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#queeruferlos — Public Fediverse posts

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  1. politische Kunst: Musik, Bücher und Fotos am CSD

    CSD-Muenchen.de hat das ganze Programm der PrideWeeks 11.-28. Juni ’26

    §175 und seine Auswirkungen bis heute

    In Bayern galt bis 1871, bis zum Beitritt des Königreich Bayern zum Deutschen Reich, französisches Recht, das keine Verfolgung der Homosexualität kannte.

    Vor 150 Jahren hat uns König Ludwig II. mit dem Verkauf Bayerns an das neue Kaiserreich gegen eine Menge Geld aus Bismarcks „Reptilienfonds“ für den Bau seiner Schlösser, die nach seinem Willen nach seinem Tode in die Luft gesprengt werden sollten, statt dem bisher geltenden französischen Recht (ohne einen solchen Paragraphen) das preußische Kaisertum und sein Strafrecht mit den §§175 eingebrockt.

    Aber in Täuschland schreiben wir unsere Geschichte immer schön, wie alle ReGierenden, machen aus Ludwig einen traurig verirrten gemordeten Märchenkönig und in München auch aus einer Siegesgöttin nach dem 1870er Krieg gegen Frankreich einen „Friedensengel“. „Kein Kuß mehr, Reinheit … Königtum!“

    Der politische Kampf gegen §175 von Ulrichs und Hirschfeld

     Karl Heinrich Ulrichs versuchte mit neuen Worten wie „Urningen“ (vom Uranus her orientiert) eine andere Identität und Liebesorientierung zu beschreiben, was später auch Magnus Hirschfeld mit den Zwischenstufen aufgriff: Medizinische Erklärungen für Besonderheiten des Körpers und der sexuellen Orientierung und Psyche auf die Reihe zu bekommen:

    Ein junger Mann aus dem Norden meldet sich 1867 mit einem Vortrag zu Wort, und die Juristen-Versammlung unterbricht ihn: Er solle doch nicht solche ungehörigen Ausführungen machen, und das gehe noch nicht einmal in Latein: Darin war er auch gut, aber viel zu früh mit seinen Forderungen, auch anders Liebende zu akzeptieren: 

    Erst 1990 wagte es ein Mediziner auf einem internationalen Ärzte-Kongress, die Abschaffung und Streichung der „Krankheit“ Homosexualität aus dem IDC, dem Internationalen Verzeichnis der Krankheiten zu fordern, seitdem begehen in aller Welt die bewussten Gruppen den IDAHOBIT* an jedem 17.Mai, um dies zu feiern:

    Im Odeon (heute Sitz des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren) tagt der Deutsche Juristentag. In der Plenarversammlung geht es auch um den – aus heutiger Sicht historischen Antrag von Karl Heinrich Ulrichs,

     „daß angeborne Liebe zu Personen männlichen Geschlechts nur unter denselben Voraussetzungen 
    zu strafen sei, unter welchen Liebe zu Personen des weiblichen gestraft wird;

    daß sie also straflos bleibe, solange weder Rechte verletzt werden (durch Anwendung oder Androhung von Zwang, durch Missbrauch unmannbarer [unerwachsener] Personen, bewußtloser etc.) noch öffentliches Ärgernis erregt wird.“

    Der Antrag wurde von der Leitung des Juristentages unterdrückt und nicht zur Beratung zugelassen, weil er, wie es im offiziellen Protokoll heißt, „wenn er hier nur zur Verlesung kommen würde, die tiefste Indignation bei allen Anwesenden erregen müßte, weil er im schroffsten Widerspruch nicht blos mit der positiven Gesetzgebung, sondern auch mit dem natürlichen Schamgefühl des Menschen steht.“

    Ulrichs schildert den Verlauf der turbulenten Sitzung, berichtet von Zustimmung und Ablehnung, von Unverständnis und Staunen. in: Wolfram Setz (Hrsg.): Karl Heinrich Ulrichs. München, 29. August 1867. 20 Seiten, München o.J., ISBN 978-3-935227-01-9 (Splitter 1 im forummuenchen.org/publikation/karl-heinrich-ulrichs-muenchen-29-august-1867

    Ein Jahr später wurde in Polen ein junger Jude geboren, später zum Arzt ausgebildet:

    Magnus Hirschfeld, Feindbild der Nazis

    Der Begründer der Sexualwissenschaft in Deutschland, mit dem international angesehenen Institut in BerlinMagnus Hirschfeld, hielt auch in München am 20.10.1920 einen Vortrag, anschließend wurde er von Hakenkreuzlern verfolgt und so brutal niedergeschlagen, dass im Krankenhaus „mit dem Schlimmsten“ gerechnet wurde. Am nächsten Tag konnte er in der Zeitung seine Todesanzeige lesen … magnus-hirschfeld.de
    teenvogue.com/story/lgbtq-institute-in-germany-was-burned-down-by-nazis
    Die Bücherverbrennung 6.Mai 1933 Berlin mit Goebbels-Rede https://youtu.be/kHCmiWaHUCw

    Magnus Hirschfeld hatte am 14.5. Geburts- und Sterbetag: 1868-1935, sah sein Lebenswerk zerstört: Als jüdisch-stämmiger Sexual-Wissenschaftler war er ein besonderes Feindbild der Nazis, die sein Institut und seine internationale Sammlung zur Kulturgeschichte der Sexualitäten zerstörten, seine Bücher und Bibliothek verbrannten.

    Seine Forschungen zu den verschiedenartigen Ausprägungen der Geschlechter und der sexuellen Orientierungen sind bis heute in der Bundesrepublik nicht genügend gewürdigt, die Lehrstühle für Sexualwissenschaft sind wieder reduziert: Reaktion seit bis hin zum §218 / §219 … immerhin eine rare Sondermarke 2018 zum 150. Geburtstag.

    „1897 gründete er in seiner Charlottenburger Wohnung in der Berliner Straße 104 (heute Otto-Suhr-Allee) mit dem Verleger Max Spohr, dem Juristen Eduard Oberg und dem Schriftsteller Franz Joseph von Bülow das Wissenschaftlich-humanitäre Komitee … für queeres Leben, wie wir heute sagen würden,

    Von 1899 bis 1923 gab Magnus Hirschfeld 23 Jahrgänge der Zeitschrift Jahrbuch für sexuelle Zwischenstufen heraus. … Seine Umschreibung auch für bisexuelle und trans- wie inter* Lebensformen. 1908 gründete er die Zeitschrift für Sexualwissenschaft, deren Herausgabe er im gleichen Jahr wieder einstellen musste.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Magnus_Hirschfeld

    «Die Begriffe übernatürlich, unnatürlich und widernatürlich sind Zeichen mangelnder Naturerkenntnis» Die Sexualwissenschaft hatte sich zur selben Zeit wie die Psychoanalyse mit einem Schwerpunkt in Berlin entwickelt: Vor allem Magnus Hirschfeld und seine Gesellschaft, sowie das Institut „1918 richtete er die Dr. Magnus-Hirschfeld-Stiftung ein, Grundlage für eine weitere Pionierleistung von ihm, die Gründung und Ausstattung der weltweit ersten Einrichtung für Sexualforschung – sein Institut für Sexualwissenschafthttps://de.wikipedia.org/wiki/Magnus_Hirschfeld

    Durch Wissenschaft zur Gerechtigkeit Textsammlung zur kritischen Rezeption, Magnus Hirschfeld Gesellschaft https://www.magnus-hirschfeld.de/publikationen/geschlecht-gesellschaft-sexualitat/durch-

    Queerer Aktionsplan auch für Bayern?

    Stand 2024 bundesweit in allen anderen Bundesländern: Es gibt einen queeren Aktionsplan und Ausführungen gegen Diskriminierung in den verschiedenen Lebensbereichen

    Die Situation der Aktionsgruppen in Bayern: Es hattte sich ein Organisationsnetz gebildet, der Bayrische Jugendring BJR und das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis koordinierten die Vorarbeiten in den organisierten Szenen, viele Gruppen und der Lesben- und Schwulenverband, jetzt LSVD+ – Verband Queere Vielfalt / Bayern sammelte die Informationen bei 32 CSD-Veranstaltungen 2024 auch in mittleren Städten, an regionalen Stammtischen und in örtlichen Selbsthilfegruppen, wachsende Vielfalt der thematischen Gruppen, bi+, poly, Fetisch, Alter, Musik … und die Übergabe der Materialien an das Bayrische Sozialministerium zur Ausarbeitung.

    Seitdem öffentlich: Stille. Interne Meldungen: Aiwanger ist dagegen. Läßt das Thema immer wieder streichen.

