#discogsdienstag — Public Fediverse posts
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DiscogsDienstag: Funhouse – Never Again
Dienstags stelle ich ein Stück aus meiner Tonträgersammlung vor, das mir Discogs zufällig ausgewählt hat, dafür gibt es dort einen Button.
Nach „The Black Album“ von The Exploding Boy vorletzte Woche steht heute eine weiteres Album aus Schweden im Focus: „Never Again“ von Funhouse. Es ist das zweite Album der Gothic-Rock-Band aus Kalmar und wurde 1996 veröffentlicht, da bestand Funhouse schon seit 10 Jahren und war zwischenzeitlich nach Malmö umgezogen.
Funhouse werden der „Second Wave Of Gothic Rock“ zugeordnet und das zementieren sie auch auf „Never Again“. Nach dem ruhigen Intro „Whispered In The Wind“ mit Sprach- und Klassiksamples geht es gleich rein in den „Goth’n’Roll“ mit Mission-Vibes, ausgelöst durch die Gitarren-Riffs und den treibenden Rhythmus. Den Unterschied macht für mich Sänger Mikael Hartle, der auch eine der Gitarren spielt und für die Texte zuständig ist. Seine sehr angenehme Bariton-Stimme empfinde ich nicht so kratzig wie die von Wayne Hussey (The Mission). Da sehe ich gerne über musikalische Anleihen hinweg, wie bei „Sea Of Dreams“, das sich beim Basslauf von „Wasteland“ bedient. Es kommt allerdings nicht darauf an, wo sich eine Band inspirieren läßt, sondern was daraus gemacht wird. Und da leisten Funhouse sehr gute Arbeit.
Funhouse im Netz:
Bandcamp
#Discogs #DiscogsDienstag #Funhouse #GothNRoll #GothRock #GothicRock
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DiscogsDienstag: Funhouse – Never Again
Dienstags stelle ich ein Stück aus meiner Tonträgersammlung vor, das mir Discogs zufällig ausgewählt hat, dafür gibt es dort einen Button.
Nach „The Black Album“ von The Exploding Boy vorletzte Woche steht heute eine weiteres Album aus Schweden im Focus: „Never Again“ von Funhouse. Es ist das zweite Album der Gothic-Rock-Band aus Kalmar und wurde 1996 veröffentlicht, da bestand Funhouse schon seit 10 Jahren und war zwischenzeitlich nach Malmö umgezogen.
Funhouse werden der „Second Wave Of Gothic Rock“ zugeordnet und das zementieren sie auch auf „Never Again“. Nach dem ruhigen Intro „Whispered In The Wind“ mit Sprach- und Klassiksamples geht es gleich rein in den „Goth’n’Roll“ mit Mission-Vibes, ausgelöst durch die Gitarren-Riffs und den treibenden Rhythmus. Den Unterschied macht für mich Sänger Mikael Hartle, der auch eine der Gitarren spielt und für die Texte zuständig ist. Seine sehr angenehme Bariton-Stimme empfinde ich nicht so kratzig wie die von Wayne Hussey (The Mission). Da sehe ich gerne über musikalische Anleihen hinweg, wie bei „Sea Of Dreams“, das sich beim Basslauf von „Wasteland“ bedient. Es kommt allerdings nicht darauf an, wo sich eine Band inspirieren läßt, sondern was daraus gemacht wird. Und da leisten Funhouse sehr gute Arbeit.
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DiscogsDienstag: Funhouse – Never Again
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Nach „The Black Album“ von The Exploding Boy vorletzte Woche steht heute eine weiteres Album aus Schweden im Focus: „Never Again“ von Funhouse. Es ist das zweite Album der Gothic-Rock-Band aus Kalmar und wurde 1996 veröffentlicht, da bestand Funhouse schon seit 10 Jahren und war zwischenzeitlich nach Malmö umgezogen.
Funhouse werden der „Second Wave Of Gothic Rock“ zugeordnet und das zementieren sie auch auf „Never Again“. Nach dem ruhigen Intro „Whispered In The Wind“ mit Sprach- und Klassiksamples geht es gleich rein in den „Goth’n’Roll“ mit Mission-Vibes, ausgelöst durch die Gitarren-Riffs und den treibenden Rhythmus. Den Unterschied macht für mich Sänger Mikael Hartle, der auch eine der Gitarren spielt und für die Texte zuständig ist. Seine sehr angenehme Bariton-Stimme empfinde ich nicht so kratzt wie die von Wayne Hussey (The Mission). Da sehe ich gerne über musikalische Anleihen hinweg, wie bei „Sea Of Dreams“, das sich beim Basslauf von „Wasteland“ bedient. Es kommt allerdings nicht darauf an, wo sich eine Band inspirieren läßt, sondern was daraus gemacht wird. Und da leisten Funhouse sehr gute Arbeit.
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DiscogsDienstag: Funhouse – Never Again
Dienstags stelle ich ein Stück aus meiner Tonträgersammlung vor, das mir Discogs zufällig ausgewählt hat, dafür gibt es dort einen Button.
Nach „The Black Album“ von The Exploding Boy vorletzte Woche steht heute eine weiteres Album aus Schweden im Focus: „Never Again“ von Funhouse. Es ist das zweite Album der Gothic-Rock-Band aus Kalmar und wurde 1996 veröffentlicht, da bestand Funhouse schon seit 10 Jahren und war zwischenzeitlich nach Malmö umgezogen.
Funhouse werden der „Second Wave Of Gothic Rock“ zugeordnet und das zementieren sie auch auf „Never Again“. Nach dem ruhigen Intro „Whispered In The Wind“ mit Sprach- und Klassiksamples geht es gleich rein in den „Goth’n’Roll“ mit Mission-Vibes, ausgelöst durch die Gitarren-Riffs und den treibenden Rhythmus. Den Unterschied macht für mich Sänger Mikael Hartle, der auch eine der Gitarren spielt und für die Texte zuständig ist. Seine sehr angenehme Bariton-Stimme empfinde ich nicht so kratzig wie die von Wayne Hussey (The Mission). Da sehe ich gerne über musikalische Anleihen hinweg, wie bei „Sea Of Dreams“, das sich beim Basslauf von „Wasteland“ bedient. Es kommt allerdings nicht darauf an, wo sich eine Band inspirieren läßt, sondern was daraus gemacht wird. Und da leisten Funhouse sehr gute Arbeit.
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DiscogsDienstag: Funhouse – Never Again
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Nach „The Black Album“ von The Exploding Boy vorletzte Woche steht heute eine weiteres Album aus Schweden im Focus: „Never Again“ von Funhouse. Es ist das zweite Album der Gothic-Rock-Band aus Kalmar und wurde 1996 veröffentlicht, da bestand Funhouse schon seit 10 Jahren und war zwischenzeitlich nach Malmö umgezogen.
Funhouse werden der „Second Wave Of Gothic Rock“ zugeordnet und das zementieren sie auch auf „Never Again“. Nach dem ruhigen Intro „Whispered In The Wind“ mit Sprach- und Klassiksamples geht es gleich rein in den „Goth’n’Roll“ mit Mission-Vibes, ausgelöst durch die Gitarren-Riffs und den treibenden Rhythmus. Den Unterschied macht für mich Sänger Mikael Hartle, der auch eine der Gitarren spielt und für die Texte zuständig ist. Seine sehr angenehme Bariton-Stimme empfinde ich nicht so kratzt wie die von Wayne Hussey (The Mission). Da sehe ich gerne über musikalische Anleihen hinweg, wie bei „Sea Of Dreams“, das sich beim Basslauf von „Wasteland“ bedient. Es kommt allerdings nicht darauf an, wo sich eine Band inspirieren läßt, sondern was daraus gemacht wird. Und da leisten Funhouse sehr gute Arbeit.
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DiscogsDienstag: The Exploding Boy – The Black Album
The Exploding Boy sind eine schwedische Post-Punk-Band aus Stockholm, die sich nach einem Lied von The Cure benannt haben, der B-Seite von „In Between Days“ (1985). Wer schon einmal bei einem meiner GothDiscoInfernos im Chat dabei war, weiß bereits, dass ich ein Faible für schwedische Bands habe und The Exploding Boy gehören definitiv zu meinen Favotiten. In ihrer Musik vereinen sie alles, was das Genre ausmacht: Synthie-Teppiche, Gitarrenwände, schöne Gitarrenriffs und eine sehr angenehme Stimme. Das hören wir auch auf ihrem dritten Album „The Black Album“ aus dem Jahr 2011.
Es beginnt mit dem Synthie-dominierten „Human“, bevor bei „I Am Truth“, „Torn“ und „Dark City“ die Gitarren rausgeholt werden. Beim wieder ruhigeren „Loneliness“ hören wir eine Akustikgitarre als dominantes Instrument. Das flotte „Sweet Little Lies“ bringt dann wieder die richtige Mischung aus Keyboards und Gitarren, genau wie „Talking Back“, dass jedoch ein reduziertes Tempo und Akustikgitarre mitbringt. „Get Out Of My Head“ ist im Intro noch reduzierter auf Akustikgitarre und Synth-Streicher, bevor ein wummernder Bass, düstere Gitarren und ein Synth-Piano übernehmen. „Here Comes The Rain“ ist eines der typischen TEB-Lieder, straight und vielfältig arrangiert mit einer fast New Order-mäßigen Gitarre – oder ist es der Bass? Den Abschluss bildet „The Man“, bei dem nochmal die Gitarrenwall herausgeholt wird. Die Strophen sind musikalisch auf Bass und Schlagzeug reduziert, der Refrain bricht dann richtig los.
Die Lieder auf „The Black Album“ sind eingängig, melancholisch und schaffen es, die Vorbilder wie The Cure, Joy Division oder Echo And The Bunnymen nur anzukratzen, ohne sie vollends zu übernehmen. Besonders die Stimme von Johan Sjöblom hat in meinen Ohren eine starke Eigenständigkeit und einen hohen Wiedererkennungswert. Er veröffentlicht mittlerweile unter dem Namen SJÖBLOM, das letzte Lebenszeichen von The Exploding Boy stammt allerdings auch erst aus März 2026, die Single „Go Surrender“ ist allerdings nur ein Outtake des zweiten Albums „Afterglow“, ich hoffe dennoch, dass wir von ihnen in Zukunft noch mehr hören werden. Immerhin spielen sie in diesem Jahr einige Konzerte, u. a. am 25.07.2026 beim Amphi Festival.
