincible Limit (mit seinem größten Hit „Push!“), später als The Invincible Spirit, und schlug die Richtung EBM und Elektro-Wave ein, während Invisible Limits eher Dark Wave und Synthie-Pop machten. Allein schon die Stimme von Marion Küchenmeister nimmt den Lieder einiges an Härte. Auch nahmen sie nach dem Ausstieg von Lüdke einen Gitarristen in die Band auf, erst Dirk Hempert auf der Maxi „Friends“ (1987), danach Jürgen Jäger von 1987 bis 1993.
Thomas Lüdke nahm seinen „Devil Dance“ 1988 nochmal als „Devil Dance (Wired)“ neu auf, dafür holte er sich ebefalls einen Gitarristen, einen gewissen „Prince Phillip“, besser bekannt unter dem Namen Phillip Boa, Mastermind von Phillip Boa and the Voodooclub. Die Gitarre ist hier neben dem Intro der gravierendste Unterschied zur Original-Version.
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Nach „Devil Dance“ machte sich Thomas Lüdke, den ich ständig mit Thomas Lücke, dem ersten Sänger von Girl Under Glass verwechsele, selbstständig, erst als The Invincible Limit (mit seinem größten Hit „Push!“), später als The Invincible Spirit, und schlug die Richtung EBM und Elektro-Wave ein, während Invisible Limits eher Dark Wave und Synthie-Pop machten. Allein schon die Stimme von Marion Küchenmeister nimmt den Lieder einiges an Härte. Auch nahmen sie nach dem Ausstieg von Lüdke einen Gitarristen in die Band auf, erst Dirk Hempert auf der Maxi „Friends“ (1987), danach Jürgen Jäger von 1987 bis 1993.
Thomas Lüdke nahm seinen „Devil Dance“ 1988 nochmal als „Devil Dance (Wired)“ neu auf, dafür holte er sich ebefalls einen Gitarristen, einen gewissen „Prince Phillip“, besser bekannt unter dem Namen Phillip Boa, Mastermind von Phillip Boa and the Voodooclub. Die Gitarre ist hier neben dem Intro der gravierendste Unterschied zur Original-Version.
Dann habe ich ja nun auch die Neuauflage abgearbeitet. 😉
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Die Dortmunder Band Invisible Limits habe ich bereits mit ihrer Debüt-Maxi-Single „Love Is A Kind Of Mystery“ vorgestellt. Heute folgt die zweite Maxi, „Devil Dance“ (1986). Auch dieses Lied stammt aus der Feder von Keyboarder Thomas Lüdke und wurde auch von ihm gesungen. Die beiden Lieder der B-Seite, „Thoughts“ (Text: Marion und Andreas Küchenmeister) und „Fo you“ (Text: Marion Küchenmeister) wurden ebenfalls von Lüdke komponiert, allerdings von Marion Küchenmeister gesungen. Die Zeichnung auf dem Cover stammt von Bassist Ralf Peter Schauf.
Nach „Devil Dance“ machte sich Thomas Lüdke, den ich ständig mit Thomas Lücke, dem ersten Sänger von Girl Under Glass verwechsele, selbstständig, erst als The Invincible Limit (mit seinem größten Hit „Push!“), später als The Invincible Spirit, und schlug die Richtung EBM und Elektro-Wave ein, während Invisible Limits eher Dark Wave und Synthie-Pop machten. Allein schon die Stimme von Marion Küchenmeister nimmt den Lieder einiges an Härte. Auch nahmen sie nach dem Ausstieg von Lüdke einen Gitarristen in die Band auf, erst Dirk Hempert auf der Maxi „Friends“ (1987), danach Jürgen Jäger von 1987 bis 1993.
Thomas Lüdke nahm seinen „Devil Dance“ 1988 nochmal als „Devil Dance (Wired)“ neu auf, dafür holte er sich ebefalls einen Gitarristen, einen gewissen „Prince Phillip“, besser bekannt unter dem Namen Phillip Boa, Mastermind von Phillip Boa and the Voodooclub. Die Gitarre ist hier neben dem Intro der gravierendste Unterschied zur Original-Version.
Dann habe ich ja nun auch die Neuauflage abgearbeitet. 😉
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DiscogsDienstag: New Order – Brotherhood
Dienstags stelle ich ein Stück aus meiner Tonträgersammlung vor, das mir Discogs zufällig ausgewählt hat, dafür gibt es dort einen Button.
New Order haben nach ihrer Transformation von Joy Division einen ordentlichen Spannungsbogen gespannt. Vom Debütalbum „Movement“, das 1981 noch im düsteren Schatten von Joy Division (ent-)stand, über den überraschenden Erfolg von „Blue Monday“ und das Album „Power, Corruption & Lies“ (1983), mit denen sie die Düsternis ablegten und sich als Pioniere der elektronischen Tanzmusik zeigten, und „Low-Life“ (1985), das endgültig die Gothic- und Darkwave-Szene mit der aufkommenden Clubkultur verband, bis zu dem Album, um das es heute gehen soll: „Brotherhood“ aus dem Jahre 1986.
Für mich ist „Brotherhood“ ein besonderes Album, zunächst ist es für mich der Prototyp eines New Order-Albums, gleichzeitig war es vor 40 Jahren mein erstes New Order-Album und ich habe es damals sehr geliebt und oft gehört. Es betont die Vielfalt der Band und das auf ganz besondere Weise. Drummer Stephen Morris wird in der englischen Wikipedia zitiert, das Album „was kind of done in a schizophrenic mood that we were trying to do one side synthesizers and one side guitars“, was er in der Nachbetrachtung für nicht gelungen hält. Ganz im Gegensatz zu mir, denn die Reihenfolge der Songs war für mich nie ausschlaggebend. Tatsächlich hören wir auf der A-Seite mit den Songs „Paradise“, „Weirdo“, „As It Is When It Was“, „Broken Promise“ und „Way Of Life“ hauptsächlich Bernard Sumners und Gillian Gilberts Gitarren sowie Peter Hooks prägnanten Bass mit Stephan Morris‘ echtem Schlagzeug. Die Lieder bewegen sich zwischen Post-Punk und Gitarren-Wave.
Die B-Seite wird stilecht mit „Bizarre Love Triangle“ eröffnet, das nur mit Synthesizern und Sequenzern erstellt wurde, mit Ausnahme von Gesang und Bassmelodie. „Bizarre Love Triangle“ wurde als Single veröffentlicht und war recht erfolgreich. „All Day Long“ ist ebenso ein Meisterwerk, mit klassischen Elementen, die von Richard Wagner entliehen wurden. „Angel Dust“ ist ein tanzbarer Synth-Pop-Song, der mit einem melancholischen Gesang kombiniert wird. Auch hier dominieren Synths und Sequenzer. „Every Little Counts“ zum Abschluss ist ein weiterer besonderer Song, hauptsächlich wegen Bernhard Sumners Gesang, der hier fast ein Sprechgesang ist und mehrfach durch Lachanfälle des Sängers unterbrochen wird. Musikalisch ist es ein ruhiges Lied, das durch die Kombination aus Bass-Lauf, cleane Gitarre und Synthesizer getragen wird. Am Ende hören wir, wie eine Plattennadel über die Schallplatte rutscht und kurz ein ganz anderes Lied spielt. Zusammen mit dem Video zu „Touched By The Hand Of God“ ist „Every Little Counts“ der humorvollste New Order-Moment.
„Brotherhood“ empfinde ich als das herausragende Album von New Order, weil es die Post-Punk-Seite der Band mit der elektronischen Seite verbindet, und das ja sogar nach A- und B-Seite unterteilt. Mich interessiert, ob andere New Order-Fans das genauso sehen oder ob „Power, Corruption & Lies“, Low-Life“ oder eines der späteren Alben höher eingeschätzt werden.
#Discogs #DiscogsDienstag #NewOrder #PostPunk #SynthPop -
DiscogsDienstag: New Order – Brotherhood
Dienstags stelle ich ein Stück aus meiner Tonträgersammlung vor, das mir Discogs zufällig ausgewählt hat, dafür gibt es dort einen Button.
New Order haben nach ihrer Transformation von Joy Division einen ordentlichen Spannungsbogen gespannt. Vom Debütalbum „Movement“, das 1981 noch im düsteren Schatten von Joy Division (ent-)stand, über den überraschenden Erfolg von „Blue Monday“ und das Album „Power, Corruption & Lies“ (1983), mit denen sie die Düsternis ablegten und sich als Pioniere der elektronischen Tanzmusik zeigten, und „Low-Life“ (1985), das endgültig die Gothic- und Darkwave-Szene mit der aufkommenden Clubkultur verband, bis zu dem Album, um das es heute gehen soll: „Brotherhood“ aus dem Jahre 1986.
Für mich ist „Brotherhood“ ein besonderes Album, zunächst ist es für mich der Prototyp eines New Order-Albums, gleichzeitig war es vor 40 Jahren mein erstes New Order-Album und ich habe es damals sehr geliebt und oft gehört. Es betont die Vielfalt der Band und das auf ganz besondere Weise. Drummer Stephen Morris wird in der englischen Wikipedia zitiert, das Album „was kind of done in a schizophrenic mood that we were trying to do one side synthesizers and one side guitars“, was er in der Nachbetrachtung für nicht gelungen hält. Ganz im Gegensatz zu mir, denn die Reihenfolge der Songs war für mich nie ausschlaggebend. Tatsächlich hören wir auf der A-Seite mit den Songs „Paradise“, „Weirdo“, „As It Is When It Was“, „Broken Promise“ und „Way Of Life“ hauptsächlich Bernard Sumners und Gillian Gilberts Gitarren sowie Peter Hooks prägnanten Bass mit Stephan Morris‘ echtem Schlagzeug. Die Lieder bewegen sich zwischen Post-Punk und Gitarren-Wave.
Die B-Seite wird stilecht mit „Bizarre Love Triangle“ eröffnet, das nur mit Synthesizern und Sequenzern erstellt wurde, mit Ausnahme von Gesang und Bassmelodie. „Bizarre Love Triangle“ wurde als Single veröffentlicht und war recht erfolgreich. „All Day Long“ ist ebenso ein Meisterwerk, mit klassischen Elementen, die von Richard Wagner entliehen wurden. „Angel Dust“ ist ein tanzbarer Synth-Pop-Song, der mit einem melancholischen Gesang kombiniert wird. Auch hier dominieren Synths und Sequenzer. „Every Little Counts“ zum Abschluss ist ein weiterer besonderer Song, hauptsächlich wegen Bernhard Sumners Gesang, der hier fast ein Sprechgesang ist und mehrfach durch Lachanfälle des Sängers unterbrochen wird. Musikalisch ist es ein ruhiges Lied, das durch die Kombination aus Bass-Lauf, cleane Gitarre und Synthesizer getragen wird. Am Ende hören wir, wie eine Plattennadel über die Schallplatte rutscht und kurz ein ganz anderes Lied spielt. Zusammen mit dem Video zu „Touched By The Hand Of God“ ist „Every Little Counts“ der humorvollste New Order-Moment.
„Brotherhood“ empfinde ich als das herausragende Album von New Order, weil es die Post-Punk-Seite der Band mit der elektronischen Seite verbindet, und das ja sogar nach A- und B-Seite unterteilt. Mich interessiert, ob andere New Order-Fans das genauso sehen oder ob „Power, Corruption & Lies“, Low-Life“ oder eines der späteren Alben höher eingeschätzt werden.
#Discogs #DiscogsDienstag #NewOrder #PostPunk #SynthPop -
DiscogsDienstag: New Order – Brotherhood
Dienstags stelle ich ein Stück aus meiner Tonträgersammlung vor, das mir Discogs zufällig ausgewählt hat, dafür gibt es dort einen Button.
New Order haben nach ihrer Transformation von Joy Division einen ordentlichen Spannungsbogen gespannt. Vom Debütalbum „Movement“, das 1981 noch im düsteren Schatten von Joy Division (ent-)stand, über den überraschenden Erfolg von „Blue Monday“ und das Album „Power, Corruption & Lies“ (1983), mit denen sie die Düsternis ablegten und sich als Pioniere der elektronischen Tanzmusik zeigten, und „Low-Life“ (1985), das endgültig die Gothic- und Darkwave-Szene mit der aufkommenden Clubkultur verband, bis zu dem Album, um das es heute gehen soll: „Brotherhood“ aus dem Jahre 1986.
Für mich ist „Brotherhood“ ein besonderes Album, zunächst ist es für mich der Prototyp eines New Order-Albums, gleichzeitig war es vor 40 Jahren mein erstes New Order-Album und ich habe es damals sehr geliebt und oft gehört. Es betont die Vielfalt der Band und das auf ganz besondere Weise. Drummer Stephen Morris wird in der englischen Wikipedia zitiert, das Album „was kind of done in a schizophrenic mood that we were trying to do one side synthesizers and one side guitars“, was er in der Nachbetrachtung für nicht gelungen hält. Ganz im Gegensatz zu mir, denn die Reihenfolge der Songs war für mich nie ausschlaggebend. Tatsächlich hören wir auf der A-Seite mit den Songs „Paradise“, „Weirdo“, „As It Is When It Was“, „Broken Promise“ und „Way Of Life“ hauptsächlich Bernard Sumners und Gillian Gilberts Gitarren sowie Peter Hooks prägnanten Bass mit Stephan Morris‘ echtem Schlagzeug. Die Lieder bewegen sich zwischen Post-Punk und Gitarren-Wave.
Die B-Seite wird stilecht mit „Bizarre Love Triangle“ eröffnet, das nur mit Synthesizern und Sequenzern erstellt wurde, mit Ausnahme von Gesang und Bassmelodie. „Bizarre Love Triangle“ wurde als Single veröffentlicht und war recht erfolgreich. „All Day Long“ ist ebenso ein Meisterwerk, mit klassischen Elementen, die von Richard Wagner entliehen wurden. „Angel Dust“ ist ein tanzbarer Synth-Pop-Song, der mit einem melancholischen Gesang kombiniert wird. Auch hier dominieren Synths und Sequenzer. „Every Little Counts“ zum Abschluss ist ein weiterer besonderer Song, hauptsächlich wegen Bernhard Sumners Gesang, der hier fast ein Sprechgesang ist und mehrfach durch Lachanfälle des Sängers unterbrochen wird. Musikalisch ist es ein ruhiges Lied, das durch die Kombination aus Bass-Lauf, cleane Gitarre und Synthesizer getragen wird. Am Ende hören wir, wie eine Plattennadel über die Schallplatte rutscht und kurz ein ganz anderes Lied spielt. Zusammen mit dem Video zu „Touched By The Hand Of God“ ist „Every Little Counts“ der humorvollste New Order-Moment.
„Brotherhood“ empfinde ich als das herausragende Album von New Order, weil es die Post-Punk-Seite der Band mit der elektronischen Seite verbindet, und das ja sogar nach A- und B-Seite unterteilt. Mich interessiert, ob andere New Order-Fans das genauso sehen oder ob „Power, Corruption & Lies“, Low-Life“ oder eines der späteren Alben höher eingeschätzt werden.
#Discogs #DiscogsDienstag #NewOrder #PostPunk #SynthPop -
DiscogsDienstag: New Order – Brotherhood
Dienstags stelle ich ein Stück aus meiner Tonträgersammlung vor, das mir Discogs zufällig ausgewählt hat, dafür gibt es dort einen Button.
New Order haben nach ihrer Transformation von Joy Division einen ordentlichen Spannungsbogen gespannt. Vom Debütalbum „Movement“, das 1981 noch im düsteren Schatten von Joy Division (ent-)stand, über den überraschenden Erfolg von „Blue Monday“ und das Album „Power, Corruption & Lies“ (1983), mit denen sie die Düsternis ablegten und sich als Pioniere der elektronischen Tanzmusik zeigten, und „Low-Life“ (1985), das endgültig die Gothic- und Darkwave-Szene mit der aufkommenden Clubkultur verband, bis zu dem Album, um das es heute gehen soll: „Brotherhood“ aus dem Jahre 1986.
