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#messerverbotszone — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #messerverbotszone, aggregated by home.social.

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  1. Ab morgen, 21. Januar 2026, gilt in Teilen der Innenstadt von #Karlsruhe die Waffen- und Messerverbotszonenverordnung. Sie gilt nachmittags, abends und nachts (Bereich Amalienstraße nicht täglich).

    web1.karlsruhe.de/db/amtliche_

    #Messerverbotszone #Messerverbot

  2. Achso, kein Messer, sondern eine Machete kam zum Einsatz in der #Messerverbotszone

    " Der Tatverdächtige soll den 36-Jährigen zu Boden geschubst haben. Anschließend soll der Tatverdächtige eine mitgeführte Machete hervorgezogen und mit der stumpfen Seite der Klinge mehrfach auf den 36-Jährigen eingeschlagen haben. Im Anschluss soll er dem am Boden knienden Mann mit der scharfen Klingenseite eine lebensgefährliche Schnittverletzung am linken Oberschenkel sowie eine weitere Stich- oder Schnittverletzung oberhalb des linken Schulterblattes zugefügt haben."

    mannheimer-morgen.de/orte/mannheim_artikel,-mannheim-angriff-an-mannheimer-haltestelle-tattersall-machete-war-tatwaffe-_arid,2343708.html

    #GescheiterteKommune #Mannheim

  3. In #Freiburg wurde als Protest gegen die #Messerverbotszone am Stühlinger Kirchplatz Pudding mit dem Messer gegessen. Während des letzten Redebeitrags pöbelte ein mittelalter Mann mit recht großem Hund, der durchaus etwas einschüchternd wirkte. Seit 25 Jahren würde er im Stühlinger wohnen. Auf dem Platz würde es immer schlimmer werden. Wie es Rassisten gerne tun, bediente auch er sich argumentativ seiner Frau. Diese sei Polizistin und traue sich abends nicht mehr über den Platz zu gehen. Dass durchaus nicht wenige Menschen Angst haben in der Dunkelheit über den Stühlinger Kirchplatz zu gehen ist wohl richtig. Der mittelalte Mann offenbarte aber recht schnell, dass ein Problem vermutlich auch in der rassistischen Einstellung liegt. Seine Frau würde nun ein Visier tragen, wegen dieser „Talahons“, ein Begriff den die politische Rechte benutzt, um abwertend über junge migrantische Männer zu sprechen. So zeigte die Gegebenheit mal wieder, das es zumindest im Umfeld der Polizei @freiburg ein Rassismusproblem gibt. Schlagzeilen hatten in der Vergangenheit z.B. eine rassistische Hetzjagd mit mehreren beteiligten Freiburger Polizisten gemacht oder auch eine Chatgruppe bei der Freiburger Polizei, in der rassistische, ausländerfeindliche und nationalsozialistische Inhalte verbreitet wurden. rdl.de/beitrag/keine-polizei-a

  4. #Freiburg: @FR4U ruft am Montag zum Puddingessen mit dem Messer auf dem Stühlinger Kirchplatz auf. Dort hat der OB in Absprache mit der #Polizei eine #Messerverbotszone eingerichtet, womit vermutlich das #racialprofiling noch einmal verstärkt wird. Wir haben mit Sophie Keller gesprochen. #Repression rdl.de/beitrag/zum-pudding-dol

  5. Im schönen Bielefeld, der primären Wirkungsstätte der @Datenpunks gibt es etwas Neues: Mit dem heutigen Tage glänzt die Innenstadt mit einer schicken Messerverbotszone.
    Gut, die Schilder hängen noch nicht alle, die kreativen Öffnungszeiten (ich weiß es doch auch nicht...) sind schwer zu merken, aber unsere Polizeipräsidentin versichert:

    "[...]jede und jeder muss damit rechnen, dort im Hinblick auf das Führungsverbot von Waffen und Messern von der Polizei kontrolliert zu werden.".

    Ich bin mir ziemlich sicher dass einige Leute öfter jede und jeder sind als andere Leute.

