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#wakingtotheday — Public Fediverse posts

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  1. #pink #inbed #morningperson #morningpeople #getupandgetmoving #wakeys #wakingtotheday #sissybitch #miceselfB

    Wakey, wakeys 😺
    What shall you achieve today?..

    For me, there's a small chance of deliveries.
    And, perhaps i'll assemble another item of furniture. 😉

  2. #pink #inbed #morningperson #morningpeople #getupandgetmoving #wakeys #wakingtotheday #sissybitch #miceselfB

    Wakey, wakeys 😺
    What shall you achieve today?..

    For me, there's a small chance of deliveries.
    And, perhaps i'll assemble another item of furniture. 😉

  3. #pink #inbed #morningperson #morningpeople #getupandgetmoving #wakeys #wakingtotheday #sissybitch #miceselfB

    Wakey, wakeys 😺
    What shall you achieve today?..

    For me, there's a small chance of deliveries.
    And, perhaps i'll assemble another item of furniture. 😉

  4. (Orientierung finden, und Anhaltspunkte, zwischen den Wänden entlang träge ausklingender Dunkelheit. Müdigkeit auf den Lidern, noch eine gewisse Schwere auf dem Sinn, die Gedanken zerzaust und ungeordnet wie die Haare und die frühen späten Stunden noch nicht komplett losgelassen. Einen passenden Anfang suchen, für diesen Morgen. Kaffee kochen, Schattenmonologe führen. Phrasen in Gedichte packen, in denen kein Reim bleiben möchte. Donnerstag, neben den Staren. Habt es mild heute!)
    #Outerworld #ConcreteCity #TheEarlyHours #WakingToTheDay

  5. (Wieder eingeschlafen, Traumwelt durchmessen, in Schleifen eingebogen, die eigenen Spuren gekreuzt mehr als nur einmal. Schattengeister im frühen Licht. Kaffeekrümel, Heißwasserprozeduren, die mutmaßliche Dunkelheit geschlossener Kühlschränke und andere Randgedanken, die sich früh wieder und wieder in die Wahrnehmung schleichen. Noch nicht ganz unterwegs, noch nicht ganz da. Habt es mild heute.)

    #outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day

  6. (Gähnen, immer, tief, hörbar. Strecken, nach oben, nach unten. Zusammensuchen, was die Nacht zurückließ an Ideen, Träumen, Fantasien, Bildern, Gedanken. Dinge, die schneller verfliegen, als die Hand schreiben kann. Stunden rekapitulieren, in die Höfe lauschen, die relative Stille, dabei über neue Routinen und Selbstprogrammierung sinnieren. Über die eigenen Steuerkreise. Und die vielen eigenen Abwegigkeiten, während der erste Kaffee passable Temperatur annimmt. Alles umgeben von einer noch müden, verschlafenen Stadt, unter vagem Sonnenaufgang. Habt es mild heute!)

    #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

  7. Montag also. Schlaf als ein unsteter Begleiter, launisch und immer auf Abwegen. Gewohnter Klangteppich umwebt das Dickicht zwischen den Häusern, erste harte Schritte, eine Garage wird entriegelt. Katzenaugen hinter Türspalt, Wasser im Becken, Wasser im Pott. Selbstorganisation, Selbstbegradigung, ein sehr frühes Stadium. Vor allem anderen. Habt es mild heute.
  8. (Traum als ein zerreißender Nebel, hinter dem nurmehr anderer Nebel sichtbar wird. Starenzank, das Klappern angrenzender Küchen, Arie der Kaffeemaschine und ein knirschendes Fenster sperrt wildfliegende Geräusche wieder ein. Erste Schritte Flur Bad Haustür. Einige unbeschriebene Hoffnungen, manchmal. Einige umfassende Nervositäten, immer. Habt es mild heute.)

    #outerworld #concrete city #early sunday morning #waking to the day #the early hours

  9. Dorfmorgen, noch einmal Kälte in den Mauern und Gliedern, vorsichtige Wachwerdung nach den Korridoren und Wartezimmern der Nacht. Andere Vögel vor dem Badfenster. Noch keine Katze, noch keine Passanten, die Straße liegt schlafend neben Wiesen, die immer noch das Bild und die Spuren des Winters zeigen. Zu spät für die Kirchglocken, die Stunde, und trotzdem gefühlt noch zu früh für den Tag. Habt es mild heute!

