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#morgenseiten — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #morgenseiten, aggregated by home.social.

  1. Kann man den Winter vorlesen?

    Ein Vorlesepodcast zu Weihnachten: Winter, Weihnachten, Dezember. Wenn ich die Suche in meinem Blog anschmeiße, dann schickt mir der Algorithmus ohne Weltherrschaftsideen eine Liste von Artikeln, die aus den letzten 12 Jahren stammen. Hier vorgelesen und als Ebooks kostenlos+ herunterladbar. https://www.youtube.com/watch?v=YNh_RiOkCJ4 Chapters 0:28  Willkommen im Logbuch laut 6:08  Frühlingsanfang und Wetterwechsel 7:30  Erinnerungen an das Segeln 11:42  Autofiktionale […]

    blog.ring2.de/kann-man-den-win

  2. Kann man den Winter vorlesen?

    Ein Vorlesepodcast zu Weihnachten: Winter, Weihnachten, Dezember. Wenn ich die Suche in meinem Blog anschmeiße, dann schickt mir der Algorithmus ohne Weltherrschaftsideen eine Liste von Artikeln, die aus den letzten 12 Jahren stammen. Hier vorgelesen und als Ebooks kostenlos+ herunterladbar. https://www.youtube.com/watch?v=YNh_RiOkCJ4 Chapters 0:28  Willkommen im Logbuch laut 6:08  Frühlingsanfang und Wetterwechsel 7:30  Erinnerungen an das Segeln 11:42  Autofiktionale […]

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  3. Kann man den Winter vorlesen?

    Ein Vorlesepodcast zu Weihnachten: Winter, Weihnachten, Dezember. Wenn ich die Suche in meinem Blog anschmeiße, dann schickt mir der Algorithmus ohne Weltherrschaftsideen eine Liste von Artikeln, die aus den letzten 12 Jahren stammen. Hier vorgelesen und als Ebooks kostenlos+ herunterladbar. https://www.youtube.com/watch?v=YNh_RiOkCJ4 Chapters 0:28  Willkommen im Logbuch laut 6:08  Frühlingsanfang und Wetterwechsel 7:30  Erinnerungen an das Segeln 11:42  Autofiktionale […]

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  4. Kann man den Winter vorlesen?

    Ein Vorlesepodcast zu Weihnachten: Winter, Weihnachten, Dezember. Wenn ich die Suche in meinem Blog anschmeiße, dann schickt mir der Algorithmus ohne Weltherrschaftsideen eine Liste von Artikeln, die aus den letzten 12 Jahren stammen. Hier vorgelesen und als Ebooks kostenlos+ herunterladbar. https://www.youtube.com/watch?v=YNh_RiOkCJ4 Chapters 0:28  Willkommen im Logbuch laut 6:08  Frühlingsanfang und Wetterwechsel 7:30  Erinnerungen an das Segeln 11:42  Autofiktionale […]

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  5. Kann man den Winter vorlesen?

    Ein Vorlesepodcast zu Weihnachten: Winter, Weihnachten, Dezember. Wenn ich die Suche in meinem Blog anschmeiße, dann schickt mir der Algorithmus ohne Weltherrschaftsideen eine Liste von Artikeln, die aus den letzten 12 Jahren stammen. Hier vorgelesen und als Ebooks kostenlos+ herunterladbar. https://www.youtube.com/watch?v=YNh_RiOkCJ4 Chapters 0:28  Willkommen im Logbuch laut 6:08  Frühlingsanfang und Wetterwechsel 7:30  Erinnerungen an das Segeln 11:42  Autofiktionale […]

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  6. „Deutscher Schriftsteller“

    Als ich klein war, wollte ich zwei Dinge werden. Busfahrer und Schriftsteller. Eins davon bin ich inzwischen - wenn man Google glauben will. Ich erinnere mich noch gut. Meine Omi und ich waren auf einer unserer immergleichen Ausfahrten. Von Neumühlen fuhren wie mit der Hadag-Fähre nach Finkenwerder, aßen eine Kleinigkeit am Kiosk direkt am Anleger (den es übrigens heute noch gibt, und in dem es immer noch lecker-gruselig nach Pommesfett riecht) und nahmen ein wenig später die Fähre […]

    blog.ring2.de/deutscher-schrif

  7. „Deutscher Schriftsteller“

    Als ich klein war, wollte ich zwei Dinge werden. Busfahrer und Schriftsteller. Eins davon bin ich inzwischen - wenn man Google glauben will. Ich erinnere mich noch gut. Meine Omi und ich waren auf einer unserer immergleichen Ausfahrten. Von Neumühlen fuhren wie mit der Hadag-Fähre nach Finkenwerder, aßen eine Kleinigkeit am Kiosk direkt am Anleger (den es übrigens heute noch gibt, und in dem es immer noch lecker-gruselig nach Pommesfett riecht) und nahmen ein wenig später die Fähre […]

