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#notjustsad — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #notjustsad, aggregated by home.social.

  1. #3gutedingedestages

    ✅ Katzen verwirrt, da es Frühstück schon vor der Katzenmorgenmusik gab

    ✅ Im Regen 10 minuten zum Bus gegangen

    ✅ Es geschafft, auf den Weg zur Therapie zu sein

    Und das schon kurz nach 6.

    Eigentlich drei kleine Dinge.
    Eigentlich sollte ich mich darüber freuen können.

    Tue ich vielleicht sogar.
    Irgendwo.
    Sehr weit hinten.

    Zu stolz, um um Hilfe zu bitten.

    Und gleichzeitig frustriert,
    dass der Partner nicht von sich aus daran denkt,
    mir zu helfen.

    Dieser verdammte Widerspruch.

    Ich sage nichts.
    Erwarte nichts.
    Und bin enttäuscht,
    wenn nichts kommt.

    Und schon ist es wieder da.

    Dieses Gefühl,
    alleine zu sein.

    Nicht nur gerade eben.
    Nicht nur heute Morgen.

    Alleine.

    Und irgendwann wird aus diesem Gefühl der Gedanke:

    Dann will ich eben auch alleine sein.

    Seit Wien hänge ich wieder in diesem dunklen Loch.

    Fast alles kommt bei mir als Angriff an.
    Ein Wort.
    Ein Blick.
    Eine Reaktion.
    Etwas, das vielleicht völlig harmlos gemeint ist.

    Mein Kopf macht etwas anderes daraus.

    Angriff.

    Rückzug.

    Ruhe haben.

    Der einzige Platz,
    an dem ich mich momentan wirklich wohlfühle,
    ist mein Büro.

    Tür zu.

    Meine Sachen.
    Meine Katzen.
    Mein Bildschirm.

    Keine Menschen,
    für die ich funktionieren muss.

    Nicht einmal der Schlaf ist noch wirklich Ruhe.

    Alpträume.

    Aufwachen.

    Keine echte Erholung.

    Immerhin funktioniert die Atemmaske.

    Nur noch ungefähr viermal pro Stunde
    hört mein Körper im Schlaf auf zu atmen.

    Was für ein seltsamer Satz,
    über den man sich freuen kann.

    Gestern noch den sinnlosen Termin beim AMS erledigt.

    Auch geschafft.

    Heute sitze ich im Zug.

    Auf dem Weg zur Therapie.

    Und wieder kostet allein das Kraft.

    Sitzen.

    Menschen um mich herum.

    Freundlich schauen.

    Vielleicht sogar lächeln.

    Während irgendwo knapp unter der Oberfläche
    eigentlich nur der Wunsch sitzt,
    einmal nicht mehr dagegenhalten zu müssen.

    Einfach hemmungslos zu weinen.

    Aber ich sitze hier.

    Noch.

    Auf dem Weg.

    Kurz nach sechs waren die ersten drei Dinge bereits geschafft.

    Vielleicht reicht das für diesen Morgen.

    Guten Morgen.

    #gedanken #3gutedingedestages #dreigutedingedestages #depression #notjustsad

  2. #3gutedingedestages

    ✅ Katzen verwirrt, da es Frühstück schon vor der Katzenmorgenmusik gab

    ✅ Im Regen 10 minuten zum Bus gegangen

    ✅ Es geschafft, auf den Weg zur Therapie zu sein

    Und das schon kurz nach 6.

    Eigentlich drei kleine Dinge.
    Eigentlich sollte ich mich darüber freuen können.

    Tue ich vielleicht sogar.
    Irgendwo.
    Sehr weit hinten.

    Zu stolz, um um Hilfe zu bitten.

    Und gleichzeitig frustriert,
    dass der Partner nicht von sich aus daran denkt,
    mir zu helfen.

    Dieser verdammte Widerspruch.

    Ich sage nichts.
    Erwarte nichts.
    Und bin enttäuscht,
    wenn nichts kommt.

    Und schon ist es wieder da.

    Dieses Gefühl,
    alleine zu sein.

    Nicht nur gerade eben.
    Nicht nur heute Morgen.

    Alleine.

    Und irgendwann wird aus diesem Gefühl der Gedanke:

    Dann will ich eben auch alleine sein.

    Seit Wien hänge ich wieder in diesem dunklen Loch.

