#omerbartov — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #omerbartov, aggregated by home.social.
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Du rêve au cauchemar
par #SoniaDayanHerzbrun
7 juillet 2026
5 mn
Numéro 248Spécialiste de l’histoire des génocides et professeur à l’université de Brown, l’Israélo-Américain #OmerBartov, qui signe Israël. Une course vers l’abîme, a longtemps été un sioniste convaincu. D’une certaine manière, il l’est toujours, voulant croire à la possibilité d’un sionisme démocratique et laïc. À la suite d’un long débat avec lui-même, il est parvenu à la conclusion que la guerre menée à Gaza depuis octobre 2023, et la volonté exprimée par Israël de détruire le peuple palestinien totalement ou en partie, correspondent « aux critères définis par la Convention pour la prévention et la répression du crime de génocide ». Comment cette dérive a-t-elle pu se produire et comment éviter qu’ #israel ne devienne un État paria ?
#enattendantNadeauhttps://www.en-attendant-nadeau.fr/2026/07/07/du-reve-au-cauchemar-omer-bartov/
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Du rêve au cauchemar
par #SoniaDayanHerzbrun
7 juillet 2026
5 mn
Numéro 248Spécialiste de l’histoire des génocides et professeur à l’université de Brown, l’Israélo-Américain #OmerBartov, qui signe Israël. Une course vers l’abîme, a longtemps été un sioniste convaincu. D’une certaine manière, il l’est toujours, voulant croire à la possibilité d’un sionisme démocratique et laïc. À la suite d’un long débat avec lui-même, il est parvenu à la conclusion que la guerre menée à Gaza depuis octobre 2023, et la volonté exprimée par Israël de détruire le peuple palestinien totalement ou en partie, correspondent « aux critères définis par la Convention pour la prévention et la répression du crime de génocide ». Comment cette dérive a-t-elle pu se produire et comment éviter qu’ #israel ne devienne un État paria ?
#enattendantNadeauhttps://www.en-attendant-nadeau.fr/2026/07/07/du-reve-au-cauchemar-omer-bartov/
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https://www.europesays.com/iran/168680/ Israel: What Went Wrong? Omer Bartov on Zionism, Genocide Warnings and the Crisis of Israeli Democracy #constitution #EthnoNationalism #GazaWar #genocide #GenocideScholar #Holocaust #Israel #IsraeliDemocracy #Nakba #netanyahu #NewYorkTimes #OmerBartov #palestinians #SettlerColonialism #Zionism
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Oto audycja 📻 poświęcona omówieniu pewnej książki... autorem jest jeden z wielu sprawiedliwych wśród "narodu wybranego". No dobra, bardziej wprost: izraelski profesor mówi o działaniach Izraela wobec Palestyńczyków to, co wielu by chciało powiedzieć, ale boi się zarzutów o a.....zm. Piotr Zychowicz (którego fanem raczej nie jestem) to jeden z tych, którzy mówią w Polsce rzeczy, których boi się powiedzieć większość osób publicznych. A profesor Omer Bartov to jeden z wielu sprawiedliwych w narodzie żydowskim. Jeden z wielu - choć niewystarczająco wielu, żeby coś radykalnie się zmieniło dla Palestyńczków.
Polecam ten odcinek podcastu Historia Realna: https://www.youtube.com/watch?v=65a0vdOimCQ
#OmerBartov #HistoriaRealna #PiotrZychowicz #podcast #audycja #książki
📖 Omer Bartov, "Izrael. Co poszło nie tak?", Wydawnictwo Literackie, 2026
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Oto audycja 📻 poświęcona omówieniu pewnej książki... autorem jest jeden z wielu sprawiedliwych wśród "narodu wybranego". No dobra, bardziej wprost: izraelski profesor mówi o działaniach Izraela wobec Palestyńczyków to, co wielu by chciało powiedzieć, ale boi się zarzutów o a.....zm. Piotr Zychowicz (którego fanem raczej nie jestem) to jednen z tych, którzy mówią w Polsce rzeczy, których boi się powiedzieć większość osób publicznych. A profesor Omer Bartov to jeden z wielu sprawiedliwych w narodzie żydowskim. Jeden z wielu - choć niewystarczająco wielu, żeby coś radykalnie się zmieniło dla Palestyńczków.
