#lizwhite — Public Fediverse posts
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„Life on Mars – Gefangen in den 70ern“ (Serie, 2006-2007)„Manchester, 2006: Nachdem Detective Chief Inspector Sam Tyler bei einem heiklen Einsatz einen Autounfall erlitten und das Bewusstsein verloren hat, wacht er plötzlich im Jahr 1973 wieder auf. Seinen Job kann er weitermachen, allerdings begleiten jetzt Schlaghosen, Koteletten und analoge Ermittlungstechniken seinen Alltag.“ (ARTE, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/life-on-mars-2006-serie-bbc-arte-mediathek/ -
„Life on Mars – Gefangen in den 70ern“ (Serie, 2006-2007)„Manchester, 2006: Nachdem Detective Chief Inspector Sam Tyler bei einem heiklen Einsatz einen Autounfall erlitten und das Bewusstsein verloren hat, wacht er plötzlich im Jahr 1973 wieder auf. Seinen Job kann er weitermachen, allerdings begleiten jetzt Schlaghosen, Koteletten und analoge Ermittlungstechniken seinen Alltag.“ (ARTE, Wh.)
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„Life on Mars – Gefangen in den 70ern“ (Serie, 2006-2007)„Manchester, 2006: Nachdem Detective Chief Inspector Sam Tyler bei einem heiklen Einsatz einen Autounfall erlitten und das Bewusstsein verloren hat, wacht er plötzlich im Jahr 1973 wieder auf. Seinen Job kann er weitermachen, allerdings begleiten jetzt Schlaghosen, Koteletten und analoge Ermittlungstechniken seinen Alltag.“ (ARTE, Wh.)
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„Life on Mars – Gefangen in den 70ern“ (Serie, 2006-2007)„Manchester, 2006: Nachdem Detective Chief Inspector Sam Tyler bei einem heiklen Einsatz einen Autounfall erlitten und das Bewusstsein verloren hat, wacht er plötzlich im Jahr 1973 wieder auf. Seinen Job kann er weitermachen, allerdings begleiten jetzt Schlaghosen, Koteletten und analoge Ermittlungstechniken seinen Alltag.“ (ARTE, Wh.)
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„Life on Mars – Gefangen in den 70ern“ (Serie, 2006-2007)„Manchester, 2006: Nachdem Detective Chief Inspector Sam Tyler bei einem heiklen Einsatz einen Autounfall erlitten und das Bewusstsein verloren hat, wacht er plötzlich im Jahr 1973 wieder auf. Seinen Job kann er weitermachen, allerdings begleiten jetzt Schlaghosen, Koteletten und analoge Ermittlungstechniken seinen Alltag.“ (ARTE, Wh.)
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You are surrounded by armed bastards! – Life on Mars (2006)
Manchester, 2006: Nachdem Detective Chief Inspector Sam Tyler bei einem heiklen Einsatz einen Autounfall erlitten und das Bewusstsein verloren hat, wacht er plötzlich im Jahr 1973 wieder auf. Seinen Job kann er weitermachen, allerdings begleiten jetzt Schlaghosen, Koteletten und analoge Ermittlungstechniken seinen Alltag. (ARTE)
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You are surrounded by armed bastards! – Life on Mars (2006)
Manchester, 2006: Nachdem Detective Chief Inspector Sam Tyler bei einem heiklen Einsatz einen Autounfall erlitten und das Bewusstsein verloren hat, wacht er plötzlich im Jahr 1973 wieder auf. Seinen Job kann er weitermachen, allerdings begleiten jetzt Schlaghosen, Koteletten und analoge Ermittlungstechniken seinen Alltag. (ARTE)
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You are surrounded by armed bastards! – Life on Mars (2006)
Manchester, 2006: Nachdem Detective Chief Inspector Sam Tyler bei einem heiklen Einsatz einen Autounfall erlitten und das Bewusstsein verloren hat, wacht er plötzlich im Jahr 1973 wieder auf. Seinen Job kann er weitermachen, allerdings begleiten jetzt Schlaghosen, Koteletten und analoge Ermittlungstechniken seinen Alltag. (ARTE)
