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#nathanaelliminski — Public Fediverse posts

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  1. Die in Berlin

    … und in Döseldorf und in Beuel: sie werden es nicht mehr lernen

    Mit Update nachmittags

    Zu den Vorteilen meiner Mediendiät gehört, dass ich vieles nicht mehr mitkriege. Es wäre schlecht für meinen Blutdruck und mein gefährdetes Herz. Das spüren auch die in Berlin. Wenn sie noch in ihren Körper hineinhören. Viele lenken sich lieber davon ab – es kann zusätzlich beunruhigen. Am Fall der Bärbel Bas rückte dieser Zusammenhang mal wieder in die Schlagzeilen. Mich hat das nicht mehr intensiv beschäftigt, weil ich das alles schon kenne. Doch die folgende Kolumne enthielt für mich noch bemerkenswerte Neuigkeiten:

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: “Unter eins. Unter zwei. Unterirdisch? – Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas schieben die Parteien sich gegenseitig die Schuld zu. Ex-Politiker Kevin Kühnert sieht den Skandal in einem Vertrauensbruch von Journalisten. Aber ist das so?”

    Mein Qualitätsautor Gilbert Kolonko tadelt mich gelegentlich für mein Berlin-Bashing. Ich muss aus diesem Anlass etwas zugeben: bei Heimann taucht die Figur Liminski auf. Sein Machtzentrum ist Döseldorf, und sein Wahlkreisbüro hier mitten in Beuel, als Mieter eines mittelständischen CDU-Parteispenders, der sich u.a. mit einer Apotheke mit Öko-Image tarnt. Sowas gilt im heutigen Betrieb als schlau. Und nicht wenige in Beuel und Döseldorf fallen drauf rein.

    Ich liebe Autor Heimann für seine abwägende Art des Schreibens. Er weiss Dialektik als Kunstform zu nutzen. Das ist selten geworden. Erst seiner Kolumne habe ich gestern spät am Tag entnommen, dass es der Bundeskanzler persönlich war, der seine Koalitionspartnerin abgeschossen hat. Statt sie zu feuern, redet er in “Hintegrundgesprächen” hochgradig kariert über Persönliches daher, und will es dann hinterher nicht gewesen sein, weil die fiesen Journalist*inn*en schuld sein sollen.

    Der Bundeskanzler auf dem Niveau von Werner Rambow, mit dem ich in der Grünen-Stadtratsfraktion einst ähnliches erlebte. So weit muss ein Weltpolitiker erstmal sinken.

    Heimann zitiert zustimmend den Dokumentarfilmer Torsten Körner (der “Die Unbeugsamen” gemacht hat), der wiederum mit diesen Worten die ZDF-Serie “Inside CDU” rezensiert: “Weil die Dokumentation auf Parameter wie Thrill, Cliffhanger, Personalisierung, Emotionalisierung, Tempo und Erregungssteigerung setzt, schrumpft die Politik als Sphäre zur reinen Aktion, so als sei sie nur eine weitere serielle Spielfläche, erfunden nur, um das Publikum zu unterhalten”.

    Yessir, ich habe sie irgendwann genau deswegen abgeschaltet. Das ist das aktuell herrschende Politikverständnis der Aufmerksamkeitsökonomie. “Die Politik” hat jede Autonomie, jeden Steuerungswillen gegenüber dieser neokapitalistischen Ökonomie aufgegeben. Sie ist nur noch Objekt. Und weil das so arm ist, wie es aussieht, wendet sich die Mehrheit des Wähler*innen*publikums so angewidert ab.

    Heimann schliesst richtig – aber “finde den Fehler!”: “Aber ein sehr kleiner gemeinsamer Nenner ist: Es braucht möglichst schnell Regeln, die dafür sorgen, dass uns der ganze Laden nicht um die Ohren fliegt.”

    Der Fehler: das “uns”. Es unterschlägt die Klassenfrage. Sie dürfte Heimann ein Begriff sein, ist er doch vor Jahren selbst als qualifizierter Lokaljournalist vom Verlegeroligarchen-Clan Lensing-Wolff schmerzfrei auf die Strasse gesetzt worden.

    Hinter der Rechtsentwicklung steht ein Klasseninteresse, hinter der AfD Milliardär*inn*e*n. Beim Einstürzen und Niederreissen der vorgeblichen vom o.g. Bundeskanzler ausgerufenen “Brandmauer” stehen sie in den vorderen Reihen. Massen von Dummköpfen und billigen Lumpenprolls tanzen nach ihrer Pfeife. Sie propagieren Lust an der Apokalypse, weil sie sich einbilden, sie hätten sich gut darauf vorbereitet.