Ich empfehle auch das Vorgängeralbum „Afterglow“, das noch ein wenig stärker ist, jedoch kann auch mit „The Black Album“ gut in die Welt von The Exploding Boy eingetaucht werden.
The Exploding Boy im Netz:
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#DarkWave #Discogs #DiscogsDienstag #GothicRock #IndiePop #PostPunk #TheExplodingBoy
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DiscogsDienstag: The Exploding Boy – The Black Album
The Exploding Boy sind eine schwedische Post-Punk-Band aus Stockholm, die sich nach einem Lied von The Cure benannt haben, der B-Seite von „In Between Days“ (1985). Wer schon einmal bei einem meiner GothDiscoInfernos im Chat dabei war, weißbereits, dass ich ein Faible für schwedische Bands habe und The Exploding Boy gehören definitiv zu meinen Favotiten. In ihrer Musik vereinen sie alles, was das Genre ausmacht: Synthie-Teppiche, Gitarrenwände, schöne Gitarrenriffs und eine sehr angenehme Stimme. Das hören wir auch auf ihrem dritten Album „The Black Album“ aus dem Jahr 2011.
Es beginnt mit dem Synthie-dominierten „Human“, bevor bei „I Am Truth“, „Torn“ und „Dark City“ die Gitarren rausgeholt werden. Beim wieder ruhigeren „Loneliness“ hören wir eine Akustikgitarre als dominantes Instrument. Das flotte „Sweet Little Lies“ bringt dann wieder die richtige Mischung aus Keyboards und Gitarren, genau wie „Talking Back“, dass jedoch ein reduziertes Tempo und Akustikgitarre mitbringt. „Get Out Of My Head“ ist im Intro noch reduzierter auf Akustikgitarre und Synth-Streicher, bevor ein wummernder Bass, düstere Gitarren und ein Synth-Piano übernehmen. „Here Comes The Rain“ ist eines der typischen TEB-Lieder, straight und vielfältig arrangiert mit einer fast New Order-mäßigen Gitarre – oder ist es der Bass? Den Abschluss bildet „The Man“, bei dem nochmal die Gitarrenwall herausgeholt wird. Die Strophen sind musikalisch auf Bass und Schlagzeug reduziert, der Refrain bricht dann richtig los.
Die Lieder auf „The Black Album“ sind eingängig, melancholisch und schaffen es, die Vorbilder wie The Cure, Joy Division oder Echo And The Bunnymen nur anzukratzen, ohne sie vollends zu übernehmen. Besonders die Stimme von Johan Sjöblom hat in meinen Ohren eine starke Eigenständigkeit und einen hohen Wiedererkennungswert. Er veröffentlicht mittlerweile unter dem Namen SJÖBLOM, das letzte Lebenszeichen von The Exploding Boy stammt allerdings auch erst aus März 2026, die Single „Go Surrender“ ist allerdings nur ein Outtake des zweiten Albums „Afterglow“, ich hoffe dennoch, dass wir von ihnen in Zukunft noch mehr hören werden. Immerhin spielen sie in diesem Jahr einige Konzerte, u. a. am 25.07.2026 beim Amphi Festival.
Ich empfehle auch das Vorgängeralbum „Afterglow“, das noch ein wenig stärker ist, jedoch kann auch mit „The Black Album“ gut in die Welt von The Exploding Boy eingetaucht werden.
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DiscogsDienstag: The Cure – Charlotte Sometimes
The Cure sind ein nahezu unerschöpflicher Quell guter Musik und da ich auch eine recht große Cure-Sammlung habe, ist es nicht verwunderlich, dass mir die Zufallssuche von Discogs mal wieder einen Tonträger von ihnen ausgegeben hat. Diesmal ist es die Maxi von „Charlotte Sometimes“, erschienen am 9. Oktober 1981 als Non-Album-Single. Ich habe allerdings „nur“ die 1986 von Metronome wiederveröffentlichte Version.
Das Line-Up auf dieser Maxi bestand aus Robert Smith, Simon Gallup und Laurence Tolhurst und „Charlotte Sometimes“ ist eines meiner absoluten Lieblingslieder von The Cure. Es erschien zwischen den Alben „Faith“ (1980) und „Pornography“ (1981). Ein sehr schönes Video dazu wurde auch gedreht, allerdings noch nicht von Tim Pope, mit dem The Cure später lange zusammenarbeiteten, sondern von Mick Mansfield. Der Text basiert auf einem gleichnamigen Kinderbuch aus dem Jahr 1969. Gleiches gilt für die B-Seite „Splintered In Her Head“ und den Song „The Empty World“ vom Album „The Top“ (1984).
„Charlotte Sometimes“ ist ein wunderschönes, trauriges Lied („Charlotte sometimes crying for herself, Charlotte sometimes dreams a wall around herself“), das von einer hypnotischen Bass-Linie und atmosphärischen Keyboards (gespielt von Robert) getragen wird. Die Gitarre wird eher minimalistisch eingesetzt und das Schlagzeug ist, typisch für Lol, gradlinig und kühl mit wenigen Fills.
„Splintered In Her Head“ ist dagegen ein Song, der schon das Album „Pornography“ andeutet. Es ist experimentell, fast ungeordnet, mit einem monotonen Bass und Dschungel-Trommeln, die fast das gesamte Lied unverändert durchlaufen. Dazu liefert Robert allerlei Gitarrenparts und Keyboard-Sounds. Der Gesang ist nicht klar wie auf „Charlotte Sometimes“, sondern verzerrt. Das gesamte Lied wirkt mehr düster als melancholisch.
Auf der Maxi bilden diese beiden Songs die A-Seite, auf der B-Seite befindet sich eine über 10 Minuten lange Live-Version von „Faith“, aufgenommen am 17. August 1981 in Sydney, Australien. „Faith“ vom gleichnamigen Album ist ebenfalls ein Klassiker von The Cure und ein Lied, das ich sehr mag.
Über das Coverfoto habe ich herausgefunden, dass es Mary Poole darstellt, die damalige Freundin von Robert Smith und seit 1988 seine Ehefrau. Das Foto wurde stark verfremdet und ist als Originalversion auf dem Cover der Single „Pictures Of You“ (1990) zu sehen.
#CharlotteSometimes #DarkWave #Discogs #DiscogsDienstag #GothRock #PostPunk #TheCure -
DiscogsDienstag: The Jesus & Mary Chain – Stoned & Dethroned
Über die schottische Band The Jesus & Mary Chain muss ich eigentlich nicht viel schreiben, sie gehören zu den Pionieren des Shoegaze, besonders mit ihren ersten beiden Alben „Psychocandy“ (1985) und „Darklands“ (1987) und im Grunde bekommt man von den Reid-Brüdern Jim und William immer, was man erwartet: Post-Punk, Noise Pop und Shoegaze mit einer Prise Rock’n’Roll, Surf-Rock und Blues. So auch auf ihrem 1994er Album „Stoned & Dethroned“, ihrem fünften Longplayer.
Das Highlight des Albums ist für mich „Sometimes Always“ mit Gastsängerin Hope Sandoval (Mazzy Star), die zu der Zeit mit William Reid zusammen war und das Lied mit Jim Reid im Duett singt, ganz in der Tradition von Lee Hazlewood und Nancy Sinatra. Ein weiterer Gastsänger war Shane MacGowan (The Pogues), der „God Help Me“ gesungen hat. Insgesamt finden sich 17 Songs auf dem Album, das eigentlich als Akustik-Album geplant war, was an einigen Stellen noch hörbar ist („Everybody I Know“). Es sind viele ruhigere Songs dabei, aber auch klassische, flotte JAMC-Stücke („She“, „Girlfriend“). Die Besetzung bestand aus Jim Reid (Gesang, Gitarren, Bass), William Reid (Gesang, Gitarren, Bass), Steve Monti von Curve (Schlagzeug) und Ben Lurie (Gitarre, Harmonika, Orgel, Bass).
Wie so häufig bei familiären Bandprojekten haben sich auch die Reid-Brüder irgendwann zerstritten, so dass es von 1998 bis 2007 Funkstille zwischen ihnen gab. Danach traten sie jedoch wieder gemeinsam auf und veröffentlichten noch die Alben sieben und acht, „Damage and Joy“ (2017) und „Glasgow Eyes“ (2024).
Ich habe The Jesus & Mary Chain am 02.07.1988 beim Roskilde Festival live gesehen.
#Discogs #DiscogsDienstag #HopeSandoval #NoisePop #PostPunk #ShaneMacGowan #Shoegaze #TheJesusMaryChain -
DiscogsDienstag: The Jesus & Mary Chain – Stoned & Dethroned
Über die schottische Band The Jesus & Mary Chain muss ich eigentlich nicht viel schreiben, sie gehören zu den Pionieren des Shoegaze, besonders mit ihren ersten beiden Alben „Psychocandy“ (1985) und „Darklands“ (1987) und im Grunde bekommt man von den Reid-Brüdern Jim und William immer, was man erwartet: Post-Punk, Noise Pop und Shoegaze mit einer Prise Rock’n’Roll, Surf-Rock und Blues. So auch auf ihrem 1994er Album „Stoned & Dethroned“, ihrem fünften Longplayer.
