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#auchwennesdunkelist — Public Fediverse posts

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  1. „Wenn Kunst politisch sein muss“ – Das Hörspiel des Jahres 2025

    Das Dokumentarhörspiel „Auch wenn es dunkel ist“ von Sharon On und Dirk Laucke ist Hörspiel des Jahres 2025. Die Verleihung in Leipzig zeigt den Wandel der deutschen Hörspielszene.

    Sebastian Krumbiegel. Bild: Anemone Geißler (DADK)

    Als Sebastian Krumbiegel sich im Richard-Wagner-Saal der Kongresshalle am Zoo in Leipzig an den Stutzflügel setzte und „Die Demokratie ist weiblich“ zu singen begann, war das der Auftakt zur 39. Verleihung des Hörspiels des Jahres an Sharon On und Dirk Laucke für ihr dokumentarisches Hörspiel „Auch wenn es dunkel ist – Berichte vom 7. Oktober“ (Kritik hier). Seit 1987 wird das „Hörspiel des Jahres“ von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste (DADK) ausgelobt. Krumbiegel kündigte einen politischen Abend an, an dem gezeigt werden sollte, „dass Kunst und Kultur in diesen bewegten Zeiten nicht nur politisch sein darf, sondern politisch sein muss.“ Der Sänger der Band „Die Prinzen“ war nicht für die musikalische Untermalung eingeladen, sondern zusammen mit der Drehbuchautorin Laila Stieler einer der beiden Juroren des Wettbewerbs, dessen Preis am 20. März im Rahmen der Leipziger Buchmesse verliehen wurde.

    Das Hörspiel des Jahres wird aus den Hörspielen des Monats gewählt, von denen es 2025 aber nur zehn statt zwölf gab. Zum einen lag das am Umbau der Hörspielabteilungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die zu einer virtuellen Gemeinschaftsredaktion vereinigt wurden, zum anderen an der – von der ARD euphemistisch „Sommerfestival“ genannten – abendlichen Zusammenschaltung ihrer Kulturprogramme, sodass es in dieser Zeit kaum Hörspiel-Premieren gibt. Im Januar und Februar wurde das Hörspiel des Monats nicht vergeben, was den positiven Nebeneffekt hatte, dass die Wiederholung des Preisträgerstücks auf dem samstäglichen Hörspieltermin des Deutschlandfunks (DLF) nicht mehr mit dreimonatiger Verzögerung, sondern immer am ersten Samstag des Folgemonats erfolgt.

    Die Einreichungen kamen von acht deutschen Landesrundfunkanstalten, dem Deutschlandradio sowie vom Schweizer Radio (SRF) und dem Österreichischen Rundfunk (ORF). Der Westdeutsche Rundfunk (WDR), einst die Referenzanstalt für Hörspielkunst, mag sich dem Wettbewerb nicht mehr stellen und hat sich zurückgezogen. Statt nur die Ursendungen im jeweiligen Monat zu berücksichtigen, werden die Hörspiele jetzt gesammelt, sodass das Hörspiel des Monats Dezember nicht mehr im Dezember seine Ursendung haben muss, sondern die Jury auf den gesamten Fundus des Jahres zurückgreifen kann.
    Arrangierte Ehe

    Sharon On, Dirk Laucke. Bild: Anemone Geißler (DADK)

    Laila Stieler charakterisierte die von drei auf zwei Mitglieder verkleinerte Jury als eine vom gastgebenden Sender, dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), gestiftete „arrangierte Ehe“, der sie einiges abgewinnen konnte. Wer darin Effi Briest und wer Baron von Instetten war, änderte sich immer wieder, so Ko-Juror Sebastian Krumbiegel. Die beiden diagnostizierten im aktuellen Jahrgang ein besonderes Gewicht an dokumentarischen Stücken und waren sich schnell einig, dass „Auch wenn es dunkel ist“ ihr Hörspiel des Jahres sein würde.

    Nach den Auszeichnungen für „Srebrenica – Ich zählte mein Leben nur noch in Sekunden“ von Armin Smailovic und Branko Simic, „Der Afrik“ von Sven Recker, „NIEWIEDERGUT oder Darf jetzt wirklich ein Jude der König von Bayern sein“ von Diana von Suffrin oder „Der Gebrauch des Menschen“ von Aleksandar Tisma, konnte man damit rechnen, dass ein explizit politisches Stück das Rennen machen würde. Es ist das am wenigsten „hörspielhafte“ Stück geworden – eines, das seine akustischen Mittel sehr behutsam einsetzt hat. So war denn auch in der Laudatio auf das Stück kaum etwas zur künstlerischen Umsetzung des Stoffes zu hören. Die Jury lobte die Details der Erzählungen, die kluge Auswahl und Zusammenstellung der Berichte aus unterschiedlichen Perspektiven und den mitfühlenden Blick.

    Dass im Hörspieljahr 2025 dabei artistisch-musikalische Stücke wie die von Heiner Goebbels („Die Orakelmaschine“) oder Felix Kubin („Flow – Beyond Baroque and Words“) hinten herunterfielen, ist ein bisschen schade. Ebenso, dass innovative Serien wie „Die Ästhetik des Widerstands“ von Fabian Saul oder „Das Orakel spricht“ nach der Graphic Novel von Liv Strömquist es nicht aufs Monats-Podium schafften.

