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#jangeorgschutte — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #jangeorgschutte, aggregated by home.social.

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  1. Lars Jessen, Jan Georg Schütte – „Micha denkt groß“ (2024)

    Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht den Reiz aus. Denn dieser Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. Mit Charly Hübner, Jördis Triebel, Ulrich Brandhoff und Peter Kurth… (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  2. Lars Jessen, Jan Georg Schütte – „Micha denkt groß“ (2024)

    Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht den Reiz aus. Denn dieser Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. Mit Charly Hübner, Jördis Triebel, Ulrich Brandhoff und Peter Kurth… (ARD, Wh.)

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  3. Lars Jessen, Jan Georg Schütte – „Micha denkt groß“ (2024)

    Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht den Reiz aus. Denn dieser Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. Mit Charly Hübner, Jördis Triebel, Ulrich Brandhoff und Peter Kurth… (ARD, Wh.)

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  4. Lars Jessen, Jan Georg Schütte – „Micha denkt groß“ (2024)

    Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht den Reiz aus. Denn dieser Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. Mit Charly Hübner, Jördis Triebel, Ulrich Brandhoff und Peter Kurth… (ARD, Wh.)

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  5. Lars Jessen, Jan Georg Schütte – „Micha denkt groß“ (2024)

    Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht den Reiz aus. Denn dieser Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. Mit Charly Hübner, Jördis Triebel, Ulrich Brandhoff und Peter Kurth… (ARD, Wh.)

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  6. Wir gratulieren unserem Kino Kollegen Reinhard Westendorf für sein ausgezeichnetes #Kino in der Lagerhalle! Insgesamt 67 gewerbliche und nicht gewerbliche #Filmtheater aus #Niedersachsen und Bremen wurden am 25. Juni 2026 mit einem #Kinoprogrammpreis der #nordmedia ausgezeichnet. Schauspieler und Regisseur überreichte #jangeorgschutte (Foto links) in der Kategorie „nicht gewerbliche Filmtheater“ den Preis an Reinhard (Mitte) Rechts Meike Götz, die Geschäftsführerin der #Nordmedia

  7. Wir gratulieren unserem Kino Kollegen Reinhard Westendorf für sein ausgezeichnetes #Kino in der Lagerhalle! Insgesamt 67 gewerbliche und nicht gewerbliche #Filmtheater aus #Niedersachsen und Bremen wurden am 25. Juni 2026 mit einem #Kinoprogrammpreis der #nordmedia ausgezeichnet. Schauspieler und Regisseur überreichte #jangeorgschutte (Foto links) in der Kategorie „nicht gewerbliche Filmtheater“ den Preis an Reinhard (Mitte) Rechts Meike Götz, die Geschäftsführerin der #Nordmedia

  8. Wir gratulieren unserem Kino Kollegen Reinhard Westendorf für sein ausgezeichnetes #Kino in der Lagerhalle! Insgesamt 67 gewerbliche und nicht gewerbliche #Filmtheater aus #Niedersachsen und Bremen wurden am 25. Juni 2026 mit einem #Kinoprogrammpreis der #nordmedia ausgezeichnet. Schauspieler und Regisseur überreichte #jangeorgschutte (Foto links) in der Kategorie „nicht gewerbliche Filmtheater“ den Preis an Reinhard (Mitte) Rechts Meike Götz, die Geschäftsführerin der #Nordmedia

  9. Wir gratulieren unserem Kino Kollegen Reinhard Westendorf für sein ausgezeichnetes #Kino in der Lagerhalle! Insgesamt 67 gewerbliche und nicht gewerbliche #Filmtheater aus #Niedersachsen und Bremen wurden am 25. Juni 2026 mit einem #Kinoprogrammpreis der #nordmedia ausgezeichnet. Schauspieler und Regisseur überreichte #jangeorgschutte (Foto links) in der Kategorie „nicht gewerbliche Filmtheater“ den Preis an Reinhard (Mitte) Rechts Meike Götz, die Geschäftsführerin der #Nordmedia

  10. Lars Jessen, Jan Georg Schütte – „Micha denkt groß“ (2024)

    Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht seinen Reiz aus. Der Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. (ARD, Wh)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  11. Lars Jessen, Jan Georg Schütte – „Micha denkt groß“ (2024)

    Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht seinen Reiz aus. Der Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. (ARD, Wh)

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  12. Lars Jessen, Jan Georg Schütte – „Micha denkt groß“ (2024)

    Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht seinen Reiz aus. Der Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. (ARD, Wh)

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  13. Lars Jessen, Jan Georg Schütte – „Micha denkt groß“ (2024)

    Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht seinen Reiz aus. Der Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. (ARD, Wh)

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  14. Lars Jessen, Jan Georg Schütte – „Micha denkt groß“ (2024)

    Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht seinen Reiz aus. Der Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. (ARD, Wh)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  15. Kranitz wieder verfügbar

    Wenn Sie glücklich liiert oder getrennt sind, dann ist da wieder was als Beilage zu Ihren Kartoffelchips in der ARD-Mediathek. Das Arschloch “Kranitz” ist wieder da, zum Teil bis Jahresende, zum Teil noch länger verfügbar. Genau das Richtige für einen Feiertag, von dem die Mehrheit nicht weiss, was der soll.

    Improvisationsstar und Steinimbretthaber bei der ARD Jan Georg Schütte kann sich in dieser Rolle so richtig schön ausleben, ohne Schaden anzurichten, und viele seiner befreundeten Schauspieler*innen machen gerne mit. Sie gehören zu den Besten, die dieses arme Land hat.

    Dieser “Kranitz” spielt nur den Therapeuten. In Wirklichkeit ist er Immobiliendealer, also ein besonders hässliches Gesicht des real existierenden Kapitalismus. Und als Zuschauer*innen können wir ihn nach Herzenslust mithassen, und Mitleid empfinden mit all den netten, leidenden von ihm unbarmherzig ausgenommenen Klient*inn*en.

    Gesellschaftliche Verhältnisse zur Kenntlichkeit gespielt. Allein diese Gewerbegebietskulissen – erste Sahne (Requisite: Kim Louise Baschant, Jan Kretzschmar, Sarah Bechtold).

  16. Kranitz wieder verfügbar

    Wenn Sie glücklich liiert oder getrennt sind, dann ist da wieder was als Beilage zu Ihren Kartoffelchips in der ARD-Mediathek. Das Arschloch “Kranitz” ist wieder da, zum Teil bis Jahresende, zum Teil noch länger verfügbar. Genau das Richtige für einen Feiertag, von dem die Mehrheit nicht weiss, was der soll.

    Improvisationsstar und Steinimbretthaber bei der ARD Jan Georg Schütte kann sich in dieser Rolle so richtig schön ausleben, ohne Schaden anzurichten, und viele seiner befreundeten Schauspieler*innen machen gerne mit. Sie gehören zu den Besten, die dieses arme Land hat.

    Dieser “Kranitz” spielt nur den Therapeuten. In Wirklichkeit ist er Immobiliendealer, also ein besonders hässliches Gesicht des real existierenden Kapitalismus. Und als Zuschauer*innen können wir ihn nach Herzenslust mithassen, und Mitleid empfinden mit all den netten, leidenden von ihm unbarmherzig ausgenommenen Klient*inn*en.

    Gesellschaftliche Verhältnisse zur Kenntlichkeit gespielt. Allein diese Gewerbegebietskulissen – erste Sahne (Requisite: Kim Louise Baschant, Jan Kretzschmar, Sarah Bechtold).

  17. Jan Georg Schütte et al. – „Wellness für Paare“ (2016)

    Dieses Projekt von Jan Georg Schütte ist mehr als ein Fernsehfilm: Es ist ein Labor für Beziehungen, eine Studie menschlicher Nähe und Distanz. In einem abgelegenen Schloss, das zugleich Wellness-Oase und Experimentierfeld ist, werden fünf Paare zusammengebracht, um intime Konflikte auszuloten – ohne Drehbuch, ohne erzählerische Sicherheit. Ohne Netz und doppelten Boden. (ARD, Wh.)

