#em2024 — Public Fediverse posts
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Korruptions-Razzia wegen Tickets für Fußball-EM 2024
Im Zusammenhang mit der Fußball-EM 2024 hat es in mehreren deutschen Städten Razzien gegeben. Stadtverwaltungen sollen Tausende EM-Tickets zu Vorzugspreisen erhalten haben.
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32' Spielzeit und immer noch keine Tore. Das Finale der großen Mannschaften...
Möge die beste Mannschaft gewinnen!
🇪🇸🤗🏴
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Que le den el premio Pantene a Cucurella por el 'mejor cabello' de la Eurocopa 🤣👍🏻
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🗳️ Urna Virtual de Mastodon :mastodon:
Este domingo será la gran final de la Eurocopa 2024 🏆🥇⚽
¿Quien crees que será campeón?
#SpaEng 🇪🇸 Vs 🏴
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Joder, eliminaron a Países Bajos... 🥺
#NedEng ⚽🇳🇱 1:2 🏴⚽
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Ah, non. La France a perdu 😭
Ils étaient un de mes finalistes avec l'Allemagne, maintenant aucun des deux ne sera en finale de l'Euro 2024! 😭😭😭😭.
Je vais suivre les Néerlandais maintenant, j'espère qu'ils iront en finale.
#EspFra ⚽🇪🇸 2:1 🇨🇵⚽
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Le premier match de demi-finale de l'Euro 2024 a déjà commencé et je veux que la France gagne! 🇨🇵⚽
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Die Niederlande haben das Halbfinale der Europameisterschaft erreicht.
Herzlichen Glückwunsch! 👏👏👏⚽🇳🇱
#NerTur ⚽🇳🇱 2:1 🇹🇷⚽
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Mögen die Niederlande gewinnen! 🤗🇳🇱
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Die Schweiz konnte den Käse nicht retten! 🥺
#EngSui ⚽🏴 1:1 (5:4) 🇨🇭⚽
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Deutschland bei der Europameisterschaft ausgeschieden, Portugal ebenfalls... Erste Halbfinalisten Spanien und Frankreich.
Nun, es geht weiter...
Das war's für heute... Ich werde mit meinem Trauerprozess weitermachen.
😭💔 🖤❤️💛
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Heute überkam mich auf überraschende Weise Nostalgie, als ich mir die heutigen Spiele ansah, insbesondere das Deutschlandspiel! 💔
#SpaGer ⚽🇪🇦 2:1 🇩🇪⚽ 💔
#PorFra ⚽🇵🇹 0:0 (3:5) 🇨🇵⚽
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Kroos weg, jetzt Cristiano Ronaldo. Modric und Lewandowski so früh aus der EURO raus...
Was für eine emotionale EURO...😭
#SpaGer
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Ah, ja, ja... Jetzt wollen alle meine Kollegen, die keine Deutschland-Fans sind, das Spiel sehen. Aber nein, die Erlaubnis gilt nur für Deutschland-Fans wie mich 😏.
Auf geht's Deutschland zum Halbfinale!!!
🙌🇩🇪⚽🎊🎊 🖤❤️💛
#SpaGer
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Ja, ja... Ich bin froh, dass Frankreich und Portugal im Viertelfinale der Europameisterschaft stehen, aber mein Herz schlägt für Deutschland! 😁
🤗🇩🇪⚽
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La France s'est également qualifiée pour les quarts de finale du championnat d'Europe! 👏👏👏
Cela devient de plus en plus excitant.
🎊⚽🎊#FraBel ⚽🇨🇵 1:0 🇧🇪⚽
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Portugal clasificó a cuartos de final y Cristiano Ronaldo ya puede estar tranquilo.
Y denle calvazos a Pepe que por culpa de él casi eliminan a Portugal!!! 🤣🤣🤣
#PorSvn ⚽🇵🇹 0:0 (3:0) 🇸🇮⚽
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Deutschland - Spanien...
Ich glaube, das wird das spannendste Spiel des Turniers.
Die beiden favorisierten Mannschaften sind die beiden Teams, die die Europameisterschaft am häufigsten gewonnen haben und die gleiche Anzahl von Titeln haben. Es wird also ein sehr schwieriges Spiel erwartet, jede Mannschaft will besser sein als die andere, um einen weiteren Titel zu holen, und sie werden auf dem Spielfeld alles geben😬
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Yo ya daba por eliminado a Inglaterra 🤣
Señores, el partido termina cuando suene el pitazo final, antes no 😂🤭
#EngSvk ⚽🏴 2:1 🇸🇰⚽
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Das bisher schwierigste und spannendste Spiel der Europameisterschaft.
Wie sehr haben wir gelitten!