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You are surrounded by armed bastards! – Life on Mars (2006)
Manchester, 2006: Nachdem Detective Chief Inspector Sam Tyler bei einem heiklen Einsatz einen Autounfall erlitten und das Bewusstsein verloren hat, wacht er plötzlich im Jahr 1973 wieder auf. Seinen Job kann er weitermachen, allerdings begleiten jetzt Schlaghosen, Koteletten und analoge Ermittlungstechniken seinen Alltag. (ARTE)
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You are surrounded by armed bastards! – Life on Mars (2006)
Manchester, 2006: Nachdem Detective Chief Inspector Sam Tyler bei einem heiklen Einsatz einen Autounfall erlitten und das Bewusstsein verloren hat, wacht er plötzlich im Jahr 1973 wieder auf. Seinen Job kann er weitermachen, allerdings begleiten jetzt Schlaghosen, Koteletten und analoge Ermittlungstechniken seinen Alltag. (ARTE)
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You are surrounded by armed bastards! – Life on Mars (Serie, 2006)
ARTE lässt mitteilen, dass diese geniale britische COP-Serie der BBC (2006) nur noch zwei Wochen in der Mediathek verfügbar ist. Ich bin ein riesiger Fan. Deshalb schließe ich mich dem mit äußerstem Nachdruck an! !!11elf
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You are surrounded by armed bastards! – Life on Mars (Serie, 2006)
ARTE lässt mitteilen, dass diese geniale britische COP-Serie der BBC (2006) nur noch zwei Wochen in der Mediathek verfügbar ist. Ich bin ein riesiger Fan. Deshalb schließe ich mich dem mit äußerstem Nachdruck an! !!11elf
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You are surrounded by armed bastards! – Life on Mars (Serie, 2006)
ARTE lässt mitteilen, dass diese geniale britische COP-Serie der BBC (2006) nur noch zwei Wochen in der Mediathek verfügbar ist. Ich bin ein riesiger Fan. Deshalb schließe ich mich dem mit äußerstem Nachdruck an! !!11elf
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You are surrounded by armed bastards! – Life on Mars (Serie, 2006)
ARTE lässt mitteilen, dass diese geniale britische COP-Serie der BBC (2006) nur noch zwei Wochen in der Mediathek verfügbar ist. Ich bin ein riesiger Fan. Deshalb schließe ich mich dem mit äußerstem Nachdruck an! !!11elf
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Drop your weapons! You are surrounded by armed bastards!
Life On Mars – ab 23. November wieder bei ARTE
Klar, alle COP-Serien spielen in einem Paralleluniversum. Aber diese hier, ist aus einem Parallel-Univerum mit multiplen (parallelen?) Zeitachsen auf unterschiedlichen (Bewußtseins-) Ebenen. Sie bekommen hier Cops, Mystery, Crime, Humor – und als Zuspitzung des ganzen ermöglicht eine geniale Besetzung, eine intelligente Geschichte, ein überragendes Dialog-Buch und, nur ganz nebenbei – dank der Tatsache, dass der BBC zu ihrer Zeit (2006) wohl der gesamte Automobilbestand der Insel zur Verfügung stand, um ihre Charaktere damit auszurüsten – Car-Porn.
Gene Hunt: Anything happens to this motor, I’ll come ‚round your houses and stamp on all your toys. Got it? Good kids.
Trailer: Life On Mars – Season One – BBC1
Inhalt von ARTE.tv anzeigenAn dieser Stelle ist ein Inhalt der ARTE Mediathek eingebunden. Wenn sie diesen Inhalt anzeigen wollen, klicken sie bitte hier. Die Datenschutzerklärung von ARTE.tv gibt ihnen Auskunft über die dabei übertragenen Daten.
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Content-Warnung: Siebziger Jahre!
