#gittaconnemann — Public Fediverse posts
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Diese Koalition ist ihr eigenes Problem
Die Koalition betreibt eine widersprüchliche und rückwärtsgewandte Politik. Katharina Reiche ist eine Lobbyistin der Energieindustrie. Die strategische Ausrichtung ihrer Energiepolitik wird das Land – wenn sich die vorgelegten Gesetzentwürfe so durchsetzen – nicht weiter bringen, sondern uneinholbar zurückwerfen. Ihre gerade vorgelegte Strategie, die Entschädigungen für Ökostromanbieter, deren Strom nicht angenommen wird, weil wieder einmal französischer Atomstrom das Netz verstopft, wird nicht nur den Ausbau der Erneuerbaren aufhalten, sondern auch vielen Gemeinden schaden, die in Windkraft- oder Solaranlagen investiert haben, um autarker zu werden und sich damit eigene Einnahmen für kommunale Zwecke verschafft haben. Und das ist nicht der einzige Bereich, in dem sie daran geht, die Wirtschaft zu behindern und zu schädigen.
Ideologische Scheuklappe: Zentralismus der Energieversorgung
Reiche betreibt eine Energiepolitik, die nicht nur vorgibt, “technikoffen” zu sein, ohne überhaupt zu wissen, was sie damit meint: Technik war und ist immer offen, sie folgt nur der Physik und der Ökonomie. Reiche verfolgt vor allem eine zentralistische Energiepolitik, die die Vorherrschaft der Energiekonzerne ENBW, E-On und RWE und der Gas- und Ölindustrie trotz Kohleausstieg in Zukunft sichern will und deshalb gegen besseres Wissen versucht, wie es schon einmal die FDP/CDU Politik geschafft hat, die Alternativenergien so zu diskriminieren, dass die entsprechenden Hersteller in Schwierigkeiten kommen. Damals sind die weltweit führenden Solarhersteller aus Deutschland, wie Solarworld pleite gegangen und das Know-how und Arbeitsplätze sind nach China abgewandert.
Beim “Heizungsgesetz” zeigt sich ideologisch voreingenommene Inkompetenz
Es ist folglich kein Wunder, dass das der CDU/CSU verhasste “Heizungsgesetz” Robert Habecks bisher nicht angefasst worden ist. So mies, dass es angeblich “sofort abgeschafft” werden müsse, ist es wohl tatsächlich gar nicht, gibt es doch technisch und pysikalisch keine bessere Möglichkeit, als mit Wärmepumpen und Solarunterstützung oder auch ohne letztere aus einer Kilowattstunde Strom sechs Kilowattstunden Wärme zu machen. Heizungsbau und Industrie boomen, die Anlagen werden immer günstiger und aus der Wirtschaft hört man, dass sie am besten arbeiten kann, wenn die Gesetze so bleiben, wie sie sind. Außerdem ist eine dezentrale Energieversorgung ohne lange Übertragungswege nicht nur ökonomischer im Betrieb, sondern auch resilienter und weniger Angriffen im Kriegsfall ausgesetzt, wie täglich in der Ukraine sichtbar wird. Aber auch hier will Frau Reiche möglichst bald wieder Unsicherheit schaffen. Noch sind unsere Unternehmen bei Wärmepunpen führend aber wie lange noch?
“Technikoffenheit” hat es immer gegeben, Autokrise ist hausgemacht
Mit dem völlig unsinnigen und energiepolitisch aussichtslosen Herumgeeiere mit der angeblich “tollen Zukunft” von “E-Fuels” wird die Autoindustrie davon abgehalten, sich strategisch neu aufzustellen und in die einzig richtige und strategisch erfolgreiche Technik zu investieren, nämlich in die Elektromobilität. Die deutsche Autowirtschaft befindet sich derzeit in einer Krise, die aber nur zu winzigen Teilen darauf zurückzuführen ist, dass inzwischen China massenhaft Elektroautos produziert und subventioniert exportiert. Denn nicht das verunsichert die Käufer:innen, auch nicht das dumme Geschwätz der AfD und Trumps und anderer Klimaleugner, sondern dass CDU/CSU, allen voran Markus Söder diesen Blödsinn aufnehmen und übernehmen. Die Absatzkrise der Automobilwirtschaft hat drei hausgemachte Ursachen.
