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#terrorregime — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #terrorregime, aggregated by home.social.

  1. Kriegsgefahr nicht gebannt

    Wo bleibt die UNO?

    Die Delegationen der USA und des Iran sind aus Pakistan ohne greifbare Ergebnisse abgereist. Droht nun die nächste Eskalationstufe im Irankrieg der USA und Israels? Experten halten das nicht für ausgeschlossen – immerhin gibt es Hoffnung, dass beide Seiten nun die Erkenntnisse aus den Treffen analysieren und auswerten. Historisch gesehen hat es eine solche Verhandlungsrunde in der Neuzeit nicht gegeben: Völkerrechtswidriger Angreifer, der einen Teil der  Staatsspitze eines menschenrechtsverletzenden Terrorregimes getötet hat, trifft auf die neuen Handlungsbevollmächtigten des weiter herrschenden Regimes.

    Oder populär ausgedrückt: politischer Abschaum, der sich selbst überschätzt hat, trifft auf politischen Abschaum, der als Regime überlebt hat, und frech auch noch  Forderungen stellt.  Im schlimmsten Fall wird Donald Trump, dem die 14-tägige Kampfpause Zeit zum Denken gebracht hat, wieder ein Ultimatum stellen, das der Iran verstreichen lässt. Und danach weitermachen. Das bedeutet Bodentruppen und eine Eskalation, die er sich innenpolitisch nicht leisten kann. Also ist es wahrscheinlicher, dass man in Washington oder Mar-a-Lago eine für ihn gesichtswahrende Lösung suchen wird.  Oder er macht wahr, was er heute schon wieder angekündigt hat, den Iran “an einem Tag” zu vernichten. Wir wissen bisher nicht, was der Großsprech im Präsidentenamt mit dem “besten und letzten” Vorschlag gemeint hat, den er den Mullahs angeblich hat unterbreiten lassen. Die Zeit der UNO, jetzt für einen für alle Seiten eleganten Vorschlag zu sorgen, ist jetzt gekommen. Denn dieser Krieg betrifft längst eine Mehrheit der Staaten der Vereinten Nationen.

    Ein klassischer Zeitpunkt der UNO

    Beide Seiten, vor allem aber die US-amerikanische,  sind offensichtlich vom Verlauf des Konflikts überrascht worden. Der Iran hat zwar wesentliche Repräsentanten des Regimes verloren, aber bekanntlich ist in einem funktionierenden (Terror-)System jeder ersetzbar. Allerdings ist unklar, wie fest die neuen Vertreter in Pakistan – Parlamentspräsident und die Unterhändler – wirklich im Sattel sitzen. Trump wiederum  – und mehr noch sein möchtegern-Nachfolger Vance – stehen erheblich innenpolitisch unter Druck, diesen Krieg zu beenden und damit Energiekrise, die Inflation und die Zickzackkurse an der Börse zu beenden. Nicht nur der Westen hat aber ein Interesse daran, dass die Straße von Hormus offen und befahrbar bleibt. Sowohl die Golfstaaten, die diesen Weg ökonomisch existenziell brauchen, als auch China und der gesamte ferne Osten können kein Interesse daran haben, dass der Iran sich in Zukunft praktisch als wegelagerndes Regime betätigt und mit willkürlichen Gebühren und Übergriffen, wie es derzeit geschieht, nach Gusto Schiffe passieren zu lassen oder zu bedrohen. Wenn Trump nun ankündigt, seinerseits dafür zu sorgen, dass auch er  keine Schiffe mehr die Straße von Hormus passieren lassen will, ist dies eine erneute, gefährliche Eskalation.

    Guterres muss jetzt handeln

    Der UN-Generalsekretät António Guterres  muss jetzt versuchen, die Situation zu entschärfen, indem die UNO Kontakt sowohl mit den Verhandlern in Pakistan als auch mit den von der blockierten Straße von Hormus betroffenen Staaten Kontakt aufnimmt und auf eine Sitzung der Vollversammlung hinarbeitet. Er könnte der Versammlung eine Resolution unterbreiten, die vorschlägt, die Kontrolle über die Straße von Hormus im Rahmen einer Pufferzone zu entmilitarisieren und unter Kontrolle der UN-Truppen zu stellen, die übernehmen und hierfür ein Mandat erhalten. Pakistan, China, Indien, Japan, der gesamte ferne Osten, die Golfstaaten sowieso, sowie die Mehrheit der afrikanischen Staaten, die auf Düngemittelexporte angewiesen sind, sowie Australien und Neuseeland, deren fossile Energieimporte auch betroffen sind, müssen ein Interesse an dieser Lösung haben. Die EU und Europa könnten eine entsprechende Initiative ergreifen.  Nur so wird eine ausufernde weltwirtschaftliche Krise, an der allenfalls Trump und Putin persönlich ein Interesse haben können, vermieden werden. Es wäre auch insofern eine interessante internationale Machtprobe, als auf diesem Weg ncht nur mehr Sicherheit für alle geschaffen werden könnte.

    Das Stündchen trumpschen Windeis “Friedensrat” hat geschlagen

    Die UNO muss in dieser Situation ihre angestammte Rolle wieder übernehmen. Denn nur so kann eine Mehrheit aller interessierten, aber nicht in den Krieg  involvierten Staaten der Erde verlässliche Bedingungen trotz waffenstarrender Kriegsparteien schaffen. Die Bundesregierung sollte den Mut dazu haben, jetzt eine Initiative auf diplomatischen Kanälen gemeinsam mit der EU anzugehen. Es wäre im übrigen eine Möglichkeit, im Rahmen einer multipolaren Weltpolitik von Seiten der Mittelmächte und kleinen Staaten den “Platzhirschen” Trump und Putin zu zeigen, dass der Rest der Welt keine wehrlosen Opfer sind.  Nebenbei würde eine solche Initiative beweisen, dass Trumps “Friedensrat”, der  schon aufgrund seiner Zusammensetzung ungeeignet ist, eine Lösung den Konflikts auch nur anzudenken, von der Weltgemeinschaft de facto als lächerlich entlarvt und damit in die Tonne getreten würde. Es ist jetzt die Diplomatie, die Donald Trump einhegen kann, nicht zuletzt, weil er sie nicht kann und nicht versteht.

  2. "Was Israelis aus den Albträumen eines iranischen Henkers lernen können

    Da #Israel die Todesstrafe einführt, können sich Regierungsminister von dem, was sie als „iranisches Terrorregime“ bezeichnen, sowohl inspirieren lassen als auch warnen lassen. Nur wenige von uns werden jemals eine so intensive Freude erleben wie die, die den israelischen Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, Ende letzten Monats überkam, als die Knesset für die #Legalisierung der #Todesstrafe für #Palästinenser stimmte. Die Champagnerflasche, die er zu öffnen versuchte, mit theatralischer Feierlichkeit, wird der Größe der Euphorie, die er in diesem Moment empfunden haben muss, nicht ganz gerecht.

    Aber die Todesstrafe ist, wie Ben Gvir sicherlich weiß, nicht nur Spaß und Spiel: Sie erfordert umfangreiche logistische Vorkehrungen. Und in dieser Hinsicht kann er viel von dem lernen, was er als „iranisches #Terrorregime“ bezeichnet – einem der weltweit führenden Vertreter dieser Praxis, der für 64 Prozent der weltweit im Jahr 2024 dokumentierten staatlich sanktionierten Hinrichtungen verantwortlich ist. Ben Gvir hätte sich keinen professionelleren und erfahreneren Mentor wünschen können als die Islamische Republik.

