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#messerverbotszone — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #messerverbotszone, aggregated by home.social.

  1. Ab morgen, 21. Januar 2026, gilt in Teilen der Innenstadt von #Karlsruhe die Waffen- und Messerverbotszonenverordnung. Sie gilt nachmittags, abends und nachts (Bereich Amalienstraße nicht täglich).

    web1.karlsruhe.de/db/amtliche_

    #Messerverbotszone #Messerverbot

  2. Ab morgen, 21. Januar 2026, gilt in Teilen der Innenstadt von #Karlsruhe die Waffen- und Messerverbotszonenverordnung. Sie gilt nachmittags, abends und nachts (Bereich Amalienstraße nicht täglich).

    web1.karlsruhe.de/db/amtliche_

    #Messerverbotszone #Messerverbot

  3. Ab morgen, 21. Januar 2026, gilt in Teilen der Innenstadt von #Karlsruhe die Waffen- und Messerverbotszonenverordnung. Sie gilt nachmittags, abends und nachts (Bereich Amalienstraße nicht täglich).

    web1.karlsruhe.de/db/amtliche_

    #Messerverbotszone #Messerverbot

  4. Ab morgen, 21. Januar 2026, gilt in Teilen der Innenstadt von #Karlsruhe die Waffen- und Messerverbotszonenverordnung. Sie gilt nachmittags, abends und nachts (Bereich Amalienstraße nicht täglich).

    web1.karlsruhe.de/db/amtliche_

    #Messerverbotszone #Messerverbot

  5. Ab morgen, 21. Januar 2026, gilt in Teilen der Innenstadt von #Karlsruhe die Waffen- und Messerverbotszonenverordnung. Sie gilt nachmittags, abends und nachts (Bereich Amalienstraße nicht täglich).

    web1.karlsruhe.de/db/amtliche_

    #Messerverbotszone #Messerverbot

  6. #BeautifulDowntownMannheim #GescheiterteKommune #Mannheim

    "Am gestrigen Tag, 14. Januar 2026, soll der Tatverdächtige gegen 16:15 Uhr ein Café in H 3 in der Mannheimer Innenstadt betreten und dort seiner vorgefassten Absicht entsprechend ohne Vorwarnung aus einer scharfen Pistole mehrere Schüsse auf einen ahnungslos an einem Tisch sitzenden 47-Jährigen abgeben haben. Einer der Schüsse soll den Geschädigten am Oberschenkel getroffen, die anderen ihn verfehlt haben. Unmittelbar danach soll der 58-Jährige das Lokal in der Annahme verlassen haben, dass der Geschädigte aufgrund der abgegebenen Schüsse sterben könnte. Eine Lebensgefahr konnte im Rahmen der darauffolgenden ärztlichen Versorgung des 47-Jährigen ausgeschlossen werden.

    Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten im Tatortnahbereich zur vorläufigen Festnahme des Tatverdächtigen durch eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Mannheim-Oststadt. Hierbei soll der 58-Jährige im Besitz der mutmaßlichen Tatwaffe gewesen sein."

    Und das innerhalb der
    #Messerverbotszone 🙄

    presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6197310

  7. #BeautifulDowntownMannheim #GescheiterteKommune #Mannheim

    "Am gestrigen Tag, 14. Januar 2026, soll der Tatverdächtige gegen 16:15 Uhr ein Café in H 3 in der Mannheimer Innenstadt betreten und dort seiner vorgefassten Absicht entsprechend ohne Vorwarnung aus einer scharfen Pistole mehrere Schüsse auf einen ahnungslos an einem Tisch sitzenden 47-Jährigen abgeben haben. Einer der Schüsse soll den Geschädigten am Oberschenkel getroffen, die anderen ihn verfehlt haben. Unmittelbar danach soll der 58-Jährige das Lokal in der Annahme verlassen haben, dass der Geschädigte aufgrund der abgegebenen Schüsse sterben könnte. Eine Lebensgefahr konnte im Rahmen der darauffolgenden ärztlichen Versorgung des 47-Jährigen ausgeschlossen werden.

    Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten im Tatortnahbereich zur vorläufigen Festnahme des Tatverdächtigen durch eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Mannheim-Oststadt. Hierbei soll der 58-Jährige im Besitz der mutmaßlichen Tatwaffe gewesen sein."

    Und das innerhalb der
    #Messerverbotszone 🙄

    presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6197310

  8. #BeautifulDowntownMannheim #GescheiterteKommune #Mannheim

    "Am gestrigen Tag, 14. Januar 2026, soll der Tatverdächtige gegen 16:15 Uhr ein Café in H 3 in der Mannheimer Innenstadt betreten und dort seiner vorgefassten Absicht entsprechend ohne Vorwarnung aus einer scharfen Pistole mehrere Schüsse auf einen ahnungslos an einem Tisch sitzenden 47-Jährigen abgeben haben. Einer der Schüsse soll den Geschädigten am Oberschenkel getroffen, die anderen ihn verfehlt haben. Unmittelbar danach soll der 58-Jährige das Lokal in der Annahme verlassen haben, dass der Geschädigte aufgrund der abgegebenen Schüsse sterben könnte. Eine Lebensgefahr konnte im Rahmen der darauffolgenden ärztlichen Versorgung des 47-Jährigen ausgeschlossen werden.

    Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten im Tatortnahbereich zur vorläufigen Festnahme des Tatverdächtigen durch eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Mannheim-Oststadt. Hierbei soll der 58-Jährige im Besitz der mutmaßlichen Tatwaffe gewesen sein."