Für mich ist „Brotherhood“ ein besonderes Album, zunächst ist es für mich der Prototyp eines New Order-Albums, gleichzeitig war es vor 40 Jahren mein erstes New Order-Album und ich habe es damals sehr geliebt und oft gehört. Es betont die Vielfalt der Band und das auf ganz besondere Weise. Drummer Stephen Morris wird in der englischen Wikipedia zitiert, das Album „was kind of done in a schizophrenic mood that we were trying to do one side synthesizers and one side guitars“, was er in der Nachbetrachtung für nicht gelungen hält. Ganz im Gegensatz zu mir, denn die Reihenfolge der Songs war für mich nie ausschlaggebend. Tatsächlich hören wir auf der A-Seite mit den Songs „Paradise“, „Weirdo“, „As It Is When It Was“, „Broken Promise“ und „Way Of Life“ hauptsächlich Bernard Sumners und Gillian Gilberts Gitarren sowie Peter Hooks prägnanten Bass mit Stephan Morris‘ echtem Schlagzeug. Die Lieder bewegen sich zwischen Post-Punk und Gitarren-Wave.
Die B-Seite wird stilecht mit „Bizarre Love Triangle“ eröffnet, das nur mit Synthesizern und Sequenzern erstellt wurde, mit Ausnahme von Gesang und Bassmelodie. „Bizarre Love Triangle“ wurde als Single veröffentlicht und war recht erfolgreich. „All Day Long“ ist ebenso ein Meisterwerk, mit klassischen Elementen, die von Richard Wagner entliehen wurden. „Angel Dust“ ist ein tanzbarer Synth-Pop-Song, der mit einem melancholischen Gesang kombiniert wird. Auch hier dominieren Synths und Sequenzer. „Every Little Counts“ zum Abschluss ist ein weiterer besonderer Song, hauptsächlich wegen Bernhard Sumners Gesang, der hier fast ein Sprechgesang ist und mehrfach durch Lachanfälle des Sängers unterbrochen wird. Musikalisch ist es ein ruhiges Lied, das durch die Kombination aus Bass-Lauf, cleane Gitarre und Synthesizer getragen wird. Am Ende hören wir, wie eine Plattennadel über die Schallplatte rutscht und kurz ein ganz anderes Lied spielt. Zusammen mit dem Video zu „Touched By The Hand Of God“ ist „Every Little Counts“ der humorvollste New Order-Moment.
„Brotherhood“ empfinde ich als das herausragende Album von New Order, weil es die Post-Punk-Seite der Band mit der elektronischen Seite verbindet, und das ja sogar nach A- und B-Seite unterteilt. Mich interessiert, ob andere New Order-Fans das genauso sehen oder ob „Power, Corruption & Lies“, Low-Life“ oder eines der späteren Alben höher eingeschätzt werden.
#Discogs #DiscogsDienstag #NewOrder #PostPunk #SynthPop -
DiscogsDienstag: New Order – Brotherhood
Dienstags stelle ich ein Stück aus meiner Tonträgersammlung vor, das mir Discogs zufällig ausgewählt hat, dafür gibt es dort einen Button.
New Order haben nach ihrer Transformation von Joy Division einen ordentlichen Spannungsbogen gespannt. Vom Debütalbum „Movement“, das 1981 noch im düsteren Schatten von Joy Division (ent-)stand, über den überraschenden Erfolg von „Blue Monday“ und das Album „Power, Corruption & Lies“ (1983), mit denen sie die Düsternis ablegten und sich als Pioniere der elektronischen Tanzmusik zeigten, und „Low-Life“ (1985), das endgültig die Gothic- und Darkwave-Szene mit der aufkommenden Clubkultur verband, bis zu dem Album, um das es heute gehen soll: „Brotherhood“ aus dem Jahre 1986.
Für mich ist „Brotherhood“ ein besonderes Album, zunächst ist es für mich der Prototyp eines New Order-Albums, gleichzeitig war es vor 40 Jahren mein erstes New Order-Album und ich habe es damals sehr geliebt und oft gehört. Es betont die Vielfalt der Band und das auf ganz besondere Weise. Drummer Stephen Morris wird in der englischen Wikipedia zitiert, das Album „was kind of done in a schizophrenic mood that we were trying to do one side synthesizers and one side guitars“, was er in der Nachbetrachtung für nicht gelungen hält. Ganz im Gegensatz zu mir, denn die Reihenfolge der Songs war für mich nie ausschlaggebend. Tatsächlich hören wir auf der A-Seite mit den Songs „Paradise“, „Weirdo“, „As It Is When It Was“, „Broken Promise“ und „Way Of Life“ hauptsächlich Bernard Sumners und Gillian Gilberts Gitarren sowie Peter Hooks prägnanten Bass mit Stephan Morris‘ echtem Schlagzeug. Die Lieder bewegen sich zwischen Post-Punk und Gitarren-Wave.
Die B-Seite wird stilecht mit „Bizarre Love Triangle“ eröffnet, das nur mit Synthesizern und Sequenzern erstellt wurde, mit Ausnahme von Gesang und Bassmelodie. „Bizarre Love Triangle“ wurde als Single veröffentlicht und war recht erfolgreich. „All Day Long“ ist ebenso ein Meisterwerk, mit klassischen Elementen, die von Richard Wagner entliehen wurden. „Angel Dust“ ist ein tanzbarer Synth-Pop-Song, der mit einem melancholischen Gesang kombiniert wird. Auch hier dominieren Synths und Sequenzer. „Every Little Counts“ zum Abschluss ist ein weiterer besonderer Song, hauptsächlich wegen Bernhard Sumners Gesang, der hier fast ein Sprechgesang ist und mehrfach durch Lachanfälle des Sängers unterbrochen wird. Musikalisch ist es ein ruhiges Lied, das durch die Kombination aus Bass-Lauf, cleane Gitarre und Synthesizer getragen wird. Am Ende hören wir, wie eine Plattennadel über die Schallplatte rutscht und kurz ein ganz anderes Lied spielt. Zusammen mit dem Video zu „Touched By The Hand Of God“ ist „Every Little Counts“ der humorvollste New Order-Moment.
„Brotherhood“ empfinde ich als das herausragende Album von New Order, weil es die Post-Punk-Seite der Band mit der elektronischen Seite verbindet, und das ja sogar nach A- und B-Seite unterteilt. Mich interessiert, ob andere New Order-Fans das genauso sehen oder ob „Power, Corruption & Lies“, Low-Life“ oder eines der späteren Alben höher eingeschätzt werden.
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DiscogsDienstag: Funhouse – Never Again
Dienstags stelle ich ein Stück aus meiner Tonträgersammlung vor, das mir Discogs zufällig ausgewählt hat, dafür gibt es dort einen Button.
Nach „The Black Album“ von The Exploding Boy vorletzte Woche steht heute eine weiteres Album aus Schweden im Focus: „Never Again“ von Funhouse. Es ist das zweite Album der Gothic-Rock-Band aus Kalmar und wurde 1996 veröffentlicht, da bestand Funhouse schon seit 10 Jahren und war zwischenzeitlich nach Malmö umgezogen.
Funhouse werden der „Second Wave Of Gothic Rock“ zugeordnet und das zementieren sie auch auf „Never Again“. Nach dem ruhigen Intro „Whispered In The Wind“ mit Sprach- und Klassiksamples geht es gleich rein in den „Goth’n’Roll“ mit Mission-Vibes, ausgelöst durch die Gitarren-Riffs und den treibenden Rhythmus. Den Unterschied macht für mich Sänger Mikael Hartle, der auch eine der Gitarren spielt und für die Texte zuständig ist. Seine sehr angenehme Bariton-Stimme empfinde ich nicht so kratzig wie die von Wayne Hussey (The Mission). Da sehe ich gerne über musikalische Anleihen hinweg, wie bei „Sea Of Dreams“, das sich beim Basslauf von „Wasteland“ bedient. Es kommt allerdings nicht darauf an, wo sich eine Band inspirieren läßt, sondern was daraus gemacht wird. Und da leisten Funhouse sehr gute Arbeit.
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DiscogsDienstag: Funhouse – Never Again
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Nach „The Black Album“ von The Exploding Boy vorletzte Woche steht heute eine weiteres Album aus Schweden im Focus: „Never Again“ von Funhouse. Es ist das zweite Album der Gothic-Rock-Band aus Kalmar und wurde 1996 veröffentlicht, da bestand Funhouse schon seit 10 Jahren und war zwischenzeitlich nach Malmö umgezogen.
Funhouse werden der „Second Wave Of Gothic Rock“ zugeordnet und das zementieren sie auch auf „Never Again“. Nach dem ruhigen Intro „Whispered In The Wind“ mit Sprach- und Klassiksamples geht es gleich rein in den „Goth’n’Roll“ mit Mission-Vibes, ausgelöst durch die Gitarren-Riffs und den treibenden Rhythmus. Den Unterschied macht für mich Sänger Mikael Hartle, der auch eine der Gitarren spielt und für die Texte zuständig ist. Seine sehr angenehme Bariton-Stimme empfinde ich nicht so kratzig wie die von Wayne Hussey (The Mission). Da sehe ich gerne über musikalische Anleihen hinweg, wie bei „Sea Of Dreams“, das sich beim Basslauf von „Wasteland“ bedient. Es kommt allerdings nicht darauf an, wo sich eine Band inspirieren läßt, sondern was daraus gemacht wird. Und da leisten Funhouse sehr gute Arbeit.
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DiscogsDienstag: Funhouse – Never Again
Dienstags stelle ich ein Stück aus meiner Tonträgersammlung vor, das mir Discogs zufällig ausgewählt hat, dafür gibt es dort einen Button.
Nach „The Black Album“ von The Exploding Boy vorletzte Woche steht heute eine weiteres Album aus Schweden im Focus: „Never Again“ von Funhouse. Es ist das zweite Album der Gothic-Rock-Band aus Kalmar und wurde 1996 veröffentlicht, da bestand Funhouse schon seit 10 Jahren und war zwischenzeitlich nach Malmö umgezogen.
Funhouse werden der „Second Wave Of Gothic Rock“ zugeordnet und das zementieren sie auch auf „Never Again“. Nach dem ruhigen Intro „Whispered In The Wind“ mit Sprach- und Klassiksamples geht es gleich rein in den „Goth’n’Roll“ mit Mission-Vibes, ausgelöst durch die Gitarren-Riffs und den treibenden Rhythmus. Den Unterschied macht für mich Sänger Mikael Hartle, der auch eine der Gitarren spielt und für die Texte zuständig ist. Seine sehr angenehme Bariton-Stimme empfinde ich nicht so kratzt wie die von Wayne Hussey (The Mission). Da sehe ich gerne über musikalische Anleihen hinweg, wie bei „Sea Of Dreams“, das sich beim Basslauf von „Wasteland“ bedient. Es kommt allerdings nicht darauf an, wo sich eine Band inspirieren läßt, sondern was daraus gemacht wird. Und da leisten Funhouse sehr gute Arbeit.
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Nach „The Black Album“ von The Exploding Boy vorletzte Woche steht heute eine weiteres Album aus Schweden im Focus: „Never Again“ von Funhouse. Es ist das zweite Album der Gothic-Rock-Band aus Kalmar und wurde 1996 veröffentlicht, da bestand Funhouse schon seit 10 Jahren und war zwischenzeitlich nach Malmö umgezogen.
Funhouse werden der „Second Wave Of Gothic Rock“ zugeordnet und das zementieren sie auch auf „Never Again“. Nach dem ruhigen Intro „Whispered In The Wind“ mit Sprach- und Klassiksamples geht es gleich rein in den „Goth’n’Roll“ mit Mission-Vibes, ausgelöst durch die Gitarren-Riffs und den treibenden Rhythmus. Den Unterschied macht für mich Sänger Mikael Hartle, der auch eine der Gitarren spielt und für die Texte zuständig ist. Seine sehr angenehme Bariton-Stimme empfinde ich nicht so kratzig wie die von Wayne Hussey (The Mission). Da sehe ich gerne über musikalische Anleihen hinweg, wie bei „Sea Of Dreams“, das sich beim Basslauf von „Wasteland“ bedient. Es kommt allerdings nicht darauf an, wo sich eine Band inspirieren läßt, sondern was daraus gemacht wird. Und da leisten Funhouse sehr gute Arbeit.
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Nach „The Black Album“ von The Exploding Boy vorletzte Woche steht heute eine weiteres Album aus Schweden im Focus: „Never Again“ von Funhouse. Es ist das zweite Album der Gothic-Rock-Band aus Kalmar und wurde 1996 veröffentlicht, da bestand Funhouse schon seit 10 Jahren und war zwischenzeitlich nach Malmö umgezogen.
Funhouse werden der „Second Wave Of Gothic Rock“ zugeordnet und das zementieren sie auch auf „Never Again“. Nach dem ruhigen Intro „Whispered In The Wind“ mit Sprach- und Klassiksamples geht es gleich rein in den „Goth’n’Roll“ mit Mission-Vibes, ausgelöst durch die Gitarren-Riffs und den treibenden Rhythmus. Den Unterschied macht für mich Sänger Mikael Hartle, der auch eine der Gitarren spielt und für die Texte zuständig ist. Seine sehr angenehme Bariton-Stimme empfinde ich nicht so kratzt wie die von Wayne Hussey (The Mission). Da sehe ich gerne über musikalische Anleihen hinweg, wie bei „Sea Of Dreams“, das sich beim Basslauf von „Wasteland“ bedient. Es kommt allerdings nicht darauf an, wo sich eine Band inspirieren läßt, sondern was daraus gemacht wird. Und da leisten Funhouse sehr gute Arbeit.
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DiscogsDienstag: My Heart Belongs To Cecilia Winter – Untitled
Dienstags stelle ich ein Stück aus meiner Tonträgersammlung vor, das mir Discogs zufällig ausgewählt hat, dafür gibt es dort einen Button.
Heute geht es um ein namenloses Album, das nicht Vielen bekannt sein dürfte, genau wie die Band namens My Heart Belongs To Cecilia Winter.
„Who the f*ck is Cecilia Winter?“, diese Frage stellt sich beim Lesen des Bandnamens, wie auch das Blog Nachtkritik.de im letzten Jahr. Die Antwort blieb es schuldig und auch ich habe keine Lösung finden können, die Band hielt sich da immer bedeckt.
Jedenfalls bin ich durch eine ehemalige Arbeitskollegin auf die Band aus der Schweiz aufmerksam gemacht worden. Das muss zwischen 2008 und 2010 gewesen sein, denn 2008 war die Debüt-EP des Trios Thom Luz (Gesang, Gitarre, Keyboards), Stephanie „Betty“ Fischer (Gesang, Bass) und Markus „Kusi“ Gerber (Schlagzeug, Bass) im Eigenvertrieb erschienen. 2010 kam dann das Album „Our Love Will Cut Through Everything“ heraus, über das ich vielleicht bei anderer Gelegenheit schreiben kann.
Auf der EP befinden sich 5 Lieder, die ganz grob als gefühlvoller Indie-Rock und Shoegaze bezeichnet werden. Eine Prise Folk wurde auch hinzugegeben. „Folk-Dream-Pop“ habe ich u.a. gelesen. Der Opener „New Zealand“ klingt ein wenig zäh mit seinem schleppenden Rhythmus, der trockenen Gitarre und dem orgelnden Keyboard. Der zweistimmige Gesang ist schwermütig und sehr stimmungsvoll. Das folgende „Destroyer“ geht schon mehr zur Sache mit einem straighteren Rhythmus und Hall-Gitarre. Auch hier wirkt der zweistimmige Gesang sehr harmonisch. „Country Boy“ hat mit leichtem Country-Einschlag etwas von The Go-Betweens. Es wirkt fröhlich, aber irgendwie auch nur oberflächlich gehört. Bei „My End“ sind MHBTCW beim Shoegaze angekommen, die Gitarre ist deutlich verzerrter. Ich könnte als Vergleich The Raveonettes anbieten. Abschließend wird es mit „Valley Or Mountain Chain“ ruhiger. Das Keyboard klingt wie ein Glockenspiel und verleiht dem Lied eine Schlaflied-Stimmung, die sich mit einer krachigeren Instrumentierung abwechselt.
