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#notjustsad — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #notjustsad, aggregated by home.social.

  1. Mein Endgegner im Moment,
    Zweifel.

    Geht es ihm gut, geht es ihm schlecht.. zweifel. (Es geht um meinen Kater).

    Futter für #notjustsad. Für die Depression.

  2. Mein Endgegner im Moment,
    Zweifel.

    Geht es ihm gut, geht es ihm schlecht.. zweifel. (Es geht um meinen Kater).

    Futter für #notjustsad. Für die Depression.

  3. btw ja, das mit dem Kink-zeugs müsst ihr aushalten, es gehört zu mir dazu. Wenn ich meine Fortschritte der letzten ca 2 Jahre nicht im Klo runter spülen will, muss auch ICH das endlich auf die Reihe bekommen. #gay #kink #notjustsad

  4. btw ja, das mit dem Kink-zeugs müsst ihr aushalten, es gehört zu mir dazu. Wenn ich meine Fortschritte der letzten ca 2 Jahre nicht im Klo runter spülen will, muss auch ICH das endlich auf die Reihe bekommen. #gay #kink #notjustsad

  5. btw ja, das mit dem Kink-zeugs müsst ihr aushalten, es gehört zu mir dazu. Wenn ich meine Fortschritte der letzten ca 2 Jahre nicht im Klo runter spülen will, muss auch ICH das endlich auf die Reihe bekommen. #gay #kink #notjustsad

  6. btw ja, das mit dem Kink-zeugs müsst ihr aushalten, es gehört zu mir dazu. Wenn ich meine Fortschritte der letzten ca 2 Jahre nicht im Klo runter spülen will, muss auch ICH das endlich auf die Reihe bekommen. #gay #kink #notjustsad

  7. btw ja, das mit dem Kink-zeugs müsst ihr aushalten, es gehört zu mir dazu. Wenn ich meine Fortschritte der letzten ca 2 Jahre nicht im Klo runter spülen will, muss auch ICH das endlich auf die Reihe bekommen. #gay #kink #notjustsad

  8. 222.2026: Nachtrag

    Nur, damit keine unnötigen Mißverständnisse bleiben.

    Ich bin heilfroh, daß der Sommer endlich endet. Die Situation in meinem Kopf hat nichts, wirklich gar nichts mit Herbst, kürzeren Tagen, weniger Sonnenlicht zu tun. Ich war, bin und bleibe Wintermensch (und Nachtmensch); und ich freue mich wie Bolle auf meine Lieblingsjahreszeit […]

    #Notjustsad #BildAusWorten #Emotional #Gefühl #Kopf #Körper deremil.blogda.ch/2026/09/19/2
  9. 222.2026: Nachtrag

    Nur, damit keine unnötigen Mißverständnisse bleiben.

    Ich bin heilfroh, daß der Sommer endlich endet. Die Situation in meinem Kopf hat nichts, wirklich gar nichts mit Herbst, kürzeren Tagen, weniger Sonnenlicht zu tun. Ich war, bin und bleibe Wintermensch (und Nachtmensch); und ich freue mich wie Bolle auf meine Lieblingsjahreszeit […]

    #Notjustsad #BildAusWorten #Emotional #Gefühl #Kopf #Körper deremil.blogda.ch/2026/09/19/2
  10. Und jetzt ist es so weit.

    Der dritte Krankenhausaufenthalt ist für den Lebensgefährten meiner Mutter der letzte.

    Umschalten.

    Funktionieren.

    In den Zug.
    Losfahren.

    Nicht denken.
    Nur weiter.

    Da sein.

    Für seine letzten Stunden.
    Für meine Mutter.

    Funktionieren.

    Bis es vorbei ist.

    #gedanken #notjustsad

  11. Und jetzt ist es so weit.

    Der dritte Krankenhausaufenthalt ist für den Lebensgefährten meiner Mutter der letzte.

    Umschalten.

    Funktionieren.

    In den Zug.
    Losfahren.

    Nicht denken.
    Nur weiter.

    Da sein.

    Für seine letzten Stunden.
    Für meine Mutter.

    Funktionieren.

    Bis es vorbei ist.

    #gedanken #notjustsad

  12. Und jetzt ist es so weit.

    Der dritte Krankenhausaufenthalt ist für den Lebensgefährten meiner Mutter der letzte.

    Umschalten.

    Funktionieren.

    In den Zug.
    Losfahren.

    Nicht denken.
    Nur weiter.

    Da sein.

    Für seine letzten Stunden.
    Für meine Mutter.

    Funktionieren.

    Bis es vorbei ist.

    #gedanken #notjustsad

  13. Und jetzt ist es so weit.

    Der dritte Krankenhausaufenthalt ist für den Lebensgefährten meiner Mutter der letzte.

    Umschalten.

    Funktionieren.

    In den Zug.
    Losfahren.

    Nicht denken.
    Nur weiter.

    Da sein.

    Für seine letzten Stunden.
    Für meine Mutter.

    Funktionieren.

    Bis es vorbei ist.

    #gedanken #notjustsad

  14. Und jetzt ist es so weit.

    Der dritte Krankenhausaufenthalt ist für den Lebensgefährten meiner Mutter der letzte.