Erstens: Es trifft zu, dass man mit großen Autos und Luxusautos mehr Geld verdienen kann, als mit Kleinwagen. Diese phänomenale Erkenntnis haben in den vergangenen Jahren, so hört man hinter vorgehaltener Hand aus allen Automobilkonzernen, Scharen von Beratungsunternehmen in den Chefetagen aller Konzerne den Managern als “neue” Strategie verkauft. Nun mag das ja für Mercedes-Benz, Rolls Royce, auch für BMW und Porsche eine gangbare Strategie sein. Nur wenn auch Volkswagen – wie der Name schon sagt – und Ford, bei dessen Namen man hierzulande sofort “Fiesta” assoziiert, meinen, dieselbe Strategie verfolgen zu müssen, geht das halt schief. Warum, weil Berater größtenteils Betriebswirte sind und von Volkswirtschaft nicht die Bohne verstehen und keine Minute nachdenken, wieviele Menschen es gibt, die sich solche Autos leisten können.
Zweitens: Zumal Daimler mit Auslaufen der A-Klasse, BMW-Einstellung des 1er und Audi mit Ende des A1 sich der Möglichkeit selbst beraubt haben, kleine, relativ luxuriöse Autos für die nachwachsende Generation zu bauen und sich damit Kund:innennachwuchs heranzuziehen. Ola Källenius hat das erkannt und das Ruder herumgerissen und BMW und VW haben die größten Probleme, dem zu folgen, Ford hat eine massive Existenzkrise auf dem gesamten europäischen Markt.
Drittens: Drang zu Häßlichkeit und Größenwahn – interessanterweise gibt es – im Gegensatz zu Verbrennern, bei denen Gewicht und Motorgröße von der EU limitiert sind – durch Flottenverbrauch – für neue E-Autos keinerlei Limit, zu bauen und zu vertreiben. Das wiederum führt zu unsinnigem Wachstum der Kisten, zumeist SUVs, die zwei, drei, manche sogar vier Tonnen auf die Waage bringen, weil sie Batterien mit Reichweiten von bis zu 800 km meinen, verbauen zu müssen und dann bis zu 1.000 e-PS brauchen, um diese Wuchtbrummen noch annehmbar zu beschleunigen. Dazu beschäftigen alle Konzerne Designer, die aggressive, Brutalität ausstrahlende Fronten entwerfen, Linien nicht nach Eleganz zeichnen, sondern weil sich geknickte Bleche dünner verarbeiten lassen, sodass am Ende Vehikel unsere Straßen und Städte verstellen, die einem Kampfpanzer ähnlicher sind, als einer Familienkutsche. Am besten in Schwarz, Silber, und Grau in allen Schattierungen.
25 Jahre subventionierte Sackgassen der Technik
Es gäbe also viel zu tun, um zu helfen, dass die Automobilbranche, von der direkt oder indirekt 25% der Volkswirtschaft abhängen, auf einen ökonomisch UND ökologisch richtigen Kurs zurück zu bringen, aber was macht Reiche: Ablenkungsmanöver durch Hybridtechnik, E-Fuels, die seit Jahren gescheitert sind und nie in nennenswertem Umfang auf den Markt kamen, weil ihre Produktion Energie kostet und vernichtet, anstatt sie sinnbringend umzuwandeln. Das ist einfache Physik – der Satz von der Energieerhaltung. Seit 25 Jahren fuhr diese Technik immer wieder gegen die Wand: Die Methanol-Brennstoffzelle – entwickelt von Ford, General Motors, Mercedes und VW – erinnern Sie sich noch an die erste A-Klasse, den Touran, Opel Zafira und Ford D-Max? Da sollten die rein und die Ölkonzerne haben das mit der Weigerung, Methanol-Zapfsäulen aufzustellen, verhindert. Dann die “SunDiesel” Strategie von VW und Mercedes, die mit von der Firma “Choren” erzeugtem Biodiesel fahren wollten – ein 900 Millionen Subventionsgrab, das letztlich in den 10er Jahren abgewickelt wurde.