  18. Jan Georg Schütte et al. – „Wellness für Paare“ (2016)

    Dieses Projekt von Jan Georg Schütte ist mehr als ein Fernsehfilm: Es ist ein Labor für Beziehungen, eine Studie menschlicher Nähe und Distanz. In einem abgelegenen Schloss, das zugleich Wellness-Oase und Experimentierfeld ist, werden fünf Paare zusammengebracht, um intime Konflikte auszuloten – ohne Drehbuch, ohne erzählerische Sicherheit. Ohne Netz und doppelten Boden. (ARD, Wh.)

  19. Jan Georg Schütte et al. – „Wellness für Paare“ (2016)

    Dieses Projekt von Jan Georg Schütte ist mehr als ein Fernsehfilm: Es ist ein Labor für Beziehungen, eine Studie menschlicher Nähe und Distanz. In einem abgelegenen Schloss, das zugleich Wellness-Oase und Experimentierfeld ist, werden fünf Paare zusammengebracht, um intime Konflikte auszuloten – ohne Drehbuch, ohne erzählerische Sicherheit. Ohne Netz und doppelten Boden. (ARD, Wh.)

  20. Jan Georg Schütte et al. – „Wellness für Paare“ (2016)

    Dieses Projekt von Jan Georg Schütte ist mehr als ein Fernsehfilm: Es ist ein Labor für Beziehungen, eine Studie menschlicher Nähe und Distanz. In einem abgelegenen Schloss, das zugleich Wellness-Oase und Experimentierfeld ist, werden fünf Paare zusammengebracht, um intime Konflikte auszuloten – ohne Drehbuch, ohne erzählerische Sicherheit. Ohne Netz und doppelten Boden. (ARD, Wh.)

  21. Jan Georg Schütte et al. – „Wellness für Paare“ (2016)

    Dieses Projekt von Jan Georg Schütte ist mehr als ein Fernsehfilm: Es ist ein Labor für Beziehungen, eine Studie menschlicher Nähe und Distanz. In einem abgelegenen Schloss, das zugleich Wellness-Oase und Experimentierfeld ist, werden fünf Paare zusammengebracht, um intime Konflikte auszuloten – ohne Drehbuch, ohne erzählerische Sicherheit. Ohne Netz und doppelten Boden. (ARD, Wh.)

  22. Schüttes nächster Streich

    Und weitere Mediathekperlen

    mit Update 8.9.

    Läuft. Nun schon einige Jahre sehr, sehr gut für Jan Georg Schütte. Die Idee, Inszenierungen zu improvisieren, ist wahrlich nicht revolutionär. Jede*r Schauspieler*in hat das schon geübt. Und noch mehr davon geträumt, das auch zu dürfen. Schütte hat, das ist wohl seine bedeutendere Leistung, bei der komplizierten ARD die richtigen Knöpfe gefunden, die er drücken muss. Als Zuschauer ist mir das recht. Ich guck es gern.

    Schüttes Knöpfe sind laut Sigrid Fischer/WDR5 einfach benannt: “6 Folgen in 2 Drehtagen”. Darauf köpft jede*r Controller*in einen Champagner.

    Ab morgen nun “Die Hochzeit” (nach “Das Begräbnis” und “Klassentreffen”): “Eine Hochzeitsfeier als Geschäftsmodell. Im Zentrum: das Brautpaar Jacky und Sport-Influencer Lukas, die sich vor Traumbergkulisse live im Internet das Jawort geben wollen. Ihre ungleichen Familien glauben an die ganz große Liebe, was nicht ganz stimmt, denn Jacky und Lukas kennen sich erst seit ein paar Tagen. Zum Launch ihres neuen Hochzeits-Mode-Unternehmens brauchen sie eine Hochzeit mit allem, was dazu gehört. Während Jackys Vater, Zieh-Vater und ihre Mutter als dreiköpfige Schwiegerfront das große familiäre Fusionieren feiern, trifft es sie hart, dass die Hochzeit nicht echt sein soll. Lukas Vater und seiner Ex-Freundin kommt das wiederum sehr entgegen – aus gleich mehreren Gründen. Doch so einfach lässt sich das im Netz bereits groß angekündigte Ereignis nicht ohne Schaden und Shitstorm abblasen. +++ Mit Anja Kling, Tobias Moretti, Martin Brambach, Devid Striesow, Louise von Finck, Felix Kreuzer, Lena Klenke. +++ Ab 5.9. in der ARD Mediathek.” Luise von Finckh hat mir schon im Browser Ballett gut gefallen. Aber wie wird die denn nun richtig geschrieben? Entstammt sie auch dem bekannten rechtsradikalen deutschen Adelsclan, wie der zeitweilige Beueler Grüne Alexander? Letzterer ein sympathischer, cooler Kerl übrigens.

    Update 8.9.

    Nach Ansicht der sechs amüsant-unterhaltsamen Folgen – Brambach! Striesow! aber das starke Ensemble hielt mit, und liess sich von ihnen nicht an die Wand spielen! – habe ich noch einen “Knopf” bei der ARD (Degeto!) entdeckt, den Schütte skrupellos gedrückt hat: das kitschige Happyend. Das war 20:15-h-tauglich. Aber dafür hats dann auch wieder nicht gereicht.

    Perle für Babyboomer

    101.613 sollen es schon im Kino gesehen haben, seit 2019. Und der deutsche Titel von “La belle époque” ist wie immer bescheuert. Aber die Inszenierung und Besetzung ist im besten Sinne französisch. Und jetzt bis 1.10. verfügbar. Zur Mediathek bitte hier entlang.

    Der Plot ist eigentlich nebensächlich. Umso wortreicher beschreibt ihn die ARD: “‘So kann es mit den Eltern einfach nicht weitergehen!’, denkt sich Maxime (Michaël Cohen). Sein Vater Victor (Daniel Auteuil) wird zunehmend zu einer Nervensäge, die mit sich, der Welt und dem Alter über Kreuz liegt. Seine Frau Marianne (Fanny Ardant) ist das genaue Gegenteil. Victors ewige schlechte Laune wird ihr schließlich zu viel. Sie setzt ihn kurzerhand vor die Tür. Victor braucht definitiv Hilfe! Und Maxime hat eine Idee. Sein Freund Antoine (Guillaume Canet) hat eine Firma, ‘Time Travellers’, die gut betuchten Kunden ermöglicht, in einem raffiniert eingerichteten Filmstudio in eine Zeit ihrer Wahl zu reisen. Victor willigt ein. Er entscheidet sich für das Jahr 1974, den exakten Tag, an dem er sich in seine Frau Marianne verliebt hatte. Anfangs skeptisch, lässt er sich immer mehr in den Bann der Erinnerungen ziehen. Und die Kulisse aus Neonlichtern, Schlaghosen und Zigarettenrauch wird zu einer Reise, in der die betörende Schauspielerin Margot (Doria Tillier) die Grenze zwischen damals und heute verschwimmen lässt…”

    Warum gucken? Die Alten, Daniel Auteuil und Fanny Ardant, spielen überragend. Der Rest des Ensembles auch, und vermittelt mir als heterosexuell orientiertem alten deutschen Mann, dass “die französischen Frauen” wohl doch die Schönsten sein dürften. Mann gönnt sich ja sonst nichts.

    Schauwerte-Krimi

    “The Diplomat” kommt im ZDF als Krimi daher. Normalwüchsige Menschen sind hier kaum zu sehen, sondern eine Barcelona-Projektion mit jeder Menge Klischees gefüllt. Sogar die dargestellten Brit*inn*en sehen – anders als im “Barnaby” – exzellent bis sehr gut aus. Alle aus einem Modelkatalog weggelaufen – und sind hoffentlich nicht alle essgestört. Aber gut – viele werden es mögen. Wie ich 😉

  23. Schüttes nächster Streich

    Und weitere Mediathekperlen

    mit Update 8.9.

