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#endlichkeit — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #endlichkeit, aggregated by home.social.

  1. CW: Etwas morbid

    #MorgenGedanken

    Ich frage mich, ob den Gierigen in dieser Welt eigentlich klar ist, dass sie NICHTS von dem, was sie gierig anhäufen, werden mitnehmen können?

    Dass sie sich aber mit ihrer Gier um das einzige bringen, was sie mitnehmen könnten - die Liebe derer, die weiterleben?

    Wie armselig, wie leer, wie angsterfüllt muss ihr Leben sein, dass sie so davor weglaufen...

    Und was bleibt von so einem Leben übrig?

    🦋

    #Endlichkeit

  2. CW: Etwas morbid

    #MorgenGedanken

    Ich frage mich, ob den Gierigen in dieser Welt eigentlich klar ist, dass sie NICHTS von dem, was sie gierig anhäufen, werden mitnehmen können?

    Dass sie sich aber mit ihrer Gier um das einzige bringen, was sie mitnehmen könnten - die Liebe derer, die weiterleben?

    Wie armselig, wie leer, wie angsterfüllt muss ihr Leben sein, dass sie so davor weglaufen...

    Und was bleibt von so einem Leben übrig?

    🦋

    #Endlichkeit

  3. CW: Etwas morbid

    #MorgenGedanken

    Ich frage mich, ob den Gierigen in dieser Welt eigentlich klar ist, dass sie NICHTS von dem, was sie gierig anhäufen, werden mitnehmen können?

    Dass sie sich aber mit ihrer Gier um das einzige bringen, was sie mitnehmen könnten - die Liebe derer, die weiterleben?

    Wie armselig, wie leer, wie angsterfüllt muss ihr Leben sein, dass sie so davor weglaufen...

    Und was bleibt von so einem Leben übrig?

    🦋

    #Endlichkeit

  4. CW: Etwas morbid

    #MorgenGedanken

    Ich frage mich, ob den Gierigen in dieser Welt eigentlich klar ist, dass sie NICHTS von dem, was sie gierig anhäufen, werden mitnehmen können?

    Dass sie sich aber mit ihrer Gier um das einzige bringen, was sie mitnehmen könnten - die Liebe derer, die weiterleben?

    Wie armselig, wie leer, wie angsterfüllt muss ihr Leben sein, dass sie so davor weglaufen...

    Und was bleibt von so einem Leben übrig?

    🦋

    #Endlichkeit

  5. CW: Etwas morbid

    #MorgenGedanken

    Ich frage mich, ob den Gierigen in dieser Welt eigentlich klar ist, dass sie NICHTS von dem, was sie gierig anhäufen, werden mitnehmen können?

    Dass sie sich aber mit ihrer Gier um das einzige bringen, was sie mitnehmen könnten - die Liebe derer, die weiterleben?

    Wie armselig, wie leer, wie angsterfüllt muss ihr Leben sein, dass sie so davor weglaufen...

    Und was bleibt von so einem Leben übrig?

    🦋

    #Endlichkeit

  6. Wollen wir einmal über Angst sprechen? Ich meine jetzt nicht so eine „normale“ Angst vor eine Prüfung oder so, ich meine Angst als Störung. Wenn das System Angst, eines das wir benötigen um zu funktionieren und nicht etwas dummes zu machen wie mit dem Auto gegen die Wand fahren, außer Kontrolle gerät und wir sie nicht mehr im Zaum halten können.

    Ich hatte letztes Jahr zwei Herzinfarkte […]

    https://blog.hamdorf.org/angst/
  7. Wollen wir einmal über Angst sprechen? Ich meine jetzt nicht so eine „normale“ Angst vor eine Prüfung oder so, ich meine Angst als Störung. Wenn das System Angst, eines das wir benötigen um zu funktionieren und nicht etwas dummes zu machen wie mit dem Auto gegen die Wand fahren, außer Kontrolle gerät und wir sie nicht mehr im Zaum halten können.