    Zartes, aber beständiges Blühen

    Zwanzig Stücke kamen vom Deutschlandradio (5 vom DLF, 15 von DLF Kultur), zwölf vom Südwestrundfunk, jeweils neun vom Bayerischen Rundfunk und dem Österreichischen Rundfunk, sieben vom Rundfunk Berlin Brandenburg, jeweils sechs vom Hessischen Rundfunk und vom Norddeutschen Rundfunk, vier vom Schweizer Radio und Fernsehen, drei vom Mitteldeutschen Rundfunk, zwei von Radio Bremen und eins vom Saarländischen Rundfunk. Das macht insgesamt 79 Einreichungen, wobei Serien, von denen maximal drei Folgen eingereicht werden dürfen, als eine Einreichung zählen. Geht man von einer Ursendung pro Monat aus (was diverse Rundfunkanstalten sich nicht mehr leisten wollen), wären 144 Stücke möglich (mit dem WDR wären es sogar 156 Stücke).

    Barbara Schäfer. Bild: Anemone Geißler (DADK)

    „Die Kompetenz für guten Sound und eigenwillig erzählte Geschichten blüht überall – zart, aber beständig“, attestierte Akademiemitglied Barbara Schäfer, ehemalige Kulturchefin beim Deutschlandradio in Köln, dem Hörspiel im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Das Hörspiel befände sich in einem großangelegten Wandlungsprozess mit offenem Ausgang, so Schäfer weiter. Das Hörspiel heute müsse auch für KI-Suchen auffindbar gemacht werden; Formate, die im Digitalen funktionieren, müssten entwickelt werden, und man bemühe sich um eine Portfoliosteuerung, die neue Hörerschichten gewinnt.

    Schäfer kritisierte auch das „Wegbröseln“ traditioneller Förderungen und Preisauszeichnungen – unter anderem die „explizite Verkleinerung des Hörspiels“ beim „Deutschen Preis für Audiostories“, der bis 2024 „Hörspielpreis der Kriegsblinden“ hieß und seit 1952 für Hörspiele verliehen wurde, die state-of-the-art waren. Auch die ersatzlose Streichung des Deutschen Hörspielpreises der ARD 2024 gehört in diese Reihe des „Wegbröselns“.

    2026 wird es wieder zwölf Hörspiele des Monats geben. Die Jury besteht dieses Jahr aus der Schriftstellerin Olga Grjasnowa und der Musikerin Mascha Qrella. Gastgebender Sender ist Deutschlandfunk Kultur.

    Jochen Meißner – KNA Mediendienst 26.03.2026

     

     

    #AuchWennEsDunkelIst #BerichteVom7Oktober #DirkLaucke #HörspielDesJahres #RBB #SharonOn
  2. „Wenn Kunst politisch sein muss“ – Das Hörspiel des Jahres 2025

    Das Dokumentarhörspiel „Auch wenn es dunkel ist“ von Sharon On und Dirk Laucke ist Hörspiel des Jahres 2025. Die Verleihung in Leipzig zeigt den Wandel der deutschen Hörspielszene.

    Sebastian Krumbiegel. Bild: Anemone Geißler (DADK)

    Als Sebastian Krumbiegel sich im Richard-Wagner-Saal der Kongresshalle am Zoo in Leipzig an den Stutzflügel setzte und „Die Demokratie ist weiblich“ zu singen begann, war das der Auftakt zur 39. Verleihung des Hörspiels des Jahres an Sharon On und Dirk Laucke für ihr dokumentarisches Hörspiel „Auch wenn es dunkel ist – Berichte vom 7. Oktober“ (Kritik hier). Seit 1987 wird das „Hörspiel des Jahres“ von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste (DADK) ausgelobt. Krumbiegel kündigte einen politischen Abend an, an dem gezeigt werden sollte, „dass Kunst und Kultur in diesen bewegten Zeiten nicht nur politisch sein darf, sondern politisch sein muss.“ Der Sänger der Band „Die Prinzen“ war nicht für die musikalische Untermalung eingeladen, sondern zusammen mit der Drehbuchautorin Laila Stieler einer der beiden Juroren des Wettbewerbs, dessen Preis am 20. März im Rahmen der Leipziger Buchmesse verliehen wurde.

    Das Hörspiel des Jahres wird aus den Hörspielen des Monats gewählt, von denen es 2025 aber nur zehn statt zwölf gab. Zum einen lag das am Umbau der Hörspielabteilungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die zu einer virtuellen Gemeinschaftsredaktion vereinigt wurden, zum anderen an der – von der ARD euphemistisch „Sommerfestival“ genannten – abendlichen Zusammenschaltung ihrer Kulturprogramme, sodass es in dieser Zeit kaum Hörspiel-Premieren gibt. Im Januar und Februar wurde das Hörspiel des Monats nicht vergeben, was den positiven Nebeneffekt hatte, dass die Wiederholung des Preisträgerstücks auf dem samstäglichen Hörspieltermin des Deutschlandfunks (DLF) nicht mehr mit dreimonatiger Verzögerung, sondern immer am ersten Samstag des Folgemonats erfolgt.

    Die Einreichungen kamen von acht deutschen Landesrundfunkanstalten, dem Deutschlandradio sowie vom Schweizer Radio (SRF) und dem Österreichischen Rundfunk (ORF). Der Westdeutsche Rundfunk (WDR), einst die Referenzanstalt für Hörspielkunst, mag sich dem Wettbewerb nicht mehr stellen und hat sich zurückgezogen. Statt nur die Ursendungen im jeweiligen Monat zu berücksichtigen, werden die Hörspiele jetzt gesammelt, sodass das Hörspiel des Monats Dezember nicht mehr im Dezember seine Ursendung haben muss, sondern die Jury auf den gesamten Fundus des Jahres zurückgreifen kann.
    Arrangierte Ehe

    Sharon On, Dirk Laucke. Bild: Anemone Geißler (DADK)

    Laila Stieler charakterisierte die von drei auf zwei Mitglieder verkleinerte Jury als eine vom gastgebenden Sender, dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), gestiftete „arrangierte Ehe“, der sie einiges abgewinnen konnte. Wer darin Effi Briest und wer Baron von Instetten war, änderte sich immer wieder, so Ko-Juror Sebastian Krumbiegel. Die beiden diagnostizierten im aktuellen Jahrgang ein besonderes Gewicht an dokumentarischen Stücken und waren sich schnell einig, dass „Auch wenn es dunkel ist“ ihr Hörspiel des Jahres sein würde.