    Aber es ist weder Film, noch Entertainment, noch (digitale) Simulation. Es ist wahres Leben.

    Update nachmittags

    Passend zur Überschrift “Die in Berlin” die Analyse von Heimanns Kollegin Antonia Groß/MDR-Altpapier zur Aufregung derer, die sich lieber über “die” erregen, als über ihren eigenen Dreck:

    “Der Fall Emde: Nur eine Legende? – Die Sondierungen in der Hauptstadt werden erst abgebrochen, dann wieder aufgenommen. Gegner der Koalition nutzen den Moment, um sich auf ungesehene Weise einzumischen – und die Medien verlieren sich in Tickern und Spekulationen.”

    “Hauptstadt” ist schon zu hoch gehängt, handelt es sich doch bei dieser republikweiten Erregung in der Sache nur um banale Kommunalpolitik. Um die geht es der Erregung erkennbar auch am wenigsten. Ich wäre da ganz bei Hans Conrad Zander. Bemerkenswert immerhin, dass diesen unmassgeblichen Zahlen zufolge dem Berliner Wahlvolk die ganze Medienhetze ziemlich genau da vorbeigeht. (Audio 5min.)

  2. Glanzvolle Eröffnung des Bonner Beethovenfests 2026 in der Beethovenhalle
    Ursula Hartlapp-Lindemeyer

    „Nach Hause/Daheim“ ist das Motto des Beethovenfests vom 3. September bis 3. Oktober 2026, das ganz unter dem Eindruck der nach neun Jahren denkmalgerechter Renovierung wiedereröffneten Beethovenhalle steht. Das Beethovenfest hat hier seine neue Heimat gefunden, wie Intendant Steven Walter in seiner Begrüßungsrede betonte. Das London Symphony Orchestra spielte Beethoven und Bruckner, und die Fanfare a call to the heavens, Uraufführung der Auftragskomposition von Stefan Behrisch, stellte anschaulich den demokratischen Prozess bis zur Vollendung eines derartigen Projekts dar. Von den rund 80 verschiedenen Konzerten und sonstigen Formaten des Beethovenfests finden mehr als die Hälfte in der Beethovenhalle statt. […]

    https://opernmagazin.de/glanzvolle-eroeffnung-des-bonner-beethovenfests-2026-in-der-beethovenhalle/

  3. Der Nichtsnutz auf dem Sprung

    Kanzlerkandidaten-Bingo: die Strategie des Niemandem-auf-die-Füsse-Tretens wird weder das Klima, noch die Kultur noch die CDU retten

    Es war Ende 2020, als eine Lärmschutzwand an einer Autobahn in Köln eine Frau tötete. Die Suchmaschine zur heutigen Anzeige des damaligen Vorfalls wurde gut gesäubert, aber nicht perfekt. Der damalige zuständige NRW-Verkehrsminister macht sich heute warm als möglicher Nachfolgekandidat des für alle Welt sichtbar unbegabten Staatsamtsinhabers des Bundeskanzleramtes. Beim Todesfall in seinem Verantwortungsbereich blieb er planmässig öffentlich unsichtbar. In NRW war das seinerzeit die erfolgreiche Taktik. Aber wollen Sie von so einem regiert werden? Ich nicht.

    Rechtzeitig zum heutigen Wahltag liess die CDU-nahe Funke-Mediengruppe der superreichen (und nicht ganz dummen) Julia Becker ihren NRW-Landeskorrespondenten in ihrer Paywall das proklamieren:

    “Mehr Mensch als Macher, niemals Macker: Nerven behalten, bella figura machen: So facht Wüst die Kanzlertausch-Debatte an – Ein Wahldebakel im Osten dürfte die Merz-Dämmerung beschleunigen, zu der sich Kronprinz Hendrik Wüst weiterhin nicht eindeutig verhält”

    Wer solche Freunde hat …

    Der Nachfolgekandidat für die NRW-Staatskanzlei ist gesetzt. Er kann gleich da sitzen bleiben, wo er schon sitzt. Hier in Beuel hat er sein Wahlkreisbüro, gleich über der vor brummendem Umsatz kaum laufen könnenden Apotheke eines CDU-Spenders (wesentliche Finanzquelle Ihre und meine Krankenkassenbeiträge). Er ist, so höre ich aus sehr zuverlässigen Quellen, sehr, sehr schlau, schlauer als alle seine grünen Koalitionspartner*innen zusammen, und nicht ganz so reaktionär wie sein Vater es war. Das Büro hat er vom Oberbürgermeister übernommen, der hat jetzt ein grösseres – allerdings baufälliges, dessen Sanierung er gerade selber abgesagt hat … aber ich will nicht abschweifen. Wohin will er wohl flüchten, wenn der Herr Liminski sein (vorläufiges) Ziel erreicht hat?

