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#magnushirschfeld — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #magnushirschfeld, aggregated by home.social.

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  1. Magnus Hirschfeld und Friedrich Wolf mit August Bebel: der befreite Körper

    eine Hommage in der le monde diplomatique im August 2026

    gemeinsam im Kampf gegen das Strafrecht des "abweichenden Verhaltens" & gegen #Faschismus

    #MagnusHirschfeld #FriedrichWolf #AugustBebel #zwischenstufen #175 #218 #WHK in #Berlin - auch in #München gab es eine Unterstützergruppe #wissenschaftlichhumanitäresKomitee

  2. politische Kunst: Musik, Bücher und Fotos am CSD

    CSD-Muenchen.de hat das ganze Programm der PrideWeeks 11.-28. Juni ’26

    §175 und seine Auswirkungen bis heute

    In Bayern galt bis 1871, bis zum Beitritt des Königreich Bayern zum Deutschen Reich, französisches Recht, das keine Verfolgung der Homosexualität kannte.

    Vor 150 Jahren hat uns König Ludwig II. mit dem Verkauf Bayerns an das neue Kaiserreich gegen eine Menge Geld aus Bismarcks „Reptilienfonds“ für den Bau seiner Schlösser, die nach seinem Willen nach seinem Tode in die Luft gesprengt werden sollten, statt dem bisher geltenden französischen Recht (ohne einen solchen Paragraphen) das preußische Kaisertum und sein Strafrecht mit den §§175 eingebrockt.

    Aber in Täuschland schreiben wir unsere Geschichte immer schön, wie alle ReGierenden, machen aus Ludwig einen traurig verirrten gemordeten Märchenkönig und in München auch aus einer Siegesgöttin nach dem 1870er Krieg gegen Frankreich einen „Friedensengel“. „Kein Kuß mehr, Reinheit … Königtum!“

    Der politische Kampf gegen §175 von Ulrichs und Hirschfeld

     Karl Heinrich Ulrichs versuchte mit neuen Worten wie „Urningen“ (vom Uranus her orientiert) eine andere Identität und Liebesorientierung zu beschreiben, was später auch Magnus Hirschfeld mit den Zwischenstufen aufgriff: Medizinische Erklärungen für Besonderheiten des Körpers und der sexuellen Orientierung und Psyche auf die Reihe zu bekommen:

    Ein junger Mann aus dem Norden meldet sich 1867 mit einem Vortrag zu Wort, und die Juristen-Versammlung unterbricht ihn: Er solle doch nicht solche ungehörigen Ausführungen machen, und das gehe noch nicht einmal in Latein: Darin war er auch gut, aber viel zu früh mit seinen Forderungen, auch anders Liebende zu akzeptieren: 

    Erst 1990 wagte es ein Mediziner auf einem internationalen Ärzte-Kongress, die Abschaffung und Streichung der „Krankheit“ Homosexualität aus dem IDC, dem Internationalen Verzeichnis der Krankheiten zu fordern, seitdem begehen in aller Welt die bewussten Gruppen den IDAHOBIT* an jedem 17.Mai, um dies zu feiern:

    Im Odeon (heute Sitz des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren) tagt der Deutsche Juristentag. In der Plenarversammlung geht es auch um den – aus heutiger Sicht historischen Antrag von Karl Heinrich Ulrichs,

     „daß angeborne Liebe zu Personen männlichen Geschlechts nur unter denselben Voraussetzungen 
    zu strafen sei, unter welchen Liebe zu Personen des weiblichen gestraft wird;

    daß sie also straflos bleibe, solange weder Rechte verletzt werden (durch Anwendung oder Androhung von Zwang, durch Missbrauch unmannbarer [unerwachsener] Personen, bewußtloser etc.) noch öffentliches Ärgernis erregt wird.“

    Der Antrag wurde von der Leitung des Juristentages unterdrückt und nicht zur Beratung zugelassen, weil er, wie es im offiziellen Protokoll heißt, „wenn er hier nur zur Verlesung kommen würde, die tiefste Indignation bei allen Anwesenden erregen müßte, weil er im schroffsten Widerspruch nicht blos mit der positiven Gesetzgebung, sondern auch mit dem natürlichen Schamgefühl des Menschen steht.“

