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#chattengaufuldaradweg — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #chattengaufuldaradweg, aggregated by home.social.

  1. #Raps - #Rapeseed - #Colza - #Рапс


    Blühendes Rapsfeld, fotografiert am 18. Mai, am #Heiligenberg bei #Felsberg - #Gensungen.
    Was will uns der Künstler (Landwirt) damit sagen?

    Reifer Raps, bei #Gudensberg - #Obervorschütz, fotografiert am 13. Juli.
    Der Blick richtet sich in den westlichen #Chattengau.

    Geöffnete Rapsschote.
    Bei reifem Raps, können sich bei starkem Regen oder Hagel die Schoten von selbst öffnen und es entstehen Ernteverluste. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

    #myphoto, #TourDeChattengau, #Nordhessen

    #FotoMontag, #PhotoMonday, #Landwirtschaft, #Ackerbau, #Agriculture, #ArableFarming, #Basalt, #Basaltkegel, #Foto, #photo, #Natur, #nature, #Radtour, #Fahrrad, #biking, #Hessen, #Ederradweg, #ChattengauFuldaRadweg = #R12, #fedibikes, @fedibikes_de, @fedibikes

  2. #Raps - #Rapeseed - #Colza - #Рапс


    Blühendes Rapsfeld, fotografiert am 18. Mai, am #Heiligenberg bei #Felsberg - #Gensungen.
    Was will uns der Künstler (Landwirt) damit sagen?

    Reifer Raps, bei #Gudensberg - #Obervorschütz, fotografiert am 13. Juli.
    Der Blick richtet sich in den westlichen #Chattengau.

    Geöffnete Rapsschote.
    Bei reifem Raps, können sich bei starkem Regen oder Hagel die Schoten von selbst öffnen und es entstehen Ernteverluste. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

    #myphoto, #TourDeChattengau, #Nordhessen

    #FotoMontag, #PhotoMonday, #Landwirtschaft, #Ackerbau, #Agriculture, #ArableFarming, #Basalt, #Basaltkegel, #Foto, #photo, #Natur, #nature, #Radtour, #Fahrrad, #biking, #Hessen, #Ederradweg, #ChattengauFuldaRadweg = #R12, #fedibikes, @fedibikes_de, @fedibikes

  3. #Raps - #Rapeseed - #Colza - #Рапс


    Blühendes Rapsfeld, fotografiert am 18. Mai, am #Heiligenberg bei #Felsberg - #Gensungen.
    Was will uns der Künstler (Landwirt) damit sagen?

    Reifer Raps, bei #Gudensberg - #Obervorschütz, fotografiert am 13. Juli.
    Der Blick richtet sich in den westlichen #Chattengau.

    Geöffnete Rapsschote.
    Bei reifem Raps, können sich bei starkem Regen oder Hagel die Schoten von selbst öffnen und es entstehen Ernteverluste. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

    #myphoto, #TourDeChattengau, #Nordhessen

    #FotoMontag, #PhotoMonday, #Landwirtschaft, #Ackerbau, #Agriculture, #ArableFarming, #Basalt, #Basaltkegel, #Foto, #photo, #Natur, #nature, #Radtour, #Fahrrad, #biking, #Hessen, #Ederradweg, #ChattengauFuldaRadweg = #R12, #fedibikes, @fedibikes_de, @fedibikes

  4. #Raps - #Rapeseed - #Colza - #Рапс


    Blühendes Rapsfeld, fotografiert am 18. Mai, am #Heiligenberg bei #Felsberg - #Gensungen.
    Was will uns der Künstler (Landwirt) damit sagen?

    Reifer Raps, bei #Gudensberg - #Obervorschütz, fotografiert am 13. Juli.
    Der Blick richtet sich in den westlichen #Chattengau.

    Geöffnete Rapsschote.
    Bei reifem Raps, können sich bei starkem Regen oder Hagel die Schoten von selbst öffnen und es entstehen Ernteverluste. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

    #myphoto, #TourDeChattengau, #Nordhessen

    #FotoMontag, #PhotoMonday, #Landwirtschaft, #Ackerbau, #Agriculture, #ArableFarming, #Basalt, #Basaltkegel, #Foto, #photo, #Natur, #nature, #Radtour, #Fahrrad, #biking, #Hessen, #Ederradweg, #ChattengauFuldaRadweg = #R12, #fedibikes, @fedibikes_de, @fedibikes

  5. #Raps - #Rapeseed - #Colza - #Рапс


    Blühendes Rapsfeld, fotografiert am 18. Mai, am #Heiligenberg bei #Felsberg - #Gensungen.
    Was will uns der Künstler (Landwirt) damit sagen?

    Reifer Raps, bei #Gudensberg - #Obervorschütz, fotografiert am 13. Juli.
    Der Blick richtet sich in den westlichen #Chattengau.

    Geöffnete Rapsschote.
    Bei reifem Raps, können sich bei starkem Regen oder Hagel die Schoten von selbst öffnen und es entstehen Ernteverluste. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

    #myphoto, #TourDeChattengau, #Nordhessen

    #FotoMontag, #PhotoMonday, #Landwirtschaft, #Ackerbau, #Agriculture, #ArableFarming, #Basalt, #Basaltkegel, #Foto, #photo, #Natur, #nature, #Radtour, #Fahrrad, #biking, #Hessen, #Ederradweg, #ChattengauFuldaRadweg = #R12, #fedibikes, @fedibikes_de, @fedibikes

  6. Das Rind, es weiß es nicht zu fassen,
    wo einst der #Kaiser weilte, darf es grasen.



    #myphoto, #TiereAmWegesrand No. 7, #Nordhessen, #Chattengau, #TourDeChattengau

    Gedenkstein anlässlich das Kaiserbesuchs von #Wilhelm I. im Jahr 1878 auf dem #Nacken:

    Der Anwesenheit
    Seiner Majestät des Kaisers + Königs
    Wilhelm I.
    Am 23. September 1878
    Nach glücklicher Wiedergenesung
    In treuer Liebe und Ergebenheit
    Gewidmet vom Kreis #Fritzlar 1879

    Der Nacken, ein kleiner #Basaltkegel mit waagerechtem Basaltsäulenverlauf, bei #Gudensberg - #Obervorschütz:

    #DaLiegtDerFels

    Der Philosoph, er weiß es nicht zu fassen,
    Da liegt der Fels, man muss ihn liegen lassen

    #FaustByGoethe 2, Vers 10113, 10114

    #mypoem, #poem, #Tiere, #Kuh, #animals, #cow, #Geschichte, #history, #Foto, #photo, #Natur, #nature, #Radtour, #Fahrrad, #biking, #ChattengauFuldaRadweg = #R12, #ChattengauRadweg = #R21, #Hessen, #fedibikes, @fedibikes_de, @fedibikes

  7. Das Rind, es weiß es nicht zu fassen,
    wo einst der #Kaiser weilte, darf es grasen.



    #myphoto, #TiereAmWegesrand No. 7, #Nordhessen, #Chattengau, #TourDeChattengau

    Gedenkstein anlässlich das Kaiserbesuchs von #Wilhelm I. im Jahr 1878 auf dem #Nacken:

    Der Anwesenheit
    Seiner Majestät des Kaisers + Königs
    Wilhelm I.
    Am 23. September 1878
    Nach glücklicher Wiedergenesung
    In treuer Liebe und Ergebenheit
    Gewidmet vom Kreis #Fritzlar 1879

    Der Nacken, ein kleiner #Basaltkegel mit waagerechtem Basaltsäulenverlauf, bei #Gudensberg - #Obervorschütz:

    #DaLiegtDerFels

    Der Philosoph, er weiß es nicht zu fassen,
    Da liegt der Fels, man muss ihn liegen lassen

    #FaustByGoethe 2, Vers 10113, 10114

    #mypoem, #poem, #Tiere, #Kuh, #animals, #cow, #Geschichte, #history, #Foto, #photo, #Natur, #nature, #Radtour, #Fahrrad, #biking, #ChattengauFuldaRadweg = #R12, #ChattengauRadweg = #R21, #Hessen, #fedibikes, @fedibikes_de, @fedibikes

  8. Das Rind, es weiß es nicht zu fassen,
    wo einst der #Kaiser weilte, darf es grasen.



    #myphoto, #TiereAmWegesrand No. 7, #Nordhessen, #Chattengau, #TourDeChattengau

    Gedenkstein anlässlich das Kaiserbesuchs von #Wilhelm I. im Jahr 1878 auf dem #Nacken:

    Der Anwesenheit
    Seiner Majestät des Kaisers + Königs
    Wilhelm I.
    Am 23. September 1878
    Nach glücklicher Wiedergenesung
    In treuer Liebe und Ergebenheit
    Gewidmet vom Kreis #Fritzlar 1879

    Der Nacken, ein kleiner #Basaltkegel mit waagerechtem Basaltsäulenverlauf, bei #Gudensberg - #Obervorschütz:

    #DaLiegtDerFels

    Der Philosoph, er weiß es nicht zu fassen,
    Da liegt der Fels, man muss ihn liegen lassen

    #FaustByGoethe 2, Vers 10113, 10114

    #mypoem, #poem, #Tiere, #Kuh, #animals, #cow, #Geschichte, #history, #Foto, #photo, #Natur, #nature, #Radtour, #Fahrrad, #biking, #ChattengauFuldaRadweg = #R12, #ChattengauRadweg = #R21, #Hessen, #fedibikes, @fedibikes_de, @fedibikes

  9. Das Rind, es weiß es nicht zu fassen,
    wo einst der #Kaiser weilte, darf es grasen.



    #myphoto, #TiereAmWegesrand No. 7, #Nordhessen, #Chattengau, #TourDeChattengau

    Gedenkstein anlässlich das Kaiserbesuchs von #Wilhelm I. im Jahr 1878 auf dem #Nacken:

    Der Anwesenheit
    Seiner Majestät des Kaisers + Königs
    Wilhelm I.
    Am 23. September 1878
    Nach glücklicher Wiedergenesung
    In treuer Liebe und Ergebenheit
    Gewidmet vom Kreis #Fritzlar 1879

    Der Nacken, ein kleiner #Basaltkegel mit waagerechtem Basaltsäulenverlauf, bei #Gudensberg - #Obervorschütz:

    #DaLiegtDerFels

    Der Philosoph, er weiß es nicht zu fassen,
    Da liegt der Fels, man muss ihn liegen lassen

    #FaustByGoethe 2, Vers 10113, 10114

    #mypoem, #poem, #Tiere, #Kuh, #animals, #cow, #Geschichte, #history, #Foto, #photo, #Natur, #nature, #Radtour, #Fahrrad, #biking, #ChattengauFuldaRadweg = #R12, #ChattengauRadweg = #R21, #Hessen, #fedibikes, @fedibikes_de, @fedibikes

  10. Das Rind, es weiß es nicht zu fassen,
    wo einst der #Kaiser weilte, darf es grasen.



    #myphoto, #TiereAmWegesrand No. 7, #Nordhessen, #Chattengau, #TourDeChattengau

    Gedenkstein anlässlich das Kaiserbesuchs von #Wilhelm I. im Jahr 1878 auf dem #Nacken:

    Der Anwesenheit
    Seiner Majestät des Kaisers + Königs
    Wilhelm I.
    Am 23. September 1878
    Nach glücklicher Wiedergenesung
    In treuer Liebe und Ergebenheit
    Gewidmet vom Kreis #Fritzlar 1879

    Der Nacken, ein kleiner #Basaltkegel mit waagerechtem Basaltsäulenverlauf, bei #Gudensberg - #Obervorschütz:

    #DaLiegtDerFels

    Der Philosoph, er weiß es nicht zu fassen,
    Da liegt der Fels, man muss ihn liegen lassen

    #FaustByGoethe 2, Vers 10113, 10114

    #mypoem, #poem, #Tiere, #Kuh, #animals, #cow, #Geschichte, #history, #Foto, #photo, #Natur, #nature, #Radtour, #Fahrrad, #biking, #ChattengauFuldaRadweg = #R12, #ChattengauRadweg = #R21, #Hessen, #fedibikes, @fedibikes_de, @fedibikes

  11. #Wasserschwertlilie in der #Ems (Bach)


    #myphoto, #Nordhessen, #Chattengau, #TourDeChattengau, #SilentSunday


    THALES:
    Heil! Heil! aufs Neue !
    Wie ich mich blühend freue,
    Vom Schönen, Wahren durchdrungen ...
    Alles ist aus dem Wasser entsprungen !!
    Alles wird durch das Wasser erhalten !
    Ozean, gönn uns dein ewiges Walten.
    Wenn du nicht Wolken sendetest,
    Nicht reiche Bäche spendetest,
    Hin und her nicht Flüsse wendetest,
    Die Ströme nicht vollendetest,
    Was wären Gebirge, was Ebnen und Welt ?
    Du bist's der das frischeste Leben erhält.