    Und das innerhalb der
    #Messerverbotszone 🙄

    presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6197310

  9. @3fachverglast
    Scheinbar gefährliches Pflaster, wo du gefeiert hast! Erkenne ich bei euch in der Küche eine #Messerverbotszone? 😉
    Viel Spaß mit 2026

  10. @3fachverglast
    Scheinbar gefährliches Pflaster, wo du gefeiert hast! Erkenne ich bei euch in der Küche eine #Messerverbotszone? 😉
    Viel Spaß mit 2026

  11. @3fachverglast
    Scheinbar gefährliches Pflaster, wo du gefeiert hast! Erkenne ich bei euch in der Küche eine #Messerverbotszone? 😉
    Viel Spaß mit 2026

  12. @3fachverglast
    Scheinbar gefährliches Pflaster, wo du gefeiert hast! Erkenne ich bei euch in der Küche eine #Messerverbotszone? 😉
    Viel Spaß mit 2026

  13. Achso, kein Messer, sondern eine Machete kam zum Einsatz in der #Messerverbotszone

    " Der Tatverdächtige soll den 36-Jährigen zu Boden geschubst haben. Anschließend soll der Tatverdächtige eine mitgeführte Machete hervorgezogen und mit der stumpfen Seite der Klinge mehrfach auf den 36-Jährigen eingeschlagen haben. Im Anschluss soll er dem am Boden knienden Mann mit der scharfen Klingenseite eine lebensgefährliche Schnittverletzung am linken Oberschenkel sowie eine weitere Stich- oder Schnittverletzung oberhalb des linken Schulterblattes zugefügt haben."

    mannheimer-morgen.de/orte/mannheim_artikel,-mannheim-angriff-an-mannheimer-haltestelle-tattersall-machete-war-tatwaffe-_arid,2343708.html

    #GescheiterteKommune #Mannheim

  14. Achso, kein Messer, sondern eine Machete kam zum Einsatz in der #Messerverbotszone

    " Der Tatverdächtige soll den 36-Jährigen zu Boden geschubst haben. Anschließend soll der Tatverdächtige eine mitgeführte Machete hervorgezogen und mit der stumpfen Seite der Klinge mehrfach auf den 36-Jährigen eingeschlagen haben. Im Anschluss soll er dem am Boden knienden Mann mit der scharfen Klingenseite eine lebensgefährliche Schnittverletzung am linken Oberschenkel sowie eine weitere Stich- oder Schnittverletzung oberhalb des linken Schulterblattes zugefügt haben."

    mannheimer-morgen.de/orte/mannheim_artikel,-mannheim-angriff-an-mannheimer-haltestelle-tattersall-machete-war-tatwaffe-_arid,2343708.html

    #GescheiterteKommune #Mannheim

  15. Achso, kein Messer, sondern eine Machete kam zum Einsatz in der #Messerverbotszone

    " Der Tatverdächtige soll den 36-Jährigen zu Boden geschubst haben. Anschließend soll der Tatverdächtige eine mitgeführte Machete hervorgezogen und mit der stumpfen Seite der Klinge mehrfach auf den 36-Jährigen eingeschlagen haben. Im Anschluss soll er dem am Boden knienden Mann mit der scharfen Klingenseite eine lebensgefährliche Schnittverletzung am linken Oberschenkel sowie eine weitere Stich- oder Schnittverletzung oberhalb des linken Schulterblattes zugefügt haben."

    mannheimer-morgen.de/orte/mannheim_artikel,-mannheim-angriff-an-mannheimer-haltestelle-tattersall-machete-war-tatwaffe-_arid,2343708.html

    #GescheiterteKommune #Mannheim

  16. Achso, kein Messer, sondern eine Machete kam zum Einsatz in der #Messerverbotszone

    " Der Tatverdächtige soll den 36-Jährigen zu Boden geschubst haben. Anschließend soll der Tatverdächtige eine mitgeführte Machete hervorgezogen und mit der stumpfen Seite der Klinge mehrfach auf den 36-Jährigen eingeschlagen haben. Im Anschluss soll er dem am Boden knienden Mann mit der scharfen Klingenseite eine lebensgefährliche Schnittverletzung am linken Oberschenkel sowie eine weitere Stich- oder Schnittverletzung oberhalb des linken Schulterblattes zugefügt haben."

    mannheimer-morgen.de/orte/mannheim_artikel,-mannheim-angriff-an-mannheimer-haltestelle-tattersall-machete-war-tatwaffe-_arid,2343708.html

    #GescheiterteKommune #Mannheim

  17. Achso, kein Messer, sondern eine Machete kam zum Einsatz in der #Messerverbotszone

    " Der Tatverdächtige soll den 36-Jährigen zu Boden geschubst haben. Anschließend soll der Tatverdächtige eine mitgeführte Machete hervorgezogen und mit der stumpfen Seite der Klinge mehrfach auf den 36-Jährigen eingeschlagen haben. Im Anschluss soll er dem am Boden knienden Mann mit der scharfen Klingenseite eine lebensgefährliche Schnittverletzung am linken Oberschenkel sowie eine weitere Stich- oder Schnittverletzung oberhalb des linken Schulterblattes zugefügt haben."

    mannheimer-morgen.de/orte/mannheim_artikel,-mannheim-angriff-an-mannheimer-haltestelle-tattersall-machete-war-tatwaffe-_arid,2343708.html

    #GescheiterteKommune #Mannheim

  18. Baden-Württemberg: Das spricht für und das gegen das Messerverbot im Nahverkehr – Baden-Württemberg

    In der Messerverbotszone in der Stuttgarter City etwa wurden von Januar bis Oktober dieses Jahres 172 Verstöße festgestellt.…
    #Stuttgart #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Baden-Württemberg #Germany #Messerverbotszone #Nahverkehr
    europesays.com/de/588750/

  19. In #Freiburg wurde als Protest gegen die #Messerverbotszone am Stühlinger Kirchplatz Pudding mit dem Messer gegessen. Während des letzten Redebeitrags pöbelte ein mittelalter Mann mit recht großem Hund, der durchaus etwas einschüchternd wirkte. Seit 25 Jahren würde er im Stühlinger wohnen. Auf dem Platz würde es immer schlimmer werden. Wie es Rassisten gerne tun, bediente auch er sich argumentativ seiner Frau. Diese sei Polizistin und traue sich abends nicht mehr über den Platz zu gehen. Dass durchaus nicht wenige Menschen Angst haben in der Dunkelheit über den Stühlinger Kirchplatz zu gehen ist wohl richtig. Der mittelalte Mann offenbarte aber recht schnell, dass ein Problem vermutlich auch in der rassistischen Einstellung liegt. Seine Frau würde nun ein Visier tragen, wegen dieser „Talahons“, ein Begriff den die politische Rechte benutzt, um abwertend über junge migrantische Männer zu sprechen. So zeigte die Gegebenheit mal wieder, das es zumindest im Umfeld der Polizei @freiburg ein Rassismusproblem gibt. Schlagzeilen hatten in der Vergangenheit z.B. eine rassistische Hetzjagd mit mehreren beteiligten Freiburger Polizisten gemacht oder auch eine Chatgruppe bei der Freiburger Polizei, in der rassistische, ausländerfeindliche und nationalsozialistische Inhalte verbreitet wurden. rdl.de/beitrag/keine-polizei-a