    Nach dem neuen israelischen Gesetz rechtfertigen nur Morde, die mit der Absicht begangen wurden, „die Existenz des Staates Israel zu negieren“, die Todesstrafe. Und obwohl dies sicherlich vage genug ist, um so viele Palästinenser wie möglich einzubeziehen, werden seine Verfasser eine verpasste Gelegenheit bedauern, gegen andere Dissidenten und Abweichler vorzugehen – obwohl Finanzminister Bezalel #Smotrich schnell darauf bestand, dass das Gesetz auch für „Verräter aus den eigenen Reihen“ gilt.

    Dennoch haben Israels #rechtsextreme Gesetzgeber im Vergleich zu ihren iranischen Kollegen noch einen langen Weg vor sich. Die Liste der Straftaten, die im #Iran die #Todesstrafe rechtfertigen, ist in ihrem Umfang schwindelerregend und umfasst #Einbruch, #Prostitution, #Drogenhandel, #Homosexualität, politische #Dissidenz, #Ehebruch und „Krieg gegen Gott“.

    Nach dem neuen israelischen Gesetz sollen Hinrichtungen durch Erhängen in einer vom israelischen #Strafvollzugsdienst verwalteten Einrichtung vollstreckt werden.

    Wie langweilig. Auch hier kann sich Ben #Gvir von der Islamischen Republik inspirieren lassen. Wie wäre es mit einer öffentlichen Hinrichtung auf dem Stadtplatz? Unterhaltung für die Massen ist in diesen schwierigen Zeiten nicht zu verachten, und sie ist kostenlos.

    Und warum sollte er sich auf nur eine Methode beschränken? Die Islamische Republik hat Hinrichtungen auch durch #Erschießungskommandos, #Steinigung und das Herabstürzen von Menschen von einer Klippe vollzogen. Wäre Steinigung nicht ein passender Tribut an Ben Gvirs bekundetes Bekenntnis zur jüdischen Tradition?

    Eine letzte Frage bleibt noch zu klären: Wer soll die Hinrichtungen durchführen? Israel hat kaum Erfahrung mit Henkern; tatsächlich hat bisher nur eine einzige Person diese Rolle ausgeübt. Shalom #Nagar, der den Nazi-Kriegsverbrecher Adolf #Eichmann hinrichtete, berichtete später von #PTBS und Albträumen, die ihn für den Rest seines Lebens verfolgten.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes "What Israelis can learn from the nightmares of an Iranian hangman" von Orly Noy, erschienen am 09. März 2026 in @972mag

    @israel @palestine @gazanotice #Gaza #DeathPenalty #Palestine

  3. "Was Israelis aus den Albträumen eines iranischen Henkers lernen können

    Da #Israel die Todesstrafe einführt, können sich Regierungsminister von dem, was sie als „iranisches Terrorregime“ bezeichnen, sowohl inspirieren lassen als auch warnen lassen. Nur wenige von uns werden jemals eine so intensive Freude erleben wie die, die den israelischen Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, Ende letzten Monats überkam, als die Knesset für die #Legalisierung der #Todesstrafe für #Palästinenser stimmte. Die Champagnerflasche, die er zu öffnen versuchte, mit theatralischer Feierlichkeit, wird der Größe der Euphorie, die er in diesem Moment empfunden haben muss, nicht ganz gerecht.

    Aber die Todesstrafe ist, wie Ben Gvir sicherlich weiß, nicht nur Spaß und Spiel: Sie erfordert umfangreiche logistische Vorkehrungen. Und in dieser Hinsicht kann er viel von dem lernen, was er als „iranisches #Terrorregime“ bezeichnet – einem der weltweit führenden Vertreter dieser Praxis, der für 64 Prozent der weltweit im Jahr 2024 dokumentierten staatlich sanktionierten Hinrichtungen verantwortlich ist. Ben Gvir hätte sich keinen professionelleren und erfahreneren Mentor wünschen können als die Islamische Republik.

    Nach dem neuen israelischen Gesetz rechtfertigen nur Morde, die mit der Absicht begangen wurden, „die Existenz des Staates Israel zu negieren“, die Todesstrafe. Und obwohl dies sicherlich vage genug ist, um so viele Palästinenser wie möglich einzubeziehen, werden seine Verfasser eine verpasste Gelegenheit bedauern, gegen andere Dissidenten und Abweichler vorzugehen – obwohl Finanzminister Bezalel #Smotrich schnell darauf bestand, dass das Gesetz auch für „Verräter aus den eigenen Reihen“ gilt.

    Dennoch haben Israels #rechtsextreme Gesetzgeber im Vergleich zu ihren iranischen Kollegen noch einen langen Weg vor sich. Die Liste der Straftaten, die im #Iran die #Todesstrafe rechtfertigen, ist in ihrem Umfang schwindelerregend und umfasst #Einbruch, #Prostitution, #Drogenhandel, #Homosexualität, politische #Dissidenz, #Ehebruch und „Krieg gegen Gott“.

    Nach dem neuen israelischen Gesetz sollen Hinrichtungen durch Erhängen in einer vom israelischen #Strafvollzugsdienst verwalteten Einrichtung vollstreckt werden.

    Wie langweilig. Auch hier kann sich Ben #Gvir von der Islamischen Republik inspirieren lassen. Wie wäre es mit einer öffentlichen Hinrichtung auf dem Stadtplatz? Unterhaltung für die Massen ist in diesen schwierigen Zeiten nicht zu verachten, und sie ist kostenlos.

    Und warum sollte er sich auf nur eine Methode beschränken? Die Islamische Republik hat Hinrichtungen auch durch #Erschießungskommandos, #Steinigung und das Herabstürzen von Menschen von einer Klippe vollzogen. Wäre Steinigung nicht ein passender Tribut an Ben Gvirs bekundetes Bekenntnis zur jüdischen Tradition?

    Eine letzte Frage bleibt noch zu klären: Wer soll die Hinrichtungen durchführen? Israel hat kaum Erfahrung mit Henkern; tatsächlich hat bisher nur eine einzige Person diese Rolle ausgeübt. Shalom #Nagar, der den Nazi-Kriegsverbrecher Adolf #Eichmann hinrichtete, berichtete später von #PTBS und Albträumen, die ihn für den Rest seines Lebens verfolgten.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes "What Israelis can learn from the nightmares of an Iranian hangman" von Orly Noy, erschienen am 09. März 2026 in @972mag

    @israel @palestine @gazanotice #Gaza #DeathPenalty #Palestine

  4. "Was Israelis aus den Albträumen eines iranischen Henkers lernen können

    Da #Israel die Todesstrafe einführt, können sich Regierungsminister von dem, was sie als „iranisches Terrorregime“ bezeichnen, sowohl inspirieren lassen als auch warnen lassen. Nur wenige von uns werden jemals eine so intensive Freude erleben wie die, die den israelischen Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, Ende letzten Monats überkam, als die Knesset für die #Legalisierung der #Todesstrafe für #Palästinenser stimmte. Die Champagnerflasche, die er zu öffnen versuchte, mit theatralischer Feierlichkeit, wird der Größe der Euphorie, die er in diesem Moment empfunden haben muss, nicht ganz gerecht.