    ECHO:
    Du bist's, dem das frischeste Leben entquellt.
    #FaustByGoethe 2, Vers 8432 - 8444


    #Foto, #photo, #Natur, #nature, #Blumen, #flowers, #fleurs, #Radtour, #Fahrrad, #biking, #ChattengauFuldaRadweg = #R12, #ChattengauRadweg = #R21, #Hessen, #fedibikes, @fedibikes_de, @fedibikes

  12. Abendrot über dem Chattengau. Ich wünsche einen friedlichen Sonntag.



    #myphoto, #Abendrot, #Nordhessen, #Chattengau, #TourDeChattengau, #SilentSunday

    Tiefsten Ruhens Glück besiegelnd
    Herrscht des Mondes volle Pracht.
    Schon verloschen sind die Stunden,
    Hingeschwunden Schmerz und Glück;
    Fühl es vor! Du wirst gesunden;
    Traue neuem Tagesblick.

    #FaustByGoethe 2, Vers 4648 - 4652

    Protecting the deep bliss of rest, there,
    Moon, in splendour, rules the night.
    The hours have vanished now, already
    Joy and pain have flown away,
    You are whole! Recover, wholly:
    Trust the sight of breaking day.

    Translated by #ASKline

    La pompe sereine de la lune
    Scelle le bonheur du repos.
    Déjà les heures sont passées,
    Joie et douleur ont disparu.
    Pressens-le, tu pourras guérir ;
    Confie-toi au nouveau regard du jour.

    Traduit par #GérardDeNerval

    #Foto, #photo, #Natur, #nature, #Radtour, #Fahrrad, #biking, #ChattengauFuldaRadweg = #R12, #ChattengauRadweg = #R21, #Hessen, #fedibikes, @fedibikes_de, @fedibikes

  13. Das #Rathaus von #Melsungen an der #Fulda im #Schwalm-Eder-Kreis in #Nordhessen, ein in den 1560er Jahren errichtetes #Fachwerkhaus.



    #myphoto, #Fachwerk, #AmWegesrand

    Das Rathaus von Melsungen ist ein in den 1560er Jahren errichtetes Fachwerkhaus im Zentrum der nordhessischen Kleinstadt Melsungen. Das Gebäude steht nach allen Seiten frei und hat drei vorkragende Obergeschosse. An den Ecken des Rathauses befinden sich vier polygonale Ecktürmchen. Aus dem Dach ragt ein Mittelturm, in dem sich zweimal täglich, um 12 Uhr und 18 Uhr, eine geschnitzte Holzfigur zeigt, die das Melsunger Wahrzeichen, den #Bartenwetzer, darstellt.
    ( de.wikipedia.org/wiki/Rathaus_… )

    #Foto, #photo, #Fahrrad, #bikes, #biking, #fedibikes, #Radtour, #D-Route, #D-Route9, #FuldaRadweg = #Radfernweg #R1, #ChattengauFuldaRadweg = #R12, #Hessen, #fedibikes, @fedibikes_de, @fedibikes

  14. Drei-Stufen-Linde, ehemalige um 1640 gepflanzte Gerichts- und Tanzlinde, in Hilgershausen.


    #myphoto, #Gerichtslinde, #Tanzlinde, #Felsberg - #Hilgershausen, #Mittelalter No. 2, #Nordhessen

    de.wikipedia.org/wiki/Gerichts…

    3=Stufen-Linde
    Ehemalige Gerichts- und Tanzlinde.
    Geschätztes Pflanzjahr um 1640.
    Erstmals urkundlich erwähnt in 1740.
    Vorherige Nutzung des Platzes
    als Dorfbrunnen (Lindenborn).
    Holzeinfassung des Lindenborns
    ist nachweislich aus dem Jahr 1560.
    (zu besichtigen im alten Backhaus)

    #Dorflinde, #Linde, #Naturdenkmal, #Geschichte, #history, #Mittelalter, #MiddleAges, #Foto, #photo, #Natur, #nature, #Baum, #tree, #linden #tree, #Radtour, #Fahrrad, #bike, #biking, #ChattengauFuldaRadweg = #R12 #Hessen, #Ederradweg, #Schwalmradweg, #fedibikes, @fedibikes_de, @fedibikes

  15. Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der dritte! (Friedrich von Schiller, 1759-1805)




    #myphoto, #Foto, #photo, #Natur, #nature, #Baum, #tree, #Bäume, #trees, #Fahrrad, #bikes, #bike, #biking, #Fedibikes, #Radtour, #Radweg, #SchwalmRadweg, #ChattengauFuldaRadweg = #R12, #Ederauenradweg = #Ederradweg = #ER, #Felsberg - #Gensungen, #Niederhessen, #Nordhessen, #Hessen, @fedibikes_de, @fedibikes

    Die Bürgschaft (1798) - Friedrich von Schiller


    Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich
    Damon, den Dolch im Gewande:
    Ihn schlugen die Häscher in Bande,
    "Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!"
    Entgegnet ihm finster der Wüterich.
    "Die Stadt vom Tyrannen befreien!"
    "Das sollst du am Kreuze bereuen."


    "Ich bin", spricht jener, "zu sterben bereit
    Und bitte nicht um mein Leben:
    Doch willst du Gnade mir geben,
    Ich flehe dich um drei Tage Zeit,
    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
    Ich lasse den Freund dir als Bürgen,
    Ihn magst du, entrinn' ich, erwürgen."


