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#triggerwarnungen — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #triggerwarnungen, aggregated by home.social.

  1. "Traumaexperte Thomas Weber ist kein Freund von #Triggerwarnungen: „Trauma ist Kontrollverlust. Ziel der Therapie ist, Kontrolle zurückzugewinnen.“ Er nimmt die Hinweise oft als entmündigend wahr: „Der betroffenen Person wird damit wieder Kontrolle entzogen.“ Außerdem seien Trigger sehr individuell und schwer greifbar. In vielen Fällen wissen Betroffene selbst nicht, was sie triggert: Ein Geruch, ein bestimmtes Merkmal, ein Geräusch."

    "Triggernde Situationen immer zu vermeiden ist nicht der Weg, den Therapeutinnen und Therapeuten empfehlen."

    „Für Menschen in Traumatherapie kann das Getriggertwerden auch ein Indikator sein“, sagt er. „Es kann sie erkennen lassen, wo noch ein wunder Punkt liegt, an dem sie weiterarbeiten sollten. Denn das Ziel ist auf lange Sicht, wieder durchs Leben gehen zu können, ohne sich vor Triggern fürchten zu müssen.“

    -- Psychologie Heute Compact 82/2025: Mein Trauma überwinden

    psychologie-heute.de/abo-shop/

  2. Psychologe Timur Sevincer: „Eine Meta-Analyse [von 2023] … legt nahe: #Triggerwarnungen führen nicht dazu, dass Menschen belastende Inhalte vermeiden, und … auch nicht [dazu], dass Menschen weniger aufgewühlt sind … Stattdessen … werden manche Menschen etwas nervöser.“

    „Auch bei Menschen mit [PTBS], die Furchtbares erlebt haben und dadurch langfristig psychisch belastet sind, finden sich die gewünschten Effekte nicht. Manche Studien legen sogar nahe, dass gerade diese Menschen dadurch besonders ängstlich werden.“

    „Zusätzlich beinhaltet die [#Inhaltswarnung] an sich ja schon das Thema, vor dem gewarnt wird. Da würde man eigentlich eine Warnung vor der Warnung brauchen, um es überspitzt zu sagen.“

    S+ spiegel.de/wissenschaft/mensch

    #Triggerwarnung #Inhaltswarnungen #ContentWarning #CW

  3. Psychologe Timur Sevincer: „Eine Meta-Analyse [von 2023] … legt nahe: #Triggerwarnungen führen nicht dazu, dass Menschen belastende Inhalte vermeiden, und … auch nicht [dazu], dass Menschen weniger aufgewühlt sind … Stattdessen … werden manche Menschen etwas nervöser.“

    „Auch bei Menschen mit [PTBS], die Furchtbares erlebt haben und dadurch langfristig psychisch belastet sind, finden sich die gewünschten Effekte nicht. Manche Studien legen sogar nahe, dass gerade diese Menschen dadurch besonders ängstlich werden.“

    „Zusätzlich beinhaltet die [#Inhaltswarnung] an sich ja schon das Thema, vor dem gewarnt wird. Da würde man eigentlich eine Warnung vor der Warnung brauchen, um es überspitzt zu sagen.“

    S+ spiegel.de/wissenschaft/mensch

    #Triggerwarnung #Inhaltswarnungen #ContentWarning #CW

  4. Psychologe Timur Sevincer: „Eine Meta-Analyse [von 2023] … legt nahe: #Triggerwarnungen führen nicht dazu, dass Menschen belastende Inhalte vermeiden, und … auch nicht [dazu], dass Menschen weniger aufgewühlt sind … Stattdessen … werden manche Menschen etwas nervöser.“

    „Auch bei Menschen mit [PTBS], die Furchtbares erlebt haben und dadurch langfristig psychisch belastet sind, finden sich die gewünschten Effekte nicht. Manche Studien legen sogar nahe, dass gerade diese Menschen dadurch besonders ängstlich werden.“

