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  1. CW: Das Testament – für Katzen nicht geeignet

    Das Testament – für Katzen nicht geeignet

    Das Testament – für Katzen nicht geeignet

    Viele Katzenhalter gehen davon aus, dass ihre Tiere automatisch gut versorgt sind, wenn sie im Testament einen Tierschutzverein oder ein Tierheim als Erben einsetzen. Das klingt im ersten Moment sinnvoll, funktioniert in der Praxis aber oft nicht so, wie man denkt.

    Nach einem Todesfall vergeht häufig einige Zeit, bis ein Testament überhaupt eröffnet wird. In dieser Phase ist völlig unklar, wer sich um die Katzen kümmert. Genau hier entsteht das eigentliche Problem, denn Tiere brauchen sofort Versorgung und können nicht „warten“, bis rechtliche Dinge geklärt sind.

    Hinzu kommt ein weiterer Punkt, der oft übersehen wird: Wer ein Erbe annimmt, übernimmt nicht nur Geld oder Sachwerte, sondern auch alle Verpflichtungen. Dazu gehören unter anderem Beerdigungskosten, offene Rechnungen, Mietzahlungen und die komplette Wohnungsauflösung. Das bedeutet viel Aufwand und oft auch erhebliche Kosten.

    Für Tierheime oder Tierschutzvereine lohnt sich ein Erbe daher nur, wenn nach Abzug aller Kosten noch ausreichend Mittel übrig bleiben. In vielen Fällen ist das jedoch nicht so. Dann wird das Erbe abgelehnt.

    Wenn kein Erbe vorhanden ist oder alle ablehnen, wird häufig ein Nachlassverwalter eingesetzt. Dieser kümmert sich zwar um finanzielle und rechtliche Dinge, aber nicht um die Tiere. Im schlimmsten Fall greift der Vermieter ein, lässt die Wohnung räumen und die Katzen stehen plötzlich ohne klare Versorgung da.

    Mit etwas Glück werden Behörden informiert oder es findet sich jemand, der sich kümmert. Leider endet es aber nicht selten damit, dass Katzen plötzlich als Fundtiere auftauchen oder einfach ausgesetzt werden.

    Selbst wenn man Geld für die Versorgung eingeplant hat, gibt es noch einen weiteren Punkt: Viele Menschen verbringen vor ihrem Tod Zeit im Krankenhaus oder Pflegeheim. Auch in dieser Phase müssen die Tiere bereits versorgt werden. Das kostet Zeit, Geld und Organisation – oft über einen längeren Zeitraum.

    Deshalb ist die wichtigste Regel ganz einfach:

    Die Versorgung von Katzen sollte immer konkret und privat geregelt werden.

    Am besten ist es, frühzeitig mit Freunden, Familie oder vertrauten Personen zu sprechen und klare Absprachen zu treffen. Wer kümmert sich im Notfall? Wer übernimmt die Tiere dauerhaft? Gibt es eine finanzielle Unterstützung für diese Person?

    Ein Testament allein ist dafür nicht geeignet. Es kann eine Ergänzung sein, ersetzt aber keine praktische Lösung im Alltag.

    Wer sich rechtzeitig darum kümmert, verhindert genau die Situationen, die für Katzen am schlimmsten sind: plötzlich allein, ohne Versorgung und ohne klare Zuständigkeit.



    #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner #Chat #Gato #Gatto #Kat #Katt #Köttur #Kissa #Kot #Koschka #Gata #Kedi #Qitta #Chatul #Neko #Cath #Kato #Friendica
    @katzenrassen

  2. CW: 🐱 Zwei neue Katzengruppen im Fediverse – traut euch! 🐱

    🐱 Zwei neue Katzengruppen im Fediverse – traut euch! 🐱

    Psst – habt ihr schon mitbekommen? 👀

    Im Fediverse gibt es jetzt zwei neue Katzengruppen, die sich lohnen!
    Die erste heißt "Hauskatzen – Praxis und Alltag" 🐱 und ist dein Treffpunkt für alles rund um unsere Stubentiger. Hier könnt ihr Fragen stellen, Erfahrungen austauschen, Bilder eurer Katzen teilen und über alles diskutieren, was mit Katzen zu tun hat – von Verhalten über Gesundheit bis zum Alltag.

    friendica-deutschland.de/profile/katzenrassen

    Die zweite Gruppe dreht sich um Pflanzen, die für Katzen unbedenklich sind. 🌿 Ob fürs Fensterbrett, Zimmer, den Wintergarten oder Balkon – hier findet ihr sichere grüne Begleiter für euren Haushalt. Und auch wenn keine Katze bei dir wohnt: Viele dieser Pflanzen sind einfach interessant!

    friendica-deutschland.de/profile/greencatman

    Die Gruppen wachsen noch langsam, aber das ist völlig normal. Im Moment teile ich meine Beiträge von meiner Timeline in die passenden Gruppen. Wenn die Mitgliederzahl wächst, werden wir später vielleicht direkt in den Gruppen posten.

    Schaut vorbei und macht mit! 🐱🌿

    #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner #Chat #Gato #Gatto #Kat #Katt #Köttur #Kissa #Kot #Koschka #Gata #Kedi #Qitta #Chatul #Neko #Cath #Kato

    #Balkonkräuter #FensterbankKräuter #Heilkräuter #KatzeundGarten #Zimmerpflanzen #GrünesZuhausemitKatze #Hauskatzen #Katzen #Cats #Chat #Kräuter #Katzenpflanzen #Chat #Gato #Gatto #Kat #Katt #Köttur #Kissa #Kot #Koschka #Gata #Kedi #Qitta #Chatul #Neko #Cath #Kato #Wintergarten #Fensterbankpflanzen #Terrassenpflanzen #Balkonpflanzen #Friendica

  3. CW: 🐱 Zwei neue Katzengruppen im Fediverse – traut euch! 🐱

    🐱 Zwei neue Katzengruppen im Fediverse – traut euch! 🐱

    Psst – habt ihr schon mitbekommen? 👀

    Im Fediverse gibt es jetzt zwei neue Katzengruppen, die sich lohnen!
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  4. CW: 🐱 Zwei neue Katzengruppen im Fediverse – traut euch! 🐱

    🐱 Zwei neue Katzengruppen im Fediverse – traut euch! 🐱

    Psst – habt ihr schon mitbekommen? 👀

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    Die Gruppen wachsen noch langsam, aber das ist völlig normal. Im Moment teile ich meine Beiträge von meiner Timeline in die passenden Gruppen. Wenn die Mitgliederzahl wächst, werden wir später vielleicht direkt in den Gruppen posten.

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  5. CW: German Rex

    German Rex

    🐱 German Rex

    Herkunft: Deutschland (1950er-Jahre)
    Fell: Kurz, gelockt, weich
    Charakter: Sanft, freundlich, verspielt
    Besonderheit: Erste offiziell dokumentierte Rexkatze mit gewelltem Fell

    Die German Rex ist die älteste bekannte Rexkatze mit gelocktem Fell – entdeckt in der DDR und später gezielt weitergezüchtet. Ihr Fell ist fein, samtig und eng gewellt, ihr Körperbau schlank und beweglich.

    Sie gilt als anhänglich, verschmust und intelligent. Leider ist sie heute selten geworden, obwohl sie robust, pflegeleicht und für viele Haushalte gut geeignet wäre – eine echte Pionierin unter den Lockenköpfen.

    #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner #Chat #Gato #Gatto #Kat #Katt #Köttur #Kissa #Kot #Koschka #Gata #Kedi #Qitta #Chatul #Neko #Cath #Kato #Friendica
    @katzenrassen

  6. CW: Das Kippfenster-Syndrom – eine unterschätzte Todesfalle für Wohnungskatzen

    Das Kippfenster-Syndrom – eine unterschätzte Todesfalle für Wohnungskatzen

    Was ist das Kippfenster-Syndrom?

    Beim Kippfenster-Syndrom steckt die Katze – meist beim Versuch, nach draußen zu gelangen – mit dem Kopf oder Oberkörper in einem gekippten Fenster fest. Sie rutscht durch den sich nach unten verengenden Spalt ab und bleibt darin stecken. Wenn sie dann in Panik gerät und sich hektisch zu befreien versucht, wird es richtig gefährlich. Denn je mehr sie zappelt und kämpft, desto tiefer rutscht sie in den Spalt hinein.
    Das klingt zunächst nach einem harmlosen Missgeschick – ist aber ein ernsthafter Notfall.

    Was passiert im Körper der Katze?

    Die Katze bleibt zwischen der letzten Rippe und dem Becken im keilförmigen Fensterspalt hängen und wird dort eingequetscht. Durch diesen starken Druck werden die großen Blutgefäße abgeklemmt, die die hintere Körperhälfte versorgen. Hinterläufe, Blase, Nieren und Darm bekommen keinen Sauerstoff mehr. Schon nach wenigen Minuten können diese Organe dauerhaft Schaden nehmen. Je länger die Katze eingeklemmt bleibt, desto schlechter sind die Heilungschancen.

    Warum ist die Gefahr so groß?

    Katzen versuchen meist dann, durch ein gekipptes Fenster nach draußen zu klettern, wenn sie alleine zu Hause sind. Genau das ist das Problem: Niemand ist da, der sofort eingreift. Die Katze kann so stundenlang feststecken, bevor jemand nach Hause kommt.
    Besonders im Frühjahr und Sommer, wenn wieder mehr gelüftet wird, passieren solche Unfälle häufiger. Vogelgezwitscher, Sonnenschein und frische Luft locken Katzen ans Fenster – und die Versuchung, hin durchzuklettern, ist dann besonders groß.

    Was tun, wenn die Katze feststeckt?

    Ruhe bewahren und sofort handeln. Das Fenster langsam und vorsichtig schließen und die Katze dabei gleichzeitig behutsam nach oben schieben und befreien. Bloß nicht ruckartig ziehen oder die Katze nach unten drücken – das macht es schlimmer.
    Danach unbedingt sofort zum Tierarzt, auch wenn die Katze äußerlich unverletzt wirkt. Innere Schäden sind von außen nicht zu sehen und können sich erst nach Stunden zeigen.

    Wie schützt man seine Katze?

    Die einfachste Regel: Kippfenster nie offen lassen, wenn die Katze unbeaufsichtigt ist. Im Alltag ist das aber oft schwer durchzuhalten, weil viele Wohnungen regelmäßig gelüftet werden müssen.

    Deshalb gibt es verschiedene praktische Schutzlösungen:
    Kippfensterschutz-Systeme

    Es gibt spezielle Schutzsysteme, die ohne Bohren oder Kleben montiert werden können. Das ist besonders praktisch für Mieter, da nicht in die Bausubstanz eingegriffen wird. Das Fenster lässt sich dabei weiterhin normal öffnen, schließen und reinigen. Die Systeme sind schnell montiert und genauso schnell wieder abgebaut, wenn man umzieht.

    Schutzgitter und Fensternetze

    Gitter oder Netze, die rund ums Fenster angebracht werden, halten die Katze zuverlässig vom Spalt fern. Sie sind stabil, lassen aber trotzdem frische Luft durch.

    Automatische Systeme

    Es gibt auch Lösungen, bei denen sich beim Öffnen des Fensters automatisch ein Schutz aufspannt, der den gefährlichen Bereich blockiert.

    Fensterkeil

    Die günstigste und einfachste Lösung ist ein einfacher Fensterkeil, der verhindert, dass das Fenster weit genug aufgeht, um für die Katze gefährlich zu werden.

    Was beim Kauf beachten?

    Wer einen Rollladenkasten außen am Fenster hat, sollte darauf achten, dass der Kippschutz eine zusätzliche Querstange hat oder so montiert wird, dass der Druck nicht nur auf den Rollladenkasten wirkt. Sonst kann dieser beschädigt werden.
    Generell gilt: Das Material sollte robust genug sein, um Kratzen und Beißen standzuhalten. Und vor dem Kauf immer die genauen Maße des Fensters nehmen – Fenster sind nicht genormt und unterscheiden sich in Größe und Bauart erheblich.

    Fazit

    Das Kippfenster-Syndrom ist eine ernste Gefahr, die viele Katzenhalter unterschätzen. Ein kurzer Moment der Neugier reicht aus, und die Katze steckt fest. Mit den richtigen Schutzmaßnahmen lässt sich dieses Risiko aber vollständig ausschalten. Wer eine Wohnungskatze hält, sollte das Thema Kippfensterschutz daher von Anfang an ernst nehmen – egal wie ruhig oder brav die Katze sonst ist.



    #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner #Chat
    @katzenrassen

  7. CW: Das Kippfenster-Syndrom – eine unterschätzte Todesfalle für Wohnungskatzen

    Das Kippfenster-Syndrom – eine unterschätzte Todesfalle für Wohnungskatzen

    Was ist das Kippfenster-Syndrom?

    Beim Kippfenster-Syndrom steckt die Katze – meist beim Versuch, nach draußen zu gelangen – mit dem Kopf oder Oberkörper in einem gekippten Fenster fest. Sie rutscht durch den sich nach unten verengenden Spalt ab und bleibt darin stecken. Wenn sie dann in Panik gerät und sich hektisch zu befreien versucht, wird es richtig gefährlich. Denn je mehr sie zappelt und kämpft, desto tiefer rutscht sie in den Spalt hinein.
    Das klingt zunächst nach einem harmlosen Missgeschick – ist aber ein ernsthafter Notfall.

    Was passiert im Körper der Katze?

    Die Katze bleibt zwischen der letzten Rippe und dem Becken im keilförmigen Fensterspalt hängen und wird dort eingequetscht. Durch diesen starken Druck werden die großen Blutgefäße abgeklemmt, die die hintere Körperhälfte versorgen. Hinterläufe, Blase, Nieren und Darm bekommen keinen Sauerstoff mehr. Schon nach wenigen Minuten können diese Organe dauerhaft Schaden nehmen. Je länger die Katze eingeklemmt bleibt, desto schlechter sind die Heilungschancen.

    Warum ist die Gefahr so groß?

    Katzen versuchen meist dann, durch ein gekipptes Fenster nach draußen zu klettern, wenn sie alleine zu Hause sind. Genau das ist das Problem: Niemand ist da, der sofort eingreift. Die Katze kann so stundenlang feststecken, bevor jemand nach Hause kommt.
    Besonders im Frühjahr und Sommer, wenn wieder mehr gelüftet wird, passieren solche Unfälle häufiger. Vogelgezwitscher, Sonnenschein und frische Luft locken Katzen ans Fenster – und die Versuchung, hin durchzuklettern, ist dann besonders groß.

    Was tun, wenn die Katze feststeckt?

    Ruhe bewahren und sofort handeln. Das Fenster langsam und vorsichtig schließen und die Katze dabei gleichzeitig behutsam nach oben schieben und befreien. Bloß nicht ruckartig ziehen oder die Katze nach unten drücken – das macht es schlimmer.
    Danach unbedingt sofort zum Tierarzt, auch wenn die Katze äußerlich unverletzt wirkt. Innere Schäden sind von außen nicht zu sehen und können sich erst nach Stunden zeigen.

    Wie schützt man seine Katze?

    Die einfachste Regel: Kippfenster nie offen lassen, wenn die Katze unbeaufsichtigt ist. Im Alltag ist das aber oft schwer durchzuhalten, weil viele Wohnungen regelmäßig gelüftet werden müssen.

    Deshalb gibt es verschiedene praktische Schutzlösungen:
    Kippfensterschutz-Systeme

    Es gibt spezielle Schutzsysteme, die ohne Bohren oder Kleben montiert werden können. Das ist besonders praktisch für Mieter, da nicht in die Bausubstanz eingegriffen wird. Das Fenster lässt sich dabei weiterhin normal öffnen, schließen und reinigen. Die Systeme sind schnell montiert und genauso schnell wieder abgebaut, wenn man umzieht.

    Schutzgitter und Fensternetze

    Gitter oder Netze, die rund ums Fenster angebracht werden, halten die Katze zuverlässig vom Spalt fern. Sie sind stabil, lassen aber trotzdem frische Luft durch.

    Automatische Systeme

    Es gibt auch Lösungen, bei denen sich beim Öffnen des Fensters automatisch ein Schutz aufspannt, der den gefährlichen Bereich blockiert.

    Fensterkeil

    Die günstigste und einfachste Lösung ist ein einfacher Fensterkeil, der verhindert, dass das Fenster weit genug aufgeht, um für die Katze gefährlich zu werden.

    Was beim Kauf beachten?

    Wer einen Rollladenkasten außen am Fenster hat, sollte darauf achten, dass der Kippschutz eine zusätzliche Querstange hat oder so montiert wird, dass der Druck nicht nur auf den Rollladenkasten wirkt. Sonst kann dieser beschädigt werden.
    Generell gilt: Das Material sollte robust genug sein, um Kratzen und Beißen standzuhalten. Und vor dem Kauf immer die genauen Maße des Fensters nehmen – Fenster sind nicht genormt und unterscheiden sich in Größe und Bauart erheblich.

