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“Tem que tomar cuidado antes de colocar dados pessoais na IA” Reportagem no #JN sobre hospitais de BH
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Ein Neonazi unter vorgeblichen Antifaschist*innen?
Jeremy ist ein junger Neonazi aus Dresden. Erstmals fiel Jeremy auf, als er am 1. Juni 2024 mit zirka 100 anderen überwiegend jungen Neonazis gegen den Christopher Street Day (CSD) in Dresden demonstrierte. In den eineinhalb Jahren seit seiner ersten Sichtung war er immer wieder auf Nazidemos und sogenannten Montagsprotesten anzutreffen, meist im Umfeld der JN-Dresden/Elblandrevolte. Noch im Juli 2025 war Jeremy Teil des Naziaufmarsches der Freien Sachsen in Altleuben. Nun scheint er sich autoritären Linken angeschlossen zu haben.
Jeremy am 01.06.2024 bei einer Nazidemo gegen den CSD in Dresden. Quelle VersaRed.FotoAuf Instagram folgt er verschiedenen neonazistischen Accounts. Unter anderem dem Möchtegernrapper Kavalier, der „Jugend packt an“-Kampagne der Jungen Nationalisten (JN), der Kameradschaft Werra Elbflorenz, dem Filmkunstkollektiv der Identitären Bewegung und dem offiziellen Thor Steinar Shop. So weit, so unspektakulär.
Zwickau, 2. November 2025: Zirka 350 Menschen gedenken der Mordopfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Mit dabei: Eine Gruppe autoritärer Linker aus Chemnitz, Dresden und Zwickau. Und in deren Mitte ein bekanntes Gesicht: Jeremy. Mit rotem, Hammer und Sichel besetztem Schlauchschal.
Das wirft Fragen auf. Eine Distanzierung Jeremys von seinem neonazistischen Weltbild ist bis heute nicht zu erkennen. Den oben erwähnten neonazistischen Accounts folgt er auch noch einen Monat nach der Demonstration in Zwickau. Wissen seine neuen Freund*innen von seinem Weltbild? Oder ist es egal, weil man sich in vielen Dingen dann ja doch einig ist?
So lange eine glaubwürdige und unumkehrbare Distanzierung fehlt, bleibt Jeremy Neonazi – unabhängig davon was er für ein Halstuch gerade trägt. Neonazis wie Jeremy haben nichts auf linken Demonstrationen oder auch nur in der Nähe linker Strukturen zu suchen. Wer solche Leute hofiert, gefährdet antifaschistische und linke Strukturen – und schafft sich selbst ein (nächstes) Glaubwürdigkeitsproblem.
#Elblandrevolte #FreieSachsen #JN -
Ein Neonazi unter vorgeblichen Antifaschist*innen?
Jeremy ist ein junger Neonazi aus Dresden. Erstmals fiel Jeremy auf, als er am 1. Juni 2024 mit zirka 100 anderen überwiegend jungen Neonazis gegen den Christopher Street Day (CSD) in Dresden demonstrierte. In den eineinhalb Jahren seit seiner ersten Sichtung war er immer wieder auf Nazidemos und sogenannten Montagsprotesten anzutreffen, meist im Umfeld der JN-Dresden/Elblandrevolte. Noch im Juli 2025 war Jeremy Teil des Naziaufmarsches der Freien Sachsen in Altleuben. Nun scheint er sich autoritären Linken angeschlossen zu haben.
Jeremy am 01.06.2024 bei einer Nazidemo gegen den CSD in Dresden. Quelle VersaRed.FotoAuf Instagram folgt er verschiedenen neonazistischen Accounts. Unter anderem dem Möchtegernrapper Kavalier, der „Jugend packt an“-Kampagne der Jungen Nationalisten (JN), der Kameradschaft Werra Elbflorenz, dem Filmkunstkollektiv der Identitären Bewegung und dem offiziellen Thor Steinar Shop. So weit, so unspektakulär.
Zwickau, 2. November 2025: Zirka 350 Menschen gedenken der Mordopfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Mit dabei: Eine Gruppe autoritärer Linker aus Chemnitz, Dresden und Zwickau. Und in deren Mitte ein bekanntes Gesicht: Jeremy. Mit rotem, Hammer und Sichel besetztem Schlauchschal.
Das wirft Fragen auf. Eine Distanzierung Jeremys von seinem neonazistischen Weltbild ist bis heute nicht zu erkennen. Den oben erwähnten neonazistischen Accounts folgt er auch noch einen Monat nach der Demonstration in Zwickau. Wissen seine neuen Freund*innen von seinem Weltbild? Oder ist es egal, weil man sich in vielen Dingen dann ja doch einig ist?
So lange eine glaubwürdige und unumkehrbare Distanzierung fehlt, bleibt Jeremy Neonazi – unabhängig davon was er für ein Halstuch gerade trägt. Neonazis wie Jeremy haben nichts auf linken Demonstrationen oder auch nur in der Nähe linker Strukturen zu suchen. Wer solche Leute hofiert, gefährdet antifaschistische und linke Strukturen – und schafft sich selbst ein (nächstes) Glaubwürdigkeitsproblem.
#Elblandrevolte #FreieSachsen #JN -
Ein Neonazi unter vorgeblichen Antifaschist*innen?