    #outerworld #the village and the hills #waking to the day #the early hours

  10. Anderen Abenden folgen gewohnte Nächte und die üblichen Rituale des Erwachens: Ein kurzes Lauschen in die Konversationen der Stare, keine neuen Erkenntnisse. Ein kurzes Lauschen in die Zustandsberichte verschiedener Sinne aus verschiedenen Teilen des Körpers, ein kurzes Sortieren von Mustern und Bildern, während die Hände darauf warten, dass das Wasser aus den Leitungen abkühlt. Durchatmen angesichts des Spiegels, Augen zusammenpressen, zählen, und dann erst den eigenen Blickkontakt erwidern. Vor dem ersten Kaffee bleiben auch Selbstgespräche nur Darlegungen ohne Dialog. Habt es mild heute!

    #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

  11. Immer wieder Nacht, immer wieder Phasen der Tiefe, und immer wieder der Eindruck, einige Stunden seien auf halber Strecke abhandengekommen. Gähnen, in den Spiegel. Nackte Fußsohlen auf kalten Fließen und das Gefühl einer Stadt darunter, immer noch müde, vibrierend, erwachend und gleichsam so nah wie fern. Noch kein Kaffee. Noch wenig Wärme. Früher Donnerstag und je näher man herantritt, desto größer und umfassender werden die Blöcke, die man sich selbst über den Kalender gezeichnet hat. Geschichten über Prioritäten und alternative Routen durch den Wald des Plans. Habt es mild heute!

    #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

  12. (Anderer Morgen mit ähnlicher Unruhe, ähnlichen Silhouetten im seit dem Abend kaum verändertem Zwielicht, und abstraktem Gedankenkino, irgendetwas mit Ziffern und Buchstaben und Mustern, die sich daraus kombinieren lassen. Vielleicht entschied sich der Nachtwinter tatsächlich wieder für Schnee, die ersten Geräusche durch offene Fenster klingen wieder weicher, gedämpfter, aber vielleicht sind auch die Sinne noch zu träge, um belastbare Einsichten zu liefern. Erster Kaffee, neuer Pott, immer noch ein wenig Insel und zwei Treppenabsätze weiter unten beeilt man sich, Tag und Stadt entgegenzueilen. Vorbereitungen auf eigene Struktur, kurz und knapp. Angespannt, immer ausreichend nervös unter den Blicken des ganz persönlichen Hochstaplers. Und dauerhaft ohne belastbaren Gewöhnungseffekt. Habt es mild heute.)

    #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours #stories of imposters and spectators

  13. (Verbindungsabbrüche, Inkonsistenzen, Ressourcenengpässe und dann erwacht der Geist aus seinen Traumbildern und versucht sich in die unmittelbare Jetztwelt des neuen Tages einzufinden, bevor Plan und Erfordernisse und ihre nachgelagerten Aktivitäten wieder zum Mittelpunkt der Betrachtungen werden. Die Vögel unter den Tannenästen protestieren gegen einander und gegen die weichende Nacht, Katze verweilt auf der Couch und ignoriert Morgen und Welt. Kaffeewasser, plötzliche erschrockene Erkenntnisse zu Nuancen, die dem Abend verborgen blieben. Geschichten von Suchen und Finden, allzeit im Entwurfsmodus und nie wirklich gut genug. Habt es mild heute.)

    #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours #stories of that deep silent void just before dawn

  14. Und schließlich wieder die Nacht loslassen. Gähnen, Seufzen, Haare in Form streichen. Rucksack für den Montag packen: Ladegerät, Notizbuch, Inselstein, einige noch brauchbare Erinnerungen, einige nicht vollständig aufgedachte Gedanken, ein paar Ambitionen und so viel Motivation, wie sich noch im Regal findet. Erster Kaffee, Fahrplan, Morgenstille. Und schon fast wieder unterwegs. Habt es mild heute.

    #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

  15. Dann wieder ernsthafterer Ausstieg aus dem Schlaf, später früher Morgen, eigenes Kopfkissen und die Vertrautheit der Wände, die es umgeben. Wenig Träume in bunter Unruhe, erste Bewegungen durch immer noch kühlen Flur, Wasser über Augen Wangen Hände. An der Kreuzung inspizieren Krähen das Umfeld des Mülleimers, beobachtet von einem großen Hund, der respektvoll auf Abstand bleibt. Das Viertel gähnt und streckt sich unter trüben Himmeln, immer noch vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

    #outerworld #early sunday morning #waking to the day #always in between

  16. Aufwachen, wieder, aus brüchiger Nacht in fremdem Bett. Kopfkissen immer noch ein Gewöhnungsthema. Der erste Blick in den Spiegel - verlegen, auf mehrerlei Art. Noch kein Bild von Stadt und Hafen, Wochenmitte überschritten, ein energischer Versuch, Pläne zu reduzieren in der Hoffnung, die Stunden würden damit etwas langsamer fliehen. Vertraute Stimmung, vertraute Muster. Und noch kein Kaffee. Habt es mild heute.