    Nach den Auszeichnungen für „Srebrenica – Ich zählte mein Leben nur noch in Sekunden“ von Armin Smailovic und Branko Simic, „Der Afrik“ von Sven Recker, „NIEWIEDERGUT oder Darf jetzt wirklich ein Jude der König von Bayern sein“ von Diana von Suffrin oder „Der Gebrauch des Menschen“ von Aleksandar Tisma, konnte man damit rechnen, dass ein explizit politisches Stück das Rennen machen würde. Es ist das am wenigsten „hörspielhafte“ Stück geworden – eines, das seine akustischen Mittel sehr behutsam einsetzt hat. So war denn auch in der Laudatio auf das Stück kaum etwas zur künstlerischen Umsetzung des Stoffes zu hören. Die Jury lobte die Details der Erzählungen, die kluge Auswahl und Zusammenstellung der Berichte aus unterschiedlichen Perspektiven und den mitfühlenden Blick.

    Dass im Hörspieljahr 2025 dabei artistisch-musikalische Stücke wie die von Heiner Goebbels („Die Orakelmaschine“) oder Felix Kubin („Flow – Beyond Baroque and Words“) hinten herunterfielen, ist ein bisschen schade. Ebenso, dass innovative Serien wie „Die Ästhetik des Widerstands“ von Fabian Saul oder „Das Orakel spricht“ nach der Graphic Novel von Liv Strömquist es nicht aufs Monats-Podium schafften.

    Zartes, aber beständiges Blühen

    Zwanzig Stücke kamen vom Deutschlandradio (5 vom DLF, 15 von DLF Kultur), zwölf vom Südwestrundfunk, jeweils neun vom Bayerischen Rundfunk und dem Österreichischen Rundfunk, sieben vom Rundfunk Berlin Brandenburg, jeweils sechs vom Hessischen Rundfunk und vom Norddeutschen Rundfunk, vier vom Schweizer Radio und Fernsehen, drei vom Mitteldeutschen Rundfunk, zwei von Radio Bremen und eins vom Saarländischen Rundfunk. Das macht insgesamt 79 Einreichungen, wobei Serien, von denen maximal drei Folgen eingereicht werden dürfen, als eine Einreichung zählen. Geht man von einer Ursendung pro Monat aus (was diverse Rundfunkanstalten sich nicht mehr leisten wollen), wären 144 Stücke möglich (mit dem WDR wären es sogar 156 Stücke).

    Barbara Schäfer. Bild: Anemone Geißler (DADK)

    „Die Kompetenz für guten Sound und eigenwillig erzählte Geschichten blüht überall – zart, aber beständig“, attestierte Akademiemitglied Barbara Schäfer, ehemalige Kulturchefin beim Deutschlandradio in Köln, dem Hörspiel im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Das Hörspiel befände sich in einem großangelegten Wandlungsprozess mit offenem Ausgang, so Schäfer weiter. Das Hörspiel heute müsse auch für KI-Suchen auffindbar gemacht werden; Formate, die im Digitalen funktionieren, müssten entwickelt werden, und man bemühe sich um eine Portfoliosteuerung, die neue Hörerschichten gewinnt.

    Schäfer kritisierte auch das „Wegbröseln“ traditioneller Förderungen und Preisauszeichnungen – unter anderem die „explizite Verkleinerung des Hörspiels“ beim „Deutschen Preis für Audiostories“, der bis 2024 „Hörspielpreis der Kriegsblinden“ hieß und seit 1952 für Hörspiele verliehen wurde, die state-of-the-art waren. Auch die ersatzlose Streichung des Deutschen Hörspielpreises der ARD 2024 gehört in diese Reihe des „Wegbröselns“.

    2026 wird es wieder zwölf Hörspiele des Monats geben. Die Jury besteht dieses Jahr aus der Schriftstellerin Olga Grjasnowa und der Musikerin Mascha Qrella. Gastgebender Sender ist Deutschlandfunk Kultur.

    Jochen Meißner – KNA Mediendienst 26.03.2026

     

     

    #AuchWennEsDunkelIst #BerichteVom7Oktober #DirkLaucke #HörspielDesJahres #RBB #SharonOn
  3. Hörspiel des Monats November 2025

    Auch wenn es dunkel ist. Berichte vom 7. Oktober

    von Sharon On und Dirk Laucke

    Regie: Sharon On und Dirk Laucke
    Mit Berichten von: Sivan, Hamid Abu Arar, Asaf, Ofek und Raz Liwny, Nivi Ochana, Adi Miara, Amit Soussana, Eli Sharabi, Yowel Sharvit, eines Sprechers von ZAKA, Sethuli Nissanka, Ricarda Louk, Natalia Casarotti-Kalfa
    Dramaturgie & Redaktion: Juliane Schmidt
    Bei Recherche und Übersetzung halfen: Jaron Löwenberg, Tomer Lev-Tov, Shani Arnheim, Hila Bitterman
    Produktion: RBB 2025
    Länge: 62 Min.
    Ursendung: RBB Radio 3, So, 05.10,2025, 16.00 Uhr

    Die Begründung der Jury

    Das Thema ist aktueller als viele es wahrhaben wollen. Antisemitismus ist wieder en vogue, es sind in der medialen und gesellschaftlichen Öffentlichkeit mittlerweile wieder Dinge sagbar, von denen wir gedacht hatten, dass wir sie ein für alle Mal überwunden haben. Das war ein Irrtum, und das schlimmste ist, dass sich alle, die judenfeindliche Gedanken in sich und nun eben auch wieder ohne Scheu nach außen tragen, an dieser Stelle die Hände zu reichen scheinen – Neonazis, verwirrte „Linke“, muslimische Islamisten und „ganz normale“ Leute.