  20. In #Freiburg wurde als Protest gegen die #Messerverbotszone am Stühlinger Kirchplatz Pudding mit dem Messer gegessen. Während des letzten Redebeitrags pöbelte ein mittelalter Mann mit recht großem Hund, der durchaus etwas einschüchternd wirkte. Seit 25 Jahren würde er im Stühlinger wohnen. Auf dem Platz würde es immer schlimmer werden. Wie es Rassisten gerne tun, bediente auch er sich argumentativ seiner Frau. Diese sei Polizistin und traue sich abends nicht mehr über den Platz zu gehen. Dass durchaus nicht wenige Menschen Angst haben in der Dunkelheit über den Stühlinger Kirchplatz zu gehen ist wohl richtig. Der mittelalte Mann offenbarte aber recht schnell, dass ein Problem vermutlich auch in der rassistischen Einstellung liegt. Seine Frau würde nun ein Visier tragen, wegen dieser „Talahons“, ein Begriff den die politische Rechte benutzt, um abwertend über junge migrantische Männer zu sprechen. So zeigte die Gegebenheit mal wieder, das es zumindest im Umfeld der Polizei @freiburg ein Rassismusproblem gibt. Schlagzeilen hatten in der Vergangenheit z.B. eine rassistische Hetzjagd mit mehreren beteiligten Freiburger Polizisten gemacht oder auch eine Chatgruppe bei der Freiburger Polizei, in der rassistische, ausländerfeindliche und nationalsozialistische Inhalte verbreitet wurden. rdl.de/beitrag/keine-polizei-a

  21. In #Freiburg wurde als Protest gegen die #Messerverbotszone am Stühlinger Kirchplatz Pudding mit dem Messer gegessen. Während des letzten Redebeitrags pöbelte ein mittelalter Mann mit recht großem Hund, der durchaus etwas einschüchternd wirkte. Seit 25 Jahren würde er im Stühlinger wohnen. Auf dem Platz würde es immer schlimmer werden. Wie es Rassisten gerne tun, bediente auch er sich argumentativ seiner Frau. Diese sei Polizistin und traue sich abends nicht mehr über den Platz zu gehen. Dass durchaus nicht wenige Menschen Angst haben in der Dunkelheit über den Stühlinger Kirchplatz zu gehen ist wohl richtig. Der mittelalte Mann offenbarte aber recht schnell, dass ein Problem vermutlich auch in der rassistischen Einstellung liegt. Seine Frau würde nun ein Visier tragen, wegen dieser „Talahons“, ein Begriff den die politische Rechte benutzt, um abwertend über junge migrantische Männer zu sprechen. So zeigte die Gegebenheit mal wieder, das es zumindest im Umfeld der Polizei @freiburg ein Rassismusproblem gibt. Schlagzeilen hatten in der Vergangenheit z.B. eine rassistische Hetzjagd mit mehreren beteiligten Freiburger Polizisten gemacht oder auch eine Chatgruppe bei der Freiburger Polizei, in der rassistische, ausländerfeindliche und nationalsozialistische Inhalte verbreitet wurden. rdl.de/beitrag/keine-polizei-a

  22. In #Freiburg wurde als Protest gegen die #Messerverbotszone am Stühlinger Kirchplatz Pudding mit dem Messer gegessen. Während des letzten Redebeitrags pöbelte ein mittelalter Mann mit recht großem Hund, der durchaus etwas einschüchternd wirkte. Seit 25 Jahren würde er im Stühlinger wohnen. Auf dem Platz würde es immer schlimmer werden. Wie es Rassisten gerne tun, bediente auch er sich argumentativ seiner Frau. Diese sei Polizistin und traue sich abends nicht mehr über den Platz zu gehen. Dass durchaus nicht wenige Menschen Angst haben in der Dunkelheit über den Stühlinger Kirchplatz zu gehen ist wohl richtig. Der mittelalte Mann offenbarte aber recht schnell, dass ein Problem vermutlich auch in der rassistischen Einstellung liegt. Seine Frau würde nun ein Visier tragen, wegen dieser „Talahons“, ein Begriff den die politische Rechte benutzt, um abwertend über junge migrantische Männer zu sprechen. So zeigte die Gegebenheit mal wieder, das es zumindest im Umfeld der Polizei @freiburg ein Rassismusproblem gibt. Schlagzeilen hatten in der Vergangenheit z.B. eine rassistische Hetzjagd mit mehreren beteiligten Freiburger Polizisten gemacht oder auch eine Chatgruppe bei der Freiburger Polizei, in der rassistische, ausländerfeindliche und nationalsozialistische Inhalte verbreitet wurden. rdl.de/beitrag/keine-polizei-a

  23. In #Freiburg wurde als Protest gegen die #Messerverbotszone am Stühlinger Kirchplatz Pudding mit dem Messer gegessen. Während des letzten Redebeitrags pöbelte ein mittelalter Mann mit recht großem Hund, der durchaus etwas einschüchternd wirkte. Seit 25 Jahren würde er im Stühlinger wohnen. Auf dem Platz würde es immer schlimmer werden. Wie es Rassisten gerne tun, bediente auch er sich argumentativ seiner Frau. Diese sei Polizistin und traue sich abends nicht mehr über den Platz zu gehen. Dass durchaus nicht wenige Menschen Angst haben in der Dunkelheit über den Stühlinger Kirchplatz zu gehen ist wohl richtig. Der mittelalte Mann offenbarte aber recht schnell, dass ein Problem vermutlich auch in der rassistischen Einstellung liegt. Seine Frau würde nun ein Visier tragen, wegen dieser „Talahons“, ein Begriff den die politische Rechte benutzt, um abwertend über junge migrantische Männer zu sprechen. So zeigte die Gegebenheit mal wieder, das es zumindest im Umfeld der Polizei @freiburg ein Rassismusproblem gibt. Schlagzeilen hatten in der Vergangenheit z.B. eine rassistische Hetzjagd mit mehreren beteiligten Freiburger Polizisten gemacht oder auch eine Chatgruppe bei der Freiburger Polizei, in der rassistische, ausländerfeindliche und nationalsozialistische Inhalte verbreitet wurden. rdl.de/beitrag/keine-polizei-a