Aus Desastern nichts gelernt
Angesichts dieses und weiterer Desaster wie etwa der Ölgewinnung aus der Jathropha-Pflanze und der Nischentechnik Wasserstoff-Brennstoffzelle im PKW wünscht sich Gitta Connemann, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auf den Vorhalt, dass diese E-Fuels teuer und ernergetischer Unsinn seien, von dem die Wisssenschaft warnt: “Wissenschaft kann sich irren und ich wünsche mir vor allem Offenheit” – für Unsinn . Das klingt anhand physikalischer Fakten wie dem Kernsatz der Thermodynamik etwa so seriös, wie die Corona-Leugner, die Maskanpflicht als Erstickungsgefahr für Kinder und Impfung für eine Erfindung dunkler Mächte halten, der Menschheit dadurch heimlich Chips ins Hirn zu pflanzen. Aber dieselbe Kompetenz hat Frau Connemann ja schon bei der Analyse von Teilzeitbeschäftigung als “Lifestyle-Teilzeit” bewiesen.
EU-Datenschutz: Europas Resilienz gegen US-Tech-Konzerne schwächen statt stärken
Tut die CDU/CSU in der Bundesregierung schon im Energiebereich alles ihr mögliche, um eine wirtschaftlich verunsicherte Schlüsselbranche noch weiter zu verunsichern, hat sie auch in Sachen Resilienz der EU gegen die manipulativen Algorithmen der US- und chinesischen (a)sozialen Plattformen keine schlüssige Strategie. Mit dem “Omnibus” Gesetz der EU sollen wesentliche Schutzmechanismen der Datenschutz-Grundverordnung, die inzwischen weltweit so angesehen ist, dass Brasilien, Großbritannien und die Schweiz an ihr festhalten, China sich sogar in Teilen ihrer Gesetze daran orientiert, verwässert werden. Der Grundrechtsschutz der EU-Bürger gegen übergriffige US-Plattformen wird unter dem Deckmäntelchen angeblichem “Bürokratieabbaus”aufgeweicht und durchlöchert, ebenso der “Digital Markets Act” und der noch gar nicht umgesetzte “AI-Act” der EU. Kompensieren soll die Datenschutzlöcher dann ein Handy- und Plattformverbot für Jugendliche unter 16, das tief in deren Grundrecht auf Informationsfreiheit eingreift. Nicht zuletzt, weil die Politik zu feige ist, gegen die US-Tech-konzerne konsequent Recht durchzusetzen und für Gewalt und Pornografie saftige Strafen zu verhängen, wenn sie nicht aus dem Netz entfernt werden. Und die Sozis sehen zu und machen alles mit. In Baden Württemberg stehen sie deshalb bei 8 Prozent.
Die Personalberaterfrage “Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?” darf dieser Bundesregierung wohl nicht gestellt werden.
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Peter Handke schrieb das Schauspiel, das am 8.Juni 1966 im Frankfurter Theater am Turm unter Regie von Klaus Peymann uraufgeführt wurde. Das Geschehen zwischen Darsteller und Publikum steht im Mittelpunkt des Interesses. (Wikipedia) Das Publikum wird mit allerlei Unerfreulichem betitelt, das auf die Geschichte zwischen 1933 und 1945 anspielt. Die Publikumsbeschimpfungen, die Friedrich Merz und die derzeitige Bundesregierung durchführen, sind vorgeblich von Natur der 2025er Jahre – aber sie gehen – im Gegensatz zu den Künstlerischen – an die Wurzel des Grundgesetzes. Friedrich Merz stellt systematisch das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Grundgesetz in Frage und betätigt sich damit als Verfassungsfeind.
Publikumsbeschimpfung Fake News 1: Die Deutschen sind zuviel und zu oft krank
Die Krankmeldungen per Telefon haben den Krankenstand in die Höhe getrieben, die Deutschen entziehen sich der Arbeit durch Krankmeldungen und schaden so der Wirtschaft. Als Konsequenz müssten die telefonische Krenkschreibung abeschafft und allgemein strengere Kriterien für die Krankschreibung eingeführt werden. Die Gesundheitsministerin begleitet das Getöse mit der Forderung, die Deutschen sollten seltener zum Arzt gehen. Vor dem Hintergrund, dass aufgrund aktueller Statistiken Krebserkrankungen immer mehr jüngere Leute heimsuchen, eine todbringende Forderung. Aber nach einer wissenschaftliche Analyse, die wir hier veröffentlicht haben, sind weder die Krankschreibungen gestiegen, noch drücken sich die Deutschen vor der Arbeit: Dr. Stefan Streit hat hier nachgewiesen, dass die ideologischen Forderungen von Merz nichts, aber auch garnichts mit der Realität zu tun haben.