    Lesben- und Schwulenverband plus* LSVD⁺ im Mai 2026

    Die Rechte und die Sicherheit von LSBTIAQ* stehen weiterhin unter Druck

    Die automatisierte Weitergabe von Geschlechtseinträgen und Vornamen (einschließlich früherer Daten) an Sicherheitsbehörden im Rahmen des Selbstbestimmungsgesetzes (SBGG) in Bayern stellt nicht nur ein Zwangsouting mit damit verbundenen Sicherheitsrisiken für Betroffene dar, sondern bedeutet auch einen Verstoß gegen den Zweck des Offenbarungsverbots und den Datenschutz.

    Zudem bleibt die beschlossene Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) deutlich hinter den Versprechen der Bundesregierung zurück und verbessert den Schutz vor Diskriminierung lediglich punktuell. 

    Zum 17. Mai machten wir deutlich: Deutschland und die Bundesregierung stehen in der historischen Verantwortung, sich auch innerhalb der internationalen Gemeinschaft klar gegen Queerfeindlichkeit einzusetzen.

    Auch am 77. Geburtstag des Grundgesetzes bleiben LSBTIAQ* darin eine historische Leerstelle.

    Radio Queeruferlos

    Seit mehr als 30 Jahren, nun am 1.+3. Donnerstag des Monats 21-22h auf UKW 92,4 und auf DAB+ und im Internet, am 4. Juni und 18. Juni mit den wichtigsten aktuellen Ergänzungen:

    mit dem DJ und Musiker Jens Poenitsch und dem Künstler und Verleger Martin Arz :
    Eine Neue Band am CSD, die alte Formation und dazwischen viel als DJ –

    und ein Buch munich sounds better with you zur Zeit mit Donna Summer:
    Wir werden aus seinem aktuellen Leben und seiner Musik hören, und von der künstlerischen und verlegerischen Arbeit: Munich Sounds better with you – im Hirschkäfer-Verlag von Martin

    Graf Rumford und Horst Middelhoff 18.-26.

    RUMFORDSTRASSE 32 – Ein neuer Ort

    Geboren Massachusetts, hat Graf Rumford in München Spuren hinterlassen, die bis heute sichtbar sind:

    Als Erfinder der Rumford-Suppe und Initiator der Suppenküchen reformierte er die bayerische Armee und schuf den Englischen Garten.

    ab 18. Juni – 27.06.2026 -Marching on – Queere Proteste von Horst Middelhoff

    Die Ausstellung „Marching on“ präsentiert eine fotografische Retrospektive schwuler und queerer Protestbewegungen der Jahrtausendwende in München, Berlin und den USA.

    Die Aufnahmen stammen aus dem Nachlass des 2025 verstorbenen Fotografen Horst Middelhoff, der sich leidenschaftlich für die schwule Szene Münchens engagierte und diese zeitlebens mit seiner Kamera dokumentierte.

    Von farbenfrohen CSD-Paraden bis hin zu ACT-UP-Demonstrationen im Zuge der Aids-Krise spiegeln die Fotos eindrücklich die Vielfalt der queeren Community sowie ihre politische und programmatische Entwicklung im Wandel der Zeit.

    Zugleich erzählen sie aus der persönlichen Perspektive Horst Middelhoffs von den Menschen, die die queere Szene Münchens maßgeblich prägten und sie bis heute lebendig gestalten.

    Im Rahmen der Münchner Pride Weeks lädt die Ausstellung dazu ein, auf die Errungenschaften der LGBTIQ*-Community zurückzublicken, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich weiterhin solidarisch für queere Rechte einzusetzen.

    Die Ausstellung möchte die öffentliche Sichtbarkeit von LGBTIQ* stärken und einen Raum schaffen, in dem ein generationenübergreifender Dialog entstehen kann, der das Engagement früherer Aktivist*innen würdigt, gleichzeitig aber auch den Blick auf gegenwärtige Herausforderungen sowie zukünftige Perspektiven der queeren Community richtet.

    Die Ausstellung wird konzipiert und kuratiert von Lisa Hirdes, PLATFORM München und Albert Knoll,
    Forum Queeres Archiv München e.V. Ausstellungseröffnung: 18.06.2026, 19 Uhr.
    Die Ausstellung wird gefördert von der Münchner Regenbogen-Stiftung.