  24. #Freiburg: @FR4U ruft am Montag zum Puddingessen mit dem Messer auf dem Stühlinger Kirchplatz auf. Dort hat der OB in Absprache mit der #Polizei eine #Messerverbotszone eingerichtet, womit vermutlich das #racialprofiling noch einmal verstärkt wird. Wir haben mit Sophie Keller gesprochen. #Repression rdl.de/beitrag/zum-pudding-dol

  25. #Freiburg: @FR4U ruft am Montag zum Puddingessen mit dem Messer auf dem Stühlinger Kirchplatz auf. Dort hat der OB in Absprache mit der #Polizei eine #Messerverbotszone eingerichtet, womit vermutlich das #racialprofiling noch einmal verstärkt wird. Wir haben mit Sophie Keller gesprochen. #Repression rdl.de/beitrag/zum-pudding-dol

  26. #Freiburg: @FR4U ruft am Montag zum Puddingessen mit dem Messer auf dem Stühlinger Kirchplatz auf. Dort hat der OB in Absprache mit der #Polizei eine #Messerverbotszone eingerichtet, womit vermutlich das #racialprofiling noch einmal verstärkt wird. Wir haben mit Sophie Keller gesprochen. #Repression rdl.de/beitrag/zum-pudding-dol

  27. #Freiburg: @FR4U ruft am Montag zum Puddingessen mit dem Messer auf dem Stühlinger Kirchplatz auf. Dort hat der OB in Absprache mit der #Polizei eine #Messerverbotszone eingerichtet, womit vermutlich das #racialprofiling noch einmal verstärkt wird. Wir haben mit Sophie Keller gesprochen. #Repression rdl.de/beitrag/zum-pudding-dol

  28. #Freiburg: @FR4U ruft am Montag zum Puddingessen mit dem Messer auf dem Stühlinger Kirchplatz auf. Dort hat der OB in Absprache mit der #Polizei eine #Messerverbotszone eingerichtet, womit vermutlich das #racialprofiling noch einmal verstärkt wird. Wir haben mit Sophie Keller gesprochen. #Repression rdl.de/beitrag/zum-pudding-dol

  29. Im schönen Bielefeld, der primären Wirkungsstätte der @Datenpunks gibt es etwas Neues: Mit dem heutigen Tage glänzt die Innenstadt mit einer schicken Messerverbotszone.
    Gut, die Schilder hängen noch nicht alle, die kreativen Öffnungszeiten (ich weiß es doch auch nicht...) sind schwer zu merken, aber unsere Polizeipräsidentin versichert:

    "[...]jede und jeder muss damit rechnen, dort im Hinblick auf das Führungsverbot von Waffen und Messern von der Polizei kontrolliert zu werden.".

    Ich bin mir ziemlich sicher dass einige Leute öfter jede und jeder sind als andere Leute.

    Die Einrichtung einer #Messerverbotszone erweitert die polizeilichen Befugnisse schon recht umfassend. Insbesondere dürfen Personen und ihre Taschen verdachtsunabhängig nach jeglicher Art von Messer durchsucht werden - selbst die Abriegelung einer Messerverbotszone und die Durchsuchung aller darin befindlichen Personen ist damit rechtlich abgesichert.
    In Darmstadt wird auch gerne mal ein Bus oder eine Stadtbahn angehalten, um allen Mitfahrenden noch einmal zu verdeutlichen, dass sie gefälligst Auto zu fahren haben, wenn sie ihre Bürgerrechte in Deutschland gewahrt wissen wollen.

    Aber hey, das ist doch ein kleiner Preis dafür, dass wir alle besser vor den Messermännern geschützt sind, vor denen uns Alice Weidel so sorgenvoll wie uneigennützig warnt. Oder etwa nicht?

    Forscher:innen der Kriminologischen Zentralstelle Wiesbaden, kurz KrimZ, haben 2024 "Ausmaß und Entwicklung der Messerkriminalität in Deutschland" untersucht.
    Dabei kommen sie zu dem Schluss, dass derzeit kein "unmittelbarer kriminalpolitischer Handlungsbedarf" besteht.
    Da es nur wenige verlässliche Zahlen gibt, können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht eindeutig belegen, dass Messerkriminalität in den letzten Jahren tatsächlich zugenommen hat.

    Ausserdem gibt es gar keine richtige Definition dafür, was unter "Messerkriminalität" in der Kriminalstatistik landet - selbst sichergestellte Messer in Messerverbotszonen zählen hier. Heisst: Je mehr Messerverbotszonen eingerichtet werden, desto mehr Delikte für die Statistik werden festgestellt.

    Die meisten Messerangriffe finden laut der KrimZ-Studie im "privaten Raum unter Bekannten" statt und als geschlechtsspezifische Gewalt gegenüber Frauen und queeren Menschen.

    Die oft herangezogene Polizeiliche Kriminalstatistik steht seit Jahren als wissenschaftlich dürftig in der Kritik. Der Kriminologe Tobias Singelnstein von der Goethe Universität Frankfurt definiert sie in der "Zeit" als "Tätigkeitsbericht der Polizei, mehr nicht", und führt aus: "die Statistik spiegelt nur das wider, was die Polizei sehen kann und erfassen will".

    In Sachsen zeigt eine Evaluation der Waffenverbotszone in Leipzig, dass die Zahl der Delikte seit Einrichtung der dortigen Verbotszone für kurze Zeit verringert werden konnte, wenn mehr Polizeikontrollen durchgeführt worden sind. Allerdings sind sie im Anschluss jeweils wieder angestiegen - wenn auch auf niedrigerem Niveau als im ersten Zeitraum der Einführung der Waffenverbotszone. Nicht einmal das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger:innen hat sich in Leipzig verbessert. Dort wird nun die Waffenverbotszone wieder rückabgewickelt.

    Wenn #Waffenverbotszonen also nicht wirklich einen Einfluss darauf haben, dass Waffengewalt passiert, höchstens wo sie passiert, wieso der ganze Aufriss?

