#thomasknuwer — Public Fediverse posts
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#ThomasKnüwer in #IndiskretionEhrensache:
#SamAltman vor Gericht und was wir noch aus der #DotcomBlase über den #AI #Hype lernen können
„Die Sprachmodelle sind nicht mehr maßgeblich ausbaufähig. Beweis: ChatGPT 5.0 war kein großer Sprung mehr, viele konnten keine Fortschritte erkennen, etliche beklagten, das neue Modell sei sogar schlechter als sein Vorgänger.“
#KI #KünstlicheIntelligenz #Technologie #WirtschaftsstandortDeutschland #OpenAI #LLM
https://www.indiskretionehrensache.de/2025/11/ai-blase-bubble/
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mit Update Sonntagvormittag
Nur ein klitzekleiner szenischer Ausschnitt, der aber anschaulich und nachvollziehbar macht, warum der antifaschistische Widerstand in Deutschland schon einmal gescheitert ist: Christian Stappenbeck/Junge Welt: “Linke Publizistik: Späte Erfüllung – Für die »alte« Weltbühne der Weimarer Zeit standen die wohlbekannten Namen Tucholsky und Ossietzky. Wem aber verdankte die Leserschaft das Weiterbestehen ab 1933? Es waren Wilhelm S. Schlamm und Hermann Budzislawski. Geschichte einer lebenslangen Feindschaft”
Autor Stappenbeck, Vater der bekannteren Schauspielerin dieses Namens, benennt – und das zieht sich nicht unbedingt durch das ganze publizierende Medium – sowohl die Fehler der Sozialdemokrat*inn*en als auch der Kommunist*inn*en. Von denen die Betreffenden kaum geahnt haben dürften, dass sie über 60 Mio. Tote zur Folge haben sollten – durch den Sieg und die Verbrechen des deutschen Faschismus.
Diese Lektüre, die ich dringend empfehle, ist nur wenige Tage verfügbar, weil die Junge Welt sie dann in einem Paywallarchiv versenken wird.
Sind “wir” wieder auf ähnlichem Weg? Ich weiss es nicht. Was zu sehen ist – das ist sowohl kapitalismus- als auch faschismuskompatibel – ist eine Restrukturierung deutscher Oligarchie. Die aktuelle Politik der Bundesregierung ist allein daran ausgerichtet, und folgt – statt auch nur den Versuch zu unternehmen, das zu steuern – entsprechenden ökonomischen Impulsen.
Die angebliche Kompetenz der gewählten Politiker*nnen leuchtet der ziemlich verzweifelte Falk Steiner/heise aus: “Kommentar: Chatkontrolle – Ganz hartes Aufwachen für Anfänger – Die Bundesregierung schafft es nicht, die Stimmung im Land zu lesen. Wie sehr das Digitale politisch ist, lernt sie gerade per Crashkurs”.
Und den ökonomischen Strom erkennen Sie bei Sophia Zimmermann/heise: “Umbruch bei Aleph Alpha: Gründer geht, Schwarz-Gruppe rückt vor – Europas KI-Hoffnungsträger unter neuer Führung: Nach dem Rückzug von Gründer Jonas Andrulis übernehmen Manager mit enger Bindung zur Schwarz-Gruppe.”
Was hier unter der Regentschaft des “reichsten Deutschen” passiert, der heute schon Privateigentümer der Stadt Heilbronn ist, das hatte Thomas Knüwer schon vor einem Jahr kommen sehen.
Wird das CDU, CSU und AfD freuen? Wahrscheinlich muss es das. Besser als kalifornisch oder chinesisch ist es hingegen nicht im geringsten. Wenn es schlecht läuft, ist es weit schlimmer und gefährlicher. In Geschichte hatte ich eine 1.
Update Sonntagvormittag
Hören Sie ergänzend auch Roberto Simanowski/DLF (verärgernderweise wieder ohne nachlesbares Manuskript): “KI und Werte: Die Verbesserung der Welt durch die Hintertür der Technik – Künstliche Intelligenz lernt nicht nur Sprache, sondern auch Weltbilder. Zwischen ‘woken’ Maschinen, westlichem Werteexport und rechter Gegenwehr entbrennt ein Kulturkampf um die Frage: Wer bestimmt, was eine gerechte, neutrale KI ist?” Audio 30 min.
Weil das Manuskript online fehlt, hier das Zitat der ausführlichen Programmankündigung: “Künstliche Intelligenz lernt nicht nur Sprache, sondern auch Weltbilder. Zwischen ‘woken’ Maschinen, westlichem Werteexport und rechter Gegenwehr entbrennt ein Kulturkampf um die Frage: Wer bestimmt, was eine gerechte, neutrale KI ist?