Polecam ten odcinek podcastu Historia Realna: https://www.youtube.com/watch?v=65a0vdOimCQ
#OmerBartov #HistoriaRealna #PiotrZychowicz #podcast #audycja #książki
📖 Omer Bartov, "Izrael. Co poszło nie tak?", Wydawnictwo Literackie, 2026
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Deutsche Debatte über Israel: Kritik an der Ideologie, die zur Gründung Israels führte, gilt in Deutschland als heikel. Da hilft ein Blick in die USA
Kürzlich lernte ich einen älteren Israeli kennen; er hatte seine Heimat „wegen des Genozids“, wie er sagte, verlassen und bezeichnete sich als Antizionisten. Als ich ihn fragte, ob es nicht ausreiche, Post- oder Nichtzionist zu sein, erklärte er mir, all dies seien Stadien in seinem Leben gewesen, in einem viele Jahre währenden Prozess.
Der Zionismus ist Israels Staatsideologie geworden. Das definiert ihn nicht hinreichend, doch lässt sich vernünftigerweise im Jahr 2026 nicht über Zionismus sprechen unter Auslassung der gegenwärtigen israelischen Staats-, Parlaments- und Kriegspolitik. Es ergibt also Sinn, auf einen „real existierenden Zionismus“ zu fokussieren, wie es in einem Text der Linkspartei Niedersachsen heißt.
Gewiss gab es in der Frühphase des Zionismus eine Pluralität von Zielen und Werten. Die binational Denkenden hatten bedeutende Intellektuelle wie Martin Buber, doch blieben faktisch eine Minderheit ohne Einfluss. Und zwei gedankliche Elemente fanden sich mehr oder minder akzentuiert bereits in allen vorstaatlichen Strömungen: die Idee jüdischer Überlegenheit gegenüber den arabischen Einheimischen und der Traum von einem Großisrael im gesamten historischen Palästina oder darüber hinaus. Louis Brandeis, der 1941 verstorbene erste jüdische Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, wollte zum Beispiel Teile Jordaniens für den künftigen Staat Israel.
Es gibt also Linien von Kontinuität zum radikalisierten und territorial expansiven Ethnonationalismus unserer Tage, der liberalere Elemente von Zionismus abgeworfen hat wie Sandsäcke. Die Historikerin Tamar Amar-Dahl prägte dafür den Begriff „Neozionismus“.
Der Elefant im Raum
In Deutschland ignoriert man gern diesen Elefanten im Raum. Obwohl im Namen des Zionismus viel Unrecht begangen wurde, können sich nichtjüdische Deutsche problemlos zu Zionisten erklären, während selbst jüdischen Antizionisten Extremismus oder Antisemitismus unterstellt wird. Zionismuskritik oder -gegnerschaft sind heute sogar heikler als zu einer Zeit, als Israel selbst noch liberaler war. Anders gesagt: Je mehr sich Zionismus ethnokratisch zeigt, desto schwieriger wird die Kritik. Dies lässt sich nur mit deutschen Psychodynamiken erklären: Als würde es von historischer Schuld erlösen, Zionismus zu lieben.
Es ist wichtig, historische Kontextualität im Blick zu behalten. Ob der Zionismus ohne den Holocaust überlebt hätte, ist fraglich. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts betrachteten die meisten Juden/Jüdinnen Theodor Herzls Projekt skeptisch oder ablehnend; ohne den Aufstieg des europäischen Antisemitismus wäre der Zionismus möglicherweise in Bedeutungslosigkeit versunken, meint der Historiker Michael Brenner.