Jeremy ist ein junger Neonazi aus Dresden. Erstmals fiel Jeremy auf, als er am 1. Juni 2024 mit zirka 100 anderen überwiegend jungen Neonazis gegen den Christopher Street Day (CSD) in Dresden demonstrierte. In den eineinhalb Jahren seit seiner ersten Sichtung war er immer wieder auf Nazidemos und sogenannten Montagsprotesten anzutreffen, meist im Umfeld der JN-Dresden/Elblandrevolte. Noch im Juli 2025 war Jeremy Teil des Naziaufmarsches der Freien Sachsen in Altleuben. Nun scheint er sich autoritären Linken angeschlossen zu haben.
Jeremy am 01.06.2024 bei einer Nazidemo gegen den CSD in Dresden. Quelle VersaRed.FotoAuf Instagram folgt er verschiedenen neonazistischen Accounts. Unter anderem dem Möchtegernrapper Kavalier, der „Jugend packt an“-Kampagne der Jungen Nationalisten (JN), der Kameradschaft Werra Elbflorenz, dem Filmkunstkollektiv der Identitären Bewegung und dem offiziellen Thor Steinar Shop. So weit, so unspektakulär.
Zwickau, 2. November 2025: Zirka 350 Menschen gedenken der Mordopfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Mit dabei: Eine Gruppe autoritärer Linker aus Chemnitz, Dresden und Zwickau. Und in deren Mitte ein bekanntes Gesicht: Jeremy. Mit rotem, Hammer und Sichel besetztem Schlauchschal.
Das wirft Fragen auf. Eine Distanzierung Jeremys von seinem neonazistischen Weltbild ist bis heute nicht zu erkennen. Den oben erwähnten neonazistischen Accounts folgt er auch noch einen Monat nach der Demonstration in Zwickau. Wissen seine neuen Freund*innen von seinem Weltbild? Oder ist es egal, weil man sich in vielen Dingen dann ja doch einig ist?
So lange eine glaubwürdige und unumkehrbare Distanzierung fehlt, bleibt Jeremy Neonazi – unabhängig davon was er für ein Halstuch gerade trägt. Neonazis wie Jeremy haben nichts auf linken Demonstrationen oder auch nur in der Nähe linker Strukturen zu suchen. Wer solche Leute hofiert, gefährdet antifaschistische und linke Strukturen – und schafft sich selbst ein (nächstes) Glaubwürdigkeitsproblem.
#Elblandrevolte #FreieSachsen #JN -
Ein Neonazi unter vorgeblichen Antifaschist*innen?
Jeremy ist ein junger Neonazi aus Dresden. Erstmals fiel Jeremy auf, als er am 1. Juni 2024 mit zirka 100 anderen überwiegend jungen Neonazis gegen den Christopher Street Day (CSD) in Dresden demonstrierte. In den eineinhalb Jahren seit seiner ersten Sichtung war er immer wieder auf Nazidemos und sogenannten Montagsprotesten anzutreffen, meist im Umfeld der JN-Dresden/Elblandrevolte. Noch im Juli 2025 war Jeremy Teil des Naziaufmarsches der Freien Sachsen in Altleuben. Nun scheint er sich autoritären Linken angeschlossen zu haben.
Jeremy am 01.06.2024 bei einer Nazidemo gegen den CSD in Dresden. Quelle VersaRed.FotoAuf Instagram folgt er verschiedenen neonazistischen Accounts. Unter anderem dem Möchtegernrapper Kavalier, der „Jugend packt an“-Kampagne der Jungen Nationalisten (JN), der Kameradschaft Werra Elbflorenz, dem Filmkunstkollektiv der Identitären Bewegung und dem offiziellen Thor Steinar Shop. So weit, so unspektakulär.
Zwickau, 2. November 2025: Zirka 350 Menschen gedenken der Mordopfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Mit dabei: Eine Gruppe autoritärer Linker aus Chemnitz, Dresden und Zwickau. Und in deren Mitte ein bekanntes Gesicht: Jeremy. Mit rotem, Hammer und Sichel besetztem Schlauchschal.
Das wirft Fragen auf. Eine Distanzierung Jeremys von seinem neonazistischen Weltbild ist bis heute nicht zu erkennen. Den oben erwähnten neonazistischen Accounts folgt er auch noch einen Monat nach der Demonstration in Zwickau. Wissen seine neuen Freund*innen von seinem Weltbild? Oder ist es egal, weil man sich in vielen Dingen dann ja doch einig ist?
So lange eine glaubwürdige und unumkehrbare Distanzierung fehlt, bleibt Jeremy Neonazi – unabhängig davon was er für ein Halstuch gerade trägt. Neonazis wie Jeremy haben nichts auf linken Demonstrationen oder auch nur in der Nähe linker Strukturen zu suchen. Wer solche Leute hofiert, gefährdet antifaschistische und linke Strukturen – und schafft sich selbst ein (nächstes) Glaubwürdigkeitsproblem.
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Ein Neonazi unter vorgeblichen Antifaschist*innen?