Die Maschine ist höflich, hilfsbereit – und nicht neutral. Was wie ein technisches Detail anmutet, entpuppt sich als ideologischer Brennpunkt: Die Frage, welchen Werten KI-Sprachmodelle verpflichtet sein sollen oder verdeckterweise schon sind, führt mitten hinein in einen globalen Konflikt um Macht, Moral und kulturelle Deutungshoheit.
In einer Zeit, in der Konzerne wie OpenAI oder Meta sich bemühen, ihre Systeme ‘weniger links-liberal’ erscheinen zu lassen, wird deutlich: Künstliche Intelligenz ist nicht nur Werkzeug, sondern auch Weltbild – trainiert auf Sprachkorpora, gefiltert nach Wertmaßstäben, kuratiert von Entwicklerinnen und Entwicklern mit impliziten Haltungen.
Doch wessen Werte sollen zählen? Die Sorge vor einem westlich geprägten digitalen Kulturimperialismus trifft auf eine laute Reaktion aus den USA selbst: Rechte Stimmen werfen ChatGPT ‘Wokeness’ vor, sprechen von Zensur und Meinungslenkung, während Kritiker im globalen Süden die subtile Reproduktion westlicher Normen in KI-Systemen anprangern.
Zwischen algorithmischer Feinjustierung und gesellschaftlicher Fundamentaldebatte zeigt sich: Der Streit um KI ist längst ein Stellvertreterdiskurs über unsere Vorstellung von Gerechtigkeit, Freiheit und Zukunft. Technik wird zur Bühne – und zur Hintertür, durch die sich Weltverbesserung ebenso wie Weltanschauung schleichen kann.”Simanowskis Schlussbemerkungen (im Audio) werden bildhaft unterstrichen durch diesen “Monitor”/WDR-Beitrag: “Die Macht der Tech-Giganten: Trumps Waffe gegen Europa – Deutsche Behörden und Unternehmen sind fast vollständig abhängig von US-Tech-Giganten wie Microsoft, Google oder Amazon. Für US-Präsident Donald Trump ist das eine mächtige Waffe in möglichen Handelskriegen. Im schlimmsten Fall droht Deutschland und Europa ein ‘digitaler Blackout’. Experten warnen davor, dass Deutschland gegen solche Angriffe nicht gewappnet ist.” Video 10 min.
Wie oben schon bemerkt: “vollständig abhängig” von “deutschen” Oligarchen zu werden, ist nicht die Lösung, sondern verschlimmert die Lage eher noch. Ist auch nicht die Intention der Autor*inn*en.
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mit Update Sonntagvormittag
Nur ein klitzekleiner szenischer Ausschnitt, der aber anschaulich und nachvollziehbar macht, warum der antifaschistische Widerstand in Deutschland schon einmal gescheitert ist: Christian Stappenbeck/Junge Welt: “Linke Publizistik: Späte Erfüllung – Für die »alte« Weltbühne der Weimarer Zeit standen die wohlbekannten Namen Tucholsky und Ossietzky. Wem aber verdankte die Leserschaft das Weiterbestehen ab 1933? Es waren Wilhelm S. Schlamm und Hermann Budzislawski. Geschichte einer lebenslangen Feindschaft”
Autor Stappenbeck, Vater der bekannteren Schauspielerin dieses Namens, benennt – und das zieht sich nicht unbedingt durch das ganze publizierende Medium – sowohl die Fehler der Sozialdemokrat*inn*en als auch der Kommunist*inn*en. Von denen die Betreffenden kaum geahnt haben dürften, dass sie über 60 Mio. Tote zur Folge haben sollten – durch den Sieg und die Verbrechen des deutschen Faschismus.
Diese Lektüre, die ich dringend empfehle, ist nur wenige Tage verfügbar, weil die Junge Welt sie dann in einem Paywallarchiv versenken wird.
Sind “wir” wieder auf ähnlichem Weg? Ich weiss es nicht. Was zu sehen ist – das ist sowohl kapitalismus- als auch faschismuskompatibel – ist eine Restrukturierung deutscher Oligarchie. Die aktuelle Politik der Bundesregierung ist allein daran ausgerichtet, und folgt – statt auch nur den Versuch zu unternehmen, das zu steuern – entsprechenden ökonomischen Impulsen.
Die angebliche Kompetenz der gewählten Politiker*nnen leuchtet der ziemlich verzweifelte Falk Steiner/heise aus: “Kommentar: Chatkontrolle – Ganz hartes Aufwachen für Anfänger – Die Bundesregierung schafft es nicht, die Stimmung im Land zu lesen. Wie sehr das Digitale politisch ist, lernt sie gerade per Crashkurs”.
Und den ökonomischen Strom erkennen Sie bei Sophia Zimmermann/heise: “Umbruch bei Aleph Alpha: Gründer geht, Schwarz-Gruppe rückt vor – Europas KI-Hoffnungsträger unter neuer Führung: Nach dem Rückzug von Gründer Jonas Andrulis übernehmen Manager mit enger Bindung zur Schwarz-Gruppe.”