Publikumsbeschimpfung, Fake News 2: Zahnersatz nicht mehr bezahlen
Kassenpatient;innen werden ohnehin benachteiligt, wenn es um dringend notwendige Maßnahmen zur Gesundheits- und Daseinsvorsorge geht. Ich weiss, wovon ich rede, denn meine Tochter, die bis zum Alter von 26 über mich Beihilfe + private Zusatzversicherung genoss, ist nun gesetzlich versichert. Was die Union hier den Menschen zumuten möchte, ist das abrutschen in US-amerikanische Verhältnisse. im Angesicht der Versicherungspaläste der Krankenversicherungen ein Hohn auf eine solidarische Gemeinschaft in einer sozialen Marktwirtschaft. Was Merz und Co hier propagieren oder besser androhen, ist die komplette Entsolidarisierung des Sozialsystems. Die AfD lässt grüßen – das ist ganau ihr Ziel, aber sie sagt es nicht offen und wird deshalb von den dümmsten Schafen, die ihre Schlächter selber wählen, weiter unterstützt.
Publikumsbeschimpfung, Fake News 3: Diffamierung der Lifestyle-Teilzeit
Sie ist ganz besonders mit der Dummheit der parlamentarischen Staatssekretärin im Wirtschaftsressort, BMWI, Gitta Connemann verbunden. Sie schimpft sich zuständig für Mittelstandspolitik und ich kann als Unternehmensberater im Mittelstand über ihre Tiraden nur lachen, die an den Bedürfnissen der kleinen und mitteleren Unternehmen völlig vorbeigehen und als irrlichternde Ideen aus der Mottenkiste der 50er Jahre erscheinen. Wider alle Vernunft wird Teilzeit als “Luxusproblem” diffamiert. Dass die überwiegende Mehrzahl der Menschen nicht nur damit private Probleme löst, wie alleinerziehend zu sein, sich weiterbilden zu können, private Pflege für Angehörige zu leisten, ehrenamtliche Arbeit ermöglicht, poltische Arbeit in Kommunalparlamenten daran hängt, kommt Frau Connemann überhaupt nich in den Sinn. Diese Lobbyistin im öffentlichen Amt aus dem vorletzten Jahrhundert ist ein Sinnbild für die Regierung Merz: ab in die 50er Jahre des 20.Jahrhunderts! Aber alles ist noch viel schlimmer: Längst wissen alle klugen Unternehmer:innen, dass zufriedene, selbstbestimmte, flexible Mitarbeiter:innen wesentlich produktiver sind, als durch starre Regeln zur Arbeit genötigte Mietsklaven. Connemanns IQ scheint davon überfordert zu sein.
Politische Folgen der Hetze gegen soziale Grundrechte
Der Kern dieser politischen Kampagnen ist ein Angriff auf Artikel 20 Grundgesetz: “Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat”. Es gaht gegen die Gleichheit der sozialen Chancen im gesamten Bundesgebiet, die Chancengleichheit der Menschen von Geburt an und die Möglichkeiten zur Wahrnehmung der Grundrechte auf Bildung, auf freie Berufswahl und freie Entfaltung der Persönlichkeit. Der Rechtsstaat des Grundgesetzes ist eben nicht ein Bestandteil der Kommandowirtschaft von Xi Jinping, Donald Trump oder VWadimir Putin: Noch haben hier Lohnabhängige, abhängige Freiberufler und Selbständige, kleine oder mittlere Unternehmen Rechte, die sie schützen. Aber auch diese sind in Gefahr. Die Bundesregierung will den Datenschutz abschaffen und damit die kleinen und mittleren Unternehmen und ihre Betriebsgeheimnisse den US-Oligarchen preisgeben. Sie nennt das “Bürokratieabbau” – in Wirklichkeit handelt es sich um Grundrechtsabbau.