Die EP schwankt zwischen Noise und Melancholie, zeigt aber noch nicht das volle Potential der Band, welches sich erst beim Album „Our Love Will Cut Through Everything“, das allerdings auch nicht mehr Selbstproduziert wurde, sondern mit Hilfe eines Labels.
My Heart Belongs To Cecilia Winter machten 2012 noch ein weiteres Album, „Midnight Midnight“, das ich nicht in meiner Sammlung habe, und seit 2014 nichts mehr, Kusi Gerber stieg zum Ende des Jahres aus. Thom Luz ist heute als Regisseur bekannt, zumindest in der Theater-Bubble, mit Arbeiten u. a. in der Schweiz (Basel, Zürich) und in Deutschland (Hamburg, Berlin, München, Dresden).
Die unten verlinkte MySpace-Seite ist nicht mehr aktuell, es können aber die Songs der ersten EP dort noch angehört werden. Bei Bandcamp gibt es aktuell nur das erste Album „Our Love Will Cut Through Everything“, das zum 10. Jubiläum seines Erscheinens 2020 nochmal als Vinyl veröffentlicht wurde.
My Heart Belongs To Cecilia Winter im Netz:
#Discogs #DiscogsDienstag #DreamPop #Ethereal #IndieRock #MyHeartBelongsToCeciliaWinter #Shoegaze -
DiscogsDienstag: My Heart Belongs To Cecilia Winter – Untitled
Dienstags stelle ich ein Stück aus meiner Tonträgersammlung vor, das mir Discogs zufällig ausgewählt hat, dafür gibt es dort einen Button.
Heute geht es um ein namenloses Album, das nicht Vielen bekannt sein dürfte, genau wie die Band namens My Heart Belongs To Cecilia Winter.
„Who the f*ck is Cecilia Winter?“, diese Frage stellt sich beim Lesen des Bandnamens, wie auch das Blog Nachtkritik.de im letzten Jahr. Die Antwort blieb es schuldig und auch ich habe keine Lösung finden können, die Band hielt sich da immer bedeckt.
Jedenfalls bin ich durch eine ehemalige Arbeitskollegin auf die Band aus der Schweiz aufmerksam gemacht worden. Das muss zwischen 2008 und 2010 gewesen sein, denn 2008 war die Debüt-EP des Trios Thom Luz (Gesang, Gitarre, Keyboards), Stephanie „Betty“ Fischer (Gesang, Bass) und Markus „Kusi“ Gerber (Schlagzeug, Bass) im Eigenvertrieb erschienen. 2010 kam dann das Album „Our Love Will Cut Through Everything“ heraus, über das ich vielleicht bei anderer Gelegenheit schreiben kann.
Auf der EP befinden sich 5 Lieder, die ganz grob als gefühlvoller Indie-Rock und Shoegaze bezeichnet werden. Eine Prise Folk wurde auch hinzugegeben. „Folk-Dream-Pop“ habe ich u.a. gelesen. Der Opener „New Zealand“ klingt ein wenig zäh mit seinem schleppenden Rhythmus, der trockenen Gitarre und dem orgelnden Keyboard. Der zweistimmige Gesang ist schwermütig und sehr stimmungsvoll. Das folgende „Destroyer“ geht schon mehr zur Sache mit einem straighteren Rhythmus und Hall-Gitarre. Auch hier wirkt der zweistimmige Gesang sehr harmonisch. „Country Boy“ hat mit leichtem Country-Einschlag etwas von The Go-Betweens. Es wirkt fröhlich, aber irgendwie auch nur oberflächlich gehört. Bei „My End“ sind MHBTCW beim Shoegaze angekommen, die Gitarre ist deutlich verzerrter. Ich könnte als Vergleich The Raveonettes anbieten. Abschließend wird es mit „Valley Or Mountain Chain“ ruhiger. Das Keyboard klingt wie ein Glockenspiel und verleiht dem Lied eine Schlaflied-Stimmung, die sich mit einer krachigeren Instrumentierung abwechselt.
Die EP schwankt zwischen Noise und Melancholie, zeigt aber noch nicht das volle Potential der Band, welches sich erst beim Album „Our Love Will Cut Through Everything“, das allerdings auch nicht mehr Selbstproduziert wurde, sondern mit Hilfe eines Labels.
My Heart Belongs To Cecilia Winter machten 2012 noch ein weiteres Album, „Midnight Midnight“, das ich nicht in meiner Sammlung habe, und seit 2014 nichts mehr, Kusi Gerber stieg zum Ende des Jahres aus. Thom Luz ist heute als Regisseur bekannt, zumindest in der Theater-Bubble, mit Arbeiten u. a. in der Schweiz (Basel, Zürich) und in Deutschland (Hamburg, Berlin, München, Dresden).
Die unten verlinkte MySpace-Seite ist nicht mehr aktuell, es können aber die Songs der ersten EP dort noch angehört werden. Bei Bandcamp gibt es aktuell nur das erste Album „Our Love Will Cut Through Everything“, das zum 10. Jubiläum seines Erscheinens 2020 nochmal als Vinyl veröffentlicht wurde.
My Heart Belongs To Cecilia Winter im Netz:
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DiscogsDienstag: The Exploding Boy – The Black Album
The Exploding Boy sind eine schwedische Post-Punk-Band aus Stockholm, die sich nach einem Lied von The Cure benannt haben, der B-Seite von „In Between Days“ (1985). Wer schon einmal bei einem meiner GothDiscoInfernos im Chat dabei war, weiß bereits, dass ich ein Faible für schwedische Bands habe und The Exploding Boy gehören definitiv zu meinen Favotiten. In ihrer Musik vereinen sie alles, was das Genre ausmacht: Synthie-Teppiche, Gitarrenwände, schöne Gitarrenriffs und eine sehr angenehme Stimme. Das hören wir auch auf ihrem dritten Album „The Black Album“ aus dem Jahr 2011.
Es beginnt mit dem Synthie-dominierten „Human“, bevor bei „I Am Truth“, „Torn“ und „Dark City“ die Gitarren rausgeholt werden. Beim wieder ruhigeren „Loneliness“ hören wir eine Akustikgitarre als dominantes Instrument. Das flotte „Sweet Little Lies“ bringt dann wieder die richtige Mischung aus Keyboards und Gitarren, genau wie „Talking Back“, dass jedoch ein reduziertes Tempo und Akustikgitarre mitbringt. „Get Out Of My Head“ ist im Intro noch reduzierter auf Akustikgitarre und Synth-Streicher, bevor ein wummernder Bass, düstere Gitarren und ein Synth-Piano übernehmen. „Here Comes The Rain“ ist eines der typischen TEB-Lieder, straight und vielfältig arrangiert mit einer fast New Order-mäßigen Gitarre – oder ist es der Bass? Den Abschluss bildet „The Man“, bei dem nochmal die Gitarrenwall herausgeholt wird. Die Strophen sind musikalisch auf Bass und Schlagzeug reduziert, der Refrain bricht dann richtig los.
Die Lieder auf „The Black Album“ sind eingängig, melancholisch und schaffen es, die Vorbilder wie The Cure, Joy Division oder Echo And The Bunnymen nur anzukratzen, ohne sie vollends zu übernehmen. Besonders die Stimme von Johan Sjöblom hat in meinen Ohren eine starke Eigenständigkeit und einen hohen Wiedererkennungswert. Er veröffentlicht mittlerweile unter dem Namen SJÖBLOM, das letzte Lebenszeichen von The Exploding Boy stammt allerdings auch erst aus März 2026, die Single „Go Surrender“ ist allerdings nur ein Outtake des zweiten Albums „Afterglow“, ich hoffe dennoch, dass wir von ihnen in Zukunft noch mehr hören werden. Immerhin spielen sie in diesem Jahr einige Konzerte, u. a. am 25.07.2026 beim Amphi Festival.
Ich empfehle auch das Vorgängeralbum „Afterglow“, das noch ein wenig stärker ist, jedoch kann auch mit „The Black Album“ gut in die Welt von The Exploding Boy eingetaucht werden.
The Exploding Boy im Netz:
Bandcamp
#DarkWave #Discogs #DiscogsDienstag #GothicRock #IndiePop #PostPunk #TheExplodingBoy
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DiscogsDienstag: The Exploding Boy – The Black Album
The Exploding Boy sind eine schwedische Post-Punk-Band aus Stockholm, die sich nach einem Lied von The Cure benannt haben, der B-Seite von „In Between Days“ (1985). Wer schon einmal bei einem meiner GothDiscoInfernos im Chat dabei war, weißbereits, dass ich ein Faible für schwedische Bands habe und The Exploding Boy gehören definitiv zu meinen Favotiten. In ihrer Musik vereinen sie alles, was das Genre ausmacht: Synthie-Teppiche, Gitarrenwände, schöne Gitarrenriffs und eine sehr angenehme Stimme. Das hören wir auch auf ihrem dritten Album „The Black Album“ aus dem Jahr 2011.
Es beginnt mit dem Synthie-dominierten „Human“, bevor bei „I Am Truth“, „Torn“ und „Dark City“ die Gitarren rausgeholt werden. Beim wieder ruhigeren „Loneliness“ hören wir eine Akustikgitarre als dominantes Instrument. Das flotte „Sweet Little Lies“ bringt dann wieder die richtige Mischung aus Keyboards und Gitarren, genau wie „Talking Back“, dass jedoch ein reduziertes Tempo und Akustikgitarre mitbringt. „Get Out Of My Head“ ist im Intro noch reduzierter auf Akustikgitarre und Synth-Streicher, bevor ein wummernder Bass, düstere Gitarren und ein Synth-Piano übernehmen. „Here Comes The Rain“ ist eines der typischen TEB-Lieder, straight und vielfältig arrangiert mit einer fast New Order-mäßigen Gitarre – oder ist es der Bass? Den Abschluss bildet „The Man“, bei dem nochmal die Gitarrenwall herausgeholt wird. Die Strophen sind musikalisch auf Bass und Schlagzeug reduziert, der Refrain bricht dann richtig los.
Die Lieder auf „The Black Album“ sind eingängig, melancholisch und schaffen es, die Vorbilder wie The Cure, Joy Division oder Echo And The Bunnymen nur anzukratzen, ohne sie vollends zu übernehmen. Besonders die Stimme von Johan Sjöblom hat in meinen Ohren eine starke Eigenständigkeit und einen hohen Wiedererkennungswert. Er veröffentlicht mittlerweile unter dem Namen SJÖBLOM, das letzte Lebenszeichen von The Exploding Boy stammt allerdings auch erst aus März 2026, die Single „Go Surrender“ ist allerdings nur ein Outtake des zweiten Albums „Afterglow“, ich hoffe dennoch, dass wir von ihnen in Zukunft noch mehr hören werden. Immerhin spielen sie in diesem Jahr einige Konzerte, u. a. am 25.07.2026 beim Amphi Festival.
Ich empfehle auch das Vorgängeralbum „Afterglow“, das noch ein wenig stärker ist, jedoch kann auch mit „The Black Album“ gut in die Welt von The Exploding Boy eingetaucht werden.
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DiscogsDienstag: Busch – Bossa Nova
Es muss nicht immer Gothic sein, manchmal geht auch Bossa Nova. So lautet allerdings nur der Titel des Albums von Busch, das ich mir in (m)einer Indie-Pop-Phase zugelegt hatte. Ich vermute, dass der Kaufimpuls im Nachtclub vom NDR entstanden ist. Den habe ich damals recht häufig gehört und dort viele Anregungen bekommen. Busch wurde 1994 von Mika Kreuder gegründet, der die erste EP noch alleine einspielte. Zwei Jahre später veröffentlichte er mit Gastmusikern, u. a. Tom Liwa (Flowerpornoes), das Album „Entsetzlich“, bei dem der Name ebensowenig Programm war wie bei „Bossa Nova“.
„Bossa Nova“ erschien 2002 und Busch waren zu einer richtigen Band geworden. Sebastian Huthmacher (Gitarre), Ingo Hey (von Dronning Maud Land, Bass), Daniel Hambuch (Schlagzeug) und Mika Kreuder (Gesang und Gitarre) bildeten das Line-Up auf dem Album. Musikalisch habe ich Bossa Nova ja schon ausgeschlossen, es geht eher in Richtung Brit-Pop oder weiter zurückgehend The Smiths, nur garniert mit Mika Kreuders feinen deutschsprachigen Lyrik. In den Texten geht es um Marlene und Hsu, um Christian, David Copperfield und Mozart. Und oft sind die Worte der Gegensatz zur Musik, ganz wie bei den Smiths. Sind Busch deshalb die deutschen Smiths? Vielleicht. Sind sie großartig? Auf jeden Fall.
Nach Bossa Nova war noch ein drittes Album in Planung. Dazu traten Christian Wübben (von Erdmöbel, Schlagzeug) und Volker Struckmeier (Tasteninstrumente) der Band bei. Zu dem Album kam es allerdings nicht mehr. Stattdessen macht Mika Kreuder mittlerweile unter seinem Nachnamen auch durchaus hörenswerte Musik, weiterhin mit Christian Wübben sowie mit Wolfgang Proppe (Piano, ebenfalls von Erdmöbel) und Heiner Tent (Bass).
Busch im Netz:
Mika Kreuder im Netz:
Webseite
#Busch #Discogs #DiscogsDienstag #IndiePop #MikaKreuder
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DiscogsDienstag: Busch – Bossa Nova
Es muss nicht immer Gothic sein, manchmal geht auch Bossa Nova. So lautet allerdings nur der Titel des Albums von Busch, das ich mir in (m)einer Indie-Pop-Phase zugelegt hatte. Ich vermute, dass der Kaufimpuls im Nachtclub vom NDR entstanden ist. Den habe ich damals recht häufig gehört und dort viele Anregungen bekommen. Busch wurde 1994 von Mika Kreuder gegründet, der die erste EP noch alleine einspielte. Zwei Jahre später veröffentlichte er mit Gastmusikern, u. a. Tom Liwa (Flowerpornoes), das Album „Entsetzlich“, bei dem der Name ebensowenig Programm war wie bei „Bossa Nova“.
„Bossa Nova“ erschien 2002 und Busch waren zu einer richtigen Band geworden. Sebastian Huthmacher (Gitarre), Ingo Hey (von Dronning Maud Land, Bass), Daniel Hambuch (Schlagzeug) und Mika Kreuder (Gesang und Gitarre) bildeten das Line-Up auf dem Album. Musikalisch habe ich Bossa Nova ja schon ausgeschlossen, es geht eher in Richtung Brit-Pop oder weiter zurückgehend The Smiths, nur garniert mit Mika Kreuders feinen deutschsprachigen Lyrik. In den Texten geht es um Marlene und Hsu, um Christian, David Copperfield und Mozart. Und oft sind die Worte der Gegensatz zur Musik, ganz wie bei den Smiths. Sind Busch deshalb die deutschen Smiths? Vielleicht. Sind sie großartig? Auf jeden Fall.
Nach Bossa Nova war noch ein drittes Album in Planung. Dazu traten Christian Wübben (von Erdmöbel, Schlagzeug) und Volker Struckmeier (Tasteninstrumente) der Band bei. Zu dem Album kam es allerdings nicht mehr. Stattdessen macht Mika Kreuder mittlerweile unter seinem Nachnamen auch durchaus hörenswerte Musik, weiterhin mit Christian Wübben sowie mit Wolfgang Proppe (Piano, ebenfalls von Erdmöbel) und Heiner Tent (Bass).
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Es muss nicht immer Gothic sein, manchmal geht auch Bossa Nova. So lautet allerdings nur der Titel des Albums von Busch, das ich mir in (m)einer Indie-Pop-Phase zugelegt hatte. Ich vermute, dass der Kaufimpuls im Nachtclub vom NDR entstanden ist. Den habe ich damals recht häufig gehört und dort viele Anregungen bekommen. Busch wurde 1994 von Mika Kreuder gegründet, der die erste EP noch alleine einspielte. Zwei Jahre später veröffentlichte er mit Gastmusikern, u. a. Tom Liwa (Flowerpornoes), das Album „Entsetzlich“, bei dem der Name ebensowenig Programm war wie bei „Bossa Nova“.