    BKA-Präsident Holger Münch fasst in einem "Zeit"-Interview ganz gut zusammen:

    „Es geht ja nicht nur darum, ein Verbot auszusprechen, sondern auch einen Anlass zu schaffen, kontrollieren zu dürfen.“

    Innerhalb von Waffenverbotszonen ist racial profiling vorprogrammiert: Natürlich werden migrantisch gelesene, junge und männliche Bürger häufiger kontrolliert. Wie nachhaltig so etwas das Vertrauen in den Rechtsstaat und seine Organe beschädigt, sollte klar sein.

    Ein weiterer Aspekt ist die Stigmatisierung von ganzen Stadteilen durch die Einrichtung einer Waffenverbotszone dort. Anwohner:innen werden in eine Schublade gesteckt, ihr Selbstverständnis als gleichberechtigter Teil der Stadtgesellschaft ändert sich und führt im Schlimmsten Fall dazu, dass die Prophezeiung eines Kriminalitätsschwerpunkts sich selbst erfüllt.

    Sinnvoller wären soziale Projekte und Programme zur Gewaltprävention. Wir müssen über toxische Männlichkeit sprechen und in den Schulen Trainings zu Empathie und Konfliktlösung anbieten. Sicherheit durch Mietendeckel, Mindestlohn, psychologische Versorgung ohne monatelange Wartezeiten und eine Perspektive für Geflüchtete durch zügig bewilligte Asylanträge wären Maßnahmen, die eher für sozialen Frieden sorgen würden als die Taschen von Leuten in der Innenstadt zu durchforsten.

    Oder wir freuen uns über nutzlose Symbolpolitik, und dass wir "schon dem ein oder anderen potenziellen Täter das Messer weggenommen" haben, wie NRW-Innenminister Herbert Reul sagt.

  30. Im schönen Bielefeld, der primären Wirkungsstätte der @Datenpunks gibt es etwas Neues: Mit dem heutigen Tage glänzt die Innenstadt mit einer schicken Messerverbotszone.
    Gut, die Schilder hängen noch nicht alle, die kreativen Öffnungszeiten (ich weiß es doch auch nicht...) sind schwer zu merken, aber unsere Polizeipräsidentin versichert:

    "[...]jede und jeder muss damit rechnen, dort im Hinblick auf das Führungsverbot von Waffen und Messern von der Polizei kontrolliert zu werden.".

    Ich bin mir ziemlich sicher dass einige Leute öfter jede und jeder sind als andere Leute.

    Die Einrichtung einer #Messerverbotszone erweitert die polizeilichen Befugnisse schon recht umfassend. Insbesondere dürfen Personen und ihre Taschen verdachtsunabhängig nach jeglicher Art von Messer durchsucht werden - selbst die Abriegelung einer Messerverbotszone und die Durchsuchung aller darin befindlichen Personen ist damit rechtlich abgesichert.
    In Darmstadt wird auch gerne mal ein Bus oder eine Stadtbahn angehalten, um allen Mitfahrenden noch einmal zu verdeutlichen, dass sie gefälligst Auto zu fahren haben, wenn sie ihre Bürgerrechte in Deutschland gewahrt wissen wollen.

    Aber hey, das ist doch ein kleiner Preis dafür, dass wir alle besser vor den Messermännern geschützt sind, vor denen uns Alice Weidel so sorgenvoll wie uneigennützig warnt. Oder etwa nicht?

    Forscher:innen der Kriminologischen Zentralstelle Wiesbaden, kurz KrimZ, haben 2024 "Ausmaß und Entwicklung der Messerkriminalität in Deutschland" untersucht.
    Dabei kommen sie zu dem Schluss, dass derzeit kein "unmittelbarer kriminalpolitischer Handlungsbedarf" besteht.
    Da es nur wenige verlässliche Zahlen gibt, können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht eindeutig belegen, dass Messerkriminalität in den letzten Jahren tatsächlich zugenommen hat.

    Ausserdem gibt es gar keine richtige Definition dafür, was unter "Messerkriminalität" in der Kriminalstatistik landet - selbst sichergestellte Messer in Messerverbotszonen zählen hier. Heisst: Je mehr Messerverbotszonen eingerichtet werden, desto mehr Delikte für die Statistik werden festgestellt.

    Die meisten Messerangriffe finden laut der KrimZ-Studie im "privaten Raum unter Bekannten" statt und als geschlechtsspezifische Gewalt gegenüber Frauen und queeren Menschen.

    Die oft herangezogene Polizeiliche Kriminalstatistik steht seit Jahren als wissenschaftlich dürftig in der Kritik. Der Kriminologe Tobias Singelnstein von der Goethe Universität Frankfurt definiert sie in der "Zeit" als "Tätigkeitsbericht der Polizei, mehr nicht", und führt aus: "die Statistik spiegelt nur das wider, was die Polizei sehen kann und erfassen will".

    In Sachsen zeigt eine Evaluation der Waffenverbotszone in Leipzig, dass die Zahl der Delikte seit Einrichtung der dortigen Verbotszone für kurze Zeit verringert werden konnte, wenn mehr Polizeikontrollen durchgeführt worden sind. Allerdings sind sie im Anschluss jeweils wieder angestiegen - wenn auch auf niedrigerem Niveau als im ersten Zeitraum der Einführung der Waffenverbotszone. Nicht einmal das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger:innen hat sich in Leipzig verbessert. Dort wird nun die Waffenverbotszone wieder rückabgewickelt.

    Wenn #Waffenverbotszonen also nicht wirklich einen Einfluss darauf haben, dass Waffengewalt passiert, höchstens wo sie passiert, wieso der ganze Aufriss?

    BKA-Präsident Holger Münch fasst in einem "Zeit"-Interview ganz gut zusammen:

    „Es geht ja nicht nur darum, ein Verbot auszusprechen, sondern auch einen Anlass zu schaffen, kontrollieren zu dürfen.“

    Innerhalb von Waffenverbotszonen ist racial profiling vorprogrammiert: Natürlich werden migrantisch gelesene, junge und männliche Bürger häufiger kontrolliert. Wie nachhaltig so etwas das Vertrauen in den Rechtsstaat und seine Organe beschädigt, sollte klar sein.