Jeremy ist ein junger Neonazi aus Dresden. Erstmals fiel Jeremy auf, als er am 1. Juni 2024 mit zirka 100 anderen überwiegend jungen Neonazis gegen den Christopher Street Day (CSD) in Dresden demonstrierte. In den eineinhalb Jahren seit seiner ersten Sichtung war er immer wieder auf Nazidemos und sogenannten Montagsprotesten anzutreffen, meist im Umfeld der JN-Dresden/Elblandrevolte. Noch im Juli 2025 war Jeremy Teil des Naziaufmarsches der Freien Sachsen in Altleuben. Nun scheint er sich autoritären Linken angeschlossen zu haben.
Jeremy am 01.06.2024 bei einer Nazidemo gegen den CSD in Dresden. Quelle VersaRed.FotoAuf Instagram folgt er verschiedenen neonazistischen Accounts. Unter anderem dem Möchtegernrapper Kavalier, der „Jugend packt an“-Kampagne der Jungen Nationalisten (JN), der Kameradschaft Werra Elbflorenz, dem Filmkunstkollektiv der Identitären Bewegung und dem offiziellen Thor Steinar Shop. So weit, so unspektakulär.
Zwickau, 2. November 2025: Zirka 350 Menschen gedenken der Mordopfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Mit dabei: Eine Gruppe autoritärer Linker aus Chemnitz, Dresden und Zwickau. Und in deren Mitte ein bekanntes Gesicht: Jeremy. Mit rotem, Hammer und Sichel besetztem Schlauchschal.
Das wirft Fragen auf. Eine Distanzierung Jeremys von seinem neonazistischen Weltbild ist bis heute nicht zu erkennen. Den oben erwähnten neonazistischen Accounts folgt er auch noch einen Monat nach der Demonstration in Zwickau. Wissen seine neuen Freund*innen von seinem Weltbild? Oder ist es egal, weil man sich in vielen Dingen dann ja doch einig ist?
So lange eine glaubwürdige und unumkehrbare Distanzierung fehlt, bleibt Jeremy Neonazi – unabhängig davon was er für ein Halstuch gerade trägt. Neonazis wie Jeremy haben nichts auf linken Demonstrationen oder auch nur in der Nähe linker Strukturen zu suchen. Wer solche Leute hofiert, gefährdet antifaschistische und linke Strukturen – und schafft sich selbst ein (nächstes) Glaubwürdigkeitsproblem.
#Elblandrevolte #FreieSachsen #JN -
Pull-Effekt: Sachsen bietet Exklusivausbildung für faschistische Jurist*innen
Wer gegen die allgemeinen Menschenrechte ankämpft, sollte im Gerichtssaal nur auf der Anklagebank etwas zu sagen haben – so zumindest die Theorie in Deutschland seit den Nürnberger Prozessen. Anders sieht man das in Sachsen. Hier werden Faschist*innen auch nach höchstrichterlichen Urteilen noch Rosen auf den Weg gestreut.
Doch der Reihe nach: Im Oktober 2022 entschied der Sächsische Verfassungsgerichtshof (SächsVerfGH) in einem umstrittenen Urteil, dass Sachsen dem Dritten Weg-Kader Matthias Bauerfeind, sein Rechtsreferendariat ermöglichen müsse. In Bayern und Thüringen war der langjährige Neonazi mit seinen Klagen – wie in vergleichbaren Fällen aller Bundesländer seit einem Leiturteil von 1975 üblich – gescheitert. Bauerfeind zog im bayerischen Fall sogar vor das zuständige Bundesgericht und verlor – allerdings zu spät, denn da war der Neonazi, dank der eigensinnigen Auslegung des höchsten sächsischen Gerichts, bereits fertig ausgebildeter Volljurist. Tür und Tor stehen neonazistischen Jurist*innen seitdem in Sachsen offen.
Matthias Bauerfeind
Der 1984 geborene Matthias Bauerfeind war von 2005 bis 2012 Funktionär der NPD und ab 2009 Kern einer Kameradschaft im „Freies Netz Süd“. Von 2005 bis 2013 wurde er fünf Mal verurteilt, u.a. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Nach dem Verbot des „Freien Netz“ im Jahr 2014, baute er als „stellvertretender Gebietsleiter Süd“ den Dritten Weg in Bayern mit auf. Dokumentiert sind beispielsweise seine Auftritte 2016 in Nürnberg, 2017 in Fulda und 2019 in Kempten. Bemerkenswert, aber wenig überraschend: Zuletzt fiel der auf Strafrecht spezialisierte Bauerfeind damit auf, dass er von mehreren baden-württembergischen AfD-Kreistagsfraktionen das anwaltliche Mandat in Verwaltungssachen erhielt.
Wir wollen euch hier den jüngsten Fall des sächsischen Sonderwegs vorstellen:
Im Mai 2025 wurde der Faschist John Hoewer aufgrund seiner Tätigkeit und Publikationen bei der Jungen Alternativen, dem extrem rechten Verein Ein Prozent, und dem offen faschistischen Jungeuropa Verlag als Rechtsreferendar in Rheinland-Pfalz abgelehnt. In seiner Begründung schrieb das Gericht in Koblenz, dass es in einer „wehrhaften“ Demokratie „(…) dem Staat [nicht] zuzumuten [sei], verfassungsuntreue Bewerber in den Vorbereitungsdienst aufnehmen zu müssen.“
Doch dann bewarb sich Hoewer in Sachsen.