Zweifellos war Europas Kolonialpolitik Geburtshelfer des Zionismus, aber ihn ausschließlich als Siedlerkolonialismus zu erklären, ist intellektuell dürftig. Der palästinensische Philosoph Raef Zreik drückte es so aus: „Der Zionismus ist ein siedlungskoloniales Projekt, aber nicht allein das. Er verbindet das Bild des Flüchtlings mit dem Bild des Soldaten, des Ohnmächtigen mit dem Mächtigen, des Opfers mit dem Verfolger.“ Die historische Dualität anzuerkennen, rechtfertigt weder die Nakba noch die israelische Besetzung.
Der Historiker Omer Bartov spricht in seinem neuen Buch „Israel: What went wrong?“ (zu Deutsch: Israel, was ist schiefgelaufen) von einer „tragischen Transformation“ des Zionismus in eine Ideologie von Militarismus und letztlich Genozid. Wer Zionismus heute noch unterstütze, sei Komplize seiner Verbrechen. „Der Zionismus ist nicht reformierbar.
Ein neuer Bruch unter Juden und Jüdinnen
Die These ist provokativ, doch im Kontext der USA, wo Bartov lehrt, keineswegs entlegen. In der Bevölkerung hat sich zunehmend ein negatives Israelbild verbreitet, in der Wählerschaft der Demokraten bereits bei 80 Prozent, ergab eine Umfrage des Pew Research Center. Und auch unter US-Juden und US-Jüdinnen wächst Distanz zu Israel, zumal bei den Jüngeren. Viele sahen im Gazakrieg Kriegsverbrechen, manche sogar Völkermord.
Das Magazin The New Yorker beschrieb jüngst im Detail die spannungsgeladene Atmosphäre in Synagogen: „Uneinigkeit über Gaza und Zionismus zerteilt die Gemeinden.“ Die Chefredakteurin der Zeitschrift Jewish Currents, Arielle Angel, spricht von einem „epochalen Umbruch“: die Suche nach einem Judentum, das nicht mehr Israel und Zionismus zum Zentrum habe, sondern jüdische Traditionen von Gerechtigkeit. Es entstehen nichtzionistische Gebetsgruppen und Lesekreise.
Nach einer Substack-Analyse von Shaul Magid, Harvard-Professor für Jüdische Studien, ist der zionistische Konsens unter US-Juden, wie er seit 1967 bestand, zerbrochen. Gaza habe „wie ein Skalpell ins Herz des Judentums geschnitten“. Es gelte nun, „eine Postkonsensusrealität“ zu gestalten; Zionismus sei nicht am Ende, aber könne nur überleben, „wenn es Raum auch für sein Gegenteil gibt“. Wie auf einem Marktplatz jüdischer Ideen, sagt Magid.
Dies wäre ein Umbruch mit weitreichenden Konsequenzen. Denn eine wachsende politische Kluft zwischen den beiden Hauptgruppen des weltweiten Judentums, in den USA und in Israel, könnte den Rahmen für eine israelisch-palästinensische Zukunft neu abstecken. Über ein Modell gleicher Bürgerrechte für alle in einer (wie immer gearteten) Einstaatenlösung nachzudenken, ist in den USA nicht so extrem randständig wie in Israel und Deutschland. In diesem Modell würde der zionistische Grundsatz, die Bevölkerungsmehrheit im Staat zu stellen, aufgegeben.
Darum findet es im offiziellen Deutschland keinerlei Resonanz. Wer nicht an jüdischer Suprematie festhält, macht sich bei uns verdächtig. Eine missverstandene Lehre aus dem Holocaust – zumal zu einer Zeit, da eine Todesstrafe nur für Palästinenser die Höherwertigkeit jüdischen Lebens zum Gesetz macht.
Einige Links zu aufgezählten und zitierten Personen wurden nachträglich eingefügt.