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  8. „Deutscher Schriftsteller“

    Als ich klein war, wollte ich zwei Dinge werden. Busfahrer und Schriftsteller. Eins davon bin ich inzwischen - wenn man Google glauben will. Ich erinnere mich noch gut. Meine Omi und ich waren auf einer unserer immergleichen Ausfahrten. Von Neumühlen fuhren wie mit der Hadag-Fähre nach Finkenwerder, aßen eine Kleinigkeit am Kiosk direkt am Anleger (den es übrigens heute noch gibt, und in dem es immer noch lecker-gruselig nach Pommesfett riecht) und nahmen ein wenig später die Fähre […]

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  9. „Deutscher Schriftsteller“

    Als ich klein war, wollte ich zwei Dinge werden. Busfahrer und Schriftsteller. Eins davon bin ich inzwischen - wenn man Google glauben will. Ich erinnere mich noch gut. Meine Omi und ich waren auf einer unserer immergleichen Ausfahrten. Von Neumühlen fuhren wie mit der Hadag-Fähre nach Finkenwerder, aßen eine Kleinigkeit am Kiosk direkt am Anleger (den es übrigens heute noch gibt, und in dem es immer noch lecker-gruselig nach Pommesfett riecht) und nahmen ein wenig später die Fähre […]

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  10. Erinnerungen an eine Schwüle

    Auf die Hitze folgt die Schwüle. Die auch nachts nicht weichen will. Betört mit ihrem steten Druck die Ruhe-suchenden Menschen. Lustigerweise ist "schwühl" etymologisch das Gegenteil von "kühl". Auch erotisch, wie es schon 1855 in den "Die drei gerechten Kammacher" hieß: »O Thees!« rief sie und drückte sich fester an ihn; es ward ihm schwül Nach betört kommt unangenehm; so ist das Gesetz des Rock n Roll. [ frei nach G. Keller “Kammacher” 6, 240] Des Autors Ideen Wie […]

    blog.ring2.de/erinnerungen-an-

  11. Erinnerungen an eine Schwüle

    Auf die Hitze folgt die Schwüle. Die auch nachts nicht weichen will. Betört mit ihrem steten Druck die Ruhe-suchenden Menschen. Lustigerweise ist "schwühl" etymologisch das Gegenteil von "kühl". Auch erotisch, wie es schon 1855 in den "Die drei gerechten Kammacher" hieß: »O Thees!« rief sie und drückte sich fester an ihn; es ward ihm schwül Nach betört kommt unangenehm; so ist das Gesetz des Rock n Roll. [ frei nach G. Keller “Kammacher” 6, 240] Des Autors Ideen Wie […]

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  12. Erinnerungen an eine Schwüle

    Auf die Hitze folgt die Schwüle. Die auch nachts nicht weichen will. Betört mit ihrem steten Druck die Ruhe-suchenden Menschen. Lustigerweise ist "schwühl" etymologisch das Gegenteil von "kühl". Auch erotisch, wie es schon 1855 in den "Die drei gerechten Kammacher" hieß: »O Thees!« rief sie und drückte sich fester an ihn; es ward ihm schwül Nach betört kommt unangenehm; so ist das Gesetz des Rock n Roll. [ frei nach G. Keller “Kammacher” 6, 240] Des Autors Ideen Wie […]

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  13. Erinnerungen an eine Schwüle

    Auf die Hitze folgt die Schwüle. Die auch nachts nicht weichen will. Betört mit ihrem steten Druck die Ruhe-suchenden Menschen. Lustigerweise ist "schwühl" etymologisch das Gegenteil von "kühl". Auch erotisch, wie es schon 1855 in den "Die drei gerechten Kammacher" hieß: »O Thees!« rief sie und drückte sich fester an ihn; es ward ihm schwül Nach betört kommt unangenehm; so ist das Gesetz des Rock n Roll. [ frei nach G. Keller “Kammacher” 6, 240] Des Autors Ideen Wie […]

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  14. 300 x 500 Zeichen

    Zwei Jahre #500Zeichen.Jubiläen machen mich immer ein bisschen idelig. 50 Jahre Schlachter Heiner mit goldenem Eichenlaub über der Eingangstür. So springt das Wort mir ins Gemüt.Und doch schleicht sich ein kleiner Stolz in die Schreibe, wandert der Blick zurück zu dem Moment, an dem man dachte, kleine Texte in 500 Zeichen zu verdichten, wäre ne knorke Idee.Inzwischen feiere ich 300 kurze Prosagedichte.