    Läuft. Nun schon einige Jahre sehr, sehr gut für Jan Georg Schütte. Die Idee, Inszenierungen zu improvisieren, ist wahrlich nicht revolutionär. Jede*r Schauspieler*in hat das schon geübt. Und noch mehr davon geträumt, das auch zu dürfen. Schütte hat, das ist wohl seine bedeutendere Leistung, bei der komplizierten ARD die richtigen Knöpfe gefunden, die er drücken muss. Als Zuschauer ist mir das recht. Ich guck es gern.

    Schüttes Knöpfe sind laut Sigrid Fischer/WDR5 einfach benannt: “6 Folgen in 2 Drehtagen”. Darauf köpft jede*r Controller*in einen Champagner.

    Ab morgen nun “Die Hochzeit” (nach “Das Begräbnis” und “Klassentreffen”): “Eine Hochzeitsfeier als Geschäftsmodell. Im Zentrum: das Brautpaar Jacky und Sport-Influencer Lukas, die sich vor Traumbergkulisse live im Internet das Jawort geben wollen. Ihre ungleichen Familien glauben an die ganz große Liebe, was nicht ganz stimmt, denn Jacky und Lukas kennen sich erst seit ein paar Tagen. Zum Launch ihres neuen Hochzeits-Mode-Unternehmens brauchen sie eine Hochzeit mit allem, was dazu gehört. Während Jackys Vater, Zieh-Vater und ihre Mutter als dreiköpfige Schwiegerfront das große familiäre Fusionieren feiern, trifft es sie hart, dass die Hochzeit nicht echt sein soll. Lukas Vater und seiner Ex-Freundin kommt das wiederum sehr entgegen – aus gleich mehreren Gründen. Doch so einfach lässt sich das im Netz bereits groß angekündigte Ereignis nicht ohne Schaden und Shitstorm abblasen. +++ Mit Anja Kling, Tobias Moretti, Martin Brambach, Devid Striesow, Louise von Finck, Felix Kreuzer, Lena Klenke. +++ Ab 5.9. in der ARD Mediathek.” Luise von Finckh hat mir schon im Browser Ballett gut gefallen. Aber wie wird die denn nun richtig geschrieben? Entstammt sie auch dem bekannten rechtsradikalen deutschen Adelsclan, wie der zeitweilige Beueler Grüne Alexander? Letzterer ein sympathischer, cooler Kerl übrigens.

    Update 8.9.

    Nach Ansicht der sechs amüsant-unterhaltsamen Folgen – Brambach! Striesow! aber das starke Ensemble hielt mit, und liess sich von ihnen nicht an die Wand spielen! – habe ich noch einen “Knopf” bei der ARD (Degeto!) entdeckt, den Schütte skrupellos gedrückt hat: das kitschige Happyend. Das war 20:15-h-tauglich. Aber dafür hats dann auch wieder nicht gereicht.

    Perle für Babyboomer

    101.613 sollen es schon im Kino gesehen haben, seit 2019. Und der deutsche Titel von “La belle époque” ist wie immer bescheuert. Aber die Inszenierung und Besetzung ist im besten Sinne französisch. Und jetzt bis 1.10. verfügbar. Zur Mediathek bitte hier entlang.

    Der Plot ist eigentlich nebensächlich. Umso wortreicher beschreibt ihn die ARD: “‘So kann es mit den Eltern einfach nicht weitergehen!’, denkt sich Maxime (Michaël Cohen). Sein Vater Victor (Daniel Auteuil) wird zunehmend zu einer Nervensäge, die mit sich, der Welt und dem Alter über Kreuz liegt. Seine Frau Marianne (Fanny Ardant) ist das genaue Gegenteil. Victors ewige schlechte Laune wird ihr schließlich zu viel. Sie setzt ihn kurzerhand vor die Tür. Victor braucht definitiv Hilfe! Und Maxime hat eine Idee. Sein Freund Antoine (Guillaume Canet) hat eine Firma, ‘Time Travellers’, die gut betuchten Kunden ermöglicht, in einem raffiniert eingerichteten Filmstudio in eine Zeit ihrer Wahl zu reisen. Victor willigt ein. Er entscheidet sich für das Jahr 1974, den exakten Tag, an dem er sich in seine Frau Marianne verliebt hatte. Anfangs skeptisch, lässt er sich immer mehr in den Bann der Erinnerungen ziehen. Und die Kulisse aus Neonlichtern, Schlaghosen und Zigarettenrauch wird zu einer Reise, in der die betörende Schauspielerin Margot (Doria Tillier) die Grenze zwischen damals und heute verschwimmen lässt…”

    Warum gucken? Die Alten, Daniel Auteuil und Fanny Ardant, spielen überragend. Der Rest des Ensembles auch, und vermittelt mir als heterosexuell orientiertem alten deutschen Mann, dass “die französischen Frauen” wohl doch die Schönsten sein dürften. Mann gönnt sich ja sonst nichts.

    Schauwerte-Krimi

    “The Diplomat” kommt im ZDF als Krimi daher. Normalwüchsige Menschen sind hier kaum zu sehen, sondern eine Barcelona-Projektion mit jeder Menge Klischees gefüllt. Sogar die dargestellten Brit*inn*en sehen – anders als im “Barnaby” – exzellent bis sehr gut aus. Alle aus einem Modelkatalog weggelaufen – und sind hoffentlich nicht alle essgestört. Aber gut – viele werden es mögen. Wie ich 😉

  24. Warum um Mitternacht?

    Was hat Charly Hübner nicht-jugendfreies angestellt?

    Eben wurde wieder ein Kommissarinnenende mitgeteilt. Stefanie Reinsperger hört im Dortmund-“Tatort” auf. Hatte die nicht kürzlich erst angefangen? 2021 war das, bei den unzähligen Wiederholungen verliert mann ja den Überblick. Die haben da einen Verschleiss an erstklassigen Schauspielerinnen wie der benachbarte BVB mit millionenteuren Kickern. Was macht der WDR falsch im Umgang mit starken Künstler*inne*n? Ein Meister derartigen Aufhörens war Charly Hübner (in Rostock/NDR).

    In seinem Wikipedia-Eintrag können Sie stundenlang scrollen, so viel arbeitet der. Mir blieben die Improvisationswerke von Jan Georg Schütte besonders in Erinnerung, in denen Hübner Stammgast ist. Die kennen sich ja alle untereinander. Erfolgreiche deutsche Schauspieler*innen gibt es weniger als Schulkinder. In einer einzigen Schule.

    2023 hatte sich Hübner (52) im hohen Mannesalter von 50 erstmals als Regisseur versucht. “Sophie, der Tod und ich” heisst das Werk, spielt u.a. am Bahnhof Ahrensburg-Ost, und wird in meiner TV-Zeitschrift als “Tipp des Tages” gefeiert. Des “Tages” ist in dem Zusammenhang eine steile These. Sendetermin: 27.8., 00.15 h, ZDF (= TV-Premiere).

    Warum diese Primetime? Gewöhnlich passiert sowas in deutschen Programmdirektionen, wenn zuviel Sex gezeigt wird, der unsere Kinder verderben könnte. Gewalt dagegen wäre kein Problem, ist ja täglich in der Tagesschau. Das lässt mich auf einen schönen Film hoffen.

    Wie gut, dass es Mediatheken gibt.

    Noch vor Mitternacht morgen im ZDF:

    “Digital abgehängt: “37°”-Reportage im ZDF – Arztbesuche, Behördentermine, Bankgeschäfte: Dienstleistungen werden immer häufiger nur noch online angeboten. Gerade für Ältere oder Menschen mit Beeinträchtigung ist das häufig ein Problem. Die ’37°’-Reportage ‘Digital abgehängt’ von Ilona Kalmbach und Sabine Jainski begleitet Menschen, die in der Welt von Handy und PC nur mühsam zurechtkommen. ‘Digital abgehängt’ ist am Dienstag, 26. August 2025, 8.00 Uhr, im ZDF-Streaming-Portal abrufbar und um 22.15 Uhr im ZDF zu sehen.”