„Bossa Nova“ erschien 2002 und Busch waren zu einer richtigen Band geworden. Sebastian Huthmacher (Gitarre), Ingo Hey (von Dronning Maud Land, Bass), Daniel Hambuch (Schlagzeug) und Mika Kreuder (Gesang und Gitarre) bildeten das Line-Up auf dem Album. Musikalisch habe ich Bossa Nova ja schon ausgeschlossen, es geht eher in Richtung Brit-Pop oder weiter zurückgehend The Smiths, nur garniert mit Mika Kreuders feinen deutschsprachigen Lyrik. In den Texten geht es um Marlene und Hsu, um Christian, David Copperfield und Mozart. Und oft sind die Worte der Gegensatz zur Musik, ganz wie bei den Smiths. Sind Busch deshalb die deutschen Smiths? Vielleicht. Sind sie großartig? Auf jeden Fall.
Nach Bossa Nova war noch ein drittes Album in Planung. Dazu traten Christian Wübben (von Erdmöbel, Schlagzeug) und Volker Struckmeier (Tasteninstrumente) der Band bei. Zu dem Album kam es allerdings nicht mehr. Stattdessen macht Mika Kreuder mittlerweile unter seinem Nachnamen auch durchaus hörenswerte Musik, weiterhin mit Christian Wübben sowie mit Wolfgang Proppe (Piano, ebenfalls von Erdmöbel) und Heiner Tent (Bass).
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Es muss nicht immer Gothic sein, manchmal geht auch Bossa Nova. So lautet allerdings nur der Titel des Albums von Busch, das ich mir in (m)einer Indie-Pop-Phase zugelegt hatte. Ich vermute, dass der Kaufimpuls im Nachtclub vom NDR entstanden ist. Den habe ich damals recht häufig gehört und dort viele Anregungen bekommen. Busch wurde 1994 von Mika Kreuder gegründet, der die erste EP noch alleine einspielte. Zwei Jahre später veröffentlichte er mit Gastmusikern, u. a. Tom Liwa (Flowerpornoes), das Album „Entsetzlich“, bei dem der Name ebensowenig Programm war wie bei „Bossa Nova“.
„Bossa Nova“ erschien 2002 und Busch waren zu einer richtigen Band geworden. Sebastian Huthmacher (Gitarre), Ingo Hey (von Dronning Maud Land, Bass), Daniel Hambuch (Schlagzeug) und Mika Kreuder (Gesang und Gitarre) bildeten das Line-Up auf dem Album. Musikalisch habe ich Bossa Nova ja schon ausgeschlossen, es geht eher in Richtung Brit-Pop oder weiter zurückgehend The Smiths, nur garniert mit Mika Kreuders feinen deutschsprachigen Lyrik. In den Texten geht es um Marlene und Hsu, um Christian, David Copperfield und Mozart. Und oft sind die Worte der Gegensatz zur Musik, ganz wie bei den Smiths. Sind Busch deshalb die deutschen Smiths? Vielleicht. Sind sie großartig? Auf jeden Fall.
Nach Bossa Nova war noch ein drittes Album in Planung. Dazu traten Christian Wübben (von Erdmöbel, Schlagzeug) und Volker Struckmeier (Tasteninstrumente) der Band bei. Zu dem Album kam es allerdings nicht mehr. Stattdessen macht Mika Kreuder mittlerweile unter seinem Nachnamen auch durchaus hörenswerte Musik, weiterhin mit Christian Wübben sowie mit Wolfgang Proppe (Piano, ebenfalls von Erdmöbel) und Heiner Tent (Bass).
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DiscogsDienstag: The Cure – Charlotte Sometimes
The Cure sind ein nahezu unerschöpflicher Quell guter Musik und da ich auch eine recht große Cure-Sammlung habe, ist es nicht verwunderlich, dass mir die Zufallssuche von Discogs mal wieder einen Tonträger von ihnen ausgegeben hat. Diesmal ist es die Maxi von „Charlotte Sometimes“, erschienen am 9. Oktober 1981 als Non-Album-Single. Ich habe allerdings „nur“ die 1986 von Metronome wiederveröffentlichte Version.
Das Line-Up auf dieser Maxi bestand aus Robert Smith, Simon Gallup und Laurence Tolhurst und „Charlotte Sometimes“ ist eines meiner absoluten Lieblingslieder von The Cure. Es erschien zwischen den Alben „Faith“ (1980) und „Pornography“ (1981). Ein sehr schönes Video dazu wurde auch gedreht, allerdings noch nicht von Tim Pope, mit dem The Cure später lange zusammenarbeiteten, sondern von Mick Mansfield. Der Text basiert auf einem gleichnamigen Kinderbuch aus dem Jahr 1969. Gleiches gilt für die B-Seite „Splintered In Her Head“ und den Song „The Empty World“ vom Album „The Top“ (1984).
„Charlotte Sometimes“ ist ein wunderschönes, trauriges Lied („Charlotte sometimes crying for herself, Charlotte sometimes dreams a wall around herself“), das von einer hypnotischen Bass-Linie und atmosphärischen Keyboards (gespielt von Robert) getragen wird. Die Gitarre wird eher minimalistisch eingesetzt und das Schlagzeug ist, typisch für Lol, gradlinig und kühl mit wenigen Fills.
„Splintered In Her Head“ ist dagegen ein Song, der schon das Album „Pornography“ andeutet. Es ist experimentell, fast ungeordnet, mit einem monotonen Bass und Dschungel-Trommeln, die fast das gesamte Lied unverändert durchlaufen. Dazu liefert Robert allerlei Gitarrenparts und Keyboard-Sounds. Der Gesang ist nicht klar wie auf „Charlotte Sometimes“, sondern verzerrt. Das gesamte Lied wirkt mehr düster als melancholisch.
Auf der Maxi bilden diese beiden Songs die A-Seite, auf der B-Seite befindet sich eine über 10 Minuten lange Live-Version von „Faith“, aufgenommen am 17. August 1981 in Sydney, Australien. „Faith“ vom gleichnamigen Album ist ebenfalls ein Klassiker von The Cure und ein Lied, das ich sehr mag.
Über das Coverfoto habe ich herausgefunden, dass es Mary Poole darstellt, die damalige Freundin von Robert Smith und seit 1988 seine Ehefrau. Das Foto wurde stark verfremdet und ist als Originalversion auf dem Cover der Single „Pictures Of You“ (1990) zu sehen.
#CharlotteSometimes #DarkWave #Discogs #DiscogsDienstag #GothRock #PostPunk #TheCure -
DiscogsDienstag: The Cure – Charlotte Sometimes
The Cure sind ein nahezu unerschöpflicher Quell guter Musik und da ich auch eine recht große Cure-Sammlung habe, ist es nicht verwunderlich, dass mir die Zufallssuche von Discogs mal wieder einen Tonträger von ihnen ausgegeben hat. Diesmal ist es die Maxi von „Charlotte Sometimes“, erschienen am 9. Oktober 1981 als Non-Album-Single. Ich habe allerdings „nur“ die 1986 von Metronome wiederveröffentlichte Version.
Das Line-Up auf dieser Maxi bestand aus Robert Smith, Simon Gallup und Laurence Tolhurst und „Charlotte Sometimes“ ist eines meiner absoluten Lieblingslieder von The Cure. Es erschien zwischen den Alben „Faith“ (1980) und „Pornography“ (1981). Ein sehr schönes Video dazu wurde auch gedreht, allerdings noch nicht von Tim Pope, mit dem The Cure später lange zusammenarbeiteten, sondern von Mick Mansfield. Der Text basiert auf einem gleichnamigen Kinderbuch aus dem Jahr 1969. Gleiches gilt für die B-Seite „Splintered In Her Head“ und den Song „The Empty World“ vom Album „The Top“ (1984).
„Charlotte Sometimes“ ist ein wunderschönes, trauriges Lied („Charlotte sometimes crying for herself, Charlotte sometimes dreams a wall around herself“), das von einer hypnotischen Bass-Linie und atmosphärischen Keyboards (gespielt von Robert) getragen wird. Die Gitarre wird eher minimalistisch eingesetzt und das Schlagzeug ist, typisch für Lol, gradlinig und kühl mit wenigen Fills.
„Splintered In Her Head“ ist dagegen ein Song, der schon das Album „Pornography“ andeutet. Es ist experimentell, fast ungeordnet, mit einem monotonen Bass und Dschungel-Trommeln, die fast das gesamte Lied unverändert durchlaufen. Dazu liefert Robert allerlei Gitarrenparts und Keyboard-Sounds. Der Gesang ist nicht klar wie auf „Charlotte Sometimes“, sondern verzerrt. Das gesamte Lied wirkt mehr düster als melancholisch.
Auf der Maxi bilden diese beiden Songs die A-Seite, auf der B-Seite befindet sich eine über 10 Minuten lange Live-Version von „Faith“, aufgenommen am 17. August 1981 in Sydney, Australien. „Faith“ vom gleichnamigen Album ist ebenfalls ein Klassiker von The Cure und ein Lied, das ich sehr mag.
Über das Coverfoto habe ich herausgefunden, dass es Mary Poole darstellt, die damalige Freundin von Robert Smith und seit 1988 seine Ehefrau. Das Foto wurde stark verfremdet und ist als Originalversion auf dem Cover der Single „Pictures Of You“ (1990) zu sehen.
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DiscogsDienstag: Siouxsie And The Banshees – Spellbound – The Collection
Nach den Singles-Collections Once Upon A Time und Twice Upon A Time stelle ich heute die dritte Kompilation von Siouxsie And The Banshees vor: „Spellbound – The Collection“ aus dem Jahr 2015. Der Untertitel lautet: „An Introduction To Siouxsie And The Banshees Selected By Siouxsie Sioux And Steven Severin“. 18 Songs haben die Sängerin und der Bassist von allen 11 Alben ausgewählt, wobei auch zwei B-Seiten dabei sind.
Über die Band im Allgemeinen muss ich im dritten Beitrag nicht mehr viel schreiben. Siouxsie, Severin und Budgie am Schlagzeug bildeten das musikalische Grundgerüst. Verschiedene Gitarristen brachten auf jedem Album ihre persönliche Note ein. John McKay (The Scream, Join Hands), John McGeoch (Kaleidoscope, Juju, A Kiss In The Dremhouse), Robert Smith von The Cure (Hyæna), John Valentine Carruthers (Tinderbox, Through The Looking Glass) und Jon Klein (Peepshow, Superstition, The Rapture) gaben sich die Gitarre in die Hand. Auf den ersten beiden Alben „The Scream“ und „Join Hands“ trommelte Kenny Morris, der am 15.01.2026 verstorben ist, bevor Siouxsies späterer Ehemann Budgie ihn ersetzte.
Die Kompilation beginnt gleich mit einer Überraschung für echte Fans, „Hong Kong Garden“ ist eine Version, die aus dem Film „Marie Antoinette“ stammt (2006) und ein neues Intro hat. Statt des gewohnten Xylophones sind hier Streicher zu hören. Der Song war auf dem Origninal-Album „The Scream“ (1978) nicht enthalten, nur auf der CD-Wiederveröffnetlichung (2006) als Bonus-Track. Von dem Album ist dann als nächstes „Mirage“ vertreten. Von „Join Hands“ (1979) kommt „Placebo Effect“ und aus „Kaleidoscope“ (1980) gibt es „Happy House“ und „Desert Kisses“. Das nächste Album „Juju“ (1981) ist ebenfalls doppelt dabei, mit „Spellbound“ und „Into The Light“. Im Anschluss haben wir „Cascade“ von „A Kiss In The Dreamhouse“ (1982) sowie „Tattoo“, die B-Seite von „Dear Prudence“ (1983), mit Robert Smith an der Gitarre. Vom Album „Hyæna“ (1984), an dem Smith mitgewirkt hat, ist „We Hunger“ mit von der Partie. Das darauffolgende Album „Tinderbox“ (1986) hält den Klassiker „Cities In Dust“ und „Land’s End“ bereit. Eine weitere B-Seite ist „Shooting Sun“ von der Single „This Wheel’s On Fire“ (1987). Den Abschluss bilden „Peek-A-Boo“ und „Turn To Stone“ aus „Peepshow“ (1988), „Kiss Them For Me“ und „Drifter“ aus „Superstition“ (1991) sowie „Not Forgotten“ aus dem letzten Album „The Rapture“ (1995). 1996 kam das Ende der Band aufgrund von zunehmenden Meinungsverschiedenheiten musikalischer Natur. Souxsie und Budgie kümmerten sich daraufhin hauptsächlich um ihr seit 1981 bestehendes Nebenprojekt The Creatures.
Mein Fazit dieser Collection fällt durchweg positiv aus. Siouxsie And The Banshees habe so unfassbar viele gute Songs gemacht, dass eine relativ kleine Auwahl immer zu kurz greift. Hier haben wir mit „Hong Kong Garden“, „Happy House“, „Spellbound“, „Cities In Dust“ und „Kiss Them For Me“ absolute Klassiker, die von zum Teil nicht so beachteten Liedern ergänzt werden, so dass eine sehr stimmige Kompilation entstand, die gut in einem Zug hörbar ist. Getreu dem letzten Lied habe ich die Hoffnung, dass Siouxsie And The Banshees nicht vergessen werden, denn sie haben einen großen Beitrag – besser viele überragende Beiträge – zum Gothic-Genre geleistet.
#DarkWave #Discogs #DiscogsDienstag #GothRock #PostPunk #SiouxsieAndTheBanshees -
DiscogsDienstag: Siouxsie And The Banshees – Spellbound – The Collection
Nach den Singles-Collections Once Upon A Time und Twice Upon A Time stelle ich heute die dritte Kompilation von Siouxsie And The Banshees vor: „Spellbound – The Collection“ aus dem Jahr 2015. Der Untertitel lautet: „An Introduction To Siouxsie And The Banshees Selected By Siouxsie Sioux And Steven Severin“. 18 Songs haben die Sängerin und der Bassist von allen 11 Alben ausgewählt, wobei auch zwei B-Seiten dabei sind.
Über die Band im Allgemeinen muss ich im dritten Beitrag nicht mehr viel schreiben. Siouxsie, Severin und Budgie am Schlagzeug bildeten das musikalische Grundgerüst. Verschiedene Gitarristen brachten auf jedem Album ihre persönliche Note ein. John McKay (The Scream, Join Hands), John McGeoch (Kaleidoscope, Juju, A Kiss In The Dremhouse), Robert Smith von The Cure (Hyæna), John Valentine Carruthers (Tinderbox, Through The Looking Glass) und Jon Klein (Peepshow, Superstition, The Rapture) gaben sich die Gitarre in die Hand. Auf den ersten beiden Alben „The Scream“ und „Join Hands“ trommelte Kenny Morris, der am 15.01.2026 verstorben ist, bevor Siouxsies späterer Ehemann Budgie ihn ersetzte.
Die Kompilation beginnt gleich mit einer Überraschung für echte Fans, „Hong Kong Garden“ ist eine Version, die aus dem Film „Marie Antoinette“ stammt (2006) und ein neues Intro hat. Statt des gewohnten Xylophones sind hier Streicher zu hören. Der Song war auf dem Origninal-Album „The Scream“ (1978) nicht enthalten, nur auf der CD-Wiederveröffnetlichung (2006) als Bonus-Track. Von dem Album ist dann als nächstes „Mirage“ vertreten. Von „Join Hands“ (1979) kommt „Placebo Effect“ und aus „Kaleidoscope“ (1980) gibt es „Happy House“ und „Desert Kisses“. Das nächste Album „Juju“ (1981) ist ebenfalls doppelt dabei, mit „Spellbound“ und „Into The Light“. Im Anschluss haben wir „Cascade“ von „A Kiss In The Dreamhouse“ (1982) sowie „Tattoo“, die B-Seite von „Dear Prudence“ (1983), mit Robert Smith an der Gitarre. Vom Album „Hyæna“ (1984), an dem Smith mitgewirkt hat, ist „We Hunger“ mit von der Partie. Das darauffolgende Album „Tinderbox“ (1986) hält den Klassiker „Cities In Dust“ und „Land’s End“ bereit. Eine weitere B-Seite ist „Shooting Sun“ von der Single „This Wheel’s On Fire“ (1987). Den Abschluss bilden „Peek-A-Boo“ und „Turn To Stone“ aus „Peepshow“ (1988), „Kiss Them For Me“ und „Drifter“ aus „Superstition“ (1991) sowie „Not Forgotten“ aus dem letzten Album „The Rapture“ (1995). 1996 kam das Ende der Band aufgrund von zunehmenden Meinungsverschiedenheiten musikalischer Natur. Souxsie und Budgie kümmerten sich daraufhin hauptsächlich um ihr seit 1981 bestehendes Nebenprojekt The Creatures.
