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#ostseestraße — Public Fediverse posts

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  1. 11/ Am Tag nach der Entlassung aus der Armee zog ich meine besten Sachen an und fuhr zur #Ostseestraße. Ein Kumpel hatte mir eine Adresse einer Wohnung eines Kumpels gegeben, der in den Westen gegangen war. Er hatte versprochen, die Wohnung nicht abzuschließen. Ich hatte von der Armee noch einen Dietrich und war bereit für meinen ersten Bruch. Ich fuhr extra früh am Morgen. Um 8:00 war ich an der Wohnung. Ich wusste auch damals schon, dass es gut ist, sich antizyklisch zu verhalten. Rechtschaffene Menschen waren zu dieser Zeit arbeiten. Enttäuscht musste ich jedoch feststellen, dass die Tür gut verschlossen war. Ich versuchte, sie mit einem Tritt zu öffnen. Es krachte mörderisch, aber die Tür gab nicht nach. Ein Sprung. Ein neuer Rums. Dann kam jemand die Treppe herunter. Eine Frau mit ihrem Mülleimer. Mein Herz raste und ich versteckte mich hinter einer Tür. Ich wusste: Einbrecher ist kein Beruf für mich.

    Lustigerweise lerne ich jetzt erst über 30 Jahre später, wie ich die Dinge richtig hätte anstellen können. Aus der Diskussion mit @peer, der mir die Wikipediaartikel zur #Hausbesetzung in der #DDR zeigt und von Lutz Seiler in #Stern111.

    Statt mich wie ein Einbrecher zu verstecken, hätte ich der Frau mit dem Mülleimer einfach guten Tag sagen sollen und ihr erklären sollen, was ich da mache.

  2. 11/ Am Tag nach der Entlassung aus der Armee zog ich meine besten Sachen an und fuhr zur #Ostseestraße. Ein Kumpel hatte mir eine Adresse einer Wohnung eines Kumpels gegeben, der in den Westen gegangen war. Er hatte versprochen, die Wohnung nicht abzuschließen. Ich hatte von der Armee noch einen Dietrich und war bereit für meinen ersten Bruch. Ich fuhr extra früh am Morgen. Um 8:00 war ich an der Wohnung. Ich wusste auch damals schon, dass es gut ist, sich antizyklisch zu verhalten. Rechtschaffene Menschen waren zu dieser Zeit arbeiten. Enttäuscht musste ich jedoch feststellen, dass die Tür gut verschlossen war. Ich versuchte, sie mit einem Tritt zu öffnen. Es krachte mörderisch, aber die Tür gab nicht nach. Ein Sprung. Ein neuer Rums. Dann kam jemand die Treppe herunter. Eine Frau mit ihrem Mülleimer. Mein Herz raste und ich versteckte mich hinter einer Tür. Ich wusste: Einbrecher ist kein Beruf für mich.

    Lustigerweise lerne ich jetzt erst über 30 Jahre später, wie ich die Dinge richtig hätte anstellen können. Aus der Diskussion mit @peer, der mir die Wikipediaartikel zur #Hausbesetzung in der #DDR zeigt und von Lutz Seiler in #Stern111.

    Statt mich wie ein Einbrecher zu verstecken, hätte ich der Frau mit dem Mülleimer einfach guten Tag sagen sollen und ihr erklären sollen, was ich da mache.

  3. 11/ Am Tag nach der Entlassung aus der Armee zog ich meine besten Sachen an und fuhr zur #Ostseestraße. Ein Kumpel hatte mir eine Adresse einer Wohnung eines Kumpels gegeben, der in den Westen gegangen war. Er hatte versprochen, die Wohnung nicht abzuschließen. Ich hatte von der Armee noch einen Dietrich und war bereit für meinen ersten Bruch. Ich fuhr extra früh am Morgen. Um 8:00 war ich an der Wohnung. Ich wusste auch damals schon, dass es gut ist, sich antizyklisch zu verhalten. Rechtschaffene Menschen waren zu dieser Zeit arbeiten. Enttäuscht musste ich jedoch feststellen, dass die Tür gut verschlossen war. Ich versuchte, sie mit einem Tritt zu öffnen. Es krachte mörderisch, aber die Tür gab nicht nach. Ein Sprung. Ein neuer Rums. Dann kam jemand die Treppe herunter. Eine Frau mit ihrem Mülleimer. Mein Herz raste und ich versteckte mich hinter einer Tür. Ich wusste: Einbrecher ist kein Beruf für mich.