    Die Einrichtung einer #Messerverbotszone erweitert die polizeilichen Befugnisse schon recht umfassend. Insbesondere dürfen Personen und ihre Taschen verdachtsunabhängig nach jeglicher Art von Messer durchsucht werden - selbst die Abriegelung einer Messerverbotszone und die Durchsuchung aller darin befindlichen Personen ist damit rechtlich abgesichert.
    In Darmstadt wird auch gerne mal ein Bus oder eine Stadtbahn angehalten, um allen Mitfahrenden noch einmal zu verdeutlichen, dass sie gefälligst Auto zu fahren haben, wenn sie ihre Bürgerrechte in Deutschland gewahrt wissen wollen.

    Aber hey, das ist doch ein kleiner Preis dafür, dass wir alle besser vor den Messermännern geschützt sind, vor denen uns Alice Weidel so sorgenvoll wie uneigennützig warnt. Oder etwa nicht?

    Forscher:innen der Kriminologischen Zentralstelle Wiesbaden, kurz KrimZ, haben 2024 "Ausmaß und Entwicklung der Messerkriminalität in Deutschland" untersucht.
    Dabei kommen sie zu dem Schluss, dass derzeit kein "unmittelbarer kriminalpolitischer Handlungsbedarf" besteht.
    Da es nur wenige verlässliche Zahlen gibt, können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht eindeutig belegen, dass Messerkriminalität in den letzten Jahren tatsächlich zugenommen hat.

    Ausserdem gibt es gar keine richtige Definition dafür, was unter "Messerkriminalität" in der Kriminalstatistik landet - selbst sichergestellte Messer in Messerverbotszonen zählen hier. Heisst: Je mehr Messerverbotszonen eingerichtet werden, desto mehr Delikte für die Statistik werden festgestellt.

    Die meisten Messerangriffe finden laut der KrimZ-Studie im "privaten Raum unter Bekannten" statt und als geschlechtsspezifische Gewalt gegenüber Frauen und queeren Menschen.

    Die oft herangezogene Polizeiliche Kriminalstatistik steht seit Jahren als wissenschaftlich dürftig in der Kritik. Der Kriminologe Tobias Singelnstein von der Goethe Universität Frankfurt definiert sie in der "Zeit" als "Tätigkeitsbericht der Polizei, mehr nicht", und führt aus: "die Statistik spiegelt nur das wider, was die Polizei sehen kann und erfassen will".

    In Sachsen zeigt eine Evaluation der Waffenverbotszone in Leipzig, dass die Zahl der Delikte seit Einrichtung der dortigen Verbotszone für kurze Zeit verringert werden konnte, wenn mehr Polizeikontrollen durchgeführt worden sind. Allerdings sind sie im Anschluss jeweils wieder angestiegen - wenn auch auf niedrigerem Niveau als im ersten Zeitraum der Einführung der Waffenverbotszone. Nicht einmal das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger:innen hat sich in Leipzig verbessert. Dort wird nun die Waffenverbotszone wieder rückabgewickelt.

    Wenn #Waffenverbotszonen also nicht wirklich einen Einfluss darauf haben, dass Waffengewalt passiert, höchstens wo sie passiert, wieso der ganze Aufriss?

    BKA-Präsident Holger Münch fasst in einem "Zeit"-Interview ganz gut zusammen:

    „Es geht ja nicht nur darum, ein Verbot auszusprechen, sondern auch einen Anlass zu schaffen, kontrollieren zu dürfen.“

    Innerhalb von Waffenverbotszonen ist racial profiling vorprogrammiert: Natürlich werden migrantisch gelesene, junge und männliche Bürger häufiger kontrolliert. Wie nachhaltig so etwas das Vertrauen in den Rechtsstaat und seine Organe beschädigt, sollte klar sein.

    Ein weiterer Aspekt ist die Stigmatisierung von ganzen Stadteilen durch die Einrichtung einer Waffenverbotszone dort. Anwohner:innen werden in eine Schublade gesteckt, ihr Selbstverständnis als gleichberechtigter Teil der Stadtgesellschaft ändert sich und führt im Schlimmsten Fall dazu, dass die Prophezeiung eines Kriminalitätsschwerpunkts sich selbst erfüllt.

    Sinnvoller wären soziale Projekte und Programme zur Gewaltprävention. Wir müssen über toxische Männlichkeit sprechen und in den Schulen Trainings zu Empathie und Konfliktlösung anbieten. Sicherheit durch Mietendeckel, Mindestlohn, psychologische Versorgung ohne monatelange Wartezeiten und eine Perspektive für Geflüchtete durch zügig bewilligte Asylanträge wären Maßnahmen, die eher für sozialen Frieden sorgen würden als die Taschen von Leuten in der Innenstadt zu durchforsten.