    Ich hatte letztes Jahr zwei Herzinfarkte […]

    https://blog.hamdorf.org/angst/
  8. Wollen wir einmal über Angst sprechen? Ich meine jetzt nicht so eine „normale“ Angst vor eine Prüfung oder so, ich meine Angst als Störung. Wenn das System Angst, eines das wir benötigen um zu funktionieren und nicht etwas dummes zu machen wie mit dem Auto gegen die Wand fahren, außer Kontrolle gerät und wir sie nicht mehr im Zaum halten können.

    Ich hatte letztes Jahr zwei Herzinfarkte […]

    https://blog.hamdorf.org/angst/
  9. Wollen wir einmal über Angst sprechen? Ich meine jetzt nicht so eine „normale“ Angst vor eine Prüfung oder so, ich meine Angst als Störung. Wenn das System Angst, eines das wir benötigen um zu funktionieren und nicht etwas dummes zu machen wie mit dem Auto gegen die Wand fahren, außer Kontrolle gerät und wir sie nicht mehr im Zaum halten können.

    Ich hatte letztes Jahr zwei Herzinfarkte […]

    https://blog.hamdorf.org/angst/
  10. Wollen wir einmal über Angst sprechen? Ich meine jetzt nicht so eine „normale“ Angst vor eine Prüfung oder so, ich meine Angst als Störung. Wenn das System Angst, eines das wir benötigen um zu funktionieren und nicht etwas dummes zu machen wie mit dem Auto gegen die Wand fahren, außer Kontrolle gerät und wir sie nicht mehr im Zaum halten können.

    Ich hatte letztes Jahr zwei Herzinfarkte […]

    https://blog.hamdorf.org/angst/
  11. Was macht das #Leben aus in einer Gesellschaft, die #Jugend und Wachstum idealisiert? Im Podcast #Strandgespräche spricht Birgit Spies mit der Seelsorgerin i.R. Edeltraud Sänger über Sinn, Gemeinschaft, Alter, Tod und #Menschlichkeit

    bildung.hypotheses.org/8738

    #Religionsphilosophie #Endlichkeit

  12. Was macht das #Leben aus in einer Gesellschaft, die #Jugend und Wachstum idealisiert? Im Podcast #Strandgespräche spricht Birgit Spies mit der Seelsorgerin i.R. Edeltraud Sänger über Sinn, Gemeinschaft, Alter, Tod und #Menschlichkeit

    bildung.hypotheses.org/8738

    #Religionsphilosophie #Endlichkeit

  13. Was macht das #Leben aus in einer Gesellschaft, die #Jugend und Wachstum idealisiert? Im Podcast #Strandgespräche spricht Birgit Spies mit der Seelsorgerin i.R. Edeltraud Sänger über Sinn, Gemeinschaft, Alter, Tod und #Menschlichkeit

    bildung.hypotheses.org/8738

    #Religionsphilosophie #Endlichkeit

  14. Was macht das #Leben aus in einer Gesellschaft, die #Jugend und Wachstum idealisiert? Im Podcast #Strandgespräche spricht Birgit Spies mit der Seelsorgerin i.R. Edeltraud Sänger über Sinn, Gemeinschaft, Alter, Tod und #Menschlichkeit

    bildung.hypotheses.org/8738

    #Religionsphilosophie #Endlichkeit

  15. Was macht das #Leben aus in einer Gesellschaft, die #Jugend und Wachstum idealisiert? Im Podcast #Strandgespräche spricht Birgit Spies mit der Seelsorgerin i.R. Edeltraud Sänger über Sinn, Gemeinschaft, Alter, Tod und #Menschlichkeit

    bildung.hypotheses.org/8738

    #Religionsphilosophie #Endlichkeit

  16. Hintergrund | Surplus: Warum Grünes Wachstum ein Irrweg ist


    Der Kapitalismus benötigt Wachstum. In einer endlichen Welt kann man aber nicht unendlich wachsen. Auch »grünes Wachstum« ist eine Illusion.