    Umschalten.

    Funktionieren.

    In den Zug.
    Losfahren.

    Nicht denken.
    Nur weiter.

    Da sein.

    Für seine letzten Stunden.
    Für meine Mutter.

    Funktionieren.

    Bis es vorbei ist.

    #gedanken #notjustsad

  15. Moin ihr tapferen #notjustsad ler:innen. Freitag, Nachdenktag. Und nachdenklich bin ich im Moment tatsächlich. Heute morgen soll ein Monteur für die Zentralheizung kommen, das befeuert dann noch eine gewisse Anspannung. Bloß auf das Klingeln achten, bloß nicht im falschen Moment auf dem Klo sitzen. Insider werden das kennen. Warum ich? Weil die anderen Nachbarn nicht da sind und die unter mir machen nicht mal auf wenn ein Lieferant klingelt. Warum auch immer.

  16. Moin ihr tapferen #notjustsad ler:innen. Freitag, Nachdenktag. Und nachdenklich bin ich im Moment tatsächlich. Heute morgen soll ein Monteur für die Zentralheizung kommen, das befeuert dann noch eine gewisse Anspannung. Bloß auf das Klingeln achten, bloß nicht im falschen Moment auf dem Klo sitzen. Insider werden das kennen. Warum ich? Weil die anderen Nachbarn nicht da sind und die unter mir machen nicht mal auf wenn ein Lieferant klingelt. Warum auch immer.

  17. Moin ihr tapferen #notjustsad ler:innen. Freitag, Nachdenktag. Und nachdenklich bin ich im Moment tatsächlich. Heute morgen soll ein Monteur für die Zentralheizung kommen, das befeuert dann noch eine gewisse Anspannung. Bloß auf das Klingeln achten, bloß nicht im falschen Moment auf dem Klo sitzen. Insider werden das kennen. Warum ich? Weil die anderen Nachbarn nicht da sind und die unter mir machen nicht mal auf wenn ein Lieferant klingelt. Warum auch immer.

  18. #notjustsad #flowers #blumen

    Thank you for standing by my side and fighting the Black Dog with me 🌹

    Danke, dass ihr an meiner Seite gegen den Schwarzen Hund gekämpft habt 🌹

  19. #notjustsad #flowers #blumen

    Thank you for standing by my side and fighting the Black Dog with me 🌹

    Danke, dass ihr an meiner Seite gegen den Schwarzen Hund gekämpft habt 🌹

  20. #notjustsad #flowers #blumen

    Thank you for standing by my side and fighting the Black Dog with me 🌹

    Danke, dass ihr an meiner Seite gegen den Schwarzen Hund gekämpft habt 🌹

  21. #notjustsad #flowers #blumen

    Thank you for standing by my side and fighting the Black Dog with me 🌹

    Danke, dass ihr an meiner Seite gegen den Schwarzen Hund gekämpft habt 🌹

  22. Weißt du, wie es ist,
    am Morgen aufzuwachen,
    nach einer Nacht mit vielen kleinen Unterbrechungen,
    nie wirklich tief geschlafen,
    nie wirklich weg gewesen.

    Weißt du, wie es ist,
    am Morgen aufzuwachen,
    und die alten Traumata sind schon da,
    kreisen im Kopf,
    dieselben Bilder, dieselben Gedanken,
    noch bevor der Tag begonnen hat.

    Weißt du, wie es ist,
    deine Medikamente zu nehmen
    und zu warten,
    darauf, dass sie wirken,
    darauf, dass es leiser wird,
    darauf, dass genug Kraft bleibt, um aufzustehen.

    Weißt du, wie es ist,
    im Gedankenkreisel zu hängen,
    weinen zu wollen und es nicht zu können,
    alles in dir schreit danach,
    aber selbst die Tränen bleiben aus.

    Weißt du, wie es ist,
    wenn selbst der Weg zum Entspannungsbad zu weit ist,
    nicht in Kilometern,
    sondern im Kopf, im Körper,
    in der Kraft, die einfach nicht da ist.

    Weißt du, wie es ist,
    wenn selbst deine Katzen einen Bogen um dich machen,
    und du am Ende mit einem Polster kuschelst,
    nicht weil es reicht,
    sondern weil gerade nichts anderes da ist.

    Weißt du, wie es ist,
    wenn der Morgen schon schwer ist,
    bevor du überhaupt einen Schritt gemacht hast,
    wenn der Tag noch vor dir liegt
    und du schon müde von ihm bist.

    Wenn du es nicht weißt,
    dann sei froh darüber.

    Für dich ist es vielleicht nur ein schlechter Morgen.

    Für mich ist es ein weiterer Morgen,
    an dem ich gegen etwas aufwache,
    das längst vor mir wach war.

    #gedanken #notjustsad #depression #trauma #gedankenkreisel

  23. Weißt du, wie es ist,
    am Morgen aufzuwachen,
    nach einer Nacht mit vielen kleinen Unterbrechungen,
    nie wirklich tief geschlafen,
    nie wirklich weg gewesen.