    Ulrichs schildert den Verlauf der turbulenten Sitzung, berichtet von Zustimmung und Ablehnung, von Unverständnis und Staunen. in: Wolfram Setz (Hrsg.): Karl Heinrich Ulrichs. München, 29. August 1867. 20 Seiten, München o.J., ISBN 978-3-935227-01-9 (Splitter 1 im forummuenchen.org/publikation/karl-heinrich-ulrichs-muenchen-29-august-1867

    Ein Jahr später wurde in Polen ein junger Jude geboren, später zum Arzt ausgebildet:

    Magnus Hirschfeld, Feindbild der Nazis

    Der Begründer der Sexualwissenschaft in Deutschland, mit dem international angesehenen Institut in Berlin, Magnus Hirschfeld, hielt auch in München am 20.10.1920 einen Vortrag, anschließend wurde er von Hakenkreuzlern verfolgt und so brutal niedergeschlagen, dass im Krankenhaus „mit dem Schlimmsten“ gerechnet wurde. Am nächsten Tag konnte er in der Zeitung seine Todesanzeige lesen … magnus-hirschfeld.de
    teenvogue.com/story/lgbtq-institute-in-germany-was-burned-down-by-nazis
    Die Bücherverbrennung 6.Mai 1933 Berlin mit Goebbels-Rede https://youtu.be/kHCmiWaHUCw

    Magnus Hirschfeld hatte am 14.5. Geburts- und Sterbetag: 1868-1935, sah sein Lebenswerk zerstört: Als jüdisch-stämmiger Sexual-Wissenschaftler war er ein besonderes Feindbild der Nazis, die sein Institut und seine internationale Sammlung zur Kulturgeschichte der Sexualitäten zerstörten, seine Bücher und Bibliothek verbrannten.

    Seine Forschungen zu den verschiedenartigen Ausprägungen der Geschlechter und der sexuellen Orientierungen sind bis heute in der Bundesrepublik nicht genügend gewürdigt, die Lehrstühle für Sexualwissenschaft sind wieder reduziert: Reaktion seit bis hin zum §218 / §219 … immerhin eine rare Sondermarke 2018 zum 150. Geburtstag.

    „1897 gründete er in seiner Charlottenburger Wohnung in der Berliner Straße 104 (heute Otto-Suhr-Allee) mit dem Verleger Max Spohr, dem Juristen Eduard Oberg und dem Schriftsteller Franz Joseph von Bülow das Wissenschaftlich-humanitäre Komitee … für queeres Leben, wie wir heute sagen würden,

    Von 1899 bis 1923 gab Magnus Hirschfeld 23 Jahrgänge der Zeitschrift Jahrbuch für sexuelle Zwischenstufen heraus. … Seine Umschreibung auch für bisexuelle und trans- wie inter* Lebensformen. 1908 gründete er die Zeitschrift für Sexualwissenschaft, deren Herausgabe er im gleichen Jahr wieder einstellen musste.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Magnus_Hirschfeld

    «Die Begriffe übernatürlich, unnatürlich und widernatürlich sind Zeichen mangelnder Naturerkenntnis» Die Sexualwissenschaft hatte sich zur selben Zeit wie die Psychoanalyse mit einem Schwerpunkt in Berlin entwickelt: Vor allem Magnus Hirschfeld und seine Gesellschaft, sowie das Institut „1918 richtete er die Dr. Magnus-Hirschfeld-Stiftung ein, Grundlage für eine weitere Pionierleistung von ihm, die Gründung und Ausstattung der weltweit ersten Einrichtung für Sexualforschung – sein Institut für Sexualwissenschaft. https://de.wikipedia.org/wiki/Magnus_Hirschfeld

    Durch Wissenschaft zur Gerechtigkeit Textsammlung zur kritischen Rezeption, Magnus Hirschfeld Gesellschaft https://www.magnus-hirschfeld.de/publikationen/geschlecht-gesellschaft-sexualitat/durch-

    Queerer Aktionsplan auch für Bayern?