    Ein weiterer Aspekt ist die Stigmatisierung von ganzen Stadteilen durch die Einrichtung einer Waffenverbotszone dort. Anwohner:innen werden in eine Schublade gesteckt, ihr Selbstverständnis als gleichberechtigter Teil der Stadtgesellschaft ändert sich und führt im Schlimmsten Fall dazu, dass die Prophezeiung eines Kriminalitätsschwerpunkts sich selbst erfüllt.

    Sinnvoller wären soziale Projekte und Programme zur Gewaltprävention. Wir müssen über toxische Männlichkeit sprechen und in den Schulen Trainings zu Empathie und Konfliktlösung anbieten. Sicherheit durch Mietendeckel, Mindestlohn, psychologische Versorgung ohne monatelange Wartezeiten und eine Perspektive für Geflüchtete durch zügig bewilligte Asylanträge wären Maßnahmen, die eher für sozialen Frieden sorgen würden als die Taschen von Leuten in der Innenstadt zu durchforsten.

    Oder wir freuen uns über nutzlose Symbolpolitik, und dass wir "schon dem ein oder anderen potenziellen Täter das Messer weggenommen" haben, wie NRW-Innenminister Herbert Reul sagt.

  31. Im schönen Bielefeld, der primären Wirkungsstätte der @Datenpunks gibt es etwas Neues: Mit dem heutigen Tage glänzt die Innenstadt mit einer schicken Messerverbotszone.
    Gut, die Schilder hängen noch nicht alle, die kreativen Öffnungszeiten (ich weiß es doch auch nicht...) sind schwer zu merken, aber unsere Polizeipräsidentin versichert:

    "[...]jede und jeder muss damit rechnen, dort im Hinblick auf das Führungsverbot von Waffen und Messern von der Polizei kontrolliert zu werden.".

    Ich bin mir ziemlich sicher dass einige Leute öfter jede und jeder sind als andere Leute.

    Die Einrichtung einer #Messerverbotszone erweitert die polizeilichen Befugnisse schon recht umfassend. Insbesondere dürfen Personen und ihre Taschen verdachtsunabhängig nach jeglicher Art von Messer durchsucht werden - selbst die Abriegelung einer Messerverbotszone und die Durchsuchung aller darin befindlichen Personen ist damit rechtlich abgesichert.
    In Darmstadt wird auch gerne mal ein Bus oder eine Stadtbahn angehalten, um allen Mitfahrenden noch einmal zu verdeutlichen, dass sie gefälligst Auto zu fahren haben, wenn sie ihre Bürgerrechte in Deutschland gewahrt wissen wollen.

    Aber hey, das ist doch ein kleiner Preis dafür, dass wir alle besser vor den Messermännern geschützt sind, vor denen uns Alice Weidel so sorgenvoll wie uneigennützig warnt. Oder etwa nicht?

    Forscher:innen der Kriminologischen Zentralstelle Wiesbaden, kurz KrimZ, haben 2024 "Ausmaß und Entwicklung der Messerkriminalität in Deutschland" untersucht.
    Dabei kommen sie zu dem Schluss, dass derzeit kein "unmittelbarer kriminalpolitischer Handlungsbedarf" besteht.
    Da es nur wenige verlässliche Zahlen gibt, können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht eindeutig belegen, dass Messerkriminalität in den letzten Jahren tatsächlich zugenommen hat.

    Ausserdem gibt es gar keine richtige Definition dafür, was unter "Messerkriminalität" in der Kriminalstatistik landet - selbst sichergestellte Messer in Messerverbotszonen zählen hier. Heisst: Je mehr Messerverbotszonen eingerichtet werden, desto mehr Delikte für die Statistik werden festgestellt.

    Die meisten Messerangriffe finden laut der KrimZ-Studie im "privaten Raum unter Bekannten" statt und als geschlechtsspezifische Gewalt gegenüber Frauen und queeren Menschen.

    Die oft herangezogene Polizeiliche Kriminalstatistik steht seit Jahren als wissenschaftlich dürftig in der Kritik. Der Kriminologe Tobias Singelnstein von der Goethe Universität Frankfurt definiert sie in der "Zeit" als "Tätigkeitsbericht der Polizei, mehr nicht", und führt aus: "die Statistik spiegelt nur das wider, was die Polizei sehen kann und erfassen will".

    In Sachsen zeigt eine Evaluation der Waffenverbotszone in Leipzig, dass die Zahl der Delikte seit Einrichtung der dortigen Verbotszone für kurze Zeit verringert werden konnte, wenn mehr Polizeikontrollen durchgeführt worden sind. Allerdings sind sie im Anschluss jeweils wieder angestiegen - wenn auch auf niedrigerem Niveau als im ersten Zeitraum der Einführung der Waffenverbotszone. Nicht einmal das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger:innen hat sich in Leipzig verbessert. Dort wird nun die Waffenverbotszone wieder rückabgewickelt.

    Wenn #Waffenverbotszonen also nicht wirklich einen Einfluss darauf haben, dass Waffengewalt passiert, höchstens wo sie passiert, wieso der ganze Aufriss?

    BKA-Präsident Holger Münch fasst in einem "Zeit"-Interview ganz gut zusammen:

    „Es geht ja nicht nur darum, ein Verbot auszusprechen, sondern auch einen Anlass zu schaffen, kontrollieren zu dürfen.“

    Innerhalb von Waffenverbotszonen ist racial profiling vorprogrammiert: Natürlich werden migrantisch gelesene, junge und männliche Bürger häufiger kontrolliert. Wie nachhaltig so etwas das Vertrauen in den Rechtsstaat und seine Organe beschädigt, sollte klar sein.

    Ein weiterer Aspekt ist die Stigmatisierung von ganzen Stadteilen durch die Einrichtung einer Waffenverbotszone dort. Anwohner:innen werden in eine Schublade gesteckt, ihr Selbstverständnis als gleichberechtigter Teil der Stadtgesellschaft ändert sich und führt im Schlimmsten Fall dazu, dass die Prophezeiung eines Kriminalitätsschwerpunkts sich selbst erfüllt.