    Weißt du, wie es ist,
    am Morgen aufzuwachen,
    und die alten Traumata sind schon da,
    kreisen im Kopf,
    dieselben Bilder, dieselben Gedanken,
    noch bevor der Tag begonnen hat.

    Weißt du, wie es ist,
    deine Medikamente zu nehmen
    und zu warten,
    darauf, dass sie wirken,
    darauf, dass es leiser wird,
    darauf, dass genug Kraft bleibt, um aufzustehen.

    Weißt du, wie es ist,
    im Gedankenkreisel zu hängen,
    weinen zu wollen und es nicht zu können,
    alles in dir schreit danach,
    aber selbst die Tränen bleiben aus.

    Weißt du, wie es ist,
    wenn selbst der Weg zum Entspannungsbad zu weit ist,
    nicht in Kilometern,
    sondern im Kopf, im Körper,
    in der Kraft, die einfach nicht da ist.

    Weißt du, wie es ist,
    wenn selbst deine Katzen einen Bogen um dich machen,
    und du am Ende mit einem Polster kuschelst,
    nicht weil es reicht,
    sondern weil gerade nichts anderes da ist.

    Weißt du, wie es ist,
    wenn der Morgen schon schwer ist,
    bevor du überhaupt einen Schritt gemacht hast,
    wenn der Tag noch vor dir liegt
    und du schon müde von ihm bist.

    Wenn du es nicht weißt,
    dann sei froh darüber.

    Für dich ist es vielleicht nur ein schlechter Morgen.

    Für mich ist es ein weiterer Morgen,
    an dem ich gegen etwas aufwache,
    das längst vor mir wach war.

    #gedanken #notjustsad #depression #trauma #gedankenkreisel

  24. Watson, C. B. et al. (2025). A systematic review and meta-analysis of the association between childhood maltreatment and adult depression. Acta Psychiatrica Scandinavica, 151(5), 572–599.

    doi.org/10.1111/acps.13794

    #notJustSad

  25. Watson, C. B. et al. (2025). A systematic review and meta-analysis of the association between childhood maltreatment and adult depression. Acta Psychiatrica Scandinavica, 151(5), 572–599.

    doi.org/10.1111/acps.13794

    #notJustSad

  26. Watson, C. B. et al. (2025). A systematic review and meta-analysis of the association between childhood maltreatment and adult depression. Acta Psychiatrica Scandinavica, 151(5), 572–599.

    doi.org/10.1111/acps.13794

    #notJustSad

  27. Watson, C. B. et al. (2025). A systematic review and meta-analysis of the association between childhood maltreatment and adult depression. Acta Psychiatrica Scandinavica, 151(5), 572–599.

    doi.org/10.1111/acps.13794

    #notJustSad

  28. Watson, C. B. et al. (2025). A systematic review and meta-analysis of the association between childhood maltreatment and adult depression. Acta Psychiatrica Scandinavica, 151(5), 572–599.

    doi.org/10.1111/acps.13794

    #notJustSad

  29. Ein kleiner Zwischenstand meines Projektes 👣 "5 Millionen Schritte":

    Seit 2️⃣4️⃣8️⃣9️⃣ Tagen laufe ich gegen die Stigmatisierung von #Depressionen - auch nach meinem Projekt "5 Millionen Schritte".

    Schritte gestern: 10.108
    Distanz: 7,70 km

    Schritte gesamt: 28.378.261
    Distanz gesamt: 21.622,31 km

    #5MSchritte #notjustsad
    youtu.be/V6B2BzgONLA

  30. Ein kleiner Zwischenstand meines Projektes 👣 "5 Millionen Schritte":

    Seit 2️⃣4️⃣8️⃣9️⃣ Tagen laufe ich gegen die Stigmatisierung von #Depressionen - auch nach meinem Projekt "5 Millionen Schritte".

    Schritte gestern: 10.108
    Distanz: 7,70 km

    Schritte gesamt: 28.378.261
    Distanz gesamt: 21.622,31 km

    #5MSchritte #notjustsad
    youtu.be/V6B2BzgONLA

  31. @carlklopse

    Du musst nur 20 Sekunden mutig sein ...
    Du musst nur den ersten Schritt machen ...

    Sätze die wehtun, wenn es die mentale Gesundheit nicht zulässt, diese Kleinigkeiten zu tun.
    Die dann die Folge haben: Ich hab es wieder nicht geschafft.

    #depression #notjustsad

  32. @carlklopse

    Du musst nur 20 Sekunden mutig sein ...
    Du musst nur den ersten Schritt machen ...

    Sätze die wehtun, wenn es die mentale Gesundheit nicht zulässt, diese Kleinigkeiten zu tun.
    Die dann die Folge haben: Ich hab es wieder nicht geschafft.

    #depression #notjustsad

  33. @carlklopse

    Du musst nur 20 Sekunden mutig sein ...
    Du musst nur den ersten Schritt machen ...

    Sätze die wehtun, wenn es die mentale Gesundheit nicht zulässt, diese Kleinigkeiten zu tun.
    Die dann die Folge haben: Ich hab es wieder nicht geschafft.

    #depression #notjustsad

  34. CW: #nsfw #depression #bdsm

    Depression und BDSM.