    Fast alles kommt bei mir als Angriff an.
    Ein Wort.
    Ein Blick.
    Eine Reaktion.
    Etwas, das vielleicht völlig harmlos gemeint ist.

    Mein Kopf macht etwas anderes daraus.

    Angriff.

    Rückzug.

    Ruhe haben.

    Der einzige Platz,
    an dem ich mich momentan wirklich wohlfühle,
    ist mein Büro.

    Tür zu.

    Meine Sachen.
    Meine Katzen.
    Mein Bildschirm.

    Keine Menschen,
    für die ich funktionieren muss.

    Nicht einmal der Schlaf ist noch wirklich Ruhe.

    Alpträume.

    Aufwachen.

    Keine echte Erholung.

    Immerhin funktioniert die Atemmaske.

    Nur noch ungefähr viermal pro Stunde
    hört mein Körper im Schlaf auf zu atmen.

    Was für ein seltsamer Satz,
    über den man sich freuen kann.

    Gestern noch den sinnlosen Termin beim AMS erledigt.

    Auch geschafft.

    Heute sitze ich im Zug.

    Auf dem Weg zur Therapie.

    Und wieder kostet allein das Kraft.

    Sitzen.

    Menschen um mich herum.

    Freundlich schauen.

    Vielleicht sogar lächeln.

    Während irgendwo knapp unter der Oberfläche
    eigentlich nur der Wunsch sitzt,
    einmal nicht mehr dagegenhalten zu müssen.

    Einfach hemmungslos zu weinen.

    Aber ich sitze hier.

    Noch.

    Auf dem Weg.

    Kurz nach sechs waren die ersten drei Dinge bereits geschafft.

    Vielleicht reicht das für diesen Morgen.

    Guten Morgen.

    #gedanken #3gutedingedestages #dreigutedingedestages #depression #notjustsad

  3. Moin zusammen.

    Irgendwie müde. Dabei will ich heute Abend noch zu einer Ausstellung. Ein lieber Kontakt von Twitter und Co. stell seiner Bilder aus. Finde ich echt gut. Und ja, auch das ist ein #notjustsad Kontakt. Es ist eben nicht alles grau sondern manchmal, trotz allen, auch bunt.

  4. Moin zusammen.

    Irgendwie müde. Dabei will ich heute Abend noch zu einer Ausstellung. Ein lieber Kontakt von Twitter und Co. stell seiner Bilder aus. Finde ich echt gut. Und ja, auch das ist ein #notjustsad Kontakt. Es ist eben nicht alles grau sondern manchmal, trotz allen, auch bunt.

  5. Moin zusammen.

    Irgendwie müde. Dabei will ich heute Abend noch zu einer Ausstellung. Ein lieber Kontakt von Twitter und Co. stell seiner Bilder aus. Finde ich echt gut. Und ja, auch das ist ein #notjustsad Kontakt. Es ist eben nicht alles grau sondern manchmal, trotz allen, auch bunt.

  6. Ich weiß nicht, ob ich #Neurodivergent oder #Neurodivers bin. Ich halte mich nicht für #Neurotypisch.

    Ich weiß, ich bin nicht
    #NeuroTrivial.

    (F32.2 diagnostiziert, rezdivierend.)

    #NotJustSad

  7. Ich hab's gestern mal wieder getan und mein Radl durch die Landschaft getreten. Das Wetter war zum Nichtfahren einfach zu schön und die Strecke von #Ennepetal zurück nach #Dortmund war überwiegend ein Traum. Streckenweise war es eine stillgelegte, asphaltierte Bahntrasse, die die Stiefmutter des Hern TurTur als rheinischen Esel einschätzte - käme geographisch auch hin. Mehrere hundert Meter gut erkennbarer Eisenbahntunnel waren mit automatischer Beleuchtung ausgestattet und für Tempo 40 gut. (Ja, ein Hauch Gefälle hat geholfen.)
    Heute wieder von Optimismus erfüllt und von Sonne geflutet - wie üblich nach dem Ausdauersport an der frischen Luft.
    #notjustsad
    Heute wird mein Renndingens mich allenfalls die paar Kilometer zu Frau NichtTurTur führen, ehe wir eine Konditorei bei
    #Hagen einer eingehenden Prüfung unterziehen.
    #Rennrad #Endurance #Föhnfrisur

  8. Das ist bääääh, das ist nicht die Luxusvilla, in der zwei Staubwölkchen weg gewischt werden, weil der Hausherrin langweilig ist.