Was hier unter der Regentschaft des “reichsten Deutschen” passiert, der heute schon Privateigentümer der Stadt Heilbronn ist, das hatte Thomas Knüwer schon vor einem Jahr kommen sehen.
Wird das CDU, CSU und AfD freuen? Wahrscheinlich muss es das. Besser als kalifornisch oder chinesisch ist es hingegen nicht im geringsten. Wenn es schlecht läuft, ist es weit schlimmer und gefährlicher. In Geschichte hatte ich eine 1.
Update Sonntagvormittag
Hören Sie ergänzend auch Roberto Simanowski/DLF (verärgernderweise wieder ohne nachlesbares Manuskript): “KI und Werte: Die Verbesserung der Welt durch die Hintertür der Technik – Künstliche Intelligenz lernt nicht nur Sprache, sondern auch Weltbilder. Zwischen ‘woken’ Maschinen, westlichem Werteexport und rechter Gegenwehr entbrennt ein Kulturkampf um die Frage: Wer bestimmt, was eine gerechte, neutrale KI ist?” Audio 30 min.
Weil das Manuskript online fehlt, hier das Zitat der ausführlichen Programmankündigung: “Künstliche Intelligenz lernt nicht nur Sprache, sondern auch Weltbilder. Zwischen ‘woken’ Maschinen, westlichem Werteexport und rechter Gegenwehr entbrennt ein Kulturkampf um die Frage: Wer bestimmt, was eine gerechte, neutrale KI ist?
Die Maschine ist höflich, hilfsbereit – und nicht neutral. Was wie ein technisches Detail anmutet, entpuppt sich als ideologischer Brennpunkt: Die Frage, welchen Werten KI-Sprachmodelle verpflichtet sein sollen oder verdeckterweise schon sind, führt mitten hinein in einen globalen Konflikt um Macht, Moral und kulturelle Deutungshoheit.
In einer Zeit, in der Konzerne wie OpenAI oder Meta sich bemühen, ihre Systeme ‘weniger links-liberal’ erscheinen zu lassen, wird deutlich: Künstliche Intelligenz ist nicht nur Werkzeug, sondern auch Weltbild – trainiert auf Sprachkorpora, gefiltert nach Wertmaßstäben, kuratiert von Entwicklerinnen und Entwicklern mit impliziten Haltungen.
Doch wessen Werte sollen zählen? Die Sorge vor einem westlich geprägten digitalen Kulturimperialismus trifft auf eine laute Reaktion aus den USA selbst: Rechte Stimmen werfen ChatGPT ‘Wokeness’ vor, sprechen von Zensur und Meinungslenkung, während Kritiker im globalen Süden die subtile Reproduktion westlicher Normen in KI-Systemen anprangern.
Zwischen algorithmischer Feinjustierung und gesellschaftlicher Fundamentaldebatte zeigt sich: Der Streit um KI ist längst ein Stellvertreterdiskurs über unsere Vorstellung von Gerechtigkeit, Freiheit und Zukunft. Technik wird zur Bühne – und zur Hintertür, durch die sich Weltverbesserung ebenso wie Weltanschauung schleichen kann.”Simanowskis Schlussbemerkungen (im Audio) werden bildhaft unterstrichen durch diesen “Monitor”/WDR-Beitrag: “Die Macht der Tech-Giganten: Trumps Waffe gegen Europa – Deutsche Behörden und Unternehmen sind fast vollständig abhängig von US-Tech-Giganten wie Microsoft, Google oder Amazon. Für US-Präsident Donald Trump ist das eine mächtige Waffe in möglichen Handelskriegen. Im schlimmsten Fall droht Deutschland und Europa ein ‘digitaler Blackout’. Experten warnen davor, dass Deutschland gegen solche Angriffe nicht gewappnet ist.” Video 10 min.
Wie oben schon bemerkt: “vollständig abhängig” von “deutschen” Oligarchen zu werden, ist nicht die Lösung, sondern verschlimmert die Lage eher noch. Ist auch nicht die Intention der Autor*inn*en.
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Schreckt die Überschrift Sie hinreichend ab?
Im Folgenden lasse ich Sie daran teilhaben, welche Texte mich heute klüger gemacht haben. Der Wichtigste zuerst.
Yanis Varoufakis/Project Syndicate: “Trump will Big Tech die Macht über den Dollar geben” Darum geht es Trump und seinen besten Freunden: aus den Kryptowährungen ein Kettenbriefsystem machen, in dem er (und seine Freunde) der ist, der sich “ganz oben” dumm und dämlich bereichert.
Um diese Gangster besser zu verstehen, eignet sich folgender Text von Tilman Baumgärtel/Jungle World: “Elon Musk und anderen US-Rechten gilt Mitgefühl als selbstmörderisch: Fehler im System – Elon Musk und Ideologen des »Dark Enlightenment« wie der kanadische Marketingprofessor Gad Saad erklären das Mitgefühl zum neuesten »woke mind virus«: toxisch und selbstmörderisch.”