Das Highlight des Albums ist für mich „Sometimes Always“ mit Gastsängerin Hope Sandoval (Mazzy Star), die zu der Zeit mit William Reid zusammen war und das Lied mit Jim Reid im Duett singt, ganz in der Tradition von Lee Hazlewood und Nancy Sinatra. Ein weiterer Gastsänger war Shane MacGowan (The Pogues), der „God Help Me“ gesungen hat. Insgesamt finden sich 17 Songs auf dem Album, das eigentlich als Akustik-Album geplant war, was an einigen Stellen noch hörbar ist („Everybody I Know“). Es sind viele ruhigere Songs dabei, aber auch klassische, flotte JAMC-Stücke („She“, „Girlfriend“). Die Besetzung bestand aus Jim Reid (Gesang, Gitarren, Bass), William Reid (Gesang, Gitarren, Bass), Steve Monti von Curve (Schlagzeug) und Ben Lurie (Gitarre, Harmonika, Orgel, Bass).
Wie so häufig bei familiären Bandprojekten haben sich auch die Reid-Brüder irgendwann zerstritten, so dass es von 1998 bis 2007 Funkstille zwischen ihnen gab. Danach traten sie jedoch wieder gemeinsam auf und veröffentlichten noch die Alben sieben und acht, „Damage and Joy“ (2017) und „Glasgow Eyes“ (2024).
Ich habe The Jesus & Mary Chain am 02.07.1988 beim Roskilde Festival live gesehen.
#Discogs #DiscogsDienstag #HopeSandoval #NoisePop #PostPunk #ShaneMacGowan #Shoegaze #TheJesusMaryChain -
DiscogsDienstag: The Jesus & Mary Chain – Stoned & Dethroned
Über die schottische Band The Jesus & Mary Chain muss ich eigentlich nicht viel schreiben, sie gehören zu den Pionieren des Shoegaze, besonders mit ihren ersten beiden Alben „Psychocandy“ (1985) und „Darklands“ (1987) und im Grunde bekommt man von den Reid-Brüdern Jim und William immer, was man erwartet: Post-Punk, Noise Pop und Shoegaze mit einer Prise Rock’n’Roll, Surf-Rock und Blues. So auch auf ihrem 1994er Album „Stoned & Dethroned“, ihrem fünften Longplayer.
Das Highlight des Albums ist für mich „Sometimes Always“ mit Gastsängerin Hope Sandoval (Mazzy Star), die zu der Zeit mit William Reid zusammen war und das Lied mit Jim Reid im Duett singt, ganz in der Tradition von Lee Hazlewood und Nancy Sinatra. Ein weiterer Gastsänger war Shane MacGowan (The Pogues), der „God Help Me“ gesungen hat. Insgesamt finden sich 17 Songs auf dem Album, das eigentlich als Akustik-Album geplant war, was an einigen Stellen noch hörbar ist („Everybody I Know“). Es sind viele ruhigere Songs dabei, aber auch klassische, flotte JAMC-Stücke („She“, „Girlfriend“). Die Besetzung bestand aus Jim Reid (Gesang, Gitarren, Bass), William Reid (Gesang, Gitarren, Bass), Steve Monti von Curve (Schlagzeug) und Ben Lurie (Gitarre, Harmonika, Orgel, Bass).
Wie so häufig bei familiären Bandprojekten haben sich auch die Reid-Brüder irgendwann zerstritten, so dass es von 1998 bis 2007 Funkstille zwischen ihnen gab. Danach traten sie jedoch wieder gemeinsam auf und veröffentlichten noch die Alben sieben und acht, „Damage and Joy“ (2017) und „Glasgow Eyes“ (2024).
Ich habe The Jesus & Mary Chain am 02.07.1988 beim Roskilde Festival live gesehen.
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Über die schottische Band The Jesus & Mary Chain muss ich eigentlich nicht viel schreiben, sie gehören zu den Pionieren des Shoegaze, besonders mit ihren ersten beiden Alben „Psychocandy“ (1985) und „Darklands“ (1987) und im Grunde bekommt man von den Reid-Brüdern Jim und William immer, was man erwartet: Post-Punk, Noise Pop und Shoegaze mit einer Prise Rock’n’Roll, Surf-Rock und Blues. So auch auf ihrem 1994er Album „Stoned & Dethroned“, ihrem fünften Longplayer.
Das Highlight des Albums ist für mich „Sometimes Always“ mit Gastsängerin Hope Sandoval (Mazzy Star), die zu der Zeit mit William Reid zusammen war und das Lied mit Jim Reid im Duett singt, ganz in der Tradition von Lee Hazlewood und Nancy Sinatra. Ein weiterer Gastsänger war Shane MacGowan (The Pogues), der „God Help Me“ gesungen hat. Insgesamt finden sich 17 Songs auf dem Album, das eigentlich als Akustik-Album geplant war, was an einigen Stellen noch hörbar ist („Everybody I Know“). Es sind viele ruhigere Songs dabei, aber auch klassische, flotte JAMC-Stücke („She“, „Girlfriend“). Die Besetzung bestand aus Jim Reid (Gesang, Gitarren, Bass), William Reid (Gesang, Gitarren, Bass), Steve Monti von Curve (Schlagzeug) und Ben Lurie (Gitarre, Harmonika, Orgel, Bass).
Wie so häufig bei familiären Bandprojekten haben sich auch die Reid-Brüder irgendwann zerstritten, so dass es von 1998 bis 2007 Funkstille zwischen ihnen gab. Danach traten sie jedoch wieder gemeinsam auf und veröffentlichten noch die Alben sieben und acht, „Damage and Joy“ (2017) und „Glasgow Eyes“ (2024).
Ich habe The Jesus & Mary Chain am 02.07.1988 beim Roskilde Festival live gesehen.
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Über die schottische Band The Jesus & Mary Chain muss ich eigentlich nicht viel schreiben, sie gehören zu den Pionieren des Shoegaze, besonders mit ihren ersten beiden Alben „Psychocandy“ (1985) und „Darklands“ (1987) und im Grunde bekommt man von den Reid-Brüdern Jim und William immer, was man erwartet: Post-Punk, Noise Pop und Shoegaze mit einer Prise Rock’n’Roll, Surf-Rock und Blues. So auch auf ihrem 1994er Album „Stoned & Dethroned“, ihrem fünften Longplayer.
Das Highlight des Albums ist für mich „Sometimes Always“ mit Gastsängerin Hope Sandoval (Mazzy Star), die zu der Zeit mit William Reid zusammen war und das Lied mit Jim Reid im Duett singt, ganz in der Tradition von Lee Hazlewood und Nancy Sinatra. Ein weiterer Gastsänger war Shane MacGowan (The Pogues), der „God Help Me“ gesungen hat. Insgesamt finden sich 17 Songs auf dem Album, das eigentlich als Akustik-Album geplant war, was an einigen Stellen noch hörbar ist („Everybody I Know“). Es sind viele ruhigere Songs dabei, aber auch klassische, flotte JAMC-Stücke („She“, „Girlfriend“). Die Besetzung bestand aus Jim Reid (Gesang, Gitarren, Bass), William Reid (Gesang, Gitarren, Bass), Steve Monti von Curve (Schlagzeug) und Ben Lurie (Gitarre, Harmonika, Orgel, Bass).
Wie so häufig bei familiären Bandprojekten haben sich auch die Reid-Brüder irgendwann zerstritten, so dass es von 1998 bis 2007 Funkstille zwischen ihnen gab. Danach traten sie jedoch wieder gemeinsam auf und veröffentlichten noch die Alben sieben und acht, „Damage and Joy“ (2017) und „Glasgow Eyes“ (2024).
Ich habe The Jesus & Mary Chain am 02.07.1988 beim Roskilde Festival live gesehen.
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DiscogsDienstag: David Bowie – Earthling
Muss ich viel über David Bowie schreiben? Nein. Wird das dann hier ein kurzer Beitrag? Vielleicht. Meistens fällt mir erst beim Schreiben immer mehr ein, mal sehen, wie das heute wird. Wir schreiben das Jahr 1997 und David Bowie veröffentlicht sein 21. Studio-Album „Earthling“ oder „EART HL I NG“, wie es in goldenen Lettern auf dem Cover steht, 30 Jahre nach seinem selbstbetitelten Debüt. In den Credits entdecken wir neben Bowies langjährigem Weggefährten Brian Eno den Gitarristen Reeves Gabrels, der auch an den Bowie-Alben „Black Tie White Noise“ (1993), „Outside“ (1995) und „Hours“ (1999) mitgewirkt hat. Seit 1997 ist Gabrels auch Live-Gitarrist bei The Cure und ebenfalls auf dem letzten Cure-Album „Songs Of A Lost World“ (2024) zu hören. Bei Bowie spielte Gabrels Gitarre und Synthesizer und war am Songwriting beteiligt, auf „Earthling“ an sieben der neun Songs.
Das Album „Earthlings“ vereint Drum and Bass mit Industrial- und Hard-Rock, Electronica und Jungle-Rhythmen. Das tritt schon beim grandiosen Opener „Little Wonder“, geschrieben von Bowie, Gabrels und Mark Plati, deutlich hervor. „Looking For Satellites“ aus der gleichen Feder ist dagegen ein ruhigeres Stück, bei dem das Gitarrensolo von Gabrels heraussticht. Bei „Battle for Britain (The Letter)“ dominiert wieder Drum And Bass und eine harte Gitarre, zwischendurch ist ein weirdes Klavier zu hören. Auch dieser Song wurde von dem Trio geschrieben. „Seven Years in Tibet“ ist eine Bowie/Gabrels-Komposition mit einer ruhige Strophe und einem gitarrendominierten Refrain mit fast wütendem Gesang und einer prägnanten Synth-Orgel. „Dead Man Walking“ (Bowie/Gabrels) hat wieder flotte Drum And Bass-Elemente und flimmernde Synthies. Der treibende Beat macht das Lied sehr tanzbar. Am Ende kommt ein Jazz-Piano dazu. „Telling Lies“ wurde von Bowie während der „Outside“-Sessions alleine geschrieben. Auch hier wurde ein Drum And Bass-Rhythmus verwendet, die Instrumentierung ist deutlich spärlicher als bei den anderen Songs, so dass Bowies Stimme eine tragende Rolle einnimmt. „The Last Thing You Should Do“ (Bowie/Gabrels/Plati) vereint erneut Drum And Bass mit ballernden Gitarrenwänden und diesmal spärlichem Gesang sowie sanften Keyboard-Teppichen. Der nächste Titel „I’m Afraid of Americans“ stammt vom bewährten Team Bowie/Eno und ebenfalls aus den „Outside“-Sessions. Er klingt bereits in der Album-Version so, als ob er von Trent Reznor remixt werden müßte, was er schließlich auch wurde. Sechs Remixe umfasst die Maxi-Single, davon fünf von Nine Inch Nails. Reznor tritt auch im Musikvideo zu „I’m Afraid of Americans“ auf, wo er einen Stalker spielt, der David Bowie verfolgt. Zuletzt kommt wieder eine Bowie/Gabrels-Komposition, „Law (Earthlings on Fire)“. Es ist ein Industrial-Track, fast EBM, mit kräftigen Beats und einer verzerrten Stimme. Ein würdiger Abschluss für ein sehr gutes Album.