    Vielleicht bin ich gar nicht auf der Suche nach Schmerz. Vielleicht suche ich jemanden, dem ich genug vertraue, um loslassen zu können.

    Depression ist für mich oft Leere. Nicht unbedingt Traurigkeit, sondern dieses dumpfe Nichts, in dem vieles nicht mehr richtig ankommt. Freude wird schwach, Nähe wird schwerer, und manchmal fühlt sich sogar der eigene Körper weit weg an.

    Schmerz ist dagegen unmittelbar und eindeutig. Er dringt durch, wo anderes kaum noch ankommt. Vielleicht liegt genau darin ein Teil der Anziehung: nicht unbedingt im Schmerz selbst, sondern in der Möglichkeit, überhaupt wieder etwas klar zu spüren. Etwas, das mich aus dem Kopf zurück in den Körper holt und für einen Moment stärker ist als diese Leere.

    Dabei gehört für mich Vertrauen untrennbar dazu. Nicht einfach irgendeine dominante Person, nicht der klassische Sub und auch nicht eine Rolle, in die ich für eine Weile schlüpfe. Eher der Gedanke, mich jemandem so weit anvertrauen zu können, dass ich loslassen darf. Dass ich nicht alles selbst bestimmen muss, weil ich weiß, dass meine Grenzen wahrgenommen werden, ein Nein zählt und Vertrauen nicht ausgenutzt wird.

    Vielleicht ist genau dieses Vertrauen für mich auch deshalb so schwierig, weil es zu oft schon gebrochen wurde. Nicht im Spiel und nicht an vereinbarten Grenzen, sondern viel grundlegender, auf der persönlichen Ebene. Dort, wo man glaubt, einem Menschen vertrauen zu können, und irgendwann merkt, dass gerade dieses Vertrauen nicht getragen hat.

    Vielleicht verändert genau dieses Vertrauen auch den Schmerz. Er geschieht nicht zufällig und nicht gegen meinen Willen, sondern ich lasse ihn bewusst zu. Trotzdem beantwortet das noch nicht die Frage, warum ich ihn überhaupt will.

    Mag ich Schmerz tatsächlich? Entsteht daraus Lust? Suche ich die Intensität, weil sie mich wieder deutlicher fühlen lässt? Oder ist Schmerz manchmal einfach nur etwas, das stark genug ist, um durch diese Leere hindurchzukommen?

    Vielleicht beschäftigt mich deshalb weniger die Frage, ob ich Masochist bin.

    Mich beschäftigt eher:

    Will ich Schmerz?

    Oder will ich nur wieder etwas fühlen?

    Und wenn beides gleichzeitig wahr sein kann – wo beginnt dann Masochismus, und wo ist es vielleicht einfach der Versuch, mich selbst wieder zu spüren?

    #gedanken #notjustsad #depression #BDSM

  35. CW: #nsfw #depression #bdsm

    Depression und BDSM.

    Vielleicht bin ich gar nicht auf der Suche nach Schmerz. Vielleicht suche ich jemanden, dem ich genug vertraue, um loslassen zu können.

    Depression ist für mich oft Leere. Nicht unbedingt Traurigkeit, sondern dieses dumpfe Nichts, in dem vieles nicht mehr richtig ankommt. Freude wird schwach, Nähe wird schwerer, und manchmal fühlt sich sogar der eigene Körper weit weg an.

    Schmerz ist dagegen unmittelbar und eindeutig. Er dringt durch, wo anderes kaum noch ankommt. Vielleicht liegt genau darin ein Teil der Anziehung: nicht unbedingt im Schmerz selbst, sondern in der Möglichkeit, überhaupt wieder etwas klar zu spüren. Etwas, das mich aus dem Kopf zurück in den Körper holt und für einen Moment stärker ist als diese Leere.

    Dabei gehört für mich Vertrauen untrennbar dazu. Nicht einfach irgendeine dominante Person, nicht der klassische Sub und auch nicht eine Rolle, in die ich für eine Weile schlüpfe. Eher der Gedanke, mich jemandem so weit anvertrauen zu können, dass ich loslassen darf. Dass ich nicht alles selbst bestimmen muss, weil ich weiß, dass meine Grenzen wahrgenommen werden, ein Nein zählt und Vertrauen nicht ausgenutzt wird.

    Vielleicht ist genau dieses Vertrauen für mich auch deshalb so schwierig, weil es zu oft schon gebrochen wurde. Nicht im Spiel und nicht an vereinbarten Grenzen, sondern viel grundlegender, auf der persönlichen Ebene. Dort, wo man glaubt, einem Menschen vertrauen zu können, und irgendwann merkt, dass gerade dieses Vertrauen nicht getragen hat.

    Vielleicht verändert genau dieses Vertrauen auch den Schmerz. Er geschieht nicht zufällig und nicht gegen meinen Willen, sondern ich lasse ihn bewusst zu. Trotzdem beantwortet das noch nicht die Frage, warum ich ihn überhaupt will.

    Mag ich Schmerz tatsächlich? Entsteht daraus Lust? Suche ich die Intensität, weil sie mich wieder deutlicher fühlen lässt? Oder ist Schmerz manchmal einfach nur etwas, das stark genug ist, um durch diese Leere hindurchzukommen?