    Sinnvoller wären soziale Projekte und Programme zur Gewaltprävention. Wir müssen über toxische Männlichkeit sprechen und in den Schulen Trainings zu Empathie und Konfliktlösung anbieten. Sicherheit durch Mietendeckel, Mindestlohn, psychologische Versorgung ohne monatelange Wartezeiten und eine Perspektive für Geflüchtete durch zügig bewilligte Asylanträge wären Maßnahmen, die eher für sozialen Frieden sorgen würden als die Taschen von Leuten in der Innenstadt zu durchforsten.

    Oder wir freuen uns über nutzlose Symbolpolitik, und dass wir "schon dem ein oder anderen potenziellen Täter das Messer weggenommen" haben, wie NRW-Innenminister Herbert Reul sagt.

  32. Im schönen Bielefeld, der primären Wirkungsstätte der @Datenpunks gibt es etwas Neues: Mit dem heutigen Tage glänzt die Innenstadt mit einer schicken Messerverbotszone.
    Gut, die Schilder hängen noch nicht alle, die kreativen Öffnungszeiten (ich weiß es doch auch nicht...) sind schwer zu merken, aber unsere Polizeipräsidentin versichert:

    "[...]jede und jeder muss damit rechnen, dort im Hinblick auf das Führungsverbot von Waffen und Messern von der Polizei kontrolliert zu werden.".

    Ich bin mir ziemlich sicher dass einige Leute öfter jede und jeder sind als andere Leute.

    Die Einrichtung einer #Messerverbotszone erweitert die polizeilichen Befugnisse schon recht umfassend. Insbesondere dürfen Personen und ihre Taschen verdachtsunabhängig nach jeglicher Art von Messer durchsucht werden - selbst die Abriegelung einer Messerverbotszone und die Durchsuchung aller darin befindlichen Personen ist damit rechtlich abgesichert.
    In Darmstadt wird auch gerne mal ein Bus oder eine Stadtbahn angehalten, um allen Mitfahrenden noch einmal zu verdeutlichen, dass sie gefälligst Auto zu fahren haben, wenn sie ihre Bürgerrechte in Deutschland gewahrt wissen wollen.

    Aber hey, das ist doch ein kleiner Preis dafür, dass wir alle besser vor den Messermännern geschützt sind, vor denen uns Alice Weidel so sorgenvoll wie uneigennützig warnt. Oder etwa nicht?

    Forscher:innen der Kriminologischen Zentralstelle Wiesbaden, kurz KrimZ, haben 2024 "Ausmaß und Entwicklung der Messerkriminalität in Deutschland" untersucht.
    Dabei kommen sie zu dem Schluss, dass derzeit kein "unmittelbarer kriminalpolitischer Handlungsbedarf" besteht.
    Da es nur wenige verlässliche Zahlen gibt, können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht eindeutig belegen, dass Messerkriminalität in den letzten Jahren tatsächlich zugenommen hat.

    Ausserdem gibt es gar keine richtige Definition dafür, was unter "Messerkriminalität" in der Kriminalstatistik landet - selbst sichergestellte Messer in Messerverbotszonen zählen hier. Heisst: Je mehr Messerverbotszonen eingerichtet werden, desto mehr Delikte für die Statistik werden festgestellt.

    Die meisten Messerangriffe finden laut der KrimZ-Studie im "privaten Raum unter Bekannten" statt und als geschlechtsspezifische Gewalt gegenüber Frauen und queeren Menschen.

    Die oft herangezogene Polizeiliche Kriminalstatistik steht seit Jahren als wissenschaftlich dürftig in der Kritik. Der Kriminologe Tobias Singelnstein von der Goethe Universität Frankfurt definiert sie in der "Zeit" als "Tätigkeitsbericht der Polizei, mehr nicht", und führt aus: "die Statistik spiegelt nur das wider, was die Polizei sehen kann und erfassen will".

    In Sachsen zeigt eine Evaluation der Waffenverbotszone in Leipzig, dass die Zahl der Delikte seit Einrichtung der dortigen Verbotszone für kurze Zeit verringert werden konnte, wenn mehr Polizeikontrollen durchgeführt worden sind. Allerdings sind sie im Anschluss jeweils wieder angestiegen - wenn auch auf niedrigerem Niveau als im ersten Zeitraum der Einführung der Waffenverbotszone. Nicht einmal das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger:innen hat sich in Leipzig verbessert. Dort wird nun die Waffenverbotszone wieder rückabgewickelt.

    Wenn #Waffenverbotszonen also nicht wirklich einen Einfluss darauf haben, dass Waffengewalt passiert, höchstens wo sie passiert, wieso der ganze Aufriss?

    BKA-Präsident Holger Münch fasst in einem "Zeit"-Interview ganz gut zusammen:

    „Es geht ja nicht nur darum, ein Verbot auszusprechen, sondern auch einen Anlass zu schaffen, kontrollieren zu dürfen.“

    Innerhalb von Waffenverbotszonen ist racial profiling vorprogrammiert: Natürlich werden migrantisch gelesene, junge und männliche Bürger häufiger kontrolliert. Wie nachhaltig so etwas das Vertrauen in den Rechtsstaat und seine Organe beschädigt, sollte klar sein.

    Ein weiterer Aspekt ist die Stigmatisierung von ganzen Stadteilen durch die Einrichtung einer Waffenverbotszone dort. Anwohner:innen werden in eine Schublade gesteckt, ihr Selbstverständnis als gleichberechtigter Teil der Stadtgesellschaft ändert sich und führt im Schlimmsten Fall dazu, dass die Prophezeiung eines Kriminalitätsschwerpunkts sich selbst erfüllt.

    Sinnvoller wären soziale Projekte und Programme zur Gewaltprävention. Wir müssen über toxische Männlichkeit sprechen und in den Schulen Trainings zu Empathie und Konfliktlösung anbieten. Sicherheit durch Mietendeckel, Mindestlohn, psychologische Versorgung ohne monatelange Wartezeiten und eine Perspektive für Geflüchtete durch zügig bewilligte Asylanträge wären Maßnahmen, die eher für sozialen Frieden sorgen würden als die Taschen von Leuten in der Innenstadt zu durchforsten.

    Oder wir freuen uns über nutzlose Symbolpolitik, und dass wir "schon dem ein oder anderen potenziellen Täter das Messer weggenommen" haben, wie NRW-Innenminister Herbert Reul sagt.