Eigentlich müsste jeder Episode von „Life On Mars“ heutzutage eine Warnung vorgeschaltet sein, die vor Homophobie, Frauenfeindlichkeit, Rassismus und obszöner Sprache warnt. In soweit stehen die nur 18, seit der Erstausstrahlung vergangenen Jahre für gleich mehrere Evolutionssprünge unseres kollektiven Bewusstseins. Umso mehr, als der zentrale Held der Serie, Sam Tyler, seinerseits um 23 Jahre in der Zeit zurückreisen muß – nur um ganz die gleiche Erfahrung zu machen…
Eine Content-Warnung kriegen sie von mir nicht. Erstens waren es die Siebziger, zweitens ist es Kunst und drittens und letztens ist es ein großer Spaß auf dieser Zeitreise mitzugehen.
„Detective Sam Tyler arbeitet mit seiner Kollegin und Freundin Maya an einem brisanten Fall in Manchester. Sam ist endlich einem Verdächtigen auf der Spur, doch die Beweislage reicht nicht aus. Als dann Maya verschwindet, ist Sam völlig durch den Wind. Er steigt mitten auf der Straße aus und wird von einem Auto überfahren. Als er wieder zu sich kommt, ist er plötzlich in den 70er Jahren gelandet. Auch hier ist er Kommissar und muss einen Fall lösen, der dem aus der „Zukunft“ verblüffend ähnelt. Eine rätselhafte Zeitreise, die Sam so schnell wie möglich beenden will…“
(Auszug aus der ARTE Programvorschau)
Ich war zu seiner Zeit, also zur Ausstrahlung der Serie (1973 war ich 8 Jahre alt), begeistert und „addicted“ genug, mir alle Staffeln der Serie in miserabler Qualität über halblegale Kanäle aus dem UK zu besorgen. Für mich war das „Erinnerungsfernsehen“… heute ist es eine Geschichte aus einer Zeit – vor der Zeit – der allermeisten potentiellen Zuschauer:innen in der werberelevanten Zielgruppe (14-49). Und gerade aus dieser Zielgruppe dürften nur die wenigsten eingeschaltet haben, als die erste Staffel seinerzeit (2007) bei Kabel1 ausgestrahlt wurde.
Gene Hunt: They reckon you’ve got concussion – I couldn’t give a tart’s furry cup if half your brains are falling out. Don’t ever waltz into my kingdom acting king of the jungle.
Sam Tyler: Who the hell are you?
Gene Hunt: Gene Hunt. Your DCI. And it’s 1973. Nearly dinner time. I’m ‚aving ‚oops.Die Originalsprache ist eine herrliche Zumutung!
Das ganze Elend solch herausragender ausländischer TV-Produktionen im deutschen Fernsehen ist leider, dass sie bei der Übertragung in den germanischen Synchronisationsstandard ungefähr 50% ihres Charmes und Charakters einbüßen. Der Zweikanalton ist da natürlich auch hier eine unbedingte Voraussetzung für den vollen Genuss.
Benutzen sie, wenn es denn irgendwie geht, besser die englische Tonspur. Auch wenn diese, darauf seien sie hiermit vorbereitet, eine absolut herrliche Zumutung für alle ist, die Englisch nur aus der Schule, der Uni oder dem Büro kennen oder gewohnt sind. Ich war selbst oft und regelmäßig im Vereinigten Königreich… ich habe Freund:innen all over the place. But in Manchester wusste ich oft nicht, ob das verfluchte Mancunian noch Englisch war, oder etwa ein Alien-Accent-from-another-world. Das macht aber nichts. Nach einer halben Stunde sind sie drin. Und nach zwei Staffeln sind sie vermutlich komplett angst-befreit für alles was danach noch kommt.
Besser als die Vorbilder?
