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  1. CW: Hauskatzen im Wandel der Zeit – 1800–1900

    Hauskatzen im Wandel der Zeit – 1800–1900

    Hauskatzen im Wandel der Zeit – 1800–1900

    Das 19. Jahrhundert war für die Katze eine Zeit der Gegensätze. Einerseits war sie allgegenwärtig – in Ställen, auf Höfen, in Vorratskammern, sogar an Bord von Schiffen.

    Andererseits blieb sie ein Schattenwesen, das man zwar schätzte, aber kaum beachtete. Sie war nützlich, doch selten geliebt.

    Viele Katzen lebten unbeachtet im Verborgenen, kämpften ums Überleben und waren vollständig auf ihre eigenen Instinkte angewiesen.

    Ihre Nähe zum Menschen beruhte weniger auf Zuneigung als auf Zweckmäßigkeit. Erst gegen Ende des Jahrhunderts begann sich ein vorsichtiger Wandel abzuzeichnen.

    🐱 Haltung – geduldet, aber nicht verwöhnt
    Die typische Katze des 19. Jahrhunderts lebte auf dem Land. Dort war sie unersetzlich als Mäuse- und Rattenfängerin. Auf Bauernhöfen durfte sie in Scheunen und Vorratsräumen streifen, manchmal auch ins Wohnhaus, doch ein „Stubentiger“ war sie nicht. In den Städten sah man Katzen eher in Hinterhöfen oder Gassen. Sie führten ein freies, oft hartes Leben – nah genug am Menschen, um zu profitieren, aber fern genug, um nicht wirklich Teil der Familie zu sein.

    🐱 Ernährung – zwischen Beute und Abfällen
    Futter aus der Dose oder dem Beutel gab es nicht. Katzen hielten sich am Leben, indem sie Mäuse, Ratten und Vögel jagten. Wer Glück hatte, bekam Küchenabfälle – Knochenreste, etwas Milch oder Brotkrumen. Von einer ausgewogenen Ernährung war das weit entfernt. Mangelerscheinungen waren häufig, viele Tiere blieben kleinwüchsig oder wurden nicht alt. Erst in wohlhabenderen Haushalten wurde vereinzelt Fleisch oder Fisch gezielt „für die Katze“ abgezweigt – ein Vorbote späterer Veränderungen.

    Erste Versuche, Tiernahrung industriell herzustellen, gab es zwar bereits im 19. Jahrhundert. Der Londoner Unternehmer James Spratt brachte um 1860 das erste kommerzielle Tierfutter auf den Markt. Zunächst war es zwar für Hunde gedacht, doch seine Firma legte den Grundstein für eine Entwicklung, die später auch Katzen zugutekommen sollte.

    🐱 Pflege – Selbstversorger mit Risiken
    Pflege im heutigen Sinn existierte im 19. Jahrhundert nicht. Bürsten, Krallenscheren oder Kratzmöbel waren unbekannt, und Katzen reinigten ihr Fell allein mit der Zunge. Verletzungen heilten oft von selbst, entzündeten sich aber auch schnell und endeten nicht selten tödlich.

    Floh- und Wurmbefall gehörten zum Alltag und wurden als selbstverständlich hingenommen. Katzenstreu gab es nicht; die Tiere suchten sich draußen, in Scheunen oder in Hofecken ihre Plätze. Wer sie ins Haus ließ, musste mit Gerüchen, Schmutz und Spuren leben – ein Grund, warum Wohnungskatzen damals noch die Ausnahme waren.

    🐱 Gesundheit – das „unsichtbare“ Tier
    Die Tiermedizin entwickelte sich zwar im 19. Jahrhundert, aber Katzen spielten darin kaum eine Rolle. Veterinäre konzentrierten sich auf Nutztiere wie Pferde oder Kühe. Hunde fanden schon eher Beachtung, weil sie als Arbeitshunde wertvoll waren. Katzen dagegen blieben am Rand. Krankheiten wie Tollwut oder Seuchen verbreiteten Angst, doch ein krankes Tier wurde meist sich selbst überlassen. Frühe Tierärzte hielten Katzen nicht für „behandlungswürdig“, und so blieb ihre Gesundheit dem Zufall überlassen.

    Gerade die Tollwut zeigt, wie groß die Angst war. Wer von einem tollwütigen Tier gebissen wurde, musste lange mit dem Schlimmsten rechnen. Erst 1885 gelang dem französischen Wissenschaftler Louis Pasteur ein Durchbruch: Er impfte in Paris den neunjährigen Joseph Meister, der von einem tollwütigen Hund gebissen worden war, und der Junge erkrankte nicht. Es war die erste erfolgreiche Tollwut-Impfung bei einem Menschen und ein Meilenstein der Medizin.