    Dazu habe ich eine Geschäftsidee. Aber ein andermal, jetzt ist Essenszeit …

  25. Warum um Mitternacht?

    Was hat Charly Hübner nicht-jugendfreies angestellt?

    Eben wurde wieder ein Kommissarinnenende mitgeteilt. Stefanie Reinsperger hört im Dortmund-“Tatort” auf. Hatte die nicht kürzlich erst angefangen? 2021 war das, bei den unzähligen Wiederholungen verliert mann ja den Überblick. Die haben da einen Verschleiss an erstklassigen Schauspielerinnen wie der benachbarte BVB mit millionenteuren Kickern. Was macht der WDR falsch im Umgang mit starken Künstler*inne*n? Ein Meister derartigen Aufhörens war Charly Hübner (in Rostock/NDR).

    In seinem Wikipedia-Eintrag können Sie stundenlang scrollen, so viel arbeitet der. Mir blieben die Improvisationswerke von Jan Georg Schütte besonders in Erinnerung, in denen Hübner Stammgast ist. Die kennen sich ja alle untereinander. Erfolgreiche deutsche Schauspieler*innen gibt es weniger als Schulkinder. In einer einzigen Schule.

    2023 hatte sich Hübner (52) im hohen Mannesalter von 50 erstmals als Regisseur versucht. “Sophie, der Tod und ich” heisst das Werk, spielt u.a. am Bahnhof Ahrensburg-Ost, und wird in meiner TV-Zeitschrift als “Tipp des Tages” gefeiert. Des “Tages” ist in dem Zusammenhang eine steile These. Sendetermin: 27.8., 00.15 h, ZDF (= TV-Premiere).

    Warum diese Primetime? Gewöhnlich passiert sowas in deutschen Programmdirektionen, wenn zuviel Sex gezeigt wird, der unsere Kinder verderben könnte. Gewalt dagegen wäre kein Problem, ist ja täglich in der Tagesschau. Das lässt mich auf einen schönen Film hoffen.

    Wie gut, dass es Mediatheken gibt.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  26. Warum um Mitternacht?

    Was hat Charly Hübner nicht-jugendfreies angestellt?

    Eben wurde wieder ein Kommissarinnenende mitgeteilt. Stefanie Reinsperger hört im Dortmund-“Tatort” auf. Hatte die nicht kürzlich erst angefangen? 2021 war das, bei den unzähligen Wiederholungen verliert mann ja den Überblick. Die haben da einen Verschleiss an erstklassigen Schauspielerinnen wie der benachbarte BVB mit millionenteuren Kickern. Was macht der WDR falsch im Umgang mit starken Künstler*inne*n? Ein Meister derartigen Aufhörens war Charly Hübner (in Rostock/NDR).

    In seinem Wikipedia-Eintrag können Sie stundenlang scrollen, so viel arbeitet der. Mir blieben die Improvisationswerke von Jan Georg Schütte besonders in Erinnerung, in denen Hübner Stammgast ist. Die kennen sich ja alle untereinander. Erfolgreiche deutsche Schauspieler*innen gibt es weniger als Schulkinder. In einer einzigen Schule.

    2023 hatte sich Hübner (52) im hohen Mannesalter von 50 erstmals als Regisseur versucht. “Sophie, der Tod und ich” heisst das Werk, spielt u.a. am Bahnhof Ahrensburg-Ost, und wird in meiner TV-Zeitschrift als “Tipp des Tages” gefeiert. Des “Tages” ist in dem Zusammenhang eine steile These. Sendetermin: 27.8., 00.15 h, ZDF (= TV-Premiere).

    Warum diese Primetime? Gewöhnlich passiert sowas in deutschen Programmdirektionen, wenn zuviel Sex gezeigt wird, der unsere Kinder verderben könnte. Gewalt dagegen wäre kein Problem, ist ja täglich in der Tagesschau. Das lässt mich auf einen schönen Film hoffen.

    Wie gut, dass es Mediatheken gibt.

    Noch vor Mitternacht morgen im ZDF:

    “Digital abgehängt: “37°”-Reportage im ZDF – Arztbesuche, Behördentermine, Bankgeschäfte: Dienstleistungen werden immer häufiger nur noch online angeboten. Gerade für Ältere oder Menschen mit Beeinträchtigung ist das häufig ein Problem. Die ’37°’-Reportage ‘Digital abgehängt’ von Ilona Kalmbach und Sabine Jainski begleitet Menschen, die in der Welt von Handy und PC nur mühsam zurechtkommen. ‘Digital abgehängt’ ist am Dienstag, 26. August 2025, 8.00 Uhr, im ZDF-Streaming-Portal abrufbar und um 22.15 Uhr im ZDF zu sehen.”

    Dazu habe ich eine Geschäftsidee. Aber ein andermal, jetzt ist Essenszeit …

  27. Bonnerin in Wasser-Krimi

    Das Rätsel Daniel Harrich

    Über Daniel Harrich lese ich, er habe “das Genre des investigativen Spielfilms erfunden”. Das halte ich für ein Gerücht. Er vielleicht auch, wenn er sich nur ein bisschen auskennt. Ich bin misstrauisch, wenn einer alles selber macht, was Andere vielleicht besser können. Mit diesem Misstrauen habe ich einige seiner TV-Filme gesehen, und wurde immerhin nie enttäuschend bestätigt, sondern dachte, ohne Fan zu werden: war doch nicht so (missionarisch-)schlecht, wie ich befürchtet habe. Nun ist für morgen in der ARD, gleich nach der Tagesschau, “Bis zum letzten Tropfen” angekündigt, und bereits bis 10.11. verfügbar.

    Ich habs noch nicht gesehen, werde das aber nachholen. Warum ist dieser Harrich für mich ein Rätsel? Offenbar hat er – vielleicht über seine Eltern? – ähnlich wie der von mir als Imrovisations-Regisseur geschätzte Jan Georg Schütte, exzellente Beziehungen in die richtigen Führungskräfte-Etagen bei ARD-Anstalten und ZDF. Das haben nicht viele. Und das sichert ihm mutmasslich ein gutes Auskommen. Leute wie Schütte oder er müssen ziemlich genau wissen, welche Knöpfe sie in diesen Etagen drücken müssen. Nicht viele können das.

    Aus Harrichs Wikipedia-Eintrag geht darüberhinaus hervor, dass es bei seiner scheinbaren symbolischen Verehrung durch staatliche Institutionen kein Halten gibt. Filmvorführungen in Parlamenten, und auch vor dem Bundesverdienstkreuz konnte er sich nicht retten. Seit Bernt Engelmanns Roman halte ich persönlich diesen Orden für untragbar. Aber jede*r, wie sie*er will …

    Aber wie erklärt es sich, dass dieser Regisseur quasi mit Ehrungen politisch verfolgt wird, und dann die real existierende kapitalistische Politik so weitermacht wie vorher? Da hilft mir meine gute Jungdemokraten-Ausbildung. Dort lernte ich mit 16 Jahren ff., dass das bürgerlich-kapitalistische System ein zutiefst widersprüchliches Wesen ist, und die Intelligenz linker Politik darin liegen muss, diese Widersprüche zu erkennen und strategisch auszunutzen. Wenn es das ist, was Herr Harrich macht, dann wünsche ich weiter gutes Gelingen.

    In diesem konkreten Fall hilft ihm die Bonnerin Hannah Schiller in einer der Hauptrollen. Ich kenne sie nicht persönlich, verdächtige aber einen Extradienst-Leser, der im Chor der Oper Bonn singt, dass er mit ihr bekannt sein könnte. Auch Frau Schiller wurde schon mit etlichen Preisen behängt, und ihre Filmografie macht mich im Anbetracht ihres jungen Alters schwindelig. Ist unter solchen Umständen eine glückliche Kindheit und Jugend vorstellbar? Ich hoffe es.

    Jetzt erstmal das Filmchen gucken.