    Besserungsvorschläge für den Kandidaten

    Seit 2021 ist der Kerl Ministerpräsident des grössten Bundeslandes NRW. Es stellt rund ein Fünftel der deutschen Gesamtbevölkerung. Wer dort mal eine Wahl gewinnt, wird – egal ob CDU oder einstmals SPD – quasi automatisch Kanzlerkandidat*in der Medien. Eine Wahl hat er 2022 mit Hilfe sehr starker Grüner gewonnen. Aber was hat er im Amt geleistet, ausser niemanden zu stören? Die Verkehrsinfrastruktur in NRW, seinem alten Fachressort, ist weitgehend niedergelegt. Nicht nur bei uns in Bonn. Nun gut, für die “Bundes-“!)Autobahnen inkl. ihrer Brücken kann er zuständigkeitshalber so wenig, wie für das Schienennetz der Deutschen (Ex-“Bundes-!)Bahn. Das waren von 2009-21 durchgehend CSU-Minister. Haben sie in jener Zeit – oder danach mit dem noch höheren Staatsamt – irgendwas von einem wenigstens kritischen kämpfenden Herrn Wüst gehört? Ich nicht. Da ist selbst Oliver Krischer (Grüne) vernehmbarer, wenn auch ähnlich folgenlos.

    Und jetzt die Kultur-Infrastuktur

    Wenn es überhaupt eine erkennbare CDU-Strategie zur Bekämpfung der neofaschistischen AfD gibt, dann ist es die, möglichst viel vorauseilend vorwegzunehmen, was die sowieso vorhat. Die CDU ist dabei so autistisch (ich bitte um Entschuldigung für den die Betroffenen diskriminierenden Begriff, im Zorn fiel mir kein besserer ein, aber diese Wikipedia-Beschreibungen treffen es: “Schwierigkeiten bei der sozialen Interaktion (z. B. Verständnis und Aufbau von Beziehungen) … Über- oder Unterempfindlichkeit auf äußere und innere Sinnesreize”), dass sie aus dem damit einhergehenden Misserfolg nichts lernt, im Gegenteil, ihre Lage weiter verschlimmert. So legt sie nun überall, wo sie noch politische Verantwortung trägt, demokratisch orientierte Kultureinrichtungen zu Grabe, nicht nur in Bonn.

    Der fachkundige Stefan Keim gab in diesem Beitrag für DLF-Kultur einen Überblick über die – ökonomisch noch prosperierende – Rheinschiene:

    “Kahlschlag aus Finanznot – In NRW wanken viele Kulturinstitutionen” Audio 9 min.

    Ein informierter und kämpferisch orientierter NRW-Ministerpräsident würde nun mit seinem Parteifreund im Kanzleramt, dem sog. “Bundeskulturminister”, und wenn der sich als Nichtsnutz erweist, mit seinem politischen Dienstvorgesetzten im gleichen Haus, in Klausur gehen, und einen Plan entwickeln, wie die im In- und Ausland beim gross- und kleinbürgerlichen Publikum hochangesehene Kulturbranche dieser bedrohten Republik gestärkt werden kann für die bevorstehenden Kämpfe um die bürgerliche Demokratie. Vor dem heutigen Wahltag wäre das mal ein starkes gemeinsames Signal von einem Rheinländer und einem Westfalen gewesen. Mann wird ja wohl noch träumen dürfen …

    Die neoliberal vergammelte CDU wird niemals auf die Idee kommen, die finanziell bewegungsunfähigen Kommunen in NRW und anderswo, die – als “freiwillige Leistung” – für die kulturelle Basisarbeit verfassungsmässig “zuständig” sind, mit einem sozial gerechten Steuersystem wieder arbeitsfähig zu machen. So viel ist ihnen die Rettung der Demokratie dann auch wieder nicht wert. Weder ihre Oberbürgermeister noch ihre Ministerpräsident*inn*en verlassen dafür auch nur ihr Büro. Sie müssen ja Angst haben, dass dann schon wieder einer an ihnen sägt. Wie der Herr Wüst es heimlich beim unfähigen Merz tut.