    🐱 Ein neues Mitgefühl – die Anfänge des Tierschutzes
    Auch im Umgang mit Tieren begann sich etwas zu bewegen. 1824 wurde in England die Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals gegründet, eine der ersten Tierschutzorganisationen der Welt. In Deutschland folgte 1837 in Stuttgart der erste Tierschutzverein, ins Leben gerufen vom Pfarrer Albert Knapp. 1881 schlossen sich mehrere Vereine zum Deutschen Tierschutzbund zusammen. Der Gedanke, dass auch Tiere Schutz verdienen, setzte sich nur langsam durch, aber er legte den Boden für das spätere Verständnis von der Katze als Mitgeschöpf.

    🐱 Kulturelle Wahrnehmung – zwischen Aberglauben und Zuneigung
    Das Bild der Katze war zwiespältig. In vielen ländlichen Regionen galten Katzen – besonders schwarze – noch als Unglücksbringer oder Hexentiere, ein Nachklang des Mittelalters. Gleichzeitig aber begann eine neue Sichtweise: Künstler und Schriftsteller entdeckten die Katze als ästhetisches und geheimnisvolles Wesen. In Gedichten, Zeichnungen und ersten Fotografien tauchte sie nicht mehr nur als Mäusefänger, sondern als eleganter Begleiter auf. Vor allem in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts wurde die Katze in wohlhabenderen Kreisen vereinzelt zum Haustier „mit eigenem Platz am Kamin“.

    🐱 Die erste Katzenausstellung 1871
    Ein besonderer Moment kam am 13. Juli 1871. Im Londoner Crystal Palace fand die erste große Katzenausstellung statt. Die Idee stammte von Harrison Weir, einem Tiermaler und Autor, der später als „Vater der Katzenzucht“ bekannt wurde. Er wollte der Hauskatze, die „vor dem Kamin sitzt“, zu mehr Ansehen verhelfen. Die Katzen saßen dort auf Kissen und wurden nach festen Kriterien bewertet. Zur besten Katze wurde eine 14 Jahre alte blaue Tabby-Katze gekürt. Die Ausstellung wurde ein großer Publikumserfolg, und innerhalb weniger Jahrzehnte entstanden in Europa und Amerika Vereine von Katzenfreunden. 1889 veröffentlichte Weir mit „Our Cats and All About Them“ das erste umfassende Buch über Katzenrassen und ihre Pflege.

    🐾 Übergang zur Moderne
    Die Jahrzehnte von 1800 bis 1900 markieren damit eine Übergangsphase. Katzen waren unverzichtbar, doch unsichtbar. Sie lebten zwischen Menschen, ohne wirklich zu deren Welt zu gehören. Erst die Entwicklungen des 20. Jahrhunderts – Katzenstreu, industrielles Futter, moderne Tiermedizin – sollten den endgültigen Schritt vom geduldeten Stallbewohner zum geliebten Familienmitglied möglich machen.


    Die erste Katzenausstellung im Crystal Palace, London 1871. Zum ersten Mal wurde die Hauskatze vor einem großen Publikum bewundert.

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  2. CW: 38 Gründe, wann Katzen nicht die richtigen Haustiere für Euch sind

    38 Gründe, wann Katzen nicht die richtigen Haustiere für Euch sind

    Katzen sind wunderbare Hausgenossen, aber sie passen nicht in jedes Zuhause. Dieser Artikel von Anika Abel von haustiger.info nennt 38 Situationen, in denen es besser ist, ehrlich zu sich zu sein: vom Katzenhaar auf dem Sofa über Nächte mit Katzenrennen bis zu Tierarztkosten und dem Abschied am Ende eines langen Katzenlebens. Wer sich danach immer noch sicher ist, kann sich umso mehr freuen:

    38 Gründe gegen eine Katze lesen

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  3. CW: Noch eine weitere Katze? 14 Fragen, die Du Dir vorher stellen solltest

    Noch eine weitere Katze? 14 Fragen, die Du Dir vorher stellen solltest

    Eine Katze braucht ein Zuhause, und plötzlich ist man versucht, einfach ja zu sagen. Bevor Du Dich entscheidest, lohnt sich ein ehrlicher Blick: Kannst Du es Dir auch bei weniger Einkommen leisten, passt die neue Katze zu Deinen Katzen, und gibt es einen Plan B, falls es nicht klappt? Anika Abel von haustiger.info stellt 14 Fragen, die Dir bei dieser Entscheidung helfen:

    14 Fragen vor einer weiteren Katze lesen

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  4. CW: Freddie Mercury und seine geliebten Katzen

    Freddie Mercury und seine geliebten Katzen

    Freddie Mercury, die unverwechselbare Stimme von Queen, war für seine spektakulären Auftritte bekannt. Auf der Bühne war er ein Showman, der ganze Stadien in der Hand hatte. Abseits davon zeigte er eine ganz andere, stille Seite: Er liebte Katzen. Für ihn waren sie keine gewöhnlichen Haustiere, sondern Familie.

