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1000 results for “vordenken”
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Heinrich Kramer: Das Mastermind des Hexenwahns?
Ein Mastermind des #Hexenwahns
Dank seinem »Hexenhammer« galt Heinrich Kramer als Vordenker des #Hexenverfolgung. Doch die Nachwelt scheint den #Inquisitor überschätzt zu haben. Anders als die meisten Zeitgenossen.https://www.spektrum.de/news/heinrich-kramer-das-mastermind-des-hexenwahns/2191134
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(2/3)
...Arbeitsstunden für #OpenSourceSoftware vermutlich einen viel höhere Wertschöpfung für die Gesellschaft waren, als all seine bezahlte Lebensarbeitszeit.
DAS ist der richtige Denkansatz.
Wie die Vordenker des #ComparativeAdvantage der Nationen (#AdamSmith, #DavidRicardo und #HenryMartyn) sollten auch die Individuen sich auf das konzentrieren, was sie am am Besten können und mit Leidenschaft tun.
Ist sehr einfach und logisch, wenn man mal... -
💚 Seit mehr als drei Jahrzehnten prägt Dr. Frieder Rubik das IÖW und ist ein national wie international anerkannter Vordenker von Integrierter #Produktpolitik (IPP) und nachhaltigem #Konsum. Als Forschungsfeldleiter bearbeitete er über 75 Projekte und begleitete zahlreiche Nachwuchswissenschaftler*innen. 🙏
In #Heidelberg feierten wir seinen Start in den „Pensionismus“ – zum Glück kein Abschiedsfest: Im „Unruhestand“ bleibt Frieder Rubik dem IÖW als Senior Wissenschaftler erhalten. 💪
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@dergoldenealuhut ich finde das eher schon traurig als lustig. Viele menschen halten #globuli tatsächlich für normale medizin. Was man ihnen auch nicht verdenken kann, wenn selbst #ärzte und #apotheker das suggerieren. Und nicht nur #aluhüte. Für mich ist das ein unfassbarer skandal!
Und es sagt viel über den stand der #aufklärung in unserer gesellschaft aus. Da sind zu viele noch auf dem wissensstand von vor 2 jahrhunderten. Wie sollen wir so die herausforderungen der #zukunft meistern? -
@dergoldenealuhut ich finde das eher schon traurig als lustig. Viele menschen halten #globuli tatsächlich für normale medizin. Was man ihnen auch nicht verdenken kann, wenn selbst #ärzte und #apotheker das suggerieren. Und nicht nur #aluhüte. Für mich ist das ein unfassbarer skandal!
Und es sagt viel über den stand der #aufklärung in unserer gesellschaft aus. Da sind zu viele noch auf dem wissensstand von vor 2 jahrhunderten. Wie sollen wir so die herausforderungen der #zukunft meistern? -
@dergoldenealuhut ich finde das eher schon traurig als lustig. Viele menschen halten #globuli tatsächlich für normale medizin. Was man ihnen auch nicht verdenken kann, wenn selbst #ärzte und #apotheker das suggerieren. Und nicht nur #aluhüte. Für mich ist das ein unfassbarer skandal!
Und es sagt viel über den stand der #aufklärung in unserer gesellschaft aus. Da sind zu viele noch auf dem wissensstand von vor 2 jahrhunderten. Wie sollen wir so die herausforderungen der #zukunft meistern? -
@dergoldenealuhut ich finde das eher schon traurig als lustig. Viele menschen halten #globuli tatsächlich für normale medizin. Was man ihnen auch nicht verdenken kann, wenn selbst #ärzte und #apotheker das suggerieren. Und nicht nur #aluhüte. Für mich ist das ein unfassbarer skandal!
Und es sagt viel über den stand der #aufklärung in unserer gesellschaft aus. Da sind zu viele noch auf dem wissensstand von vor 2 jahrhunderten. Wie sollen wir so die herausforderungen der #zukunft meistern? -
@dergoldenealuhut ich finde das eher schon traurig als lustig. Viele menschen halten #globuli tatsächlich für normale medizin. Was man ihnen auch nicht verdenken kann, wenn selbst #ärzte und #apotheker das suggerieren. Und nicht nur #aluhüte. Für mich ist das ein unfassbarer skandal!