    Hier alle lesen

    PS vielen Dank an C., meinen bisher einzigen Supporter. Auch […]

    blog.ring2.de/300-x-500-zeiche

  15. 300 x 500 Zeichen

    Zwei Jahre #500Zeichen.Jubiläen machen mich immer ein bisschen idelig. 50 Jahre Schlachter Heiner mit goldenem Eichenlaub über der Eingangstür. So springt das Wort mir ins Gemüt.Und doch schleicht sich ein kleiner Stolz in die Schreibe, wandert der Blick zurück zu dem Moment, an dem man dachte, kleine Texte in 500 Zeichen zu verdichten, wäre ne knorke Idee.Inzwischen feiere ich 300 kurze Prosagedichte.

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  16. 300 x 500 Zeichen

    Zwei Jahre #500Zeichen.Jubiläen machen mich immer ein bisschen idelig. 50 Jahre Schlachter Heiner mit goldenem Eichenlaub über der Eingangstür. So springt das Wort mir ins Gemüt.Und doch schleicht sich ein kleiner Stolz in die Schreibe, wandert der Blick zurück zu dem Moment, an dem man dachte, kleine Texte in 500 Zeichen zu verdichten, wäre ne knorke Idee.Inzwischen feiere ich 300 kurze Prosagedichte.

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    PS vielen Dank an C., meinen bisher einzigen Supporter. Auch […]

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  17. 300 x 500 Zeichen

    Zwei Jahre #500Zeichen.Jubiläen machen mich immer ein bisschen idelig. 50 Jahre Schlachter Heiner mit goldenem Eichenlaub über der Eingangstür. So springt das Wort mir ins Gemüt.Und doch schleicht sich ein kleiner Stolz in die Schreibe, wandert der Blick zurück zu dem Moment, an dem man dachte, kleine Texte in 500 Zeichen zu verdichten, wäre ne knorke Idee.Inzwischen feiere ich 300 kurze Prosagedichte.

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    PS vielen Dank an C., meinen bisher einzigen Supporter. Auch […]

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  18. Für jeden beginnt der Frühling irgendwann
    In meiner Familie haben wir ein festes Datum für den Frühlingsbeginn. Bei uns fängt der Frühling am 18. März an, dem Geburtstag meiner Schwiegermutter.

    Bei der kurzen Recherche zu ihrer Geburtstagskarte fiel mir auf, dass es DEN Frühlingsanfang gar nicht gibt. Es kommt ganz darauf an, an wen oder was man glaubt (oder die vor einem glaubten), ob man...

    ***
    blog.ring2.de/alt-lit/fuer-jed
    #Frühling #Morgenseiten

  19. Für jeden beginnt der Frühling irgendwann
    In meiner Familie haben wir ein festes Datum für den Frühlingsbeginn. Bei uns fängt der Frühling am 18. März an, dem Geburtstag meiner Schwiegermutter.

    Bei der kurzen Recherche zu ihrer Geburtstagskarte fiel mir auf, dass es DEN Frühlingsanfang gar nicht gibt. Es kommt ganz darauf an, an wen oder was man glaubt (oder die vor einem glaubten), ob man...

    ***
    blog.ring2.de/alt-lit/fuer-jed
    #Frühling #Morgenseiten

  20. Qotd zu meinem #TheArtistsWay_week1 heute:

    #Morgenseiten schreiben ist wie Wasser trinken - spült alles durch.

  21. Qotd zu meinem #TheArtistsWay_week1 heute:

    #Morgenseiten schreiben ist wie Wasser trinken - spült alles durch.

  22. Mein Guru heisst „Dieter“, Dieter Lange

    Ich habe heute einen dieser Youtube-Lebensverbesserungsgurus in mein digitales Herz geschlossen. Dieter Lange heisst er und ist der König der Aphoristiker unter den Life-Coaches. Das sind meist slicke, schlanke (lustigerweise meist blonde) Männer, die einen glücklich, erfolgreich und sexy machen – weil sie das selber sind.

    Dieter Lange – Youtube-Super-Coach

    Dieter ist anders, ein wenig. Er war schon an allen Enden der Welt, bei Schamanen, in Klöstern und Wüsten. Dieter droppt dabei […]

    blog.ring2.de/mein-guru-dieter

  23. „Der ist verrückt, der hasst seine Möbel Bücher“

    "Du bist doch bekloppt, Deine Ebooks zu verschenken", sagt M. am Telefon. Sie mag meine Bücher. Und sie kennt mich gut. Mein erster Chef sagte immer, sagt M., "Was nix kostet, ist nix wert". Ja, ja, sage ich, das mag ja sein, er sagte aber auch, dass Prince Michael Jackson nicht das Wasser reichen könne — welch ein Narr! M. liebt Zitate. Ich liebe M. Also gebe ich ihr eins: "Bücher sind dafür da, gelesen zu werden". Meine auch. Deswegen verschenke ich Sie, damit sie gelesen werden. […]

    blog.ring2.de/der-ist-verrueck

  24. Der Efeu blüht,  es ist Ende Oktober — ein Tag vor Halloween. Ein wanderndes Volk Bienen schwirrt und sitzt seit vorgestern in der Hecke.