    Sie tun es nicht. Sie mobilisieren nichts. Und niemanden. Darum geht es so aus, wie es ausgeht. Wem wird es eine Lehre sein?

  4. NRW-Minister Liminski - Sorge um MDR-Staatsvertrag nach Wahl in Sachsen-Anhalt

    Die Länder bereiten sich auf den Fall vor, dass die AfD nach einem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt den MDR-Staatsvertrag aufkündigt, so NRW-Medienminister Liminski.#NathanaelLiminski #AFD #MDR #Staatsvertrag #SachsenAnhalt #Wahl #Öffentlich-rechtlicherRundfunk #Bundesländer
    Was wird aus dem MDR-Staatsvertrag nach möglichem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt?

  5. NRW-Minister Liminski - Sorge um MDR-Staatsvertrag nach Wahl in Sachsen-Anhalt

    Die Länder bereiten sich auf den Fall vor, dass die AfD nach einem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt den MDR-Staatsvertrag aufkündigt, so NRW-Medienminister Liminski.#NathanaelLiminski #AFD #MDR #Staatsvertrag #SachsenAnhalt #Wahl #Öffentlich-rechtlicherRundfunk #Bundesländer
    Was wird aus dem MDR-Staatsvertrag nach möglichem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt?

  6. Landtagswahl ’27: Bonner CDU nominiert Nathanael Liminski

    Veröffentlicht: Samstag, 14.03.2026 10:14 Nathanael Liminski soll es richten. Die CDU in Bonn und Beuel hat ihn schon jetzt…
    #Bonn #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #"CDUBeuel"] #CDUBonn #Germany #Landtagswahl #NathanaelLiminski #Nordrhein-Westfalen
    europesays.com/de/867696/

  7. Reflexe der Aufmerksamkeitsökonomie

    Je grausamer und verbrecherischer, umso stiller …

    mit Update 3. 11.

    Ist es launig? Oder sarkastisch? Wolfgang Storz/bruchstuecke reflektiert über die Reflexe der Öffentlichkeit auf “unseren” superintelligenten Bundeskanzler: “Regieren mit Wortfetzen”. Nicht abwegig. Dennoch behaupte ich, dass seine bornierten sauerländischen Reflexe ihm selbst, und noch mehr seinem Berater*innen*stab, einen Streich gespielt haben. Denn was Storz und ich seit Jahrzehnten über den Kerl wissen, das erkennen jüngere Teile der Öffentlichkeit erst jetzt durch sein Tun und Stammeln. Und es mobilisiert ganz offenbar nicht nur seine eigenen Leute. Manche linke Bescheidwisser kräuseln ihren Bauchnabel darüber, dass sie statt mitzumachen lieber lästern, wie lange sie bescheidwissen, was viele jetzt erst merken. Klassisches Eigentor im politischen Prozess.

    Zum gegenwärtigen Funktionieren der inländischen Aufmerksamkeitsökonomie gibt es einen interessanten Versuch materialistischer Analyse von Raphael Wolter/Junge Welt: “Zwischen Kommerz und Widerstand – Fußball und Klassenkampf: Zur gesellschaftlichen Logik eines populären Spiels” Durchaus lesenswert und nur wenige Tage verfügbar, weil dann in einem Paywallarchiv beerdigt. In meinen Augen ist Wolters Materialismus allzu mechanistisch gedacht. Aufmerksamkeit ist zwar nicht physisch greifbar, aber eine reale Währung der Medienökonomie. So wie es unsere Daten in der Digitalökonomie sind, die derzeit die Machtverhältnisse auf dem Planeten nicht umstürzt (im Gegenteil), aber umgräbt und betoniert.

    Null Reflexe zur »größten humanitären Krise der Welt«

    Es ist ja – leider – schon bemerkenswert, wenn überhaupt ein deutsches Medium einen Pups zum Sudan lässt. Das sind aktuell – ein seltenes Gespann – der Deutschlandfunk und die Junge Welt. Der DLF interviewte gestern mitten in der Nacht (6.50 h) meinen alten Jungdemokraten-Freund Volker Perthes, dessen Stimme mir besorgniserregend brüchig klang, was aber auch am geäusserten Inhalt liegen dürfte:

    “Sudan-Experte Perthes: Den Kriegsparteien muss man die Ressourcen entziehen – Laut Einschätzung des Politologen Volker Perthes werden beide Kriegsparteien im Sudan aus dem Ausland unterstützt, etwa von Ägypten. Erst wenn man ihnen Ressourcen wie Geld und Waffen entziehe, könne der Krieg gestoppt werden.” Audio 13 min.