Und es sagt viel über den stand der #aufklärung in unserer gesellschaft aus. Da sind zu viele noch auf dem wissensstand von vor 2 jahrhunderten. Wie sollen wir so die herausforderungen der #zukunft meistern? -
Mag. Evelyn Tschernko (AAI - Afro-Asian Institute Graz) and Sebastián Palacios, on three artistic archiving strategies: Archiv der Vordenkerinnen / Archive of thought leaders, Archive of little things, Archive of a Sudanese Nomad (with #citywriter 2023 Abdelaziz Baraka Sakin) https://mur.at/project/worklab-2023/ #kig #kulturingraz #graz #worklab2023 #diyarchiving #digitalisation #artisticresearch #archives #libraries
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Mag. Evelyn Tschernko (AAI - Afro-Asian Institute Graz) and Sebastián Palacios, on three artistic archiving strategies: Archiv der Vordenkerinnen / Archive of thought leaders, Archive of little things, Archive of a Sudanese Nomad (with #citywriter 2023 Abdelaziz Baraka Sakin) https://mur.at/project/worklab-2023/ #kig #kulturingraz #graz #worklab2023 #diyarchiving #digitalisation #artisticresearch #archives #libraries
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Mag. Evelyn Tschernko (AAI - Afro-Asian Institute Graz) and Sebastián Palacios, on three artistic archiving strategies: Archiv der Vordenkerinnen / Archive of thought leaders, Archive of little things, Archive of a Sudanese Nomad (with #citywriter 2023 Abdelaziz Baraka Sakin) https://mur.at/project/worklab-2023/ #kig #kulturingraz #graz #worklab2023 #diyarchiving #digitalisation #artisticresearch #archives #libraries
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"Das alte konservative Ideal des Selbstbesitzes wird durch die fortschrittsaffine Vision
der Selbsterschaffung ersetzt. Alles ist verfügbar. Grenzen gibt es keine. Das
kommt den Vordenkern des globalen Marktes ebenso entgegen wie den woken
Ideologen." Meint Alexander Grau. Die #Grenzen der Biosphäre blendet er allerdings aus. #Kapitalismus #Wokeness #ESG #Autonomie #Individualismus
https://www.swr.de/swr2/wissen/der-neue-woke-kapitalismus-eine-mogelpackung-swr2-wissen-aula-2022-04-03-100.html -
Kalenderwoche 16: Klimaschutz wird es nur geben, wenn soziale und ökologische Ziele von Anfang an eine Einheit bilden, statt das Soziale nur als Kompensation nachzuschalten, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Er fragt sich, wo die Klimabewegung bei den Ostermärschen war.
Fehlerhafte SPD, Selbstbetrug bei 1,5 Grad und Krieg als Klimazerstörer -
#EmmaWatson liest aus #Hitlers «Mein Kampf» vor, und #Eminem rappt rassistische Sprüche: #KI macht’s möglich. Auch die Stimme ist vor Diebstahl nicht mehr sicher
Das waren noch Zeiten, als Tech-Vordenker die Voice-Revolution ausriefen und die Stimme zum fälschungssicheren Passwort erklärten. Künstliche Intelligenz hat die Stimme zum Leihobjekt gemacht.
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Kalenderwoche 8: Es reicht nicht, fossile Energieträger wie Erdgas durch erneuerbare zu ersetzen, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Die Klimakrise verlange auch eine absolute Reduzierung des Energieverbrauchs. Ministerien sieht er als Hauptziel von Lobbyisten.
Ministerien-Lobbyismus, Energiewende mit drei "E" und Ende der Klimakleberei -
Kalenderwoche 8: Es reicht nicht, fossile Energieträger wie Erdgas durch erneuerbare zu ersetzen, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Die Klimakrise verlange auch eine absolute Reduzierung des Energieverbrauchs. Ministerien sieht er als Hauptziel von Lobbyisten.