    Stand 2024 bundesweit in allen anderen Bundesländern: Es gibt einen queeren Aktionsplan und Ausführungen gegen Diskriminierung in den verschiedenen Lebensbereichen

    Die Situation der Aktionsgruppen in Bayern: Es hattte sich ein Organisationsnetz gebildet, der Bayrische Jugendring BJR und das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis koordinierten die Vorarbeiten in den organisierten Szenen, viele Gruppen und der Lesben- und Schwulenverband, jetzt LSVD+ – Verband Queere Vielfalt / Bayern sammelte die Informationen bei 32 CSD-Veranstaltungen 2024 auch in mittleren Städten, an regionalen Stammtischen und in örtlichen Selbsthilfegruppen, wachsende Vielfalt der thematischen Gruppen, bi+, poly, Fetisch, Alter, Musik … und die Übergabe der Materialien an das Bayrische Sozialministerium zur Ausarbeitung.

    Seitdem öffentlich: Stille. Interne Meldungen: Aiwanger ist dagegen. Läßt das Thema immer wieder streichen.

    Lesben- und Schwulenverband plus* LSVD⁺ im Mai 2026

    Die Rechte und die Sicherheit von LSBTIAQ* stehen weiterhin unter Druck. 

    Die automatisierte Weitergabe von Geschlechtseinträgen und Vornamen (einschließlich früherer Daten) an Sicherheitsbehörden im Rahmen des Selbstbestimmungsgesetzes (SBGG) in Bayern stellt nicht nur ein Zwangsouting mit damit verbundenen Sicherheitsrisiken für Betroffene dar, sondern bedeutet auch einen Verstoß gegen den Zweck des Offenbarungsverbots und den Datenschutz.

    Zudem bleibt die beschlossene Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) deutlich hinter den Versprechen der Bundesregierung zurück und verbessert den Schutz vor Diskriminierung lediglich punktuell. 

    Zum 17. Mai machten wir deutlich: Deutschland und die Bundesregierung stehen in der historischen Verantwortung, sich auch innerhalb der internationalen Gemeinschaft klar gegen Queerfeindlichkeit einzusetzen.

    Auch am 77. Geburtstag des Grundgesetzes bleiben LSBTIAQ* darin eine historische Leerstelle.

    Radio Queeruferlos

    Seit mehr als 30 Jahren, nun am 1.+3. Donnerstag des Monats 21-22h auf UKW 92,4 und auf DAB+ und im Internet, am 4. Juni und 18. Juni mit den wichtigsten aktuellen Ergänzungen:

    mit dem DJ und Musiker Jens Poenitsch und dem Künstler und Verleger Martin Arz :
    Eine Neue Band am CSD, die alte Formation und dazwischen viel als DJ –

    und ein Buch munich sounds better with you zur Zeit mit Donna Summer:
    Wir werden aus seinem aktuellen Leben und seiner Musik hören, und von der künstlerischen und verlegerischen Arbeit: Munich Sounds better with you – im Hirschkäfer-Verlag von Martin

    Graf Rumford und Horst Middelhoff 18.-26.

    RUMFORDSTRASSE 32 – Ein neuer Ort

    Geboren Massachusetts, hat Graf Rumford in München Spuren hinterlassen, die bis heute sichtbar sind:

    Als Erfinder der Rumford-Suppe und Initiator der Suppenküchen reformierte er die bayerische Armee und schuf den Englischen Garten.

    ab 18. Juni – 27.06.2026 -Marching on – Queere Proteste von Horst Middelhoff

    Die Ausstellung „Marching on“ präsentiert eine fotografische Retrospektive schwuler und queerer Protestbewegungen der Jahrtausendwende in München, Berlin und den USA.

    Die Aufnahmen stammen aus dem Nachlass des 2025 verstorbenen Fotografen Horst Middelhoff, der sich leidenschaftlich für die schwule Szene Münchens engagierte und diese zeitlebens mit seiner Kamera dokumentierte.

    Von farbenfrohen CSD-Paraden bis hin zu ACT-UP-Demonstrationen im Zuge der Aids-Krise spiegeln die Fotos eindrücklich die Vielfalt der queeren Community sowie ihre politische und programmatische Entwicklung im Wandel der Zeit.

    Zugleich erzählen sie aus der persönlichen Perspektive Horst Middelhoffs von den Menschen, die die queere Szene Münchens maßgeblich prägten und sie bis heute lebendig gestalten.

    Im Rahmen der Münchner Pride Weeks lädt die Ausstellung dazu ein, auf die Errungenschaften der LGBTIQ*-Community zurückzublicken, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich weiterhin solidarisch für queere Rechte einzusetzen.