    Fazit

    Das Kippfenster-Syndrom ist eine ernste Gefahr, die viele Katzenhalter unterschätzen. Ein kurzer Moment der Neugier reicht aus, und die Katze steckt fest. Mit den richtigen Schutzmaßnahmen lässt sich dieses Risiko aber vollständig ausschalten. Wer eine Wohnungskatze hält, sollte das Thema Kippfensterschutz daher von Anfang an ernst nehmen – egal wie ruhig oder brav die Katze sonst ist.



    #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner #Chat
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  8. CW: Das Kippfenster-Syndrom – eine unterschätzte Todesfalle für Wohnungskatzen

    Das Kippfenster-Syndrom – eine unterschätzte Todesfalle für Wohnungskatzen

    Was ist das Kippfenster-Syndrom?

    Beim Kippfenster-Syndrom steckt die Katze – meist beim Versuch, nach draußen zu gelangen – mit dem Kopf oder Oberkörper in einem gekippten Fenster fest. Sie rutscht durch den sich nach unten verengenden Spalt ab und bleibt darin stecken. Wenn sie dann in Panik gerät und sich hektisch zu befreien versucht, wird es richtig gefährlich. Denn je mehr sie zappelt und kämpft, desto tiefer rutscht sie in den Spalt hinein.
    Das klingt zunächst nach einem harmlosen Missgeschick – ist aber ein ernsthafter Notfall.

    Was passiert im Körper der Katze?

    Die Katze bleibt zwischen der letzten Rippe und dem Becken im keilförmigen Fensterspalt hängen und wird dort eingequetscht. Durch diesen starken Druck werden die großen Blutgefäße abgeklemmt, die die hintere Körperhälfte versorgen. Hinterläufe, Blase, Nieren und Darm bekommen keinen Sauerstoff mehr. Schon nach wenigen Minuten können diese Organe dauerhaft Schaden nehmen. Je länger die Katze eingeklemmt bleibt, desto schlechter sind die Heilungschancen.

    Warum ist die Gefahr so groß?

    Katzen versuchen meist dann, durch ein gekipptes Fenster nach draußen zu klettern, wenn sie alleine zu Hause sind. Genau das ist das Problem: Niemand ist da, der sofort eingreift. Die Katze kann so stundenlang feststecken, bevor jemand nach Hause kommt.
    Besonders im Frühjahr und Sommer, wenn wieder mehr gelüftet wird, passieren solche Unfälle häufiger. Vogelgezwitscher, Sonnenschein und frische Luft locken Katzen ans Fenster – und die Versuchung, hin durchzuklettern, ist dann besonders groß.

    Was tun, wenn die Katze feststeckt?

    Ruhe bewahren und sofort handeln. Das Fenster langsam und vorsichtig schließen und die Katze dabei gleichzeitig behutsam nach oben schieben und befreien. Bloß nicht ruckartig ziehen oder die Katze nach unten drücken – das macht es schlimmer.
    Danach unbedingt sofort zum Tierarzt, auch wenn die Katze äußerlich unverletzt wirkt. Innere Schäden sind von außen nicht zu sehen und können sich erst nach Stunden zeigen.

    Wie schützt man seine Katze?

    Die einfachste Regel: Kippfenster nie offen lassen, wenn die Katze unbeaufsichtigt ist. Im Alltag ist das aber oft schwer durchzuhalten, weil viele Wohnungen regelmäßig gelüftet werden müssen.

    Deshalb gibt es verschiedene praktische Schutzlösungen:
    Kippfensterschutz-Systeme

    Es gibt spezielle Schutzsysteme, die ohne Bohren oder Kleben montiert werden können. Das ist besonders praktisch für Mieter, da nicht in die Bausubstanz eingegriffen wird. Das Fenster lässt sich dabei weiterhin normal öffnen, schließen und reinigen. Die Systeme sind schnell montiert und genauso schnell wieder abgebaut, wenn man umzieht.

    Schutzgitter und Fensternetze

    Gitter oder Netze, die rund ums Fenster angebracht werden, halten die Katze zuverlässig vom Spalt fern. Sie sind stabil, lassen aber trotzdem frische Luft durch.

    Automatische Systeme

    Es gibt auch Lösungen, bei denen sich beim Öffnen des Fensters automatisch ein Schutz aufspannt, der den gefährlichen Bereich blockiert.

    Fensterkeil

    Die günstigste und einfachste Lösung ist ein einfacher Fensterkeil, der verhindert, dass das Fenster weit genug aufgeht, um für die Katze gefährlich zu werden.

    Was beim Kauf beachten?

    Wer einen Rollladenkasten außen am Fenster hat, sollte darauf achten, dass der Kippschutz eine zusätzliche Querstange hat oder so montiert wird, dass der Druck nicht nur auf den Rollladenkasten wirkt. Sonst kann dieser beschädigt werden.
    Generell gilt: Das Material sollte robust genug sein, um Kratzen und Beißen standzuhalten. Und vor dem Kauf immer die genauen Maße des Fensters nehmen – Fenster sind nicht genormt und unterscheiden sich in Größe und Bauart erheblich.

    Fazit

    Das Kippfenster-Syndrom ist eine ernste Gefahr, die viele Katzenhalter unterschätzen. Ein kurzer Moment der Neugier reicht aus, und die Katze steckt fest. Mit den richtigen Schutzmaßnahmen lässt sich dieses Risiko aber vollständig ausschalten. Wer eine Wohnungskatze hält, sollte das Thema Kippfensterschutz daher von Anfang an ernst nehmen – egal wie ruhig oder brav die Katze sonst ist.



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  9. CW: Das Kippfenster-Syndrom – eine unterschätzte Todesfalle für Wohnungskatzen

    Das Kippfenster-Syndrom – eine unterschätzte Todesfalle für Wohnungskatzen

    Was ist das Kippfenster-Syndrom?

    Beim Kippfenster-Syndrom steckt die Katze – meist beim Versuch, nach draußen zu gelangen – mit dem Kopf oder Oberkörper in einem gekippten Fenster fest. Sie rutscht durch den sich nach unten verengenden Spalt ab und bleibt darin stecken. Wenn sie dann in Panik gerät und sich hektisch zu befreien versucht, wird es richtig gefährlich. Denn je mehr sie zappelt und kämpft, desto tiefer rutscht sie in den Spalt hinein.
    Das klingt zunächst nach einem harmlosen Missgeschick – ist aber ein ernsthafter Notfall.

    Was passiert im Körper der Katze?

    Die Katze bleibt zwischen der letzten Rippe und dem Becken im keilförmigen Fensterspalt hängen und wird dort eingequetscht. Durch diesen starken Druck werden die großen Blutgefäße abgeklemmt, die die hintere Körperhälfte versorgen. Hinterläufe, Blase, Nieren und Darm bekommen keinen Sauerstoff mehr. Schon nach wenigen Minuten können diese Organe dauerhaft Schaden nehmen. Je länger die Katze eingeklemmt bleibt, desto schlechter sind die Heilungschancen.

    Warum ist die Gefahr so groß?

    Katzen versuchen meist dann, durch ein gekipptes Fenster nach draußen zu klettern, wenn sie alleine zu Hause sind. Genau das ist das Problem: Niemand ist da, der sofort eingreift. Die Katze kann so stundenlang feststecken, bevor jemand nach Hause kommt.
    Besonders im Frühjahr und Sommer, wenn wieder mehr gelüftet wird, passieren solche Unfälle häufiger. Vogelgezwitscher, Sonnenschein und frische Luft locken Katzen ans Fenster – und die Versuchung, hin durchzuklettern, ist dann besonders groß.

    Was tun, wenn die Katze feststeckt?

    Ruhe bewahren und sofort handeln. Das Fenster langsam und vorsichtig schließen und die Katze dabei gleichzeitig behutsam nach oben schieben und befreien. Bloß nicht ruckartig ziehen oder die Katze nach unten drücken – das macht es schlimmer.
    Danach unbedingt sofort zum Tierarzt, auch wenn die Katze äußerlich unverletzt wirkt. Innere Schäden sind von außen nicht zu sehen und können sich erst nach Stunden zeigen.

    Wie schützt man seine Katze?

    Die einfachste Regel: Kippfenster nie offen lassen, wenn die Katze unbeaufsichtigt ist. Im Alltag ist das aber oft schwer durchzuhalten, weil viele Wohnungen regelmäßig gelüftet werden müssen.

    Deshalb gibt es verschiedene praktische Schutzlösungen:
    Kippfensterschutz-Systeme

    Es gibt spezielle Schutzsysteme, die ohne Bohren oder Kleben montiert werden können. Das ist besonders praktisch für Mieter, da nicht in die Bausubstanz eingegriffen wird. Das Fenster lässt sich dabei weiterhin normal öffnen, schließen und reinigen. Die Systeme sind schnell montiert und genauso schnell wieder abgebaut, wenn man umzieht.

    Schutzgitter und Fensternetze

    Gitter oder Netze, die rund ums Fenster angebracht werden, halten die Katze zuverlässig vom Spalt fern. Sie sind stabil, lassen aber trotzdem frische Luft durch.

    Automatische Systeme

    Es gibt auch Lösungen, bei denen sich beim Öffnen des Fensters automatisch ein Schutz aufspannt, der den gefährlichen Bereich blockiert.

    Fensterkeil

    Die günstigste und einfachste Lösung ist ein einfacher Fensterkeil, der verhindert, dass das Fenster weit genug aufgeht, um für die Katze gefährlich zu werden.

    Was beim Kauf beachten?

    Wer einen Rollladenkasten außen am Fenster hat, sollte darauf achten, dass der Kippschutz eine zusätzliche Querstange hat oder so montiert wird, dass der Druck nicht nur auf den Rollladenkasten wirkt. Sonst kann dieser beschädigt werden.
    Generell gilt: Das Material sollte robust genug sein, um Kratzen und Beißen standzuhalten. Und vor dem Kauf immer die genauen Maße des Fensters nehmen – Fenster sind nicht genormt und unterscheiden sich in Größe und Bauart erheblich.

    Fazit

    Das Kippfenster-Syndrom ist eine ernste Gefahr, die viele Katzenhalter unterschätzen. Ein kurzer Moment der Neugier reicht aus, und die Katze steckt fest. Mit den richtigen Schutzmaßnahmen lässt sich dieses Risiko aber vollständig ausschalten. Wer eine Wohnungskatze hält, sollte das Thema Kippfensterschutz daher von Anfang an ernst nehmen – egal wie ruhig oder brav die Katze sonst ist.



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  10. CW: Das Kippfenster-Syndrom – eine unterschätzte Todesfalle für Wohnungskatzen

    Das Kippfenster-Syndrom – eine unterschätzte Todesfalle für Wohnungskatzen

    Was ist das Kippfenster-Syndrom?

    Beim Kippfenster-Syndrom steckt die Katze – meist beim Versuch, nach draußen zu gelangen – mit dem Kopf oder Oberkörper in einem gekippten Fenster fest. Sie rutscht durch den sich nach unten verengenden Spalt ab und bleibt darin stecken. Wenn sie dann in Panik gerät und sich hektisch zu befreien versucht, wird es richtig gefährlich. Denn je mehr sie zappelt und kämpft, desto tiefer rutscht sie in den Spalt hinein.
    Das klingt zunächst nach einem harmlosen Missgeschick – ist aber ein ernsthafter Notfall.

    Was passiert im Körper der Katze?

    Die Katze bleibt zwischen der letzten Rippe und dem Becken im keilförmigen Fensterspalt hängen und wird dort eingequetscht. Durch diesen starken Druck werden die großen Blutgefäße abgeklemmt, die die hintere Körperhälfte versorgen. Hinterläufe, Blase, Nieren und Darm bekommen keinen Sauerstoff mehr. Schon nach wenigen Minuten können diese Organe dauerhaft Schaden nehmen. Je länger die Katze eingeklemmt bleibt, desto schlechter sind die Heilungschancen.

    Warum ist die Gefahr so groß?

    Katzen versuchen meist dann, durch ein gekipptes Fenster nach draußen zu klettern, wenn sie alleine zu Hause sind. Genau das ist das Problem: Niemand ist da, der sofort eingreift. Die Katze kann so stundenlang feststecken, bevor jemand nach Hause kommt.
    Besonders im Frühjahr und Sommer, wenn wieder mehr gelüftet wird, passieren solche Unfälle häufiger. Vogelgezwitscher, Sonnenschein und frische Luft locken Katzen ans Fenster – und die Versuchung, hin durchzuklettern, ist dann besonders groß.

    Was tun, wenn die Katze feststeckt?

    Ruhe bewahren und sofort handeln. Das Fenster langsam und vorsichtig schließen und die Katze dabei gleichzeitig behutsam nach oben schieben und befreien. Bloß nicht ruckartig ziehen oder die Katze nach unten drücken – das macht es schlimmer.
    Danach unbedingt sofort zum Tierarzt, auch wenn die Katze äußerlich unverletzt wirkt. Innere Schäden sind von außen nicht zu sehen und können sich erst nach Stunden zeigen.

    Wie schützt man seine Katze?

    Die einfachste Regel: Kippfenster nie offen lassen, wenn die Katze unbeaufsichtigt ist. Im Alltag ist das aber oft schwer durchzuhalten, weil viele Wohnungen regelmäßig gelüftet werden müssen.

    Deshalb gibt es verschiedene praktische Schutzlösungen:
    Kippfensterschutz-Systeme

    Es gibt spezielle Schutzsysteme, die ohne Bohren oder Kleben montiert werden können. Das ist besonders praktisch für Mieter, da nicht in die Bausubstanz eingegriffen wird. Das Fenster lässt sich dabei weiterhin normal öffnen, schließen und reinigen. Die Systeme sind schnell montiert und genauso schnell wieder abgebaut, wenn man umzieht.

    Schutzgitter und Fensternetze

    Gitter oder Netze, die rund ums Fenster angebracht werden, halten die Katze zuverlässig vom Spalt fern. Sie sind stabil, lassen aber trotzdem frische Luft durch.

    Automatische Systeme

    Es gibt auch Lösungen, bei denen sich beim Öffnen des Fensters automatisch ein Schutz aufspannt, der den gefährlichen Bereich blockiert.

    Fensterkeil

    Die günstigste und einfachste Lösung ist ein einfacher Fensterkeil, der verhindert, dass das Fenster weit genug aufgeht, um für die Katze gefährlich zu werden.

    Was beim Kauf beachten?

    Wer einen Rollladenkasten außen am Fenster hat, sollte darauf achten, dass der Kippschutz eine zusätzliche Querstange hat oder so montiert wird, dass der Druck nicht nur auf den Rollladenkasten wirkt. Sonst kann dieser beschädigt werden.
    Generell gilt: Das Material sollte robust genug sein, um Kratzen und Beißen standzuhalten. Und vor dem Kauf immer die genauen Maße des Fensters nehmen – Fenster sind nicht genormt und unterscheiden sich in Größe und Bauart erheblich.

    Fazit

    Das Kippfenster-Syndrom ist eine ernste Gefahr, die viele Katzenhalter unterschätzen. Ein kurzer Moment der Neugier reicht aus, und die Katze steckt fest. Mit den richtigen Schutzmaßnahmen lässt sich dieses Risiko aber vollständig ausschalten. Wer eine Wohnungskatze hält, sollte das Thema Kippfensterschutz daher von Anfang an ernst nehmen – egal wie ruhig oder brav die Katze sonst ist.



    #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner #Chat
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  11. CW: Deutsch Langhaar

    Deutsch Langhaar

    🐱 Deutsch Langhaar

    Herkunft: Deutschland
    Fell: Halblang bis lang, dicht, pflegeleicht
    Charakter: Ausgeglichen, freundlich, anpassungsfähig
    Besonderheit: Wiederentdeckte deutsche Landrasse mit natürlicher Eleganz

    Die Deutsch Langhaar war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Gegenstück zur Perser populär, geriet dann aber in Vergessenheit – bis sie in den 2000ern gezielt neu gezüchtet wurde. Ihr Erscheinungsbild ist harmonisch: weder über typisiert noch extravagant.

    Sie gilt als robust, familienfreundlich und unkompliziert. Ihr seidiges Fell verfilzt kaum und unterstreicht ihren bodenständigen Charme.

    #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner #katzenrassen
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  12. CW: Niedersächsisches Jagdgesetz: Eigentumsschutz von Katzenhaltenden nicht gewährleistet

    Niedersächsisches Jagdgesetz: Eigentumsschutz von Katzenhaltenden nicht gewährleistet

    Was mit dem Niedersächsischen Jagdgesetz in diesen Tagen für Hauskatzen beschlossen werden soll:

    👉 Die Tötung wildernder Katzen soll nur noch zulässig sein, wenn es sich um erkennbar "verwilderte" Tiere handelt, die sich mindestens 350 Meter von einer Wohnbebauung entfernt aufhalten.

    Das Problem: Der Begriff „verwildert“ beschreibt kein eindeutiges Merkmal. Vor allem sagt er nichts darüber aus, ob eine Katze einen Eigentümer hat oder nicht.