    Trotzdem: eine neuere Abwertung, Herabwürdigung. Kaum, dass die Tür hinter ihr zuschlug, kamen die Tränen.

    Wie viel Demütigungen kurz hintereinander hält ein Mensch aus?!

    Ich.möchte.diesen.Ar***löchern.nicht.
    mehr.so.viel.MACHT.über.meine.Seele.geben!!!!
    #selbstwert #Taktlos #notjustsad
    2 von 2

  9. 2025 – 091: Müdigkeit

    Ein Zitat, das mir sehr Bekanntes ausdrückt.

    Müde werden. Müde über all dem zu Vergessenden. Nicht rühren wollen daran. Nicht gebunden sein wollen an […]

    #Notjustsad #Erinnerung #Kälte #Schmerz #Vergangenheit #Vergessen #Zitat

    deremil.blogda.ch/2025/04/01/0

  10. #DritteGenerationOst
    #DDR
    #notjustsad
    #iFightDepression
    #mentalhealth
    #endthestigma

    deutschlandfunkkultur.de/mauer

    Nicht mein Jahrgang.
    Nicht meine Generation.
    ABER...erkenne dennoch viele Parallelen
    #Schrebergarten
    #Arbeiterkind
    #Identitat

    Bei meinem ersten (hessischen) Arbeitgeber fragten mich Klienten im Jahre 2010(!) nach..
    ... Filinchen (Knäckebrot ähnlich, schmeckt nach Pappe...wem's schmeckt🥴)
    ... Bananen

    Scheint also kein Einzephänomen zu sein😔

    ... gefolgt von outings, dass sie noch nie "drüben" waren.😔

    Während der Aufarbeitung meiner tiefsten Depression kann ich nun endlich meine eigene Identität benennen und vertreten:
    #DritteGenerationOst
    #Einheitsdeutsche

    Für die damit verbundenen Erfahrungen und inneren wie äußeren Konflikte bzw. vielmehr deren Bewältigung bin ich heute dankbar. Ich verstehe "beide Welten".💚

  11. CW: Trauma Kindheit

    Interessante Gedanken zum Thema #Trauma in der #Kindheit

    MEINE KINDHEIT WAR EIN #ÜBERLEBENSKAMPF. DAS KANN DARAN LIEGEN, DASS DU:

    * keine verlässlichen Bezugspersonen hattest.
    wiederholt #Traumatisierungen erlitten hast.

    * in einem Umfeld aufgewachsen bist, in dem #psychische #Erkrankungen unbehandelt blieben.

    * oft alleine und ohne #Unterstützung warst.

    * ständig Angst vor unerwarteten Ereignissen oder Reaktionen hattest.

    #notjustsad #depression #angststörung #phobien

  12. Stadtstaaten haben größte Psychotherapeut:innen-Dichte

    Drei bis neun Monate müssen Patient:innen in Deutschland laut #Bundespsychotherapeutenkammer auf einen #Therapieplatz warten. Ein Grund hierfür ist die hohe Nachfrage. So zeigt eine Umfrage der Statista Consumer Insights, dass ein Drittel der Befragten über mentale Probleme klagen.

    Ein anderer Grund ist die begrenzte Zahl der Psychotherapeut:innen. Laut #Gesundheitsberichterstattung des Bundes nahmen 2021 rund 31.300 Psychologische #Psychotherapeuten / #Psychotherapeuteninnen an der vertragsärztlichen #Versorgung teil - das sind rund 38 je 100.000 #Bundesbürger:innen. Deutlich besser ist die Versorgung in den #Stadtstaaten - so kommen in #Berlin auf 100.000 Einwohner:innen 72 Psychotherapeut:innen, in #Bremen sind es 68, in #Hamburg 66. Besonders schlecht ist das Platzangebot dagegen im überwiegenden Teil #Ostdeutschland​s, wie der Blick auf sie Statista-Grafik zeigt.

    Positiv ist indes, dass die Zahl der Psychotherapeut:innen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Zum Vergleich: 2015 waren es nur rund 22.500. Ebenfalls deutlich gestiegen ist die Zahl der #Psychologie-#Studierenden - waren im Wintersemester 2014/15 rund 65.000 Student:innen für dieses Fach eingeschrieben, waren es zuletzt fast 105.100.

    Quelle: de.statista.com/infografik/303

    #NotJustSad