    Viele Jugendliche verzweifeln an den Erwachsenen. Die Klimakrise gefährdet ihre Zukunft, doch unablässig werden weitere Treibhausgase ausgestoßen. »Was macht unsere Eltern nur so ratlos?«, fragte sich etwa Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Genauso wenig konnte sie begreifen, warum die langjährige Bundeskanzlerin Angela Merkel weitgehend untätig blieb. »Merkel ist Physikerin. Müsste sie da nicht verstehen, was es bedeutet, wenn Klimagraphen in die Höhe rasen?« (weiter)

    Meine Meinung: Schön das man inzwischen auch bei diesem Wirtschaftsmagazin auf den Trichter gekommen ist, das Kapitalismus auch wenn man ihn grün anstreicht keine Lösung ist. Kapitalismus setzt unendliches Wachstum in einer begrenzten Welt voraus, dass passt einfach nicht zusammen!

    #Hintergrund #Kapitalismus #Wachstum #Welt #Endlichkeit #Surplus #2026-01-16 @dach

  17. Hintergrund | Surplus: Warum Grünes Wachstum ein Irrweg ist


    Der Kapitalismus benötigt Wachstum. In einer endlichen Welt kann man aber nicht unendlich wachsen. Auch »grünes Wachstum« ist eine Illusion.

    Viele Jugendliche verzweifeln an den Erwachsenen. Die Klimakrise gefährdet ihre Zukunft, doch unablässig werden weitere Treibhausgase ausgestoßen. »Was macht unsere Eltern nur so ratlos?«, fragte sich etwa Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Genauso wenig konnte sie begreifen, warum die langjährige Bundeskanzlerin Angela Merkel weitgehend untätig blieb. »Merkel ist Physikerin. Müsste sie da nicht verstehen, was es bedeutet, wenn Klimagraphen in die Höhe rasen?« (weiter)

    Meine Meinung: Schön das man inzwischen auch bei diesem Wirtschaftsmagazin auf den Trichter gekommen ist, das Kapitalismus auch wenn man ihn grün anstreicht keine Lösung ist. Kapitalismus setzt unendliches Wachstum in einer begrenzten Welt voraus, dass passt einfach nicht zusammen!

    #Hintergrund #Kapitalismus #Wachstum #Welt #Endlichkeit #Surplus #2026-01-16 @dach

  18. Hintergrund | Surplus: Warum Grünes Wachstum ein Irrweg ist


    Der Kapitalismus benötigt Wachstum. In einer endlichen Welt kann man aber nicht unendlich wachsen. Auch »grünes Wachstum« ist eine Illusion.

    Viele Jugendliche verzweifeln an den Erwachsenen. Die Klimakrise gefährdet ihre Zukunft, doch unablässig werden weitere Treibhausgase ausgestoßen. »Was macht unsere Eltern nur so ratlos?«, fragte sich etwa Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Genauso wenig konnte sie begreifen, warum die langjährige Bundeskanzlerin Angela Merkel weitgehend untätig blieb. »Merkel ist Physikerin. Müsste sie da nicht verstehen, was es bedeutet, wenn Klimagraphen in die Höhe rasen?« (weiter)

    Meine Meinung: Schön das man inzwischen auch bei diesem Wirtschaftsmagazin auf den Trichter gekommen ist, das Kapitalismus auch wenn man ihn grün anstreicht keine Lösung ist. Kapitalismus setzt unendliches Wachstum in einer begrenzten Welt voraus, dass passt einfach nicht zusammen!

    #Hintergrund #Kapitalismus #Wachstum #Welt #Endlichkeit #Surplus #2026-01-16 @dach

  19. Hintergrund | Surplus: Warum Grünes Wachstum ein Irrweg ist


    Der Kapitalismus benötigt Wachstum. In einer endlichen Welt kann man aber nicht unendlich wachsen. Auch »grünes Wachstum« ist eine Illusion.

    Viele Jugendliche verzweifeln an den Erwachsenen. Die Klimakrise gefährdet ihre Zukunft, doch unablässig werden weitere Treibhausgase ausgestoßen. »Was macht unsere Eltern nur so ratlos?«, fragte sich etwa Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Genauso wenig konnte sie begreifen, warum die langjährige Bundeskanzlerin Angela Merkel weitgehend untätig blieb. »Merkel ist Physikerin. Müsste sie da nicht verstehen, was es bedeutet, wenn Klimagraphen in die Höhe rasen?« (weiter)

    Meine Meinung: Schön das man inzwischen auch bei diesem Wirtschaftsmagazin auf den Trichter gekommen ist, das Kapitalismus auch wenn man ihn grün anstreicht keine Lösung ist. Kapitalismus setzt unendliches Wachstum in einer begrenzten Welt voraus, dass passt einfach nicht zusammen!