„Earthling“ ist ein flottes Album, sehr elektronisch und rhythmusgetragen. Der Gesang variert von Song zu Song und die Gitarre gibt hier die entsprechende Würze. Ich finde es erstaunlich, dass relativ gesetzte Musiker – Bowie war 1997 50, Brian Eno 49, Reeves Gabrels immerhin 41 Jahre alt – so frische Musik machen. Naja, Bowie war schon immer sehr wandlungsfähig, auch musikalisch und Eno schon immer experimentierfreudig. Insofern kein Wunder, nicht mal ein „Little Wonder“ (das ist übrigens mein Favorit).
#BrianEno #DavidBowie #Discogs #DiscogsDienstag #DrumAndBass #Earthling #Electronica #IndustrialRock #ReevesGabrels -
DiscogsDienstag: David Bowie – Earthling
Muss ich viel über David Bowie schreiben? Nein. Wird das dann hier ein kurzer Beitrag? Vielleicht. Meistens fällt mir erst beim Schreiben immer mehr ein, mal sehen, wie das heute wird. Wir schreiben das Jahr 1997 und David Bowie veröffentlicht sein 21. Studio-Album „Earthling“ oder „EART HL I NG“, wie es in goldenen Lettern auf dem Cover steht, 30 Jahre nach seinem selbstbetitelten Debüt. In den Credits entdecken wir neben Bowies langjährigem Weggefährten Brian Eno den Gitarristen Reeves Gabrels, der auch an den Bowie-Alben „Black Tie White Noise“ (1993), „Outside“ (1995) und „Hours“ (1999) mitgewirkt hat. Seit 1997 ist Gabrels auch Live-Gitarrist bei The Cure und ebenfalls auf dem letzten Cure-Album „Songs Of A Lost World“ (2024) zu hören. Bei Bowie spielte Gabrels Gitarre und Synthesizer und war am Songwriting beteiligt, auf „Earthling“ an sieben der neun Songs.
Das Album „Earthlings“ vereint Drum and Bass mit Industrial- und Hard-Rock, Electronica und Jungle-Rhythmen. Das tritt schon beim grandiosen Opener „Little Wonder“, geschrieben von Bowie, Gabrels und Mark Plati, deutlich hervor. „Looking For Satellites“ aus der gleichen Feder ist dagegen ein ruhigeres Stück, bei dem das Gitarrensolo von Gabrels heraussticht. Bei „Battle for Britain (The Letter)“ dominiert wieder Drum And Bass und eine harte Gitarre, zwischendurch ist ein weirdes Klavier zu hören. Auch dieser Song wurde von dem Trio geschrieben. „Seven Years in Tibet“ ist eine Bowie/Gabrels-Komposition mit einer ruhige Strophe und einem gitarrendominierten Refrain mit fast wütendem Gesang und einer prägnanten Synth-Orgel. „Dead Man Walking“ (Bowie/Gabrels) hat wieder flotte Drum And Bass-Elemente und flimmernde Synthies. Der treibende Beat macht das Lied sehr tanzbar. Am Ende kommt ein Jazz-Piano dazu. „Telling Lies“ wurde von Bowie während der „Outside“-Sessions alleine geschrieben. Auch hier wurde ein Drum And Bass-Rhythmus verwendet, die Instrumentierung ist deutlich spärlicher als bei den anderen Songs, so dass Bowies Stimme eine tragende Rolle einnimmt. „The Last Thing You Should Do“ (Bowie/Gabrels/Plati) vereint erneut Drum And Bass mit ballernden Gitarrenwänden und diesmal spärlichem Gesang sowie sanften Keyboard-Teppichen. Der nächste Titel „I’m Afraid of Americans“ stammt vom bewährten Team Bowie/Eno und ebenfalls aus den „Outside“-Sessions. Er klingt bereits in der Album-Version so, als ob er von Trent Reznor remixt werden müßte, was er schließlich auch wurde. Sechs Remixe umfasst die Maxi-Single, davon fünf von Nine Inch Nails. Reznor tritt auch im Musikvideo zu „I’m Afraid of Americans“ auf, wo er einen Stalker spielt, der David Bowie verfolgt. Zuletzt kommt wieder eine Bowie/Gabrels-Komposition, „Law (Earthlings on Fire)“. Es ist ein Industrial-Track, fast EBM, mit kräftigen Beats und einer verzerrten Stimme. Ein würdiger Abschluss für ein sehr gutes Album.
„Earthling“ ist ein flottes Album, sehr elektronisch und rhythmusgetragen. Der Gesang variert von Song zu Song und die Gitarre gibt hier die entsprechende Würze. Ich finde es erstaunlich, dass relativ gesetzte Musiker – Bowie war 1997 50, Brian Eno 49, Reeves Gabrels immerhin 41 Jahre alt – so frische Musik machen. Naja, Bowie war schon immer sehr wandlungsfähig, auch musikalisch und Eno schon immer experimentierfreudig. Insofern kein Wunder, nicht mal ein „Little Wonder“ (das ist übrigens mein Favorit).
#BrianEno #DavidBowie #Discogs #DiscogsDienstag #DrumAndBass #Earthling #Electronica #IndustrialRock #ReevesGabrels -
DiscogsDienstag: China Crises – Wishful Thinking
China Crises wurde 1979 von den 17-jährigen Engländern Eddie Lundon und Gary Daly gegründet. Eddie übernahm die Gitarre und den Gesang, Gary die Keyboards und ebenfalls den Gesang. Die Band besteht noch heute und wurde im Laufe der Jahre von vielen Musikern unterstützt. Das bekannteste Mitglied war vielleicht Kevin Wilkinson (1958 – 1999), der vorher Schlagzeuger bei The Waterboys war und China Crises von 1983 bis 1989 begleitete. Die Single „Whishful Thinking“ aus dem Jahr 1984 war der größte Hit von China Crises, der es in England und Irland in die Top-10 der Single-Charts schaffte, in Deutschland immerhin auf Platz 16. In Schweden belegte die Single sogar Platz 1 in den Radio-Charts.
Obwohl Gary Daly der Hauptsänger bei China Crises ist, wurde „Whishful Thinking“ von Eddie Lundon gesungen, der das Lied auch getextet hat. Der Text ist einfach, aber tiefgründig, und passt perfekt zur träumerischen, melancholischen Musik, die von einem prägnanten Synthesizer-Riff getragen wird. Einen richtigen Refrain hat das Lied nicht, die Zeilen „And if I wish to stop it all, and if I wish to comfort the fall, It’s just wishful thinking“ muten eher wie eine aufbauende Bridge an, nach der es jedoch wieder in die Strophe geht. Alles in allem ist „Wishful Thinking“ mal wieder ein zeitloser Song aus der frühen New Wave- und Synth-Pop-Ära, den ihr hier bei eurem bevorzugten Streaming-Dienst anhören könnt. Die Single-Version ist mit 4:08 Minuten, die leider viel zu schnell vergehen, eine gute halbe Minute kürzer als die Maxi-Single und die Album-Version (4:40 Minuten).
Die B-Seite „This Occupation“ ist übrigens nur auf dieser Single erhältlich. Es ist ein flotterer Synth-Pop-Song, der nicht die melancholische Stimmung von „Wishful Thinking“ verbreitet, dafür eher in Richtung Heaven 17 geht.
#ChinaCrises #Discogs #DiscogsDienstag #NewWave #SynthPop #SynthiePop #WhishfulThinking -
DiscogsDienstag: China Crises – Wishful Thinking
China Crises wurde 1979 von den 17-jährigen Engländern Eddie Lundon und Gary Daly gegründet. Eddie übernahm die Gitarre und den Gesang, Gary die Keyboards und ebenfalls den Gesang. Die Band besteht noch heute und wurde im Laufe der Jahre von vielen Musikern unterstützt. Das bekannteste Mitglied war vielleicht Kevin Wilkinson (1958 – 1999), der vorher Schlagzeuger bei The Waterboys war und China Crises von 1983 bis 1989 begleitete. Die Single „Whishful Thinking“ aus dem Jahr 1984 war der größte Hit von China Crises, der es in England und Irland in die Top-10 der Single-Charts schaffte, in Deutschland immerhin auf Platz 16. In Schweden belegte die Single sogar Platz 1 in den Radio-Charts.
Obwohl Gary Daly der Hauptsänger bei China Crises ist, wurde „Whishful Thinking“ von Eddie Lundon gesungen, der das Lied auch getextet hat. Der Text ist einfach, aber tiefgründig, und passt perfekt zur träumerischen, melancholischen Musik, die von einem prägnanten Synthesizer-Riff getragen wird. Einen richtigen Refrain hat das Lied nicht, die Zeilen „And if I wish to stop it all, and if I wish to comfort the fall, It’s just wishful thinking“ muten eher wie eine aufbauende Bridge an, nach der es jedoch wieder in die Strophe geht. Alles in allem ist „Wishful Thinking“ mal wieder ein zeitloser Song aus der frühen New Wave- und Synth-Pop-Ära, den ihr hier bei eurem bevorzugten Streaming-Dienst anhören könnt. Die Single-Version ist mit 4:08 Minuten, die leider viel zu schnell vergehen, eine gute halbe Minute kürzer als die Maxi-Single und die Album-Version (4:40 Minuten).