    „Auch wenn es dunkel ist“ erzählt die Geschichte vom 7. Oktober 2023, als islamistische Hamas-Terroristen vom Gaza-Streifen aus Israel überfielen und dort ein Massaker anrichteten, bei dem mehr als 1200 Menschen bestialisch ermordet, vergewaltigt und verschleppt wurden. Die Bilder und Berichte gingen um die Welt, und wir alle wissen, was an diesem Tag dort passiert ist.

    Wenn uns dieses Hörspiel nun diese Geschichten aber hautnah erzählt, wenn Angehörige von Opfern dieser abscheulichen Taten zu Wort kommen, wenn wir Sprachnachrichten verzweifelter Menschen aus ihren Schutzräumen in den Kibbuzim hören, dann verfehlt das seine Wirkung nicht.

    Wir müssen uns mit diesen Zeitzeugen-Berichten beschäftigen, auch wenn es schmerzhaft ist. Wir dürfen dazu nicht schweigen, und wir müssen denen, die diese widerlichen Aktionen feiern, die bei linken, rechten oder islamistischen Demonstrationen mit roten Dreiecken den Terror der Hamas gutheißen, entschlossen entgegentreten. Genau das tut „Auch wenn es dunkel ist“. Die Zeitzeugen-Berichte, die wir hier ungefiltert hören, sprechen für sich. Danke dafür!

    Das Hörspiel des Monats wird am Samstag, den 06.12.2025 um 20.05 Uhr im Deutschlandfunk (DLF) wiederholt.

    Die Nominierungen

    2025-01-02, Frauen und Fiktion: Hallo, ich bin Geld, DLF Kultur
    2025-01-08, David Lindemann: Echokammer, DLF Kultur
    2025-01-13, Ulrike Haage: Nichts ist, sagt der Weise, RBB
    2025-01-18, Merzouga: Wildly tender is thy music – Lieder aus dem Moor, DLF
    2025-01-24, Helmut Peschina: Treibholz, ORF

    2025-02-01, Heiner Goebbels: Orakelmaschine, SWR
    2025-02-17, Michael Stauffer: Ihr habt echt keine Ahnung, in der Schweiz gab es nie Sowjetunion, SRF

    2025-03-03, AnniKa von Trier: Spurensuche Hannah Höch, rbb
    2025-03-03, David Paquet: Sternschnupfen, SR
    2025-03-06, Anonym: 1001 Nacht nach der Neuübersetzung von Claudia Ott, DLF
    2025-03-12, Andi Unger: Es gibt kein richtiges Leben, ihr Flaschen!, BR
    2025-03-19, C. F. Ramuz: Sturz in die Sonne, SRF
    2025-03-26, Oliver Sturm: Die Erschöpften – Folge 1 von 10 – Erwerb von Urlaubskompetenz, NDR/DLF 2025
    2025-03-26, Oliver Sturm: Die Erschöpften – Folge 2 von 10 – Pre-Holiday-Holiday, NDR/DLF 2025
    2025-03-26, Oliver Sturm: Die Erschöpften – Folge 3 von 10 – Spaß! Spaß! Spaß!, NDR/DLF 2025
    2025-03-31, Sathyan Ramesh: Lélé, hr

    2025-04-01, Akin Emanuel Sipal: Mutter Vater Land, BR
    2025-04-03, Basil Zecchinel / Clara Schiltenwolf: Requiem for a lobster, DLF
    2025-04-03, Olga Ravn: Die Angestellten, DLF Kultur
    2025-04-03, Schorsch Kamerun: Bevor wir kippen, DLF Kultur
    2025-04-06, Maike Wetzel: Schwebende Brücken, SWR
    2025-04-10, Dominika Jerkić & Marc Matter: Oroboro, SWR
    2025-04-15, Ernst Jünger: Auf den Marmorklippen, SWR
    2025-04-15, Walter Filz / Edgar Allan Poe: Der Untergang des Hauses, SWR
    2025-04-16, Peter Bichsel: Nichts Besonderes, SRF
    2025-04-17, Aleksandar Tisma: Der Gebrauch des Menschen – Teil 1 von 3, MDR
    2025-04-17, Aleksandar Tisma: Der Gebrauch des Menschen – Teil 2 von 3, MDR
    2025-04-17, Aleksandar Tisma: Der Gebrauch des Menschen – Teil 3 von 3, MDR

    2025-05-06, Noam Brusilovsky / Ofer Waldman: Wer weiß wer kennt, rbb
    2025-05-13, Dominik Bernet: Brot weint, SRF
    2025-05-13, Arne Salasse: Die Glitzer-Gang – Folge 3 von 6 – Der Meisterdieb, hr
    2025-05-13, Arne Salasse: Die Glitzer-Gang – Folge 4 von 6 – Zu viel Zaster, hr
    2025-05-13, Arne Salasse: Die Glitzer-Gang – Folge 5 von 6 – Totale Krise, hr
    2025-05-23, Hans Magnus Enzensberger: Der Untergang der Titanic, ORF

    2025-06-04, Hermann Kretzschmar: Aristo Games_Paralipomena 1 – Emily Pop, SWR
    2025-06-04, Hermann Kretzschmar: Aristo Games_Paralipomena 2 – I.K, SWR
    2025-06-04, Leonie Ziem: Kind aus Seide, SWR
    2025-06-05, Armin Smailovic: Branko Simic: Srebrenica, DLF Kultur
    2025-06-05, Michel Decar: Die Kobra von Kreuzberg, DLF Kultur
    2025-06-13, Sabine Ludwig: Und dann saß ich da mit meinen 7 Unterhosen in der Hand, rbb
    2025-06-17, Magda Woitzuck: Mallorca, Mord und Margaritas, hr