UK-Krimi oder Buddy-Cop-Serien aus England sind im deutschen TV immer gut gelaufen. Ich erinnere mich zwar nur noch dunkel an „Mit Schirm, Charme und Melone / The Avengers„, doch an „Die Zwei / The Persuaders!“ und vor allem „Die Profis / The Professionals“ erinnere ich mich als prägende Erfahrung meiner Kindheit. Und nicht ohne Grund laufen sowohl die Originale, als auch immer wieder Remakes davon durch die Kinos und TV-Kanäle. Eben wohl weil es außer mir noch vielen so geht. Es stimmt: Das ist Fernsehen für „alte Leute“.
„Life On Mars“ steht in genau dieser Tradition, hat sie dabei aber, sowohl in der Produktion als auch, ganz besonders, im Storytelling, auf ein wesentlich moderneres Level gehoben und brutal in die Gegenwart transformiert. Im Vergleich zu dem, was sonst an Krimiware bei der BBC die Mediathek verstopft – von den unseren gar nicht zu reden – ist diese Serie ein echter Edelstein und mindestens so modern wie Tarantinos Zeitreise „Once Upon a Time in Hollywood“ – und der Film ist von 2019.
Der Soundtrack ist ein Hit
Was ich an der Serie besonders liebe, und was sie ebenso zu etwas wirklich besonderen macht, ist ihr vorzüglicher zeitgenössischer Soundtrack. Damit bekommen wir noch heute jede gute Party zum kollektiven ausflippen! Jedenfalls die Art von Partys die ich freiwillig besuchen würde…
- Introduction Dialogue — King of the Jungle
- David Bowie — Life on Mars?
- Roxy Music — Street Life
- Paul McCartney and Wings — Live and Let Die
- Electric Light Orchestra — 10538 Overture
- John Kongos — Tokoloshe Man
- Atomic Rooster — Devil’s Answer
- T. Rex — Rock On
- Free — Little Bit of Love
- Lee „Scratch“ Perry and The Upsetters — Jungle Lion
- Brief Interlude Dialogue — Armed Bastards!
- The Sweet — Blockbuster!
- The Faces — Cindy Incidentally
- Ananda Shankar — Snow Flower
- Slade — Coz I Luv You
- Mott the Hoople — One of the Boys
- Lindisfarne — Meet Me on the Corner
- Frankie Miller — I Can’t Change It
- Thin Lizzy — Whiskey in the Jar
- Audience — I Had a Dream
- Uriah Heep — Traveller in Time
- Nina Simone — I Wish I Knew
- Epilogue Dialogue — I Want to Go Home
(Quelle: Wikipedia.de)
Schaut es euch an! Ihr habt schon dafür bezahlt! Bessere und intelligentere Unterhaltung werdet ihr kaum finden. Nicht öffentlich-rechtlich und vermutlich auch nicht kommerziell. Es ist, was es ist: Eine Mediathekperle, die unterzugehen droht, weil kein Algorithmus sie uns in die Timeline boxt. Nur deshalb und dafür mach ich das hier.
I just want to smack it in your face. And I don’t want to hear you complainin‘!
„Life On Mars“ – verfügbar in der ARTE-Mediathek wieder ab 23. November 2023
TV Serie, BBC1, UK, 2006 – 2 Staffeln, 16 Episoden
Regie: John McKay
Drehbuch: Matthew Graham, Tony Jordan, Ashley Pharoah
Mit John Simm (Sam Tyler), Philip Glenister (Gene Hunt), Liz White (Annie Cartwright)
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Drop your weapons! You are surrounded by armed bastards!
Life On Mars – ab 01. Dezember wieder bei ARTE
Klar, alle COP-Serien spielen in einem Paralleluniversum. Aber diese hier, ist aus einem Parallel-Univerum mit multiplen (parallelen?) Zeitachsen auf unterschiedlichen (Bewußtseins-) Ebenen. Sie bekommen hier Cops, Mystery, Und die Zuspitzung des ganzen ermöglicht eine geniale Besetzung, eine intelligente Geschichte, ein überragendes Dialog-Buch und, nur ganz nebenbei – dank der Tatsache, dass der BBC zu ihrer Zeit (2006) wohl der gesamte Automobilbestand der Insel zur Verfügung stand, um ihre Charaktere damit auszurüsten – Car-Porn.