    Zudem kann niemand kann ad hoc feststellen, wenn eine Katze nicht gekennzeichnet ist, ob sie einen Eigentümer hat. Die entscheidende Frage lautet daher:
    Welcher Jäger kann vor einem Schuss rechtssicher feststellen, dass die Katze nachweislich niemandem gehört?

    Hinzu kommt ein weiterer Kritikpunkt: Für getötete Katzen ist auch künftig keine verpflichtende, lückenlose Dokumentation vorgesehen. Damit bleibt unbekannt, um welches Tier es sich gehandelt hat und ob eine Zuordnung zu einem Halter möglich gewesen wäre.

    Aus unserer Sicht ist der Eigentumsschutz von Katzenhaltenden nicht ausreichend gewährleistet.

    Wir fordern daher die Niedersächsische Landesregierung auf, Regelungen zu schaffen, die Fehlzuordnungen verhindern sowie Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Fall eines Abschusses sicherstellen.

    Unser Appell an die Jägerschaft:
    Auch wenn das Gesetz die Tötung von Katzen weiterhin zulässt, bedeutet das nicht, dass von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht werden muss. Denn am Ende bleibt die Frage: Wer möchte das Risiko eingehen, die Katze eines Nachbarn – und damit ein geliebtes Familienmitglied – getötet zu haben?

    Sabine 🐜
    Für mehr Politik für die Katz!

    politik-fuer-die-katz.de/kurzn…

    #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner #politikfürdiekatz
    @katzenrassen

  13. CW: Niedersächsisches Jagdgesetz: Eigentumsschutz von Katzenhaltenden nicht gewährleistet

    Niedersächsisches Jagdgesetz: Eigentumsschutz von Katzenhaltenden nicht gewährleistet

    Was mit dem Niedersächsischen Jagdgesetz in diesen Tagen für Hauskatzen beschlossen werden soll:

    👉 Die Tötung wildernder Katzen soll nur noch zulässig sein, wenn es sich um erkennbar "verwilderte" Tiere handelt, die sich mindestens 350 Meter von einer Wohnbebauung entfernt aufhalten.

    Das Problem: Der Begriff „verwildert“ beschreibt kein eindeutiges Merkmal. Vor allem sagt er nichts darüber aus, ob eine Katze einen Eigentümer hat oder nicht.

    Zudem kann niemand kann ad hoc feststellen, wenn eine Katze nicht gekennzeichnet ist, ob sie einen Eigentümer hat. Die entscheidende Frage lautet daher:
    Welcher Jäger kann vor einem Schuss rechtssicher feststellen, dass die Katze nachweislich niemandem gehört?

    Hinzu kommt ein weiterer Kritikpunkt: Für getötete Katzen ist auch künftig keine verpflichtende, lückenlose Dokumentation vorgesehen. Damit bleibt unbekannt, um welches Tier es sich gehandelt hat und ob eine Zuordnung zu einem Halter möglich gewesen wäre.

    Aus unserer Sicht ist der Eigentumsschutz von Katzenhaltenden nicht ausreichend gewährleistet.

    Wir fordern daher die Niedersächsische Landesregierung auf, Regelungen zu schaffen, die Fehlzuordnungen verhindern sowie Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Fall eines Abschusses sicherstellen.

    Unser Appell an die Jägerschaft:
    Auch wenn das Gesetz die Tötung von Katzen weiterhin zulässt, bedeutet das nicht, dass von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht werden muss. Denn am Ende bleibt die Frage: Wer möchte das Risiko eingehen, die Katze eines Nachbarn – und damit ein geliebtes Familienmitglied – getötet zu haben?

    Sabine 🐜
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  14. CW: Niedersächsisches Jagdgesetz: Eigentumsschutz von Katzenhaltenden nicht gewährleistet

    Niedersächsisches Jagdgesetz: Eigentumsschutz von Katzenhaltenden nicht gewährleistet

    Was mit dem Niedersächsischen Jagdgesetz in diesen Tagen für Hauskatzen beschlossen werden soll:

    👉 Die Tötung wildernder Katzen soll nur noch zulässig sein, wenn es sich um erkennbar "verwilderte" Tiere handelt, die sich mindestens 350 Meter von einer Wohnbebauung entfernt aufhalten.

    Das Problem: Der Begriff „verwildert“ beschreibt kein eindeutiges Merkmal. Vor allem sagt er nichts darüber aus, ob eine Katze einen Eigentümer hat oder nicht.

    Zudem kann niemand kann ad hoc feststellen, wenn eine Katze nicht gekennzeichnet ist, ob sie einen Eigentümer hat. Die entscheidende Frage lautet daher:
    Welcher Jäger kann vor einem Schuss rechtssicher feststellen, dass die Katze nachweislich niemandem gehört?

    Hinzu kommt ein weiterer Kritikpunkt: Für getötete Katzen ist auch künftig keine verpflichtende, lückenlose Dokumentation vorgesehen. Damit bleibt unbekannt, um welches Tier es sich gehandelt hat und ob eine Zuordnung zu einem Halter möglich gewesen wäre.

    Aus unserer Sicht ist der Eigentumsschutz von Katzenhaltenden nicht ausreichend gewährleistet.

    Wir fordern daher die Niedersächsische Landesregierung auf, Regelungen zu schaffen, die Fehlzuordnungen verhindern sowie Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Fall eines Abschusses sicherstellen.

    Unser Appell an die Jägerschaft:
    Auch wenn das Gesetz die Tötung von Katzen weiterhin zulässt, bedeutet das nicht, dass von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht werden muss. Denn am Ende bleibt die Frage: Wer möchte das Risiko eingehen, die Katze eines Nachbarn – und damit ein geliebtes Familienmitglied – getötet zu haben?

    Sabine 🐜
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  15. CW: Rom – Largo di Torre Argentina

    Rom – Largo di Torre Argentina

    Geschichte & Bedeutung
    Mitten in der Altstadt Roms liegt der Largo di Torre Argentina, ein Platz, der in den 1920er-Jahren bei Bauarbeiten zufällig freigelegt wurde. Dabei kamen vier Tempel aus der Zeit der römischen Republik sowie Teile des Theaters des Pompeius ans Licht – genau jener Ort, an dem Julius Cäsar im Jahr 44 v. Chr. ermordet wurde. Für Historiker ist die Anlage ein Schlüsselfund, der den Glanz und die Dramen der Antike mitten in der modernen Stadt sichtbar macht. Doch der Platz ist heute weit mehr als ein archäologisches Areal: Er ist Heimat einer großen Katzenkolonie, die den Ruinen neues Leben eingehaucht hat und den Ort weltweit bekannt machte.

    Katzen im Alltag
    Schon kurz nach der Freilegung entdeckten die ersten Streunerkatzen die warmen Steine der Tempel als perfekte Schlafplätze. Im Laufe der Jahrzehnte wurden es immer mehr. Heute leben hier oft über hundert Katzen, die zwischen antiken Mauern, überwachsenen Treppen und Säulen ihre Reviere gefunden haben. Besucher können sie von oben beobachten, da die Ruinen tiefer als das Straßenniveau liegen. Besonders in den Sommermonaten, wenn die Sonne die Steine aufheizt, sieht man Katzen in allen Farben dösen, jagen oder neugierig die Menschen beäugen – ein Bild, das längst zu einem Wahrzeichen Roms geworden ist.

    Organisation & Pflege
    Damit die Kolonie nicht unkontrolliert wächst, gründeten Tierschützer in den 1990er-Jahren eine Initiative. Das „Torre Argentina Cat Sanctuary“ kümmert sich seither um Kastrationen, medizinische Versorgung und die Vermittlung von Tieren in neue Zuhause. In einer kleinen Station direkt an den Ruinen arbeiten Freiwillige, die Spenden sammeln, Führungen anbieten und Besucher über die Geschichte der Katzen aufklären. So ist aus einer wilden, sich selbst überlassenen Kolonie ein betreutes Projekt entstanden, das heute als Vorbild für Katzenschutz-Initiativen weltweit gilt.

    Kulturelle Präsenz
    Die Katzen von Torre Argentina haben weltweite Bekanntheit erlangt. Sie sind Teil von Reiseführern, Bildbänden und zahllosen Fotos in sozialen Medien. Touristen berichten oft, dass sie wegen der Katzen länger an den Ruinen verweilen als wegen der historischen Bedeutung des Ortes. Manche nennen sie sogar die „wahren Herrscher“ von Torre Argentina – ein augenzwinkernder Gedanke, der die besondere Verbindung von Mensch, Tier und Geschichte gut beschreibt. Ihre Präsenz hat den Platz zu einem lebendigen Wahrzeichen gemacht, das über die Grenzen Roms hinaus bekannt ist und immer wieder neue Besucher anzieht.

    Besonderheit
    Kaum ein anderer Ort vereint so eindrucksvoll zweieinhalb Jahrtausende Geschichte mit lebendigem Alltag. Hier, wo Julius Cäsars Leben endete, haben Katzen eine neue Epoche begonnen – ihre ganz eigene. Der Largo di Torre Argentina ist damit ein einzigartiges Beispiel dafür, wie eine antike Stätte durch Tiere ein zweites Leben erhält und zugleich zu einem Symbol für Fürsorge, Verantwortung und kulturelles Miteinander wird.


    #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner #KatzenGeschichte
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  16. CW: Rom – Largo di Torre Argentina

    Rom – Largo di Torre Argentina

    Geschichte & Bedeutung
    Mitten in der Altstadt Roms liegt der Largo di Torre Argentina, ein Platz, der in den 1920er-Jahren bei Bauarbeiten zufällig freigelegt wurde. Dabei kamen vier Tempel aus der Zeit der römischen Republik sowie Teile des Theaters des Pompeius ans Licht – genau jener Ort, an dem Julius Cäsar im Jahr 44 v. Chr. ermordet wurde. Für Historiker ist die Anlage ein Schlüsselfund, der den Glanz und die Dramen der Antike mitten in der modernen Stadt sichtbar macht. Doch der Platz ist heute weit mehr als ein archäologisches Areal: Er ist Heimat einer großen Katzenkolonie, die den Ruinen neues Leben eingehaucht hat und den Ort weltweit bekannt machte.

    Katzen im Alltag
    Schon kurz nach der Freilegung entdeckten die ersten Streunerkatzen die warmen Steine der Tempel als perfekte Schlafplätze. Im Laufe der Jahrzehnte wurden es immer mehr. Heute leben hier oft über hundert Katzen, die zwischen antiken Mauern, überwachsenen Treppen und Säulen ihre Reviere gefunden haben. Besucher können sie von oben beobachten, da die Ruinen tiefer als das Straßenniveau liegen. Besonders in den Sommermonaten, wenn die Sonne die Steine aufheizt, sieht man Katzen in allen Farben dösen, jagen oder neugierig die Menschen beäugen – ein Bild, das längst zu einem Wahrzeichen Roms geworden ist.

    Organisation & Pflege
    Damit die Kolonie nicht unkontrolliert wächst, gründeten Tierschützer in den 1990er-Jahren eine Initiative. Das „Torre Argentina Cat Sanctuary“ kümmert sich seither um Kastrationen, medizinische Versorgung und die Vermittlung von Tieren in neue Zuhause. In einer kleinen Station direkt an den Ruinen arbeiten Freiwillige, die Spenden sammeln, Führungen anbieten und Besucher über die Geschichte der Katzen aufklären. So ist aus einer wilden, sich selbst überlassenen Kolonie ein betreutes Projekt entstanden, das heute als Vorbild für Katzenschutz-Initiativen weltweit gilt.

    Kulturelle Präsenz
    Die Katzen von Torre Argentina haben weltweite Bekanntheit erlangt. Sie sind Teil von Reiseführern, Bildbänden und zahllosen Fotos in sozialen Medien. Touristen berichten oft, dass sie wegen der Katzen länger an den Ruinen verweilen als wegen der historischen Bedeutung des Ortes. Manche nennen sie sogar die „wahren Herrscher“ von Torre Argentina – ein augenzwinkernder Gedanke, der die besondere Verbindung von Mensch, Tier und Geschichte gut beschreibt. Ihre Präsenz hat den Platz zu einem lebendigen Wahrzeichen gemacht, das über die Grenzen Roms hinaus bekannt ist und immer wieder neue Besucher anzieht.

    Besonderheit
    Kaum ein anderer Ort vereint so eindrucksvoll zweieinhalb Jahrtausende Geschichte mit lebendigem Alltag. Hier, wo Julius Cäsars Leben endete, haben Katzen eine neue Epoche begonnen – ihre ganz eigene. Der Largo di Torre Argentina ist damit ein einzigartiges Beispiel dafür, wie eine antike Stätte durch Tiere ein zweites Leben erhält und zugleich zu einem Symbol für Fürsorge, Verantwortung und kulturelles Miteinander wird.


    #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner #KatzenGeschichte
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  17. CW: Rom – Largo di Torre Argentina

    Rom – Largo di Torre Argentina

    Geschichte & Bedeutung
    Mitten in der Altstadt Roms liegt der Largo di Torre Argentina, ein Platz, der in den 1920er-Jahren bei Bauarbeiten zufällig freigelegt wurde. Dabei kamen vier Tempel aus der Zeit der römischen Republik sowie Teile des Theaters des Pompeius ans Licht – genau jener Ort, an dem Julius Cäsar im Jahr 44 v. Chr. ermordet wurde. Für Historiker ist die Anlage ein Schlüsselfund, der den Glanz und die Dramen der Antike mitten in der modernen Stadt sichtbar macht. Doch der Platz ist heute weit mehr als ein archäologisches Areal: Er ist Heimat einer großen Katzenkolonie, die den Ruinen neues Leben eingehaucht hat und den Ort weltweit bekannt machte.

    Katzen im Alltag
    Schon kurz nach der Freilegung entdeckten die ersten Streunerkatzen die warmen Steine der Tempel als perfekte Schlafplätze. Im Laufe der Jahrzehnte wurden es immer mehr. Heute leben hier oft über hundert Katzen, die zwischen antiken Mauern, überwachsenen Treppen und Säulen ihre Reviere gefunden haben. Besucher können sie von oben beobachten, da die Ruinen tiefer als das Straßenniveau liegen. Besonders in den Sommermonaten, wenn die Sonne die Steine aufheizt, sieht man Katzen in allen Farben dösen, jagen oder neugierig die Menschen beäugen – ein Bild, das längst zu einem Wahrzeichen Roms geworden ist.

    Organisation & Pflege
    Damit die Kolonie nicht unkontrolliert wächst, gründeten Tierschützer in den 1990er-Jahren eine Initiative. Das „Torre Argentina Cat Sanctuary“ kümmert sich seither um Kastrationen, medizinische Versorgung und die Vermittlung von Tieren in neue Zuhause. In einer kleinen Station direkt an den Ruinen arbeiten Freiwillige, die Spenden sammeln, Führungen anbieten und Besucher über die Geschichte der Katzen aufklären. So ist aus einer wilden, sich selbst überlassenen Kolonie ein betreutes Projekt entstanden, das heute als Vorbild für Katzenschutz-Initiativen weltweit gilt.

    Kulturelle Präsenz
    Die Katzen von Torre Argentina haben weltweite Bekanntheit erlangt. Sie sind Teil von Reiseführern, Bildbänden und zahllosen Fotos in sozialen Medien. Touristen berichten oft, dass sie wegen der Katzen länger an den Ruinen verweilen als wegen der historischen Bedeutung des Ortes. Manche nennen sie sogar die „wahren Herrscher“ von Torre Argentina – ein augenzwinkernder Gedanke, der die besondere Verbindung von Mensch, Tier und Geschichte gut beschreibt. Ihre Präsenz hat den Platz zu einem lebendigen Wahrzeichen gemacht, das über die Grenzen Roms hinaus bekannt ist und immer wieder neue Besucher anzieht.

    Besonderheit
    Kaum ein anderer Ort vereint so eindrucksvoll zweieinhalb Jahrtausende Geschichte mit lebendigem Alltag. Hier, wo Julius Cäsars Leben endete, haben Katzen eine neue Epoche begonnen – ihre ganz eigene. Der Largo di Torre Argentina ist damit ein einzigartiges Beispiel dafür, wie eine antike Stätte durch Tiere ein zweites Leben erhält und zugleich zu einem Symbol für Fürsorge, Verantwortung und kulturelles Miteinander wird.


    #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner #KatzenGeschichte
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  18. CW: Rom – Largo di Torre Argentina

    Rom – Largo di Torre Argentina

    Geschichte & Bedeutung
    Mitten in der Altstadt Roms liegt der Largo di Torre Argentina, ein Platz, der in den 1920er-Jahren bei Bauarbeiten zufällig freigelegt wurde. Dabei kamen vier Tempel aus der Zeit der römischen Republik sowie Teile des Theaters des Pompeius ans Licht – genau jener Ort, an dem Julius Cäsar im Jahr 44 v. Chr. ermordet wurde. Für Historiker ist die Anlage ein Schlüsselfund, der den Glanz und die Dramen der Antike mitten in der modernen Stadt sichtbar macht. Doch der Platz ist heute weit mehr als ein archäologisches Areal: Er ist Heimat einer großen Katzenkolonie, die den Ruinen neues Leben eingehaucht hat und den Ort weltweit bekannt machte.

