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  1. Brandenburg: Jungnazis greifen Demokratiefest in Bad Freienwalde an

    Belltower.News


    In einem Video des rbb ist zu sehen, wie die Jungnazis Besucher von einer Vielfaltsveranstaltung in Bad Freienwalde angreifen.

    (Quelle: Screenshot rbb Video)

    Am Sonntag gegen 11:50 Uhr griff eine Gruppe Vermummter mit Schlagwerkzeugen ein Straßenfest in Bad Freienwalde an, kurz bevor die Veranstaltung offiziell begann. Rund 50 bereits Anwesende – darunter Familien mit Kindern – wollten ein buntes Fest mit Kuchenständen, Graffiti-Workshops und Kinderschminken feiern, veranstaltet vom Bündnis „Bad Freienwalde ist bunt“. Das Fest sollte ein klares Zeichen gegen Queerfeindlichkeit, Hass und den Rechtsruck setzen. Das Bündnis wurde im Jahr 2021 ins Leben gerufen. Am Sonntag fand das Fest bereits zum fünften Mal statt. Mit dabei waren unter anderem die Omas gegen Rechts, der VVN-BdA, das Bertolt-Brecht-Gymnasium vor Ort, die Stephanus-Stiftung, das Jugendtheater Theater am Rand sowie weitere engagierte Gruppen.

    In einem Video des RBB ist zu sehen, wie einer der Angreifer mit Trainingshose und Sturmhaube einem Mann mit der Faust heftig ins Gesicht schlägt. Die Täter attackierten laut Zeug*innen mehrere Teilnehmende, die sich für die Sichtbarkeit queerer Lebensweisen einsetzen und gegen Rechtsextremismus in Brandenburg mobilisieren. 

    Die Polizei spricht später von einer „Gruppe von männlichen Jugendlichen“, die das Fest attackierten. Es sollen zehn bis 15 Personen gewesen sein. Sie seien überwiegend schwarz gekleidet gewesen und waren vermummt. Nun wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ermittelt. Die für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz-Abteilung hat die Ermittlungen übernommen.

    Die Wiederkehr des Skinhead-Nazi-Looks

    Seit dem Ende der Corona-Maßnahmen ist ein neues rechtsextremes Phänomen sichtbar: Neonazistische und neofaschistische Gruppen von Jugendlichen, darunter etliche Minderjährige, stellen ihre Gesinnung und ihre Gewaltbereitschaft im öffentlichen Raum wieder offen zur Schau. Es ist das Revival der Springerstiefel, Bomberjacke und Glatze. Menschenverachtende Slogans und Symbolik werden auf Kleidung und Haut gezeigt. Auf Demonstrationen, die sich zurzeit insbesondere gegen queere Lebenswelten richten, treten sie vornehmlich einheitlich schwarz gekleidet und vermummt auf.

    Ihr Stil erinnert nicht nur an die 1990er-Jahre, er nimmt direkt auf sie Bezug und verherrlicht die sogenannten Baseballschläger-Jahre, die mit rassistischen Pogromen und Todesopfern einhergingen. Dieser Look war nie ganz weg, wurde gesellschaftlich aber geächtet und nur noch in den Provinzen und auf neonazistischen Veranstaltungen offen gezeigt. Die neue alte Neonazi-Inszenierung zeugt von einem großen Selbstbewusstsein der Szene und soll bewusst einschüchternd wirken. Schließlich sind diese Jungnazis extrem gewaltbereit.

    Kommen die Täter aus dem Umfeld des „III. Wegs“?

    Laut dem antifaschistischen Rechercheblog „aus dem Weg“ handelt es sich bei den Tätern aus Bad Freienwalde um Aktivisten vom „III Weg“ – bestätigt wurden diese Informationen allerdings noch nicht. 

    „Der III. Weg“ versteht sich als Neonazi-Elite, als Kaderpartei, als geschlossener Zirkel. Es ging den Parteistrateg*innen nie um eine große Anzahl an Mitgliedern. Ihr Selbstverständnis ist eher in bewusster Abgrenzung zu anderen Neonazi-Parteien geprägt, schließlich sehen sie sich selber als die wahren Nachfolger der NSDAP. Seit einiger Zeit werben sie recht unverhohlen um junge Mitglieder und besonders in Berlin und Brandenburg scheinen sie recht erfolgreich.

    Seit einigen Jahren macht der „III. Weg“ rechtsextreme Jugendarbeit, um junge Menschen für faschistische Ideologie zu begeistern. Im Zentrum dieser rechtsextremen Jugendarbeit steht dabei nicht so sehr ein hedonistischer Lifestyle. Vielmehr geht es hier um Wehrhaftigkeit, Körperkult, Volksgemeinschaft und Umweltschutz. Die jungen Männer und wenigen Frauen gehen gemeinsam in der Natur wandern und betätigen sich auf ihre eigene Weise für Umweltschutz oder werden in Kampfkunst trainiert. Wobei Sport für die Aktivist*innen eine herausragende Rolle einnimmt, aber immer nur Mittel zum Zweck ist. Viele junge Aktivist*innen wurden bereits durch ihre Familien ideologisiert. Trotz ihres jungen Alters sind einige bereits mehrfach mit neonazistischen Gewalttaten aufgefallen.

    Statt über Musik versucht der „III. Weg“ über Sport Jugendliche zu erreichen und zu rekrutieren. Ein Konzept, das erfolgversprechend scheint, schließlich erleben wir derzeit gesamtgesellschaftlich einen Fitnessboom, der alle Bereiche des Lebens abdeckt. Die Arbeitsgruppe „Körper und Geist“ für Kampfsport und Wehrhaftigkeit des „III. Wegs“ versucht gezielt über Sport die tödlichen Ideen des Rassismus und Faschismus in die Köpfe junger Menschen zu pflanzen. Das Angebot, das die Partei-Strateg*innen jungen Menschen machen, entspricht damit wohl dem Zeitgeist junger Neonazis, denen es nicht mehr so sehr ums Feiern, Alkohol und Musik geht. Stattdessen werden sie von militanten Aktivist*innen im Straßenkampf ausgebildet. Eine sehr gefährliche Tendenz.

    Das Versprechen von Stärke im rechtsextremen Kollektiv

    Angesichts des in den letzten Jahren vermehrten Auftretens sehr junger Rechtsextremer sowie der Wahlerfolge der AfD bei Erst- und Jungwähler*innen kann man sich fragen, ob Rechtsextremismus als Jugendkultur zurückgekommen ist. In den letzten Jahren haben sich etliche neonazistische Jugendgruppen gegründet, die bisher nicht direkt an rechtsextreme Parteien angegliedert sind. Hier findet viel Organisierung statt. Man verabredet sich zum Wandern und zum Demonstrieren. Nach Zählungen der ZEIT gibt es aktuell ungefähr 120 dieser Gruppierungen.

    Rechtsextreme Akteur*innen haben es geschafft, Angebote zu machen, die insbesondere in Krisenzeiten viele Menschen ansprechen. In einer komplizierten Welt geben sie eine einfache Antwort: ‚Nur in der Gemeinschaft bist du stark und wir bieten dir diese Gemeinschaft‘. Ein rechtsextremer Kollektivgedanke, der verbunden ist mit einer klassischen Vorstellung von Männlichkeit und Stärke.

    Dass am Sonntag auf dem Demokratiefest nichts Schlimmeres passiert ist, ist besonders dem beherzten Eingreifen der Anwesenden zu verdanken. Die taz schreibt: „Ordner*innen stellten sich den Angreifenden entschlossen entgegen. Sie seien auf die Vermummten zugelaufen, hätten sie angebrüllt, dass sie abhauen sollen, und sich gewehrt.“ Wenn diese jungen Rechtsextremen am helllichten Tag ein Demokratiefest angreifen, zeigt das auch, wie selbstbewusst sie auftreten. Vermutlich auch durch die Erfolge der AfD fühlen sie sich ermächtigt, ihre Gewalt offen auszuleben.

    In einem Statement nach der Tat äußert sich das Bündnis: „Wir waren heute da. Wir sind morgen da. Wir werden uns auch weiterhin für eine vielfältige, solidarische Gesellschaft einsetzen.“

    Screenshot von Instagram

    #brandenburg #demokratiefest #freienwalde #greifen #jungnazis

  2. Erster Auswärtssieg, erster Sieg für Union unter #MarieLouiseEta. Zwei unter dem alten Trainer glücklose Stürmer und ein unter dem alten Trainer aussortierter Außenverteidiger schießen Tore.

    Tja... Ich frage mich nur... Kaum steht da eine kommunikative Trainerin am Spielfeldrand geht es aufwärts. Ist der aktuelle Kader vielleicht doch gar nicht so schlecht, wie einige Unioner ständig behaupten? War es vielleicht tatsächlich der Trainer? Vereinslegende hin oder her?

    #Fussball #FCUnion #m05FCU

  3. Ron Schade (links, daneben Friedrich Hunger) von der Alten Burschenschaft Burgkeller in der DB #Jena arbeitete am Stand des Antiquariats „Zeitenstrom“ von #noIB-Kader Heinrich Mahling:

  4. Als de wolven in het bos huilen

    De gebeurtenissen van de Tweede Wereldoorlog liggen in jaren ver achter ons en voor sommigen ook in lessen geleerd. De wereld is echter nog niet vrij van de dreiging van totalitaire regimes. In Europa glijden sommige landen langzaam af naar de status van illiberale democratieën, waar slechts lippendienst aan de democratische rechtsstaat wordt beleden. Daarom is het goed dat in 2021 Dirk Rochtus’ boek Naar de hel met Hitler, verzet in het Derde Rijk (1933-1945) verscheen. Dit artikel gaat met name over de verzetsgroepen de Kreisauer Kreis en de Weiße Rose en maakt dankbaar gebruik van dit boek.

     De Duitse Rijkspresident Paul von Hindenburg stelde op 30 januari 1933 Adolf Hitler aan als rijkskanselier. Voor Hitler was de Rijksdagbrand in februari 1933 het excuus om de bevoegdheden van de Rijksdag drastisch in te perken. De opgepakte Nederlandse communist Marius van der Lubbe werd geëxecuteerd en zijn vier medeverdachten van de brand werden vrijgesproken. De communisten kregen de brand in de schoenen geschoven. Zij en andere tegenstanders van de nazi’s werden door de autoriteiten en de SA massaal en willekeurig gearresteerd, geïntimideerd en mishandeld. De KPD werd verboden en haar Rijksdagzetels vervielen.