    Die gleiche Botschaft mit anderen Worten verkündet sehr kursorisch auch Luca Schäfer/Junge Welt, der regelmässig für die “News-Fabrik” (G. Kolonko) telepolis schreibt: “Sudan: Golfkapital am Nil – Sudan: Kriegsverbrechen von RSF-Miliz durch Vereinigte Arabische Emirate ermöglicht”. Auch dieser Text wird in einigen Tagen digital verschwinden.

    Warum so wenig Lärm in der deutschen Aufmerksamkeitsökonomie über diese verbrecherischen Massenmorde? These: weil die hiesigen Herrschenden darüber noch glücklicher sind, als über die Menschenrechtsverbrechen des Despoten Erdogan (mit dem, das nur zur Erinnerung, schon die kürzlich hier in Bonn gefeierte Angela Merkel eifrig gedealt hatte). Denn wirkungsvoller können Flucht und Migration aus Südsudan, Somalia, Eritrea, Äthiopien, Ostkongo u.v.a. wohl kaum unterbunden werden. Warum also laut lamentieren? Die Waffenlieferanten und Diktatoren beider Seiten (Vereinigte Arabische Emirate einerseits, Ägypten andererseits) sind öffentlich proklamierte “beste Freunde” der hiesigen Herrschenden.

    Lasst sie mal machen. Es trifft doch nur Schwarze und Moslems …

    Update 3.11.

    NRW-Liminski – zu schmerzfrei, zu blöd oder zu rechts?

    Nathanael Liminski, NRW-Stastskanzleichef, kenne ich nicht persönlich. Als ich 1990 anfing im NRW-Landtag zu arbeiten, hiess der Amtsinhaber Wolfgang Clement. Roland Appel weiss mehr über den, und die Extradienstautoren Wolfgang Lieb und Christoph Habermann noch mehr als Roland. An Clement als Widerpart – ob in der Opposition, in der Koalition, oder sogar als Parteigenosse – konnte (und musste) mann wachsen. Anders war der nicht auszuhalten.

    Wie mag es bei Liminski sein? Mir wird berichtet, dass er grüne Landtagsabgeordnete – auch rudelweise – am Nasenring durch die politische Arena zu ziehen vermag. Ob das mehr über die oder ihn sagt? Sagen Sies mir. Der Verdacht liegt nahe, dass er – schon allein um in dieses Staatsamt zu gelangen – nicht allzu blöd sein kann.

    Also schmerzfrei und rechts? Als bekennender Christ mit all den SM-Faktoren dieser Religion sollte ihm Schmerz nicht fremd sein. Was also sagt das über ihn? Macht er also sähr gärne mit, als Lokomotive der »größten humanitären Krise der Welt«? Oder hat ihm nur eine*r eine Falle gestellt? Eine beliebte Düsseldorfer Gewohnheit.

    Ich fürchte das Schlimmste.

    Das heute erfolgte WDR5-Interview mit Volker Perthes hat er wahrscheinlich nicht mehr gehört: “Sudan: ‘Bürgerkrieg voll entflammt’ – Die RSF-Miliz hat die Stadt Al-Faschir im Sudan eingenommen und verübt Massaker an Zivilisten. ‘Es geht um Mord, Vergewaltigungen und Plünderungen’, sagt Politologe und Diplomat Volker Perthes – und erklärt die Hintergründe des Machtkampfs im Land.” Audio 6 min., 1 Jahr verfügbar.

  8. Kai Wegner fordert vollständigen Regierungsumzug aus Bonn

    Bonn-Berlin-Gesetz Wegner fordert kompletten Regierungsumzug nach Berlin 24.09.2025 – 02:56 UhrLesedauer: 2 Min. Kai Wegner vor dem Bra…
    #Bonn #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #100137924 #100151112 #Berlin #BrandenburgerTor #Bundesregierung #CDU #Germany #KaiWegner #KatjaDörner #NathanaelLiminski #Nordrhein-Westfalen #Regierungsumzug #Rheinland
    europesays.com/de/446205/

  9. Heute morgen verkündet das #BASE dass die #Castor Transporte von #julich nach #Ahaus in den nächsten drei Monaten erfolgen/ starten sollen, ebenso mindestens 2 #atommull Transporte mit hochangereichertem #Atomwaffen geeigneten Material aus #Garching bei #munchen

    www1.wdr.de/nachrichten/westfa

    Damit kommt die Gesprächsinitiative von @gruenenrw und #cdu #NathanaelLiminski wie befürchtet zu spät...

