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#sieben-schwestern — Public Fediverse posts

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  1. Abschied vom Nordpolarmeer

    Während der Nacht legt das Schiff jeweils für einen kurzen Stopp in Bodø und Ørnes an. Dafür lohnt es sich aber nicht, aufzustehen.

    Nach den vielen verschiedenen Eindrücken der letzten Tag lassen wir den Tag heute etwas ruhiger angehen. Es stehen auch nicht so viele Aktivitäten auf dem Tagesprogramm wie in den letzten Tagen.

    Trotzdem müssen wir relativ früh aufstehen, denn gegen 08:45 Uhr steht erneut die Überquerung des Polarkreises an, diesmal natürlich in südlicher Richtung. Vor diesem Ereignis möchten wir gefrühstückt haben, um hinterher nicht in zeitliche Bedrängnis zu kommen.

    Kurz vor dem angekündigten Ereignis versammeln sich bereits viele Reisende auf dem Oberdeck. Um 08:46 Uhr passiert die MS Midnatsol dann erneut die kleine Insel Vikingen, auf der der Globus aufgestellt ist.

    Auch diese Mal wird eine kleine Zeremonie veranstaltet. Allerdings gibt es keine Taufe mit Eis, wie auf der nordgehenden Reise, sondern jeder Passagier bekommt – soweit er möchte – vom Kapitän und vom Hotelmanager einen Löffel Lebertran verabreicht.

    Lebertranflasche (Wusste gar nicht, dass Möllers eine Lebertranfabrik betreiben…)

    Was tut man nicht alles für ein lausiges Souvenir, und so nehme auch ich diese Prozedur auf mich.

    Der Hotelmanager meint es besonders gut mit mir und nötigt mir gleich noch einen zweiten Löffel Tran auf. Den Löffel dürfen die Gäste als Souvenir behalten.

    Lebertran-Löffel zur Überquerung des Polarkreises südwärts

    Kurz vor Mittag legt MS Midnatsol im Hafen von Sandnessjøen an. Hier liegen wir eine halbe Stunde. In dieser Zeit bekomme wir in einer kleinen Gruppe die Gelegenheit, die Brücke des Schiffs zu besichtigen. Der Sicherheitsoffizier sowie der zweite Offizier geben uns einige Erläuterungen dazu.

    BrückenbesichtigungMeerjungfrau auf der BrückeSteuerpult des SchiffesNavigationsinstrumenteElektronische SeekarteFlaggenkasten mit GastlandflaggnSeitlicher Steuerstand im Brückenausleger für die Anlegemanöver

    Nach dem Mittagessen sehen wir schon wieder einmal sieben Schwestern, diesmal allerdings nicht als Wasserfälle, sondern als Felsformation.

    Felsformation „Sieben Schwestern“

    Bei der Ausfahrt aus Sandnessjøen sind die Schwestern noch vollständig zu sehen. Bei der Annäherung werden dann leider immer einige der Bergspitzen von tief hängenden Wolken verdeckt.

    Unter Zuhilfenahme von Passagieren erzählt Sundre vom Expeditionsteam dann die Geschichte der sieben Schwestern in Form eines kleinen Theaterstücks.

    Szenische Aufführung der Sage von den sieben Schwestern

    In Norwegen lebten einstmals zwei sehr mächtige Trollkönige. Einer lebte auf den Lofoten, der zweite im Bergland an der Grenze zu Finnland. Sulitjelmakongen, der Troll aus den Bergen, hatte sieben sehr schöne Töchter. Vågekallen, der Troll von den Inseln hatte einen wilden Sohn, den Hestmannen. Um die Töchter in Schach zu halten, engagierte der Troll aus den Bergen eine Nanny namens Lekamøya, die noch viel schöner war als die Töchter selbst.

    Eines Abends schaute Hestmannen über den Vestfjord und sah Lekamøya und die sieben Schwestern nackt im Meer baden. Als sie Hestmannen sahen, versuchten sie, zu fliehen. Hestmannen jagte hinter ihnen her. Die Schwestern hätten wohl Hestmannen zum Gatten genommen. Deshalb ließen sie sich nebeneinander am Ufer nieder. Hestmannen wollte aber nur Lekamøya haben. Als er merkte, dass er sie nicht erreichen konnte, schoss er einen Pfeil hinter ihr her. Der König der Sømnaberge hatte das beobachtet und um Lekamøya zu schützen, warf er seinen Hut in die Flugbahn des Pfeils. In dem Moment ging die Sonne auf und wie alle Trolle, die bei Sonnenaufgang nicht in ihren Höhlen sind, versteinerten alle Beteiligten.

    Am späteren Nachmittag laufen wir in den Hafen von Brønnøysund ein. Hier haben wir eine Stunde Aufenthalt, die wir für einen Spaziergang durch die Stadt nutzen.