    „Zusätzlich beinhaltet die [#Inhaltswarnung] an sich ja schon das Thema, vor dem gewarnt wird. Da würde man eigentlich eine Warnung vor der Warnung brauchen, um es überspitzt zu sagen.“

    S+ spiegel.de/wissenschaft/mensch

    #Triggerwarnung #Inhaltswarnungen #ContentWarning #CW

  5. Psychologe Timur Sevincer: „Eine Meta-Analyse [von 2023] … legt nahe: #Triggerwarnungen führen nicht dazu, dass Menschen belastende Inhalte vermeiden, und … auch nicht [dazu], dass Menschen weniger aufgewühlt sind … Stattdessen … werden manche Menschen etwas nervöser.“

    „Auch bei Menschen mit [PTBS], die Furchtbares erlebt haben und dadurch langfristig psychisch belastet sind, finden sich die gewünschten Effekte nicht. Manche Studien legen sogar nahe, dass gerade diese Menschen dadurch besonders ängstlich werden.“

    „Zusätzlich beinhaltet die [#Inhaltswarnung] an sich ja schon das Thema, vor dem gewarnt wird. Da würde man eigentlich eine Warnung vor der Warnung brauchen, um es überspitzt zu sagen.“

    S+ spiegel.de/wissenschaft/mensch

    #Triggerwarnung #Inhaltswarnungen #ContentWarning #CW

  6. Psychologe Timur Sevincer: „Eine Meta-Analyse [von 2023] … legt nahe: #Triggerwarnungen führen nicht dazu, dass Menschen belastende Inhalte vermeiden, und … auch nicht [dazu], dass Menschen weniger aufgewühlt sind … Stattdessen … werden manche Menschen etwas nervöser.“

    „Auch bei Menschen mit [PTBS], die Furchtbares erlebt haben und dadurch langfristig psychisch belastet sind, finden sich die gewünschten Effekte nicht. Manche Studien legen sogar nahe, dass gerade diese Menschen dadurch besonders ängstlich werden.“

    „Zusätzlich beinhaltet die [#Inhaltswarnung] an sich ja schon das Thema, vor dem gewarnt wird. Da würde man eigentlich eine Warnung vor der Warnung brauchen, um es überspitzt zu sagen.“

    S+ spiegel.de/wissenschaft/mensch

    #Triggerwarnung #Inhaltswarnungen #ContentWarning #CW

  7. #SchreibtippSamstag
    Auch heute gibt es wieder einen Blogbeitrag von mir: „Triggerwarnungen in der Literatur“ (auch bekannt als Inhaltswarnungen, Inhaltshinweise). Darin gehe ich auch auf typische Gegenargumente ein.
    amalia-zeichnerin.net/triggerw

    #Schreibtipps #Schreibcommunity #Lektorat #Inhaltswarnungen #Triggerwarnungen #LektoratWortflow

  8. #SchreibtippSamstag
    Auch heute gibt es wieder einen Blogbeitrag von mir: „Triggerwarnungen in der Literatur“ (auch bekannt als Inhaltswarnungen, Inhaltshinweise). Darin gehe ich auch auf typische Gegenargumente ein.
    amalia-zeichnerin.net/triggerw

    #Schreibtipps #Schreibcommunity #Lektorat #Inhaltswarnungen #Triggerwarnungen #LektoratWortflow

  9. #SchreibtippSamstag
    Auch heute gibt es wieder einen Blogbeitrag von mir: „Triggerwarnungen in der Literatur“ (auch bekannt als Inhaltswarnungen, Inhaltshinweise). Darin gehe ich auch auf typische Gegenargumente ein.
    amalia-zeichnerin.net/triggerw

    #Schreibtipps #Schreibcommunity #Lektorat #Inhaltswarnungen #Triggerwarnungen #LektoratWortflow

  10. #SchreibtippSamstag
    Auch heute gibt es wieder einen Blogbeitrag von mir: „Triggerwarnungen in der Literatur“ (auch bekannt als Inhaltswarnungen, Inhaltshinweise). Darin gehe ich auch auf typische Gegenargumente ein.
    amalia-zeichnerin.net/triggerw