    Aber die Todesstrafe ist, wie Ben Gvir sicherlich weiß, nicht nur Spaß und Spiel: Sie erfordert umfangreiche logistische Vorkehrungen. Und in dieser Hinsicht kann er viel von dem lernen, was er als „iranisches #Terrorregime“ bezeichnet – einem der weltweit führenden Vertreter dieser Praxis, der für 64 Prozent der weltweit im Jahr 2024 dokumentierten staatlich sanktionierten Hinrichtungen verantwortlich ist. Ben Gvir hätte sich keinen professionelleren und erfahreneren Mentor wünschen können als die Islamische Republik.

    Nach dem neuen israelischen Gesetz rechtfertigen nur Morde, die mit der Absicht begangen wurden, „die Existenz des Staates Israel zu negieren“, die Todesstrafe. Und obwohl dies sicherlich vage genug ist, um so viele Palästinenser wie möglich einzubeziehen, werden seine Verfasser eine verpasste Gelegenheit bedauern, gegen andere Dissidenten und Abweichler vorzugehen – obwohl Finanzminister Bezalel #Smotrich schnell darauf bestand, dass das Gesetz auch für „Verräter aus den eigenen Reihen“ gilt.

    Dennoch haben Israels #rechtsextreme Gesetzgeber im Vergleich zu ihren iranischen Kollegen noch einen langen Weg vor sich. Die Liste der Straftaten, die im #Iran die #Todesstrafe rechtfertigen, ist in ihrem Umfang schwindelerregend und umfasst #Einbruch, #Prostitution, #Drogenhandel, #Homosexualität, politische #Dissidenz, #Ehebruch und „Krieg gegen Gott“.

    Nach dem neuen israelischen Gesetz sollen Hinrichtungen durch Erhängen in einer vom israelischen #Strafvollzugsdienst verwalteten Einrichtung vollstreckt werden.

    Wie langweilig. Auch hier kann sich Ben #Gvir von der Islamischen Republik inspirieren lassen. Wie wäre es mit einer öffentlichen Hinrichtung auf dem Stadtplatz? Unterhaltung für die Massen ist in diesen schwierigen Zeiten nicht zu verachten, und sie ist kostenlos.

    Und warum sollte er sich auf nur eine Methode beschränken? Die Islamische Republik hat Hinrichtungen auch durch #Erschießungskommandos, #Steinigung und das Herabstürzen von Menschen von einer Klippe vollzogen. Wäre Steinigung nicht ein passender Tribut an Ben Gvirs bekundetes Bekenntnis zur jüdischen Tradition?

    Eine letzte Frage bleibt noch zu klären: Wer soll die Hinrichtungen durchführen? Israel hat kaum Erfahrung mit Henkern; tatsächlich hat bisher nur eine einzige Person diese Rolle ausgeübt. Shalom #Nagar, der den Nazi-Kriegsverbrecher Adolf #Eichmann hinrichtete, berichtete später von #PTBS und Albträumen, die ihn für den Rest seines Lebens verfolgten.

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    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes "What Israelis can learn from the nightmares of an Iranian hangman" von Orly Noy, erschienen am 09. März 2026 in @972mag

    @israel @palestine @gazanotice #Gaza #DeathPenalty #Palestine

  5. "Was Israelis aus den Albträumen eines iranischen Henkers lernen können

    Da #Israel die Todesstrafe einführt, können sich Regierungsminister von dem, was sie als „iranisches Terrorregime“ bezeichnen, sowohl inspirieren lassen als auch warnen lassen. Nur wenige von uns werden jemals eine so intensive Freude erleben wie die, die den israelischen Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, Ende letzten Monats überkam, als die Knesset für die #Legalisierung der #Todesstrafe für #Palästinenser stimmte. Die Champagnerflasche, die er zu öffnen versuchte, mit theatralischer Feierlichkeit, wird der Größe der Euphorie, die er in diesem Moment empfunden haben muss, nicht ganz gerecht.

    Aber die Todesstrafe ist, wie Ben Gvir sicherlich weiß, nicht nur Spaß und Spiel: Sie erfordert umfangreiche logistische Vorkehrungen. Und in dieser Hinsicht kann er viel von dem lernen, was er als „iranisches #Terrorregime“ bezeichnet – einem der weltweit führenden Vertreter dieser Praxis, der für 64 Prozent der weltweit im Jahr 2024 dokumentierten staatlich sanktionierten Hinrichtungen verantwortlich ist. Ben Gvir hätte sich keinen professionelleren und erfahreneren Mentor wünschen können als die Islamische Republik.

    Nach dem neuen israelischen Gesetz rechtfertigen nur Morde, die mit der Absicht begangen wurden, „die Existenz des Staates Israel zu negieren“, die Todesstrafe. Und obwohl dies sicherlich vage genug ist, um so viele Palästinenser wie möglich einzubeziehen, werden seine Verfasser eine verpasste Gelegenheit bedauern, gegen andere Dissidenten und Abweichler vorzugehen – obwohl Finanzminister Bezalel #Smotrich schnell darauf bestand, dass das Gesetz auch für „Verräter aus den eigenen Reihen“ gilt.

    Dennoch haben Israels #rechtsextreme Gesetzgeber im Vergleich zu ihren iranischen Kollegen noch einen langen Weg vor sich. Die Liste der Straftaten, die im #Iran die #Todesstrafe rechtfertigen, ist in ihrem Umfang schwindelerregend und umfasst #Einbruch, #Prostitution, #Drogenhandel, #Homosexualität, politische #Dissidenz, #Ehebruch und „Krieg gegen Gott“.

    Nach dem neuen israelischen Gesetz sollen Hinrichtungen durch Erhängen in einer vom israelischen #Strafvollzugsdienst verwalteten Einrichtung vollstreckt werden.

    Wie langweilig. Auch hier kann sich Ben #Gvir von der Islamischen Republik inspirieren lassen. Wie wäre es mit einer öffentlichen Hinrichtung auf dem Stadtplatz? Unterhaltung für die Massen ist in diesen schwierigen Zeiten nicht zu verachten, und sie ist kostenlos.

    Und warum sollte er sich auf nur eine Methode beschränken? Die Islamische Republik hat Hinrichtungen auch durch #Erschießungskommandos, #Steinigung und das Herabstürzen von Menschen von einer Klippe vollzogen. Wäre Steinigung nicht ein passender Tribut an Ben Gvirs bekundetes Bekenntnis zur jüdischen Tradition?

    Eine letzte Frage bleibt noch zu klären: Wer soll die Hinrichtungen durchführen? Israel hat kaum Erfahrung mit Henkern; tatsächlich hat bisher nur eine einzige Person diese Rolle ausgeübt. Shalom #Nagar, der den Nazi-Kriegsverbrecher Adolf #Eichmann hinrichtete, berichtete später von #PTBS und Albträumen, die ihn für den Rest seines Lebens verfolgten.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes "What Israelis can learn from the nightmares of an Iranian hangman" von Orly Noy, erschienen am 09. März 2026 in @972mag

    @israel @palestine @gazanotice #Gaza #DeathPenalty #Palestine

  6. "Was Israelis aus den Albträumen eines iranischen Henkers lernen können

    Da #Israel die Todesstrafe einführt, können sich Regierungsminister von dem, was sie als „iranisches Terrorregime“ bezeichnen, sowohl inspirieren lassen als auch warnen lassen. Nur wenige von uns werden jemals eine so intensive Freude erleben wie die, die den israelischen Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, Ende letzten Monats überkam, als die Knesset für die #Legalisierung der #Todesstrafe für #Palästinenser stimmte. Die Champagnerflasche, die er zu öffnen versuchte, mit theatralischer Feierlichkeit, wird der Größe der Euphorie, die er in diesem Moment empfunden haben muss, nicht ganz gerecht.