    Wir befinden uns hier in der Mitte von Norwegen. Von Brønnøysund aus beträgt die Entfernung nach Lindesnes am südlichsten Punkt des Landes als auch zum Nordkap jeweils 840 Kilometer.

    Hinweisstele zum Mittelpunkt von Norwegen

    Das erste, was mir auffällt, ist das extrem klare Wasser im Hafenbecken. Das Wasser ist so klar, dass man sogar die Fischbrut im Hafen sowie die Seesterne am Grund erkennen kann.

    Dann geht es weiter in den Ort.

    Besonders beeindruckend ist für mich die Kirche aus dem Jahr 1870.

    Kirche in Brønnøysund

    Eine Kirche gab es hier bereits im 12. Jahrhundert. Die heutige Kirche ist mindestens die dritte Kirche an dieser Stelle. Zwei Vorgängerbauten aus Holz brannten 1772 und 1886 jeweils nach Blitzeinschlägen ab.

    Altarbild aus dem Jahr 1910„Alte“ Orgel aus dem Jahr 1879„Neue“ Orgel aus dem Jahre 1960

    Am Hut des Königs der Sømnaberge fahren wir kurz vor dem Abendessen vorbei. Es handelt sich um den Berg Torghatten, den Berg mit dem Loch. Damit wir den richtigen „Durchblick“ bekommen, fährt der Kapitän sogar einen kleinen Umweg.

    Torghatten, der Berg mit dem Loch

    Da bereits heute für einen größeren Teil von reisenden, die morgen bereits in Trondheim das Schiff verlassen, der letzte Abend ist, findet das Farewell-Menü und die offizielle Verabschiedung durch den Kapitän und die Offiziere bereits heute Abend statt.

    Unsere Abendessen-Gruppe ist für 18:15 Uhr in die Explorer-Lounge auf Deck 8 im vorderen Teil des Schiffes eingeladen. Es gibt ein (kostenloses!) Glas Sekt.

    Sektempfang zum Abschied

    Der Kapitän hält die Abschiedsrede.

    Kapitän bei der Abschiedsrede

    Danach stoßen alle an, wobei die Offiziere sehr bald wieder verschwunden sind.

    Wir genießen unser vorletztes Abendessen an Bord, das heute Abend zur Feier des Tages nicht nur drei, sondern sogar vier Gänge hat.

    Nach dem Abendessen und dem kurzen Hafenaufenthalt in Rørvik lauschen wir noch den Gesangsdarbietungen von zwei Männern aus der Crew, die den Reisenden norwegische Volkslieder und andere Traditionals vortragen.

    Wieder einmal geht ein ereignisreicher und erfüllter Tag zu Ende.

    #Bodø #Brønnøysund #Hurtigruten #Lebertran #MittelpunktVonNorwegen #Norwegen #Polarkreis #Reise #Rørvik #Sandnessjøen #SiebenSchwestern #Torghatten #Vikingen #Ørnes

  2. Ålesund und zum Geirangerfjord

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag läuft unser Schiff zwei Häfen an, von denen wir allerdings nichts mitbekommen, weil wir schlafen. Der erste Stopp auf unserer Route den wir bewusst erleben ist das Hafen von Torvik am frühen Sonntagmorgen um 08:30 Uhr. Der Stopp dauert allerdings nur 10 Minuten, dann legt das Schiff schon wieder ab und nimmt Kurs auf Ålesund.

    Anfahrt auf Ålesund

    Dort kommen wir gegen 09:45 Uhr an.

    MS Midnatsol im Hafen von Ålesund

    Üblicherweise fahren die Schiffe der Hurtigruten von hier aus nach einem kurzen Aufenthalt in den Geirangerfjord und kehren dann gegen Abend nach Ålesund zurück, von wo aus die Reise dann weitergeht. Wegen strenger Umweltauflagen, die die Schiffe fü das Befahren des Geirangerfjords inzwischen (glücklicherweise) erfüllen müssen, darf die MS Midnatsol nicht in den Geirangerfjord fahren. Die Reederei bietet den Reisenden daher kostenlose Ausflüge per Bus und Schiff zum Geirangerfjord an.

    Wir gehören zu der Gruppe, die zuerst mit dem Bus nach Geiranger fährt und von dort aus mit einem Katamaran nach Ålesund zurückgebracht wird. So besteigen wir unmittelbar nach dem Anlagen des Schiffes einen der bereitstehenden Busse und fahren los.

    Ein lokaler deutschsprachiger Guide begleitet uns im Bus und gibt uns während der Fahrt Informationen zunächst zur Stadt und ihrem Umland und dann weiter zu der Landschaft, die wir auf der Fahrt durchqueren.