    Da lächelt der König mit arger List
    Und spricht nach kurzem Bedenken:
    "Drei Tage will ich dir schenken;
    Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist,
    Eh' du zurück mir gegeben bist,
    So muss er statt deiner erblassen,
    Doch dir ist die Strafe erlassen."


    Und er kommt zum Freunde: "Der König gebeut,
    dass ich am Kreuz mit dem Leben
    Bezahle das frevelnde Streben.
    Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,
    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
    So bleib du dem König zum Pfande,
    Bis ich komme zu lösen die Bande."


    Und schweigend umarmt ihn der treue Freund
    Und liefert sich aus dem Tyrannen;
    Der andere ziehet von dannen.
    Und ehe das dritte Morgenrot scheint,
    Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,
    Eilt heim mit sorgender Seele,
    Damit er die Frist nicht verfehle.


    Da gießt unendlicher Regen herab,
    Von den Bergen stürzen die Quellen,
    Und die Bäche, die Ströme schwellen.
    Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,
    Da reißet die Brücke der Strudel herab,
    Und donnernd sprengen die Wogen
    Des Gewölbes krachenden Bogen.


    Und trostlos irrt er an Ufers Rand:
    Wie weit er auch spähet und blicket
    Und die Stimme, die rufende, schicket.
    Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,
    Der ihn setze an das gewünschte Land,
    Kein Schiffer lenket die Fähre,
    Und der wilde Strom wird zum Meere.


    Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,
    Die Hände zum Zeus erhoben:
    "O hemme des Stromes Toben!
    Es eilen die Stunden, im Mittag steht
    Die Sonne, und wenn sie niedergeht
    Und ich kann die Stadt nicht erreichen,
    So muss der Freund mir erbleichen."


    Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut,
    Und Welle auf Welle zerrinnet,
    Und Stunde an Stunde ertrinnet.
    Da treibt ihn die Angst, da fasst er sich Mut
    Und wirft sich hinein in die brausende Flut
    Und teilt mit gewaltigen Armen
    Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.


    Und gewinnt das Ufer und eilet fort
    Und danket dem rettenden Gotte;
    Da stürzet die raubende Rotte
    Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort,
    Den Pfad ihm sperrend, und schnaubert Mord
    Und hemmet des Wanderers Eile
    Mit drohend geschwungener Keule.


    "Was wollt ihr?" ruft er vor Schrecken bleich,
    "Ich habe nichts als mein Leben,
    Das muss ich dem Könige geben!"
    Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:
    "Um des Freundes willen erbarmet euch!"
    Und drei mit gewaltigen Streichen
    Erlegt er, die andern entweichen.


    Und die Sonne versendet glühenden Brand,
    Und von der unendlichen Mühe
    Ermattet sinken die Kniee.
    "O hast du mich gnädig aus Räubershand,
    Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,
    Und soll hier verschmachtend verderben,
    Und der Freund mir, der liebende, sterben!"


    Und horch! da sprudelt es silberhell,
    Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen,
    Und stille hält er, zu lauschen;
    Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell,
    Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,
    Und freudig bückt er sich nieder
    Und erfrischet die brennenden Glieder.


    Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün
    Und malt auf den glänzenden Matten
    Der Bäume gigantische Schatten;
    Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,
    Will eilenden Laufes vorüber fliehn,
    Da hört er die Worte sie sagen:
    "Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen."


    Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß,
    Ihn jagen der Sorge Qualen;
    Da schimmern in Abendrots Strahlen
    Von ferne die Zinnen von Syrakus,
    Und entgegen kommt ihm Philostratus,
    Des Hauses redlicher Hüter,
    Der erkennet entsetzt den Gebieter:


    "Zurück! du rettest den Freund nicht mehr,
    So rette das eigene Leben!
    Den Tod erleidet er eben.
    Von Stunde zu Stunde gewartet' er
    Mit hoffender Seele der Wiederkehr,
    Ihm konnte den mutigen Glauben
    Der Hohn des Tyrannen nicht rauben."


    "Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht,
    Ein Retter, willkommen erscheinen,
    So soll mich der Tod ihm vereinen.
    Des rühme der blut'ge Tyrann sich nicht,
    dass der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,
    Er schlachte der Opfer zweie
    Und glaube an Liebe und Treue!"


    Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor,
    Und sieht das Kreuz schon erhöhet,
    Das die Menge gaffend umstehet;
    An dem Seile schon zieht man den Freund empor,
    Da zertrennt er gewaltig den dichter Chor:
    "Mich, Henker", ruft er, "erwürget!
    Da bin ich, für den er gebürget!"


    Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,
    In den Armen liegen sich beide
    Und weinen vor Schmerzen und Freude.
    Da sieht man kein Augen tränenleer,
    Und zum Könige bringt man die Wundermär';
    Der fühlt ein menschliches Rühren,
    Lässt schnell vor den Thron sie führen,


    Und blicket sie lange verwundert an.
    Drauf spricht er: "Es ist euch gelungen,
    Ihr habt das Herz mir bezwungen;
    Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn -
    So nehmet auch mich zum Genossen an:
    Ich sei, gewährt mir die Bitte,
    In eurem Bunde der dritte!"


    https://www.youtube.com/watch?v=-jAO9bVpqV8

    #FriedrichSchiller, #FriedrichVonSchiller, #DieBürgschaft, #Literatur, #literature, #Ballade, #ballad, #Gedicht, #poem, #Mythologie, #mythology, #GriechischeMythologie, #GreekMythology,#Deutsch, #German, #video
  16. Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der dritte! (Friedrich von Schiller, 1759-1805)




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    Die Bürgschaft (1798) - Friedrich von Schiller


    Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich
    Damon, den Dolch im Gewande:
    Ihn schlugen die Häscher in Bande,
    "Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!"
    Entgegnet ihm finster der Wüterich.
    "Die Stadt vom Tyrannen befreien!"
    "Das sollst du am Kreuze bereuen."


    "Ich bin", spricht jener, "zu sterben bereit
    Und bitte nicht um mein Leben:
    Doch willst du Gnade mir geben,
    Ich flehe dich um drei Tage Zeit,
    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
    Ich lasse den Freund dir als Bürgen,
    Ihn magst du, entrinn' ich, erwürgen."