Mein Fazit dieser Collection fällt durchweg positiv aus. Siouxsie And The Banshees habe so unfassbar viele gute Songs gemacht, dass eine relativ kleine Auwahl immer zu kurz greift. Hier haben wir mit „Hong Kong Garden“, „Happy House“, „Spellbound“, „Cities In Dust“ und „Kiss Them For Me“ absolute Klassiker, die von zum Teil nicht so beachteten Liedern ergänzt werden, so dass eine sehr stimmige Kompilation entstand, die gut in einem Zug hörbar ist. Getreu dem letzten Lied habe ich die Hoffnung, dass Siouxsie And The Banshees nicht vergessen werden, denn sie haben einen großen Beitrag – besser viele überragende Beiträge – zum Gothic-Genre geleistet.
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DiscogsDienstag: The Jesus & Mary Chain – Stoned & Dethroned
Über die schottische Band The Jesus & Mary Chain muss ich eigentlich nicht viel schreiben, sie gehören zu den Pionieren des Shoegaze, besonders mit ihren ersten beiden Alben „Psychocandy“ (1985) und „Darklands“ (1987) und im Grunde bekommt man von den Reid-Brüdern Jim und William immer, was man erwartet: Post-Punk, Noise Pop und Shoegaze mit einer Prise Rock’n’Roll, Surf-Rock und Blues. So auch auf ihrem 1994er Album „Stoned & Dethroned“, ihrem fünften Longplayer.
Das Highlight des Albums ist für mich „Sometimes Always“ mit Gastsängerin Hope Sandoval (Mazzy Star), die zu der Zeit mit William Reid zusammen war und das Lied mit Jim Reid im Duett singt, ganz in der Tradition von Lee Hazlewood und Nancy Sinatra. Ein weiterer Gastsänger war Shane MacGowan (The Pogues), der „God Help Me“ gesungen hat. Insgesamt finden sich 17 Songs auf dem Album, das eigentlich als Akustik-Album geplant war, was an einigen Stellen noch hörbar ist („Everybody I Know“). Es sind viele ruhigere Songs dabei, aber auch klassische, flotte JAMC-Stücke („She“, „Girlfriend“). Die Besetzung bestand aus Jim Reid (Gesang, Gitarren, Bass), William Reid (Gesang, Gitarren, Bass), Steve Monti von Curve (Schlagzeug) und Ben Lurie (Gitarre, Harmonika, Orgel, Bass).
Wie so häufig bei familiären Bandprojekten haben sich auch die Reid-Brüder irgendwann zerstritten, so dass es von 1998 bis 2007 Funkstille zwischen ihnen gab. Danach traten sie jedoch wieder gemeinsam auf und veröffentlichten noch die Alben sieben und acht, „Damage and Joy“ (2017) und „Glasgow Eyes“ (2024).
Ich habe The Jesus & Mary Chain am 02.07.1988 beim Roskilde Festival live gesehen.
#Discogs #DiscogsDienstag #HopeSandoval #NoisePop #PostPunk #ShaneMacGowan #Shoegaze #TheJesusMaryChain -
DiscogsDienstag: The Jesus & Mary Chain – Stoned & Dethroned
Über die schottische Band The Jesus & Mary Chain muss ich eigentlich nicht viel schreiben, sie gehören zu den Pionieren des Shoegaze, besonders mit ihren ersten beiden Alben „Psychocandy“ (1985) und „Darklands“ (1987) und im Grunde bekommt man von den Reid-Brüdern Jim und William immer, was man erwartet: Post-Punk, Noise Pop und Shoegaze mit einer Prise Rock’n’Roll, Surf-Rock und Blues. So auch auf ihrem 1994er Album „Stoned & Dethroned“, ihrem fünften Longplayer.
Das Highlight des Albums ist für mich „Sometimes Always“ mit Gastsängerin Hope Sandoval (Mazzy Star), die zu der Zeit mit William Reid zusammen war und das Lied mit Jim Reid im Duett singt, ganz in der Tradition von Lee Hazlewood und Nancy Sinatra. Ein weiterer Gastsänger war Shane MacGowan (The Pogues), der „God Help Me“ gesungen hat. Insgesamt finden sich 17 Songs auf dem Album, das eigentlich als Akustik-Album geplant war, was an einigen Stellen noch hörbar ist („Everybody I Know“). Es sind viele ruhigere Songs dabei, aber auch klassische, flotte JAMC-Stücke („She“, „Girlfriend“). Die Besetzung bestand aus Jim Reid (Gesang, Gitarren, Bass), William Reid (Gesang, Gitarren, Bass), Steve Monti von Curve (Schlagzeug) und Ben Lurie (Gitarre, Harmonika, Orgel, Bass).
Wie so häufig bei familiären Bandprojekten haben sich auch die Reid-Brüder irgendwann zerstritten, so dass es von 1998 bis 2007 Funkstille zwischen ihnen gab. Danach traten sie jedoch wieder gemeinsam auf und veröffentlichten noch die Alben sieben und acht, „Damage and Joy“ (2017) und „Glasgow Eyes“ (2024).
Ich habe The Jesus & Mary Chain am 02.07.1988 beim Roskilde Festival live gesehen.
#Discogs #DiscogsDienstag #HopeSandoval #NoisePop #PostPunk #ShaneMacGowan #Shoegaze #TheJesusMaryChain -
DiscogsDienstag: The Jesus & Mary Chain – Stoned & Dethroned
Über die schottische Band The Jesus & Mary Chain muss ich eigentlich nicht viel schreiben, sie gehören zu den Pionieren des Shoegaze, besonders mit ihren ersten beiden Alben „Psychocandy“ (1985) und „Darklands“ (1987) und im Grunde bekommt man von den Reid-Brüdern Jim und William immer, was man erwartet: Post-Punk, Noise Pop und Shoegaze mit einer Prise Rock’n’Roll, Surf-Rock und Blues. So auch auf ihrem 1994er Album „Stoned & Dethroned“, ihrem fünften Longplayer.
Das Highlight des Albums ist für mich „Sometimes Always“ mit Gastsängerin Hope Sandoval (Mazzy Star), die zu der Zeit mit William Reid zusammen war und das Lied mit Jim Reid im Duett singt, ganz in der Tradition von Lee Hazlewood und Nancy Sinatra. Ein weiterer Gastsänger war Shane MacGowan (The Pogues), der „God Help Me“ gesungen hat. Insgesamt finden sich 17 Songs auf dem Album, das eigentlich als Akustik-Album geplant war, was an einigen Stellen noch hörbar ist („Everybody I Know“). Es sind viele ruhigere Songs dabei, aber auch klassische, flotte JAMC-Stücke („She“, „Girlfriend“). Die Besetzung bestand aus Jim Reid (Gesang, Gitarren, Bass), William Reid (Gesang, Gitarren, Bass), Steve Monti von Curve (Schlagzeug) und Ben Lurie (Gitarre, Harmonika, Orgel, Bass).
Wie so häufig bei familiären Bandprojekten haben sich auch die Reid-Brüder irgendwann zerstritten, so dass es von 1998 bis 2007 Funkstille zwischen ihnen gab. Danach traten sie jedoch wieder gemeinsam auf und veröffentlichten noch die Alben sieben und acht, „Damage and Joy“ (2017) und „Glasgow Eyes“ (2024).
Ich habe The Jesus & Mary Chain am 02.07.1988 beim Roskilde Festival live gesehen.
#Discogs #DiscogsDienstag #HopeSandoval #NoisePop #PostPunk #ShaneMacGowan #Shoegaze #TheJesusMaryChain -
DiscogsDienstag: The Jesus & Mary Chain – Stoned & Dethroned
Über die schottische Band The Jesus & Mary Chain muss ich eigentlich nicht viel schreiben, sie gehören zu den Pionieren des Shoegaze, besonders mit ihren ersten beiden Alben „Psychocandy“ (1985) und „Darklands“ (1987) und im Grunde bekommt man von den Reid-Brüdern Jim und William immer, was man erwartet: Post-Punk, Noise Pop und Shoegaze mit einer Prise Rock’n’Roll, Surf-Rock und Blues. So auch auf ihrem 1994er Album „Stoned & Dethroned“, ihrem fünften Longplayer.
Das Highlight des Albums ist für mich „Sometimes Always“ mit Gastsängerin Hope Sandoval (Mazzy Star), die zu der Zeit mit William Reid zusammen war und das Lied mit Jim Reid im Duett singt, ganz in der Tradition von Lee Hazlewood und Nancy Sinatra. Ein weiterer Gastsänger war Shane MacGowan (The Pogues), der „God Help Me“ gesungen hat. Insgesamt finden sich 17 Songs auf dem Album, das eigentlich als Akustik-Album geplant war, was an einigen Stellen noch hörbar ist („Everybody I Know“). Es sind viele ruhigere Songs dabei, aber auch klassische, flotte JAMC-Stücke („She“, „Girlfriend“). Die Besetzung bestand aus Jim Reid (Gesang, Gitarren, Bass), William Reid (Gesang, Gitarren, Bass), Steve Monti von Curve (Schlagzeug) und Ben Lurie (Gitarre, Harmonika, Orgel, Bass).
Wie so häufig bei familiären Bandprojekten haben sich auch die Reid-Brüder irgendwann zerstritten, so dass es von 1998 bis 2007 Funkstille zwischen ihnen gab. Danach traten sie jedoch wieder gemeinsam auf und veröffentlichten noch die Alben sieben und acht, „Damage and Joy“ (2017) und „Glasgow Eyes“ (2024).
Ich habe The Jesus & Mary Chain am 02.07.1988 beim Roskilde Festival live gesehen.
#Discogs #DiscogsDienstag #HopeSandoval #NoisePop #PostPunk #ShaneMacGowan #Shoegaze #TheJesusMaryChain -
DiscogsDienstag: The Jesus & Mary Chain – Stoned & Dethroned
Über die schottische Band The Jesus & Mary Chain muss ich eigentlich nicht viel schreiben, sie gehören zu den Pionieren des Shoegaze, besonders mit ihren ersten beiden Alben „Psychocandy“ (1985) und „Darklands“ (1987) und im Grunde bekommt man von den Reid-Brüdern Jim und William immer, was man erwartet: Post-Punk, Noise Pop und Shoegaze mit einer Prise Rock’n’Roll, Surf-Rock und Blues. So auch auf ihrem 1994er Album „Stoned & Dethroned“, ihrem fünften Longplayer.
Das Highlight des Albums ist für mich „Sometimes Always“ mit Gastsängerin Hope Sandoval (Mazzy Star), die zu der Zeit mit William Reid zusammen war und das Lied mit Jim Reid im Duett singt, ganz in der Tradition von Lee Hazlewood und Nancy Sinatra. Ein weiterer Gastsänger war Shane MacGowan (The Pogues), der „God Help Me“ gesungen hat. Insgesamt finden sich 17 Songs auf dem Album, das eigentlich als Akustik-Album geplant war, was an einigen Stellen noch hörbar ist („Everybody I Know“). Es sind viele ruhigere Songs dabei, aber auch klassische, flotte JAMC-Stücke („She“, „Girlfriend“). Die Besetzung bestand aus Jim Reid (Gesang, Gitarren, Bass), William Reid (Gesang, Gitarren, Bass), Steve Monti von Curve (Schlagzeug) und Ben Lurie (Gitarre, Harmonika, Orgel, Bass).
Wie so häufig bei familiären Bandprojekten haben sich auch die Reid-Brüder irgendwann zerstritten, so dass es von 1998 bis 2007 Funkstille zwischen ihnen gab. Danach traten sie jedoch wieder gemeinsam auf und veröffentlichten noch die Alben sieben und acht, „Damage and Joy“ (2017) und „Glasgow Eyes“ (2024).
Ich habe The Jesus & Mary Chain am 02.07.1988 beim Roskilde Festival live gesehen.
#Discogs #DiscogsDienstag #HopeSandoval #NoisePop #PostPunk #ShaneMacGowan #Shoegaze #TheJesusMaryChain -
DiscogsDienstag: Die Goldenen Zitronen – Am Tag als Thomas Anders starb
Die Goldenen Zitronen wurden 1984 im Umfeld der Hafenstraße in Hamburg gegründet. Schorsch Kamerun (Gesang), Aldo Moro (Gitarre/Bass), Ale Sexfeind (Schlagzeug) und Ted Gaier (Gitarre/Bass) machten Fun-Punk und Polit-Punk, wurden zunehmend avangardistischer und gelten als Mitbegründer der „Hamburger Schule“. Mit ihrer Single „Am Tag als Thomas Anders starb“ erlangten sie 1986 große mediale Aufmerksamkeit. Es soll die erfolgreichste deutsche Indie-Single sein.
Dabei handelt es sich um eine Punk-Coverversion des Schlagers „Am Tag als Conny Kramer starb“ von Juliane Werding aus dem Jahr 1972, welcher wiederum eine Coverversion des Folk-Rock-Songs „The Night They Drove Old Dixie Down“ von The Band (1969) war. Im Original ein Anti-Kriegs- bzw. Anti-Drogensong machten Die Goldenen Zitronen daraus ein Anti-Thomas-Anders-Lied, der zu der Zeit mit Modern Talking sehr erfolgreich war. Unterstützt wurden die Zitronen dabei von Rod Gonzales am Banjo, der bekanntlich heute bei den Ärzten praktiziert.
Und auch der musikalische Partner von Thomas Anders bekommt Erwähnung auf der Single, nämlich im Lied „Zitronenmord“ auf der B-Seite. „Zitronenmord“ handelt vom mysteriösen Ableben der bekannten Hamburger Musiker Udo Lindenberg, Achim Reichel, Dieter Bohlen, Freddy Quinn und Jutta Weinhold, „sie lagen alle tot mit ’ner Zitrone im Maul da“.
Ich habe Die Goldenen Zitronen leider nicht so intensiv verfolgt. Ich habe mal das Album „Porsche, Genscher, Hallo HSV“ von 1987 als CD besessen, aber die ist im Laufe der Zeit leider verschütt gegangen. Darauf ist ja der zweite Zitronen-Hit, „Für immer Punk“. Der lief häufig am Ende in meiner Stammdisco, bevor dann zu „Streetlife“ von Randy Crawford das Licht anging.
Die Goldenen Zitronen sind nicht bei Fun-Punk- und Rockabilly-Songs stehen geblieben, sondern haben sich mit den Jahren weiterentwickelt. In späteren Veröffentlichungen werden sie elektronischer und entdecken No-Wave, Hip-Hop, Krautrock und Jazz für ihre Musik. Wie oben bereits erwähnt, haben sie auch auf die Bands der „Hamburger Schule“ Einfluss genommen.
Die Goldenen Zitrone bestehen heute immer noch, von der Originalbesetzung sind Schorsch Kamerun und Ted Gaier noch dabei. Nach dem letzten Album „More Than A Feeling“ (2019) erschien 2024 zum 40. Jubiläum eine Best-Of-Compilation auf 3 LPs, darunter ist auch „Am Tag als Thomas Anders starb“.
#DieGoldenenZitronen #Discogs #DiscogsDienstag #Punk #Rockabilly -
DiscogsDienstag: Die Goldenen Zitronen – Am Tag als Thomas Anders starb
Die Goldenen Zitronen wurden 1984 im Umfeld der Hafenstraße in Hamburg gegründet. Schorsch Kamerun (Gesang), Aldo Moro (Gitarre/Bass), Ale Sexfeind (Schlagzeug) und Ted Gaier (Gitarre/Bass) machten Fun-Punk und Polit-Punk, wurden zunehmend avangardistischer und gelten als Mitbegründer der „Hamburger Schule“. Mit ihrer Single „Am Tag als Thomas Anders starb“ erlangten sie 1986 große mediale Aufmerksamkeit. Es soll die erfolgreichste deutsche Indie-Single sein.