So dumm und dämlich können Medien funktionieren: Oliver Schott/Jungle World: “Eine Journalistenfloskel, die man nicht mehr hören kann: Politiker XY müsse jetzt ‘liefern’: Die Lieferer – Sprachkolumne. Was Journalisten bei der Politik bestellen.”
Mehr Intelligenz
versammelt sich alljährlich bei der re:publica. Von den dortigen Diskursen gibt es lesenswerte Nachbereitungen, deren Meinung ich nicht in allen Punkten teile, die aber zur persönlichen Meinungs- und Weiterbildung gut geeignet sind, jedenfalls sich positiv vom dummen Gesülze über “die Digitalisierung” unterscheiden:
Christian Bartels/MDR-Altpapier: “Die Digitalsteuer-Debatte – … die der neue Kulturstaatsminister Weimer anzettelte, nimmt Fahrt auf. Digitalminister Wildberger legte auf zwei ausgesprochen unterschiedlichen Konferenzen erste Auftritte hin. Außerdem: ‘Das Gerät Radio wird vermutlich nicht überleben.'” Zu letztgenannten Punkt markiere ich meinen Dissens. Und Valerie Weber, Ex-WDR-Direktorin, halte ich nur für eine recht begrenzt taugliche Kronzeugin solcher Argumente.
Wie immer eine inhaltliche Fundgrube Thomas Knüwer: “re:publica 2025 – In der Zwischen-Zeit”.
Wohin das Rüstungskapital führen will
Das beschreibt Bojan Stojkovski/IPG-Journal ganz schamfrei und begeistert über die Ukraine: “Operation Startup – Die Ukraine entwickelt sich zum Epizentrum militärischer Innovation – und könnte Europas Verteidigung grundlegend verändern.”
Wenn dieses Gedöns hier durch die Luft fliegt, will ich tot sein.
Und wer tut was dagegen?
Es gibt jede Menge übliche Verdächtige. Aber auch die hier, die sich gegen ihre Diffamierung durch das “Leitmedium” Süddeutsche zu wehren wissen:
Jens Neusser/schwatzgelb: “Präsidentschaftswahl beim Ballspielverein Borussia 09 e.V.: Lügen, Unwahrheiten und andere Diffamierungen“.
Und hierzu jetzt Ihre intellektuelle Hausaufgabe: warum tut die SZ das? Warum hat sie das nötig? Und warum die, für deren Interessen sie hier ficht?
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Schreckt die Überschrift Sie hinreichend ab?
Im Folgenden lasse ich Sie daran teilhaben, welche Texte mich heute klüger gemacht haben. Der Wichtigste zuerst.
Yanis Varoufakis/Project Syndicate: “Trump will Big Tech die Macht über den Dollar geben” Darum geht es Trump und seinen besten Freunden: aus den Kryptowährungen ein Kettenbriefsystem machen, in dem er (und seine Freunde) der ist, der sich “ganz oben” dumm und dämlich bereichert. Dass ich den Text überhaupt gefunden habe, liegt an den linksradikalen Miesepetern bei den nachdenkseiten, “Hinweise des Tages” – so viel Fairness muss sein. Die Kommentare zu den Links lassen sich überlesen …
Wie funktioniert diese Gangster-Systematik in der US-Regierung? Der hier in Bonn ansässige Schnellschreiber Uwe Kerkow/telepolis vermittelt dazu einen ebenso schnell zu lesenden prägnanten Eindruck und lässt dabei auch die inneren Widersprüche (= Schwachstellen) nicht aus: “Wie Silicon Valley und Pentagon zur Supermacht verschmelzen – Silicon Valley und das Pentagon gehen eine historische Allianz ein. Die Tech-Giganten liefern KI-Expertise, Washington bietet Geld und Macht. Doch zu welchem Preis?”
Um das Denken dieser Gangster besser zu verstehen, eignet sich folgender Text von Tilman Baumgärtel/Jungle World: “Elon Musk und anderen US-Rechten gilt Mitgefühl als selbstmörderisch: Fehler im System – Elon Musk und Ideologen des »Dark Enlightenment« wie der kanadische Marketingprofessor Gad Saad erklären das Mitgefühl zum neuesten »woke mind virus«: toxisch und selbstmörderisch.”
So dumm und dämlich können Medien funktionieren
Oliver Schott/Jungle World: “Eine Journalistenfloskel, die man nicht mehr hören kann: Politiker XY müsse jetzt ‘liefern’: Die Lieferer – Sprachkolumne. Was Journalisten bei der Politik bestellen.”