    Lustigerweise lerne ich jetzt erst über 30 Jahre später, wie ich die Dinge richtig hätte anstellen können. Aus der Diskussion mit @peer, der mir die Wikipediaartikel zur #Hausbesetzung in der #DDR zeigt und von Lutz Seiler in #Stern111.

    Statt mich wie ein Einbrecher zu verstecken, hätte ich der Frau mit dem Mülleimer einfach guten Tag sagen sollen und ihr erklären sollen, was ich da mache.

  4. 11/ Am Tag nach der Entlassung aus der Armee zog ich meine besten Sachen an und fuhr zur #Ostseestraße. Ein Kumpel hatte mir eine Adresse einer Wohnung eines Kumpels gegeben, der in den Westen gegangen war. Er hatte versprochen, die Wohnung nicht abzuschließen. Ich hatte von der Armee noch einen Dietrich und war bereit für meinen ersten Bruch. Ich fuhr extra früh am Morgen. Um 8:00 war ich an der Wohnung. Ich wusste auch damals schon, dass es gut ist, sich antizyklisch zu verhalten. Rechtschaffene Menschen waren zu dieser Zeit arbeiten. Enttäuscht musste ich jedoch feststellen, dass die Tür gut verschlossen war. Ich versuchte, sie mit einem Tritt zu öffnen. Es krachte mörderisch, aber die Tür gab nicht nach. Ein Sprung. Ein neuer Rums. Dann kam jemand die Treppe herunter. Eine Frau mit ihrem Mülleimer. Mein Herz raste und ich versteckte mich hinter einer Tür. Ich wusste: Einbrecher ist kein Beruf für mich.

    Lustigerweise lerne ich jetzt erst über 30 Jahre später, wie ich die Dinge richtig hätte anstellen können. Aus der Diskussion mit @peer, der mir die Wikipediaartikel zur #Hausbesetzung in der #DDR zeigt und von Lutz Seiler in #Stern111.

    Statt mich wie ein Einbrecher zu verstecken, hätte ich der Frau mit dem Mülleimer einfach guten Tag sagen sollen und ihr erklären sollen, was ich da mache.

  5. 11/ Am Tag nach der Entlassung aus der Armee zog ich meine besten Sachen an und fuhr zur #Ostseestraße. Ein Kumpel hatte mir eine Adresse einer Wohnung eines Kumpels gegeben, der in den Westen gegangen war. Er hatte versprochen, die Wohnung nicht abzuschließen. Ich hatte von der Armee noch einen Dietrich und war bereit für meinen ersten Bruch. Ich fuhr extra früh am Morgen. Um 8:00 war ich an der Wohnung. Ich wusste auch damals schon, dass es gut ist, sich antizyklisch zu verhalten. Rechtschaffene Menschen waren zu dieser Zeit arbeiten. Enttäuscht musste ich jedoch feststellen, dass die Tür gut verschlossen war. Ich versuchte, sie mit einem Tritt zu öffnen. Es krachte mörderisch, aber die Tür gab nicht nach. Ein Sprung. Ein neuer Rums. Dann kam jemand die Treppe herunter. Eine Frau mit ihrem Mülleimer. Mein Herz raste und ich versteckte mich hinter einer Tür. Ich wusste: Einbrecher ist kein Beruf für mich.

    Lustigerweise lerne ich jetzt erst über 30 Jahre später, wie ich die Dinge richtig hätte anstellen können. Aus der Diskussion mit @peer, der mir die Wikipediaartikel zur #Hausbesetzung in der #DDR zeigt und von Lutz Seiler in #Stern111.

    Statt mich wie ein Einbrecher zu verstecken, hätte ich der Frau mit dem Mülleimer einfach guten Tag sagen sollen und ihr erklären sollen, was ich da mache.