#GerDen ⚽🇩🇪 2:0 🇩🇰⚽
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La Eurocopa continúa hoy con los octavos de final.
Y también seguiré a mi equipo favorito de este torneo
Auf geht's Deutschland!!! 👏👏👏💪🏻🥳⚽
#GerDen
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Das Spiel zwischen der Slowakei und Rumänien ist beendet. Es endete mit einem Unentschieden.
Wie schön war es, die beiden Mannschaften auf dem Spielfeld feiern zu sehen, da sie beide das Achtelfinale erreicht haben. Schön, spannend...!
👏👏👏👏👏👏👏👏
#SloRom ⚽🇸🇰 1:1 🇷🇴⚽
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Ein schlechter Moment für Barnabas Varga im Spiel Schottland-Ungarn.
Hoffentlich geht es ihm bald besser 😔🙏
#EscHun
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Wie viele Menschen hat Niclas Füllkrug heute vor einem Herzinfarkt bewahrt? Einschließlich mir 🤣🤣🤣🤣
Großer Füllkrug!!!! 👏👏👏👏
🇩🇪⚽🇩🇪⚽🇩🇪⚽🇩🇪⚽🇩🇪
#SuiGer
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Die Schweiz hätte beinahe den ersten Platz in der Gruppe belegt!
😮😬
#SuiGer 🇨🇭⚽ 1:1 ⚽🇩🇪
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Wie aufregend, Deutschland kommt!
🎊⚽🇩🇪
#SuiGer
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Ganó Bélgica y todos los del grupo E están vivos... ¡VIVOS! 😬
Está complicado esto 😬
#BelRom
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Aufregender Tag bei der Euro 2024: Spanien zieht aus Gruppe B ins Achtelfinale ein.
Alle Teams der Gruppe C noch im Rennen.
#CroAlb ⚽🇭🇷 2:2 🇦🇱⚽
#EngSer ⚽🏴 1:1 🇷🇸⚽
#SpaIta ⚽🇪🇸 1:0 🇮🇹⚽
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El paso de España a los octavos de final...
Meehh... 🤣🤣🤣🤣
¿Que te pasó, Italia? 🤣🤭
#SpaIta
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Saaaagemaaal haben die alle ein anderes #ausfra Spiel gesehen als ich?
Von Überlegenheit der #Franzosen hab ich da nix gesehen
Das war Augenhöhe und das einzige Tor, das geschossen wurde, war von #austria
#EM2024 -
Da wo sowieso #Haltverbot und #Parkverbot ist, stellt @koeln für die #EM2024 #Verkehrsschilder auf. Natürlich auf dem #Gehweg. Das wird lustig morgen! Auf der Ecke ist der Bäcker und da wird sowas von #nurmalkurz vor & auf dem #Zebrasteifen, im Kreuzungsbereich, auf der Sperrfläche, in 2.ter Reihe und überhaupt geparkt!
Das Verbot gilt ab 6h, der Bäcker macht um 6.45h auf😉Die Straße steht bei https://wegli-monopoly.vercel.app/koeln auf Platz 62!
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Am Ende wäre sich das Remis fast noch ausgegangen. Das ÖFB-Team von Ralf Rangnick liefert Belgien einen Kampf bis zur letzten Minute, unterliegt aber doch mit 2:3. Die Niederlage ist nicht unverständlich, hätte aber nicht sein müssen.
Beide Teams waren vor dem Spiel so gut wie sicher bei der Europameisterschaft 2024 in Deutschland dabei. Es war klar, den Vorsprung von 7 Punkten auf Schweden würden beide in den letzten drei Runden nicht mehr hergeben. Der Gruppensieg und wichtige Punkte für Setzranglisten waren aber im Spiel.
Enorm viele Ausfälle
Das musste beide ersatzgeschwächt antreten. Belgien musste auf Thibaut Courtois (Real), Kevin De Bruyne (ManCity), Leandro Trossard (Arsenal) und Thomas Meunier (BVB) verzichten. Österreich kam mit den Ausfällen von Marko Arnautovic (Inter), David Alaba (Real), Stefan Posch (Bologna), Philipp Mwene (Mainz) und Michael Gregoritsch (Freiburg), sowie den nicht vollfitten Marcel Sabitzer (BVB), Sasa Kalajdzic (Wolverhampton) und Christoph Baumgartner (RB Leipzig) argumentierbar sogar noch deutlich schlechter weg. Die Liste ließe sich noch fortführen.
Die Erwartungen vor dem Spiel mussten demnach als gedämpft gelten.
Rangnick musste improvisieren. Manprit Sarkaria (Sturm Graz) begann im Angriff, Nicolas Seiwald auf der ungewohnten rechten Verteidigerposition. Die Formation war mehr ein 4-2-3-1 als 4-4-2, zeigte sich am Feld aber ohnehin ziemlich flexibel. Das konterfixierte 4-4-2 von Domenico Tedescos Belgien war demgegenüber relativ geradlinig.