    Totalitaire staat

    De Rijksdagbrandverordening en de Machtigingswet van maart 1933 vormden de feitelijke ontbinding van Rijksdag. De hierop volgende gelijkschakeling versterkte eens te meer de greep van de nazi’s en leidde tot de omvorming van Duitsland in een totalitaire staat. Iedere vorm van verzet werd nagenoeg onmogelijk, maar vond toch plaats. Historiek schrijft: ‘De eerste gevangenen in de concentratiekampen en de eerste slachtoffers waren … Duitsers. Het verzet in 1933 was door de bank genomen slap en voorzichtig. Zo weigerden communisten (KPD) en sociaaldemocraten (SPD) om nu eens voor één keer samen te werken.’

    Dirk Rochtus schrijft op bladzijde 8 van zijn boek: ‘Het verzet was veelvormig en omvat heel wat meer dan kolonel Claus Schenk Graf von Stauffenberg, die op 20 juli 1944 een bomaanslag op Hitler pleegde, de studente Sophie Scholl die het verspreiden van regimevijandige pamfletten met haar leven bekocht en dominee Dietrich Bonhoeffer die contacten met het buitenland legde. Er waren talrijke officieren, ambtenaren, geestelijken, arbeiders en studenten die hun hachje riskeerden in hun zoektocht naar een alternatief voor Hitler.’

    Institutioneel verzet kon niet ontstaan in het Derde Rijk, omdat de nazipartij en de staat met elkaar waren vervlochten. De instituties die buiten dit nationaalsocialistisch kader vielen, waren opgeheven (de politieke partijen), aan banden gelegd (de kerken) of waren voor Hitlers karretje gespannen (het reguliere leger). Het leger was de enige institutie die zijn machtsontplooiing had kunnen tegenwerken, aldus Rochus. Patriottisme en gehoorzaamheid maakte van het leger echter een gewillig werktuig voor Hitlers  veroveringsplannen.

    Natuurlijk waren er ook mensen die hun twijfels hadden, maar de meesten lieten zich tijdens de eerste jaren nog verleiden door Hitler. Hij leek hun droom van een sterk en machtig Duitsland te vervullen. Tegen de tijd dat hogere officieren beseften dat de Führer te ver ging, was het te laat en alleen een aanslag kon Duitsland nog redden van de ondergang. ‘Waar afvallige militairen – aarzelend nog – naar het zwaard grepen, hanteerden leden van de hogere burgerij het woord om denkbeelden voor een bevrijd Duitsland neer te pennen. Er waren studenten die analyses in de pamfletvorm schreven en er liepen jongeren rond die met hun dwarse gedrag ‘de bazen van het regime het bloed onder de nagels vandaan haalden.’

    Het verzet was ideologisch links (marxistisch) en rechts (nationaalconservatief). Hitlers conservatieve tegenstanders waren in tegenstelling tot de sociaaldemocraten meestal geen democraten in de huidige betekenis. Ze deelden Hitlers afkeer van het Verdrag van Versailles van 1919 en waren ook niet rouwig over de ondergang van de Weimarrepubliek. Christenen en liberalen namen een eigen positie in. Wat het verzet verbond was dat Hitler het geloof in vrijheid en rechtvaardigheid had geschonden.

    Kreisauer Kreis

    Tijdens de oorlog kwamen in het slot Kreisau in Kreisau, het huidige Poolse Krzyżowa, enkele tientallen personen uit de Duitse maatschappelijke elite geregeld bijeen om te discussiëren en om plannen te ontwerpen voor een bevrijd Duitsland. Zij bespraken hoe ‘de kernbeginselen van het socialisme – de solidariteit – en het liberalisme – de individuele verantwoordelijkheden – op elkaar konden worden afgestemd’, bladzijde 115. Kenmerkend voor deze cirkel was het streven naar compromis en consensus, waaraan talloze, moeizame gesprekken en vergaderingen voorafgingen.

    De twee kopstukken van de cirkel Helmuth James Graf von Moltke en Peter Graf York von Wartenburg stamden uit glorierijke Pruisische families. Zij wezen vanuit hun liberaal-conservatieve instelling het nazisme af. Tijdens de oorlog werkten ze als juristen bij het opperbevel van het leger. Moltke’s expertise was het volkenrecht en de voormalige Gestapo-agent en latere verzetsstrijder Hans Bernd Givesius ‘noemde Wartenburg een ‘socialistische graaf.’

    Recht en moraliteit

    De Kreisauer Kreis liet veel documenten na en briefwisselingen tussen Moltke en zijn medestanders. Rochtus haalt op bladzijde 120 van zijn boek een brief aan van Moltke uit juni 1940 gericht aan Wartenburg over het drieledige doel van de staat. ‘Ten eerste diende de staat tussen de mensen zodanige verhoudingen te scheppen dat de ‘enkeling bevrijd is van alle vrees in volle vrijheid en toch zonder schade voor zijn naasten vermag te leven en handelen.’ Ten tweede diende de staat de enkeling zoveel steun te geven dat hij ‘lichaam, geest en verstand ongehinderd gebruiken en ontwikkelen [kon] en hem ten derde zover te brengen dat hij ‘volgens de geboden van de rede’ zou leven. De staat is rechtvaardig, vatte Moltke kernachtig samen, wanneer hij de ‘behoeder van de enkeling’ is.’  Wartenburg antwoordde dat ‘recht en moraliteit onafscheidelijk samen horen en ook de staatswil zich moet onderwerpen aan de moraliteit.’

    Actief verzet

    Vanaf 1943 groeide bij veel deelnemers van de Kreisauer Kreise de bereidheid om actief in verzet te gaan. Vooral Helmuth James Graf von Moltke en Adam von Trott zu Solz zochten contacten met het verzet in Noorwegen, Denemarken en Nederland en met de geallieerden.

    Na de Duitse nederlaag bij de Slag om Koersk in 1943 moest de Duitse burgerlijke oppositie rekening houden met de factor Sovjet-Unie bij de heropbouw van Duitsland. Bovendien hadden bij de Conferentie van Teheran in november 1943 Churchill, Roosevelt en Stalin hun geschillen bijgelegd en besloten dat de westerse geallieerden een tweede front (in Normandië) te openen met als doel de onvoorwaardelijke capitulatie van Duitsland.

    Toen na de arrestatie van Moltke de cirkel uiteen viel, sloten enkelen zich aan bij de groep rond Stauffenberg en waren betrokken bij voorbereidingen van de aanslag op Hitler van 20 juli 1944. Na de mislukking van de aanslag moesten onder andere Moltke, Yorck en Trott hun verzet met hun leven betalen.

    Weiße Rose

    De ouderlijke gezinnen van de studenten van de Weiße Rose en hun latere mentoren behoorden niet tot de representatieve doorsnee van het Duitse verzet, maar tot een minderheid met uiteenlopende redenen voor het afwijzen van het nazisme. De Weiße Rose bestond uit de vijf studenten Willi Graf, Christoph Probst, Alexander Schmorell, Hans en Sophie Scholl en enkele professoren van de Universiteit van München, waaronder Kurt Huber en Carl Muth.

    Motieven

    Harald Steffahn schrijft op bladzijde 63 van zijn boek dat het getuigt van vervalsing van de werkelijkheid om de groep te persen in het politieke keurslijf van ‘antifascistische vredesstrijders’ en andere motieven uit het blikveld te verwijderen. Omgekeerd is het net zo onjuist al het politieke uit te sluiten en de Weiße Rose te plaatsen in de traditie ‘van de apolitieke, christelijke, idealistische, burgerlijke en zeer Duitse wereld.’ Hij schrijft: ‘Wohl waren die Münchener Nazigegner zum Teil unpolitisch, waren fundiert christlich, ausgesprochen idealistisch, entstammen bürgerliche Schichten und waren, wie den auch anders, sehr Deutsch.‘

    Hans Scholl was als kind lid van de Hitlerjugend en ook zijn drie jaar jongere zus Sophie nam haar lidmaatschap van de Bund Deutscher Mädel erg serieus. Dit tot ongenoegen van hun vader. Ze waren in het begin enthousiast, maar haakten teleurgesteld af. In 1939 werden ze door de Gestapo gearresteerd, verdacht van het lidmaatschap van een illegale jeugdorganisatie, maar kregen amnestie. Sophie Scholl verliet in 1942 het ouderlijk huis om in München filosofie en biologie te studeren. Zij trok in bij haar broer, die er medicijnen studeerde net als Alexander Schmorell en Willi Graf, en werd al snel opgenomen in hun vriendenkring.

    Pamfletten

    Van juni 1942 tot februari 1943 drukten en verspreidden de groep zes anti-oorlogspamfletten in grote Duitse en Oostenrijkse steden. Van de eerste vier pamfletten werden er telkens een stuk of honderd per post verstuurd van ‘bestemmelingen uit een select burgerlijk milieu.’ Slechts een handvol jongeren was op de hoogte. De actie was zeer overzichtelijk en maar een op de drie bestemmelingen leverde het ontvangen exemplaar in bij de Gestapo.

    In het tweede pamflet vermeldt de groep de moord op ‘driehonderdduizend Joden’ in het bezette Polen en de vernietiging van de adellijke Poolse jeugd. Hoe kan het Duitse volk apathisch blijven bij deze afschuwelijke misdaden? Citaat: ‘Maar ze kunnen zichzelf niet vrijpleiten, iedereen is schuldig, schuldig, schuldig! Maar het is nog niet te laat om deze afschuwelijkste aller gedrochten van regeringen uit de weg te ruimen, want we mogen niet nog meer schuld op ons laden.’

    Op 23 juli 1942 werd een studentencompagnie opgeroepen voor dienst aan het oostfront, Hans Scholl, Alexander Schmorell en Willi Graf gingen voor vier maanden naar een veldhospitaal ten westen van Moskou, waar ze kennis maakten met de verschrikkingen van de oorlog en de onderdrukking van de Russische bevolking. Ook waren ze getuige van Jodenvervolging op hun doorreis via Warschau. Na hun terugkeer in Duitsland besloten ze de actieradius van hun verzetsgroep uit te breiden door contacten aan te knopen met verschillende universiteiten, van Saarbrücken tot Hamburg en Berlijn. Eind februari 1943 verdeelde de groep 2000 tot 5000 exemplaren van het vijfde pamflet. Daarin klaagden ze over de apathie van de Duitsers. Citaat: ‘Moeten we tot in lengte van dagen het door de hele wereld gehate en verstoten volk zijn? Nee! Daarom: laten we ons ontdoen van het nationaal-socialistische Untermenschentum! Bewijs met daden dat jullie anders denken!’

