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Würde Trump christlich handeln, hätte Putin ein Problem
Die Vorstellung, dass ein amerikanischer Präsident wie Donald Trump sich streng an die 10 Gebote sowie das Doppelgebot der Liebe halten könnte, wirft die Frage auf, ob dies zu einer grundsätzlich anderen Außenpolitik führen würde.
Bei genauer Betrachtung der christlichen Werte entstünde das Bild eines Staatsoberhaupts, das auf Friedenspolitik, Empathie und Gerechtigkeit setzen würde– Werte, die in Zeiten des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und der wachsenden Angst in Europa entscheidend sind.
1. Die 10 Gebote als moralische Leitplanken
Die 10 Gebote beinhalten grundlegende Imperative wie „Du sollst nicht töten“, „Du sollst nicht stehlen“ oder „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden“. Würde Trump als Präsident diese Gebote ernst nehmen, müsste er sich eindeutig auf die Seite des Opfers stellen – in diesem Fall der Ukraine, die von Russland brutal angegriffen wurde. Ein solcher Ansatz würde eine klare Haltung gegen Aggression, Landraub und Kriegsverbrechen erfordern.
Ein wahrhaft christlicher Präsident könnte sich daher nicht mit einem Diktator wie Putin verbünden, der für die Massaker an Zivilisten, die Deportation von Kindern und die Zerstörung ganzer Städte verantwortlich ist. Stattdessen würde er sich für die Verteidigung der Unschuldigen und den Schutz der Ukraine einsetzen.
2. Das Doppelgebot der Liebe als politisches Handlungsmuster
Das Doppelgebot der Liebe – „Liebe Gott und liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ – ist eine Zusammenfassung der christlichen Ethik. Seine politische Anwendung bedeutet, Mitgefühl und Solidarität mit denjenigen zu zeigen, die unter Unrecht und Gewalt leiden.
Würde Trump sich an dieses Gebot halten, müsste er erkennen, dass die Ukraine nicht einfach ein „Verhandlungsthema“ ist, sondern ein unabhängiges Land, das sich gegen einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg verteidigt. Ein wahrhaft christlicher Präsident würde alles tun, um die Ukraine militärisch und humanitär zu unterstützen, anstatt die russische Propaganda nachzuplappern und sich mit einem Kriegsverbrecher wie Putin auf Deals einzulassen.
3. Der Kontrast zur realen Politik
In der Realität steht Trumps Verhalten in direktem Widerspruch zu christlichen Werten. Lügen, Egoismus und Machtstreben prägen seine Politik. Statt sich für die Ukraine als Opfer des russischen Angriffskriegs einzusetzen, stellt er sich auf die Seite des Täters. Seine Sympathien für Putin, seine Angriffe auf die NATO und sein Desinteresse am Leiden der Ukrainer zeigen, dass seine Entscheidungen nicht von christlichen Werten, sondern von wirtschaftlichen und persönlichen Interessen geleitet sind.
4. Die Bedeutung für Europa und die Ukraine
Gerade Europa und die Ukraine sehnen sich nach Stabilität und Sicherheit. Wäre Trump ein echter Christ, so wie es die These postuliert, würde er die Ukraine als Schutzwall gegen russische Aggression begreifen und sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die europäischen Demokratien nicht unter die Kontrolle eines imperialistischen Diktators geraten.
Anstatt der Ukraine eine Kapitulation oder „Verhandlungen“ aufzuzwingen, bei denen Russland seine Eroberungen behalten könnte, würde ein wahrhaft christlicher Trump die Wahrheit aussprechen: Dass Putin einen Vernichtungskrieg führt, dass die Ukraine Unterstützung braucht, und dass die Demokratien der Welt gemeinsam verhindern müssen, dass sich russische Aggression weiter nach Moldau, Georgien oder gar ins Baltikum ausbreitet.
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine zeigt, wie relevant moralische Prinzipien für das politische Handeln eines Staatsoberhaupts sind. Würde sich Trump strikt an die 10 Gebote und das Doppelgebot der Liebe halten, wäre eine Politik undenkbar, die Russlands Kriegsverbrechen verharmlost oder die Ukraine im Stich lässt.
Stattdessen würde er für Gerechtigkeit eintreten, die Ukraine mit aller Kraft unterstützen und klarstellen, dass es keine Deals mit Kriegsverbrechern geben darf.
Ein wahrhaft christlicher Trump würde die Ukraine nicht zum Opfer eines geopolitischen Kuhhandels machen, sondern ihre Souveränität und Unversehrtheit als gottgegebenes Recht verteidigen. Dadurch würde er nicht nur der Ukraine, sondern ganz Europa die Angst nehmen – denn der einzige Weg, Putins Angriffskriege zu stoppen, ist eine klare und entschlossene christliche Haltung gegen das Böse.
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Die positiven Ereignisse des Jahres 2024
„Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe“: Ein Rückblick auf die positiven Ereignisse des Jahres 2024
Die Jahreslosung 2024 aus 1. Korinther 16,14 – „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe“ – fordert uns auf, unser Handeln von Liebe leiten zu lassen. Ein Blick auf die Ereignisse des Jahres 2024 zeigt, wie diese Maxime in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft verwirklicht wurde.
