Aufwachen, Aufatmen, Aufschrecken aber nur ganz kurz: Der Wecker hat verschlafen, der Wecker durfte schweigen, Wochentag und lockerer Takt finden nur langsam Wahrnehmung in angespannten Sinnen. Gedanken kreisen wie aufgescheuchte Vögel, und das Talent, den Schwarm wieder zur Ruhe kommen zu lassen, fehlte schon immer. Lagewechsel, Küche, Bad, Bordstein, Bäcker. Noch kein Kaffee, noch reichlich eingehüllt von den Welten und Bildern der Nacht. Immer noch braucht es Form, nur an diesen Tagen eine andere als sonst. Freiheitsgrade, die sowohl inspirieren als auch fordern. Oder andersherum. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #waking to the day #early weekend stills
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Freitagmorgen gefühlt Montagmorgen irgendwie schon wieder am Ende der Woche und unsicher wie viele Stunden verstrichen sind. Zu früh zu wach, zu müde pünktlich mit dem Wecker, die Fäden des Vortags sofort wieder in den Händen und keine besseren Antworten auf die offenen Fragen, nur etliche Optionen von Dialogen, mehrfach mit sich selbst durchgespielt und nie einigermaßen befriedigend zu einem Abschluss gebracht. Das Haus schläft noch tief. Einige wenige Vögel diskutieren Konzepte wie Wochentage oder Wetterberichte; vermutlich tun sie's nicht, aber jede andere Deutung scheint genau so richtig oder falsch. Und dann erster Kaffee, am Küchentisch, und sich selbst so lang in Ruhe lassen, bis die Gedanken klarer, sinnvoller werden. Absichtserklärungen. Entwürfe. Und schlussendlich Beobachtungen und Reaktion. Ein halbwegs solider Plan. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours -
Und der Morgen, immer nur ein Zwinkern weiter. Immer vorwärts. Gewohnheiten ändern, Rhythmus anpassen, auch heute unsicher, wie viel Stimmungsdifferenz in wenigen Minuten liegt. Die Spiegelwirklichkeit ist merklich verlegen und merklich verknittert. Wasser über die Hände, bis ein Gefühl von vorsichtiger Kälte eintritt. Kleidung in sinnvoller Reihenfolge, zufrieden mit den abendlichen Vorbereitungen, zufrieden mit all den Griffen, die des Morgens Reibungen verringern. Die eigenen Startvorgänge dauern noch an, der Tag wartet nicht, erster Kaffee, Skizzen und Entwürfe und Welten und ein bisschen in allem und trotzdem ein bisschen außerhalb von allem. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours -
Testphasen, Nachbereitung, Korrektur-Zyklen, Übergabemodalitäten. Sehr viele sehr sperrige Hauptworte in einer Phase des Tages, die schon einfacher greifbaren, besser verstandenen Konzepten mehr oder weniger offen ablehnend gegenübersteht. Optimistisch befüllte Agenda schickt ihre Benachrichtigungen voraus, klebt Etiketten von Dringlichkeit an Dinge und irgendwann ist alles gleich wichtig und eine Lücke zwischen Zeitbedarf und Zeitkontingent zu erkennen, die mit jeder Minute etwas größer wird. (Vorsichtiges Wandern auf dem Grund nur leicht verschobener und doch spürbar anderer Rituale. Schlaf abwaschen, von Augen und Gesicht. Erstaunlich schnell gewöhnt an die ruhigere Straße, die Höfe, die noch etwas verschlafener wirken als sonst, wenn die Katzen ihres Fauchens überdrüssig sind. Erster Kaffee, in stiller Konzentration. Genau deswegen. Habt es mild heute.) #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours -
Nachthall, Nachtgedanken, Umwege und Sinnieren über Tiefen, Untiefen, Breiten und die Wege, die durch Schlaglöcher führen, und durch warmen, aber groben Sand. Harter Schritt unter den Schuhen. Eile in allem, und dann wacht man richtig auf. Solo für Wasserkocher. Der Kühlschrank rattert und entspannt in neu gewonnener Stille. Auf den Ästen der Tanne versuchen sich Tauben gegenseitig Platz streitig zu machen. Flügelschlag und fortdauernde Balance-Akte. Im Treppenhaus beginnt ein Telefonat, ungewohnt um diese Stunde. Xylophon und Echo. Erster Kaffee, Knäckebrot. Knapp vor dem regulären Lauf des Tages. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours -
Träume schwebten Träume verfingen sich in Fichten und Tannen Träume landeten in weichem Gras und die Katzen, Mäuse, Ratten der Nachbarschaft flohen mit nahendem Morgen. Tief durchatmen. Wach schon merklich vor dem Wecker und trotzdem immer wieder aufschrecken, wenn es an der Zeit ist, und dann immer wieder überrascht überwältigt erschrocken vor den ersten Schritten gen Wohnung und Tag. Der Plan formt sich. Das Selbst beharrt auf Unförmigkeit. Und vor dem ersten Kaffee lässt sich dieser Zustand nur sehr schwer ändern. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hous -
Sonntagserwachen, als Prozess. Schlaf schon seit einer Weile verloren an die Stadttauben und den irritierenden zeitlichen Abstand ihrer Rufe. Ein halb bewusster Geist legt dem Morgen Gedanken und Worte bereit wie Kleidung - nur halb bewusst ausgewählt, hoffend, dass sie zueinander und zur heutigen Wirklichkeit passen mögen. Wolkenteppich über dem Kopf. Die Luft, die den Duft von Heide und Wiesen in die Häuserblöcke trägt, ist noch frisch und kühl. Noch kein Kaffee, noch keine Stimme. Ein Tag im Werden. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours -
Der Morgen findet andere Gedanken, bleibt dem Abend treu in seinem Unvermögen, nachsichtig mit Worten und dem Selbst zu sein. Kirchglocken verhallten, die Sonne hat ihre frühe Linie längst überschritten, Hügel Häuser Dächer Bäume zeichnen Schatten und Kleiber, Kernbeißer, Spatz umgehen sich am Futterhaus. Illustre Gesellschaft und ungehörte Konversationen merklich vor dem ersten Kaffee, Ablenkung, mentale Erdung im Angesicht des Badspiegels, während die nahe Welt langsam erwacht. Habt es mild heute. #outerworld #the village and the hills #waking to the day #the early hours -
(Supermarkt des geringsten Misstrauens, früh am Tag wie schon lang nicht mehr. Zu der Zeit, in der die Kühltruhen noch fest verschlossen sind und eine Wolke eiskalter Luft freigeben, wenn man sie unvorsichtig aufschiebt. Zu der Zeit, in der Warenträger mit Obst und Gemüse durch die leeren Gänge geschoben werden. Zu der Zeit, in der die wenigen Menschen, die noch die Nacht abschütteln, auf einige von jenen prallen, die nie jemand anderen als sich selbst wahrnehmen. Zu wenig Raum in sonst noch stillen Hallen, und immer wieder atmet man aus, wenn man wieder den Straßenasphalt unter den Füßen spürt. Schwalbenkreise. Blasses Licht.) #outerworld #concrete city #sdgm #waking to the day #home office hours -
Dann: Beurteilung von Nächten anhand des inneren Zustands, den man im neuen Morgen vorfindet. Strecken. Gähnen. Verschlafene Welt hinter verschlafenen Augen. Katze inmitten von Sofakissen. Geöffnete Tür lässt einen Lufthauch durch die Zimmer streifen, der Muster auf die Regale zeichnet und mit den Jalousien klappert. Noch hält sich die Sommerhitze zurück, können die Prozesse dieser Stunde in der üblichen Geschwindigkeit ablaufen, die Gedanken ihre bevorzugten Schonhaltungen einnehmen, der Wasserkocher Vorbereitungen für den ersten Kaffee treffen. Geborgenheit in, Dankbarkeit für gewisse Routinen, als wiederkehrendes Thema, auch an eng geschnittenen Tagen. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours -
Erster Morgen zweite Wochenhälfte und Kalenderblau liegt über den Farben des jungen Tages. Prioritäten und Dringlichkeiten, gelegentlich dazu neigend, Termine ins Gestern schieben zu wollen. Zufällige Ereignisse aus nächtlichen Protokollen, die baldige Reaktionen und Anpassungen der Ordnung der Dinge erfordern. Textmuster, sich regelmäßig wiederholend, und Zeitmessungen, größer als üblich, größer als gewünscht. (Einige Stockwerke weiter unten knarrt und seufzt eine müde Tür. Das Haus im Ferienmodus, aber noch ohne Urlaub, die früh Ruhelosen begeben sich auf ihre heutige Reise. Wasserkocherfauchen, keine Vögel in der Regenrinne, träge Sonne über den Dachfirsten. Die nach dem Aufschrecken sanfter werdende Stille des Leerraumes, immer wieder am Anfang. Habt es mild heute.) #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours -
Unruhiger Morgen gebiert unruhige Nacht gebiert unruhigen Morgen. Und einmal mehr von vorn. (Einschlafen nochmal, ganz tief, zu spät; Hochschrecken mit den Radiostimmen und unsicher, für ganz kurz, ob Wochentag zu Stunde und Wecker passt und dann kaltes Wasser und Badezimmerwolken Badezimmerklarheit Frühmorgengrau und die Stadt jenseits der Fenster seufzt und gähnt im weichenden Schlaf, irgendwo wird eine Balkontür geöffnet, Flaschen klappern und ein Motorrad startet. Die Geschwindigkeit der Eindrücke, die Trägheit der Gedanken, die heutige Unordnung vor dem ersten Kaffee, so anders als gestern, so gleich wie gestern. Habt es mild heute.) #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours -
Einige Atemzüge einige Wimpernschläge weiter und man ist wieder diesseits der Nacht, stolpert kurz, aber heftig über relative Zeitangaben und ihre gelegentlichen Unwägbarkeiten, umgeht in schlafwandlerischer Navigation die Katze im Flur, sucht und findet sich irgendwann am Waschbecken, die Hände im Wasser, den Geist noch irgendwo. Wäscht letzte Fragmente des Nachtschlafs von sich. Spürt die eigenen inneren Blicke auf sich selbst gerichtet, mehr, als man um diese Zeit ertragen kann, und lässt doch nicht ab davon, die eigenen Schwächen, die immer wieder in den Dämmerungsbereichen eines jeden Tags besonders sichtbar werden, zur Kenntnis zu nehmen, unzufrieden und irritiert zu sein durch ihren bloßen Anblick. Vor dem ersten Kaffee, Welt rauh, Seele nackt, Geschichten von Unheimlichkeiten und Nachsicht als Herausforderung. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day -
Unsicher, ob der Bus leer weiterfuhr. Unsicher, ob sich Träume fanden. Dünner Schlaf, früh gebrochen. Bilder als Fragmente auch heute, ohne Tonspur, ohne Dialog, ohne roten Faden. Dafür wird der Morgen genügend viele andere Farben zu bieten haben, ist erst einmal der erste Kaffee gekocht, die letzte Müdigkeit überwunden. Manche Aufgaben gehen extrem leicht über die Lippen für die Anforderungen, die sie in sich tragen... . Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours -
(Und wieder Sonntag. Erwachen aus alten und neuen Träumen, kurzes träges Nachhallen in den Geschichten, die sich im Wechselspiel aus beiden entspinnen. Gähnen, Strecken in die Länge, die die niedrige Zimmerdecke hergibt, trotzdem knacken und knirschen verschiedene Teile des eigenen Mechanismus und man wartet insgeheim darauf, dass Schmerzen dem folgen, aber für den Moment bleibt dergleichen aus und so führen die Schritte abwärts, über altes Holz, in den unteren Flur, das Bad, den Morgen. Noch kein Kaffee, aber langsam finden sich die Dinge. Habt es mild heute.) #outerworld #the village and the hills #waking to the day #the early hours -
Früher Morgen, oder später Morgen, dort sind sich verschiedene innere Wertungsmodelle uneins. Lang nicht empfundene Wahrnehmungen, auch: Fröstelnd unterwegs durch den Flur. Auch das Wasser heute etwas kälter als sonst. Unten klappern schon Tassen und Teller, die Krähen begrüßen einander und das Wochenende, gegenüber steht wieder eine Wohnung leer und der mentale Film spult weit zurück, um sich zu erinnern, wie lang schon. Nicht, dass es wirklich eine Rolle spielen würde. Um diese Zeit oder allgemein. Leerlauf vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours -
Schon wieder Freitag. Blinzeln ins Morgenlicht, gähnend, sich streckend, nach der Zimmerdecke und doch daneben greifend, über Schuhe, Schwellen stolpernd, die Räume die Welt begrüßen, die gefangene Dunkelheit der geflohenen Stunden freilassen, mit der immer noch, immer wieder schweren warmen Luft, die Fenster weit hin zur Straße aufreißen, in noch schlafende Wohnungen blicken, mit verschiedenen inneren Stimmen diskutieren, über Abläufe und Routen streiten, selbst schon wieder jeglichem Schlaf fern genug sein. Kaffee. Annehmend, dass die Schritte damit etwas sicherer werden. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day -
Schwer zu greifende Paare: Die Nacht und ihre Träume, der Morgen und seine Schatten, der Stadthimmel und sein blasses Licht. Vögel des Hofes beim Stimmtraining, wechselnde Standorte, Rotschwanz auf der Regenrinne. Gegenüber werden die Gardinen der Küchenfenster geöffnet, danach die Tür zum Kühlschrank. Eine kleine Fliege, die über Wangenreflektionen des Badspiegels rennt. Und dann Kaffee, Knächebrot, Orangenmarmelade und stückchenweise etwas mehr Plan dazu, bis die gesehen Struktur ausreicht, in eine gute Richtung aufzubrechen. Geschwindigkeit bleibt noch ein Aspekt für sich. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day -
Neuer Morgen, in kühler Luft. Aufwachen mit dem Wecker schnell und so kontinuierlich, dass unklar bleibt, wann Traumstimme zu Radiostimme wurde, wann die gehört geglaubte Musik tatsächlich erklang. Gedankenleere, Spiegelselbst, zerzaust und unrasiert, ein Wasserhahn tropft und genau jetzt sind Lautstärke und Rhythmus des entstehenden Geräusches nur schwer zu tolerieren. Also weiter im Programm: Küche, Kaffee, Formfindung, während dee Mittwoch nur sehr langsam heller zu werden vermag. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours -
(Ein Morgen, in anderen Betten. Ein Morgen, in anderen Wänden. Schlafgewohnheiten, Schlafhygiene, manche Rituale funktionieren eher schlecht als recht, andere Gewohnheiten sind vorhersagbar auf Stunde und Minute. Kaltes Wasser auf Gesicht, Hand, Unterarme, die Handtücher sind weich, das Haus unter den nachten Füßen vibriert sanft. Andere Unwirklichkeiten und wie immer noch nicht ganz wach. Habt es mild heute.) #outerworld #elsewhere #waking to the day #the mornings and me -
Und Wochenmorgen. Neustart. Unsicher über einige Dinge auch heute, beginnend mit dem Verbleib der beiden zurückliegenden Tage. Es gibt Erinnerungen, aber so richtig weiß man nicht. Also Halbschlafwandel, Bad, Küche, vergessenes Geschirr, ein Haufen aus Kissen und die eigene Unruhe sucht noch nach passenden Worten. Formwandel, Gegenwärtigkeit, eigene Untiefen merklich vor dem ersten Kaffee. Habt es mild. #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours -
Wochenendmorgen, Wochenenderwachen aber als Abschluss spärlicher, routenloser Nacht, deren Träume sich längst in die letzten Schatten der Höfe verzogen haben. Noch keine richtige Vorstellung von Zielen oder Plänen, erstmal vorsichtige Bewegung an die nächsten Fixpunkte, um einen groben Einstieg zu finden in den Samstag und seinen Rahmen. Wasser, Luft, keine Abkühlung, Kaffee, Obst, einige Kinder und einige Hunde in der Straße, anderer Leute Frühstück auf dem Eckbalkon, ein Sammelsurium an Bildern und gerade sehr wenige Assoziationen. Die beruhigende Leere des Anfangs. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day -