    Ein Gebrumm wie Sommerfrische. Die Sonne versteckt sich währenddessen hinter Nebelschwaden, an denen unermüdlich ein Tiefausläufer reißt.

    Über den Bienen biegt ein Schwarm Gänse nach Südwesten ab. Immer schräg gegen den Wind.

    Ziehen Bienen jetzt neuerdings auch nach Süden? Heute Morgen waren sie verschwunden — und ich allein mit dem November.

    https://blog.ring2.de/500-zeichen/bienen-an-halloween/

    #500Zeichen #Morgenseiten #November

  25. Loslassen ist ein Tuwort.Tu die Dinge, die Du loswerden willst, die von gestern und davor in eine Schale und zünde sie an. Oder laufe nackt mit Räucherstäbchen durch deine Bude und vertreibe ihren letzten Fitzel Duft, egal, was die Nachbarin denkt.Zelebriere – mit echten Sachen, hefte das Verbrauchte an ein Objekt — einen Zettel vielleicht. Versenke es, überlasse es dem Fluss oder dem Wind.

    https://blogfrei.de/2024/08/04/richtig-loslassen/

    #500Zeichen #Leben #Morgenseiten

  26. Sommerpause für meine #500Zeichen — wir sehen uns im August. Lese ein ganzes Jahr hier nach blogfrei.de/category/500-zeich und abonniere mich per Newsletter bei @joinsteadysteadyhq.com/de/blogfrei/about

    Boosten erwünscht.
    #Prosa #Blog #Newsletter #Morgenseiten

  27. Ein Jahr #500Zeichen im Fediverse und im Blog.

    Was als kleines Formatexperiment begann, ist immer noch eines, nur dass mehr als 250 Menschen den mehrtäglichen Posts per Newsletter oder bei Mastodon folgen. Fünf von euch haben mich bei SteadyHQ oder Ko-Fi sogar mit nem Kaffeegeld versorgt. Dazke dafür.

    Ich überlege, ob ich das Format überarbeiten soll? Euer/ Dein Feedback ist mir dafür sehr wertvoll. Also bitte: teile und schick mir 1 Reply mit Deinen Ideen.

    500 Zeichen Abonnieren

    Ahoi.
    Erik.

    https://blogfrei.de/2024/06/16/1-jahr-500-zeichen/

    #500Zeichen #ecritureAutomatique #Gedicht #Morgenseiten #Prosa

  28. In meiner Familie haben wir ein festes Datum für den Frühlingsbeginn. Bei uns fängt der Frühling am 18. März an, dem Geburtstag meiner Schwiegermutter.

    Bei der kurzen Recherche zu ihrer Geburtstagskarte fiel mir auf, dass es DEN Frühlingsanfang gar nicht gibt. Es kommt ganz darauf an, an wen oder was man glaubt (oder die vor einem glaubten), ob man Meteorologe oder Botaniker ist – das alles macht einen großen Unterschied, wann für einen der Frühling beginnt.

    Am einfachsten machen es sich die Meteorologen. Weil sie klare Grenzen für ihre oft so volatilen Klimadaten brauchen, unterteilen sie das Jahr in vier gleiche Stücke. Eine Kunst, die mir beim Zerteilen des Geburtstagskuchens nie gelingen will. Am 1.12. beginnt bei ihnen der Winter, der einem dreimonatigen Herbst folgt. Am 1. März folgerichtig der Frühling. Jeder, der ein Fenster hat zum Rausschauen, weiß, dass das Quatsch ist. Noch nie hat der Frühling am 1.3. begonnen. Aber vorfreuen kann man sich ja schon mal an diesem Tag.

    Schaut man gerne durch die Fenster in die Botanik, sind die Zeichen nicht nur valider sondern auch schöner. Von Faro im Südwesten unserer Europäischen Union breitet sich der phänologische Frühling nach Norden aus.

    Frühlingseinzug (Anfang der Apfelblüte) in Mitteleuropa auf einer historischen Karte aus dem Jahr 1930 (Diercke Sachsen, gemeinfrei)

    Mit 40 Kilometern am Tag rast er mit seinen Boten in unsere Richtung. Egal, welche man zuerst erblickt: Bachstelzen, Störche (ich hab schon drei gesehen dieses Jahr), Magnolien oder die Apfelblüte, früher oder später rauscht er über uns hinweg.

    Ob wir uns in Zukunft noch auf die kulturell tief verwurzelten Vorboten verlassen können, weiss ich nicht.