Medizinische Fortschritte und Gesundheitswesen
Im Jahr 2024 wurden bedeutende Fortschritte in der Medizin erzielt. So wurde Kap Verde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als malariafrei zertifiziert, und Länder wie Ghana intensivierten ihre Impfprogramme, was sie in die Phase der Eliminierung der Krankheit führte. Auch Namibia, Benin, Liberia und Sierra Leone verzeichneten erhebliche Fortschritte im Kampf gegen Malaria.
In Deutschland wurden Maßnahmen ergriffen, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern. So wurden beispielsweise innovative Lösungen gegen Rückenschmerzen entwickelt, wie eine KI-App aus Magdeburg, die Patienten unterstützt.
Umwelt- und Klimaschutz
Im Bereich des Klimaschutzes wurden 2024 wichtige Erfolge erzielt. Deutschland verzeichnete ein Rekordhoch bei den erneuerbaren Energien, was einen bedeutenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit darstellt.
Zudem pausierte Norwegen seine Pläne für den Tiefseebergbau, ein Zeichen für den wachsenden globalen Einsatz zum Schutz der Meeresumwelt.
Soziale Gerechtigkeit und Bildung
Im Kampf gegen die extreme Armut gab es positive Entwicklungen. Die weltweiten Raten extremer Armut, die während der COVID-19-Pandemie gestiegen waren, gingen zurück. Im Jahr 2022 lebten 713 Millionen Menschen in extremer Armut, und bis 2024 wurde diese Zahl auf etwa 615 Millionen gesenkt, was etwa 7% der Weltbevölkerung entspricht.
In Deutschland wurde eine Beschwerdestelle für Kommunalpolitiker:innen eingerichtet, die sich Bedrohungen, Hass und Hetze ausgesetzt sehen. Diese vom Bundesinnenministerium seit August 2024 eingerichtete Stelle bietet Hilfe und Beratung an und stärkt somit die Demokratie auf lokaler Ebene.
Kulturelle Ereignisse und gesellschaftlicher Zusammenhalt
Die Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland war ein herausragendes Ereignis, das den gesellschaftlichen Zusammenhalt förderte. Deutschland profitierte wirtschaftlich erheblich, mit einer Gesamtwertschöpfung von rund 7,44 Milliarden Euro. Über 90 Prozent dieser Summe stammten aus den Ausgaben der 2,7 Millionen Stadionbesucher, von denen 44 Prozent aus dem Ausland kamen.
Berlin zog eine positive Bilanz der Veranstaltung. Die Stadt wurde als weltoffene und gastfreundliche Metropole wahrgenommen, was den Tourismus langfristig positiv beeinflussen dürfte. Die Fanmeile in Berlin zog etwa 1,2 Millionen Besucher an, und Investitionen im Olympiastadion und Olympiapark verbesserten die Infrastruktur der Stadt.
Wirtschaftliche Entwicklungen
Die deutsche Wirtschaft erlebte 2024 positive Impulse. Beim ersten Start-up-Summit der Bundesregierung in Berlin wurde ein zwölf Milliarden Euro schweres Start-up-Paket präsentiert, maßgeblich finanziert von Schwergewichten der deutschen Wirtschaft. Dieses Paket soll deutschen Gründern mehr Wachstumskapital zur Verfügung stellen und die Innovationskraft Deutschlands stärken.
Zudem verzeichnete die Messebranche ein überraschend starkes Comeback nach den Herausforderungen der Corona-Krise. Die Kölnmesse beispielsweise erzielte 2023 unerwartet hohe Umsätze von 416 Millionen Euro und ein positives Ergebnis von 42 Millionen Euro, passend zum 100-jährigen Jubiläum. Auch andere deutsche Messegesellschaften wie München und Frankfurt stellten ähnliche Erfolge fest.
Theologischer Rückblick
Diese Ereignisse des Jahres 2024 spiegeln auch die Aufforderung der Jahreslosung wider, unser Handeln in Liebe zu gestalten. Ob in der Medizin, im Umweltschutz, in sozialen Initiativen oder kulturellen Veranstaltungen – überall dort, wo Liebe und Mitmenschlichkeit im Mittelpunkt stehen, werden positive Veränderungen möglich.
Möge uns die Jahreslosung weiterhin inspirieren, in allen Bereichen unseres Lebens die Liebe walten zu lassen und so zu einer besseren Welt beizutragen.
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Das Licht in der Dunkelheit
Es war ein kalter Dezemberabend in einer zerrissenen Welt. Die Straßen der Großstadt waren erfüllt von Hektik und Gleichgültigkeit. Krieg, politische Spannungen und Ungerechtigkeit hatten ihre Spuren hinterlassen, und es schien, als würde die Dunkelheit niemals weichen. Doch mitten in dieser Dunkelheit geschah etwas Unerwartetes.
Ein junges Paar, Maria und Josef, suchte verzweifelt nach einer Unterkunft. Maria war hochschwanger, und die Kälte der Nacht biss unerbittlich. Sie hatten bereits an vielen Türen geklopft, doch überall wurden sie abgewiesen. „Kein Platz für euch“, lautete die Antwort. Es schien, als hätte die Welt keinen Raum für neues Leben. Schließlich fanden sie Unterschlupf in einem verlassenen Lagerhaus am Stadtrand, das von Obdachlosen als Zuflucht genutzt wurde.