    #Hintergrund #Kapitalismus #Wachstum #Welt #Endlichkeit #Surplus #2026-01-16 @dach

  20. Hintergrund | Surplus: Warum Grünes Wachstum ein Irrweg ist


    Der Kapitalismus benötigt Wachstum. In einer endlichen Welt kann man aber nicht unendlich wachsen. Auch »grünes Wachstum« ist eine Illusion.

    Viele Jugendliche verzweifeln an den Erwachsenen. Die Klimakrise gefährdet ihre Zukunft, doch unablässig werden weitere Treibhausgase ausgestoßen. »Was macht unsere Eltern nur so ratlos?«, fragte sich etwa Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Genauso wenig konnte sie begreifen, warum die langjährige Bundeskanzlerin Angela Merkel weitgehend untätig blieb. »Merkel ist Physikerin. Müsste sie da nicht verstehen, was es bedeutet, wenn Klimagraphen in die Höhe rasen?« (weiter)

    Meine Meinung: Schön das man inzwischen auch bei diesem Wirtschaftsmagazin auf den Trichter gekommen ist, das Kapitalismus auch wenn man ihn grün anstreicht keine Lösung ist. Kapitalismus setzt unendliches Wachstum in einer begrenzten Welt voraus, dass passt einfach nicht zusammen!

    #Hintergrund #Kapitalismus #Wachstum #Welt #Endlichkeit #Surplus #2026-01-16 @dach

  21. Lesetagebuch „Notizen für John“ (8)

    An einer Stelle im Buch spricht der Therapeut Didion darauf an, dass sie sich offensichtlich nicht ausreichend mit ihrer eigenen Endlichkeit auseinander gesetzt hätte. (vielleicht hat sie auch darum kaum jemandem von ihrer Krebserkrankung erzählt). Manchmal fällt es mir schwer an Zufälle zu glauben, denn nachdem ich diese Stelle gelesen habe, gehe ich in die Bibliothek um mir „Der Gärtner und der Tod“ von Gospodinov auszuleihen. Ein Buch, das ich nur empfehlen kann. Dabei finde ich „Abschied nehmen“, ein Buch in dem ich beim Hereinblättern folgenden Satz finde (ich kann nicht wörtlich zitieren, weil das Buch noch auf dem Schreibtisch im Büro liegt) „Ich möchte Ihnen nicht die Angst vor dem Tod (Sterben?) nehmen, aber ich möchte Ihnen helfen diese Angst auszuhalten und dabei vielleicht sogar etwas Schönes zu entdecken. Ganz viel gerät durch diesen Satz in Bewegung.

    Mir wird bewusst, dass das ein Punkt ist, dem ich ausweiche. Jahrelang, Jahrzehnte lang, habe ich mir eingebildet, ich hätte mich ja bereits im sehr jungen Alter ausreichend und eigentlich überreichlich mit dem Tod auseinander gesetzt, indem ich meinen Vater an den Tod verloren habe, indem dann meine Mutter plötzlich starb, indem sich nicht viel später mein Großvater aufhängte, während zwischen dem Tod von Vater und Mutter meine Oma erfolgreich bei einem sehr subtilen Selbstmord gewesen war. (wie übertrieben sich das anhört, listet man es auf. Und dabei habe ich meine Cousine, die sich ebenfalls selbst das Leben nahm, gar nicht erwähnt).

