#sexarbeiter — Public Fediverse posts
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Eine noch recht neue Patientin fragte eben:
"Was bedeutet eigentlich der Aufklebe mit dem Pumps an ihrer Tür?"Das nehme ich zum Anlass ein paar Zeilen zur Aktion "Roter Stöckelschuh" zu schreiben.
Es handelt sich dabei um ein Projekt #Sexarbeiter*innen einen #SafeSpace zu bieten.
Er signalisiert, dass man in dieser Beratungsstelle oder Praxis keine Angst vor Diskriminierung befürchten muss.
Wie sich alle vorstellen können ein ungemein wichtiges und schönes Projekt, da diese Berufsgruppe hoch stigmatisiert ist.Aus dem ursprünglichen Pilotprojekt aus HH wurde mittlerweile eine bundesweite Aktion, die zugegebenermaßen noch etwas Werbung bedarf.
Aber es gibt eine Website und einschlägige Seiten berichten darüber. -
Das #NordischeModell ist und war nie ein Modell für den Schutz von #Prostituierten, sondern ist ein Verbot von freiwilliger #Prostitution durch die Hintertür. Niemand mit Verstand, und schon gar nicht jemand, der sich sozial und/oder liberal nennt, kann für dieses Modell sein. Als ich noch SPD-Mitglied war, musste ich mich mit den Befürwortern des Modells rumschlagen. Auch einer der Gründe, mal abgesehen von Scholz, warum ich da damals ausgetreten bin.
#Sexkauf #Sexarbeiter
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/eu-parlament-vorgehen-prostitution-100.html?at_medium=mastodon&at_campaign=tagesschau.de -
CW: "Sex Work", kritisch
@Kavah ich hatte dazu mal einen längeren Thread verfasst:
In meiner feministischen "Bubble" gibt es viele, die von "#Sexarbeit" & von "der sexuellen Selbstbestimmung der Frau" sprechen, wenn es um Prostitution geht und das Thema aufgeworfen wird.Der Alltag des Gros der Prostituierten in Deutschland ist aber weitab von irgendeiner Selbstbestimmung, weder sexuell noch finanziell noch irgendetwas. Ich bin sehr dafür, dass Menschen, die selbstbestimmt ihren Körper für sexuelle Dienstleistungen anbieten wollen,das tun können, ohne Frage. Das darf aber nicht auf Kosten derjenigen gehen, die täglich unter den unsäglichen Bedingungen von #Straßenstrich, #Laufhaus und #Bordelle'n leiden. Und das sind die Allerallermeisten.Die Beispiele von freiwilligen #Sexarbeiter*innen arbeiten übrigens meist als #Escort, als Dominierende im #BDSM-Bereich oder in einer selbst angemieteten Wohnung & ohne #Zuhälter*in - das ist nicht vergleichbar mit dem Leben #Zwangsprostituierte'r.Die Diskussion um Begrifflichkeiten & darum, dass "#Sexarbeit" erlaubt sein sollte, verlangsamt den Prozess um die Befreiungsmöglichkeiten der Menschen, die es eben nicht freiwillig tun und das betrifft den erheblichen Großteil der #Prostituierten.
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Bei der aktuellen Diskussion um #onlyFans ist mir wieder aufgefallen, das ich null Perspektiven von #Sexarbeiter*innen habe.
Gibts einen #Buchtipp oder #PodcastTipp dazu
( im Buch #WhyWeMatter von #EmiliaRoig gibt es ein Kapitel dazu...)
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Was mir beim Lesen von #WhyWeMatter aufgefallen ist: ich habe noch kaum Stimmen von #Sexarbeiter*innen gehört.
Mal ein Artikel in der #taz aber das wars....Gibt es Empfehlungen? ( der #Podcast , den #EmiliaRoig beschreibt klingt interessant, gibts sowas in der Art persauch auf deutsch?)
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Denn heute hängen die Moralapostel in #Bayern nicht nur Kruzifixe in öffentliche Ämter, sondern versuchen, #Sexarbeiter über ein #Berufsverbot wegen #Corona / #COVID19 auzuhungern. Pandemieschutz ist ohne Frage nötig, aber entweder reicht ein Hygienekonzept (wie bei Friseur*innen, Physiotherapeut*innen oder Podolog*innen) - oder es muss finanzielle #Soforthilfen ohne wenn und aber geben - und zwar für wirklich alle.
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Denn heute hängen die Moralapostel in #Bayern nicht nur Kruzifixe in öffentliche Ämter, sondern versuchen, #Sexarbeiter über ein #Berufsverbot wegen #Corona / #COVID19 auzuhungern. Pandemieschutz ist ohne Frage nötig, aber entweder reicht ein Hygienekonzept (wie bei Friseur*innen, Physiotherapeut*innen oder Podolog*innen) - oder es muss finanzielle #Soforthilfen ohne wenn und aber geben - und zwar für wirklich alle.