Nachdem das Oberlandesgericht (OLG) Hoewer zwei mal aus Zweifel an seiner Verfassungstreue ablehnte, entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Bautzen im November 2025, dass Hoewer unverzüglich seine juristische Ausbildung beim Oberlandesgericht (OLG) Dresden aufnehmen dürfe. Das OVG Bautzen sah sich dabei an das kritisierte Sonderurteil des SächsVerfGH gebunden. Es bekräftigte seine Zweifel an der Richtigkeit dieses Urteils sogar nachdrücklich. Trotzdem verzichtete es auf eine Weiterleitung des Falls an das zuständige Bundesgericht (BVerfG), welches 2024 im Fall Bauerfeind doch eindeutig im Widerspruch zum SächsVerfGH entschieden hatte. Eine verpasste Gelegenheit. Und so bleibt das Motto der sächsischen Rechtspraxis vorerst: Nur weil man Faschisten ablehnen kann, heißt das noch lange nicht, dass man sie auch ablehnen muss. Denn in Sachsen reicht es seit 2022 nicht aus, nachweislich einer menschenverachtenden Ideologie anzuhängen. Man muss sich schon strafbar machen im Kampf gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung.
John Hoewer
Der neu-rechte Kader John Hoewer, Jahrgang 1987, ist im April 2025 von seinem stellvertretenden Vorstandsposten bei Ein Prozent zurückgetreten. Zwei Monate nachdem er sich erstmals in Sachsen beworben hatte. Dabei ist ihm ein aktives Eintreten gegen die „freiheitliche demokratische Grundordnung“, welches dem Bundesverfassungsgericht 2024 als Ablehnungsgrund für ein Rechtsreferendariat genügte, wahrlich nicht schwer nachzuweisen:
Schon im Januar 2017 soll Hoewer in handgreiflichen Auseinandersetzungen mit linken Demonstranten in einem Hörsaal der Universität Magdeburg verwickelt gewesen sein. Im April 2017 dann begleitete er den laut eigener Aussage den „Rechtsradikalen“ Philip Stein zu einer Veranstaltung der italienischen Faschisten von Casa Pound in Rom. Ebenfalls 2017, im Juli, besuchte John Hoewer gemeinsam mit weiteren AfDlern, JNlern und anderen Neonazis das „Deutschland-Seminar“ der extrem rechten Braunschweiger Burschenschaft Thuringia. Im Jahr 2021 nahm John Hoewer nachweislich an Kampfsportrainings mit anderen Neonazis der Jungen Alternative, der AfD und der NPD (heute Die Heimat) in Berlin Weißensee teil. Im Jahr 2022 war Hoewer dann Beisitzer im Verbandsrat der extrem rechten Deutschen Burschenschaft (DB). Ja, Hoewer ist Burschenschaftler, und zwar bei Germania Köln, Raczeks Breslau zu Bonn, und dort fechtet er vor NS-“Kunst“ mit Hakenkreuz. Die Burschenschaft ist übrigens die, die 2011 einen Antrag bei der DB einbrachten, der als „Ariernachweis“ bekannt wurde. Geschenkt, dass Hoewer auch jahrelang zum Jungen Alternative Landesvorstand in Sachsen-Anhalt gehörte und mindestens von Januar 2018 bis März 2025 für den AfD-Fraktionsvize im Bundestag, Sebastian Münzenmaier (Mainzer Burschenschaft Germania Halle), als Mitarbeiter angestellt war.
Diese Gesetzeslage und Rechtssprechung, der sächsische Sonderweg, ist in Deutschland einmalig. Im Raum steht der Verdacht, dass die Entscheidung des Sächsischen Verfassungsgerichtshofes von 2022 dem geltenden Bundesrecht widerspricht. Dass es auch anders geht, zeigt das Nachbarland Thüringen. So wies das Thüringer Verfassungsgericht im November 2025 eine AfD-Klage ab und entschied, dass Personen nicht zum juristischen Vorbereitungsdienst zugelassen werden sollen, wenn sie gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung verstoßen.
Doch Bauerfeind und Hoewer sind nicht die einzigen, denen der sächsische Sonderweg zugutekam. Der Neonazi Brian Engelmann durfte bereits im November 2018 sein Rechtsreferendariat in Chemnitz antreten, obwohl man um sein Weltbild wusste – im selben Monat stand er für seine Beteiligung am Überfall auf den alternativen Leipziger Stadtteil Connewitz mit anderen Neonazis vor Gericht. Und selbst nachdem sein Urteil von einem Jahr und vier Monaten auf Bewährung im Jahr 2020 für rechtskräftig erklärt wurde, entschied das Oberlandesgericht Dresden (OLG), dass Engelmann seine juristische Ausbildung abschließen dürfe. Jetzt ist der Mann mit den Hakenkreuzen auf der rechten Schulter Volljurist und in der Rechtsanwaltskanzlei des Leipziger Szene-Anwalts Arndt Hohnstädter angestellt.