    Die Ausstellung möchte die öffentliche Sichtbarkeit von LGBTIQ* stärken und einen Raum schaffen, in dem ein generationenübergreifender Dialog entstehen kann, der das Engagement früherer Aktivist*innen würdigt, gleichzeitig aber auch den Blick auf gegenwärtige Herausforderungen sowie zukünftige Perspektiven der queeren Community richtet.

    Die Ausstellung wird konzipiert und kuratiert von Lisa Hirdes, PLATFORM München und Albert Knoll,
    Forum Queeres Archiv München e.V. Ausstellungseröffnung: 18.06.2026, 19 Uhr.
    Die Ausstellung wird gefördert von der Münchner Regenbogen-Stiftung.

    #CSD #HirschkäferVerlag #HorstMiddelhoff #JensPoenitsch #KarlHeinrichUlrichs #MagnusHirschfeld #Muenchen #Queeruferlos
  3. First gay rights movement: Berlin’s wild 1920s queer history

    Today, Berlin is largely seen as one of the world’s most queer-friendly cities — and that was also…
    #Germany #DE #Europe #EU #Europa #Berlin #1920sBerlin #Eldorado #magnushirschfeld #Paragraph175 #WeimarRepublic
    europesays.com/germany/3869/

  4. #queer in #muenchen ist vielleicht leichter als in anderen Bereichen von #Bayern, aber es gab 40 #csd's letztes Jahr und ein #queererAktionsplan wird vorbereitet, auch die #Polizei hat eine Ausstellung zu ihrer früher schwierigen #Geschichte mit unseren #Zwischenstufen, wie es #MagnusHirschfeld benannt hatte

  5. #Regenbogenhauptstadt 🌈Jetzt bewerben!📝„#QueeresLeben in den Bezirken stärken und Aktionen zum #MagnusHirschfeld Tag fördern“ – Senat unterstützt Maßnahmen zur Förderung queeren Lebens in den Bezirken 🏳️‍🌈🏳️‍⚧️
    berlin.de/sen/asgiva/presse/pr #LSBTIQ #Queer

  6. #LGBTQI+ #Nazis #MagnusHirschfeld

    "The Gay Doctor Who Fought Nazis

    In the early 20th century, Magnus Hirschfeld was Europe’s foremost advocate for LGBTQ rights. Today, as the Right increasingly echoes Nazi ideas about gender and sexuality, we can learn from his example.

    Once upon a time in Berlin, there lived a fat, gay, Jewish nerd named Magnus Hirschfeld. He was a medical doctor who had a revelation early in his career: gay men were killing themselves, and he could stop it. First, he devoted himself to getting a draconian anti-gay law repealed. Then he started providing affirming mental health therapy to LGBTQ+ people.

    But he didn’t stop there. Magnus Hirschfeld could not see an injustice and leave it to fester. He started giving talks to other doctors worldwide about how OK it was to be queer. Then he started treating transgender people. He opened his own research institute in Berlin, where he brought in surgeons to conduct some of the world’s first gender-affirming surgeries, and suddenly, Berlin began to bloom as one of the queerest cities in the world.

    One man, now almost forgotten by history, empowered an entire LGBTQ community, and not just in Germany. Hirschfeld’s mission was to show the world that queerness was normal, beautiful, important, good. He hated racism and gave hormones to trans people. He told parents that their queer kids were OK and gave classes on how to navigate the world as an LGBTQ+ person. He gave talks about birth control and kinks as the LGBTQ sexual research center that he founded became a community center, and a queer cultural and medical museum too. Nazis tried to kill him twice, and they burned his life’s work to the ground in 1933. Hitler once called him 'the most dangerous Jew in Germany.' In other words, he was the hardest rock star you’ve never heard of."

    currentaffairs.org/news/the-ga

  7. In the final episode of our 3 part series on pioneering sexologist #MagnusHirschfeld, we delve into his life and times leading up to the decision to leave Germany for what would become an extended global lecture tour as his country and #Berlin - the city he loved - falls into the clutches of totalitarianism and Nazi takeover.

    listen via the link or wherever you get your podcasts

    open.spotify.com/episode/6R976

  8. In the second part of our 3 part episode on groundbreaking pioneer #sexologist #MagnusHirschfeld, we talk about his influence on German #genderidentity and #sexualpolitics up through World War One and his instrumental influence on #WeimarEra culture! Cabaret Clothes! Divine Decadence! #GenderEuphoria! Hurrah!

    listen where you get your podcasts!