Ministerien-Lobbyismus, Energiewende mit drei "E" und Ende der Klimakleberei -
Neben dem Buch «Was das Valley denken nennt» ISBN 978-3-518-12750-6 empfehlenswert ist auf #SRF die "#Sternstunde #Philosophie" mit dem Titel "Adrian Daub – Die geheimen Vordenker des Silicon Valley" aus dem Jahr 2021.
https://www.srf.ch/play/tv/sternstunde-philosophie/video/adrian-daub---die-geheimen-vordenker-des-silicon-valley?urn=urn:srf:video:ffa89a05-9cf3-42c0-9c11-bb6ee5529f1f
@dezentrum @adriandaub @republik_magazin -
Kalenderwoche 1: Anstelle fragwürdiger Deals mit RWE muss eine politische und gesellschaftliche Kultur des Umbaus treten, die von den ökologischen Grenzen des Wachstums ausgehen muss, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Die Euphorie um die LNG-Terminals hält er für Heuchelei.
Verkürzte Klimapolitik, verlor'ne 1,5-Grad-Schlacht und fragwürdiger Bellizismus -
Johannes Winkel aus NRW ist der neue Vorsitzende der Jungen Union. Der Jurist gibt sich sachlich, den Parteinachwuchs will er zu „Vordenkern“ machen.
Neuer Vorsitzender der Jungen Union: Kein Polterer wie sein Vorgänger -
Er war mit der Schwester von Gudrun Ensslin verheiratet, genoss politisches Asyl auf Kuba – und wandelte sich dann zu einem Vordenker der Neuen Rechten. Jetzt ist Günter Maschke im Alter von 79 Jahren gestorben.
Zum Tod von Günter Maschke: Von ganz links nach ganz rechts
#Die68er #Rechtspopulismus -
extrem Reiche gemacht wird.
Auf Gleichberechtigung scheißen? Das kommt mir bekannt vor.
Genau das erklärte Herr #Rödder, #Merz Vordenker.
Auch er erklärte, das "c" stünde nicht für Gleichberechtigung.Das ist der neue Ansatz rechtslibertärer Thinktanks.
https://www.domradio.de/artikel/historiker-roedder-wirbt-fuer-rueckbesinnung-aufs-christliche -
#Merz hetzt mit #Sozialtourismus gegen Geflüchtete aus der #Ukraine auf #NPD-Niveau.
Überraschen sollte es nicht.
Sein Vordenker #Rödder stellte in einem Interview klar:
Sozial und christlich hat nichts mit der "Beschwörungsformel" Seenotrettung zu tun.
/PM -
Ralf Rangnick soll Manchester United die Saison retten - und danach als Berater die Zukunft des Klubs mitbestimmen. Der Erfolg des Pressing-Vordenkers wird maßgeblich vom Umgang mit Cristiano Ronaldo abhängen.
Manchester United verpflichtet Ralf Rangnick: Revolutionär mit Anschlussverwendung
#ManchesterUnited #CristianoRonaldo #PremierLeague #RalfRangnick #Fußball-News -
Johannes Winkel, der neue Chef der JU, will diese zum Vordenker der Union bei Klima und Demografie machen. Merz fordert Einlenken beim Bürgergeld.
Deutschlandtag der Jungen Union: Versuch der Sachlichkeit -
Ich möchte es noch einmal betonen: MEINE 13JÄHRIGE FÄHRT NICHT MIT DEM RAD ZUR SCHULE, weil sie Angst hat auf unseren Straßen. Ich kann es ihr nicht verdenken. Wir haben geübt, die sicherste Strecke gerausgesucht. Aber was nutzt es, wenn nur ein Bruchteil der Wege einigermaßen sicher ist.