Dabei handelt es sich um eine Punk-Coverversion des Schlagers „Am Tag als Conny Kramer starb“ von Juliane Werding aus dem Jahr 1972, welcher wiederum eine Coverversion des Folk-Rock-Songs „The Night They Drove Old Dixie Down“ von The Band (1969) war. Im Original ein Anti-Kriegs- bzw. Anti-Drogensong machten Die Goldenen Zitronen daraus ein Anti-Thomas-Anders-Lied, der zu der Zeit mit Modern Talking sehr erfolgreich war. Unterstützt wurden die Zitronen dabei von Rod Gonzales am Banjo, der bekanntlich heute bei den Ärzten praktiziert.
Und auch der musikalische Partner von Thomas Anders bekommt Erwähnung auf der Single, nämlich im Lied „Zitronenmord“ auf der B-Seite. „Zitronenmord“ handelt vom mysteriösen Ableben der bekannten Hamburger Musiker Udo Lindenberg, Achim Reichel, Dieter Bohlen, Freddy Quinn und Jutta Weinhold, „sie lagen alle tot mit ’ner Zitrone im Maul da“.
Ich habe Die Goldenen Zitronen leider nicht so intensiv verfolgt. Ich habe mal das Album „Porsche, Genscher, Hallo HSV“ von 1987 als CD besessen, aber die ist im Laufe der Zeit leider verschütt gegangen. Darauf ist ja der zweite Zitronen-Hit, „Für immer Punk“. Der lief häufig am Ende in meiner Stammdisco, bevor dann zu „Streetlife“ von Randy Crawford das Licht anging.
Die Goldenen Zitronen sind nicht bei Fun-Punk- und Rockabilly-Songs stehen geblieben, sondern haben sich mit den Jahren weiterentwickelt. In späteren Veröffentlichungen werden sie elektronischer und entdecken No-Wave, Hip-Hop, Krautrock und Jazz für ihre Musik. Wie oben bereits erwähnt, haben sie auch auf die Bands der „Hamburger Schule“ Einfluss genommen.
Die Goldenen Zitrone bestehen heute immer noch, von der Originalbesetzung sind Schorsch Kamerun und Ted Gaier noch dabei. Nach dem letzten Album „More Than A Feeling“ (2019) erschien 2024 zum 40. Jubiläum eine Best-Of-Compilation auf 3 LPs, darunter ist auch „Am Tag als Thomas Anders starb“.
#DieGoldenenZitronen #Discogs #DiscogsDienstag #Punk #Rockabilly -
DiscogsDienstag: David Bowie – Earthling
Muss ich viel über David Bowie schreiben? Nein. Wird das dann hier ein kurzer Beitrag? Vielleicht. Meistens fällt mir erst beim Schreiben immer mehr ein, mal sehen, wie das heute wird. Wir schreiben das Jahr 1997 und David Bowie veröffentlicht sein 21. Studio-Album „Earthling“ oder „EART HL I NG“, wie es in goldenen Lettern auf dem Cover steht, 30 Jahre nach seinem selbstbetitelten Debüt. In den Credits entdecken wir neben Bowies langjährigem Weggefährten Brian Eno den Gitarristen Reeves Gabrels, der auch an den Bowie-Alben „Black Tie White Noise“ (1993), „Outside“ (1995) und „Hours“ (1999) mitgewirkt hat. Seit 1997 ist Gabrels auch Live-Gitarrist bei The Cure und ebenfalls auf dem letzten Cure-Album „Songs Of A Lost World“ (2024) zu hören. Bei Bowie spielte Gabrels Gitarre und Synthesizer und war am Songwriting beteiligt, auf „Earthling“ an sieben der neun Songs.
Das Album „Earthlings“ vereint Drum and Bass mit Industrial- und Hard-Rock, Electronica und Jungle-Rhythmen. Das tritt schon beim grandiosen Opener „Little Wonder“, geschrieben von Bowie, Gabrels und Mark Plati, deutlich hervor. „Looking For Satellites“ aus der gleichen Feder ist dagegen ein ruhigeres Stück, bei dem das Gitarrensolo von Gabrels heraussticht. Bei „Battle for Britain (The Letter)“ dominiert wieder Drum And Bass und eine harte Gitarre, zwischendurch ist ein weirdes Klavier zu hören. Auch dieser Song wurde von dem Trio geschrieben. „Seven Years in Tibet“ ist eine Bowie/Gabrels-Komposition mit einer ruhige Strophe und einem gitarrendominierten Refrain mit fast wütendem Gesang und einer prägnanten Synth-Orgel. „Dead Man Walking“ (Bowie/Gabrels) hat wieder flotte Drum And Bass-Elemente und flimmernde Synthies. Der treibende Beat macht das Lied sehr tanzbar. Am Ende kommt ein Jazz-Piano dazu. „Telling Lies“ wurde von Bowie während der „Outside“-Sessions alleine geschrieben. Auch hier wurde ein Drum And Bass-Rhythmus verwendet, die Instrumentierung ist deutlich spärlicher als bei den anderen Songs, so dass Bowies Stimme eine tragende Rolle einnimmt. „The Last Thing You Should Do“ (Bowie/Gabrels/Plati) vereint erneut Drum And Bass mit ballernden Gitarrenwänden und diesmal spärlichem Gesang sowie sanften Keyboard-Teppichen. Der nächste Titel „I’m Afraid of Americans“ stammt vom bewährten Team Bowie/Eno und ebenfalls aus den „Outside“-Sessions. Er klingt bereits in der Album-Version so, als ob er von Trent Reznor remixt werden müßte, was er schließlich auch wurde. Sechs Remixe umfasst die Maxi-Single, davon fünf von Nine Inch Nails. Reznor tritt auch im Musikvideo zu „I’m Afraid of Americans“ auf, wo er einen Stalker spielt, der David Bowie verfolgt. Zuletzt kommt wieder eine Bowie/Gabrels-Komposition, „Law (Earthlings on Fire)“. Es ist ein Industrial-Track, fast EBM, mit kräftigen Beats und einer verzerrten Stimme. Ein würdiger Abschluss für ein sehr gutes Album.
„Earthling“ ist ein flottes Album, sehr elektronisch und rhythmusgetragen. Der Gesang variert von Song zu Song und die Gitarre gibt hier die entsprechende Würze. Ich finde es erstaunlich, dass relativ gesetzte Musiker – Bowie war 1997 50, Brian Eno 49, Reeves Gabrels immerhin 41 Jahre alt – so frische Musik machen. Naja, Bowie war schon immer sehr wandlungsfähig, auch musikalisch und Eno schon immer experimentierfreudig. Insofern kein Wunder, nicht mal ein „Little Wonder“ (das ist übrigens mein Favorit).
#BrianEno #DavidBowie #Discogs #DiscogsDienstag #DrumAndBass #Earthling #Electronica #IndustrialRock #ReevesGabrels -
DiscogsDienstag: David Bowie – Earthling
Muss ich viel über David Bowie schreiben? Nein. Wird das dann hier ein kurzer Beitrag? Vielleicht. Meistens fällt mir erst beim Schreiben immer mehr ein, mal sehen, wie das heute wird. Wir schreiben das Jahr 1997 und David Bowie veröffentlicht sein 21. Studio-Album „Earthling“ oder „EART HL I NG“, wie es in goldenen Lettern auf dem Cover steht, 30 Jahre nach seinem selbstbetitelten Debüt. In den Credits entdecken wir neben Bowies langjährigem Weggefährten Brian Eno den Gitarristen Reeves Gabrels, der auch an den Bowie-Alben „Black Tie White Noise“ (1993), „Outside“ (1995) und „Hours“ (1999) mitgewirkt hat. Seit 1997 ist Gabrels auch Live-Gitarrist bei The Cure und ebenfalls auf dem letzten Cure-Album „Songs Of A Lost World“ (2024) zu hören. Bei Bowie spielte Gabrels Gitarre und Synthesizer und war am Songwriting beteiligt, auf „Earthling“ an sieben der neun Songs.
Das Album „Earthlings“ vereint Drum and Bass mit Industrial- und Hard-Rock, Electronica und Jungle-Rhythmen. Das tritt schon beim grandiosen Opener „Little Wonder“, geschrieben von Bowie, Gabrels und Mark Plati, deutlich hervor. „Looking For Satellites“ aus der gleichen Feder ist dagegen ein ruhigeres Stück, bei dem das Gitarrensolo von Gabrels heraussticht. Bei „Battle for Britain (The Letter)“ dominiert wieder Drum And Bass und eine harte Gitarre, zwischendurch ist ein weirdes Klavier zu hören. Auch dieser Song wurde von dem Trio geschrieben. „Seven Years in Tibet“ ist eine Bowie/Gabrels-Komposition mit einer ruhige Strophe und einem gitarrendominierten Refrain mit fast wütendem Gesang und einer prägnanten Synth-Orgel. „Dead Man Walking“ (Bowie/Gabrels) hat wieder flotte Drum And Bass-Elemente und flimmernde Synthies. Der treibende Beat macht das Lied sehr tanzbar. Am Ende kommt ein Jazz-Piano dazu. „Telling Lies“ wurde von Bowie während der „Outside“-Sessions alleine geschrieben. Auch hier wurde ein Drum And Bass-Rhythmus verwendet, die Instrumentierung ist deutlich spärlicher als bei den anderen Songs, so dass Bowies Stimme eine tragende Rolle einnimmt. „The Last Thing You Should Do“ (Bowie/Gabrels/Plati) vereint erneut Drum And Bass mit ballernden Gitarrenwänden und diesmal spärlichem Gesang sowie sanften Keyboard-Teppichen. Der nächste Titel „I’m Afraid of Americans“ stammt vom bewährten Team Bowie/Eno und ebenfalls aus den „Outside“-Sessions. Er klingt bereits in der Album-Version so, als ob er von Trent Reznor remixt werden müßte, was er schließlich auch wurde. Sechs Remixe umfasst die Maxi-Single, davon fünf von Nine Inch Nails. Reznor tritt auch im Musikvideo zu „I’m Afraid of Americans“ auf, wo er einen Stalker spielt, der David Bowie verfolgt. Zuletzt kommt wieder eine Bowie/Gabrels-Komposition, „Law (Earthlings on Fire)“. Es ist ein Industrial-Track, fast EBM, mit kräftigen Beats und einer verzerrten Stimme. Ein würdiger Abschluss für ein sehr gutes Album.
„Earthling“ ist ein flottes Album, sehr elektronisch und rhythmusgetragen. Der Gesang variert von Song zu Song und die Gitarre gibt hier die entsprechende Würze. Ich finde es erstaunlich, dass relativ gesetzte Musiker – Bowie war 1997 50, Brian Eno 49, Reeves Gabrels immerhin 41 Jahre alt – so frische Musik machen. Naja, Bowie war schon immer sehr wandlungsfähig, auch musikalisch und Eno schon immer experimentierfreudig. Insofern kein Wunder, nicht mal ein „Little Wonder“ (das ist übrigens mein Favorit).
#BrianEno #DavidBowie #Discogs #DiscogsDienstag #DrumAndBass #Earthling #Electronica #IndustrialRock #ReevesGabrels -
DiscogsDienstag: David Bowie – Earthling
Muss ich viel über David Bowie schreiben? Nein. Wird das dann hier ein kurzer Beitrag? Vielleicht. Meistens fällt mir erst beim Schreiben immer mehr ein, mal sehen, wie das heute wird. Wir schreiben das Jahr 1997 und David Bowie veröffentlicht sein 21. Studio-Album „Earthling“ oder „EART HL I NG“, wie es in goldenen Lettern auf dem Cover steht, 30 Jahre nach seinem selbstbetitelten Debüt. In den Credits entdecken wir neben Bowies langjährigem Weggefährten Brian Eno den Gitarristen Reeves Gabrels, der auch an den Bowie-Alben „Black Tie White Noise“ (1993), „Outside“ (1995) und „Hours“ (1999) mitgewirkt hat. Seit 1997 ist Gabrels auch Live-Gitarrist bei The Cure und ebenfalls auf dem letzten Cure-Album „Songs Of A Lost World“ (2024) zu hören. Bei Bowie spielte Gabrels Gitarre und Synthesizer und war am Songwriting beteiligt, auf „Earthling“ an sieben der neun Songs.
Das Album „Earthlings“ vereint Drum and Bass mit Industrial- und Hard-Rock, Electronica und Jungle-Rhythmen. Das tritt schon beim grandiosen Opener „Little Wonder“, geschrieben von Bowie, Gabrels und Mark Plati, deutlich hervor. „Looking For Satellites“ aus der gleichen Feder ist dagegen ein ruhigeres Stück, bei dem das Gitarrensolo von Gabrels heraussticht. Bei „Battle for Britain (The Letter)“ dominiert wieder Drum And Bass und eine harte Gitarre, zwischendurch ist ein weirdes Klavier zu hören. Auch dieser Song wurde von dem Trio geschrieben. „Seven Years in Tibet“ ist eine Bowie/Gabrels-Komposition mit einer ruhige Strophe und einem gitarrendominierten Refrain mit fast wütendem Gesang und einer prägnanten Synth-Orgel. „Dead Man Walking“ (Bowie/Gabrels) hat wieder flotte Drum And Bass-Elemente und flimmernde Synthies. Der treibende Beat macht das Lied sehr tanzbar. Am Ende kommt ein Jazz-Piano dazu. „Telling Lies“ wurde von Bowie während der „Outside“-Sessions alleine geschrieben. Auch hier wurde ein Drum And Bass-Rhythmus verwendet, die Instrumentierung ist deutlich spärlicher als bei den anderen Songs, so dass Bowies Stimme eine tragende Rolle einnimmt. „The Last Thing You Should Do“ (Bowie/Gabrels/Plati) vereint erneut Drum And Bass mit ballernden Gitarrenwänden und diesmal spärlichem Gesang sowie sanften Keyboard-Teppichen. Der nächste Titel „I’m Afraid of Americans“ stammt vom bewährten Team Bowie/Eno und ebenfalls aus den „Outside“-Sessions. Er klingt bereits in der Album-Version so, als ob er von Trent Reznor remixt werden müßte, was er schließlich auch wurde. Sechs Remixe umfasst die Maxi-Single, davon fünf von Nine Inch Nails. Reznor tritt auch im Musikvideo zu „I’m Afraid of Americans“ auf, wo er einen Stalker spielt, der David Bowie verfolgt. Zuletzt kommt wieder eine Bowie/Gabrels-Komposition, „Law (Earthlings on Fire)“. Es ist ein Industrial-Track, fast EBM, mit kräftigen Beats und einer verzerrten Stimme. Ein würdiger Abschluss für ein sehr gutes Album.
„Earthling“ ist ein flottes Album, sehr elektronisch und rhythmusgetragen. Der Gesang variert von Song zu Song und die Gitarre gibt hier die entsprechende Würze. Ich finde es erstaunlich, dass relativ gesetzte Musiker – Bowie war 1997 50, Brian Eno 49, Reeves Gabrels immerhin 41 Jahre alt – so frische Musik machen. Naja, Bowie war schon immer sehr wandlungsfähig, auch musikalisch und Eno schon immer experimentierfreudig. Insofern kein Wunder, nicht mal ein „Little Wonder“ (das ist übrigens mein Favorit).