    #Schreibtipps #Schreibcommunity #Lektorat #Inhaltswarnungen #Triggerwarnungen #LektoratWortflow

  11. #SchreibtippSamstag
    Auch heute gibt es wieder einen Blogbeitrag von mir: „Triggerwarnungen in der Literatur“ (auch bekannt als Inhaltswarnungen, Inhaltshinweise). Darin gehe ich auch auf typische Gegenargumente ein.
    amalia-zeichnerin.net/triggerw

    #Schreibtipps #Schreibcommunity #Lektorat #Inhaltswarnungen #Triggerwarnungen #LektoratWortflow

  12. TW: Wissenschaft. 😱

    Unser Mitglied PD Dr. Timur Sevincer hat mit dem Spiegel über #Triggerwarnungen gesprochen. Was bringen die eigentlich?

    "Solche Warnungen führen nicht dazu, dass Menschen belastende Inhalte vermeiden. Und die Hinweise tragen auch nicht dazu bei, dass Menschen weniger aufgewühlt sind, wenn sie solche Inhalte lesen, sehen oder hören. [...] Im Moment sehen wir keine positive Wirkung."

    🗞️ spiegel.de/wissenschaft/mensch

  13. "Es spricht jedoch einiges dafür, dass Triggerwarnungen für verschiedene Personengruppen auf unterschiedliche Weise schädlich sein können. Für Menschen, die tatsächlich an einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden, halten Traumaspezialisten wie Richard McNally Triggerwarnungen für kontratherapeutisch, da sie die Vermeidung von Erinnerungen an das Trauma fördern; genau dieses Vermeidungsverhalten ist es aber, das eine posttraumatische Belastungsstörung aufrechterhält (McNally, 2016). […] Dies kann auch bei nichttraumatisierten Menschen die Abneigung verstärken, sich überhaupt mit schwierigen Themen zu befassen, die erschrecken und aufwühlen. […]

    Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass #Triggerwarnungen für psychisch (noch) Gesunde und für Bildungsprozesse eher schädlich sind, während sie den wirklich Traumatisierten nicht nützen."

    -- Maria-Sibylla Lotter in: #Trauma Kultur Gesellschaft 3/2025: Verletzlichkeit - Ausgangspunkte und Aussichten auf ein vieldeutiges Konzept

    traum-und-verantwortung.de/zit

  14. @MartinaNeumayer

    Schade.

    Übrigens, auch wenn (d)ein Therapeut das sagt, ist er vielleicht einfach 'ne hohle Plinse.

    Es geht hier nicht um "Umschweife" oder ähnliche #Zensur sondern um auf- und zuklappbare Texte.

    Und wer mit #Triggerwarnungen an sich "irgendeine persönliche oder besonders mentale Probleme hat, sollte diese Art von Diensten wie Mastodon ist, leider nicht nutzen. Das ist nicht nur meine Gedanke [...]".

    #Solidarität #PTBS

  15. #Triggerwarnungen überfordern und machen hilflos laut der Psychotherapeutin Ingrid Wild-Lüffe. Sie räumt mit Mythen auf, die eigentlich Halt geben sollen. Reporter Martin Gommel hat sie gefragt, was man auf den Satz: »Du hast mich getriggert« antworten kann 👉kraut.re/oThP

  16. Wir werden von Redaktionen und Influencern gewarnt, dass uns etwas triggern könnte, also vielleicht, unter Umständen. Das Problem? Psychotherapeutin Ingrid Wild-Lüffe sagt: #Triggerwarnungen suggerieren, »du musst Angst haben.« 👇kraut.re/QDWe

  17. MEDIENPSYCHOLOGIE

    #Triggerwarnungen wirken nicht so, wie sie sollen
    Wenn eine Geschichte Gewalt oder andere verstörende Szenen zeigt, weisen Medien manchmal vorab darauf hin. Das mag gut gemeint sein, hilft aber wenig oder macht es sogar noch schlimmer.
    - Spektrum der #Wissenschaft
    spektrum.de/news/triggerwarnun
    #Verhalten #Psychologie #Trigger

  18. „Wenn ein Bild auf Instagram #unscharf gemacht und mit einer #Warnung versehen wurde, wollten 80 bis 85 Prozent der Leute es trotzdem sehen. Und das galt auch für die Gruppe derer, die sich selbst als psychisch labil beschrieben hatte. (..)