    Das Lebensende, die Sterblichkeit. Manchmal reden M. und ich darüber, manchmal indem wir überlegen, ob wir im Koma und an Apparaten weiterleben möchten, manchmal indem wir morbide Witze darüber machen, aber wirklich an uns heran lassen wir das Thema nicht. Oder vielleicht sollte ich ihn da nicht vereinnahmen, sondern bei mir selbst bleiben: eine, die sehr früh mehrfach mit dem Tod konfrontiert wurde, eigentlich ohne dass sie Hilfe bekam, ohne dass Trauer, Tod und Sterben, Verlust usw. bemerkt, begleitet und kontextualisiert worden wären, eine, die glaubte, indem sie das alles wissenschaftlich aufarbeitet, würde sie es auch seelisch aufgearbeitet haben. Also: gute Diplomarbeit, dann ist das Thema jetzt aber auch vom Tisch. Genug damit auseinander gesetzt. Und deswegen habe ich dann z.B. das Buch von Yalom über existentielle Psychotherapie mit abgespreiztem Finger gelesen. Mich gefragt: was soll das, was machen die so viel Gewese um Todesangst? Ich jedenfalls habe die nicht. Langsam reift die Vermutung: eine die so etwas behauptet, hat so viel Todesangst, dass sie das nicht im geringsten an sich heranlassen, dass sie das ganz ganz weit von sich weisen muss.

    #Endlichkeit #JoanDidion #Lesetagebuch #Todesangst

  22. Lesetagebuch „Notizen für John“ (8)

    An einer Stelle im Buch spricht der Therapeut Didion darauf an, dass sie sich offensichtlich nicht ausreichend mit ihrer eigenen Endlichkeit auseinander gesetzt hätte. (vielleicht hat sie auch darum kaum jemandem von ihrer Krebserkrankung erzählt). Manchmal fällt es mir schwer an Zufälle zu glauben, denn nachdem ich diese Stelle gelesen habe, gehe ich in die Bibliothek um mir „Der Gärtner und der Tod“ von Gospodinov auszuleihen. Ein Buch, das ich nur empfehlen kann. Dabei finde ich „Abschied nehmen“, ein Buch in dem ich beim Hereinblättern folgenden Satz finde (ich kann nicht wörtlich zitieren, weil das Buch noch auf dem Schreibtisch im Büro liegt) „Ich möchte Ihnen nicht die Angst vor dem Tod (Sterben?) nehmen, aber ich möchte Ihnen helfen diese Angst auszuhalten und dabei vielleicht sogar etwas Schönes zu entdecken. Ganz viel gerät durch diesen Satz in Bewegung.

    Mir wird bewusst, dass das ein Punkt ist, dem ich ausweiche. Jahrelang, Jahrzehnte lang, habe ich mir eingebildet, ich hätte mich ja bereits im sehr jungen Alter ausreichend und eigentlich überreichlich mit dem Tod auseinander gesetzt, indem ich meinen Vater an den Tod verloren habe, indem dann meine Mutter plötzlich starb, indem sich nicht viel später mein Großvater aufhängte, während zwischen dem Tod von Vater und Mutter meine Oma erfolgreich bei einem sehr subtilen Selbstmord gewesen war. (wie übertrieben sich das anhört, listet man es auf. Und dabei habe ich meine Cousine, die sich ebenfalls selbst das Leben nahm, gar nicht erwähnt).

    Das Lebensende, die Sterblichkeit. Manchmal reden M. und ich darüber, manchmal indem wir überlegen, ob wir im Koma und an Apparaten weiterleben möchten, manchmal indem wir morbide Witze darüber machen, aber wirklich an uns heran lassen wir das Thema nicht. Oder vielleicht sollte ich ihn da nicht vereinnahmen, sondern bei mir selbst bleiben: eine, die sehr früh mehrfach mit dem Tod konfrontiert wurde, eigentlich ohne dass sie Hilfe bekam, ohne dass Trauer, Tod und Sterben, Verlust usw. bemerkt, begleitet und kontextualisiert worden wären, eine, die glaubte, indem sie das alles wissenschaftlich aufarbeitet, würde sie es auch seelisch aufgearbeitet haben. Also: gute Diplomarbeit, dann ist das Thema jetzt aber auch vom Tisch. Genug damit auseinander gesetzt. Und deswegen habe ich dann z.B. das Buch von Yalom über existentielle Psychotherapie mit abgespreiztem Finger gelesen. Mich gefragt: was soll das, was machen die so viel Gewese um Todesangst? Ich jedenfalls habe die nicht. Langsam reift die Vermutung: eine die so etwas behauptet, hat so viel Todesangst, dass sie das nicht im geringsten an sich heranlassen, dass sie das ganz ganz weit von sich weisen muss.