Die B-Seite „This Occupation“ ist übrigens nur auf dieser Single erhältlich. Es ist ein flotterer Synth-Pop-Song, der nicht die melancholische Stimmung von „Wishful Thinking“ verbreitet, dafür eher in Richtung Heaven 17 geht.
#ChinaCrises #Discogs #DiscogsDienstag #NewWave #SynthPop #SynthiePop #WhishfulThinking -
DiscogsDienstag: China Crises – Wishfull Thinking
China Crises wurde 1979 von den 17-jährigen Engländern Eddie Lundon und Gary Daly gegründet. Eddie übernahm die Gitarre und den Gesang, Gary die Keyboards und ebenfalls den Gesang. Die Band besteht noch heute und wurde im Laufe der Jahre von vielen Musikern unterstützt. Das bekannteste Mitglied war vielleicht Kevin Wilkinson (1958 – 1999), der vorher Schlagzeuger bei The Waterboys war und China Crises von 1983 bis 1989 begleitete. Die Single „Whishful Thinking“ aus dem Jahr 1984 war der größte Hit von China Crises, der es in England und Irland in die Top-10 der Single-Charts schaffte, in Deutschland immerhin auf Platz 16. In Schweden belegte die Single sogar Platz 1 in den Radio-Charts.
Obwohl Gary Daly der Hauptsänger bei China Crises ist, wurde „Whishful Thinking“ von Eddie Lundon gesungen, der das Lied auch getextet hat. Der Text ist einfach, aber tiefgründig, und passt perfekt zur träumerischen, melancholischen Musik, die von einem prägnanten Synthesizer-Riff getragen wird. Einen richtigen Refrain hat das Lied nicht, die Zeilen „And if I wish to stop it all, and if I wish to comfort the fall, It’s just wishful thinking“ muten eher wie eine aufbauende Bridge an, nach der es jedoch wieder in die Strophe geht. Alles in allem ist „Wishful Thinking“ mal wieder ein zeitloser Song aus der frühen New Wave- und Synth-Pop-Ära, den ihr hier bei eurem bevorzugten Streaming-Dienst anhören könnt. Die Single-Version ist mit 4:08 Minuten, die leider viel zu schnell vergehen, eine gute halbe Minute kürzer als die Maxi-Single und die Album-Version (4:40 Minuten).
Die B-Seite „This Occupation“ ist übrigens nur auf dieser Single erhältlich. Es ist ein flotterer Synth-Pop-Song, der nicht die melancholische Stimmung von „Wishful Thinking“ verbreitet, dafür eher in Richtung Heaven 17 geht.
#ChinaCrises #Discogs #DiscogsDienstag #NewWave #SynthPop #SynthiePop #WhishfulThinking -
DiscogsDienstag: China Crises – Wishful Thinking
China Crises wurde 1979 von den 17-jährigen Engländern Eddie Lundon und Gary Daly gegründet. Eddie übernahm die Gitarre und den Gesang, Gary die Keyboards und ebenfalls den Gesang. Die Band besteht noch heute und wurde im Laufe der Jahre von vielen Musikern unterstützt. Das bekannteste Mitglied war vielleicht Kevin Wilkinson (1958 – 1999), der vorher Schlagzeuger bei The Waterboys war und China Crises von 1983 bis 1989 begleitete. Die Single „Whishful Thinking“ aus dem Jahr 1984 war der größte Hit von China Crises, der es in England und Irland in die Top-10 der Single-Charts schaffte, in Deutschland immerhin auf Platz 16. In Schweden belegte die Single sogar Platz 1 in den Radio-Charts.
Obwohl Gary Daly der Hauptsänger bei China Crises ist, wurde „Whishful Thinking“ von Eddie Lundon gesungen, der das Lied auch getextet hat. Der Text ist einfach, aber tiefgründig, und passt perfekt zur träumerischen, melancholischen Musik, die von einem prägnanten Synthesizer-Riff getragen wird. Einen richtigen Refrain hat das Lied nicht, die Zeilen „And if I wish to stop it all, and if I wish to comfort the fall, It’s just wishful thinking“ muten eher wie eine aufbauende Bridge an, nach der es jedoch wieder in die Strophe geht. Alles in allem ist „Wishful Thinking“ mal wieder ein zeitloser Song aus der frühen New Wave- und Synth-Pop-Ära, den ihr hier bei eurem bevorzugten Streaming-Dienst anhören könnt. Die Single-Version ist mit 4:08 Minuten, die leider viel zu schnell vergehen, eine gute halbe Minute kürzer als die Maxi-Single und die Album-Version (4:40 Minuten).
Die B-Seite „This Occupation“ ist übrigens nur auf dieser Single erhältlich. Es ist ein flotterer Synth-Pop-Song, der nicht die melancholische Stimmung von „Wishful Thinking“ verbreitet, dafür eher in Richtung Heaven 17 geht.
#ChinaCrises #Discogs #DiscogsDienstag #NewWave #SynthPop #SynthiePop #WhishfulThinking -
DiscogsDienstag: China Crises – Wishfull Thinking
China Crises wurde 1979 von den 17-jährigen Engländern Eddie Lundon und Gary Daly gegründet. Eddie übernahm die Gitarre und den Gesang, Gary die Keyboards und ebenfalls den Gesang. Die Band besteht noch heute und wurde im Laufe der Jahre von vielen Musikern unterstützt. Das bekannteste Mitglied war vielleicht Kevin Wilkinson (1958 – 1999), der vorher Schlagzeuger bei The Waterboys war und China Crises von 1983 bis 1989 begleitete. Die Single „Whishful Thinking“ aus dem Jahr 1984 war der größte Hit von China Crises, der es in England und Irland in die Top-10 der Single-Charts schaffte, in Deutschland immerhin auf Platz 16. In Schweden belegte die Single sogar Platz 1 in den Radio-Charts.
Obwohl Gary Daly der Hauptsänger bei China Crises ist, wurde „Whishful Thinking“ von Eddie Lundon gesungen, der das Lied auch getextet hat. Der Text ist einfach, aber tiefgründig, und passt perfekt zur träumerischen, melancholischen Musik, die von einem prägnanten Synthesizer-Riff getragen wird. Einen richtigen Refrain hat das Lied nicht, die Zeilen „And if I wish to stop it all, and if I wish to comfort the fall, It’s just wishful thinking“ muten eher wie eine aufbauende Bridge an, nach der es jedoch wieder in die Strophe geht. Alles in allem ist „Wishful Thinking“ mal wieder ein zeitloser Song aus der frühen New Wave- und Synth-Pop-Ära, den ihr hier bei eurem bevorzugten Streaming-Dienst anhören könnt. Die Single-Version ist mit 4:08 Minuten, die leider viel zu schnell vergehen, eine gute halbe Minute kürzer als die Maxi-Single und die Album-Version (4:40 Minuten).
Die B-Seite „This Occupation“ ist übrigens nur auf dieser Single erhältlich. Es ist ein flotterer Synth-Pop-Song, der nicht die melancholische Stimmung von „Wishful Thinking“ verbreitet, dafür eher in Richtung Heaven 17 geht.
#ChinaCrises #Discogs #DiscogsDienstag #NewWave #SynthPop #SynthiePop #WhishfulThinking -
DiscogsDienstag: The The – Soul Mining
Der englische Singer/Songwriter und Multiinstumentalist Matt Johnson gründete sein Projekt The The bereits 1979, veröffentlichte das erste Album Burning Blue Soul 1981 jedoch unter seinem eigenen Namen. 1983 erschien dann das erste Album von The The, Soul Mining. Musikalisch ist das Album gar nicht so leicht zu greifen, ist es Post-Punk? Ist es New Wave? Ist es Art Pop? Oder doch Synth-Pop wegen der eingesetzten Synthesizern? Tatsächlich spielt das alles rein.
Ich bezeichne es hauptsächlich als Post-Punk, weil dies einerseits die Ära beschreibt, in der Matt Johnson seine musikalische Karriere gestartet hat und weil es andererseits ein gutes Beispiel ist, wie unterschiedliche Einflüsse in die Musik hineinspielen. Die Klänge sind eher düster und melancholisch, ohne depressiv zu sein. Das Album zeigt ebenfalls das Hitpotential, das The The haben, wenngleich der große Erfolg nie gelungen ist. Einige Songs haben es aber geschafft, größere und nachhaltige Aufmerksamkeit zu bekommen. Auf Soul Mining war dies vor allem This Is The Day, das auch als Vorabsingle veröffentlicht wurde und in den britischen Charts Platz 71 erreichte. Noch drei Plätze darüber landete die Single-Version von Uncertain Smile, meinem Favorit auf dem Album. Hier ist allerdings eine Neuaufnahme zu hören.
Soul Mining ist ein zeitloses Album, das Genre-Grenzen überwindet, vielfältig instrumentiert ist mit z. B. Akkordeon, Geige, Cello, Mundharmonika, Klavier sowie allerlei Percussions und von Johnsons markanter Stimme getragen wird.
#Discogs #DiscogsDienstag #MattJohnson #NewWave #PostPunk #SynthPop #TheThe -
DiscogsDienstag: The The – Soul Mining
Der englische Singer/Songwriter und Multiinstumentalist Matt Johnson gründete sein Projekt The The bereits 1979, veröffentlichte das erste Album Burning Blue Soul 1981 jedoch unter seinem eigenen Namen. 1983 erschien dann das erste Album von The The, Soul Mining. Musikalisch ist das Album gar nicht so leicht zu greifen, ist es Post-Punk? Ist es New Wave? Ist es Art Pop? Oder doch Synth-Pop wegen der eingesetzten Synthesizern? Tatsächlich spielt das alles rein.