    Wie stark die planetologischen Großmagnetlage unser aller Leben beeinflußt lernt man bei der Beschäftigung mit dem Frühlingsbeginn aber schnell. So fangen in allen bekannten Kulturen die religiösen und aus ihnen abgeleiteten kulturellen Feste um den Tag der Tag-und-Nacht-Gleiche an. Die ist lustigerweise auch nicht immer am selben Tag, sondern irgendwann zwischen dem 19. und 21. März. Dann allerdings überall; ob in Lüneburg, im Iran, in Russlands Steppe oder in den USA.

    So bleibt meine Schwiegermutter die einzige Konstante in dieser Welt, die sich partout nicht festlegen will. Sie feiert an diesem Wochenende ihren 86. Frühlingsauftakt. Und wir wünschen uns alle, dass es noch viele werden – immer am 18.3.

    Hier bloggt Erik H. – aus Hamburg-Altona.

    Dieser Text ist Teil meiner „Original Morgenseiten“, die ich in diesem Blog als Teil des Fediverse (wieder) regelmäßig veröffentliche und an meine Abonnentinnen per E-Mail versende. Abonniere mich kostenlos oder supporte diese Texte via Steady.

    Abonniere diesen Blog

    https://blogfrei.de/2024/02/01/fuer-jeden-beginnt-der-fruehling-irgendwann/

    #Frühling #Morgenseiten

  29. In meiner Familie haben wir ein festes Datum für den Frühlingsbeginn. Bei uns fängt der Frühling am 18. März an, dem Geburtstag meiner Schwiegermutter.

    Bei der kurzen Recherche zu ihrer Geburtstagskarte fiel mir auf, dass es DEN Frühlingsanfang gar nicht gibt. Es kommt ganz darauf an, an wen oder was man glaubt (oder die vor einem glaubten), ob man Meteorologe oder Botaniker ist – das alles macht einen großen Unterschied, wann für einen der Frühling beginnt.

    Am einfachsten machen es sich die Meteorologen. Weil sie klare Grenzen für ihre oft so volatilen Klimadaten brauchen, unterteilen sie das Jahr in vier gleiche Stücke. Eine Kunst, die mir beim Zerteilen des Geburtstagskuchens nie gelingen will. Am 1.12. beginnt bei ihnen der Winter, der einem dreimonatigen Herbst folgt. Am 1. März folgerichtig der Frühling. Jeder, der ein Fenster hat zum Rausschauen, weiß, dass das Quatsch ist. Noch nie hat der Frühling am 1.3. begonnen. Aber vorfreuen kann man sich ja schon mal an diesem Tag.

    Schaut man gerne durch die Fenster in die Botanik, sind die Zeichen nicht nur valider sondern auch schöner. Von Faro im Südwesten unserer Europäischen Union breitet sich der phänologische Frühling nach Norden aus.

    Frühlingseinzug (Anfang der Apfelblüte) in Mitteleuropa auf einer historischen Karte aus dem Jahr 1930 (Diercke Sachsen, gemeinfrei)

    Mit 40 Kilometern am Tag rast er mit seinen Boten in unsere Richtung. Egal, welche man zuerst erblickt: Bachstelzen, Störche (ich hab schon drei gesehen dieses Jahr), Magnolien oder die Apfelblüte, früher oder später rauscht er über uns hinweg.

    Ob wir uns in Zukunft noch auf die kulturell tief verwurzelten Vorboten verlassen können, weiss ich nicht.

    Wie stark die planetologischen Großmagnetlage unser aller Leben beeinflußt lernt man bei der Beschäftigung mit dem Frühlingsbeginn aber schnell. So fangen in allen bekannten Kulturen die religiösen und aus ihnen abgeleiteten kulturellen Feste um den Tag der Tag-und-Nacht-Gleiche an. Die ist lustigerweise auch nicht immer am selben Tag, sondern irgendwann zwischen dem 19. und 21. März. Dann allerdings überall; ob in Lüneburg, im Iran, in Russlands Steppe oder in den USA.

    So bleibt meine Schwiegermutter die einzige Konstante in dieser Welt, die sich partout nicht festlegen will. Sie feiert an diesem Wochenende ihren 86. Frühlingsauftakt. Und wir wünschen uns alle, dass es noch viele werden – immer am 18.3.

    Hier bloggt Erik H. – aus Hamburg-Altona.

    Dieser Text ist Teil meiner „Original Morgenseiten“, die ich in diesem Blog als Teil des Fediverse (wieder) regelmäßig veröffentliche und an meine Abonnentinnen per E-Mail versende. Abonniere mich kostenlos oder supporte diese Texte via Steady.