    #WeimarBerlin #BerlinCabaret #1920sCabaret #1920s #lesbians #lesbianhistory #gays #gayhistory #bi #trans #transhistory #nonbinary #Berlin

  9. In our latest episode, Ryen and Megan talk about queer rights pioneer - #MagnusHirschfeld and his ground-breaking research and advocacy. In this first of three parts, we learn about Magnus's beginnings, his studies, travels and his beginnings as Germany's foremost sexologist in pre-Weimar Germany.

    listen via the link or wherever you get your podcasts!

    open.spotify.com/episode/4K9mC

  10. #MagnusHirschfeld, „#TransKult“ und die neue Rechte: Wie sind Antisemitismus und #Queerfeindlichkeit miteinander verbunden? Immer wieder werden #LSBTIQ- und judenfeindliche Narrative kombiniert. Die ideologischen Brücken bestehen seit dem 19. Jahrhundert
    tagesspiegel.de/gesellschaft/q

  11. Am 14. Mai 1935 starb Magnus Hirschfeld im Exil in Nizza. Er war 1897 der Anstoß für die weltweit erste Homosexuellenbewegung, als er in Berlin das Wissenschaftlich-humanitäre Komitee gründete. Bald schlossen sich auch Münchner Aktivisten an und eröffneten 1902 ein Unterkomitee.

    Ein Beitrag zu Magnus Hirschfeld und die Beziehung zu München und Bayern:

    forummuenchen.org/blog/2025/05

    #queerhistory #lgbtqia #queer #magnushirschfeld

  12. 🤗 Wer am gestrigen 14. Mai beim Magnus-Hirschfeld-Tag in Berlin den Online-Vortrag der vhs Steglitz-Zehlendorf nicht geschafft hat … Heute gibts einen weiteren Vortrag in der vhs X-hain.🏳️‍⚧️🏳️‍🌈 Der Eintritt ist frei! 👈🏽 Ab 18 Uhr geht’s los. ❤️
    ℹ️ vhsit.berlin.de/VHSKURSE/Busin
    #VHS #Berlin #Queer #LGBTQIA #Volkshochschule #Bildung #Diversity #magnushirschfeld @queerde

  13. Heute war in der Sandgasse in #heidelberg die diesjährige Gedenkveranstaltung für Magnus Hirschfeld.

    Nach Ansprachen aus der Queeren community und der Stadt, wurde von der Lesbisch-Schwulen Geschichtswerkstatt noch auf weitere Aushänge zu wichtigen queeren Persönlichkeiten der Heidelberger Stadtgeschichte hingewiesen, welche entlang der Sandgasse an die Bäume gehangen wurden.

    #heidelberg #queer #magnushirschfeld

  14. 👉🏻 🏳️‍⚧️🏳️‍🌈 Heute, am 14. Mai, ist Magnus-Hirschfeld-Tag in Berlin und wir haben am Abend den passenden Kurs: „Magnus Hirschfeld - Ein Pionier der Sexualwissenschaft und Vorkämpfer der Homosexuellenrechte (Online)“ mit der #vhs Steglitz-Zehlendorf 🤗

    ℹ️ vhsit.berlin.de/VHSKURSE/Busin

    #Berlin #Queer #magnushirschfeld #TransCommunity #queercommunity #Volkshochschule #Bildung @DrMauriceSchuhmann

  15. Heute ist #MagnusHirschfeldTag 🏳️‍🌈🏳️‍⚧️ Der deutsche Arzt & Sexualforscher, war schwul, Sozialist und Jude. Hirschfeld gründete vor über 100 Jahren das Institut für Sexualwissenschaft, wo er alle Sexualitäten erforschte. Er starb am 14. Mai 1935
    berlin.de/sen/lads/schwerpunkt #LSBTIQ #MagnusHirschfeld

  16. Wieder mal ein sehr schöner Text von @der_zaunfink zu den #NS #Bucherverbrennung en, #magnushirschfeld und die Zerstörung an die #Erinnerung der Zerstörung:

    "Wir erleben [in den USA] eine digitale Bücherverbrennung in einem Ausmaß, von dem die historischen Nazis nur träumen konnten. Nicht im Geheimen, sondern unter öffentlichem Jubel. Wir haben das alles schon einmal erlebt. Wir werden sehen, wie gründlich es diesmal geschieht."