#autokorrektur
#radwege
#angsträume -
Kalenderwoche 21: Mit der Dynamik des Klimawandels wächst die Gefahr, dass der reiche Teil der Erde versucht, sich in grünen Oasen des Wohlstands vom Rest der unwirtlichen Welt abzuschotten, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Den Import von Flüssigerdgas hält er für kurzsichtig.
Reiche grüne Oasen, vorgetäuschter Klimaschutz und gerechtes Maßhalten -
Konferenz gegen Big Tech
Zur „ersten Bewegungskonferenz gegen Big Tech“ in Berlin kamen 750 Menschen zusammen. Bei „Cables of Resistance“ ging es um Protest, Betriebsräte und Widerstand gegen Rechenzentren. Die vielleicht radikalste Antwort der Aktivist:innen auf die Macht der Tech-Konzerne: Verweigerung.
Was tun gegen Big Tech? Am vergangenen Wochenende kamen in Berlin deutsche und internationale Aktivist:innen, Gewerkschafter:innen, Forscher:innen und Künstler:innen zur Konferenz „Cables of Resistance“ zusammen, um über die Frage zu beraten, die derzeit so viele beschäftigt. Ihre Antwort: radikale Verweigerung, Protest und Widerstand.
Ins Leben gerufen wurde die „erste Bewegungskonferenz gegen Big Tech“ von den Gruppen Berlin vs. Amazon, Tesla den Hahn abdrehen und die Berlin Tech Workers Coalition. Mit ihrem tech- und kapitalismuskritischen Ansatz haben sie offenbar einen Nerv getroffen: Die Tickets waren schnell ausverkauft, mehr als 750 Menschen kamen nach Angaben der Veranstalter:innen in das Tagungshaus am Franz-Mehring-Platz.
Das überwiegend durch Einreichungen aus der Community bestückte Programm war geprägt durch kritische Analyse des Status Quo, internationale Vernetzung und Austausch über politische Strategien. In insgesamt neun Themen-Tracks ging es um Fragen von Stadtpolitik, Nachhaltigkeit, Militarisierung oder Arbeitskämpfe.
„Die Speerspitze der kapitalistischen Akkumulation“
Die Ausgangslage beschreiben viele derzeit als düster. Angesichts der Übermacht der großen Tech-Konzerne kann man schon mal leicht verzweifeln. Ihre wirtschaftliche und politische Dominanz ist konkurrenzlos. Allein die fünf wertvollsten unter ihnen – Nvidia, Apple, Google, Microsoft und Amazon – strichen im letzten Jahr fast 500 Milliarden US-Dollar Gewinn ein. Ihr gemeinsamer Marktwert beträgt derzeit mehr als 18 Billionen US-Dollar – astronomische Zahlen.
Für die Veranstalter:innen steht fest: „Digitale Technologien sind die derzeitige Speerspitze der kapitalistischen Akkumulation und Zerstörung.“ Und: „Das digitale Kapital steht hinter dem Faschismus und ist sein bereitwilliger Handlanger.“ So heißt es im Entwurf für ein Manifest, das die Organisator:innen zu Beginn der Konferenz zur Debatte stellten und das sie im Nachgang weiterentwickeln wollen.
In den Diskussionsrunden war zwar hier und da Skepsis angesichts der vor Superlativen und historischen Referenzen strotzenden Wortwahl zu hören. Doch dass die Tech-Konzerne tief in die großen Krisen unserer Zeit verwickelt sind, das ist hier Konsens. Sie treiben den Klimawandel voran und lassen in kolonialer Manier Arbeitskräfte und Rohstoffe im Globalen Süden ausbeuten. Sie profitieren von Überwachung und Militarisierung. Mit ihren Lobby-Armeen nehmen sie Einfluss auf die Politik, mit ihren Milliarden gestalten sie unsere Städte um. Sie hofieren Donald Trump und normalisieren seine Politik.