    #CSD #HirschkäferVerlag #HorstMiddelhoff #JensPoenitsch #KarlHeinrichUlrichs #MagnusHirschfeld #Muenchen #Queeruferlos
  2. CSD-Wochen und Demo München

    Während der #Bundestag den 17.5. als #Flaggentag für den #Rregenbogen festgelegt hat, der CSU-Bürgermeister in #Aschaffenburg die #Integration für so vollständig hält, dass so etwas nicht mehr nötig ist, #Dresden von den Vereinen die Kosten für kommerzielle Betreiber verlangt, feiert sich #München seit Tagen mit Fähnchen an Bus und Tram und bereitet zwei Wochen an Vorarbeiten vor: Die Ludwigstraße wird drei Tage mit Bühnen und Ständen die Forderungen bringen:

    CSD-Muenchen.de hat das ganze Programm der PrideWeeks 11.-28. Juni ’26

    §175 und seine Auswirkungen bis heute

    In Bayern galt bis 1871, bis zum Beitritt des Königreich Bayern zum Deutschen Reich, französisches Recht, das keine Verfolgung der Homosexualität kannte.

    Vor 150 Jahren hat uns König Ludwig II. mit dem Verkauf Bayerns an das neue Kaiserreich gegen eine Menge Geld aus Bismarcks „Reptilienfonds“ für den Bau seiner Schlösser, die nach seinem Willen nach seinem Tode in die Luft gesprengt werden sollten, statt dem bisher geltenden französischen Recht (ohne einen solchen Paragraphen) das preußische Kaisertum und sein Strafrecht mit den §§175 eingebrockt.

    Aber in Täuschland schreiben wir unsere Geschichte immer schön, wie alle ReGierenden, machen aus Ludwig einen traurig verirrten gemordeten Märchenkönig und in München auch aus einer Siegesgöttin nach dem 1870er Krieg gegen Frankreich einen „Friedensengel“. „Kein Kuß mehr, Reinheit … Königtum!“

    Queerer Aktionsplan auch für Bayern?

    Stand 2024 bundesweit in allen anderen Bundesländern: Es gibt einen queeren Aktionsplan und Ausführungen gegen Diskriminierung in den verschiedenen Lebensbereichen

    Die Situation der Aktionsgruppen in Bayern: Es hattte sich ein Organisationsnetz gebildet, der Bayrische Jugendring BJR und das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis koordinierten die Vorarbeiten in den organisierten Szenen, viele Gruppen und der Lesben- und Schwulenverband, jetzt LSVD+ – Verband Queere Vielfalt / Bayern sammelte die Informationen bei 32 CSD-Veranstaltungen 2024 auch in mittleren Städten, an regionalen Stammtischen und in örtlichen Selbsthilfegruppen, wachsende Vielfalt der thematischen Gruppen, bi+, poly, Fetisch, Alter, Musik … und die Übergabe der Materialien an das Bayrische Sozialministerium zur Ausarbeitung.

    Seitdem öffentlich: Stille. Interne Meldungen: Aiwanger ist dagegen. Läßt das Thema immer wieder streichen.

    Lesben- und Schwulenverband plus* LSVD⁺ im Mai 2026

    Die Rechte und die Sicherheit von LSBTIAQ* stehen weiterhin unter Druck

    Die automatisierte Weitergabe von Geschlechtseinträgen und Vornamen (einschließlich früherer Daten) an Sicherheitsbehörden im Rahmen des Selbstbestimmungsgesetzes (SBGG) in Bayern stellt nicht nur ein Zwangsouting mit damit verbundenen Sicherheitsrisiken für Betroffene dar, sondern bedeutet auch einen Verstoß gegen den Zweck des Offenbarungsverbots und den Datenschutz.

    Zudem bleibt die beschlossene Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) deutlich hinter den Versprechen der Bundesregierung zurück und verbessert den Schutz vor Diskriminierung lediglich punktuell. 

    Zum 17. Mai machten wir deutlich: Deutschland und die Bundesregierung stehen in der historischen Verantwortung, sich auch innerhalb der internationalen Gemeinschaft klar gegen Queerfeindlichkeit einzusetzen.

    Auch am 77. Geburtstag des Grundgesetzes bleiben LSBTIAQ* darin eine historische Leerstelle.

