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#chbeckrecht — Public Fediverse posts

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fetched live
  1. @praesolgka @stevE @Orkan_der_rechtspflege @olgkarlsruhe
    @haufegroup @LTO

    Damit nicht der Eindruck entsteht, ich stünde alleine mit der Kritik: die Haufe-Online-Redaktion schrieb im Untertitel ihres Artikels: "Selbst körperliche Gewalt und sexueller Missbrauch der Tochter führen nicht in jedem Fall zu einer Verkürzung." Der Haufe-Verlag hob hervor, dass sich das OLG Karlsruhe hier explizit von der Rechtsprechung anderer Oberlandesgerichte entferne; was dann auch die Aussagekraft der Zulassung der Rechtsbeschwerde relativieren dürfte, denn das Rechtsstaatsgebot spricht dafür in einem solchen Fall die Rechtsbeschwerde zuzulassen.

    Der renommierte C.H.Beck-Verlag, titelte schon Ende Dezember: "Sexueller Übergriff auf Tochter reicht nicht für sofortige Scheidung".

    LTO schrieb:"Frau muss Tren­nungs­jahr trotz Miss­brauchs durch den Mann abwarten"

    Wenn also selbst juristische Fachverlage einen OLG-Beschluss so einordnen und verstehen, dann liegt es womöglich doch auch am konkreten Inhalt einer gerichtlichen Entscheidung, die auf Unverständnis stößt und weniger daran, dass alle dessen Inhalt geistig nicht erfasst haben.

    Eine sachliche Auseinandersetzung ist tatsächlich sehr wünschenswert. Doch findet Rechtsprechung nicht im luftleeren Raum statt, sondern ist gesellschaftlich situiert. Einer Frau anzusinnen, weiterhin mit einem Mann, gegen den solche Vorwürfe im Raum stehen, verheiratet zu bleiben, bis das Trennungsjahr abgelaufen ist, scheint ein Frauenbild zum Ausdruck zu bringen, das scharf kritisiert werden muss, und auch kritisiert werden darf.

    Haufe:
    haufe.de/recht/weitere-rechtsg

    C.H.Beck-Verlag:
    beck-aktuell.de/heute-im-recht

    LTO:
    lto.de/recht/nachrichten/n/olg

    Kritisierte OLG-Entscheidung zum nachlesen:
    landesrecht-bw.de/bsbw/documen

    #CHBeckRecht #CHBeck #chbeckverlag
    #haufe #lto #frauen #flinta #feminismus
    #deutschland #samstag #samstagabend #jurabubble #familienrecht #scheidung #kinder #sexuellerMissbrauch #olg #olgkarlsruhe

  2. NJW-Check 39/2023

    13 Autor*innen
    Hiervon
    1 Frau
    und
    12 Männer

    Seit Ausgabe 39/2021 poste ich wöchentlich den Autorinnenanteil in der NJW. Getan hat sich nichts. Vielmehr: Es werden tendenziell weniger Autorinnen.

    #Frauenschreibenauch #Juraistbunt
    #CHBeckRecht #DeutscherAnwaltverein

  3. NJW-Check 33/2023

    13 Autor*innen
    Hiervon
    2 Frauen
    und
    11 Männer

    „Jura ist orange“ heißt es jetzt im NJW-Newsletter und nach dem Einloggen auf @beckonlinede. Aber Jura kann so viel mehr. #Juraistbunt

    #Frauenschreibenauch
    #Anwaltverein #CHBeckRecht

  4. NJW-Check 49/2022

    8 Autor*innen
    1 Autorin*
    7 Autoren*

    Ich erwische mich immer dabei, dass ich zwei- oder dreimal nachzähle, damit ich ja nichts Falsches schreibe. Bittere Realität aber: Immer wenig Frauen*. 😢

    #Frauenschreibenauch #Jura #Anwaltverein #CHBeckRecht