    derzaunfink.wordpress.com/2025

  17. CW: Bücherverbrennung / queeres Wissen / Institut für Sexualwissenschaft

    Als Höhepunkt der „Aktion wider den undeutschen Geist“ verbrannten die Nazis am 10. Mai 1933 auf dem damaligen Opernplatz in Berlin tausende von Büchern. Heute werden wieder Namen wie Tucholsky, Brecht, Kästner und Freud fallen, um an die Opfer dieser Kulturauslöschung zu erinnern.

    Nur selten wird ein anderer Name fallen: Magnus Hirschfeld. 1919 hatte er in Berlin das Institut für Sexualwissenschaft als weltweit erste Einrichtung dieser Art gegründet. Das Institut verfügte über Beratungs- und ärztliche Behandlungsräume, Labore, einen Kino- und Hörsaal, Ausstellungsräume, ein Filmatelier und nicht zuletzt die größte sexualwissenschaftliche Bibliothek der Welt. Es diente als Forschungs-, Aufklärungs- und Fortbildungsstätte. In erster Linie fanden Ehe- und Sexualberatungen und öffentliche Aufklärungsvorträge statt.

    Das Haus entwickelte sich außerdem zu einer der wichtigsten Anlaufstellen für nicht-heteronormative Menschen aus aller Welt. Hirschfeld beschäftigte sich als einer von wenigen Wissenschaftler*innen mit Inter- und Transgeschlechtlichkeit und bot auch Beratung und Unterstützung an.

    Das 1897 von Hirschfeld mitbegründete Wissenschaftlich-humanitäre Komitee (WHK) war eine der ersten queeren Vereinigungen und setzte sich im Rahmen einer umfassenden Sexualrechts-Reform u.a. für die Legalisierung der Homosexualität ein. Auch das WHK fand seinen Sitz im Institut.

    Seit Anfang der zwanziger Jahre begann die konservative Presse, Hirschfeld als „Sittenverderber“ und „Apostel der Unzucht“ zu diffamieren. Die Nazis verstärkten die Dämonisierung des Instituts noch weiter. Am 6. Mai 1933 fuhren faschistische Studierende und SA-Männer mit einem LKW vor dem Institut vor. Sie vandalisierten das Haus und plünderten Bibliothek und Archiv. Am 10. Mai wurden mindestens 10.000 Bücher und Dokumente aus dem Institut auf dem Opernplatz unter Jubel verbrannt. Unter allen dort verbrannten Büchern war das Konvolut des Instituts für Sexualwissenschaft das größte. Eine Büste Hirschfelds stand auf dem Redepult, während Goebbels mit Blick auf Hirschfelds Arbeit über die „Entsittlichung des Volkes“ geiferte. Hirschfeld selbst beobachtete die Zerstörung seines Lebenswerks aus dem Exil.

    In der damaligen Berichterstattung wurden Hirschfeld und sein Institut regelmäßig hervorgehoben. Nach dem Krieg jedoch geriet weitestgehend in Vergessenheit, welche besondere Rolle die Unterlagen des Instituts bei den Bücherverbrennungen gespielt hatten. Nicht nur war einer der größten Wissensschätze über queeres Leben größtenteils zerstört, nun war sogar die Erinnerung an die Zerstörung selbst ausgelöscht.

    Erst in den 1980er Jahren wurde die Erinnerung an Hirschfeld und das Institut für Sexualwissenschaft langsam wiederbelebt. Hirschfeld ist heute als einer der Vorreiter queerer Bewegungen bekannt. Die Zerstörung queeren Wissens bleibt trotzdem bis heute im Gedenken an die Bücherverbrennungen meistens unerwähnt oder eine Randnotiz.