Ich bezeichne es hauptsächlich als Post-Punk, weil dies einerseits die Ära beschreibt, in der Matt Johnson seine musikalische Karriere gestartet hat und weil es andererseits ein gutes Beispiel ist, wie unterschiedliche Einflüsse in die Musik hineinspielen. Die Klänge sind eher düster und melancholisch, ohne depressiv zu sein. Das Album zeigt ebenfalls das Hitpotential, das The The haben, wenngleich der große Erfolg nie gelungen ist. Einige Songs haben es aber geschafft, größere und nachhaltige Aufmerksamkeit zu bekommen. Auf Soul Mining war dies vor allem This Is The Day, das auch als Vorabsingle veröffentlicht wurde und in den britischen Charts Platz 71 erreichte. Noch drei Plätze darüber landete die Single-Version von Uncertain Smile, meinem Favorit auf dem Album. Hier ist allerdings eine Neuaufnahme zu hören.
Soul Mining ist ein zeitloses Album, das Genre-Grenzen überwindet, vielfältig instrumentiert ist mit z. B. Akkordeon, Geige, Cello, Mundharmonika, Klavier sowie allerlei Percussions und von Johnsons markanter Stimme getragen wird.
#Discogs #DiscogsDienstag #MattJohnson #NewWave #PostPunk #SynthPop #TheThe -
DiscogsDienstag: The The – Soul Mining
Der englische Singer/Songwriter und Multiinstumentalist Matt Johnson gründete sein Projekt The The bereits 1979, veröffentlichte das erste Album Burning Blue Soul 1981 jedoch unter seinem eigenen Namen. 1983 erschien dann das erste Album von The The, Soul Mining. Musikalisch ist das Album gar nicht so leicht zu greifen, ist es Post-Punk? Ist es New Wave? Ist es Art Pop? Oder doch Synth-Pop wegen der eingesetzten Synthesizern? Tatsächlich spielt das alles rein.
Ich bezeichne es hauptsächlich als Post-Punk, weil dies einerseits die Ära beschreibt, in der Matt Johnson seine musikalische Karriere gestartet hat und weil es andererseits ein gutes Beispiel ist, wie unterschiedliche Einflüsse in die Musik hineinspielen. Die Klänge sind eher düster und melancholisch, ohne depressiv zu sein. Das Album zeigt ebenfalls das Hitpotential, das The The haben, wenngleich der große Erfolg nie gelungen ist. Einige Songs haben es aber geschafft, größere und nachhaltige Aufmerksamkeit zu bekommen. Auf Soul Mining war dies vor allem This Is The Day, das auch als Vorabsingle veröffentlicht wurde und in den britischen Charts Platz 71 erreichte. Noch drei Plätze darüber landete die Single-Version von Uncertain Smile, meinem Favorit auf dem Album. Hier ist allerdings eine Neuaufnahme zu hören.
Soul Mining ist ein zeitloses Album, das Genre-Grenzen überwindet, vielfältig instrumentiert ist mit z. B. Akkordeon, Geige, Cello, Mundharmonika, Klavier sowie allerlei Percussions und von Johnsons markanter Stimme getragen wird.
#Discogs #DiscogsDienstag #MattJohnson #NewWave #PostPunk #SynthPop #TheThe -
DiscogsDienstag: The The – Soul Mining
Der englische Singer/Songwriter und Multiinstumentalist Matt Johnson gründete sein Projekt The The bereits 1979, veröffentlichte das erste Album Burning Blue Soul 1981 jedoch unter seinem eigenen Namen. 1983 erschien dann das erste Album von The The, Soul Mining. Musikalisch ist das Album gar nicht so leicht zu greifen, ist es Post-Punk? Ist es New Wave? Ist es Art Pop? Oder doch Synth-Pop wegen der eingesetzten Synthesizern? Tatsächlich spielt das alles rein.
Ich bezeichne es hauptsächlich als Post-Punk, weil dies einerseits die Ära beschreibt, in der Matt Johnson seine musikalische Karriere gestartet hat und weil es andererseits ein gutes Beispiel ist, wie unterschiedliche Einflüsse in die Musik hineinspielen. Die Klänge sind eher düster und melancholisch, ohne depressiv zu sein. Das Album zeigt ebenfalls das Hitpotential, das The The haben, wenngleich der große Erfolg nie gelungen ist. Einige Songs haben es aber geschafft, größere und nachhaltige Aufmerksamkeit zu bekommen. Auf Soul Mining war dies vor allem This Is The Day, das auch als Vorabsingle veröffentlicht wurde und in den britischen Charts Platz 71 erreichte. Noch drei Plätze darüber landete die Single-Version von Uncertain Smile, meinem Favorit auf dem Album. Hier ist allerdings eine Neuaufnahme zu hören.
Soul Mining ist ein zeitloses Album, das Genre-Grenzen überwindet, vielfältig instrumentiert ist mit z. B. Akkordeon, Geige, Cello, Mundharmonika, Klavier sowie allerlei Percussions und von Johnsons markanter Stimme getragen wird.
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DiscogsDienstag: The The – Soul Mining
Der englische Singer/Songwriter und Multiinstumentalist Matt Johnson gründete sein Projekt The The bereits 1979, veröffentlichte das erste Album Burning Blue Soul 1981 jedoch unter seinem eigenen Namen. 1983 erschien dann das erste Album von The The, Soul Mining. Musikalisch ist das Album gar nicht so leicht zu greifen, ist es Post-Punk? Ist es New Wave? Ist es Art Pop? Oder doch Synth-Pop wegen der eingesetzten Synthesizern? Tatsächlich spielt das alles rein.
Ich bezeichne es hauptsächlich als Post-Punk, weil dies einerseits die Ära beschreibt, in der Matt Johnson seine musikalische Karriere gestartet hat und weil es andererseits ein gutes Beispiel ist, wie unterschiedliche Einflüsse in die Musik hineinspielen. Die Klänge sind eher düster und melancholisch, ohne depressiv zu sein. Das Album zeigt ebenfalls das Hitpotential, das The The haben, wenngleich der große Erfolg nie gelungen ist. Einige Songs haben es aber geschafft, größere und nachhaltige Aufmerksamkeit zu bekommen. Auf Soul Mining war dies vor allem This Is The Day, das auch als Vorabsingle veröffentlicht wurde und in den britischen Charts Platz 71 erreichte. Noch drei Plätze darüber landete die Single-Version von Uncertain Smile, meinem Favorit auf dem Album. Hier ist allerdings eine Neuaufnahme zu hören.
Soul Mining ist ein zeitloses Album, das Genre-Grenzen überwindet, vielfältig instrumentiert ist mit z. B. Akkordeon, Geige, Cello, Mundharmonika, Klavier sowie allerlei Percussions und von Johnsons markanter Stimme getragen wird.
#Discogs #DiscogsDienstag #MattJohnson #NewWave #PostPunk #SynthPop #TheThe -
DiscogsDienstag: New Order – Decadence
Sind Bootlegs noch ein Thema? Heutzutage gibt es ja von nahezu jedem Konzert kurze oder auch längere Handyvideos bei Youtube zu finden. Das gab es vor dem Internet natürlich noch nicht und unauthorisierte Konzertmitschnitte wurden auf Musikkassetten verkauft oder getauscht. Manche Aufnahmen wurden sogar auf Vinyl gepreßt und unter dem Ladentisch verkauft. So wie das Doppelalbum „Decadence“, das ich mal auf einem Flohmarkt erstanden habe. Darauf finden sich Liveaufnahmen von verschiedenen New Order-Konzerten aus dem Jahr 1989 sowie ein Remix und ein Soundcheck-Mitschnitt aus dem Jahr 1981 mit Liedern von Joy Division.
Es beginnt mit einem Konzert vom 27.04.1989 aus dem Universal Amphitheatre in Universal City (Los Angeles, Kalifornien). Diese Konzert füllt die ersten drei Seiten des Albums mit den Songs „Dream Attack“, „Ceremony“, „All The Way“, „True Faith“, „Mr. Disco“, „Every Little Counts“ (alle Seite A), „Vanishing Point“, „1963“, „Round & Round“, „Temptation“, „Bizarre Love Triangle“ (alle Seite B), „Perfect Kiss“, „Blue Monday“ und „Fine Time“. Seite C schließt mit „Your Silent Face“, aufgenommen einen Tag später am gleichen Ort, das hatten sie am Vortag nämlich nicht gespielt.
Die Seite D beeinhaltet „Touched By The Hand Of God“ (National Exhibition Centre, Birmingham, 26.03.1989), „Love Less“ (Southern Star Amphiteatre, Atlanta, 15.04.1989), „Face Up“ (Saenger Theatre, New Orleans, 16.04.1989) sowie den „Razormaid-Mix“ von „5 8 6“. Den Abschluss bildet der Soundcheck vom 09.02.1981 (Heaven, London) mit den Joy Division-Songs „Walked In Line“, „No Love Lost“, „Digital“, „Decades“ und „Atmosphere“, die jeweils instrumental angespielt werden.
Die Musikauswahl ist ja schon mal nicht schlecht, kommen wir nun zum wichtigsten Punkt, der Soundqualität. Ich sag mal so, ich habe schon schlechtere Bootlegs gehört. Es ist eine Publikumsaufnahme und die Fans sind deutlich zu hören. Die Musik kommt auch gut rüber, der Gesang von Barney hatte damals deutliche Schwächen. Als Fan bin ich allerdings begeistert, ich habe New Order selbst 4 Jahre später auf der Loreley gesehen.
Die 1989er Konzerte fanden im Rahmen der Technique-Tour statt, daher stammen die meisten Songs von diesem Album (nur „Run“ und „Guilty Partner“ fehlten) und auch das Cover des Bootlegs ist an das Design von Peter Saville angelehnt, nur dass die Engelsstatue gespiegelt und ein weißer Hintergrund verwendet wurde.
#Bootleg #Discogs #DiscogsDienstag #JoyDivision #LiveAlbum #NewOrder #PostPunk #SynthWave -
DiscogsDienstag: New Order – Decadence
Sind Bootlegs noch ein Thema? Heutzutage gibt es ja von nahezu jedem Konzert kurze oder auch längere Handyvideos bei Youtube zu finden. Das gab es vor dem Internet natürlich noch nicht und unauthorisierte Konzertmitschnitte wurden auf Musikkassetten verkauft oder getauscht. Manche Aufnahmen wurden sogar auf Vinyl gepreßt und unter dem Ladentisch verkauft. So wie das Doppelalbum „Decadence“, das ich mal auf einem Flohmarkt erstanden habe. Darauf finden sich Liveaufnahmen von verschiedenen New Order-Konzerten aus dem Jahr 1989 sowie ein Remix und ein Soundcheck-Mitschnitt aus dem Jahr 1981 mit Liedern von Joy Division.