    Vom Jungen aus Sansibar zum Rockstar
    Geboren wurde er am 5. September 1946 als Farrokh Bulsara in Stone Town auf Sansibar. Seine Eltern waren Parsen aus Indien, den größten Teil seiner Kindheit verbrachte er in Indien. 1964 floh die Familie vor der Revolution auf Sansibar nach England, und Freddie studierte später am Ealing Art College. 1970 gründete er mit Brian May und Roger Taylor die Band Queen, den Namen suchte er selbst aus. John Deacon kam 1971 dazu.

    Mary und die ersten Katzen
    Schon 1969 lernte er im Modegeschäft Biba in Kensington Mary Austin kennen, die ihm Brian May vorgestellt hatte. Aus den beiden wurde ein Paar, und auch nachdem die Liebesbeziehung Ende 1976 zu Ende ging, blieben sie ein Leben lang eng befreundet. Er nannte sie seine einzige wahre Freundin.

    Die ersten Katzen teilten sich Freddie und Mary: Jerry und Tom. Mitte der 1970er Jahre kam Oscar dazu, ein wachsamer, drahtiger Stadtkater. Wenn Mary in eine andere Wohnung zog, besuchte Oscar sie auf eigene Faust und ließ sich danach gern wieder zurücktragen.

    Tiffany, genannt „Tiffy", entdeckte Mary als Kätzchen im Schaufenster einer Tierhandlung in der Nähe und schenkte sie Freddie. Sie war eine Blue-Point-Perserin mit vornehmem Wesen. Sie suchte sich genau aus, wer sie streicheln durfte, und ließ sich von Freddie nach Strich und Faden verwöhnen.

    Die Garden Lodge
    1986 zog Freddie in die Garden Lodge im Londoner Stadtteil Kensington, ein gregorianisches Herrenhaus mit acht Schlafzimmern, hoher Backsteinmauer und einem Garten. Mary hatte das Haus für ihn ausgesucht. Kurz nach dem Einzug kamen neue Katzen dazu.

    Delilah, eine dreifarbige Katze, wurde seine Lieblingskatze. Mit ihr zusammen wurde in einem Katzenheim Goliath gefunden, beide waren damals geschwächt. Goliath war scheu und hing sehr an Delilah. Als sie ihn verließ, jammerte und weinte er so, dass sogar Katzenspezialisten hinzugezogen wurden. Erst mit Hilfe von Romeo wurde er später ein selbstbewusster, ziemlich frecher Kater.

    Romeo und seine Schwester Lily waren 1986 Freddies letzte Neuzugänge. Romeo war der dominante Kater im Haus und passte auf Lily auf. Lily hielt sich am liebsten im Japanischen Zimmer auf, das eigentlich nur Gäste mit besonderer Einladung betreten durften. Miko hatte Mary in einem Tierheim im Süden Londons gefunden. Dort saß sie, wie Mary erzählt, ganz ruhig und friedlich mitten im Trubel. Auch zu Hause blieb sie die Gelassene, die gern kleine Streicheleinheiten bekam und ein bestimmtes Kissen im Wohnzimmer für sich beanspruchte. Insgesamt hatte Freddie im Lauf der Jahre zehn Katzen, die meisten stammten laut Berichten vom Tierschutzverein Blue Cross.

    Der Alltag der Katzen
    Die Katzen hatten Zugang zum ganzen Haus und zum Garten, Spielzeug und eigene Schlafplätze. Die meisten hielten sich am liebsten in der Küche auf. Tagsüber liefen sie frei herum, abends holte sie einer der Männer des Hauses wieder herein. Schon bei kleinsten Auffälligkeiten ließ Freddie sie vom Tierarzt untersuchen. Wenn er unterwegs war, soll er zu Hause angerufen und den Hörer an die Katzen haben halten lassen, damit er mit ihnen sprechen konnte.