    Dabei wäre die Erinnerung heute so dringend. Die gezielte Zerstörung und Unterdrückung queeren Wissens stehen weltweit wieder ganz oben auf der Tagesordnung. Gesetze gegen „Homo-Propaganda“ unterdrücken in Russland und einigen osteuropäischen Ländern die freie Meinungsäußerung und somit die Wissensweitergabe. Bücher mit noch so harmlosen Erwähnungen queerer Lebenszusammenhänge werden auch in den USA tausendfach aus Bibliotheken verbannt. Kirchen dämonisieren mit „Gender-Ideologie“ jede Wissensentwicklung jenseits der Heteronorm. „Wokeness“, also das Engagement auch gegen Queerfeindlichkeit, wird in deutschen Feuilletons zu einem rechten Kampfbegriff umgeformt, zur gesellschaftlichen Gefahr erklärt und in profitable Lügen umgesetzt. Die Trump-Regierung wütet derzeit mit der Kettensäge durch staatliche Wissensarchive und löscht buchstäblich tausende von Dokumenten, in denen unerwünschte Begriffe wie „trans“, „gender“, „LGBT“, „diversity“ oder auch nur „woman“ vorkommen. Wir erleben dort eine digitale Bücherverbrennung in einem Ausmaß, von dem die historischen Nazis nur träumen konnten. Nicht im Geheimen, sondern unter öffentlichem Jubel.

    Wir haben das alles schon einmal erlebt. Wir werden sehen, wie gründlich es diesmal geschieht. Die Zukunft wird zeigen, wieweit es auch diesmal gelingt, sogar die Erinnerung an die Zerstörung selbst auszulöschen – und wie lange es dann dauern wird, bis Erinnerung, Reue und Trauer zurückkehren.

    #Bücherverbrennung #Faschismus #MagnusHirschfeld #Queerfeindlichkeit

  18. 🔍 Bi+ Geschichte sichtbar machen!
    Von der Vergangenheit bis zur Gegenwart: Am 20. Mai sprechen wir in der Galerie Kungerkiez mit Zeitzeug*innen und euch über die Geschichte der Bi+ Community und aktuelle Entwicklungen! 💜🏳️‍🌈

    📅 20. Mai 2025, 19 Uhr
    📍 Galerie Kungerkiez, Berlin-Treptow
    ℹ️ Infos auch auf unserer Website: biberlin.de/event/bi-in-berlin
    👣 Eintritt frei – keine Anmeldung nötig

    #BiBerlin #BiPlus #QueereGeschichte #BiHistory #bipluscommunity #BiVisibility #QueerBerlin #MagnusHirschfeld #Zeitzeuginnengespräch #BiBerlin #FachstelleBiPlus

  19. @storytracer

    In 1933 the Nazis went first against the #Queer and #Trans, in Instutute for Sexual-Science, in Person against Magnus Hirschfeld, their enemy since 1920 in #munich, where he was beaten nearly to death after an evening-speech

    en.wikipedia.org/wiki/Magnus_H
    #MagnusHirschfeld

  20. Da bleibst du mal ein Jahr nicht dran und schwupps, klärt Clara Hartmann die Lücken in der Biographie von Dora Richter!* lili-elbe.de/projekte/biograph Das kommt vom Nicht-Abonnieren von Newslettern. Wird geändert.

    *nachweislich erste Transfrau, die eine geschlechtsangleichende OP erhielt. Eine der trans Pionierinnen im Umfeld von #MagnusHirschfeld.

    #TransHistory #QueerHistory

  21. #TamaraChaplin, historienne : « En s’attaquant aux universités, #DonaldTrump tourne le dos à l’histoire de la démocratie américaine »
    La #libertéacadémique aux #EtatsUnis s’est construite depuis le XIXᵉ siècle au service de l’intérêt général de la nation, explique l’universitaire dans un entretien au « Monde ». La professeure d’histoire européenne contemporaine à l’université de l’Illinois, spécialiste du genre, dit l’inquiétude qui a gagné le campus.

    #lemonde #usa #academicfreedom #DonaldTrump #Trumpadministration #Magnushirschfeld #histodon
    lemonde.fr/idees/article/2025/

  22. Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft hat 2024 im Förderprogramm ein großartiges Digitalisierungsprojekt umgesetzt:

    Fast 100 Jahre nach der gewaltsamen Zerschlagung des Instituts für Sexualwissenschaft durch die Nationalsozialisten wurde ein Teil der fotografischen Sammlung digital rekonstruiert.

    Begleitend dazu wurde nun eine Online-Ausstellung veröffentlicht!
    themator.museum-digital.de/scr

    Wir gratulieren zu diesen tollen Projektergebnissen✨

    #KulturgutDigital #MagnusHirschfeld #QueerHistory

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