    Oder wir freuen uns über nutzlose Symbolpolitik, und dass wir "schon dem ein oder anderen potenziellen Täter das Messer weggenommen" haben, wie NRW-Innenminister Herbert Reul sagt.

  6. Es geht nicht um #Messer

    In Berlin gelten ab heute alle #Nahverkehrsmittel und #Bahnhöfe als #Messerverbotszone. Das ist eine massive Ausweitung der Kontroll- und #Durchsuchungsbefugnisse der #Polizei. Der #Sicherheitsgewinn steht nicht im Verhältnis zum #Grundrechtseingriff.

    #Waffen- und #Messerverbotszonen, die Idee klingt erst einmal vernünftig. Wir alle haben keinen #Bock auf #Messer in der Hand von Leuten, die sie gegen #Menschen einsetzen wollen.

    netzpolitik.org/2025/kommentar

  7. Im #Amtsblatt der Stadt #Freiburg wirbt OB Martin Horn für die von ihm - ohne Rücksprache mit dem Gemeinderat - verhängte #messerverbotszone, bebildert wird der Artikel mit einem #Messer, das scheinbar zu führen schon lange an jedem Ort verboten ist.

    From: @sbamueller
    freiburg.social/@sbamueller/11

  8. So weit ich die Forderung verstehen kann, dass (Innen-)Städte #autofrei sein sollen, so befremdlich finde ich doch, dass diese Forderungen immer wieder vermehrt hochkommen, wenn jemand mit einem Auto andere Menschen bewusst verletzt oder gar tötet.

    Während eine #Messerverbotszone nichts bringt, weil ja jemand mit seiner Absicht einfach trotzdem mit Waffe reingeht, so soll eine #Autoverbotszone es dann richten? Das ist nichtmal eine gewagte These, das ist dogmatischer Blödsinn.

  9. Obwohl das Theater #Heilbronn in einer #Messerverbotszone liegt wurde Fiesco zu Genua heute dort auf offener Bühne erstochen. Zum Glück war er zum Schlussapplaus wieder fit. #Schiller #Theaterleaks

  10. Sagt mal, diese ganzen #Messerverbotszone​n, ne?
    Wie werden die eigentlich kontrolliert?
    Etwa mit … Stichproben?

    :awesome:

  11. Kommentar - Dieses Sicherheitspaket ist gefährlicher Aktionismus

    Das Sicherheitspaket der Ampel wird die Sicherheit in Deutschland nicht erhöhen. Im Gegenteil: Es ist gefährlicher als alle damit bekämpften Bedrohungen.#Terrorismus #Terrorabwehr #Bundesregierung #Messerverbotszone
    Kommentar: Dieses Sicherheitspaket ist gefährlicher Aktionismus

  12. CW: Depol, Messerverbot

    Einfach mal ein paar Profiköche zu einem Event innerhalb einer #Messerverbotszone einladen.
    Meinetwegen auch noch #Innenminister als "Verkoster".
    Und die Polizei die mitgeführten Messer "Prüfen" lassen.
    Und dann die Presse die "Verkoster" befragen lassen, was sie davon halten, dass das Event "verzögert" wird…

  13. Kommentar - Asylpaket der Ampel: Rechtsstaatlichkeit im Blick behalten

    Das neue Maßnahmenpaket der Ampel zu Migration und Asyl sehe Geflüchtete eher als Problem statt als schutzwürdige Menschen, kommentiert Max Bauer.#Messeranttacke #Messerverbotszone #Asylpaket #Migrationsdebatte #Solingen
    Kommentar zum Asylpaket: Rechtsstaatlichkeit im Blick behalten

  14. Bitte vorsichtig sein, wenn ihr im ÖPNV unterwegs seit, und bei IKEA in Altona einkauft.

    Ihr dürft dort keine Küchenmesser kaufen. Dadurch wird der ÖPNV in Hamburg viel sicherer.

    #Messerverbotszone
    #ServicetToot
    ndr.de/nachrichten/hamburg/Ham