    Vielleicht beschäftigt mich deshalb weniger die Frage, ob ich Masochist bin.

    Mich beschäftigt eher:

    Will ich Schmerz?

    Oder will ich nur wieder etwas fühlen?

    Und wenn beides gleichzeitig wahr sein kann – wo beginnt dann Masochismus, und wo ist es vielleicht einfach der Versuch, mich selbst wieder zu spüren?

    #gedanken #notjustsad #depression #BDSM

  36. CW: #nsfw #depression #bdsm

    Depression und BDSM.

    Vielleicht bin ich gar nicht auf der Suche nach Schmerz. Vielleicht suche ich jemanden, dem ich genug vertraue, um loslassen zu können.

    Depression ist für mich oft Leere. Nicht unbedingt Traurigkeit, sondern dieses dumpfe Nichts, in dem vieles nicht mehr richtig ankommt. Freude wird schwach, Nähe wird schwerer, und manchmal fühlt sich sogar der eigene Körper weit weg an.

    Schmerz ist dagegen unmittelbar und eindeutig. Er dringt durch, wo anderes kaum noch ankommt. Vielleicht liegt genau darin ein Teil der Anziehung: nicht unbedingt im Schmerz selbst, sondern in der Möglichkeit, überhaupt wieder etwas klar zu spüren. Etwas, das mich aus dem Kopf zurück in den Körper holt und für einen Moment stärker ist als diese Leere.

    Dabei gehört für mich Vertrauen untrennbar dazu. Nicht einfach irgendeine dominante Person, nicht der klassische Sub und auch nicht eine Rolle, in die ich für eine Weile schlüpfe. Eher der Gedanke, mich jemandem so weit anvertrauen zu können, dass ich loslassen darf. Dass ich nicht alles selbst bestimmen muss, weil ich weiß, dass meine Grenzen wahrgenommen werden, ein Nein zählt und Vertrauen nicht ausgenutzt wird.

    Vielleicht ist genau dieses Vertrauen für mich auch deshalb so schwierig, weil es zu oft schon gebrochen wurde. Nicht im Spiel und nicht an vereinbarten Grenzen, sondern viel grundlegender, auf der persönlichen Ebene. Dort, wo man glaubt, einem Menschen vertrauen zu können, und irgendwann merkt, dass gerade dieses Vertrauen nicht getragen hat.

    Vielleicht verändert genau dieses Vertrauen auch den Schmerz. Er geschieht nicht zufällig und nicht gegen meinen Willen, sondern ich lasse ihn bewusst zu. Trotzdem beantwortet das noch nicht die Frage, warum ich ihn überhaupt will.

    Mag ich Schmerz tatsächlich? Entsteht daraus Lust? Suche ich die Intensität, weil sie mich wieder deutlicher fühlen lässt? Oder ist Schmerz manchmal einfach nur etwas, das stark genug ist, um durch diese Leere hindurchzukommen?

    Vielleicht beschäftigt mich deshalb weniger die Frage, ob ich Masochist bin.

    Mich beschäftigt eher:

    Will ich Schmerz?

    Oder will ich nur wieder etwas fühlen?

    Und wenn beides gleichzeitig wahr sein kann – wo beginnt dann Masochismus, und wo ist es vielleicht einfach der Versuch, mich selbst wieder zu spüren?

    #gedanken #notjustsad #depression #BDSM

  37. CW: #nsfw #depression #bdsm

    Depression und BDSM.

    Vielleicht bin ich gar nicht auf der Suche nach Schmerz. Vielleicht suche ich jemanden, dem ich genug vertraue, um loslassen zu können.

    Depression ist für mich oft Leere. Nicht unbedingt Traurigkeit, sondern dieses dumpfe Nichts, in dem vieles nicht mehr richtig ankommt. Freude wird schwach, Nähe wird schwerer, und manchmal fühlt sich sogar der eigene Körper weit weg an.

    Schmerz ist dagegen unmittelbar und eindeutig. Er dringt durch, wo anderes kaum noch ankommt. Vielleicht liegt genau darin ein Teil der Anziehung: nicht unbedingt im Schmerz selbst, sondern in der Möglichkeit, überhaupt wieder etwas klar zu spüren. Etwas, das mich aus dem Kopf zurück in den Körper holt und für einen Moment stärker ist als diese Leere.

    Dabei gehört für mich Vertrauen untrennbar dazu. Nicht einfach irgendeine dominante Person, nicht der klassische Sub und auch nicht eine Rolle, in die ich für eine Weile schlüpfe. Eher der Gedanke, mich jemandem so weit anvertrauen zu können, dass ich loslassen darf. Dass ich nicht alles selbst bestimmen muss, weil ich weiß, dass meine Grenzen wahrgenommen werden, ein Nein zählt und Vertrauen nicht ausgenutzt wird.

    Vielleicht ist genau dieses Vertrauen für mich auch deshalb so schwierig, weil es zu oft schon gebrochen wurde. Nicht im Spiel und nicht an vereinbarten Grenzen, sondern viel grundlegender, auf der persönlichen Ebene. Dort, wo man glaubt, einem Menschen vertrauen zu können, und irgendwann merkt, dass gerade dieses Vertrauen nicht getragen hat.