    Mal schauen, was der #Bundestag heut abend noch dazu sagt:

  10. Grimme

    Eine aufgerauter Wind geht durch das Wasserglas des deutschen Medienjournalismus, bzw. dem, was davon noch übrig ist. Das Adolf-Grimme-Institut in Marl hat mal wieder eine Finanzkrise. Seine Chefin und meine ehemalige Arbeitskollegin Frauke Gerlach gibt bei epd-Medien der mir ebenfalls gut bekannten und geschätzten Diemut Roether ausführlich Auskunft. Christian Bartels/MDR-Altpapier kommentiert süffisant, “dass rund um das unscheinbare Grimme-Institut, dessen Institutsgebäude tatsächlich den Traditionsnamen ‘Insel’ trägt, ein ganz schöner Haifischteich schwappt”. Ja, so ist das im was-mit-Medien-Geschäft.

    Viele Männer in der Branche ertragen es nur schwer, dass ihnen, obwohl sie sich doch alle für hochqualifiziert halten, eine Frau bei der Besetzung der Institutsleitung vorgezogen wurde. Frauke Gerlach hat so gar nichts von einem Pfau, der gezwungenermassen mit seinem prächtigen Schwanz Eindruck schinden will. Mit ihrem Jura-Examen hätte sie sogleich eine Richterinnenkarriere starten können. Das wäre bequemer gewesen und reicher belohnt worden. Aggressive Männer bauen sie eher auf als ab. Mann kann kritisieren, dass sie weit weniger als entsprechend talentierte männliche Vorgänger PR-Wind um ihr Institut und seine Arbeit macht. Windmacherei gehört nicht zu ihren Talenten; das macht sie in der Zusammenarbeit zu einer seriösen angenehmen Partnerin.

    In meiner 15-jährigen Karriere als Mitarbeiter von NRW-Landtagsabgeordneten (1990-2005) habe ich nur einen einzigen Landtagsbeschluss selbst geschrieben – normalerweise war das in der Grünen-Landtagsfraktion Sache der besser bezahlten und arbeitsrechtlich abgesicherteren “wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen”. Für Medienpolitik gab es aber keine*n. Dieser Antrag war ein Änderungsantrag zum Landeshaushalt, und zwar eine Zuschusserhöhung für das Grimme-Institut. Das hatte damals einen rhetorisch im öffentlichen Auftritt weit versierteren Chef als Frauke Gerlach, der seinerzeit weit grössere Löcher im Etat des Instituts gerissen hatte. Das wurde durch “meinen” Antrag gestopft – übrigens vom Landtag einstimmig angenommen.

    Die Grüne NRW-Landtagsfraktion ist heute mehr als doppelt so gross. Die Entwicklung einer konsistenten Medienpolitik scheint das eher erschwert als erleichtert zu haben. Es ist keine erkennbar, weder inhaltlich noch personell. Also, spekuliere ich jetzt, ist Frauke Gerlach umso mehr auf eine konstruktive Beziehung zu NRW-Staatskanzleichef Nathanael Liminski angewiesen. Das stelle ich mir – wiederum spekulativ, ich musste ihn nie kennenlernen – als schweres Los vor.

    Die Grimme-Gesellschafter WDR und ZDF sollten den politischen Umgang mit dem Grimme-Institut aufmerksam studieren. Dann erfahren sie, was ihnen bevorsteht. Wenn erst CDU und AfD NRW regieren, wird vieles ganz schnell gehen. Wer dann keine gesellschaftliche Basis hat, die bereit zum Kämpfen ist, für den*die*das geht das Sterben dann umso schneller.

  11. Wer feste arbeitet, muss auch Feste feiern. Die @BNetzA sorgt seit 25 Jahren für Netzinfrastruktur, #Versorgungssicherheit, #Wettbewerb & #Verbraucherschutz. Vielen Dank an OBin #KatjaDoerner, Minister #NathanaelLiminski & @bmdv St Schnorr für ihre großartigen Grußworte. #25JahreBNetzA

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