#tazscham — Public Fediverse posts
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113/ Ja, #Entwaldung wäre schlimm. Sind die Regenwälder erst mal zerstört, kommen sie nicht so leicht wieder. Landschaften ohne #Bäume könnt ihr euch auch in #Saudiarabien angucken. Wüstentour ist inklusive.
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110/ Guckt mal: #DenHaag verbietet Werbung für fossile Brennstoffe. Also auch #Flugreisen und #Kreuzschifffahrten.
Und Antonio Guterres hat ein #Werbeverbot schon im Juni gefordert.
Hätte ich das nur bei der Genossenschaftsversammlung schon gewusst.
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74/ Ho, ho, Ho-Chi-Min! Die #tazReisen bieten auch Reisen nach #Vietnam an. Ich dachte, immer, und so wurde es mir auch gesagt und steht in der Zeitung geschrieben, dass die Flüge individuell geplant werden, weshalb man ja rein theoretisch auch mit dem Fahrrad kommen könnte, aber bei der Kuba- und der Vietnam-Reise sind die Flüge inklusive.
https://taz.de/!v=046bef97-61fd-4136-804e-ccb61266ee5c/
Und das beste: Bei der Vietnam-Reise gibt es noch einen #Inlandsflug. Und da waren wir uns ja schon lange einig, dass die verboten werden sollten. Aber, hey, is ja #Urlaub. Zeit is knapp und die will man ja auch nicht mit den Einheimischen im Zug oder in Bussen verbringen. Und es ist ja auch #LeiderGeil.
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26/ Guckt mal: #tazreisen mit Kameltour. Kamele sind großartige Tiere. Sie sind resistenter gegen die Klimakatastrophe. Das könnt Ihr alles hier nachlesen:
Das #Kamel ist das internationale Tier das Jahres 2024.
Wenn Ihr als Individualist*innen nach #Marokko fahrt, lernt Ihr viel.
Alternative wäre natürlich der #Tierpark. Der ist je nach Stadt mit der U-Bahn oder dem Bus zu erreichen.
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16/ Viele, viele Tote in #Ostafrika. #Kenia #Tansania #Fluten, #Starkregen
https://taz.de/Hunderte-Tote-durch-Fluten/!6005114
#Togo liegt in #Westafrika, aber auch das Leben dort wird durch die Klimakatastrophe beeinflusst. Die Temperatur dort liegt bei 27°–31° und zwar Tag und Nacht. Der Körper braucht die Möglichkeit, sich abzukühlen. Bei einer bestimmten Kombination aus Luftfeuchtigkeit und Temperatur ist dies nicht mehr möglich, weil das Schwitzen nicht mehr funktioniert und die darüber erzeugte Verdunstungskühle nicht mehr zur Regulierung der Körpertemperatur verwendet werden kann. Menschen sterben.
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BChlgrenztemperatur
https://de.wikipedia.org/wiki/Togo#Klima
Zum Klima steht in Wikipedia:
Das Klima ist ganzjährig tropisch-feucht mit durchschnittlichen Temperaturen von 30 °C im Norden und 27 °C an der Küste im Süden. Nachts findet nur eine geringe Abkühlung statt. Im Norden herrscht fast schon Savannenklima. Am heißesten wird es im Februar und März. Im Dezember und Januar weht der staubführende Harmattan aus dem Norden.
Im Norden gibt es eine Regenzeit des westafrikanischen Monsuns von Mai bis Oktober, der seine stärkste Intensität im August erreicht. Dieser ist mit Mittagstemperaturen von etwa 30 °C auch der kühlste Monat. Der Januar ist am trockensten, die Luftfeuchtigkeit beträgt dann etwa 22 %. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen dann bei etwa 35 °C, wobei im März zur Mittagszeit ca. 39 °C erreicht werden.Menschen, die nach Togo fliegen, verstärken die Effekte der Klimakatastrophe. Wissenschaftler*innen sind sich einig, dass ganze Gebiete in Afrika wegen der #Erderhitzung unbewohnbar werden.
Deshalb sollte niemand (mit #tazreisen) nach Togo fliegen und die #tazscham sollte keine #Flugreisen mehr anbieten.
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12/ Das ist hier aus einer Arbeit der Themenklasse #Nachhaltigkeit der #HumboldtUni. Sie haben interessante Überlegungen zum Thema #CO2Kompensation angestellt. Und ja, selbst die Kompensationen sind kolonialistisch, weil wir dem globalen Süden seine billigen Kompensationsmöglichkeiten wegnehmen. Deswegen die Schwarze Putzfrau in 10/.
