#xenophobie — Public Fediverse posts
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Eines vorweg, zur Rehabilitierung des Begriffs 'xénos' (in Xenophobie): Das Wort bezeichnet je nach Kontext den Fremden, Ausländer, Gast, Gastfreund bzw. sogar den Gastfreundschaftsverbundenen. Die griechische xenía bezeichnet ein institutionalisiertes Verhältnis von Gastfreundschaft und gegenseitiger Verpflichtung. Xenos bedeutet also nicht schlicht „Fremd“.
Und "Phóbos" wiederum bezeichnet zunächst Furcht, Angst, Schrecken, Scheu, Zurückschrecken. Also eine emotionale Reaktion auf etwas als bedrohlich Wahrgenommenes. Es bedeutet gerade weder „Hass“ noch „Feindschaft“. Ich glaube es könnte sich lohnen der Komplexität dieses Begriffs nachzugehen.
Aber zur Fremdenfeindlichkeit, die wesentlich älter ist als die moderne „Rasse“-Ideologie. Schon in der griechischen Antike gab es die Unterscheidung zwischen Hellenen und Barbaren. Das war zugegebenermaßen keine Rassenideologie im modernen Sinn. Die antiken Kategorien waren insofern kulturell, sprachlich und politisch geprägt und können, bzw. sollen auch nicht mit dem modernen "Rasse"begriff gleichgesetzt werden.
Jedoch muss deutlich gesagt sein, dass Fremdenfeindlichkeit kein exklusiv modernes Phänomen ist.
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Eines vorweg, zur Rehabilitierung des Begriffs 'xénos' (in Xenophobie): Das Wort bezeichnet je nach Kontext den Fremden, Ausländer, Gast, Gastfreund bzw. sogar den Gastfreundschaftsverbundenen. Die griechische xenía bezeichnet ein institutionalisiertes Verhältnis von Gastfreundschaft und gegenseitiger Verpflichtung. Xenos bedeutet also nicht schlicht „Fremd“.
Und "Phóbos" wiederum bezeichnet zunächst Furcht, Angst, Schrecken, Scheu, Zurückschrecken. Also eine emotionale Reaktion auf etwas als bedrohlich Wahrgenommenes. Es bedeutet gerade weder „Hass“ noch „Feindschaft“. Ich glaube es könnte sich lohnen der Komplexität dieses Begriffs nachzugehen.
Aber zur Fremdenfeindlichkeit, die wesentlich älter ist als die moderne „Rasse“-Ideologie. Schon in der griechischen Antike gab es die Unterscheidung zwischen Hellenen und Barbaren. Das war zugegebenermaßen keine Rassenideologie im modernen Sinn. Die antiken Kategorien waren insofern kulturell, sprachlich und politisch geprägt und können, bzw. sollen auch nicht mit dem modernen "Rasse"begriff gleichgesetzt werden.
Jedoch muss deutlich gesagt sein, dass Fremdenfeindlichkeit kein exklusiv modernes Phänomen ist.
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Eines vorweg, zur Rehabilitierung des Begriffs 'xénos' (in Xenophobie): Das Wort bezeichnet je nach Kontext den Fremden, Ausländer, Gast, Gastfreund bzw. sogar den Gastfreundschaftsverbundenen. Die griechische xenía bezeichnet ein institutionalisiertes Verhältnis von Gastfreundschaft und gegenseitiger Verpflichtung. Xenos bedeutet also nicht schlicht „Fremd“.
Und "Phóbos" wiederum bezeichnet zunächst Furcht, Angst, Schrecken, Scheu, Zurückschrecken. Also eine emotionale Reaktion auf etwas als bedrohlich Wahrgenommenes. Es bedeutet gerade weder „Hass“ noch „Feindschaft“. Ich glaube es könnte sich lohnen der Komplexität dieses Begriffs nachzugehen.
Aber zur Fremdenfeindlichkeit, die wesentlich älter ist als die moderne „Rasse“-Ideologie. Schon in der griechischen Antike gab es die Unterscheidung zwischen Hellenen und Barbaren. Das war zugegebenermaßen keine Rassenideologie im modernen Sinn. Die antiken Kategorien waren insofern kulturell, sprachlich und politisch geprägt und können, bzw. sollen auch nicht mit dem modernen "Rasse"begriff gleichgesetzt werden.
Jedoch muss deutlich gesagt sein, dass Fremdenfeindlichkeit kein exklusiv modernes Phänomen ist.
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Eines vorweg, zur Rehabilitierung des Begriffs 'xénos' (in Xenophobie): Das Wort bezeichnet je nach Kontext den Fremden, Ausländer, Gast, Gastfreund bzw. sogar den Gastfreundschaftsverbundenen. Die griechische xenía bezeichnet ein institutionalisiertes Verhältnis von Gastfreundschaft und gegenseitiger Verpflichtung. Xenos bedeutet also nicht schlicht „Fremd“.
Und "Phóbos" wiederum bezeichnet zunächst Furcht, Angst, Schrecken, Scheu, Zurückschrecken. Also eine emotionale Reaktion auf etwas als bedrohlich Wahrgenommenes. Es bedeutet gerade weder „Hass“ noch „Feindschaft“. Ich glaube es könnte sich lohnen der Komplexität dieses Begriffs nachzugehen.
Aber zur Fremdenfeindlichkeit, die wesentlich älter ist als die moderne „Rasse“-Ideologie. Schon in der griechischen Antike gab es die Unterscheidung zwischen Hellenen und Barbaren. Das war zugegebenermaßen keine Rassenideologie im modernen Sinn. Die antiken Kategorien waren insofern kulturell, sprachlich und politisch geprägt und können, bzw. sollen auch nicht mit dem modernen "Rasse"begriff gleichgesetzt werden.
Jedoch muss deutlich gesagt sein, dass Fremdenfeindlichkeit kein exklusiv modernes Phänomen ist.