    Radio Queeruferlos

    Seit mehr als 30 Jahren, nun am 1.+3. Donnerstag des Monats 21-22h auf UKW 92,4 und auf DAB+ und im Internet, am 4. Juni und 18. Juni mit den wichtigsten aktuellen Ergänzungen:

    mit dem DJ und Musiker Jens Poenitsch und dem Künstler und Verleger Martin Arz :
    Eine Neue Band am CSD, die alte Formation und dazwischen viel als DJ –

    und ein Buch munich sounds better with you zur Zeit mit Donna Summer:
    Wir werden aus seinem aktuellen Leben und seiner Musik hören, und von der künstlerischen und verlegerischen Arbeit: Munich Sounds better with you – im Hirschkäfer-Verlag von Martin

    Graf Rumford und Horst Middelhoff 18.-26.

    RUMFORDSTRASSE 32 – Ein neuer Ort

    Geboren Massachusetts, hat Graf Rumford in München Spuren hinterlassen, die bis heute sichtbar sind:

    Als Erfinder der Rumford-Suppe und Initiator der Suppenküchen reformierte er die bayerische Armee und schuf den Englischen Garten.

    ab 18. Juni – 27.06.2026 -Marching on – Queere Proteste von Horst Middelhoff

    Die Ausstellung „Marching on“ präsentiert eine fotografische Retrospektive schwuler und queerer Protestbewegungen der Jahrtausendwende in München, Berlin und den USA.

    Die Aufnahmen stammen aus dem Nachlass des 2025 verstorbenen Fotografen Horst Middelhoff, der sich leidenschaftlich für die schwule Szene Münchens engagierte und diese zeitlebens mit seiner Kamera dokumentierte.

    Von farbenfrohen CSD-Paraden bis hin zu ACT-UP-Demonstrationen im Zuge der Aids-Krise spiegeln die Fotos eindrücklich die Vielfalt der queeren Community sowie ihre politische und programmatische Entwicklung im Wandel der Zeit.

    Zugleich erzählen sie aus der persönlichen Perspektive Horst Middelhoffs von den Menschen, die die queere Szene Münchens maßgeblich prägten und sie bis heute lebendig gestalten.

    Im Rahmen der Münchner Pride Weeks lädt die Ausstellung dazu ein, auf die Errungenschaften der LGBTIQ*-Community zurückzublicken, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich weiterhin solidarisch für queere Rechte einzusetzen.

    Die Ausstellung möchte die öffentliche Sichtbarkeit von LGBTIQ* stärken und einen Raum schaffen, in dem ein generationenübergreifender Dialog entstehen kann, der das Engagement früherer Aktivist*innen würdigt, gleichzeitig aber auch den Blick auf gegenwärtige Herausforderungen sowie zukünftige Perspektiven der queeren Community richtet.

    Die Ausstellung wird konzipiert und kuratiert von Lisa Hirdes, PLATFORM München und Albert Knoll,
    Forum Queeres Archiv München e.V. Ausstellungseröffnung: 18.06.2026, 19 Uhr.
    Die Ausstellung wird gefördert von der Münchner Regenbogen-Stiftung.

    #aktionsplanqueerbayern #csd #grafrumford #hirschkaferVerlag #jenspoenitsch #lsvd #martinarz #queeruferlos
  3. AG Queere Linke München in Queeruferlos.de

    AG Queere Linke in http://Queeruferlos.de

    am 2. okt. 2025 von 21-22h

    auf Radio Lora 92,4 und im Internet zu hören

    – im Hintergrund des Bildes halten Hände mit bunten Schleifen eine Regenbogenfahne

    Am 02.10.2025 um 21 Uhr auf Lora 92,4 in der Redaktion QueerUferlos sprechen wir über die Gründung der AG Queer München und die nächsten Ziele. Habt ihr Fragen oder wollt mitdiskutieren? Schaltet euch gerne live dazu unter 📞 089 48952305 und seid Teil des Gesprächs! Wir freuen uns auf euch! 🌈

    #QueerUferlos #Lora924 #AGQueerMünchen #QueerCommunity #LiveRadio #queermünchen #münchen #radio #queer #dielinke #LinkeBayern

    In München hat sich eine AG nun auch offiziell gegründet und SprecherInnen gewählt: Die gemeinsame Plattform dazu: queere_bildung und die queere_geschichte in München und Bayern, die queere_praxis mit dem Hintergrund queere_theorie und queeres_leben kommt am 2. Okt um 21h in Radio queeruferlos

    Die AG queer des Kreisverbands der Linken München ist eine offene queerpolitische Arbeitsgemeinschaft

    Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der Menschen in verschiedensten Lebensentwürfen gleichberechtigt glücklich leben können und in der das geschlechtliche Selbstverständnis und die sexuelle Orientierung jeder Person respektiert werden. Der Abwertung von Menschen aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität oder ihrer sexuellen Orientierung treten wir entschieden entgegen.