    Da lächelt der König mit arger List
    Und spricht nach kurzem Bedenken:
    "Drei Tage will ich dir schenken;
    Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist,
    Eh' du zurück mir gegeben bist,
    So muss er statt deiner erblassen,
    Doch dir ist die Strafe erlassen."


    Und er kommt zum Freunde: "Der König gebeut,
    dass ich am Kreuz mit dem Leben
    Bezahle das frevelnde Streben.
    Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,
    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
    So bleib du dem König zum Pfande,
    Bis ich komme zu lösen die Bande."


    Und schweigend umarmt ihn der treue Freund
    Und liefert sich aus dem Tyrannen;
    Der andere ziehet von dannen.
    Und ehe das dritte Morgenrot scheint,
    Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,
    Eilt heim mit sorgender Seele,
    Damit er die Frist nicht verfehle.


    Da gießt unendlicher Regen herab,
    Von den Bergen stürzen die Quellen,
    Und die Bäche, die Ströme schwellen.
    Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,
    Da reißet die Brücke der Strudel herab,
    Und donnernd sprengen die Wogen
    Des Gewölbes krachenden Bogen.


    Und trostlos irrt er an Ufers Rand:
    Wie weit er auch spähet und blicket
    Und die Stimme, die rufende, schicket.
    Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,
    Der ihn setze an das gewünschte Land,
    Kein Schiffer lenket die Fähre,
    Und der wilde Strom wird zum Meere.


    Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,
    Die Hände zum Zeus erhoben:
    "O hemme des Stromes Toben!
    Es eilen die Stunden, im Mittag steht
    Die Sonne, und wenn sie niedergeht
    Und ich kann die Stadt nicht erreichen,
    So muss der Freund mir erbleichen."


    Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut,
    Und Welle auf Welle zerrinnet,
    Und Stunde an Stunde ertrinnet.
    Da treibt ihn die Angst, da fasst er sich Mut
    Und wirft sich hinein in die brausende Flut
    Und teilt mit gewaltigen Armen
    Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.


    Und gewinnt das Ufer und eilet fort
    Und danket dem rettenden Gotte;
    Da stürzet die raubende Rotte
    Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort,
    Den Pfad ihm sperrend, und schnaubert Mord
    Und hemmet des Wanderers Eile
    Mit drohend geschwungener Keule.


    "Was wollt ihr?" ruft er vor Schrecken bleich,
    "Ich habe nichts als mein Leben,
    Das muss ich dem Könige geben!"
    Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:
    "Um des Freundes willen erbarmet euch!"
    Und drei mit gewaltigen Streichen
    Erlegt er, die andern entweichen.


    Und die Sonne versendet glühenden Brand,
    Und von der unendlichen Mühe
    Ermattet sinken die Kniee.
    "O hast du mich gnädig aus Räubershand,
    Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,
    Und soll hier verschmachtend verderben,
    Und der Freund mir, der liebende, sterben!"


    Und horch! da sprudelt es silberhell,
    Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen,
    Und stille hält er, zu lauschen;
    Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell,
    Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,
    Und freudig bückt er sich nieder
    Und erfrischet die brennenden Glieder.


    Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün
    Und malt auf den glänzenden Matten
    Der Bäume gigantische Schatten;
    Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,
    Will eilenden Laufes vorüber fliehn,
    Da hört er die Worte sie sagen:
    "Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen."


    Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß,
    Ihn jagen der Sorge Qualen;
    Da schimmern in Abendrots Strahlen
    Von ferne die Zinnen von Syrakus,
    Und entgegen kommt ihm Philostratus,
    Des Hauses redlicher Hüter,
    Der erkennet entsetzt den Gebieter:


    "Zurück! du rettest den Freund nicht mehr,
    So rette das eigene Leben!
    Den Tod erleidet er eben.
    Von Stunde zu Stunde gewartet' er
    Mit hoffender Seele der Wiederkehr,
    Ihm konnte den mutigen Glauben
    Der Hohn des Tyrannen nicht rauben."


    "Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht,
    Ein Retter, willkommen erscheinen,
    So soll mich der Tod ihm vereinen.
    Des rühme der blut'ge Tyrann sich nicht,
    dass der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,
    Er schlachte der Opfer zweie
    Und glaube an Liebe und Treue!"


    Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor,
    Und sieht das Kreuz schon erhöhet,
    Das die Menge gaffend umstehet;
    An dem Seile schon zieht man den Freund empor,
    Da zertrennt er gewaltig den dichter Chor:
    "Mich, Henker", ruft er, "erwürget!
    Da bin ich, für den er gebürget!"


    Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,
    In den Armen liegen sich beide
    Und weinen vor Schmerzen und Freude.
    Da sieht man kein Augen tränenleer,
    Und zum Könige bringt man die Wundermär';
    Der fühlt ein menschliches Rühren,
    Lässt schnell vor den Thron sie führen,


    Und blicket sie lange verwundert an.
    Drauf spricht er: "Es ist euch gelungen,
    Ihr habt das Herz mir bezwungen;
    Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn -
    So nehmet auch mich zum Genossen an:
    Ich sei, gewährt mir die Bitte,
    In eurem Bunde der dritte!"


    https://www.youtube.com/watch?v=-jAO9bVpqV8

    #FriedrichSchiller, #FriedrichVonSchiller, #DieBürgschaft, #Literatur, #literature, #Ballade, #ballad, #Gedicht, #poem, #Mythologie, #mythology, #GriechischeMythologie, #GreekMythology,#Deutsch, #German, #video
  17. Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der dritte! (Friedrich von Schiller, 1759-1805)




    #myphoto, #Foto, #photo, #Natur, #nature, #Baum, #tree, #Bäume, #trees, #Fahrrad, #bikes, #bike, #biking, #Fedibikes, #Radtour, #Radweg, #SchwalmRadweg, #ChattengauFuldaRadweg = #R12, #Ederauenradweg = #Ederradweg = #ER, #Felsberg - #Gensungen, #Niederhessen, #Nordhessen, #Hessen, @fedibikes_de, @fedibikes

    Die Bürgschaft (1798) - Friedrich von Schiller


    Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich
    Damon, den Dolch im Gewande:
    Ihn schlugen die Häscher in Bande,
    "Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!"
    Entgegnet ihm finster der Wüterich.
    "Die Stadt vom Tyrannen befreien!"
    "Das sollst du am Kreuze bereuen."