    Begin februari 1943 nadat de Duitse troepen bij Stalingrad hadden gecapituleerd kalkte de groep de leuze ‘Nieder mit Hitler’ op tientallen, meestal openbare gebouwen en links en rechts van de ingang van de universiteit het woord ‘Freiheit’. Op andere gebouwen schilderden ze ook ‘Hitler Massenmörder’.

    Ook kort na die nederlaag van de Duitse troepen in Stalingrad verspreidden Hans en Sophie Scholl het zesde en laatste pamflet in het gebouw van de Universiteit van München.

    Twee citaten uit dit pamflet: ‘Driehonderdduizend Duitse mannen zijn door de geniale strategie van de korporaal uit de vorige Grote Oorlog zin- en roekeloos de dood en het verderf ingedreven. Führer, dank daarvoor!’

    ‘De Duitse naam blijft voor altijd geschonden als de Duitse jeugd niet eindelijk in opstand komt, tegelijkertijd wraak neemt en boete doet, haar pijnigers vermorzelt en een nieuw intellectueel Europa opbouwt. Studentes! Studenten! Het Duitse volk kijkt naar ons!’

    Doodstraf

    De datum van 18 februari 1943 was om twee redenen historisch. In München strooiden Hans en Sophie Scholl om 11.00 uur s‘ ochtends exemplaren van het zesde en laatste pamflet uit in de hal van de universiteit en werden opgepakt door de Gestapo. Om 17.00 hield Joseph Goebbels in het Berliner Sportpalast zijn beruchte rede ‘Wollt iher den totalen Krieg?’ en juichten 15.000 opgezweepte mensen hem toe met een overdonderend ‘ja’. Rochtus schrijft: ‘De actie in München verzandde in het niets, de rede in Berlijn krikte de oorlogsmoraal weer op.’

    De beruchte rechter en president van het Volksgerichtshof Roland Freisler veroordeelde op 22 februari 1943 Sophie en Hans Scholl. Zij en Christoph Probst werden veroordeeld tot de guillotine en de doodstraf werd nog dezelfde dag uitgevoerd. Op 19 april werden Kurt Huber, Willi Graf en Alexander Schmorell ter dood veroordeeld.

    In december 1943 strooiden Britse bommenwerpers duizenden afschriften van het laatste pamflet van de Weiße Rose uit boven Duitsland.

    Conclusie

    De tragedie van het Duitse verzet was de versplintering en het naast elkaar bestaan en opereren van de diverse verzetsgroepen, tot een bundeling kwam het niet. De oorzaken waren de ideologische verschillen, het gebrek aan efficiënte communicatiemiddelen en ‘het waakzame oog van het NS-apparaat.’ Het ontbrak het verzet aan organisaties om de massa te bereiken.

    Die massa werd tijdens de vredesjaren van het Derde Rijk verleid door onder andere een zekere materiële welvaart en de nationale euforie, schrijft Rochtus en wie tijdens de oorlogsjaren niet meedeed was een nestbevuiler en verrader. Toen de oorlog dood en verderf zaaide in de bezette gebieden, aan de fronten en in Duitsland zelf, geloofden de meeste Duitsers in de eindzege van Hitler. Bovendien speelde Goebbels en andere nazibonzen in op ‘de angst van de gewone Duitsers die de Russen en de Joden zouden voelen omwille van wat het nationaalsocialistische regime allemaal aan misdaden had uitgespookt.’ Tot een volksopstand kwam het dus niet, maar desondanks redde het Duitse verzet in de ogen van het buitenland de eer van Duitsland. Het verzet huilde niet mee met de wolven in het bos.

    Opmerkingen

    Dirk Rochtus is hoofddocent aan de KU Leuven/Campus Antwerpen. In 1996 werd hij doctor in de politieke en sociale wetenschappen aan de Universiteit van Antwerpen.

    Rochtus weidt in zijn boek van veertien hoofdstukken en ruim tweehonderdvijftig bladzijden uit over mensen die droomden van het omverwerpen van het Hitlerregime van binnenuit. Zij hadden hiervoor uiteenlopende motieven, liepen zeer grote risico’s en moesten het vaak met hun leven bekopen. Ook ontwierpen velen van hen een blauwdruk voor een bevrijd Duitsland, die aantoonbaar een inspiratie vormde voor de generatie die na de oorlog met een schone lei moest beginnen.

    Harald Steffahn was een Duitse historicus, journalist en schrijver. Hij studeerde geschiedenis en politicologie in Hamburg en promoveerde. Die Die Weiße Roseis een van zijn belangrijkste werken.

    Hij beschrijft in zijn boek de weg die het Münchense studentenverzet volgde en gaat in op de achtergronden van de belangrijkste leden ervan. In het middelpunt van zijn boek staat de levensgeschiedenis van broer en zus Hans en Sophie Scholl.

    In BD verscheen in augustus 2022 De rafelkant van onze democratische rechtsstaat – Deel 3 dat gaat over weerbare democratie. Tijdens de Weimarrepubliek ontbrak het duidelijk aan zo’n weerbare democratie, omdat veel topfiguren, politici, leiders van maatschappelijke organisaties, tot aan rechters en militairen vanaf het begin vijandig stonden tegenover deze republiek. Een citaat uit het artikel: ‘Hoe kan de zelfverdediging van de democratie door burgers worden gegarandeerd? Hans-Gerd Jaschke auteur van het boek Streitbare Demokratie und innere Sicherheit noemt drie voorwaarden. Ten eerste moet de staatsbevolking zelfbewust zijn en een democratische grondhouding is hierbij vanzelfsprekend. Ten tweede moeten zij hun vertegenwoordigers controleren. Ten derde moet de staat bereid zijn om op een efficiënte wijze democratisch te handelen.’

    Bronnen Steffan H. Die Weiße Rose. Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, 9. Auflage, aug. 2011 Scholl, I. De Witte Roos, vertaald uit het Duits door Gerrit Bussink, Amsterdam, Ambo, 2005 Rochtus, D. Naar de hel met Hitler. Verzet in het Derde Rijk (1933-1945). Uitgeverij Vrijdag, Antwerpen, 2021 Verzet, B. De Dokwerker https://www.dedokwerker.nl/duits_verzet.html Der “Kreisauer Kreis”. Lebendiges Museum Online (LEMO), Deutsches Historisches Museum, Berlin, mai 2015 https://www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/widerstand-im-zweiten-weltkrieg/kreisauer-kreis Eskes, J. De zin van het Duitse verzet tegen Hitler. Historiek, sept. 2022 Wie was Marinus van der Lubbe? (17 februari 2023). Sleutelstad https://www.youtube.com/watch?v=S2Z2thyQn1w Widerstand im Nationalsozialismus | Geschichte. Terra X https://www.youtube.com/watch?v=2c76U3q9joU 1942: Die Weiße Rose. Zeitzeugen-portal. https://www.youtube.com/watch?v=xrRO4K0fmlY&t=25s

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  5. Also wenn ich Bundestrainer wäre, dann würde ich ein oder zwei Spieler der DFB-Junioren für den Kader des DFB-Teams für die #EM2024 nominieren, denn diese Monster-Mentalität unseres #U17WC-Teams ist genau das, was unseren alten Herren fehlt. #justsaying #Weltmeister #U17WM 🏆

  6. Political uncertainty deepened in Slovakia on Sunday, as the pro-Western caretaker prime minister resigned ahead of an election that’s forecast to favor the Moscow-friendly party.

    Eduard Heger announced that he would tender his resignation with President Zuzana Čaputová later on Sunday, two days after his Foreign Minister Rastislav Káčer quit his cabinet.

    politico.eu/article/slovakia-c

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  7. Er sollte Fenerbahçe Istanbul zu altem Glanz führen. Jetzt wurde Mesut Özil aus dem Kader gestrichen. Die Beziehung zwischen dem Weltmeister von 2014 und seinem Klub steht vor dem Ende. Was ist schiefgelaufen?
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  13. Cherd’s Raw Black Metal Muster [Things You Might Have Missed 2024]

    By Cherd

    There are two types of people in this world: those who appreciate raw black metal, and those who live fulfilling lives with friends and careers and family who speak to them at holiday gatherings. Since the advent of Bandcamp, the kvltest of all metal genres has become infinitely more accessible. Every year I wade through acres of tape hiss and tinny treble, looking for the half dozen or so raw black releases that rise above the buzzing tangle of cobwebs to rarified, putrid air. The following represent a cross-section of the seemingly infinite number of corpse-painted weirdos in basements the world over making music with no hope of even the smallest commercial success. This is for the fans, like me, as well as the curious. And if anyone in the comments says “This would be pretty good if the production wasn’t so shitty,” I swear on Quorthon’s grave I’ll craft a 1920’s flapper fringe dress out of strips of raw bacon, show up to your niece’s bat mitzvah, and shake my money maker on the dance floor. The shitty production is the point.

    Conifère // L’Imp​ô​t du Sang – Let me get this out of the way: this is much less raw production-wise than a lot of raw black metal, but it’s my piece and I decide what goes in it. Besides, look at that shitty cassette tape cover art. See? Lo-fi. Montreal’s Conifère play the kind of Québécois melodic black metal their stomping grounds are well known for, but they run it through with punk undertones and rollicking black’n’roll. Their main goal on L’Imp​ô​t du Sang is packing as many blazing riffs into 31 minutes as possible. After spinning this taut little meloblack gem over and over, I’d say they’re lucky the seams haven’t blown out completely.

    Hekseblad // Kaer Morhen – For those of you looking for that contemporary black metal album that captures the gloomy piss and vinegar of the 2nd wave 90s heyday, Kaer Morhen awaits. With lyrical themes set in the world of The Witcher, also a product of the 90s, Hekseblad owe much of their sound to the likes of Emperor and Gorgoroth. It’s not quite all pastiche, however, as the old-timey piano waltz segment of “A Grain of Truth (Nivellin’s Waltz)” and the organ grinder/harpsicord-ish melodies in “The White Flame” and at the end of the title track help throw the band’s serrated riff-craft into sharper relief. Closer “Vatt’ghern” even wanders through a stretch of atmospherics before bringing the record to a triumphant close.