    Katzen im Alltag
    Schon kurz nach der Freilegung entdeckten die ersten Streunerkatzen die warmen Steine der Tempel als perfekte Schlafplätze. Im Laufe der Jahrzehnte wurden es immer mehr. Heute leben hier oft über hundert Katzen, die zwischen antiken Mauern, überwachsenen Treppen und Säulen ihre Reviere gefunden haben. Besucher können sie von oben beobachten, da die Ruinen tiefer als das Straßenniveau liegen. Besonders in den Sommermonaten, wenn die Sonne die Steine aufheizt, sieht man Katzen in allen Farben dösen, jagen oder neugierig die Menschen beäugen – ein Bild, das längst zu einem Wahrzeichen Roms geworden ist.

    Organisation & Pflege
    Damit die Kolonie nicht unkontrolliert wächst, gründeten Tierschützer in den 1990er-Jahren eine Initiative. Das „Torre Argentina Cat Sanctuary“ kümmert sich seither um Kastrationen, medizinische Versorgung und die Vermittlung von Tieren in neue Zuhause. In einer kleinen Station direkt an den Ruinen arbeiten Freiwillige, die Spenden sammeln, Führungen anbieten und Besucher über die Geschichte der Katzen aufklären. So ist aus einer wilden, sich selbst überlassenen Kolonie ein betreutes Projekt entstanden, das heute als Vorbild für Katzenschutz-Initiativen weltweit gilt.

    Kulturelle Präsenz
    Die Katzen von Torre Argentina haben weltweite Bekanntheit erlangt. Sie sind Teil von Reiseführern, Bildbänden und zahllosen Fotos in sozialen Medien. Touristen berichten oft, dass sie wegen der Katzen länger an den Ruinen verweilen als wegen der historischen Bedeutung des Ortes. Manche nennen sie sogar die „wahren Herrscher“ von Torre Argentina – ein augenzwinkernder Gedanke, der die besondere Verbindung von Mensch, Tier und Geschichte gut beschreibt. Ihre Präsenz hat den Platz zu einem lebendigen Wahrzeichen gemacht, das über die Grenzen Roms hinaus bekannt ist und immer wieder neue Besucher anzieht.

    Besonderheit
    Kaum ein anderer Ort vereint so eindrucksvoll zweieinhalb Jahrtausende Geschichte mit lebendigem Alltag. Hier, wo Julius Cäsars Leben endete, haben Katzen eine neue Epoche begonnen – ihre ganz eigene. Der Largo di Torre Argentina ist damit ein einzigartiges Beispiel dafür, wie eine antike Stätte durch Tiere ein zweites Leben erhält und zugleich zu einem Symbol für Fürsorge, Verantwortung und kulturelles Miteinander wird.


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  19. CW: Katzen in der Sommerhitze: So machst du es deiner Katze erträglich

    Katzen in der Sommerhitze: So machst du es deiner Katze erträglich

    Katzen in der Sommerhitze: So machst du es deiner Katze erträglich
    Katzen lieben die Sonne und genießen es, sich in der Wärme zu räkeln. Aber wenn die Temperaturen richtig hochfahren, wird es für unsere Samtpfoten tückisch. Anders als Menschen können Katzen nämlich kaum schwitzen. Sie haben nur wenige Schweißdrüsen an den Pfoten, und die dienen hauptsächlich dem Absetzen von Duftsignalen, nicht der Wärmeregulation. Um sich abzukühlen, versuchen Katzen über schnelleres Atmen und vermehrtes Ablecken ihres Fells Verdunstungskälte zu erzeugen. Bei extremer Hitze reicht das oft nicht aus. Mit den richtigen Maßnahmen kannst du deiner Katze den Sommer aber deutlich angenehmer machen.

    Ausreichend Wasser bereitstellen
    Das Wichtigste bei Hitze ist frisches Wasser. Der Flüssigkeitsbedarf steigt an heißen Tagen deutlich an, und Katzen sind von Natur aus eher zurückhaltende Trinker. Stelle deshalb mehrere Wassernäpfe an verschiedenen Stellen in der Wohnung auf, möglichst weit entfernt vom Futterplatz, denn das entspricht dem natürlichen Verhalten der Katze. Wechsle das Wasser bei Hitze mehrmals täglich, damit es frisch und kühl bleibt. Viele Katzen trinken lieber aus bewegtem Wasser. Ein Trinkbrunnen kann die Wasseraufnahme spürbar erhöhen, weil das fließende Wasser für die Katze attraktiver wirkt. Wichtig ist, einen solchen Brunnen regelmäßig zu reinigen, damit sich keine Keime bilden.

    Über das Futter Flüssigkeit zuführen
    Eine der wirksamsten Methoden, deiner Katze Flüssigkeit zuzuführen, läuft über das Futter. Nassfutter enthält bis zu achtzig Prozent Wasser und ist damit eine ausgezeichnete Flüssigkeitsquelle. Gerade bei Trinkmuffeln macht das einen großen Unterschied. An heißen Tagen ist es außerdem sinnvoll, mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt anzubieten statt einer großen Mahlzeit. So bleibt das Futter frisch und verdirbt in der Wärme nicht so schnell. Du kannst dem Nassfutter auch etwas zusätzliches Wasser unterrühren, um die Flüssigkeitsmenge weiter zu erhöhen. Biete Futter und Wasser aber nie kühlschrankkalt an, da das den Magen reizen kann.

    Kühle Rückzugsorte schaffen
    Sorge dafür, dass deine Katze mehrere kühle und schattige Plätze in der Wohnung hat. Besonders beliebt sind glatte Stein- oder Fliesenböden, etwa im Bad oder in der Küche. Lass die Türen zu diesen Räumen offen, damit deine Katze sich auf den kühlen Boden legen kann. Auch das Waschbecken oder die Badewanne werden gerne als kühles Plätzchen angenommen. Teppiche und dicke Kuscheldecken kannst du im Hochsommer wegräumen und durch dünne, glatte Unterlagen ersetzen. In höher gelegenen Wohnungen und besonders unter dem Dach heizen sich die Räume schnell auf. Halte tagsüber die Jalousien oder Vorhänge geschlossen und lüfte nur in den kühlen Morgen- und Abendstunden.

    Kühlmatten für Katzen
    Im Handel gibt es selbst kühlende Gel-Kühlmatten, die ganz ohne Strom und ohne Vorkühlen funktionieren. Sobald sich die Katze darauflegt, nimmt das Gel die Körperwärme auf und gibt sie wieder an die Luft ab. So bleibt die Matte einige Grad kühler als die Umgebung. Achte beim Kauf auf eine passende Größe, eine robuste, kratzfeste Verarbeitung und eine ungiftige Füllung, falls deine Katze einmal hineinbeißt. Wichtig ist, die Matte nur anzubieten und die Katze selbst entscheiden zu lassen, ob sie sie nutzen möchte. Viele Katzen nehmen eine glatte Matte erst nach einer Eingewöhnung an. Du kannst sie an den Lieblingsplatz legen und anfangs ein dünnes Tuch darüberbreiten.

    Eingefrorene Wasserflaschen als Kühltrick
    Ein einfacher und kostenloser Trick sind eingefrorene Wasserflaschen. Fülle eine Plastikflasche mit Wasser, aber nicht ganz voll, da sich das Wasser beim Gefrieren ausdehnt. Lege die gefrorene Flasche eingewickelt in ein Handtuch an den Lieblingsplatz oder ins Körbchen deiner Katze. Wichtig ist, dass die Katze keinen direkten Kontakt zum Eis hat und den Platz jederzeit verlassen kann. Mit mehreren Flaschen im Wechsel hast du immer Nachschub. Aus einem Karton oder einer Styroporbox, einer dünnen Decke und mehreren gefrorenen Flaschen lässt sich sogar eine richtige kühle Rückzugshöhle bauen. Dafür schneidest du oben ein Einstiegsloch hinein, legst die Decke auf den Boden und stellst die abgedeckten Flaschen an die Rückwand.

    Sanfte Abkühlung von außen
    Du kannst deiner Katze helfen, ihre Körpertemperatur zu senken, indem du ihr Fell leicht anfeuchtest. Streichle sie dazu mit nassen Händen oder tupfe sie behutsam mit einem feuchten, aber nicht eiskalten Tuch ab. Die entstehende Verdunstungskälte unterstützt genau den Effekt, den die Katze beim Ablecken selbst erzeugt. Ein leicht feuchtes Geschirrtuch kannst du auch auf den Boden oder über einen Wäscheständer legen, sodass die Katze sich freiwillig darauflegen oder daruntersetzen kann. Lege ein nasses Tuch aber niemals auf die Katze, da sich darunter ein Wärmestau bilden kann. Zwinge deine Katze außerdem zu nichts. Viele Katzen mögen kein Wasser und empfinden eine erzwungene Abkühlung als Stress.

    Kühle Leckereien für heiße Tage
    Mit selbstgemachten Eis-Leckereien kannst du deiner Katze eine willkommene Erfrischung gönnen. Püriere dazu etwas vom gewohnten Nassfutter mit Wasser und friere es in kleinen Förmchen ein. Auch ungewürzte und ungesalzene Hühnerbrühe ohne Zwiebel und Knoblauch eignet sich gut. Lass das Eis vor dem Anbieten ein paar Minuten antauen, damit es nicht eiskalt ist. Solche Leckereien sind als gelegentlicher Snack gedacht, nicht als Mahlzeitersatz. Ein Eiswürfel im Wassernapf hält das Wasser kühl und animiert manche Katze spielerisch zum Trinken. Menschen Eis ist dagegen tabu, da es Zucker und Milch enthält und für Katzen ungeeignet ist.

    Ventilatoren richtig einsetzen
    Ein Ventilator kann für angenehme Luftbewegung sorgen, sollte aber niemals direkt auf die Katze gerichtet sein. Dauernder Luftzug kann zu Bindehautentzündungen und Erkältungen führen, und neugierige Katzen können sich an den Rotorblättern verletzen. Richte den Ventilator deshalb gegen eine katzenfreie Ecke und stelle ihn sicher und kipp fest auf. Wenn du eine eingefrorene Wasserflasche oder eine Schüssel mit Eiswürfeln davorstellst, verteilt sich die kühlere Luft angenehm im Raum.

    Sonnenschutz für helle Katzen
    Auch Katzen können einen Sonnenbrand bekommen, besonders weiße, hellfellige und dünnhaarige Tiere. Gefährdet sind vor allem die unbehaarten Stellen wie Ohrränder und Nasenrücken. Wiederkehrende Sonnenbrände an den Ohren können auf Dauer sogar zu Hautveränderungen führen. Halte deine Katze in der intensiven Mittagssonne möglichst im Schatten und creme empfindliche Stellen mit einem geeigneten Sonnenschutz ein. Allgemein wird empfohlen, dafür eine Sonnencreme für Babys zu verwenden, da diese besonders mild und frei von reizenden Zusätzen ist. Achte darauf, dass sie parfümfrei ist und keine für Katzen giftigen Inhaltsstoffe enthält. Im Zweifel sollte die Auswahl mit einem Tierarzt abgesprochen werden.

    Aktivität an die Hitze anpassen
    An heißen Tagen werden Katzen von selbst ruhiger und bewegen sich weniger, um nicht zusätzlich Wärme zu erzeugen. Unterstütze dieses Verhalten, indem du Spieleinheiten in die kühleren Stunden am frühen Morgen oder am Abend verlegst. Vermeide es, deine Katze in der heißen Mittagszeit zum Spielen aufzufordern. Regelmäßiges Bürsten hilft zusätzlich, denn ein luftigeres Fell ohne lose Unterwolle gibt die Wärme leichter ab. Komplettes Scheren ist dagegen meist keine gute Idee, da das Fell die Katze auch vor Hitze und Sonne schützt.

    Für Freigänger vorsorgen
    Freigänger suchen sich draußen oft selbst ein kühles Plätzchen, doch auch hier kannst du helfen. Schaffe schattige Bereiche mit Sonnenschirmen, einem Pavillon oder dichten Pflanzen und stelle auch im Garten oder auf dem Balkon eine Schale mit frischem Wasser bereit. Besonders wichtig ist die Vorsicht bei geschlossenen Räumen. Kontrolliere Gartenhäuser, Garagen und Gewächshäuser, bevor du sie schließt, damit deine Katze nicht versehentlich eingesperrt wird. Lasse deine Katze außerdem niemals in einem geparkten Auto zurück, denn dort kann es innerhalb kürzester Zeit lebensbedrohlich heiß werden.

    Hitzschlag erkennen und handeln
    Besonders gefährdet sind Katzen mit dichtem Fell, sehr junge Kitten und ältere Tiere. Ein Hitzschlag ist ein Notfall, den du unbedingt ernst nehmen solltest. Achte auf folgende Warnzeichen: deutlich beschleunigte Atmung, starkes Hecheln mit geöffnetem Maul, vermehrter Speichelfluss, dunkelrotes Zahnfleisch, Teilnahmslosigkeit oder eine schwankende, orientierungslose Bewegung. Zeigt deine Katze solche Anzeichen, bringe sie sofort an einen kühlen, schattigen Ort und feuchte ihr Fell mit lauwarmem, nicht eiskaltem Wasser an, um die Temperatur langsam zu senken. Beginne dabei an den Pfoten und Gliedmaßen. Eiskaltes Wasser ist gefährlich, da es einen Kreislaufschock auslösen kann. Biete ihr lauwarmes Wasser zum Trinken an, zwinge sie aber nicht dazu. Suche in jedem Fall umgehend einen Tierarzt auf, auch wenn es der Katze nach dem Kühlen scheinbar besser geht, denn versteckte Organschäden sind möglich.

    Das Wichtigste auf einen Blick
    Mit ein paar einfachen Vorkehrungen kommt deine Katze gut durch den Sommer. Biete ihr immer frisches Wasser und kühle Rückzugsorte, halte die Wohnung durch geschlossene Jalousien angenehm temperiert und passe Fütterung und Spiel an die Hitze an. Kühlmatten, eingefrorene Wasserflaschen und selbstgemachte Eis-Leckereien sind schöne Ergänzungen, sollten aber immer freiwillig angenommen werden. Beobachte deine Katze aufmerksam und lerne ihr normales Verhalten bei Wärme kennen. So erkennst du frühzeitig, wenn ihr die Hitze doch einmal zu sehr zusetzt, und kannst rechtzeitig helfen.



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  20. CW: Katzen in der Sommerhitze: So machst du es deiner Katze erträglich

    Katzen in der Sommerhitze: So machst du es deiner Katze erträglich

    Katzen in der Sommerhitze: So machst du es deiner Katze erträglich
    Katzen lieben die Sonne und genießen es, sich in der Wärme zu räkeln. Aber wenn die Temperaturen richtig hochfahren, wird es für unsere Samtpfoten tückisch. Anders als Menschen können Katzen nämlich kaum schwitzen. Sie haben nur wenige Schweißdrüsen an den Pfoten, und die dienen hauptsächlich dem Absetzen von Duftsignalen, nicht der Wärmeregulation. Um sich abzukühlen, versuchen Katzen über schnelleres Atmen und vermehrtes Ablecken ihres Fells Verdunstungskälte zu erzeugen. Bei extremer Hitze reicht das oft nicht aus. Mit den richtigen Maßnahmen kannst du deiner Katze den Sommer aber deutlich angenehmer machen.

    Ausreichend Wasser bereitstellen
    Das Wichtigste bei Hitze ist frisches Wasser. Der Flüssigkeitsbedarf steigt an heißen Tagen deutlich an, und Katzen sind von Natur aus eher zurückhaltende Trinker. Stelle deshalb mehrere Wassernäpfe an verschiedenen Stellen in der Wohnung auf, möglichst weit entfernt vom Futterplatz, denn das entspricht dem natürlichen Verhalten der Katze. Wechsle das Wasser bei Hitze mehrmals täglich, damit es frisch und kühl bleibt. Viele Katzen trinken lieber aus bewegtem Wasser. Ein Trinkbrunnen kann die Wasseraufnahme spürbar erhöhen, weil das fließende Wasser für die Katze attraktiver wirkt. Wichtig ist, einen solchen Brunnen regelmäßig zu reinigen, damit sich keine Keime bilden.

    Über das Futter Flüssigkeit zuführen
    Eine der wirksamsten Methoden, deiner Katze Flüssigkeit zuzuführen, läuft über das Futter. Nassfutter enthält bis zu achtzig Prozent Wasser und ist damit eine ausgezeichnete Flüssigkeitsquelle. Gerade bei Trinkmuffeln macht das einen großen Unterschied. An heißen Tagen ist es außerdem sinnvoll, mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt anzubieten statt einer großen Mahlzeit. So bleibt das Futter frisch und verdirbt in der Wärme nicht so schnell. Du kannst dem Nassfutter auch etwas zusätzliches Wasser unterrühren, um die Flüssigkeitsmenge weiter zu erhöhen. Biete Futter und Wasser aber nie kühlschrankkalt an, da das den Magen reizen kann.