Es beginnt mit einem Konzert vom 27.04.1989 aus dem Universal Amphitheatre in Universal City (Los Angeles, Kalifornien). Diese Konzert füllt die ersten drei Seiten des Albums mit den Songs „Dream Attack“, „Ceremony“, „All The Way“, „True Faith“, „Mr. Disco“, „Every Little Counts“ (alle Seite A), „Vanishing Point“, „1963“, „Round & Round“, „Temptation“, „Bizarre Love Triangle“ (alle Seite B), „Perfect Kiss“, „Blue Monday“ und „Fine Time“. Seite C schließt mit „Your Silent Face“, aufgenommen einen Tag später am gleichen Ort, das hatten sie am Vortag nämlich nicht gespielt.
Die Seite D beeinhaltet „Touched By The Hand Of God“ (National Exhibition Centre, Birmingham, 26.03.1989), „Love Less“ (Southern Star Amphiteatre, Atlanta, 15.04.1989), „Face Up“ (Saenger Theatre, New Orleans, 16.04.1989) sowie den „Razormaid-Mix“ von „5 8 6“. Den Abschluss bildet der Soundcheck vom 09.02.1981 (Heaven, London) mit den Joy Division-Songs „Walked In Line“, „No Love Lost“, „Digital“, „Decades“ und „Atmosphere“, die jeweils instrumental angespielt werden.
Die Musikauswahl ist ja schon mal nicht schlecht, kommen wir nun zum wichtigsten Punkt, der Soundqualität. Ich sag mal so, ich habe schon schlechtere Bootlegs gehört. Es ist eine Publikumsaufnahme und die Fans sind deutlich zu hören. Die Musik kommt auch gut rüber, der Gesang von Barney hatte damals deutliche Schwächen. Als Fan bin ich allerdings begeistert, ich habe New Order selbst 4 Jahre später auf der Loreley gesehen.
Die 1989er Konzerte fanden im Rahmen der Technique-Tour statt, daher stammen die meisten Songs von diesem Album (nur „Run“ und „Guilty Partner“ fehlten) und auch das Cover des Bootlegs ist an das Design von Peter Saville angelehnt, nur dass die Engelsstatue gespiegelt und ein weißer Hintergrund verwendet wurde.
#Bootleg #Discogs #DiscogsDienstag #JoyDivision #LiveAlbum #NewOrder #PostPunk #SynthWave -
DiscogsDienstag: Bauhaus – Ziggy Stardust
Bauhaus sind eine der Bands in meiner Sammlung, die am häufigsten gecovert haben. Telegram Sam (T. Rex) habe ich schon vorgestellt und auch Songs von Brian Eno („Third Uncle“), John Cale („Rosegarden Funeral Of Sores“) , The Velvet Underground („I’m Waiting For The Man“ als Liveversion mit Nico), Dead Can Dance („Severance“) und Norman Greenbaum („Spirit In The Sky“) haben sie nachgespielt. Außerdem haben sie sich „Ziggy Stardust“ von David Bowie vorgenommen. Dazu habe ich auch eine schöne Geschichte im Netz gefunden, wie diese Coverversion entstanden ist.
Zu den vielen Einflüssen von Bauhaus gehörte auch David Bowie und häufig wurden sie in Reviews mit ihm verglichen. Kevin Haskins (Drums) und Daniel Ash (Gitarre) sollen im Studio aus Spaß „Ziggy Stardust“ gejamt haben, während ein Tonband mitlief. Die Idee fanden die Musiker so gut, dass sie beschlossen, das Lied bei einer BBC Radiosession von David „Kid“ Jensen zu spielen, die am 01.07.1982 erstmals gesendet wurde. Im Oktober 1982 wurde die Aufnahme als achte Single mit der B-Seite „Third Uncle“ veröffentlicht. Es wurde die einzige Bauhaus-Single, die es in England in die Top20 geschafft hat (Platz 15).
Wie schon bei „Telegram Sam“ haben Bauhaus auch „Ziggy Stardust“ ihren Post-Punk-Stempel aufgedrückt. Die Geschwindigkeit wurde etwas erhöht, die Gitarre ist härter und verzerrter und auch der Bass tritt deutlicher hervor als beim Original. Gesanglich ist Peter Murphy schon noch nah an Bowie, paßt sich aber der Härte seinen Mitmusikern an. Außerdem scheint er Ziggy Stardust mehr zu verkörpern als zu besingen, was sich auch im Musikvideo zeigt. Hier performt er teilweise in einem Käfig und wird am Ende vom Publikum vereinnahmt und in Stoff gewickelt weggetragen. Für mich eine ideale visuelle Umsetzung des Themas. Das Video wurde im August 1982 in den Katakomben unter Camden Town (London) gedreht, eine sehr passende Location.
Übrigens soll der bekannte BBC-DJ John Peel die Bauhaus-Version nicht gemocht haben. In seinen Jahrescharts 1982 belegte Ziggy den 14. Platz und er soll kommentiert haben, dass er die Attraktion davon nie voll verstanden habe. Für mich haben Bauhaus aus Ziggy Stardust einen perfekten Bauhaus-Song gemacht.
Perfekt finde ich auch das Cover der Single, auf dem dem Bauhaus-Logo, das ja ein Gesicht darstellt, das rot-blaue Blitz-Makeup verpaßt wurde, dass David Bowie in seiner Rolle als Aladdin Sane getragen hatte und das auch mit Ziggy Stardust in Verbindung gebracht wird.
#bauhaus2 #darkWave #davidBowie #discogs #discogsdienstag #gothicRock2 #postpunk #secondhandsongs2 #ziggyStardust
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DiscogsDienstag: Grauzone – Grauzone
Manche werden Grauzone für ein NDW-One-Hit-Wonder halten. Das kann eins so sehen, denn tatsächlich hatte die schweizer Band um die Brüder Martin und Stephan Eicher zu Beginn der 1980er Jahre einen großen Hit: „Eisbär“. Der wurde 1980 auf einem „Swiss Wave“-Sampler veröffentlicht, bekam daraufhin Radio-Airplay und wurde von der aufkommenden Neuen Deutschen Welle erfaßt. Allerdings ließen sich Grauzone darüberhinaus (für „Eisbär“ wurde ein Vertrag mit EMI geschlossen) nie von der kommerziellen Seite der NDW vereinnahmen, sie gaben kaum Konzerte, traten kaum im Fernsehen auf und gaben kaum Interviews. Die Band löste sich schließlich nach dem ersten selbstbetitelten Album 1982 auf und die Musiker widmeten sich anderen Projekten, die jedoch alle nicht die Bekanntheit von Grauzone erreichten, trotz deren kurzer Schaffensperiode.
Grauzone (das Album) enthält „Eisbär“ nicht, dafür aber zehn Lieder, die sich mehr so am Rande der NDW befunden haben. Einige haben es trotzdem auf NDW-Sampler geschafft, z. B. „Marmelade und Himbeereis“, das als NDW-Ballade beginnt, mit einem Text über einen Sommer in Italien, Augen so blau wie das Meer und dann mit der Zeile „Romantik am weißen Strand, unser Blut tropft in den Sand“ und einem wütenden „Wir sind alle prostituiert!“ im Gitarrengewitter endet. Ich könnte es als NDW-Antisong oder zumindest Persiflage bezeichnen, wobei ich natürlich nicht weiß, ob es so gemeint war. Ansonsten haben Grauzone meiner Meinung nach zeitlosen Post-Punk mit Minimal Wave abgeliefert. Wie einige andere Künstler zu der Zeit bauten sie Synthesizer und elektronische Klänge in ihre experimentelle und Punk-beeinflusste Musik ein.
Zum 40-jährigen Jubiläum der Veröffentlichung erschien im Jahre 2021 eine Box mit 3 LPs, die nicht nur das Album enthält, sondern auch die Lieder, die vorher auf Singles und EPs enthalten waren. Ja, auch „Eisbär“. Die dritte LP enthält eine Live-Aufnahme mit teils unveröffentlichen Songs.
Trotz des überschaubaren Vermächtnisses sind Grauzone für mich eine der besten Bands ihrer Zeit, die zudem heute noch hör-, spiel- und tanzbar sind, auch beim #GothDiscoInferno.
#ColdWave #Discogs #DiscogsDienstag #GothDiscoInferno #Grauzone #MinimalWave #NDW #NeueDeutscheWelle #NewWave #PostPunk
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DiscogsDienstag: Karl Bartos – Communication
Der heutige Blick in meine Musiksammlung fällt auf einen Musiker, der mit der Band Kraftwerk zu den Pionieren der elektronischen Musik zählt: Karl Bartos und sein Album Communication aus dem Jahr 2003, dass ich erst vor Kurzem als CD im Fediverse gekauft habe. Bartos studierte Klavier, Vibraphone und Schlagzeug in Düsseldorf bevor er 1975 als Schlagzeuger bei Kraftwerk einstieg.
1990 verließ Karl Bartos Kraftwerk und arbeitete in der Zeit danach u. a. mit Bernard Sumner (Joy Division/New Order) und Johnny Marr (The Smiths) an deren zweiten Album als Electronic („Raise The Pressure“, 1996). 2003 erschien das erste Album unter seinem eigenen Namen, „Communication“. Das Werk umfasst 10 Songs, in denen es um Kommunikation geht und in denen er viel von dem vorweg nimmt, was für uns heute alltäglich ist. So heißt es im ersten Lied „The Camera“: „Let me show you what I can do, people turn into objects and in the end the camera is gonna be your best friend“ oder in „Reality“: „The image of the world we see turns into another reality“. Musikalisch gibt es keine Überraschungen, dafür viel Kraftwerk, schließlich war Karl Bartos 16 Jahre lang für den typischen Kraftwerk-Rhythmus zuständig, der auch auf „Communication“ dominiert. Ich würde mir wünschen, dass Peter Hook eine Bass-Spur zum Song „Life“ einspielt, dann hätten wir einen klassischen New-Order-Track aus den 1990ern. Doch auch so ist es mein Favorit auf dem Album, geht ins Ohr und in die Beine.