    2025-07-03, Albrecht Kunze: Das Ding aus keiner anderen Welt als dieser, SWR
    2025-07-03, Sven Recker: Der Afrik, SWR
    2025-07-04, Stefan M. Bürkner: Gestern war die Welt noch schlecht, DLF Kultur
    2025-07-22  Antoine de Saint-Exupery: Nachtflug, ORF
    2025-07-04, Gregor Schmalzried: Mia Insomnia 3, BR
    2025-07-22, Philipp Blom: Vier Stürme, ein Sturm, ORF
    2025-07-07, Raoul Schrott: Sternenhimmel der Menschheit, BR
    2025-07-27, Friedrich Ani: Die Wut der Wellen, NDR

    2025-08-18, Stefanie Sargnagel: Iowa – Ein Ausflug nach Amerika, ORF / DLF Kultur
    2025-08-28, Felix Kubin: FLOW – Beyond Baroque and Words, BR

    2025-09-04, Caroline Wahl: Windstärke 17, HR
    2025-09-04,Dana von Suffrin: NIEWIEDERGUT, BR
    2025-09-04, Lene Albrecht: Kamina, DLF Kultur
    2025-09-04, Magda Woitzuck: Zwei Schwestern, HR
    2025-09-04, Marlen Hobrack: Schrödingers Grrrl, DLF Kultur
    2025-09-08, Fabian Saul: Die Ästhetik des Widerstands, DLF Kultur
    2025-09-08, Marcus Steinweg: Metaphysik der Leere, DLF
    2025-09-11, Lars Werner: Das Ende des Westens, rbb
    2025-09-15, Victor Sattler: Stolpertexte Folge 7 Hoffentlich ist es dann noch nicht zu spät, MDR
    2025-09-25, Dirk Schmidt: Crrowl, RB

    2025-10-04, Yannic Han Biao Federer: Für immer seh ich dich wieder, NDR
    2025-10-16, Bergsveinn Birgisson: Antwort auf den Brief von Helga, ORF-SF
    2025-10-20, Gesche Piening: Göttlich bleiben, BR
    2025-10-22, Jovana Reisinger: Das große Leid, das kleine Leben, DLF Kultur
    2025-10-22, Leonhard F. Seidl: Fronten, DLF Kultur
    2025-10-22, Natalie Baudy: Fairycoin, DLF Kultur
    2025-10-22, Herta Müller: Die Welt schaukelt und du willst glücklich sein, DLF
    2025-10-30, Kai Grehn: Imiona nurtu – Die Namen der Strömung, SWR
    2025-10-30, Ricarda Messner: Wo der Name wohnt, SWR

     

    #AuchWennEsDunkelIst #BerichteVom7Oktober #DirkLaucke #HörspielDesMonats #SharonOn

  4. Hörspiel des Monats November 2025

    Auch wenn es dunkel ist. Berichte vom 7. Oktober

    von Sharon On und Dirk Laucke

    Regie: Sharon On und Dirk Laucke
    Mit Berichten von: Sivan, Hamid Abu Arar, Asaf, Ofek und Raz Liwny, Nivi Ochana, Adi Miara, Amit Soussana, Eli Sharabi, Yowel Sharvit, eines Sprechers von ZAKA, Sethuli Nissanka, Ricarda Louk, Natalia Casarotti-Kalfa
    Dramaturgie & Redaktion: Juliane Schmidt
    Bei Recherche und Übersetzung halfen: Jaron Löwenberg, Tomer Lev-Tov, Shani Arnheim, Hila Bitterman
    Produktion: RBB 2025
    Länge: 62 Min.
    Ursendung: RBB Radio 3, So, 05.10,2025, 16.00 Uhr

    Die Begründung der Jury

    Das Thema ist aktueller als viele es wahrhaben wollen. Antisemitismus ist wieder en vogue, es sind in der medialen und gesellschaftlichen Öffentlichkeit mittlerweile wieder Dinge sagbar, von denen wir gedacht hatten, dass wir sie ein für alle Mal überwunden haben. Das war ein Irrtum, und das schlimmste ist, dass sich alle, die judenfeindliche Gedanken in sich und nun eben auch wieder ohne Scheu nach außen tragen, an dieser Stelle die Hände zu reichen scheinen – Neonazis, verwirrte „Linke“, muslimische Islamisten und „ganz normale“ Leute.

    „Auch wenn es dunkel ist“ erzählt die Geschichte vom 7. Oktober 2023, als islamistische Hamas-Terroristen vom Gaza-Streifen aus Israel überfielen und dort ein Massaker anrichteten, bei dem mehr als 1200 Menschen bestialisch ermordet, vergewaltigt und verschleppt wurden. Die Bilder und Berichte gingen um die Welt, und wir alle wissen, was an diesem Tag dort passiert ist.

    Wenn uns dieses Hörspiel nun diese Geschichten aber hautnah erzählt, wenn Angehörige von Opfern dieser abscheulichen Taten zu Wort kommen, wenn wir Sprachnachrichten verzweifelter Menschen aus ihren Schutzräumen in den Kibbuzim hören, dann verfehlt das seine Wirkung nicht.

    Wir müssen uns mit diesen Zeitzeugen-Berichten beschäftigen, auch wenn es schmerzhaft ist. Wir dürfen dazu nicht schweigen, und wir müssen denen, die diese widerlichen Aktionen feiern, die bei linken, rechten oder islamistischen Demonstrationen mit roten Dreiecken den Terror der Hamas gutheißen, entschlossen entgegentreten. Genau das tut „Auch wenn es dunkel ist“. Die Zeitzeugen-Berichte, die wir hier ungefiltert hören, sprechen für sich. Danke dafür!