Dort, inmitten der Ärmsten, brachte Maria ihr Kind zur Welt. Kein glänzender Stall, kein Chor der Engel – nur das zarte Licht einer flackernden Kerze und die zitternden Hände einer alten Frau, die half, das Neugeborene in ein Stück Stoff zu wickeln. Doch in diesem Moment war alles andere vergessen. Das Kind, das sie Jesus nannten, strahlte eine Wärme aus, die alle Anwesenden berührte.
Die Nachricht von der ungewöhnlichen Geburt verbreitete sich schnell. Einige der Obdachlosen erzählten anderen von dem Kind, das wie ein Versprechen von Hoffnung wirkte. Bald kamen Menschen aus verschiedenen Teilen der Stadt, neugierig oder suchend. Ein Sozialarbeiter, der sich für die Vergessenen einsetzte, brachte Nahrung. Eine Aktivistin, die sich für Geflüchtete engagierte, brachte warme Kleidung. Ein Straßenmusiker, der sich von der Geschichte inspiriert fühlte, spielte eine Melodie, die die Herzen aller erreichte.
Unter den Besuchern war auch ein alter Priester, der seit Jahren an der Kälte der Welt verzweifelte. Als er Jesus ansah, fühlte er, wie seine Hoffnung zurückkehrte. „Das Licht leuchtet in der Dunkelheit, und die Dunkelheit hat es nicht überwältigt,“ flüsterte er und lächelte.
In den kommenden Wochen wurde das Lagerhaus zu einem Ort der Begegnung. Menschen, die sich zuvor fremd waren, fanden hier einen Moment des Friedens. Sie teilten Geschichten, Brot und Trost. Jesus, so klein und verletzlich, wurde für sie zum Symbol dafür, dass inmitten von Leid und Zerrissenheit immer noch Liebe und Hoffnung möglich waren.
Die Welt blieb düster, der Krieg tobte weiter, und die politischen Konflikte waren ungelöst. Doch in einer kleinen Ecke der Stadt wurde die Weihnachtsbotschaft lebendig: Gott ist da, mitten unter den Menschen. Nicht in Glanz und Gloria, sondern in der Einfachheit, im Teilen und im Glauben daran, dass das Gute stärker ist als das Böse.
Und so begann ein neues Kapitel, in dem die Hoffnung stärker war als die Angst.
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Luther, Schleiermacher, Tillich
SymbolbildDie Theologie ist geprägt von facettenreichen Denkansätzen, die sich aus unterschiedlichen Epochen und individuellen Fragestellungen speisen. Martin Luther, Paul Tillich und Friedrich Schleiermacher stehen exemplarisch für drei bedeutende Ansätze, die jeweils auf ihre Weise den Glauben, die menschliche Existenz und die Beziehung zu Gott interpretieren.
Martin Luther, der Reformator des 16. Jahrhunderts, legte den Fokus auf die Rechtfertigung des Menschen allein durch den Glauben (sola fide) und die Schrift als oberste Autorität (sola scriptura). In einer Zeit, die von kirchlicher Machtfülle und Werkgerechtigkeit geprägt war, betonte Luther die Unmittelbarkeit der Beziehung zwischen Gott und Mensch. Der Mensch ist nach Luther vor Gott gerechtfertigt, nicht durch seine Taten, sondern durch den Glauben an die Gnade Gottes, wie sie in Christus offenbar wird.
Friedrich Schleiermacher, der im frühen 19. Jahrhundert wirkte, legte den Schwerpunkt auf das individuelle religiöse Bewusstsein. Für ihn war Religion weder ein System von Lehren noch eine bloße Ethik, sondern primär das „Gefühl schlechthinniger Abhängigkeit“ vom Göttlichen. Schleiermacher suchte eine Synthese zwischen aufklärerischem Denken und pietistischer Frömmigkeit, indem er die subjektive Erfahrung in den Mittelpunkt stellte. Seine Theologie zielte darauf ab, Religion als Grunddimension menschlicher Existenz zu verstehen, die alle kulturellen Bereiche durchdringt.
Paul Tillich, ein prominenter Theologe des 20. Jahrhunderts, versuchte, die Theologie in den Kontext der modernen Welt zu stellen. Er definierte Gott als das „Sein selbst“ oder den „Grund des Seins“ und legte den Fokus auf die existenzielle Dimension des Glaubens. Tillichs Konzept der „Grenzsituationen“ zeigt, dass der Mensch in Momenten der Angst und Sinnsuche Gott als das Fundament seines Seins erfahren kann. Für Tillich war die Theologie ein Dialog zwischen dem zeitgenössischen Menschen und den ewigen Fragen des Seins.
Im Vergleich zeigt sich eine Entwicklung von einer Theologie, die sich auf die Autorität der Schrift (Luther), über die subjektive Erfahrung (Schleiermacher) bis hin zur philosophischen Reflexion der Existenz (Tillich) konzentriert.
Während Luther die objektive Gnade Gottes betont, rückt Schleiermacher die subjektive Wahrnehmung Gottes ins Zentrum. Tillich wiederum versucht, diese Ansätze in einem existenziellen Rahmen zu integrieren, der die modernen Fragen nach Sinn und Sein beantwortet.
Gemeinsam ist allen drei Denkern der Wunsch, den Glauben an Gott in ihrer jeweiligen Zeit zu vermitteln, doch sie tun dies mit unterschiedlichen Methoden und Schwerpunkten, die die Vielfalt theologischen Denkens illustrieren.