    "Ich bin", spricht jener, "zu sterben bereit
    Und bitte nicht um mein Leben:
    Doch willst du Gnade mir geben,
    Ich flehe dich um drei Tage Zeit,
    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
    Ich lasse den Freund dir als Bürgen,
    Ihn magst du, entrinn' ich, erwürgen."


    Da lächelt der König mit arger List
    Und spricht nach kurzem Bedenken:
    "Drei Tage will ich dir schenken;
    Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist,
    Eh' du zurück mir gegeben bist,
    So muss er statt deiner erblassen,
    Doch dir ist die Strafe erlassen."


    Und er kommt zum Freunde: "Der König gebeut,
    dass ich am Kreuz mit dem Leben
    Bezahle das frevelnde Streben.
    Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,
    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
    So bleib du dem König zum Pfande,
    Bis ich komme zu lösen die Bande."


    Und schweigend umarmt ihn der treue Freund
    Und liefert sich aus dem Tyrannen;
    Der andere ziehet von dannen.
    Und ehe das dritte Morgenrot scheint,
    Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,
    Eilt heim mit sorgender Seele,
    Damit er die Frist nicht verfehle.


    Da gießt unendlicher Regen herab,
    Von den Bergen stürzen die Quellen,
    Und die Bäche, die Ströme schwellen.
    Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,
    Da reißet die Brücke der Strudel herab,
    Und donnernd sprengen die Wogen
    Des Gewölbes krachenden Bogen.


    Und trostlos irrt er an Ufers Rand:
    Wie weit er auch spähet und blicket
    Und die Stimme, die rufende, schicket.
    Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,
    Der ihn setze an das gewünschte Land,
    Kein Schiffer lenket die Fähre,
    Und der wilde Strom wird zum Meere.


    Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,
    Die Hände zum Zeus erhoben:
    "O hemme des Stromes Toben!
    Es eilen die Stunden, im Mittag steht
    Die Sonne, und wenn sie niedergeht
    Und ich kann die Stadt nicht erreichen,
    So muss der Freund mir erbleichen."


    Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut,
    Und Welle auf Welle zerrinnet,
    Und Stunde an Stunde ertrinnet.
    Da treibt ihn die Angst, da fasst er sich Mut
    Und wirft sich hinein in die brausende Flut
    Und teilt mit gewaltigen Armen
    Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.


    Und gewinnt das Ufer und eilet fort
    Und danket dem rettenden Gotte;
    Da stürzet die raubende Rotte
    Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort,
    Den Pfad ihm sperrend, und schnaubert Mord
    Und hemmet des Wanderers Eile
    Mit drohend geschwungener Keule.


    "Was wollt ihr?" ruft er vor Schrecken bleich,
    "Ich habe nichts als mein Leben,
    Das muss ich dem Könige geben!"
    Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:
    "Um des Freundes willen erbarmet euch!"
    Und drei mit gewaltigen Streichen
    Erlegt er, die andern entweichen.


    Und die Sonne versendet glühenden Brand,
    Und von der unendlichen Mühe
    Ermattet sinken die Kniee.
    "O hast du mich gnädig aus Räubershand,
    Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,
    Und soll hier verschmachtend verderben,
    Und der Freund mir, der liebende, sterben!"


    Und horch! da sprudelt es silberhell,
    Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen,
    Und stille hält er, zu lauschen;
    Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell,
    Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,
    Und freudig bückt er sich nieder
    Und erfrischet die brennenden Glieder.


    Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün
    Und malt auf den glänzenden Matten
    Der Bäume gigantische Schatten;
    Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,
    Will eilenden Laufes vorüber fliehn,
    Da hört er die Worte sie sagen:
    "Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen."


    Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß,
    Ihn jagen der Sorge Qualen;
    Da schimmern in Abendrots Strahlen
    Von ferne die Zinnen von Syrakus,
    Und entgegen kommt ihm Philostratus,
    Des Hauses redlicher Hüter,
    Der erkennet entsetzt den Gebieter:


    "Zurück! du rettest den Freund nicht mehr,
    So rette das eigene Leben!
    Den Tod erleidet er eben.
    Von Stunde zu Stunde gewartet' er
    Mit hoffender Seele der Wiederkehr,
    Ihm konnte den mutigen Glauben
    Der Hohn des Tyrannen nicht rauben."


    "Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht,
    Ein Retter, willkommen erscheinen,
    So soll mich der Tod ihm vereinen.
    Des rühme der blut'ge Tyrann sich nicht,
    dass der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,
    Er schlachte der Opfer zweie
    Und glaube an Liebe und Treue!"


    Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor,
    Und sieht das Kreuz schon erhöhet,
    Das die Menge gaffend umstehet;
    An dem Seile schon zieht man den Freund empor,
    Da zertrennt er gewaltig den dichter Chor:
    "Mich, Henker", ruft er, "erwürget!
    Da bin ich, für den er gebürget!"


    Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,
    In den Armen liegen sich beide
    Und weinen vor Schmerzen und Freude.
    Da sieht man kein Augen tränenleer,
    Und zum Könige bringt man die Wundermär';
    Der fühlt ein menschliches Rühren,
    Lässt schnell vor den Thron sie führen,


    Und blicket sie lange verwundert an.
    Drauf spricht er: "Es ist euch gelungen,
    Ihr habt das Herz mir bezwungen;
    Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn -
    So nehmet auch mich zum Genossen an:
    Ich sei, gewährt mir die Bitte,
    In eurem Bunde der dritte!"


    https://www.youtube.com/watch?v=-jAO9bVpqV8

    #FriedrichSchiller, #FriedrichVonSchiller, #DieBürgschaft, #Literatur, #literature, #Ballade, #ballad, #Gedicht, #poem, #Mythologie, #mythology, #GriechischeMythologie, #GreekMythology,#Deutsch, #German, #video
  18. Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der dritte! (Friedrich von Schiller, 1759-1805)




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    Die Bürgschaft (1798) - Friedrich von Schiller


    Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich
    Damon, den Dolch im Gewande:
    Ihn schlugen die Häscher in Bande,
    "Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!"
    Entgegnet ihm finster der Wüterich.
    "Die Stadt vom Tyrannen befreien!"
    "Das sollst du am Kreuze bereuen."