    Das Hörspiel des Monats wird am Samstag, den 06.12.2025 um 20.05 Uhr im Deutschlandfunk (DLF) wiederholt.

    Die Nominierungen

    2025-01-02, Frauen und Fiktion: Hallo, ich bin Geld, DLF Kultur
    2025-01-08, David Lindemann: Echokammer, DLF Kultur
    2025-01-13, Ulrike Haage: Nichts ist, sagt der Weise, RBB
    2025-01-18, Merzouga: Wildly tender is thy music – Lieder aus dem Moor, DLF
    2025-01-24, Helmut Peschina: Treibholz, ORF

    2025-02-01, Heiner Goebbels: Orakelmaschine, SWR
    2025-02-17, Michael Stauffer: Ihr habt echt keine Ahnung, in der Schweiz gab es nie Sowjetunion, SRF

    2025-03-03, AnniKa von Trier: Spurensuche Hannah Höch, rbb
    2025-03-03, David Paquet: Sternschnupfen, SR
    2025-03-06, Anonym: 1001 Nacht nach der Neuübersetzung von Claudia Ott, DLF
    2025-03-12, Andi Unger: Es gibt kein richtiges Leben, ihr Flaschen!, BR
    2025-03-19, C. F. Ramuz: Sturz in die Sonne, SRF
    2025-03-26, Oliver Sturm: Die Erschöpften – Folge 1 von 10 – Erwerb von Urlaubskompetenz, NDR/DLF 2025
    2025-03-26, Oliver Sturm: Die Erschöpften – Folge 2 von 10 – Pre-Holiday-Holiday, NDR/DLF 2025
    2025-03-26, Oliver Sturm: Die Erschöpften – Folge 3 von 10 – Spaß! Spaß! Spaß!, NDR/DLF 2025
    2025-03-31, Sathyan Ramesh: Lélé, hr

    2025-04-01, Akin Emanuel Sipal: Mutter Vater Land, BR
    2025-04-03, Basil Zecchinel / Clara Schiltenwolf: Requiem for a lobster, DLF
    2025-04-03, Olga Ravn: Die Angestellten, DLF Kultur
    2025-04-03, Schorsch Kamerun: Bevor wir kippen, DLF Kultur
    2025-04-06, Maike Wetzel: Schwebende Brücken, SWR
    2025-04-10, Dominika Jerkić & Marc Matter: Oroboro, SWR
    2025-04-15, Ernst Jünger: Auf den Marmorklippen, SWR
    2025-04-15, Walter Filz / Edgar Allan Poe: Der Untergang des Hauses, SWR
    2025-04-16, Peter Bichsel: Nichts Besonderes, SRF
    2025-04-17, Aleksandar Tisma: Der Gebrauch des Menschen – Teil 1 von 3, MDR
    2025-04-17, Aleksandar Tisma: Der Gebrauch des Menschen – Teil 2 von 3, MDR
    2025-04-17, Aleksandar Tisma: Der Gebrauch des Menschen – Teil 3 von 3, MDR

    2025-05-06, Noam Brusilovsky / Ofer Waldman: Wer weiß wer kennt, rbb
    2025-05-13, Dominik Bernet: Brot weint, SRF
    2025-05-13, Arne Salasse: Die Glitzer-Gang – Folge 3 von 6 – Der Meisterdieb, hr
    2025-05-13, Arne Salasse: Die Glitzer-Gang – Folge 4 von 6 – Zu viel Zaster, hr
    2025-05-13, Arne Salasse: Die Glitzer-Gang – Folge 5 von 6 – Totale Krise, hr
    2025-05-23, Hans Magnus Enzensberger: Der Untergang der Titanic, ORF

    2025-06-04, Hermann Kretzschmar: Aristo Games_Paralipomena 1 – Emily Pop, SWR
    2025-06-04, Hermann Kretzschmar: Aristo Games_Paralipomena 2 – I.K, SWR
    2025-06-04, Leonie Ziem: Kind aus Seide, SWR
    2025-06-05, Armin Smailovic: Branko Simic: Srebrenica, DLF Kultur
    2025-06-05, Michel Decar: Die Kobra von Kreuzberg, DLF Kultur
    2025-06-13, Sabine Ludwig: Und dann saß ich da mit meinen 7 Unterhosen in der Hand, rbb
    2025-06-17, Magda Woitzuck: Mallorca, Mord und Margaritas, hr

    2025-07-03, Albrecht Kunze: Das Ding aus keiner anderen Welt als dieser, SWR
    2025-07-03, Sven Recker: Der Afrik, SWR
    2025-07-04, Stefan M. Bürkner: Gestern war die Welt noch schlecht, DLF Kultur
    2025-07-22  Antoine de Saint-Exupery: Nachtflug, ORF
    2025-07-04, Gregor Schmalzried: Mia Insomnia 3, BR
    2025-07-22, Philipp Blom: Vier Stürme, ein Sturm, ORF
    2025-07-07, Raoul Schrott: Sternenhimmel der Menschheit, BR
    2025-07-27, Friedrich Ani: Die Wut der Wellen, NDR

    2025-08-18, Stefanie Sargnagel: Iowa – Ein Ausflug nach Amerika, ORF / DLF Kultur
    2025-08-28, Felix Kubin: FLOW – Beyond Baroque and Words, BR