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Endstation Vergänglichkeit
Blätter fallen von den Bäumen,
vielfach Wege und Plätze säumen.
Der Sommer ist bereits vergangen
und der Herbst hat angefangen.
Manchmal befällt uns Wehmut,
denn das üppige Grün fanden wir gut.
Die Natur geht den Lauf der Welt,
so wie es sich seit der Schöpfung verhält.
Im melancholischen Vergehen
ist schon unscheinbar Neues zu sehen!
Eine winzige Knospe reift winzig heran
und sprießt mit Kraft, so gut sie kann.
Bald kündigt sich der Frühling an,
aufkeimende Hoffnung bricht sich Bahn.
Die Jahreszeiten zeigen in deutlicher Weise:
Wir befinden uns auf einer zeitlichen Reise.
Der Mensch ist Teil des Vergänglichen,
doch nicht unter dem Fluch des Vergeblichen!
Wie nach dem Winter Totgeglaubtes erwacht,
so erwarten wir Neues, von Gott erdacht.
Der Tod wird Durchbruch zum neuen Leben.
Glaube und Wille sind jedem mitgegeben,
damit wir uns entscheiden für die Herrlichkeit:
Bei Gott in Freud oder ohne Gott im Leid,
ewiglich!
Der Glaube an Christus errettet: 1.Thess.4,13-14
Ingolf Braun
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Der Ruf des Propheten: Eine Stimme gegen den Krieg
Und es begab sich zu jener Zeit, da ein großer Sturm des Unheils über die Länder kam. Ein mächtiger König im Osten erhob seine Hand zur Zerstörung und sandte seine Krieger in das Land der Nachbarn, um Städte zu verwüsten, Felder zu verbrennen und das Volk in Schrecken zu stürzen. Der Boden bebte, und die Himmel weinten, denn die Erde war erfüllt von Blut und Klagen.
Inmitten des Tumults erhob Gott seine Stimme zu dem Propheten Nataniel, einem demütigen Mann aus den Hügeln des Westens. Nataniel hütete seine Schafe, als der Herr ihn rief und sprach:
„Steh auf, Nataniel, mein Knecht, und geh hin zu dem König, der Krieg führt! Verkünde ihm meine Worte, denn seine Taten sind ein Gräuel vor meinen Augen.“
Und Nataniel antwortete: „Herr, wer bin ich, dass ich vor diesen König treten könnte? Seine Macht ist groß, und seine Ohren sind verschlossen für Wahrheit.“ Doch der Herr sprach:
„Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Dein Mund soll sprechen wie Feuer, und mein Wort wird sein wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert.“
So machte sich Nataniel auf den Weg, durch Wüsten und Flüsse, bis er an die Tore der großen Stadt des Königs gelangte. Er wurde vor den Thron geführt, wo der König saß, umgeben von seinen Kriegern und Beratern.
Nataniel trat vor und sprach: „So spricht der Herr, der Gott der Himmel und der Erde: Warum hast du das Blut Unschuldiger vergossen und das Land deines Bruders in Asche gelegt? Meinst du, ich sehe es nicht? Dein Herz ist wie Stein, deine Hände sind rot von Schuld. Kehre um von deinem bösen Weg, damit ich dich nicht mit Feuer heimsuche und dein Reich in Staub zerstreue!“
Der König lachte höhnisch und sprach: „Wer bist du, dass du mich belehrst? Habe ich nicht Macht über Leben und Tod? Deine Worte sind wie Wind.“ Doch Nataniel antwortete: „Der Herr ist ein Gott der Gerechtigkeit. Er wird die Stolzen erniedrigen und die Unterdrücker richten. Deine Mauern werden fallen, deine Macht wird vergehen, und dein Name wird wie Rauch sein, der verweht. Kehre um, solange du noch kannst!“
Da erhob sich ein großer Sturmwind, und die Lampen im Palast erloschen. Die Krieger erzitterten, und der König war voller Zorn. Doch Nataniel sprach: „Ich habe meine Worte gesagt. Ob du hörst oder nicht, das Gericht Gottes wird kommen.“
Und er verließ den Palast und kehrte in die Stille der Berge zurück. Doch die Worte des Propheten hallten im Herzen des Königs wider, und die Tage des Krieges wurden gezählt. Der Herr brachte sein Gericht über die Mächtigen, und Frieden kehrte ein – aber nur für die, die Gottes Stimme gehört hatten.
So möge jeder, der Macht besitzt, diese Worte hören: „Der Herr richtet die stolzen Herzen und erbarmt sich der Demütigen. Selig ist, wer Frieden sucht, denn er wird das Angesicht Gottes schauen.“
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Frieden auf Erden? – Eine Weihnachtsgeschichte zwischen Himmel und Krieg
Es war eine kalte Nacht im Dezember. Die Welt war still – doch nicht überall. Fernab der warmen Kerzenlichter, die in deutschen Stuben flackerten, dröhnten die Motoren von Panzern durch den Schnee der ukrainischen Steppe. Über Kiew zogen dunkle Wolken, begleitet vom Heulen der Sirenen. Ein Engel blickte vom Himmel herab. Sein Name war Gabriel. Er hatte einst die frohe Botschaft verkündet: „Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens!“ Doch nun stand er da, ratlos, als ob seine Flügel zu schwer geworden wären.