https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/23907/THESysDP-2021-2-Wissenschaftliches_Reisen.pdf
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10/ Liebe Bildungsbürger*innen, nein, es wäre nicht alles OK, wenn Sie Ihre Emissionen ausgleichen würden. #CO2Kompensation
Stellen Sie sich vor, ich käme zu Ihnen nach hause, wir würden uns ein, zwei Stunden über das Fliegen unterhalten und wenn mich dann plötzlich ein Bedürfnis überfiele, würde ich aufstehen und auf Ihren Teppich pissen. Ich würde mich natürlich dezent von Ihnen wegdrehen. Das Geräusch würden Sie allerdings leider trotzdem hören. Das ist systembedingt und lässt sich nicht vermeiden. Bevor ich dann ginge, würde ich ihnen 100€ dalassen, damit Sie das wieder saubermachen könnten. Doch, das könnte ich mir leisten und ich würde das sehr genießen. Ich würde vielleicht auch ein Video über meine Freiheit und den Blick aus dem Fenster machen. Vielleicht haben Sie ja eine Schwarze Putzfrau, die ihnen hilft, dann wieder aufzuräumen. Bevor sie käme, wäre es natürlich etwas unangenehm, aber das würde dann schon irgendwann beseitigt werden. Wie? Sie wollten nach #Togo, weil sie mit den Menschen dort fühlen? Sie wollten sich aus erster Hand über #Migration und #Migrationsursachen informieren? Und dann finden Sie, dass andere Menschen ihren Dreck wegmachen sollen? Ist das nicht ein bisschen rassistisch und kolonialistisch? Sind das nicht genau die Dinge, die Sie als taz-Bildungsbürger*in mit 3000€ zu viel immer abgelehnt haben? Oh, na dann wäre es vielleicht besser, Sie würden #amBodenBleiben.
Herzliche Grüße
Stefan Müller
PS: Sie könnten für diese 3000€ auch taz-Genossenschaftsanteile kaufen, um die taz-Reisen davon abzubringen, #Flugreisen zu organisieren. (Aber erst kaufen, wenn die einwilligen, das nie wieder zu machen.)
(Falls sich jemand über die Putzfrau aufregt, ich erkläre in den nächsten Posts, warum es kolonialistische Aspekte bei der Kompensation gibt. Hat die Studi-Gruppe vom Nachhaltigkeitsbüro der HU rausgefunden.)
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9/ Liebe #tazReisende, wussten Sie schon, dass eine Tonne CO2 laut Umweltbundesamt 800€ Schäden verursacht?
Laut Atmosfair würde Ihr Fußabdruck 1.646 kg betragen. Das entspräche 1316,8€.
Liebes #tazReisen-Team, wenn in dieser Reisegruppe 10 Menschen mitkommen, dann verursacht Ihr 13.170€ an Schäden. Nur mit den Flügen. Dazu kommt noch der CO2-Ausstoß für Klimaanlagen und Verkehr in Saudi-Arabien. Bei nur dieser einen Reise. In 7/ habe ich über den #Handabdruck gesprochen. Unseren Handabdruck. Wir können ihn verbessern, indem wir dafür sorgen, dass CO2-Ausstoß vermieden wird. Sie sind Dealer des Todes, denn #FliegenTötet. Diese Flüge, die Sie organisieren und bewerben, gehen alle auf Ihr Konto. Wir versuchen, Menschen dazu zu bringen, weniger CO2 auszustoßen. Sie tun das Gegenteil.
Ich hätte gern beim #tazlab mit dem Verantwortlichen gesprochen, der wohl da auch irgendwo war, aber es war zu viel los. Das wäre ganz gut gewesen, besser als nur hier rumzugranteln. Sorry, hab's nicht geschafft.
Die Summe, die wir beisammen haben, liegt über der Summe, die diese Reise an Schäden verursachen würde. 13.500€. Bitte, taz, hört auf mit den Flügen.
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7/In der Klimagerechtigkeitsbewegung wird immer wieder über #Fußabdruck und #Handabdruck gesprochen. Der Fußabdruck wurde von BP entwickelt. Als Ablenkungsmanöver, mit dem wir uns alle selbst fertig machen. Wesentlich wirksamer als einen Flug einzusparen, wäre es, das Fliegen abartig teuer zu machen, so dass es eingeschränkt wird. Ein erster Schritt dafür wäre, das Fliegen nicht zu subventionieren. Der zweite wäre, die verursachten Schäden einzupreisen. Der dritte, zusätzlich für Limitierungen zu sorgen. Exponentiell ansteigende Preise in Abhängigkeit von geflogenen Meilen.
Dennoch ist für diese Veränderungen auch ein Umdenken auf individueller Ebene wichtig, denn Politiker*innen achten auf Massenkompatibilität ihrer Politik, da sie ja wiedergewählt werden wollen. Ich habe in Fußabdruck vs. Handabdruck darüber geschrieben:
https://hot-climate-topics.net/2022/06/16/warum-individuelle-verhaltensanderungen-wichtig-sind/
Was wir hier machen ist Handabdruck, denn wir sorgen dafür, dass andere Menschen nicht mehr fliegen.
Die Menschen, die #tazReisen organisieren, kommen in die Hölle, denn sie sind es, die Bedürfnisse wecken. #WerbeVerbot Das CO2 der Reisen geht auch auf ihr Konto.
Also: Wenn Ihr Euren Handabdruck verbessern wollt, tragt mit Genossenschaftanteilen dazu bei. Wir sind bei 23/40.
Ihr könnt auch der taz schreiben und sie fragen, was das soll und sie bitten, damit aufzuhören.
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