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#florencepugh — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #florencepugh, aggregated by home.social.

  1. Ari Aster – „Midsommar“ (2019)

    Was zu Beginn aussieht wie eine Postkarte aus dem letzten Schwedenurlaub, ist ein chirurgischer Eingriff mitten ins Herz einer Beziehung. Kein klassischer Horror, sondern eine radikale Dekonstruktion von Intimität, Macht und kultureller Projektion. Wo Hollywood den Schrecken meist in dunklen Kellern und Wäldern versteckt, wagt Ari Aster einen Gegenentwurf: Wir sehen alles im grellen Tageslicht, ohne jede Rückzugsmöglichkeit. Der Horror liegt in der Unerbittlichkeit des Lichts, das einfach alles aufdeckt. Mit Florence Pugh und Jack Reynor. (ZDF, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  2. Liam Neeson – The Commuter (2018)

    In Deutschland reden Bahnfahrer:innen über das Zugfahren fast nur noch in Tonlagen der finalen Verzweiflung. Verspätungen, kaputte Stellwerke, abgerissene Oberleitungen, entnervte Reisende. Der letzte Bahnchef ist inzwischen Geschichte, aber mal ehrlich, dessen Abgang ist auch nur eine Fußnote im Dauerdrama. Wer hierzulande Zug fährt, braucht Leidensfähigkeit. Vielleicht erklärt das, warum ein Film wie dieser auf mich so seltsam befreiend wirkt. Denn er zeigt einen Mann in einem Zug, der tatsächlich fährt. Pünktlich, unaufhaltsam, ohne jede Ausreden. (ZDF, Wh)