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#politischetheologie — Public Fediverse posts

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  1. Theologie ist niemals unpolitisch gewesen und kann es auch nicht sein. Die Frage, ob Theologie denn überhaupt politisch sein dürfen, ist daher irreführend. Tatsächlich war die Theologie immer eng mit den gesellschaftlichen und politischen Realitäten ihrer Zeit verwoben. Ihre Aufgabe ist es, die Welt zu interpretieren, ethische Urteile zu fällen und Hoffnung auf eine gerechtere Zukunft zu geben. Dies sind notwendigerweise politische Akte.

    Die Bibel selbst, das zentrale Buch der christlichen Theologie, ist voller politischer Botschaften. Im Alten Testament begegnen wir Prophet*innen, die die Herrschenden ihrer Zeit für ihre Ungerechtigkeit verurteilten. Sie stellten sich auf die Seite der Unterdrückten, sprachen gegen Korruption und Missbrauch von Macht und erinnerten die Könige daran, dass sie dem Wohl des Volkes verpflichtet waren. Dies sind zutiefst politische Aussagen, die sich nicht nur an das Individuum, sondern an das gesellschaftliche Gefüge richten.

    Jesus von Nazareth selbst war eine zutiefst politische Figur. Seine Botschaft vom Reich Gottes war eine revolutionäre Vision einer neuen Weltordnung, die die bestehenden Machtverhältnisse infrage stellte. Er rief zur Umkehr, zur Gerechtigkeit und zur Solidarität mit den Armen und Ausgegrenzten auf. Die Kreuzigung Jesu war letztlich auch ein politischer Akt, ein Ausdruck der Angst der mächtigen Elite vor der subversiven Kraft seiner Botschaft.

    Auch in der Geschichte der Kirche finden wir immer wieder Beispiele für die politische Dimension der Theologie. Ob es die Befreiungstheologie in Lateinamerika war, die sich gegen Unterdrückung und für soziale Gerechtigkeit einsetzte, oder die Theologie Dietrich Bonhoeffers, die im Angesicht des Nationalsozialismus nicht schweigen konnte – Theologie muss politisch sein, um relevant zu bleiben. Sie muss eine Stimme für die Schwachen sein und der Macht entgegenstehen, wann immer diese das menschliche Leben bedroht.

    Theologie kann daher nicht anders, als politisch zu sein. Wenn sie das Evangelium ernst nimmt, kann sie sich nicht zurückziehen und sich auf private Frömmigkeit beschränken. Sie ist aufgerufen, im Hier und Jetzt zu wirken, für Gerechtigkeit zu streiten und eine Vision einer besseren Welt zu verkünden. Gerade in einer Welt, die von Ungerechtigkeit, Ausbeutung und Unterdrückung geprägt ist, braucht es eine Theologie, die nicht schweigt, sondern spricht, die nicht stützt, sondern aufrüttelt und verändert. Eine Theologie, die politisch ist.

    https://god.fish/2024/10/09/theologie-kann-nie-unpolitisch-sein/

    #Befreiungstheologie #christlicheGerechtigkeit #Ethik #ethischeVerantwortung #Gesellschaft #Gott #Jesus #JesusPolitischeBotschaft #JesusCasa #politischeTheologie #ReligionUndGesellschaft #Theologie #TheologieUndPolitik

  2. Carl Schmitt - "Politische Theologie" heute: Herrschen mit Gott

    Der Philosoph Carl Schmitt ist etwa wegen seiner Haltung zum Nationalsozialismus kontrovers. Seine Theorie der "Politischen Theologie" kann aber hilfreich sein.#CarlSchmitt #PolitischeTheologie #POLITIK #RELIGION
    Carl Schmitts "Politische Theologie": Umstritten und hilfreich

  3. Während es zum Populismus in Südosteuropa bisher kaum Studien gibt, spielt dieser in der medialen Berichterstattung eine bedeutende Rolle. Tatsächlich besitzt er einen großen Einfluss auf Politik, Gesellschaft und Religionsgemeinschaften in den jeweiligen Ländern Südosteuropas und darüber hinaus.

    Dr. Dževada Šuško (International University of Sarajevo/Islamic Community in Bosnia and Herzegovina, Sarajevo) erläutert die Ursachen des Populismus in Südosteuropa und weist auf Unterschiede und Ähnlichkeiten zu Westeuropa hin. Die Charakteristika führen Šuško dazu, genauer von „ethnischem Nationalismus mit religiösen Zügen“ zu sprechen.

    Ein Schwerpunkt ihres Vortrags liegt auf der Verbindung des Populismus mit den verschiedenen Religionsgemeinschaften. Anhand von Fallbeispielen legt sie deren Umgang mit Populismus dar.

    Der Vortrag ist Teil der Jahrestagung des Theologischen Forums Christentum – Islam 2022 („Rechtspopulismus und Religion. Herausforderungen für Christentum und Islam“).

    Das Video zum Vortrag finden Sie hier.

    04_Susko24_219-220Herunterladen

    https://www.theologisches-forum.de/populismus-im-suedosteuropaeischen-kontext-mit-schwerpunkt-bosnien-herzegowina-serbien-kroatien-und-montenegro/

    #Autoritarismus #BosnienUndHerzegowina #Fundamentalismus #IslamInEuropa #PolitischeTheologie #Populismus #Rechtspopulismus #Südosteuropa

  4. Während es zum Populismus in Südosteuropa bisher kaum Studien gibt, spielt dieser in der medialen Berichterstattung eine bedeutende Rolle. Tatsächlich besitzt er einen großen Einfluss auf Politik, Gesellschaft und Religionsgemeinschaften in den jeweiligen Ländern Südosteuropas und darüber hinaus.

    Dr. Dževada Šuško (International University of Sarajevo/Islamic Community in Bosnia and Herzegovina, Sarajevo) erläutert die Ursachen des Populismus in Südosteuropa und weist auf Unterschiede und Ähnlichkeiten zu Westeuropa hin. Die Charakteristika führen Šuško dazu, genauer von „ethnischem Nationalismus mit religiösen Zügen“ zu sprechen.

    Ein Schwerpunkt ihres Vortrags liegt auf der Verbindung des Populismus mit den verschiedenen Religionsgemeinschaften. Anhand von Fallbeispielen legt sie deren Umgang mit Populismus dar.

    Der Vortrag ist Teil der Jahrestagung des Theologischen Forums Christentum – Islam 2022 („Rechtspopulismus und Religion. Herausforderungen für Christentum und Islam“).

    Das Video zum Vortrag finden Sie hier.

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    https://www.theologisches-forum.de/populismus-im-suedosteuropaeischen-kontext-mit-schwerpunkt-bosnien-herzegowina-serbien-kroatien-und-montenegro/

    #Autoritarismus #BosnienUndHerzegowina #Fundamentalismus #IslamInEuropa #PolitischeTheologie #Populismus #Rechtspopulismus #Südosteuropa