    Keys to the Astral Gate and Mystic Doors // Keys to the Astral Gate and Mystic Doors II – This is the stuff here. Raw black metal. Look at those two weirdos standing on a pile of snowy rocks in a Wisconsin winter, holding swords, while their buddy takes a picture with their phone. Look at the OCD doodle for a logo. Listen to that production. Doesn’t matter if I listen to it on my expensive headphones or on an answering machine from 1993, it sounds exactly the same. That said, unlike so many of their self-serious peers, Keys to the Astral Gate and Mystic Doors are downright gleeful, not only in their melodic riffage, but in their presentation. Not to mention the closer to this their second demo/EP, “What Is the Glimmer ‘Top the Looming Castle Bell” has an infectious jangle-rock structure that hints at evolutions to come.

    Lander // Heroic Lands – Most of the bands here were on my radar before their respective releases, but Lander crashed this list out of nowhere, making it my favorite raw black find of the year. This Seattle based, two-person, war themed project has a mean streak the other entries don’t; heavy, knuckle-dragging riffs mixed among the triumphant Viking metal melodies and tastefully restrained synths. With a dedicated drummer in Krieger, a rarity in raw black projects, Lander boast a more organic sound than many of their genre counterparts. On the same day Wergild Records released this EP on cassette, they also released the band’s first full length—10 whole minutes longer in run time—Boreal Tactics. While I also recommend visiting that release, it’s Heroic Lands that hit me hardest.

    Nimbifir // Der b​ö​se Geist – I’ve been waiting quite a while to put Nimbifir on one of these lists. Five years ago, I was just getting into raw black metal when I discovered their first two demos and four-way split Ruins of Humanity. Something about these Germans’ hard charging songs and exultant riffs stuck in my craw. I had to wait until 2024 for their debut full length Der b​ö​se Geist, and thankfully it did not disappoint. There’s no one song that rises above the others, so it’s best to take this record all in one sitting. Easy enough since it’s a brisk 36 minutes front to back. There’s an ebb and flow to each song and to the album composition as a whole that gives the impression of a battle, desperate in places, epic in others, with an almost cinematic sweep that keeps you riveted.

    Vampiric Coffin/Enshroud // Reek of a Thousand Graves – This wouldn’t be a decent raw black metal list without a Grime Stone Records release, and for the second year in a row, it’s Vampiric Coffin leading the charge, with Enshroud covering their six. Count Jeffery the Vampire contributed to two splits on Grime Stone this year, and his new batch of the combined 11 songs are the same thrashy, punky, raw blacky, infectious as MRSA ditties he’s come to be known for. Reek of a Thousand Graves gets the nod over his split with 1692 AD thanks to Carmilla Dracul and Ysbryd of Enshroud and their ability to craft a complimentary set of dungeon synth infused black metal songs that never forget to be vicious on top of lugubrious.

    Wraithlord // Phantasmal Warfare – If Wraithlord’s 2022 full length Dawn of Sorrow had been released any time before or after December 22nd, it would have made my ’22 or ’23 list. It got lost in the shuffle of the holidays, as all releases do around that time, which is probably why the kvltest of the kvlt like to release around then. Thankfully, the June release of Phantasmal Warfare gave me plenty of time to acquaint myself with another quality release by this one-man Flint, Michigan project. M, the mono-consonant moniker of Wraithlord’s brainchild, has a knack for stringing together riffs and transitions that don’t end up in the places you expect them to. This is easily the longest release in this feature at 48 minutes, but it suspends time by pulling you into its own twisted internal logic.

    #AmericanMetal #BlackMetal #BlogPost #CanadianMetal #Conifere #DerBöSeGeist #EmptyPitRecordings #Enshroud #GermanMetal #GrimeStoneRecords #Hekseblad #HeroicWorld #HypnoticDirgeRecords #KaerMorhen #KeysToTheAstralGateAndMysticDoors #KeysToTheAstralGateAndMysticDoorsII #LImpôTDuSang #Lander #Nimbifir #PhantasmalWarfare #QuebecoisMetal #RawBlackMetal #ReekOfAThousandGraves #SelfRelease #ThingsYouMightHaveMissed2024 #VampiricCoffin #WergildRecords #Wraithlord

  14. Cherd’s Raw Black Metal Muster [Things You Might Have Missed 2024]

    By Cherd

    There are two types of people in this world: those who appreciate raw black metal, and those who live fulfilling lives with friends and careers and family who speak to them at holiday gatherings. Since the advent of Bandcamp, the kvltest of all metal genres has become infinitely more accessible. Every year I wade through acres of tape hiss and tinny treble, looking for the half dozen or so raw black releases that rise above the buzzing tangle of cobwebs to rarified, putrid air. The following represent a cross-section of the seemingly infinite number of corpse-painted weirdos in basements the world over making music with no hope of even the smallest commercial success. This is for the fans, like me, as well as the curious. And if anyone in the comments says “This would be pretty good if the production wasn’t so shitty,” I swear on Quorthon’s grave I’ll craft a 1920’s flapper fringe dress out of strips of raw bacon, show up to your niece’s bat mitzvah, and shake my money maker on the dance floor. The shitty production is the point.

    Conifère // L’Imp​ô​t du Sang – Let me get this out of the way: this is much less raw production-wise than a lot of raw black metal, but it’s my piece and I decide what goes in it. Besides, look at that shitty cassette tape cover art. See? Lo-fi. Montreal’s Conifère play the kind of Québécois melodic black metal their stomping grounds are well known for, but they run it through with punk undertones and rollicking black’n’roll. Their main goal on L’Imp​ô​t du Sang is packing as many blazing riffs into 31 minutes as possible. After spinning this taut little meloblack gem over and over, I’d say they’re lucky the seams haven’t blown out completely.

    Hekseblad // Kaer Morhen – For those of you looking for that contemporary black metal album that captures the gloomy piss and vinegar of the 2nd wave 90s heyday, Kaer Morhen awaits. With lyrical themes set in the world of The Witcher, also a product of the 90s, Hekseblad owe much of their sound to the likes of Emperor and Gorgoroth. It’s not quite all pastiche, however, as the old-timey piano waltz segment of “A Grain of Truth (Nivellin’s Waltz)” and the organ grinder/harpsicord-ish melodies in “The White Flame” and at the end of the title track help throw the band’s serrated riff-craft into sharper relief. Closer “Vatt’ghern” even wanders through a stretch of atmospherics before bringing the record to a triumphant close.

    Keys to the Astral Gate and Mystic Doors // Keys to the Astral Gate and Mystic Doors II – This is the stuff here. Raw black metal. Look at those two weirdos standing on a pile of snowy rocks in a Wisconsin winter, holding swords, while their buddy takes a picture with their phone. Look at the OCD doodle for a logo. Listen to that production. Doesn’t matter if I listen to it on my expensive headphones or on an answering machine from 1993, it sounds exactly the same. That said, unlike so many of their self-serious peers, Keys to the Astral Gate and Mystic Doors are downright gleeful, not only in their melodic riffage, but in their presentation. Not to mention the closer to this their second demo/EP, “What Is the Glimmer ‘Top the Looming Castle Bell” has an infectious jangle-rock structure that hints at evolutions to come.

    Lander // Heroic Lands – Most of the bands here were on my radar before their respective releases, but Lander crashed this list out of nowhere, making it my favorite raw black find of the year. This Seattle based, two-person, war themed project has a mean streak the other entries don’t; heavy, knuckle-dragging riffs mixed among the triumphant Viking metal melodies and tastefully restrained synths. With a dedicated drummer in Krieger, a rarity in raw black projects, Lander boast a more organic sound than many of their genre counterparts. On the same day Wergild Records released this EP on cassette, they also released the band’s first full length—10 whole minutes longer in run time—Boreal Tactics. While I also recommend visiting that release, it’s Heroic Lands that hit me hardest.

    Nimbifir // Der b​ö​se Geist – I’ve been waiting quite a while to put Nimbifir on one of these lists. Five years ago, I was just getting into raw black metal when I discovered their first two demos and four-way split Ruins of Humanity. Something about these Germans’ hard charging songs and exultant riffs stuck in my craw. I had to wait until 2024 for their debut full length Der b​ö​se Geist, and thankfully it did not disappoint. There’s no one song that rises above the others, so it’s best to take this record all in one sitting. Easy enough since it’s a brisk 36 minutes front to back. There’s an ebb and flow to each song and to the album composition as a whole that gives the impression of a battle, desperate in places, epic in others, with an almost cinematic sweep that keeps you riveted.

    Vampiric Coffin/Enshroud // Reek of a Thousand Graves – This wouldn’t be a decent raw black metal list without a Grime Stone Records release, and for the second year in a row, it’s Vampiric Coffin leading the charge, with Enshroud covering their six. Count Jeffery the Vampire contributed to two splits on Grime Stone this year, and his new batch of the combined 11 songs are the same thrashy, punky, raw blacky, infectious as MRSA ditties he’s come to be known for. Reek of a Thousand Graves gets the nod over his split with 1692 AD thanks to Carmilla Dracul and Ysbryd of Enshroud and their ability to craft a complimentary set of dungeon synth infused black metal songs that never forget to be vicious on top of lugubrious.

    Wraithlord // Phantasmal Warfare – If Wraithlord’s 2022 full length Dawn of Sorrow had been released any time before or after December 22nd, it would have made my ’22 or ’23 list. It got lost in the shuffle of the holidays, as all releases do around that time, which is probably why the kvltest of the kvlt like to release around then. Thankfully, the June release of Phantasmal Warfare gave me plenty of time to acquaint myself with another quality release by this one-man Flint, Michigan project. M, the mono-consonant moniker of Wraithlord’s brainchild, has a knack for stringing together riffs and transitions that don’t end up in the places you expect them to. This is easily the longest release in this feature at 48 minutes, but it suspends time by pulling you into its own twisted internal logic.