    Aber die Todesstrafe ist, wie Ben Gvir sicherlich weiß, nicht nur Spaß und Spiel: Sie erfordert umfangreiche logistische Vorkehrungen. Und in dieser Hinsicht kann er viel von dem lernen, was er als „iranisches #Terrorregime“ bezeichnet – einem der weltweit führenden Vertreter dieser Praxis, der für 64 Prozent der weltweit im Jahr 2024 dokumentierten staatlich sanktionierten Hinrichtungen verantwortlich ist. Ben Gvir hätte sich keinen professionelleren und erfahreneren Mentor wünschen können als die Islamische Republik.

    Nach dem neuen israelischen Gesetz rechtfertigen nur Morde, die mit der Absicht begangen wurden, „die Existenz des Staates Israel zu negieren“, die Todesstrafe. Und obwohl dies sicherlich vage genug ist, um so viele Palästinenser wie möglich einzubeziehen, werden seine Verfasser eine verpasste Gelegenheit bedauern, gegen andere Dissidenten und Abweichler vorzugehen – obwohl Finanzminister Bezalel #Smotrich schnell darauf bestand, dass das Gesetz auch für „Verräter aus den eigenen Reihen“ gilt.

    Dennoch haben Israels #rechtsextreme Gesetzgeber im Vergleich zu ihren iranischen Kollegen noch einen langen Weg vor sich. Die Liste der Straftaten, die im #Iran die #Todesstrafe rechtfertigen, ist in ihrem Umfang schwindelerregend und umfasst #Einbruch, #Prostitution, #Drogenhandel, #Homosexualität, politische #Dissidenz, #Ehebruch und „Krieg gegen Gott“.

    Nach dem neuen israelischen Gesetz sollen Hinrichtungen durch Erhängen in einer vom israelischen #Strafvollzugsdienst verwalteten Einrichtung vollstreckt werden.

    Wie langweilig. Auch hier kann sich Ben #Gvir von der Islamischen Republik inspirieren lassen. Wie wäre es mit einer öffentlichen Hinrichtung auf dem Stadtplatz? Unterhaltung für die Massen ist in diesen schwierigen Zeiten nicht zu verachten, und sie ist kostenlos.

    Und warum sollte er sich auf nur eine Methode beschränken? Die Islamische Republik hat Hinrichtungen auch durch #Erschießungskommandos, #Steinigung und das Herabstürzen von Menschen von einer Klippe vollzogen. Wäre Steinigung nicht ein passender Tribut an Ben Gvirs bekundetes Bekenntnis zur jüdischen Tradition?

    Eine letzte Frage bleibt noch zu klären: Wer soll die Hinrichtungen durchführen? Israel hat kaum Erfahrung mit Henkern; tatsächlich hat bisher nur eine einzige Person diese Rolle ausgeübt. Shalom #Nagar, der den Nazi-Kriegsverbrecher Adolf #Eichmann hinrichtete, berichtete später von #PTBS und Albträumen, die ihn für den Rest seines Lebens verfolgten.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes "What Israelis can learn from the nightmares of an Iranian hangman" von Orly Noy, erschienen am 09. März 2026 in @972mag

    @israel @palestine @gazanotice #Gaza #DeathPenalty #Palestine

  7. Die #Todesstrafe in #Israel, speziell für Palästinener ist #Rassismus und Menschenverachtung.

    Das #Terrorregime Behemoth #Netanjahu bleibt sich in seiner Menschenverachtung treu.

    Der israelische Botschafter sollten in Österreich und Deutschland einbestellt werden.
    Keine Regierungsunterstützung mehr für das Regime.

    tagesschau.de/ausland/asien/kr

  8. Un- Sanktionen gegen einen Terroristen werden aufgehoben, als er Präsident eines Landes, in dem er eine Terror Miliz angeführt hat, wird.
    Und jetzt empfängt ihn unser Grüßaugust mit allen Ehren.
    Bekloppter wirds heute nicht mehr.
    Ich wünsche Euch allen einen schönen Start in die neue Woche.
    (Und falls ihr*e syrische*r Kolleg*in morgen nicht zur Arbeit erscheint, sehen sie's ihr oder ihm nach. Gab bestimmt einen Freiflug. Und we kann da schon nein sagen?)
    #terrorregime #Abschiebung #bundesprasident #UN

  9. Was unterscheidet das iranische #Terrorregime vom russischen? Mit dem Führer des russischen Terrorsystems ist Darth #Trump befreundet - wie er selbst sagt.
    #Iran
    #Irankrieg
    #Russland
    #Ukraine

  10. "....Egal welche Zahlen man zugrunde legt: Die Antwort der iranischen Führung auf die jüngsten Proteste ist beispiellos in der iranischen Geschichte. ..."

    Die Aussage ziehe ich in Zweifel. Unter Schah Reza Pahlevi sind während dessen Herrschaft schätzungsweise mehr Menschen ums Leben gekommen. Aber die schiitische Theokratie holt stark auf und ähnelt immer mehr dem Terroregime des gestürzten Schahs!

    zeit.de/kultur/2026-01/innenpo

    #iran #mullahs #theokratie #iranischerevolution #naherosten #terror #terrorregime #terrorism #terrorismus

  11. "....Egal welche Zahlen man zugrunde legt: Die Antwort der iranischen Führung auf die jüngsten Proteste ist beispiellos in der iranischen Geschichte. ..."

    Die Aussage ziehe ich in Zweifel. Unter Schah Reza Pahlevi sind während dessen Herrschaft schätzungsweise mehr Menschen ums Leben gekommen. Aber die schiitische Theokratie holt stark auf und ähnelt immer mehr dem Terroregime des gestürzten Schahs!

    zeit.de/kultur/2026-01/innenpo

    #iran #mullahs #theokratie #iranischerevolution #naherosten #terror #terrorregime #terrorism #terrorismus

  12. "....Egal welche Zahlen man zugrunde legt: Die Antwort der iranischen Führung auf die jüngsten Proteste ist beispiellos in der iranischen Geschichte. ..."

    Die Aussage ziehe ich in Zweifel. Unter Schah Reza Pahlevi sind während dessen Herrschaft schätzungsweise mehr Menschen ums Leben gekommen. Aber die schiitische Theokratie holt stark auf und ähnelt immer mehr dem Terroregime des gestürzten Schahs!

    zeit.de/kultur/2026-01/innenpo

    #iran #mullahs #theokratie #iranischerevolution #naherosten #terror #terrorregime #terrorism #terrorismus

  13. Meine volle Solidarität gilt den Iranern und Iranerinnen, die sich unter Lebensgefahr gegen ihr #Terrorregime auflehnen.
    #Iran

    Meine Abscheu gilt dem verlogenen US #Trump der seine „Hilfe“ anbietet, obwohl jeder ahnen kann, dass er nur an deren #Öl ran will

  14. @CCC Fickt euch, USA.

    Lieber Ausschluss aus dem Visa Programm als einem übergriffigen Neonaziregime nachzugeben. Fuck no!
    #terrorregime #neonazis #usa

  15. Jörg Müller @praesolgka@bawü.social ·

    Wie man internationales Vertrauen in den demokratischen #Rechtsstaat Deutschland zerstört?