„Communication“ ist jetzt auch schon 22 Jahre alt, klingt gleichzeitig sehr zeitgemäß, auch weil sich Karl Bartos der bekannten Kraftwerk-Muster bedient. Die waren ihrer Zeit bekanntlich sehr weit voraus und haben Synthie-Pop und Techno erst möglich gemacht. Da ist es doch nur legitim, wenn Karl Bartos sich davon etwas zurückholt.
Das Album ist übrigens weder auf Streaming-Plattformen noch bei Bandcamp erhältlich, umso mehr freut es mich, dass ich es als CD bekommen habe und das war nur ein glücklicher Zufall.
#Discogs #DiscogsDienstag #Electronic #KarlBartos #Kraftwerk #SynthiePop
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DiscogsDienstag: Karl Bartos – Communication
Der heutige Blick in meine Musiksammlung fällt auf einen Musiker, der mit der Band Kraftwerk zu den Pionieren der elektronischen Musik zählt: Karl Bartos und sein Album Communication aus dem Jahr 2003, dass ich erst vor Kurzem als CD im Fediverse gekauft habe. Bartos studierte Klavier, Vibraphone und Schlagzeug in Düsseldorf bevor er 1975 als Schlagzeuger bei Kraftwerk einstieg.
1990 verließ Karl Bartos Kraftwerk und arbeitete in der Zeit danach u. a. mit Bernard Sumner (Joy Division/New Order) und Johnny Marr (The Smiths) an deren zweiten Album als Electronic („Raise The Pressure“, 1996). 2003 erschien das erste Album unter seinem eigenen Namen, „Communication“. Das Werk umfasst 10 Songs, in denen es um Kommunikation geht und in denen er viel von dem vorweg nimmt, was für uns heute alltäglich ist. So heißt es im ersten Lied „The Camera“: „Let me show you what I can do, people turn into objects and in the end the camera is gonna be your best friend“ oder in „Reality“: „The image of the world we see turns into another reality“. Musikalisch gibt es keine Überraschungen, dafür viel Kraftwerk, schließlich war Karl Bartos 16 Jahre lang für den typischen Kraftwerk-Rhythmus zuständig, der auch auf „Communication“ dominiert. Ich würde mir wünschen, dass Peter Hook eine Bass-Spur zum Song „Life“ einspielt, dann hätten wir einen klassischen New-Order-Track aus den 1990ern. Doch auch so ist es mein Favorit auf dem Album, geht ins Ohr und in die Beine.
„Communication“ ist jetzt auch schon 22 Jahre alt, klingt gleichzeitig sehr zeitgemäß, auch weil sich Karl Bartos der bekannten Kraftwerk-Muster bedient. Die waren ihrer Zeit bekanntlich sehr weit voraus und haben Synthie-Pop und Techno erst möglich gemacht. Da ist es doch nur legitim, wenn Karl Bartos sich davon etwas zurückholt.
Das Album ist übrigens weder auf Streaming-Plattformen noch bei Bandcamp erhältlich, umso mehr freut es mich, dass ich es als CD bekommen habe und das war nur ein glücklicher Zufall.
#Discogs #DiscogsDienstag #Electronic #KarlBartos #Kraftwerk #SynthiePop
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DiscogsDienstag: Karl Bartos – Communication
Der heutige Blick in meine Musiksammlung fällt auf einen Musiker, der mit der Band Kraftwerk zu den Pionieren der elektronischen Musik zählt: Karl Bartos und sein Album Communication aus dem Jahr 2003, dass ich erst vor Kurzem als CD im Fediverse gekauft habe. Bartos studierte Klavier, Vibraphone und Schlagzeug in Düsseldorf bevor er 1975 als Schlagzeuger bei Kraftwerk einstieg.
1990 verließ Karl Bartos Kraftwerk und arbeitete in der Zeit danach u. a. mit Bernard Sumner (Joy Division/New Order) und Johnny Marr (The Smiths) an deren zweiten Album als Electronic („Raise The Pressure“, 1996). 2003 erschien das erste Album unter seinem eigenen Namen, „Communication“. Das Werk umfasst 10 Songs, in denen es um Kommunikation geht und in denen er viel von dem vorweg nimmt, was für uns heute alltäglich ist. So heißt es im ersten Lied „The Camera“: „Let me show you what I can do, people turn into objects and in the end the camera is gonna be your best friend“ oder in „Reality“: „The image of the world we see turns into another reality“. Musikalisch gibt es keine Überraschungen, dafür viel Kraftwerk, schließlich war Karl Bartos 16 Jahre lang für den typischen Kraftwerk-Rhythmus zuständig, der auch auf „Communication“ dominiert. Ich würde mir wünschen, dass Peter Hook eine Bass-Spur zum Song „Life“ einspielt, dann hätten wir einen klassischen New-Order-Track aus den 1990ern. Doch auch so ist es mein Favorit auf dem Album, geht ins Ohr und in die Beine.
„Communication“ ist jetzt auch schon 22 Jahre alt, klingt gleichzeitig sehr zeitgemäß, auch weil sich Karl Bartos der bekannten Kraftwerk-Muster bedient. Die waren ihrer Zeit bekanntlich sehr weit voraus und haben Synthie-Pop und Techno erst möglich gemacht. Da ist es doch nur legitim, wenn Karl Bartos sich davon etwas zurückholt.
Das Album ist übrigens weder auf Streaming-Plattformen noch bei Bandcamp erhältlich, umso mehr freut es mich, dass ich es als CD bekommen habe und das war nur ein glücklicher Zufall.
#Discogs #DiscogsDienstag #Electronic #KarlBartos #Kraftwerk #SynthiePop
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DiscogsDienstag: Karl Bartos – Communication
Der heutige Blick in meine Musiksammlung fällt auf einen Musiker, der mit der Band Kraftwerk zu den Pionieren der elektronischen Musik zählt: Karl Bartos und sein Album Communication aus dem Jahr 2003, dass ich erst vor Kurzem als CD im Fediverse gekauft habe. Bartos studierte Klavier, Vibraphone und Schlagzeug in Düsseldorf bevor er 1975 als Schlagzeuger bei Kraftwerk einstieg.
1990 verließ Karl Bartos Kraftwerk und arbeitete in der Zeit danach u. a. mit Bernard Sumner (Joy Division/New Order) und Johnny Marr (The Smiths) an deren zweiten Album als Electronic („Raise The Pressure“, 1996). 2003 erschien das erste Album unter seinem eigenen Namen, „Communication“. Das Werk umfasst 10 Songs, in denen es um Kommunikation geht und in denen er viel von dem vorweg nimmt, was für uns heute alltäglich ist. So heißt es im ersten Lied „The Camera“: „Let me show you what I can do, people turn into objects and in the end the camera is gonna be your best friend“ oder in „Reality“: „The image of the world we see turns into another reality“. Musikalisch gibt es keine Überraschungen, dafür viel Kraftwerk, schließlich war Karl Bartos 16 Jahre lang für den typischen Kraftwerk-Rhythmus zuständig, der auch auf „Communication“ dominiert. Ich würde mir wünschen, dass Peter Hook eine Bass-Spur zum Song „Life“ einspielt, dann hätten wir einen klassischen New-Order-Track aus den 1990ern. Doch auch so ist es mein Favorit auf dem Album, geht ins Ohr und in die Beine.
„Communication“ ist jetzt auch schon 22 Jahre alt, klingt gleichzeitig sehr zeitgemäß, auch weil sich Karl Bartos der bekannten Kraftwerk-Muster bedient. Die waren ihrer Zeit bekanntlich sehr weit voraus und haben Synthie-Pop und Techno erst möglich gemacht. Da ist es doch nur legitim, wenn Karl Bartos sich davon etwas zurückholt.
Das Album ist übrigens weder auf Streaming-Plattformen noch bei Bandcamp erhältlich, umso mehr freut es mich, dass ich es als CD bekommen habe und das war nur ein glücklicher Zufall.
#Discogs #DiscogsDienstag #Electronic #KarlBartos #Kraftwerk #SynthiePop
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DiscogsDienstag: No More – Remake/Remodel
Heute gebe ich den ersten Einblick in meine Musiksammlung frei. Ich freue mich, dass eine Band aus Kiel den Anfang macht: No More. Sie waren eine der ersten deutschen Post-Punk-Bands und haben gleich mit ihrer zweiten Single einen Szeneklassiker abgeliefert, der heute noch auf keiner Gothic-Party fehlen darf: Suicide Commando.
Dieser Song fehlt auch nicht auf „Remake/Remodel“, der Band-Compilation aus dem Jahr 2006, zum 25-jährigen Jubiläum von Suicide Commando. Sie besteht aus zwei CDs im Digipack, „Remake“ (CD 1) und „Remodel“ (CD 2), mit einem 16-seitigen Booklet. CD 1 besteht aus 13 Songs, von denen neun Neuinterpretationen alter Titel sind und vier ganz neue Lieder von 2006.
CD 2 enthält gleich neun Versionen von Suicide Commando, eine Demoaufnahme, Liveaufnahmen und Remixe. Dazu gibt es noch sieben Videos, sechs von Suicide Commando und eins von Venus In Furs, eine Coverversion von The Velvet Underground.
Remake/Remodel ist als CD bei Bandcamp für 5 € zu haben, allerdings ohne Download. Da habe ich auch mein Exemplar her.
Weitere Infos über No More:
Spontis: No More – Als der Punk nach Kiel kam
Spontis: 40 Jahre No More: Ein Rückblick auf vier Jahrzehnte mit Liebe, Lärm und Paranoia