    "Ich bin", spricht jener, "zu sterben bereit
    Und bitte nicht um mein Leben:
    Doch willst du Gnade mir geben,
    Ich flehe dich um drei Tage Zeit,
    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
    Ich lasse den Freund dir als Bürgen,
    Ihn magst du, entrinn' ich, erwürgen."


    Da lächelt der König mit arger List
    Und spricht nach kurzem Bedenken:
    "Drei Tage will ich dir schenken;
    Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist,
    Eh' du zurück mir gegeben bist,
    So muss er statt deiner erblassen,
    Doch dir ist die Strafe erlassen."


    Und er kommt zum Freunde: "Der König gebeut,
    dass ich am Kreuz mit dem Leben
    Bezahle das frevelnde Streben.
    Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,
    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
    So bleib du dem König zum Pfande,
    Bis ich komme zu lösen die Bande."


    Und schweigend umarmt ihn der treue Freund
    Und liefert sich aus dem Tyrannen;
    Der andere ziehet von dannen.
    Und ehe das dritte Morgenrot scheint,
    Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,
    Eilt heim mit sorgender Seele,
    Damit er die Frist nicht verfehle.


    Da gießt unendlicher Regen herab,
    Von den Bergen stürzen die Quellen,
    Und die Bäche, die Ströme schwellen.
    Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,
    Da reißet die Brücke der Strudel herab,
    Und donnernd sprengen die Wogen
    Des Gewölbes krachenden Bogen.


    Und trostlos irrt er an Ufers Rand:
    Wie weit er auch spähet und blicket
    Und die Stimme, die rufende, schicket.
    Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,
    Der ihn setze an das gewünschte Land,
    Kein Schiffer lenket die Fähre,
    Und der wilde Strom wird zum Meere.


    Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,
    Die Hände zum Zeus erhoben:
    "O hemme des Stromes Toben!
    Es eilen die Stunden, im Mittag steht
    Die Sonne, und wenn sie niedergeht
    Und ich kann die Stadt nicht erreichen,
    So muss der Freund mir erbleichen."


    Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut,
    Und Welle auf Welle zerrinnet,
    Und Stunde an Stunde ertrinnet.
    Da treibt ihn die Angst, da fasst er sich Mut
    Und wirft sich hinein in die brausende Flut
    Und teilt mit gewaltigen Armen
    Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.


    Und gewinnt das Ufer und eilet fort
    Und danket dem rettenden Gotte;
    Da stürzet die raubende Rotte
    Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort,
    Den Pfad ihm sperrend, und schnaubert Mord
    Und hemmet des Wanderers Eile
    Mit drohend geschwungener Keule.


    "Was wollt ihr?" ruft er vor Schrecken bleich,
    "Ich habe nichts als mein Leben,
    Das muss ich dem Könige geben!"
    Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:
    "Um des Freundes willen erbarmet euch!"
    Und drei mit gewaltigen Streichen
    Erlegt er, die andern entweichen.


    Und die Sonne versendet glühenden Brand,
    Und von der unendlichen Mühe
    Ermattet sinken die Kniee.
    "O hast du mich gnädig aus Räubershand,
    Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,
    Und soll hier verschmachtend verderben,
    Und der Freund mir, der liebende, sterben!"


    Und horch! da sprudelt es silberhell,
    Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen,
    Und stille hält er, zu lauschen;
    Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell,
    Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,
    Und freudig bückt er sich nieder
    Und erfrischet die brennenden Glieder.


    Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün
    Und malt auf den glänzenden Matten
    Der Bäume gigantische Schatten;
    Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,
    Will eilenden Laufes vorüber fliehn,
    Da hört er die Worte sie sagen:
    "Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen."


    Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß,
    Ihn jagen der Sorge Qualen;
    Da schimmern in Abendrots Strahlen
    Von ferne die Zinnen von Syrakus,
    Und entgegen kommt ihm Philostratus,
    Des Hauses redlicher Hüter,
    Der erkennet entsetzt den Gebieter:


    "Zurück! du rettest den Freund nicht mehr,
    So rette das eigene Leben!
    Den Tod erleidet er eben.
    Von Stunde zu Stunde gewartet' er
    Mit hoffender Seele der Wiederkehr,
    Ihm konnte den mutigen Glauben
    Der Hohn des Tyrannen nicht rauben."


    "Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht,
    Ein Retter, willkommen erscheinen,
    So soll mich der Tod ihm vereinen.
    Des rühme der blut'ge Tyrann sich nicht,
    dass der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,
    Er schlachte der Opfer zweie
    Und glaube an Liebe und Treue!"


    Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor,
    Und sieht das Kreuz schon erhöhet,
    Das die Menge gaffend umstehet;
    An dem Seile schon zieht man den Freund empor,
    Da zertrennt er gewaltig den dichter Chor:
    "Mich, Henker", ruft er, "erwürget!
    Da bin ich, für den er gebürget!"


    Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,
    In den Armen liegen sich beide
    Und weinen vor Schmerzen und Freude.
    Da sieht man kein Augen tränenleer,
    Und zum Könige bringt man die Wundermär';
    Der fühlt ein menschliches Rühren,
    Lässt schnell vor den Thron sie führen,


    Und blicket sie lange verwundert an.
    Drauf spricht er: "Es ist euch gelungen,
    Ihr habt das Herz mir bezwungen;
    Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn -
    So nehmet auch mich zum Genossen an:
    Ich sei, gewährt mir die Bitte,
    In eurem Bunde der dritte!"


    https://www.youtube.com/watch?v=-jAO9bVpqV8

    #FriedrichSchiller, #FriedrichVonSchiller, #DieBürgschaft, #Literatur, #literature, #Ballade, #ballad, #Gedicht, #poem, #Mythologie, #mythology, #GriechischeMythologie, #GreekMythology,#Deutsch, #German, #video
  19. Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der dritte! (Friedrich von Schiller, 1759-1805)




    #myphoto, #Foto, #photo, #Natur, #nature, #Baum, #tree, #Bäume, #trees, #Fahrrad, #bikes, #bike, #biking, #Fedibikes, #Radtour, #Radweg, #SchwalmRadweg, #ChattengauFuldaRadweg = #R12, #Ederauenradweg = #Ederradweg = #ER, #Felsberg - #Gensungen, #Niederhessen, #Nordhessen, #Hessen, @fedibikes_de, @fedibikes

    Die Bürgschaft (1798) - Friedrich von Schiller


    Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich
    Damon, den Dolch im Gewande:
    Ihn schlugen die Häscher in Bande,
    "Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!"
    Entgegnet ihm finster der Wüterich.
    "Die Stadt vom Tyrannen befreien!"
    "Das sollst du am Kreuze bereuen."