    Die Landschaft die wir durchfahren gleicht der, die wir teilweise bereits von der Fahrt mit der Bergensbanen kennen. Es dominieren große Wasserflächen, hohe, teils schneebedeckte Berge und schroffe Felswände.

    An einer Stelle überqueren wir den Storfjord mit einer Fähre.

    Fähre von Linge nach Eidsdal über den Storfjord

    Kurz darauf kommt zum ersten Mal tief unter uns der Geirangerfjord in Sicht.

    Blick aus der Höhe auf ein winziges Stück des Geirangerfjords.

    An einem Aussichtspunkt hält der Bus an und hier haben wir die Möglichkeit, einen deutlicheren Blick auf den Fjord zu werfen. Zu meinem großen Entsetzen liegt vor der kleinen Ortschaft Geiranger, die nur 250 Einwohner hat, ein riesiges Kreuzfahrtschiff eines bekannten deutschen Reisegiganten.

    Schließlich erreichen wir gegen Mittag den Ort Geiranger und begeben uns dort auf den Katamaran, der uns nach Ålesund zurückbringen wird.

    Nach der Abfahrt aus Geiranger passieren wir zunächst die Wasserfälle der weltberühmten „Sieben Schwestern“, die – wie der gesamte Fjord – zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Wegen anhaltender Trockenheit in den vergangenen Wochen und Monaten sind allerdings zurzeit drei der sieben Wasserfälle versiegt.

    Die Sieben (aktuell nur vier) Schwestern.

    Von der gegenüberliegenden Felswand ergießt sich der Bräutigam in den Fjord, der die sieben Schwestern verschmähte, weshalb sich der Sage nach diese und schließlich auch er selbst in Wasserfälle verwandelten.

    Der „Bräutigam“

    Nach etwa zweieinhalb Stunden Fahrt mit dem Katamaran kommen wir schließlich wieder in Ålesund an.

    Da bis zum Abendessen respektive dem Ablegen des Schiffes noch reichlich Zeit ist, unternehmen wir noch einen Bummel durch die Stadt.

    Ålesund gilt als eine der schönsten Städte Norwegens. Die Stadt wurde nach einer verheerenden Brandkatastrophe in der Nacht auf den 23. Januar 1904, bei der weite Teile der vorher aus Holz gebauten Stadt zerstört wurden, nahezu komplett im Jugendstil wieder aufgebaut.

    Pünktlich um 20:00 Uhr legt das Schiff in Ålesund ab. Gegen 22:00 Uhr erreichen wir den Hafen von Molde, wo aber wieder nur ein kurzer Stopp zum Entladen von Gütern und dem Wechsel einiger Fahrgäste eingelegt wird.

    Blick auf den Hafen von Molde

    Danach ist es Zeit, ins Bett zu gehen, um für den morgigen Tag und die dann anstehende Besichtigung der alten Hauptstadt der Wikinger gerüstet zu sein.

    #Ålesund #Geiranger #Geirangerfjord #Hurtigruten #Molde #Norwegen #Reise #SiebenSchwestern

  3. #SiebenSchwestern #SevenSisters - die imposanten #Kreidefelsen an der englischen #Küste hier im Süden zwischen #Eastbourne und #Brighton. Es sind schon einige Touristen unterwegs, aber es ist nicht zu überlaufen. Mit etwas Mühe ist am örtlichen Parkplatz auch für ein #Womo Platz zu finden (nicht zur Übernachtung geeignet). #iphonephotography #travelogue /2

  4. #SiebenSchwestern #SevenSisters - die imposanten #Kreidefelsen an der englischen #Küste hier im Süden zwischen #Eastbourne und #Brighton. Es sind schon einige Touristen unterwegs, aber es ist nicht zu überlaufen. Mit etwas Mühe ist am örtlichen Parkplatz auch für ein #Womo Platz zu finden (nicht zur Übernachtung geeignet). #iphonephotography #travelogue /2

  5. #SiebenSchwestern #SevenSisters - die imposanten #Kreidefelsen an der englischen #Küste hier im Süden zwischen #Eastbourne und #Brighton. Es sind schon einige Touristen unterwegs, aber es ist nicht zu überlaufen. Mit etwas Mühe ist am örtlichen Parkplatz auch für ein #Womo Platz zu finden (nicht zur Übernachtung geeignet). #iphonephotography #travelogue /2

  6. #SiebenSchwestern #SevenSisters - die imposanten #Kreidefelsen an der englischen #Küste hier im Süden zwischen #Eastbourne und #Brighton. Es sind schon einige Touristen unterwegs, aber es ist nicht zu überlaufen. Mit etwas Mühe ist am örtlichen Parkplatz auch für ein #Womo Platz zu finden (nicht zur Übernachtung geeignet). #iphonephotography #travelogue /2