Unter ihm lag eine zerstörte Stadt. Der goldene Schimmer der Sophienkathedrale, einst ein Symbol des Glaubens und der Hoffnung, war überdeckt vom Grau des Krieges. In einer kleinen Notunterkunft, tief unter der Erde, drückte eine Mutter ihr Kind an die Brust. Sein Name war Mykola – benannt nach dem Heiligen Nikolaus. Der Junge hatte keine Worte für das Leid, das er gesehen hatte, doch seine Augen sprachen von einer Stille, die nur Kinder des Krieges verstehen.
Die Krippe der Gewalt
In einem anderen Teil der Welt saß ein Mann. Sein Gesicht war hart, sein Blick unerbittlich. Auf seinem Tisch lag eine Karte Europas, gespickt mit Markierungen. „Die Welt versteht nur Stärke“, murmelte er, während er die Schachfiguren des Krieges über das Spielfeld seiner Macht schob. Wladimir war sein Name – doch er hatte vergessen, was sein Name bedeutet: „Herrscher des Friedens“. Seine Hand hielt eine Feder, doch er zog es vor, Schwerter zu führen.
Gabriel blickte zwischen den Welten hin und her, suchte nach einem Funken des göttlichen Lichts, das er einst gesehen hatte, als er die Hirten zur Krippe führte. Doch statt einer Krippe fand er Massengräber. Statt Hirten fand er Soldaten mit leeren Gesichtern. „Herr“, rief er schließlich verzweifelt gen Himmel, „wie kann Frieden geboren werden in einer Welt, die Gewalt anbetet?“
Ein neues Kind, ein neuer Funke
Doch dann geschah etwas. Ein Licht erschien in der Dunkelheit der Bunker. Eine Frau mit einem zerfetzten Mantel kniete nieder, und ihre Stimme erhob sich in einem leisen Lied. Es war ein Weihnachtslied, ein alter ukrainischer Choral, der von Hoffnung sprach, von einem Kind, das Frieden bringen würde. Mykola sah seine Mutter an, und zum ersten Mal seit Wochen lächelte er.
Gabriel sah dies und flog hinab. Er erschien der Frau und ihrem Kind in einer Vision. „Fürchtet euch nicht“, sagte er mit der Stimme, die einst Maria die Geburt Jesu verkündet hatte. „Ihr seid nicht allein. Die Mächte der Welt mögen euch quälen, doch in jedem Herz, das für Frieden schlägt, lebt die Verheißung Gottes weiter.“
Der Kampf um die Krippe
Doch Gabriel wusste, dass Worte allein nicht reichen würden. Er wandte sich an die Nationen, an die Völker, die zögerten, zu handeln. „Hört mich! Der Friede auf Erden ist nicht bloß ein Geschenk, das vom Himmel fällt. Er ist eine Verantwortung, die ihr tragen müsst! Der Tyrann, der dieses Land zerstört, wird nicht aufhören, bis ihr ihm Einhalt gebietet. Eure Untätigkeit wird zu einem Urteil – über ihn und über euch.“
Die Welt horchte auf. Menschen in Deutschland, Großbritannien und anderswo erhoben sich. Sie begannen, ihre Führer zu drängen, mehr zu tun – nicht nur für die Ukraine, sondern für die Gerechtigkeit selbst. „Denn wenn wir jetzt schweigen“, schrieb ein Kind in einem Brief ans Christkind, „wird es irgendwann kein Weihnachten mehr geben.“
Ein Funken Hoffnung
Zurück in Kiew erhob sich Mykola. Mit einem Stück Kreide, das er im Bunker gefunden hatte, zeichnete er ein Kreuz an die Wand – ein Kreuz, das Licht reflektierte, das von den Kerzen stammte, die die anderen Überlebenden aufgestellt hatten. Dieses Licht wuchs, wurde heller und schien schließlich bis in den Himmel hinauf.
Gabriel lächelte. „Das ist die Macht der Liebe“, flüsterte er. „Sie wird die Welt verändern, wenn die Menschen es zulassen.“
Doch der Engel wusste auch: Frieden ist kein Zustand, sondern ein Kampf – einer, der Mut und Opfer erfordert. Die Krippe steht stets an der Grenze zwischen Licht und Dunkelheit. Die Frage ist: Auf welche Seite stellen wir uns?
Am Ende der Nacht sangen die Menschen in der Kälte ein letztes Lied, und es klang, als würden die Engel mitsingen:
„Ehre sei Gott in der Höhe, und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens!“#EngelUndKrieg #FriedeAufErden #frieden #HoffnungImKrieg #JesusCasa #Krieg #LichtInDerDunkelheit #Russland #TheologischeWeihnachtsgeschichte #Ukraine #UkraineKriegWeihnachten #Weihnachtsgeschichte #WeihnachtsgeschichteUkraine
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Gebet für Frieden und Hoffnung in der Ukraine
Gütiger und barmherziger Gott,
wir kommen vor Dich mit schweren Herzen, erfüllt von der Not und dem Leid in der Ukraine. Wir bitten Dich: Schenke den Menschen dort Deine Stärke, Deinen Trost und Deine schützende Hand, besonders in den Stunden der Angst und Gefahr.
Sei nahe bei den Familien, die auseinandergerissen wurden, bei den Kindern, die in der Dunkelheit Schutz suchen, und bei all jenen, die für ihr Land und ihre Freiheit kämpfen. Schenke ihnen Mut, Geduld und die Gewissheit, dass sie nicht allein sind.