Zwei weitere Beispiele sind der Paywall von uebermedien entsprungen, und haben von ihrer schockierenden Brisanz leider nichts verloren:
Johanna Bernklau/uebermedien: “Reportage aus Erfurt: ‘Y-Kollektiv’ will sich Klischees genau anschauen, guckt aber dran vorbei – ‘Ausländer kriminell, Ossis rassistisch?’, fragt eine ARD-Doku. Doch statt Vorurteilen wirklich auf den Grund zu gehen, bleibt der Film oberflächlich. Auf ihrem Trip nach Erfurt fragt die Reporterin nicht ausreichend nach, sie ordnet nicht ein. Und lässt problematische Aussagen einfach so stehen.” Die Presenter-Pest – da ist sie wieder. Und die fragliche Dame war noch nicht mal aus dem dummen Westen zum Zoobesuch angereist, sondern – aus Leipzig.
Stefan Niggemeier macht die mächtigste Verlegerin NRWs nackig: “Wie ‘Der Westen’ mit Clickbait für Medienkritik wirbt – Das Funke-Clickbait-Portal ‘Der Westen’ führt Menschen mit einer Schlagzeile zu Friedrich Merz in die Irre. Aber vielleicht dient das alles ja nur dem angeblichen Traum von Verlegerin Julia Becker, eine medienkritische Gesellschaft zu fördern?”
Mehr Intelligenz
versammelt sich alljährlich bei der re:publica. Von den dortigen Diskursen gibt es lesenswerte Nachbereitungen, deren Meinung ich nicht in allen Punkten teile, die aber zur persönlichen Meinungs- und Weiterbildung gut geeignet sind, jedenfalls sich positiv vom dummen Gesülze über “die Digitalisierung” unterscheiden:
Christian Bartels/MDR-Altpapier: “Die Digitalsteuer-Debatte – … die der neue Kulturstaatsminister Weimer anzettelte, nimmt Fahrt auf. Digitalminister Wildberger legte auf zwei ausgesprochen unterschiedlichen Konferenzen erste Auftritte hin. Außerdem: ‘Das Gerät Radio wird vermutlich nicht überleben.'” Zum letztgenannten Punkt markiere ich meinen Dissens. Und Valerie Weber, Ex-WDR-Direktorin, halte ich nur für eine recht begrenzt taugliche Kronzeugin solcher Argumente.
Wie immer eine inhaltliche Fundgrube Thomas Knüwer: “re:publica 2025 – In der Zwischen-Zeit”.
Wohin das Rüstungskapital führen will
Das beschreibt Bojan Stojkovski/IPG-Journal ganz schamfrei und begeistert über die Ukraine: “Operation Startup – Die Ukraine entwickelt sich zum Epizentrum militärischer Innovation – und könnte Europas Verteidigung grundlegend verändern.”
Wenn dieses Gedöns hier durch die Luft fliegt, will ich tot sein.
Und wer tut was dagegen?
Es gibt jede Menge übliche Verdächtige. Aber auch die hier, die sich gegen ihre Diffamierung durch das “Leitmedium” Süddeutsche zu wehren wissen:
Jens Neusser/schwatzgelb: “Präsidentschaftswahl beim Ballspielverein Borussia 09 e.V.: Lügen, Unwahrheiten und andere Diffamierungen“.
Und hierzu jetzt Ihre intellektuelle Hausaufgabe: warum tut die SZ das? Warum hat sie das nötig? Und warum die, für deren Interessen sie hier ficht?
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Schreckt die Überschrift Sie hinreichend ab?
Im Folgenden lasse ich Sie daran teilhaben, welche Texte mich heute klüger gemacht haben. Der Wichtigste zuerst.
Yanis Varoufakis/Project Syndicate: “Trump will Big Tech die Macht über den Dollar geben” Darum geht es Trump und seinen besten Freunden: aus den Kryptowährungen ein Kettenbriefsystem machen, in dem er (und seine Freunde) der ist, der sich “ganz oben” dumm und dämlich bereichert. Dass ich den Text überhaupt gefunden habe, liegt an den linksradikalen Miesepetern bei den nachdenkseiten, “Hinweise des Tages” – so viel Fairness muss sein. Die Kommentare zu den Links lassen sich überlesen …
Wie funktioniert diese Gangster-Systematik in der US-Regierung? Der hier in Bonn ansässige Schnellschreiber Uwe Kerkow/telepolis vermittelt dazu einen ebenso schnell zu lesenden prägnanten Eindruck und lässt dabei auch die inneren Widersprüche (= Schwachstellen) nicht aus: “Wie Silicon Valley und Pentagon zur Supermacht verschmelzen – Silicon Valley und das Pentagon gehen eine historische Allianz ein. Die Tech-Giganten liefern KI-Expertise, Washington bietet Geld und Macht. Doch zu welchem Preis?”
Um das Denken dieser Gangster besser zu verstehen, eignet sich folgender Text von Tilman Baumgärtel/Jungle World: “Elon Musk und anderen US-Rechten gilt Mitgefühl als selbstmörderisch: Fehler im System – Elon Musk und Ideologen des »Dark Enlightenment« wie der kanadische Marketingprofessor Gad Saad erklären das Mitgefühl zum neuesten »woke mind virus«: toxisch und selbstmörderisch.”