Über Charlotte Wiedemann / Gastautorin:
Charlotte Wiedemann ist Autorin von Auslandsreportagen, Essays und Büchern, seit 2003 mit dem Schwerpunkt "Islamische Lebenswelten". Recherchen in etwa 30 außereuropäischen Ländern, darunter Iran, Pakistan, Ägypten, Jemen, Libyen, Saudi-Arabien, Libanon, Türkei, Syrien, Oman, Tunesien, Marokko, Usbekistan, ferner Nigeria, Swasiland, Kamerun, Senegal, Tansania, Sudan und besonders häufig Mali. Ihre hier übernommenen Texte sind zuerst in ihrer "Schlagloch"-Kolumne auf taz.de, für die sie in den 90ern als Korrespondentin in Bonn gearbeitet hat, erschienen.
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Deutsche Debatte über Israel: Kritik an der Ideologie, die zur Gründung Israels führte, gilt in Deutschland als heikel. Da hilft ein Blick in die USA
Kürzlich lernte ich einen älteren Israeli kennen; er hatte seine Heimat „wegen des Genozids“, wie er sagte, verlassen und bezeichnete sich als Antizionisten. Als ich ihn fragte, ob es nicht ausreiche, Post- oder Nichtzionist zu sein, erklärte er mir, all dies seien Stadien in seinem Leben gewesen, in einem viele Jahre währenden Prozess.
Der Zionismus ist Israels Staatsideologie geworden. Das definiert ihn nicht hinreichend, doch lässt sich vernünftigerweise im Jahr 2026 nicht über Zionismus sprechen unter Auslassung der gegenwärtigen israelischen Staats-, Parlaments- und Kriegspolitik. Es ergibt also Sinn, auf einen „real existierenden Zionismus“ zu fokussieren, wie es in einem Text der Linkspartei Niedersachsen heißt.
Gewiss gab es in der Frühphase des Zionismus eine Pluralität von Zielen und Werten. Die binational Denkenden hatten bedeutende Intellektuelle wie Martin Buber, doch blieben faktisch eine Minderheit ohne Einfluss. Und zwei gedankliche Elemente fanden sich mehr oder minder akzentuiert bereits in allen vorstaatlichen Strömungen: die Idee jüdischer Überlegenheit gegenüber den arabischen Einheimischen und der Traum von einem Großisrael im gesamten historischen Palästina oder darüber hinaus. Louis Brandeis, der 1941 verstorbene erste jüdische Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, wollte zum Beispiel Teile Jordaniens für den künftigen Staat Israel.
Es gibt also Linien von Kontinuität zum radikalisierten und territorial expansiven Ethnonationalismus unserer Tage, der liberalere Elemente von Zionismus abgeworfen hat wie Sandsäcke. Die Historikerin Tamar Amar-Dahl prägte dafür den Begriff „Neozionismus“.
Der Elefant im Raum
In Deutschland ignoriert man gern diesen Elefanten im Raum. Obwohl im Namen des Zionismus viel Unrecht begangen wurde, können sich nichtjüdische Deutsche problemlos zu Zionisten erklären, während selbst jüdischen Antizionisten Extremismus oder Antisemitismus unterstellt wird. Zionismuskritik oder -gegnerschaft sind heute sogar heikler als zu einer Zeit, als Israel selbst noch liberaler war. Anders gesagt: Je mehr sich Zionismus ethnokratisch zeigt, desto schwieriger wird die Kritik. Dies lässt sich nur mit deutschen Psychodynamiken erklären: Als würde es von historischer Schuld erlösen, Zionismus zu lieben.
Es ist wichtig, historische Kontextualität im Blick zu behalten. Ob der Zionismus ohne den Holocaust überlebt hätte, ist fraglich. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts betrachteten die meisten Juden/Jüdinnen Theodor Herzls Projekt skeptisch oder ablehnend; ohne den Aufstieg des europäischen Antisemitismus wäre der Zionismus möglicherweise in Bedeutungslosigkeit versunken, meint der Historiker Michael Brenner.