  28. Bonnerin in Wasser-Krimi

    Das Rätsel Daniel Harrich

    Über Daniel Harrich lese ich, er habe “das Genre des investigativen Spielfilms erfunden”. Das halte ich für ein Gerücht. Er vielleicht auch, wenn er sich nur ein bisschen auskennt. Ich bin misstrauisch, wenn einer alles selber macht, was Andere vielleicht besser können. Mit diesem Misstrauen habe ich einige seiner TV-Filme gesehen, und wurde immerhin nie enttäuschend bestätigt, sondern dachte, ohne Fan zu werden: war doch nicht so (missionarisch-)schlecht, wie ich befürchtet habe. Nun ist für morgen in der ARD, gleich nach der Tagesschau, “Bis zum letzten Tropfen” angekündigt, und bereits bis 10.11. verfügbar.

    Ich habs noch nicht gesehen, werde das aber nachholen. Warum ist dieser Harrich für mich ein Rätsel? Offenbar hat er – vielleicht über seine Eltern? – ähnlich wie der von mir als Imrovisations-Regisseur geschätzte Jan Georg Schütte, exzellente Beziehungen in die richtigen Führungskräfte-Etagen bei ARD-Anstalten und ZDF. Das haben nicht viele. Und das sichert ihm mutmasslich ein gutes Auskommen. Leute wie Schütte oder er müssen ziemlich genau wissen, welche Knöpfe sie in diesen Etagen drücken müssen. Nicht viele können das.

    Aus Harrichs Wikipedia-Eintrag geht darüberhinaus hervor, dass es bei seiner scheinbaren symbolischen Verehrung durch staatliche Institutionen kein Halten gibt. Filmvorführungen in Parlamenten, und auch vor dem Bundesverdienstkreuz konnte er sich nicht retten. Seit Bernt Engelmanns Roman halte ich persönlich diesen Orden für untragbar. Aber jede*r, wie sie*er will …

    Aber wie erklärt es sich, dass dieser Regisseur quasi mit Ehrungen politisch verfolgt wird, und dann die real existierende kapitalistische Politik so weitermacht wie vorher? Da hilft mir meine gute Jungdemokraten-Ausbildung. Dort lernte ich mit 16 Jahren ff., dass das bürgerlich-kapitalistische System ein zutiefst widersprüchliches Wesen ist, und die Intelligenz linker Politik darin liegen muss, diese Widersprüche zu erkennen und strategisch auszunutzen. Wenn es das ist, was Herr Harrich macht, dann wünsche ich weiter gutes Gelingen.

    In diesem konkreten Fall hilft ihm die Bonnerin Hannah Schiller in einer der Hauptrollen. Ich kenne sie nicht persönlich, verdächtige aber einen Extradienst-Leser, der im Chor der Oper Bonn singt, dass er mit ihr bekannt sein könnte. Auch Frau Schiller wurde schon mit etlichen Preisen behängt, und ihre Filmografie macht mich im Anbetracht ihres jungen Alters schwindelig. Ist unter solchen Umständen eine glückliche Kindheit und Jugend vorstellbar? Ich hoffe es.

    Jetzt erstmal das Filmchen gucken.

  29. Hübner, Schütte, Jessen – „Micha denkt groß“ (2024)

    Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht seinen Reiz aus. Der Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. (ARD, Wh)

  30. Hübner, Schütte, Jessen – „Micha denkt groß“ (2024)

    Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht seinen Reiz aus. Der Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. (ARD, Wh)

  31. Hübner, Schütte, Jessen – „Micha denkt groß“ (2024)

    Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht seinen Reiz aus. Der Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. (ARD, Wh)

  32. Hübner, Schütte, Jessen – „Micha denkt groß“ (2024)

    Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht seinen Reiz aus. Der Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. (ARD, Wh)

  33. Hübner, Schütte, Jessen – „Micha denkt groß“ (2024)

    Improvisation ist immer ein Risiko. Sie kann schiefgehen oder glücken – hier passiert beides gleichzeitig, und genau das macht seinen Reiz aus. Der Film ist ein Destillat aus sechs Drehtagen, in denen keine Zeit war für Wiederholungen, dafür umso mehr für Zwischenräume, Blicke, Geräusche, Körpersprache. Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Schauspiel: Der Versuch, in Echtzeit zu bestehen. (ARD, Wh)

  34. Jan Georg Schütte et al. – „Klassentreffen“ (2019)

    Dieser Schütte ist ein Genie. Auch wenn nicht jede seiner Improvisationsveranstaltungen gleichermaßen genial ist. Doch seit „Klassentreffen“ bin ich ein ewiger Fan. Da verziehe ich ihm auch mal einen schwächeren Film. Am Ende ist er ja das ärmste Schwein, denn so abhängig von seinen Darstellerinnen ist kaum ein:e andere:r Regisseur:in. Hier haben alle gewonnen! (ARD)

  35. Jan Georg Schütte et al. – „Klassentreffen“ (2019)

    Dieser Schütte ist ein Genie. Auch wenn nicht jede seiner Improvisationsveranstaltungen gleichermaßen genial ist. Doch seit „Klassentreffen“ bin ich ein ewiger Fan. Da verziehe ich ihm auch mal einen schwächeren Film. Am Ende ist er ja das ärmste Schwein, denn so abhängig von seinen Darstellerinnen ist kaum ein:e andere:r Regisseur:in. Hier haben alle gewonnen! (ARD)

  36. Jan Georg Schütte et al. – „Klassentreffen“ (2019)

    Dieser Schütte ist ein Genie. Auch wenn nicht jede seiner Improvisationsveranstaltungen gleichermaßen genial ist. Doch seit „Klassentreffen“ bin ich ein ewiger Fan. Da verziehe ich ihm auch mal einen schwächeren Film. Am Ende ist er ja das ärmste Schwein, denn so abhängig von seinen Darstellerinnen ist kaum ein:e andere:r Regisseur:in. Hier haben alle gewonnen! (ARD)

  37. Jan Georg Schütte et al. – „Klassentreffen“ (2019)

    Dieser Schütte ist ein Genie. Auch wenn nicht jede seiner Improvisationsveranstaltungen gleichermaßen genial ist. Doch seit „Klassentreffen“ bin ich ein ewiger Fan. Da verziehe ich ihm auch mal einen schwächeren Film. Am Ende ist er ja das ärmste Schwein, denn so abhängig von seinen Darstellerinnen ist kaum ein:e andere:r Regisseur:in. Hier haben alle gewonnen! (ARD)

  38. Jan Georg Schütte et al. – „Klassentreffen“ (2019)

    Dieser Schütte ist ein Genie. Auch wenn nicht jede seiner Improvisationsveranstaltungen gleichermaßen genial ist. Doch seit „Klassentreffen“ bin ich ein ewiger Fan. Da verziehe ich ihm auch mal einen schwächeren Film. Am Ende ist er ja das ärmste Schwein, denn so abhängig von seinen Darstellerinnen ist kaum ein:e andere:r Regisseur:in. Hier haben alle gewonnen! (ARD)

  39. Charly Hübner, Lars Jessen – Mittagsstunde (2022)

    Charly Hübner, Jan Georg Schütte (hier in einer Nebenrolle) und Regisseur Lars Jessen sind ein Triumvirat das in meinem Fernsehherzen einen ganz besonderen Platz einnimmt. Und diese Produktion ist ein weiterer funkelnder Edelstein ihrer gemeinsamen „Florida Film“ Produktionsgesellschaft. Und das nicht nur, aber auch, weil sie so „platt“ daherkommt. (ZDF)

  40. Charly Hübner, Lars Jessen – Mittagsstunde (2022)

    Charly Hübner, Jan Georg Schütte (hier in einer Nebenrolle) und Regisseur Lars Jessen sind ein Triumvirat das in meinem Fernsehherzen einen ganz besonderen Platz einnimmt. Und diese Produktion ist ein weiterer funkelnder Edelstein ihrer gemeinsamen „Florida Film“ Produktionsgesellschaft. Und das nicht nur, aber auch, weil sie so „platt“ daherkommt. (ZDF)