    Vielleicht verändert genau dieses Vertrauen auch den Schmerz. Er geschieht nicht zufällig und nicht gegen meinen Willen, sondern ich lasse ihn bewusst zu. Trotzdem beantwortet das noch nicht die Frage, warum ich ihn überhaupt will.

    Mag ich Schmerz tatsächlich? Entsteht daraus Lust? Suche ich die Intensität, weil sie mich wieder deutlicher fühlen lässt? Oder ist Schmerz manchmal einfach nur etwas, das stark genug ist, um durch diese Leere hindurchzukommen?

    Vielleicht beschäftigt mich deshalb weniger die Frage, ob ich Masochist bin.

    Mich beschäftigt eher:

    Will ich Schmerz?

    Oder will ich nur wieder etwas fühlen?

    Und wenn beides gleichzeitig wahr sein kann – wo beginnt dann Masochismus, und wo ist es vielleicht einfach der Versuch, mich selbst wieder zu spüren?

    #gedanken #notjustsad #depression #BDSM

  38. #3gutedingedestages

    ✅ Katzen verwirrt, da es Frühstück schon vor der Katzenmorgenmusik gab

    ✅ Im Regen 10 minuten zum Bus gegangen

    ✅ Es geschafft, auf den Weg zur Therapie zu sein

    Und das schon kurz nach 6.

    Eigentlich drei kleine Dinge.
    Eigentlich sollte ich mich darüber freuen können.

    Tue ich vielleicht sogar.
    Irgendwo.
    Sehr weit hinten.

    Zu stolz, um um Hilfe zu bitten.

    Und gleichzeitig frustriert,
    dass der Partner nicht von sich aus daran denkt,
    mir zu helfen.

    Dieser verdammte Widerspruch.

    Ich sage nichts.
    Erwarte nichts.
    Und bin enttäuscht,
    wenn nichts kommt.

    Und schon ist es wieder da.

    Dieses Gefühl,
    alleine zu sein.

    Nicht nur gerade eben.
    Nicht nur heute Morgen.

    Alleine.

    Und irgendwann wird aus diesem Gefühl der Gedanke:

    Dann will ich eben auch alleine sein.

    Seit Wien hänge ich wieder in diesem dunklen Loch.

    Fast alles kommt bei mir als Angriff an.
    Ein Wort.
    Ein Blick.
    Eine Reaktion.
    Etwas, das vielleicht völlig harmlos gemeint ist.

    Mein Kopf macht etwas anderes daraus.

    Angriff.

    Rückzug.

    Ruhe haben.

    Der einzige Platz,
    an dem ich mich momentan wirklich wohlfühle,
    ist mein Büro.

    Tür zu.

    Meine Sachen.
    Meine Katzen.
    Mein Bildschirm.

    Keine Menschen,
    für die ich funktionieren muss.

    Nicht einmal der Schlaf ist noch wirklich Ruhe.

    Alpträume.

    Aufwachen.

    Keine echte Erholung.

    Immerhin funktioniert die Atemmaske.

    Nur noch ungefähr viermal pro Stunde
    hört mein Körper im Schlaf auf zu atmen.

    Was für ein seltsamer Satz,
    über den man sich freuen kann.

    Gestern noch den sinnlosen Termin beim AMS erledigt.

    Auch geschafft.

    Heute sitze ich im Zug.

    Auf dem Weg zur Therapie.

    Und wieder kostet allein das Kraft.

    Sitzen.

    Menschen um mich herum.

    Freundlich schauen.

    Vielleicht sogar lächeln.

    Während irgendwo knapp unter der Oberfläche
    eigentlich nur der Wunsch sitzt,
    einmal nicht mehr dagegenhalten zu müssen.

    Einfach hemmungslos zu weinen.

    Aber ich sitze hier.

    Noch.

    Auf dem Weg.

    Kurz nach sechs waren die ersten drei Dinge bereits geschafft.

    Vielleicht reicht das für diesen Morgen.

    Guten Morgen.

    #gedanken #3gutedingedestages #dreigutedingedestages #depression #notjustsad

  39. #3gutedingedestages

    ✅ Katzen verwirrt, da es Frühstück schon vor der Katzenmorgenmusik gab

    ✅ Im Regen 10 minuten zum Bus gegangen

    ✅ Es geschafft, auf den Weg zur Therapie zu sein

    Und das schon kurz nach 6.

    Eigentlich drei kleine Dinge.
    Eigentlich sollte ich mich darüber freuen können.

    Tue ich vielleicht sogar.
    Irgendwo.
    Sehr weit hinten.

    Zu stolz, um um Hilfe zu bitten.

    Und gleichzeitig frustriert,
    dass der Partner nicht von sich aus daran denkt,
    mir zu helfen.

    Dieser verdammte Widerspruch.

    Ich sage nichts.
    Erwarte nichts.
    Und bin enttäuscht,
    wenn nichts kommt.

    Und schon ist es wieder da.

    Dieses Gefühl,
    alleine zu sein.

    Nicht nur gerade eben.
    Nicht nur heute Morgen.

    Alleine.