    Kühle Rückzugsorte schaffen
    Sorge dafür, dass deine Katze mehrere kühle und schattige Plätze in der Wohnung hat. Besonders beliebt sind glatte Stein- oder Fliesenböden, etwa im Bad oder in der Küche. Lass die Türen zu diesen Räumen offen, damit deine Katze sich auf den kühlen Boden legen kann. Auch das Waschbecken oder die Badewanne werden gerne als kühles Plätzchen angenommen. Teppiche und dicke Kuscheldecken kannst du im Hochsommer wegräumen und durch dünne, glatte Unterlagen ersetzen. In höher gelegenen Wohnungen und besonders unter dem Dach heizen sich die Räume schnell auf. Halte tagsüber die Jalousien oder Vorhänge geschlossen und lüfte nur in den kühlen Morgen- und Abendstunden.

    Kühlmatten für Katzen
    Im Handel gibt es selbst kühlende Gel-Kühlmatten, die ganz ohne Strom und ohne Vorkühlen funktionieren. Sobald sich die Katze darauflegt, nimmt das Gel die Körperwärme auf und gibt sie wieder an die Luft ab. So bleibt die Matte einige Grad kühler als die Umgebung. Achte beim Kauf auf eine passende Größe, eine robuste, kratzfeste Verarbeitung und eine ungiftige Füllung, falls deine Katze einmal hineinbeißt. Wichtig ist, die Matte nur anzubieten und die Katze selbst entscheiden zu lassen, ob sie sie nutzen möchte. Viele Katzen nehmen eine glatte Matte erst nach einer Eingewöhnung an. Du kannst sie an den Lieblingsplatz legen und anfangs ein dünnes Tuch darüberbreiten.

    Eingefrorene Wasserflaschen als Kühltrick
    Ein einfacher und kostenloser Trick sind eingefrorene Wasserflaschen. Fülle eine Plastikflasche mit Wasser, aber nicht ganz voll, da sich das Wasser beim Gefrieren ausdehnt. Lege die gefrorene Flasche eingewickelt in ein Handtuch an den Lieblingsplatz oder ins Körbchen deiner Katze. Wichtig ist, dass die Katze keinen direkten Kontakt zum Eis hat und den Platz jederzeit verlassen kann. Mit mehreren Flaschen im Wechsel hast du immer Nachschub. Aus einem Karton oder einer Styroporbox, einer dünnen Decke und mehreren gefrorenen Flaschen lässt sich sogar eine richtige kühle Rückzugshöhle bauen. Dafür schneidest du oben ein Einstiegsloch hinein, legst die Decke auf den Boden und stellst die abgedeckten Flaschen an die Rückwand.

    Sanfte Abkühlung von außen
    Du kannst deiner Katze helfen, ihre Körpertemperatur zu senken, indem du ihr Fell leicht anfeuchtest. Streichle sie dazu mit nassen Händen oder tupfe sie behutsam mit einem feuchten, aber nicht eiskalten Tuch ab. Die entstehende Verdunstungskälte unterstützt genau den Effekt, den die Katze beim Ablecken selbst erzeugt. Ein leicht feuchtes Geschirrtuch kannst du auch auf den Boden oder über einen Wäscheständer legen, sodass die Katze sich freiwillig darauflegen oder daruntersetzen kann. Lege ein nasses Tuch aber niemals auf die Katze, da sich darunter ein Wärmestau bilden kann. Zwinge deine Katze außerdem zu nichts. Viele Katzen mögen kein Wasser und empfinden eine erzwungene Abkühlung als Stress.

    Kühle Leckereien für heiße Tage
    Mit selbstgemachten Eis-Leckereien kannst du deiner Katze eine willkommene Erfrischung gönnen. Püriere dazu etwas vom gewohnten Nassfutter mit Wasser und friere es in kleinen Förmchen ein. Auch ungewürzte und ungesalzene Hühnerbrühe ohne Zwiebel und Knoblauch eignet sich gut. Lass das Eis vor dem Anbieten ein paar Minuten antauen, damit es nicht eiskalt ist. Solche Leckereien sind als gelegentlicher Snack gedacht, nicht als Mahlzeitersatz. Ein Eiswürfel im Wassernapf hält das Wasser kühl und animiert manche Katze spielerisch zum Trinken. Menschen Eis ist dagegen tabu, da es Zucker und Milch enthält und für Katzen ungeeignet ist.

    Ventilatoren richtig einsetzen
    Ein Ventilator kann für angenehme Luftbewegung sorgen, sollte aber niemals direkt auf die Katze gerichtet sein. Dauernder Luftzug kann zu Bindehautentzündungen und Erkältungen führen, und neugierige Katzen können sich an den Rotorblättern verletzen. Richte den Ventilator deshalb gegen eine katzenfreie Ecke und stelle ihn sicher und kipp fest auf. Wenn du eine eingefrorene Wasserflasche oder eine Schüssel mit Eiswürfeln davorstellst, verteilt sich die kühlere Luft angenehm im Raum.

    Sonnenschutz für helle Katzen
    Auch Katzen können einen Sonnenbrand bekommen, besonders weiße, hellfellige und dünnhaarige Tiere. Gefährdet sind vor allem die unbehaarten Stellen wie Ohrränder und Nasenrücken. Wiederkehrende Sonnenbrände an den Ohren können auf Dauer sogar zu Hautveränderungen führen. Halte deine Katze in der intensiven Mittagssonne möglichst im Schatten und creme empfindliche Stellen mit einem geeigneten Sonnenschutz ein. Allgemein wird empfohlen, dafür eine Sonnencreme für Babys zu verwenden, da diese besonders mild und frei von reizenden Zusätzen ist. Achte darauf, dass sie parfümfrei ist und keine für Katzen giftigen Inhaltsstoffe enthält. Im Zweifel sollte die Auswahl mit einem Tierarzt abgesprochen werden.

    Aktivität an die Hitze anpassen
    An heißen Tagen werden Katzen von selbst ruhiger und bewegen sich weniger, um nicht zusätzlich Wärme zu erzeugen. Unterstütze dieses Verhalten, indem du Spieleinheiten in die kühleren Stunden am frühen Morgen oder am Abend verlegst. Vermeide es, deine Katze in der heißen Mittagszeit zum Spielen aufzufordern. Regelmäßiges Bürsten hilft zusätzlich, denn ein luftigeres Fell ohne lose Unterwolle gibt die Wärme leichter ab. Komplettes Scheren ist dagegen meist keine gute Idee, da das Fell die Katze auch vor Hitze und Sonne schützt.

    Für Freigänger vorsorgen
    Freigänger suchen sich draußen oft selbst ein kühles Plätzchen, doch auch hier kannst du helfen. Schaffe schattige Bereiche mit Sonnenschirmen, einem Pavillon oder dichten Pflanzen und stelle auch im Garten oder auf dem Balkon eine Schale mit frischem Wasser bereit. Besonders wichtig ist die Vorsicht bei geschlossenen Räumen. Kontrolliere Gartenhäuser, Garagen und Gewächshäuser, bevor du sie schließt, damit deine Katze nicht versehentlich eingesperrt wird. Lasse deine Katze außerdem niemals in einem geparkten Auto zurück, denn dort kann es innerhalb kürzester Zeit lebensbedrohlich heiß werden.

    Hitzschlag erkennen und handeln
    Besonders gefährdet sind Katzen mit dichtem Fell, sehr junge Kitten und ältere Tiere. Ein Hitzschlag ist ein Notfall, den du unbedingt ernst nehmen solltest. Achte auf folgende Warnzeichen: deutlich beschleunigte Atmung, starkes Hecheln mit geöffnetem Maul, vermehrter Speichelfluss, dunkelrotes Zahnfleisch, Teilnahmslosigkeit oder eine schwankende, orientierungslose Bewegung. Zeigt deine Katze solche Anzeichen, bringe sie sofort an einen kühlen, schattigen Ort und feuchte ihr Fell mit lauwarmem, nicht eiskaltem Wasser an, um die Temperatur langsam zu senken. Beginne dabei an den Pfoten und Gliedmaßen. Eiskaltes Wasser ist gefährlich, da es einen Kreislaufschock auslösen kann. Biete ihr lauwarmes Wasser zum Trinken an, zwinge sie aber nicht dazu. Suche in jedem Fall umgehend einen Tierarzt auf, auch wenn es der Katze nach dem Kühlen scheinbar besser geht, denn versteckte Organschäden sind möglich.

    Das Wichtigste auf einen Blick
    Mit ein paar einfachen Vorkehrungen kommt deine Katze gut durch den Sommer. Biete ihr immer frisches Wasser und kühle Rückzugsorte, halte die Wohnung durch geschlossene Jalousien angenehm temperiert und passe Fütterung und Spiel an die Hitze an. Kühlmatten, eingefrorene Wasserflaschen und selbstgemachte Eis-Leckereien sind schöne Ergänzungen, sollten aber immer freiwillig angenommen werden. Beobachte deine Katze aufmerksam und lerne ihr normales Verhalten bei Wärme kennen. So erkennst du frühzeitig, wenn ihr die Hitze doch einmal zu sehr zusetzt, und kannst rechtzeitig helfen.



    #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner
    @katzenrassen

  21. CW: Katzen in der Sommerhitze: So machst du es deiner Katze erträglich

    Katzen in der Sommerhitze: So machst du es deiner Katze erträglich

    Katzen in der Sommerhitze: So machst du es deiner Katze erträglich
    Katzen lieben die Sonne und genießen es, sich in der Wärme zu räkeln. Aber wenn die Temperaturen richtig hochfahren, wird es für unsere Samtpfoten tückisch. Anders als Menschen können Katzen nämlich kaum schwitzen. Sie haben nur wenige Schweißdrüsen an den Pfoten, und die dienen hauptsächlich dem Absetzen von Duftsignalen, nicht der Wärmeregulation. Um sich abzukühlen, versuchen Katzen über schnelleres Atmen und vermehrtes Ablecken ihres Fells Verdunstungskälte zu erzeugen. Bei extremer Hitze reicht das oft nicht aus. Mit den richtigen Maßnahmen kannst du deiner Katze den Sommer aber deutlich angenehmer machen.

    Ausreichend Wasser bereitstellen
    Das Wichtigste bei Hitze ist frisches Wasser. Der Flüssigkeitsbedarf steigt an heißen Tagen deutlich an, und Katzen sind von Natur aus eher zurückhaltende Trinker. Stelle deshalb mehrere Wassernäpfe an verschiedenen Stellen in der Wohnung auf, möglichst weit entfernt vom Futterplatz, denn das entspricht dem natürlichen Verhalten der Katze. Wechsle das Wasser bei Hitze mehrmals täglich, damit es frisch und kühl bleibt. Viele Katzen trinken lieber aus bewegtem Wasser. Ein Trinkbrunnen kann die Wasseraufnahme spürbar erhöhen, weil das fließende Wasser für die Katze attraktiver wirkt. Wichtig ist, einen solchen Brunnen regelmäßig zu reinigen, damit sich keine Keime bilden.

    Über das Futter Flüssigkeit zuführen
    Eine der wirksamsten Methoden, deiner Katze Flüssigkeit zuzuführen, läuft über das Futter. Nassfutter enthält bis zu achtzig Prozent Wasser und ist damit eine ausgezeichnete Flüssigkeitsquelle. Gerade bei Trinkmuffeln macht das einen großen Unterschied. An heißen Tagen ist es außerdem sinnvoll, mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt anzubieten statt einer großen Mahlzeit. So bleibt das Futter frisch und verdirbt in der Wärme nicht so schnell. Du kannst dem Nassfutter auch etwas zusätzliches Wasser unterrühren, um die Flüssigkeitsmenge weiter zu erhöhen. Biete Futter und Wasser aber nie kühlschrankkalt an, da das den Magen reizen kann.

    Kühle Rückzugsorte schaffen
    Sorge dafür, dass deine Katze mehrere kühle und schattige Plätze in der Wohnung hat. Besonders beliebt sind glatte Stein- oder Fliesenböden, etwa im Bad oder in der Küche. Lass die Türen zu diesen Räumen offen, damit deine Katze sich auf den kühlen Boden legen kann. Auch das Waschbecken oder die Badewanne werden gerne als kühles Plätzchen angenommen. Teppiche und dicke Kuscheldecken kannst du im Hochsommer wegräumen und durch dünne, glatte Unterlagen ersetzen. In höher gelegenen Wohnungen und besonders unter dem Dach heizen sich die Räume schnell auf. Halte tagsüber die Jalousien oder Vorhänge geschlossen und lüfte nur in den kühlen Morgen- und Abendstunden.

    Kühlmatten für Katzen
    Im Handel gibt es selbst kühlende Gel-Kühlmatten, die ganz ohne Strom und ohne Vorkühlen funktionieren. Sobald sich die Katze darauflegt, nimmt das Gel die Körperwärme auf und gibt sie wieder an die Luft ab. So bleibt die Matte einige Grad kühler als die Umgebung. Achte beim Kauf auf eine passende Größe, eine robuste, kratzfeste Verarbeitung und eine ungiftige Füllung, falls deine Katze einmal hineinbeißt. Wichtig ist, die Matte nur anzubieten und die Katze selbst entscheiden zu lassen, ob sie sie nutzen möchte. Viele Katzen nehmen eine glatte Matte erst nach einer Eingewöhnung an. Du kannst sie an den Lieblingsplatz legen und anfangs ein dünnes Tuch darüberbreiten.

    Eingefrorene Wasserflaschen als Kühltrick
    Ein einfacher und kostenloser Trick sind eingefrorene Wasserflaschen. Fülle eine Plastikflasche mit Wasser, aber nicht ganz voll, da sich das Wasser beim Gefrieren ausdehnt. Lege die gefrorene Flasche eingewickelt in ein Handtuch an den Lieblingsplatz oder ins Körbchen deiner Katze. Wichtig ist, dass die Katze keinen direkten Kontakt zum Eis hat und den Platz jederzeit verlassen kann. Mit mehreren Flaschen im Wechsel hast du immer Nachschub. Aus einem Karton oder einer Styroporbox, einer dünnen Decke und mehreren gefrorenen Flaschen lässt sich sogar eine richtige kühle Rückzugshöhle bauen. Dafür schneidest du oben ein Einstiegsloch hinein, legst die Decke auf den Boden und stellst die abgedeckten Flaschen an die Rückwand.

    Sanfte Abkühlung von außen
    Du kannst deiner Katze helfen, ihre Körpertemperatur zu senken, indem du ihr Fell leicht anfeuchtest. Streichle sie dazu mit nassen Händen oder tupfe sie behutsam mit einem feuchten, aber nicht eiskalten Tuch ab. Die entstehende Verdunstungskälte unterstützt genau den Effekt, den die Katze beim Ablecken selbst erzeugt. Ein leicht feuchtes Geschirrtuch kannst du auch auf den Boden oder über einen Wäscheständer legen, sodass die Katze sich freiwillig darauflegen oder daruntersetzen kann. Lege ein nasses Tuch aber niemals auf die Katze, da sich darunter ein Wärmestau bilden kann. Zwinge deine Katze außerdem zu nichts. Viele Katzen mögen kein Wasser und empfinden eine erzwungene Abkühlung als Stress.

    Kühle Leckereien für heiße Tage
    Mit selbstgemachten Eis-Leckereien kannst du deiner Katze eine willkommene Erfrischung gönnen. Püriere dazu etwas vom gewohnten Nassfutter mit Wasser und friere es in kleinen Förmchen ein. Auch ungewürzte und ungesalzene Hühnerbrühe ohne Zwiebel und Knoblauch eignet sich gut. Lass das Eis vor dem Anbieten ein paar Minuten antauen, damit es nicht eiskalt ist. Solche Leckereien sind als gelegentlicher Snack gedacht, nicht als Mahlzeitersatz. Ein Eiswürfel im Wassernapf hält das Wasser kühl und animiert manche Katze spielerisch zum Trinken. Menschen Eis ist dagegen tabu, da es Zucker und Milch enthält und für Katzen ungeeignet ist.

    Ventilatoren richtig einsetzen
    Ein Ventilator kann für angenehme Luftbewegung sorgen, sollte aber niemals direkt auf die Katze gerichtet sein. Dauernder Luftzug kann zu Bindehautentzündungen und Erkältungen führen, und neugierige Katzen können sich an den Rotorblättern verletzen. Richte den Ventilator deshalb gegen eine katzenfreie Ecke und stelle ihn sicher und kipp fest auf. Wenn du eine eingefrorene Wasserflasche oder eine Schüssel mit Eiswürfeln davorstellst, verteilt sich die kühlere Luft angenehm im Raum.