  41. Charly Hübner, Lars Jessen – Mittagsstunde (2022)

    Charly Hübner, Jan Georg Schütte (hier in einer Nebenrolle) und Regisseur Lars Jessen sind ein Triumvirat das in meinem Fernsehherzen einen ganz besonderen Platz einnimmt. Und diese Produktion ist ein weiterer funkelnder Edelstein ihrer gemeinsamen „Florida Film“ Produktionsgesellschaft. Und das nicht nur, aber auch, weil sie so „platt“ daherkommt. (ZDF)

  42. Charly Hübner, Lars Jessen – Mittagsstunde (2022)

    Charly Hübner, Jan Georg Schütte (hier in einer Nebenrolle) und Regisseur Lars Jessen sind ein Triumvirat das in meinem Fernsehherzen einen ganz besonderen Platz einnimmt. Und diese Produktion ist ein weiterer funkelnder Edelstein ihrer gemeinsamen „Florida Film“ Produktionsgesellschaft. Und das nicht nur, aber auch, weil sie so „platt“ daherkommt. (ZDF)

  43. Charly Hübner, Lars Jessen – Mittagsstunde (2022)

    Charly Hübner, Jan Georg Schütte (hier in einer Nebenrolle) und Regisseur Lars Jessen sind ein Triumvirat das in meinem Fernsehherzen einen ganz besonderen Platz einnimmt. Und diese Produktion ist ein weiterer funkelnder Edelstein ihrer gemeinsamen „Florida Film“ Produktionsgesellschaft. Und das nicht nur, aber auch, weil sie so „platt“ daherkommt. (ZDF)

  44. #Muffensausen hat nach dieser Serie eine ganz neue Bedeutung!
    #JanGeorgSchütte als göttlicher Serienjesus.
    Tolles Ensemble voller Spielfreude
    #imChaosLiegtDieKraft
    Filmmusik herausragend

  45. Bingewatching-Vorschläge

    Mehr als Sie gucken können

    Impro-Comedy von Jan Georg Schütte

    Wieder da: Das Begräbnis, ein Jahr verfügbar. Das Folgewerk “Das Fest der Liebe” ist ebenfalls bereits online, ein Jahr verfügbar.

    Politkrimi

    Die Saat, halbes Jahr verfügbar. Rezension hier.

    Politkrimi dokumentarisch

    Capital B, die Wahrheit über Berlin, mit dem verstorbenen Wolfgang Wieland in einer seiner besten Rollen, zwei Jahre verfügbar.

    Politkrimi kenianisch

    Country Queen in Kenia produziert, noch über ein halbes Jahr verfügbar.

    Science Fiction-Politkrimi, europäisch

    Arcadia, noch bis August 24 verfügbar. Hier von mir rezensiert.

    Polit-Comedy

    Parlement – die Wahrheit über die EU. Überraschung: geht auch lustig. Drei Staffeln in diversen Sprachen. Guter Twist, weil Frankreich und Belgien mitproduziert haben. In Belgien wissen sie, wie gutes TV geht. Und die deutschen Rollen sind immerhin exzellent gecastet.

    Krimi ohne Comedy, belgisch gut

    Juliet, Belgien-Krimi mit starker Frau. Ein Jahr verfügbar.

    Sexarbeit britisch, fiktiv, aber realistisch

    Watch Me, Sexarbeit-Realismus aus London, noch bis Mai 24 und nur nachts verfügbar.

    Arte-Musik-Doku

    Nur noch bis 6.1.: “Rock Chicks: Wie Frauen den Rock ‘n’ Roll erfanden” – da lernen Sie noch was über Rockmusik.

    Flucht und Fussball

    Der Stellvertreter des Fussballgottes auf Erden, Tom Theunissen, hat eine Langzeitdokumentation über seine jahrelange Freundschaft mit den Gebrüdern Bilali vorgelegt, die ich als einer der wenigen Sport-Inside-Fans über die Jahre mit Interesse verfolgt habe. Das wird Sie auch interessieren und gedanklich beschäftigen, wenn Sie mit Fussball nichts zu tun haben (wollen), denn es geht um die Verhältnisse hier, in diesem Land: “Eine ‘Sport inside’-Dokumentation: Flucht und Fußball – Die Geschichte der Brüder Bilali – Fußball als Tor in ein neues Leben: Wie zwei elternlose Brüder in Deutschland Fuß fassten und der Sport ihnen dabei half – angefangen mit einer Flüchtlingsmannschaft.”

    Und jetzt die Evergreens

    Mord mit Aussicht, die guten alten ersten drei Staffeln. Ich habe sie schon viermal gesehen, und werde nicht damit aufhören. Unfassbar, wieviel Liebe zum TVmachen möglich ist. Bis Oktober 24 verfügbar.

    Früher war alles besser – mit unserem Schimmi

    Der WDR lässt einzelne Schimanski-Tatort-Folgen wieder ins Programm tröpfeln, mit nur quartalskurzer Mediathekverfügbarkeit. So war 80er-Jahre Realismus, gedreht von adornogeschulten Teams. Das Ruhrgebiet hat ihn geliebt – ausser den SPD-Oberbürgermeistern und ihrem Stadtmarketing.

    Neues aus Büttenwarder, so viele sind schon tot, weniger als 100 Folgen. Besser lässt sich Norddeutschland nicht verkaufen. Subtile Kritik des real existierenden kapitalistischen Alltags. Das “Breaking Bad” Schleswig-Holsteins.

    Warten aufn Bus, noch über ein halbes Jahr verfügbar.

    Hubert ohne Staller, immer nur wenige Folgen kurz verfügbar. Hubert und Staller kaum noch verfügbar.

    Psychoklempner Kranitz, in Wirklichkeit Immobiliendealer. Herr Schütte mag so gerne Arschloch sein, und das können Sie und ich sehen. Und das bildschöne Gewerbegebiet ist besonders schön ausgesucht … über ein halbes Jahr verfügbar.

    Hidden Agenda, stellt jeden Tatort in den Schatten, erste Staffel nur noch bis Weihnachten, zweite Staffel bis Oktober 24.

    Browser Ballett – Kabarett, das linear unauffindbar ist, seit einiger Zeit beim ZDF.

    Doppelhaushälfte, drei Staffeln, die erste noch bis April 24. Familienrealismus der Gegenwart, aber lustiger.

    Nur noch bis 29.12.: Merz gegen Merz, Familienrealismus aus Familienunternehmen, hier spielen nur die Besten mit.

    Blockbustaz – hier lernen Sie Köln-Chorweiler lieben, was für ein grandioses Ensemble! Über ein halbes Jahr verfügbar.

    Das Schweden-Krimi-Original: Beck, Staffeln 7-9 halbes Jahr verfügbar.

    Barnaby geht immer. kleinbritannische Dorfdeppen, gespielt, als wenn es Ernst ist. Wöchentlich montags im Nischensender mit mehr Zuschauer*inne*n, als die parallel laufende ARD-Talkshow.

    Nachtschicht, Krimi in Hamburg, immer nur eine Folge pro Jahr, was der Qualität sehr gut tut, das Beste, was das ZDF selbst hinkriegt. Kein Regionaltourimuskrimi!

    Life on Mars – wie konnte es zu Thatcher kommen? Zeitreise-Krimi von den Nullen in die 70er. Verfügbar bis Mai 24.

    Alle Vorschläge sind schon öffentlich-rechtlich bezahlt, kein zusätzliches Abonnement erforderlich.

    Beachten Sie für Ihre Gesundheitsvorsorge:

    kein industriell gefertigtes Knabbergebäck, dann lieber Oliven. Schokolade/Pralinen nicht zerkauen, sondern wie Bonbons im Mund zergehen lassen. Das wirkt nachhaltiger. Immer mal wieder den Film anhalten, bewegen, telefonieren, Spazieren oder Einkaufen gehen (vorzugsweise an den hellen Tagesstunden zur Mittagszeit), Hausputz o. ähnl. Mahlzeiten nicht vernachlässigen, regelmüssig absolvieren, keinen Industriemüll, sondern selbstgekocht (von wem auch immer).