Marko Zschörner und Brian Engelmann (mit tätowiertem Hakenkreuz-Muster)Brian Engelmann
Der 1992 in Freital geborene Brian Engelmann ist mehrfach vorbestrafter Gewalttäter und Kampfsportler. Schon 2012 griff Engelmann in eine Auseinandersetzung in einer Dresdner Diskothek ein. Dabei brach er dem Angreifer mehrere Gesichtsknochen und zerstörte ihm diverse Zähne, als er ihm gegen den Kopf trat. Im selben Jahr zog Engelmann für sein Jura-Studium nach Leipzig und fiel dort bald als Teil des “Bushido Sportcenter Leipzig” (ehemals “Bushido Free Fight Team”) von Marko Zschörner auf. In den folgenden Jahren trat Engelmann immer wieder als MMA-Kämpfer bei einschlägigen Veranstaltungen in Erscheinung. So gab es z.B. 2013 einen Kampf in Köthen gegen Kevin Kraft – ein weiterer Neonazi, dem zusammen er schließlich am 11.01.2016, im Nachgang des Angriffs auf Leipzig-Connewitz, von der Polizei festgesetzt wurde. Gemeinsam mit Mitgliedern der Neonazi-Struktur „HooNaRa“ („Hooligans, Nazis, Rassisten“), wie beispielsweise Martin Krause, arbeitete Engelmann jahrelang beim Leipziger Sicherheitsunternehmen “Black Rainbow Security”. Auch nach Abschluss seines zweiten Staatsexamens trat Engelmann weiterhin bei Neonazi-Milieu-Veranstaltungen, wie 2023 bei „Ostdeutschland kämpft“, auf.
Eine Gesetzesänderung, wie aktuell gefordert, oder eine juristische Entscheidung auf höchster Ebene lassen zwei Jahre nach dem SächsVerfGH-Urteil immer noch auf sich warten. Immerhin scheint nun endlich auch die Sächsische Landesregierung, in Person der Justizministerin Constanze Geiert (CDU), gemerkt zu haben, dass etwas faul ist im Freistaat Sachsen. So will man am Bundesverfassungsgericht mit einer abstrakten Normenkontrolle gegen die diesbezügliche Rechtsauslegung des eigenen, Sächsischen Verfassungsgerichts vorgehen. Bis dahin bleibt genau zu beobachten, wie sich der „Pull-Effekt“ auf faschistische Jurist*innen nach Sachsen weiterentwickelt.
#AfD #BrianEngelmann #EinProzent #JN #JohnHoewer #MatthiasBauerfeind #NPD
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Escalada do #JN hoje totalmente trabalhada no conflito entre os Poderes da República 😳
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Correspondente do #JN na Casa Branca: "Perguntei a porta-voz da Casa Branca se o presidente Donald Trump conversou com o ex- presidente Jair Bolsonaro um dia antes de ser preso."
Porta-voz da Casa Branca: "Que eu saiba, não. Não sei se essa ligação aconteceu ou não. Pode ser que sim."
E a apuração não aparece no JN?
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O QUE ACONTECEU COM O RAUL JUGMANN?! 🤯 🤯 🤯
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O último “boa noite” do Bonner no #JornalNacional #JN
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Die #JN #Thüringen war am letzten Wochenende in der Gedenkstätte Buchenwald und posierte dort vor den Verbrennungsöfen im Krematorium. Zum Foto haben sie das Lied „Früher war alles besser“ von „Confident of Victory“ gewählt und beziehen sich damit offensichtlich positiv auf die Shoah. Eine schlimmere Verhöhnung der Opfer der Shoah geht kaum.
Mit dabei waren Celine (3.v.l.) und Max-Joseph Matthieß (hat wahrscheinlich das Foto gemacht) und Alexander Dünisch (2.v.r.).
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A matéria no Jornal Nacional "alertando" para a "escassez" de mão de obra no varejo e que as empresas estão se vendo "obrigadas" a aumentar salários e benefícios para se tornarem atrativas. 🤡 🤡 🤡
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Sobre a resolução do Conselho de Segurança da ONU, notem que a menção à falta de condenação ao Hamas não é referida como justificativa dada pelos EUA para o veto: se trata de avaliação do #JN coonestando a derrubada do texto
RE: https://bsky.app/profile/did:plc:gpunjjgvlyb4racypz3yfiq4/post/3lz5lmtf6es2t -
#Pathogenicity of #SARS-CoV-2 #Omicron #Subvariants #JN.1, #KP.2, and #EG.5.1 in K18-hACE2 Transgenic #Mice, https://etidiohnew.blogspot.com/2025/08/pathogenicity-of-sars-cov-2-omicron.html
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A matéria no Jornal Nacional destacando o alto número de trabalhadores de entregas por app.
Comentaram a falta de proteção da CLT e logo em seguida mostraram UMA pessoa falando que AGORA ganham 3 vezes mais e terminaram com o case de uma pessoa que largou o trabalho num mercado (? já estava irritadíssimo nesse ponto) pra ser entregador. 🤡 🤡 🤡
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Etwa 350 TN bei #neonazis|tischem Aufmarsch gegen den #CSD in #Magdeburg #SachsenAnhalt am 23.08.2025.
Organisiert und mobilisiert wurde von "#DieHeimat" und der "#JN". Rdebeiträge gab es u.a. von Thorsten Heise und Sven Skoda.