    Und irgendwann wird aus diesem Gefühl der Gedanke:

    Dann will ich eben auch alleine sein.

    Seit Wien hänge ich wieder in diesem dunklen Loch.

    Fast alles kommt bei mir als Angriff an.
    Ein Wort.
    Ein Blick.
    Eine Reaktion.
    Etwas, das vielleicht völlig harmlos gemeint ist.

    Mein Kopf macht etwas anderes daraus.

    Angriff.

    Rückzug.

    Ruhe haben.

    Der einzige Platz,
    an dem ich mich momentan wirklich wohlfühle,
    ist mein Büro.

    Tür zu.

    Meine Sachen.
    Meine Katzen.
    Mein Bildschirm.

    Keine Menschen,
    für die ich funktionieren muss.

    Nicht einmal der Schlaf ist noch wirklich Ruhe.

    Alpträume.

    Aufwachen.

    Keine echte Erholung.

    Immerhin funktioniert die Atemmaske.

    Nur noch ungefähr viermal pro Stunde
    hört mein Körper im Schlaf auf zu atmen.

    Was für ein seltsamer Satz,
    über den man sich freuen kann.

    Gestern noch den sinnlosen Termin beim AMS erledigt.

    Auch geschafft.

    Heute sitze ich im Zug.

    Auf dem Weg zur Therapie.

    Und wieder kostet allein das Kraft.

    Sitzen.

    Menschen um mich herum.

    Freundlich schauen.

    Vielleicht sogar lächeln.

    Während irgendwo knapp unter der Oberfläche
    eigentlich nur der Wunsch sitzt,
    einmal nicht mehr dagegenhalten zu müssen.

    Einfach hemmungslos zu weinen.

    Aber ich sitze hier.

    Noch.

    Auf dem Weg.

    Kurz nach sechs waren die ersten drei Dinge bereits geschafft.

    Vielleicht reicht das für diesen Morgen.

    Guten Morgen.

    #gedanken #3gutedingedestages #dreigutedingedestages #depression #notjustsad

  40. Moin zusammen.

    Irgendwie müde. Dabei will ich heute Abend noch zu einer Ausstellung. Ein lieber Kontakt von Twitter und Co. stell seiner Bilder aus. Finde ich echt gut. Und ja, auch das ist ein #notjustsad Kontakt. Es ist eben nicht alles grau sondern manchmal, trotz allen, auch bunt.

  41. Moin zusammen.

    Irgendwie müde. Dabei will ich heute Abend noch zu einer Ausstellung. Ein lieber Kontakt von Twitter und Co. stell seiner Bilder aus. Finde ich echt gut. Und ja, auch das ist ein #notjustsad Kontakt. Es ist eben nicht alles grau sondern manchmal, trotz allen, auch bunt.

  42. Moin zusammen.

    Irgendwie müde. Dabei will ich heute Abend noch zu einer Ausstellung. Ein lieber Kontakt von Twitter und Co. stell seiner Bilder aus. Finde ich echt gut. Und ja, auch das ist ein #notjustsad Kontakt. Es ist eben nicht alles grau sondern manchmal, trotz allen, auch bunt.

  43. Moin zusammen.

    Irgendwie müde. Dabei will ich heute Abend noch zu einer Ausstellung. Ein lieber Kontakt von Twitter und Co. stell seiner Bilder aus. Finde ich echt gut. Und ja, auch das ist ein #notjustsad Kontakt. Es ist eben nicht alles grau sondern manchmal, trotz allen, auch bunt.

  44. Moin zusammen.

    Irgendwie müde. Dabei will ich heute Abend noch zu einer Ausstellung. Ein lieber Kontakt von Twitter und Co. stell seiner Bilder aus. Finde ich echt gut. Und ja, auch das ist ein #notjustsad Kontakt. Es ist eben nicht alles grau sondern manchmal, trotz allen, auch bunt.

  45. Und am Ende des Tages …

    hat die Abwechslung im Museum nichts gebracht.

    Ein paar Stunden raus.
    Andere Bilder.
    Andere Räume.
    Andere Gedanken.

    Zumindest war das der Plan.

    Danach noch das Treffen.

    Naja.

    Es lief ungefähr so,
    wie ich es erwartet hatte.

    Negativ.

    Das Gespräch selbst blieb friedlich.

    Ich habe mich am Ende sogar bedankt,
    dass es friedlich geblieben ist.

    Und genau dafür
    wurde ich dann noch beschimpft.

    Keine Ahnung,
    was daran jetzt wieder falsch war.

    Vielleicht muss ich es auch nicht mehr verstehen.

    Der Kreis der Menschen um mich
    wird jedenfalls wieder ein Stück kleiner.

    Und ich frage mich:

    Neben meiner Krankheit,
    bin ich eigentlich noch was?

    Oder bin ich für andere inzwischen
    nur noch anstrengend?

    Vielleicht überfordere ich Menschen,
    wenn eine gewisse Vertrauensbasis da ist.

    Weil ich dann versuche zu erklären.

    Warum ich manchmal so reagiere.
    Warum mein Kopf Dinge zerlegt.
    Warum Gedanken sich festbeißen
    und immer wieder dieselbe Runde drehen.