  46. Bingewatching-Vorschläge

    Mehr als Sie gucken können

    Impro-Comedy von Jan Georg Schütte

    Wieder da: Das Begräbnis, ein Jahr verfügbar. Das Folgewerk “Das Fest der Liebe” ist ebenfalls bereits online, ein Jahr verfügbar.

    Politkrimi

    Die Saat, halbes Jahr verfügbar. Rezension hier.

    Politkrimi dokumentarisch

    Capital B, die Wahrheit über Berlin, mit dem verstorbenen Wolfgang Wieland in einer seiner besten Rollen, zwei Jahre verfügbar.

    Politkrimi kenianisch

    Country Queen in Kenia produziert, noch über ein halbes Jahr verfügbar.

    Science Fiction-Politkrimi, europäisch

    Arcadia, noch bis August 24 verfügbar. Hier von mir rezensiert.

    Polit-Comedy

    Parlement – die Wahrheit über die EU. Überraschung: geht auch lustig. Drei Staffeln in diversen Sprachen. Guter Twist, weil Frankreich und Belgien mitproduziert haben. In Belgien wissen sie, wie gutes TV geht. Und die deutschen Rollen sind immerhin exzellent gecastet.

    Krimi ohne Comedy, belgisch gut

    Juliet, Belgien-Krimi mit starker Frau. Ein Jahr verfügbar.

    Sexarbeit britisch, fiktiv, aber realistisch

    Watch Me, Sexarbeit-Realismus aus London, noch bis Mai 24 und nur nachts verfügbar.

    Arte-Musik-Doku

    Nur noch bis 6.1.: “Rock Chicks: Wie Frauen den Rock ‘n’ Roll erfanden” – da lernen Sie noch was über Rockmusik.

    Flucht und Fussball

    Der Stellvertreter des Fussballgottes auf Erden, Tom Theunissen, hat eine Langzeitdokumentation über seine jahrelange Freundschaft mit den Gebrüdern Bilali vorgelegt, die ich als einer der wenigen Sport-Inside-Fans über die Jahre mit Interesse verfolgt habe. Das wird Sie auch interessieren und gedanklich beschäftigen, wenn Sie mit Fussball nichts zu tun haben (wollen), denn es geht um die Verhältnisse hier, in diesem Land: “Eine ‘Sport inside’-Dokumentation: Flucht und Fußball – Die Geschichte der Brüder Bilali – Fußball als Tor in ein neues Leben: Wie zwei elternlose Brüder in Deutschland Fuß fassten und der Sport ihnen dabei half – angefangen mit einer Flüchtlingsmannschaft.”

    Und jetzt die Evergreens

    Mord mit Aussicht, die guten alten ersten drei Staffeln. Ich habe sie schon viermal gesehen, und werde nicht damit aufhören. Unfassbar, wieviel Liebe zum TVmachen möglich ist. Bis Oktober 24 verfügbar.

    Früher war alles besser – mit unserem Schimmi

    Der WDR lässt einzelne Schimanski-Tatort-Folgen wieder ins Programm tröpfeln, mit nur quartalskurzer Mediathekverfügbarkeit. So war 80er-Jahre Realismus, gedreht von adornogeschulten Teams. Das Ruhrgebiet hat ihn geliebt – ausser den SPD-Oberbürgermeistern und ihrem Stadtmarketing.

    Neues aus Büttenwarder, so viele sind schon tot, weniger als 100 Folgen. Besser lässt sich Norddeutschland nicht verkaufen. Subtile Kritik des real existierenden kapitalistischen Alltags. Das “Breaking Bad” Schleswig-Holsteins.

    Warten aufn Bus, noch über ein halbes Jahr verfügbar.

    Hubert ohne Staller, immer nur wenige Folgen kurz verfügbar. Hubert und Staller kaum noch verfügbar.

    Psychoklempner Kranitz, in Wirklichkeit Immobiliendealer. Herr Schütte mag so gerne Arschloch sein, und das können Sie und ich sehen. Und das bildschöne Gewerbegebiet ist besonders schön ausgesucht … über ein halbes Jahr verfügbar.

    Hidden Agenda, stellt jeden Tatort in den Schatten, erste Staffel nur noch bis Weihnachten, zweite Staffel bis Oktober 24.

    Browser Ballett – Kabarett, das linear unauffindbar ist, seit einiger Zeit beim ZDF.

    Doppelhaushälfte, drei Staffeln, die erste noch bis April 24. Familienrealismus der Gegenwart, aber lustiger.

    Nur noch bis 29.12.: Merz gegen Merz, Familienrealismus aus Familienunternehmen, hier spielen nur die Besten mit.

    Blockbustaz – hier lernen Sie Köln-Chorweiler lieben, was für ein grandioses Ensemble! Über ein halbes Jahr verfügbar.

    Das Schweden-Krimi-Original: Beck, Staffeln 7-9 halbes Jahr verfügbar.

    Barnaby geht immer. kleinbritannische Dorfdeppen, gespielt, als wenn es Ernst ist. Wöchentlich montags im Nischensender mit mehr Zuschauer*inne*n, als die parallel laufende ARD-Talkshow.

    Nachtschicht, Krimi in Hamburg, immer nur eine Folge pro Jahr, was der Qualität sehr gut tut, das Beste, was das ZDF selbst hinkriegt. Kein Regionaltourimuskrimi!

    Life on Mars – wie konnte es zu Thatcher kommen? Zeitreise-Krimi von den Nullen in die 70er. Verfügbar bis Mai 24.

    Alle Vorschläge sind schon öffentlich-rechtlich bezahlt, kein zusätzliches Abonnement erforderlich.

    Beachten Sie für Ihre Gesundheitsvorsorge:

    kein industriell gefertigtes Knabbergebäck, dann lieber Oliven. Schokolade/Pralinen nicht zerkauen, sondern wie Bonbons im Mund zergehen lassen. Das wirkt nachhaltiger. Immer mal wieder den Film anhalten, bewegen, telefonieren, Spazieren oder Einkaufen gehen (vorzugsweise an den hellen Tagesstunden zur Mittagszeit), Hausputz o. ähnl. Mahlzeiten nicht vernachlässigen, regelmüssig absolvieren, keinen Industriemüll, sondern selbstgekocht (von wem auch immer).

  47. Das Thema rückt immer weiter in der gesellschaftlichen Relevanz vor Ort, nun arbeitet der MDR an einem Spielfilm über #Wasserkrise:

    #LarsJessen und #JanGeorgSchütte drehen Impro-Komödie mit #CharlyHübner

    »Hübner verkörpert Micha, einen ehrgeizigen, aber zuletzt gescheiterten Unternehmer aus Berlin, der nach Sachsen-Anhalt zurückkehrt, um in seiner alten Heimat ein New-Work-Retreat aufzubauen. Dort trifft er auf eine gespaltene Dorfgemeinschaft, in der ein plötzlich auftretender Kampf ums Wasser ungeahnte Sprengkraft entfaltet. Neben Charly Hübner ergänzen Jördis Triebel, Peter Kurth, Ulrich Brandhoff, Natalia Rudziewicz, Annett Sawallisch, Bärbel Schwarz und Jan Georg Schütte das Ensemble.«

    Ein Ausstrahlungstermin steht noch nicht fest. Wenn ich was erfahre, werde ich nochmal drauf hinweisen.