    Dabei verstehen wir unser Engagement als queersozialistisch, also untrennbar verbunden mit dem Widerstand gegen kapitalistische Ausbeutung und Profitlogik. Außerdem versehen wir unseren Kampf als queerfeministisch, da die Abwertung und Unterdrückung von queeren Personen untrennbar mit patriarchaler Macht verknüpft ist.

    Und schließlich ist ein befreites queeres Leben nur dann möglich, wenn auch rassisstische Denk- und Verhaltensweisen und der allgegenwärtige Ausschluss von Menschen mit Behinderungen überwunden werden. Denn eine Befreiung nur für Einige ist keine wirkliche Befreiung.

    Um das zu erreichen vernetzen wir uns untereinander und mit Akteuren aus verschiedenen Communities. Wir wollen die Stadtpolitik gestalten und Ansätze aus der Basis formulieren, um die queerpolitische Arbeit in der gesamten Linken mitzugestalten.

    Am 2.10.2025 im Radio Lora 92,4 und im Internet

    Wenn du dabei mitmachen möchtest, dann bist du uns herzlich willkommen. Egal ob Schwul, Lesbisch, Bi, Trans, Inter, Nichtbinär oder auf welche Art queer. Du hast einen Platz und eine Stimme bei uns. Und auch als Ally-endo-cis-hetero Person kannst du mithelfen – solange du in Wort und Tat unsere Werte teilst und unseren Raum positiv mitträgst.

    Mitarbeiten kannst du, auch ohne Parteimitglied zu sein: Auch in der Bundesarbeitsgemeinschaft: https://www.dielinke-queer.de

    Landesarbeitsgemeinschaft „Die Linke queer Bayern“

    https://www.die-linke-bayern.de/partei/zusammenschluesse/queer

    Queere Menschen sind eine bunt gemischte Gruppe von Personen verschiedener Sexualitäten und Geschlechtsidentitäten. Dies zeigen auch die verschiedenen Regenbogenflaggen, sowie die komplizierte Abkürzung „LGBTQIA+” mit den verschiedenen Facetten. Das Thema betrifft viele Menschen in unserem Land.

    Gegenüber cis-hetero veranlagten Mitbürger*innen sind wir eine Minderheit, die rechtlich immer noch nicht gleichgestellt ist. Da wir unsere Individualität zeigen und unsere Sexualität, sowie Identität frei leben, sind wir der ideale Angriffspunkt für rechtspopulistische Stimmungsmache und reaktionäre Ansichten.

    Das hat bis heute dazu geführt, dass homosexuelle Partnerschaften, Regenbogenfamilien und Lebensgemeinschaften, auch außerhalb eines binären, cis-normativen Weltbildes, nach wie vor in vielen Belangen benachteiligt werden.

    Gerade in Bayern wird von Konservativen immer noch nur ihr christlich-religiös beeinflusstes Weltbild als „Leitbild“ zugelassen. Sei es bei der Kindererziehung, der Gesundheitsversorgung, bei Behinderten und alten Menschen. Besonders queere junge Menschen, Migranten*innen und trans*Personen sind oft Ausgrenzung, Ungleichbehandlung, Angriffen und Beleidigungen ausgesetzt.

    Die innerhalb der Partei Die Linke verankerte sehr aktive Gruppe „Die Linke queer“ zeigt, dass Die Linke sich für queere Rechte einsetzt und queere Menschen aktiver Teil der Partei sind. Demokratie bedeutet nicht die Vorherrschaft der lauten Mehrheit! Demokratie heißt, allen Bürger*innen einer Gesellschaft die gleichen Rechte und Chancen einzuräumen.

    Unser Ziel ist, als Mitmenschen nicht nur toleriert, sondern in allen Belangen akzeptiert zu werden. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften und Ehen müssen in allen Punkten mit heterosexuellen gleichgestellt werden. Wir fordern Respekt und nicht nur Toleranz!

    Für eine demokratische Gesellschaft gilt, dass diese nur so menschlich ist, wie sie gegenüber ihren schwächste Glieder handelt. Wer Minderheiten schwächt, bekämpft oder gar verfolgt, der zerstört unsere Demokratie. Homophobe, transphobe und generell queerfeindliche Vereinigungen dürfen in unserem Land keine Chance haben. Dafür stehen wir mit unserer Partei Die Linke.