    #Endlichkeit #JoanDidion #Lesetagebuch #Todesangst

  23. Lesetagebuch „Notizen für John“ (8)

    An einer Stelle im Buch spricht der Therapeut Didion darauf an, dass sie sich offensichtlich nicht ausreichend mit ihrer eigenen Endlichkeit auseinander gesetzt hätte. (vielleicht hat sie auch darum kaum jemandem von ihrer Krebserkrankung erzählt). Manchmal fällt es mir schwer an Zufälle zu glauben, denn nachdem ich diese Stelle gelesen habe, gehe ich in die Bibliothek um mir „Der Gärtner und der Tod“ von Gospodinov auszuleihen. Ein Buch, das ich nur empfehlen kann. Dabei finde ich „Abschied nehmen“, ein Buch in dem ich beim Hereinblättern folgenden Satz finde (ich kann nicht wörtlich zitieren, weil das Buch noch auf dem Schreibtisch im Büro liegt) „Ich möchte Ihnen nicht die Angst vor dem Tod (Sterben?) nehmen, aber ich möchte Ihnen helfen diese Angst auszuhalten und dabei vielleicht sogar etwas Schönes zu entdecken. Ganz viel gerät durch diesen Satz in Bewegung.

    Mir wird bewusst, dass das ein Punkt ist, dem ich ausweiche. Jahrelang, Jahrzehnte lang, habe ich mir eingebildet, ich hätte mich ja bereits im sehr jungen Alter ausreichend und eigentlich überreichlich mit dem Tod auseinander gesetzt, indem ich meinen Vater an den Tod verloren habe, indem dann meine Mutter plötzlich starb, indem sich nicht viel später mein Großvater aufhängte, während zwischen dem Tod von Vater und Mutter meine Oma erfolgreich bei einem sehr subtilen Selbstmord gewesen war. (wie übertrieben sich das anhört, listet man es auf. Und dabei habe ich meine Cousine, die sich ebenfalls selbst das Leben nahm, gar nicht erwähnt).

    Das Lebensende, die Sterblichkeit. Manchmal reden M. und ich darüber, manchmal indem wir überlegen, ob wir im Koma und an Apparaten weiterleben möchten, manchmal indem wir morbide Witze darüber machen, aber wirklich an uns heran lassen wir das Thema nicht. Oder vielleicht sollte ich ihn da nicht vereinnahmen, sondern bei mir selbst bleiben: eine, die sehr früh mehrfach mit dem Tod konfrontiert wurde, eigentlich ohne dass sie Hilfe bekam, ohne dass Trauer, Tod und Sterben, Verlust usw. bemerkt, begleitet und kontextualisiert worden wären, eine, die glaubte, indem sie das alles wissenschaftlich aufarbeitet, würde sie es auch seelisch aufgearbeitet haben. Also: gute Diplomarbeit, dann ist das Thema jetzt aber auch vom Tisch. Genug damit auseinander gesetzt. Und deswegen habe ich dann z.B. das Buch von Yalom über existentielle Psychotherapie mit abgespreiztem Finger gelesen. Mich gefragt: was soll das, was machen die so viel Gewese um Todesangst? Ich jedenfalls habe die nicht. Langsam reift die Vermutung: eine die so etwas behauptet, hat so viel Todesangst, dass sie das nicht im geringsten an sich heranlassen, dass sie das ganz ganz weit von sich weisen muss.