Weimarer Erfahrung: Die “Harzburger Front” lässt grüßen
1931 haben viele Unternehmer, Interessenvertreter und Lobbyisten den Schulterschluss zu den Nationalsozialisten gesucht. Ein Treffen von etwa 10.000 Personen in Bad Harzburg war der Ausgangspunkt einer Unterstützungswelle der Wirtschaft für die Nationalsozialisten. Viele Forderungen zum Sozialabbau, die derzeit seitens der Wirtschaft geäußert werden, erinnern an diesen historischen Schulterschluss des Kapitals mit den Nazis. Heute sind es nicht die Großkonzerne, sondern bestimmte Mittelständler, die entweder die AfD mit Spenden unterstützen oder ihre Ziele teilen. Sie wenden sich damit gegen den Sozialstaat und versuchen, die soziale Ordnung unserer Verfassung aúszuhöhlen. Gegen die traditionsreiche CDU, die einst das “Ahlener Programm” schrieb und über Jahrzehnte neben dem Wirtschafts- auch über einen starken Arbeitnehmerflügel verfügte, dem einst Norbert Blüm und Rita Süssmuth, heute Karl-Josef Laumann und Herrmann-Josef Arentz und NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach angehören,
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Peter Handke schrieb das Schauspiel, das am 8.Juni 1966 im Frankfurter Theater am Turm unter Regie von Klaus Peymann uraufgeführt wurde. Das Geschehen zwischen Darsteller und Publikum steht im Mittelpunkt des Interesses. (Wikipedia) Das Publikum wird mit allerlei Unerfreulichem betitelt, das auf die Geschichte zwischen 1933 und 1945 anspielt. Die Publikumsbeschimpfungen, die Friedrich Merz und die derzeitige Bundesregierung durchführen, sind vorgeblich von Natur der 2025er Jahre – aber sie gehen – im Gegensatz zu den Künstlerischen – an die Wurzel des Grundgesetzes. Friedrich Merz stellt systematisch das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Grundgesetz in Frage und betätigt sich damit als Verfassungsfeind.
Publikumsbeschimpfung Fake News 1: Die Deutschen sind zuviel und zu oft krank
Die Krankmeldungen per Telefon haben den Krankenstand in die Höhe getrieben, die Deutschen entziehen sich der Arbeit durch Krankmeldungen und schaden so der Wirtschaft. Als Konsequenz müssten die telefonische Krenkschreibung abeschafft und allgemein strengere Kriterien für die Krankschreibung eingeführt werden. Die Gesundheitsministerin begleitet das Getöse mit der Forderung, die Deutschen sollten seltener zum Arzt gehen. Vor dem Hintergrund, dass aufgrund aktueller Statistiken Krebserkrankungen immer mehr jüngere Leute heimsuchen, eine todbringende Forderung. Aber nach einer wissenschaftliche Analyse, die wir hier veröffentlicht haben, sind weder die Krankschreibungen gestiegen, noch drücken sich die Deutschen vor der Arbeit: Dr. Stefan Streit hat hier nachgewiesen, dass die ideologischen Forderungen von Merz nichts, aber auch garnichts mit der Realität zu tun haben.
Publikumsbeschimpfung, Fake News 2: Zahnersatz nicht mehr bezahlen
Kassenpatient;innen werden ohnehin benachteiligt, wenn es um dringend notwendige Maßnahmen zur Gesundheits- und Daseinsvorsorge geht. Ich weiss, wovon ich rede, denn meine Tochter, die bis zum Alter von 26 über mich Beihilfe + private Zusatzversicherung genoss, ist nun gesetzlich versichert. Was die Union hier den Menschen zumuten möchte, ist das abrutschen in US-amerikanische Verhältnisse. im Angesicht der Versicherungspaläste der Krankenversicherungen ein Hohn auf eine solidarische Gemeinschaft in einer sozialen Marktwirtschaft. Was Merz und Co hier propagieren oder besser androhen, ist die komplette Entsolidarisierung des Sozialsystems. Die AfD lässt grüßen – das ist ganau ihr Ziel, aber sie sagt es nicht offen und wird deshalb von den dümmsten Schafen, die ihre Schlächter selber wählen, weiter unterstützt.