    2025-09-04, Caroline Wahl: Windstärke 17, HR
    2025-09-04,Dana von Suffrin: NIEWIEDERGUT, BR
    2025-09-04, Lene Albrecht: Kamina, DLF Kultur
    2025-09-04, Magda Woitzuck: Zwei Schwestern, HR
    2025-09-04, Marlen Hobrack: Schrödingers Grrrl, DLF Kultur
    2025-09-08, Fabian Saul: Die Ästhetik des Widerstands, DLF Kultur
    2025-09-08, Marcus Steinweg: Metaphysik der Leere, DLF
    2025-09-11, Lars Werner: Das Ende des Westens, rbb
    2025-09-15, Victor Sattler: Stolpertexte Folge 7 Hoffentlich ist es dann noch nicht zu spät, MDR
    2025-09-25, Dirk Schmidt: Crrowl, RB

    2025-10-04, Yannic Han Biao Federer: Für immer seh ich dich wieder, NDR
    2025-10-16, Bergsveinn Birgisson: Antwort auf den Brief von Helga, ORF-SF
    2025-10-20, Gesche Piening: Göttlich bleiben, BR
    2025-10-22, Jovana Reisinger: Das große Leid, das kleine Leben, DLF Kultur
    2025-10-22, Leonhard F. Seidl: Fronten, DLF Kultur
    2025-10-22, Natalie Baudy: Fairycoin, DLF Kultur
    2025-10-22, Herta Müller: Die Welt schaukelt und du willst glücklich sein, DLF
    2025-10-30, Kai Grehn: Imiona nurtu – Die Namen der Strömung, SWR
    2025-10-30, Ricarda Messner: Wo der Name wohnt, SWR

     

    #AuchWennEsDunkelIst #BerichteVom7Oktober #DirkLaucke #HörspielDesMonats #SharonOn

  5. Hörspiel des Monats November 2025

    Auch wenn es dunkel ist. Berichte vom 7. Oktober

    von Sharon On und Dirk Laucke

    Regie: Sharon On und Dirk Laucke
    Mit Berichten von: Sivan, Hamid Abu Arar, Asaf, Ofek und Raz Liwny, Nivi Ochana, Adi Miara, Amit Soussana, Eli Sharabi, Yowel Sharvit, eines Sprechers von ZAKA, Sethuli Nissanka, Ricarda Louk, Natalia Casarotti-Kalfa
    Dramaturgie & Redaktion: Juliane Schmidt
    Bei Recherche und Übersetzung halfen: Jaron Löwenberg, Tomer Lev-Tov, Shani Arnheim, Hila Bitterman
    Produktion: RBB 2025
    Länge: 62 Min.
    Ursendung: RBB Radio 3, So, 05.10,2025, 16.00 Uhr

    Die Begründung der Jury

    Das Thema ist aktueller als viele es wahrhaben wollen. Antisemitismus ist wieder en vogue, es sind in der medialen und gesellschaftlichen Öffentlichkeit mittlerweile wieder Dinge sagbar, von denen wir gedacht hatten, dass wir sie ein für alle Mal überwunden haben. Das war ein Irrtum, und das schlimmste ist, dass sich alle, die judenfeindliche Gedanken in sich und nun eben auch wieder ohne Scheu nach außen tragen, an dieser Stelle die Hände zu reichen scheinen – Neonazis, verwirrte „Linke“, muslimische Islamisten und „ganz normale“ Leute.

    „Auch wenn es dunkel ist“ erzählt die Geschichte vom 7. Oktober 2023, als islamistische Hamas-Terroristen vom Gaza-Streifen aus Israel überfielen und dort ein Massaker anrichteten, bei dem mehr als 1200 Menschen bestialisch ermordet, vergewaltigt und verschleppt wurden. Die Bilder und Berichte gingen um die Welt, und wir alle wissen, was an diesem Tag dort passiert ist.

    Wenn uns dieses Hörspiel nun diese Geschichten aber hautnah erzählt, wenn Angehörige von Opfern dieser abscheulichen Taten zu Wort kommen, wenn wir Sprachnachrichten verzweifelter Menschen aus ihren Schutzräumen in den Kibbuzim hören, dann verfehlt das seine Wirkung nicht.

    Wir müssen uns mit diesen Zeitzeugen-Berichten beschäftigen, auch wenn es schmerzhaft ist. Wir dürfen dazu nicht schweigen, und wir müssen denen, die diese widerlichen Aktionen feiern, die bei linken, rechten oder islamistischen Demonstrationen mit roten Dreiecken den Terror der Hamas gutheißen, entschlossen entgegentreten. Genau das tut „Auch wenn es dunkel ist“. Die Zeitzeugen-Berichte, die wir hier ungefiltert hören, sprechen für sich. Danke dafür!

    Das Hörspiel des Monats wird am Samstag, den 06.12.2025 um 20.05 Uhr im Deutschlandfunk (DLF) wiederholt.

    Die Nominierungen

    2025-01-02, Frauen und Fiktion: Hallo, ich bin Geld, DLF Kultur
    2025-01-08, David Lindemann: Echokammer, DLF Kultur
    2025-01-13, Ulrike Haage: Nichts ist, sagt der Weise, RBB
    2025-01-18, Merzouga: Wildly tender is thy music – Lieder aus dem Moor, DLF
    2025-01-24, Helmut Peschina: Treibholz, ORF

    2025-02-01, Heiner Goebbels: Orakelmaschine, SWR
    2025-02-17, Michael Stauffer: Ihr habt echt keine Ahnung, in der Schweiz gab es nie Sowjetunion, SRF