    Ganz einfach: indem man nicht einmal rechtsverbindliche #Schutzzusagen für diejenigen hält, die durch ihren Einsatz für den Rechtsstaat jetzt in Lebensgefahr sind.

    Jede und jeder, der von dem #Terrorregime der #Taliban bedroht ist, hätte unsere Hilfe verdient. Aber ehemalige #Richter*innen derart im Stich zu lassen, macht dieses unmoralische Verhalten auf besonders plakative Weise sichtbar.

    spiegel.de/panorama/afghanista

    #Justiz #Grundrechte #Menschenrechte #Migration #Abschiebung #TeamResopal #Drecksarbeit #JuraBubble

  16. Jörg Müller @praesolgka@bawü.social ·

    Wie man internationales Vertrauen in den demokratischen #Rechtsstaat Deutschland zerstört?

    Ganz einfach: indem man nicht einmal rechtsverbindliche #Schutzzusagen für diejenigen hält, die durch ihren Einsatz für den Rechtsstaat jetzt in Lebensgefahr sind.

    Jede und jeder, der von dem #Terrorregime der #Taliban bedroht ist, hätte unsere Hilfe verdient. Aber ehemalige #Richter*innen derart im Stich zu lassen, macht dieses unmoralische Verhalten auf besonders plakative Weise sichtbar.

    spiegel.de/panorama/afghanista

    #Justiz #Grundrechte #Menschenrechte #Migration #Abschiebung #TeamResopal #Drecksarbeit #JuraBubble

  17. Jörg Müller @praesolgka@bawü.social ·

    Wie man internationales Vertrauen in den demokratischen #Rechtsstaat Deutschland zerstört?

    Ganz einfach: indem man nicht einmal rechtsverbindliche #Schutzzusagen für diejenigen hält, die durch ihren Einsatz für den Rechtsstaat jetzt in Lebensgefahr sind.

    Jede und jeder, der von dem #Terrorregime der #Taliban bedroht ist, hätte unsere Hilfe verdient. Aber ehemalige #Richter*innen derart im Stich zu lassen, macht dieses unmoralische Verhalten auf besonders plakative Weise sichtbar.

    spiegel.de/panorama/afghanista

    #Justiz #Grundrechte #Menschenrechte #Migration #Abschiebung #TeamResopal #Drecksarbeit #JuraBubble

  18. Jörg Müller @praesolgka@bawü.social ·

    Wie man internationales Vertrauen in den demokratischen #Rechtsstaat Deutschland zerstört?

    Ganz einfach: indem man nicht einmal rechtsverbindliche #Schutzzusagen für diejenigen hält, die durch ihren Einsatz für den Rechtsstaat jetzt in Lebensgefahr sind.

    Jede und jeder, der von dem #Terrorregime der #Taliban bedroht ist, hätte unsere Hilfe verdient. Aber ehemalige #Richter*innen derart im Stich zu lassen, macht dieses unmoralische Verhalten auf besonders plakative Weise sichtbar.

    spiegel.de/panorama/afghanista

    #Justiz #Grundrechte #Menschenrechte #Migration #Abschiebung #TeamResopal #Drecksarbeit #JuraBubble

  19. Jörg Müller @praesolgka@bawü.social ·

    Wie man internationales Vertrauen in den demokratischen #Rechtsstaat Deutschland zerstört?

    Ganz einfach: indem man nicht einmal rechtsverbindliche #Schutzzusagen für diejenigen hält, die durch ihren Einsatz für den Rechtsstaat jetzt in Lebensgefahr sind.

    Jede und jeder, der von dem #Terrorregime der #Taliban bedroht ist, hätte unsere Hilfe verdient. Aber ehemalige #Richter*innen derart im Stich zu lassen, macht dieses unmoralische Verhalten auf besonders plakative Weise sichtbar.

    spiegel.de/panorama/afghanista

    #Justiz #Grundrechte #Menschenrechte #Migration #Abschiebung #TeamResopal #Drecksarbeit #JuraBubble

  20. #Iran #Israel #Trump #Selbstverteidigungsrecht #TerrorRegime

    Ist es Selbstverteidigung im Sinne des Völkerrechts? Eher Nein.
    Ist es der Iran ein Terror-Regime? Klares ja.
    Überleben Hamas in Palästina und Hisbollah im Libanon nur durch iranische Millionen und iranische Waffen? Klares Ja.
    Hat der Iran aktiv den syrischen Dikator unterstützt. Klares Ja!
    Liefert Iran Waffen an Russland? Ja!
    Hätte der Iran binnen einer "breakout time" von wenigen Wochen eine Atom-Bombe haben können. Theoretisch ja.

  21. Ich befürchte, dass langfristig #Israel nur als 51. US Bundesstaat überleben kann. Das #Terrorregime #Netanjahu hat mit seinen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit - man denke nur an #Gaza - für viele Generationen eine enorme Zahl an Todfeindschaften provoziert. Nachdem Israel selbst nach dem Gesetz "Auge um Auge, Zahn um Zahn" (ius talionis) atavistisch agiert, ist es seinen Opfern nicht zu verdenken, wenn sie dasselbe Rechtsprinzip für sich in Anspruch nehmen.

  22. Auf jeden Fall bereitet sich die #Trump #Junta in den #USA auf heftige #Gewalt & #Konflikte vor.

    Die haben schon ihre personalisierte #Grenzpolizei (basically a "#TrumpForce") und planen jetzt auch die #NationalGarde einzusetzen um ihr #TerrorRegime zu stützen.

    Seh ja eigentlich keinen Grund die dort auch noch von regulären #Polizei - Kräften beschützen zu lassen.

    npr.org/2025/06/06/nx-s1-54254

    .

  23. Wenn mein Kind in den #USA wäre (Austauschprogramm, Urlaub, Studienreise, etc.), würde ich für einen sofortigen Rückflug sorgen.

    #terrorRegime

  24. Einmal mehr zeigt sich, wohin die Stiefelleckerei der #Medien gegenüber rechten Tendenzen in #Politik und #Öffentlichkeit führt: geradewegs ins rechtsnationale, demokratiefeindliche und bürgerliche Freiheiten zerstörende #Terrorregime einer faschistischen #Diktatur! "Hoffnung stirbt zuletzt", wir alle können nur hoffen, daß uns nach der Wahl kein #Faschismus ein böses Erwachen beschert. #Magdeburg (et al.)

  25. Bäppler-Wolf (sPD Fraktion) ist wieder on Fire für seinen Kampf gegen das herbeiphantasierte linke #Terrorregime. Wann wir der nur endlich mal gecancelt und vom wem? Ich meine wer hat Bock auf diesen alten, irren sPD-Nazi-Tüp?

  26. Wann wird endlich verstanden, dass eine #Feuerpause oder ein Waffenstillstand in der #Ukraine einseitig dem russischen #Terrorregime hilft?

    #Putin kann dann in aller Ruhe weiter aufrüsten, bevor er diesen Vertrag wie jeden Vertrag vorher bricht, während die Ukraine unweigerlich weniger westliche Waffenhilfe erhalten wird.