Zweifellos war Europas Kolonialpolitik Geburtshelfer des Zionismus, aber ihn ausschließlich als Siedlerkolonialismus zu erklären, ist intellektuell dürftig. Der palästinensische Philosoph Raef Zreik drückte es so aus: „Der Zionismus ist ein siedlungskoloniales Projekt, aber nicht allein das. Er verbindet das Bild des Flüchtlings mit dem Bild des Soldaten, des Ohnmächtigen mit dem Mächtigen, des Opfers mit dem Verfolger.“ Die historische Dualität anzuerkennen, rechtfertigt weder die Nakba noch die israelische Besetzung.
Der Historiker Omer Bartov spricht in seinem neuen Buch „Israel: What went wrong?“ (zu Deutsch: Israel, was ist schiefgelaufen) von einer „tragischen Transformation“ des Zionismus in eine Ideologie von Militarismus und letztlich Genozid. Wer Zionismus heute noch unterstütze, sei Komplize seiner Verbrechen. „Der Zionismus ist nicht reformierbar.
Ein neuer Bruch unter Juden und Jüdinnen
Die These ist provokativ, doch im Kontext der USA, wo Bartov lehrt, keineswegs entlegen. In der Bevölkerung hat sich zunehmend ein negatives Israelbild verbreitet, in der Wählerschaft der Demokraten bereits bei 80 Prozent, ergab eine Umfrage des Pew Research Center. Und auch unter US-Juden und US-Jüdinnen wächst Distanz zu Israel, zumal bei den Jüngeren. Viele sahen im Gazakrieg Kriegsverbrechen, manche sogar Völkermord.
Das Magazin The New Yorker beschrieb jüngst im Detail die spannungsgeladene Atmosphäre in Synagogen: „Uneinigkeit über Gaza und Zionismus zerteilt die Gemeinden.“ Die Chefredakteurin der Zeitschrift Jewish Currents, Arielle Angel, spricht von einem „epochalen Umbruch“: die Suche nach einem Judentum, das nicht mehr Israel und Zionismus zum Zentrum habe, sondern jüdische Traditionen von Gerechtigkeit. Es entstehen nichtzionistische Gebetsgruppen und Lesekreise.
Nach einer Substack-Analyse von Shaul Magid, Harvard-Professor für Jüdische Studien, ist der zionistische Konsens unter US-Juden, wie er seit 1967 bestand, zerbrochen. Gaza habe „wie ein Skalpell ins Herz des Judentums geschnitten“. Es gelte nun, „eine Postkonsensusrealität“ zu gestalten; Zionismus sei nicht am Ende, aber könne nur überleben, „wenn es Raum auch für sein Gegenteil gibt“. Wie auf einem Marktplatz jüdischer Ideen, sagt Magid.
Dies wäre ein Umbruch mit weitreichenden Konsequenzen. Denn eine wachsende politische Kluft zwischen den beiden Hauptgruppen des weltweiten Judentums, in den USA und in Israel, könnte den Rahmen für eine israelisch-palästinensische Zukunft neu abstecken. Über ein Modell gleicher Bürgerrechte für alle in einer (wie immer gearteten) Einstaatenlösung nachzudenken, ist in den USA nicht so extrem randständig wie in Israel und Deutschland. In diesem Modell würde der zionistische Grundsatz, die Bevölkerungsmehrheit im Staat zu stellen, aufgegeben.
Darum findet es im offiziellen Deutschland keinerlei Resonanz. Wer nicht an jüdischer Suprematie festhält, macht sich bei uns verdächtig. Eine missverstandene Lehre aus dem Holocaust – zumal zu einer Zeit, da eine Todesstrafe nur für Palästinenser die Höherwertigkeit jüdischen Lebens zum Gesetz macht.
Einige Links zu aufgezählten und zitierten Personen wurden nachträglich eingefügt.