    "Ich bin", spricht jener, "zu sterben bereit
    Und bitte nicht um mein Leben:
    Doch willst du Gnade mir geben,
    Ich flehe dich um drei Tage Zeit,
    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
    Ich lasse den Freund dir als Bürgen,
    Ihn magst du, entrinn' ich, erwürgen."


    Da lächelt der König mit arger List
    Und spricht nach kurzem Bedenken:
    "Drei Tage will ich dir schenken;
    Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist,
    Eh' du zurück mir gegeben bist,
    So muss er statt deiner erblassen,
    Doch dir ist die Strafe erlassen."


    Und er kommt zum Freunde: "Der König gebeut,
    dass ich am Kreuz mit dem Leben
    Bezahle das frevelnde Streben.
    Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,
    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
    So bleib du dem König zum Pfande,
    Bis ich komme zu lösen die Bande."


    Und schweigend umarmt ihn der treue Freund
    Und liefert sich aus dem Tyrannen;
    Der andere ziehet von dannen.
    Und ehe das dritte Morgenrot scheint,
    Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,
    Eilt heim mit sorgender Seele,
    Damit er die Frist nicht verfehle.


    Da gießt unendlicher Regen herab,
    Von den Bergen stürzen die Quellen,
    Und die Bäche, die Ströme schwellen.
    Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,
    Da reißet die Brücke der Strudel herab,
    Und donnernd sprengen die Wogen
    Des Gewölbes krachenden Bogen.


    Und trostlos irrt er an Ufers Rand:
    Wie weit er auch spähet und blicket
    Und die Stimme, die rufende, schicket.
    Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,
    Der ihn setze an das gewünschte Land,
    Kein Schiffer lenket die Fähre,
    Und der wilde Strom wird zum Meere.


    Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,
    Die Hände zum Zeus erhoben:
    "O hemme des Stromes Toben!
    Es eilen die Stunden, im Mittag steht
    Die Sonne, und wenn sie niedergeht
    Und ich kann die Stadt nicht erreichen,
    So muss der Freund mir erbleichen."


    Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut,
    Und Welle auf Welle zerrinnet,
    Und Stunde an Stunde ertrinnet.
    Da treibt ihn die Angst, da fasst er sich Mut
    Und wirft sich hinein in die brausende Flut
    Und teilt mit gewaltigen Armen
    Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.


    Und gewinnt das Ufer und eilet fort
    Und danket dem rettenden Gotte;
    Da stürzet die raubende Rotte
    Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort,
    Den Pfad ihm sperrend, und schnaubert Mord
    Und hemmet des Wanderers Eile
    Mit drohend geschwungener Keule.


    "Was wollt ihr?" ruft er vor Schrecken bleich,
    "Ich habe nichts als mein Leben,
    Das muss ich dem Könige geben!"
    Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:
    "Um des Freundes willen erbarmet euch!"
    Und drei mit gewaltigen Streichen
    Erlegt er, die andern entweichen.


    Und die Sonne versendet glühenden Brand,
    Und von der unendlichen Mühe
    Ermattet sinken die Kniee.
    "O hast du mich gnädig aus Räubershand,
    Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,
    Und soll hier verschmachtend verderben,
    Und der Freund mir, der liebende, sterben!"


    Und horch! da sprudelt es silberhell,
    Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen,
    Und stille hält er, zu lauschen;
    Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell,
    Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,
    Und freudig bückt er sich nieder
    Und erfrischet die brennenden Glieder.


    Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün
    Und malt auf den glänzenden Matten
    Der Bäume gigantische Schatten;
    Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,
    Will eilenden Laufes vorüber fliehn,
    Da hört er die Worte sie sagen:
    "Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen."


    Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß,
    Ihn jagen der Sorge Qualen;
    Da schimmern in Abendrots Strahlen
    Von ferne die Zinnen von Syrakus,
    Und entgegen kommt ihm Philostratus,
    Des Hauses redlicher Hüter,
    Der erkennet entsetzt den Gebieter:


    "Zurück! du rettest den Freund nicht mehr,
    So rette das eigene Leben!
    Den Tod erleidet er eben.
    Von Stunde zu Stunde gewartet' er
    Mit hoffender Seele der Wiederkehr,
    Ihm konnte den mutigen Glauben
    Der Hohn des Tyrannen nicht rauben."


    "Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht,
    Ein Retter, willkommen erscheinen,
    So soll mich der Tod ihm vereinen.
    Des rühme der blut'ge Tyrann sich nicht,
    dass der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,
    Er schlachte der Opfer zweie
    Und glaube an Liebe und Treue!"


    Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor,
    Und sieht das Kreuz schon erhöhet,
    Das die Menge gaffend umstehet;
    An dem Seile schon zieht man den Freund empor,
    Da zertrennt er gewaltig den dichter Chor:
    "Mich, Henker", ruft er, "erwürget!
    Da bin ich, für den er gebürget!"


    Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,
    In den Armen liegen sich beide
    Und weinen vor Schmerzen und Freude.
    Da sieht man kein Augen tränenleer,
    Und zum Könige bringt man die Wundermär';
    Der fühlt ein menschliches Rühren,
    Lässt schnell vor den Thron sie führen,


    Und blicket sie lange verwundert an.
    Drauf spricht er: "Es ist euch gelungen,
    Ihr habt das Herz mir bezwungen;
    Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn -
    So nehmet auch mich zum Genossen an:
    Ich sei, gewährt mir die Bitte,
    In eurem Bunde der dritte!"


    https://www.youtube.com/watch?v=-jAO9bVpqV8

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