Publikumsbeschimpfung, Fake News 3: Diffamierung der Lifestyle-Teilzeit
Sie ist ganz besonders mit der Dummheit der parlamentarischen Staatssekretärin im Wirtschaftsressort, BMWI, Gitta Connemann verbunden. Sie schimpft sich zuständig für Mittelstandspolitik und ich kann als Unternehmensberater im Mittelstand über ihre Tiraden nur lachen, die an den Bedürfnissen der kleinen und mitteleren Unternehmen völlig vorbeigehen und als irrlichternde Ideen aus der Mottenkiste der 50er Jahre erscheinen. Wider alle Vernunft wird Teilzeit als “Luxusproblem” diffamiert. Dass die überwiegende Mehrzahl der Menschen nicht nur damit private Probleme löst, wie alleinerziehend zu sein, sich weiterbilden zu können, private Pflege für Angehörige zu leisten, ehrenamtliche Arbeit ermöglicht, poltische Arbeit in Kommunalparlamenten daran hängt, kommt Frau Connemann überhaupt nich in den Sinn. Diese Lobbyistin im öffentlichen Amt aus dem vorletzten Jahrhundert ist ein Sinnbild für die Regierung Merz: ab in die 50er Jahre des 20.Jahrhunderts! Aber alles ist noch viel schlimmer: Längst wissen alle klugen Unternehmer:innen, dass zufriedene, selbstbestimmte, flexible Mitarbeiter:innen wesentlich produktiver sind, als durch starre Regeln zur Arbeit genötigte Mietsklaven. Connemanns IQ scheint davon überfordert zu sein.
Politische Folgen der Hetze gegen soziale Grundrechte
Der Kern dieser politischen Kampagnen ist ein Angriff auf Artikel 20 Grundgesetz: “Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat”. Es gaht gegen die Gleichheit der sozialen Chancen im gesamten Bundesgebiet, die Chancengleichheit der Menschen von Geburt an und die Möglichkeiten zur Wahrnehmung der Grundrechte auf Bildung, auf freie Berufswahl und freie Entfaltung der Persönlichkeit. Der Rechtsstaat des Grundgesetzes ist eben nicht ein Bestandteil der Kommandowirtschaft von Xi Jinping, Donald Trump oder VWadimir Putin: Noch haben hier Lohnabhängige, abhängige Freiberufler und Selbständige, kleine oder mittlere Unternehmen Rechte, die sie schützen. Aber auch diese sind in Gefahr. Die Bundesregierung will den Datenschutz abschaffen und damit die kleinen und mittleren Unternehmen und ihre Betriebsgeheimnisse den US-Oligarchen preisgeben. Sie nennt das “Bürokratieabbau” – in Wirklichkeit handelt es sich um Grundrechtsabbau.
Weimarer Erfahrung: Die “Harzburger Front” lässt grüßen
1931 haben viele Unternehmer, Interessenvertreter und Lobbyisten den Schulterschluss zu den Nationalsozialisten gesucht. Ein Treffen von etwa 10.000 Personen in Bad Harzburg war der Ausgangspunkt einer Unterstützungswelle der Wirtschaft für die Nationalsozialisten. Viele Forderungen zum Sozialabbau, die derzeit seitens der Wirtschaft geäußert werden, erinnern an diesen historischen Schulterschluss des Kapitals mit den Nazis. Heute sind es nicht die Großkonzerne, sondern bestimmte Mittelständler, die entweder die AfD mit Spenden unterstützen oder ihre Ziele teilen. Sie wenden sich damit gegen den Sozialstaat und versuchen, die soziale Ordnung unserer Verfassung aúszuhöhlen. Gegen die traditionsreiche CDU, die einst das “Ahlener Programm” schrieb und über Jahrzehnte neben dem Wirtschafts- auch über einen starken Arbeitnehmerflügel verfügte, dem einst Norbert Blüm und Rita Süssmuth, heute Karl-Josef Laumann und Herrmann-Josef Arentz und NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach angehören,
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Die Ahnengalerie
Von 2009 bis 2013 war sie #ParlamentarischeStaatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (#BMUKN). Der Minister hieß zunächst #NorbertRöttgen (#CDU), ab Mai 2012 #PeterAltmaier (CDU). Letzterer erwarb sich sofort große Verdienste durch das Niedermachen der #Photovoltaik-Industrie https://www.iwr.de/ticker/bremst-bundesregierung-den-ee-ausbau-boersenzeitung-pne-warnt-vor-weiterer-altmaier-delle-und-fadenriss-beim-wind-und-solarausbau-artikel7654 .
Von 2021 bis 2025 war #MichaelKellner (#Bündnis90DieGrünen) #ParlamentarischerStaatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz (#BMWK) unter dem vielgeschmähten #RobertHabeck.
Nun darf #KatherinaReiche (CDU) selbst das #BMWE leiten und prägen.