Flexibles ÖFB-System
Im Ballbesitz rückten Österreichs Außenverteidiger Seiwald und Maxi Wöber (Gladbach) gerne auf, Grillitsch kippte neben die Innenverteidigung heraus, um eine Dreierkette in einem 3-5-2 zu bilden. Damit schuf Österreich im Mittelfeld Breite und Überzahl im Zentrum. Wobei man vor allem versuchte, den Raum hinter der Mittelfeldlinie der Belgier mannstark zu besetzen. 4-5 Leute tummelten sich dort mitunter.
Spielte Belgien den Ball vom Tormann weg, stellte man sich hingegen in ein 4-1-3-2, in dem Grillitsch den Sechser und Baumgartner den zweiten Stürmer gaben. All die Bewegung war interessant anzusehen und hatte vor allem den Effekt, dass Belgien die meiste Zeit über taktisch deaktiviert schien. Eigene, zwingende Chancen gelangen Österreich über weite Strecken dann auch nicht. Dennoch zeigten sich eher verständliche Schwächen in der Abstimmung und auch eher unverständliche Konzentrationsfehler im Abspiel sorgten immer wieder für ungute Momente.
Die Belgier auf der anderen Seite ließen mit dem Ball die Außenbahnspieler Dodi Lukebakio (Sevilla) und Jeremy Doku (Manchester City) in die Angriffsreihe drängen, standen oft eher in einem 4-2-4. Über sie suchte man den direkteren Weg nach vorne – vor allem in den vielen Phasen, als die zentralen Stürmer bei der österreichischen Innenverteidigung gut aufgehoben waren. Die österreichische 5-Mann-Zustellversuche beim Spiel von hinten wurde entweder mit einem Abschlag weiter zurück gezwungen oder über die Breite doch oft zu einfach umspielt.
Qualität macht im entscheidenden Moment den Unterschied
Schlussendlich muss man in einem Spiel der vielen Ausfälle über die Qualität der Verbliebenen sprechen. Die machten den wesentlichen Unterschied. Das 0:1 (12.) durch Lukebakio entsprach zwar schon irgendwie der bereits angesprochenen belgischen Ausrichtung über außen durchzukommen – war aber auch keine zwingend herausgespielte Torchance, sondern einfach ein knappes Laufduell mit Philipp Lienhart (Freiburg), dass der rechte Flügel der Gäste auch aus der Balance kommend noch gut abschloss.
Auf der anderen Seite scheiterten die Österreicher bei ihren 2-3 größeren Chancen vor der Pause. Der deutlich vermehrte Ballbesitz versandete sonst zu oft. Belgien ließ hinter der Abwehr nicht viel Platz – damit verminderte man die Chance, dass der 36-jährige Innenverteidiger Jan Vertonghen (Anderlecht) auf sein Tempo getestet wurde. War die Möglichkeit doch einmal offen, machte Österreich entweder den Pass oder den Lauf nicht. Das bemühte und gut eingestellte Rumpfteam hatte merkbare Limitierungen in der Kreativität.
Auch nach der Pause hatte Österreich aber mehr vom Spiel, ohne ganz zwingend zu werden. Baumgartner setzte einen Weitschuss knapp daneben, Wöber traf aus spitzem Winkel das Tor nicht (Sarkaria hätte mit etwas mehr Selbstverständnis als Teamspieler vielleicht aus selbst was versuchen statt ablegen können).
Kurze Schockstarre bei Österreich
Die erste wirklich herausgespielte Aktion der Belgier setzte Romelu Lukaku (AS Roma) an die Latte. Österreich hatte Glück, die Rechnung glich sich aber umgehend aus. Ein kurz abgespielter Freistoß auf Lukebakio wurde gleich zwei mal abgefälscht und landete beim 0:2 (55.) im kurzen Eck.
Völlig überrumpelt wurde man dann drei Minuten später. Eigentlich in klarer Überzahl gegen zwei Angreifer schien der Schock vom Gegentor noch zu wirken. 1 cleverer Pass von Dolu, ein cleverer Lauf von Lukaku – 0:3. Folgerichtig aus dem Spielverlauf war nichts davon, viel vorzuwerfen hatte sich Österreichs improvisierte Elf auch nicht, aber die Kaltblütigkeit der Belgier war nunmal bei zumindest zwei der Treffer auch kein bloßer Zufall.