    Sonnenschutz für helle Katzen
    Auch Katzen können einen Sonnenbrand bekommen, besonders weiße, hellfellige und dünnhaarige Tiere. Gefährdet sind vor allem die unbehaarten Stellen wie Ohrränder und Nasenrücken. Wiederkehrende Sonnenbrände an den Ohren können auf Dauer sogar zu Hautveränderungen führen. Halte deine Katze in der intensiven Mittagssonne möglichst im Schatten und creme empfindliche Stellen mit einem geeigneten Sonnenschutz ein. Allgemein wird empfohlen, dafür eine Sonnencreme für Babys zu verwenden, da diese besonders mild und frei von reizenden Zusätzen ist. Achte darauf, dass sie parfümfrei ist und keine für Katzen giftigen Inhaltsstoffe enthält. Im Zweifel sollte die Auswahl mit einem Tierarzt abgesprochen werden.

    Aktivität an die Hitze anpassen
    An heißen Tagen werden Katzen von selbst ruhiger und bewegen sich weniger, um nicht zusätzlich Wärme zu erzeugen. Unterstütze dieses Verhalten, indem du Spieleinheiten in die kühleren Stunden am frühen Morgen oder am Abend verlegst. Vermeide es, deine Katze in der heißen Mittagszeit zum Spielen aufzufordern. Regelmäßiges Bürsten hilft zusätzlich, denn ein luftigeres Fell ohne lose Unterwolle gibt die Wärme leichter ab. Komplettes Scheren ist dagegen meist keine gute Idee, da das Fell die Katze auch vor Hitze und Sonne schützt.

    Für Freigänger vorsorgen
    Freigänger suchen sich draußen oft selbst ein kühles Plätzchen, doch auch hier kannst du helfen. Schaffe schattige Bereiche mit Sonnenschirmen, einem Pavillon oder dichten Pflanzen und stelle auch im Garten oder auf dem Balkon eine Schale mit frischem Wasser bereit. Besonders wichtig ist die Vorsicht bei geschlossenen Räumen. Kontrolliere Gartenhäuser, Garagen und Gewächshäuser, bevor du sie schließt, damit deine Katze nicht versehentlich eingesperrt wird. Lasse deine Katze außerdem niemals in einem geparkten Auto zurück, denn dort kann es innerhalb kürzester Zeit lebensbedrohlich heiß werden.

    Hitzschlag erkennen und handeln
    Besonders gefährdet sind Katzen mit dichtem Fell, sehr junge Kitten und ältere Tiere. Ein Hitzschlag ist ein Notfall, den du unbedingt ernst nehmen solltest. Achte auf folgende Warnzeichen: deutlich beschleunigte Atmung, starkes Hecheln mit geöffnetem Maul, vermehrter Speichelfluss, dunkelrotes Zahnfleisch, Teilnahmslosigkeit oder eine schwankende, orientierungslose Bewegung. Zeigt deine Katze solche Anzeichen, bringe sie sofort an einen kühlen, schattigen Ort und feuchte ihr Fell mit lauwarmem, nicht eiskaltem Wasser an, um die Temperatur langsam zu senken. Beginne dabei an den Pfoten und Gliedmaßen. Eiskaltes Wasser ist gefährlich, da es einen Kreislaufschock auslösen kann. Biete ihr lauwarmes Wasser zum Trinken an, zwinge sie aber nicht dazu. Suche in jedem Fall umgehend einen Tierarzt auf, auch wenn es der Katze nach dem Kühlen scheinbar besser geht, denn versteckte Organschäden sind möglich.

    Das Wichtigste auf einen Blick
    Mit ein paar einfachen Vorkehrungen kommt deine Katze gut durch den Sommer. Biete ihr immer frisches Wasser und kühle Rückzugsorte, halte die Wohnung durch geschlossene Jalousien angenehm temperiert und passe Fütterung und Spiel an die Hitze an. Kühlmatten, eingefrorene Wasserflaschen und selbstgemachte Eis-Leckereien sind schöne Ergänzungen, sollten aber immer freiwillig angenommen werden. Beobachte deine Katze aufmerksam und lerne ihr normales Verhalten bei Wärme kennen. So erkennst du frühzeitig, wenn ihr die Hitze doch einmal zu sehr zusetzt, und kannst rechtzeitig helfen.



    #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner
    @katzenrassen

  22. CW: Katzen in der Sommerhitze: So machst du es deiner Katze erträglich

    Katzen in der Sommerhitze: So machst du es deiner Katze erträglich

    Katzen in der Sommerhitze: So machst du es deiner Katze erträglich
    Katzen lieben die Sonne und genießen es, sich in der Wärme zu räkeln. Aber wenn die Temperaturen richtig hochfahren, wird es für unsere Samtpfoten tückisch. Anders als Menschen können Katzen nämlich kaum schwitzen. Sie haben nur wenige Schweißdrüsen an den Pfoten, und die dienen hauptsächlich dem Absetzen von Duftsignalen, nicht der Wärmeregulation. Um sich abzukühlen, versuchen Katzen über schnelleres Atmen und vermehrtes Ablecken ihres Fells Verdunstungskälte zu erzeugen. Bei extremer Hitze reicht das oft nicht aus. Mit den richtigen Maßnahmen kannst du deiner Katze den Sommer aber deutlich angenehmer machen.

    Ausreichend Wasser bereitstellen
    Das Wichtigste bei Hitze ist frisches Wasser. Der Flüssigkeitsbedarf steigt an heißen Tagen deutlich an, und Katzen sind von Natur aus eher zurückhaltende Trinker. Stelle deshalb mehrere Wassernäpfe an verschiedenen Stellen in der Wohnung auf, möglichst weit entfernt vom Futterplatz, denn das entspricht dem natürlichen Verhalten der Katze. Wechsle das Wasser bei Hitze mehrmals täglich, damit es frisch und kühl bleibt. Viele Katzen trinken lieber aus bewegtem Wasser. Ein Trinkbrunnen kann die Wasseraufnahme spürbar erhöhen, weil das fließende Wasser für die Katze attraktiver wirkt. Wichtig ist, einen solchen Brunnen regelmäßig zu reinigen, damit sich keine Keime bilden.

    Über das Futter Flüssigkeit zuführen
    Eine der wirksamsten Methoden, deiner Katze Flüssigkeit zuzuführen, läuft über das Futter. Nassfutter enthält bis zu achtzig Prozent Wasser und ist damit eine ausgezeichnete Flüssigkeitsquelle. Gerade bei Trinkmuffeln macht das einen großen Unterschied. An heißen Tagen ist es außerdem sinnvoll, mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt anzubieten statt einer großen Mahlzeit. So bleibt das Futter frisch und verdirbt in der Wärme nicht so schnell. Du kannst dem Nassfutter auch etwas zusätzliches Wasser unterrühren, um die Flüssigkeitsmenge weiter zu erhöhen. Biete Futter und Wasser aber nie kühlschrankkalt an, da das den Magen reizen kann.

    Kühle Rückzugsorte schaffen
    Sorge dafür, dass deine Katze mehrere kühle und schattige Plätze in der Wohnung hat. Besonders beliebt sind glatte Stein- oder Fliesenböden, etwa im Bad oder in der Küche. Lass die Türen zu diesen Räumen offen, damit deine Katze sich auf den kühlen Boden legen kann. Auch das Waschbecken oder die Badewanne werden gerne als kühles Plätzchen angenommen. Teppiche und dicke Kuscheldecken kannst du im Hochsommer wegräumen und durch dünne, glatte Unterlagen ersetzen. In höher gelegenen Wohnungen und besonders unter dem Dach heizen sich die Räume schnell auf. Halte tagsüber die Jalousien oder Vorhänge geschlossen und lüfte nur in den kühlen Morgen- und Abendstunden.

    Kühlmatten für Katzen
    Im Handel gibt es selbst kühlende Gel-Kühlmatten, die ganz ohne Strom und ohne Vorkühlen funktionieren. Sobald sich die Katze darauflegt, nimmt das Gel die Körperwärme auf und gibt sie wieder an die Luft ab. So bleibt die Matte einige Grad kühler als die Umgebung. Achte beim Kauf auf eine passende Größe, eine robuste, kratzfeste Verarbeitung und eine ungiftige Füllung, falls deine Katze einmal hineinbeißt. Wichtig ist, die Matte nur anzubieten und die Katze selbst entscheiden zu lassen, ob sie sie nutzen möchte. Viele Katzen nehmen eine glatte Matte erst nach einer Eingewöhnung an. Du kannst sie an den Lieblingsplatz legen und anfangs ein dünnes Tuch darüberbreiten.

    Eingefrorene Wasserflaschen als Kühltrick
    Ein einfacher und kostenloser Trick sind eingefrorene Wasserflaschen. Fülle eine Plastikflasche mit Wasser, aber nicht ganz voll, da sich das Wasser beim Gefrieren ausdehnt. Lege die gefrorene Flasche eingewickelt in ein Handtuch an den Lieblingsplatz oder ins Körbchen deiner Katze. Wichtig ist, dass die Katze keinen direkten Kontakt zum Eis hat und den Platz jederzeit verlassen kann. Mit mehreren Flaschen im Wechsel hast du immer Nachschub. Aus einem Karton oder einer Styroporbox, einer dünnen Decke und mehreren gefrorenen Flaschen lässt sich sogar eine richtige kühle Rückzugshöhle bauen. Dafür schneidest du oben ein Einstiegsloch hinein, legst die Decke auf den Boden und stellst die abgedeckten Flaschen an die Rückwand.

    Sanfte Abkühlung von außen
    Du kannst deiner Katze helfen, ihre Körpertemperatur zu senken, indem du ihr Fell leicht anfeuchtest. Streichle sie dazu mit nassen Händen oder tupfe sie behutsam mit einem feuchten, aber nicht eiskalten Tuch ab. Die entstehende Verdunstungskälte unterstützt genau den Effekt, den die Katze beim Ablecken selbst erzeugt. Ein leicht feuchtes Geschirrtuch kannst du auch auf den Boden oder über einen Wäscheständer legen, sodass die Katze sich freiwillig darauflegen oder daruntersetzen kann. Lege ein nasses Tuch aber niemals auf die Katze, da sich darunter ein Wärmestau bilden kann. Zwinge deine Katze außerdem zu nichts. Viele Katzen mögen kein Wasser und empfinden eine erzwungene Abkühlung als Stress.

    Kühle Leckereien für heiße Tage
    Mit selbstgemachten Eis-Leckereien kannst du deiner Katze eine willkommene Erfrischung gönnen. Püriere dazu etwas vom gewohnten Nassfutter mit Wasser und friere es in kleinen Förmchen ein. Auch ungewürzte und ungesalzene Hühnerbrühe ohne Zwiebel und Knoblauch eignet sich gut. Lass das Eis vor dem Anbieten ein paar Minuten antauen, damit es nicht eiskalt ist. Solche Leckereien sind als gelegentlicher Snack gedacht, nicht als Mahlzeitersatz. Ein Eiswürfel im Wassernapf hält das Wasser kühl und animiert manche Katze spielerisch zum Trinken. Menschen Eis ist dagegen tabu, da es Zucker und Milch enthält und für Katzen ungeeignet ist.

    Ventilatoren richtig einsetzen
    Ein Ventilator kann für angenehme Luftbewegung sorgen, sollte aber niemals direkt auf die Katze gerichtet sein. Dauernder Luftzug kann zu Bindehautentzündungen und Erkältungen führen, und neugierige Katzen können sich an den Rotorblättern verletzen. Richte den Ventilator deshalb gegen eine katzenfreie Ecke und stelle ihn sicher und kipp fest auf. Wenn du eine eingefrorene Wasserflasche oder eine Schüssel mit Eiswürfeln davorstellst, verteilt sich die kühlere Luft angenehm im Raum.

    Sonnenschutz für helle Katzen
    Auch Katzen können einen Sonnenbrand bekommen, besonders weiße, hellfellige und dünnhaarige Tiere. Gefährdet sind vor allem die unbehaarten Stellen wie Ohrränder und Nasenrücken. Wiederkehrende Sonnenbrände an den Ohren können auf Dauer sogar zu Hautveränderungen führen. Halte deine Katze in der intensiven Mittagssonne möglichst im Schatten und creme empfindliche Stellen mit einem geeigneten Sonnenschutz ein. Allgemein wird empfohlen, dafür eine Sonnencreme für Babys zu verwenden, da diese besonders mild und frei von reizenden Zusätzen ist. Achte darauf, dass sie parfümfrei ist und keine für Katzen giftigen Inhaltsstoffe enthält. Im Zweifel sollte die Auswahl mit einem Tierarzt abgesprochen werden.

    Aktivität an die Hitze anpassen
    An heißen Tagen werden Katzen von selbst ruhiger und bewegen sich weniger, um nicht zusätzlich Wärme zu erzeugen. Unterstütze dieses Verhalten, indem du Spieleinheiten in die kühleren Stunden am frühen Morgen oder am Abend verlegst. Vermeide es, deine Katze in der heißen Mittagszeit zum Spielen aufzufordern. Regelmäßiges Bürsten hilft zusätzlich, denn ein luftigeres Fell ohne lose Unterwolle gibt die Wärme leichter ab. Komplettes Scheren ist dagegen meist keine gute Idee, da das Fell die Katze auch vor Hitze und Sonne schützt.

    Für Freigänger vorsorgen
    Freigänger suchen sich draußen oft selbst ein kühles Plätzchen, doch auch hier kannst du helfen. Schaffe schattige Bereiche mit Sonnenschirmen, einem Pavillon oder dichten Pflanzen und stelle auch im Garten oder auf dem Balkon eine Schale mit frischem Wasser bereit. Besonders wichtig ist die Vorsicht bei geschlossenen Räumen. Kontrolliere Gartenhäuser, Garagen und Gewächshäuser, bevor du sie schließt, damit deine Katze nicht versehentlich eingesperrt wird. Lasse deine Katze außerdem niemals in einem geparkten Auto zurück, denn dort kann es innerhalb kürzester Zeit lebensbedrohlich heiß werden.

    Hitzschlag erkennen und handeln
    Besonders gefährdet sind Katzen mit dichtem Fell, sehr junge Kitten und ältere Tiere. Ein Hitzschlag ist ein Notfall, den du unbedingt ernst nehmen solltest. Achte auf folgende Warnzeichen: deutlich beschleunigte Atmung, starkes Hecheln mit geöffnetem Maul, vermehrter Speichelfluss, dunkelrotes Zahnfleisch, Teilnahmslosigkeit oder eine schwankende, orientierungslose Bewegung. Zeigt deine Katze solche Anzeichen, bringe sie sofort an einen kühlen, schattigen Ort und feuchte ihr Fell mit lauwarmem, nicht eiskaltem Wasser an, um die Temperatur langsam zu senken. Beginne dabei an den Pfoten und Gliedmaßen. Eiskaltes Wasser ist gefährlich, da es einen Kreislaufschock auslösen kann. Biete ihr lauwarmes Wasser zum Trinken an, zwinge sie aber nicht dazu. Suche in jedem Fall umgehend einen Tierarzt auf, auch wenn es der Katze nach dem Kühlen scheinbar besser geht, denn versteckte Organschäden sind möglich.

    Das Wichtigste auf einen Blick
    Mit ein paar einfachen Vorkehrungen kommt deine Katze gut durch den Sommer. Biete ihr immer frisches Wasser und kühle Rückzugsorte, halte die Wohnung durch geschlossene Jalousien angenehm temperiert und passe Fütterung und Spiel an die Hitze an. Kühlmatten, eingefrorene Wasserflaschen und selbstgemachte Eis-Leckereien sind schöne Ergänzungen, sollten aber immer freiwillig angenommen werden. Beobachte deine Katze aufmerksam und lerne ihr normales Verhalten bei Wärme kennen. So erkennst du frühzeitig, wenn ihr die Hitze doch einmal zu sehr zusetzt, und kannst rechtzeitig helfen.



    #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner
    @katzenrassen

  23. CW: Katzen in der Sommerhitze: So machst du es deiner Katze erträglich

    Katzen in der Sommerhitze: So machst du es deiner Katze erträglich

    Katzen in der Sommerhitze: So machst du es deiner Katze erträglich
    Katzen lieben die Sonne und genießen es, sich in der Wärme zu räkeln. Aber wenn die Temperaturen richtig hochfahren, wird es für unsere Samtpfoten tückisch. Anders als Menschen können Katzen nämlich kaum schwitzen. Sie haben nur wenige Schweißdrüsen an den Pfoten, und die dienen hauptsächlich dem Absetzen von Duftsignalen, nicht der Wärmeregulation. Um sich abzukühlen, versuchen Katzen über schnelleres Atmen und vermehrtes Ablecken ihres Fells Verdunstungskälte zu erzeugen. Bei extremer Hitze reicht das oft nicht aus. Mit den richtigen Maßnahmen kannst du deiner Katze den Sommer aber deutlich angenehmer machen.

    Ausreichend Wasser bereitstellen
    Das Wichtigste bei Hitze ist frisches Wasser. Der Flüssigkeitsbedarf steigt an heißen Tagen deutlich an, und Katzen sind von Natur aus eher zurückhaltende Trinker. Stelle deshalb mehrere Wassernäpfe an verschiedenen Stellen in der Wohnung auf, möglichst weit entfernt vom Futterplatz, denn das entspricht dem natürlichen Verhalten der Katze. Wechsle das Wasser bei Hitze mehrmals täglich, damit es frisch und kühl bleibt. Viele Katzen trinken lieber aus bewegtem Wasser. Ein Trinkbrunnen kann die Wasseraufnahme spürbar erhöhen, weil das fließende Wasser für die Katze attraktiver wirkt. Wichtig ist, einen solchen Brunnen regelmäßig zu reinigen, damit sich keine Keime bilden.