Berühre die Herzen derer, die Gewalt säen, und wandle ihre Wege zu Frieden und Versöhnung. Lass Gerechtigkeit erblühen, wo Unrecht herrscht, und bringe Licht in die Dunkelheit des Krieges.
Gott, der Du die Völker vereinst, lass uns alle daran erinnern, dass wir Brüder und Schwestern sind, verbunden durch Deine Liebe. Stärke auch uns, damit wir helfen können – mit unseren Worten, unseren Taten und unseren Gebeten.
Wir vertrauen darauf, dass Dein Frieden letztlich größer sein wird als jeder Krieg und Deine Liebe stärker als jede Gewalt. Darum bitten wir Dich in Demut und Hoffnung.
Amen.
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Gott des Friedens und der Gnade,
wir kommen zu Dir mit gebrochenen Herzen und bitten um Schutz für die Menschen in der Ukraine. Schenke ihnen Mut und Hoffnung inmitten des Leids. Sei bei den Verwundeten, Trauernden und Vertriebenen, umhülle sie mit Deinem Trost.Wir bitten Dich, stärke die Führer, damit sie weise Entscheidungen treffen, die den Weg zum Frieden ebnen. Möge Deine Gerechtigkeit über die Ukraine wachen und alle, die den Frieden fördern, stärken.
Herr, schenke den Seelen, die durch Gewalt und Krieg verloren gingen, Ruhe. Gib den Lebenden die Kraft, eine bessere Zukunft aufzubauen, durch Deinen Geist der Versöhnung und Heilung.
Amen.
https://god.fish/2024/10/23/gebet-fuer-die-menschen-in-der-ukraine/
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Theologie ist niemals unpolitisch gewesen und kann es auch nicht sein. Die Frage, ob Theologie denn überhaupt politisch sein dürfen, ist daher irreführend. Tatsächlich war die Theologie immer eng mit den gesellschaftlichen und politischen Realitäten ihrer Zeit verwoben. Ihre Aufgabe ist es, die Welt zu interpretieren, ethische Urteile zu fällen und Hoffnung auf eine gerechtere Zukunft zu geben. Dies sind notwendigerweise politische Akte.
Die Bibel selbst, das zentrale Buch der christlichen Theologie, ist voller politischer Botschaften. Im Alten Testament begegnen wir Prophet*innen, die die Herrschenden ihrer Zeit für ihre Ungerechtigkeit verurteilten. Sie stellten sich auf die Seite der Unterdrückten, sprachen gegen Korruption und Missbrauch von Macht und erinnerten die Könige daran, dass sie dem Wohl des Volkes verpflichtet waren. Dies sind zutiefst politische Aussagen, die sich nicht nur an das Individuum, sondern an das gesellschaftliche Gefüge richten.
Jesus von Nazareth selbst war eine zutiefst politische Figur. Seine Botschaft vom Reich Gottes war eine revolutionäre Vision einer neuen Weltordnung, die die bestehenden Machtverhältnisse infrage stellte. Er rief zur Umkehr, zur Gerechtigkeit und zur Solidarität mit den Armen und Ausgegrenzten auf. Die Kreuzigung Jesu war letztlich auch ein politischer Akt, ein Ausdruck der Angst der mächtigen Elite vor der subversiven Kraft seiner Botschaft.
Auch in der Geschichte der Kirche finden wir immer wieder Beispiele für die politische Dimension der Theologie. Ob es die Befreiungstheologie in Lateinamerika war, die sich gegen Unterdrückung und für soziale Gerechtigkeit einsetzte, oder die Theologie Dietrich Bonhoeffers, die im Angesicht des Nationalsozialismus nicht schweigen konnte – Theologie muss politisch sein, um relevant zu bleiben. Sie muss eine Stimme für die Schwachen sein und der Macht entgegenstehen, wann immer diese das menschliche Leben bedroht.
Theologie kann daher nicht anders, als politisch zu sein. Wenn sie das Evangelium ernst nimmt, kann sie sich nicht zurückziehen und sich auf private Frömmigkeit beschränken. Sie ist aufgerufen, im Hier und Jetzt zu wirken, für Gerechtigkeit zu streiten und eine Vision einer besseren Welt zu verkünden. Gerade in einer Welt, die von Ungerechtigkeit, Ausbeutung und Unterdrückung geprägt ist, braucht es eine Theologie, die nicht schweigt, sondern spricht, die nicht stützt, sondern aufrüttelt und verändert. Eine Theologie, die politisch ist.
https://god.fish/2024/10/09/theologie-kann-nie-unpolitisch-sein/
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Und es begab sich zu der Zeit, daß Jesus nach München kam, der Stadt, die reich war an Gold und Gut, doch arm an Gnade. Und er ging durch die Straßen und sah das Volk, das eifrig seinen Geschäften nachging, und keiner achtete des Armen, der da litt.
Es waren aber einige, die in der Unterführung an der Isar lagen, hungrig und frierend. Da war ein Mann, der hieß Jakob, und er war seit vielen Jahren ohne Heimat, krank an Leib und Seele. Er streckte seine Hand aus, doch niemand gab ihm etwas.