#md2308Alle Fotos: https://flic.kr/s/aHBqjCrFxz
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O que será que a Globo tá sabendo ou suspeitando sobre a tal "transação bilionária de compra de dólares no dia do tarifaço de 50% contra o Brasil" pra ficar, já tem 48h, batendo nesse assunto em todos os seus jornalísticos? 🤔 🤔 🤔
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“A direita brasileira, que costuma brandir o patriotismo como bandeira, tem o dever de repudiar a chantagem de Trump e de defender o interesse nacional, a democracia e a independência do Judiciário”, diz @oglobo.globo.com em novo editorial sobre o tarifaço de Trump, elogiando postura de Lula no #JN
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"- Trump está há 7 meses no cargo. Pq o senhor nã fez nenhum movimento pra se aproximar dos EUA?
- Eu falo com ele quando tiver algo importante pra falar. Presidente não liga pro outro pra contar piada."O BERRO QUE EU DEI!!!
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Trechos da reportagem do #JN foram reapresentados no #JornalDaGlobo, com um adendo ao vivo comparando o cenário atual com agressões de bolsonaristas contra ministros do STF e falando em riscos à democracia 🙄
RE: https://bsky.app/profile/did:plc:gpunjjgvlyb4racypz3yfiq4/post/3lt3zdx73ik2q -
No #JN, matéria enquadrando a exposição da defesa dos interesses dos mais ricos por parlamentares como campanha de ataques contra o Congresso. É como se a polarização social e as desigualdades econômicas tivessem sido inventadas há uma semana 🤷♂️
RE: https://bsky.app/profile/did:plc:gpunjjgvlyb4racypz3yfiq4/post/3lsvww7twrk24 -
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O Jornal Nacional """"""informando"""""" que os ataques contra o Irã são contra "o programa nuclear".
COMO SE ISSO JUSTIFICASSE, NÉAN, AMADA?!
Quem Israel é na fila do pão pra decidir se outra nação pode ou não ter tecnologia nuclear?
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Novo dia, nova reportagem do #JN colocando benefício voltado a pessoas com deficiência e idosos pobres como vilão das contas públicas. Dessa vez, pelas palavras de Marcos Lisboa 😒
RE: https://bsky.app/profile/did:plc:ut56ijevus2ct7iajvoqytha/post/3lqnzythpsc25 -
O TRALLI ABRINDO O JORNAL NACIONAL COM UMA EULOGIA SOBRE A RELAÇÃO TRUMP-MUSK DESFEITA. 🗣️ 🗣️ 🗣️
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Ich möchte euch nicht den Tag vermiesen, aber das hier sollten wir alle wissen! Vielleicht morgen ansehen?
#Rechtsradiikale, vernetzt und gefährlich, und inzwischen ziemlich selbstsicher! Da kommt eine Welle von Gewalt auf uns zu! #AfD #FreieSachsen #JN #Kontraste #rbbhttps://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/extremisten/neonazis-auf-dem-vormarsch.html
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Ich möchte euch nicht den Tag vermiesen, aber das hier sollten wir alle wissen! Vielleicht morgen ansehen? #Rechtsradiikale, vernetzt und gefährlich, und inzwischen ziemlich selbstsicher! Da kommt eine Welle von Gewalt auf uns zu! #AfD #FreieSachsen #JN #Kontraste #rbb
Neonazis auf dem Vormarsch -
Der kurze Sommer der #Elblandrevolte? Medialer Hype und Wirklichkeit #JN #Nazis
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Der kurze Sommer der Elblandrevolte? Medialer Hype und Wirklichkeit
Zuerst veröffentlicht im Antifa Infoblatt (AIB 146)
Seit Mai 2024 machte die Nazigruppe „Elblandrevolte“ Schlagzeilen. Mutmaßliche Mitglieder dieser Gruppe hatten den SPD-Politiker Matthias Ecke in Dresden angegriffen und verletzt. Darüber hinaus zeigte sich die Gruppe verantwortlich für unterschiedliche neonazistische Mobilisierungen in Dresden und Umland, denen sehr junge Rechte folgten. Bundesweit berichteten Medien über die Umtriebe des Dresdner Ablegers der „Jungen Nationalisten“ (JN), der Jugendorganisation der NPD/Die Heimat. Die Berichte konnten dabei nicht immer überzeugen und trugen ihren Teil zur Selbstinszenierung und Popularität der Gruppe bei. Nach einem Jahr ist es Zeit für einen Rück- und Ausblick.
3. Februar 2024 – Gründung im „Haus Montag“ in Pirna
Am 21. Januar 2024 war auf einer Dresdner Demonstration der „Freien Sachsen“ seit langer Zeit wieder ein Banner der JN zu sehen. Ein paar Tage später, am 3. Februar 2024, fand die Gründung der „Elblandrevolte“ im „Haus Montag“ in Pirna statt. Die JN hatte zu einer Vernetzungs- und Schulungsveranstaltung eingeladen, an der auch die führenden Köpfe der späteren Gruppe teilnahmen. Das „Haus Montag“ ist eine der zentralen neonazistischen Locations in der Region und lokale Basis von NPD, Freien Sachsen und Compact-Magazin. Auf der Schulung im Februar wurde die JN und deren „weltanschauliche“ Bezugspunkte vorgestellt. Auf einer Vortragsfolie war zu lesen: „Konkurrenz kam und verschwand wieder“ – ein Seitenhieb gegen die wenig wirksamen Organisierungsversuche des „Dritten Weg“ im Jahr zuvor. An der Schulung nahmen u.a. der zukünftige Stützpunktleiter Finley Pügner und Kurt Altrichter teil.