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    https://blogfrei.de/2024/02/01/fuer-jeden-beginnt-der-fruehling-irgendwann/

    #Frühling #Morgenseiten

  30. 6:00 Uhr: Leinen los Lyø. Kaum Wind.

    Das Schiff schlupt leise mit drei Seemeilen/h durch die dänische Sydsee und ich denke mir: so ein Morgen hat was.

    Wenige andere Yachten sind so früh unterwegs – der Dunst der Nacht liegt noch näckig über dem nahen Land. Ein paar Kühe stehen schräg an einem Abhang neben mir, während die Mädchen noch im Vorschiff schnorcheln.

    Schon um 9:00 laufe ich in Faaborg ein; Einklarieren. Vorher aber gibt es Frühstück – die Crew ist nu auch wach.

    https://blogfrei.de/2024/01/11/morgensegeln/

    #500Zeichen #Dänemark #Morgenseiten #Ostsee #Segeln

  31. 6:00 Uhr: Leinen los Lyø. Kaum Wind.

    Das Schiff schlupt leise mit drei Seemeilen/h durch die dänische Sydsee und ich denke mir: so ein Morgen hat was.

    Wenige andere Yachten sind so früh unterwegs – der Dunst der Nacht liegt noch näckig über dem nahen Land. Ein paar Kühe stehen schräg an einem Abhang neben mir, während die Mädchen noch im Vorschiff schnorcheln.

    Schon um 9:00 laufe ich in Faaborg ein; Einklarieren. Vorher aber gibt es Frühstück – die Crew ist nu auch wach.

    https://blogfrei.de/2024/01/11/morgensegeln/

    #500Zeichen #Dänemark #Morgenseiten #Ostsee #Segeln

  32. Es gibt keinen magischeren Morgen als den an Heiligabend. Die Hektik liegt noch faul auf der Lauer; macht Platz einem schweifenden Blick, über die Welt wie sie im letzten Jahr war.

    Denken wird hier überschätzt, weswegen wir lieber fühlen. Eine Verbundenheit mit den Anderen, Genossinnen im Eben — eben dieser Zeit und diesem Raum.

    Die Mannschaft liegt noch in der Koje, als ich die Segel hisse. Die offene See liegt vor mir und das Land, das eben noch mich trug, versinkt am Heck.

    https://blogfrei.de/2023/12/24/heiligabendmorgen/

    #500Zeichen #Morgenseiten #Weihnachten

  33. Ich habe in einem Radio-Feature im DLF (den höre ich abundan beim Autofahren) einem Theologen zugehört, der die „Hölle“ erklärte. Die steckt mir seitdem im Kopf.

    Die Hölle bezeichnete er als Ausdruck unseres Unvermögens als Menschen, unser Bild, das sich andere von uns machen, nach unserem Tod zu beeinflussen, ggf. durch Verhalten zu korrigieren.

    Ich denke dann: Für den asketischen Buddha muss es die Hölle sein, dass ihn die Chinesen zum grinsenden Fettmops gemacht haben.

    https://ring2.de/2023/12/08/hoelle/

    #500Zeichen #Leben #Morgenseiten

  34. „Morgenrot, got Wedder dot“. Hat Oma immer gesagt. Kunststück, denn im Norden hält gutes Wetter nur kurz. Es sei denn der Wind kommt aus Ost.

    Dann wird es im Winter knackekalt und im Sommer warm. Bis zu 6 Wochen lang.

    Das sind diese langen, warmen Sommer, von denen in Erinnerungen und Lindgren-Geschichten die Rede ist.

    Heute startet der Tag mit einem Morgenlila, das sich zu einem himmelüberspannenden Morgenrosé wandelte, um in einem hellen Morgengelb über dem Hamburger Hafen aufzugehen.

    „Morgenrot, got Wedder dot“. Hat meine Oma immer gesagt – und meist recht behalten. Kunststück, denn im Norden hält gutes Wetter eben immer nur kurz. Es sei denn der Wind kommt einige Tage aus Ost.

    Dann wird es im Winter knackekalt und im Sommer sonnig und warm. Und das bis zu sechs Wochen lang.

    Das sind diese langen, warem Sommer, von denen in Erinnerungen der Oldschies und Lindgren-Geschichten die Rede ist.

    Heute startete der Tag mit einem Morgenlila, das sich innerhalb weniger Minuten zu einem himmelüberspannenden Morgenrosé wandelte, um in einem hellen Morgengelb über dem Hamburger Hafen aufzugehen.

    Ich frage mich, ob die Weisheiten meiner Omi noch gelten in Zeiten des Wandels.

    https://blogfrei.de/2023/11/22/morgenrose/

    #500Zeichen #Hamburg #Morgenseiten #Sonnenaufgang

  35. Das Morgengrauen kriecht langsam durch Millionen kleiner Tropfen. Ich höre diffuses Tuten aus der Nähe, es kommt unten vom Fluss.