Gene Hunt: Anything happens to this motor, I’ll come ‚round your houses and stamp on all your toys. Got it? Good kids.
Trailer: Life On Mars – Season One – BBC1
Inhalt von ARTE.tv anzeigenAn dieser Stelle ist ein Inhalt der ARTE Mediathek eingebunden. Wenn sie diesen Inhalt anzeigen wollen, klicken sie bitte hier. Die Datenschutzerklärung von ARTE.tv gibt ihnen Auskunft über die dabei übertragenen Daten.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von ARTE.tv.
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Content-Warnung: Siebziger Jahre!
Eigentlich müsste jeder Episode von „Life On Mars“ heutzutage eine Warnung vorgeschaltet sein, die vor Homophobie, Frauenfeindlichkeit, Rassismus und obszöner Sprache warnt. In soweit stehen die nur 18, seit der Erstausstrahlung vergangenen Jahre für gleich mehrere Evolutionssprünge unseres kollektiven Bewusstseins. Umso mehr, als der zentrale Held der Serie, Sam Tyler, seinerseits um 23 Jahre in der Zeit zurückreisen muß – nur um ganz die gleiche Erfahrung zu machen…
Eine Content-Warnung kriegen sie von mir nicht. Erstens waren es die Siebziger, zweitens ist es Kunst und drittens und letztens ist es ein großer Spaß auf dieser Zeitreise mitzugehen.
„Detective Sam Tyler arbeitet mit seiner Kollegin und Freundin Maya an einem brisanten Fall in Manchester. Sam ist endlich einem Verdächtigen auf der Spur, doch die Beweislage reicht nicht aus. Als dann Maya verschwindet, ist Sam völlig durch den Wind. Er steigt mitten auf der Straße aus und wird von einem Auto überfahren. Als er wieder zu sich kommt, ist er plötzlich in den 70er Jahren gelandet. Auch hier ist er Kommissar und muss einen Fall lösen, der dem aus der „Zukunft“ verblüffend ähnelt. Eine rätselhafte Zeitreise, die Sam so schnell wie möglich beenden will…“
(Auszug aus der ARTE Programvorschau)
Ich war zu seiner Zeit, also zur Ausstrahlung der Serie (1973 war ich 8 Jahre alt), begeistert und „addicted“ genug, mir alle Staffeln der Serie in miserabler Qualität über halblegale Kanäle aus dem UK zu besorgen. Für mich war das „Erinnerungsfernsehen“… heute ist es eine Geschichte aus einer Zeit – vor der Zeit – der allermeisten potentiellen Zuschauer:innen in der werberelevanten Zielgruppe (14-49). Und gerade aus dieser Zielgruppe dürften nur die wenigsten eingeschaltet haben, als die erste Staffel seinerzeit (2007) bei Kabel1 ausgestrahlt wurde.
Gene Hunt: They reckon you’ve got concussion – I couldn’t give a tart’s furry cup if half your brains are falling out. Don’t ever waltz into my kingdom acting king of the jungle.
Sam Tyler: Who the hell are you?
Gene Hunt: Gene Hunt. Your DCI. And it’s 1973. Nearly dinner time. I’m ‚aving ‚oops.Die Originalsprache ist eine herrliche Zumutung!
Das ganze Elend solch herausragender ausländischer TV-Produktionen im deutschen Fernsehen ist leider, dass sie bei der Übertragung in den germanischen Synchronisationsstandard ungefähr 50% ihres Charmes und Charakters einbüßen. Der Zweikanalton ist da natürlich auch hier eine unbedingte Voraussetzung für den vollen Genuss.