    Als Linke wissen wir, dass mit gleichen Rechten noch lange nicht alle Menschen die gleichen Chancen auf bezahlbaren Wohnraum, angemessene gesundheitliche Versorgung, ausreichende Entlohnung, gleiche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Einflussmöglichkeiten haben.

    Nur zusammen sind wir stark, daher begreifen wir uns als Teil der Menschen, jene von ihrer Arbeit leben und nicht von der Arbeit anderer. Wir kämpfen für die Verbesserung unserer Lebensbedingungen und besonders queerer Menschen, für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen, dem demokratischem Sozialismus.

    #dielinke #LinkeBayern #LiveRadio #Lora924 #queer #QueerCommunity #QueerUferlos #radio

  4. Am 11.5. um 21h in #Queeruferlos auf Radio Lora München 92,4: lora924.de
    Fritz mit Helen im Gespräch zum #IDAHOBIT:

    Am 17.5. findet – wie jedes Jahr – der ‚Internat. Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*phobie statt.

    20 #CSD's in Städten in #bayern fordern einen #Aktionsplan #LGBTIQ*

    Die #Demo läuft deshalb in diesem Jahr auf den Landtag zu.

    #Auftaktkundgebung ist um 19.30 Uhr auf dem #Marienplatz #München sei dabei!

    unterschreiben, weitergeben: action.allout.org/de/m/911d506

  5. Billie Holiday-Strange fruit Eines der berührendsten Lieder im Konzert "Respect" von #SusanneSpahn, mit den Hintergründen des Art-Directors und Malers #AndreasHirsch, die auf dem #CSD #München am 24.6.23 auf der #Kulturbühne am #Odeonsplatz eine Kostprobe zeigen, heute 21h vielleicht auch auf lora924.de Redaktion #Queeruferlos auf Radio Lora München UKW 92,4
    youtu.be/Web007rzSOI

  6. Do 19.1.23 ab 21h auf #lora924.de in der Redaktion #queeruferlos.de wird das #Dunkelfeld mit einem Sprecher des #LSVD in #Bayern mit beleuchtet: welche queeren / les / bi / schwulen Menschen wagen kein offenes Leben? Wie organisieren sie ihren #Untergrund?
    Welche Hilfen für die #Übergänge können wir anbieten - & wo? #diversity in den #Berufen wie #Lehrkräfte + #Polizei?

  7. Heute abend 21h #Radio - mit dem jungen Jimi in seiner #Gegensprechanlage zu politischem #Engagement, morgen mit Horst Kerwien in #Queeruferlos zu unsern queeren #Geschichten und #Sendungen - jeweils ein neues oder vertieftes Kennenlernen ...

    Http://lora924.de auch im netz
    und ihr könnt auch gerne anrufen und mitreden: 089 – 489 523 05

  8. @[email protected] Jetzt wärs natürlich schön, wenn du auch was reinschreibst, vor der Sendung morgen:

    Kunstpreis München 2022 an Cosy Pièro

    QueerUferlos: Das queere Radio auf LORA 92,4 FM sendet die ersten 3 Donnerstage im Monat von 21:00 bis 22:00 Uhr auf www.lora924.de

    Thema der 1074. Sendung am Donnerstag, 03.11.2022 um 21:00 Uhr:
    Der Kunstpreis der Landeshauptstadt München 2022 wurde an Cosy Pièro verliehen:

    Der Kunstpreis der Landeshauptstadt München wird als höchste städtische Auszeichnung im Bereich Bildende Kunst alle drei Jahre verliehen für das herausragende Gesamtwerk von Künstler*innen im Bereich Bildende Kunst und Fotografie, die München als Kunststadt Geltung und Ansehen verschaffen.

    In erster Linie soll ein künstlerisches Werk / eine künstlerische Persönlichkeit ausgezeichnet werden. Jeder Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

    Wir berichten von der feierlichen Verleihung am 25.10.2022 und sprechen mit der Preisträgerin über ihre Zeit als alleinerziehende Mutter und frauen-liebende Kneipenwirtin. Verantwortlich für die Sendung und am Mikrofon ist Horst Kerwien.

    #kunstpreis #muenchen #queer #cosyPiero #queeruferlos