    Über das Futter Flüssigkeit zuführen
    Eine der wirksamsten Methoden, deiner Katze Flüssigkeit zuzuführen, läuft über das Futter. Nassfutter enthält bis zu achtzig Prozent Wasser und ist damit eine ausgezeichnete Flüssigkeitsquelle. Gerade bei Trinkmuffeln macht das einen großen Unterschied. An heißen Tagen ist es außerdem sinnvoll, mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt anzubieten statt einer großen Mahlzeit. So bleibt das Futter frisch und verdirbt in der Wärme nicht so schnell. Du kannst dem Nassfutter auch etwas zusätzliches Wasser unterrühren, um die Flüssigkeitsmenge weiter zu erhöhen. Biete Futter und Wasser aber nie kühlschrankkalt an, da das den Magen reizen kann.

    Kühle Rückzugsorte schaffen
    Sorge dafür, dass deine Katze mehrere kühle und schattige Plätze in der Wohnung hat. Besonders beliebt sind glatte Stein- oder Fliesenböden, etwa im Bad oder in der Küche. Lass die Türen zu diesen Räumen offen, damit deine Katze sich auf den kühlen Boden legen kann. Auch das Waschbecken oder die Badewanne werden gerne als kühles Plätzchen angenommen. Teppiche und dicke Kuscheldecken kannst du im Hochsommer wegräumen und durch dünne, glatte Unterlagen ersetzen. In höher gelegenen Wohnungen und besonders unter dem Dach heizen sich die Räume schnell auf. Halte tagsüber die Jalousien oder Vorhänge geschlossen und lüfte nur in den kühlen Morgen- und Abendstunden.

    Kühlmatten für Katzen
    Im Handel gibt es selbst kühlende Gel-Kühlmatten, die ganz ohne Strom und ohne Vorkühlen funktionieren. Sobald sich die Katze darauflegt, nimmt das Gel die Körperwärme auf und gibt sie wieder an die Luft ab. So bleibt die Matte einige Grad kühler als die Umgebung. Achte beim Kauf auf eine passende Größe, eine robuste, kratzfeste Verarbeitung und eine ungiftige Füllung, falls deine Katze einmal hineinbeißt. Wichtig ist, die Matte nur anzubieten und die Katze selbst entscheiden zu lassen, ob sie sie nutzen möchte. Viele Katzen nehmen eine glatte Matte erst nach einer Eingewöhnung an. Du kannst sie an den Lieblingsplatz legen und anfangs ein dünnes Tuch darüberbreiten.

    Eingefrorene Wasserflaschen als Kühltrick
    Ein einfacher und kostenloser Trick sind eingefrorene Wasserflaschen. Fülle eine Plastikflasche mit Wasser, aber nicht ganz voll, da sich das Wasser beim Gefrieren ausdehnt. Lege die gefrorene Flasche eingewickelt in ein Handtuch an den Lieblingsplatz oder ins Körbchen deiner Katze. Wichtig ist, dass die Katze keinen direkten Kontakt zum Eis hat und den Platz jederzeit verlassen kann. Mit mehreren Flaschen im Wechsel hast du immer Nachschub. Aus einem Karton oder einer Styroporbox, einer dünnen Decke und mehreren gefrorenen Flaschen lässt sich sogar eine richtige kühle Rückzugshöhle bauen. Dafür schneidest du oben ein Einstiegsloch hinein, legst die Decke auf den Boden und stellst die abgedeckten Flaschen an die Rückwand.

    Sanfte Abkühlung von außen
    Du kannst deiner Katze helfen, ihre Körpertemperatur zu senken, indem du ihr Fell leicht anfeuchtest. Streichle sie dazu mit nassen Händen oder tupfe sie behutsam mit einem feuchten, aber nicht eiskalten Tuch ab. Die entstehende Verdunstungskälte unterstützt genau den Effekt, den die Katze beim Ablecken selbst erzeugt. Ein leicht feuchtes Geschirrtuch kannst du auch auf den Boden oder über einen Wäscheständer legen, sodass die Katze sich freiwillig darauflegen oder daruntersetzen kann. Lege ein nasses Tuch aber niemals auf die Katze, da sich darunter ein Wärmestau bilden kann. Zwinge deine Katze außerdem zu nichts. Viele Katzen mögen kein Wasser und empfinden eine erzwungene Abkühlung als Stress.

    Kühle Leckereien für heiße Tage
    Mit selbstgemachten Eis-Leckereien kannst du deiner Katze eine willkommene Erfrischung gönnen. Püriere dazu etwas vom gewohnten Nassfutter mit Wasser und friere es in kleinen Förmchen ein. Auch ungewürzte und ungesalzene Hühnerbrühe ohne Zwiebel und Knoblauch eignet sich gut. Lass das Eis vor dem Anbieten ein paar Minuten antauen, damit es nicht eiskalt ist. Solche Leckereien sind als gelegentlicher Snack gedacht, nicht als Mahlzeitersatz. Ein Eiswürfel im Wassernapf hält das Wasser kühl und animiert manche Katze spielerisch zum Trinken. Menschen Eis ist dagegen tabu, da es Zucker und Milch enthält und für Katzen ungeeignet ist.

    Ventilatoren richtig einsetzen
    Ein Ventilator kann für angenehme Luftbewegung sorgen, sollte aber niemals direkt auf die Katze gerichtet sein. Dauernder Luftzug kann zu Bindehautentzündungen und Erkältungen führen, und neugierige Katzen können sich an den Rotorblättern verletzen. Richte den Ventilator deshalb gegen eine katzenfreie Ecke und stelle ihn sicher und kipp fest auf. Wenn du eine eingefrorene Wasserflasche oder eine Schüssel mit Eiswürfeln davorstellst, verteilt sich die kühlere Luft angenehm im Raum.

    Sonnenschutz für helle Katzen
    Auch Katzen können einen Sonnenbrand bekommen, besonders weiße, hellfellige und dünnhaarige Tiere. Gefährdet sind vor allem die unbehaarten Stellen wie Ohrränder und Nasenrücken. Wiederkehrende Sonnenbrände an den Ohren können auf Dauer sogar zu Hautveränderungen führen. Halte deine Katze in der intensiven Mittagssonne möglichst im Schatten und creme empfindliche Stellen mit einem geeigneten Sonnenschutz ein. Allgemein wird empfohlen, dafür eine Sonnencreme für Babys zu verwenden, da diese besonders mild und frei von reizenden Zusätzen ist. Achte darauf, dass sie parfümfrei ist und keine für Katzen giftigen Inhaltsstoffe enthält. Im Zweifel sollte die Auswahl mit einem Tierarzt abgesprochen werden.

    Aktivität an die Hitze anpassen
    An heißen Tagen werden Katzen von selbst ruhiger und bewegen sich weniger, um nicht zusätzlich Wärme zu erzeugen. Unterstütze dieses Verhalten, indem du Spieleinheiten in die kühleren Stunden am frühen Morgen oder am Abend verlegst. Vermeide es, deine Katze in der heißen Mittagszeit zum Spielen aufzufordern. Regelmäßiges Bürsten hilft zusätzlich, denn ein luftigeres Fell ohne lose Unterwolle gibt die Wärme leichter ab. Komplettes Scheren ist dagegen meist keine gute Idee, da das Fell die Katze auch vor Hitze und Sonne schützt.

    Für Freigänger vorsorgen
    Freigänger suchen sich draußen oft selbst ein kühles Plätzchen, doch auch hier kannst du helfen. Schaffe schattige Bereiche mit Sonnenschirmen, einem Pavillon oder dichten Pflanzen und stelle auch im Garten oder auf dem Balkon eine Schale mit frischem Wasser bereit. Besonders wichtig ist die Vorsicht bei geschlossenen Räumen. Kontrolliere Gartenhäuser, Garagen und Gewächshäuser, bevor du sie schließt, damit deine Katze nicht versehentlich eingesperrt wird. Lasse deine Katze außerdem niemals in einem geparkten Auto zurück, denn dort kann es innerhalb kürzester Zeit lebensbedrohlich heiß werden.

    Hitzschlag erkennen und handeln
    Besonders gefährdet sind Katzen mit dichtem Fell, sehr junge Kitten und ältere Tiere. Ein Hitzschlag ist ein Notfall, den du unbedingt ernst nehmen solltest. Achte auf folgende Warnzeichen: deutlich beschleunigte Atmung, starkes Hecheln mit geöffnetem Maul, vermehrter Speichelfluss, dunkelrotes Zahnfleisch, Teilnahmslosigkeit oder eine schwankende, orientierungslose Bewegung. Zeigt deine Katze solche Anzeichen, bringe sie sofort an einen kühlen, schattigen Ort und feuchte ihr Fell mit lauwarmem, nicht eiskaltem Wasser an, um die Temperatur langsam zu senken. Beginne dabei an den Pfoten und Gliedmaßen. Eiskaltes Wasser ist gefährlich, da es einen Kreislaufschock auslösen kann. Biete ihr lauwarmes Wasser zum Trinken an, zwinge sie aber nicht dazu. Suche in jedem Fall umgehend einen Tierarzt auf, auch wenn es der Katze nach dem Kühlen scheinbar besser geht, denn versteckte Organschäden sind möglich.

    Das Wichtigste auf einen Blick
    Mit ein paar einfachen Vorkehrungen kommt deine Katze gut durch den Sommer. Biete ihr immer frisches Wasser und kühle Rückzugsorte, halte die Wohnung durch geschlossene Jalousien angenehm temperiert und passe Fütterung und Spiel an die Hitze an. Kühlmatten, eingefrorene Wasserflaschen und selbstgemachte Eis-Leckereien sind schöne Ergänzungen, sollten aber immer freiwillig angenommen werden. Beobachte deine Katze aufmerksam und lerne ihr normales Verhalten bei Wärme kennen. So erkennst du frühzeitig, wenn ihr die Hitze doch einmal zu sehr zusetzt, und kannst rechtzeitig helfen.



    #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner
    @katzenrassen

  24. CW: Todesfalle Wasser

    Todesfalle Wasser

    🌞 Bei den aktuellen Temperaturen stellen viele Menschen Wasserschalen für Tiere auf. Das ist eine tolle und wichtige Hilfe.

    Bitte denkt aber auch an Gefahrenquellen im Garten, die leicht übersehen werden:

    🐾 Offene Regentonnen können für Katzen, Igel, Eichhörnchen, Vögel und viele andere Tiere zur Falle werden. Wer hineinfällt, schafft es oft nicht mehr heraus. Deckel, engmaschige Netze oder einfache Ausstiegshilfen können hier Leben retten.

    🐾 Auch Pools und Gartenteiche sind nicht immer so ungefährlich, wie sie aussehen. Viele Tiere gelangen problemlos ins Wasser, finden später aber keinen Weg zurück an Land. Eine kleine Rampe, ein Brett oder ein flacher Uferbereich kann helfen, dass Tiere selbstständig wieder herauskommen.

    Schon wenige Minuten Aufwand können verhindern, dass aus einer Wasserquelle eine Gefahr wird. 🐱🐦🦔💚


    #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner #Igel
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  25. CW: Todesfalle Wasser

    Todesfalle Wasser

    🌞 Bei den aktuellen Temperaturen stellen viele Menschen Wasserschalen für Tiere auf. Das ist eine tolle und wichtige Hilfe.

    Bitte denkt aber auch an Gefahrenquellen im Garten, die leicht übersehen werden:

    🐾 Offene Regentonnen können für Katzen, Igel, Eichhörnchen, Vögel und viele andere Tiere zur Falle werden. Wer hineinfällt, schafft es oft nicht mehr heraus. Deckel, engmaschige Netze oder einfache Ausstiegshilfen können hier Leben retten.

    🐾 Auch Pools und Gartenteiche sind nicht immer so ungefährlich, wie sie aussehen. Viele Tiere gelangen problemlos ins Wasser, finden später aber keinen Weg zurück an Land. Eine kleine Rampe, ein Brett oder ein flacher Uferbereich kann helfen, dass Tiere selbstständig wieder herauskommen.

    Schon wenige Minuten Aufwand können verhindern, dass aus einer Wasserquelle eine Gefahr wird. 🐱🐦🦔💚


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  26. CW: Todesfalle Wasser

    Todesfalle Wasser

    🌞 Bei den aktuellen Temperaturen stellen viele Menschen Wasserschalen für Tiere auf. Das ist eine tolle und wichtige Hilfe.

    Bitte denkt aber auch an Gefahrenquellen im Garten, die leicht übersehen werden:

    🐾 Offene Regentonnen können für Katzen, Igel, Eichhörnchen, Vögel und viele andere Tiere zur Falle werden. Wer hineinfällt, schafft es oft nicht mehr heraus. Deckel, engmaschige Netze oder einfache Ausstiegshilfen können hier Leben retten.

    🐾 Auch Pools und Gartenteiche sind nicht immer so ungefährlich, wie sie aussehen. Viele Tiere gelangen problemlos ins Wasser, finden später aber keinen Weg zurück an Land. Eine kleine Rampe, ein Brett oder ein flacher Uferbereich kann helfen, dass Tiere selbstständig wieder herauskommen.

    Schon wenige Minuten Aufwand können verhindern, dass aus einer Wasserquelle eine Gefahr wird. 🐱🐦🦔💚


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  27. CW: Katzenlektionen

    Katzenlektionen

    In dem kombinierten Dokumentar- und Zeichentrickfilm nehmen ein junger schwarzer und ein alter grauer Kater den Zuschauer mit auf eine Abenteuerreise um die Welt und durch die Zeit und erzählen die Entwicklungsgeschichte des Begriffs der persönlichen Freiheit anhand spannender Katzengeschichten aus aller Herren Länder.

    clip.place/w/qsRR5NsLKvRpsP9Jr…

    #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner #[email protected]

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  28. CW: Katzenlektionen

    Katzenlektionen

    In dem kombinierten Dokumentar- und Zeichentrickfilm nehmen ein junger schwarzer und ein alter grauer Kater den Zuschauer mit auf eine Abenteuerreise um die Welt und durch die Zeit und erzählen die Entwicklungsgeschichte des Begriffs der persönlichen Freiheit anhand spannender Katzengeschichten aus aller Herren Länder.

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  29. CW: Katzenlektionen

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    In dem kombinierten Dokumentar- und Zeichentrickfilm nehmen ein junger schwarzer und ein alter grauer Kater den Zuschauer mit auf eine Abenteuerreise um die Welt und durch die Zeit und erzählen die Entwicklungsgeschichte des Begriffs der persönlichen Freiheit anhand spannender Katzengeschichten aus aller Herren Länder.

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  30. CW: Katzenlektionen

    Katzenlektionen

    In dem kombinierten Dokumentar- und Zeichentrickfilm nehmen ein junger schwarzer und ein alter grauer Kater den Zuschauer mit auf eine Abenteuerreise um die Welt und durch die Zeit und erzählen die Entwicklungsgeschichte des Begriffs der persönlichen Freiheit anhand spannender Katzengeschichten aus aller Herren Länder.

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  31. CW: Katzenlektionen

    Katzenlektionen

    In dem kombinierten Dokumentar- und Zeichentrickfilm nehmen ein junger schwarzer und ein alter grauer Kater den Zuschauer mit auf eine Abenteuerreise um die Welt und durch die Zeit und erzählen die Entwicklungsgeschichte des Begriffs der persönlichen Freiheit anhand spannender Katzengeschichten aus aller Herren Länder.

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  32. CW: PETA und ihr Tierheim: Tierrechte sind nicht Tierschutz

    PETA und ihr Tierheim: Tierrechte sind nicht Tierschutz

    PETA und ihr Tierheim: Tierrechte sind nicht Tierschutz

    Die Organisation PETA ist vielen ein Begriff, vor allem durch ihre lautstarken Kampagnen. Weniger bekannt ist, dass PETA in Norfolk im US-Bundesstaat Virginia ein eigenes Tierheim betreibt. Und genau dieses Tierheim sorgt seit Jahren für Diskussionen, weil dort ein sehr großer Teil der aufgenommenen Tiere eingeschläfert wird.

    Die Zahlen kommen nicht aus dem Internet von irgendwelchen Gegnern, sondern aus den amtlichen Pflichtmeldungen. Jedes Tierheim in Virginia muss jährlich melden, wie viele Tiere es aufnimmt und was mit ihnen geschieht. Der Bericht für das Jahr 2025 zeigt, dass PETA knapp 60 Prozent der aufgenommenen Hunde und Katzen getötet hat. Über alle Tierheime in Virginia hinweg lag diese Quote bei rund 9 Prozent, im US-Durchschnitt bei etwa 10 Prozent.

    PETAs Rate war damit ungefähr sechsmal so hoch wie der Landesdurchschnitt.