    Noch dazu machen sich die Medienschaffenden mit #Triggerwarnungen selbst das Leben leichter. Sie müssen sich über die Wirkung ihrer Inhalte weniger Gedanken machen, weil sie die Verantwortung abschieben können – nach dem Motto: .."

    2/x

  19. "#Triggerwarnungen wirken nicht so, wie sie sollen

    Wenn eine Geschichte massive #Gewalt oder andere verstörende Szenen zeigt, wird manchmal vorab darauf hingewiesen. Das mag gut gemeint sein, hilft aber wenig oder macht es sogar noch schlimmer."

    #DOI: 10.1177/21677026231186625

    spektrum.de/news/triggerwarnun

  20. "Da #Triggerwarnungen aber immer allgemeine Warnungen sind, stellt sich die Frage: Wie können sie auf den Einzelfall eingehen? Andererseits gibt es auch keine Hinweise dafür, dass Triggerwarnungen schaden. Doch Kritiker von Triggerwarnungen merken an, dass die Warnungen selbst Trigger sein könnten - also Auslöser, die bei Lesenden oder Zuschauerinnen und Zuschauern Erinnerungen an schlimme Erlebnisse zurückholen."

    apotheken-umschau.de/gesund-bl

  21. Der Tag ist gerade zu 2/3 rum und ich habe nicht nur die E-Mails von der Backe und die Webseite aktualisiert, sondern auch eine Zeichnung fertig und einen Blogbeitrag zu #Triggerwarnungen und #ContentNotes verfasst (die Letztgenannten hängen assoziativ zusammen). So produktiv war ich schon lange nicht mehr.
    #Autor_innenleben #schreiben #Blog
    Ach ja, zum Artikel geht es hier lang: nikeleonhard.wordpress.com/202

  22. Ein zweites Ergebnis meiner Beschäftigung mit #ContentNotes / #Triggerwarnungen in #Büchern ist, dass sie einen vollkommen verzerrten Eindruck vermitteln, wenn man den Fokus allein auf negative Aspekte legt.
    Dadurch wird nicht nur vernachlässigt, dass es auch Trigger für Glücksgefühle gibt. Es verschiebt auch die Erwartungshaltung der Rezipienten, d. h. man läuft Gefahr, seine Leser:innen zu enttäuschen.
    #Autor_innenleben #schreiben

  23. „Es ist eine Illusion, dass wir Menschen vor Retraumatisierung schützen könnten – im Internet und auch im echten Leben.“
    - Thomas Weber, Zentrum für Trauma- und Konfliktmanagement (Köln)

    quarks.de/gesellschaft/psychol

    #Triggerwarnung #Triggerwarnungen

  24. CW: Meta, Bildbeschreibungen

    @fuzzyleapfrog Ich bin neulich über ein Psychologie-Preprint gestolpert, in dem postuliert wird, dass #Triggerwarnungen nicht den gewünschten Effekt haben: researchgate.net/publication/3

    Hier scheinen die CWs auch andere Ziele zu haben, aber bedenkenswert finde ich das auf jeden Fall.

  25. Ich hadere ja immer noch damit Essen/Rezepte mit einer #Triggerwarnung zu versehen. Ich habe hier jetzt schon mehrfach (natürlich nicht gemerkt, gnaaa!) von Personen mit Essstörungen gelesen, die sich gerade darüber aufregen und darum bitten, Nahrungsaufnahme durch #Triggerwarnungen nicht zu pathologisieren.
    Ich hänge hier voll zwischen Seilen. Mit der Tendenz dazu die Warnung weg zu lassen.
    Was ich in den letzten Wochen probeweise auch gemacht habe. Mir zeigte das btw. auch, dass 1/2