    #AmericanMetal #BlackMetal #BlogPost #CanadianMetal #Conifere #DerBöSeGeist #EmptyPitRecordings #Enshroud #GermanMetal #GrimeStoneRecords #Hekseblad #HeroicWorld #HypnoticDirgeRecords #KaerMorhen #KeysToTheAstralGateAndMysticDoors #KeysToTheAstralGateAndMysticDoorsII #LImpôTDuSang #Lander #Nimbifir #PhantasmalWarfare #QuebecoisMetal #RawBlackMetal #ReekOfAThousandGraves #SelfRelease #ThingsYouMightHaveMissed2024 #VampiricCoffin #WergildRecords #Wraithlord

  15. Cherd’s Raw Black Metal Muster [Things You Might Have Missed 2024]

    By Cherd

    There are two types of people in this world: those who appreciate raw black metal, and those who live fulfilling lives with friends and careers and family who speak to them at holiday gatherings. Since the advent of Bandcamp, the kvltest of all metal genres has become infinitely more accessible. Every year I wade through acres of tape hiss and tinny treble, looking for the half dozen or so raw black releases that rise above the buzzing tangle of cobwebs to rarified, putrid air. The following represent a cross-section of the seemingly infinite number of corpse-painted weirdos in basements the world over making music with no hope of even the smallest commercial success. This is for the fans, like me, as well as the curious. And if anyone in the comments says “This would be pretty good if the production wasn’t so shitty,” I swear on Quorthon’s grave I’ll craft a 1920’s flapper fringe dress out of strips of raw bacon, show up to your niece’s bat mitzvah, and shake my money maker on the dance floor. The shitty production is the point.

    Conifère // L’Imp​ô​t du Sang – Let me get this out of the way: this is much less raw production-wise than a lot of raw black metal, but it’s my piece and I decide what goes in it. Besides, look at that shitty cassette tape cover art. See? Lo-fi. Montreal’s Conifère play the kind of Québécois melodic black metal their stomping grounds are well known for, but they run it through with punk undertones and rollicking black’n’roll. Their main goal on L’Imp​ô​t du Sang is packing as many blazing riffs into 31 minutes as possible. After spinning this taut little meloblack gem over and over, I’d say they’re lucky the seams haven’t blown out completely.

    Hekseblad // Kaer Morhen – For those of you looking for that contemporary black metal album that captures the gloomy piss and vinegar of the 2nd wave 90s heyday, Kaer Morhen awaits. With lyrical themes set in the world of The Witcher, also a product of the 90s, Hekseblad owe much of their sound to the likes of Emperor and Gorgoroth. It’s not quite all pastiche, however, as the old-timey piano waltz segment of “A Grain of Truth (Nivellin’s Waltz)” and the organ grinder/harpsicord-ish melodies in “The White Flame” and at the end of the title track help throw the band’s serrated riff-craft into sharper relief. Closer “Vatt’ghern” even wanders through a stretch of atmospherics before bringing the record to a triumphant close.

    Keys to the Astral Gate and Mystic Doors // Keys to the Astral Gate and Mystic Doors II – This is the stuff here. Raw black metal. Look at those two weirdos standing on a pile of snowy rocks in a Wisconsin winter, holding swords, while their buddy takes a picture with their phone. Look at the OCD doodle for a logo. Listen to that production. Doesn’t matter if I listen to it on my expensive headphones or on an answering machine from 1993, it sounds exactly the same. That said, unlike so many of their self-serious peers, Keys to the Astral Gate and Mystic Doors are downright gleeful, not only in their melodic riffage, but in their presentation. Not to mention the closer to this their second demo/EP, “What Is the Glimmer ‘Top the Looming Castle Bell” has an infectious jangle-rock structure that hints at evolutions to come.

    Lander // Heroic Lands – Most of the bands here were on my radar before their respective releases, but Lander crashed this list out of nowhere, making it my favorite raw black find of the year. This Seattle based, two-person, war themed project has a mean streak the other entries don’t; heavy, knuckle-dragging riffs mixed among the triumphant Viking metal melodies and tastefully restrained synths. With a dedicated drummer in Krieger, a rarity in raw black projects, Lander boast a more organic sound than many of their genre counterparts. On the same day Wergild Records released this EP on cassette, they also released the band’s first full length—10 whole minutes longer in run time—Boreal Tactics. While I also recommend visiting that release, it’s Heroic Lands that hit me hardest.

    Nimbifir // Der b​ö​se Geist – I’ve been waiting quite a while to put Nimbifir on one of these lists. Five years ago, I was just getting into raw black metal when I discovered their first two demos and four-way split Ruins of Humanity. Something about these Germans’ hard charging songs and exultant riffs stuck in my craw. I had to wait until 2024 for their debut full length Der b​ö​se Geist, and thankfully it did not disappoint. There’s no one song that rises above the others, so it’s best to take this record all in one sitting. Easy enough since it’s a brisk 36 minutes front to back. There’s an ebb and flow to each song and to the album composition as a whole that gives the impression of a battle, desperate in places, epic in others, with an almost cinematic sweep that keeps you riveted.

    Vampiric Coffin/Enshroud // Reek of a Thousand Graves – This wouldn’t be a decent raw black metal list without a Grime Stone Records release, and for the second year in a row, it’s Vampiric Coffin leading the charge, with Enshroud covering their six. Count Jeffery the Vampire contributed to two splits on Grime Stone this year, and his new batch of the combined 11 songs are the same thrashy, punky, raw blacky, infectious as MRSA ditties he’s come to be known for. Reek of a Thousand Graves gets the nod over his split with 1692 AD thanks to Carmilla Dracul and Ysbryd of Enshroud and their ability to craft a complimentary set of dungeon synth infused black metal songs that never forget to be vicious on top of lugubrious.

    Wraithlord // Phantasmal Warfare – If Wraithlord’s 2022 full length Dawn of Sorrow had been released any time before or after December 22nd, it would have made my ’22 or ’23 list. It got lost in the shuffle of the holidays, as all releases do around that time, which is probably why the kvltest of the kvlt like to release around then. Thankfully, the June release of Phantasmal Warfare gave me plenty of time to acquaint myself with another quality release by this one-man Flint, Michigan project. M, the mono-consonant moniker of Wraithlord’s brainchild, has a knack for stringing together riffs and transitions that don’t end up in the places you expect them to. This is easily the longest release in this feature at 48 minutes, but it suspends time by pulling you into its own twisted internal logic.

    #AmericanMetal #BlackMetal #BlogPost #CanadianMetal #Conifere #DerBöSeGeist #EmptyPitRecordings #Enshroud #GermanMetal #GrimeStoneRecords #Hekseblad #HeroicWorld #HypnoticDirgeRecords #KaerMorhen #KeysToTheAstralGateAndMysticDoors #KeysToTheAstralGateAndMysticDoorsII #LImpôTDuSang #Lander #Nimbifir #PhantasmalWarfare #QuebecoisMetal #RawBlackMetal #ReekOfAThousandGraves #SelfRelease #ThingsYouMightHaveMissed2024 #VampiricCoffin #WergildRecords #Wraithlord

  16. Cherd’s Raw Black Metal Muster [Things You Might Have Missed 2024]

    By Cherd

    There are two types of people in this world: those who appreciate raw black metal, and those who live fulfilling lives with friends and careers and family who speak to them at holiday gatherings. Since the advent of Bandcamp, the kvltest of all metal genres has become infinitely more accessible. Every year I wade through acres of tape hiss and tinny treble, looking for the half dozen or so raw black releases that rise above the buzzing tangle of cobwebs to rarified, putrid air. The following represent a cross-section of the seemingly infinite number of corpse-painted weirdos in basements the world over making music with no hope of even the smallest commercial success. This is for the fans, like me, as well as the curious. And if anyone in the comments says “This would be pretty good if the production wasn’t so shitty,” I swear on Quorthon’s grave I’ll craft a 1920’s flapper fringe dress out of strips of raw bacon, show up to your niece’s bat mitzvah, and shake my money maker on the dance floor. The shitty production is the point.

    Conifère // L’Imp​ô​t du Sang – Let me get this out of the way: this is much less raw production-wise than a lot of raw black metal, but it’s my piece and I decide what goes in it. Besides, look at that shitty cassette tape cover art. See? Lo-fi. Montreal’s Conifère play the kind of Québécois melodic black metal their stomping grounds are well known for, but they run it through with punk undertones and rollicking black’n’roll. Their main goal on L’Imp​ô​t du Sang is packing as many blazing riffs into 31 minutes as possible. After spinning this taut little meloblack gem over and over, I’d say they’re lucky the seams haven’t blown out completely.

    Hekseblad // Kaer Morhen – For those of you looking for that contemporary black metal album that captures the gloomy piss and vinegar of the 2nd wave 90s heyday, Kaer Morhen awaits. With lyrical themes set in the world of The Witcher, also a product of the 90s, Hekseblad owe much of their sound to the likes of Emperor and Gorgoroth. It’s not quite all pastiche, however, as the old-timey piano waltz segment of “A Grain of Truth (Nivellin’s Waltz)” and the organ grinder/harpsicord-ish melodies in “The White Flame” and at the end of the title track help throw the band’s serrated riff-craft into sharper relief. Closer “Vatt’ghern” even wanders through a stretch of atmospherics before bringing the record to a triumphant close.

    Keys to the Astral Gate and Mystic Doors // Keys to the Astral Gate and Mystic Doors II – This is the stuff here. Raw black metal. Look at those two weirdos standing on a pile of snowy rocks in a Wisconsin winter, holding swords, while their buddy takes a picture with their phone. Look at the OCD doodle for a logo. Listen to that production. Doesn’t matter if I listen to it on my expensive headphones or on an answering machine from 1993, it sounds exactly the same. That said, unlike so many of their self-serious peers, Keys to the Astral Gate and Mystic Doors are downright gleeful, not only in their melodic riffage, but in their presentation. Not to mention the closer to this their second demo/EP, “What Is the Glimmer ‘Top the Looming Castle Bell” has an infectious jangle-rock structure that hints at evolutions to come.

    Lander // Heroic Lands – Most of the bands here were on my radar before their respective releases, but Lander crashed this list out of nowhere, making it my favorite raw black find of the year. This Seattle based, two-person, war themed project has a mean streak the other entries don’t; heavy, knuckle-dragging riffs mixed among the triumphant Viking metal melodies and tastefully restrained synths. With a dedicated drummer in Krieger, a rarity in raw black projects, Lander boast a more organic sound than many of their genre counterparts. On the same day Wergild Records released this EP on cassette, they also released the band’s first full length—10 whole minutes longer in run time—Boreal Tactics. While I also recommend visiting that release, it’s Heroic Lands that hit me hardest.