    Zur Info @BlumeEvolution

    #Klimakatastrophe #Klimakrise

    m.dwdl.de/a/94846

  48. Das Thema rückt immer weiter in der gesellschaftlichen Relevanz vor Ort, nun arbeitet der MDR an einem Spielfilm über #Wasserkrise:

    #LarsJessen und #JanGeorgSchütte drehen Impro-Komödie mit #CharlyHübner

    »Hübner verkörpert Micha, einen ehrgeizigen, aber zuletzt gescheiterten Unternehmer aus Berlin, der nach Sachsen-Anhalt zurückkehrt, um in seiner alten Heimat ein New-Work-Retreat aufzubauen. Dort trifft er auf eine gespaltene Dorfgemeinschaft, in der ein plötzlich auftretender Kampf ums Wasser ungeahnte Sprengkraft entfaltet. Neben Charly Hübner ergänzen Jördis Triebel, Peter Kurth, Ulrich Brandhoff, Natalia Rudziewicz, Annett Sawallisch, Bärbel Schwarz und Jan Georg Schütte das Ensemble.«

    Ein Ausstrahlungstermin steht noch nicht fest. Wenn ich was erfahre, werde ich nochmal drauf hinweisen.

    Zur Info @BlumeEvolution

    #Klimakatastrophe #Klimakrise

    m.dwdl.de/a/94846

  49. Das Thema rückt immer weiter in der gesellschaftlichen Relevanz vor Ort, nun arbeitet der MDR an einem Spielfilm über #Wasserkrise:

    #LarsJessen und #JanGeorgSchütte drehen Impro-Komödie mit #CharlyHübner

    »Hübner verkörpert Micha, einen ehrgeizigen, aber zuletzt gescheiterten Unternehmer aus Berlin, der nach Sachsen-Anhalt zurückkehrt, um in seiner alten Heimat ein New-Work-Retreat aufzubauen. Dort trifft er auf eine gespaltene Dorfgemeinschaft, in der ein plötzlich auftretender Kampf ums Wasser ungeahnte Sprengkraft entfaltet. Neben Charly Hübner ergänzen Jördis Triebel, Peter Kurth, Ulrich Brandhoff, Natalia Rudziewicz, Annett Sawallisch, Bärbel Schwarz und Jan Georg Schütte das Ensemble.«

    Ein Ausstrahlungstermin steht noch nicht fest. Wenn ich was erfahre, werde ich nochmal drauf hinweisen.

    Zur Info @BlumeEvolution

    #Klimakatastrophe #Klimakrise

    m.dwdl.de/a/94846

  50. Das Thema rückt immer weiter in der gesellschaftlichen Relevanz vor Ort, nun arbeitet der MDR an einem Spielfilm über #Wasserkrise:

    #LarsJessen und #JanGeorgSchütte drehen Impro-Komödie mit #CharlyHübner

    »Hübner verkörpert Micha, einen ehrgeizigen, aber zuletzt gescheiterten Unternehmer aus Berlin, der nach Sachsen-Anhalt zurückkehrt, um in seiner alten Heimat ein New-Work-Retreat aufzubauen. Dort trifft er auf eine gespaltene Dorfgemeinschaft, in der ein plötzlich auftretender Kampf ums Wasser ungeahnte Sprengkraft entfaltet. Neben Charly Hübner ergänzen Jördis Triebel, Peter Kurth, Ulrich Brandhoff, Natalia Rudziewicz, Annett Sawallisch, Bärbel Schwarz und Jan Georg Schütte das Ensemble.«

    Ein Ausstrahlungstermin steht noch nicht fest. Wenn ich was erfahre, werde ich nochmal drauf hinweisen.

    Zur Info @BlumeEvolution

    #Klimakatastrophe #Klimakrise

    m.dwdl.de/a/94846

  51. Das Thema rückt immer weiter in der gesellschaftlichen Relevanz vor Ort, nun arbeitet der MDR an einem Spielfilm über #Wasserkrise:

    #LarsJessen und #JanGeorgSchütte drehen Impro-Komödie mit #CharlyHübner

    »Hübner verkörpert Micha, einen ehrgeizigen, aber zuletzt gescheiterten Unternehmer aus Berlin, der nach Sachsen-Anhalt zurückkehrt, um in seiner alten Heimat ein New-Work-Retreat aufzubauen. Dort trifft er auf eine gespaltene Dorfgemeinschaft, in der ein plötzlich auftretender Kampf ums Wasser ungeahnte Sprengkraft entfaltet. Neben Charly Hübner ergänzen Jördis Triebel, Peter Kurth, Ulrich Brandhoff, Natalia Rudziewicz, Annett Sawallisch, Bärbel Schwarz und Jan Georg Schütte das Ensemble.«

    Ein Ausstrahlungstermin steht noch nicht fest. Wenn ich was erfahre, werde ich nochmal drauf hinweisen.

    Zur Info @BlumeEvolution

    #Klimakatastrophe #Klimakrise

    m.dwdl.de/a/94846

  52. Das ist Kunst

    mit Update 22.1.

    Kida und Helge spielen mit dem Medium – statt umgekehrt

    Kida Ramadan hat es raus. Bei diesem Werkverzeichnis frage ich mich, wann der noch Zeit zum leben hat. Vielleicht kann er sich bei Herbert Reul und der ganzen CDU für den Frame “Clankriminalität” bedanken. Denn in der deutschen TV-Filmwelt ist er ihr unumstrittenes Gesicht. Gestern war er auf drei öffentlich-rechtlichen Kanälen gleichzeitig: auf ONE (ARD) lief seine Regiearbeit “Asbest” (“Spielertrainer” – eine Hauptrolle spielte er gleich mit), auf Arte lief “Alles auf Rot” in dem er eine – selbstverständlich – “böse” Hauptrolle spielte, und gleichzeitig sass er in Bettina Böttingers Talkshow “Kölner Treff”.

    Ich habe “Asbest” gesehen, und mal wieder hat Oliver Jungen/FAZ in allen Punkten recht: “Gangstermärchen aus Neukölln – Kida Khodr Ramadans Serie ‘Asbest’ ist rau, packend und kann vor Coolness kaum laufen. Sie erfindet das Genre nicht neu, für die ARD wirkt sie aber ganz schön verrucht.” Ich bin nicht so professionell-streng wie er. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, was natürlich auch daran liegt, dass ich mich in dieser “fremden Welt” selbst nicht auskenne. Ob es Ramadan tut? Na, jedenfalls besser als ich.

    Bei Böttinger verriet er, wie er diesen Super-Cast, das Beste vom Besten gegenwärtiger deutscher Filmkunst, zusammengerufen hat: mit seinem Telefon. Er hat die Privatnummern (statt der Agenturen). Unter Freund*inn*en kann niemand Nein-Sagen. Es ist das Netzwerk, stupid!

    Produktionshintergrund ist der Pantaflix-Konzern, eine Unternehmenskonstruktion, mit der der ehemalige Schauspieler Matthias Schweighöfer richtiges Geld verdient (und Macht ausübt). Es gibt Schlimmere, und davon viele. Jan Georg Schütte ist – in einer Bullenrolle – auch wieder dazwischen. Der Trick der Jungs ist offensichtlich, dass sie die Nummer von Christine Strobl, ehemalige Bossin von Degeto und jetzt ARD-Programmchefin, haben.

    Update 22.1.: Super Interview mit Ramadan von Christian Seidl/Berliner Zeitung.

    Helge hat ‘ne neue Platte gemacht

    Strafe muss sein. Dafür muss er sich wieder in jede Wald-und-Wiesen-Sendung setzen, um PR zu machen. Die Moderator*inn*en haben alle totale Angst, dass er sie nach Strich und Faden verarscht. Das ist ein sehr guter Schutz. So traut sich keine*r, irgendwas an ihm zur Sichtbarkeit abzukratzen. In die ARD-Mediathek hat es das Gequatsche noch nicht geschafft. Is ja gerade Wochenende. Entschädigen Sie sich mit Helges Gastspiel bei Chez Krömer – da hat er seine Dekonstruktionskunst des Mediums zusammen mit seinem Gastgeber zur Vollendung gebracht.

    Heute werde ich die Sportschau links liegen lassen, und mir sein Gastspiel bei “DAS” (NDR) anschauen. Sein Widerpart ist der Wegmoderierer Hinnerk Baumgarten, dessen “Stärken” Hafengeburtstage u. ähnl. sind. Ich fürchte also um sein Wohlbefinden. Helge, nich’ so brutal!