    Sie spielen einen 25-jährigen Geist im Radio, längst verschwunden wie der Sommer. Ich starre auf die schwarzen kleinen Finger, die entlaubte Bäume vor mir in den Nebel recken.

    Irgendwie merkwürdig, sich die Stars der eigenen Jugend nach deren Tod wieder zu erschließen. Meist wird das posthum sehr viel tiefer und intensiver.

    Heute: der junge Terry Hall​

    #500Zeichen

    https://blogfrei.de/2023/11/20/geister-im-radio/

    #Morgenseiten #Musik #Radio

  36. „Wenn Du dich verspielst, dann entscheidet erst die nächste Note, ob es gut oder schlecht war“, hat Miles Davis einmal gesagt. Der Übervater des Jazz hat seiner Musik so viel Leben und Weisheit eingehaucht, dass sie selbst als Konserve noch inspiriert und Funken ins Heute schlägt. Es wird erzählt, dass er Fehler seiner Mitspieler ausbügelte, indem er improvisierte, aus Partituren abbog, Regeln brach, um den Verspieler seines Kollegen zur genialen Idee zu machen.

    Leute, verspielt euch!

    https://blogfrei.de/2023/11/16/verspielt/

    #Leben #Morgenseiten #Musik

  37. Der Magnolienbaum vor meinem Fenster sieht aus, als sei er verbrannt. Braun-schwarze Blätter hängen leblos von den Ästen. Unter ihnen jedoch rührt sich neues Leben.

    Im Dezember wird die Magnolie alle Erinnerungen an dieses Jahr abschütteln, dicke, starke Knospen ragen dann trotzig in den Winterwind. Warten auf ihren Auftritt im April und schenken jedem, der sie ansieht, Hoffnung. Es geht vorüber, rufen sie nun monatelang; es geht vorüber.

    Oben fliehen Gänse laut rufend nach Süden.

    https://blogfrei.de/2023/11/07/das-versprechen-der-magnolien/

    #500Zeichen #Morgenseiten #Winter

  38. So ungefähr einmal im Jahr überlege ich, mir eine Kaffeemühle anzuschaffen. Eine, die Bohnen in Espressopulver verwandelt und die Luft um sich herum gleich mit.

    Und beinahe jedes Jahr verwerfe ich die Idee wieder. Zu umständlich.

    Gestern traf ich G. zum #Kaffee. Sie ist gerade aus Kolumbien zurück. Dort sei der Kaffee schrecklich, weil alle guten Bohnen nach Europa reisen. Für Kolumbianer blieben nur die schrumpeligen. Und gemahlener Kaffee sei die Pest.

    Nu überlege ich wieder.

    https://blogfrei.de/2023/06/30/kalter-kaffee-in-kolumbien/

    #500Zeichen #Kaffee #Morgenseiten #Prosa

  39. Heute erst um 10:00 Frühstück. Das Pfeifkonzert der Vögel erinnert mich an eines, das selten ist in diesem stillen Hafen.

    Es ist Kieler Woche. Von Gegenüber aus Schilksee wehen Bässe herüber. Doch etwas gesellt sich zum Wummern dazu. Wolfgang hat Gäste an Bord. Einer übt Opern, denn er singt katzenhaft-operesk die Nationalhymne. Vietnam schießt derweil den Anschlusstreffer, als Sascha zum Finale ansetzt.

    Wusste gar nicht, dass der Ex-Star Klingonische Arien kann 😉

    #500Zeichen #Morgenseiten

    Alle Updates abonnieren

    https://ring2.de/2023/06/26/kieler-arie/

    #500Zeichen #ecritureAutomatique #Morgenseiten

  40. Bumshell.
    21. Juni

    Der längste Tag. Ich saß noch um zehn Uhr abends am See unten im Park und schaute den Bäumen beim sein zu. Wie dicht und grün alles ist, auf dem Höhepunkt - trotz Regenmangels.

    Nachts - es war kurz dunkel - wischte gleissendes Weiß über meine Augen. Erst im Traum, dann ganz wach. Das Haus fuhr durch eine Waschstrasse mit Stroboskop. Ohne sich zu bewegen.

    Alles dampft. Neu: schnelle, große Tropfen.

    Sich schön machen für den Rückweg um die Sonne.

    #500Zeichen #Morgenseiten

  41. Vier Uhr ist mein neues sieben. Bummswach drehe ich mich um. Aus dem Schlafland vertrieben lausche ich nach draußen. Eine Taube im Stimmbruch gurrt ausdauernd. Mehrere kleinere Vögel antworten, ihren hohen Stimmen nach klein – ich weiss nicht viel über sie, kann ihre Sprachen nicht erkennen.