    Nimbifir // Der b​ö​se Geist – I’ve been waiting quite a while to put Nimbifir on one of these lists. Five years ago, I was just getting into raw black metal when I discovered their first two demos and four-way split Ruins of Humanity. Something about these Germans’ hard charging songs and exultant riffs stuck in my craw. I had to wait until 2024 for their debut full length Der b​ö​se Geist, and thankfully it did not disappoint. There’s no one song that rises above the others, so it’s best to take this record all in one sitting. Easy enough since it’s a brisk 36 minutes front to back. There’s an ebb and flow to each song and to the album composition as a whole that gives the impression of a battle, desperate in places, epic in others, with an almost cinematic sweep that keeps you riveted.

    Vampiric Coffin/Enshroud // Reek of a Thousand Graves – This wouldn’t be a decent raw black metal list without a Grime Stone Records release, and for the second year in a row, it’s Vampiric Coffin leading the charge, with Enshroud covering their six. Count Jeffery the Vampire contributed to two splits on Grime Stone this year, and his new batch of the combined 11 songs are the same thrashy, punky, raw blacky, infectious as MRSA ditties he’s come to be known for. Reek of a Thousand Graves gets the nod over his split with 1692 AD thanks to Carmilla Dracul and Ysbryd of Enshroud and their ability to craft a complimentary set of dungeon synth infused black metal songs that never forget to be vicious on top of lugubrious.

    Wraithlord // Phantasmal Warfare – If Wraithlord’s 2022 full length Dawn of Sorrow had been released any time before or after December 22nd, it would have made my ’22 or ’23 list. It got lost in the shuffle of the holidays, as all releases do around that time, which is probably why the kvltest of the kvlt like to release around then. Thankfully, the June release of Phantasmal Warfare gave me plenty of time to acquaint myself with another quality release by this one-man Flint, Michigan project. M, the mono-consonant moniker of Wraithlord’s brainchild, has a knack for stringing together riffs and transitions that don’t end up in the places you expect them to. This is easily the longest release in this feature at 48 minutes, but it suspends time by pulling you into its own twisted internal logic.

    #AmericanMetal #BlackMetal #BlogPost #CanadianMetal #Conifere #DerBöSeGeist #EmptyPitRecordings #Enshroud #GermanMetal #GrimeStoneRecords #Hekseblad #HeroicWorld #HypnoticDirgeRecords #KaerMorhen #KeysToTheAstralGateAndMysticDoors #KeysToTheAstralGateAndMysticDoorsII #LImpôTDuSang #Lander #Nimbifir #PhantasmalWarfare #QuebecoisMetal #RawBlackMetal #ReekOfAThousandGraves #SelfRelease #ThingsYouMightHaveMissed2024 #VampiricCoffin #WergildRecords #Wraithlord

  17. DFB-Trainer Stefan Kuntz beruft überraschend Max Kruse in den Olympia-Kader. Der 33 Jahre alte Stürmer des 1. FC Union Berlin gilt als Type - aber nicht unbedingt als pflegeleicht. Mit Max Kruse zu Olympia in Tokio | DW | 05.07.2021 #MaxKruse #OlympischeSpiele #Tokio2020 #StefanKuntz #Nominierung #DFB
  18. Kein Dreier mit Zwayer

    Chapters 0:37 Moin, moin, Sankt Pauli 1:26 Sponsoren und Unterstützung 3:31 Amateurtrainer und Insiderwissen 4:50 Sportmoderatoren und alte Bekannte 6:06 Sponsoren und Werbepartner 7:45 Themenwechsel: Gewicht und Tupperware 11:39 Begegnungen in der Fanszene 12:58 Grüße an alte Bekannte 17:37 Konzertbesuch und Empfehlungen 21:26 Spielanalyse: St. Pauli gegen Eintracht 26:46 Emotionen vor und während dem Spiel 32:02 Verletzungen und Ausblick 36:21 Kaderplanung für die […]

    blog.stpauli.social/kein-dreie

  19. Der verklärte blick des TAZ-jornalistys

    Wer hat den schreiberys bei der TAZ eigentlich ins gehirn geschissen?

    Denn den Sozialdemokraten mangelt es nicht nur an Rückgrat. Ihnen fehlt auch eine eigene Fortschritts- und Gerechtigkeitserzählung

    Gut, dass man in der kernkorrupten scheiß-NSSPD¹ kein rückgrat hat, dafür aber die händchen aufhält, wenn geld in der nähe ist, das ist sozjaldämonkrakische kontinuität. Aber ansonsten: natürlich hat die scheiß-NSSPD eine eigene fortschritts- und gerechtigkeitserzählung, und jeder mensch, der das letzte vierteljahrhundert nicht auf der erdabgewandten seite des mondes verbracht hat, hat die auch mitbekommen:

    1. Erste scheibe rentenabschaffung zugunsten der versicherungs- und kreditwirtschaft (riesterrente)
    2. Zweite scheibe rentenabschaffung zugunsten der ausbeuter, durch staatlich subvenzjonierte lohndrückerei, die dann über hungerlöhne zu elendsrenten führt
    3. Normalisierung der extrem ausbeuterischen zeitarbeit, so weit gehend, dass große unternehmen ihre eigenen zeitarbeitsklitschen betreiben können und so eine unfassbare scheiße auch noch legal ist — mit immer neuen zwangsverschleißkörpern, die von den so genannten „dschobbcentern“ geliefert werden. Juchu! Bald gibts wieder frische
    4. Umbau staatlicher sozjaler sicherungssysteme in terrorsysteme zur gefügigmachung der menschen mit hochdosiert verabreichter existenzjeller scheißangst und technokratischen sachzwangjochs
    5. Errichtung von staatlich finanzierten tageserziehungslagern (so genannte „maßnahmen“ zur beruflichen eingliederung) zur umerziehung der menschen, deren arbeitskraft niemand mehr so bezahlen will, dass man davon leben könnte. Gelernt wird dort beinahe nix. Wer sich der offensichtlichen sinnlosigkeit verweigert, wird obdachlos. Es ist reiner präsenz- und psychoterror durch dafür ausgebildete sozjalpädagogys, die sich dann jeden von der scheiß-BRD wehrlos ausgelieferten menschen einige male einzeln in feigen und unfäjhren drei-zu-eins-situazjonen in nicht einsehbaren büros mit schallschluckender tür vornehmen, so nach dem groben zwangshypnotisch-hirnwäscherischen vorbild eines auditings bei der faschistischen UFO-sekte scientology, nur ohne e-meter (jedenfalls nicht bei menschen, die ich kennengelernt habe). Die wären beim ausleben ihrer antisozjalen brutalität auch im „dritten reich“ etwas geworden, wofür der scheißstaat sie bezahlt, genau so, wie unter den bedingungen, die von der scheiß-NSSPD vorsätzlich und planvoll gestaltet wurden. Heulen hilft nicht. Ärztliche atteste werden einfach nicht akzeptiert. Selbstmord hilft. Das ist auch das ziel dabei. Das sagt man natürlich nicht offizjell. Noch nicht
    6. Einführung von kwasizwangsarbeit — nein, der zwang ist gar kein zwang, das bildest du dir alles nur ein, du kannst auch einfach obdachlos werden, komm, hier hast du dein „angebot“, dass du gar nicht ablehnen kannst
    7. Bei alledem: umwandlung eines gewerkschaftsbundes in einen vollständig harmlosen gewerkschafsbund, was leicht ist, weil der DGB so mit der scheiß-SPD-durchfilzt ist, dass er beliebig steuerbar ist. Die reden sind getöse, die redner mafiöse
    8. Dritte scheibe rentenabschaffung durch erhöhung des rentenalters, was bedeutet, dass man für immer mehr einzahlung immer weniger zurückkriegt
    9. Weitere verarmung der bevölkerung durch verzicht auf jeglichen wohnungsbau für normalverdienende oder gar arme menschen, den rest erledigen dann „die märkte“, dieser auf alles scheißende scheißg’tt der scheiß-NSSPD
    10. Billigen brennstoff aus russland kaufen und anzünden, so gut und warm für die wirtschaft! Dazu: klimasteuern und klimaablasszettelkosten, die sich in jeden preis legen und ähnlich wie die mehrwertsteuer vor allem arme menschen überproporzjonal belasten
    11. Endlose pämperung der BRD-autoindustrie, während das ganze land vor die hunde geht. Kommt, eine autokaufprämje geht noch. Und nochmal. Und nochmal. Und nochmal. Und nochmal. Und jetzt mal wieder klima, ist ja alles zu billig hier
    12. Zu alledem in gewohnter nibelungentreue und geschlossenheit einen kanzler stellen (Gasherd „zum regieren brauche ich bild, BAMS und glotze“ Schröder), der sogar wegen sprüchen über seine haarfarbe leute vor gericht gezogen hat, ganz ohne das heutige standesrecht für beleidigte leberwürstchen mit parteienhindergrund; so eine richtige provinzjelle BRD-kleinausgabe von Donald Trump, so ein Klaus Kinski für die dorfdisko, so ein riesengroßes, stinkendes, unentwegt dünnschiss in die welt plätschernlassendes arschlochgesicht mit narzisstischer persönlichkeitsstörung und realitätsverlusten. Der und sein ganzer hochkrimineller freundeskreis prägt bis heute die gesamte scheiß-SPD auf allen ebenen und die gesamte BRD

    Wo da jetzt der „fortschritt“ drin ist? Hej, es gibt immer dickere autos!!1! Und gendersprache, und genderneusprech, ja so viel gerechtigkeit!!!elf!

    Wo da die „gerechtigkeit“ drin ist? Jedem das seine und arbeit macht frei.

    Wenn der faschismus kommt, wird er nicht sagen: „ich bin der faschismus“. Er nennt sich einfach SPD, macht ein bisschen sozjal- und arbeitertümelei und baut scheibchen für scheibchen eine welt auf, in der ein denkender und fühlender mensch nicht mehr gedeihen kann. Oh, die leute reden drüber? Muss man gleich wegzensieren, diesen ganzen häjhtspietsch und diese ganzen fäjhknjuhs! Und immer mehr überwachung, bis weit in die privatsfäre reinragende überwachung. Denn dieses pack hat die angst zu recht.

    Die bleierne raute Merkel hat ja so einen massel gehabt, als sie die scheiß-BRD von Gasherd Schröder als neue landverweserin übernehmen konnte. Die brauchte gar nix machen. Die scheiß-NSSPD hat widerstandsfrei und von der springerstiefelpresse hochgejubelt einen kompletten CDU-zehnjahresplan durchgezogen und übererfüllt. In nullkommanix. Das musste danach nur noch am laufen gehalten werden. Dazu ein löcheln und eine raute. Für ein land, in dem wir gut und gerne leben.