Kurt Altrichter (rechts) und Finley Pügner (links) posieren mit dem Neonazi-Liedermacher Frank Rennicke (mitte) bei der Eröffnung der „Heimat“-Europazentrale in Berlin am 27. April 2024. (Screenshot Instagram)1. August 2024 – Mobilisierung gegen den CSD in Bautzen
Am Hauptbahnhof in Dresden sammelten sich 200 Nazis aus Dresden und dem Umland. Pügner gab mit Megafon den Ton an. Ziel der Gruppe war der CSD im 60 Kilometer entfernten Bautzen. Die Stadt gilt als rechte Hochburg und besonders mobilisierungsstark. Dem Aufruf der Elblandrevolte folgten auffällig viele Jugendliche – vor allem angetrieben durch eine weitreichende Social-Media-Mobilisierung. Die Anreise lief jedoch nicht wie geplant. Antifaschistische und queere Aktivist*innen besetzten das Zuggleis: keine Abfahrt für Neonazis. Deren Reaktion war hilflos. Bisher waren sie weder auf polizeiliche noch größere antifaschistische Gegenwehr gestoßen. Letztlich sind Finley Pügner und sein Anhang gezwungen zum nächstgelegenen Bahnhof zu laufen und erreichen Bautzen mit über einer Stunde Verspätung. In Bautzen selbst schließen sich rund 700 Neonazis den Protesten gegen den CSD an und treten aggressiv auf. Doch Dank antifaschistischem und queerem Selbstschutz verläuft der Tag ohne größere Zwischenfälle.
16. Juni 2024 – JN-Sommersonnenwende in Eschede
In einem großen Kreis standen mehrere dutzend Personen mit Fackeln um ein Feuer. Die Männer trugen weiße Hemden und Zunfthosen, die Frauen lange Röcke und weiße Blusen. Ein Teil der Gruppe war mit Sturmhauben in Deutschlandfarben vermummt. Bei der Veranstaltung handelte es sich um die offizielle Sonnenwendfeier der JN im niedersächsischen Eschede. Die rund 40 Teilnehmer*innen waren ausschließlich Kader der Jugendorganisation der NPD/Die Heimat, darunter beispielsweise Michael Brück. Auch dabei: Finley Pügner, Alexander Weigelt, Kurt Altrichter und Emely Knobloch – das Führungsquartett der Elblandrevolte.
Alexander Weigelt, Emely Knobloch, Finley Pügner und Kurt Altrichter (vlnr., markiert) bei der Sommerwendfeier der JN in Eschede. (Screenshot Spiegel TV)Die Vier sind seit 2024 regelmäßig bei bundesweiten JN-Veranstaltungen anzutreffen. Diese gibt es seit 2023 wieder häufiger: Angeleitet und vorangetrieben von einigen erfahreneren Neonazis versucht sich die JN bundesweit neu aufzustellen. So auch in Dresden, der angeblichen „Hauptstadt der Bewegung“, wo die JN-Strukturen nach der Zerschlagung der „Freien Kameradschaft Dresden“ 2016 weitgehend am Boden lagen. Beim Aufbau der jungen Struktur mischen altbekannte Neonazis mit: Thomas Sattelberg und Max Schreiber aus Pirna oder Benjamin Moses aus Bautzen. Die Erwartungen an „die Neuen“ sind dabei recht hoch. So führte die Elblandrevolte etwa den letztjährigen Aufmarsch anlässlich des 13. Februars in Dresden an.
14. September 2024 – Wanderung in der Sächsische Schweiz
Fünf Personen posierten mit White-Power Zeichen vor einer Deutschlandflagge in der Sächsischen Schweiz. Im dazugehörigen Instagrampost hieß es großspurig: „Die Elblandrevolte hat die Sächsische Schweiz besetzt“. Angekündigt war eine „anspruchsvolle Spätsommerwanderung“ für 30 Teilnehmer. Tatsächlich aufraffen konnten sich gerade einmal sechs Personen. Die Gruppe scheiterte an ihrer eigenen Klientel: Veranstaltungen mit politischen Inhalten oder solchen Wanderungen in heimatlicher Naturverbundenheit sind wenig spannend. Entsprechend schwer fällt neue Personen einzugliedern, politisch zu schulen und langfristig zu binden.
Teilnehmer der „anspruchsvollen Spätsommerwanderung“ für 30 Teilnehmer am 14. September 2024. (Screenshot Instagram)24. Oktober 2024 – TikTok live
Pügner ging auf TikTok live. Seit einem Spiegel TV-Beitrag im Sommer 2024 versucht Pügner die mediale Aufmerksamkeit zu nutzen. Im Livestream thematisierte Pügner die Hausdurchsuchungen gegen Mitglieder der Gruppe „Deutsche Jugend voran“ in Berlin. Er fände die Razzien gut, da „die ganzen Leute dann vielleicht mal begreifen, das diese ganzen komischen Gruppen Müll sind“. Pügner mimt den Politkader mit Durchblick.