Die vielleicht mächtigste Waffe der Tech-Konzerne: Sie bestimmen, wie die Zukunft aussehen soll – nicht nur technisch, sondern auch diskursiv. Dass mehr Innovation, mehr Technologie und allen voran mehr KI immer besser seien, sagen längst nicht mehr nur sie. Auch viele Politiker:innen wiederholen das Mantra vom vermeintlichen digitalen Fortschritt unhinterfragt. Big Tech hat nicht nur das Internet gekapert, sondern auch unsere Vorstellung davon, wie digitale Zukünfte überhaupt aussehen könnten.
„Big Tech wird unseren Planeten mittel- bis langfristig zerstören“, so fasst Mitorganisatorin Aline Blankertz in einem Pressegespräch die Lage zusammen. Die Konferenz wolle deshalb Menschen zusammenbringen, „die für eine solidarische, selbstbestimmte, klimagerechte Zukunft kämpfen.“
Konkret ging es zum Beispiel um Arbeitskämpfe und die Rolle, die Angestellte von Tech-Konzernen spielen können, um diese zu verändern. Wie kann man solidarisch mit outgesourceten Datenarbeiter:innen hinter KI und Sozialen Medien sein? Wie können Kurierfahrer:innen Betriebsräte und faire Arbeitsbedingungen erkämpfen? Wie können sich Angestellte gegen die Beteiligung ihrer Arbeitgeber an militärischen Produkten wie dem Projekt Nimbus organisieren, mit dem Amazon und Google das israelische Militär und damit auch den Völkermord in Gaza unterstützen?
An anderer Stelle ging es um die globale Ausbeutung durch Tech-Konzerne und die sozial-ökologischen Kosten des KI-Hypes, um autoritäre und antifeministische Netzwerke. Es ging darum, wie man Protest gegen Palantir und Tesla organisiert, aber auch um Alternativen wie Perma-Computing mit Biomasse oder um Plattform-Kollektive im Besitz lateinamerikanischer Tech-Arbeiter:innen.
Rechenzentren als Symbole des KI-Hypes
Ein zentrales, immer wiederkehrendes Thema waren Rechenzentren. Als physische Repräsentation der digitalen Welt und als Symbol für den KI-Hype sind sie in vielen Regionen der Welt bereits zum Kristallisationspunkt des Widerstands gegen Big Tech geworden. Der Protest gegen Rechenzentren dürfte bald auch in Deutschland stärker werden, denn sie nehmen viel Fläche ein, verbrauchen riesige Menge Strom und Wasser und werden gerne in ärmeren und marginalisierten Nachbarschaften gebaut, die dann unter der Lärm- und Umweltbelastung leiden.
In den vielen Vorträgen und Panel-Gesprächen zu dem Thema ging es um Aufklärung, Ansatzpunkte für Veränderungen an gesetzlichen Rahmenbedingungen wie dem Energieeffizienzgesetz, Aktionen des zivilen Ungehorsams und lokale Proteste, die die Ansiedlung von Rechenzentren verhindern.
Worum es nicht ging: Anschläge, Sabotage oder andere Formen eines vermeintlichen Ökoterrorismus.
Dass man das überhaupt klarstellen muss, liegt daran, dass das rechte Krawallmedium Nius die Konferenz offenbar zum Feind auserkoren hat, weil der Quantenphysiker Guido Arnold an einem Panel teilnahm. Im Januar hatten Nius und Spiegel Arnold und sein radikal Tech-kritisches Kollektiv „Capulcu“ mit dünner Begründung als Vordenker der „Vulkangruppe“ dargestellt. Der Vorwurf stützt sich vor allem darauf, dass die Vulkangruppe, die sich unter anderem zum Brandanschlag auf das Berliner StromnetzAnfang des Jahres bekannte, ähnliche Begriffe nutzt, etwa den von Arnold geprägten Ausdruck des „technologischen Angriffs“.
Auch im Manifest der Konferenz findet sich der Begriff. Nius schickte einen Reporter, der Teilnehmende vor dem Gebäude abpasste und fragte, warum sie an einer Konferenz teilnehmen würden, die mit durchtrennten Kabeln werbe. Die ausbleibenden Antworten der genervten Besucher:innen schnitt Nius zu einem fünfeinhalbminütigen Video zusammen.