    #Friede ist nicht, wenn nicht mehr geschossen wird, sondern wenn der letzte Invasor weg ist!

    srf.ch/news/international/ukra

  27. Außerdem muss man natürlich auch erstmal ein #TerrorRegime ordentlich aufbauen, um sich dann heldenhaft davon distanzieren zu können.

    Aber da sind wir ja auf'm guten Weg zur Zeit.

  28. First of all, I feel sorry for their families.

    However,
    I do not have any sympathy for the killed "Tourists".
    Traveling as a tourist inside a terror-regime like this, where all the used foreign currency go to the Taliban?
    You deserve it!

    bbc.com/news/articles/c9wzvlz4

    #terrorist #terrorregime #taliban #afganistan #travel #tourism #tourists

  29. Der Schwur von Buchenwald

    Seit die militärische Niederlage des deutschen #Faschismus absehbar war, diskutierten die #Häftlinge verschiedener #Konzentrationslager und faschistischer #Haftstätten, welche politischen und gesellschaftlichen #Konsequenzen im antifaschistisch–demokratischen #Neubeginn gezogen werden müssten. Die Fehler aus der Weimarer Zeit, die Spaltung der #Antifaschisten sollten vermieden werden, eine #Orientierung, die ihre Basis in der Gemeinsamkeit des Überlebenskampfes hatte, sollte als politische Richtschnur gelten, um ein faschistisches #Terrorregime in Zukunft zu verhindern. Aus den Tagen der Befreiung sind solche politischen Botschaften, z.B. das #Manifest von #Mauthausen oder das Manifest der deutschen #Volksfront (Hermann Brill) bekannt.

    Eine besondere Bedeutung hat in dieser Reihe der „Schwur von Buchenwald“. Er entstand als Appell zum #Totengedenken am 19. April 1945 in# Buchenwald. Er formuliert so prägnant wie kein anderer Text das Gemeinsame.

    „Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht! Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“

    Diesen Schwur der Überlebenden nahmen auch jene auf, die in den verschiedenen Ländern für einen antifaschistischen Neuanfang kämpften. Er blieb Orientierungshilfe in den Folgejahren im Kalten Krieg, als Konfrontation statt antifaschistischer Erneuerung dominierte. Auch heutige Generationen von Antifaschisten übernahmen die Verantwortung aus diesem Schwur. Er ist keine parteipolitische Botschaft, sondern eine Richtschnur für antifaschistisches Handeln über politische, weltanschauliche und religiöse Grenzen hinweg.

    Der Schwur von Buchenwald

    Kameraden! Wir Buchenwalder Antifaschisten sind heute angetreten zu Ehren der in Buchenwald und seinen Außenkommandos von der Nazi-Bestie und ihren Helfershelfern ermordeten 51 000 Gefangenen!
    - 51 000 erschossen, gehenkt, zertrampelt, erschlagen, erstickt, ersäuft, verhungert, vergiftet, abgespritzt.
    - 51 000 Väter-Brüder-Söhne starben einen qualvollen Tod, weil sie Kämpfer gegen das faschistische Mordregime waren.
    - 51 000 Mütter und Frauen und Hunderttausende Kinder klagen an!
    - Wir lebend Gebliebenen, wir Zeugen der nazistischen Bestialität, sahen in ohnmächtiger Wut unsere Kameraden fallen.
    - Wenn uns eins am Leben hielt, dann war es der Gedanke: Es kommt der Tag der Rache!

    Heute sind wir frei!
    - Wir danken den verbündeten Armeen der Amerikaner, Engländer, Sowjets und allen Freiheitsarmeen, die uns und der gesamten Welt den Frieden und das Leben erkämpfen.
    - Wir gedenken an dieser Stelle des großen Freundes der Antifaschisten aller Länder, eines Organisatoren und Initiatoren des Kampfes um eine neue, demokratische, friedliche Welt, F. D. Roosevelt. Ehre seinem Andenken!
    - Wir Buchenwalder, Russen, Franzosen, Polen, Tschechen, Slowaken und Deutsche, Spanier, Italiener und Österreicher, Belgier und Holländer, Engländer, Luxemburger, Rumänen, Jugoslawen und Ungarn, kämpften gemeinsam gegen die SS, gegen die nazistischen Verbrecher, für unsere eigene Befreiung.
    - Uns beseelte eine Idee: Unsere Sache ist gerecht – Der Sieg muß unser sein!
    - Wir führten in vielen Sprachen den gleichen harten, erbarmungslosen, opferreichen Kampf, und dieser Kampf ist noch nicht zu Ende. Noch wehen Hitlerfahnen! Noch leben die Mörder unserer Kameraden! Noch laufen unsere sadistischen Peiniger frei herum!
    - Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Appellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens:
    - Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!
    - Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.
    - Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig. Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach:
    ,WIR SCHWÖREN! ,

    Buchenwald/Weimar 19.April 1945

    trueten.de/archives/13182-Der-

  30. Der Schwur von Buchenwald

    Seit die militärische Niederlage des deutschen #Faschismus absehbar war, diskutierten die #Häftlinge verschiedener #Konzentrationslager und faschistischer #Haftstätten, welche politischen und gesellschaftlichen #Konsequenzen im antifaschistisch–demokratischen #Neubeginn gezogen werden müssten. Die Fehler aus der Weimarer Zeit, die Spaltung der #Antifaschisten sollten vermieden werden, eine #Orientierung, die ihre Basis in der Gemeinsamkeit des Überlebenskampfes hatte, sollte als politische Richtschnur gelten, um ein faschistisches #Terrorregime in Zukunft zu verhindern. Aus den Tagen der Befreiung sind solche politischen Botschaften, z.B. das #Manifest von #Mauthausen oder das Manifest der deutschen #Volksfront (Hermann Brill) bekannt.

    Eine besondere Bedeutung hat in dieser Reihe der „Schwur von Buchenwald“. Er entstand als Appell zum #Totengedenken am 19. April 1945 in# Buchenwald. Er formuliert so prägnant wie kein anderer Text das Gemeinsame.

    „Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht! Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“

    Diesen Schwur der Überlebenden nahmen auch jene auf, die in den verschiedenen Ländern für einen antifaschistischen Neuanfang kämpften. Er blieb Orientierungshilfe in den Folgejahren im Kalten Krieg, als Konfrontation statt antifaschistischer Erneuerung dominierte. Auch heutige Generationen von Antifaschisten übernahmen die Verantwortung aus diesem Schwur. Er ist keine parteipolitische Botschaft, sondern eine Richtschnur für antifaschistisches Handeln über politische, weltanschauliche und religiöse Grenzen hinweg.

    Der Schwur von Buchenwald

    Kameraden! Wir Buchenwalder Antifaschisten sind heute angetreten zu Ehren der in Buchenwald und seinen Außenkommandos von der Nazi-Bestie und ihren Helfershelfern ermordeten 51 000 Gefangenen!
    - 51 000 erschossen, gehenkt, zertrampelt, erschlagen, erstickt, ersäuft, verhungert, vergiftet, abgespritzt.
    - 51 000 Väter-Brüder-Söhne starben einen qualvollen Tod, weil sie Kämpfer gegen das faschistische Mordregime waren.
    - 51 000 Mütter und Frauen und Hunderttausende Kinder klagen an!
    - Wir lebend Gebliebenen, wir Zeugen der nazistischen Bestialität, sahen in ohnmächtiger Wut unsere Kameraden fallen.
    - Wenn uns eins am Leben hielt, dann war es der Gedanke: Es kommt der Tag der Rache!