Im Rückblick ärgerliches Zögern
Ich hatte zu dem Zeitpunkt “Game over” auf dem Zettel notiert und dabei gar nicht viele Vorwürfe an die ÖFB-Elf gehabt. Was ich vermisste, war vielleicht ein früheres Eingreifen von der Bank. Ja, die Möglichkeiten waren beschränkt. Dass etwa Sabitzer und Kalajdzic einen Unterschied machen könnten, war auf der anderen Seite klar. Natürlich ist auch nicht unverständlich, dass man beide frisch Genesenen nicht unnötig früh riskieren wollte.
Das Spiel tröpfelte in der Folge vor sich hin. Rangnick reagierte schließlich in der 66. Minute mit einem Dreifachtausch. Muhammed Cham (Clermont), Kalajzdic und Samson Baidoo (Salzburg) kamen für Danso, Sarkaria und Baumgartner. Kurz darauf brachte Tedesco Johan Bakayoko (PSV) für Lukebakio und Rangnick noch Alexander Prass (Sturm Graz) für Wöber. In dem Moment hätte man das als “Spielpraxis geben” verzeichnen können. Wenn Rangnick der Meinung war, früher zu wechseln wäre unnütz gewesen, wäre das irgendwie verständlich. (Nach einem langen Tag wollte ich offen gesagt nicht mehr auf die Pressekonferenz nach dem Spiel warten, um es ihn zu fragen.) Kurioserweise widerlegte das ÖFB-Team die These jedenfalls in der Folge.
Österreich kommt doch noch zurück
In der 72. Minute erwachte Österreich dann plötzlich wieder. Konrad Laimer (Bayern) eroberte im Pressing den Ball selbst, machte Meter und zog ab. Nicht nur war das ein Tor, wie man sich das vermutlich im Gameplan so vorgestellt hatte. Anders als bei anderen Versuchen des Tages ging Laimer auch auf Platzierung statt Kraft, schlenzte den Ball ins Eck. 1:3 – das Happel erwachte.
Großchancen blieben bei Österreich dann aber erstmal aus. In der 77. Minute hätte es eine geben können, aber die ÖFB-Spieler verzichteten darauf, den Abschluss zu suchen.
Eine Minute später war die Hoffnung bei Österreich aber endgültig zurück. Amadou Onana (Everton) traf Xaver Schlager (RB Leipzig) etwas unglücklich, aber klar. Er sah Gelb-Rot. Rangnick brachte Sabitzer für Wimmer. Und kurz nach Minute 80 bekam Wout Faes (Leicester) den Ball im Strafraum an die Hand. Aus irgendeinem Grund übersah das nicht nur der Schiedsrichter – auch der Videoassistent brauchte eine Ewigkeit, um ein klares Handspiel zu erkennen. Zwischen dem Vergehen und dem Tor zum 2:3 vom Punkt durch Sabitzer vergingen mehr als drei Minuten.
Unzwingendes Drängen in Schlussphase
Tedesco nahm Bakayoku nach nur 17 Minuten wieder vom Platz, auch Doku vom Feld, wollte das Ergebnis irgendwie drüber bringen. Österreich kam noch zu einer Chance durch Grillitsch (90., ein Schuss etwas über das Tor), ansonsten verzögerte Belgien das Spiel aber über die Zeit.
Was dabei half? Die in der zweiten Spielhälfte bei 8 Wechseln, 4 Toren, einem Ausschluss, mehreren Verletzungspausen, einem 3 Minuten langen VAR-Check und minutenlangem, (quälend ungeahndeten) belgischem Zeitspiel mit 6 Minuten geradezu lächerlich bemessene Nachspielzeit. Der spanische Schiedsrichter Jesus Gil Manzano hat das Spiel sonst an sich gut gepfiffen. Die Zeitlupe gab ihm bei fast allen am ersten Blick im Stadion seltsam wirkenden Pfiffen recht. Er braucht aber eine Nachschulung beim Lesen der Uhr.
Fazit
Lange Rede, kurzer Sinn: Zwei stark ersatzgeschwächte Teams lieferten sich ein gut aufeinander eingestelltes Spiel, in dem je nach Vorliebe der etwas günstigere Spielverlauf oder die etwas höhere übrig gebliebene, individuelle Qualität den Unterschied machte.
Belgien ist nach diesem Sieg schon fix bei der EM 2024 und wird ziemlich sicher Gruppensieger. Wenn die roten Teufel am Montag erwartungsgemäß Schweden zumindest ein Unentschieden abringen oder Österreich gleichzeitig und gleichermaßen erwartungsgemäß in Aserbaidschan gewinnt (oder im November im Estland), fahren auch die Österreicher hin.
Man ist sehr versucht zu garantieren: Irgendetwas davon wird passieren. Vermutlich alles.
Cool? Sag das doch anderen!https://ballverliebt.eu/2023/10/14/oesterreich-reagiert-zu-spaet-auf-gnadenlose-belgier-23/