Da trat Jesus zu ihm, sah ihn an und sprach: „Fürchte dich nicht, Jakob, denn ich bin gekommen, die zu suchen, die verloren sind.“ Jakob aber sprach: „Herr, wie sollte ich mich nicht fürchten? Niemand achtet mein, und die Stadt verachtet mich.“
Jesus aber legte seine Hand auf ihn und sprach: „Stehe auf, mein Freund, und sei geheilt.“ Und alsbald wurde Jakob stark und stand auf, und er lobte Gott. Und Jesus sprach zu ihm: „Geh hin, und verkünde, wie viel dir der Herr getan hat.“
Als das Volk solches sah, verwunderten sich viele und sprachen untereinander: „Wer ist dieser, der da die Kranken heilt und den Armen zu uns stellt?“ Und einige Reiche und Angesehene ärgerten sich und sprachen: „Soll dieser Bettler uns gleich sein? Warum achtest du ihn, den wir verachtet haben?“
Jesus aber wandte sich zu ihnen und sprach: „Ein Vater hatte zwei Söhne. Der eine blieb bei ihm und tat nach seinem Willen, der andere aber ging in die Ferne und verschwendete sein Erbe. Als dieser aber in Not geriet, kehrte er zurück, und sein Vater nahm ihn auf mit Freuden. Denn also spricht der Herr: Ich bin gekommen, zu suchen, was verloren ist.“
Da verstummten sie, denn sie erkannten, daß ihre Herzen hart waren. Einige aber von den Reichen murrten und sprachen: „Ist es recht, daß du dich mit den Obdachlosen und Armen und Sündern aufhältst?“ Jesus aber sprach zu ihnen: „Es sind nicht die Gesunden, die des Arztes bedürfen, sondern die Kranken. Gehet hin und lernet, was das heißt: Barmherzigkeit will ich, und nicht Überheblichkeit.“
Und er sprach zu den Jüngern: „Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. Gehet hinaus in die Straßen und Gassen der Stadt und bringet die Armen und Kranken, die Blinden und Lahmen zu mir, denn mein Haus soll voll werden.“
Und also ging das Wort von Jesus durch die Stadt, und viele folgten ihm und taten Buße.
https://youtu.be/tEyum9iGNvE?si=_CH9lK8xSklPRbSH
https://god.fish/2024/09/20/jesus-in-muenchen/
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Sehen Sie hier eine Andacht von Dekan Walter Jungbauer aus der altkatholischen Kirche.
https://youtu.be/GLQp0_8wKWY?si=RETh4BzxLXsO5IHy
Das Kreuz mit dem Kreuz. Wir Christinnen und Christen verehren einen Gott, der am Kreuz gestorben ist. Ein erklärungsbedürftiges Symbol. Zumal wir das ja nicht verbergen, sondern es in den Kirchen im Regelfall offensichtlich wird, wenn dort ein Kruzifix im Blickfeld der Gemeinde hängt. – Dazu habe ich mir in diesem Video ein paar Gedanken gemacht.
https://god.fish/2024/09/15/kreuz/
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Sehen Sie hier eine Andacht von Dekan Walter Jungbauer aus der altkatholischen Kirche.
https://youtu.be/e07YLGkuOAY?si=u7zt8WK1W2aYwyMI
Im Evangelium dieses Sonntags wird uns von einer der vielen Wunderheilungen Jesu erzählt. Aber hier – genau wie bei anderen Wunderheilungen – fordert Jesus dazu auf, nicht davon weiterzuerzählen. Denn es geht nicht um das Wunder. Es geht um etwas anderes. Und darüber mache ich mir in diesem Video ein paar Gedanken.
https://god.fish/2024/09/08/effata-oeffne-dich/
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Der Glaube, dass unsere Bemühungen im Kleinen wie im Großen letztlich nichts bewirken, ist eine gefährliche und zerstörerische Kraft. Diese Überzeugung, die uns lähmt und die Hoffnung auf positive Veränderung untergräbt, ist genau das, was der Teufel – der Durcheinanderbringer, der Diabolos – erreichen will. Der Teufel arbeitet nicht durch offensichtliche Zerstörung, sondern durch subtile Manipulation unseres Denkens. Er säht Zweifel, lähmt unseren Willen und treibt uns in die Resignation. Indem er uns glauben lässt, dass das Gute keine Auswirkungen hat, zerstört er die Ordnung der Schöpfung von innen heraus.
In der christlichen Theologie wird Satan oft als derjenige verstanden, der die Schöpfung und die Beziehungen innerhalb dieser göttlichen Ordnung stört. Seine Strategie ist nicht die direkte Konfrontation, sondern die subtile Zersetzung des Glaubens an die Wirksamkeit des Guten. Diesen Mechanismus hat auch die Philosophin Hannah Arendt in ihrem Konzept der „Banalität des Bösen“ beschrieben. Sie zeigt, wie gewöhnliche Menschen durch schrittweise Abstumpfung und moralische Trägheit in unfassbare Gräueltaten verstrickt werden, ohne die Tiefe ihres Handelns zu erfassen. Es ist nicht so, dass sie von Geburt an böse sind, sondern dass sie durch eine systematische Abkehr vom Glauben an das Gute und die eigene Verantwortung gefangen werden. Der Teufel triumphiert, wenn wir das Gefühl haben, dass unsere kleinen Bemühungen vergeblich sind.
