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#organisation-gehlen — Public Fediverse posts

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  1. 4/ Henry Leide schreibt dann, dass die sowjetischen Geheimdienste dem in nichts nachstanden.

    Überlegt man sich, was geschehen ist, ist es nur folgerichtig, dass die Sowjets versucht haben, Nazis anzuwerben, die dann die #OrganisationGehlen unterwandern konnten. Hätten sie Leute mit Budjonni-Mützen nach Pullach schicken sollen?

    Der gravierende Unterschied ist, dass Gehlen Angestellter des deutschen Staates war, während die Nazis, die für die Sowjets gearbeitet haben, informelle Mitarbeiter/Spitzel waren.

    Alle Geheimdienste arbeiten wohl mit informellen Mitarbeitern, die für die jeweilige Gegenseite tätig sind. Das NPD-Verbot ist gescheitert, weil da noch V-Leute aktiv waren. Klar muss man mit Nazis arbeiten, wenn man Nazistrukturen unterwandern will.

    Das schließt auch nicht aus, dass man solche Verbrecher später verurteilt. Siehe Text. Nur wenn man seinen #BND-Chef später zum Tode verurteilen würde, wäre das schräg, oder?

    Das heißt, dass diese Art der Zusammenarbeit in West und Ost von ganz anderer Natur war.

    Finde ich komisch, dass das einfach so in Fachpublikationen durchgeht.

  2. 3/ Manche Dinge sind in diesem Buch einfach schräg. So etwas müsste eigentlich bei der Begutachtung moniert werden. Weiß nicht, wie kritisch bei historischen Veröffentlichungen begutachtet wird.

    Also, die Amis erlauben dem Generalmajor der Wehrmacht Reinhard Gehlen eine Organisation aufzubauen und seine Kumpels von SS und SD anzuheuern. Hunderte.

    Später wurde aus der #OrganisationGehlen dann der #BND.

  3. @radife @steve @Artula @peer

    Nun ja. Wenn man als Nazi 12 Jahre gewirkt hatte und Menschen auf dem Gewissen hatte, wenn man Kommunisten verfolgt hatte und Sozialdemokraten, was würde man dann machen, wenn die Kommunisten kommen? Man würde doch wohl zu denen gehen, die sie am meisten hassen, oder? Das ist auch aufgegangen. Viele Nazis blieben bis zu ihrem Tod unbehelligt. Es ist nicht nur eine Mär. Ich habe mal nachgeguckt, was aus den Lagerkommandanten des KZs #Lichtenburg geworden ist, in dem mein Großonkel inhaftiert war:

    so-isser-der-ossi.de/2024/02/2

    Alle (!) waren in den Westen gegangen.

    Die ganz harten Nazis sind mit Hilfe der Kirche und der Amis (!!!) nach Argentinien geflohen. Die #Kirche hatte die Fluchtrute #Klosterlinie genannt. Die Amis tauften sie dann in #Rattenlinie um.

    de.wikipedia.org/wiki/Rattenli

    Kirche und Amis hatten eins gemeinsam: Sie hassten Kommunisten. Die Nazis konnten dann in Lateinamerika noch gute Dienste bei der Bekämpfung des #Kommunismus leisten.

    Im Westen wurden sie auch gebraucht: Sie haben die #OrganisationGehlen aufgebaut.

    de.wikipedia.org/wiki/Organisa

    Heute bekannt als #BND.

  4. @lyrokain

    Tschuldigung, aber #Mielke wurde für den Mord an zwei Polizisten angeklagt: Er hatte sie 1931 abgemurkst. Die These, dass das MfS aus Nazis bestand, kannste stecken lassen.

    de.wikipedia.org/wiki/Erich_Mi

    Das war ne kommunistische Organisation, die West-Organisationen waren antikommunistisch. Da passten die Nazis ziemlich gut rein.

    Ist übrigens auch interessant zu gucken, welche Politiker*innen in der NSDAP waren. Es gibt Listen für Ost und West.

    de.wikipedia.org/wiki/Liste_eh

    Viel Spaß!

    #Osten #Westen #Nazis #NoNazis

    #Verfassungsschutz #OrganisationGehlen #BND #Antifaschismus

  5. @TheOneSwit

    Nein. Die Bedingungen sind diese: In den Medien, die den Diskurs beherrschen, wird immer wieder gesagt: Der Osten hat die Nazivergangenheit nicht aufgearbeitet, überall waren und sind Nazis. Wir dagegen hatten 1968 und das fehlt halt im Osten, weshalb da die Nazis sind und immer waren.

    Das ist die Ausgangslage und dagegen kann man jetzt versuchen in Social Media und mit einem kleinen Blog anzugehen. Die Berichterstattung über den Osten ist einseitig. Es wird mit Ekel auf den Osten herabgeblickt und damit vom eigenen Versagen abgelenkt.

    2) Sollen wir wirklich anfangen darüber zu reden, was in den ersten 34 Jahren der Bundeswehr war? Sollen wir anfangen darüber zu reden, was in den ersten Jahren der Bundesrepublik war? #OrganisationGehlen?

    de.wikipedia.org/wiki/Organisa

    Oder #Rommel.

    „Die Bundeswehr ehrte ihn im Jahre 1961 mit der Benennung der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf und 1965 mit der Rommel-Kaserne in Dornstadt bei Ulm. Die Rommel-Kaserne in Osterode am Harz wurde inzwischen geschlossen. Die Bundesmarine taufte 1969 einen Zerstörer der Lütjens-Klasse auf den Namen Rommel.“

    de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Ro

    Rommel war ein führender Generalfeldmarschall in einem deutschen Angriffskrieg. Er war ein glühender Verehrer Hitlers. Sorry Leute, nach solchen Menschen kann man keine Straßen und erst recht keine Kasernen benennen.

    Die Kasernen heißen übrigens heute noch so.

    Und weißte, wer ein Rommel-Denkmal eingeweiht hat? #Filbinger. Kannste Dir echt nicht ausdenken. Filbinger war ein #Nazi-Richter verantwortlich für mehrere Todesurteile, NSDAP-Mitglied. Danach dann #CDU und Ministerpräsident von BaWü bis 1978. Er war von 1973 bis 1979 auch einer der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDU.

    de.wikipedia.org/wiki/Hans_Fil

    Bitteschön, dankeschön, 1968 my ass.

    In der DDR gab es keine Hindenburg-Straßen oder Straßen, die nach Nazi-Funktionären benannt waren. Eher nach russischen Generälen. Und nach Stalin (hüstl), die Stalinalleen wurden dann aber auch irgendwann umbenannt.

  6. In seiner Entstehungszeit war der Bundesnachrichtendienst ein Hort für NS-Täter. Wie Mitarbeiter immer weitere Personen mit NS-Vergangenheit in den Dienst holten, zeigt die letzte Untersuchung der Historikerkommission zur Geschichte des BND.
    Geschichte des BND - Warum der Bundesnachrichtendienst so viele NS-Täter rekrutierte