Über Charlotte Wiedemann / Gastautorin:
Charlotte Wiedemann ist Autorin von Auslandsreportagen, Essays und Büchern, seit 2003 mit dem Schwerpunkt "Islamische Lebenswelten". Recherchen in etwa 30 außereuropäischen Ländern, darunter Iran, Pakistan, Ägypten, Jemen, Libyen, Saudi-Arabien, Libanon, Türkei, Syrien, Oman, Tunesien, Marokko, Usbekistan, ferner Nigeria, Swasiland, Kamerun, Senegal, Tansania, Sudan und besonders häufig Mali. Ihre hier übernommenen Texte sind zuerst in ihrer "Schlagloch"-Kolumne auf taz.de, für die sie in den 90ern als Korrespondentin in Bonn gearbeitet hat, erschienen.
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An informative and insightful conversation for someone like me who is trying to understand criticism of Israel and Zionism without anti-Semitism.
David Remnick speaks with Omer Bartov, a professor of Holocaust and genocide studies at Brown University and author of “Israel: What Went Wrong?” Bartov, who grew up in a Zionist home in Israel and served in the Israel Defense Forces, believes Zionism has morphed into an ideology of extremism that led to genocide in Gaza following the Hamas attacks of October 7th.
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An informative and insightful conversation for someone like me who is trying to understand criticism of Israel and Zionism without anti-Semitism.
David Remnick speaks with Omer Bartov, a professor of Holocaust and genocide studies at Brown University and author of “Israel: What Went Wrong?” Bartov, who grew up in a Zionist home in Israel and served in the Israel Defense Forces, believes Zionism has morphed into an ideology of extremism that led to genocide in Gaza following the Hamas attacks of October 7th.
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An informative and insightful conversation for someone like me who is trying to understand criticism of Israel and Zionism without anti-Semitism.
David Remnick speaks with Omer Bartov, a professor of Holocaust and genocide studies at Brown University and author of “Israel: What Went Wrong?” Bartov, who grew up in a Zionist home in Israel and served in the Israel Defense Forces, believes Zionism has morphed into an ideology of extremism that led to genocide in Gaza following the Hamas attacks of October 7th.
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An informative and insightful conversation for someone like me who is trying to understand criticism of Israel and Zionism without anti-Semitism.
David Remnick speaks with Omer Bartov, a professor of Holocaust and genocide studies at Brown University and author of “Israel: What Went Wrong?” Bartov, who grew up in a Zionist home in Israel and served in the Israel Defense Forces, believes Zionism has morphed into an ideology of extremism that led to genocide in Gaza following the Hamas attacks of October 7th.
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An informative and insightful conversation for someone like me who is trying to understand criticism of Israel and Zionism without anti-Semitism.
David Remnick speaks with Omer Bartov, a professor of Holocaust and genocide studies at Brown University and author of “Israel: What Went Wrong?” Bartov, who grew up in a Zionist home in Israel and served in the Israel Defense Forces, believes Zionism has morphed into an ideology of extremism that led to genocide in Gaza following the Hamas attacks of October 7th.
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#CollègeDeFrance | Colloque : #Génocide. Droit et histoire du crime des crimes
#OmerBartov Eradicating #Gaza: How to Remember and Forget Genocide
#RafaëlleMaison Mémoire, histoire et temps présent : le cas de Gaza
liste de lecture complète : https://www.youtube.com/playlist?list=PLX_ensLRxEWBkkEN4pLWtr1Ah1P9cGQAt
#génocideÀGaza #tpo #Palestine #ConventionSurLeGénocide #droitInternational #étudeDesGénocides @palestine @israel @histodons
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[…]
"Thousands of children were killed? It’s the enemy’s fault. Our own children were killed? That is certainly the enemy’s fault. If Hamas carry out a massacre in a kibbutz, they are Nazis. If we drop 2,000-pound bombs on refugee shelters and kill hundreds of civilians, it’s Hamas’s fault for hiding close to these shelters. After what they did to us, we have no choice but to root them out. After what we did to them, we can only imagine what they would do to us if we don’t destroy them. We simply have no choice."