    Delilah, die Muse
    Delilah war eine kleine Diva. Nach den Erinnerungen von Freddies Lebensgefährten Jim Hutton schlief sie am Fußende des Bettes und war verwöhnt und von Freddie abhängig. Sie war außerdem so lebhaft, dass es kaum gelang, sie zu malen. Laut Peter Freestone, Freddies früherem Assistenten, scheiterten Aquarellporträts von ihr daran, dass sie keine Sekunde still hielt. Freddie verewigte sie stattdessen in einem Lied. „Delilah" steht auf dem Queen-Album „Innuendo" (1991), dem letzten, das zu seinen Lebzeiten erschien. Der Text ist eine augenzwinkernde Liebeserklärung. Es geht unter anderem um ihre Krallen und darum, dass sie die Chippendale-Möbel anpinkelte.

    Ein Lieblingslied der ganzen Band wurde es übrigens nicht. Schlagzeuger Roger Taylor sagte später: „Ich hasse Delilah. Das ist einfach nicht ich." Aufgenommen wurde es trotzdem, weil es Freddie so wichtig war.

    Eine Widmung für alle Katzenfreunde
    Schon früher hatte er seinen Katzen eine ganze Platte gewidmet. Sein Soloalbum „Mr. Bad Guy" (1985) trägt die Widmung an seine Katze Jerry, außerdem an Tom, Oscar und Tiffany „und alle Katzenliebhaber im Universum". Der Rest der Welt, fügte er sinngemäß an, könne ihm gestohlen bleiben. Das passt zu ihm.

    Nach seinem Tod
    Freddie Mercury starb am 24. November 1991 mit 45 Jahren in seinem Haus in Kensington, einen Tag nachdem er seine Erkrankung öffentlich gemacht hatte. Er hatte einem Journalisten gesagt, dass er alles „Mary und den Katzen" hinterlassen wolle, und so kam es auch: Mary Austin erbte das Haus und die Katzen.

    Damals lebten sechs Katzen dort: Oscar, Delilah, Goliath, Miko, Romeo und Lily. Weil es für Mary fünf zu viele waren, fanden Romeo und Lily ein gutes neues Zuhause. Oscar hatte genug von den jüngeren Katzen und zog zu einem Nachbarn. Delilah blieb bei Mary in der Garden Lodge. Wer sie dort in den Jahren 1993 oder 1994 besuchte, erzählt, dass sie sich stundenlang auf seinen Oberschenkel legte.

    Freddie Mercury war ein König der Bühne, aber zu Hause war er vor allem eines: ein Katzenmensch.

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  5. CW: Medikamente für die Samtpfote online bestellen? Das solltest du wissen

    Medikamente für die Samtpfote online bestellen? Das solltest du wissen

    Medikamente für die Samtpfote online bestellen? Das solltest du wissen 🐱💊

    Zeckenschutz, Wurmmittel & Co. gibt es heute bequem im Internet. Aber nicht überall, wo "Tierapotheke" draufsteht, steckt auch eine echte Apotheke dahinter. Das Tiermedizinportal hat dazu einen Ratgeber veröffentlicht, und ich fasse dir die wichtigsten Punkte zusammen.

    Was ist eigentlich eine Online-Tierapotheke?
    Meistens eine Versandapotheke, manchmal auch eine normale Apotheke mit Online-Shop oder ein auf Tierarzneimittel spezialisierter Versandhändler. Shops, die hauptsächlich Futter, Zubehör, Pflegeprodukte oder Nahrungsergänzungsmittel verkaufen, sind streng genommen keine Tierapotheken, auch wenn sie manchmal so wirken.

    Woran erkennst du eine seriöse Online-Tierapotheke?

    • Im Impressum steht eindeutig, welche Apotheke dahintersteckt (Betreiber, Anschrift, Verantwortlicher).
    • Sie hat eine Versandhandelserlaubnis für Arzneimittel.
    • Verschreibungspflichtige Mittel gibt es nur mit tierärztlichem Rezept. Wer sie ohne Rezept anbietet, ist nicht seriös.
    • Die Medikamente werden fachgerecht verpackt und verschickt, denn viele sind temperaturempfindlich.
    • Es gibt Beratung durch geschultes Personal, und bei medizinischen Fragen wird auf den Tierarzt verwiesen.
    • Die Produktbeschreibung ist vollständig, mit Wirkstoff, Packungsgröße und Darreichungsform.
    • Misstrauisch solltest du bei extrem niedrigen Preisen, hohen Versandkosten oder ungewöhnlichen Zahlungsmethoden werden.


    Wann lohnt sich die Online-Bestellung?
    Praktisch ist sie für bekannte, regelmäßig benötigte Mittel, zum Beispiel Zeckenschutz oder Wurmmittel. Du kannst rund um die Uhr bestellen, sparst dir den Weg, kannst Preise vergleichen und findest eine große Auswahl.