    #Endlichkeit #JoanDidion #Lesetagebuch #Todesangst

  24. @cristinah

    Ich hatte @dehade so verstanden, dass das Verschieben von #Verantwortung auch im Hinblick auf die #Endlichkeit keinen Sinn macht. "Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen." etwas größer, sozusagen. ;-)

    @BavariaNephro

    scilogs.spektrum.de/natur-des-

  25. @cristinah

    Ich hatte @dehade so verstanden, dass das Verschieben von #Verantwortung auch im Hinblick auf die #Endlichkeit keinen Sinn macht. "Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen." etwas größer, sozusagen. ;-)

    @BavariaNephro

    scilogs.spektrum.de/natur-des-

  26. @cristinah

    Ich hatte @dehade so verstanden, dass das Verschieben von #Verantwortung auch im Hinblick auf die #Endlichkeit keinen Sinn macht. "Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen." etwas größer, sozusagen. ;-)

    @BavariaNephro

    scilogs.spektrum.de/natur-des-

  27. @cristinah

    Ich hatte @dehade so verstanden, dass das Verschieben von #Verantwortung auch im Hinblick auf die #Endlichkeit keinen Sinn macht. "Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen." etwas größer, sozusagen. ;-)

    @BavariaNephro

    scilogs.spektrum.de/natur-des-

  28. @cristinah

    Ich hatte @dehade so verstanden, dass das Verschieben von #Verantwortung auch im Hinblick auf die #Endlichkeit keinen Sinn macht. "Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen." etwas größer, sozusagen. ;-)

    @BavariaNephro

    scilogs.spektrum.de/natur-des-

  29. @Hilfsbuchhalter @woz @IngridAusOL

    Was wir als #Verschwenden an #Zeit empfinden & was nicht, ist ja individuell

    Was ich mit dem Satz meine ist, dass ein #Bewusstsein für die #Endlichkeit unseres Seins helfen kann unsere #Lebenzeit & die Verwendung zu überdenken

    Oft habe ich mit jungen Menschen zu tun, die sich gedrängt sehen, viel Zeit auf sog. #SocialMedia zu verbringen, diese Zeit meist nicht genießen, sondern oft bitterlich bereuen

    Besser #Muße & #Genuss als Zeitverschwendung & #Stress

  30. @Hilfsbuchhalter @woz @IngridAusOL

    Was wir als #Verschwenden an #Zeit empfinden & was nicht, ist ja individuell

    Was ich mit dem Satz meine ist, dass ein #Bewusstsein für die #Endlichkeit unseres Seins helfen kann unsere #Lebenzeit & die Verwendung zu überdenken

    Oft habe ich mit jungen Menschen zu tun, die sich gedrängt sehen, viel Zeit auf sog. #SocialMedia zu verbringen, diese Zeit meist nicht genießen, sondern oft bitterlich bereuen

    Besser #Muße & #Genuss als Zeitverschwendung & #Stress

  31. @Hilfsbuchhalter @woz @IngridAusOL

    Was wir als #Verschwenden an #Zeit empfinden & was nicht, ist ja individuell

    Was ich mit dem Satz meine ist, dass ein #Bewusstsein für die #Endlichkeit unseres Seins helfen kann unsere #Lebenzeit & die Verwendung zu überdenken

    Oft habe ich mit jungen Menschen zu tun, die sich gedrängt sehen, viel Zeit auf sog. #SocialMedia zu verbringen, diese Zeit meist nicht genießen, sondern oft bitterlich bereuen

    Besser #Muße & #Genuss als Zeitverschwendung & #Stress

  32. @Hilfsbuchhalter @woz @IngridAusOL

    Was wir als #Verschwenden an #Zeit empfinden & was nicht, ist ja individuell

    Was ich mit dem Satz meine ist, dass ein #Bewusstsein für die #Endlichkeit unseres Seins helfen kann unsere #Lebenzeit & die Verwendung zu überdenken

    Oft habe ich mit jungen Menschen zu tun, die sich gedrängt sehen, viel Zeit auf sog. #SocialMedia zu verbringen, diese Zeit meist nicht genießen, sondern oft bitterlich bereuen

    Besser #Muße & #Genuss als Zeitverschwendung & #Stress

  33. @Hilfsbuchhalter @woz @IngridAusOL

    Was wir als #Verschwenden an #Zeit empfinden & was nicht, ist ja individuell

    Was ich mit dem Satz meine ist, dass ein #Bewusstsein für die #Endlichkeit unseres Seins helfen kann unsere #Lebenzeit & die Verwendung zu überdenken