Omer Bartov: https://www.theguardian.com/world/article/2024/aug/13/israel-gaza-historian-omer-bartov
#trauma #PTSD #genocide #fragility #blameTheVictim #victimhood #Zionism #israel #Gaza #JewishSupremacy #supremacy #raceMaking #believe #OmerBartov #GazaWar #warOnGaza #IDF #military #army #OngoingNakba #revenge #retribution #war #warOnGaza #israelGaza #israelGazaWar #ethnicCleansing #warCrimes #PalestinianLivesMatter #genocide #counterTerrorism #stateTerrorism #GazaGenocide #StopArmingIsrael #CeasefireNow #StopFundingIsrael #DefundIsrael
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"Thousands of children were killed? It’s the enemy’s fault. Our own children were killed? That is certainly the enemy’s fault. If Hamas carry out a massacre in a kibbutz, they are Nazis. If we drop 2,000-pound bombs on refugee shelters and kill hundreds of civilians, it’s Hamas’s fault for hiding close to these shelters. After what they did to us, we have no choice but to root them out. After what we did to them, we can only imagine what they would do to us if we don’t destroy them. We simply have no choice."
Omer Bartov: https://www.theguardian.com/world/article/2024/aug/13/israel-gaza-historian-omer-bartov
#trauma #PTSD #genocide #fragility #blameTheVictim #victimhood #Zionism #israel #Gaza #JewishSupremacy #supremacy #raceMaking #believe #OmerBartov #GazaWar #warOnGaza #IDF #military #army #OngoingNakba #revenge #retribution #war #warOnGaza #israelGaza #israelGazaWar #ethnicCleansing #warCrimes #PalestinianLivesMatter #genocide #counterTerrorism #stateTerrorism #GazaGenocide #StopArmingIsrael #CeasefireNow #StopFundingIsrael #DefundIsrael
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Omer Bartov wrote about the need of Jewish Israelis to believe in their national morality and to nourish #victimhood: 🧶
"This is the logic of endless violence, a logic that allows one to destroy entire populations and to feel totally justified in doing so. It is a logic of victimhood – we must kill them before they kill us, as they did before – and nothing empowers violence more than a righteous sense of victimhood."
https://www.theguardian.com/world/article/2024/aug/13/israel-gaza-historian-omer-bartov
#trauma #ethnicCleansing #PTSD #genocide #fragility #blameTheVictim #Zionism #israel #Gaza #JewishSupremacy #supremacy #raceMaking #believe #OmerBartov #IsraelGazaWar #GazaWar #warOnGaza #IDF #military #army #sociology #domination #history #reputation
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Omer Bartov wrote about the need of Jewish Israelis to believe in their national morality and to nourish #victimhood: 🧶
"This is the logic of endless violence, a logic that allows one to destroy entire populations and to feel totally justified in doing so. It is a logic of victimhood – we must kill them before they kill us, as they did before – and nothing empowers violence more than a righteous sense of victimhood."