31. Dezember 2024 – „Da fliegen die Türen auf“
Das Gesicht der Elblandrevolte sitzt in U-Haft. Gut zwei Monate nach seinen unbedarften Aussagen über die „komischen Gruppen“ in Berlin „fliegen“ bei Pügner selbst „die Türen auf“. Der Vorwurf: gefährliche Körperverletzung und Bedrohung. Eine Gruppe um den JN-Kader soll in Görlitz eine Kommunalpolitikerin der Partei „Die Linke“ angegriffen haben. Pügner wurde dabei die Sturmhaube vom Kopf gezogen. Bereits ein paar Wochen zuvor drohte er eben jener Politikerin ihr eine „reinzuschießen“ – alles auf Video am Rande einer Demo festgehalten. Mit der Festnahme wurde es schlagartig ruhig um die Elblandrevolte. Die „Kameradschaft“, die sie sich auf die Fahnen schrieb, erwies sich als brüchig. Ein paar wenige Instagram-Postings mit halbherzigen Solidaritätsaufrufen täuschen darüber nicht hinweg.
24. Februar 2025 – Comeback-Versuche
„Nach einer längeren Schaffenspause“ melde sich die Elblandrevolte wieder zurück, hieß es Anfang Februar auf dem Instagram-Account der Gruppe. Rund 50 Jugendliche fanden sich vor der Altmarktgalerie ein, um den „Dresdner Montagsprotest“ zu unterstützen. Teile der Gruppe waren extra aus Chemnitz vom dortigen JN-Ableger angereist. Das Momentum vom Sommer ist allerdings weg. Die Rolle vom inhaftierten Pügner versuchen neue Personen einzunehmen. Max Wasner spielte den Anheizer und lief mit einem Megafon vor den Jugendlichen her. Ob das Substanz hat, bleibt abzuwarten1. Zum 13. Februar, dem letzten verbliebenen Event der klassischen Neonaziszene, brachte die Gruppe nichts zustande: Es blieb beim Kleben einiger JN-Plakate. Von den noch im Vorjahr angekündigten Aktionen war nichts zu sehen. Auch der gemeinsam ausgerufene Zubringertreffpunkt zum großen Trauermarsch am 15. Februar 2025 entpuppte sich als Misserfolg. Nur wenige Personen kamen zum Treffpunkt, Alexander Weigelt und Co. liessen sich schnell von der Polizei ans S-Bahn-Gleis schicken: Anstatt eines Vorabmarsches dann doch nur zwei Haltestellen mit dem ÖPNV zum Demoauftakt. Im Vergleich zum Vorjahr stellte die Elblandrevolte hier nicht einmal einen eigenen Block, sondern schloss sich, dem bundesweiten JN-Block an.
Ausblick
Die Elblandrevolte wird ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht. Wegbrechende Kader, kann sie nicht ersetzen. Trotz einiger Mobilisierungserfolge gehörten selten mehr als ein Dutzend Leute zur Gruppe – die Fluktuation war und ist hoch. Die „Weltanschauung“ der JN der mobilisierten, jungen Klientel zu vermitteln, gelingt kaum. Zudem werden die organisatorischen Defizite sofort deutlich, wenn es für sie nicht nach Plan läuft. Das eröffnet Möglichkeiten für antifaschistische Praxis, wie die behinderte Anreise der Neonazis nach Bautzen zeigt.
Dass die Gruppe in der Außenwahrnehmung (auch unter Antifaschist*innen) größer und professioneller wirkt, liegt nicht zuletzt an einer effekthascherischen Berichterstattung, die der Elblandrevolte nicht nur zu größerer Reichweite verhalf, sondern gleichzeitig Hochglanzbilder für die eigene mediale Inszenierung auf Instagram und TikTok lieferte. Auch deshalb sollten sich Antifaschist*innen die Frage stellen, inwieweit eine solche Thematisierung der Gruppe die richtige Intervention ist oder nicht viel mehr der Fokus auf die Zerschlagung ihres mobilisierbaren Umfelds gelegt werden sollte.
- Eine Woche später gab Max Wasner auf Instagram bekannt nicht mehr Teil der JN zu sein ↩︎
#AlexanderWeigelt #BenjaminMoses #Elblandrevolte #EmelyKnobloch #FinleyPügner #HausMontag #JN #KurtAltrichter #MaxSchreiber
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AGORA O BONNER TÁ LÁ!!! 🗣️ 🗣️ 🗣️
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Que coisa mais chata esse negócio do #JN na casa dos outros.
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A pauta sobre "educação financeira nas escolas" no Jornal Nacional se resume a "investimentos".
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[Correspondence] #Virological and #antigenic characteristics of #SARS-CoV-2 #variants #LF.7.2.1, #NP.1, and #LP.8.1 https://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(25)00015-5/fulltext?rss=yes
... several sublineages of #JN.1 are increasingly out-competing XEC and KP.3.1.1, exhibiting superior growth advantages; for example, LF.7.2.1, MC.10.1, NP.1, and, most importantly, LP.8.1 (figure A, B).
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In der Gegend von #Radevormwald #Remscheid sind anscheinend altbekannte #Nazis wieder aktiv, teils aus dem ehemaligen #FeundeskreisRade (FKO), teils #AN #JN #IB #noafd. Hier gemeinsam bei einer „Germanenwanderung“ in #OWL.
#OBK #Oberberg #Wuppertal -
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