    Wann gehst du lieber zum Tierarzt?
    Bei akuten Beschwerden. Dort wird dein Tier untersucht und bekommt das passende Mittel gleich. Auch Spritzen und Infusionen gehören in die Praxis.

    Finger weg von Selbstbehandlung!
    Eine Online-Tierapotheke ersetzt nie die Untersuchung beim Tierarzt. Gib deinem Tier nur Mittel, die für Tiere und für die jeweilige Tierart zugelassen sind. Medikamente für Menschen können für Tiere lebensgefährlich sein, etwa bestimmte Schmerzmittel, Antibiotika, Herzmedikamente, Schilddrüsentabletten und Beruhigungsmittel.

    Wie machst du das bei deinen Samtpfoten? Bestellst du online oder holst du alles direkt in der Praxis? 😺

    Quelle: Tiermedizinportal, "Online-Tierapotheken: Das müssen Sie wissen", August 2026

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  6. CW: Windeln für Hauskatzen

    Windeln für Hauskatzen

    Windeln für Hauskatzen

    Katzen sind von Natur aus reinliche Tiere und erledigen ihre Notdurft eigenständig in der Katzentoilette. In manchen Situationen reicht das jedoch nicht mehr aus, etwa bei Inkontinenz, Erkrankungen oder Verletzungen im Harn- und Genitalbereich, altersbedingten Veränderungen oder – seltener – bei Verhaltensstörungen. Dann können Windeln eine sinnvolle Hilfe im Alltag sein.

    Ursachen für Inkontinenz

    Inkontinenz bezeichnet die Unfähigkeit, Harn- oder Stuhlgang zu kontrollieren. Häufige Auslöser sind altersbedingte Veränderungen des Harn- oder Genitaltrakts, Erkrankungen wie Harnwegsinfektionen, Nierenerkrankungen, eine vergrößerte Prostata oder Eierstockzysten, außerdem Verletzungen durch Unfälle, Auseinandersetzungen mit anderen Tieren oder Operationen im Genitalbereich. Auch Nebenwirkungen von Medikamenten und Stress können eine Rolle spielen. In seltenen Fällen führen auch Verhaltensstörungen wie Angststörungen oder Demenz dazu, dass eine Katze nicht mehr zuverlässig die Toilette aufsucht.

    Arten von Katzenwindeln

    Katzenwindeln gibt es in unterschiedlichen Größen, Materialien und Saugfähigkeiten. Einwegwindeln sind die bequemste Lösung: einfach überziehen und nach Gebrauch entsorgen, allerdings auf Dauer die teurere Variante. Waschbare Windeln sind umweltfreundlicher und ebenfalls in verschiedenen Größen und Materialien erhältlich, müssen aber nach jedem Tragen gereinigt werden – am besten mit einem milden Waschmittel und anschließend bei mindestens 60 Grad getrocknet.

    Gewöhnung an die Windel

    Eine Katze sollte langsam und behutsam an die Windel herangeführt werden. Am Anfang reicht es, sie der Katze nur für kurze Zeit anzuziehen. Akzeptiert die Katze das, kann die Tragezeit nach und nach gesteigert werden.

    Vor- und Nachteile

    Windeln können die Unordnung durch Urin und Kot deutlich reduzieren und ermöglichen es Katzen mit Inkontinenz oder anderen Erkrankungen, trotzdem ein weitgehend normales Leben zu führen. Auf der anderen Seite können sie unbequem sein, bei empfindlicher Haut scheuern und Reizungen verursachen, und auf Dauer auch ins Geld gehen.

    Fazit

    Katzenwindeln können bei Inkontinenz oder Erkrankungen des Harn- und Genitaltrakts eine gute Lösung sein. Vor der Entscheidung lohnt es sich aber, Vor- und Nachteile abzuwägen und im Zweifel Rücksprache mit dem Tierarzt zu halten.

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  7. CW: Kitten-, Adult- und Seniorfutter: Was steckt wirklich dahinter?

    Kitten-, Adult- und Seniorfutter: Was steckt wirklich dahinter?

    Kittenfutter ist echte Ernährungswissenschaft, aber was steckt hinter dem Wort „Senior“ auf der Packung? Weder Gesetz noch Fachverbände legen dafür ein eigenes Nährstoffprofil fest, und eine Studie fand kaum Unterschiede zu normalem Adultfutter. Warum gesunde alte Katzen nicht automatisch weniger Eiweiß brauchen, wann eine Nierendiät sinnvoll ist und worauf Du beim Einkauf achten kannst, steht im ausführlichen Blogbeitrag:

    Kitten-, Adult- und Seniorfutter lesen

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