So dumm und dämlich können Medien funktionieren
Oliver Schott/Jungle World: “Eine Journalistenfloskel, die man nicht mehr hören kann: Politiker XY müsse jetzt ‘liefern’: Die Lieferer – Sprachkolumne. Was Journalisten bei der Politik bestellen.”
Zwei weitere Beispiele sind der Paywall von uebermedien entsprungen, und haben von ihrer schockierenden Brisanz leider nichts verloren:
Johanna Bernklau/uebermedien: “Reportage aus Erfurt: ‘Y-Kollektiv’ will sich Klischees genau anschauen, guckt aber dran vorbei – ‘Ausländer kriminell, Ossis rassistisch?’, fragt eine ARD-Doku. Doch statt Vorurteilen wirklich auf den Grund zu gehen, bleibt der Film oberflächlich. Auf ihrem Trip nach Erfurt fragt die Reporterin nicht ausreichend nach, sie ordnet nicht ein. Und lässt problematische Aussagen einfach so stehen.” Die Presenter-Pest – da ist sie wieder. Und die fragliche Dame war noch nicht mal aus dem dummen Westen zum Zoobesuch angereist, sondern – aus Leipzig.
Stefan Niggemeier macht die mächtigste Verlegerin NRWs nackig: “Wie ‘Der Westen’ mit Clickbait für Medienkritik wirbt – Das Funke-Clickbait-Portal ‘Der Westen’ führt Menschen mit einer Schlagzeile zu Friedrich Merz in die Irre. Aber vielleicht dient das alles ja nur dem angeblichen Traum von Verlegerin Julia Becker, eine medienkritische Gesellschaft zu fördern?”
Mehr Intelligenz
versammelt sich alljährlich bei der re:publica. Von den dortigen Diskursen gibt es lesenswerte Nachbereitungen, deren Meinung ich nicht in allen Punkten teile, die aber zur persönlichen Meinungs- und Weiterbildung gut geeignet sind, jedenfalls sich positiv vom dummen Gesülze über “die Digitalisierung” unterscheiden:
Christian Bartels/MDR-Altpapier: “Die Digitalsteuer-Debatte – … die der neue Kulturstaatsminister Weimer anzettelte, nimmt Fahrt auf. Digitalminister Wildberger legte auf zwei ausgesprochen unterschiedlichen Konferenzen erste Auftritte hin. Außerdem: ‘Das Gerät Radio wird vermutlich nicht überleben.'” Zum letztgenannten Punkt markiere ich meinen Dissens. Und Valerie Weber, Ex-WDR-Direktorin, halte ich nur für eine recht begrenzt taugliche Kronzeugin solcher Argumente.
Wie immer eine inhaltliche Fundgrube Thomas Knüwer: “re:publica 2025 – In der Zwischen-Zeit”.
Wohin das Rüstungskapital führen will
Das beschreibt Bojan Stojkovski/IPG-Journal ganz schamfrei und begeistert über die Ukraine: “Operation Startup – Die Ukraine entwickelt sich zum Epizentrum militärischer Innovation – und könnte Europas Verteidigung grundlegend verändern.”
Wenn dieses Gedöns hier durch die Luft fliegt, will ich tot sein.
Und wer tut was dagegen?
Es gibt jede Menge übliche Verdächtige. Aber auch die hier, die sich gegen ihre Diffamierung durch das “Leitmedium” Süddeutsche zu wehren wissen:
Jens Neusser/schwatzgelb: “Präsidentschaftswahl beim Ballspielverein Borussia 09 e.V.: Lügen, Unwahrheiten und andere Diffamierungen“.
Und hierzu jetzt Ihre intellektuelle Hausaufgabe: warum tut die SZ das? Warum hat sie das nötig? Und warum die, für deren Interessen sie hier ficht?
-
Schreckt die Überschrift Sie hinreichend ab?
Im Folgenden lasse ich Sie daran teilhaben, welche Texte mich heute klüger gemacht haben. Der Wichtigste zuerst.
Yanis Varoufakis/Project Syndicate: “Trump will Big Tech die Macht über den Dollar geben” Darum geht es Trump und seinen besten Freunden: aus den Kryptowährungen ein Kettenbriefsystem machen, in dem er (und seine Freunde) der ist, der sich “ganz oben” dumm und dämlich bereichert.
Um diese Gangster besser zu verstehen, eignet sich folgender Text von Tilman Baumgärtel/Jungle World: “Elon Musk und anderen US-Rechten gilt Mitgefühl als selbstmörderisch: Fehler im System – Elon Musk und Ideologen des »Dark Enlightenment« wie der kanadische Marketingprofessor Gad Saad erklären das Mitgefühl zum neuesten »woke mind virus«: toxisch und selbstmörderisch.”