#BrianEno #DavidBowie #Discogs #DiscogsDienstag #DrumAndBass #Earthling #Electronica #IndustrialRock #ReevesGabrels -
DiscogsDienstag: David Bowie – Earthling
Muss ich viel über David Bowie schreiben? Nein. Wird das dann hier ein kurzer Beitrag? Vielleicht. Meistens fällt mir erst beim Schreiben immer mehr ein, mal sehen, wie das heute wird. Wir schreiben das Jahr 1997 und David Bowie veröffentlicht sein 21. Studio-Album „Earthling“ oder „EART HL I NG“, wie es in goldenen Lettern auf dem Cover steht, 30 Jahre nach seinem selbstbetitelten Debüt. In den Credits entdecken wir neben Bowies langjährigem Weggefährten Brian Eno den Gitarristen Reeves Gabrels, der auch an den Bowie-Alben „Black Tie White Noise“ (1993), „Outside“ (1995) und „Hours“ (1999) mitgewirkt hat. Seit 1997 ist Gabrels auch Live-Gitarrist bei The Cure und ebenfalls auf dem letzten Cure-Album „Songs Of A Lost World“ (2024) zu hören. Bei Bowie spielte Gabrels Gitarre und Synthesizer und war am Songwriting beteiligt, auf „Earthling“ an sieben der neun Songs.
Das Album „Earthlings“ vereint Drum and Bass mit Industrial- und Hard-Rock, Electronica und Jungle-Rhythmen. Das tritt schon beim grandiosen Opener „Little Wonder“, geschrieben von Bowie, Gabrels und Mark Plati, deutlich hervor. „Looking For Satellites“ aus der gleichen Feder ist dagegen ein ruhigeres Stück, bei dem das Gitarrensolo von Gabrels heraussticht. Bei „Battle for Britain (The Letter)“ dominiert wieder Drum And Bass und eine harte Gitarre, zwischendurch ist ein weirdes Klavier zu hören. Auch dieser Song wurde von dem Trio geschrieben. „Seven Years in Tibet“ ist eine Bowie/Gabrels-Komposition mit einer ruhige Strophe und einem gitarrendominierten Refrain mit fast wütendem Gesang und einer prägnanten Synth-Orgel. „Dead Man Walking“ (Bowie/Gabrels) hat wieder flotte Drum And Bass-Elemente und flimmernde Synthies. Der treibende Beat macht das Lied sehr tanzbar. Am Ende kommt ein Jazz-Piano dazu. „Telling Lies“ wurde von Bowie während der „Outside“-Sessions alleine geschrieben. Auch hier wurde ein Drum And Bass-Rhythmus verwendet, die Instrumentierung ist deutlich spärlicher als bei den anderen Songs, so dass Bowies Stimme eine tragende Rolle einnimmt. „The Last Thing You Should Do“ (Bowie/Gabrels/Plati) vereint erneut Drum And Bass mit ballernden Gitarrenwänden und diesmal spärlichem Gesang sowie sanften Keyboard-Teppichen. Der nächste Titel „I’m Afraid of Americans“ stammt vom bewährten Team Bowie/Eno und ebenfalls aus den „Outside“-Sessions. Er klingt bereits in der Album-Version so, als ob er von Trent Reznor remixt werden müßte, was er schließlich auch wurde. Sechs Remixe umfasst die Maxi-Single, davon fünf von Nine Inch Nails. Reznor tritt auch im Musikvideo zu „I’m Afraid of Americans“ auf, wo er einen Stalker spielt, der David Bowie verfolgt. Zuletzt kommt wieder eine Bowie/Gabrels-Komposition, „Law (Earthlings on Fire)“. Es ist ein Industrial-Track, fast EBM, mit kräftigen Beats und einer verzerrten Stimme. Ein würdiger Abschluss für ein sehr gutes Album.
„Earthling“ ist ein flottes Album, sehr elektronisch und rhythmusgetragen. Der Gesang variert von Song zu Song und die Gitarre gibt hier die entsprechende Würze. Ich finde es erstaunlich, dass relativ gesetzte Musiker – Bowie war 1997 50, Brian Eno 49, Reeves Gabrels immerhin 41 Jahre alt – so frische Musik machen. Naja, Bowie war schon immer sehr wandlungsfähig, auch musikalisch und Eno schon immer experimentierfreudig. Insofern kein Wunder, nicht mal ein „Little Wonder“ (das ist übrigens mein Favorit).
#BrianEno #DavidBowie #Discogs #DiscogsDienstag #DrumAndBass #Earthling #Electronica #IndustrialRock #ReevesGabrels -
DiscogsDienstag: David Bowie – Earthling
Muss ich viel über David Bowie schreiben? Nein. Wird das dann hier ein kurzer Beitrag? Vielleicht. Meistens fällt mir erst beim Schreiben immer mehr ein, mal sehen, wie das heute wird. Wir schreiben das Jahr 1997 und David Bowie veröffentlicht sein 21. Studio-Album „Earthling“ oder „EART HL I NG“, wie es in goldenen Lettern auf dem Cover steht, 30 Jahre nach seinem selbstbetitelten Debüt. In den Credits entdecken wir neben Bowies langjährigem Weggefährten Brian Eno den Gitarristen Reeves Gabrels, der auch an den Bowie-Alben „Black Tie White Noise“ (1993), „Outside“ (1995) und „Hours“ (1999) mitgewirkt hat. Seit 1997 ist Gabrels auch Live-Gitarrist bei The Cure und ebenfalls auf dem letzten Cure-Album „Songs Of A Lost World“ (2024) zu hören. Bei Bowie spielte Gabrels Gitarre und Synthesizer und war am Songwriting beteiligt, auf „Earthling“ an sieben der neun Songs.
Das Album „Earthlings“ vereint Drum and Bass mit Industrial- und Hard-Rock, Electronica und Jungle-Rhythmen. Das tritt schon beim grandiosen Opener „Little Wonder“, geschrieben von Bowie, Gabrels und Mark Plati, deutlich hervor. „Looking For Satellites“ aus der gleichen Feder ist dagegen ein ruhigeres Stück, bei dem das Gitarrensolo von Gabrels heraussticht. Bei „Battle for Britain (The Letter)“ dominiert wieder Drum And Bass und eine harte Gitarre, zwischendurch ist ein weirdes Klavier zu hören. Auch dieser Song wurde von dem Trio geschrieben. „Seven Years in Tibet“ ist eine Bowie/Gabrels-Komposition mit einer ruhige Strophe und einem gitarrendominierten Refrain mit fast wütendem Gesang und einer prägnanten Synth-Orgel. „Dead Man Walking“ (Bowie/Gabrels) hat wieder flotte Drum And Bass-Elemente und flimmernde Synthies. Der treibende Beat macht das Lied sehr tanzbar. Am Ende kommt ein Jazz-Piano dazu. „Telling Lies“ wurde von Bowie während der „Outside“-Sessions alleine geschrieben. Auch hier wurde ein Drum And Bass-Rhythmus verwendet, die Instrumentierung ist deutlich spärlicher als bei den anderen Songs, so dass Bowies Stimme eine tragende Rolle einnimmt. „The Last Thing You Should Do“ (Bowie/Gabrels/Plati) vereint erneut Drum And Bass mit ballernden Gitarrenwänden und diesmal spärlichem Gesang sowie sanften Keyboard-Teppichen. Der nächste Titel „I’m Afraid of Americans“ stammt vom bewährten Team Bowie/Eno und ebenfalls aus den „Outside“-Sessions. Er klingt bereits in der Album-Version so, als ob er von Trent Reznor remixt werden müßte, was er schließlich auch wurde. Sechs Remixe umfasst die Maxi-Single, davon fünf von Nine Inch Nails. Reznor tritt auch im Musikvideo zu „I’m Afraid of Americans“ auf, wo er einen Stalker spielt, der David Bowie verfolgt. Zuletzt kommt wieder eine Bowie/Gabrels-Komposition, „Law (Earthlings on Fire)“. Es ist ein Industrial-Track, fast EBM, mit kräftigen Beats und einer verzerrten Stimme. Ein würdiger Abschluss für ein sehr gutes Album.
„Earthling“ ist ein flottes Album, sehr elektronisch und rhythmusgetragen. Der Gesang variert von Song zu Song und die Gitarre gibt hier die entsprechende Würze. Ich finde es erstaunlich, dass relativ gesetzte Musiker – Bowie war 1997 50, Brian Eno 49, Reeves Gabrels immerhin 41 Jahre alt – so frische Musik machen. Naja, Bowie war schon immer sehr wandlungsfähig, auch musikalisch und Eno schon immer experimentierfreudig. Insofern kein Wunder, nicht mal ein „Little Wonder“ (das ist übrigens mein Favorit).
#BrianEno #DavidBowie #Discogs #DiscogsDienstag #DrumAndBass #Earthling #Electronica #IndustrialRock #ReevesGabrels -
DiscogsDienstag: China Crises – Wishful Thinking
China Crises wurde 1979 von den 17-jährigen Engländern Eddie Lundon und Gary Daly gegründet. Eddie übernahm die Gitarre und den Gesang, Gary die Keyboards und ebenfalls den Gesang. Die Band besteht noch heute und wurde im Laufe der Jahre von vielen Musikern unterstützt. Das bekannteste Mitglied war vielleicht Kevin Wilkinson (1958 – 1999), der vorher Schlagzeuger bei The Waterboys war und China Crises von 1983 bis 1989 begleitete. Die Single „Whishful Thinking“ aus dem Jahr 1984 war der größte Hit von China Crises, der es in England und Irland in die Top-10 der Single-Charts schaffte, in Deutschland immerhin auf Platz 16. In Schweden belegte die Single sogar Platz 1 in den Radio-Charts.
Obwohl Gary Daly der Hauptsänger bei China Crises ist, wurde „Whishful Thinking“ von Eddie Lundon gesungen, der das Lied auch getextet hat. Der Text ist einfach, aber tiefgründig, und passt perfekt zur träumerischen, melancholischen Musik, die von einem prägnanten Synthesizer-Riff getragen wird. Einen richtigen Refrain hat das Lied nicht, die Zeilen „And if I wish to stop it all, and if I wish to comfort the fall, It’s just wishful thinking“ muten eher wie eine aufbauende Bridge an, nach der es jedoch wieder in die Strophe geht. Alles in allem ist „Wishful Thinking“ mal wieder ein zeitloser Song aus der frühen New Wave- und Synth-Pop-Ära, den ihr hier bei eurem bevorzugten Streaming-Dienst anhören könnt. Die Single-Version ist mit 4:08 Minuten, die leider viel zu schnell vergehen, eine gute halbe Minute kürzer als die Maxi-Single und die Album-Version (4:40 Minuten).
Die B-Seite „This Occupation“ ist übrigens nur auf dieser Single erhältlich. Es ist ein flotterer Synth-Pop-Song, der nicht die melancholische Stimmung von „Wishful Thinking“ verbreitet, dafür eher in Richtung Heaven 17 geht.
#ChinaCrises #Discogs #DiscogsDienstag #NewWave #SynthPop #SynthiePop #WhishfulThinking -
DiscogsDienstag: China Crises – Wishful Thinking
China Crises wurde 1979 von den 17-jährigen Engländern Eddie Lundon und Gary Daly gegründet. Eddie übernahm die Gitarre und den Gesang, Gary die Keyboards und ebenfalls den Gesang. Die Band besteht noch heute und wurde im Laufe der Jahre von vielen Musikern unterstützt. Das bekannteste Mitglied war vielleicht Kevin Wilkinson (1958 – 1999), der vorher Schlagzeuger bei The Waterboys war und China Crises von 1983 bis 1989 begleitete. Die Single „Whishful Thinking“ aus dem Jahr 1984 war der größte Hit von China Crises, der es in England und Irland in die Top-10 der Single-Charts schaffte, in Deutschland immerhin auf Platz 16. In Schweden belegte die Single sogar Platz 1 in den Radio-Charts.
Obwohl Gary Daly der Hauptsänger bei China Crises ist, wurde „Whishful Thinking“ von Eddie Lundon gesungen, der das Lied auch getextet hat. Der Text ist einfach, aber tiefgründig, und passt perfekt zur träumerischen, melancholischen Musik, die von einem prägnanten Synthesizer-Riff getragen wird. Einen richtigen Refrain hat das Lied nicht, die Zeilen „And if I wish to stop it all, and if I wish to comfort the fall, It’s just wishful thinking“ muten eher wie eine aufbauende Bridge an, nach der es jedoch wieder in die Strophe geht. Alles in allem ist „Wishful Thinking“ mal wieder ein zeitloser Song aus der frühen New Wave- und Synth-Pop-Ära, den ihr hier bei eurem bevorzugten Streaming-Dienst anhören könnt. Die Single-Version ist mit 4:08 Minuten, die leider viel zu schnell vergehen, eine gute halbe Minute kürzer als die Maxi-Single und die Album-Version (4:40 Minuten).
Die B-Seite „This Occupation“ ist übrigens nur auf dieser Single erhältlich. Es ist ein flotterer Synth-Pop-Song, der nicht die melancholische Stimmung von „Wishful Thinking“ verbreitet, dafür eher in Richtung Heaven 17 geht.
#ChinaCrises #Discogs #DiscogsDienstag #NewWave #SynthPop #SynthiePop #WhishfulThinking -
DiscogsDienstag: China Crises – Wishfull Thinking
China Crises wurde 1979 von den 17-jährigen Engländern Eddie Lundon und Gary Daly gegründet. Eddie übernahm die Gitarre und den Gesang, Gary die Keyboards und ebenfalls den Gesang. Die Band besteht noch heute und wurde im Laufe der Jahre von vielen Musikern unterstützt. Das bekannteste Mitglied war vielleicht Kevin Wilkinson (1958 – 1999), der vorher Schlagzeuger bei The Waterboys war und China Crises von 1983 bis 1989 begleitete. Die Single „Whishful Thinking“ aus dem Jahr 1984 war der größte Hit von China Crises, der es in England und Irland in die Top-10 der Single-Charts schaffte, in Deutschland immerhin auf Platz 16. In Schweden belegte die Single sogar Platz 1 in den Radio-Charts.
Obwohl Gary Daly der Hauptsänger bei China Crises ist, wurde „Whishful Thinking“ von Eddie Lundon gesungen, der das Lied auch getextet hat. Der Text ist einfach, aber tiefgründig, und passt perfekt zur träumerischen, melancholischen Musik, die von einem prägnanten Synthesizer-Riff getragen wird. Einen richtigen Refrain hat das Lied nicht, die Zeilen „And if I wish to stop it all, and if I wish to comfort the fall, It’s just wishful thinking“ muten eher wie eine aufbauende Bridge an, nach der es jedoch wieder in die Strophe geht. Alles in allem ist „Wishful Thinking“ mal wieder ein zeitloser Song aus der frühen New Wave- und Synth-Pop-Ära, den ihr hier bei eurem bevorzugten Streaming-Dienst anhören könnt. Die Single-Version ist mit 4:08 Minuten, die leider viel zu schnell vergehen, eine gute halbe Minute kürzer als die Maxi-Single und die Album-Version (4:40 Minuten).
Die B-Seite „This Occupation“ ist übrigens nur auf dieser Single erhältlich. Es ist ein flotterer Synth-Pop-Song, der nicht die melancholische Stimmung von „Wishful Thinking“ verbreitet, dafür eher in Richtung Heaven 17 geht.
#ChinaCrises #Discogs #DiscogsDienstag #NewWave #SynthPop #SynthiePop #WhishfulThinking -
DiscogsDienstag: China Crises – Wishful Thinking
China Crises wurde 1979 von den 17-jährigen Engländern Eddie Lundon und Gary Daly gegründet. Eddie übernahm die Gitarre und den Gesang, Gary die Keyboards und ebenfalls den Gesang. Die Band besteht noch heute und wurde im Laufe der Jahre von vielen Musikern unterstützt. Das bekannteste Mitglied war vielleicht Kevin Wilkinson (1958 – 1999), der vorher Schlagzeuger bei The Waterboys war und China Crises von 1983 bis 1989 begleitete. Die Single „Whishful Thinking“ aus dem Jahr 1984 war der größte Hit von China Crises, der es in England und Irland in die Top-10 der Single-Charts schaffte, in Deutschland immerhin auf Platz 16. In Schweden belegte die Single sogar Platz 1 in den Radio-Charts.