    Heute sind wir frei!
    - Wir danken den verbündeten Armeen der Amerikaner, Engländer, Sowjets und allen Freiheitsarmeen, die uns und der gesamten Welt den Frieden und das Leben erkämpfen.
    - Wir gedenken an dieser Stelle des großen Freundes der Antifaschisten aller Länder, eines Organisatoren und Initiatoren des Kampfes um eine neue, demokratische, friedliche Welt, F. D. Roosevelt. Ehre seinem Andenken!
    - Wir Buchenwalder, Russen, Franzosen, Polen, Tschechen, Slowaken und Deutsche, Spanier, Italiener und Österreicher, Belgier und Holländer, Engländer, Luxemburger, Rumänen, Jugoslawen und Ungarn, kämpften gemeinsam gegen die SS, gegen die nazistischen Verbrecher, für unsere eigene Befreiung.
    - Uns beseelte eine Idee: Unsere Sache ist gerecht – Der Sieg muß unser sein!
    - Wir führten in vielen Sprachen den gleichen harten, erbarmungslosen, opferreichen Kampf, und dieser Kampf ist noch nicht zu Ende. Noch wehen Hitlerfahnen! Noch leben die Mörder unserer Kameraden! Noch laufen unsere sadistischen Peiniger frei herum!
    - Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Appellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens:
    - Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!
    - Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.
    - Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig. Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach:
    ,WIR SCHWÖREN! ,

    Buchenwald/Weimar 19.April 1945

    trueten.de/archives/13182-Der-

  31. Der Schwur von Buchenwald

    Seit die militärische Niederlage des deutschen #Faschismus absehbar war, diskutierten die #Häftlinge verschiedener #Konzentrationslager und faschistischer #Haftstätten, welche politischen und gesellschaftlichen #Konsequenzen im antifaschistisch–demokratischen #Neubeginn gezogen werden müssten. Die Fehler aus der Weimarer Zeit, die Spaltung der #Antifaschisten sollten vermieden werden, eine #Orientierung, die ihre Basis in der Gemeinsamkeit des Überlebenskampfes hatte, sollte als politische Richtschnur gelten, um ein faschistisches #Terrorregime in Zukunft zu verhindern. Aus den Tagen der Befreiung sind solche politischen Botschaften, z.B. das #Manifest von #Mauthausen oder das Manifest der deutschen #Volksfront (Hermann Brill) bekannt.

    Eine besondere Bedeutung hat in dieser Reihe der „Schwur von Buchenwald“. Er entstand als Appell zum #Totengedenken am 19. April 1945 in# Buchenwald. Er formuliert so prägnant wie kein anderer Text das Gemeinsame.

    „Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht! Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“

    Diesen Schwur der Überlebenden nahmen auch jene auf, die in den verschiedenen Ländern für einen antifaschistischen Neuanfang kämpften. Er blieb Orientierungshilfe in den Folgejahren im Kalten Krieg, als Konfrontation statt antifaschistischer Erneuerung dominierte. Auch heutige Generationen von Antifaschisten übernahmen die Verantwortung aus diesem Schwur. Er ist keine parteipolitische Botschaft, sondern eine Richtschnur für antifaschistisches Handeln über politische, weltanschauliche und religiöse Grenzen hinweg.

    Der Schwur von Buchenwald

    Kameraden! Wir Buchenwalder Antifaschisten sind heute angetreten zu Ehren der in Buchenwald und seinen Außenkommandos von der Nazi-Bestie und ihren Helfershelfern ermordeten 51 000 Gefangenen!
    - 51 000 erschossen, gehenkt, zertrampelt, erschlagen, erstickt, ersäuft, verhungert, vergiftet, abgespritzt.
    - 51 000 Väter-Brüder-Söhne starben einen qualvollen Tod, weil sie Kämpfer gegen das faschistische Mordregime waren.
    - 51 000 Mütter und Frauen und Hunderttausende Kinder klagen an!
    - Wir lebend Gebliebenen, wir Zeugen der nazistischen Bestialität, sahen in ohnmächtiger Wut unsere Kameraden fallen.
    - Wenn uns eins am Leben hielt, dann war es der Gedanke: Es kommt der Tag der Rache!

    Heute sind wir frei!
    - Wir danken den verbündeten Armeen der Amerikaner, Engländer, Sowjets und allen Freiheitsarmeen, die uns und der gesamten Welt den Frieden und das Leben erkämpfen.
    - Wir gedenken an dieser Stelle des großen Freundes der Antifaschisten aller Länder, eines Organisatoren und Initiatoren des Kampfes um eine neue, demokratische, friedliche Welt, F. D. Roosevelt. Ehre seinem Andenken!
    - Wir Buchenwalder, Russen, Franzosen, Polen, Tschechen, Slowaken und Deutsche, Spanier, Italiener und Österreicher, Belgier und Holländer, Engländer, Luxemburger, Rumänen, Jugoslawen und Ungarn, kämpften gemeinsam gegen die SS, gegen die nazistischen Verbrecher, für unsere eigene Befreiung.
    - Uns beseelte eine Idee: Unsere Sache ist gerecht – Der Sieg muß unser sein!
    - Wir führten in vielen Sprachen den gleichen harten, erbarmungslosen, opferreichen Kampf, und dieser Kampf ist noch nicht zu Ende. Noch wehen Hitlerfahnen! Noch leben die Mörder unserer Kameraden! Noch laufen unsere sadistischen Peiniger frei herum!
    - Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Appellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens:
    - Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!
    - Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.
    - Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig. Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach:
    ,WIR SCHWÖREN! ,

    Buchenwald/Weimar 19.April 1945

    trueten.de/archives/13182-Der-

  32. Der Schwur von Buchenwald

    Seit die militärische Niederlage des deutschen #Faschismus absehbar war, diskutierten die #Häftlinge verschiedener #Konzentrationslager und faschistischer #Haftstätten, welche politischen und gesellschaftlichen #Konsequenzen im antifaschistisch–demokratischen #Neubeginn gezogen werden müssten. Die Fehler aus der Weimarer Zeit, die Spaltung der #Antifaschisten sollten vermieden werden, eine #Orientierung, die ihre Basis in der Gemeinsamkeit des Überlebenskampfes hatte, sollte als politische Richtschnur gelten, um ein faschistisches #Terrorregime in Zukunft zu verhindern. Aus den Tagen der Befreiung sind solche politischen Botschaften, z.B. das #Manifest von #Mauthausen oder das Manifest der deutschen #Volksfront (Hermann Brill) bekannt.

    Eine besondere Bedeutung hat in dieser Reihe der „Schwur von Buchenwald“. Er entstand als Appell zum #Totengedenken am 19. April 1945 in# Buchenwald. Er formuliert so prägnant wie kein anderer Text das Gemeinsame.

    „Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht! Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“

    Diesen Schwur der Überlebenden nahmen auch jene auf, die in den verschiedenen Ländern für einen antifaschistischen Neuanfang kämpften. Er blieb Orientierungshilfe in den Folgejahren im Kalten Krieg, als Konfrontation statt antifaschistischer Erneuerung dominierte. Auch heutige Generationen von Antifaschisten übernahmen die Verantwortung aus diesem Schwur. Er ist keine parteipolitische Botschaft, sondern eine Richtschnur für antifaschistisches Handeln über politische, weltanschauliche und religiöse Grenzen hinweg.