    #outerworld #the baltic self #waking to the day #the early hours

  17. Einschlafen als Ritual und Übung, wie das Erwachen danach. Bislang kein Bild vom Wetter, aber der Fetzen Himmel zwischen den Vorhängen lässt gewisse Annahmen zu. Träume verfliegen, Tag sucht Form, Kaffee fehlt noch, aber um diese Stunde kann man damit leben. Insel im Gemüt, und langsam auch in Gedanken. Habt es mild heute.

    #outerworld #the baltic self #waking to the day #the early hours

  18. Fließender Zustandswechsel, noch nicht wach und doch schnell genug aus dem Bett, um Stimmung und Licht des Morgens zu spüren: Dicht bedeckter Himmel, mattes Blau über dem frostigen Weiß, ein Mann und ein kleiner Hund als dunkle Punkte auf dem Weg zum Hafen. Einige Vögel. Reglose Natur. (Gähnen, Frösteln. Sonntag vor dem ersten Kaffee, beobachtend, still. Habt es mild heute.)

    #outerworld #waking to the day #the early hours #the baltic self

  19. Der Drink blieb aus, die Träume erschöpften sich früh, ab einem gewissen Zeitpunkt bekommen Geräusche des Morgens Struktur und Erwachen zur falschen Stunde lässt den ohnehin dünnen Schlaf schnell und restlos verwehen. In den Hinterhöfen spielen die Tiere, Blumentöpfe und Gläser klappern. Gelegentlich startet irgendwo ein Motor, gelegentlich beginnt ein Wecker zu singen, aber das Selbst ist langsamer und träger als der umgebende junge Tag. Noch kein Kaffee, noch keine Wahrnehmung für Ordnung und Abläufe. Und die Herausforderungen der Nachsicht mit sich selbst, stets aufs Neue. Habt es mild heute.

    #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

  20. Frühmorgens, zurück im Takt, die ersten Worte drehend und wendend, die dem Bewusstsein zu dieser Stunde nicht entkommen konnten: Pragmatismus, Designfehler, Zugänglichkeit. Vielleicht ließen sich daraus Pläne ableiten, aber für den Moment fehlen Kontext und Unterbau und mit dem richtigen Erwachen werden die Ideen sich längst in ihr Halbdunkel zurückgezogen haben, in dem während des Tages nur Hochstapler und Kritiker lauern. Also konkretere Schritte: Bart und Borsten zurechtstreichen. Die Augen geschlossen halten, Wasser auf Händen und Armen. Erfühlen, wo da drinnen und wo da draußen ist, wo die eigene Grenze verläuft und wie die Sinne ihre Arbeit tun. Und dann Kaffee. Für die Form. Und den Verlauf. Habt es mild heute!

    #outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day

  21. Müde Stunden weiter, verschlafen in mehreren Sinnen des Wortes, kalte Luft, frischer Schnee, etwas mehr Licht als sonst etwas mehr Winterduft als sonst etwas mehr Ruhe als sonst aber diesselben Kreiselgedanken wie immer. Vor dem ersten Kaffee, vor dem Blick in den Spiegel, vor Selbstgesprächen über Sinn und Unsinn und Burgen und Elfenbeintürme und die Mühen der Ebenen und alles bleibt eine Notiz am Rande der Seite, die auf Bedeutung hofft, irgendwann. Neue Dämmerung, und langsam voran. Habt es mild heute.

    #outerworld #concrete city #grounded #waking to the day #the early hours

  22. Aufwachen, Aufschrecken, nach nochmaliger kurzer Ruhe nach viel zu brüchigen Stunden. Der spätere Morgen, ungewohnt im Takt. Viel zu hell schon, alles, trotz des fortgesetzten Grau, und einiges im Ablauf rebelliert gegen die Wahrnehmung dieses Momentes. Gewohnheiten, Umwege, Zugeständnisse an sich selbst. Immer noch vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

    #outerworld #concrete city #grounded #waking to the day

  23. Definition von Morgen als jener willkürliche Zeitpunkt, an dem fehlender Schlaf aufhört, ein Ärgernis zu sein, und zum erwarteten Zustand reift. Planverschiebungen, innere Unruhe, ein knapper Blick in den Spiegel, ein langes Gähnen in der Küche. Partitur für Kühlschrank und Wasserkessel, so vertraut wie dissonant. Fuß vor Fuß, physisch und mental. Schritt um Schritt. Langsames Hochfahren in die Woche. Habt es mild heute!