So dumm und dämlich können Medien funktionieren: Oliver Schott/Jungle World: “Eine Journalistenfloskel, die man nicht mehr hören kann: Politiker XY müsse jetzt ‘liefern’: Die Lieferer – Sprachkolumne. Was Journalisten bei der Politik bestellen.”
Mehr Intelligenz
versammelt sich alljährlich bei der re:publica. Von den dortigen Diskursen gibt es lesenswerte Nachbereitungen, deren Meinung ich nicht in allen Punkten teile, die aber zur persönlichen Meinungs- und Weiterbildung gut geeignet sind, jedenfalls sich positiv vom dummen Gesülze über “die Digitalisierung” unterscheiden:
Christian Bartels/MDR-Altpapier: “Die Digitalsteuer-Debatte – … die der neue Kulturstaatsminister Weimer anzettelte, nimmt Fahrt auf. Digitalminister Wildberger legte auf zwei ausgesprochen unterschiedlichen Konferenzen erste Auftritte hin. Außerdem: ‘Das Gerät Radio wird vermutlich nicht überleben.'” Zu letztgenannten Punkt markiere ich meinen Dissens. Und Valerie Weber, Ex-WDR-Direktorin, halte ich nur für eine recht begrenzt taugliche Kronzeugin solcher Argumente.
Wie immer eine inhaltliche Fundgrube Thomas Knüwer: “re:publica 2025 – In der Zwischen-Zeit”.
Wohin das Rüstungskapital führen will
Das beschreibt Bojan Stojkovski/IPG-Journal ganz schamfrei und begeistert über die Ukraine: “Operation Startup – Die Ukraine entwickelt sich zum Epizentrum militärischer Innovation – und könnte Europas Verteidigung grundlegend verändern.”
Wenn dieses Gedöns hier durch die Luft fliegt, will ich tot sein.
Und wer tut was dagegen?
Es gibt jede Menge übliche Verdächtige. Aber auch die hier, die sich gegen ihre Diffamierung durch das “Leitmedium” Süddeutsche zu wehren wissen:
Jens Neusser/schwatzgelb: “Präsidentschaftswahl beim Ballspielverein Borussia 09 e.V.: Lügen, Unwahrheiten und andere Diffamierungen“.
Und hierzu jetzt Ihre intellektuelle Hausaufgabe: warum tut die SZ das? Warum hat sie das nötig? Und warum die, für deren Interessen sie hier ficht?
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Schreckt die Überschrift Sie hinreichend ab?
Im Folgenden lasse ich Sie daran teilhaben, welche Texte mich heute klüger gemacht haben. Der Wichtigste zuerst.
Yanis Varoufakis/Project Syndicate: “Trump will Big Tech die Macht über den Dollar geben” Darum geht es Trump und seinen besten Freunden: aus den Kryptowährungen ein Kettenbriefsystem machen, in dem er (und seine Freunde) der ist, der sich “ganz oben” dumm und dämlich bereichert.
Um diese Gangster besser zu verstehen, eignet sich folgender Text von Tilman Baumgärtel/Jungle World: “Elon Musk und anderen US-Rechten gilt Mitgefühl als selbstmörderisch: Fehler im System – Elon Musk und Ideologen des »Dark Enlightenment« wie der kanadische Marketingprofessor Gad Saad erklären das Mitgefühl zum neuesten »woke mind virus«: toxisch und selbstmörderisch.”
So dumm und dämlich können Medien funktionieren: Oliver Schott/Jungle World: “Eine Journalistenfloskel, die man nicht mehr hören kann: Politiker XY müsse jetzt ‘liefern’: Die Lieferer – Sprachkolumne. Was Journalisten bei der Politik bestellen.”
Mehr Intelligenz
versammelt sich alljährlich bei der re:publica. Von den dortigen Diskursen gibt es lesenswerte Nachbereitungen, deren Meinung ich nicht in allen Punkten teile, die aber zur persönlichen Meinungs- und Weiterbildung gut geeignet sind, jedenfalls sich positiv vom dummen Gesülze über “die Digitalisierung” unterscheiden:
Christian Bartels/MDR-Altpapier: “Die Digitalsteuer-Debatte – … die der neue Kulturstaatsminister Weimer anzettelte, nimmt Fahrt auf. Digitalminister Wildberger legte auf zwei ausgesprochen unterschiedlichen Konferenzen erste Auftritte hin. Außerdem: ‘Das Gerät Radio wird vermutlich nicht überleben.'” Zu letztgenannten Punkt markiere ich meinen Dissens. Und Valerie Weber, Ex-WDR-Direktorin, halte ich nur für eine recht begrenzt taugliche Kronzeugin solcher Argumente.
Wie immer eine inhaltliche Fundgrube Thomas Knüwer: “re:publica 2025 – In der Zwischen-Zeit”.