Obwohl Gary Daly der Hauptsänger bei China Crises ist, wurde „Whishful Thinking“ von Eddie Lundon gesungen, der das Lied auch getextet hat. Der Text ist einfach, aber tiefgründig, und passt perfekt zur träumerischen, melancholischen Musik, die von einem prägnanten Synthesizer-Riff getragen wird. Einen richtigen Refrain hat das Lied nicht, die Zeilen „And if I wish to stop it all, and if I wish to comfort the fall, It’s just wishful thinking“ muten eher wie eine aufbauende Bridge an, nach der es jedoch wieder in die Strophe geht. Alles in allem ist „Wishful Thinking“ mal wieder ein zeitloser Song aus der frühen New Wave- und Synth-Pop-Ära, den ihr hier bei eurem bevorzugten Streaming-Dienst anhören könnt. Die Single-Version ist mit 4:08 Minuten, die leider viel zu schnell vergehen, eine gute halbe Minute kürzer als die Maxi-Single und die Album-Version (4:40 Minuten).
Die B-Seite „This Occupation“ ist übrigens nur auf dieser Single erhältlich. Es ist ein flotterer Synth-Pop-Song, der nicht die melancholische Stimmung von „Wishful Thinking“ verbreitet, dafür eher in Richtung Heaven 17 geht.
#ChinaCrises #Discogs #DiscogsDienstag #NewWave #SynthPop #SynthiePop #WhishfulThinking -
DiscogsDienstag: China Crises – Wishfull Thinking
China Crises wurde 1979 von den 17-jährigen Engländern Eddie Lundon und Gary Daly gegründet. Eddie übernahm die Gitarre und den Gesang, Gary die Keyboards und ebenfalls den Gesang. Die Band besteht noch heute und wurde im Laufe der Jahre von vielen Musikern unterstützt. Das bekannteste Mitglied war vielleicht Kevin Wilkinson (1958 – 1999), der vorher Schlagzeuger bei The Waterboys war und China Crises von 1983 bis 1989 begleitete. Die Single „Whishful Thinking“ aus dem Jahr 1984 war der größte Hit von China Crises, der es in England und Irland in die Top-10 der Single-Charts schaffte, in Deutschland immerhin auf Platz 16. In Schweden belegte die Single sogar Platz 1 in den Radio-Charts.
Obwohl Gary Daly der Hauptsänger bei China Crises ist, wurde „Whishful Thinking“ von Eddie Lundon gesungen, der das Lied auch getextet hat. Der Text ist einfach, aber tiefgründig, und passt perfekt zur träumerischen, melancholischen Musik, die von einem prägnanten Synthesizer-Riff getragen wird. Einen richtigen Refrain hat das Lied nicht, die Zeilen „And if I wish to stop it all, and if I wish to comfort the fall, It’s just wishful thinking“ muten eher wie eine aufbauende Bridge an, nach der es jedoch wieder in die Strophe geht. Alles in allem ist „Wishful Thinking“ mal wieder ein zeitloser Song aus der frühen New Wave- und Synth-Pop-Ära, den ihr hier bei eurem bevorzugten Streaming-Dienst anhören könnt. Die Single-Version ist mit 4:08 Minuten, die leider viel zu schnell vergehen, eine gute halbe Minute kürzer als die Maxi-Single und die Album-Version (4:40 Minuten).
Die B-Seite „This Occupation“ ist übrigens nur auf dieser Single erhältlich. Es ist ein flotterer Synth-Pop-Song, der nicht die melancholische Stimmung von „Wishful Thinking“ verbreitet, dafür eher in Richtung Heaven 17 geht.
#ChinaCrises #Discogs #DiscogsDienstag #NewWave #SynthPop #SynthiePop #WhishfulThinking -
DiscogsDienstag: The Cure – Bloodflowers
Heute geht es um das mit „Songs Of A Lost World“ beste Spätwerk von The Cure: „Bloodflowers“. Das elfte Studioalbum der Band wurde 2000 unter Mitwirkung von Robert Smith (Gesang, Gitarre, Keyboards), Simon Gallup (Bass), Perry Bamonte (Gitarre), Roger O’Donnell (Keyboards) und Jason Cooper (Drums) veröffentlicht. Es gilt als Abschluss einer inoffiziellen Trilogie, zu der auch „Pornography“ (1982) und „Disintegration“ (1989) gehören. Nach den poppigeren Elementen der Vorgänger „Wish“ (1992) und „Wild Mood Swings“ (1996) wendete The Cure sich hier wieder düsteren, melancholischen Klängen zu.
Auf dem Album bleibt nur das wunderschöne „There Is No If…“ unter der 4-Minuten-Marke, alle anderen Songs sind zum Teil deutlich länger und bestehen aus ausgedehnten Instrumental-Parts, die von Roberts melancholischen und fast zerbrechlichen Stimme unterbrochen werden. Die Texte wirken sehr persönlich, wie bei „There Is No If…“, dass Robert mit 19 Jahren geschrieben haben soll, wahrscheinlich für seine Mary. Zwanzig Jahre später schrieb er „39“, das vom Thema her seine eigene kreative Ausgebranntheit behandeln könnte. Glücklicherweise konnte er das Feuer immer wieder neu entzünden.
Hervorheben kann ich eigentlich nur „There Is No If…“ (das ich jetzt auch schon dreimal erwähnt habe), weil es ein großartiges Liebeslied Marke Robert Smith ist und den Titelsong „Bloodflowers“ wegen der traurigen Schönheit und dem epischen Aufbau des Songs. Im Grunde sind jedoch alle Lieder großartig und machen das Album zu einem Gesamtwerk, dass auch in Gänze gehört werden kann. Zum Tanz fordert uns „Bloodflowers“ (das Album) allerdings nicht auf und es gab auch keine Single-Auskopplung.
The Cure zeigen hier eine musikalische Weiterentwicklung, ohne die bewährten Muster von „Pornography“ und „Disintegration“ zu vernachlässigen, sondern sich darauf zurückzubesinnen. 2002 wurden alle drei Alben auf den „Trilogy“-Konzerten gespielt, eine fast vierstündige Aufnahme von den Konzerten am 11. und 12. November 2002 im Berliner Tempodrom wurde 2003 als DVD veröffentlicht. Das zeigt, was für einen Stellenwert „Bloodflowers“ in der Cure-Diskografie auch für Robert Smith hat.
#Bloodflowers #DarkWave #Discogs #DiscogsDienstag #GothicRock #PostPunk #TheCure -
DiscogsDienstag: The Cure – Bloodflowers
Heute geht es um das mit „Songs Of A Lost World“ beste Spätwerk von The Cure: „Bloodflowers“. Das elfte Studioalbum der Band wurde 2000 unter Mitwirkung von Robert Smith (Gesang, Gitarre, Keyboards), Simon Gallup (Bass), Perry Bamonte (Gitarre), Roger O’Donnell (Keyboards) und Jason Cooper (Drums) veröffentlicht. Es gilt als Abschluss einer inoffiziellen Trilogie, zu der auch „Pornography“ (1982) und „Disintegration“ (1989) gehören. Nach den poppigeren Elementen der Vorgänger „Wish“ (1992) und „Wild Mood Swings“ (1996) wendete The Cure sich hier wieder düsteren, melancholischen Klängen zu.
Auf dem Album bleibt nur das wunderschöne „There Is No If…“ unter der 4-Minuten-Marke, alle anderen Songs sind zum Teil deutlich länger und bestehen aus ausgedehnten Instrumental-Parts, die von Roberts melancholischen und fast zerbrechlichen Stimme unterbrochen werden. Die Texte wirken sehr persönlich, wie bei „There Is No If…“, dass Robert mit 19 Jahren geschrieben haben soll, wahrscheinlich für seine Mary. Zwanzig Jahre später schrieb er „39“, das vom Thema her seine eigene kreative Ausgebranntheit behandeln könnte. Glücklicherweise konnte er das Feuer immer wieder neu entzünden.
Hervorheben kann ich eigentlich nur „There Is No If…“ (das ich jetzt auch schon dreimal erwähnt habe), weil es ein großartiges Liebeslied Marke Robert Smith ist und den Titelsong „Bloodflowers“ wegen der traurigen Schönheit und dem epischen Aufbau des Songs. Im Grunde sind jedoch alle Lieder großartig und machen das Album zu einem Gesamtwerk, dass auch in Gänze gehört werden kann. Zum Tanz fordert uns „Bloodflowers“ (das Album) allerdings nicht auf und es gab auch keine Single-Auskopplung.
The Cure zeigen hier eine musikalische Weiterentwicklung, ohne die bewährten Muster von „Pornography“ und „Disintegration“ zu vernachlässigen, sondern sich darauf zurückzubesinnen. 2002 wurden alle drei Alben auf den „Trilogy“-Konzerten gespielt, eine fast vierstündige Aufnahme von den Konzerten am 11. und 12. November 2002 im Berliner Tempodrom wurde 2003 als DVD veröffentlicht. Das zeigt, was für einen Stellenwert „Bloodflowers“ in der Cure-Diskografie auch für Robert Smith hat.
#Bloodflowers #DarkWave #Discogs #DiscogsDienstag #GothicRock #PostPunk #TheCure -
DiscogsDienstag: The The – Soul Mining
Der englische Singer/Songwriter und Multiinstumentalist Matt Johnson gründete sein Projekt The The bereits 1979, veröffentlichte das erste Album Burning Blue Soul 1981 jedoch unter seinem eigenen Namen. 1983 erschien dann das erste Album von The The, Soul Mining. Musikalisch ist das Album gar nicht so leicht zu greifen, ist es Post-Punk? Ist es New Wave? Ist es Art Pop? Oder doch Synth-Pop wegen der eingesetzten Synthesizern? Tatsächlich spielt das alles rein.
Ich bezeichne es hauptsächlich als Post-Punk, weil dies einerseits die Ära beschreibt, in der Matt Johnson seine musikalische Karriere gestartet hat und weil es andererseits ein gutes Beispiel ist, wie unterschiedliche Einflüsse in die Musik hineinspielen. Die Klänge sind eher düster und melancholisch, ohne depressiv zu sein. Das Album zeigt ebenfalls das Hitpotential, das The The haben, wenngleich der große Erfolg nie gelungen ist. Einige Songs haben es aber geschafft, größere und nachhaltige Aufmerksamkeit zu bekommen. Auf Soul Mining war dies vor allem This Is The Day, das auch als Vorabsingle veröffentlicht wurde und in den britischen Charts Platz 71 erreichte. Noch drei Plätze darüber landete die Single-Version von Uncertain Smile, meinem Favorit auf dem Album. Hier ist allerdings eine Neuaufnahme zu hören.
Soul Mining ist ein zeitloses Album, das Genre-Grenzen überwindet, vielfältig instrumentiert ist mit z. B. Akkordeon, Geige, Cello, Mundharmonika, Klavier sowie allerlei Percussions und von Johnsons markanter Stimme getragen wird.
#Discogs #DiscogsDienstag #MattJohnson #NewWave #PostPunk #SynthPop #TheThe -
DiscogsDienstag: The The – Soul Mining
Der englische Singer/Songwriter und Multiinstumentalist Matt Johnson gründete sein Projekt The The bereits 1979, veröffentlichte das erste Album Burning Blue Soul 1981 jedoch unter seinem eigenen Namen. 1983 erschien dann das erste Album von The The, Soul Mining. Musikalisch ist das Album gar nicht so leicht zu greifen, ist es Post-Punk? Ist es New Wave? Ist es Art Pop? Oder doch Synth-Pop wegen der eingesetzten Synthesizern? Tatsächlich spielt das alles rein.
Ich bezeichne es hauptsächlich als Post-Punk, weil dies einerseits die Ära beschreibt, in der Matt Johnson seine musikalische Karriere gestartet hat und weil es andererseits ein gutes Beispiel ist, wie unterschiedliche Einflüsse in die Musik hineinspielen. Die Klänge sind eher düster und melancholisch, ohne depressiv zu sein. Das Album zeigt ebenfalls das Hitpotential, das The The haben, wenngleich der große Erfolg nie gelungen ist. Einige Songs haben es aber geschafft, größere und nachhaltige Aufmerksamkeit zu bekommen. Auf Soul Mining war dies vor allem This Is The Day, das auch als Vorabsingle veröffentlicht wurde und in den britischen Charts Platz 71 erreichte. Noch drei Plätze darüber landete die Single-Version von Uncertain Smile, meinem Favorit auf dem Album. Hier ist allerdings eine Neuaufnahme zu hören.
Soul Mining ist ein zeitloses Album, das Genre-Grenzen überwindet, vielfältig instrumentiert ist mit z. B. Akkordeon, Geige, Cello, Mundharmonika, Klavier sowie allerlei Percussions und von Johnsons markanter Stimme getragen wird.
#Discogs #DiscogsDienstag #MattJohnson #NewWave #PostPunk #SynthPop #TheThe -
DiscogsDienstag: The The – Soul Mining
Der englische Singer/Songwriter und Multiinstumentalist Matt Johnson gründete sein Projekt The The bereits 1979, veröffentlichte das erste Album Burning Blue Soul 1981 jedoch unter seinem eigenen Namen. 1983 erschien dann das erste Album von The The, Soul Mining. Musikalisch ist das Album gar nicht so leicht zu greifen, ist es Post-Punk? Ist es New Wave? Ist es Art Pop? Oder doch Synth-Pop wegen der eingesetzten Synthesizern? Tatsächlich spielt das alles rein.
Ich bezeichne es hauptsächlich als Post-Punk, weil dies einerseits die Ära beschreibt, in der Matt Johnson seine musikalische Karriere gestartet hat und weil es andererseits ein gutes Beispiel ist, wie unterschiedliche Einflüsse in die Musik hineinspielen. Die Klänge sind eher düster und melancholisch, ohne depressiv zu sein. Das Album zeigt ebenfalls das Hitpotential, das The The haben, wenngleich der große Erfolg nie gelungen ist. Einige Songs haben es aber geschafft, größere und nachhaltige Aufmerksamkeit zu bekommen. Auf Soul Mining war dies vor allem This Is The Day, das auch als Vorabsingle veröffentlicht wurde und in den britischen Charts Platz 71 erreichte. Noch drei Plätze darüber landete die Single-Version von Uncertain Smile, meinem Favorit auf dem Album. Hier ist allerdings eine Neuaufnahme zu hören.
Soul Mining ist ein zeitloses Album, das Genre-Grenzen überwindet, vielfältig instrumentiert ist mit z. B. Akkordeon, Geige, Cello, Mundharmonika, Klavier sowie allerlei Percussions und von Johnsons markanter Stimme getragen wird.
#Discogs #DiscogsDienstag #MattJohnson #NewWave #PostPunk #SynthPop #TheThe -
DiscogsDienstag: The The – Soul Mining
Der englische Singer/Songwriter und Multiinstumentalist Matt Johnson gründete sein Projekt The The bereits 1979, veröffentlichte das erste Album Burning Blue Soul 1981 jedoch unter seinem eigenen Namen. 1983 erschien dann das erste Album von The The, Soul Mining. Musikalisch ist das Album gar nicht so leicht zu greifen, ist es Post-Punk? Ist es New Wave? Ist es Art Pop? Oder doch Synth-Pop wegen der eingesetzten Synthesizern? Tatsächlich spielt das alles rein.
Ich bezeichne es hauptsächlich als Post-Punk, weil dies einerseits die Ära beschreibt, in der Matt Johnson seine musikalische Karriere gestartet hat und weil es andererseits ein gutes Beispiel ist, wie unterschiedliche Einflüsse in die Musik hineinspielen. Die Klänge sind eher düster und melancholisch, ohne depressiv zu sein. Das Album zeigt ebenfalls das Hitpotential, das The The haben, wenngleich der große Erfolg nie gelungen ist. Einige Songs haben es aber geschafft, größere und nachhaltige Aufmerksamkeit zu bekommen. Auf Soul Mining war dies vor allem This Is The Day, das auch als Vorabsingle veröffentlicht wurde und in den britischen Charts Platz 71 erreichte. Noch drei Plätze darüber landete die Single-Version von Uncertain Smile, meinem Favorit auf dem Album. Hier ist allerdings eine Neuaufnahme zu hören.
Soul Mining ist ein zeitloses Album, das Genre-Grenzen überwindet, vielfältig instrumentiert ist mit z. B. Akkordeon, Geige, Cello, Mundharmonika, Klavier sowie allerlei Percussions und von Johnsons markanter Stimme getragen wird.
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