    PETA verteidigt sich mit dem Argument, man nehme bewusst die alten, kranken und schwer vermittelbaren Tiere auf, die andere Heime ablehnen. Ein schneller Tod ohne Leid sei besser als langes Dahinsiechen. Das mag in Einzelfällen stimmen, erklärt aber nicht alles. Denn das städtische Tierheim in Norfolk hat dieselbe offene Aufnahmepolitik und tötet trotzdem deutlich weniger Tiere. Beide liegen nur wenige Kilometer auseinander, an der Entfernung kann es also nicht liegen.

    Wichtig ist ein Unterschied, den viele übersehen. PETA versteht sich nicht als Tierschutzverein, sondern als Tierrechtsorganisation. Das ist nicht dasselbe. Tierschutz will, dass es Tieren gut geht, solange der Mensch sie hält. Bessere Haltung, weniger Leid, möglichst viele Vermittlungen. Tierrechte gehen weiter und stellen die Nutzung und den Besitz von Tieren grundsätzlich infrage. Aus dieser Sicht heraus ist auch die klassische Heimtierhaltung ein Problem, weil sie auf Zucht und Besitz beruht. Das erklärt einen Teil der PETA-Logik beim Tierheim. Wer ein Tierleben im Heim oder als Dauerpflegefall ohnehin nicht für erstrebenswert hält, kommt schneller zum Einschläfern als ein klassisches Tierheim, das alles auf das Weiterleben setzt.

    Dazu kommt ein nüchterner wirtschaftlicher Aspekt. Kranke und verletzte Tiere zu pflegen, zu operieren und langfristig unterzubringen, kostet sehr viel Geld und Personal. Schnelles Einschläfern spart diese Kosten. PETA selbst argumentiert nie mit Geld, sondern mit Überzeugung. Trotzdem fällt auf, dass die billigere Lösung zufällig genau die ist, die am besten zur eigenen Weltanschauung passt. Beweisen lässt sich der Kostengedanke von außen nicht, aber er drängt sich auf.

    Bekannt ist auch ein Vorfall aus dem Jahr 2005. Damals wurden zwei PETA-Mitarbeiter in North Carolina festgenommen, nachdem sie rund 80 Tierkadaver in einem Abfallcontainer entsorgt hatten. Sie hatten zuvor in Tierarztpraxen und Tierheimen Hunde und Katzen eingesammelt und diese in ihrem Kleinbus getötet. Angeklagt unter anderem wegen Tierquälerei, wurden beide am Ende des Prozesses freigesprochen. Dieser Vorfall spielte in North Carolina, nicht in Virginia, wird aber bis heute oft im Zusammenhang mit dem Tierheim genannt.

    Ein Wort zur Einordnung gehört dazu. Viele besonders scharf formulierte Kampagnen gegen PETA stammen von Lobbygruppen, die ein eigenes Interesse daran haben, die Organisation schlecht aussehen zu lassen. Die offiziellen Tötungszahlen aus Virginia stimmen trotzdem, denn sie kommen von der Behörde und nicht von Gegnern. Für ein kritisches Urteil braucht es also gar keine zugespitzte Rhetorik. Die nüchternen Zahlen reichen schon.

    Bemerkenswert ist am Ende vor allem eines. In Deutschland wäre ein solches Heim nach dem Tierschutzgesetz schlicht illegal, weil hier nur bei medizinischer Notwendigkeit eingeschläfert werden darf. In den USA bewegt sich PETA dagegen im Rahmen des Gesetzes, solange die Meldepflichten erfüllt sind. Eine Organisation, die sich öffentlich als Retterin der Tiere präsentiert, im eigenen Heim aber die Ideologie über das einzelne Tierleben stellt, hat damit ein echtes Glaubwürdigkeitsproblem. Man darf PETA mit guten Gründen ablehnen. Die Zahlen geben einem dabei recht.

    #Peta #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner #[email protected]

    @katzenrassen

  33. CW: PETA und ihr Tierheim: Tierrechte sind nicht Tierschutz

    PETA und ihr Tierheim: Tierrechte sind nicht Tierschutz

    PETA und ihr Tierheim: Tierrechte sind nicht Tierschutz

    Die Organisation PETA ist vielen ein Begriff, vor allem durch ihre lautstarken Kampagnen. Weniger bekannt ist, dass PETA in Norfolk im US-Bundesstaat Virginia ein eigenes Tierheim betreibt. Und genau dieses Tierheim sorgt seit Jahren für Diskussionen, weil dort ein sehr großer Teil der aufgenommenen Tiere eingeschläfert wird.

    Die Zahlen kommen nicht aus dem Internet von irgendwelchen Gegnern, sondern aus den amtlichen Pflichtmeldungen. Jedes Tierheim in Virginia muss jährlich melden, wie viele Tiere es aufnimmt und was mit ihnen geschieht. Der Bericht für das Jahr 2025 zeigt, dass PETA knapp 60 Prozent der aufgenommenen Hunde und Katzen getötet hat. Über alle Tierheime in Virginia hinweg lag diese Quote bei rund 9 Prozent, im US-Durchschnitt bei etwa 10 Prozent.

    PETAs Rate war damit ungefähr sechsmal so hoch wie der Landesdurchschnitt.

    PETA verteidigt sich mit dem Argument, man nehme bewusst die alten, kranken und schwer vermittelbaren Tiere auf, die andere Heime ablehnen. Ein schneller Tod ohne Leid sei besser als langes Dahinsiechen. Das mag in Einzelfällen stimmen, erklärt aber nicht alles. Denn das städtische Tierheim in Norfolk hat dieselbe offene Aufnahmepolitik und tötet trotzdem deutlich weniger Tiere. Beide liegen nur wenige Kilometer auseinander, an der Entfernung kann es also nicht liegen.

    Wichtig ist ein Unterschied, den viele übersehen. PETA versteht sich nicht als Tierschutzverein, sondern als Tierrechtsorganisation. Das ist nicht dasselbe. Tierschutz will, dass es Tieren gut geht, solange der Mensch sie hält. Bessere Haltung, weniger Leid, möglichst viele Vermittlungen. Tierrechte gehen weiter und stellen die Nutzung und den Besitz von Tieren grundsätzlich infrage. Aus dieser Sicht heraus ist auch die klassische Heimtierhaltung ein Problem, weil sie auf Zucht und Besitz beruht. Das erklärt einen Teil der PETA-Logik beim Tierheim. Wer ein Tierleben im Heim oder als Dauerpflegefall ohnehin nicht für erstrebenswert hält, kommt schneller zum Einschläfern als ein klassisches Tierheim, das alles auf das Weiterleben setzt.

    Dazu kommt ein nüchterner wirtschaftlicher Aspekt. Kranke und verletzte Tiere zu pflegen, zu operieren und langfristig unterzubringen, kostet sehr viel Geld und Personal. Schnelles Einschläfern spart diese Kosten. PETA selbst argumentiert nie mit Geld, sondern mit Überzeugung. Trotzdem fällt auf, dass die billigere Lösung zufällig genau die ist, die am besten zur eigenen Weltanschauung passt. Beweisen lässt sich der Kostengedanke von außen nicht, aber er drängt sich auf.

    Bekannt ist auch ein Vorfall aus dem Jahr 2005. Damals wurden zwei PETA-Mitarbeiter in North Carolina festgenommen, nachdem sie rund 80 Tierkadaver in einem Abfallcontainer entsorgt hatten. Sie hatten zuvor in Tierarztpraxen und Tierheimen Hunde und Katzen eingesammelt und diese in ihrem Kleinbus getötet. Angeklagt unter anderem wegen Tierquälerei, wurden beide am Ende des Prozesses freigesprochen. Dieser Vorfall spielte in North Carolina, nicht in Virginia, wird aber bis heute oft im Zusammenhang mit dem Tierheim genannt.

    Ein Wort zur Einordnung gehört dazu. Viele besonders scharf formulierte Kampagnen gegen PETA stammen von Lobbygruppen, die ein eigenes Interesse daran haben, die Organisation schlecht aussehen zu lassen. Die offiziellen Tötungszahlen aus Virginia stimmen trotzdem, denn sie kommen von der Behörde und nicht von Gegnern. Für ein kritisches Urteil braucht es also gar keine zugespitzte Rhetorik. Die nüchternen Zahlen reichen schon.

    Bemerkenswert ist am Ende vor allem eines. In Deutschland wäre ein solches Heim nach dem Tierschutzgesetz schlicht illegal, weil hier nur bei medizinischer Notwendigkeit eingeschläfert werden darf. In den USA bewegt sich PETA dagegen im Rahmen des Gesetzes, solange die Meldepflichten erfüllt sind. Eine Organisation, die sich öffentlich als Retterin der Tiere präsentiert, im eigenen Heim aber die Ideologie über das einzelne Tierleben stellt, hat damit ein echtes Glaubwürdigkeitsproblem. Man darf PETA mit guten Gründen ablehnen. Die Zahlen geben einem dabei recht.

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  34. CW: Blutgruppen bei Katzen

    Blutgruppen bei Katzen

    Einführung
    Auch Katzen haben unterschiedliche Blutgruppen – ähnlich wie beim Menschen. Am häufigsten ist die Blutgruppe A, deutlich seltener kommt B vor, und AB ist sehr selten. Welche Blutgruppe eine Katze hat, ist wichtig zu wissen, denn nicht alle sind miteinander verträglich. Eine falsche Kombination kann bei Bluttransfusionen oder in der Zucht zu schweren Problemen führen. Deshalb gehört die Bestimmung der Blutgruppe zu den grundlegenden Vorsorgemaßnahmen bei Katzen.

    Bedeutung für Transfusionen
    Wenn eine Katze eine Bluttransfusion benötigt – etwa nach einem Unfall oder einer Operation – muss unbedingt die Blutgruppe beachtet werden. Eine falsche Kombination kann dazu führen, dass das Immunsystem die fremden Blutzellen sofort angreift und zerstört. Die Folgen sind schwere Kreislaufprobleme bis hin zum Tod. Daher wird vor jeder Transfusion ein Bluttest durchgeführt, um die Verträglichkeit sicherzustellen. In spezialisierten Kliniken gibt es sogar Blutbanken mit Spenderkatzen, deren Blutgruppen genau bekannt sind.

    Blutgruppen und Zucht
    Für Züchter ist die Kenntnis der Blutgruppen besonders wichtig. Kommt es zu einer Unverträglichkeit zwischen Mutter und Kitten, kann das schwere Folgen haben. Bestimmte Blutgruppen-Kombinationen erhöhen das Risiko für Erkrankungen bei den Neugeborenen erheblich. Darum sollte vor jeder geplanten Verpaarung ein Bluttest bei beiden Elterntieren durchgeführt werden. Auf diese Weise lassen sich Risiken im Vorfeld erkennen und vermeiden.

    Gefahr: Neonatale Isoerythrolyse (NI)
    Eine der größten Risiken bei Unverträglichkeiten ist die sogenannte Neonatale Isoerythrolyse.

    Dabei zerstören Antikörper aus der Muttermilch der Mutterkatze die roten Blutkörperchen der Kitten.

    Erste Anzeichen sind Schwäche, Apathie, dunkler Urin und fehlende Gewichtszunahme. Ohne rechtzeitige Erkennung können die Jungtiere innerhalb weniger Tage sterben.

    Mit einer Blutgruppenbestimmung der Elterntiere lässt sich dieses Risiko jedoch zuverlässig vermeiden.

    Blutgruppenbestimmung
    Die Blutgruppe einer Katze lässt sich mit speziellen Schnelltests direkt beim Tierarzt oder durch eine Untersuchung im Labor bestimmen. Zusätzlich wird bei einer geplanten Transfusion fast immer eine sogenannte Kreuzprobe durchgeführt: Dabei wird Spender- und Empfängerblut gemischt, um mögliche Unverträglichkeiten zu erkennen. Diese Tests sind schnell und zuverlässig – und können im Ernstfall Leben retten.

    Genetischer Hintergrund
    Die Blutgruppen werden durch das CMAH-Gen bestimmt. Dieses Gen beeinflusst, welche Oberflächenmerkmale (Antigene) auf den roten Blutkörperchen sitzen. Dadurch entstehen die Unterschiede zwischen A, B und AB. Auch wenn die genetischen Details vor allem für die Wissenschaft interessant sind, ist für Halter und Züchter entscheidend, die Blutgruppe ihrer Katze zu kennen. So können medizinische Komplikationen vermieden werden.

    Fazit
    Die Kenntnis der Blutgruppen bei Katzen ist für Tierärzte wie auch für Züchter von großer Bedeutung. Sie kann im Notfall Leben retten und schützt Zuchtkatzen und Kitten vor schweren Erkrankungen. Deshalb sollte die Blutgruppe jeder Katze möglichst früh bestimmt und dokumentiert werden. Dieses Wissen schafft Sicherheit und kann im entscheidenden Moment den Unterschied machen.



    #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner #[email protected]

    @katzenrassen

  35. CW: Blutgruppen bei Katzen

    Blutgruppen bei Katzen

    Einführung
    Auch Katzen haben unterschiedliche Blutgruppen – ähnlich wie beim Menschen. Am häufigsten ist die Blutgruppe A, deutlich seltener kommt B vor, und AB ist sehr selten. Welche Blutgruppe eine Katze hat, ist wichtig zu wissen, denn nicht alle sind miteinander verträglich. Eine falsche Kombination kann bei Bluttransfusionen oder in der Zucht zu schweren Problemen führen. Deshalb gehört die Bestimmung der Blutgruppe zu den grundlegenden Vorsorgemaßnahmen bei Katzen.

    Bedeutung für Transfusionen
    Wenn eine Katze eine Bluttransfusion benötigt – etwa nach einem Unfall oder einer Operation – muss unbedingt die Blutgruppe beachtet werden. Eine falsche Kombination kann dazu führen, dass das Immunsystem die fremden Blutzellen sofort angreift und zerstört. Die Folgen sind schwere Kreislaufprobleme bis hin zum Tod. Daher wird vor jeder Transfusion ein Bluttest durchgeführt, um die Verträglichkeit sicherzustellen. In spezialisierten Kliniken gibt es sogar Blutbanken mit Spenderkatzen, deren Blutgruppen genau bekannt sind.

    Blutgruppen und Zucht
    Für Züchter ist die Kenntnis der Blutgruppen besonders wichtig. Kommt es zu einer Unverträglichkeit zwischen Mutter und Kitten, kann das schwere Folgen haben. Bestimmte Blutgruppen-Kombinationen erhöhen das Risiko für Erkrankungen bei den Neugeborenen erheblich. Darum sollte vor jeder geplanten Verpaarung ein Bluttest bei beiden Elterntieren durchgeführt werden. Auf diese Weise lassen sich Risiken im Vorfeld erkennen und vermeiden.

    Gefahr: Neonatale Isoerythrolyse (NI)
    Eine der größten Risiken bei Unverträglichkeiten ist die sogenannte Neonatale Isoerythrolyse.

    Dabei zerstören Antikörper aus der Muttermilch der Mutterkatze die roten Blutkörperchen der Kitten.

    Erste Anzeichen sind Schwäche, Apathie, dunkler Urin und fehlende Gewichtszunahme. Ohne rechtzeitige Erkennung können die Jungtiere innerhalb weniger Tage sterben.

    Mit einer Blutgruppenbestimmung der Elterntiere lässt sich dieses Risiko jedoch zuverlässig vermeiden.

    Blutgruppenbestimmung
    Die Blutgruppe einer Katze lässt sich mit speziellen Schnelltests direkt beim Tierarzt oder durch eine Untersuchung im Labor bestimmen. Zusätzlich wird bei einer geplanten Transfusion fast immer eine sogenannte Kreuzprobe durchgeführt: Dabei wird Spender- und Empfängerblut gemischt, um mögliche Unverträglichkeiten zu erkennen. Diese Tests sind schnell und zuverlässig – und können im Ernstfall Leben retten.

    Genetischer Hintergrund
    Die Blutgruppen werden durch das CMAH-Gen bestimmt. Dieses Gen beeinflusst, welche Oberflächenmerkmale (Antigene) auf den roten Blutkörperchen sitzen. Dadurch entstehen die Unterschiede zwischen A, B und AB. Auch wenn die genetischen Details vor allem für die Wissenschaft interessant sind, ist für Halter und Züchter entscheidend, die Blutgruppe ihrer Katze zu kennen. So können medizinische Komplikationen vermieden werden.

    Fazit
    Die Kenntnis der Blutgruppen bei Katzen ist für Tierärzte wie auch für Züchter von großer Bedeutung. Sie kann im Notfall Leben retten und schützt Zuchtkatzen und Kitten vor schweren Erkrankungen. Deshalb sollte die Blutgruppe jeder Katze möglichst früh bestimmt und dokumentiert werden. Dieses Wissen schafft Sicherheit und kann im entscheidenden Moment den Unterschied machen.



    #Katzen #Hauskatzen #Haustiere #Cats #CatLovers #CatCommunity #CatVideo #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #Catsoftroetcafe #Straycats #Streuner #[email protected]

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