Benutzen sie, wenn es denn irgendwie geht, besser die englische Tonspur. Auch wenn diese, darauf seien sie hiermit vorbereitet, eine absolut herrliche Zumutung für alle ist, die Englisch nur aus der Schule, der Uni oder dem Büro kennen oder gewohnt sind. Ich war selbst oft und regelmäßig im Vereinigten Königreich… ich habe Freund:innen all over the place. But in Manchester wusste ich oft nicht, ob das verfluchte Mancunian noch Englisch war, oder etwa ein Alien-Accent-from-another-world. Das macht aber nichts. Nach einer halben Stunde sind sie drin. Und nach zwei Staffeln sind sie vermutlich komplett angst-befreit für alles was danach noch kommt.
Besser als die Vorbilder?
UK-Krimi oder Buddy-Cop-Serien aus England sind im deutschen TV immer gut gelaufen. Ich erinnere mich zwar nur noch dunkel an „Mit Schirm, Charme und Melone / The Avengers„, doch an „Die Zwei / The Persuaders!“ und vor allem „Die Profis / The Professionals“ erinnere ich mich als prägende Erfahrung meiner Kindheit. Und nicht ohne Grund laufen sowohl die Originale, als auch immer wieder Remakes davon durch die Kinos und TV-Kanäle. Eben wohl weil es außer mir noch vielen so geht. Es stimmt: Das ist Fernsehen für „alte Leute“.
„Life On Mars“ steht in genau dieser Tradition, hat sie dabei aber, sowohl in der Produktion als auch, ganz besonders, im Storytelling, auf ein wesentlich moderneres Level gehoben und brutal in die Gegenwart transformiert. Im Vergleich zu dem, was sonst an Krimiware bei der BBC die Mediathek verstopft – von den unseren gar nicht zu reden – ist diese Serie ein echter Edelstein und mindestens so modern wie Tarantinos Zeitreise „Once Upon a Time in Hollywood“ – und der Film ist von 2019.
Der Soundtrack ist ein Hit
Was ich an der Serie besonders liebe, und was sie ebenso zu etwas wirklich besonderen macht, ist ihr vorzüglicher zeitgenössischer Soundtrack. Damit bekommen wir noch heute jede gute Party zum kollektiven ausflippen! Jedenfalls die Art von Partys die ich freiwillig besuchen würde…
- Introduction Dialogue — King of the Jungle
- David Bowie — Life on Mars?
- Roxy Music — Street Life
- Paul McCartney and Wings — Live and Let Die
- Electric Light Orchestra — 10538 Overture
- John Kongos — Tokoloshe Man
- Atomic Rooster — Devil’s Answer
- T. Rex — Rock On
- Free — Little Bit of Love
- Lee „Scratch“ Perry and The Upsetters — Jungle Lion
- Brief Interlude Dialogue — Armed Bastards!
- The Sweet — Blockbuster!
- The Faces — Cindy Incidentally
- Ananda Shankar — Snow Flower
- Slade — Coz I Luv You
- Mott the Hoople — One of the Boys
- Lindisfarne — Meet Me on the Corner
- Frankie Miller — I Can’t Change It
- Thin Lizzy — Whiskey in the Jar
- Audience — I Had a Dream
- Uriah Heep — Traveller in Time
- Nina Simone — I Wish I Knew
- Epilogue Dialogue — I Want to Go Home
(Quelle: Wikipedia.de)
Schaut es euch an! Ihr habt schon dafür bezahlt! Bessere und intelligentere Unterhaltung werdet ihr kaum finden. Nicht öffentlich-rechtlich und vermutlich auch nicht kommerziell. Es ist, was es ist: Eine Mediathekperle, die unterzugehen droht, weil kein Algorithmus sie uns in die Timeline boxt. Nur deshalb und dafür mach ich das hier.
I just want to smack it in your face. And I don’t want to hear you complainin‘!
„Life On Mars“ – verfügbar in der ARTE-Mediathek wieder ab 01. Dezember 2023
TV Serie, BBC1, UK, 2006 – 2 Staffeln, 16 Episoden
Regie: John McKay
Drehbuch: Matthew Graham, Tony Jordan, Ashley Pharoah
Mit John Simm (Sam Tyler), Philip Glenister (Gene Hunt), Liz White (Annie Cartwright)