(Wer genau hinguckt, erkennt die Namensänderungen beim im Grunde gleichen Ministerium)Kellner traut sich schon nach wenigen Monaten Amtszeit von Frau Reiche eine starke Meinung zu:
"Die Ministerin ist das Problem."
https://taz.de/Gruener-ueber-Energiepolitik-/!6110507/
Zitat:
"Ein Grund für den derzeit niedrigen Stromverbrauch ist die konjunkturelle Schwäche der deutschen Wirtschaft. Reiche geht anscheinend davon aus, dass die Wirtschaft weiter schwächelt, der Boom der energieintensiven Rechenzentren an Deutschland vorbeiläuft, der Hochlauf der E-Mobilität, der Wärmepumpe und die energieintensive Industrie verschwindet."
Entsprechend fiel der sogenannte "#Energiewendemonitoring"-Bericht aus https://taz.de/Energiewende-Bericht/!6110237/ .
Nebenbei:
Die aktuelle Parlamentarische Staatssekretärin beim BMWE heißt #GittaConnemann (CDU). Sie steht voll hinter Frau Reiche. In einer #Maischberger-Sendung vor wenigen Tagen durfte sie mit #KatharinaDröge @katdro über die Kosten eines weiteren Ausbaus der Erneuerbaren Energien vs. eines verstärkten Baus von #Erdgas-Kraftwerken streiten.
https://www.daserste.de/information/talk/maischberger/faktencheck/faktencheck-maischberger-886.htmlMüssen wir uns auf eine Ministerin Connemann einstellen im Kabinett Merz Nr. xyz?
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Die Ahnengalerie
Von 2009 bis 2013 war sie #ParlamentarischeStaatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (#BMUKN). Der Minister hieß zunächst #NorbertRöttgen (#CDU), ab Mai 2012 #PeterAltmaier (CDU). Letzterer erwarb sich sofort große Verdienste durch das Niedermachen der #Photovoltaik-Industrie https://www.iwr.de/ticker/bremst-bundesregierung-den-ee-ausbau-boersenzeitung-pne-warnt-vor-weiterer-altmaier-delle-und-fadenriss-beim-wind-und-solarausbau-artikel7654 .
Von 2021 bis 2025 war #MichaelKellner (#Bündnis90DieGrünen) #ParlamentarischerStaatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz (#BMWK) unter dem vielgeschmähten #RobertHabeck.
Nun darf #KatherinaReiche (CDU) selbst das #BMWE leiten und prägen.
(Wer genau hinguckt, erkennt die Namensänderungen beim im Grunde gleichen Ministerium)Kellner traut sich schon nach wenigen Monaten Amtszeit von Frau Reiche eine starke Meinung zu:
"Die Ministerin ist das Problem."
https://taz.de/Gruener-ueber-Energiepolitik-/!6110507/
Zitat:
"Ein Grund für den derzeit niedrigen Stromverbrauch ist die konjunkturelle Schwäche der deutschen Wirtschaft. Reiche geht anscheinend davon aus, dass die Wirtschaft weiter schwächelt, der Boom der energieintensiven Rechenzentren an Deutschland vorbeiläuft, der Hochlauf der E-Mobilität, der Wärmepumpe und die energieintensive Industrie verschwindet."
Entsprechend fiel der sogenannte "#Energiewendemonitoring"-Bericht aus https://taz.de/Energiewende-Bericht/!6110237/ .
Nebenbei:
Die aktuelle Parlamentarische Staatssekretärin beim BMWE heißt #GittaConnemann (CDU). Sie steht voll hinter Frau Reiche. In einer #Maischberger-Sendung vor wenigen Tagen durfte sie mit #KatharinaDröge @katdro über die Kosten eines weiteren Ausbaus der Erneuerbaren Energien vs. eines verstärkten Baus von #Erdgas-Kraftwerken streiten.
https://www.daserste.de/information/talk/maischberger/faktencheck/faktencheck-maischberger-886.htmlMüssen wir uns auf eine Ministerin Connemann einstellen im Kabinett Merz Nr. xyz?
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#GittaConnemann #CDU besitz doch tatsächlich die Hybris dem Wissenschaftler #MarcelFratzscher in der Sendung #hartaberfair vorzuwerfen, er würde Unfug erzählen, weil er sich nicht wirklich gut mit den Lohnzetteln von Arbeitnehmern auskennen würde.
Mein Faktencheck ergab in weniger als einer Minute #Fratzscher kennt die korrekten Zahlen!
#Connemann = frech & ahnungslos
#CxU = postfaktische Politik 🤬