Schon wieder Freitag, schon wieder länger wach, als es dem eigenen mentalen Befinden zuträglich ist, aber zumindest blieb der Schlaf über jene düstere Stunde, kurz bevor erste Ränder des Sonnenaufgangs am Horizont sichtbar werden. Wasser für die Vögel, auf dem Vordach. Eisakkus. Halb ausgepresste Zitronen. Und Kaffee, auch heute, weil Rituale Kontinuität erfordern, um Rituale zu bleiben, und weil das Erwachen weiter voranzutreiben ist, um gut werden zu können. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day -
Irgendwie früh und schon halb im Tag: Kunstregen auf verschlafenem Grün. Müde Ameisen an nackten Beinen. Im Unterholz raschelt noch die Nacht. Bis irgendwann die Sonne wieder über den Horizont findet. Geschlossene Blüten. Mechanismen und Gewohnheiten, nur halb bewusst, nur halb hier. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours #urban gardening -
Früher Morgen, später als sonst. Kein Aufschrecken, stattdessen langes Dösen bis hin zu dem Punkt, an dem man den Schlaf letztendlich verabschiedet und sich in die Senkrechte begibt. Kurzer Test der wesentlichsten Körperfunktionen, Blinzeln im Morgenlicht, Frösteln im warmen Lufthauch, der Wasserkocher ist voll und laut und die Tauben auf dem Vordach beobachten die Küchenrealität fast reglos durch die halb geöffnete Scheibe. Manche Momente sind irritierender als andere. Also dann: Kaffee, Atem zählen. Rhythmus finden, einen, der dem Tag passt. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day -
(Eigener Wecker. Fremde Wecker, da draußen. Der Übergang von Nacht zu Tag als eine Orchestration von Vogelstimmen, in denen Erwachen hintereinander, nicht gleichzeitig, zur Routine geworden ist. Die heutigen frühen Gedanken verfangen sich in der Frage, wo auf dieser zeitlichen Skala man sich selbst einordnet, folgt man dem eigenen Takt. Aber vielleicht spielt es keine große Rolle. Schwerfällige Bewegungen gen Bad. Luftveränderung in allen Räumen. Wasserkocher - über Temperaturen von Kaffee sinnierend - und Knäckebrot und Wortlosigkeit, bis die Stimme sich der Welt gewachsen fühlt. Habt es mild heute!) #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours -
Lang der Abend kurz die Nacht in jeder Hinsicht und dieser Morgen hätte gut ohne Wecker beginnen können, wäre die letzte halbe Stunde davor nicht gewesen. (Aufschrecken, verpeilt und so hellwach, wie es dieser Augenblick hergibt. Stolpern, über die eigenen Füße, Pantoffeln, Schwellen, Gedanken. Lauwarmes Wasser, auch heute. Noch kein Kaffee. Tagesplan vor dem inneren Auge. Fenster weit aufreißen, wieder, über Kreuz, die Luft steht immer noch in einigen Räumen. Weiter. In den Montag. In kleinen Schritten. Habt es mild heute.) #outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day -
Nur wieder ein Wimpernschlag ein Atemzug einige unruhige Seufzer weiter: Morgenlicht. Gefühlt verschlafen, ungeordnet und wirr, das Wasser des Badezimmers kühlt nicht, der Abend ließ genügend reibende Enden zurück, Kissendurcheinander eingeschlossen. Also gewohnte Wege. Bäcker. Küche. Kaffee. Manchmal fällt das Aufwachen in Güte mit sich selbst zumindest etwas leichter. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #waking to the day #sunday mornings -
Samstagmorgen, Dorfmorgen und irgendwann fand die Nacht etwas Ruhe und etwas Traum. Streckbewegungen hinter kleinen Fenstern. Magnolienschatten, früher Tag, die Hügel die Straße ruhen noch, um diese Stunde hört man die eigenen Stimmen lauter und markanter, ohne dass damit ein besseres Verständnis käme. Kaltes Wasser. Vogelbeobachtungen. Erwägungen zu Morgenplan, offenen Enden, Prioritäten. Und immer noch ohne Kaffee. Habt es mild heute. #outerworld #the village and the hills #waking to the day #morning musings