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#lukasbeckmann — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #lukasbeckmann, aggregated by home.social.

  1. Doris Metz – „Petra Kelly – Act Now!“ (2024)

    Das hier ist kein historisches Porträt, sondern ein Film für die Gegenwart. Petra Kelly ist kein Relikt der Bonner Republik. Sie ist tatsächlich jemand, die wie ein politischer Geist, heute in den permanent tickernden Newsfeeds fehlt. Der Film von Doris Metz wählt für seine Erzählung keinen sanften Zugang. Er zwingt tatsächlich zu einer Auseinandersetzung. Mit der Vision dieser Frau. Mit realen Machtverhältnissen. Und mit der Frage, warum so kompromisslose Menschlichkeit heute – soviel mehr als früher – als „naiv“ und dem politischen Kampf „nicht nützlich“ gilt. (ARD, Neu)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  2. Doris Metz – „Petra Kelly – Act Now!“ (2024)

    Das hier ist kein historisches Porträt, sondern ein Film für die Gegenwart. Petra Kelly ist kein Relikt der Bonner Republik. Sie ist tatsächlich jemand, die wie ein politischer Geist, heute in den permanent tickernden Newsfeeds fehlt. Der Film von Doris Metz wählt für seine Erzählung keinen sanften Zugang. Er zwingt tatsächlich zu einer Auseinandersetzung. Mit der Vision dieser Frau. Mit realen Machtverhältnissen. Und mit der Frage, warum so kompromisslose Menschlichkeit heute – soviel mehr als früher – als „naiv“ und dem politischen Kampf „nicht nützlich“ gilt. (ARTE, TV-Premiere)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/

  3. Friedensträumer, Atomkraftgegner, Hassobjekte – „ZDF-Frontal: Die Grünen“ (2025)

    Mir geht dieses Genre inzwischen, eigentlich, gelinde gesagt, am Rücken vorbei. Doch gehören Dokumentationen wie diese inzwischen offenbar zum Standardrepertoire der ÖRR-Anstalten. Nach „Kevin allein zuhaus“, „Schicksalsjahre eines Kanzlers“ und „Inside CDU“ nun also die nächste, wenig investigative, aber dafür um so größere mehrteilige Reportage – dieses Mal eben über die Grünen? (ZDF. Neu)

  4. Kapital verbrannt

    Das Machtzentrum NRWs

    Selbst im Ruhrgebiet wissen nicht mehr viele, was die RAG-Stiftung ist. Ihr Job ist die Finanzierung der Ewigkeitskosten des Steinkohlebergbaus an Ruhr, Emscher und Saar. Um das finanzieren zu können, hat sie einen fetten Kapitalstock, den sie zum Zwecke der Profiterzielung investiert. Z.B. ist sie Mehrheitsaktionär der Konzerne Evonik und Vivawest (Letzterer Wohnimmobilien, mit Vonovia oder Deutsche Wohnen vergleichbar, aber weit diskreter und mit besserem Image). Solche Stiftungen tun immer so, als seien sie das personifizierte Gute im real existierenden Kapitalismus. Tatsächlich aber repräsentieren sie ihn.

    Langjähriger Repräsentant der RAG-Stiftung war Gerhard Schröders Chef-Strippenzieher Werner Müller. Hybris und Eitelkeit sind solchen Typen nicht fremd. Seit seinem Tod 2019 geht es in der Stiftung noch diskreter zu. Die heutigen Vorstandsmitglieder, die das operative Geschäft lenken, sind in der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Wo es um hohe Summen geht, ist das eher Vor- als Nachteil. Von ausgesuchter politischer Prominenz ist dagegen das Kuratorium. Das sucht diesen Vorstand aus.

    Und wenn mann*frau sich sowieso schon ohne Kameras und Pressemeute trifft, ist die Gelegenheit günstig, sich über zahlreiche wichtige Dinge zu verständigen, bei denen Öffentlichkeit nur stören würde. Das nennt mann heute netzwerken. Mir fällt auf, dass ich hier drei Grüne finde, alle vom gleichen Parteiflügel. Lukas Beckmann, zuletzt GLS-Banker, ist in Rente. Ihm folgten Robert Habeck (“geborenes” Mitglied, Minister-Nachfahre von Werner Müller), Anne Lütkes und Reiner Priggen – aus dem Ruhrgebiet sind die alle nicht.

    Wie kommichdrauf? Dummerweise hatte die RAG-Stiftung sich exakt an der Tochter des von Österreichs prominentestem Kriminellen René Benko geführten Signa-Konzerns beteiligt, die nun am Amtsgericht Berlin-Charlottenburg Insolvenz angemeldet hat. Das war noch 2017 zu Müllers Lebzeiten. Und zu Olaf Scholz’ Amtszeit als Hamburger Bürgermeister.

    Die RAG-Stiftung wird es nicht so umhauen, wie Benkos Signa. Die Keller des Ruhrgebietes werden (noch) nicht absaufen. Das kommt später. Es war wohl eher eine teure Netzwerker-Gefälligkeit. Untersuchungsausschüsse werden folgen. Bei der RAG-Stiftung machen die das diskreter.

    Und die gute Nachricht

    Wenn es Benko erwischen würde, wäre das schon die gute Nachricht gewesen. Aber wir müssen wohl davon ausgehen, dass er genügend Verwandte hat, um die eine oder andere Milliarde “in Sicherheit” zu bringen. Der ist ja nicht doof.

    Aber eine schöne Nachricht, ergänzend zu der in den Keller fallenden Auflage des gedruckten Revolverblattes, ist diese: “Sendeschluss für Bild-TV”. Da kann mann nur hoffen, dass das auch schön teuer war. Es gibt doch noch Gerechtigkeit, sogar im Kapitalismus.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
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  5. Im Verein #MehrDemokratie sind neben #Parteilos|en vor allem Mitglieder von #Grünen, #SPD und #Linkspartei organisiert.

    Zum ›Kuratorium‹ des Vereins gehört unter anderem #LukasBeckmann, der in der Vergangenheit langjähriger Vorsitzender der #anthroposophisch|en #GLSBank-Stiftung und des #GLSTreuhand e.V. war.

    Mitglied im GLS Treuhand-Verein sind mehrheitlich #Waldorf- und #Anthroposophie-Vereine — und grotesker Weise die #AmadeuAntonioStiftung.

    🧷 gls-treuhand.de/die-gls-treuha

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