  33. Im schönen Bielefeld, der primären Wirkungsstätte der @Datenpunks gibt es etwas Neues: Mit dem heutigen Tage glänzt die Innenstadt mit einer schicken Messerverbotszone.
    Gut, die Schilder hängen noch nicht alle, die kreativen Öffnungszeiten (ich weiß es doch auch nicht...) sind schwer zu merken, aber unsere Polizeipräsidentin versichert:

    "[...]jede und jeder muss damit rechnen, dort im Hinblick auf das Führungsverbot von Waffen und Messern von der Polizei kontrolliert zu werden.".

    Ich bin mir ziemlich sicher dass einige Leute öfter jede und jeder sind als andere Leute.

    Die Einrichtung einer #Messerverbotszone erweitert die polizeilichen Befugnisse schon recht umfassend. Insbesondere dürfen Personen und ihre Taschen verdachtsunabhängig nach jeglicher Art von Messer durchsucht werden - selbst die Abriegelung einer Messerverbotszone und die Durchsuchung aller darin befindlichen Personen ist damit rechtlich abgesichert.
    In Darmstadt wird auch gerne mal ein Bus oder eine Stadtbahn angehalten, um allen Mitfahrenden noch einmal zu verdeutlichen, dass sie gefälligst Auto zu fahren haben, wenn sie ihre Bürgerrechte in Deutschland gewahrt wissen wollen.

    Aber hey, das ist doch ein kleiner Preis dafür, dass wir alle besser vor den Messermännern geschützt sind, vor denen uns Alice Weidel so sorgenvoll wie uneigennützig warnt. Oder etwa nicht?

    Forscher:innen der Kriminologischen Zentralstelle Wiesbaden, kurz KrimZ, haben 2024 "Ausmaß und Entwicklung der Messerkriminalität in Deutschland" untersucht.
    Dabei kommen sie zu dem Schluss, dass derzeit kein "unmittelbarer kriminalpolitischer Handlungsbedarf" besteht.
    Da es nur wenige verlässliche Zahlen gibt, können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht eindeutig belegen, dass Messerkriminalität in den letzten Jahren tatsächlich zugenommen hat.

    Ausserdem gibt es gar keine richtige Definition dafür, was unter "Messerkriminalität" in der Kriminalstatistik landet - selbst sichergestellte Messer in Messerverbotszonen zählen hier. Heisst: Je mehr Messerverbotszonen eingerichtet werden, desto mehr Delikte für die Statistik werden festgestellt.

    Die meisten Messerangriffe finden laut der KrimZ-Studie im "privaten Raum unter Bekannten" statt und als geschlechtsspezifische Gewalt gegenüber Frauen und queeren Menschen.

    Die oft herangezogene Polizeiliche Kriminalstatistik steht seit Jahren als wissenschaftlich dürftig in der Kritik. Der Kriminologe Tobias Singelnstein von der Goethe Universität Frankfurt definiert sie in der "Zeit" als "Tätigkeitsbericht der Polizei, mehr nicht", und führt aus: "die Statistik spiegelt nur das wider, was die Polizei sehen kann und erfassen will".

    In Sachsen zeigt eine Evaluation der Waffenverbotszone in Leipzig, dass die Zahl der Delikte seit Einrichtung der dortigen Verbotszone für kurze Zeit verringert werden konnte, wenn mehr Polizeikontrollen durchgeführt worden sind. Allerdings sind sie im Anschluss jeweils wieder angestiegen - wenn auch auf niedrigerem Niveau als im ersten Zeitraum der Einführung der Waffenverbotszone. Nicht einmal das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger:innen hat sich in Leipzig verbessert. Dort wird nun die Waffenverbotszone wieder rückabgewickelt.

    Wenn #Waffenverbotszonen also nicht wirklich einen Einfluss darauf haben, dass Waffengewalt passiert, höchstens wo sie passiert, wieso der ganze Aufriss?

    BKA-Präsident Holger Münch fasst in einem "Zeit"-Interview ganz gut zusammen:

    „Es geht ja nicht nur darum, ein Verbot auszusprechen, sondern auch einen Anlass zu schaffen, kontrollieren zu dürfen.“

    Innerhalb von Waffenverbotszonen ist racial profiling vorprogrammiert: Natürlich werden migrantisch gelesene, junge und männliche Bürger häufiger kontrolliert. Wie nachhaltig so etwas das Vertrauen in den Rechtsstaat und seine Organe beschädigt, sollte klar sein.

    Ein weiterer Aspekt ist die Stigmatisierung von ganzen Stadteilen durch die Einrichtung einer Waffenverbotszone dort. Anwohner:innen werden in eine Schublade gesteckt, ihr Selbstverständnis als gleichberechtigter Teil der Stadtgesellschaft ändert sich und führt im Schlimmsten Fall dazu, dass die Prophezeiung eines Kriminalitätsschwerpunkts sich selbst erfüllt.

    Sinnvoller wären soziale Projekte und Programme zur Gewaltprävention. Wir müssen über toxische Männlichkeit sprechen und in den Schulen Trainings zu Empathie und Konfliktlösung anbieten. Sicherheit durch Mietendeckel, Mindestlohn, psychologische Versorgung ohne monatelange Wartezeiten und eine Perspektive für Geflüchtete durch zügig bewilligte Asylanträge wären Maßnahmen, die eher für sozialen Frieden sorgen würden als die Taschen von Leuten in der Innenstadt zu durchforsten.

    Oder wir freuen uns über nutzlose Symbolpolitik, und dass wir "schon dem ein oder anderen potenziellen Täter das Messer weggenommen" haben, wie NRW-Innenminister Herbert Reul sagt.

  34. Es geht nicht um #Messer

    In Berlin gelten ab heute alle #Nahverkehrsmittel und #Bahnhöfe als #Messerverbotszone. Das ist eine massive Ausweitung der Kontroll- und #Durchsuchungsbefugnisse der #Polizei. Der #Sicherheitsgewinn steht nicht im Verhältnis zum #Grundrechtseingriff.

    #Waffen- und #Messerverbotszonen, die Idee klingt erst einmal vernünftig. Wir alle haben keinen #Bock auf #Messer in der Hand von Leuten, die sie gegen #Menschen einsetzen wollen.

    netzpolitik.org/2025/kommentar