Wohin das Rüstungskapital führen will
Das beschreibt Bojan Stojkovski/IPG-Journal ganz schamfrei und begeistert über die Ukraine: “Operation Startup – Die Ukraine entwickelt sich zum Epizentrum militärischer Innovation – und könnte Europas Verteidigung grundlegend verändern.”
Wenn dieses Gedöns hier durch die Luft fliegt, will ich tot sein.
Und wer tut was dagegen?
Es gibt jede Menge übliche Verdächtige. Aber auch die hier, die sich gegen ihre Diffamierung durch das “Leitmedium” Süddeutsche zu wehren wissen:
Jens Neusser/schwatzgelb: “Präsidentschaftswahl beim Ballspielverein Borussia 09 e.V.: Lügen, Unwahrheiten und andere Diffamierungen“.
Und hierzu jetzt Ihre intellektuelle Hausaufgabe: warum tut die SZ das? Warum hat sie das nötig? Und warum die, für deren Interessen sie hier ficht?
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
re:publica 2024: Harsche #Medienkritik und die Orte, an denen wir zusammenkommen - #IndiskretionEhrensache https://www.indiskretionehrensache.de/2024/06/republica-2024/
#thomasknüwer #republica #rp24 -
Journalismus-Handwerk – warum immer weniger?
Zwischen 2011 und 2013 war Stefan Niggemeier 1 1/2 Jahre Angehöriger der Redaktion des Spiegel. U.a. verantwortete er seinerzeit seinen gemässigt selbstkritischen in Spiegel-online eingebetteten Spiegel-Blog. In dieser kurzen Zeit muss er eine beträchtliche Menge Feindschaften gesammelt haben. Wenn eine*r über einen Gegenstand “zuviel” weiss, schärft das im besten Falle den kritischen Blick; und im ungünstigen Fall führt es zur unbedachten Begleichung alter Rechnungen. Ich bin mir nicht sicher, wie dieses Mischungsverhältnis im Fall Niggemeier vs. Spiegel heute aussieht. Da es aber verschwindend wenige Medien gibt, die überhaupt noch in Journalismus so investieren, dass sie den Spiegel seriös kritisieren können, lese ich Niggemeiers entsprechende Texte mit grossem informativem Gewinn. Niggemeier scheint mir im aktuellen Fall ein Problem und einen Konflikt zu beleuchten, dem ich in ähnlicher Weise in Strukturen der Grünen begegnet bin.
Das “Gute” wollen, aber Mist bauen …
Ich unterstelle dem von Niggemeier kritisierten Kollegen Buschmann, dass er politisch auf das Richtige hinaus will: Korruptionsstrukturen im Fußballbusiness zutage fördern und moralisch und politisch diskreditieren. Woran es ihm mangeln könnte, ist angemessene Selbstkritik (angesichts des unbarmherzigen Konkurrenzkampfes im eigenen Stall) und kühle politische und vor allem journalistische Abwägung. Strategie und Taktik werden unübersichtlich vermischt, und im Mittelpunkt steht immer das ICH. Ich kenne Buschmann nicht, und kann seinen individuellen Charakter daher nicht seriös einschätzen oder beschreiben – aber ich bin sicher, dass es eine Spiegel-spezifische Deformation gibt, der alle Mitarbeiter*innen ausgesetzt sind, und der Niggemeier, wie viele Andere vor ihm, schnell wieder entfliehen wollte.
Was in diesem von Niggemeier aufgerollten Fall auffällt, ist die Wirkung ins Gegenteil. Die Schwäche unzureichenden Handwerks und mangelnde Charakterstärke wirken sich entlastend für die Fifa-Betrüger aus und stabilisieren ihr Unwesen. Ich weiss auch nicht, warum ich dabei immer an die Linken innerhalb der Grünen denken muss …Keine Interviews für Paid Content!
Einen wichtigen PR-handwerklichen Tipp gibt ihnen Thomas Knüwer, ein ähnlicher Fall wie Niggemeier. Von 1997 bis 2009, also entschieden länger als Niggemeier beim Spiegel, hat er es beim Handelsblatt ausgehalten. Und dann hoffentlich eine gerechte Abfindung mitgenommen, mit der er unmittelbar anschliessend seine Agentur kpunktnull.de gründete. In seinem immer lesenswerten und thematisch vielfältigen Blog indiskretionehrensache.de, den er seit 2005 betreibt, erklärt er am Schadenfreude bereitenden Fall des CDU-Karrieristen Carsten Linnemann, was mann beim Interviewgeben alles falsch machen kann, selbst wenn mann*frau u.U. überhaupt nichts Falsches sagt. Sie als meine Leser*innen wissen ja, dass ich nicht weiss, ob die Figuren im Hauptstadtberlin überhaupt lesen. Wenn ja, sollten sie diesen Knüwer nicht übersehen.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @[email protected]