    #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

  24. Und da ist Dorfmorgen, einigermaßen uneben und verschlafen. Nacht verweht im Klang der Kirchglocken. Neues vorsichtiges Licht. Flügelschläge in den Büschen vorm Fenster, die Schalen von Sonnenblumenkernen fallen zu Boden, ein Schatten verschwindet. Erste Schritte treppab, durch kalte Flure. Gänsehaut unter dem Bademantel. Noch kein Kaffee, wenig Plan, Monatsgrenze. Vor allem für sich selbst noch keine Worte, die sich weich anfühlen. Das Haus erwacht langsam und schweigend. Habt es mild heute!

    #outerworld #the early hours #waking to the day #the village and the hills

  25. Diverse Wege durch diverse Nächte. Ein Teil des inneren Selbsts führt sehr stille, aber sehr bestimmte Zwiegespräche mit den Staren, über Ruhestunden und die fragwürdige Notwendigkeit, in verschlafenen Höfen von Wohnvierteln zu zetern bis kurz vor das Morgengrauen. Der andere Teil erkundet noch verschiedene Seitenbereiche der eigenen Systeme und wartet darauf, dass Sinne und Logik in der richtigen Reihenfolge in den richtigen Takt kommen. Kaffee, heute mit geröstetem Brot und Orangenmarmelade. Routinen, für die sich Dankbarkeit immer lohnt. Habt es mild heute!

    #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours #in between

  26. Die Nacht ein Blinzeln der Morgen ein Gähnen der erste Kaffee ein Luxus eine Notwendigkeit ein Ritual und noch immer das Licht der beiden kleinen Sterne, in Küche und Wohnzimmer, und eine vertraute Wärme, die dem innewohnt, während die heutige Ausprägung des Winters vor den Fenstern noch nicht genau wahrgenommen ist, noch etwas Abstand haben darf. Wühlen in geistigen Regalen, nach einem Buch, einer Seite, einem Zitat, solchen Sachen, die es manchmal gerade so weit aus den Erinnerungen unter die Oberfläche des Bewusstseins nach oben spült, dass sich Form, Farbe, Details erahnen lassen, man aber trotzdem daneben greift, den Schnipsel nicht zu fassen bekommt. Vielleicht später. Erst einmal wieder Form finden, Schwung holen, Auftakt zählen und los. Habt es mild heute!

    #outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day

  27. Und schon wieder Morgen, schon wieder Dämmerlicht nach einem Tag, der nicht richtig hell, einer Nacht, die nicht richtig dunkel wurde. Schon wieder immer noch Stare in den Bäumen, eine müde Katze auf der Couch hinter halb geöffneter Tür, lauwarmes Wasser auf kratziger Haut und Träume, die mit ihren und dem eigenen Schatten tanzen. Um diese Stunde fühlt sich alles nackt und bloß an, selbst wenn man sich längst in Kleidung gehüllt, unter der Kapuze versteckt hat. Mentale, körperliche Bewegungsversuche in der morgendlichen Gegenwart von Krümelkaffee und Küchentischphilosophie. Habt es mild heute.

    #outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day #in between sleep and morning

  28. Früher Tag trifft auf späte Nacht, und das Selbst erlebt einmal mehr jenen eigenartigen Moment, in dem Gewohntes und Mechanisches die Regie übernimmt, man plötzlich am Waschbecken wiederfindet, die Hände unter den Wasserstrahl hält und wartet, ob und wann die erwartete Kälte eintreten mag. Kein Erfolg. Dann Silhouetten am Rande der Aufmerksamkeit. Küchentisch, Tasse, Teller, eine Orange. Radiostimme von nebenan. Der Morgen hinter den Fenstern heller als angenommen. Und noch sammelt sich die Welt. Habt es mild heute.

    #outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day

  29. Und Wochenmorgen, schnell wie immer. Das Fenster blieb geöffnet, die Verbindung zwischen den verschiedenen Unruhen bestehen, ebenso der Duft nach Regen, Erde, Kohlenfeuer. Zusammensuchen, was die Stunde benötigt: Hausschuhe, Sehhilfe, ein paar neue Ideen, eine paar freundliche Gedanken. Ungekämmt, schlecht rasiert. Noch kein Kaffee am Rande der eigenen Untiefen. Habt es mild heute.

