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#christianberkel — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #christianberkel, aggregated by home.social.

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  1. Oliver Hirschbiegel – „Das Experiment“ (2000)

    Ich weiß noch ziemlich genau, was mich an diesem Film schon damals gestört hat: Nicht die Gewalt, nicht die klaustrophobische Atmosphäre, nicht einmal die Radikalität, mit der Oliver Hirschbiegel seine Versuchsanordnung eskalieren lässt. Es war die Ernsthaftigkeit, mit der der Film sein Gefängnis als Beweisstück behandelt hat. Als würden sechs Tage in einer Knast-Simulation tatsächlich genügen eine Wahrheit über die Menschen herauszufinden. Heute fällt mir diese Ablehnung tatsächlich schwerer. (ARTE, Neu!)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  2. Helmut Dietl – „Rossini – Oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief“ (1997)

    Der Tod von Mario Adorf legt sich heute natürlich wie ein Filter über diesen Film. Plötzlich wirkt alles endgültiger, musealer – und gleichzeitig elektrischer. Denn Helmut Dietls Kinohit war zu seiner Zeit alles andere als ein leiser Abschied, sondern eine laute, lärmende, eitle, funkelnde Satire auf eine Branche, die sich selbst am liebsten im Spiegel sieht. Und das mit einem unglaublichen Ensemble, das zu seiner Zeit wahrscheinlich auf der absoluten Höhe seiner kollektiven Kunst gewesen ist. Unvergesslich! (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  3. Joachim Król – „Lautlos“ (2004)

    Deutsches Kino, das mal der Versuchung entsagt hat, Gewalt als reines Spektakel zu inszenieren. Dafür subtil, aber nicht weniger konsequent. Ein Film, der zeigt, dass Bedrohung nicht immer laut werden muss, um dennoch spürbar zu sein. Spannung entsteht hier aus Distanz, Beobachtung und aus den Leerstellen, die das Drehbuch lässt. Minimale Psychologisierung, fragmentarische Motivation, so wird Gewalt nicht heroisiert, sondern als Funktion eines Systems erkennbar – keine persönliche Deformation, kein moralisches Urteil, sondern nur kalte Realität. (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  4. Oskar Roehler, Oliver Masucci – „Enfant terrible“ (2020)

    Ich liebe es, wenn das Kino sich selbst zelebriert! Mit „Enfant terrible“ hat sich Oskar Roehler an ein Biopic gewagt, das den schillernden, selbstzerstörerischen Kosmos von Rainer Werner Fassbinder auf die Leinwand schleudert. Ein wilder Tanz, ein filmisches Delirium, das alles will – und dabei doch vor allem eines tut: sich selbst feiern. (ARTE, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/b/uWP

  5. Oskar Roehler über Rainer Werner Fassbinder – „Enfant terrible“ (2020)

    Ich liebe es, wenn das Kino sich selbst zelebriert! Mit „Enfant terrible“ hat sich Oskar Roehler an ein Biopic gewagt, das den schillernden, selbstzerstörerischen Kosmos von Rainer Werner Fassbinder auf die Leinwand schleudert. Ein wilder Tanz, ein filmisches Delirium, das alles will – und dabei doch vor allem eines tut: sich selbst feiern. (ARD)

  6. "Das Fremde wächst in der Nähe. Wie bei einem Baum das Wurzelwerk in Größe und Umfang dem Wipfel entspricht, so ist es auch hier. Fremd wurzeln wir im Verborgenen, greifen unter der Erde um uns und dehnen uns aus. Die Früchte, das, was wir sehen, heranreifend oder verfault, lebendig oder tot, korrespondieren mit dem, was wir in der Natur nicht sehen können und in der Familie nicht sehen dürfen. Dem Tabu. Jedes Kind erkennt es mit schlafwandlerischer Sicherheit.

    #ChristianBerkel, #DerApfelbaum

  7. "Meistens sprach er dann kein Wort. An seiner Seite lernte ich die verschiedensten Formen der #Stille kennen, traurig, gelöst, wütend, nachdenklich, bedrückt, verträumt, verschmitzt oder ahnungsvoll. Ob man Teil dieses Schweigens war, ließ sich ebenso wenig beantworten wie die Frage, ob man die Traumwelten eines Schlafenden bevölkert. An guten Tagen war die unsichtbare Wand zwischen uns durchlässig. Dann konnte ich Fragen stellen."

    #ChristianBerkel, #Ada

  8. Andrea Sawatzki hätte gern Enkelkinder - allerdings dürfen sich ihre Söhne damit Zeit lassen. "Die Ehe ist doch in mancherlei Hinsicht ein ziemlicher Verzicht."
    Schauspielerin Andrea Sawatzki: "Die Ehe ist doch in mancherlei Hinsicht ein ziemlicher Verzicht" - DER SPIEGEL - Panorama
    #Panorama #AndreaSawatzki #ChristianBerkel
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