    2025-03-03, AnniKa von Trier: Spurensuche Hannah Höch, rbb
    2025-03-03, David Paquet: Sternschnupfen, SR
    2025-03-06, Anonym: 1001 Nacht nach der Neuübersetzung von Claudia Ott, DLF
    2025-03-12, Andi Unger: Es gibt kein richtiges Leben, ihr Flaschen!, BR
    2025-03-19, C. F. Ramuz: Sturz in die Sonne, SRF
    2025-03-26, Oliver Sturm: Die Erschöpften – Folge 1 von 10 – Erwerb von Urlaubskompetenz, NDR/DLF 2025
    2025-03-26, Oliver Sturm: Die Erschöpften – Folge 2 von 10 – Pre-Holiday-Holiday, NDR/DLF 2025
    2025-03-26, Oliver Sturm: Die Erschöpften – Folge 3 von 10 – Spaß! Spaß! Spaß!, NDR/DLF 2025
    2025-03-31, Sathyan Ramesh: Lélé, hr

    2025-04-01, Akin Emanuel Sipal: Mutter Vater Land, BR
    2025-04-03, Basil Zecchinel / Clara Schiltenwolf: Requiem for a lobster, DLF
    2025-04-03, Olga Ravn: Die Angestellten, DLF Kultur
    2025-04-03, Schorsch Kamerun: Bevor wir kippen, DLF Kultur
    2025-04-06, Maike Wetzel: Schwebende Brücken, SWR
    2025-04-10, Dominika Jerkić & Marc Matter: Oroboro, SWR
    2025-04-15, Ernst Jünger: Auf den Marmorklippen, SWR
    2025-04-15, Walter Filz / Edgar Allan Poe: Der Untergang des Hauses, SWR
    2025-04-16, Peter Bichsel: Nichts Besonderes, SRF
    2025-04-17, Aleksandar Tisma: Der Gebrauch des Menschen – Teil 1 von 3, MDR
    2025-04-17, Aleksandar Tisma: Der Gebrauch des Menschen – Teil 2 von 3, MDR
    2025-04-17, Aleksandar Tisma: Der Gebrauch des Menschen – Teil 3 von 3, MDR

    2025-05-06, Noam Brusilovsky / Ofer Waldman: Wer weiß wer kennt, rbb
    2025-05-13, Dominik Bernet: Brot weint, SRF
    2025-05-13, Arne Salasse: Die Glitzer-Gang – Folge 3 von 6 – Der Meisterdieb, hr
    2025-05-13, Arne Salasse: Die Glitzer-Gang – Folge 4 von 6 – Zu viel Zaster, hr
    2025-05-13, Arne Salasse: Die Glitzer-Gang – Folge 5 von 6 – Totale Krise, hr
    2025-05-23, Hans Magnus Enzensberger: Der Untergang der Titanic, ORF

    2025-06-04, Hermann Kretzschmar: Aristo Games_Paralipomena 1 – Emily Pop, SWR
    2025-06-04, Hermann Kretzschmar: Aristo Games_Paralipomena 2 – I.K, SWR
    2025-06-04, Leonie Ziem: Kind aus Seide, SWR
    2025-06-05, Armin Smailovic: Branko Simic: Srebrenica, DLF Kultur
    2025-06-05, Michel Decar: Die Kobra von Kreuzberg, DLF Kultur
    2025-06-13, Sabine Ludwig: Und dann saß ich da mit meinen 7 Unterhosen in der Hand, rbb
    2025-06-17, Magda Woitzuck: Mallorca, Mord und Margaritas, hr

    2025-07-03, Albrecht Kunze: Das Ding aus keiner anderen Welt als dieser, SWR
    2025-07-03, Sven Recker: Der Afrik, SWR
    2025-07-04, Stefan M. Bürkner: Gestern war die Welt noch schlecht, DLF Kultur
    2025-07-22  Antoine de Saint-Exupery: Nachtflug, ORF
    2025-07-04, Gregor Schmalzried: Mia Insomnia 3, BR
    2025-07-22, Philipp Blom: Vier Stürme, ein Sturm, ORF
    2025-07-07, Raoul Schrott: Sternenhimmel der Menschheit, BR
    2025-07-27, Friedrich Ani: Die Wut der Wellen, NDR

    2025-08-18, Stefanie Sargnagel: Iowa – Ein Ausflug nach Amerika, ORF / DLF Kultur
    2025-08-28, Felix Kubin: FLOW – Beyond Baroque and Words, BR

    2025-09-04, Caroline Wahl: Windstärke 17, HR
    2025-09-04,Dana von Suffrin: NIEWIEDERGUT, BR
    2025-09-04, Lene Albrecht: Kamina, DLF Kultur
    2025-09-04, Magda Woitzuck: Zwei Schwestern, HR
    2025-09-04, Marlen Hobrack: Schrödingers Grrrl, DLF Kultur
    2025-09-08, Fabian Saul: Die Ästhetik des Widerstands, DLF Kultur
    2025-09-08, Marcus Steinweg: Metaphysik der Leere, DLF
    2025-09-11, Lars Werner: Das Ende des Westens, rbb
    2025-09-15, Victor Sattler: Stolpertexte Folge 7 Hoffentlich ist es dann noch nicht zu spät, MDR
    2025-09-25, Dirk Schmidt: Crrowl, RB

    2025-10-04, Yannic Han Biao Federer: Für immer seh ich dich wieder, NDR
    2025-10-16, Bergsveinn Birgisson: Antwort auf den Brief von Helga, ORF-SF
    2025-10-20, Gesche Piening: Göttlich bleiben, BR
    2025-10-22, Jovana Reisinger: Das große Leid, das kleine Leben, DLF Kultur
    2025-10-22, Leonhard F. Seidl: Fronten, DLF Kultur
    2025-10-22, Natalie Baudy: Fairycoin, DLF Kultur
    2025-10-22, Herta Müller: Die Welt schaukelt und du willst glücklich sein, DLF
    2025-10-30, Kai Grehn: Imiona nurtu – Die Namen der Strömung, SWR
    2025-10-30, Ricarda Messner: Wo der Name wohnt, SWR

     

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