    Es gibt derzeit kein Projekt, das die Menschen mit der SPD verbinden und für dessen Verwirklichung es unbedingt ei­ne*n sozialdemokratische Kanz­le­r*in bräuchte

    Doch, gibt es: ich verbinde mit der NSSPD die einführung eines gemäßigt nazjonalsozjalistischen staates mit korrupzjon, bigotterie, von entlohnung völlig emanzipierter arbeitsverherrlichung, armenhass, staatlich gefördertem „sozjalverträglichen frühableben“ und vollumfänglicher individuenverachtung. Das wird nur mit der scheiß-SPD gelingen, gern mit den schon seit dreißig scheißjahren braungenuggewolkenen scheißgrünen als helfer, so wie damals bei Gasherd Schröder. Wer hat uns verraten? Sozjaldemokraten. Wer hebt sie auf die bühne? Bündnis 90/grüne. So einen totalitären staatsumbau am vorbild des insektenstaates kriegt nicht einmal diese blaune partei hin, vor der wir allmedial von TAZ bis ZDF gewarnt werden, weil die so nazi ist, dass sich sogar Franz-Josef „bringen sie geld mit, dann können sie mitreden“ Strauß (CSU) drin wohlgefühlt hätte. Dafür braucht man einen kanzler aus der kernkorrupten gehorsams- und kaderpartei SPD, und nicht einen, der in seiner eigenen partei so schwach wie der gegenwärtige zweitewahlkanzler ist. Einen, der alles im undemokratisch-rechtsfreien raum an sich reißen kann und in einer verbrecherrunde mit seinen kriminellen kumpels ausbaldowern und zur scheffsache machen kann, ohne das parteienstaatsfunk und scheißpresse daran auch nur etwas auffällt. So wie damals Gasherd „Putin ist ein lupenreiner demokrat“ Schröder. Kaputter kriegt man die BRD nur noch durch einen scheißkrieg. Ach, daran wird ja auch gerade sehr zielstrebig gearbeitet. Grüße auch an Boris Pistolius (SPD)! Der springerstiefeljornalismus findet den fast so geil wie damals Gasherd Schröder und schreibt ihn gern und sehr beflissen nach oben. Mehr alarmfunzeln braucht man eigentlich nicht. Wenn die bildzeitung SPD-p’litiker hochschreibt, ist die zeit gekommen, übers auswandern nachzudenken.

    Und dann stellen sich diese menschenfeinde und hassherzen hin und fragen ganz scheinheilig mit batterieschwach glimmendem heiligenschein, wo eigentlich dieser ganze hass herkommt, nur, um es bei näxster sich bietender gelegenheit noch schlimmer zu machen!

    Parteichef Lars Klingbeil hatte noch im September von einem „gerechten Gesamtpaket“ gesprochen und erklärt, wenn es zu Veränderungen beim Sozialstaat komme, müssten auch Leute mit sehr hohen Einkommen und Vermögen ihren Beitrag leisten. Pustekuchen!

    Das ist NSSPD-kontinuität. Auf „soziale p’litik für dich“ auf den lügenpappen vor der scheißwahl folgt „zucht und hunger für dich, außer du bist reich“ nach der scheißwahl. Wer nicht mitmacht, wird bestraft und ist hinterher noch übler dran. Immerhin hat die NSSPD auch etwas sozjalp’litik anzubieten: sie plant angeblich, das mitnehmen weggeworfenen essens aus mülltonnen zu entkriminalisieren und nicht mehr als „diebstahl“ strafzuverfolgen. Das ist die „sozjalste“ idee, die ich in den letzten dreißig jahren aus der scheiß-NSSPD gehört habe. 🤮️

    Früher habe ich hier jedenfalls keine rentner gesehen, die mit ihrer schwindenden kraft, getrieben von hunger, angst und armut, mülltonnen nach etwas essbarem oder ein paar pfandflaschen durchwühlen, und niemand glaube, dass das leben früher ein zuckerschlecken war. Aber für die heutigen zustände brauchte es nur rd. dreißig jahre p’litik nach dem herzen der scheiß-NSSPD (und der scheißgrünen), die niemals tematisiert hat (haben), dass aus hungerlöhnen einmal elendsrenten werden. So „sozjale“ ideen! So deutsch! So NSSPD und grün! Aus der hölle für die hölle.

    Die SPD hat keinerlei Gegenleistungen dafür verlangt, dass die Union das Bürgergeld entsorgen darf und der Staat Arbeitslosen mit neuer Härte begegnet: strafferen Sanktionen bis hin zur kompletten Streichung aller Leistungen, selbst der Miete

    Huj, „straff“ schreibt man also, wenn man nicht „brutal“ und „existenzvernichtend“ schreiben will. Ist bestimmt eine ganz straffe autorin, diese Anna Lehmann von der TAZ. So ein strick wird auch ganz schön straff, wenn der rutschknoten tut, was die am aufgehängten körper ziehende gravitazjon von ihm einfordert…

    Warum sollte die NSSPD auch gegenleistungen dafür verlangen, dass die sehnlichsten herzenswünsche der NSSPD verwirklicht werden? Das wäre doch völlig absurd. Sag mal, du jornalistin, du Anna Lehmann, du, bist du dumm oder was?! Nee, so dumm kann man selbst bei der TAZ nicht werden. Diese tintenklexerin ist nicht dumm, die ist vorsätzlich, planvoll und in ihrem schlecht simulierten meinungsstück gefährlich. Nichts hat sich an der scheiß-NSSPD verändert. Das sind immer noch die gleichen seilschaften. A. Nahles, diese menschenverachtende kackfotze, haben sie auch mit einem schönen und gutdotierten posten als obermotzin der bundeselendsagentur versorgt, damit die neuen folterideen um so reibungsloser laufen. Das bundesverdienstkreuz und der feuchte händedruck von Krank-Spalter Weinmeier sind eine sichere wette. Und die vermutlich schlimmste arschfresse aus der ganzen Schröder-seilschaft, diesen Krank-Spalter Weinmeier, haben sie zum BRD-grüßaugust gemacht, wo er trotz scheißschloss mit bundeswehrmachtsehrenwache und eigener standarte g’ttseidank nix mehr anrichten kann, aber leider auch seine fresse halten oder gar begrüßende worte finden wird, wenn demnäxt mal wieder die scheiß-SPD die bürde der menschen auflastbarer macht. Unterdessen findet man unter den brücken der stadt kaum noch einen schlafplatz. Einige, die dort leben, arbeiten sogar. Nur wohnen tun sie nicht mehr. Geht nicht mehr. Ist nicht mehr drin. Für irgendwelche wohnlöcher zahlt man mondmieten, die sie sich nicht leisten können, wenn sie zur arbeit auch noch etwas essen wollen. Oh, wie die sich freuen, wenn die armen- und arbeiterhasserische scheißfotze Bärbel Bas (NSSPD) jetzt mit ihrem wörk-änd-stäj-gesetz vermehrt „ausländische fachkräfte“ in die BRD holt, ohne dass man in der BRD auch nur noch wohnen könnte! Bei vier milljonen arbeitslosen und sechshunderttausend offenen stellen, wisst schon, die sind alle faul, diese vier milljonen. Manchmal kommt unter den brücken im blauweißen lichtwagen die bullerei mit dem knüppel, dem (gemäß genfer protokoll im kriege verbotenen) pfefferspräj aus der großfamiljendose und dem perfiden scheißgesetzesapparat der herrschenden und besitzenden und vertreibt gewaltsam und übergriffig die menschen, damits für ein paar tage mal nicht so schlimm aussieht, was die NSSPD in ihrer gestaltungsfreude aus der BRD gemacht hat. Ich weiß nicht, ob wir hier schon richtige slums in einigen städten haben (der jornalismus von bild bis TAZ und der BRD-parteienstaatsfunk würden es gewiss ignorieren, so lange es nur möglich ist), aber ich wäre darüber auch nicht mehr überrascht. Da geht dem sozjaldemokraten das herz auf, da kullern die freudentränchen über das gleichermaßen aufgedunsene wie glücksgezeichnete gesicht. Da freut er sich richtig. Das sind die zustände, die er will und die er mit aller gewalt herstellt, wo immer man ihm die möglichkeit gibt. Das sind seine träume von fortschritt, sozjalem miteinander und modernität. Schaut nur, so schöne autos! Arbeit macht frei und jedem das seine. Und alles andere ist pfuj nazi.

    Bevor man sein kreuz auf dem wahlzettel bei so einem geschmeiß wie diesen ganzen scheißgenosken macht, lässt man sich doch lieber bei vollem bewusstsein die hände abfaulen. Das tut auch nicht so weh wie von der SPD geschaffene lebensbedingungen. Diese SPD und dieses ganze gilljotinenfutter, das sich über SPD-seilschaften ein gutes leben auf kosten anderer menschen finanziert hat — für manche fängt der sozjalismus schon früher an, aber herrlich und prächtig — kann sowas von weg. Dass die trotz alledem immer noch über fünf prozent liegen, ist viel alarmierender als jedes AFD-wahlergebnis und sollte wirklich den letzten rest hoffnung ersticken. Verglichen mit einer wahlentscheidung für die scheiß-NSSPD kommt mir sogar der glaube an eine flache erde ein bisschen razjonal vor. Dieser entspricht ja immerhin ziemlich genau dem seheindruck auf einer groß genugen lokal euklidischen fläche. Für eine SPD-wahl muss man hingegen völlig blind und blöd sein.

    ¹NSSPD = Nach-Schröder-SPD

    #AnnaLehmann #Blah #SPD #taz

  20. Erster Auswärtssieg, erster Sieg für Union unter #MarieLouiseEta. Zwei unter dem alten Trainer glücklose Stürmer und ein unter dem alten Trainer aussortierter Außenverteidiger schießen Tore.

    Tja... Ich frage mich nur... Kaum steht da eine kommunikative Trainerin am Spielfeldrand geht es aufwärts. Ist der aktuelle Kader vielleicht doch gar nicht so schlecht, wie einige Unioner ständig behaupten? War es vielleicht tatsächlich der Trainer? Vereinslegende hin oder her?

    #Fussball #FCUnion #m05FCU

  21. Erster Auswärtssieg, erster Sieg für Union unter #MarieLouiseEta. Zwei unter dem alten Trainer glücklose Stürmer und ein unter dem alten Trainer aussortierter Außenverteidiger schießen Tore.