https://www.theguardian.com/world/article/2024/aug/13/israel-gaza-historian-omer-bartov
#trauma #ethnicCleansing #PTSD #genocide #fragility #blameTheVictim #Zionism #israel #Gaza #JewishSupremacy #supremacy #raceMaking #believe #OmerBartov #IsraelGazaWar #GazaWar #warOnGaza #IDF #military #army #sociology #domination #history #reputation
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#DemocracyNow
"Clear Intention of Ethnic Cleansing": #HolocaustScholar #OmerBartov Warns of #GenocideInGaza
https://www.youtube.com/watch?v=4mZMkNJYr-0#EndGenocideInPalestine
#Nakba2point0
#Genocide
#NotInOurName✡️
#CeasefireNOW
#CessateIlFuoco
#CessezLeFeu
#EndTheOccupationNOW 🇵🇸1) Pushback on what Omer Bartov said. This is #genocide. Full stop! #TextbookGenocide, UN defined genocide...whatever! IT'S... CLEARLY... GENOCIDE! Get a ouija board (I'm not serious about that, btw) and ask 10 812 newly martyred #Palestinians
2) 'Ethnic Cleansing' was a made up term in...I want to say the 1990s (help me #historians) ... and was a term used by perpetrators in the Balkans (?) as a euphemism gfor #genocide
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#DemocracyNow
"Clear Intention of Ethnic Cleansing": #HolocaustScholar #OmerBartov Warns of #GenocideInGaza
https://www.youtube.com/watch?v=4mZMkNJYr-0#EndGenocideInPalestine
#Nakba2point0
#Genocide
#NotInOurName✡️
#CeasefireNOW
#CessateIlFuoco
#CessezLeFeu
#EndTheOccupationNOW 🇵🇸1) Pushback on what Omer Bartov said. This is #genocide. Full stop! #TextbookGenocide, UN defined genocide...whatever! IT'S... CLEARLY... GENOCIDE! Get a ouija board (I'm not serious about that, btw) and ask 10 812 newly martyred #Palestinians
2) 'Ethnic Cleansing' was a made up term in...I want to say the 1990s (help me #historians) ... and was a term used by perpetrators in the Balkans (?) as a euphemism gfor #genocide
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#DemocracyNow
"Clear Intention of Ethnic Cleansing": #HolocaustScholar #OmerBartov Warns of #GenocideInGaza
https://www.youtube.com/watch?v=4mZMkNJYr-0#EndGenocideInPalestine
#Nakba2point0
#Genocide
#NotInOurName✡️
#CeasefireNOW
#CessateIlFuoco
#CessezLeFeu
#EndTheOccupationNOW 🇵🇸1) Pushback on what Omer Bartov said. This is #genocide. Full stop! #TextbookGenocide, UN defined genocide...whatever! IT'S... CLEARLY... GENOCIDE! Get a ouija board (I'm not serious about that, btw) and ask 10 812 newly martyred #Palestinians
2) 'Ethnic Cleansing' was a made up term in...I want to say the 1990s (help me #historians) ... and was a term used by perpetrators in the Balkans (?) as a euphemism gfor #genocide
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#DemocracyNow
"Clear Intention of Ethnic Cleansing": #HolocaustScholar #OmerBartov Warns of #GenocideInGaza
https://www.youtube.com/watch?v=4mZMkNJYr-0#EndGenocideInPalestine
#Nakba2point0
#Genocide
#NotInOurName✡️
#CeasefireNOW
#CessateIlFuoco
#CessezLeFeu
#EndTheOccupationNOW 🇵🇸1) Pushback on what Omer Bartov said. This is #genocide. Full stop! #TextbookGenocide, UN defined genocide...whatever! IT'S... CLEARLY... GENOCIDE! Get a ouija board (I'm not serious about that, btw) and ask 10 812 newly martyred #Palestinians
2) 'Ethnic Cleansing' was a made up term in...I want to say the 1990s (help me #historians) ... and was a term used by perpetrators in the Balkans (?) as a euphemism gfor #genocide
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#DemocracyNow
"Clear Intention of Ethnic Cleansing": #HolocaustScholar #OmerBartov Warns of #GenocideInGaza
https://www.youtube.com/watch?v=4mZMkNJYr-0#EndGenocideInPalestine
#Nakba2point0
#Genocide
#NotInOurName✡️
#CeasefireNOW
#CessateIlFuoco
#CessezLeFeu
#EndTheOccupationNOW 🇵🇸1) Pushback on what Omer Bartov said. This is #genocide. Full stop! #TextbookGenocide, UN defined genocide...whatever! IT'S... CLEARLY... GENOCIDE! Get a ouija board (I'm not serious about that, btw) and ask 10 812 newly martyred #Palestinians
2) 'Ethnic Cleansing' was a made up term in...I want to say the 1990s (help me #historians) ... and was a term used by perpetrators in the Balkans (?) as a euphemism gfor #genocide