    #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

  30. Sonntag, ohne Sonne. Dunkelheit flieht, lässt Reste von Schlaf und den Hauch alter Gespenster zurück. Erste Routinen: Licht in die Fenster gestellt. Antlitz gewaschen und dem eigenen Blick entkommen. Den Vögeln zugehört, hin und wieder leise Kommentare gemurmelt. Schuhe gefunden, die für den Morgen ausreichend scheinen. Und in schnellem Schritt eine lokal begrenzte Wirklichkeit durchmessen, in der mehr Frost wohnt, als die Zahlen nahelegen. Sehr begrenzter Kontext weit vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

    #outerworld #concrete city #sunday mornings #waking to the day

  31. Übungsbedarf im eigenen Umgang mit Schlaf. Der frühe Morgen hat kein Erwachen, stattdessen ein viel zu langes Anklingen der Welt mit Tönen und Bildern, die ins Unbewusste drängen, die Ruhe aufwühlen, Gedanken auf ihre Reise schicken und dafür sorgen, dass man irgendwann aufgibt, in die Senkrechte wechselt, die Haare glatt streicht, Träume und Nacht aus den Augen wäscht und sich die Routine sucht, die dem jeweiligen Morgen angemessen scheint: Bäcker, Kaffee, Orangensaft. Immer noch locker in den Plänen. Habt es mild heute!

    #outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day #city weekends

  32. Und der Morgen nach einem langen Abend, die Momente dazwischen fast nur eine Erinnerung, ein Gedanke, ein Blinzeln. Zur Kenntnis nehmen, was im Gestern alles liegen blieb. Den neuen Tag vorbereiten, mit sich selbst ringen, Form suchen, Schuldgefühle abstreifen wollen. Kaffee, Wasser, Brot, eine Liste offener Tickets und viel unverdaute Halbnacht. Immer noch nicht ganz hier. Habt es mild heute.

    #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours

  33. (Nachtschlaf birgt Unruhe. Konstellationen im offenen Fenster. Laub raschelt über das Dach und man spürt eine unterbewusste Verbindung zu all den Dingen. Katze auf dem Schrank, regloses Beobachten in alle Richtungen. Keine Unklarheit darüber, wann man selbst im Mittelpunkt dieser Aufmerksamkeit steht. Unten werden Stühle bewegt, Teller klappern. Radiogespräche, merkwürdige Musik und der Sonntag braucht Kaffee, wie jeder Morgen, nach einem knappen Exkurs ins Freie. Habt es mild heute.)

    #outerworld #concrete city #waking to the day #sunday mornings

  34. Dorfmorgen. Immer wieder zwischen den Wochen. Geflohener Winter steckt noch in den alten Mauern, die Nacht mit ihren Träumen in jedem frühen Augenblick. Zwielicht, Dämmerung, Badezimmerfenster, Vögel auf den Ästen des dornigen Busches und noch keine Spur von Katzen. Tagespläne am Frühstückstisch, gefilterte Wirklichkeit und ein holpriger Rhythmus vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

    #outerworld #the village and the hills #waking to the day #always in between

  35. Und dann wird schnell Morgen, zieht die begrenzte Helligkeit dieser Zeit in ruhende Flure ein, wechselt eine begeisterungslose Katze den Schlafplatz, nimmt die noch mit Bewusstwerdung ausgelastete innere Logik bereits wieder Zweistelligkeit im Monat wahr. Erste Handgriffe, falscher Posteingang, kurzes Erschrecken über Themen, die heute eigentlich ohne Bedeutung sind. Wasser im Gesicht. Kratzige Stoppel unter der Hand. Rasurverweigerung, dünne Schuhe, matschiger Weg unter den Füßen. Immer kurz vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

    #outerworld #concrete city #waking to the day #saturdays

  36. (Und stiller Nacht folgt stiller Morgen. Irgendwo tönt immer eine Glocke, aber ansonsten ruht die Stadt, scheint die Luft zwischen den Dächern und Balkonen und Bäumen und Sträuchern noch wortloser als an anderen Tagen zu sein. Eine erste Kerze. Kaffee. In Erwartungen, aber auch noch in der eigenen Stimmung des Moments. Habt es mild heute.)