    Oft habe ich mit jungen Menschen zu tun, die sich gedrängt sehen, viel Zeit auf sog. #SocialMedia zu verbringen, diese Zeit meist nicht genießen, sondern oft bitterlich bereuen

    Besser #Muße & #Genuss als Zeitverschwendung & #Stress

  34. NEU bei VSG: Auch in Videospielen wird gestorben, oft sogar in Massen. Doch wie nähern sich Spiele sensibel dem Thema Tod und fordern uns Leser damit auf, das gleiche zu tun? Ich habe meine Lieblingsbeispiele herausgesucht, in denen die Sterblichkeit und der Umgang mit ihr eine zentrale Rolle in der Erzählung einnehmen darf.

    Von Christina Knauf

    videospielgeschichten.de/memen

    #Endlichkeit #Sterblichkeit #Videospiele

  35. NEU bei VSG: Auch in Videospielen wird gestorben, oft sogar in Massen. Doch wie nähern sich Spiele sensibel dem Thema Tod und fordern uns Leser damit auf, das gleiche zu tun? Ich habe meine Lieblingsbeispiele herausgesucht, in denen die Sterblichkeit und der Umgang mit ihr eine zentrale Rolle in der Erzählung einnehmen darf.

    Von Christina Knauf

    videospielgeschichten.de/memen

    #Endlichkeit #Sterblichkeit #Videospiele

  36. NEU bei VSG: Auch in Videospielen wird gestorben, oft sogar in Massen. Doch wie nähern sich Spiele sensibel dem Thema Tod und fordern uns Leser damit auf, das gleiche zu tun? Ich habe meine Lieblingsbeispiele herausgesucht, in denen die Sterblichkeit und der Umgang mit ihr eine zentrale Rolle in der Erzählung einnehmen darf.

    Von Christina Knauf

    videospielgeschichten.de/memen

    #Endlichkeit #Sterblichkeit #Videospiele

  37. NEU bei VSG: Auch in Videospielen wird gestorben, oft sogar in Massen. Doch wie nähern sich Spiele sensibel dem Thema Tod und fordern uns Leser damit auf, das gleiche zu tun? Ich habe meine Lieblingsbeispiele herausgesucht, in denen die Sterblichkeit und der Umgang mit ihr eine zentrale Rolle in der Erzählung einnehmen darf.

    Von Christina Knauf

    videospielgeschichten.de/memen

    #Endlichkeit #Sterblichkeit #Videospiele

  38. NEU bei VSG: Auch in Videospielen wird gestorben, oft sogar in Massen. Doch wie nähern sich Spiele sensibel dem Thema Tod und fordern uns Leser damit auf, das gleiche zu tun? Ich habe meine Lieblingsbeispiele herausgesucht, in denen die Sterblichkeit und der Umgang mit ihr eine zentrale Rolle in der Erzählung einnehmen darf.

    Von Christina Knauf

    videospielgeschichten.de/memen

    #Endlichkeit #Sterblichkeit #Videospiele

  39. Memento Mori – Virtuelle Sterblichkeit

    Auch in Videospielen wird gestorben, oft sogar in Massen. Doch wie nähern sich Spiele sensibel dem Thema Tod und fordern uns Leser damit auf, das gleiche zu tun? Ich habe meine Lieblingsbeispiele herausgesucht, in denen die Sterblichkeit und der Umgang mit ihr eine zentrale Rolle in der Erzählung einnehmen darf.

    videospielgeschichten.de/memen

    #Endlichkeit #Sterblichkeit #Tod #Videospiele

  40. Memento Mori – Virtuelle Sterblichkeit

    Auch in Videospielen wird gestorben, oft sogar in Massen. Doch wie nähern sich Spiele sensibel dem Thema Tod und fordern uns Leser damit auf, das gleiche zu tun? Ich habe meine Lieblingsbeispiele herausgesucht, in denen die Sterblichkeit und der Umgang mit ihr eine zentrale Rolle in der Erzählung einnehmen darf.

    videospielgeschichten.de/memen

    #Endlichkeit #Sterblichkeit #Tod #Videospiele