    Und irgendwann erkläre ich mich nicht mehr.

    Ich rechtfertige mich.

    Für meine Depression.
    Für meine Reaktionen.
    Für etwas,
    das ich selbst oft genug nicht verstehe.

    Daheim geht es mir meistens halbwegs gut.

    Da muss ich für niemanden funktionieren.

    Keine Menschen.
    Keine Erwartungen.
    Keine Situationen,
    bei denen ich vorher schon überlegen muss,
    was wieder schiefgehen könnte.

    Ruhe.

    Und genau diese Ruhe
    wird langsam gefährlich angenehm.

    Weil ich immer weniger hinaus will.

    Draußen bedeutet Menschen.

    Menschen bedeuten Stress.

    Stress bedeutet wieder funktionieren.

    Also lieber daheim.

    Aber daheim versumpfen
    will ich auch nicht.

    Nur fehlt mir die Kraft,
    etwas Neues anzufangen.

    Und noch mehr die Kraft,
    es auch zu Ende zu bringen.

    Damit bleibt diese Frage.

    Sie ist nicht neu.

    Aber sie wird lauter.

    Was bringt es noch?

    Wenn Aufgaben fehlen.
    Wenn Ziele fehlen.
    Wenn selbst kleine Dinge
    immer mehr Kraft brauchen.

    Ich brauche etwas,
    das ich noch alleine schaffen kann.

    Etwas,
    das einen Anfang hat.

    Und vielleicht sogar ein Ende.

    Für heute gibt es nur noch Trittico.

    Und die Hoffnung,
    dass wenigstens der Schlaf kommt.

    Vielleicht ist morgen
    ein besserer Tag.

    Vielleicht reicht für heute
    auch einfach nur dieses Vielleicht.

    #gedanken #notjustsad #depression

  46. Und am Ende des Tages …

    hat die Abwechslung im Museum nichts gebracht.

    Ein paar Stunden raus.
    Andere Bilder.
    Andere Räume.
    Andere Gedanken.

    Zumindest war das der Plan.

    Danach noch das Treffen.

    Naja.

    Es lief ungefähr so,
    wie ich es erwartet hatte.

    Negativ.

    Das Gespräch selbst blieb friedlich.

    Ich habe mich am Ende sogar bedankt,
    dass es friedlich geblieben ist.

    Und genau dafür
    wurde ich dann noch beschimpft.

    Keine Ahnung,
    was daran jetzt wieder falsch war.

    Vielleicht muss ich es auch nicht mehr verstehen.

    Der Kreis der Menschen um mich
    wird jedenfalls wieder ein Stück kleiner.

    Und ich frage mich:

    Neben meiner Krankheit,
    bin ich eigentlich noch was?

    Oder bin ich für andere inzwischen
    nur noch anstrengend?

    Vielleicht überfordere ich Menschen,
    wenn eine gewisse Vertrauensbasis da ist.

    Weil ich dann versuche zu erklären.

    Warum ich manchmal so reagiere.
    Warum mein Kopf Dinge zerlegt.
    Warum Gedanken sich festbeißen
    und immer wieder dieselbe Runde drehen.

    Und irgendwann erkläre ich mich nicht mehr.

    Ich rechtfertige mich.

    Für meine Depression.
    Für meine Reaktionen.
    Für etwas,
    das ich selbst oft genug nicht verstehe.

    Daheim geht es mir meistens halbwegs gut.

    Da muss ich für niemanden funktionieren.

    Keine Menschen.
    Keine Erwartungen.
    Keine Situationen,
    bei denen ich vorher schon überlegen muss,
    was wieder schiefgehen könnte.

    Ruhe.

    Und genau diese Ruhe
    wird langsam gefährlich angenehm.

    Weil ich immer weniger hinaus will.

    Draußen bedeutet Menschen.

    Menschen bedeuten Stress.

    Stress bedeutet wieder funktionieren.

    Also lieber daheim.

    Aber daheim versumpfen
    will ich auch nicht.

    Nur fehlt mir die Kraft,
    etwas Neues anzufangen.

    Und noch mehr die Kraft,
    es auch zu Ende zu bringen.

    Damit bleibt diese Frage.

    Sie ist nicht neu.

    Aber sie wird lauter.

    Was bringt es noch?

    Wenn Aufgaben fehlen.
    Wenn Ziele fehlen.
    Wenn selbst kleine Dinge
    immer mehr Kraft brauchen.

    Ich brauche etwas,
    das ich noch alleine schaffen kann.

    Etwas,
    das einen Anfang hat.

    Und vielleicht sogar ein Ende.

    Für heute gibt es nur noch Trittico.

    Und die Hoffnung,
    dass wenigstens der Schlaf kommt.

    Vielleicht ist morgen
    ein besserer Tag.

    Vielleicht reicht für heute
    auch einfach nur dieses Vielleicht.

    #gedanken #notjustsad #depression

  47. Therapie ist unfassbar anstrengend. Unfassbar anstrengend. Aber überlebenswichtig. #notjustsad

  48. Therapie ist unfassbar anstrengend. Unfassbar anstrengend. Aber überlebenswichtig. #notjustsad