    #outerworld #concrete city #the quiet moments #waking to the day

  37. Sonntagmorgen, kurz nach den Glocken. In den Höfen sammelt sich das Echo zahlloser Küchen, Kaffeemaschinen, klappernder Teller und Messer. Reglose Bäume. Krähen im Dialog, jemand gähnt. Sinnieren über Festivitäten, Jahreszeiten, kurze und lange Tage und die Übergänge dazwischen. Winterwege, ohne Schnee. Habt es mild heute.

    #outerworld #concrete city #sundays #waking to the day

  38. (Blinzeln in mattes Licht, eine Fliege auf dem Badezimmerspiegel, ein Katzenschatten im Flur. Unstunden am Morgenrand haben ihre eigenen Geister. Das Treppenhaus erfüllt vom Echo entriegelnder Schlösser und fallender Türen, dann eilige Schritte und der kurze peinliche Moment, in dem fremde Musik noch nicht den richtigen Weg in fremde Ohren findet. Technik und ihre eigenen Herausforderungen. Und ein Taxi in zweiter Reihe. Dazu Kaffee, Brot, eigene Mobilitätsansätze für den Mittwoch. Verschiedene Dimensionen von Pragmatismus. Und andere begleitende Erwägungen. Gerade so wach genug. Habt es mild heute.)

    #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours #always in between

  39. (Diverse Klänge: Stärker werdender Regen, getrieben von böigem Wind. Gespräche der Menschen in der Warteschlange der Bäckerfiliale. Schwierig, wie so oft. Und das metallische Schlagen von Walnüssen, die Krähen auf parkende Autos fallen lassen. Draußen und noch nicht richtig weiter.)

    #outerworld #concrete city #sunday mornings #waking to the day

  40. (Die Sauerteige haben sich erholt während der Nacht. Krähen und Elstern jagen einander über die Kreuzung, aus dem Haus an der Ecke klingt vielstimmiges Husten. Lichtmasten voller Fußballdekoration, leere Bierflaschen ordentlich sortiert auf dem Fensterbrett des Erdgeschosses. Ein Morgen, fast warm, mit Spuren von Sonne.)

    #outerworld #concrete city #waking to the day #sunday mornings

  41. Immer wieder diesseits der Nacht: Schlaf als Navigation durch brüchiges Traumdunkel, den Nachhall des verflossenen Tages, den Klang naher Mücken. Aufmerksam genug, um schwer wirkliche Ruhe zu finden. Und dann das Erwachen des Tales wieder jenseits dieser Wände, vorsichtig, aber bestimmt. Erster Kaffee, Haare glätten, Stimmung auch. Vor dem neuen Aufbruch in die steinerne Weite. Habt es mild heute.

    #outerworld #concrete city #waking to the day #carinthia #travel

  42. Early hours passing, day clothing itself in autumn. Kids playing downstairs, the rooms are echoing laughter and the sound of running and chasing each other. Energy to be envious of. Elsewhere: Fruits and a candle, breakfast, still waiting to fully wake up yet.

    #outerworld #concrete city #saturdays #waking to the day

  43. ☕️ Another mug and closing windows, trembling in the breeze all of a sudden. Not really up to anything so far, even though nervous to not give more meaning to these hours.

    #outerworld #sunday mornings #concrete city #waking to the day

  44. Die Nacht blieb laut und dicht und lange traumlos, bis die Katze den Geistern ihre Ruhe ließ, die Schatten fester, die Gedanken brüchiger wurden. Aufwachen mit dem Schlag einer Tür, noch nicht bereit für Tag und Licht, während die Glocken verhallen und irgendwo schon ein Radio vor sich hin erzählt. Da sind keine Harmonien im Klang. Und immer noch ist die Welt hinter den Fenstern rätselhaft und fern. Finden der eigenen Abgrenzung zu Allem, als Aufgabe für die Momente vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

    #outerworld #waking to the day #sundays

  45. Past 9am. Caffeinated again, observing the thick clouds and the life unfolding behind all the windows opening to the street. Somewhere in between still sleepy and again restless.

    #outerworld #concrete city #saturdays #waking to the day

  46. Sonntag und einmal erneut das Vage des Morgens: Fiel tatsächlich Regen, während der dunklen Stunden? Wann kehrte Schweigen auf die Terrassen und Balkone zurück? Wann wurden die Zigaretten kürzer und die Band da draußen müde? Viele Fragen, kaum Antworten. Aber es gibt wohl auch Wichtigeres. Insbesondere vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute.

    #outerworld #southbound #early morning musings #waking to the day