Psychologisch gesehen verstärkt sich dieser Prozess der Resignation oft durch das Gefühl der Machtlosigkeit und Isolation. Wenn wir glauben, dass das System um uns herum zu mächtig ist oder unsere Anstrengungen im Vergleich zu den Herausforderungen zu klein erscheinen, neigen wir dazu, passiv zu werden. Dies führt zu einer Spirale der Untätigkeit, in der die anfängliche Skepsis sich in eine innere Überzeugung verwandelt. Menschen geben auf, bevor sie überhaupt begonnen haben, weil sie denken, dass ihre Taten bedeutungslos sind.
Theologisch betrachtet ist dies die raffinierte List des Bösen. Der Teufel ist nicht nur ein physischer Widersacher, sondern eine destruktive Kraft, die unseren Glauben an den Sinn der Schöpfung untergräbt. Die christliche Vorstellung von Sünde ist dabei nicht nur die Übertretung von Geboten, sondern auch das bewusste oder unbewusste Verweigern der Teilnahme am Guten. Wenn Menschen aufhören zu glauben, dass sie etwas verändern können, weichen sie dem göttlichen Auftrag aus, die Welt zu verbessern.
Die Heilung von dieser lähmenden Macht erfordert eine bewusste Entscheidung. Der Glaube an das Gute, so unscheinbar es im Moment erscheinen mag, ist das wirksamste Mittel gegen die Resignation. Jede gute Tat, jedes Bemühen, selbst wenn es unbemerkt bleibt, trägt zur Wiederherstellung der göttlichen Ordnung bei. Die christliche Theologie ermutigt uns, auf die Kraft des Guten zu vertrauen, auch wenn wir die Früchte unserer Bemühungen nicht sofort sehen.
Es ist letztlich eine Frage der Perspektive. Wer sich vom Zynismus des Bösen leiten lässt, sieht in allem, was nicht sofort Ergebnisse bringt, eine Niederlage. Doch wer sich vom Glauben an das Gute leiten lässt, erkennt, dass jeder kleine Schritt ein Teil des größeren göttlichen Plans ist. Das Böse triumphiert nicht in der Welt, sondern in den Köpfen der Menschen, die glauben, dass ihre Taten nichts wert sind. Deshalb ist es der entscheidende Akt des Widerstands, an der Überzeugung festzuhalten, dass unser Handeln Bedeutung hat. Es ist dieser Glaube, der dem Bösen die Macht entzieht und den Durcheinanderbringer entlarvt.
In einer Welt, die oft von negativen Schlagzeilen und scheinbar unüberwindbaren Krisen dominiert wird, ist es umso wichtiger, sich auf die Kraft des Einzelnen zu besinnen. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, durch kleine, aber bedeutende Taten zur Wiederherstellung der Ordnung beizutragen. Das Böse gewinnt nicht durch Gewalt, sondern durch Gleichgültigkeit.
https://god.fish/2024/09/06/der-kampf-gegen-die-laehmende-macht-des-boesen/
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Sehen Sie hier eine Andacht von Dekan Walter Jungbauer aus der altkatholischen Kirche.
https://youtu.be/6XGMcg6qxLc?si=NJ121ZoLU3vxAR_a
Die Botschaft Jesu verrückt Perspektiven. Was das für den Sinn des Lebens und auch für den Sinn der Religiosität bedeutet, darüber mache ich mir in diesem Video meine Gedanken.
https://god.fish/2024/06/09/ver-rueckt/
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Was nützt mit schmackhaftes Essen,
wenn es mich nicht satt macht?
Was nützt mir mühsame Arbeit,
wenn sie mir nur wenig Nutzen bringt?
Was nützt mir ein teurer Urlaub,
wenn er mir nur wenig Erholung bietet?
Was nützt mir eine aufstrebende Kariere,
wenn mir die Empathie fehlt?
Was nützt mir gut bezahlter Lohn,
wenn er mir keine Zufriedenheit gibt?
Was nützt mir prunkvoller Reichtum,
wenn mein Herz leer bleibt?
Was nützt mir beste Gesundheit,
wenn in mir Undankbarkeit vorherrscht?
Was nützt mir alle Weisheit der Welt,
wenn ich Gottes Willen* ignoriere?
Was nützt mir ein langes Leben,
wenn mir die Errettung durch Jesus fehlt?
Was nützt mir irgendein Glaube,
wenn er an Jesus Christus** vorbei gelebt wird?
Was nützt mir ein Lebenskonzept,
wenn es im Tod, ohne ewige Hoffnung endet?
*”Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit,
so wird euch alles gegeben werden (was wirklich benötigt wird).” Mt.6,33
**”Der dir alle deine Sünden vergibt …” Ps.103,3
Ingolf Braun
https://god.fish/2024/05/29/ohne-nutzen/
#christlicheWeisheit #Glaube #GlaubeUndRettung #Gott #innereLeere #Jesus #JesusCasa #materiellerReichtum #Psychologie #Sinnsuche #sinnvolleArbeit #spirituelleErfüllung #ZufriedenheitImLeben
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Ingolf Braun
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Sehen Sie hier eine Andacht von Dekan Walter Jungbauer aus der altkatholischen Kirche.
Wenn Gerüchte einmal in der Welt sind, können sie sehr hartnäckig sein. Warum ich mir durchaus wünsche, dass Gerüchte über die Gemeinschaft der Christinnen und Christen umlaufen würden, das erzähle ich in diesem Video.
https://god.fish/2024/05/05/geruecht-gedanken-zum-6-sonntag-der-osterzeit/
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