Nicht zum ersten Mal griff die Springer-Zeitung Welt die Vorlage von Rechtsaußen auf und titelte: „Wie linke Tech-Gegner in Berlin einen Angriff planen“. Eine Presseakkreditierung hatte Welt nach Angaben der Veranstalter:innen nicht beantragt.
Kann man Big Tech auf den eigenen Plattformen schlagen?
Dabei gibt es durchaus Dinge, die man an der Konferenz kritisieren kann, ohne sich komplett lächerlich zu machen.
Zum Beispiel, dass kein einziger der neun Themenstränge Probleme der demokratischen Öffentlichkeit und von Sozialen Medien zum Thema machte. Die Frage, wie eine tech-kritische Bewegung, die von der Konferenz ausgehen soll, die narrative Hegemonie von Big Tech auf den Plattformen eben dieser Konzerne brechen soll, hätte man hier gut diskutieren können. Auch konkrete Alternativen wie das Fediverse mit seinen Stärken und Schwächen hätten gut auf die Konferenz gepasst. Einige Teilnehmende nahmen die Sache dann einfach selbst in die Hand und hingen Zettel aus, auf denen sie zumindest Mastodon-Handles austauschten.
Zudem waren die einzelnen Sessions teilweise so kurz, dass die ausgegebene Losung „Das ist keine Infoveranstaltung, sondern eine Kampfansage“, sich auf unfreiwillige Art und Weise bestätigte. Ein bisschen mehr Information wäre manchmal schon gut gewesen. Ebenso ein bisschen mehr Raum für Diskussionen über Widersprüchlichkeiten, die es notwendigerweise gibt, wenn unterschiedliche Bewegungen zusammenkommen.
Keine Zeit für Zukunft
Doch wichtiger waren an diesem Wochenende Vernetzung, Inspiration und Motivation. „Wir werden Big Tech nicht weganalysieren“, gab Journalistin Nina Scholz bei ihrem Auftaktvortrag die Richtung vor. Es sollte ums Handeln gehen: Raus aus der Ohnmacht, rein in die Bewegung.
In diesem Sinne hätten es gerne auch noch mehr Programmpunkte zu konkreten Alternativen und positiven Zukunftsentwürfen sein dürfen. Lediglich eine Stunde stand für den Themenblock „Zukunft“ und Ideen wie die Vergesellschaftung von Plattformen, Digital Degrowth oder Hardwareproduktion außerhalb kapitalistischer Verwertungslogik zur Verfügung. Auch davon hätte es gerne noch mehr sein dürfen.
Aber womöglich ist das einfach der Moment, an dem wir gerade stehen: Für Zukunft ist hoffentlich später Zeit, jetzt geht es darum, das Schlimmste zu verhindern. Sich dem Hype zu verweigern, das Fortschrittsversprechen zu hinterfragen, bestimmte Entwicklungen auch ganz abzulehnen und Widerstand zu organisieren – das ist vielleicht nicht die visionärste Antwort auf Big Tech. Aber es könnte genau die Antwort sein, die es jetzt braucht.
Ingo Dachwitz ist Journalist und Kommunikationswissenschaftler. Seit 2016 ist er Redakteur bei netzpolitik.org und u.a. Ko-Host des Podcasts Off/On. Seine Themen sind Daten, Macht und die digitale Öffentlichkeit. Ingos Veröffentlichungen wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem European Press Prize, dem Alternativen Medienpreis, dem Datenschutz-Medienpreis und zwei Grimme-Online-Awards. Sein Buch “Digitaler Kolonialismus: Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen” war für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert und wurde als eines der Wissensbücher des Jahres 2025 geehrt. Ingo ist Mitglied des Vereins Digitale Gesellschaft, der Evangelischen Kirche und des Netzwerk Recherche. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Bluesky, FragDenStaat. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.