    Tja... Ich frage mich nur... Kaum steht da eine kommunikative Trainerin am Spielfeldrand geht es aufwärts. Ist der aktuelle Kader vielleicht doch gar nicht so schlecht, wie einige Unioner ständig behaupten? War es vielleicht tatsächlich der Trainer? Vereinslegende hin oder her?

    #Fussball #FCUnion #m05FCU

  22. Erster Auswärtssieg, erster Sieg für Union unter #MarieLouiseEta. Zwei unter dem alten Trainer glücklose Stürmer und ein unter dem alten Trainer aussortierter Außenverteidiger schießen Tore.

    Tja... Ich frage mich nur... Kaum steht da eine kommunikative Trainerin am Spielfeldrand geht es aufwärts. Ist der aktuelle Kader vielleicht doch gar nicht so schlecht, wie einige Unioner ständig behaupten? War es vielleicht tatsächlich der Trainer? Vereinslegende hin oder her?

    #Fussball #FCUnion #m05FCU

  23. Ich halte diesen Satz für falsch, seit ich ihn gelesen habe: "Parteigründer*innen sollte [...] klar sein, dass der primäre Daseinszweck von transformativen Parteien nicht ist, allen Menschen ein soziales Zuhause zu bieten, sondern sich transformativen Herausforderungen zu stellen."
    #BurmesterHoltmann2021:189 Ich meine, die notwendige Transformation besteht eben genau darin: Im Kontrast zu Kader- oder professionalisierten Wähler-#Parteien der Beteiligung aller ein soziales Zuhause zu geben.

  24. @TwraSun Genau diesen Effekt vermute ich, wenn man Anleitungen zu Parteigründungen wie der von #BurmesterHoltmann2021:189ff folgt. Man erhält Kaderparteien, deren Kerngruppen sich sehr schwer tun es einfach laufen zu lassen. Der Konstruktionsfehler m.E. aller #Parteien:de facto eben nicht aus der Perspektive der Individuuen, ihrer Nutzenerwartungen und Potentiale usw. integrativ zu denken, sondern ungut in Delegierte, Funktionäre, Mitglieder, Unterstützer und "die Anderen" zu unterteilen.

  25. Brandenburg: Jungnazis greifen Demokratiefest in Bad Freienwalde an

    Belltower.News


    In einem Video des rbb ist zu sehen, wie die Jungnazis Besucher von einer Vielfaltsveranstaltung in Bad Freienwalde angreifen.

    (Quelle: Screenshot rbb Video)

    Am Sonntag gegen 11:50 Uhr griff eine Gruppe Vermummter mit Schlagwerkzeugen ein Straßenfest in Bad Freienwalde an, kurz bevor die Veranstaltung offiziell begann. Rund 50 bereits Anwesende – darunter Familien mit Kindern – wollten ein buntes Fest mit Kuchenständen, Graffiti-Workshops und Kinderschminken feiern, veranstaltet vom Bündnis „Bad Freienwalde ist bunt“. Das Fest sollte ein klares Zeichen gegen Queerfeindlichkeit, Hass und den Rechtsruck setzen. Das Bündnis wurde im Jahr 2021 ins Leben gerufen. Am Sonntag fand das Fest bereits zum fünften Mal statt. Mit dabei waren unter anderem die Omas gegen Rechts, der VVN-BdA, das Bertolt-Brecht-Gymnasium vor Ort, die Stephanus-Stiftung, das Jugendtheater Theater am Rand sowie weitere engagierte Gruppen.

    In einem Video des RBB ist zu sehen, wie einer der Angreifer mit Trainingshose und Sturmhaube einem Mann mit der Faust heftig ins Gesicht schlägt. Die Täter attackierten laut Zeug*innen mehrere Teilnehmende, die sich für die Sichtbarkeit queerer Lebensweisen einsetzen und gegen Rechtsextremismus in Brandenburg mobilisieren. 

    Die Polizei spricht später von einer „Gruppe von männlichen Jugendlichen“, die das Fest attackierten. Es sollen zehn bis 15 Personen gewesen sein. Sie seien überwiegend schwarz gekleidet gewesen und waren vermummt. Nun wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ermittelt. Die für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz-Abteilung hat die Ermittlungen übernommen.

    Die Wiederkehr des Skinhead-Nazi-Looks

    Seit dem Ende der Corona-Maßnahmen ist ein neues rechtsextremes Phänomen sichtbar: Neonazistische und neofaschistische Gruppen von Jugendlichen, darunter etliche Minderjährige, stellen ihre Gesinnung und ihre Gewaltbereitschaft im öffentlichen Raum wieder offen zur Schau. Es ist das Revival der Springerstiefel, Bomberjacke und Glatze. Menschenverachtende Slogans und Symbolik werden auf Kleidung und Haut gezeigt. Auf Demonstrationen, die sich zurzeit insbesondere gegen queere Lebenswelten richten, treten sie vornehmlich einheitlich schwarz gekleidet und vermummt auf.

    Ihr Stil erinnert nicht nur an die 1990er-Jahre, er nimmt direkt auf sie Bezug und verherrlicht die sogenannten Baseballschläger-Jahre, die mit rassistischen Pogromen und Todesopfern einhergingen. Dieser Look war nie ganz weg, wurde gesellschaftlich aber geächtet und nur noch in den Provinzen und auf neonazistischen Veranstaltungen offen gezeigt. Die neue alte Neonazi-Inszenierung zeugt von einem großen Selbstbewusstsein der Szene und soll bewusst einschüchternd wirken. Schließlich sind diese Jungnazis extrem gewaltbereit.

    Kommen die Täter aus dem Umfeld des „III. Wegs“?

    Laut dem antifaschistischen Rechercheblog „aus dem Weg“ handelt es sich bei den Tätern aus Bad Freienwalde um Aktivisten vom „III Weg“ – bestätigt wurden diese Informationen allerdings noch nicht. 

    „Der III. Weg“ versteht sich als Neonazi-Elite, als Kaderpartei, als geschlossener Zirkel. Es ging den Parteistrateg*innen nie um eine große Anzahl an Mitgliedern. Ihr Selbstverständnis ist eher in bewusster Abgrenzung zu anderen Neonazi-Parteien geprägt, schließlich sehen sie sich selber als die wahren Nachfolger der NSDAP. Seit einiger Zeit werben sie recht unverhohlen um junge Mitglieder und besonders in Berlin und Brandenburg scheinen sie recht erfolgreich.

    Seit einigen Jahren macht der „III. Weg“ rechtsextreme Jugendarbeit, um junge Menschen für faschistische Ideologie zu begeistern. Im Zentrum dieser rechtsextremen Jugendarbeit steht dabei nicht so sehr ein hedonistischer Lifestyle. Vielmehr geht es hier um Wehrhaftigkeit, Körperkult, Volksgemeinschaft und Umweltschutz. Die jungen Männer und wenigen Frauen gehen gemeinsam in der Natur wandern und betätigen sich auf ihre eigene Weise für Umweltschutz oder werden in Kampfkunst trainiert. Wobei Sport für die Aktivist*innen eine herausragende Rolle einnimmt, aber immer nur Mittel zum Zweck ist. Viele junge Aktivist*innen wurden bereits durch ihre Familien ideologisiert. Trotz ihres jungen Alters sind einige bereits mehrfach mit neonazistischen Gewalttaten aufgefallen.

    Statt über Musik versucht der „III. Weg“ über Sport Jugendliche zu erreichen und zu rekrutieren. Ein Konzept, das erfolgversprechend scheint, schließlich erleben wir derzeit gesamtgesellschaftlich einen Fitnessboom, der alle Bereiche des Lebens abdeckt. Die Arbeitsgruppe „Körper und Geist“ für Kampfsport und Wehrhaftigkeit des „III. Wegs“ versucht gezielt über Sport die tödlichen Ideen des Rassismus und Faschismus in die Köpfe junger Menschen zu pflanzen. Das Angebot, das die Partei-Strateg*innen jungen Menschen machen, entspricht damit wohl dem Zeitgeist junger Neonazis, denen es nicht mehr so sehr ums Feiern, Alkohol und Musik geht. Stattdessen werden sie von militanten Aktivist*innen im Straßenkampf ausgebildet. Eine sehr gefährliche Tendenz.

    Das Versprechen von Stärke im rechtsextremen Kollektiv

    Angesichts des in den letzten Jahren vermehrten Auftretens sehr junger Rechtsextremer sowie der Wahlerfolge der AfD bei Erst- und Jungwähler*innen kann man sich fragen, ob Rechtsextremismus als Jugendkultur zurückgekommen ist. In den letzten Jahren haben sich etliche neonazistische Jugendgruppen gegründet, die bisher nicht direkt an rechtsextreme Parteien angegliedert sind. Hier findet viel Organisierung statt. Man verabredet sich zum Wandern und zum Demonstrieren. Nach Zählungen der ZEIT gibt es aktuell ungefähr 120 dieser Gruppierungen.

    Rechtsextreme Akteur*innen haben es geschafft, Angebote zu machen, die insbesondere in Krisenzeiten viele Menschen ansprechen. In einer komplizierten Welt geben sie eine einfache Antwort: ‚Nur in der Gemeinschaft bist du stark und wir bieten dir diese Gemeinschaft‘. Ein rechtsextremer Kollektivgedanke, der verbunden ist mit einer klassischen Vorstellung von Männlichkeit und Stärke.

    Dass am Sonntag auf dem Demokratiefest nichts Schlimmeres passiert ist, ist besonders dem beherzten Eingreifen der Anwesenden zu verdanken. Die taz schreibt: „Ordner*innen stellten sich den Angreifenden entschlossen entgegen. Sie seien auf die Vermummten zugelaufen, hätten sie angebrüllt, dass sie abhauen sollen, und sich gewehrt.“ Wenn diese jungen Rechtsextremen am helllichten Tag ein Demokratiefest angreifen, zeigt das auch, wie selbstbewusst sie auftreten. Vermutlich auch durch die Erfolge der AfD fühlen sie sich ermächtigt, ihre Gewalt offen auszuleben.

    In einem Statement nach der Tat äußert sich das Bündnis: „Wir waren heute da. Wir sind morgen da. Wir werden uns auch weiterhin für eine vielfältige, solidarische Gesellschaft einsetzen.“

    Screenshot von Instagram

    #brandenburg #demokratiefest #freienwalde #greifen #jungnazis