    Der Schwur von Buchenwald

    Kameraden! Wir Buchenwalder Antifaschisten sind heute angetreten zu Ehren der in Buchenwald und seinen Außenkommandos von der Nazi-Bestie und ihren Helfershelfern ermordeten 51 000 Gefangenen!
    - 51 000 erschossen, gehenkt, zertrampelt, erschlagen, erstickt, ersäuft, verhungert, vergiftet, abgespritzt.
    - 51 000 Väter-Brüder-Söhne starben einen qualvollen Tod, weil sie Kämpfer gegen das faschistische Mordregime waren.
    - 51 000 Mütter und Frauen und Hunderttausende Kinder klagen an!
    - Wir lebend Gebliebenen, wir Zeugen der nazistischen Bestialität, sahen in ohnmächtiger Wut unsere Kameraden fallen.
    - Wenn uns eins am Leben hielt, dann war es der Gedanke: Es kommt der Tag der Rache!

    Heute sind wir frei!
    - Wir danken den verbündeten Armeen der Amerikaner, Engländer, Sowjets und allen Freiheitsarmeen, die uns und der gesamten Welt den Frieden und das Leben erkämpfen.
    - Wir gedenken an dieser Stelle des großen Freundes der Antifaschisten aller Länder, eines Organisatoren und Initiatoren des Kampfes um eine neue, demokratische, friedliche Welt, F. D. Roosevelt. Ehre seinem Andenken!
    - Wir Buchenwalder, Russen, Franzosen, Polen, Tschechen, Slowaken und Deutsche, Spanier, Italiener und Österreicher, Belgier und Holländer, Engländer, Luxemburger, Rumänen, Jugoslawen und Ungarn, kämpften gemeinsam gegen die SS, gegen die nazistischen Verbrecher, für unsere eigene Befreiung.
    - Uns beseelte eine Idee: Unsere Sache ist gerecht – Der Sieg muß unser sein!
    - Wir führten in vielen Sprachen den gleichen harten, erbarmungslosen, opferreichen Kampf, und dieser Kampf ist noch nicht zu Ende. Noch wehen Hitlerfahnen! Noch leben die Mörder unserer Kameraden! Noch laufen unsere sadistischen Peiniger frei herum!
    - Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Appellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens:
    - Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!
    - Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.
    - Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig. Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach:
    ,WIR SCHWÖREN! ,

    Buchenwald/Weimar 19.April 1945

    trueten.de/archives/13182-Der-

  33. Der Schwur von Buchenwald

    Seit die militärische Niederlage des deutschen #Faschismus absehbar war, diskutierten die #Häftlinge verschiedener #Konzentrationslager und faschistischer #Haftstätten, welche politischen und gesellschaftlichen #Konsequenzen im antifaschistisch–demokratischen #Neubeginn gezogen werden müssten. Die Fehler aus der Weimarer Zeit, die Spaltung der #Antifaschisten sollten vermieden werden, eine #Orientierung, die ihre Basis in der Gemeinsamkeit des Überlebenskampfes hatte, sollte als politische Richtschnur gelten, um ein faschistisches #Terrorregime in Zukunft zu verhindern. Aus den Tagen der Befreiung sind solche politischen Botschaften, z.B. das #Manifest von #Mauthausen oder das Manifest der deutschen #Volksfront (Hermann Brill) bekannt.

    Eine besondere Bedeutung hat in dieser Reihe der „Schwur von Buchenwald“. Er entstand als Appell zum #Totengedenken am 19. April 1945 in# Buchenwald. Er formuliert so prägnant wie kein anderer Text das Gemeinsame.

    „Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht! Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“

    Diesen Schwur der Überlebenden nahmen auch jene auf, die in den verschiedenen Ländern für einen antifaschistischen Neuanfang kämpften. Er blieb Orientierungshilfe in den Folgejahren im Kalten Krieg, als Konfrontation statt antifaschistischer Erneuerung dominierte. Auch heutige Generationen von Antifaschisten übernahmen die Verantwortung aus diesem Schwur. Er ist keine parteipolitische Botschaft, sondern eine Richtschnur für antifaschistisches Handeln über politische, weltanschauliche und religiöse Grenzen hinweg.

    Der Schwur von Buchenwald

    Kameraden! Wir Buchenwalder Antifaschisten sind heute angetreten zu Ehren der in Buchenwald und seinen Außenkommandos von der Nazi-Bestie und ihren Helfershelfern ermordeten 51 000 Gefangenen!
    - 51 000 erschossen, gehenkt, zertrampelt, erschlagen, erstickt, ersäuft, verhungert, vergiftet, abgespritzt.
    - 51 000 Väter-Brüder-Söhne starben einen qualvollen Tod, weil sie Kämpfer gegen das faschistische Mordregime waren.
    - 51 000 Mütter und Frauen und Hunderttausende Kinder klagen an!
    - Wir lebend Gebliebenen, wir Zeugen der nazistischen Bestialität, sahen in ohnmächtiger Wut unsere Kameraden fallen.
    - Wenn uns eins am Leben hielt, dann war es der Gedanke: Es kommt der Tag der Rache!

    Heute sind wir frei!
    - Wir danken den verbündeten Armeen der Amerikaner, Engländer, Sowjets und allen Freiheitsarmeen, die uns und der gesamten Welt den Frieden und das Leben erkämpfen.
    - Wir gedenken an dieser Stelle des großen Freundes der Antifaschisten aller Länder, eines Organisatoren und Initiatoren des Kampfes um eine neue, demokratische, friedliche Welt, F. D. Roosevelt. Ehre seinem Andenken!
    - Wir Buchenwalder, Russen, Franzosen, Polen, Tschechen, Slowaken und Deutsche, Spanier, Italiener und Österreicher, Belgier und Holländer, Engländer, Luxemburger, Rumänen, Jugoslawen und Ungarn, kämpften gemeinsam gegen die SS, gegen die nazistischen Verbrecher, für unsere eigene Befreiung.
    - Uns beseelte eine Idee: Unsere Sache ist gerecht – Der Sieg muß unser sein!
    - Wir führten in vielen Sprachen den gleichen harten, erbarmungslosen, opferreichen Kampf, und dieser Kampf ist noch nicht zu Ende. Noch wehen Hitlerfahnen! Noch leben die Mörder unserer Kameraden! Noch laufen unsere sadistischen Peiniger frei herum!
    - Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Appellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens:
    - Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!
    - Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.
    - Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig. Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach:
    ,WIR SCHWÖREN! ,

    Buchenwald/Weimar 19.April 1945

    trueten.de/archives/13182-Der-

  34. Rechte #Tiktok -Propaganda zum #Gaza -Krieg:

    Verherrlichung der #Hamas, einem kriminellen #Terrorregime im #Iran und offener #Antisemitismus

    Beim Thema #Gaza, vermittelt über einen chinesischen Konzern, übernehmen zu viele einer Kohorte von links bis rechts die falschen Parolen, bedrohen bei dieser Gelegenheit jede Erinnerungskultur und stempeln allein #Israel zum Sündenbock.

    fr.de/meinung/kolumnen/erinner

  35. Im Jahr, in dem das faschistische #Russland die #Ukraine überfallen hat und die Menschen im #Iran gegen ihr #Terrorregime aufstehen, ist es Jammergestalten wie #Kubicki, #Buschmann, #Merz und #Söder gelungen, den Begriff "Freiheit" so zu beschmutzen, dass er Floskel des Jahres wurde.