    Es ist der Tag vor Mittsommer. Die ewige Nummer zwei unter den längsten Tagen. Als ich aufstehe, sehe ich über dem Hafen die Sonne aufgehen.

    https://blogfrei.de/2023/06/20/bummswach-2/

    #500Zeichen #Gedicht #Morgenseiten #Prosa

  42. ps Notiz an mich selbst; das könnte ein Trigger für meinen #Morgenseiten #Newsletter werden - schlechte oder beinahe gute Headlines umschreiben und sich eine Meldung dazu ausdenken ...

    www.blogfrei.de/tag/morgenseit…

  43. Nach dem Schreiben der österlichen #Morgenseiten nu auf nach Draußen. Den Frühling genießen und aufnehmen. Für morgen früh ;)
  44. Guten Morgen,
    Ich hoffe du bist gut hochgekommen heute. "Erstmal n Kaffe", twittert ein Bekannter von mir immer als erstes. Ohne das zweite E, so wie man ihn in Hamburg spricht.

    Ein wenig weiter nördlich, so lernte ich gestern von einem alten Bloggerkumpel, trinkt man Espresso mit Kardamom. Man mag es offenbar exotisch in Schleswig-Holstein.

    Das, was Du zum Start in den Tag trinkst, hat ja auch was zu sagen, sagt meine Oma.

    Sie schwört auf Filterkaffee, aufgegossen mit "springend kochend Wasser". Wie modern sie schon vor 40 Jahren war, kann jeder sehen, der sich im Hain, auf dem Blatt oder in Frankfurter Edelröstereien umschaut.

    "Springend kochend Wasser", wenn ich das schreibe, dann höre ich sie wieder. Stolpernd über den spitzen Stein. Wenn ich sie in diesem Text sprechen lassen möchte, dann setze ich ihre Rede in Anführungszeichen — die hat sie immer "Gänsefüßchen" genannt.

    Ich lese gerade ein neues Buch, da haben sie die Gänsefüßchen vergessen. Mit Absicht womöglich... das liest sich dann in etwa so:

    Sie lassen dich also raus, Wollie. Sieht so aus.
    Was willst du jetzt tun?
    Tanzen.
    Ist gewöhnungsbedürftig.
    Was, Wollie?
    Die Freiheit, Sir, die Freiheit.

    //: komm gut in deinen Tag, jetzt erstmal n 2. Espresso. ;)
    Erik

    PS Dir gefallen meine Morgenseiten? Dann booste diesen Toot bitte, oder...

    "Werde Mitglied": steadyhq.com/de/blogfrei/about

    #Morgenseiten #Kaffee #Blog #ecritureautomatique
  45. Guten Morgen,
    Ich hoffe du bist gut hochgekommen heute. "Erstmal n Kaffe", twittert ein Bekannter von mir immer als erstes. Ohne das zweite E, so wie man ihn in Hamburg spricht.

    Ein wenig weiter nördlich, so lernte ich gestern von einem alten Bloggerkumpel, trinkt man Espresso mit Kardamom. Man mag es offenbar exotisch in Schleswig-Holstein.

    Das, was Du zum Start in den Tag trinkst, hat ja auch was zu sagen, sagt meine Oma.

    Sie schwört auf Filterkaffee, aufgegossen mit "springend kochend Wasser". Wie modern sie schon vor 40 Jahren war, kann jeder sehen, der sich im Hain, auf dem Blatt oder in Frankfurter Edelröstereien umschaut.

    "Springend kochend Wasser", wenn ich das schreibe, dann höre ich sie wieder. Stolpernd über den spitzen Stein. Wenn ich sie in diesem Text sprechen lassen möchte, dann setze ich ihre Rede in Anführungszeichen — die hat sie immer "Gänsefüßchen" genannt.

    Ich lese gerade ein neues Buch, da haben sie die Gänsefüßchen vergessen. Mit Absicht womöglich... das liest sich dann in etwa so:

    Sie lassen dich also raus, Wollie. Sieht so aus.
    Was willst du jetzt tun?
    Tanzen.
    Ist gewöhnungsbedürftig.
    Was, Wollie?
    Die Freiheit, Sir, die Freiheit.

    //: komm gut in deinen Tag, jetzt erstmal n 2. Espresso. ;)
    Erik
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  46. Guten Morgen vom Küchentisch. Oh, der Coachingtermin ist ja erst um halb. Dann doch noch vorher #Morgenseiten. #Autorenleben #writerslife #indieauthor

  47. Die Idee ist einfach. Der Morgen ist noch frisch, der Tag ist jung. Da stechen noch nicht so viele Sorgen und Eindrücke in das weiche Fleisch des Geistes. Die beste Zeit zu schreiben. Und tatsächlich gibt es eine lange Tradition der so genannten “Morgenseiten”.

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